c n. SäA *ulwrftunjS; ifd)trri M. Tobr- icroit h H allen W •he ©fßenft^ lin$(rtiennt unter (§Qrjj attft am fo. bm. ) im LlL lain; aller U Hu etc. jorgt (6t in Mm v. II Bülpob® icrft ;; beten1 ” i und Austral rbiiM 20 Zeitung' ft tu nitt s hu dHlM. -.gelöst obfiS cn'alls Wi- nt I87L Ksünröc»- ,elcbe4 i: iliguog " ' 10 I- •'«“‘fr fji Preis vierteljährig 1 ft 12 fr. Blt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ff. 27 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsßtatt für den Areis Kielen. Donnerstag den 16. März 1871. Nr. 64. Sttit werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch Beftellungkn (tUf PCit ö>tV^CliCl m allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abbolen lassen, erbalten denselben für den Monat März zu 20 fr. Amtl i d) e v Thei l. Rr. 8 des Bundes-Gesetzblattes des Deutschen Bundes, ausgegeben zu Berlin am 3. März 1871, enthält: (Nr. 616.) Bekanntmachung der Nachträge zum Wahlreglement vom 28. Mai 1870 (Bundes-Gesetzblatt S- 275.) Vom 27. Februar 1871. Nr. 9 des Bundes-Gesetzblattes des Deutschen Bundes, ausgegeben rn Berlin am 3. März 1871, enthält: (Nr. 617.) Verordnung, betreffend die anderweite Bestimmung des Tages für die Einberufung des Reichstages. Vom 26. Februar 1871. Nr. 10 des Bundes-Gesetzblattes des Deutschen Bundes, ausgeqeden zu Berlin am 7. März 1871, enthält: (Nr. 618.) Verordnung, betreffend die Aufhebung der Ausfuhr- und Durchfuhrverbote. Vom 4. März 1871. Gieren, den 11. März 1871. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. S t a r ck. Politischer Theil. 15. März. Wie versichert wird, soll, um einen schleunigen Ersah der im letzten Feld- jugt erlittenen Verluste zu bewirken, mit ter Heimkehr ter Truppen in ihre fünf- tjgkn Garnisonen eine umfassende Beurlaubung der länger gedienten Mannschaften kintreten, wogegen dann entweder eine erhöhte Einberufung der diesjährigen Re- ttulenclasse, oder wahrscheinlicher noch eine solche von Mannschaften der ersten Closse der Ersatzreserve statthaben würde. Bekanntlich hat auch nach dem Kriege von 1866 der gleiche Vorgang stattgefunden. Eine theilwcise Mitheranziehung hr Erfatzreserve ist außerdem schon im Verlauf des Kriegs erfolgt. Der Uebel- stand, daß sich die Erfatzreserve nicht schon im Frieden wenigstens nothdürftig militärisch ausgebildet befindet, hat sich jedoch im Verlauf des letzten Krieges indem Grade fühlbar gemacht, daß hierfür fernerhin wohl eine Aenderung in's Auge gefaßt werden dürfte. Es haben, um nur immer schnell neue Kräfte he- tanzuziehen, selbst die ältesten Landwedrjahrgänge zum Dienst einberufen werden miiffen, während die im 20sten bis 25sten Lebensjahre befindlichen Mannschaften ter Ersotzrlserve nur als ein Aushülsematerial für die Rtcrutirung benützt wer- den konnten. Eine veränderte Bestimmung hierüber möchte außerdem schon da- tuich bedingt werden, daß mit 1873 die gesetzlich bestimmte Reduktion der Land- Lehrverpflichtung bis zum vollendeten 32. Lebensjahre in Ausführung tritt, wo- turch gegen das bisher noch in Kraft befindliche Derhältniß zunächst der Armee kill sehr beträchtlicher Ausfall an gedienten Mannschaften erwachsen würde, welcher iei ter so sehr gesteigerten Wehrkraft aller anderen Staaten dringend eine Deckung blünsprucht. Ueber die Mitheranziehung der Wehrpflichtigen, wie der schon ge- dienten Mannschaften in den neuerworbenen deutschen Landeötheilen zu ihrer Anstellung in die deutsche Armee, gehen die Angaben noch weit auseinander. Wahrscheinlich wird in Betreff derselben wie 1866 in Hannover, Hessen und den ankeren annectirten LandeStheilen verfahren werden. Die Zahl der schon gedienten Mannschaften dieser neuen Gebiete wirb auf 18—20,000 angegeben. Sei 1,6OO,OOO Einwohnern würde deren jährliches AuShebungScvntingent 16,000 Uccruten betragen. Die Friedensstärke der gefammtcn deutschen Armee aber würde sich bei jetzt etwa 40 Millionen Einwohnern auf 400,000 Mann berechnen. Die vor dem Kriege von 1870 in Norddeutschland wie in den vier süddeutschen Staaten unterhaltene Truppenstärke betrug hingegen für den Norddeut- [eben Bund 299,000, für Baiern 34,662 , für Württemberg 13,468, Baden 14,189, Hissen 8,430 Mann, wovon sich indeß für diesen letzten Staat ein Tüttel der norddeutschen Armee bereits eingerechnet befand, so daß also der Ge» simmtbcstand der deutschen Hccreestärke bis dahin nur etwa 370,000 Mann be- lragen würde, wobei sich indeß durchgehends die Officiere und Beamte nicht mit eingerechnet befinden. Eine Erhöhung der Truppencontingente, wofern eine solche biflimmt werden sollte, würbe indeß ausschließlich nur Süddrutschland zur Last sollen, das bisher, statt dem Derhältniß seiner Bevölkerung entsprechend, 80,000 Mann Friedensstärke auszustellen, nur 68,319 Mann factisch ausgestellt hat. *66 Verlautet jedoch noch nicht, daß hierin irgend eine wesentliche Aenderung beab- sildtttzt würde, und bürste die neue Organisation der gesammtdeulschen Armee »shrscheintich nur in dem bisherigen Umfange erfolgen. M. Unsere Mittheilungen über die Anordnungen betreffs Zurücksührung du Armee auf den FriedenSsuß können wir heute dahin ergänzen, daß diejenigen Fniwilligen, welche bi- zur vollständigen Ableistung ihrer Dienstpflicht bei den Truppen verbleiben wollen, bis dahin weiter bienen können, alle übrigen aber, welche nur für die Dauer des gegenwärtigen Krieges freiwillig Dienst nahmen, [»fort zur Entlassung kommen. Die Mannschaften der Ersatzreserve, welche drei Monate unter der Fahne waren, werden als ausgedient betrachtet, alle anderen litten in das Verhältniß der Ersatzreserve zurück, jedoch mit der Maßgabe, daß Vit