r WÄllta. J I ........ ?! uj toöm i, erden. Preis vierreljährig 1 st- 12 ft- mit Bringrrlohn. Durch dir Post bezogen vierteljährig t fl. 27 kr. Mmer Erscheint täglich, MN LuS, nähme MontagS. Expedition: Canzleiberg 8it B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. n. lkllschch di-mit Z lUlsenen e‘nc daslcherungg, • ' jn 3o52 für eine , urch ist dir 8c- , ^0' 20 G§. für • 45 {?;. ,n StS. 10,WH. -nl) Fcs. 3,470,(81 5lid) angelegten^ rwmnanthcil Vn- "nkdiichsstaxe 36, g. in der Erpedi- k jedoch auch durch I und deren aus- )ur -eauemlichkeit nfl des desWgm bevoünud): i Lriginaltarif- ipwti. n, cb mr EntgegeD- .. Ma?«-Anzeiger.11 » fierlii, Halle ». ä.8., rn. >ürnberfr Mindeaa un> gamtliche« f, am Maell. ExpediW am Main* 1 is I. Stock. '‘ LJ. 46; Markt, Ui Art m den .«fli bc- .ßiirr«11 Nk. 266. Mittwoch den 15. 9!ovcmbcr Amtlicher L h e 1 l. 1871. Gießen, den 13. November 1871 Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: Kekul 6, K' eisassessor. Nr. 43 des Reichs-Gesetzblattes des Deutschen Reiches, ausgeqeben zu Berlin am 7. November 1871, enthält: (Nr. 720.) Zusätzliche Uebereinkunfr zu dem Friedensvertrage zwischen Deutschland und Frankreich. Vom 12. October 1871. (Nr. 721.) Separat-Convention. Vom 12. October 1871. _ .. . ± (Nr. 722.) Gesetz über die Einführung des Norddeutschen Bundesgesetzes, Maßregeln gegen die Nmderpest betreffend, vom 7. April 186V in Bayern und Wurtem- berg. Vom 2. November 1871. (Nr. 723.) Ernennung von Generalkonsuln und bezw. Konsuln des Deutschen Nerchs. (Nr. 724.) Ertheilung des Exeguamr an den Königl. Großbritannischen Viceko'nsul zu Memel und den Konrgl. Tännchen Komul zu Stettin. (Nr. 725.) Ertheilung des Exequatur an die Französischen Generalkonsuln und bezw. Konsuln zu Hamburg, Frankfurt a. M. und Bremen. Politischer TheiL. * Die Enthüllung des Schillerdenkmals in Berlin hat jetzt endlich nach jahrelangem Harren am 10. November stattgefunden. Das Standbild des großen Dichters erhebt sich aus dem Platze vor dem Schauspielhause und ragt in eine Perspective hinein, an deren weiten Umkreis nicht gedacht worden war, als der Grundstein dazu gelegt ward. Die Enthüllungsfeierlichkeit fand um 11 Uhr Vormittags statt. Der Kaiser, der Kronprinz und die Prinzessinnen Karl und Friedrich Karl wohnten der Feierlichkeit in der Bellrtage der Seehand- lung bei. Felomarschall Wrangel, die Minister v. Selchow und v. Jtzenplitz, die Präfiventeu des Reichstags und viele Abgeordnete hatten auf dem für die Ehrengäste reservirten Podium Platz genommen. Die Feier wurde durch den Choral: „Ein' feste Burg ist unser Gott" erngclritet. Nach Uebergabe des Standbildes an die Stadtbehörven, der Verlesung der bezüglichen Urkunde und der Wciherede des Oberbürgermeisters Seyoel fiel eie Hülle unter dem Jubel der Menge, welche ehrfurchtsvoll das Haupt entblößte. Zum Schluß der Feier wurde Vas Lied „An die Freude" gesungen. Berlin, reich geschmückt mit Monumenten seiner größten Fürsten unv Feldherren, hat jetzt einem Dichter eine Stätte bereitet, wodurch es sich selbst erhoben hat von einer stolzen Königöstavt zur *K a i se r sta d t des wieder aufcrstandenen deutschen Reiches und Vie Vertreter des ganzen deutschen Volkes sind zur Stelle, um dem Genius des großen deutschen Dichters ihre Huldigung darzubringen. Wjr meinen: die politischen Vertreter des deutschen Volkes! Aber gewiß sind diese vollauf legitimirt, auch bei einer Schillerseier das deutsche Volk zu vertreten. Freilich war Schiller kein politischer Dichter in der vulgären Bedeutung des Wortes, und eine kurzsichtige und beschränkte Auffassung hat es ost genug zu rügen gewagt, daß unser größter Dichter gerade zur Zeit der größten Bedrängniß des deutschen Vaterlandes sich von der Wirklichkeit