Preis vierteljährig 1 fL 12 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gitßcntr Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition : Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis chießen. Nr. Vk* " Dienstag den 17. Januar____________________________1871. 16. Januar. Der officiöscn „Karlr. Ztq." wird geschrieben: Die seit fast 5 Monaten vorbereitete Reorganisation res Reichslandes Elsaß-Lothringen scheint lediglich noch der definitiven Feststellung in Versailles zu unterliegen und zugleich mit dem Friedensschlüsse den ewig denkwürdigen JnaugurationSact bilden zu sollen, turc-j ten ter deutsche Kaiser als „Mehrer des Reichs" die neue Acra tcS deutschen StaatSlebcnS zu eröffnen berufen ist. Kraft der für ganz Deutschland jetzt ausschließlich der kaiserlichen Gewalt zukommcndcn völkerrechtlichen Souvcränetät wird der Kaiser-König Wilhelm der Siegreiche, um die eroberten Rheinprovinzen nicht länger in Ungewißheit über ihr künftiges Schicksal zu lassen, doffcntlich in Bälde den gordischen Knoten durch Niedersetzung einer kaiserlichen Reichsvcrwaltung lösen, welche in seinem Namen alle Hoh^tsreHte über Elsaß-Lothringcn ausübt und ihre personificirte Verkörperung im kaisc^vett Statthalter findet. Auf diesen Repräsentanten des Kaisers würden die — lediglich durch die Rcichsgesetzgebung und die kaiserlichen Reservate beschränkten — Machtbefugnisse übergehen, welche das seit August bestehende „Generalgouvernement im Elsaß" wahrgenommen hat. Zur Dotation der kaiserlichen Statthalterci im Elsaß werden aber (außer der neu zu beschaffenden Einrichtung der kaiserlichen Schlösse in Straßburg und Zabern, außer verschiedenen Staatsgütern, Jagden und Parken ) jährlich einige hunderttausend Thüler aus den beträchtlichen Überschüssen der StaatS-(General-)Kasse des Reichslandes leicht verfügbar zu machen fein, nachdem die fämmtlichcn Staatseinnahmen des ReichSlandeS Elsaß-Lothringcn bisher Über 60 Millionen Franken, die für Elsaß-Lothringcn nothwcndigen StaatSauS- gaben (ohne Einrechnung des Militäraufwandes) aber kaum die Hälfte hiervon per Jahr betrugen. , Die kaiserliche Statthalterei bedarf, abgesehen von den der Repräsentation wegen bedeutenden Kosten der Hofhaltung — schon deshalb einer ergiebigen Dotation, weil ihr die Neubegründung der (Provinzial-) Bibliothek, des Theaters, der Museen, überhaupt all jener allgemeinen Kunstsammlungen zur Last fällt, welche in anderen Residenzstädten aus den Fonds der Eivilliste unterhalten zu werden pflegen. Zur Erledigung der bureaumäßigcn Geschäfte der Centralvcrwaltung btdars der Statthalter eines kaiserlichen Stattbaltereirathes; derselbe würde etwa bestehen au- einer Abtheilung für Milrtärsachcn (welcher die Gendarmeriebrigade und die FestungSgouvernemkntS Belfort, Bitsch, Diedenhofen, Longwy, Metz, Pfalzburg, Schlettstavt, Straßburg unterstellt sind), aus einer Finanzdirection für Forsten, Domänen, Einregistrirung, dirccte und indirecte Steuern), aus einem Provinzial- Schulkollegium und aus einer Abtheilung für Angelegenheiten der inneren Verwaltung — einschließlich des Handels und Kultus. — Eines eigenen Justiz- refforts scheint dagegen die Provinz Elsaß-Lothringcn auf die Dauer nicht zu bedürfen, da sie, als zum Bezirke des BundeS-Oberhandelsgericht zu Leipzig und des künftigen obersten Reichsgerichts für Straf- und Civilsachen in Berlin gehörend, keinen besonderen ZuriSdictionSsprengel bildet; überdies zählt die Provinz — außer den Handelsgerichten in Straßburg, Mühlhausen und Metz re. — ledig- lich 60 bis 70 Friedensgerichte, 5 bis 7 Tribunale (den LandcSgerichtcn der Rheinprovinz gleichstchend,) — etwa in Straßburg, Mühlhausen, Colmar, Metz und Saargemünd —, und nur einen gemeinsamen Appellhof (bisher in Colmar), so daß der kaiserliche Oberstaatsanwalt (Generalprokuratur) vom Appellhose die gesammte Justizverwaltung des ReichSlandeS überwachen und den Geschäftsverkehr mit der