bei der Entlassung brotlos dastehenden auf ihren Wunsch im Dienste verbleiben finntn. Endlich werben einer soeben ergangenen Ordre zufolge nach vollständiger Durchführung der Demobilisirung der Armee die vier ältesten Jahrgänge der Landwehr zum Landsturm Übergeführt unv ihrer ferneren Dienstpflicht enthoben. Unter den an das deutsche Reich fallenden 1,119,115 Einwohnern des E1- iasscS befinven sich 234,691 Protestanten, die sich aus das Departement Niederrhein mit 121,213 und auf das Departement Oberrhein mit 53,478 vcrtheilen. In Lothringen finven sich nur in dem Departement der Vogesen Protestanten, und zwar mit der geringen Zahl von 4668. Der Debit französischer Zeitungen ist von den norddeutschen Postanstalten für das zweite Quartal wieder ausgenommen worden. Die „Situation" veröffentlicht den Text der, Protestation, welche der Kaiser Napoleon an den Präsidenten der Notional-Versammlung gerichtet hat; er lautet: An den Präsidenten der National Versammlung in Bordeaux. Herr Präsident ! In dem Augenblick, wo alle Franzosen tief betrübt über die Bedingungen des Friedens nur an die Leiden des Vaterlandes dachten, hat die National- Versamwlung die Absetzung meiner Dynastie ausgesprochen unv behaupt«, baß ich allein verantwortlich sei für vaS öffentliche Unglück. Ich protestire gegen diese ungerechte und ungesetzliche Erklärung. Ungerecht, denn als der Krieg erklärt ward, hatte das Nationalgefühl, überreizt durch Ursachen, die von meinem Wellen unabhängig waren, eine allgemeine und unwiderstehliche Ueberstürzung (entrainement) hervorgebrachk. Ungesetzlich, denn die Versammlung, zu dem einzigen Zwecke erwählt, um Frieden zu machen, hat ihre Vollmachten überschritten, indem sie Fragen entschied, welche über ihre Eompetenz waren; wäre sie selbst eine constituirente Versammlung. so wäre sie doch nicht im Stande, ehren Wellen dem der Nation zu substituiren. Das Beispiel der Vergangenheit ist da, um eS zu beweisen. Die Feindseligkeit der Constituante ist 1848 an ter Wahl des 10. Decembers gescheitert und 1851 bot das Volk durch mehr als 7 Millionen Stimmen mir gegen die ges'tzgebende Versammlung Recht gegeben. Die politische Leidenschaft kann, nicht gegen das Recht überwiegen, und das französische öffentliche Recht für die Gründung jeder legitimen Regierung ist bas Plebiscit. Außerhalb von diesem besteht nur Usurpation für die Einen, Unterdrückung für die Anderen. Auch bin ich bereit, mich vor dem freien AuS- crucke des nationalen Wellens zu beugen, aber nur vor diesem. In Gegenwart schmerzlicher Ereignisse, welche allen Entsagung und Selbst- verläugnung auferlegen, hätte ich gern Schweigen gewahrt, aber die Erklärung der Versammlung zwingt mich, im Namen der beleidigten Wahrheit und der verkannten Rechte der Nation zu protestiren. Empfangen Sie, Herr Präsident, die Versicherung meiner Hochachtung. Wilhelmshöhe, 6. März 1871. Napoleon. Unter den pariser BanquierS, welche keine Deutschen mehr in ihren Geschäften haben wollen, befindet sich auch Fould; derselbe sandte einen seiner Beamten weg, der lange Jahre in seinen Diensten war und 25,000 Franken Gehalt hatte. Seine früheren Kollegen wollten nicht mehr mit ihm dienen. Man weiß nicht, wer seine gute Stelle erhalten wird. Der bekannte Wagen-Fabrikant Binder, wie auch Fould deutscher Abstammung, macht in den Blättern bekannt, daß er iee Zukunft keine deutschen Arbeiter mehr anstellen wird. Das Institut und die Academie framjaise haben sich auch gegen die Deutschen erklärt und wollen in Zukunft keine Correspondenten mehr unter den Deutschen haben. Das Institut dürste aber dabei wohl am meisten verlieren. Im Norden Frankreichs ist die antideutsche Bewegung auch losgegangen. In Bordeaux ebenfalls. Die dortigen Kaufleute wollen keine Deutschen mehr annehmen und sogar alle Geschäfte mit Deutschland einstellen. Ein neues Kaffeehaus auf dem Boulevard Malesherbes, dessen Besitzer ein Deutscher, est gänzlich verwüstet worden. Dem Manne selbst gelang es, sich durch eilige Flucht zu retten. Er war in den letzten Tagen nach Paris zurückgekommen. Das Publikum behauptete, er habe gegen die Franzosen gekämpft. — Das Boulogner Gehölz ist jetzt dem großen Publikum verschlossen. Man läßt dasselbe nämlich Herrichten, d. h. die Verwüstungen, welche dort angerichtet, so viel als möglich repartren. Mannheim, 10. März. Auf der benachbarten Stakioil Friedrichsfeld fuhr heute Morgen 4 Uhr, wie es scheint in Folge grober Nachlässigkeit, die Locomotive Hundert Damen △ Rouen, 13. März. 2) 1 3)5 4)1 5)1 6)( 7) L 8) E 9)(ä 10) D 11)? 12)1 Gieße Hitzungen W Mßhei;ogli4 ernannten @r, zu diesem Bel •ptoein) Obel ßche volgeno eines Güterzuges mit solcher Gewalt an den preußischen SanitätSzug VIII, daß der Arztwagen zertrümmert und auf die Seite geworfen wurde. Eine angstvolle Zeit war es, bis man über das Schicksal der im Wagen befindlichen Prof. Mosler aus Greifswald und Dr. Scholz aus Eldena Gewißheit hatte. Mit nicht geringer Mühe war es verbunden, sie aus dem auf die Seite geworfenen Wagen zu befreien. Als besonderes Glück ist es anzusehen, daß dieselben bei dem Unfälle nicht verletzt worden sind. Beide Wagen waren so fest in einander gefahren, daß ihre Trennung zunächst nicht zu ermöglichen war und sie in Folge der starken Beschädigungen unbrauchbar geworden sind. Zürich, 11. März. Heute ist Infanterie und Cavallerie einberufen. Die Regierung erläßt eine Proclamation zur Ruhe. Am Abend wird eine neue Storung erwartet. Die Internationalen scheinen die Aufregung zu ihren Zwecken be- nutzen zu wollen. Die „Neue Züricher Zeitung" sagt über die Excesse am 9. ds.: „Die