ft0W uni M"> unb ^"ffinabc, ^.taie di, th8: und 1 4 6omp, "«1 von btl 16 M PH 601190« in 1 11' 12) I r- Pfnnd 32, tfcbc iUfflc: ippcntcige. Bückinge! rbesstschc« er>oglich t. ijkiibahn-Ttscll- ?rrll>2ltiiiigsrch . | ? tüs Jntkrch ■ lijtr Trinzlih- im April dif'ts [ kwalkungsra^s I ütn mif jitmit r jlunj zu recht- J jwrjhnbtn jt» | ganzen bai PreiS r.rrrteljLhrtg 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Vvst bezogen niertellähria 1 «. 27 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit AuS» nähme Montags Expedition: Canzleiberg 9it. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hieben. Ne. Sonntag den 17. Tcccmber 1871. M m tl ich er Theil. * Bekanntmachung. Betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen. DrejenWen Militärpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen nnd im Großherzogthum Hessen nach §. 20 der Militär - Ersatz - Jn- st^uction vom 26. März 1868 (Reg.-Blatt Nr. 21) gestellungspflichtig sind, haben ihre Anmeldung schriftlich, unter Berücksichtigung der 148, 149, 151, 152, 153, 154 und 155 der erwähnten Militär-Ersatz-Jnstruction bis zum 1. Februar 1872 bei der unterzeichneten Commission einzureichen, falls sie sich der im März k. I. siattfindenden Prüfung zu unterziehen beabsichtigen. Der Meldung find beizulegen: a) ein Geburtszeugniß (Taufschein), b) eine beglaubigte Einwilligung des Vaters, oder des Vormundes, e) ein Unbescholtenheitszeugniß, 1 welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) von dem Director beziehungsweise Rector der betr. Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute aber von der Polizei-Obrigkeit auszustellen ist. Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften, oder Einreichung des Gesuchs nach dem angegebenen Termine, kann die Zulassung zu der nächsten Prüfung nicht stattfindeu. Der Prüfungstermin, sowie das Local, worin dieselbe vorgenommen wird, wird später öffentlich bekannt gemacht werden, eine specielle Einladung erfolgt nicht. Die unterzeichnete Commission macht außerdem auf folgende Bestimmungen ausdrücklich aufmerksam: Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst darf nicht vor dem vollendeten 17. Lebensjahre und muß bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. Februar des Kalenderjahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Mit der Anmeldung um Zulassung zum einjährigen Militärdienste ist die Aufgabe des Rechts, an der Loosung Theil zu nehmen, verbunden. Ausnahmsweise kann der durch die versäumte rechtzeitige Anmeldung verloren gegangene Anspruch durch Entschließung der Ersatzbehörde dritter Instanz wieder verliehen werden, wenn der betheiligte Militärpflichtige noch nicht an einer Loosung Theil zu nehmen verpflichtet war, oder vermöge seiner Loos- Nummer disponibel geblieben ist. In letzterem Falle darf die Vergünstigung indeß nur dann eintreten, wenn der deßfallsige Antrag vor der zweiten Aushebung, bei welcher der betheiligte Militärpflichtige zu concurriren hat, formirt wird. / Gesuche um Wiederverleihung der durch versäumte rechtzeitige Meldung verloren gegangenen Berechtigung sind an die zuständige Kreis - Ersatz- Commission zu richten. Darmstadt, den 1. December 1871. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Babst. Strecker. Politischer Theil. rt ll. 3«f* eifett ldroald- bold- 11k innen, xo® iur D*5” CorreoW Der „Friedrich Karl" hingegen hat sich nicht in dem gleichen Maße bewährt, und muß derselbe nach der kaum beendeten Reparatur vom vorigen Jahr, wo er im Belt eingelaufen war und die Schraube wesentlich beschädigt hatte, ja auch jetzt erst wieder einer langwierigen Reparatur unterworfen werden. Die „N. Pr. Z." macht mit Recht darauf aufmerksam, daß das in Nancy, dem Hauptquartier der deutschen OccupationSarmee in Frankreich, aufgegebene Telegramm, wonach im ganzen Umkreise des OccupationSrayons in Frankreich der Belagerungszustand