Reicks-Justizbehörde am Bundesrathe selbst vermitteln kann. Für die Verwaltung der Zölle und der indirekten Reichsstcuern, sodann für das Post- und Telegraphenwefen bestehen ohnehin bereits eigene Bundcsoberbehörden in Elsaß-Lothringen, — wie die Oberpostdirectionen in Straßburg und Metz, und eine eigene deutsche Telegraphendirection für Elsaß-Lothringcn. Für das Eisenbahnwesen ist gleichfalls bereits eine eigene Ccntralbehörde in Straßburg errichtet. Bis jetzt findet sich die Eintheilung in Departements („Ober-Elsaß" mit der Hauptstadt Colmar, „Nieder-Elsaß" mit der Hauptstadt Straßburg, und „Deutsch-Lothringen" mit der Hauptstadt Metz) nur noch für die Erhebung der direkten Steuern und für die innere Verwaltung beibchalten; dieser Ausnahmezustand kann jedoch freilich mit dem Schluffe des Jahres 1871 , für welches die — übrigens systemlose — Ausscheidung der Staats- und der Departementalfonds Wohl noch beibehalten werden soll, aufgehoben werden, da die gesammte Steucr- verwaltung füglich in einer Stelle sich zusammenfaffen läßt und da die bereits verfügte Neubildung der an Stelle der Unterpräkectur und thcilweise auch der Präsectur selbst tretenden „Kreisdircctionen" die bewährte Einrichtung der Kreisoder LandratbS-Aemter auch auf das neue Reichsland überträgt, also bedeutende GeschästSvereinfachungen ermöglicht; mehr als 7 KreiSdirektionen werden kaum auf ein Departement kommen, fo daß die ganze Provinz nur 24 Kreise zahlen wird, welche bei Eintritt geordneter Verhältnisse recht wohl von einer einzigen Provinzialregierung geleitet werden können. Die Herbeiführung geordneter Verhältnisse, die Reorganisation der ganzen inneren Verwaltung, der Vollzug der zu erwartenden Noth-Gemeindc- und der KreiSorl nung, die Ausscheidung der Zuständigkeit zwischen Gemeindebehörde, Krcis- dtrektton und der Regierungsabhteilung des Innern (Provinzialregierung") erfordert für das Jahr 1871 allerdings absolut noch die Beibehaltung der De- partementalregierung, indem die Mitwirkung der Präfekten bei der Reorganisation des Landes um fo weniger noch entbehrt werden kann, als gesetzlich gerade in der Präsecturalgewalt der Schwerpunkt der ganzen Verwaltung ruht. Ist aber einmal die innere Verwaltung organistrt, so kann eine einzige Provinzialregierung die Zuständigkeit der Präsectur für din ganzen Umfang der Provinz übernehmen; diese Provinzialregierung würde eine Abtheilung des Stattbalterci-RatheS bilden, die Geschälte poliiischen und polizeilichen Charakters bureaukratisch erledigen, die administrativ-contcntiösen Recktsstreitigkciten aber (wie der französische Conseil d’etat, dessen Functionen sie übernimmt) kollegial bescheiden. Die Gcneral'äthe der Departements, welche die Interessen der Steuerpflichtigen gegenüber der Prä- scctur vertreten, werden schwerlich je wieder berufen werden, da an ihre Stelle nach durchgesührter Pacification des Landes cin Provinzial-Landtag treten dürfte, worin die größeren unmittelbaren Städte (Straßburg, Dietz rc.), die Landkreise, die Landesuniversität Straßburg, sodann die Landwirthschasts- und die Gewerbe- kammern vertreten sind. In die Zuständigkeit dieser Prcvinzialvertretung werden alle jene Angelegenheiten fallen, welche in den deutschen MMelstaaten zur Kompetenz der Landtage gehören, wie die Verhältnisse der Land Sanstallen, der Universität, Dcp.rtemental- Kranken-, Waisen- und Irrenhäuser, der Strombauten, der Kanäle, des Straßen- und des Schulwesens, die Schuldenaufnahme zum Baue von Dizinal-E-fenbahnen, zur Ausgleichung der mindestens 60 Millionen Franken betragenden Belagerungsschäden von Straßburg, Diedenhofen und Neubreifach, endlich die Verwaltung der Provinzialsonds, die innere Gesetzgebung und die Einführung neuer Landes- stcuern. Während dcS Provisoriums der Diktatur-Regierung kann von der Wahl und der Mitwirkung des Provinzial-LandtagS allerdings ferne Rede fein; sobald jedoch Elsoß-Lothringen als gleichberechtigtes