Lnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen srr. 113 Dienstag den 16. Mai BeÄeüUNlLeN dtlf den (Bicfäeiter AnreiLSV ^^rtwährmd kowobl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. aftscurator: P *(«(t6en h,n 9fi Wh .f ,ft7l Briefe, welche in versiegelten, zugenähten oder sonst verschlossenen Palleten bcsör- tz n, den 26. April^187 l. Ctrl werden, sind den verschlossenen Griefen gleich w achten. Es ist jedoch uc- bafi 9f m“ " ®r“le fP dl-Nachricht dahi-r eingetroffen, lilttt, versiegelten, jugrnähttn ober sonst verschlossenen Packeten, welche auf anbat baß der auf seiner nahe bevorsiehenben Reise nach Sm- durch Franlfua Weife, al» durch die Post befördert werden, solche nnvcrfchloffcuc Briefe, Äacturen ’ m" DI,?rl2.8l9m)a,uL,."l|,"l‘ nrLm,n let,C'r" ^dalfache ist, dass Prciecourants, Rrchnungen und ähnliche Schriftstück« btijufugcn, welche den Inhalt ein Th'il de« Ameublements Sr. Majestät heute Abend in dem Postgebäube, wo!be« Packeis betreffen." — 2 der Regierungsvorlage lautet: Die Beförderung — §• 2 ter Regierungsvorlage lautet: „Die Beförderung 1 verstorbne: renf teste« onnerstag teil reu; ist $od 2 bis 6 UM Preis vfreteljährtg 1 fL 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig f fl. 27 fr. Mögen unsere Pflegerinnen also ihre Belohnung vorzugsweise in dem De- wutztsein, eine große, schöne, ächt weibliche Handlung heroisch zu Ende geführt zu haben und in dem Danke so vieler Leitenden, denen sie ihre Leiten erleichtert haben, sowie dem der Acrzte, denen sie eine treue, werthvolle Stütze waren, finden. marck hier dem Herrn Thiers und seinen Bauersleuten giebt. Der Fürst-Kanzler hat übrigens Recht; er ist — und dies ist nicht die letzte Schande unserer Zeit — hundert Mal vorgeschrittener als all' diese Leute; er kennt kein wirksameres Mittel, die Sympathieen der Bevölkerungen von Elsaß uuv Lothringen zu gewinnen , als ihnen in reichem Maße alle jene Gemeindefreiheiten zu gewähren, deren bloße Erwähnung Herrn Thiers die Haare zu Berg sträubt unv alle Mumien der Majorität von ihren Sitzen aufspringen läßt. So zwar, daß, wenn Paris in diesem fürchterlichen Kampfe nicht siegt, die Elsässer und Lothringer, welche uns durch die Eroberung entrissen worden sind, in diesem Mißgeschick wenigstens den Trost haben werden, mehr Freiheit zu besitzen, als wenn sie unter der Sichel der Versailler geblieben wären." )län}cnta f >cr, Breslau März 1870. irup hat bickn nder gewirkt, rzt gab mcktl heftigen Lm- ag, schon flanj lbnach berSoc (tun,! Dtrbtnikn , räurhakl. f am J?rcuj/ tie Zimmer der ersten Etage für ein kaiserliches Quartier eingerichtet wurden, ab- geladen worden ist. t Berlin, 12. Mai. Deutscher Reichstag. Die heutige 33. Plenarsitzung eröffnete Präsident Dr. Simson um 11J/2 Uhr mit kurzen geschäftlichen Mitthei- lungen, dann tritt das Haus sofort in die Tagesordnung ein. 1) Erste und zweite Lesung des Gesetzentwurfes, betreffend die Declaration des §. 1 dcs Gesetzes vom 4. Juli 1868 (Gencffcnschüftsgcsttz). Ohne Debatte öcschliißt das Haus, Vic dritte Lesung des Gesetzes am Schluffe der heutigen Sitzung rorzunehmen. iSrjchewt täglich, mit Sm«- nähme Montags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Brodpreife vom 13. bis 19. Mai 1871, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 21 kr. 2 Pfund gemischtes Brod 10y2 fr. 4 Pfund Roggenbrot 18 kr. 2 Pfund Roggenbrod 9 fr. 15. Mai. Zu den Aeußerungkn des Fürsten Bismarck im Reichstage über die kommunalen Bestrebungen der Eommune bemerkt das Mot d'Ordre: „Unsere Leser werden ohne Zweifel den boshaften Scitenhicb bemerkt haben, welchen Herr v. Bis- 1871, 2) Abstimmung über das Haftpflichtgchtz, die ebenfalls ohne Debatte mit einstimmiger Annahme des Gesetzes endigt. Dazu werden folgende Resolutionen angenommen: Don Lasker: „Der Reichstag wolle beschließen, den Reichskanzler auszufordern, jedenfalls in der nächsten Session unter Mittheilung des bis dahin zu beschaffenden Materials, den Entwurf eines Gesetzes vorzulegen, welche- Nor- mativbestimmungen für die Errichtung von Kranken-, Hilfs- und Sterbekassen für Gesellen, Gehilfen und Fabrikarbeiter anordnet." — Don Dr. Hammacher und v. Bernuth: „Der Reichstag wolle beschließen,- an den Reichskanzler die Auffor- d'rung zu richten, Erhebungen zu veranstalten, welche die GrunUagen für Die Gestaltung gegenseitiger Versicherungen der gewerblichen und landwirthschaftlichen Beamten und Arbeiter gegen die wirthschastlichen Folgen der Kcrperveilctzung in ihrem Berufe, sowie die Bildung vvn allgemeinen AlterversorgungS- und Invaliden- lassen umfassen." — Zwei weitere Resolutionen werden abgelehnt. 3) Zweite Lesung te# Gesetzes über das Postwesen des d-utschen Reiches. . Die Abgeord. Dr. Elben und Dr. Gerstner (Württemberg) wünschen den obliga- torischen Zeitungsvertrieb seitens der Post, wogegen sich Dr. Seelig (Schleswig- Holstein) gegen das Postmonopol erklärt. — Generalpostdirector Stephan entwirft ein Bild von dem Postzeitungsvesen, das an Promptheit und Billigkeit allen Ländern veranstehe. Im vorigen Jahre feien 3112 verschiedene Zeitungen und über 200 Millionen Exemplare von Moskau bis Newport, Lerma und London durch unsere Postanstalt verbreitet worden, und zwar, wie Redner aus einem anstellten Vergleich deducirt, zu einer billigeren Taxe, als in anderen Ländern. Der billige Satz sei in Deutschland eben nur möglich, weil der Postzwang besteht, und bittet er deshalb, das bewährte Institut des ZeitungSdebitS in feiner jetzigen Gestalt bestehen zu lassen.