Emer Alytiger Anzeige- und Amtsßtatt für den Kreis Kietzen Ne. 2«7 Donnerstag den 16. November 1871 Erscheint täglich, mtt «uS» nähme Montags. Expedition: Canzletberg Sit. B. Nr. 1. Preis orerteijährig 1 fl. 12 ft. mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig fi. 27 fr. nur kleinere »s.r ,w, re. rc. „7'^ W Liter " ^uzontalen ^rihe, |o mit Htomen mir bis 'gegen. 6fr»eu emgeseher brr 1871. Unstern Gießen. — vorzügliche äbmaschim - & Safet), lcntlich für r besonders rreiswürdi^ Väberes bei Sitte. Die kaiserliche Antwort auf die Adresse der katholischen Bischöfe Preußens. Kist zu oerfmnn tlL* V- Krämer : SorffpWeit, affe ßüße, mt taten, cmpfcblei nick Mobile- if Zugofkrte ftn) -fjuTfr. -ei menr cd meine icicbbai i reratur Pi-ütifung bienniM 1 256. ^u! obuc Koste! L. W IW ' .„.„Jiirr . W«n«“r‘j BeK-l '5-^*' | Die katholischen Bischöfe Preußens haben vor einiger Zeit, wie wir bereits berichtet, eine Adresse an den Kaiser Wilhelm gerichtet. In Vieser Adresse weisen die Bischöfe auf „die perfiden Machinationen des Liberalismus" hin, welche den Geist des ConcilS der großen kirchlichen Versammlung, als einen humanitätS- und staatsfeindlichen darzustellen und durch Erregung von Mißtrauen gegen dieselbe zu veranlassen, beflissen gewesen. Die Jnfallibilitat habe niemals zu Conflicten mit dem Staate geführt. Die Geschichte bezeuge, baß die Kämpfe, die im Mittel- alter zwischen Staat und Kirche stattgefunden, in der damals allgemein verbreiteten Doctrin von dem unfehlbaren Lehramte des Papstes nicht wurzelten, wie fie auch zeige, daß nach dem Aufhören der mittelalterlichen Verhältnisse bis auf den heutigen Tag dieselbe in katholischen Ländern fast überall festgehaltenr Lehre nirgends politische Verwicklungen hervorgerufen habe. Auch wurde nach dem klaren Wortlaute des Dekrets, wie nach den Erklärungen der rechtmäßigen Organe des kirchlichen Lehramtes, bei der Definition dieses Dogma's jede Beziehung auf das staat- liche Gebiet vollständig ausgeschlossen. Leider hätten die Hetzereien des L'beralis- muS Mißverständnisse und tiefer gehenden Argwohn auch in solchen Regionen her- vorgerufen, welche durch ihre Stellung über die unreifen Tageserzeugnisse leiden- schaftlichen Parteigetriebes erhaben zu sein pflegten. Vor Allem erweise sich das Einschreiten des Cultusministers in der Braunsberger Gpmnasialfrage als offener Eingriff in das innere Gebiet des Glaubens und der Kirche Es sei damit ein unverhohlener Gewissenszwang ausgeübt, gegen den wie gegen alle anderen Eingriffe in das innere Glaubens- und Rechtsgebiet der Kirche die Bischöfe von dem Kaiser Recht und Abhilfe erbitten und weil sie das Vertrauen hegten, daß auch jetzt noch eine Beseitigung des entbrannten Eonflicts unschwer herbeizuführen sei, fügten sie ein Promemoria über die katholischen Anschauungen und Grundsätze in Betreff dieses Gegenstandes bet. Die Antwort Seiner Majestät des Kaisers auf diese ihrem wesentlichen In- halte nach oben kurz citirte Adresse ist zunächst an den Erzbischof von Köln gerichtet und lautet nach der „Köln. Ztg." wie folgt: Hochwürdiger Erzbischof! In der Eingabe, welche Ew. rc. unter der Mit- unterschrift anderer Bischöfe am 7. v. M. an Mich gerichtet haben, werden Maß. regeln, welche Meine Regierung auf dem Gebiete des höheren Schulwesens zu treffen nach Maßgabe der bestehenden Gesetze in der Lage gewesen ist, als ein „offener Eingriff in das innere Gebiet des Glaubens und der Kirche, als ein unverhohlener Gewissenszwang" bezeichnet und Ew. re. finden sich veranlaßt, „feierlich Protest einzulegen gegen alle und jede Eingriffe in Vas innere Glaubensund Religionsgebiet der katholischen Kirche." Nachdem von den Bischöfen der katholischen Kirche, insbesondere aber von Seiner Heiligkeit dem Papste, bisher jederzeit anerkannt worden war, daß die katholische Kirche in Preußen sich einer so günstigen Stellung erfreut, wie kaum in einem andern Lande, ist es Mir unerwartet gewesen, in einer Eingabe preußischer Bischöfe Anklänge an die Sprache zu finden, durch welche auf publicistischem und parlamentarischem Wege versucht worden ist, das berechtigte Vertrauen zu erschüttern, mit welchem Meine katholischen Untertanen bisher auf meine Regierung blicken. Ew. rc. wissen, daß in dieser Gesetzgebung, welche sich bisher der Anerkennung des katholischen Episcopais erfreut hatte, eine Aenberung nicht stattgesunden hat; ein Gesetz aber, welches von meiner Regierung nicht beachtet wäre, ist in Ew. rc. Eingabe nicht angeführt worden. Wenn dagegen innerhalb der katholischen Kirche Vorgänge ftattgefunden haben, in Folge deren die bisher in Preußen so befriedigenden Beziehungen derselben zum Staate thatsächlich mit einer Störung bedroht