Schmach, die Zürichs Ehre angethan, das Blut, das über schnöden Rechts- bruch vergossen worden, der Schimpf, der selbst vor der Würde der Frauen nicht zurückbebt, die Gewaltthat, die selbst vor den obersten Staats- und Militärbeamten nicht einhielt, der Bruch des Asylrechtes, dessen ein Rudel französischer Offiziere sich schuldig gemacht, — sie wollen gesühnt sein und die Sühne wird nicht aus- bleiben." Das Blatt schließt den Artikel voll Entrüstung so: „Es ist ein trauriges Andenken, welches Frankreichs Söhne damit in die Annalen unserer Geschichte eingezeichnet haben." Zürich, 13. März. Die „Neue Züricher Zeitung" meldet: Die anläßlich der Unruhen verhafteten Personen sind meistens ehemalige Zuchthaussträflinge, Vaganten und verführte Arbeiter. Die Untersuchung ist anhängig. Weitere Excesse sind kaum zu befürchten. Der CantonSrath ist versammelt. Die erwarteten Bun- destruppen sind gestern eingerückt. Telegraphische Depeschen. + Berlin, 13. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt gegenüber der Behandlung von Deutschen, welche zur Ordnung ihrer Angelegenheiten und zur Wiedereröffnung von Geschäften nach Frankreich zurückgekehrt sind: „Wir haben Frieden geschlossen und wollen den Frieden aufrichtig und ehrlich halten, vorausgesetzt, daß das französische Volk den Frieden hält; wir werden aber, wenn die französische Regierung dem Unfug nicht steuert und friedliche, kein Gesetz über- schreitende Deutsche nicht schützt, genöthigt sein, uns über die Frage der Re- präffalien schlüssig zu machen." + Berlin, 14. März. Betreffs der Frage, ob die französische Regierung das Teeret, durch welches die Deutschen ausgewiesen wurden, als aufgehoben ansehe, hat Jules Favre, da Thiers erst heute zurückkehrt, 48 Stunden Bedenkzeit ^CtCTn aus Belgien heimkehrenden französischen Kriegsgefangenen werden ihre Waffen zurücklaffen, welche von der belgischen Regierung bis nach dem definitiven Friedensschluß aufbewahrt werden sollen. + Berlin, 14. März. Die „Kreuzzeitung" bestätigt, baß zum Chef der Cwllverwaltung in Frankreich, soweit dieselbe in den occupirt bleibenden Departe- ments von den deutschen Behörden gehandhabt wirb, der sächsische Kriegsminister von Fabrice ernannt worden ist, wogegen die bisherigen Generalgouvernements aufgelöst werden sollen. + Berlin, 14. März. Die „Spener'sche Zeitung" bestätigt, baß zu den Frtedensverhanblungen in Brüssel unsererseits v. Balan und v. Arnim designirt find; ersterer empfing bereits seine Instruction, letzterer wirb sie in der heute hier stattfindenden Ministerialsitzung erhalten. Die Vollmachten Berber sind an den Kaiser abgegangcn und werden von da unmittelbar nach Brüssel gesandt. + Ferneres, 11. März (über Saarbrücken). Das Befinden des Kaisers hat sich gebessert. Der Kronprinz ist heute früh nach Amtcns von Rouen abgereist; ihn begleitete der Generallieutenant Treskow. Die Abreise des großen Hauptquartrers bleibt bis jetzt auf den 13. d. M. festgesetzt, Abends Ankunft in Nancy, dort am 14. Ruhetag, am 15. Weiterreise über Metz und Saarbrücken nach Frankfurt. Der Kronprinz trifft am 14. von AmienS in Nancy ein und reist von dort mit dem Kaiser weiter. Die Ankunft in Berlin erfolgt spätestens am 18. ds. Mts. Heute ist Favre hier eingetroffen, um mit dem General Stosch über den Verpflegungsmodus der deutschen Occupationstruppen zu verhandeln da sich mehrere Schwierigkeiten hcrauSgestellt haben, deren Lösung nicht bis zum Abschlüsse des definitiven Friedens avfzufchieben ist. + Nancy, 14. März. Der Kaiser ist gestern 7 Uhr Abends in Begleitung des Prinzen Karl hier eingetroffen. Der Kronprinz wird heute erwartet. Mor» gen früh ist Abreise nach Metz. 4- Epernay, 13. März, Mittags. Der Kaiser, Prinz Karl und Graf Moltke sind soeben hier emgetroffen und festlich empfangen worden. + Paris, 12. März, Abends. Die Preußen haben heute Versailles geräumt. Ern Regiment ist heute Mittag von hier dorthin abgegangen, um die Einführung der Garnison vorzubrrciten. Ein Uebereinkommen ist gestern in Fer- rieres unterzeichnet worden, wonach die französischen Kriegsgefangenen aus Deutsch- land wieder heimgefübrt werden sollen. Die Unterdrückung der sechs Ultrablätter hat keine aufregende Wirkung geübt, wenn auch die meisten Journale sich tadelnd darüber aussprechen. Die „Patrie" sagt, die Preußen hätten am 6. März aber- mals in Troyes 240,000 Francs requirirt. Dat tl« J'i. J«, i' gif tief«” Sein liii» fl“"1 pW' jijreri f« lin 8-"»" rfoW*'1 W KllllfflUlt * * Wt zu Wach * >W sanillüuG mit m Die Sich- unl tt« ? jaul (nn i Na Drama ei verhindert lltiierfuchu aber W der mgiei weiß nichts und fchwai + Paris, 13. März. Das „Journal des Drbats" bespricht den rothen Maueranschlag, der gestern verbreitet wurde und welcher der Armee Ungehorsam und Aufstand predigt: „dergleichen darf unter keinem Vorwande geduldet werden", äußert das Journal des Debats; „unsere Armee hat bereits in Folge ihres Man- gels an Manneszucht genug gelitten; hoffen wir, daß man den demagogischen Wühlern fernerhin nicht gestatte, die Soldaten zum Unfug anzuleiten." Thiers wird morgen erwartet. Nach zuverlässigen Berichten haben die Na- tronalgarden, welche die Kanonen auf Montmartre bewachen, selbst von der Militärbehörde Bespannung verlangt, um die Kanonen nach dem Artrüeriepark der Avenue Wagram überzuführen. Man versichert, daß ein Theil der Kanonen diesen Morgen schon hingebracht worden ist. Der Maire Clemenceau hat em Manifest erlassen, welches sehr versöhnlich gewirkt hat. , 13. März. Das Ministerium des Innern hat den Grenrvak- behorden notificirt, daß das die Pcßvorschriften betreffende Augustgesetz fortbestehe und ebenso selbstverständlich vorläufig die Nichtzulassung der deutschen Untertanen x ö ^O6DM°8 der in Deutschland functionirenven französischen Gefanotschaitskanzleten. 