1 ' L iny^ ähley adel, iom. ufutf ya' n B )t :r a* X he zu )e» eist tti- z»' am ren [er* vü : lft Iber l 4 X n dr [on*/ L leicht j en |i ch tt faunj z n alfi zu huhtL Nr. 115 Donnerstag den 18. Mai 1871 Bestellungen auf den Gießener Anzeiger imb sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B-1, als auch itionen und den Land-Postboten entgegen gmommen. S5 nanti}til Ser» WfflDt- ^urch Vermittelung der Polizeikommissäre einreichcn. zusammen in den zehn von den beitragspflichtigen im Hessen: gen: PreiS vrecreljshckg 1 fi. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post srzogen vierteljährig il fl. 27 kr. risti-Himr c an I. Btkanntmachung Großh. Brandversicherungöcommisflon, die Aufbringung dcs Bedürfnisses der Greßherzoglichen LandeS-BrandversicherungS-Anstalt für 1870 .............. ... wwi uivvm i, welcher eine stete und . - '0e Rückfracht für jene abzwligcndc Dahn sichern würde. Darmstadt, 11. Mai. Durch Allerhöchste Dccrcte vom 3. l. M. wurden ernannt: der Landrichter Franz Königer zu Seligenstadt zum Landrichter in Langen, der Landrichter Friedrich Hill zu Herbstein zum Landrichter in Seligenstadt und dlr Landgerichtsassessor Carl Sellheim zu Lauterbach zum Landrichter in Herbstein. Mittelst Allerhöchster Entschließung vom 8. l. M- wurde der Landrichter Johannes Joseph Gulfleisch zu Lorsch zum Landrichter in Darmstadt ernannt. Darmstadt, 12. Mai. Die heute erschienene Nr. 16 des Regierungsblattes enthält: sversicherungei n die mit Gr- enen fflC* Des Himmelfahrtsfestes wegen wird die folgende Nnmmer dieses Blattes erst nächsten Freitag, Nachmittags, ansgegeben. Die Expedition. die Unter. ’ weilenden, 1. ' >e ä 30 ft, 36 fr. ab- kkigenonnm mite. Wie aus München gemeldet wird, hat die bayerische Regierung dem in Franfsurt a. M. abglfchkossenen Friedcnsvertrag ihrerseits bereits zugcstimmk und die Genehmigung zur Ratistcation ertheilt. Auch der bisherige württcnibergische Bevollmächtigte in Brussel, Gras v. Uexlüll, hat Befehl erhalten, sich nach Berlin zu begeben, um im Namen Württembergs dem Frietensvertrag beizutrctln. t Eine dreistere Fälschung der Geschichte, Wie sie vor wenigen Tagen ein auch in die Prooinzialcorrespondenz üdergegangener Artikel der Magdeburgifchen Zeitung in Bezug auf die französische Revolution unternahm, ist wohl noch nie versucht worden. Die französische Revolution von 1789 — heißt es in jenem Artikel — hat an freien Institutionen positiv nichts geschossen; sie hat alle Mcnfch.n gleich gemacht, um sie dann alle dlr gllichcr. Knechtschaft zu unterwerfen. Sämmtliche französische Revolutionen waren kein Fortschritt auf dem Wege zur Freiheit, sondern nur das revolutionäre Gegenstüä zu dem Despotismus, der vorher auf dem Throne gesessen hatte. Darnach wäre also das übereinstimmende Urtheil unserer sämmllichcn Historiker ersten Ranges, wie Schlösser, Heeren, Häuser, von Retteck u. s. w., die mit den Beginn der Revolution von 1789 eine neue Aera für das Menschengeschlecht datircn, umgestoßen. Die Freiheit der Presse, das freie Dersammlungsrecht, die Verfassungen der deutschen Mittel- und Kleinstaaten, welche der Unterdrückung des freiheitlichen Gedankens doch immer eine gewisse Schranke zogen; die Ablösung der Reallastcn, Zehnten re., die der freien Entwicklung des Bauernstandes einen so außerordentlichen