proclamirt ist und Verbrechen gegen deutsche Soldaten durch deutsche Militärgerichte abgeurtheilt werden, nicht etwa eine neue Maßregel meldete, sondern sich nur auf die Wiederveröffentlichung eines Sicherungszustandes bezog, der, wie allgemein bekannt ist, in occupirten Gebieten aus selbstverständlichen Noth- wendigkeitsgrünoen stets herrscht und herrschen muß. AuS den Mittheilungen der Correspondenz HavaS heben wir folgende aus, wofür wir dieser jedoch die Verantwortlichkeit überlassen: „Wir erfahren, daß der Herzog von Gramont nächste Woche vor der Commission erscheinen wird, welche mit der Untersuchung der Handlungen der Regierung der Nationalvertheidigung beauftragt ist. Man erwartet mit Spannung die Aussagen desselben, welche gewisse ausländische Staatsmänner sehr zu fürchten scheinen, denn man glaubt zu wissen, daß die Jsolirung Frankreichs beim Ausbruche des Krieges nicht die Folge eines Mangels an Engagements mit fremden Mächten war. Im Gegentheil existiren Engagements sehr kategorischer Natur, die von gewissen Staaten Befferes hoffen ließen." Zur Frage des Besuches, den Graf Beust in Versailles abgestattet, will man in Wien wissen, daß Graf Beust die Absicht hatte, mit Thiers bezüglich der gegen die Internationale zu ergreifenden Maßregeln internationaler Natur Verabredungen zu treffen, und es soll auch in der That eine hierauf bezügliche Gesetzesvorlage vor die Nationalversammlung gebracht werden. Der freundliche Willkomm, den so ziemlich die ganze englische Presse dem Grafen Beust bereitete, war, wie es scheint, nicht ganz der Ausdruck der am königlichen Hofe selbst herrschenden Stimmung. AuS guter Quelle glaubt ein Wiener Blatt folgende Mittheilung geben zu können: „Beust und die Königin Victoria. Als eine Kunst gilt cs gewöhnlich, zwischen den Zeilen lesen zu können, und diese Kunst zu erlernen, betrachtet man wohl allgemein als die Pflicht eines Diplomaten. Versteht Herr v. Beust diese Kunst? Diese Frage drängt sich ynS ^unwillkürlich auf, wenn wir den Wortlaut des Telegramm« lesen, das die Königin Victoria auf die übliche Anfrage, ob die Ernennung Beust's zum Botschafter in London dort genehm sei, an den Kaiser von Oesterreich richtete. Er lautete: Ich bedauere außerordentlich die Abberufung des Grafen Apponyi, und ich habe keinen Einwand gegen die Ernennung des Grafen Beust." Wie dem Wiener „Volksfreund" aus Rom geschrieben wird, ist dort der Bischof von Diakovar, Herr Stroßmayer, etngetroffen, um seine vollständige Unter- 16. December. Dir amtlichen Nachforschungen bezüglich der falschen Darlehensscheine über 25 Thaler haben mit ziemlicher Gewißheit ergeben, daß die Fabrikationsstätte in London zu suchen ist. Die Falschmünzerbande, welcher dem Vernehmen nach drei Franzosen und ein Amerikaner angehören, hat die Praxis beobachtet, ihre Fabrikate nicht in England, sondern in Frankreich umzusetzen. Es sind für circa 12,500 Thaler der genannten Scheine in Umlauf gebracht. Von diesen haben ungefähr für 6000 Thaler ihren Weg nach Deutschland gefunden, wo sie aber meistentheils ermittelt worden sind. Es gewinnt den Anschein, als erlaubten die Gesetze den englischen Behörden nicht, gegen die Fälscher einzuschreiten, weil in England selbst die falschen Scheine nicht auSgegcben sind. Die französische Regierung soll es aber abgelehnt haben, die Auslieferung derjenigen Personen von dem englischen Gouvernement zu verlangen, welche in Frankreich die falschen Scheine in Umlauf gesetzt, also dort das Verbrechen des Betruges begangen haben. In Frankreich werden sich von den falschen Scheinen noch für circa 6500 Thaler in Umlauf besinven. Die beiden neuen deutschen Panzerschiffe „Metz" und „Sedan", deren Bau auf englischen Werften bereits in Angriff genommen ist, sollen schon im nächsten Frühjahr vom Stapel laufen. Zu deriklben Zeit werden auch die beiden im Bau begriffenen Panzersregatten „Große Kurfürst" und „Friedrich der Große" vollendet, so daß alsdann zehn Jahre nach dem eigentlichen Stiftungstage der deutschen Marine (Seegefecht bei Arkona, 17. März 1864) die deutsche Schlachtflotte mit acht großen, vortrefflich ausgerüsteten Panzerschiffen und 16 Dampscorvetten auf offener See wird auftreten können. Die für den atlantischen Ocean vorbereitete deutsche Expedition wird bei weitem das umfassendste Seeaufgebot sein, was seit der Gründung der preußisch- deutschen Kriegsmarine stattgefunden hat. Die Artillerieausrüstung der vier dazu bestimmten Schiffe berechnet sich auf 32 umringte 21 cm. Geschütze neuester Con- struction oder 200-Pfünder, 34 eben solche 15 cm. Geschütze und 4 12cm. Geschütze ebenfalls neuester Constrvction. Jnsgesammt wird das deutsche Geschwader demnach 72 Geschütze führen, von denen 32 noch auf 1300 Schritt einen acht» zölligen Panzer glatt zu durchschlagen vermögen, während 34 dasselbe auf 600 bis 800 Schritt bei einem 4—5zölligen Panzer zu bewirken im Stande sind. Der Mannschaftsstand der vier Schiffe berechnet sich für den „Kronprinzen" und „Friedrich Karl" auf je 540, für die „Elisabeth" auf 410 und für die „Augusta" auf 280 Mann, zusammen also auf 1770 Mann. Die Maschinenstärke der verschiedenen Fahrzeuge stellt sich beim „Kronprinzen" auf 800, beim „Friedrich Karl" auf 950, bei der „Elisabeth" und „Augusta" auf je 400 Pferdckraft. Diese beiden letzten Corvetten zählen in Anlaß ihnr so kräftigen Maschine, nm ihrer sonst sehr günstigen Bauart zu den schnellsten Fahrzeugen der deutschen Flotte. Auch der „Kronprinz" wird als ein ebenso schnelles, wie zuverlässiges Schiff gerühmt. Die „N. Müblh. Ztg." schreibt: Gestern Mühlhausen, 9. December. werfung unter die Beschlüsse des vatikanischen Concils vorzubereiten. Wie hinzu- welcher vor etwa 6 Ag7»,7° st d-rf.lb7b"r.i.- »°7d-m Papst! in befono’mr Audien« empfangen Morgen wurde ein W aus Poiigny, R-m-ns Jagmn, gesugl wir, I I ..... nnnnfiHrtndhflrtet unter Monaten in seiner Wobnuna rwei deutsche Dragoner im i. Mit Strohmayer beugt sich der letzte von der Oppositionspartei unter worden. Newhork, 12. December. Mehrere Mitglieder der Internationale« wurden verhaftet, weil dieselben Sonntag trotz des Verbotes der Polizeibehörde einen Um- Monaten in seiner Wohnung zwei deutsche Dragoner im Schlafe überfiel und meuchlings mit einem Dolche ermordete, von 3 Unteroffizieren über hier nach Spinal gebracht, um dort vor daS Kriegsgericht gestellt werden zu können. Bern, 14. December. In Betreff des Schulwesens hat der Nationalrath folgende Bestimmung beschlossen: Der Bund ist befugt, eine Universität, eine polytechnische Schule und andere höhere Unterrichtsanstalten zu errichten. Wien, 14. December. Die Abendausgabe der „Neuen Freien Presse" meldet, daß der österreichische Gesandte in Berlin, Graf Karolyi, und der deutsche Gesandte in Wien, v. Schweinitz, zum Range von Botschaftern erhoben wor- besitzen, wohnen in der Exhauptstadt. Paris, 12. December. Dem Vernehmen nach ist neuerdings die Verhängung des Belagerungszustandes über die sechs noch besetzten Departements in einem Schriftstücke näher erläutert worden, welches, aus der Reichskanzlei hervorgeheud, dem Präsidenten der französtschen Republik zur Kenntnisnahme unterbreitet worden ist. Die Wahrheit zu sagen, bestand schon de jure seit dem Vertrage von Rouen, d. d. 16. März 1871, der Belagerungszustand überall da, wo deutsche Truppen in Frankreich garnisonirten. Aber dieser Belagerungszustand ist nur sehr milde gehandhabt worben und war bei den Einwohnern jener Departements völlig in Vergessenheit gerathen. Die neue Verfügung war mithin bloß erlassen, den Betreffenden jene noch immer gültige Bestimmung warnend ins Grvächtniß zurückzurufen. Marseille, 11. December. Das Kriegsgericht von Marseille theilte heute dem zum Tode verurtheilten Pelissicr mit, baß seine Strafe gemildert worden sei. Pelissier