— Duncker: Die Freigebung beü Postdebits birgt nicht die mindeste Gefahr für die Postverwaltung, wohl aber liegt die Gefahr nahe, daß einmal eine weniger milde Praxis der Post platzgreift und das Zeitungswesen arg schädigt. — Dr. Gerstner kann keinen Grund dafür erkennen, daß man den Postzwang für Zeitungen in Württemberg und Bayern wieder einführen will, wo sich die Freigabe des Postdebits trefflich bewährt hat. (Der Reichskanzler Fürst Bismarck tritt in den Saal; das ganze Haus erhebt sich zu seiner Begrüßung.) Bundesbevollmächtigter bayerischer Handelsminister v. Schlör: In Bayern besteht freilich nicht das Monopol der Post für Zeitungen, aber sie hat auch keine Pflicht zur Beförderung derselben, trotzdem aber ist noch keiner Zeitung der Poft- debit entzogen worden (Hört, hört! links), vielmehr hat die Regierung mit gleicher Sorgfalt diejenigen Zeitungen befördert, welche es sich zur Aufgabe machten, sie anzugreifen. (Bravo!) Eine Schädigung des Zeitungswesens wird durch den Postzwang nach meiner Meinung nicht herbeigeführt, wohl aber wird das Bestehen des Instituts der Post dadurch gesichert, ganz abgesehen davon, daß es wunschens- wcrth ist, die gesetzlichen Normen über das Postwesen im ganzen Lande gleichmäßig durchzusühren. — Freiherr v. Hoverbeck: Wir können dem Herrn Bundesbevoll- mächtigten nur dankbar fein, denn er bewies, daß die Abwesenheit des Postzwanges in Bayern das ZeitungSgewerbe nicht nur nicht schädigte, sondern es sogar forderte. — Generalpostdirector Stephan: Wenn in dem Gesetze der Postzwang für Zei- tungen nicht ausgenommen wird, hat die Post keine Pflicht, den ZeitungSdcbit aufrecht zu halten. — Duncker: Diese Aeußerung des BundcSeommissarS wird das Haus gewiß veranlassrn, das Postmonopol nicht auSzufprechen. — Bei der Abstimmung wird §. 1 nach der Regierungsvorlage angenommen; er lautet: „Die Beförderung aller versiegelten, zugenähten oder sonst verschlossenen Briefe, aller Zeitungen politischen Inhalts gegen Bezahlung von Orten mit einer Postanstalt nach anderen Orten mit einer Postanstalt des In- und Auslandes auf andere Weise, als durch die Post, ist verboten. Wenn Briese und Zeitungen vom Auslande eingehen und nach inländischen Orten mit einer Postanstalt bestimmt sind, oder durch das Gebiet des deutschen Reichs transitircn soll, so wüsten sie bei der nächsten inländischen Post zur Weiterbeförderung eingeliefcrt werden, llnverfchlosscne kmil Pists: griffe Gießen. Wir entnehmen der Darmstädter Zeitung Nr.-121 folgenden Artikel, welcher von den Aerzten des hiesigen akademischen Hospitals unterzeichnet ist: Nachdem die Verwendung des hiesigen akademischen Hospitals als Militär- Neferve-Lazareth aufgehört hat, finden sich die Aerzte desselben verpflichtet, die dankbare Anerkennung, welche sie den bei demselben bis zu Ende thätigen Pflege- rinnen für deren ungemein große Aufopferung und nützliche Hülfe haben zugehen lassen, auch öffentlich bekannt zu geben. Das akademische Ho'pital hat während der genannten Zeit außer seinen Civilkranken nahezu an 1200 Militärkranke, vorwiegend Schwerverwundete, auf» genommen. Die Pflegerinnen haben sich der Pflege derselben mit unermüdlichem Eifer, mit der zuverlässigsten Treue und Gewissenhaftigkeit und vollendetem Geschick und Anstelligkeit, angenommen. Wir haben unter der großen Zahl Schwerver- wundeter viele erschütternde Zustände gesehen, welche das Gemüth auch eines geprüften Arztes schmerzlich berühren konnten, und vielfach sind uns Krankheits- zustände vorgekommen, welche für jeden abschreckend oder durch Ansteckung Gefahr bereitend waren. Allen diesen sind unsere Pflegerinnen mit wahrem Heroismus und gleich unerschütterlichem Eifer entgegengetreten. Wir dürfen endlich hinzu- fügen und thun es ausdrücklich, weil wir wissen, daß Handlungen von Frauen, welche aus dem Kreise des allergewöhnlichsten Lebens hervortreten, nur zu gerne eine böswillige Auslegung finden, daß da-Benehmen unserer Pflegerinnen jederzeit durchaus würdig, rein und untadelhaft war. Dienste wie die, welche unsere Pflegerinnen geleistet haben, können der Natur der Sache nach keinen äquivalenten Lohn finden. ES sind Handlungen, welche der wahren christlichen Menschenliebe und dem Patriotismus entsprungen sind, die in einer Zeit, in welcher eine ganze Nation alle ihre Kräfte mit Enthusiasmus anstrengt, um einen frechen Angriff abzuwehren, auch Frauen antreibt, ter großen Bewegung nicht unthätig zuzufthen, sondern ihre Kräste ihrem Stande und Ge- schlechte entsprechend sür das große Ganze zu verwenden. Wozu konnte dies besser und der Stellung des Weibes entsprechender ge- schehen, als zur Krankenpflege! Das Sitcle sieht mit Ingrimm auf das Entgegenkomwen der Deutschen und ihre Zusagen an die Elsässer hin: „Die Elsässer haben alle Tugenden und alle Weisheit; Bismarck nennt sie die Aristokratie von Frankreich!" schreibt Siccle, das trotz alledem der Hoffnung lebt, „daß ter Besitz von Elsaß und Lothringen, das man uneigentlich Deutsch-Lothringen nennt, nicht ewig dauern werde; man könne nicht wissen, was in drei Jahren geschehe". „Das Deutsche Reich", setzt Siccle hinzu, „wird, das können wir Vorhersagen, fallen, wie so viele andere Ka'serthümer, früher oder später, und Elsaß, das uns Franzosen so sehr liebt und uns treu ist, wird zurückkehren." Das Siccle ist überhaupt wieder sehr hoffnungs- voll: die jrtz'ge Noth sei viel geeigneter, der Republik Wurzel zu geben, als ihr zu schaden. Das Mot d'Ordre hat ein Schreiben von einem Laternenanstecker erhalten, der sich beschwert, daß er Nachts Dienst habe, und die Commune bittet, zu de- cretiren, daß doch er und seine Collegen gleich den Bäckern nur Tagdienst hätten. le bei * München. Mister JS ^"chschief^ Comp, r 'mvfiehit m 1 ^eltersweg. W L für Männer F I iU4er m4 l Urende Mitt ' m befreien M ! S-?!