Vorschub leistete — alles das sind die mittelbaren und unmittel, baren Folgen der drei Rerolutienen von 1789, 1830 und 1848, von denen eine jede den Anstoß zu den großen Bewegungen gab, welche ganz Europa ergrissen und dre für unser deutsches Vaterland jedesmal von den wohlthätigsten Folgen begleitet waren. Menn die Magdeburger Zeitung auerust: „Heute ist die an- steckende Kraft der Revolutionen vorübtr; wir haben geleint, daß man die Freiheit nicht hinter den Barrikaden erobert", so vermag dies doch die großen und heilsamen Wirkungen jener Umwälzungen, die regelmäßig von Frankreich aus- gingen, ebensowenig abzuschwächen, als die unbestreitbare geschichtliche Wahrheit umzustoßen, daß der Boden der Freiheit bislang noch immer mit Blut gedüngt war. ausgenommen, da man ohnehin daselbst mit wenigen Ausnahmen gewöhnt ist, die Kinder zum regelmäßigen Schulbesuch anzuhalten. An Paris tritt die entscheidende Katastrophe immer näher heran, denn es 'st mit Gewißheit anzunehmen, daß Thiers tri kürzester Zeit als Sieger in die Fortisicationen, die er geschaffen, einziehen wird, nachdem es ihm nunmehr ge- lungen, eine Armee zu formtreu, deren Loyal'tät die Feuerprobe auf das Vorzüglichste bestanden hat und der aus den deutschen GcfangenendepotS unausgesetzt Ver- Härtungen zugefubrt werden, die von gleichem Geiste beseelt sind. Es wird dann ein politisches Drama beginnen, das an wirklichem Interesse den militärischen Er- e'gnisscn, deren Centrum Paris feit so vielen Monaten gewesen, gewiß in Nichts nachflehen durfte. Inzwischen gestalten sich die letzten Momente der Commune für deren Anhänger immer unerquicklicher; zu der fast unvermeidlich gewordenen Todesgefahr von Außen hat sich noch der unaufhörliche Hader und Zwiespalt im Innern gesellt. Fast jede Stunde bringt eine Veränderung in den Formen und Persönlichkeiten der Regierung. Am Sonnabend hat Jules Favre der.Nationalversammlung in Versailles ebenfalls Rechenschaft über seine Mission nach Frankfurt und über das Resultat der persönlich mit dem Fürsten Bismarck gepflogenen Friedensverhandlungen ab- gelegt. Die Verantwortung für die verschlimmerte Situation Frankreichs wälzt der Minister auf die Pariser Insurrection, welche Deutschland die Nothwendigkeit auferlegt habe, die Okkupation zu verlängern. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiberg 3it. B. Nr. 1. 1 3552 für tint i ist die Gerat । Dcrsiche- 10. 20 Cs. für 3,488. 45 ft. cs. 10,459,425. Fcs. 3,470,081 angelegten ft- , Kes-nk M'it und t» fei »bä« Ufr at Herr munVvr- Qdini. 9 9r> 9 ' 4®ni. 2 * ft.# 9 ' iachni. 2 ' glichst o c 151 Dle Ausführung der schon so lange besprochenen Lenne- LahN'Bahn scheint encich sich verwirklichen zu wollen. Nach zuverlässigen Nach- richtcn wird dem nächsten Preußischen Landtage deshalb Vorlage gemocht werden. Die Richtung der Bahn dürste aber nur von Altenhunden nach Cölbe von der Preußischen Staatsregierung besürwoitct, dagegen die Abzweigung einer Linie von Dautphe nach Gicßcn in die Gesctzksvorlage gar nickt aufgenommen werten. Als x tlCfe ^^^tvähnte Unterlassung soll dir bedeutende Kostenaufwand von 41/2 Millionen Thaler angeführt wtrdcn. — Wenn auch nicht zu verkennen ist, daß diese bedeutcnde Summe für jene Abzweigung aufgewendet werden muß, so ragt sich doch, ob denn eine solche