Reichsland in den deutschen Bundesstaat ausgenommen ist, wird fein Grund mehr bestehen, dem Lande die innere Gesetzgebung und die Rechte einer konstitutionkven VolkSvcrtrctung vorzuentbalten. Die Abkürzung der Ucbergangöperiode hängt zunächst von dem loyalen Verhalten und der fortschreitenden Versöhnung der Bevölkerung ab; denn einer gegen die neue Ordnung des Staatslebens sich feindlich ziigenden Majorität kann iter Sieger keine politischen Rechte cinräumen. -Dock rechtfertigt sich bei dem passiven Verhalten einzelner Städte und der deutschen Gesinnung der um die höhere Politik unbekümmerten Mehrzahl der Landbevölkerung die Annahme, daß schon längstens in 2 Jahren die politischen Wahlen eine deutsche Majorität ergeben werden. Die deutschfeindlichen Elemente machen sich jetzt bereits mit dem Gedanken i tet Auswanderung ins Innere Frankreichs betraut; von Tag zu Tag verlassen Ehemals französische Beamte, chauvinistische Agitatoren und sonstige Feinde des Deulschthums über Straßbuig und Naney den Elsaß, welcher hierdurch vom Wclsckthum pnrifizirt wird. Die Lücken werden rasch durck einwandcrnde Deutsche auSgcfüllt, welche im neuen ReichSlande sich schon heimisch zu fühlen beginnen. — Einer dcr Eigentümlichkeiten des Landes schonenden und dessen Bedürfnissen Rechnung tragenden Regierungsorganisation kann es nicht schwer fallen, das ohnehin von der Natur gefegnete und durchschnittlich sehr wohlhabende Reichsland Elsaß-Lolhringen trotz der erlittenen Kricgsschäden schon in wenigen Jahren zu einer der herrlichsten und glücklichsten Provinzen des neuen deutschen Reiches zu erheben. „Daily Telegraph" bringt über die Gestaltung der Dinge nach dem Sturze von Paris folgende Nachrichten: Der König, heißt es in dem Blatte, wird an dem Einzüge in Paris nicht tbeilnehmcn, sondern sich sofort heimbegeben, indem er tue Armee unter den Oberbefehl der beiden Prinzen Marschälle stellt. Die Stadt Paris wird mit feiner Einquartierung belegt werden, sondern die Nationalgarde, welche zu diesem Zwecke ihre Waffen behält, wird den Sicherheitedienst übernehmen, während das reguläre Militär und die Mobilgarden in die Gefangenschaft geführt werden. Die Forts dagegen erhalten deutsche Besatzung. Der Haupttheil der BclagerungSarmee, sowie die andern deutschen HeercSkörper ziehen sich in die Champagne zurück, welche Provinz sie als Pfand für die Kriegsfoflen u. f. w. besetzen. Elsaß und Deutsch-Lothringen betrachtet Deutschland als sein Eigenthum, jetzt und für immer. Im Besitz der Pariser Forts und der Champagne werden die Deutschen in FrtedcnsunterHandlungen treten, und cs Frankreich völlig freistellen, feine Regierung zu rcconstituircn und den Krieg nach Belieben fortzusetzen oder nicht. Der Correspondcnt glaubt, die Genauigkeit dieses Programms verbürgen zu können. Nack dem „Journal officiell" hat Jule- Favres eine Depesche an die Vertreter Frankreichs im Auslande erlassen, worin er gegen das Bombardement protestirt. Wie der Neusatzcr „Sebski Naiod" erfährt, hat die serbische Regentschaft eine Note an die Pforte gerichtet wegen Abtretung der serbischen Provinzen der Türkei an Serbien. Verschiedene Anzeichen lassen befürchten, daß Serbien den Augenblick für günstig erachte, um feine großserbischen Absichten (ein lüdslavi- sches Balkanreich) praktisch zu machen. Die osfikiösen Organe ter fertigen Negierung „Vidovdan" und Jcdinftwo" ermüden nicht in Leitartikeln über diese- Thema. K r i e g S n a cd r i ch t e n. Berlin, 1L Jan. Bezüglich dcr Kriegsereigniffe schreibt die „Provinzial. Corrcspondenz", daß aus den Corps Werder, Zastrow und anderen bcdcutenden Truppcnabtheilungen eine große Ostarmee gebildet und unter «in einiges Oberkommando gestellt worden sei, dessen Operationen man mit größtem Vertrauen entgegen sehen dürfe. Für das Commando der Ostarmec wird General Manteuffel genannt. Göbcn soll das Commando dcr ersten Armee erhalten. Da- Schickfal von Paris werde wohl