1 ..... .SMfentJonnte nun der Versammlung den Trost ankündigcn, das mt- üÄtüdtn*n fMni8W*‘“ 3nternirt-n Lhrtnh hpd Kk .! pr ü ?er ^klagcrer gegen den Haupteingang, welcher Chorals „Nun danket alle Gott" erfolgte und wobei zwei mit Mist- gabeln bewaffnete Manner zu Gefangenen gemacht wurden, zeigte, wie wünschens- werth dieser Schutz war. Prof. Joh. Scherr, der Verfasser von „Blücher und serne Zelt", hatte als Zweiter das Wort. Er sprach so treffend, daß ihn ebenso häufig rauschende Bravos als ernfallenbe Steine unterbrachen. Der Einfluß des lnzwlschen angelangten Militärs, Reservisten von ungefähr 40 Jahren, zemte sich vorläufig einzig m der kräftigeren Zunahme de- Stein-ombardem-nts ' " " ™... ®£t ^Deutsche Licdeikranz trug nun ras Franke-Abt'sche Siegeslieb »or. X an£mbä‘,3r °er M^kbühne ein -d »sä -1 ®?on(O8 ««-n, lÄMti SÄ äs». 3 «S'f« Besont 9t 792) irainhufc ne Oirfunbe, f ßungen .vom ^0 fl. dem gehörig, verl .Der Inhal J® ium 10. bei unterzeick er aus i ?'.erNe, als Fsthüre fl W^ecrei Hungen, bei Landru Vers uber 40,°00 SD?ar .; abge^alten. Verschiedene Einwohner hatten ihre Häuser schwär, drapirt. Der preußische Commandant hat Befehl gegeben, sie je mit 60 Mann Einquartierung zu belegen. anc + Lille, 13. März. Die Arbeitseinstellung in Roubaix schrumpft lufam, nten; zum Theil haben die Leute die Arbeiten wieder aufgenommen. △ Brüssel, 14. März. Man schreib, dem „Echo du Parlament" au« Eonstanttnopel: Bei den besten und unterrichtetsten Diplomaten der Pforte bai die ^oee Wurzel gefaßt, daß Preußen oder vielmehr Deutschland gezwungen f, ruh°r ober spater in Krieg mit Rußland zu gerathen, Oesterreich werbe Deuts», land in diesem Kampfe unterstützen, welchem es danach die Deutschen Oesterreich« überlassen werde. Letzterem stehe indessen nichts im Wege, sich im Orient aus,» dehnen und endlich den Traum des Grafen Beust zu realistren, einem Traum welchem der Dualismus sein Entstehen verdankt: die Schöpfung eines aroie»' ungar.fch-slavifchen Reiches, mit den Ungaren an der Sp^e Man darf 2- mcht staunen, daß die hohe Pforte, welche, wie es scheint, an die Möglichkeit eine« baldigen Confliets glaubt, im Begriffe ist, eine Armee zu organistren, so zahlreich wie ste die Lander be« Halbmondes feit einem Jahrhundert nicht gc ehen habe« + Bern, 13. Marz. Der Bundesrath beschloß, die Züricher Vorgänge vo« Bundeswegen in strafrechtliche Untersuchung zu ziehen. Gestern blieb die Ruh" ungestört. Die aufgedotene Artillerie ward wieder entlassen. ’ + London, 13. März. Lord Granville machte im Oberhaus- und Enfiele im Unterhause folgenve Mittheilung: Die Pontusconferenz, der französische Gr- sandte mit einbegriffen, untcrzcichncte heute den Tractat, welcher die das Schwari- Mcer neutralisirenden Vertragsbestimmungen wieder abschafft. Die bisherigen Be. schrankungen de« Sultans in Betreff der Schließung der Dardanellen und de« Bosporus würben dahin abgeändcrt, baß bie Pforte dieselben auch in Frieden«. C*ref" ÄrlC36Wci? befreundeter Mächte erschließen darf, wenn sie die« JUI Durchführung der Par.,er Stipulationen nöthig erachten sollte. Der Tractat be- stimmt eine zwolsfahrige Fortdauer der bestehenden Donaucommission und fortaesetm Neutralisation der tn dieser Beziehung geschaffenen und noch zu schaffenden Ar- beiten, doco wirb brr Pforte als Territorlalmacht die Berechtigung Vorbehalten Kriegsschiffe in die Donau abzusenben. Die Conferenz unterzeichnete auch noch ein be ondere« Protokoll, wonach vermöge Völkerrechts keine Macht cinfeitia Ber. ttuge losen ober abandern dürfe. Morgen findet die förmliche Schlußsitzung stall . Miigsten und kampflustigsten deutschen Studenten und Arbeiter voran, bewaffneten sich m,t Stuhlbeinen, Mufikpulten, Draperiestangen -e und postttteü sich an der «was vertief, liegenden bedrohten Thür. Es war ein angstvoller men., um so mehr, als die Damengallerie der Gefahr am nächsten ?aa und e Frauen beretts schreiend flohen. Da stürz.e bie Thür ein, und den Degen in b Faust brang.en die nobeln Offiziere, die vor Werder und Manteuffel Stand gehalten hatten, in die wehrlose, friedliche Versammlung. Allein em Donnerwetter von allerband Gegenständen hagette auf ihre Köpfe nieder, und Ne wendeten steh zum Ruckzuge. Schon waren aber die Vordersten gefaßt; triuwphirend sprangen zwei deutsche Studenten hervor und präsentirten der donnernd applaubirenden Ver- SSÄ 6Ä- ... ........ « H Hm 5W.-SÄ? S Das gestörte deutsche Fest in Zürich. ~ ei"em Kölner, der zufällig aus einer Geschäftsreise in Zürich zum Fest- der Deutschen kam, welches sie zur Feier der wiedererlangten deutschen Reicbseinbeil veranstaltet halten, erhalt die „Köln. Ztg." folgenven betrübenden Bericht: „Zurich, 10. Marz. Meine hiesigen Freunde luden mich auf gestern Abend zu einem Feste der hiesigen Deutschen und bcutschfreunbllch gesinnten Schweim ein, welches sie schon auf früher hatten anberaumen wollen, aber wegen der UM. 6aI6USflllhUr$ älrmec verschoben hatten. Ich ging um 8 Uhr nach dem Fest,okole, der Tonhalle, welche einfach, aber würdig du.» große schwarz-weiß-rothe und schwarz-roth-golbene Fahnen, sowie durch ein schöne« B ld der Germania geschmückt war. Auf dem vor der Tonhalle liegenden freien ""sch'cbene verdächtige Gruvpen, welche Zurufe wie: „Dütscher un6bln*Plr,U^n^t* 1C' Endeten. 