Kapitalanlage sich nicht als rentabel beweisen und welche Folgen der Wegfall dieser Abzweigung haben würde. Diese Frage ist in einer gestern in Wetzlar stattgefundenen Versammlung Gegenstand längerer Besprechung gewesen. Die Versammlung hat schlicßlick einen Ausschuß, bestehend aus 9 Mitgliedern, mit dem Auftrag betraut, die Gründe für die Anlage jener Zweigbahn und deren Rentabilität darzuthun. Wir dürfen erwarten, daß alle diejenigen, welche sich für die Sache interessiren, dem Ausschuß durch Beschaffung von Material für seine nicht leichte Arbeit zur Seite stehen. Namentlich dürfen wir dieses auch von dem Handelsstande und dem Verwaltungsrath der Ober- hcfsischcn Eisenbahn erwarten. Letztere dürste bei der Durchführung jenes Pro- icctes um so mehr wesentlich bethciligt sein, weil hierdurch die wohlfeilste Verbringung der Steinkohlen aus dem Westphälischen Revier über die Oberhessischen Eisenbahnen nach dem Süden Deutschlands immer mehr angestrebt würde. Es ^dürfte dann nur noch der ohnehin in sicherer Aussicht stehenden Fortsetzung der Obe,hessischen Eisenbahn von Gelnhausen nach Gemünden bezw. Partenstein. — cberVifö ist wesentlicher Factor für die Anlegung einer Abzweigung der berühmte Wie in t lifil’i »«langt, H 1 ■ M'r hmD» hch'l Versteige, WMverst Merei Sro 6) bm i L m 9 Uf)t üjon * ju fttofbotf •Sffi’”’ Jw- Seiler.’ 5 bfrl ¥ICt 15 u. 4(j Mt 51 (ff Reiser WsTÄ 215| MÄ! KK Sn,,: j btt« HS® d-r r Wt)>«lb) $ ! :94) Freitag den 1! Nachmittags Im auf dem Gemeinden Arbeiten öffenW werden, aU: h Anhaltung der gern im rc., veranschlagt 2) BuMerarbeit an I Magi zu 30 si. Wßbinderachnt im ; mschlagt tu 12 fi. H) Wtnrbeit an L veranschlagt zu 23 )) Steinsahren, St, klopfen 2c. an den jur 166 fl. lMod, am 16. Mi Mögliche Bürgern I. U,. \ b- Hahn, BejirkSb Haun» '"Mu. um fließen. Wie«. !ltl -ohts “fe übtr. ■• Man Wt f0 «ntragtl. amitnloo[t sehen ""g: Dir preußische rlttvitnst tr Peeutzi- lpschü^ng ^möglich h »eil sie 10P!)au(tn: J6 dir An- 1 erheblich daß der Haus nicht t der Auf. einem Plu- luf rinzelnr -vda gegen alt großer »u: 3uf 'igern oder fine Prämir rf, auf den lungtn und .net Reichs, des Reichet Gegner der c nicht weit beste Nittel trn in der ! tnfdbtn. u. — Dt. wendment, „... dürfen tzt werten." tcit giimtn sjchiv $itf' >oj und eint jaien je ee auf wehr rischer den» itn Frieden, , p (intu1 U iß nicht Lrrsaww. i und Der« ;ld){ Sitte» wieder bv n Regelung Ott Guidea ot in $Wfl nt, Ztaliea rrrichtendra meßegangen 5 werte bt# i, auf d'-l» I'» ®?S ttetili»” I* t, »»: 6 :'Ji»■ “ ‘ »I,dWS „»«»« 7 1 tl‘Wu .»««14,J -*5 ; % ** (aifler Feuer verhinderte die wirksame Befestigung der Porte Dauphine. Der Lame Westen und Südwesten ist jetzt unbewohnbar. Bomben und Kugeln regnen überall, viele Opfer und großen Schaden verursachend. Die Trikolore weht noch nicht in Vanvres. Der Fall Montrougc'S ist bevorstehend. △ Versailles, 16. Mai. Der „Gaulois" theilt mit, daß die Versailler jetzt 650 Geschütze diversen Kalibers gegen Paris ausgestellt haben. Die Geschütze L Jffy und Mont Valerien sind dabei nicht mitgerechnet. + Rheims, 15. Mai. Das Hauptquartier des Kronprinzen von Sachsen .cht von Compiegne nach Magency; das General. Commando des Garbecorps »ird von Senlis nach Montmorency verlegt. △ St. Germain, 16. Mai. Die „Liberte" schreibt: Das „Journal