ä| ^siillUNS' ^2001 Ee, SanmWk 'd Mansches »d Seife n -Laged bestens. von Briefen und politischen Zeitungen gegen Bezahlung durch expresse Boten oder Fuhren ist gestattet. Doch darf ein solcher Erpresser nur von Einem Absender abgeschickt sein und dem Postzwange unterliegende Gegenstände von Anderen weder mitnehmen, noch für Andere zurückoringen." — Fischer (Augsburg) beantragt eine Fassung des Paragraphen, welche die Beförderung von Briefen und politischen Zeitungen zwischen Orten, welche nicht mehr als zwei Meilen von einander entfernt sind, der Privatindustrie überläßt. — Hausmann (Lippe) beantragt, den zweiten Satz des Paragraphen zu streichen. — Nach kurzer Debatte wird dieser Antrag abgelehnt, die Abstimmung über den Antrag Fischer erfordert namentliche Abstimmung. — Vor derselben ergreift das Wort Reichskanzler Fürst Bismarck: Ich bitte das hohe Haus um Entschuldigung, daß ich die Discusston jetzt durch einen heterogenen Gegenstand unterbreche, ander- weite Berufsgeschäfte rufen mich hinweg. Ich wies kürzlich darauf hin, daß die Friedensunterhandlungen in Brüssel sich länger hinziehen, als wir erwarteten, daß sie die in Aussicht genommene Frist von 4—6 Wochen weit überragen. Die Ursache war, wie Sie wissen, daß die französische Regierung mit der Bewältigung einer mächtigen Insurrektion zu kämpfen hatte. Wir mußten uns fragen, ob die französische Regierung noch die Kraft besaß, den Anforderungen der Friedenspräliminarien zu genügen. In Bezug auf die Territorialabtretung war ja das streitige Object in unseren Händen, bezüglich der Kriegsentschädigung lag jedoch diese Be fürchtung näher, so daß ich die B sorgniß hatte, wir wären der Eventualität der Wiederaufnahme der kriegerischen Action sehr nahe gerückt. Ich fühlte das Be- dürfniß, mit Mitgliedern der französischen Regierung direct darüber zu verhandeln, und diese Besprechung, die in Frankfurt stattfand, hat uns den glücklichen Abschluß des definitiven Friedens gebracht. Was die Zahlung der Kriegscontribution an- langt, so sind die Zahlungsfristen verkürzt und schärfer definirt, die Garantien verschärft. Darnach ist die-Zahlung der ersten halben Milliarde innerhalb der ersten 30 Tage nach der Unterwerfung von Paris zu leisten; wir werden diesen Zeitpunkt durch verstärkte Zurücksendung der Gefangenen zu beschleunigen suchn Es ist außerdem die Verabredung getroffen worden, daß die Zahlung entweder in Metallgeld oder in Noten von sicheren Banken, wie der englischen, holländischen, niederländischen oder belgischen Bank, oder endlich in Wechseln erster Claffe, dis so gut wie Geld sind, zu leisten ist. Die zweite Rate von 1000 Millionen Fr. ist dann bis zum 1. December v. I. abzutragen, und sind wir erst nach Zahlung dieser zweiten Rate zur Räumung der Befestigungen von Paris verpflichtet. (Bravo!) Es war diese Bestimmung eine nothwendige Vorsicht, geboten durch die schwanken- den politischen Zustände in Frankreich. Die vierte halbe Milliarde ist bis zum 1. Mai nächsten Jahres, der Rest bis zum 1. Januar 1874 abzuzahlen, wie dies schon in den Präliminarbedingungen festgesetzt war. Eine andere schwierige Frage war die der Wiederanknüpfung der Handelsbeziehungen; die französische Regierung scheint nämlich die Handelsverträge lösen zu wollen, um aus den Zöllen eine größere Einnahme zu erzielen. Ich habe mich darauf beschränkt, zu fordern, daß wir nach dem Principe der meistbegünstigten Nationen behandelt werden und dies Princip ist von der französischen Negierung auch adoptirt worden. Diese meistbegünstigten Nationen sind zur Zeit noch England, Oesterreich, Rußland, die Schweiz, Belgien und die N ederlande. Was die Ausscheidung Belforts aus dem Elsaß betrifft, so ist die Entscheidung dahin getroffen, daß das Rayon der Festung, welches bei Frankreich verbleibt, auf 4 bis 5 Kilometer begrenzt ist. Meine Bemühungen gingen ferner dahin, einige Grenzdistricte bei Thionville, in denen fast ausschließlich deutsch gesprochen wird, für uns zu erwerben. (Bravo!) Allein die französischen Unterhändler glaubten dies nicht zusagen zu dürfen; mein Vorschlag, dafür ein Gebiet bei Belfort abzutreten, liegt gegenwärtig in der ratifictrenden Versammlung in Versailles vor. Die französische Ostbahn haben wir für eine bestimmte Summe erworben, weil wir nicht dulden konnten, daß dieselbe zu einem Dritttheil in den Händen eines französischen Consortiums verblieb. Für die Ratification der Friedens seitens des Kaisers und der Versailler Nationalversammlung ist eine Frist von 10 Tagen Vorbehalten, die mit dem 20. d. M. abläuft; weitere Ausführungen werden Ihnen demnächst in einer amtlichen Mittheilung zugehen. Vielleicht befriedigen diese Abmachungen nicht die Wünsche jedes Einzelnen, aber bei so großen Abrechnungen sind eben nicht die Wünsche jedes Einzelnen zu befriedigen; allein ich glaube, wir haben unsere Grenzen, sowie die Zahlung der Kriegscontribution gesichert, und ich habe das Vertrauen zu der französischen Re- gierung, daß sie den jetzigen Abmachungen vollständig und so schnell wie möglich nachkommen wird. Ich schließe mit der Hoffnung, daß der Friede dauerhaft und segensreich sein werde, und daß die jetzt fest begründete neue Grenze einen erneuten Angriff von jener Seite unmöglich macht. (Lebhafter Beifall von allen Seiten des Hauses.) Unter höchst erregter Privatunterhaltung der Abgeordneten bringt der Prä- sivent zur Kenntniß, daß ihm soeben ein amtliches Schreiben zugegangen sei, Jn- balts dessen der Bundesrath in seiner heutigen Sitzung auf Veranlassung einer Resolution des Hauses beschlossen hat, eine Commission von Mitgliedern des Bundesraths, des Reichstags und von Sachverständigen mit der Ermittlung eines geeigneten Platzes für das Parlamentsgebäude und mit der Ausschreibung ein-r Concurrenz für den Bau zu betrauen, eine andere Commission von Mitgliedern beider Körperschaften mit Erhebungen zur Beseitigung der Mängel des Provisoriums zu beauftragen. Die Abstimmung über den §. 