zurückgezogen und über ihre idealen Schöpfungen ihre Zeit zu vergessen schien. Wir haben rnzwischen aber besser urtheilen gelernt, und was namentlich Schiller betrifft, so hat ihm das Volksgemüth alle Zeit eine Hingebung und V.r- ehrung bewahrt, welche dem prüfenden Unheil voraus die Stelle bezeichnete, auf die der Genius des großen Dichters in dem Gedächtniß der Deutschen Anspruch zu machen habe. Er ist der Dichter der Jugend geblieben und darum der Dichter des Volkes geblieben, und wenn wir heut dte Erinnerung-stier mit der politischen Neugestaltung Deutschlands in Beziehung bringen, so wurde sich dies schon einfach aus der Wirkung rechtfertigen, welche Schiller auf jede noch wachsende Generation ausübt; noch mehr aber, wenn die Art dieser Wirkung in'S Auge gefaßt wird. Denn wenn Schiller seiner Nation auch keine Zeitgedichte geliefert hat und selnen Genius nicht zum Knecht der politischen Tendenz machte, so gab er seinem Volke gerade das, was ihm zur Zeit seiner politischen Erniedrigung am wüsten Roth that und was demselben auch bei seinem späteren Ringen nach politischer Freiheit am meisten zu Hilfe kam: der Glaube und die Freude an dem Idealen. Denn die Ideale, für welche Schiller die Mitwelt und die nach ihm kom- menden Generationen begeisterte, schmeichelten nicht blos die Phantasie, erschöpften sich nicht in der Formvollendung; sie waren Ideale des Herzens, sie bezogen fil) auf das Empfinden und Wollen und in diesem sittlichen Ideal empfing die Nat.on die Bürgschaft ihrer Zukunft. Diese Bürgschaft hat sich bewährt und so lange die deutsche Jugend für die Schiller'schen Ideale schwärmt, wird die deutsche Nation nicht verloren gehen. An ihnen richtete sie sich auf, al« äußerer und innerer Druck auf ihr lastete und alles Leben einem öden Fanatismus zu unter- liegen schien; mit ihnen wird sie auch den craffesten Materialtsmus besiegen, wel- cher die Gegenwart zu entgeistern droht. So lange Deutschland an seinem Schiller hängt, kann es des Adels nicht beraubt werden, welcher mit dem Streben nach dem Großen und Schönen verbunden ist; Dieses Adels der Seele, welchen der andere große Dichter dem dahrn- geschiedenen Schiller nachahmte mit den Worten: „Denn hinter ihm, in wesenlosem Scheine Lag, was uns Alle bändigt — das Gemeine Vorletzten Montag wurde in Bern der schweizerische Ständerath eröffnet. Aus der Eröffnungsrede des Präsidenten, Landammann A. Keller aus Aarau, beben wir folgende bezeichnende Stelle hervor, welche beweist, daß dieser wirkliche Republikaner ganz anders über den Zug der Zeit und die allgemeine Weltlage denkt, als unsere Pseudo-Republikaner. Der schweizer Staatsmann sagte u. A.: Es ist elwas Zug nach Fortschritt und Völkerfreiheit in der Luft. Kein fremdes Machtgebot tont heute in den Austausch unserer Ansichten, kein drohend Gewitter von außen legt unseren Berathungen sune Fessel an, oder zeichnet ihrem Gange gebieterisch Richtung und Ziel vor. Die böhmische Tschechenfrage, welche zur Zeit das Kaiserreich an der Donau bewegt, berührt kein Interesse unseres Vaterlandes. Auch die Allocution des seltsamen sogenannten Gefangenen im Va- tican haben im Lande nicht die Theilnahme gehabt, welche die Notyruse der fernen Brandstätte von Chicago hervorrief. Das Königreich Italien arbeitet an der Organisation einer gedeihlichen Verwaltung und einheitlichen Gesetzgebung, um in den: Fortschritten der Zeit die Garantien seiner Zukunft zu finden. Unsere Nach- bavvatlon im Westen erbebt sich wieder aus den Trümmern der über sie verhängten Katastrophe und ordnet unter dem Banner der Republik, in deren Principien und Befestigung immer allgemeiner die Bedingung der Nationalwohlfahrt erkannt wird, die gestörten Verhältnisse. Das neue deutsche Reich hat den inneren Ausbau