erscheinen, so liegt es Mir fern, Mich zu einer auf Würdigung dogmatischer Fragen eingehenden Urtheile über diese Erscheinung berufen zu finden; es wird vielmehr die Aufgabe Meiner Regierung sein, im Wege der Gesetzgebung dahin zu wirken, daß die neuerlich vorgekommenen Eonflicte zwischen weltlichen und geistlichen Behörden, so weit sie nicht verhütet werden können, ihre gesetzliche Lösung finden. Bis dies auf verfassungsmäßigem Wege erfolgt fein wird, liegt Mir ob, die bestehenden Gesetze aufrecht zu erhalten und nach Maßgabe derselben jeden Preußen in feinem Rechte zu schützen. Eine eingehende Würdigung der Vorwurfe gegen Meine Regierung, welche Ew. rc. an Mich gerichtet haben, überlasse ich Meiner Regierung. Ich hatte gehofft, daß die gewichtigen Elemente innerhalb der katholischen Kirche, welche sich früher der nationalen Bewegung unter preußischer Leitung abgeneigt zeigten, nunmehr nach verfaffungSmäßiger Neugestaltung des Deutschen Reiches der fried- lichen Entwicklung desselben im Interesse staatlicher Ordnung ihre freiwillige Unterstützung widmen würden. Die wohlwollenden Kundgebungen, mit denen Seine Heiligkeit der Papst Mich bei Herstellung des Reiches in eigenhändigem Schreiben ^grüßte, ließen es Mich hoffen. Aber auch, wenn diese Hoffnung sich nicht verwirklicht, so wird keine Enttäuschung auf diesem Gebiete Mich jemals abhalten, auch in Zukunft ebenso wie bisher darauf zu halten, daß in Meinen Staaten jedem Gtaubensbekenntniß das volle Maß der Freiheit, welches mit Rechten Anderer und mit der Gleichheit Aller vor dem Gesetze verträglich ist, gewählt bleibe. 3m Bewußtsein gewissenhafter Erfüllung der Königlichen Pflicht, wohlwollende Gerechtigkeit gegen Jedermann zu üben, werde Ich Mich in Meinem durch die Erfahrung bewährten Vertrauen zu Meinen katholischen Unterthanen nicht itre machen lassen, und bin gewiß, daß dieses Vertrauen ein gegenseitiges und ein dauerndes ist. Indem Ich Ew. rc. ersuche, diese Meine Antwort den übrigen Unterzeichnern der Vorstellung vom 7. v. M. mitzutheilen, verbleibe Ich Berlin, 18. Oktober 1871. Ew. Hochwürden wohlgeneigter (gez.) Wilhelm. Die Ermittelungen über die Schulbildung der bei der hessischen Division eingestellt werdenden Ersatzmannschaften, welche die statistische Centralstelle seit 1868/69 alljährlich publicirt, ergeben auch für das Ersatzjahr 1870/71 günstige Resultate. Von 4631 in diesem Jahre eingestellten Mannschaften waren nur 15—0,32 pCt. ohne Schulbildung. Im vorhergehenden Jahre fanden sich unter 2569 nur 9=0,35 pCt. und im Jahre 1868/69 unter 2600 Mann 13=0,50 Procent, in den drei Ersatzjahren 1869/71 unter 9820 Mann 37=0,38 pCt., welche feine Schulbildung besaßen. Vergleicht man hiermit die Ergebnisse in Preußen, in welchem Staate die Aufnahmen ganz wie in Hessen erfolgen, so ergab diejenige des Ersatzjahres 1869/70, daß von 80,028 Eingestellten 2703=3,37 Procent ohne alle Schulbildung waren. Im Ersatzjahre 1864/65 fanden sich noch 5,52 pCt., welche nicht lesen und schreiben konnten, in 1867/68 wann es 3,72, in 1868/69 w'eder 3,94 pCt. Die günstigere Derhältnißzahl gegen früher ist jedoch, obgleich eine Besserung im Allgemeinen constatirt werden muß, wesentlich durch die neuen Provinzen herbeigcführt, in welchen unter 13,469 Eingestellte» nur 84=0,62 pCt. ohne Schulbildung getroffen wurden, während in den alten Provinzen sich unter 66,559 Eingestellten 2619=3,93 pCt. befanden, die keine Schulbildung genossen hatten. Von den ersteren.fanden sich in Cassel-Wiesbaden 0,22, in Lauenburg 0,57, in Schleswig-Holstein 0,69, in Hannover 0,87 pCt. Von den alten Provinzen erscheinen Sachsen mit 0,37, Brandenburg 0,59, Rhein- land 0,75, Westfalen 1,03, Pommern 1,08, Schlesien 2,86, Preußen 10,94, Posen 14,38 pCt. Durch die Zeitungen läuft die Nachricht, die „Internationale" hätte ihre ganze Aufmerksamkeit auf Hamburg gerichtet und beabsichtigte von dort eine ver- stärkte Agitation in Norddeutschland zu unterhalten. Wie uns von competenter Sc^e aus Hamburg mitgetheilt wird, ist von solchen Absichten der Internationale dort nichts bekannt, und glaubt man dort um so mehr daran zweifeln zu müssen, als die dortige Polizei in Bezug auf eine sociale Agitation bekanntlich ein sehr wachsames Auge hat und wiederholt bewiesen hat, daß sie in solchen Dingen ganz schonungslos verfährt. Ueber die Verhältnisse in Elsaß-Lothringen sind in letzter Zeit wiederholt ausführliche Berichte von dem Oberpräsidenten v. Möller eingegangen. Derselbe soll im Wesentlichen den in der Zuschrift des Herrn Klein ausgesprochenen Anschauungen zugestimmt haben und allen Verwaltung-- und Polizeibeamten der Provinz den strengsten Befehl ertheilt haben, sich jeder unberechtigten Einmischung in