2 des Postgesetzes ergibt die Annahme des Antrages Fischer (Augsburg) mit 145 gegen 105 Stimmen in nachstehender Fassung: „Das Verbot in §. 1, Absatz 1 erstreckt sich nicht auf die Beförderung von politischen Zeitungen zwischen Orten, welche nicht mehr als zwei Meilen von anander entfernt sind, und auf die Beförderung von politischen Zeitungen gegen Bezahlung durch expresse Boten oder Fuhren. Doch darf bei einer Entfernung vonmehr als zwei Meilen ein solcher Expresse nur von Einem Absender abge- schlckt sein und dem Postzwange unterliegende Gegenstände weder von Anderen uutnehmen, noch für andere zurückbringen. 4i iit. die Sitzung um 3y2 Uhr geschloffen. Nächste Sitzung morgen Tagesordnung : Dritte Lesung der Declaration des Genossenschaftsgesetzes, erste pefung des Militärpensionsgesetzes, Nest der heutigen Tagesordnung und Telegraphische Depeschen. /^Versailles, 13. Mai. Nach der Ankunft Pouyer Quertier's wurde das 10. Surasstrrrrgiment nach seine«. Bestimmungsort Rouen abgesandt, von wo die deutsche Garnison "sich bald entferne. A Versailles, 13. Mai. General Chavgarnier refusirte das Kreuz der Ehrenlegion. A Versailles, 13. Mat, Abends. Jules Favre gab heute in einem kleinen Kreise von Freunden seinen bestimmten Entschluß kund, nach der Ratificirung des Friedensvertragcs zurückzutreten. + Versailles, 13. Mai. National-Versammlung. Ducrot zieht seine Interpellation wegen der Gemeinvewahlen von Nievre zurück, weil man am Vorabende einer Schlacht stehe, die hoffentlich entscheidend sein werde. Jules Favre, von Frankfurt zurückgekehrt, legt den dort abgeschlossenen FriedenSvertrag vor, beantragt, denselben den Bureaux zur Prüfung zu überweisen, und äußert sich dann weiter: „Die unselige Einwirkung des Pariser Ausstandes vom 8. März hatte Alles wieder in Frage gestellt und Zweifel erregt, ob wir auch im Stande sein würden, unsere Angelegenheiten selber zu besorgen und die Herrschaft des Gesetzes wieder herzustellen. Der endgültige Friedensabschluß war wieder zweifelhaft geworden. Wir haben es aber jetzt erreicht, das Mißtrauen Bismarck's zu beseitigen und ihn zu überzeugen, daß Frankreich den einmal unterzeichneten Vertrag in allen Punkten zu erfüllen Willens ist. Die Bevollmächtigten sahen es ein, daß der Friede im Interesse beider Länder geschlossen werden müsse. Leider hatten wir die schwere Kette, welche die Empörung von Paris uns aufgelastet hat, noch nicht abwerfen können. Die Aufständischen sind für die Erschwerung der Lage des Vaterlandes verantwortlich; sie haben Deutschland genöthigt, die Besetzung unseres Gebietes zu verlängern. Wir werden jetzt schleunig die Ordnung wieder Herstellen und vor keiner Nothwendigsseit zurückweichen. Die anderen Clauseln des Friedensvertrages sind dieselben wie in den Präliminarien. Der zweite Theil der Zahlung hat in drei Jahren zu erfolgen. Der Ankauf der Eisenbahnen ist auf 325 Millionen berechnet; dieselben werden von den beiden ersten Milliarden, die wir zahlen müssen, in Abzug gebracht. Um Belfort haben wir einen Rayon von acht Kilometer erlangt." Favre verliest darauf den Wortlaut des Vertrages und fügt dann hinzu: „Die erste Milliarde wird gezahlt werden, nachdem von deut- scher Seite die Wiederherstellung der Ordnung in Paris anerkannt sein wird. Die Zahlung von anderen zwei Milliarden erfolgt am 1. Mai 1872, der zwei letzten bis zum Jahre 1874. Von den nicht gezahlten Summen laufen Zinsen zu fünf Procent vom 2. März d. I. an. Die Departements der Somme', der Seine Jnferieure und der Eure werden sofort geräumt; die der Oise, Seine et Olse, Seine et Marne, Seine, wenn Deutschland die Ordnung für hergestellt erachten wird, aber erst nach Zahlung der dritten Milliarde. Die deutschen Truppen werden keine Requisitionen machen, ausgenommen im Falle einer Verzögerung in der Zahlung der Unterhaltskosten. Die Verringerung dieser Kosten wird beginnen, wenn die deutschen Truppen weniger als 500,000 sein werden. Die aus Frankreich vertriebenen Deutschen werden in den Besitz ihres Eigentums und ihrer Domicilrechte in Frankreich wieder eintreten. Die Gefangenen werden zurückkehren, die einen in ihre 'Heimath, die anderen zur Armee, aber nur 80,000 Mann sollen vor Paris stehen. Die Garnisonen in den Provinzen können occupirt werden; 20,000 Mann werden nach Lyon dirigirt, um nach Algier zu gehen. Der Rest der Armee wird jenseit der Loire bleiben." Favre schließt mit der Mittheilung, drß die Unterhändler in Mainz und Coblenz die Gefangenen besucht hätten, die sie voller Vertrauen und bereit fanden, ihre Pflicht zu erfüllen in der Verthcidi- gung der Ordnung des Vaterlandes und der National-Versammlung. Die 20,000 für Lyon bestimmten sind schon abgereist, die anderen folgen ohne Säumen. Der Dringlichkeits-Antrag Favre's wird angenommen. Die Verlesung des Friedensvertrages ruft in der Versammlung und bei den Zuhörern lebhafte Bewegung hervor wegen der Härte der preußischen Forderungen. A Paris, 12. Mat. Rossel ist bis jetzt noch nicht aufgefunden. Man vermuthet, daß er sich in Paris versteckt hält. Die Befürchtung wird vielfach rege, daß in Folge der vielen bei Paris auf den Feldern liegenden Lachen ansteckende Krankheiten entstehen werden. A Paris, 12. Mai. Die Communisten haben Fort Danvres wieder be- sctzt. General Brunel hat das Commando des Forts übernommen. Die Der- sailler haben den Malakoff-Thurm, 300 Meter von dem Thor Vaurigard entfernt, besetzt. + PariS, 13. Mai, Abends. Die Abtragung des Hauses Thiers' hat