osficiell" dir Jnsurreclion hatte die Unklugheit, eine Art von Rechenschaftsbericht über die Sitzungen der Commune zu veröffentlichen: Prüfen wir den Finanztheil dieser Berichte, ohne uns bei den Lügen auszuhalten, welche er enthält, und vor Allem den Artikel in Be- N-ff der Ausgaben der uns besonders bemcrkungSwerth erscheint. Die Einnahmen ver Commune vom 20. März bis 30. April betragen 26,000,000 Fr. Die Aus- gaben in runder Zahl 25,000,000 Fr. 7,750,000 Fr. wurden von der Bank atschossen, 8,400,000 Fr. ergab das Octroi. Die Eisenbahnen trugen bloS 308,000 L hei. In den Ausgaben sehen wir, daß 22,000,000 Fr. von der Kriegs- und Intendantur-Delegation absorbirt wurden, 1,400,000 Fr. verbrauchten die Municipalitäten, 235,000 Fr. die Sicherheits-Commission. Nicht ein Sou, wohl verstanden, wurde zur Zahlung der städtischen Schulden verwandt. Die erwähnten 22,000,000 begreifen den Truppensolb. Es hat die JnsurrectionSarmee also täglich 800,000 Fr. gekostet. △ Brüssel, 16. Mai. Der „Nord" meldet aus Paris: Meister Lullrer ist wieder erschienen. Er hat in einer in der Kirche St. Jacques abgehaltenen Versammlung Dombrowsky und Ceeilia angegriffen. Statt aller Antwort wurde er von dem Publikum von der Rcdnerbühne herabgerissen, durchgeprügelt und ver- haftet. — Auch Glais-Bizoin wurde verhaftet. △ Brüssel, 16. Mai. Das „Echo du Parlement" schreibt: Die Truppen ter Föverirten, welche bei Jffy lagerten, sind in Abwesenheit ihres Eommandanten, tes Bürgers Brunel, nach Paris marschirt. Brunel hat, nach dem Beispiel Roffel'S verlangt, daß er in Anklagezustanv versetzt werde. In den verschiedenen Comite's herrschen heftige Streitigkeiten. Indessen machen die Truppen der Negierung immer weitere Fortschritte. Das Wort Verraih circulict überall. Man entdeckt unter den Nationalgarden verkleidete Gensv'armen. Noch einige Tage und wir sehen das Ende dieser traurigen Farce. △ Constantinopel, 15. Mai. Es fand eine langdauernde Sitzung des Ministerialrathes über die Egyptifche Frage statt. Die Erklärungen des Vicekönig- wurden in derselben als befriedigend anerkannt. — Die Militärdienstpflicht wird nächstens auf alle Unterthanen des Sultans ausgedehnt werden. Borsennacbrichten. 16. Mai 1871. Preuss 4V2 % Oblig. 943/4 Frankf. 31/2% Obi. 82'/4 Nass. 41/2° 0 Obi. 941/4 Kurhess. 4% „ 85 i/2 Gr. Hess. 5% Obi. 101 ?/8 n 4% n 921/4 „ n */2°/0 7, — Bayer. 5% „ 101 n 41/2% 1jährige 97 „ 40/0 1jährige 893/4 Wiirtemb. 41/2 % Obi. 943/4 Baden 41/2% Obi. o. E. L. 94*/g Oesterr. Silberrente 56 „ Papierrente 473/4 „ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881 r 993/4 n n 1882r 967/8 „ „ 1885r 961/4 „ « . 1887r 967/8 Spanier, neuest. 3% 327/9 Actien. Frankf. Bank 1341/2 Frankf. Vereins-Kasse 1101/2 Darnist. Bankact. 3493/4 Wien Bankactien 723 Galizien 247*/2 Actlen. Oest. Creditact. 2661/4 5% östr. F. St. E. B. 4011/2 Lon?bard. Bahn 1673/8 Ludwigsh.-Bexbach 1711/4 Maxbahn 1177/e Bayer. Ostbahn 1293/4 Hess. Ludwigob.-Act. 1481/4 Alsenzbahn-Actieu <^51/4 Oberhessen „ 723/4 Prioritäten. 3°/0 öster. Stsb.-Prior. 567/ö 3°/0 öst. 8. Lombard 723/4 3°/0 Livorneser 325/g 5% Toscaner 51 5% Elisabcth.-Prior. 77j/4 do. II. Emiss. 77 AnleiiensIooHe. Kurh. 40 Thir. Loose 65-5/6 Nassau 25 fL 39V< 40/z bayr. Pram.