die kommunalen Verhältnisse der Provinz zu enthalten und nur da einzuschreiten, wo sich eine wirkliche Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung ergibt. Herr v. Möller ist bekanntlich ein entschiedener Feind alles dessen, was man Polizei- wirthschaft nennt, die unter der Verwaltung seines Vorgängers, des Herrn Kühl- weiter, bereits einen mehr als belästigenden Charakter angenommen hatte. Die czechischen Blätter, selbst „Prokrok" und „Narodny Listy", bringen die heftigsten Artikel gegen Andrassy. Cisleithanien fei jetzt eine ungarische Provinz; Andrassy habe es als eine herrenlose Sache, kraft des Occupationsrechtcs, in Besitz genommen. Er werde jetzt über cisleithanische Angelegenheiten entscheiden; in welchem Sinne, darüber könne nach seinen letzten Schritten kein Zweifel fein. Andrassy setzte mit Beust seinen ganzen Einfluß dafür ein, daß ein unannehmbares zw^tes Refcript nach Prag abging. Er habe die DerfassungSwirren verlängern -vollen, um im Trüben zu fischen, denn in einem geordneten Staate wäre fein Platz für Leute „mit wahrhaft zigeunerischer Verlogenheit". — „Oesterreich in den Händen der Magyaren", betitelt sich der Artikel des zweitgenannten Blattes, in welchem es heißt: Andrassy fei eine viel aggressivere Natur als Beust, er wisse, warum er gerade jetzt die Bürde der auswärtigen Politik Oesterreichs auf sich nimmt. Er fei ein eingefleischter Feind des Slaventhums, und es fei fein bloßer 3ufaü, daß jetzt das Gerücht auftaucht, Oesterreich solle in den deutschen Zollverein eintreten. Ungarn betrachte Deutschland als feinen natürlichen Alliirten im Kampfe gegen das Slaventhum, und es fei keine bloße Phrase gewesen, als im Jahre 1867 die Magyaren im Pesther Landtage erklärten, daß sie zu einem Kriege gegen Deutschland keinen Mann und keinen Kreuzer Geld bewilligen würden, ^schon in den Jahren 1848 und 1849 habe Ungarn die Slaven zu einem 23er* zweiflungskampfe getrieben. Der ganze Unterschied zwischen Beust und Andrassy sei nur der, daß Ersterer zum Dortheile Deutschlands die Slaven an die Wand vrücken wollte, Letzterer aber es zum Vortheile eines Großmagyaren versuchen werde. Andrassy werde sich Deutschland gegenüber willfährig erweisen, wenn ihm dieses gegen Rußland Hilst. Aber in Rußland fei man nicht so dumm. „Uns scheint, so schließen Vie „Narodni Listy", daß man in Petersburg die Biographie des Grafen Andrassy ebenso gut kennt, wie bei uns in Prag, und daß man dort wissen wird, wie viel es für Rußland geschlagen hat, wenn ein Magyar dieses Schlages es „für (eine Pflicht hält", sich des Ruders vom österreichischen Staats» schiffe zu bemächtigen." Es ist eine charakteristische Erscheinung, daß sich nach dem letzten Kriege in ganz Frankreich eine Steigerung der früher so sehr vernachlässigten geographischen Studien bemerklich macht. So wird das geographische Institut von Perthes in noch l Die Bedingungen, Wsr.-Ztg." wird von hier ertheilen. u % \ ei n S - 25% 61 Tageblatt" zufolge ist der da heute vier Fünftel der- Äi Hclzvei Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Diskonto in !d Wechsel« Amsterdam k. 3. 98 Vg Aetlen. Frankf. Bank 137% Frankf. Vereins-Kasse 1193/< Darmst. Bankaot. 436 Wien Bankaotien 798Va Galizien 253% Oest. Creditaot. 3047/s_______ 4887) § Geländer; < veranschlagt Donners aus bem R Gießen, Großhc 4834) W DOI soll in dem Slolzenmoi lid) versteig 1910 Well 422 Laste Die Zusa wiesen. Gegen vo Zahlungsfri Die Gro der umliege in ihren Gei Gießen, i Großher etwa am 1. December zusammentreten wird. „ . Wie es bettet, beabsichtigen auch die Eisenbahn-Verwaltungen eine allgemeine _ *0 , , ni r ......../TI4«« * ri Itnh k. 3. 993/4 L 3. 105 k. 8. 96 k. 8. 93 k. 3. 87% k. 8. 105 k. 8. 1177/e k. 8. 91 k. 8. 91 k. 8. 100 m. 8. — 1. 3. - 4% „e Drange bi häufig gle aller Ausi' Die der alle r mungöf mit bcr ( welche Em währt bat- Wir über unser, mungko Tot Geldsorten, fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 n doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 18—19 Engi. Sover. 11 45—47 Kuss. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 24'/-—25V, 3™C'n$eärfaiücsf *14.*'9Zo»ember. Der Herzog v. Aumale Hai beschlossen, am 4. Decemb-r feinen Sitz in der Kammer einzunehmen; er wird den Wenter in 4892) Hx MigstemPr 'n der Bear Hardt bei G Ätali« Mkhit (4/dO) Ai« feMitn, glQumen- t I^aumch Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 697/e Nassau 25 ft 42y4 40/0 bayr. Präm.