seines NationaltbumS durch Centralifation fortschrittlicher Gesetzgebung auf allen denjenigen politischen und socialen Gebieten begonnen, deren Einheit nicht nur die Kraft, sondern auch das nationale Leben und Bewußtsein eines Volkes bedingt — ein Beginnen, welches, mit weiser Achtung und historischen Individualitäten fortgesetzt, auch uns manchen lehrreichen Fingerzeig gibt. Zudem hat das greife Reichsoberhaupt den Volkern feierlich den Frieden zugesagt, und ein Heldenwort soll nach olhm Volksglauben heilig sein. Endlich darf auch Der Kampf der Geister, welcher sich auf dem religiös-kirchlichen Gebiete im Schooße der beiden christlichen Bekenntnisse erhoben hat und der vorab von der deutschen Wissenschaft und Dialektik so entschieden geführt wird, kaum welche Beunruhigung in unsere Verhandlungen bringen; vielmehr werden wir auf der Hochwarte der Zeit leicht die Zeichen auguriren, welche der Freiheit, der Wahrheit, dem Fortschritte, Der bürgerlichen und sittlichen Rechtsordnung entgegenstehen. Wir werden dabei auch sofort die Gefahren erkennen, denen wir zu begegnen haben. In Dijon kam am 4. d., nach Der Räumung dieser Stadt, ein Eisenbahnzug mit deutschen Truppen an. Die deutschen Soldaten wollten den dortigen Aufenthalt des Zuges benützen, um Die Stadt zu besichtigen. Der davon in Kenntniß gefetzte Präfect sandte aber sofort eine starke Abtheilung von Den 800 Mann Franzosen, welche Dort seit dem Abzüge der Deutschen liegen, an den Bahnhof, um dieses zu verhindern. Die Deutschen ließen es sich ruhig gefallen, aber am nächsten Tage erhielt Der französische Minister des Aeußern vom General Manteuffel die Aufforderung, Dijon sofort raumen zu lassen. Dieser confultirte den Präsidenten der Republik, und die französischen Truppen erhielten sofort Befehl, Dijon zu verlassen und nach Chalons für Saone zurückzukehren. General Manteuffel stützte sich bei seiner Reclamation auf Die letzthin abgeschlossene Convention, Der zufolge Die sechs Departements, welche Die Deutschen geräumt haben, bis zur Bezahlung der vierten halben Milliarde als neutrales Gebiet betrachtet werden und die Franzosen dort nur die Zahl Der Truppen haben Dürfen, welche zur Aufrechterhaltung der Ruhe nothwendig sind. Die deutsche Behörde wurde wahrscheinlich aber doch nicht reclamirt haben, wenn Der Präfect von Dijon von seinen Truppen nicht gegen Die Deutschen Gebrauch gemacht hätte. Die spanische Regierung hat an ihre Vertreter im Auslande eine Circularverfügung erlassen, in welcher wiederholt auf die für die Inselgruppe Der Philippinen bestehenden Einfuhrverbote hingewiesen wird. Die größte Schwierigkeit in Der Verfolgung Der maurischen Piraten von Den chinesischen Küsten und Den Inseln -des Philippinen-Archipels aus, heißt cs in Dem Circular, rührt daher, daß Der dem Könige von Spanien untertänige Sultan von Jolo und mehrere feiner Gouverneure Den mit Der spanischen Regierung vereinbarten Verpflichtungen über die Zulassung fremder, cen Duetten Export- und Jmporthandel vermittelnder Schiffe in ihren Häfen nicht nachkomm.n. Zur Vermeidung von Verwicklungen, welche eintreten könnten, wenn Die spanische Marine fremde Handelsschiffe in Den geDachren Nische Regierung auf ihre im Jahre 1860 am 2. Juli erlassene Verfügung auf- merksam. __________________ Macht Niederhalten"; er verlangt unter h fugen Ausfällen auf Laskers ihn (Bebel) und feine Partei zu schulmeistern, die Herstellung der ursprünglichen Worte. f Berlin, 11. November. Deutscher Reichstag. 17. Sitzung. Präsident Dr. Simson eröffnet die Sitzung um 12*/t Uhr- Am Tische de- Bundesraths: Reichskanzler Fürst Bismarck, die Minister Delbrück, Camphauscn, ». Pfrctzschner, und Andere. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die Interpellation Richter: „Ich ersuche den Herrn Reichskanzler um Auskunft über den gegenwärtigen Stand der Vorarbeiten für den Erlaß eines Gesetzes über den Betrieb des Apo- thekergewerbes und eines Gesetzes über die gewerblichen Hilfskassen." — Richter motivirt die Interpellation mit der Dringlichkeit der Regelung beider Angelegenheiten. — Minister Delbrück verspricht die Realisirung beider Gesetze in möglichst kurzer Zeit; die Verschiedenheit der concreten Verhältnisse in allen Theilen Deutschlands, welche eine gerechte Gesetzgebung berückstchtigen müsse, verursachen zur Zeit noch erhebliche Schwierigkeiten. 2) Erste Lesung des Gesetzes über die Ausprägung von Reichsgoldmünzen. Minister Delbrück erläutert die Vorlage. Nachdem schon die ersten Zollvereinsverträge eine Münzeinheit in Aussicht genommen, müsse jetzt der entscheidende Schritt gethan werden. Die Münzconvemion von 1837 habe die Grundlage gelegt, 1838 schuf man Das Zweithalerstück als VereinSmünze, 1857 eine Gold- münze, die Krone, welche sich jedoch nicht einzubürgern vermochte. Ende 1865 vereinigten sich mehrere Länder zu der sogen, lateinischen Münzconvention, der gleichfalls die Goldwährung zu Grunde lag, und nun schien die Einführung eines internationalen Münzsystems höchst wünschenswerth. Die verbündeten Regierungen seien jedoch der Überzeugung, daß die Schaffung einer internationalen Münze nicht möglich ist; denn Anschluß an ein anderks System würde nämlich ein völliges Aufgeben des Funvamentalgrundsatzes gewesen sein, daß man für die Aufrecht- »Haltung einer vollwichtigen Z'rkulationsmünze sorgen muß. Daher habe man sich entschlossen, zu einer nationalen Münze zu greifen. Dr. Bamberger hält das Vorgehen der verbündeten Regierungen für durch- aus richtig. Auf das metrische System müsse man verzichten, weil ein internatio- nales System nur auf Conventionen beruhen kann, die nicht immer Gültigkeit haben; auch habe die Umrechnung des Frankensystems große Schwierigkeiten, da ein 20-Fraukstück genau 6 Thlr. 22 Sgr. ist. Mit der Vorlage sei er vollständig einverstanden. Die bedeutenden Quantitäten Gold, welche durch die bedeutenden Kriegsentschädigungen nach Deutschland kommen, erleichteren den Uebergang zur Goldwährung; nothwendig sei aber vor allen Dingen ein absolutes Verbot Der ferneren Ausprägung von Silbermünzen, im Gegentheil müsse die Reichsregierung schon jetzt darauf Bedacht nehmen, das Silbergeld schon jetzt nach und nach ein- zuziehen und einzuschmelzen. Ueber die Bestimmung, daß den Fürsten gestattet sein soll, ihr Bilvniß auf die Münze zu setzen, wolle er nicht sprechen, es möge manchem Fürsten daraus ankommen, seinen Kopf zu erhalten (Heiterkeit), größere Wichtigkeit habe die Frage, ob Mark, ob Gulden, doch daran werde die Vorlage nicht scheitern. Finanzmintster Camphausen freut sich, daß die beabsichtigte Reform voraussichtlich vollständig und leicht gelingen werde. Die deutschen Banken nähmen schon jetzt darauf Bedacht, zur Goldwährung überzugehen, und die vorhandenen Silber- bestände würden zur Minderung der Reichslasten benutzt, wie beispielsweise schon jetzt für 3,600,000 Pfv. Sterling Schatzanweisungen eingelöst sind. (Beifall.) Er fetze voraus, daß die Ausprägung von Silbermünzen sistirt wird, ein absolutes Verbot fei jedoch nicht thunlich, weil man damit auch die Ausprägung von Sieges- thalern verhindern würde. Auf die Details werde er bei der zweiten Lesung zurück- fommen. Dr. Gerstner (Würzburg) bekämpft die Vorlage, weil mit derselben die wünschenswerthe Münzeinheit nicht erreicht wird, sie vielmehr das für den Wohl- stand des Volkes nothwendige internationale Münzsystem vollständig ausschließe. Er beantragt die Verweisung an eine Commission. Prof. Dr. Tellkamps spricht für die Vorlage, bleibt jedoch