in nicht langer Zeit zur Entscheidung gelangen. Telegraphische Depeschen. militärische Nachricht. Die Beschießung der Befestigungen v. P o d b i e l S k y. Versailles, ift, dort hat er erkennen gelernt, welche Hülfe er an den sonst so verhaßten Preußen gefunden hat. Jeder von unseren Soldaten achtet, ehrt die Pickelhaube, und der Verkehr zwischen den Bayern und Preußen ist inniger, al- der Leute unt» sich. Der Preuße giebt dem Bayer sein letzte- Stückchen Brod, ehe er selber ißt. Kurz und gut, darüber mag man zu Hause ruhig sein: in dem Waffenrock ist Deutschland einig, aber iw Fracke hat der Schneider wohl noch zu arbeiten!" Berlin, <3. Jan. D r Staot-anzetger vom 12. Januar bestätigt die Er- nennung di- General- v. Manteuffel zum Commandirenden der Oft Armer Der „Kreuzzeitung" zufolge ist General v. Manteuffel mit seinem gesummten Stabe bereit- über Versailles hinan- nach seinem ueuen Bestimmungsort ab- gegangen. w Nachdem die an der belgischen Grenze gelegenen französischen Festungen von Thionville bi- Meztere- und Rocroy von den deutschen Truppen genommen und besetzt worden, kommt nun die Reihe an Longwy, und ist nach dem „Mili- tärwochenblatt* der bisherige (5hef des Generalstabes des 13. Armeecorps, Oberst von Krrnski, beauftragt worden, da- Cvmmando der Belagerung-truppen vor dieser Festung zu übernehmen. Paris, 7. Jan. Trvchu hat an die Bevölkerung folgenden Aufruf gc- richtet : Brüssel, 11 Jan. Die „Jndependance" ersähet aus Bordeaux Folgend,-: „Gamb.tta erließ ein neues (Sircular an die Präfecten über die dcceetirtc Auflösung der Generalräthe in allen Departements. Gambetta empfiehlt den Prä- fecten in Berücksichtigung der von Generalrathen mehrfach eingegangenen Proteste, das Budget |ür 1871 möglichst genau nach den von den Generalrathen für 1870 angenommenen Voranschlagungen aufzustellen. Er fügt hinzu, später werde alles nach den, Gutachten der Generalräthe eingerichtet werden. Die Präfccten sollen die Evnstituirung neuer Departementalcommissionen betreiben. Das „Lütticher Journal" berichtet, daß an der Grenze sehr häufig Franzosen sestgenommen und dann internirt werden." Bordcnnz', l l.Jan. General Chanzy veröffentlicht einen amtlichen Bericht au- Ve Mans: „Die Armeen des Prinzen Friedrich Karl und des Großherzog von Mecklenburg verdoppelten heute ihre Anstrengungen im Angriffe auf die Linie des L'Huisne und die östlich von Le Mans gelegene Stellung. Unsere allseits gedrängten Colonn'n mußten sich auf ihre von vorn herein zngewiesene Stellun' ßrn zuruckzuhen. Das Gefecht war ungemein heftig in Montfort, Champagne, Parigne, L'Eoeqne, Juppilles, Change, sowie an verschiedenen anderen Puncten. Die Brigade Ribil räumte nach lebhaftem, heftigem Widerstande von mehr als 6 Stunden ein von ihr besetztes Dorf, welches der Feind seit der Nacht besetzt hält. Wir erlitten deute sehr empfindliche Verluste. Uns gegenüber stand besonders diejenige preuß'sche Bcigade, zu der das 33. Fusilicrregiment gehört, da- Oberst Rvthmaler befehligt." General von Schmidt fand bei Chapillo 2‘/a Meile westlich le Mans eint feindliche Division in Barry. Sofort energisch angegriffen ging diese in regelloser Flucht auf Laval zurück, über 400 Gefangene in unseren Händen laffenv. Diesseitiger Verlust an Todten und Verwundeten bestand nur in 1 Offizier und 19 Mann. Lager von Conlie wurde nach wenig Schießen beseht und große Vorräthe an Waffen, Munition und Proviant erbeutet. 4- Berlin, 15. Jan. Die Mächte haben sich geeinigt: über die Bestimmungen, welche die Neutralisation des Pontus ersetzen sollen, über Garantieen wegen oer Donauschifffahrt und endlich über ein Principienprotocoll, daß ein Ver- ^«"0 nicht zu existiren aufhört. Die Konferenz wird .