-Anl. 112% Ansbacher 7 fl. 12% 40/0 badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose 70 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 363/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 183% 1860r Loose 863/8 1864r n 138 Braunschweiger 19 % Stadt Florenz 84 _____ 9MS 913 November. Die „Agenee Havas" dementirt das Gerücht, Oberst Charette have eine Reorganisation der päpstlichen Zuaveu -orgeschlageu. - Eine Depesche aus Madrid meldet, daß die Cortes Die Besteuerung der äußeren Schuld mit 18 pCt. verwerfen würden. _ , „ Pnris, 13. November. „Patrie" versichert, datz in Folge^emer zwischen ^2?Eiste und zweite Lesung des Auslieferungsvertrages zwischen Deutschland und galten. — Wird ohne Diskussion genehmigt. 3) Wahlprüsungen. Die Wahl des Adg. Obermayer (7. bayerischen Wahlkreis') wird ohne Debatte für gUlig erklärt. 4) Fortsttzung der zweiten Lesung diS RerchSetatS pro 1872. Die Ctats der Zölle und Verbrauchssteuern (Einnahme 62,536 100 Tylr., gegen ^71mehr 13 06t ßOO 2blr 1 der Post- und Zeitungsverwaltung (Einnahme 26,479,670 Ueverschu» 3,016 439Wr-)f ter Telegraphen- Verwaltung (Einnahme 3,498,00) Thlr., Ausgabe 3,49 l,828 Thlr., 6172 Dir.) und der Reichseisenbahnen in Eliaß-Loihr>ngen (Einnahme 9,000,000 Thir., Ausgabe 6,045,450 Thlr., Ueberschuß 2,954.550 Thlr.) werden nach kurzer Debatte genehmigt. Bezüglich der Salzsteu-r beschließt da« HauS, den Relchr- kanaler zu ersucht, Das Verfahren bei Denaiurirung veS Viehsalzes Dahin zu regeln, daß die Verwendung desselben zu landwirthschafllichen Zwecken nicht ganz unmog- lick wird. Bei de« Etat der Telegraphenverwaltung kommt ein Antrag zur An- nähme dem Reichskanzler die Einstellung einer größten Summe in das Extra- ordinlrium zum Z-ecke der Vermehrung der Telegraphenverbindungen, insbesondere der direrien ^Linien zwischen den größeren Stationen der Inlandes, für die Zu- ,Unfl "Schlu7^llhr Nächste Sitzung Mittwoch 12 Uhr. g. Berlin 13 November. D>e von uns wiederholt erwähnten Beschwerden und Vo stellung'N bedeutender Kohleneonsumenten aus den Jndustriebez'rken von Raeinlanv und Westphalen über Die durch den Wagenmangel aus den Eifenbahnen drohende Kohlennoih sind auf keinen unfruchtbaren Boden gefallen. Wie wir hören, ha, vielmehr der Handelrminister neueidings einen Eommiffar des Miiilste- riums mit cem Auftrage, die Verhältnisse einer eingehenden Prüfung zu unter* Sn und nach Benehmen mit den be.rrffenden Verwaltungen die erforderlichen Anordnungen sofort einzuleiten, nach dem rheimsch-westphalischen Jndustnebezlrtc “^‘TiBcrlin , 13. November. In den liberalen Reich-tagssraetionen bereitet sich ein interessanter Antrag vor. Er ist die- ein Zusatz zum Strafgesetzbuch, dahin g-h-nd, daß die Schmähung der Obrigkeit oder die Aufreizung der pol.- tischen Leidenschaften von der Kanzel herab nut Gefängn'ßstrafe bis zu einem jagr soll belegt werden können. Hieran wollen wir die Notiz knüpfen, daß die Wahl des Geistlichen Raths Muller von der Wahl - Abtheilung wegen klerikaler Wahl- umtriebe annullirt worden ist. Darmstadt 14. November. Graf Enzenberg, seither hessischer Gesandter in Wim ist! wie' man au- guter Quelle vernimmt, zum Gesandten der Deutschen Berlin! °13'"N-"»emder. Deutscher Reichstag. 20. Sitzung. Bieeprass- ^o'idNlobe - Schillingsfürst eröffnet die Sitzung um H1/* Uhr. Am a.s«< «Xw«»* »'•*' , Ac frei in's Ha »war wegen — der Gehaltszulagen für die Beamten! Chemnitz, 13. November. Dem „Chemnitzer Strike der Maschinenarbeiter als beendigt anzusehen, selben bedingungslos Die Arbeit wieder aufgenommen haben welche von den Fabrikherren vor Ausbruch des «triks den Arbeitern gewahrt wor- den waren, treten nunmehr allgemein in Kraft. Mecklenburg-Schwcnn, 10. November. Der .. aeichrieben : Alle Hoffnungen, welche etwa auf Zustimmung zu Verfassungsänderungen durch Die Lanvräthe (Delegirte Der Ritterschaft) in Berlin gebaut sein sollten, wie die „Provinzialeorrespondenz" anzudeuten scheint, sind zu Wasser geworden; Die Herren haben sich nach sichersten Nachrichten einfach geweigert, auf irgenD welche Änderungsvorschläge einzugehen, und zwar geschah dies schon vor der dritten Be- rathung des VerfaffangSantragcS im Reichstage. Es hat wohl aus diesem Grunde der mecklenburgische Bevollmächtigte j De Auskunft verweigert. Es sollen Aeuße. rungen gefallen sein, Daß die mecklenburgische Verfassung auf von Gott eingesetztem GrunDe beruhe und Deshalb nicht daran geändert werden Dürfe. Pnnfanne . 13. November. Ein großes Feuer ist heute Morgen in Genf ausgebrochen. Es Dauert noch fort. Die Rue Du Rhone ist theilweise zerstört, das Hotel Bouronne niedergebrannt. , Wien 13. November. Graf Andraffy, welcher heute Nachmittag emgetroffen ist, wurde sofort vom Kaiser empfangen. — Alle Nachrichten, betreffend Veränderungen in der kaiserlichen CabinetSkanzlei, werden von dem Wiener „Telegr.-Eorr.