behauptete, diese Gnabe nicht verlangt zu haben, und protestirte gegen dieselbe, worauf ihm der Präsident den Mund schloß mit dem Bemerken, daß e- ein wohlfeiler Heroismus sei, gegen eine Entscheidung zu protestiren, deren An- Gießen, Gießen ist folge Am 1. ! (6489 männlich, folglich hat sich Di aber sich j(| hin befinden, hi« lagen, so h nrmchrt, und bevölkerung e. Darmstadt, 15. December. Nach einem Telegramm aus Sandringham von heute früh 7 Uhr hat der Prinz von Wales besser geschlafen, und sein Zustand ist, trotz großer Schwäche, befriedigend. . Köln, 13. December. Der Seecadett von Sr. Maj. Corvette „Nymphe v. Stutterheim, der sich bekanntlich am 19. October d. I. in Rio, gleich einem burgundischen Recken tm Hunnenlanb, so mannhaft der auf ihn eindringenben Uebermacht von Brasilianern zur Wehre gesetzt, ist der Sohn des vor einigen Jahren gestorbenen Generals v. Stutterheim, der früher das hiesige Infanterie- Regiment commandirte. Der junge. Mann hat hier seine erste Jugend verlebt und als Schüler des Friedrich-Wdhelms-Gymnastums sich zu feinem jetzigen Berufe vorbereitet. „ , _ ’ München, 12. December. Auf die Frage, wie sich denn die Geistlichkeit: iu dem im Reichstag beschlossenen AuSnahmSgesetz zu stellen gedenke, glaubt ein Münchener Eorresponvent der „AugSb. Postztg." die Anschauung des treuen EleruS „in folgenden Punkten fixiren und aller Welt kundgeben" zu können: - „1) Der EleruS wird im Dienste des Predigtamtes wie bisher Gehorsam und Unterwerfung gegen geistliche und weltliche Obrigkeit predigen. 2) Er wird alle Hirtenbriefe und obrigkeitlichen Erlasse, welche das Oberhirtenamt von der Kanzel verkünden zu lassen für gut finden wird, verkünden und erklären, überzeugt, daß dasselbe der Geistlichkeit niemals zumuthen wird, Auflehnung und Ungehor- sam gege« die weltliche Obrigkeit zu predigen. 3) Sollte aber der dem Ober- Hirtenamt auf der Kanzel in kirchlichen Dingen geleistete Gehorsam und die ihm schuldige Treue als Empörung und Ungehorsam denuncirt unD im Sinne jenes AuSnahmSgesetzeS gestraft werden, so wirb der EleruS ohne Murren unb Klagen die über ihn verhängte Strafe ertragen. 4) Da der EleruS der Erzdiöccse München-Freising bis zur Stunde von einem Druck der geistlichen Obern auf die Kanzel nicht das Mindeste verspürt hat, noch einen spirilus familiaris kennt, der hier einen Druck versucht hätte, so ist er auch nicht unter die Geistlichen zu rech- nen „bei uns zu Hause", denen dieses gehässige AuSnahmSgesetz einen Schutz ge- währen könnte. Im tiessten Herzensgründe wäre jeder Priester zu bedauern, der unter den Fittigen dieses Gesetzes Schutz suchen möchte; denn der treue EleruS verabscheut den Verrath an der Kirche nicht minder als den an König und Vater- land." Ä , München, 14. December. Die Einführung des norddeutschen Kriegsdienst- gesetzes in Bayern vollendet im Wesentlichen die Einheit unv Gleichheit des beut- scheu Heerdienstes. Von nun an wirb der Preuße feine Militärpflicht in Bayern als einjähriger oder dreijähriger Freiwilliger erfüllen können, unb eben so umgekehrt der sübveutsche Wehrpfl chtige im deutschen Norden. Abgesehen von den finanziellen sind die moralischen Vortheile dieser tagtäglichen Verbrüderung zwischen Nord und Süd nicht hoch genug anzuschlagen, unb die darauf gerichteten Be- mühunHen, diesen Zustand so bald als möglich herbeizuführen, waren vollauf berechtigt. Inbem das bayerische Kriegs - Ministerium unser bisheriges Wehrgesetz nicht etwa nach dem anders lautenden Inhalte des norddeutschen KriegSgesetzes movificirte, sondern letzteres in seiner Gesammtheit anzunehmen vorschlug, hat es einen erfreulichen Beweis dafür geliefert, daß auch in den Kreisen, welchen man ein ganz besonderes Festhalten an bayerischen Eigenthümlichkciten zuschrieb, der nationale Standpunkt entscheidend geworden ist. München, 14. December. DaS CultuSministerium hat das vielbesprochene