begonnen. Das Central-Comite ordnet Nachforschungen nach Waffen und Dienst- pflichtigen an. Groussct protefiirt gegen die Erklärung Thiers', die Commune sei der Genfer Convention nicht beigetreten, die Negierung in Versailles sei daher nicht verpflichtet, die Bestimmungen der Convention zu beobachten. Die Commune habe keinen Conventions-Artikel verletzt, sie trete der Convention bei. Einer Mit- theilung der Commune zufolge ist der Versuch der Versailler, eine Brücke bei St. Quen zu schlagen, zurückgewiesen. Die Föderirten räumten den Ort Jffy gänzlich. Die Versailler gewannen in der Richtung der Porte Maillot einiges Terrain. Die Operationen gegen Montrouge sollen begonnen haben. Das Fort Vanvres ist noch in der Gewalt der Föderirten. A Paris, 13. Mai. Deleöcluce, der neue Delegirte für den Krieg, welcher Rosse! ersetzt, hat bei Antritt seiner Funktionen eine Proklamation erlassen, in der er sagt, daß die Revolution des 18. März dahin strebe, die sociale Gleichheit Aller herzustellen, sowie Frankreich und Europa zu befreien. A Paris, 13. Mai. Der Plan, in Bordeaux einen Congreß zusammen zu berufen, ist vollständig gescheitert. A Paris, 13. Mai. Gestern wüthcte zwischen Neuilly und der Porte Maillot und der, Porte des TerneS ein schrecklicher Kampf, der damit endigte, daß die Artillerie der Pariser zum Schweigen gebracht wurde. A Pans, 13. Mai. Nach dem „Avenir national" verlangte die Commune gestern die Zahlung von 10 Millionen Francs von der Bank. 4- Paris, 14. Mai, Morgens. Die Versailler Regierung hat eine Waffen- ruhe bewilligt, damit die Einwohner von Vanvres, Jffy, Montrouge ihre Woh- nungen verlassen können. Die Waffenruhe dürfte heute Morgen eintreten. Jerre wurde an Stelle Cournet's zum Polizei-Präfecten ernannt. In jedem Arrondissement wurde ein Polizei-Central-Commissariat errichtet. Brunel zeigt der Commune an, daß die in Jssy stationirten Föderirten die Positionen im Auftrage des KriegS-Delegirten gestern während seiner Abwesenheit verlassen hätten und nach Paris zurückgekehrt seien. Brunel verlangt sofortige Untersuchung. Die Be- schießung von VanvreS wird fortgesetzt. Gestern versuchten die Versailler Bicetre zu nehmen, wurden jedoch zum Rückzüge genöthigt. Die Versailler halten das Thal von Bievre besetzt. L Nk14 Sffff 0 tinlLu hi W- unter den manch- sgg Ai «int schaffen folltc, 4Äber-rÄ ÄMMNNttM Ltbit GaknMvts Mch um die @a5iabr tit ] MikaMD Uten haben, sind heut Miberg zu sehen. Lesond Kt Lberh Üinie Theilsi Personen-Perkehr, Mtörbesörderu Anzahl. Abonnements 28,381 f 2 U, Vorbehaltlich dcfii Gießen, im 'Ulai tchMche Avj geru I Q ;■ >»« Pen v Mb B »1871 ‘ Äs j WM Erbschaft b OWwen^utmatbi «Munter der Rechte angetreten worbe '7" daher aufgeforder )en Nachlaß binnen 4 mew Gerichte anzm --dieselben bei der O ^MderWchligt den 9. 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Frankf. Bank 1351/4 Frankf. Vereins-Kasse 1103/4 Darmst. Bankact. 352 Wien Bankactien 711 Galizien 248 50/o M. . Bonds Gelelsorten. Pr. Cassen-Sch. 1 447/8-45t/8 Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—47 n doppelte 9 48—50 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankens!. 9 26—27 Engi. Sover. 11 54—58 Russ. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 △ Paris, 14. Mai. Das Fort VanvreS angeblich mit Zustimmung der Commune geräumt. Die Besatzung hat sich nach Monerouge gerettet. Die Stadthausauflösung zunehmend. Ossiciell wird anzezeigt, daß morgen Vie Vendome- Säule gestürzt wird. A Noueu, 13. Mai. Der Nouvellist berichtet: Die Truppen von St. Germain erhielten den Befehl, diese Nacht sich in Bewegung zu setzen. Ein Corps setzte auf einer Pontonbrücke zwischen Surcsne und Neuilly über die Seine. General Ladmirault hat sein Hauptquartier in dem Iardin d'acclimation aufge- schlagen. Zur Frage der Vemelmmg der Maikäfer. Unter den mancherlei nützlichen Zwecken, welche man mit der Vertilgung dieser schädlichen Thiere zu „verbinden sucht, ist besonders deren Verwendung zur Fabrikation von Leuchtgas interessant. Vor etwa 36 Jahren wurden im Königreich Sachsen die Käfer in so großer Menge gesammelt, daß man nicht recht wußte, wie man dieselben tobten und aus dem Wege schaffen sollte, bis Jemand auf den Gedanken kam, daraus Gas zu brennen Und wirklich wurden dieselben in bet Gasfabrik des Amalgamirwerkes „Halsbrücke" bei Freiberg der trockenen Destillation unterworfen und lieferten ein vorzügliches Gas Diese Notiz gewinnt für die Geschichte der Gasbereitung noch dadurch an Interesse daß die Gasanstalt des genannten Silberamalgami,-Werkes bei Freiberg bekanntlich die erste des Continents war, und ihr Gründer, der berühmte Metallurg Lampadius sich um die Gasfabrikation überhaupt so sehr verdient gemacht hat. Maikäfer-Coaks von damals, welche ganz die Form der lebenden Thiere beibe- halten haben, sind heute noch in der metallurgischen Sammlung der Bergacademie von Freiberg zu sehen. 1858r Prioritätsloose 1860r Loose. 791/8 1864r „ 1193/4 Braunschweiger 17 Stadt Florenz 84 Actlen. Oest. Creditact. 265% 5% östr. F. St. E. B. 400 Lombard. Bahn 1681/2 Ludwigsh.-Bex.bach 170 Maxbahn 1177 /8 Bayer. Ostbahn 1293/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 1473/4 Alsenz bahn-Actien 85 i/4 Oberhessen „ 72^/4 Prioritäten. 3% öster. Stsb.-Prior. 567/8 3% öst. s. Lombard 72J/4 3% Livorneser 32Vz 50/g Toscaner 51 50/0 Elisabcth.-Prior. 78 do. H. Emiss. 77 Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 657/8 Nassau 25 fl. 393/8 4% bayr. Präm.-Anl. 1071/4 Ansbaoher 7 fl. 12 4% badische Loose 107 Badische fl. 35 Loose 613/8 Oestr. fl. 250 v. 1854 73 Preus.*- 41/2% Oblig. 94«/8 Frankf. 3i/20/0 Obi. 82’/4 Nass. 4%% Obi. 937/g r Kurhess. 