-Anl. 1071/4 Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loosa 107 Badische fl. 35 Loose 611/2 Oestr. fi. 250 -v. 1854 73 Wechsel. Amsterdam k. S. 100 Augsburg k. 8. 99% Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 963/4 Cöln k. S. 1947/6 Hamburg k. S. 88 Leipzig k. s. 104'/z London k. 8. 1193/4 Lyon k. 8. Paris k. 8. 951/a Wien k. 8. 95i/8 ditto m. 8. ditto 1. 8. — Disconto 31/8% 0. Gelclsortrn. Pr. Cassen-Sch. 1 447/8-451/s Sachs. „ — Div. Gassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—46 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Dueaten . . 5 35—37 20 Frankens!. 9 25—26 1858r Prioritätsloose 1561/4 1860r Loose 79yd 1864r „ II91/2 Braunschweiger 17 Stadt Florenz 831 2 Engi. Sover. 11 54—58 Russ. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 Allgemeiner Anzeiger» Versteigerungen. Arbeitsversteigerung. 2094) Freitag den 19. Mai, Nachmittags 1 Uhr, lallen auf dem Gemeindehause die nachfolgenden Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: 1) Unterhaltung der gemeinheitlrchen Wre- fen rc., veranschlagt ru 50 fl. 2) Steindeckerarbeit an der Kirche, veranschlagt zu 30 fl. 3) Weißbinderarbeit im Schulhause, veranschlagt zu 12 fl. 4) Pflasterarbeit an den Ortsstraßen, veranschlagt zu 23 fl. . 5) Steinfahren, Steinsetzen, Stem- klopfen rc. an den Wegen, veranschl. zur 166 fl. Annerod, am 16. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. I. A-: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Holzverkauf in der Königl. Ober^ försterei Krofdorf. 2075) Donnerstag den 1. Juni er., um 9 Uhr Vormittags, werden zu Krofdorf beim Wirth Kahlert aus dem Königlichen Forste Krofdorf, Wismar und Salzböden nachstehend bezeichnete Hölzer öffentlich meistbietend versteigert: District 23a (Buchwald.) Eichen: 21 Stämme mittl. Stärke, 10 Raummeter Scheit, 2 bergt Knüppel, 28 bergt Stöcke, 39 bergt Reiser- District 30 (Bäuerstebt.) Buchen: 2 Raummeter Scheit, 7 bergt Knüppel, 578 bergt Reiser; Weichholz: 2 Raummeter Scheit, 5 bergt Knüppel, 22 bergt Reiser. District 45 u. 46 (Schottenholz.) Buchen : 7 Raummeter Scheit, 68 bergt Knüppel, 595 bergt Reiser. District 51 (Alter Lichtenberg.) Buchen: 80 Raummeter Reiser. District 71 (Schloßberg.) Buchen: 34 Raummeter Scheit, 5 bergt Knüppel, 23 bergt Stöcke, 21 bergt Reiser. District 81 (Hardt.) Eichen: 28 Raummeter Scheit, 2 bergt Knüppel, 115 bergt Reiser; Weichholz: 5 Raummeter Scheit, 17 bergt Knüppel, 335 bergt Reiser; Nabelholz: 8 Raummeter Scheit, 3 bergt Knüppel, 66 bergt Reiser. Aus ber Totalität der Distrikte 4,6,7 (Jungferannawald), 32, 39 (Kreuzschläge), 40a (Dreispitze), 65 unb 70 (Hirschsprung): circa 80 Raummeter Elchen - unb Buchen-Scheit, Knüppel, Stöcke unb Reiser. : Krosborf, ben 16! Mat 1871. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. Arbeilsversteigerung zu Königsberg. 180 103 80 29 44 10 80 Maurerarbeit, veranschl. Zimmerarbeit, „ Dachbeckerarbeit, „ Schreinerarbeit, „ Schlosserarbeit, „ Glaserarbeit, „ Spenglerarbeit, „ Weißbinberarbeit, „ 2074) Samstag ben 20. Mai, Morgens um 10 Uhr, sollen auf bent hiesigen Rathhause nach- stehenbe Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accorb gegeben werden, als: ~ " '"zu 240 Thlr. Kalk- und Sandlieferung, veranschlagt zu ... - 120 „ Steinbrechen und Anfahren, veranschlagt zu - - - . 