vom Magistrat Münchens vorgelegte Schulstatut mit unwesentlicher Mo- zu stimmen. Inzwischen ist die Rechte fest entschlossen, in Versailles zu bleiven; doch haben gerade sie sich oft genug sehr hartnäckig in dem Vorzimmer der Kammer gezeigt und waren nachher doch sehr gefügig bei der Abstimmung. Die Rückkehr nach Paris ist für Herrn ThierS eine politische Nothwenbigkeit, denn die Bona- partisten beginnen in der höheren Geschäftswelt zu recrutiren. Der Polizeipräfect, welcher jeden Tag dem Präsidenten einen Bericht über die Stimmung abstattet, hat ihm schon mehrfach die Gefahr angedeutct. Der neue Polizeipräfect ist mehr Orleanist als Republikaner, aber er theilt den Haß, welchen Herr ThierS und Herr Perier gegen das Kaiserthum kundgeben. Darum verhehlt Herr Thier- Niemanden seinen lebhaften Wunsch, die Versammlung möglichst bald wieder nach Paris zurückkehren zu sehen. Er hat verlangt in der parlamentarischen Commission der Initiative gehört zu werden und ohne Zweifel wird er dort für Paris auftreten. Er wird sich jedoch keiner Niederlage vor der Versammlung auSsetzen wollen und deshalb wird er nicht zu offen für diese Sache plaidiren unb hat sie Darum auch in seiner Botschaft mit Stillschweigen übergangen, zum großen Er- staunen des Landes. Vor der Commission wird Herr Thiers seiner ganzen Beredsamkeit bedürfen, denn von ihren dreißig Mitgliedern sind nur neun fest entschlossen, nach Paris zurückzukehren. Die Zahl der Deputaten, welche in Versailles feste Wohnung genommen haben, bildete noch die große Mehrheit, nur die Mitglieder ver Linken unv diejenigen von der Rechten, welche ein eigenes Haus in Paris den stnv. Triest, 11. December. Wegen Buszischens der österreichischen Dolkshymne in Ciniselli's Circus erinnert eine Polizei - Kundmachung an die bestehenden, in außerordentlichen Fällen die Tyeaterschließung gestattenden Vorschriften. (Pr.) Aus Pesth, 7. December, wird der „Presse" geschrieben: „Die Stabtge- meinde Ofen faßte am 24. September b. I. den Beschluß, daß jeder Geistliche oder Lehrer, der das JnfallibilitätS - Dogma in der Kirche ober in der Schule verkündigt ober lehrt, von Seiten der Stabtgemeinbe feiner Pfründe verlustig erklärt wird. Dieser Beschluß wurde jüngstens jevem einzelnen Geistlichen und Lehrer der Stadt Ofen „zur Danachachtung" zugestellt. Die ultramontanen Geister sind nur in so lange mächtig, als man sie unbehelligt gewähren läßt." Paris, 12. December. Die Frage über die balbige Rückkehr der Regierung unb der National-Versammlung nach Paris ist keineswegs so abgethan, wie es einige monarchische Blätter glauben machen wollen. Der „FranyaiS" , welcher am eifrigsten für deren Verbleiben in Versailles Eintritt, ist zu sehr dabei interessirt, als baß seine Meinung darüber viel ins Gewicht fallen sollte, und in der That ist es ber Präsect des Departements ver Seine-et-Oise, welcher wünscht, daß der Hauptort seines Verwaltungsbezirks die Hauptstadt von Frankreich bleibe, einer der Mitbesitzer dieses Blattes. Die Mitglieder der Linken beklagen sich sehr über Herrn Vitet, weil er dadurch die Rückkehr nach Paris vereitelt habe, daß er Herrn Duchatel veranlaßte, die Debatte zu übereilen, als er seinen Vorschlag auf die Tribüne brachte. Diese Deputirten behaupten , von Herrn ThierS daformelle Versprechen zu haben, daß die Regierung für die Rückkehr eintreten werde. UebngenS hat der Präsident der Republik einer Deputation von Geschäftsleuten aus Paris, welche ihm die Nachtheile der Stadt durch die Abwesenheit der Regierung vorstellte, geantwortet, sie müßten Geduld haben, aber es würde nicht mehr auf lange Zeit sein. Man sagt, Herr Casimir Perier habe die Deputirten, mit welchen er Privatunterhaltungen hatte, ersucht, für die Rückkehr nach Paris Inzwischen ist die Rechte fest entschlossen, in Versailles zu bleiben; gonnW flb>l nehmlichkeit auf alle Fälle gesichert fei. London, 