4% r 85 ’/2 Gr. Hess. 5% Obi. 1017/8 » » 4% n 91% „ n 31/2% „ - Bayer. 50/0 n 1005/s n 4‘/2% 1jährige 961/2 n 40/g 1jährige 89% Wiirtemb. 41/2% Obi. 943/4 Baden 41/2% Obi. o. E. L. 94 V6 Oesterr. Silberrente 56 „ Papierrente 473/4 Wechsel. Amsterdam k. 8. 100 Augsburg k. S. 997/8 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 963/4 Cöln k. 8. 1047/8 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 104f/2 London k. 8. 1195/8 Lyon k. S. — Paris k. S. 951/8 8. 951/a Wien k. ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 31/20/0 G. Nllgemeiner Anzeiger. t ck e 10600 Stück mit u. fl. fr. 25,555 32 Der Dcrwaltungsrath. (2061) Stockholz ck e e 138 Holzversteigerung in der Fürstlichen (2059) H. Schm all, Lindenplatz. lHKlftr. FeilgeboteneS Bnnmwachs eo 2056) Sckcry-, Lauch- und Gemüse-,^,l.«i!fsio semi, in .. pslauzcn, sowie Radieschen und Rupf- vorrä bia bei Sangen, ist wieder -Gartner Schaum.Ernst Hermes, Materialist. Gesammt- Ertrag. fr. 09 Holzart Buche Eiche 26 5 2 2 373 tr Nr. rrr fl. 102,139 auf der in dem Fichten- welchem Holzart Buche Esche Eiche Aspe n 222 Total vom 1. Januar bis 30. April. 3025 725 S 193/4 165 7 Exportbicr, Frankfurter, Pfälzer Weine in verschiedenen Sorten, Maiwcin, Borsdorfcr Älcpfelwcin rc. wird von heute an in meiner neuen Wirtschaft verzapft. Neisholz Wellen 550 7600 Vorbehältlich definitiver Feststellung. Gießen, im Mai 1871. 6/l<1 Eichen-Stämme Buchen- „ Aspen- „ Eichen-Stangen Fichten- „ 2013) Gesangbücher für Confirmanden empfiehlt H. Sonntag, Buchbinder, _______________Kirchenplatz. n 11 223 4 Die Vergebung von Weißbinder- arbeit bei der Stadt Gießen. 2044) Die sämmtlichen Straßen sollen nut Aufschriften ihrer betreffenden Namen versehen werden und soll die hierzu erforderliche Weißbinderarbeit, veranschlagt zu 121 fl. 35 fr., auf dem Summissionswege vergeben werden. Die Offerteneröffnung, der die Summit- tenten beiwohnen können, wird am 27. Mai d. I., Vormittags 9 Uhr, vorgenommen, und müssen bis zu dieser Stunde Uebernahmslustige ihre Angebote verschlossen und mit der Aufschrift: „Bezeichnung der Straßen" versehen, bei uns eingereicht haben. Voranschlag und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Gießen, den 13. Mai 1871. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Besondere Bekanntmachungen Frequenz und Einnahme auf den Oberhessischen Eisenbahnen. Linie: Gießen - Gelnhausen. Theilstrecke: Gießen - Salzschlirf. Versteigerungen. W) Dienstag den 23. Mai d. I., , Nachmittags 2 Uhr, uen auf dahiesigem Nathhause die den ncdr. Balth. Franz Erben dahier gehöri- in Immobilien, als: Neisholz Wellen Holzversteigei'ung in der Fürstlichen Oberförstern Hohensolms. 2043) Dienstag den 23. d. Mts., Morgens 9 Uhr, District „Windelbach", an der Abtheil. Hessensette anfangend, folgendes Brennholz versteigert werden: 10 Stecken Bucheu-Scheidholz, 7O‘/2 „ Buchen- u. Eichen-Prügelholz, 79 „ dergl. Stockholz, 3400 Wellen dergl. Neisholz, 3500 „ Buchen-Forstreiser, I. Classe. Hohensolms, am 13 Mai 1871. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Förster. 10 7OV2 4 45 2 von Holzkohlen Carl Hoffmann. 26 6 12—19" Durchm. 10—20" 12u.l4" 4^2* lVz-3" „ S 12 Bekanntmachung. 2042) Am Freitag den 26. Mai er., Vormittags 9 Uhr, soll beim Wirth Kahlert zu Krofdorf die Vollendung des Ausbaues (396 lfd. Meter) auf dem Communicationswege nach Oden- hausen und Salzböden öffentlich an den Mlndestfordernden verdungen werden. Die näheren Bedingungen find im Geschäftszimmer des unterzeichneten Oberförsters einzusehen; auch ist der Förster Gärtner zu Salzböden angewiesen, Unternehmungslustigen über die auszuführenden Wegearbeiten an Ort und Stelle die erforderliche Auskunft zu geben. Krofdorf, den 14. Mai 1871. Der Königliche Oberförster: v Meibom. 2039) Ein neuer ® 0 in nie r w <1 g c n (Braek) zu verkaufen. Näheres bei Joseph Möhl, Lackirer. 13 Hofraithe in der Kathari- nengasse, 10 Grabgarten daselbst, 2 Sofraum (Miststäste). 179 Acker auf der Rothhohl, <4. „ Sibt 371/, fr. Rente. Mrtheilungshalber meistbietend verstei- weroen. | Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der O i erförsterei Schiffenberq. 2045) Es sollen versteigert weiden: Oeffentliche Aufforderung. 2036) Die Erbschaft des am 18. April l I. verstorbenen Hutmachers Julius Werner dahier ist unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden. Die Gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Ansprüche an den Nachlaß binnen 4 Wochen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, widrigenfalls dieselben bei der Ordnung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 9. Mai 1871. Groß herzoglich es Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. e 1 461,-2 4 72 18*/2 Oeffentliche Aufforderung. betreffend : Das Schuldenwesen des Georg Velten von Hof Ober-Gruben- bad). I 2037) Nach erkanntem Concurse über das vermögen des Rubrikaten werden dessen Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche und Vorzugsrechte auf Donnerstag den 6. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, ti Meldung Ausschlusses geladen. Im Arinin wird die Güte versucht und von licht erscheinenden oder nicht vertretenen Gläubigern sowohl was ein Arrangement ll; die Beschlüsse über Massenverwaltung rad Veräußerung betrifft, angenommen werden, daß sie den Beschlüssen der Mehr- mt der Erschienenen beigetreten seien. Grünberg, den 6. Mai 1871. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landgerichts - Assessor. „ Bucben- ^ießen, den 13. Mai 1871. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Neben- erträg- niss.. st. kr. 386: 22 1493 Cubikfuß, 199 „ 83 „ 394 : 60 8 20=-60' Länge 10H2P „ 2o u.40' „ 20« „ 18—40' „ Nadelholz Stück Eichen-Stämme von 10—19" I. Montag den 22. I. M. in den Districten Schiffenberg, Sommerberg und Brauhof Scheidho^lz Prügelholz Stockholz r _ - 100 on ?urchm. u. 14-40' Länge mit 1260 Cubikfuß, „ 20—24Vr" „ „ 5—12' „ „ 282 teilweise zu Hackbrettern geeignet; Stuck Fichten-Stangen von 1'.2-41/2" Durchm. u. 15-25' Länge mit 34 Cubikfuß. Die Zusammenkunft pracis 9 Uhr Vormittags an dem Künthersgrab. Gießen, am 15. Mai 1871. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. ____________________________ G eorg i. 1 Stecken Eichen-Werk-Scheidbolz. Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung präcis 9 Uhr Vormittags . Gießen nach Schlffenberg an der Klosterschneiße. Das Holz ^-.lstrtct schlffenberg, namentlich das in der Nähe des Forstgartens liegende Stangenholz ko mt zuerst zum Ausgebot. In dem District Brauhof, in «ammtuches Stammholz lagert, Zusammenkunft Mittags gegen-12 Uhr. II« Dienstag den 23. L M. in den Districten Günthersgrab, Rehhecke und Schinderskopf: Scheidholz Prügelholz — — - - - t Oberförsterei Lich. 2046) Künftigen Montag, den 22. d. Mts-, Morgens 9 Uhr, soll im District „Höler", auf der alten Gießener Straße am Pflanzgarten anfangend , versteigert werden: 41 Stecken Buchen- u. Eichen-Schcidholz, " Prügelbolz, 1841/2 „ Buchen-, Elchen- u. Tannen- Stockholz, 6675 Wellen Buchen-, Eichen- u. Tannen- Neisholz, 68 starke Eichen-Bauholz-Stämme = 3083 Cubikfuß, 155 starke Tannen - Bauholz - Stämme - 2372 Cubikfuß, 52 Eichen-Stangen -- 190 Cubikfuß, 185 Tannen- „ --- 972 Lich, am 15. Mai 1871. Fürstliche Oberförsterei Lich. E i g e n b r 0 d t- 2040) Mittwoch den 24. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, werden dahier 5 Ctr. Haminelwolle, in Aus- geboten von je 1 Ctr., zur Lieferung öffent-; lick) versteigert. Marienschloß, den 14. Mai 1871. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Scriba. 1847) Mehrere lackirte Bettstellen und ipolirte ovale Sopha - Tische stehen zu l verkaufen bei C. Stückrath, Schreiner, __________________in der Sandgasse.______ Kochherde aus den anerkannt besten Fabriken und Eisenwerken, für Haus- baltungs- und Gasthofs-Gebrauch, Oefen in großer und mannigfaltigster Auswahl, Baugegenstände von Eisen in jeder Art, Grab Glnfaffungen und Krcure, Gartenmöbel, Bettstellen, -Portland-Cement 11. gebrannten GyvS (1977) empfiehlt I. G. D Bapst 1 19911 Fettige Hemden für Confinnan- ben (Knxbc»), sowie sonstige Leibwäsche für Madcheii, empfehlen _____________G es cli w. Hecrz, Neuenweg. 2049) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bn Glaser Herdt, Asterweg. . Personen-Verkehr, incl. £ Militärbeförderung. Güter-Verkehr, incl. Materialbeförderung. D H Anzahl. Mv»ars. Vlbonne- inents Ertrag. Ctr. Ertrag. L 28,387 2 fl. | kr. 14,975 2 5 145,136 fl. ! kr. 10,193 1 45 vorgenommen, und ist der Laden im Hause der Frau Kreiling Mr« U« Destellun Emil Dörr 1 & wird Wen, d 66 t Der tcpniii bei (2058) Heinrich M ü hlich. 2060) Einen braven Jungen suche ich für meine Wirthschaft. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cvln-Mindener iiii j Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Cbr. Bietsch) in Gießen. H. Schmoll, Lindenplatz. Karl G u t b u b, Schuhmachermeister. den be- 2054) Hutmachers nur noch Der Erbschaftscurator: M. Pilger. Ausverkauf. Der Ausverkauf des zum Nachlaß des verstorbenen Julius Werner dahier gehörigen Hutlagers wird Mittwoch den 17. bicfcä Monats „Gemnthlichkeit 1967) Ein Kutscher, mit guten Zeugnissen versehen, wird gesucht von Ferd. Gail. am Kreuz an diesem Tag geöffnet. Gießen, 15. Mai 1871. findet die Ziehung der Obligationen der Stadt Barletta statt. Prämien: Frcs. 2,000,000,1,000,000, 300,000, 400,000, 300,000, 200,000, 150,000, 100,000 u. s. w. Jede Obligation muß mit mindestens Frcs. 100 zurückgezahlt werden. Die Nückzahlung mit Frcs. 100, sowie die Zahlung der Prämien, erfolgt in effectivem Gold und stets ohne jeglichen Steuerabzug in Barletta, Paris, Florenz und Neapel. Nota. Die schon gezogenen Obligationen behalten das Anrecht auf alle späteren zur Verloosung kommenden Prämien mit) kann demnach ein und dieselbe Obligation mehrere Male mit Prämien gezog-en werden. Original-Obligationen von Frcs. 100 sind erhältlich zum Preise von Frcs. 55 = Thlr. 14. 20 Sgr. = fl. 2 5. 40 fr. bei allen Bank - und Wechselhäusern des In- und Auslandes. Mäusburg Lit D. Nr. 9, empfiehlt sein Lager in Herrn-Wäsche, alö: Hemden in Leinen und Shilling, Kl-apen und Manschetten, Chemisetten, wollenen Hemden, Jacken und Unterhosen, Sommer-Unterhofin und -Jacken, Glace-, Wildleder- und Sommer-Handschuhen; das Neueste in Shlipsen und Cravatten, Hosenträgern, Socken, Kragen- und Manschetten-Knöpfen, sowie Papier-Kragen, -Manschetten und -Chemisetten zu 18 kr. pr Dutzend, in reicher Auswahl. ; ©unuicrriu. Generalversammlung Freitag den 19. Mai, Abends 8 Uhr, im Darmstädter Haus. Tagesordnung: 1) Berichterstattung über die Vermögenslage des Vereins, 2) Beschlußfassung über event. abzuhaltende Vorstandswahl. Der Vorstand. Lit. B. 9tr. 52, Sonrrerrstrafic, empfiehlt zur bevorstehenden Confirmation weiße Unterröcke mit und ohne Garnituren, Beinkleider; ferner Herren- und Damen-, Kuaben- und Mädchen-Hemden, Kragen und Manschetten für Herren und Damen, Halsbinden, Shlipse, Hosenträger rc. re. zu den billigsten Preisen. (Nr. 636) 51 Gießen, den 1 1922) Egi'iiiBii ■■!