auf der Tribüne unverständlich. Graf Münster (Hannover) hält die Vorlage für einen großen Fortschritt, wird aber doch gegen dieselbe stimmen, wenn den einzelnen LandeSsürsten überlassen bleiben soll, ihr Bildniß aus die Münze zu prägen. Die Münze sei ein Zeichen ihrer Zeit, ein Stück Geschichte; was solle der Münzsammler sagen, wenn er auS der heutigen großen Zeit eine Reichsmünze mit dem Bildnisse des Fürsten von Reuß findet? Die Kaiseridee müsse in jeder Weise im Volke lebendig erhalten werden. Als Einheitsmünze wünscht er den Wilhelmsthaler. Bunvescommissar v. Pfretzfchner (Bayern). Die Münzhoheit sei ein unbestrittenes Recht der Souveränetät, die deutschen Fürsten hätten bet der Gründung des Deutschen Reiches auf das Münzregal nicht verzichtet, das Verlangen des Vorredners involvire somit eine Verfassungsänderung. (Widerspruch.) Man solle doch nicht die Schwierigkeiten künstlich erhöhen, die Dem Werke entgegenstehen. Willmans spricht für Die Vorlage, Dr. Mohl (Stuttgart) gegen dieselbe. Gegen die Goldwährung habe er nichts einzuwenden, wohl ober gegen die hier in Vorschlag gebrachte Goldmünze, wUche zu viel Schwierigkeiten biete. Namentlich der kleine Mann werde durch diese Münze in hohem Grade beeinträchtigt, da ihm seine Handelsbeziehungen nicht ermöglichen, die entstehenden Ungleichheiten mit andern Münzen zu paralistren. Vor fast leeren Bänken plaidirt Redner sehr eingehend für die Adoptirung des Frankensystems. — Um 5 Uhr vertagt der Präsident die Debatte aus Montag Morgen 11 Uhr. t Berlin, 11. November. Nach einem neuerlichen Erlasse der Minister des Krieges und des Innern findet die Vorschrift in Der Anmerkung ad §. 159, 2 Der Militär-Ersatz-Jnstruktion vom 26. März 1868, nach welcher Ausstandsver- längerungS-Gesuche zum einjährig-freiwilligen Militärdienste berechtigter junger Leute an Den Oberpräsidenten des Domicils zu richten sind, auf Theologen keine An- Wendung. Sowohl die erste, als auch alle weiteren Zurückstellungen der Theologen vom Militärdienste sind auf Grund Der Bestimmungen in Anlage 3 Der Ausfüh- rungs-Verordnung zur Militär-Erfatz-Jnstcuktion von Den Ecfatz-BehörDen dritter Instanz desjenigen Orts zu verfügen, in welchem Der betreffende Militärpflichtige nach §. 20, 2 Der gedachten Instruktion gestellungspflichtig ist. Berlin, 13. November. N.'ichstag. Der Vice-Pläsioent Fürst Hohenlohe eröffnet Die Sitzung, Da Simson erkrankt ist. Bebel rügt in persönlicher Bemerkung, richte seiner Mittwochsrede die Worte: Lasker gesteht die Correctur zu; besagte Worte gebrauchte er in Der Auf. regung über Bebel's Lob auf die Pariser Commune; es sei schlimm genug, Daß ein Deutscher Abgeordneter es wage, die Schandthaten Der Pariser Communisten, welche diese nicht einmal vor Gericht aufrecht zu erhalten den Muth hatten, vor Dem Reichstage zu loben. Bebel replicirt, er habe am Mittwoch nicht von der Commune gesprochen, was heute Lasker und Dessen Fre mde über die Commune verbreiteten, seien infame Verleumdungen. (Rufe: Pfui! Aufhören! Zur Ordnung! Hinaus!) Lasker: Darauf habe er nur zu erwidern: er corrigirte die Worte aus An- standSrücksichten. Der Zwischenfall ist beendet; es folgt Die Fortsetzung Der Münzdebatte. Berlin, 13. November. Der Ober - Präsident Möller traf aus Straßburg hier ein. Er confenrte gestern mit Fürst Bismarck und Graf Eulenburg. Derselbe wurde heute Morgen vom Kaiser empfangen. Die Rückkehr nach Straßourg wird etwa in vier T-'-gen erfolgen. München, 10. Nov. Professor Friedrich hat von seinen „acta ad illu— strandum concilium vaticanum anni 1870“ j tzt die zweite Aotheitung (Verlag der Bech'schen Buchhandlung in Nördlingen) erscheinen lassen, welche gewiß nicht geringeres Aufsehen erregen wird, als Die im Frühjahr D. ). erschienene