- Bür." für grundlos bezeichnet. Wien 13 November. Der Kaiser stattete gestern dem Großfürsten Michael von Rußland einen längeren Besuch ab, worauf derselbe sich zum Gegenbesuch nach vrr ßofbura begab und längere Zeit bei dem Kaiser verweilte. Brüssel $ 13 November. AuS Versailles werden mit Bestimmtheit Aende- runaen des Ministeriums vor dem Wiederzusammentr.tt der Nationalversammlung, ferner die Vorlage eines Amneftieprojects und die Rückkehr nach Pans mit Stellung der Vertrauensfrage in Aussicht gestellt. . . m Versailles, 14. November. Man versichert, die Regierung werde der Na- tionalversammlung Vorschlägen, sie zu ermächtigen, die Formen des gerichtlichen Brrfahrens bet Aburtheilung der noch übrigen 20,000 Gefangenen abzukurzen. — Die Entwaffnung der Nationalgarven wird bis Ende November beendigt sein. — Ebaffeloup hat den Bericht über die Reorganisation der Armee noch nicht zum Abschluß gebracht, jedoch ist eine Verständigung mit der Regierung über die all- $i*w S&ÄTS. «g Ä'Ä’M Regierung wird die Nationalversammlung gleich nach deren Zusammentritt ersuchen, die Ermächtigung zur Erhöhung des BanknotenumlausS auf drei Milliarden zu a - ib AHkE. 5% östr. F. St. E. B. 391% Lombard. Bahn 201 Lud wigsh.-Bexbach 194% Maxbahn 142% Bayer. Ostbahn 1453/g Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 176 Oberhessen w 79 % Prioritäten» 3% öster. Stsb.-Prior. 58% 3°/0 öst. s. Lombard 79% 3% Livomeser 36 V2 5% Toscaner 56 Vs 50/0 Elisabeth.-Prior. 81% do. II. Emiss. 79*/4__ BSrsennachrichten. 14. November 1871. Preuss. 41/2 °/o Oblig. 100% Frankf. 31/2% Obi. 861/2 Nass. 41/2 0/0 Obi. 98Vs Kurhess. 4% „ 92 Gr. Hess. 5% Obi. 10374 „ 40/g „ 96*/4 „ ft 31/20/0 n 911/2 Bayer. 50/0 „ 100’/4 r 41/2 O/o 1jährige 100 40/g 1jährige 95 Würtemb. 4%% Obi. 99 V2 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 571/2 n Papierrente 49 Amerik. Bonds 1881r 100 _ 1882r 97 _ „ 1885r 973/g „ n 1887r 973/8 Spanier, neuest. 3% 31 Vs J FI betrieb in i«*»»»»»*«, i--r -- ■» - ., «mrtpht in 9von eine besondere Eommandite zu errichten. 9 Sie mit Der Ausarbeitung einer neuen Heeresorg-uisaiwn "gte °m. " T^nSpvn'prlife'für Personen^ unD^ Güter eintreten zu küssen, unD miffion Der französischen Nationalversammlung hat nunmehr ihre Arbeiten beenDg Erhöhung Der hi, Xftimmin va-Prinrip Der allgemeinen Wehrpflicht angenommen. Alle Zahre sollen 90,000 Mann unter Die Fahnen gerufen "Kriegsfüße Lfl A*t Snhre betragen so daß die acllve Armee alsdann auf dem -^ueggsutze 800 000 Mann ^stärk sein würDe.^ Die Dienstzeit Der Reserve ist auf zwölf Fahre 806,000 jonn I 1 I F^nlrrich nach Durchführung seiner Heeres- nrn9 nHation eUe gelcnrmee von 800,000 Mann an unsere Grenzen Wersen lonnen, G unb 7nu für uns bis Dahin Die Deutsch-österreichrfche Frage im deutschen Nationalmmess zu löf n; Denn nur Die Vereinigung aller Deutschen Volksstamme ; f« Die Erhaltung De- W-ltsrteDenS. - •. Die EinlaDungen Des Fürsten Bismarck zu Den parlamentarischen Solröer, licher Leitung Dt. Petermanu .ww>. >jv "l' ,8 un“ 25 November erlaffen, woraus sich Denn ziemlich Deutlich es Ä,77.7"7"! “e« «< «••« --««». d.i«' **n.*L*S i"*“™""*" 8,m" ‘ . ii-_____... »vrtrhtm (1 «"7 Eintritt in Die TageSorDnung normirt Bebel, Daß Der stenographische i Seri*X »"rt'Jlm 6^8%.« Abg. Lasker Die Worte m Den Mund lege, der Berliner Bürger werde die aufrührerischen Arbeiter „mit eigener Macht d Niederhalten" , wädrenv sactisch gesagt wurde „mit Knüppeln todtschlagen . Er verlanat daß die richtigen Worte in den Bericht kommen. Alles, was LaSker über di^ Pariser Commune gesagt, seien infame Verleumdungen, (stürmische Unterbrechung!) — Lasker giebt die Richtigkeit des Monitums zu, halt sich ledoch ru einer derartigen Correctur des stenographischen Berichts für berechtigt. Wenn ein Redner wieder Avg. Bebel Die Thaten Der Press- unD Die «cheuß- lichkriten jener Männer verherrliche, Dann sei es nur zu leicht , Laß Ca6 J u ,n Walluna aeräth unD Einem Worte entschlüpfen, Die man lieber n cht 8-vruckt steht, (Sehr wa9hr!) Ein solches Verfahren zu geißeln, habe Die Deutsch-Sprache nicht Worte genug. ('State!) ?)“'£,Ä'“'”SÄn. ... «• — Prince-Smith erklärt sich undeDingt für Die Vorlage, wert Dee Utoer8a"8 GolDwährung eine unabwersliche NothwenDigkelt, Die Feststellung Des W-'thes von GolD zu Silber als 1 : 15’/2 Durchaus rrchirg unD Die einzelnen Bestimmungen des Gesetzes mit seltener Klarheit abgefaßt feien. . Sombart wünscht als Münzeinheit den österreichischen Gulden, nicht die Mark, deren Hunderttheilung nicht erforderlich fei. Das 30>Markstuck vertrage sicy - absolut nicht mit dem Decimalsystem. .. Dr. Braun (Gera) verlangt die Aufnahme des Verbots fernerer Silber- Prägung seitens der Einzelstaaten in das Gesetz, da dieses Gesetz, w.e l^deS Reichs- aese« ?a u bestimmt sei, Die einzelnen Staaten zu »iueul.ren unD Die Aus uhrung Det Rrichsregierung zu überlassen. Die Eentralisation Der Münzprägung schäbige fein wahres Hoheitsrecht Der fouveränen Staaten, so wenig als Die Central- JÄSÄ5 -- «*• 611 ^ RachDe°m^noch LunDeseommissar Geh. Rath Schmalz (Sachsen) erklärt, Die Aufhebung Der Münzregals Der Einzelstaaten werbe Das Gesetz in Frage stellen, unD Selig (Kiel) sür Die internationale Munzresorm gesprochen, wirb Die Diskussion geschloffen unD Die Ueberwrisung Der Borlage an eine Commission zur Vor- bei Annoncen. Bekanntmachungen aller Art befördert prompt in sämmtliche deutsche und ausländische Zeitungen, Lokalblat und Fach-Zeitschriften mit 5—25% Kosten-Eilsparnitz u die Annoncen-Expedition von G. Schlotte in Bremen. ALL gemeiner Anzeiger» Besondere Bekanntmachungen. 4777) Die rückständigen Communalsteuern pro 1871 können in den ersten drei Zahltagen : Samstags, Dienstags und Donnerstags, upd) ohne Kosten zur Stadlkafse bezahlt werden. Gießen, den 9. November 1871. Der Stadtrentmeister: Enders. lrrar, Jnmaica-Kiiiii, Cognac, Arme- nnd lliim- Puiiscli-Essenz, Malaga, Madeira, Sherry, MaraNchino di Zara, Genever, Gilkaer Getreldekünimel und Danz. Goldwasser, Schwarzwälder Uirschwnsser. Sllbowltz und sänuntllche ächte liolliind. Ehiueure von Wynand Focklng. Unterjacken, Unterhosen, Socken, Strümpfe, Handschuhe, Cachencz nnd Tücher. Töngesgasse 50. H. Sletteuheimer am Liebsrauenberg. Frankfurt a. M. 4887) Das Auf- und Abschlagen des Geländers am Jughardsbrunnen pro 1872, veranschlagt zu 7 fL, wird Donnerstag den 16. November 1871, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause versteigert. Gießen, den 15. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Wrnterhandschuhe und (Hurrrrnischuhe empfiehlt in allen Größen Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 4834) Montag den 20. November 1871, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Stolzenmorgen, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 1910 Wellen Nadel-Reisholz, 422 Laste Allerleiholz. Die Zusammenfunft ist auf den Ochsenwiesen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. März 1872 gestattet. Die Grobherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden befannt mucken zu lassen. Gießen, den 10. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Würfelzucker. Champignons, und Mked-Pickles. Tafelmandeln, Tafelrosiuen, Ital. Haselnüsse. Ausverkauf. Wollene und baumwollene Jacken, Toilette-, Bade-, Fenster- und Pferdcschwämme Specerei -, Material- und !! Nascher Ausverkauf!! Nur gegen Baar! 4719) Wegen ganz nahe bevorstehender Geschäftsveränderung bin ich genöthigt, meine sämmtlichen Glas- und Porzellanwaaren, um rasch damit zu räumen, gänzlich unter dem Preise abzn- flehen. Besonders bemerken muß ich, daß alle Artikel ganz neu und modern sind und daß mein Lager von den feinsten LnrnSartikeln bis zu den gewöhnlichsten Haushaltnuflsflegenlläuden in dieser Branche Auswahl bietet. Karl Fuhr, Kirchenvlatz. Milsikmrlc mib Spieldosen von 2 bis 24 Stücke spielend, mit und ohne Glocken und Trommel, Castagnetten Htmmelssttmmen, Mandolinen zu vn-gro«-Preisen, empfiehlt (2587) Georg Schäfer, Uhrenhandlung. 4873) Die Eine große Auswahl von Wmterschuhen und Stiefeln Filz, Leder und Doppelsohlen,' mit und ohne Besatz, M zu billigen Preisen empfehle. W. Seuling. M M e i n Pchlmarkn-Mgcr TrülFeln. Sardine«! a 1'4*41 Ile, rusts. !geehrten Publikum bestens. Sardinen, Caviar MalKpräparate von Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft-. Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft. ; Bei dem stets zunehmenden Local- wie Vevband-Güter-Berkebre sind in? Drange des Geschäfts, und da die zur Beförderung aufgegebenen Gegenstände (Colli) j häufig gleiche Signaturen tragen, Verwechselungen und irrthümliche Verladungen bei aller Aufmerksamkeit nicht zu vermeiden gewesen. Diesem Uebelstande kann wirfsam nur dann begegnet werden, wenn die Versen- der alle zur Beförderung bestimmten Güter und Gegenstände mit dem Bestimmungsorte deutlich bezeichnen, bei Orten, die nickt an der Eisenbahn liegen, mit der Eisenbahn-Station, von wo ab die Weiterbeförderung erfolgen soll, ; welche Einrichtung sich seit langer Zeit bei der Packetbeförderung durch die Post be- | währt bat. Wir empfehlen demnach den Versendern künftighin alle zur Beförderung auf unb 1 über unsere Bahnen hinaus bestimmten Güter und Gegenstände mit dem Bestim- | mungSorte deutlich und in geeigneter Weise bezeichnen zu wollen. Cöln und Elberfeld, den 18. October 1871. Königliche Direction der Bergisch-Märkischen Bahn. Direction der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft. Direction der Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Lager