©ffteieffe Versailles, 14. erfolgten heftige Ausfälle 14. ein Detachement unter General v. Ranzau in Bria re von größeren fefnb* lichen ,'Abtheilungen angegriffen wurde, jedoch unter geringem eigenen Verluste sich durchschlugen. Versailles, 15. Jan. Da- Feuer der Forts Issy, Vanvres und Monl- rouge hat am 14. fast gänzlich geschwiegen. Die Beschüßung der Befestigungen und der Stadt wird ununterbrochen fortgesetzt. Diesseitiger Verlust ganz unbedeutend. M rt h h • C 1 A f K Ian. In der Nacht vom 13. zum 14. aus Paris gegen die Positionen der Garde bei Lo Bourgcl und Drancy, des 11. Corps bei Meudon und des 2. bayerischen CorpS bei Clamart, welche überall siegreich zurück^ geschlagen wurden. Der Rückzug des Feindes an einzelnen Stellen war fluchtartig. von Podbiclky. von Podbielsky. Brevilliors, 15. Im. Der Feind griff mich heute mit anscheinend 4 (Sorp« von Chngoy bi» Montbölmrd lebhaft, befonder» mit Artillerie, an. Aus alle» Punkten ist der Angriff zurüdgeschlagen und meine Posttionen auf keiner Stelle durchbrochen. Diesseitige Berlnste zwischen 300 und 400 Munn Der JTampf dauerte von Morgen» halb 9 Uhr bi» Abend» halb (> Uhr. von Werder. , △ l4. Jan. Der „Courrier de l'Ouest" bestätigt heute die gestrige Meldung, daß der Großherzog von Mecklenburg in nördlicher Richtung operire. Von dem Haupteorps des Generals Chanzy weiß man seit vorgestern 7"ht u^tö. Aus Laval wird berichtet, daß 15—20,000 Mann Franzosen dort eingetroffen. Der Municipalrath ist heute in Berathung, welche Haltung er bei Annäherung des Feindes einzunehmen habe. — Das „Journal d'Alencon" meldet, Detachements sich ohne Schwertstreich gefangen gaben. △ Jrii(fcl, 13. Jan. Das „Echo du Parlament" theilt mit: Ballonbries lähefreoacteurs des Journal „DebatS" Molinari an Brüsseler Freunde: Wir find endlich am Anfang des Endes. Verschwunden sind endlich Illusionen, sobald unsere Lebensmittel zur Neige. Bevölkerung will das leider noch nicht glauben. Entweder werden wir bombardirt von den Preußen oder guillotinirt von den Rothen. Welcher Trost! Einem F.ldpostbrtefe, den ein bayerischer Soldat aus Orleans vom 24. Der.! Beaumont wurde nach leichtem Straßengefechte besetzt, 40 Munitionswaaen an die „N Nach,." sandte, entnimmt die „K. Z." folgenden interessanten Passusgenommen und etwa 1000 Gefangene gemacht. Ferner wird gemeldet, daß am „Ofl scheint m r geradezu unmöglich, daß deutsche Väter zu Hause — es hat ja ß aufhört, dessen Bann ost in der Heimath schwer auf ihm lag, wo er allein dast'bt und auf seinen Verstand und sein Urtheil angewiesen In demselben Augenblicke, in welchem der Feind seine EinschüchterungS- Anstrengungen verdoppelt, sucht man die Bürger von Paris durch Betrug und S-rleumvun,, im ja sühnn. Wan ,ni6braud)t unser- L-iv-n und unf.rr Opfer i» kürzester ^-tt"i^e"Är^0en"v»HIv flOVn dir Verthridipung. Nicht» wird im Stande sein, .in» die Waffen au» der runa^, (ijnöibfaX» ?u Frankreich rhi t -in- letzte Aufforde. VaO« wird"nie c»!tuliren^'^ 'Patrlot^mu«! Der Gouverneur von widrigenfall» die Conferenz ohne Frankreich "rbffntt wird. ' ' ' ,förl ,\L 3an- „Dic >"r «allon ^»g't offene (lorrespondenz Hava» inittlerweilc keinen andere» Bevollmächtiaten ernennen Die <5onf°ren» aber kann Är ä’ ~»sä »?;«’" ***** «..««*** z hä 'S", “«.’ä “ss; die Jlirebe verließ; auch in den Jardln du Luxembourg fiel eine Bombe. Unweit die Hosvitäler iu hirinirpn < r £ruuer e mcyr ausyore, iyr rxeuer aus Stadttheile raumen ihre Behausungen und beziehen außerhalb der Schußlinien liegende leer stehende Häuser. Das Entlassungsgesuch Delescluze's ist angenommen. Sicherem Vernehmen nach haben Die Deutschen eine Tranchee vor den Forts Nogent und Ro-ny errichtet. Diese Tranchee — sagt die Eorrespondenz HavaS — ist nicht von der Art, wie die Franzosen sie anlrgen, sondern es erlaubt ihre vervollkommnete Methode den Deutschen, die erste Parallelle ohne ernstliche Der- lüste zu eröffnen. Die Eorrespondenz meldet weiter: BlanquiS, Flourens und Millieres und andere bet der Affaire am 31. October Betheiligtc sollten Anfangs dem Aisisenhofe überwiesen weiden: man glaubt aber, dieselben werden jetzt vor ein Kriegsgericht