erste Ab- lheilung. Der Aerger der Ultramontanen über Die ihnen höchst unliebsamen Ent-' hüttungen des Getreides am Conci! und über die Beleuchtung, in welche mancher Vorgang, Der nach ihrem Wunsch in Geheimniß gehüllt bleiben sollte, dadurch gesetzt wurde, hat sie zu der Behauptung veranlaßt, Der Herausgeber habe nur vurch Vertrauensmißvrauch solche Actenstücke in Die Oeffentlichkeit bringen können. Zur Sache selbst thäte das nicht das Mindeste, denn es beeinträchtigt weder Die Aechtheit noch Die Beweiskraft Der Aktenstücke. Aber Dem Charakter des Heraus- gebers würde es, wenn es wahr wäre, einen Makel anhängen, welcher ihm in (einer Eigenschaft als einer D.r Führer Der katholischen ReforMdeivegung bedeutend Abbruch thäte. Er hat sich daher veranlaßt gesehen, in Der Vorrede zur zweiten Adtheilung Die Quellen nachzuweifen, auS welchen er ge chöpst hat, und das ge- fchieht in einer Weise, daß allerdings Die bösen Zangen gänzlich verstummen müssen. Die jetzt erschienene zweite Abheilung enthält außer Den osficiellen, daS heißt Den vom Sekretariat Des Concils Den Bischöfen mitgeihe lten Accen Del Concils noch eine große Zahl bisher unbekannt gebliebener Vorstellungen und Eingaben Der Minoritatsbljchöfe, welche manch' interessantes Schlaglicht auf die Mittel, die bei Dem Concil in Bewegung gesetzt wurden, werfen. Straßburg, 8. Nov. Wir kehren allmählig in normale Verhältnisse zurück. Es werden demnächst auch Die Schwurgerichte wieder fungiren. Es sind zu diesem Behufe bereits Maßregeln für Aufstellung Der Geschworenenlisten getroffen. Im Uebrigen ist Die ordentliche Gerichtsbarkeit in voller Thätigkeit und hat sich im Allgemeinen einer Anerkennung zu erfreuen, welche von allen Ständen Der Gesell- ichaft laut ausgesprochen wird. Die Entschädigungen für die vom Bombardement heimgesuchten Einwohner Dauern fort. Für Den Wiederaufbau einer neuen Kirche find 800,000 Fr., für die Präfektur 650,000 Fr., Die Bibliothek 600,000 Fr., die Bildergallcrie 600,000 Fr. und Das Theater 1,100,000 $r. bewilligt. Diese Summen werden freilich nicht hinreichen, um Alles vollständig wiederherzustellen; allein es sind noch andere reiche M-ttel vorhanden, um schließlich alle Bedürfnisse auLzugleichen. Leider Dauert die Auswanderung noch immer fort. Die öffentlichen Blätter bringen täglich Ankündigungen von Haus- und Mobiliarverstei- gerungcn. Viele Familien haben keinen anderen Grund zum Wegzug als Die Furcht vor Dem Wehrgesetz und Der raschen Einverleibung ihrer Söhne in Das deutsche Heer. Wien, 11. November. Der Cirkular - Erlaß vom 5. März 1861 bestimmt unter Aufrechterhaltung Der Allerhöchsten Ordre vom 30. Juni 1841 , daß Den fiuoirenDen Inländern, die auf den vier österreichischen Uaiverfitäten Wien, Prag, Gratz und Innsbruck zugebrachte Studienzeit auf Dal vorschriftsmäßige triennium quadriennium academicum angerechnet werden soll, schließt aber hiervon Hinsicht- Uch Der Sludirenden der Mevicin Die Universitäten zu Gratz und Innsbruck aus, da an diesen Hochschulen eine Medicin'sche Fakultät damals nicht bestand. Nachdem inzwischen sowohl in Gratz als in Innsbruck eine medicinische Fakultät errichtet worden ist, und diese Universitäten som t gegenwärtig jenen zu Wien und Prag gleich stehen, hat der Unterrichtsminister die vorgedachte Beschränkung DeS Cirkular'Erlasses aufgehoben. Nom, 6. November. Graf Brafsicr De St. Simon, Gesandter Des Deutschen Kaisers, ist von Savona, wo er sich der Gesundheit Halder aufgehalten hatte, nach Florenz zurückgekehrt und erwartet die Instructionen seiner Negierung, uv seine Residenz nach Nom zu verlegen. Parts, 8. Nov. In Montmartre fanden gestern wieder Nachsuchungen statt. Eine größere Anzahl Straßen war über 4 Stunden abgesperrt. Man soll viele Waffen und sogar eine Kanone aufgefundcn haben.