in ächt italieni- 1 schen und deutschen ! Teigwaaren, als: Maccaroni, Vermlcellis, Suppenteige, Eiergc- müse- und Eiersuppcn- nudeln. hl neucr verbesserter Qualität, haupt- lllilUU 11(1111 UllödlllIUC/I sächlich wegen seines weniger intensiv süßlichen Geschmacks zu empfehlen. *891 arg Ä vamsaar "as^^srg HLStzrsmaoq mi naqvq nr 6 susvaarV cpijtivj tPvrW (088fr Futtcrschncldmaschinen, ä 25—50 fL, rKübcnschneider, Decimal-, HaushaltungS- und Vleh- waagcn rc., empfiehlt 4888) Veredelte Tafel-Obstbäumchen, als : ——————-— --— Aepfel-,Birnen-,Reineclauden-,Mirabellen-, 4-22) 3... H—.... Pflaumen-, Kirschen- und 100 Stück Zwet- im „Gasthaus zum fiöroen. schen-Väumchen bei L. Hartmann, Schanz. I 4521) Lachs-Forellen, geräuchert zum Rohessen pr. Stück von 9 bis 12 fr., Englische Speckbnckinge, pr. Stück von 4 bis 8 fr., in neuer Sendung empfehlen I. A. Busch Söhn e. 4844) Cramer'sches Iaadpulver, Patcntschrot, Lefaucheux - Patronen, 16 und 20 Propfen rc., bei Emil Pistor. vorräthig in der herrschaft- lichen Ziegelei zu Lieh. Kreutzer, Rentmeister. 4889) Eine große Quantität hübscher Buxbaum ist billig zu verkaufen. Mäus- burg Lit. D. Nr. 16. 4803) Bückinge zum Lacken sind angekommen bei I. A. Busch Söhne. frei in's Haus geliefert, von Georg Dörr, Kirchenplatz. 4892) Beste Qualität Brauermalz , zu billigstem Preise berechnet, ist stets vorräthig in der Brauerei von Fr. Textor a. d. Hardt bei Gießen._________________________ Italienische Maronen empfiehlt Emil Fischbach, (4750) Seltersweg. statt Die conlirung von Wechseln., zur Errichtung von bonto-correnten, sowie zur Verzinsung von Depositen-Capitalien. Nr. 26 Messend: Wir t Vom I stlzende Bes'chi Uns Us ult itilung brr I'Md ein ntnr j ilchrn ! imv tinytifa eint benimmt (eit Jchen ii bei einer gew Vf um auch & V bitt ji Lenst sovohl Reichskanzler, ^nd verlegen, d'k Schöpfung! spitlswei t unt drnlschen Bunt 1 N°°,»l I . « ‘ f*«8i I 7”8 °-S Sri Sfr 34 ■ w der deuts I !?tki genomn I M I n»4*" I “ i^lt I 11, I, •’«* I S®* öd hl»*' II «Ci,ln,r n h 7’1“ II . "1 IfiPn* Todes-Anzeige 8 können binnen acht Tagen ohne Kosten be- I. Roth. 4894) Ankauf wird gewarnt- zum alsbaldigen Eintritt gesucht von von ir . von Conto-Correnten, von Wechseln, zur Erri Redaetion, Druck und Verlag der Brübl'scken Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. $ ) h n 4890) Am vergangenen Samstag ist im Promenadehause eine Pelzmütze abhanden gekommen. Der Inhaber derselben wird gebeten, dieselbe bei Herrn Th. Lony daselbst abzugeben, andernfalls er im Anzeiger veröffentlicht werden wird. Mailänder 10-Frcs.-Prämicn-Loose versendet ä Nthlr. 2. 20 Sgr. (in Partien mit Rabatt) Meier Schwarzschild, Zeil 38, Frankfurt a. M. schon Schuldenwesen gehörige Gasthaus zur „Germania", am Exercirplatz gelegen, ist unter sehr günstigen Bevrn- gungen auf mehre Monate zu vermiethen und sofort zu be- 4832) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich von jetzt an alle chirurgischen Verrichtungen bestens besorgen werde. Zugleich bringe ich mein Barbier- und Haarschneide-Geschaft in empfehlende (Srinnentnq.__F. Schnecko, Heilgehülfe. Grstes Coneert des Gießener Concert-Vereins im W i n t e r - A b o n n e in ent Donnerstag den 16. November 1871, Abends präcis 6 Uhr, im Club-Saale, unter gütiger Mitwirkung Fräulein Therese Lenheim aus Gotha und Herrn Coneert- meister I. 9t. Rauch aus Frankfurt a. M. NB. Der Eintritt findet nur gegen Vorzeigung der Ein- Hessische Bank in Cassel empfiehlt sich zur Ausführung aller Börsen-Commissionen., zum An- und Verkauf von Staatspapieren und Actien, zur Dis- Zm Leibschen Saale. 4895) Heute Mittwoch Abend: Abonnements-Clmcert Hest^uration LaliMstein Donnerstag d e n 16. November: National - Couccrt der Tyroler-Familie Gifibinger. Anfang halb 8 Uhr. — Entree ä Perfon 6 fr. i AnMagenkrampf, Verdauungs- schwiiche 2t. re. Leidenden Iroirb das seit beinahe 50 Jahren segensreich ! wirkende Dr. med. voeolcs'sche Heilmittel ! empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exped. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. DocckS, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (4225) Fortbildungsschule. 4881) Alle die jungen Leute, welche als Schüler angemeldet worden sind, werden auf nächsten Donnerstag (16. d. Mts.), Abends 8 Uhr, in das Local der zweiten Knabenschule (Schulstraße) zum Beginn des Unterrichts eingeladen.Der Ausschuß. 