■■■! iimii ii ifiwi'n-mmn Am 20. Mai a. c. Annoncen aller Art werden täglich befördert und zu Originalprciscn der Zeitungen rechnet durch das Annonccn-Biireau der Iargrr'schrn Buchhandlung, Frankfurt a. M. tS” Bei größeren Aufträgen entsprechenden Rabatt. Billigste und reellste Beförderung der Auswanderer Oberhrssische Eisenbahn, sowie sammtlrche zollamtliche Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Mark 2048) Ein Junge kann das Glasergeschäst erlernen bei Glaser Herdt, Astermeg. von Fraiilisnrl a. M. direkt mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneterr Zeitungen des In- und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als osficieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Kodtolg* Glosse, Almouccn-Expedition 45 Zcil, Frankfurt a. W. Zcic 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten - Pacht: „Fliegende Blatter", „Kladderadatsch", „Figaro." kann abgeladen werden bei! 'OipUU (1989) Th. Lotz Wittwe.' 2041) Em Mädchen, welches perfect kochen kann, suche ich pr. 25. Juni gegen hohen Lohn zu miethen. 0 6 _____________Moritz Heichelheim. J ht ? 8rdt,ii der fö(nt ' ch in iitftr Bezuh S "icht tit ganze h Wßn py lag ßandtn ouf ter roll, fow Europa, fEnn Hrtiripiren j tcs tflJ Sr?8 "* I« flute, t, j1™«' le«tfin itntn otilanc *fl"' N-n S »°»j titutj Ä ”6i" ‘ a" in w, L i hui, M'iitt» Vs ,"aif M nic^t nur , Ri, -'«jch leiste, am in Geschäfts - Cmpfchluug. 2034) Zum bevorstehenden Jahrmärkte bringe ich mein reichhaltiges Lager voll Damen- und Herren-Hüten in jeder beliebigen Fayon und Größe, als: Matrosen-, Cylinder-, italienische, Brüsseler, Schlapp-, Schützen-Hüte rc., von den billigsten bis zu den feinsten, ausgarnirte von 1 fl. an, sowie alle in mein Fach einschlagendr Artikel, in empfehlende Erinnerung und lade zu recht zahlreichem Besuche crgebcnst ein. Frau Zehv, aus Frankfurt a. M. nach New-York, Baltimore, New-Qrleans Havannah, San Francisco, Brasilien, Australien, Westindien rc. mit den berühmten Dampfschiffen des Norddeutschen Lloyd über Bremen, der Hambtirz- Amerikanischen Packet-Actien-Gesellschaft über Hamburg, sowie über die Häfen hie dießjährige or Antwerpen, Liverpool, Rotterdam, Grimsby cv. Havre. Wen, d Wechsel zum Tagescourse, dircct gezogen auf alle größeren Plätze Amc- rika's. — Commission, Spedition, Jncasso, Auszahlungen, Auskünfte, Erb- schäften, Vollmachten rc. besorgt prompt und billigst -- (1091) Chr. Wallenfels Jun. Wirthschafts Eröffnung. 1994) Einem geehrten Publikum hiermit zur Nachricht, daß ich bei meiner Küferei auch eine Wirthschaft errichtet habe. Für gute Speisen und Getränke, sowie reelle Bedienung, werde ich bestens besorgt sein. Karl Euler. | (1366) (a. 40,IV.) Wrtv ein Gut, ein Haus, Hotel rc. h IVl t kaufen oder verkaufen, pachten oder verpachten will, 4 Hier Einen Posten zu besetzen hat I IVl V oder einen solchen sucht, i Tj 1}«y irgend etwas in eine beliebige | vVV V Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse, Vermischte Anzeigen. 2055) Arbeiterinnen werden gesucht und können Mädchen, welche demnächst die Schule verlassen und alsdann Arbeit suchen, sich schon letzt melden. Gießen, den 13. Mai 1871. Corsettensabrik von Koch Ls Patz. Verlöre n. 2053) Am vergangenen Sonntag wurde von der Wieseckbrücke bis zum Kreuz eine /i^ogene Scheibenpistole verloren. Der red- uche H-mder wird gebeten, solche gegen eine Belobung bei Büchsenmacher Dickorö 1642) Ein Logis im zweiten Stock, auf Wunsch auch ganz, und ein Mansarden- Logis zu vcrmicthen bei I. Seibert. 1585) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227. 1759) In Lit. A. Nr. 199 ist der mitt- lere Stock zu vermiethen und pr. 1. Juli zu beziehen. 1949) Zwei ineinandergehende Zimmer, mit oder ohne Möbel, sind zu vermiethen Neuenweg B. 194. 2012) Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen und den 1. August beziehbar bei Caspar Becker, Gärtner, am Neuenweger Thor. " ,il Vermiethunge«. 1972) Ein Logis im Hinterbau, bestehend aus 2 bis 3 Zimmern nebst Zubehör, ist an eine stille Familie zu vermiethen. H. M. Jughardt. 2047) Mehrere Keller zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1948) Ein braves, tüchtiges Mädchen, welches kochen kann und die Hausarbeit versteht, wird gegen guten Lohn auf Johanni gesucht von Pfarrer Dr. Seel. 1905) Ein Laden, Stube nebst Zugehör zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei A. K- Worms. ? officiellen Agenten sämmtlicher Zeitun- | gen des In- unh Auslandes, Frankfurt n. Jll, ß Zcil 45. Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zürich. Jlrtfplhli wird Jedermann Rath ertheilt, welche Zeitungen für jeden einzelnen Fall sich als erfolgreich erwiesen haben: Ä TI -3 fi* I h ST werden alle Annoncen Esorgfältig abgefaßt und für einen augenfälligen Druck hergerichtet; 9 JlrtfolhlT kosten die Inserate nur u dasselbe, wie in denZei- 3 tungs-Expeditionen, da dieses Institut als Central-Stelle aller existirenden Zeitungen besondere Vortheile von denselben genießt. Das Renomm6 der Firma bürgt für solide Bedienung. Discretion wird auf das strengste beobachtet, die einlaufenden Offertbriefe werden uner- offnet an die betreffenden Ncstectanten, ohne deren Namen vreiszugeben, pünkt- I lichst und ohne Provifionsberechnung 1 übermittelt. 2057) Ein kleiner weißgelber junger hat die Vvilh Hund ist entlaufen. Um Rückgabe desselben lfc(t(l]|(n6 Ruu - w"i> gebeten in £it 6- Nr. 5, S-lkrsb-rz. ja Jj 2028) Eine Kette ist gefunden worden und kann in Empfang genommen werdeuMV hohe Wtet/gü/ Urteil fein, ai IBlwm Thaler bis '%*tr Abrrachnn 2051) Dienstag den 16. Mai: Außerordentliche Generalversammlung. _______________Der Vorstand. 1332) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in-der Lampensabrik von Müller & Kauffmann. 2050) Vorigen Mittwoch wurde in der neuen Anlage ein Treuring, F. V. gezeichnet, verloren. Der redliche Finder wird ersucht, denselben gegen eine gute Belohnung in der Exped. d. Bltts. abzugeben. Wagnergefellen können sofort in Arbeit treten bei