34 »erstanb mich noch nicht auf die Sprach- und achtete Die Sache wenig. Die Bedeutung wurde mir erst klar, als der Festpräsident, Herr Prof Di WiSlicenuS, die Versammlung, welche auf den Gallericn einige Hundert Dameii ag müfftDti.id>Cin'3,tf*l,U|ennnen 6citte' mil tem «senthümlichen Aviso eröffnete: etwa Bersammlung dringend bitten, sich nicht um das zu kümmern, wo« X X f UnC untev feintn Umständen das Haus zu llö»n « üOe Bekehrungen getroffen, daß allfällige Versuche, das Fest j« stören, mit Energie würden unterdrückt werden." ” Ein durch die Fenster fliegender und polternd niederfallendcr Stein war d-t erste Beweis für die Nothwendigkeit dieser Proclamation. Musik und Gesang eröffneten nun das Fest, und der Präsident beaann dü Festrede. Bald unterbrachen hereinfliegende Steine die Ruhe- allein mit eiserne Kaltblütigkeit beschwor der Redner die Versammlung, jmi'i Iftitnhpfjedoch man parirte Ordre Mit wunderbarer Folgsamkeit. Ueber den Inhalt dieser und der folgenden Rebe die »orzuglich und namcntltch anerkennrnd für die LicbeSthatigkeit der Schweiz Hören saß beti*tcn' 6a id> -'was ungünstig zum i* 6«i(i j Jjwn in ,ll(t d>- ^11 IK örUment". *" Ml °"dd- D(l# ^4 Or|fnt am "tu® trat 5 lfe »°d eBfll, "«Michi«; 'd"Ech»,, wtenga & ,,D« um i;l ® 16 Sn'iltit Dn ße dik- )fr Trackak k unl> fortgt|(j BB Vorbehalt irte auch tc. tinftitig $g ^Ifilung üit iünch }umjR en SUMM Ltticht: if geßciki It ihn Schv cgen trr Uc 34 ging Bürrig hi 4 ein schöne senken siri, : .,Düt,L is tu Spei: »tn Pros L untert Dai Iviso eröfnst: fummtrn, tr; Haus zu tr t, tas Fest f sttin war lr n begann t i mit chr» :an p lchm i ttr ungünh I11 itigtii, tai r chtu Zuimi'il ■ajatj, «# jtrii BtlF mit wioi*!'! „LlW s toi tiliir 'n Mi* brrl, tat». gltgclM HtN*® »0« ,1t: .6*' 811 P1^ llj’”’".» i l«9 1,1 „ [il i«*1 ®, 3 Ee«i< lirfll *£ ” i|tf Das Getöse, das sich jetzt erhob, läßt sich nicht beschreiben. Wuthausbrüche aller Art wurden laut, allein der graubärtige Sieger, der übrigens Schweizer war, hielt schützend seine Hand über ihn und sprach ruhig: „Besudelt euch nicht mit diesem Hundepack!" Leider hatte während dessen draußen im finsteren Treppenhause ein fürchterlicher Kampf zwischen den Rückzug suchenden Eindringlingen und solchen Deutschen gewüthet, die denselben das Entkommen abschnetden wollten und es sind dort mehrere schwere Verwundungen vorgefallen. Die Franzosen waren schließlich durch ein Fenster über das Dach eines anderen Gebäudes entkommen, und als man sic verfolgte, entdeckte man. daß sie Feuer angelegt hatten. Von weiterer Fortsetzung des Festes war um so weniger die Rede, als sich der Tumult vor dem Hause immer steigerte, die Frauen in alle Ecken flohen, welche noch Sicherung vor den immer zahlreicher einfliegenden Steinen boten, und als der inzwischen herbeigekommcne Platzcommandant dem Präsidenten erklärte, daß er zu schwach sei, die Versammlung zu schützen. Mit Bewunderung erfüllte mich die ruhige Haltung der deutschen Festversammlung, aber mit Staunen blickte ich auf die Energielosigkeit der schweizerischen Offiziere, die unzuverlässige Haltung ihrer Truppen, die eher Lust zu haben schienen, mit dem Pöbel gemeinsame Sache zu machen, als Ordnung zu schaffen, und auf die Rathlosigkeit zweier anwesender Herren, welche man mir als den Militär- und den Polizeidirector dieser glorreichen Republik bezeichnete. Da muß etwas faul sein im Staate, wo solche Vorgänge möglich sind. Nachschrift. Soeben vernehme ich, daß sich heute noch ein Nachspiel zum Drama ereignet hat, welches bei einiger Aufmerksamkeit der Polizei gewiß hätte verhindert werden können. Die Tonhalle war Vormittags geschlossen, um die Untersuchungsbeamten ungehindert arbeiten zu lassen. Freitag Nachmittags ist sie aber Börsenlokal und daher wurde sie um Mittag geöffnet. Alsbald wälzte sich der neugierige, gestern Abend doch nicht zum Ziele gelangte Janhagel hinein und weiß nichts Besseres zu thun, als die deutschen Nationalfahnen schwarz-weiß-roth und schwarz-roth-gold herabzureißen und sammt der Germania zu besudeln und zu zerstören. Local-Notiz. Gießen, 14. März. Montaa den 17. April I. 3., Vormittags 9 Uhr, werden die Sitzungen des Schwurgerichts vom II. Quartal unter dem Vorsitze des zum Präsidenten bestimmten Großherzoglichen HofgerichtEathS Herrn Eckstein beziehungsweise des zu dessen Stellvertreter ernannten Großherzoglichen HofgerichtS-RathS Herrn von Herff ihren Anfang nehmen und ist zu diesem Behuf« in der heute ftatlgehabten öffentlichen Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen, die AuSloofung der Haupt- und GrganzungS-Gefchwornen in folgender Reihenfolge vorgenommen worden. I. Ergänzung--Geschworoe: 1) Georg Heinrich Schomber, Ellenwaarenhändler, 2) Dr. Karl Muhl, Hofgerichts-Advocat, 3) August Ludwig Müller, Materialist, 4) Dr. Adolph Mettenheimer, Apotheker, 5) Dr. Robert von Schlagintweit, Professor, 6) Emil Pistor, Kaufmann, 7) Adolph Noll, Großhändler, 8) Dr. Theodor Tasche, Reallehrer, 9) Georg Nenzel, Maschinenfabrikant, 10) Dr. Egid von Löhr, pract. Arzt, 11) Franz Otto, Hofgeiichtö-Advocat, 12) Dr. Wilhelm Stahl, Professor, sämmtlich in Gießen. II. Haupt-Geschworne: 1) Friedrich Bücking, Rentner in Gießen. 2) Georg Fulda, Rentner daselbst. 3) Conrad Bausch VI., Landwirth in Nieder-Wöllstadt. 4) Heinrich Walther, Landwirth in Maar. 5) Ludwig Grünig, Papierfabrikant in Kesselbach. 6) Dr. Ludwig Lange, Professor in Gießen. 7),Jacob Kohler I., Landwirth in Langsdorf. 8) Friedrich Fink, Branntweinhändler in Lauterbach. 9) Julius Georg Daniel Bapst, Kaufmann in Gießen. 10) Georg Ferdinand Gail, Fabrikant daselbst. 11) Friedrich Vollmüller III., Fabrikant in Lauterbach. 12) von Rabenau zur Nvrdeck. Rittmeister in Gießen. 