12. December. Das Cabinet ist gestern zum ersten Male zu- fammeugetreten, seitdem die Krankheit beS Thronfolgers ihre gefährliche Wendung genommen hat, und jedenfalls bezog sich die Berathung hauptsächlich auf die Schritte, welche im Falle des Toves beö Prinzen zu thun seien — die Einführung eines Regentschaftsgesetzes und die Bewilligungen für den Unterhalt und die Erziehung ver prinzlichen Kinder. Die Entscheidung zieht sich inzwischen lange hin, ohne deshalb den Funken der Hoffnung anzufachen. Auch [in dem Zustande des Reitknechtes Blegg, der erst nach dem Prinzen erkrankt ist, ist eine Verschlimmerung eingetreten, welche dem KcankheitSoerlaufe beim Prinzen vollständig entspricht. Die Zeitungen bringen wieder ganze Spalten Stimmungstelegramme aus allen Theilen des Landes. Sir Moses Montefiore hat durch eine Depesche an den Haham Baschi, den Großrabbiner zu Jerusalem, auch dafür gesorgt, daß im heiligen Lande für die Erhaltung des Prinzen gebetet wird. Petersburg, 12. December. Die Kaiserin ist gestern aus der Krim hier eingetroffen. — Wie der „Russische Invalide" berichtet, hat der Kaiser Graf das Unfehlbarkeitsdogma. > ' Die „Opinione nationale" meldet: „Aus einer gewöhnlich gut unterrichteten ' Quelle erfahren wir, daß der Bischof von Orleans an Herrn ThierS geschrieben hätte, um ihm anzukündigen, daß die Einbringung des Gefttz'S über den obliga- I torischen Unterricht, sobald die Regierung dasselbe ernsthaft unterstützen wurde, vom 1 CleruS als eine Kriegserklärung angesehen werden würve." Dasselbe Blatt bringt die Nachricht, daß der Appellhof von Montpellier die Berufung des Maire S von TrouillaS verworfen hat, welcher den Jahrestag des 4. September feierte, indem er in der Kirche die Marsaillaise von Nationalgardisten und weiß gekleideten Mädchen absingen ließ. Seine Mitschuldigen waren der Capitain der Nationalgarde und der Glöckner der Pfarre, welche, wie er, zu mehreren Monaten Gesangniß verurtheilt wurden. „ , ... Wie der „Madrider Jmparcial" behauptet, wäre die Aussöhnung zwischen den spanischen Bourbonen eine vollendete Thatsache. Nach dem getroffenen Ueber- einkommen würde die Krone dem Sohne Jsabellens zufallen, der als Alfons XII. den Thron besteigen soll, während der Herzog von Mentpensier für die Dauer der Minderjährigkeit seines Neffen die Regentschaft führen würde. Wenn der Jmparcial" jedoch die „spanischen Bourbonen" nennt, so meint er offenbar nur den isabellinischen Zweig; denn Don Carlos würde sich einer Verschmelzung, in welcher sein Name gar nicht figurirt, keinenfalls anschließen, und dies um fo weniger, als er noch kürzlich in dem Briefe an den General Chalelineau seine legitime Fahne hochgchalten hat. Ihm ist Isabella eine Art Petroleuse, denn sie ge- hört ja auch zu der bösen Internationale, welche die allein legitimen Herrscher verdrängt hat oder zu verdrängen sucht. Die Krone Alfons' XII. ist übrigens auch ein ungefangener Fisch und unangenehm für die Freunde fpan^en Status quo kann die Aussöhnung Jjabellen'S und ihres Schwagers Montpensier nur dann werden, wenn die Anhänger Montpensier'S im Lande unv in den Cortes dem Beispiele folgen und sich mit den ModcravoS vereinigen, wodurch die Oppo- sition gegen den König Amadeus sich einigermaßen verstärken würde. dification genehmigt. Straßburg, H. December. Der Maire ist ersucht worden, ein Derzeichniß derjenigen KriegsleiAungen aufzustellen und den obern Behörden zu übersenden, welche von Den Behörden während des letzten Krieges auf Anordnung sranzöäscher Behörde und für die französische Armee gemacht worden sind. Die Interessenten sind demnach aufgefordert worden, der Mairie in kürzester Frist die zum oben genannten Verzeichniß als Grundlage dienenden Nachweisungen mitzukheilen, unb nöthigenfallS ihre Declarationen mit den ausgestellten Anerkennungen oder Bons zu belegen. — Der „Ind. Als." schreibt: Im Ober-Elsaß, namentlich in