136 „ Königsberg, den 14. Mai 1871. Der Bürgermeister: Krauskopf. um !! Zur grsiiUigrn Bruchiung!! 2067) Wegen baulicher Veränderung verkaufe von heute an, Plaß zu gewinnen, zu bedeutend znrückgesetzten Preisen: Corsettcn von L8 fr. an, tiriitoltncit, das Neueste in Manschetten, Kragen und Krausen von ik fr. an, große Auswahl gestickte Taschentücher, eine Partyte weiße und farbige gewebte und gestrickte Kinder- und Damenstrumpfe, baumwollene, seidene und leinene Sommerhandschnbe in schwarz und farbig, worunter eine Parthie sür N M- 30 110 32 199 M- 12 24 Mit-- preis 40 52 5 6 5 5 i2 14 Auf bem Markt Wicken. Auf benTWb 243 53 1 „„?O7S) Vergangenen Freilag ist in ta toben be§ verstorbenen Hutmachers 23 tp i'Eock mit Gcmsgriff stehen gel>w ben. In Empfang zu nehmen bei H- Werner, Neustadt Nr. 177. ! Würfelzucker. Rosinen, Corinthen, Mandeln, Citroncn, Citronat, Orangeat, gestoßenen Zimmet und gestoßene Raffinade. fl.jfr. 1332) Junge Leute von 14 bis 18 ren finden Arbeit in der Lampenfabrik um Müller & Kauffmann AEch: Noch eine Kriegserinncrung vo Spielplatz. Zu dem Bilde von E. Härtt ~ ^'esr.tflUL?cn Schlachtfeldern m M. 25 37 Julienne, (getrocknete Franzosen- suppenfräuter> M- 17 135 18 222 10 2o 11 5 1116 11 1 Druck und Verlag der Brühl'schm Unio.-Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gi-tzen. Thcc, Vanille, X Ckocolade, Arrac, Ö Rum, Cognac, § Punschcfscnze, Malaga,X Madeira, Sherry, X Ktrschwasser find feinste? holländische Liqueure. x lkstrascin. Sirncngdec.l Italienische Maronen. 8 Champignons, X Trüffeln, Sardines § a l’lmile, Caviar, X Mixed-Pickles. X Condcnsirtc Milch vonx der Anglo- Swiss condensedX Milk-Comp. in Cham § (Schweiz). £ 33flbcs, Fenster- und Pferdeschwämme. Brünellen. Tafelmandeln, „ 2075) Nächsten Freitag den 19. Mai, Abends 6 Uhr £_aci8' wird in der großen Aula der Universität Herr Professor Hermann Hoffmann die Güte haben, einen Vortrag zu halten, über das Wandern der Mauren. zu Gunsten der nahezu erschöpften Vereinskaffe für die Unter« * stühiing der Angehörigen der noch immer in Feindes Land weilenden, sowie der gebliebenen Mitglieder unseres deutschen Heeres. Eintrittskarten werden zum Subscriptionspreise ä 30 fr. auch "l der Ricker'schen Buchhandlung, am Eingang ä 38 fr. abgegeben. Mehrgaben würden mit Dank entgeaengenommen weiden. Das Vereinscomit<^. -Lager in ächt italienischen • Teigwaaren, als: Maccaroni, Vermicellis und Suppcnteige. Eiergemüse- und Eicrsuppennudeln. auf dem Staufenberg. 2111^119 4 Uhr. — Entree ä Person 6 fr. Heinr. Fink. M. 8 65 19 6 6197) Die Specerei-, Material- und Farbwaarcn-Handlung von Emil Fischbach in Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Walzen. Auf demlMit^ Marft Ipreis 3 57 3 a 2 g E*^-1 Bemerkt wird, daß vonüa- un^ Apfelwein in Schoppen vcwM wird.________ I. Duill Wittwe. N*p,1 > ^Der Miinsthurm. Ein vaterländischer > Roman von Georg Hiltl. (Fortsetzung). - > Sechs Monate in französischer Gefangen- , schuft. XII. XIII. Von unferm Berichter- f Der 2 und ttrtotfi MhchitvomR ob ditser Anlla, langcn wirt, bl Ne Sehenden Sl des LiiNteSralhS lalventarlschtn K Nihtckr Quelle i Schien über die l ßaalen, äußerten denken gegen die dagegen die Sael . nicht (o । es sei der sich ans der dm weit piccti( Schwung zu schon in einem i legierung vor d« Anträge nicdergi vo^uleginden S Mitigg sich, Ankere winden ß Wfyltn 5rch Inuitn Aütdruü srühchlichru * Recht Mi kn toit ein Alp Pntzdruü venig! der Regitinng a für des sechste c Reichstag D, Wn Nlüfltj 6( Gingen, und daß dtt Re-chstag ftin e.,.., Uebfr Üt 3 R da eintn *" 3( €( «tat b'bftterjlänUi* 1? Wnid) ßeb ?k-s pn ÄSs S« MiJi ;%-'w '*!», 5,'t im Besi??