13) Gilbert Müller II., Landwirth in Bellersheim. 14) Friedrich Führer, Bierbrauer in Gießen. 15) Johannes Jacobi VI., Bürgermeister in Nodheim v. d. H. 16) Dr. Rudolph Buchheim, Professor in Gießen. 17) Conrad Keller, Landwirth in Melbach. 18) Löb Oppenheimer, Fruchthändler in Friedberg. 19) Jacob Diehm, Fabrikant in Lauterbach. 20) Arnold Muller, Cigarrenfabrikant in Gießen. 21) Karl Puth, Landwirth in Nieder-Wöllstadt. 22) Johannes Schlitt V., Landwirth in Leusel. 23) Wilhelm Curtmann, Hofgerichts-Advocat in Friedberg. 24) Kaufmann Rosenthal, Fruchthändler in Butzbach. 25) Friedrich Koch, Kaufmann in Stockheim. 26) Johannes Weitzel V., Bürgermeister in Hopfgarten. 27) Heinrich Karl Schaubach I., Landwirth in Nieder-Florstadt. 28) Karl Draudt, Oeconom in Büdesheim. 29) Jacob Wießler, Ellenwaarenhändler in Butzbach. 30) Georg Zehner I., Landwirth in Schwalheim. Borsennachrichten. 14. März 1871. Preus,u 41//2% Oblig. 943/4 Frankf. 3%0/0 Obi. 81% Nass. 4%° 0 Obi. 94 Kur kess. 4% 85% Gr. Hess. 5% Obi. 101% „ „ 40/0 „ 933/8 n r 3%% n — Bayer. 5% „ — n 4i/2% 1jährige 96% » 4% 1jährige 90% Würtemb. 4%% Obi. 94% Baden 4%<% Obi. c. E. L. 94% Oesterr. Silberrente 55% „ Papierrente 47 % „ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881 r 99% „ n l««2r 96% „ „ 1885r 96 n 1887r 96% Spanier, neuest. 3% 29% Actieu. Frankf. Bank 133% Frankf. Vereins-Kasse 104% Darmst. Bankact. 329 Wien Bankactien 6891 2 Galizien 241% Aetlen. Oest. Creditact. 248% 5O/o östr. F. St. E. B. 374% Lombard. Bahn 170% Ludwigsh.-Bexbach 169% Maxbahn 112% Bayer. Ostbahn 128% Hess. Ludwigsb.-Act. 141 Alsenzbahn-Actien 85% Oberhessen „ 70 Prioritäten. 3% öster.Stsb.-Prior. 55% 3% öst. s. Lombard 73 3% Livorneser 31% 5O/o Toscaner 50% 5% Elisabeth.-Prior. 78 do. II. Emiss. 7b% Anleliensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 64% Nassau 25 fl. 37% 4% bayr. Präm.-Anl. 107% Ansbacher 7 fl. 12% 4% badische Loose 107% Badische fl. 35 Loose 60 Oestr. fl. 250 v. 1854 70 1858r Prioritätsloose 157% 1860r Loose 77% 1864r „ 116% Braunschweiger 16% Stadt Madrid 21% Wechsel. Amsterdam k. S. 100% Augsburg k. 8. 99% Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 97 Cöln k. 8. 104% Hamburg L 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94% Wien k. 8. 951/4 ditto m. 8. — ditto 1. S. — Disconto 3%% G. tieldsorten.' Pr. Cassen-Soh. 1 44%-45% Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—47 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 27—28 Engi. Sover. 11 54—58 Kuss. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 ■■ata Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. 792) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nachbenannte Urkunde, Schuldschein der Sparkasse in Lungen vom 15. Mai 1869 Nr. 3638 über 450 fl. dem Kirchenoorstand zu Dorfgill gehörig, verloren gegangen ist. Der Inhaber derselben wird aufgefordert, bis zum 10. Mai d. I., Vormittags 8 Uhr, bei unterzeichneter Gerichtsstelle anzuzeigen, 00 er aus deren Besitz Rechte herzuleiten vermöge, als sonst nach fruchtlosem Ablaufe dieser Frist gedachter Schuldschein für kraftlos erklärt und ein, lediglich an der Ge- richlsthüre angehängt werdendes, Amorti- sations-Decret erlassen werden würde. Hungen, den 2. März 1871. Grobherzogliches Landgericht Hungen. Dr. Irle, Pilger, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Cubikfuß, Vogt. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde, 922) Montag den 20. März 1871, 139 397 517 10 von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Unterhaag, nachoerzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 420 Eichen-Stämme mit 8545 6 Birken- „ 29 Nadel-Stämme 114 Eichen-Stangen 3 Buchen- 842 Nadel- 1227 Die Zusammenkunft ist auf der Schiffen- berger Chaussee, an der 3. Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. August d. I. gestattet. Die Großh. Bürgermeistereien der um- lirgenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 14. März 1871. Großberzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1491) Donnerstag den 30. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die den Friedrich Furckel's Eheleuten gehörige Flur Nr. cnKlftr. %?4 12 Hofraithe auf dem Asterweg, gibt 46% fr. Rente, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. Februar 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann. 937) Montag den 20. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen 6% Ctr. Hopfen, zum Schuldenwesen des Georg Weidig II. gehörig, in dem Brauhaus des Herrn L. Herbert an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 15. März 1871. In Auftrag: _________Müller, Ortsgerichismann. Die Erbauung eines Canals im Stadtwalde von Gießen. 920) Montag den 20. März 1871, des Morgens 9 Uhr, soll die obige Arbeit, welche zu 30 fl. veranschlagt ist, auf dem hiesigen Rathhause an den Wenigstfordernden vergeben werden. Der Kostenüberschlag von dieser Arbeit liegt bei uns offen. Gießen, den 14. März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________ Vogt. ________ Holzversteiqerunq. 923) Mittwoch den 22. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in den Waldungen der Stadt Grünberg, District Teufe: 4 Eichen-Stämme von 9 bis 13 Zoll Durchmesser und 15 bis 35 Fuß Länge, 279 Nadel-Stämme von 8 bis 14 Zoll Durchmesser und 40 bis 80 Fuß Länge, 22 Nadel-Stangen von 5 Zoll Durchmesser und 25 Fuß Länge öffentlich versteigert werden. Grünberg, den 14. März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg A r n 0 l d. Die Versteigerung von Obstbäum- chen bei der Stadt Gießen. 