gestellt. Eine am 7. Januar angestellte Recognoöcirung läßt glauben, der Feind habe eine neue Batterie im Parke St. Eloud demaSkirt, doch tbut das feindliche Feuer den Wallen wenig Schaden. Dasselbe ist besonvers stark auf da- Fort Montrouge gerichtet und wird von diesem aus den größten Stücken erwidert. Oificiell wird mitgetheilt, daß seit mehreren Tagen in gewissen (Hub« wiederholentlich öffentliche Drohungen und Beleidigungen gegen die Regierung vorgekommen. Ein Anschlag fordert die Bürger zum Bürgerkriege auf. Diese Versuche haben den Unwillen der Bevölkerung erregt und konnten nicht ungestraft bleiben. Die hauptsächlichsten Rädelsführer sind verhaftet und werden vor ein Kriegsgericht gestellt. ken 15. Jan. Von den in der Verfolgung der geschlagenen Armee des Generals Chanzy befindlichen Colonnen gehen folgende Meldungen über den 14. ein: Allgemein e r Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Betreffend: Die ReictiStagüwnNlen. v,r, Bez»q emf da» Aadschreibe» Großh. 'KreiSaint voi» 9. d. Mts. in Nr. 10 des Anzeigers wird hierdurch jur öffentlichen ffenntnifi aebrallit 5 fit obigen Mahl von Donnersta., de» 19. I. Mts. an bis zum Do.merstaAen 28 7 Mts' Abends zu crifin"bChi a«?kT? »"d -'kachricht, das, bei der demnächst stattfiudeudcn Wahl die Stadt Kiesten in folgende Wahlbezirke zerfällt nämlich- L tets 5L S: ......... sfitt «wW b u vuiimnioirarp Steuer. u u Rlcker. „ Schulhaus m der Schul straße. n rei4, L** bi'V3,6ita -4'i p,.." Nt L< S;jv *•* -»5 Dritter Wablberirk: die Eistwohncr in Lit. C. und E-, sowie des Schiffenbcrgs. Wahlvorsteher: Beigeordneter Felstng. Stellvertreter: Gemeinderach Rosenberg. Wahllokal: Realschulgebäude. Marter , die Einwohner in 6it. P. Wahlvorsteher: Gemeinderath Bücking. Stellvertreter: Gemeinderath Nagel. Wahllokal: Schulhofs in der Neustadt- Gießen, den 16. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. I» 8W*- r«otcO, nit lt$rf —sft: T,r,< frunq 4 , Itni °dkr fonn **" «rfd)obt, , nWl w ■ IJt »tutr auf :" kn Sraiftj, nMn™ ««»ranfni hum tu ' :: ::i*« Solang ■*’ »wgffkn -'-:i nrasjcfm ton '' *‘ v-iltiog tr bti • ' ■•<««* »elbet, J 8jllonbrit| yfontt: Dir 4 x'--sobald t i:> : chk glaubtn. |i‘bnnrt von ttn ictr. ::n 13. ^urn 14. * Mtn tu G f»kUtU,. Vuw ut Mantua ttr -eftßigugki - Bftlii zzsz unbt« »tllitllf». trr iWbgtntn ;.•!&< Sdtnngtn ik Westtlj le Matu Ha IN f» 01 ,, „jna tiitti ..... Ut ii t Oft* eieHtifh iertTi 111 11 * rt, fflirr ' Tn . eirrHWI11 „i rijrrrt In* , 8«l* S. Walldorf, Lindenplatz. Fabrikpreisen abgebe. 179 11 Stangen. 5 950 13 * Durchm. Eichen-Stärnrne von5Vr—13 69 37 5 |§ Theater in Giehen Vermiethuugen i »1 Mittivoch den 25. b. Mts W. r Prügelholz. ck S B a u - B bei 195 66 Holzart: Buchen 550 3400 Buchen Eichen Birken Eichen-Baustärnrne, 438 Cubikfuß enthaltend und bis zu 32 Fuß Länge, 45 5 Prügelholz, Stockbolz, 18 127 7 IV 2 275 L Cl. 1 II. ,, Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, 8t. Gallen, Genf, t 53 -s 'S Christian F i l l m a n n, an der Stadtkirchc. Neisholz 228 Nadelholz 16 Aspen — re B» 68 Vermischte Anzeigen. 100) Eine Werkstätte, oder ein Local, daü sich zu einer solchen eignet, sofort zu mietyen gesucht von Müller & ft auf f mann, Kirchenplatz A 22. 4200 Wellen „ Reisholz, 73 Nadel-Stämme, 927 Cubikfuß enth., öffentlich meistbietend versteigert werden. Das Holz wird gegen Bürgschaft bis Michaelitag d. I. creditirt und liegt dasselbe ganz nahe an der Straße. Die Herren Bürgermeister werden im Interesse ihrer Gemeinden ersucht, die vorstehende Holzoersteigerung veröffentlichen zu lassen. Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde im Holzschlag bei Nr. 1. Erdhausen, am 14 Januar 1.871 Der Bürgermeister: Thomas. II AASENSTEIN £ VOGLER Zeilungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im t. Stock. Wiescck, den 12. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck Lang. Lustspiel in 3 Acten. dc Nolte. 