4871) Die zur Heinrich Schäfer'fcheu Nachlaßmasse schuldigen Gelder können noch innerhalb 8 Tagen ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 14. November 1871. W i l h. Schmall. eröffnet habe, und empfehle meine Dorrathe in Cigarren-Etuis, Porte- monuaics.Notizbüchern, Brieftaschen, Photographie-Albums Schreib-Albums, Sckreibmäppeu, Necessaires, Dameutaschcn, Gesangbüchern,,Papeterien, Photo- aravbie-Rahlncn Geldsäcken -c. bestens, und bemerke, daß ich diese Waaren vom Feinsten bis zum Ordinärsten führe. Unverschuldete Reparaturen an bei mir gekaufter Waare werden nnentgeldlich gemacht. Waare von vorigem Jahre bedeutend unterm Preise. 4886) Verwandten und Freunden die Anzeige von dem heute früh Uhr im Alter von nahezu 66 Jahren dahier e> folgten Hinscheiden meiner lieben Sebwiegermutter, der Frau l Andreas Heinrich Jughardt's Wittwe, Christine, •[ geb. Spengel, von Gießen. » Offenbach, am 14. November 1871. M ar Schmitt. ■■ 1 Tp, .r, luillllll Vumtl 4875) Vor dem Wallthor, Nr. 161, ist werden, ein möblirtes Stübchen zu vermiethen. in Obligationen von 10 Franken, garantirt durch den gesummten Grundbesitz und die directen und indirecten Steuern der Stadt Mailand. ^iebunaen am: 16. December, 16. März, 16. Juni und 16. September. Prämien von: Franken 100,000, 30,000, 30,000, 10,000 re. Jei^ Obligation wird mindestens mit 10 Franken zurückbezahlt. QU haben bei allen Bank- und Wechselhäustrn des In- und Auslandes zum Preise von Francs 10 = Thlr. 2. 20 Sgr. = fU -4* 40 kr. = fh 4 Oesterr. Währ. Silber._____________ ____ ... 4870) Es wird ein braver Junge in 4848) Ein freundlich möblirtes Simmcr ieine Wirtschaft gesucht. Zu erfragen bei zu vermiethen. Näheres bei Kaufm-R a g e l, !^r Exped- d Bltts. Brandgasse. Unterrichts - Anzeige. ...........------------- 4658) Gymnasiasten und Realschülern 23atlbWlltrtl wird französischer und englischer Unterricht W»1** - — ------ ertheilt. Näheres bei der Exped. d. Bltts. entfernt binnen 3 bis 4 Stunden vollstän- _________ dig schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher 4860) Ein ordentlicher Pferdeknecht wird beseitigt auch Bleichsucht und Flechten ......rrn und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Crop- Max Henkel, penstedt (Preußen). (4161) ' riehen. Giesten, den 12. 9^ov. 1871. Der Massecurator: M. Pilger.___ 4879) Zwei Familienwohnungen sind in der Katzenstein'schen Besitzung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. B. Katzenstetn. 4877) Das UL Ziel Güterkaufgeld der Fritz Vogt's Erben, fällig gewesen zu Martini d. I., kann binnen acht Tagen ohne Kosten bezahlt werden. ________________________I. Roth. 4883) Ein schwarzer Dachshund mit gelben Läufen und Augenrändern, grauweißer Brust, auf den Namen „Erdmann" hörend, welcher früher dem Johann Jakob Kamm in Rolshausen gehörte, wird seit dem 9. l. Mts. vermißt. Der etwaige Finder wird gebeten, den Hund gegen eine gute Belohnung an den Jäger Elmshäuser in Friedelhausen adzugeben. Vor Louis Mohr, Buchbinder und Portefeuillearbeiter, Schloßgasse. ) Einem geehrten Publikum zur Nachricht, daß ich meinen neu erbauten \\ MermietbuuKS«. i Bekanntmachung. ^,^4-8888.^ v n* । 4891) Alle verfallenen Pfänder müssen MRSSl Das rum Seibert'- bis zum 30. d. Mts. prolongirt werden, ® wiedrigenfalls dieselben zur öffentlichenVer- Mein Tuch- und Bnkskin Lager F für die Winter.Saison, bestens sortirt, bringe ich in em- » vfeblende Erinnerung. Preise fest und billig. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pt stör. Lebensuerstcherungs-Gesellschast. Versicherungsbestand am 30. Juni 1871 : 10,005 Policen über st. -23,987,385 Capital und st. 25,169 Rente. Neue Anträge in den Monaten Juli, August und September: 539 über st. 1,396,978 Capital und st. 1964 Rente. Basel, den 1. October 1871. Die Direktion. aur Annahme von Versicherungs-Anträgen, sowie zu jeder Auskunfts-Ertheilung empfiehlt sich Carl Schulze, Haupt-Agent der Basler Lebensversicherungs-Gesellschaft. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Coln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu' haben bei W. Klee, am Markt. > 47<»9) Ein neu hergerichtetes Familienlogis ist im früheren M v h l'schen Garten zu vermiethen und sofort zu beziehen._______ 4874) Zwei aneinanderstoßende möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Aug. Nauheimer. 4452) Eine freundliche Wohnung von drei Zimmern, Cabinet, Küche, großem Boden, Bleichplatz an eine stille Familie zu vermiethen. Marktstraße D. 217. Vermischte Anzeigen. steigerung kommen. ________K. Grüne bäum. 4896) Eine Pe!z-Stola ist gefunden worden und kann von der Eigentümerin gegen Erstattung der Jnseratgebührm in Empfang genommen werden bei ____________Bernhard Kullmann. 4866) Ich beabsichtige ungefähr 1000 Ctr. neue Wallnüsse an auf auf en und bitte um Muster pr. Cassa-Offerten. I. F. Krösing Sohn, ________________Stettin.____________ 4876) Die den P Vogt's l. Erben zustehenden, zu Martini d. I. fällig gewesenen Pachtgelder und Kaufschillingsziele