921) Samstag den 18. März 1871, des Morgens 11 Uhr, werden auf dem Platz vor dem Rathhaus: 100 Aepfel- und 100 Birn-Stämmchen, sowie 50 Mirabellen- und Reineclaude- Stämmchen, sämmtlich veredelte Obstsorten, an den Meistbietenden versteigert werden. Die Großhcrzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden um Bekanntmachung dieser Versteigerung gebeten. Gießen, den 14. März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerung alter Hosen. 926) Dienstag den 21- d. Mts-, von Morgens 9 Uhr an, sollen im Kaserncnhofe dahier circa 1000 Paar alte Hosen meistbietend öffentlich versteigert werden. Gießen, den 15. März 1871. Großherzogliche Bekleidungs - Commission des Ersatz-Bataillons 2. Infanterie Regiments. Holzversteiqerunq. 924) Freitag den 17. d. M., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Reiskirchener Gemeindewald, District Wilshäuserwald und Beuereberg, nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: 40 Stecken Buchen-Scheidholz, 6 „ Eichen- u. Nadel-Scheidholz, 40 „ Buchen-Prügelholz, 25 „ Eichen- „ 48% „ Nadel- 20 „ Buchen-Stockholz, 28 „ Eichen- u. Nadel-Stockholz, 3350 Wellen Buchen Neisholz, 1008 „ Eichcn- 5113 „ Nadel 20% Lüste allerlei Holz, 21 Eichen-Bauholz-Stamme, 240 Cubik- fuß enthaltend, 80 Fichten-Stämme, von 20 bis 60 Fuß Länge, 26 Eichen-Stangen, 51 Cubikfuß enthaltend, 190 Buchen-Stangen, 151 Cubikfuß enthaltend, 3667 Nadel-Stangen, 2448 Cubikfuß enthaltend. Der Anfang ist in der Kuhtränk. Bemerkt wird, falls das Holz nicht sämmtlich an genanntem Tage zur Versteigerung kommen kann, die Versteigerung am 18. März, des Morgens um 9 Uhr, fortgesetzt wird. Reiskirchen, am 14. Mürz 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. I ü n g e r. HolzversteiqerllNst in den Waldungen der Frau General Freifrau von Nordeck zur Rabenau. 880) Dienstag den 21. März d. I., werden im Distr ict Struth bei Beuern, ca. 1 Stunde von der Eisenbahnstation Groß-Buseck und 2 Stunden von der Station Gießen entfernt, versteigert: 43 Stecken Buchen- und 31 Stecken Eichen-Scheidbolz, ■22% Stecken Buchen- und 10 Stecken Eichen-Prügelholz, 17 Stecken Buchen- und 383 « Stecken Eichen-Stockholz, “2100 Stück Buchen-, 1425 Stück Eichen- und 25 Stück Wellen Nadelbolz- Reisholz, 46 Stück Eichen - Bau-, Werk- und Nutzholz-Stämme von 15 bis 26 Zoll Durchmesser und bls zu 70 Fuß Lange, mit 6109 Cubikfuß, 2 Stück Buchen - Werkbolz - Stämme von 20 und 22% Zoll Durchmesser und 25 Fuß Länge, mit 249Cubik- fuß, sowie 2 Stück Nadelholz - Stämme van 7 und 8 Zoll Durchmesser und 30 bis 31 Fuß Länge, mit 27 Cubikfuß. Das Eichenholz ist von sehr guter Bc- schaffenheit und zu jedem Gebrauchszweckk geeignet. Die Zusammenkunft ist an dem bestimmten Tage, Morgens um 8'/r Uhr, bei den) Wirth Ranft zu Beuern, und ufrt 9 Uhr im Holzschlage, woselbst mit der Versteigerung des Brennholzes begonnen wird. Londorf, am 11. März 1871. Der Freiherrlich v. Rabenauische Rentmeister. Schmidt. HolzversteiqeruM in den Domanial-Waldungen der Oberförsterei Nieder - Ohmen. 925) Es werden versteigert: Donner st ag den 23. d. Mts. im Districte Eichbolz bei Bernsfeld: 275 Kiefern-Stämme von 8 bis 18 Zoll Durchmesser und 15 bis 65 Fuß Länge, = 9661 Cubikfuß enthaltend, und 15 Nadelholz-Stangen, zu Sparren sich eignend. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in genanntem Districte bei Stamm-Nr. 113. Freitag den 24. d. Mts. im Districte Hinterer Zipfen bei Atzenhain: 52 Eichen-Stämme von 7 bis 21 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge, = 1935 Cubikfuß enthaltend, 182 Kiefern- und Fichten - Stämme von 7 bis 18 Zoll Durchmesser und 10 bis 60 Fuß Länge, = 7953 Cubikfuß enthaltend , und 4 Eich en- Wagner-S tang en. Zusammenkunft Morgens,9 Uhr bei genanntem Districte auf der Staatsstraße zwischen Atzenhain und Bernsfeld. .Samstag den 25. d. Mts. im Districte Linnes bei Merlau: '16^ Eichen-Stämme von 7 bis 14 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge, 179o Cubikfuß enthaltend, und 2066 Fichten - Stangen , zu Leit,erbäumen, Gerüststängen rc. geeignet. Die Eichen-Stämme kommen zuerst zur Verwerthung. Zusämmenkunft Morgens 9 Uhr in ge- nanntem Districte auf dem Wege von Merlau nach' Bernsfeld bei Stämm-Nr. 2. Grün berg, den 13. März 1871. Großherzogliche Oberförsterei Rieder-Ohmen. Hüter. Feilgebotenes. 917) Schöne Obstbäume sind wegen Räumung eines Plcches billig abzugeben bei Gärtner Schaum, Seltersthor. 903) Trockenes Buchen -Hcheidholz ist in allen beliebigen Quantitäten zu haben bei August Bartholomay. 89i) Kartoffeln, rothe und weiße, in jedem beliebigen Quantum, pr. 200 Pfd. 4-fl. 15,kr., bei H. E- Jughardt, Marktplatz. .840) Bei Unterzeichnetem steht ein Kin- derwägelchen zu verkaufe),. Hermann Herbert. 910) Kleesamen empfiehlt I. G- D. Bapst. § Mein Tuch - un- Bukskin Lager, zu billigen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pi stör. 61) Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Oelkuchen- brecher der verschiedensten neuesten Construction, stets vorräthig bei Georg Nenzel (Maschinenfabrik.) 889) Saat-Erbsen, „ Linsen, „ Wicken billigst bei H. E. Jughardt, Marktplatz. s Künstliche Düngemittel der chemischen Fabrik Griesheim empfiehlt I. G. D- Bapst. 928) Spreu, Hafer- und Waizenstroh, sowie ein Wagen, zwei Pflüge und sonstige Oeconomiegeräthschaften sind,billig zu verkaufen bet I. Th. Haubach II. st16) Gutes Heu und Dickwurzeln verkauft Gärtner Schaum, Seltersthor. 911) Eine noch wenig gebrauchte Federn- reinignugs-Msaschine ist aus freier Hand zu verkaufen. L. Weißenbach Wittwe, in Wetzlar. 629) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen im Darmstädter Haus. 927) Eine Halle, mit Ziegeln gedeckt,, ist auf den Abbruch zu verkaufen bei I. Th. Haubach II. 913) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bei Schäfer o. d. Heidt- 890) Gute rothe Früh- und Spät- Kartoffeln sind zu verkaufen bei PH. Flett, Teufelsluftgärtchen. 316) Der Unterzeichnete offerjrt beschlagene Flößhölzer in allen Dimensionen, sowie auch Hochkant, den Cubikfuß frei Bahnhof hier zu 20 fr. Zimmerarbeiten übernehme pr. laufenden Fuß zu l*/2 fr. S. Katz en stein (Holzhandlung.) 816) Eine Kaute Mist ist zu verkaufen Neuenweg Lit. B. Nr. 194. 902) Mein Garten, am Modi gelegen, ist zu verkaufen oder zu verpachten August Barthohosnay. Großer Ausverkauf! 677) Wegen Geschästsveränderung sehe ich mich veranlaßt, mein Tuch-, Buckskin- und Manufaetur- waarcn-Lager gänzlich zu Fabrikpreisen auszuverkaufen. Muster ^werden während dem Ausverkauf nicht ausgegeben. GießenMe« 1. März 1871. August Montanus. ***?! 1 ft2 W erhalten die kin anderer lvelcheni das Eii ~ Z» dem Schluß Das Hessische Wochenblatt 00 g Der Vorstand. (932) Strohhntc Ql s von bei m he Redaktion, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. B a l t h a^ a r Euler, in der Schneidmühle. 1) 8i ai Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, ft nb ni id Der land ncfin AranM, Missicn ha Napl aber dich < W* und PnM du VlWlslriN. Tvd für üntn ganr dn des zu than. ös BeziehiiNg kebilttlkki ®fn?i tie Sieger wie Als b tlkfen Znzß tur mintt Dir woüti Drutflhlanl! wunß kin, und grcje Unö i toir von tfi 770) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sofort Zu vermiethen Bäcker Vogt, Wallthor. Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11 ; Markt, 17, Königshaus; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13; Place du Molard, 2. HAASENSTEIN & VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition., in Frankfurt am Main, erscheint wöchentlich 2mal zu Ortenberg in Oberhessen zu dein enorm billigen Preise von 29 Kreuzer vierteljährlich. Obgleich es erst seit Neujahr seinen 2. Jahrgang begonnen, zählt es doch bereits zu den verbreitetsten Blättern in Hessen. In allen 3 Po- oinzen des Großherzogthums unb auch in angrenzenden Gebieten wird es gelesen und zählt seine Freunde und Mitarbeiter unter den hervorragendsten Persönlichkeiten unseres Landes. Seine Tendenz ist keine buchhändlerische Geschäftstendenz, die nur nach Gewinn fragt; seine Absicht ist vielmehr lediglich die, dem Volke, das zum Lesen der großen Zeitungen weder Zeil noch. Geld hat, ein möglichst billiges und gutes, gewissenhaft re- digirtes Blatt in die Hand zu geben. Man sieht es dem Blatte, namentlich bei der sorgfältigen Auswahl seines Feuilletoninhaltes an, daß es nach dem Grundsätze handelt: „Für da-s Volk ist nur das Beste gut genug." Aus seinen regelmäßigen politischen Rundschauen, wodurch es den Lesern einen dankenswerthen Ueberblick über die Lagesbegebenheiten bietet, geht hervor, daß das Blatt einen sehr gediegenen politischen Standpunkt einnimmt und auf den ewig wahren christlichen Grundsätzen ruht, aus denen allein das Heil des Individuums wie der Gesellschaft und der Völker sich erbaut und die kein Mensch und kein Volk ungestraft verläßt. Das Blatt ist durchweht von einem ftischen und erhebenden patriotischen Geiste. Allen, die ein gutes und billiges Volksblatt suchen, können wir darum das „Hessische Wochenblatt" bestens empfehlen. 785) Schutt kann auf meinem Baugrundstück abgeladen werden und vergüte ich einen einspännigen Wagen mit 12 fr-, einen zweispännig^n mit 18 fr. Arnold Müller. „Einigkeit." G e n e i a l v e r s a m m l u n Samstag den 18. März 1871, Abends 8Vr Uhr- Bei Beginn der Saison fönnen Lehranstalten, Bade Etablissements, Hotels, Handlungen aller Art rc. rc. die üblichen Hglbjahrsanzeigen nicht wohl zweckmäßiger, billiger und mit weniger Mühe besorgen als durch die erprobte Vermittelung der Ann on een-Expedition von G. L. Daube & Comp. in Frankfurt a. ÜI., Miinclien5 Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stuttgart, Hamburg, Brüssel^ Bern. Ausführliche Zeitungs-Verzeichnisse stehen gratis und franco zu Diensten. Strohhüte werden zum Waschen und Umändern angenommen. L. Gail, Mäusburg. Annoncen - Bureau Th. Dietrich A Comp. in Cassel. 1) Wir besorgen Annoncen in olle hiesigen und auswärtigen Zeitungen, Journale, Coursbücher etc. 2) In jedem Falle berechnen wir nur die Orlginal-Tarlf-Prelse und notiren weder Porto noch sonstige durch Vervielfältigung des Manu- scripts und Correspondenz entstehende Spesen. 3) Üeber jede Insertion liefern wir auf Wunsch die betreffenden Belege. 4) Bei grösseren Aufträgen und oftmals wiederholten Insertionen schreiben wir einen angemessenen Rabatt gut. 5) Für Annahme von Offerten auf durch uns erlassene Annoncen berechnen wir keinerlei Gebühren. 6) Vorherige Kostenanschläge werden bereitwilligst ertheilt. 7) Unser neuester correctester Insertionstarif steht gratis und franco zu Diensten. T/i. Dietrich Amwnccn-Burcäu für sämmttiche in- und ausländische Zeitungen. der fIpi Mel tiefe (* N den hau, Wirhc 2 "il du i «fctbe un 2 Wir t Wen m ^'ilridigk «11 sS SS fit te», s:*,1 6trf grosse Gallu^strasse 1, im 1. 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Rothenberger, LindenplaH. 885) Ein anständiges Mädchen, welches noch einige Tage zu besetzen hat, wünscht gern Beschäftigung zur Aushülfe im Waschen und Putzen, sowie in der Gartenarbeit. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts- 892) Schutt, auf unserem Bauplatze, Alicenstraße, abgeladen, bezahlen wir mit 12 fr. für den einspännigen und mit 18 fr. für den zweispännigen Wagen. _____________Müller