Mühl- M „ ...... Hausen, wird gegenwärtig in Hinblick auf die Lyoner Weltausstellung ein Comite 'Moltke zum Ehrenmitglied der Generalstabs-Akademie ernannt, gebildet, das aus den industriellen Sp tzen besteht, mit Herrn August DollfuS als h,r "lnMr Präsident und Herrn August Balance als Vicepräsident. Besondere Ecledi. Die °er Stadt Gi iÄ“'-11 T besetzt -oewerber u Reibungen mii ^•Januar U , den ^rotzherzog 5352) Die üuf die Ausst I^Meggeldei mit den ”W, daß > ^Endedieß Uen, ber ^bherzog 3s» zK 9 Mitztv! >- 7) ?otmc D«r Rt IFra* sr.:» f. HM-' ' Tbiere m kn tichtht"d'" btm Wurae p sei nicht unbdrad Verhält^, wel htMchtW. Palmku bin eine stehende am Play«' 1 W-nhiiw. Pwv Z,j, die Palmkuci Rhijtbprobu.tien^ Hol;aia Fiähjahre eise Anochrnrnkbl und Kaurn 4 Wachen fgnfl verarmte Ra kämmen war, als im Sommer deise während die Erlro iflju fam, daß ai AltewüchiiMt je, schein kamen. Zn gehabt, doch nich väthizten mich, i d-ich schienen die Mse wendete ich daß an dieser Für Hau die Ransizteit ent ßnd. @4 ist desk au-jukochen, wob doch ranzig werbe Man nimmt auf Gesäß bis ;um Ä auf dai Feuer se^ Menge 2 Loth er Anrühre» auf dec l’runö 'em gell er daselbst ruhig ßch dann von de vollkommen brau nochmals mit W abgeschieden, so i 79'/- Oberhessen Anlehenaiooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 68 Vr Pr. Friedrdor 9 57 Vr—58 Vr Amerik. Bonds 1881r 101 1882r 97i/6 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 365/s Engt Sover. 11 45—47 Gießen, 15. December. Gießen ist folgendes: 1,992 Personen. 658 1,334 Personen.! CQ CD CQ in Ross. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 24'/--25V, Mittwoch Donnerstag Samstag Mittwoch Donnerstag Samstag öst. s. Lombard 79*/» Livomeser 37 Vg Toscaner 577/s Elisabeth.-Prior. 811/4 II. Emiss. 79 V4 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 30/0 3% 50/a 5% do. Nassau 25 fL 44 40/o bayr. Präm.-Anl. 112 V2 Ansbacher 7 fl. 12 Vs 40/0 badische Loose 110 Badische fl. 35 Loose 69 1,122 Militärpersonen 464 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 17 V2—181/, Prioritäten. 30/0 oster. Stsb.-Prior. 58 Von den 1122 Militärpersonen lagen 891 in der Kaserne, 22 im Lazareth, 71 Soldaten find bei den Einwohnern einquartirt, die übrigen (Offiziere, verheirathete Unteroffiziere, Spielleute und „Einjährige") wohnen in Privathäusern. Gleichen Schritt mit der Vermehrung der Seelenzahl hielt die Vermehrung der Wohnungen. In den letzten 4 Jadren sind 69 neue Wohnhäuser und 7 neue Bahnwärterhäuser erbaut und mehrere ehemalige Oeconomiegebäude wohnlich eingerichtet worden. 5162) Louis Frohnhäuser zeigt ergebenst an, daß sein Spietwaarentagrr eröffnet ist. Feilgebotenes Piaiwforte - Lager zug in der Stadt zu bewerkstelligen suchten. In einem von der Internationalen veranstalteten Meeting wurde der Beschluß gefaßt, den Umzug am nächsten Sonntag abzuhalten und die Arbeiter zur Teilnahme an demselben aufzu- fordern. „ n 1885r 985/9 „ „ 1887r 993/8 Spanier, neuest. 30/0 313/4 Local. Notiz. Da» Ergebniß der neuesten Volkszählung der Stadt Besondere Bekanntmachungen. Erledigte Baumeisterstelle. 5402) Die im Monat März L $. bet der Stadt Gießen erledigt werdende Bau- metsterstelle soll bei einem Gehalte bis zu 1200 fl. besetzt werden. Bewerber um dieselbe wollen ihre An- Meldungen mit Zeugnissen versehen bis zum 15. Januar 1872 bei uns abgeben. Gießen, den 15. December 1871. . Grotzherzogltche Bürgermeisterei Gießen. Vogt., fl. Sonntag, Buchbinder, Kircbcnplatz 2U, Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen. Evangelische Gemeinde. Kopulirte Den 12. December. Johann Friedrich Ludwig Münch, kaiserl. Postsecretar zu Metz in Deutsch-Lothringen, des verstorbenen evang. Lehrers zu Wetterfeld, Heinrich Münch, ehelicher Sohn; und Auguste Luise Christine Weidig, des Großh. Hofgerichtskanzlisten, Eduard Weidig, eheliche Tochter. Beerdigte. Den 11. December. Heinrich Hierse aus Bartschdorf in Schlesien, Hülfs- bremser an der Main-Weser-Bahn, alt 28 I, gestorben den 9. December. Den 15. December. Johann Christian Bauer, pensionirter Großh. Zucht- hausoerwalter, alt 76 I. 20 T., gestorben den 13. December. Aetien. 