^^'llk »Ä«"> ‘ t «>LÄ ?fir M c> WS tritt 13 30. 35 1416 — 13 53 53 12,49| - 2065) Donnerstag, als am Himmelfahrtstage: Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Untv.-Buchhhandlmg E- Heinemann, I. Nicker. frucht- und Mehrpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Erbsen. | Linsen Auf dem Die soeben erschienene Nr. 33 sZ enthält: Tf preis fl. fr. mit-; preis fl. fr. 1922) Am 20. Mar a. c. findet die Ziehung der Obligationen der Stadt Barletta statt. Prämien. FrcS. 2,000,(500,1,000,000, 300,000, 400,000, 300,000, 200,000, 130,000, 100,000 u. s. w. -sede Obligation muß mit mindestens Frcs. 100 -urück- Sezchlf werden. Die Rückzahlung mit.Frcs. 100, sowie die stahl,mq der Prämien, erfolgt in cffectivcm Gold und stets ohne ieglichen Steuerabzug in Barletta, Paris, Florenz und Neapel. Nota. Die schon gezogenen Obligationen behalten das Anrecht ans alle spateren zur Berloosnng kommenden Prä- g w"n und kann demnach ein und dieselbe Obligation nie6= i rere Male mit Prämien gezogen werden. | Original-Obligationen von Frcs. 100 sind erhältlich zum Preise von I »rcs. 55 = Thlr. 14. 20 Sgr. — fl. 25. 40 kr I bei allen Bank - und Wechsclhäusern des In - und Auslandes Die ©arfeulouhe. I Brinnt tilgende Beiträge: Lin Held der Feder. Erzäbluna non® in B-hme5H^^^d^Wande^^GaNenl°E a J ! De° See E Oenin^eL^Ln ?LLerg?r^ 3u b|Ät --—-------—________________________ Verlag von Adolph Reftlshöftr in Leipzig ' Ans allen Welttheilen Sdtifinrte Monatshefte für Länder- und Völkerkunde. Mediairt*v°n Dr. Otto Delitsch. Äic6fC%0CD8r^bW . Das März-Hcft enthält: Nürnberg, eme deutsche Stadt. Von Joh. P. Priem. (Mit 3 Aus Gbil^"9?u''d°rte. - Die Marquise o°n Ganges.^ Von Weilln ® Australien, das Land des Gegensatzes (w “ & — Die Mammuthhohle m Kentueky. Von Karl Knortz in nihfnfh « 7 TT 1, Musikanten. Von Chevalier von Vincenti. Die aeoaraodiimen i? e Insekt en jungen des Jahres 1870. Von Dr. Otto klitsch °lMit 2 \S' ^T^Öh'nCVni Departement Oise. Statistik der Weberei in Großbritannien und^. I? Smd dre Japanesen musikalisch? Telegraphenverbindungen in Australien rc. ßu beziehen durch alle Postämter sowie Buchhandlungen des In- und AuslaM Euglifche Lebeusuerjlcheruugs - Gesellschaft _ in London. unb üertbeitMn P Mtcn unb billigen Prämien Lebensversich-rm-1 winnanthett ®Tr^eeÄt8en ^wden 80 Procent ihres Gewinnes unter Resultate des am 30. Juni 1870 abgelaufenen 22tcn Geschäftsjahres: fttmme Don^g E4R 'm ^971 neue Anträge für eine Versichermt « °n PrC5- ^0,218,200. emgerekcht, wovon 419 abaewiesen, daaeaen 3552 für #1 n« °°nFcs. 41,415,425 angenommen wurden' Vurch ist L L ~ brr Verfichcrungs - Vertrage auf 23,945, für eine Total. Veril» —----- rungs-Summe von Fes. 236,579,375 gestiegen. Wl,ld> «v »|j, ncue &^Cn±sn°^mer^ ^95,937, einschließlich Fcs. 1,454,210. 20 Cs.fi "k. Mr bch mit dem Zmscrtragniß von Fcs. 1,363,488. 45 45^Cs^ ergib/ ®apita ien cmc ammt - Brutto - Einnahme von Fcs. 10,45942 70 ß-a wurden einschließlich Bonus (Gewinnantheil) Fcs. 3,4700» »w