— Der Marschall Muk Mahoa will j^tzt ein Schreiben zum Besten geven. In demselben soll vargethan werden, daß der Kaiser bei Sedan nicht mehr den O^er'oefihl gehabt habe. Man ist begierig zu sehen, ob er dieses Schreiben mit oder ohne Ermächtigung des Kriezs- ministers erscheinen lassen wird. — Der bekannte „General" Cremer wird wahrscheinlich verhaftet werden, Da er sich weigert, Den Befehlen des Krftgsminister- nachzukommtn. Parts, 12. Nov. Die Direktoren der Bank von Frankreich traten heute Vormittage bei Dem Präsidenten Der Republ k zu einer Berathung zusammen. Der Umlauf Der Banknoten beziffert sich, wie man versichert, gegenwärtig aus 2335 Millionen. — Die „France" meldet unter alltm Vorbehalte, Der Papst habe in Versailles eröffnen lassen, Daß er nach Frankreich üderzusteveln und daselbst seinen Wohnsitz zu nehmen gedenke. Thiers habe D.n P 'pst von diesem Vorhaben abzubringen gesucht, demselben jedoch für Den Fall, daß er Darauf beharren sollte- Dar Schloß von Pau zur Verfügung gestellt. Local - Notizen. I Gießen, 14. November. Am letzten Sonntag Abend wurden an der von dem birhertge- lBeiitzer hemilich verlassenen, am Cr^rci^rplatz gele.«'Dta auch EMl'chm H *!11 Al°°chd-° l,2?en kiwaig S-i k ?™Qlßen Ai ^Pbraim f«r rff"8 d, tzK 6rnhun- dk! I N 4864) Wachstücher, zum Belegen von Korridoren u. V w., empfiehlt in allen Desslns VouiiS Senner, SelterSwcg. 4786) Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der für 1871 zur Rückzahlung kommenden städtischen Obligationen auf Inhaber sind folgende Nummern gezogen worden, nämlich: 1) von dem Z^proceutigeu Anlehen: Lit- A. Nr. 20, 110 und 111 ä 1000 fl..... 3000 ff. „ B. „ 102, 143, 175, 182 uno 193 ä 500 fl. . . 2500 „ „ C. „ 4, 20, 29, 102, 138, 226 und 224 ä 100 fl. . 700 „ „ D. „ 12, 21, 36 und 69 ä 50 fl..... 200 „ 2) von dem 4procentigen Anlehen: Lit- A. Nr. 16 ..... . . *1000 fl. Die Besitzer dieser Schuldverschreibungen erhalten von dieser Verloosung mit dem Anfügen Kenntniß, daß die Capitalien bis zum Schluffe dieses Jahres bei der hiesigen Stadtkasse in Empfang zu nehmen sind und die Verzinsung nur bis Ende December 1871 stattfindet. Ausverkauf meiner fämmtlichen Waaren. 4794) Auf meine Anzeige in Nr. 258 mich beziehend, empfehle ich meine erst ganz neu erhaltenen Waaren in reichster Auswahl, als: Baschliks, Seelenwärmer, Handschuhe aller Art, sowie Shawls, Echarpes, Stoff-, Filz- und Wachstuch-Hüte für Herren, Knaben und Mädchen von 36 kr. an, Kragen, Manschetten, Blumen, Federn, Band, Schleier, überhaupt sämmtliche führende Artikel zu den billigsten Preisen. H. Heß, Nr. 64 dem Lindenplatz gegenüber. k Boouekamp of Haag-Biller ä Flasche 15, 20 und 30 Sgr., empfiehlt Julius Wallach. g Braunkohlen vom Hessenbrücker Hammer werden prompt besorgt. Größere Parthieu zu ermäßigten Preisen. F. Schwaab. Ausverkauf! | 4799) Eine große Parthie wollene Kleiderstoffe, Cat-8 tune, schwarze BaratheaS, farbige Seidenzeuge, Unterrockstoffe, Damen-Shawls, sowie Buckskin, zu Kriabenanzügen geeignet, habe ich zurückgesetzt und verkaufe solche zu herabgesetzten Preisen. Das Verkaufslocal ist im Nebenhause. S. Hirsch Sohn. Gießen, am 8. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Oeffentliche Aufforderung. 