2 Fuß Länge B e t a n n t m a ch u n g. 79) Die Gemeinde Lang - Göns sucht rur Bezahlung des Kaufschillings für das von Ritgen'sche Gut ein Capital von 5000 ft, zu 4*2 pCt. verzinslich, auszu- nehmen. Hieraus Reflectirende wollen sich alsbald portofrei an die unterfertigte Stelle wenden, wobei bemerkt wird, daß Dar- lehnsbeträge bis zu 100 ft als Minimum angenommen werden. Lang-Göns, am 3. Januar 1871. _ Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Gons. A- Henrich. Holzversteiqerunq in der Oberförsterei Schiffenberg 123) Donner st ag den 19- t Mts. soll in dem Domanialwald-Distyct Nabenpfuhl nachoerzeichnetes Holz zur Ver- 5 95V, Holzverkauf in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. 163) Dienstag den 31. Januar er., um 9 Uhr Vormittags, werden zu Krofdorf in der Scbeere nachstehend bezeichnete Hölzer öffentlich meistbietend versteigert: Districte 5a (Jungferannenwald) 72abc und 74ac (Lindenschied): 9 Buchen-Stämme mittlerer Stärke, sowie circa 1300 Raum - Cubik - Meter Buchen-Nutzholz, Scheit, Anbruch, Knüppel, Stöcke und Reiser. Krofdorf, den 16. Januar 1871. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. Die Nr. 16, die neueste Kriegsnummer, enthält: Rheims. Mit Illustration von 155) werden im District H o l z v e r st c i q e r n n in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 6 Eichen-Stangen von 5" Durchm. und 20—25' Länge, mit = 26 Cubikf., 85 Nadelh.-Stangen v. 2'/,—5" Durchm. u. 20—40* Länge, mit = 115 Cubikf. Zusammenkunft Vormittags präcis halb 10 Uhr auf dem Vicinalwea von Gießen nach Steinberg an der Neber fahrt über die Eisenbahn. Mit Versteigerung des Brennholzes wird der Anfang gemacht. Gießen, den 12. Januar 1871. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg Georgi. - !! Richt zu übersehen !! Verehrtem Publikum zur Nachricht; daß ich, durch die jetzigen Verhältnisse am Reisen gehindert, mein Geschäft noch bis zum 1. Februar geöffnet, und um gänzlichen Ausverkauf zu bewerkstelligen, meine Maaren, wie Löffel, Gabel, vollständige Service, einzelne Kannen, Butter - und Zuckerdosen u. f. w. bedeutend unter u. 15—40* Länge, mit = 1195 Cubikf., Nadelh.-Stämme v. 6l/i—16** Durchm. u. 15—55* Länge, mit - 868 Cubikf., Birken-Stämme von 6—13** Durchm. u. 20—30* Länge, mit -- 101 Cubikf., Aspen-Stamm von 10" Durchm. und 25* Länge, mit 20 Cubikfuß, A. B Scheidholz Ferdinand Hiller. Mit Beethovens Porträt. — Vor und um Paris. IV. In Versailles. Von G- Hiltl. — Die Sanitätszüge. Von Mar Allihn. — Am Familientische: Unsere gefallenen Helden. IV. Mit 3 Porträts : Oberst von Bessel, Gras Fink von Finkenstein, Graf von Waldersee. — Aus den Kämpfen gegen die Loirearmee. I. Mit 2 Illustrationen von W Friedrich: An der Barrikade von Brou, Erstürmung von Loigny. Preis pro Nummer 2* 2 Sgr Zu Bestellungen empfehlen sich "die Ferber'sche Univ. Buchhhandlung, E Heinemann, I. Ricker. Anfang der Versteigerung Morgens präcis 9'/r Uhr. Zusammenkunft im Holz schlag bei den ersten Holznummern. Eichelsdorf, am 9. Januar 1871. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. In . , . Grögler. — Die Helden der Arbeit. (Forts.) Roman von Max von Schlägel. — Ludwig von Beethoven. Biographische Skizze von 22) Zwei freundliche ineinandergehende Zimmer, mit oder ohne Möbel, in der Nähe der Eisenbahn, sind zu vermiethen. Näheres bei der Expedition. Neuerwalt 50; Leipiigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11 ; M ii kt, 1 ?, Königshaus ; Kronprinislrasse, 1 B ; Klsassergasse, 1 ; Obere Gmbenstrasse, 13; Place du Molard, 2. Nn die Schuldner der Spar- und Seihkasse hier. 122) Auf Antrag des Rechners der Sparund Leihkasse dahier wird den Schuldnern derselben hiermit bekannt gegeben, daß Der- ienige, der es versäumt, seine in den Monaten October, November und December 1870 fällig gewesenen Capitaltheile und ttinsen innerhalb 10 Tagen zu bezahlen, sich gerichtlicher mit Kosten verbundener Beitreibung zu versehen hat. Gießen, den 12. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gteßen. Vogt pichen — „ Nadelholz: 141 in Schichten von zu Baumpfählen rc. geeignet. Merl oh folgende Holzsortimente versteigert: e n n h o l z 12t) Ein grobes Logis ist zu vermiethen (Im L k t b'schkN Saale.) und Anfangs Aprtl beziehbar bet v,xj G e org Unverzagt. Mittwoch den 18. Januar 1871 : Der verwunschene Prinz 6063) Textor'sches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, frei in'S HattS geliefert, pr. Flasche 7 fr., von L. Textor, im Darmstädter Haus. 159) In meinem Hause ist ein Familienlogis von 6 Zimmern, 3 Kammern nebst allem Zugehör zu vermiethen und vom 28. März an zu beziehen. Frau Advocat Wießell. 4372) Ein Logis im Nebenhause von Z.« drei Zimmern rc. ist an eine stille Familie Versteigerungen. Holzvi'rsteiqenmq. 127) Donnerstag den 19 d. Mts-, von Vorinittags 9 Uhr au, sollen in dem Wiesecker Gemeindewalde, District Heide, folgende Ho^zsortüzzente versteigert werden, als: 23 Stecken Nadel-Scheidholz, Fichten-Baustämme, 4042 Cubikfuß enthaltend und bis zu 82 Fuß Länge, 80 Fichten-Stangen, 686 Cubikfuß enthaltend und bis zu 60 Fuß Länge, Stockholz e n. 82 steigerung kommen: Scheidh. Prügelh. Stockh. Neisholz Holzart. S l c d e n äß < M.e n 157) An einem noch näher zu bezeichnenden Tage und unter speziellerer Bezeichnung sollen die den Poststallmeister Kemvff's Erben dahier in der hiesigen Gemarkung gelegenen Grundstücke versteigert werden. Die Grundstücke sind auch aus der Hand zu verkaufen und ertheilt nähere Auskunft Gießen, den 16. Januar 1871. Semmler, Ortsgerichtsmann. Hostverstelqenlnq. 156) Mittwoch den 25. Januar I. I., Morgens 10 Uhr anfangend, sollen in dem Erdhäuser Gemeindewalde, District Rothlaub: 149) Kleingemachtes Holz und Braunkohlen bei H. Sauer, Neuenweg. 119) Schwere Dachziegel von Glas können billig abgegeben werden 20—30 Fuß Länge, 171 bis zu 20 Feilgebotenes. 101) läfllid) frischen, geschlagenen sützen Danille-Rahm empfiehlt Ed. Lind, Hofcondttor. 158) Ein viersihiger Schlitten ist billig zu verkaufen. Bet wem? sagt die Exped. d. Bltts._____________________________________ * 142) Täglich frische Äreppeln bei F. Appel Wittwe, Neustadt, am Oswald'schen Garten. 96) Eine tüchtige Köchin sucht zum sofortigen Eintritt Adolph Noll, ________________________Neue Anlage. 1311) Unterzeichnete empfiehlt sich im AuSbefsern und Verändern von allen Arten Pelzwaaren, sowie anch im TBaschen von weiften Pclzgegen ständen. — Bestellungen anfganz neue Garnituren werdeit auf das Eieschmack vollste nnd Billigste anSgefnhrt. .Katharina B e l z, wohnhaft bet Herrn Zimmermann Schmidt, dem Schützenhof B. B a u-, Werk- nnd Nutzholz. 8 Eichen-Stämmc von 8>/,—12 Zoll Dchm. und 20—70 Fuß Länge mit 218 Cbfß 9 Nadel- „ * M " q«! ' 20 Buchen- „ ,, 14—30 » „ „ 5 -45 „ „ ,, 084 w Bei den Buchen finden sich mehrere Trumme zu Hackklötzen geeignet. Das Holz sitzt in der Nähe von Langd, etwa eine Stunde von der Eisenbahn- zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Flick dk Kröll. 5053) Das von Frau Vr. Koch bewohnte Logis ist anderweitig zu vermietben. Th- Heerz Wittwe, ______________________Neuenweg.______ 5010) Ein Logis von 4 Zimmern, Küche und 2 Cabineten ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei _____________E h r. Reiber, aut Kreuz. ^26) In Lit. E Nr. 78 in der Univer- sitätsstraße ist ein möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres eine Treppe hoch. 61) Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Oelkuchen- brecher der verschiedensten neuesten Constructwn, stets vorräthig bei Georg stenzel (Maschinenfabrik.) K>XO^XXX)O^ XLager in ächt italienischen! 5 Teigwaaren, als: XXXXXX>H^X^ö Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. — D:xxxx»_ Kracbtbriese für die Matn-Lveser-, Gvin Mindener unv Oberhesstsche Eisenbahn, sowie fammtliche zollamtlichen Formulare, ftnb zu baben bei W. Klee, am Marli. (153) Figaro. j!Lgl