50/g öatr. F. St. E. B. 392‘/4 Lombard. Bahn 2003/4 Ludwigsh.-Bexbaoh 197 Maxbahn 1423/4 Bayer. Ostbahn 1443/4 Rhein-Nahebahn-Act. 39 V, Hess. Ludwigs b.-Act. 182 Frankfurt a. M., 15. December. Börsenbericht. Wir erwähnten bereits gestern, daß im Allgemeinen die Tendenz der Börse sich wieder zu befestigen scheint und können constatiren, daß die heutige Börse unsere ausgesprochene Meinung rechtfertigte. Die Course der Effecten waren wesentlich besser, besonders beliebt österreichische Creditactien und österreichische Bankaktien, für erstere wird als SteiqerungSgrund das ungarische Eisenbahn- geschäft angeführt. Wir erwähnten bereits in unserem Bericht vom 13. dS. Mts., daß die Ausgleichung der ungarischen Regierung mit dem Comite der österreichischen Gläubiger in London sicherlich von wesentlichem Einfluß für österreichische Creditactien sein werde. Auf Bankaktien influirte die Nachricht deS Waqner'schen Telegraphenbureau'S, daß für das II. Semester 1871 die Dividende mit 32V2 fl. firirt sei; da für das I. Semester bereits 26 fl. bezahlt sind, so wäre dies für den jetzigen Cours immer noch eine 7procentige Verzinsung. । In Anlagepapiercn war keine wesentliche Veränderung. Wir erfahren, daß die Firma M. I. Kirchheim hier beauftragt sei, für daS Comite der sächsischen Hypothekenpfandbriese auf hiesigem Platze Anmeldungen entgegen zu nehmen, und wird eine ausführliche Aufforderung hierüber die nächste Woche erscheinen. hier lagen, so hat sich der Militärstand um........... ,„mehrt. und wenn man diese in Abzug bringt, so hat sich die Civil- bevölkerung vermehrt um............. von fl. Rudolph Withnc in Gießen, Musikalien- und Piaaoforte- Leih - Anstalt. Große Auswahl von Instrumenten der besten Fabriken. Billigste Preise, mehrjährige Garantie. Gespielte Klaviere werden angekaust uub umgetauscht. Geldwerten. fl. kr. 20. 21. 23. 27. 28. 30. Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätslooae 189 1860r Loose 863/4 1864r „ 139 Braunschweiger 19 Vs Stadt Florenz 82 Pfleggelder von Waisen. 5352) Die Pfleger von Waisen werden auf die Ausstellung der.Quittungen über die Pfleggelder vom zweiten halben Jahre 1871 mit dem Bemerken ^u^erksam gemacht, daß der Vollzug dieses Geschäfts vor Ende dieses Monats stattfinden muß. (Niesten, den 11. December 1871. Grobherzogliche Bürgermeistern Greßen. V ogt. ___________ 5049) ßur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Lechkasse angelegten Kapitalen am Ende^ dieses Jahres fällig werden, flnd nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Dienstag den 19. December, , SU'V* *' ... (!!<• 4 """ Am 1 n,«r,n in b.r Stadt -nw.smd....... 12 225 grn sich sehr l hüe, daj itn Vorschlag i Thiers dat nirtttnetiM srschailtlevllii ahnt der Rr- würbe nicht e Tlplitirlcn, r nach Pari- < ju bleiben; t ter Kammer Die Rückkehr in tie Bonn« Pol'.jtipräfrkt, mng adstattrt, räfect ist wehr r Thiers ont Herr IN - vierer nach i GctiWoa r Paris «V uag aui^tn n uat hsl fr • großen 6t* ganzen öered« eß ritschlofrli, Versailles sefr die Kfigliedn )ait in P"it UtLerhüM irnls in t'B(B । herrorgeh«^ iinbitittl W i vettra-e >oi j, tt renifchl il «st >°r sehr criaff« > ?'* l< Ni« ** N,. jNMfkK «'« tecM »in |»' II sit• ■it ’l! BSrsennachrichten. 15. December 1871. Preuss. 4V2% Oblig. 1007/8 Frankf. 3V2% Obi. 873/g Nass. 4Va% Obi. 99 Kurhess. 4% „ 92 V? Gr. Hess. 5«/g Obi. 1033/4 , , 4% n 96 „ „ 3V1% „ 921/4 Bayer. 5% » 1003/g „ 41/2% 1jährige 993/4 n 40/a 1jährige 94Vg Würtemb. 4V2% Obi. 99 Va Baden 4V2% Obi. c. E. L. 99 V4 Oesterr. Silberrente 58 Vs „ Papierrente 49 Vz Aetien. Frankf. 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