4853) Von Seiten der Wittwe des Ephraim Grünewald, 93 reu nie, geb Walldorf von Groß-Buseck. ist ein mit ihrem Bruder Mayer Walldorf abgeschlossener Schenkungs- und Verpflegungsvertrag zur Bestätigung vorgelegt worden, nach welchem sie ihr wie das von ihrem verlebten Ehemanne herkommende Vermögen unter Lebenden veräußert. Ihre Dis- positionsbefugniß über das Vermögen ihres Mannes sucht dieselbe durch den mit diesem abgeschlossenen Ehevertrag darzuthun; die in diesem getroffenen Bestimmungen sind aber so dunkel abgefaßt, daß aus solchen deren unbeschränkte Dispositionsbefugniß nicht entnommen werden kann, daß sie wenigstens auch die Deutung zulassen, daß den ge'etzlichen Erben des Ephraim Grünewald ein Recht auf den Rückfall dessen Vermögens nach dem Tode der Wittwe zustehen soll. Zu diesen gesetzlichen Erben gehört außer einem Bruder Jacob eine Schwester Hanne, verehelichte Götz, und da diese unb deren etwaige Erbennicht zu ermitteln, so werden solche hiermit aufgefordert, so gewiß binnen drei Monaten von heute an ihre etwaigen Ansprüche an den Nachlaß des Ephraim Grünewald bet dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und gegen die Bestätigung des gedachten Verpflegungs- oertrags zu proteftiren, als sonsten nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist gedachtem Vertrage die gerichtliche Bestätigung ertheilt und die zu dem Vermögen gehörigen Immobilien dem neuen Erwerber im Muta- tioasverzeichnisse werden -ugeschrieben werden. Gießen, den 8. November 1871. Großherzogliches Landgericht Gießen. __Bötticher._____________ 4840) Die Pächter des Hospital- und Eirchenguts werden an die Bezahlung des fällig gewesenen Pachtes für 1871 erinnert. Gießen, den 13. November 1871. Der Rechner: _________________Will ich. Die Generalversammlung des ArmenvercinS zu Gießen. 4851) Die diesjährige Generalveisamm- lllng des Armenvereins wird Mittwoch den 15. November d. I., Nachmittags 3 Uhr, in dem Nathhause dahier stattfinden und wird darin der Rechenschaftsbericht erstattet und die statutenmäßige Ergänzungswahl des Ausschusses vorgenommen werden. Die , Vereinsmitglieder werden zu zahlreichem Besuche dieser Versammlung ergebenft eingeladen Gießen, den 13. November 1871. Für den Ausschuß des Armenvereins. Vogt. BsxsteigLeurrgeK. 4824) Mittwoch den 15. November d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Lehrmund'schen Hause auf dem Neuenweg die zu dem Nachlaß der Wittwe Eiff gehörigen Mobilien, bestehend in Möbeln, Bettwerk, Weißzeug, Haus- und Küchengeräthen aller Art, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 10. November 1871. In Auftrag: Scmmler, Ortsgerichtsmann. 4738) Donnerstag den Iß. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhause nachverzeichnete, den Rentamtmann Bott's Erben gehörige Grundstücke freiwillig versteigert werden. ». In der Gemarkung Gießen: Flur Nr. lUKlstr. 25/is8 190 Acker auf der Rothhohl, 26/27 93 Acker am obersten Riegelpfad, 39/a88 1115 Acker, links am Wiesecker Weg, 4o/tzgbis7o 567 Wiese in der Schwarzlach, an der Leimenkaut, 892 Acker, links am Schwarzlachweg : b. in der Gemarkung Wieseck: Flur Nr. luKlftr. r7/zz 636 Wiese an den Hcrrnwiesen. Gießen, den 6. November 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. W o r t m a n n. Ml.» ■ ■■■.—i— — i—n. WeilqebotensÄ. 4856) Marmor-Wärmsteiue empfiehlt Carl Frech. Zwetschenhouig in guter Qualität empfehlen (4752) I. A. Busch Söhne. Miiehverkmrf 48'49) Mittwoch den 15. p. Mts. anfangeud, ist täglich frische Milch zu habe» im! Hause des Schneidermeisters' I. Netter, Seltersweg, Lit. C. Nr. 1(>S.___ 4521) Lachs-Forellen, geräuchert Rohesten pr. Stück von 9 bis 12 kr., Englische Speckbuckinge, pr. Stuck von 4 bis 8 kr., in neuer ! Sendung empfehlen I. A. Busch Söhne. 4865) Kinder- und Puppen-Wagen empfehle in neuer Sendung billigst. Louis Senner, Seltersweg. Z Stearinkerzen, ä Paquet 20 und 24 fr., empfiehlt __Julius Wallach. 4861) Abgelagertes Frankfurter Bier, die Flasche zu 7 kr., Licher Bier, die Flasche zu 6 fr., frei in's Haus geliefert von E- Pansch, Asterweg. 4803) Bückinge zum Bucken find angekviniuen bei 3. A. Busch Söhn e. Hf«! tu r,. J" äll«hrj ileobor,. jj(t“ X*'!’ * N- •ätlt ad iliu- (’ittlag 141 8'»ij »itz nfnt trüe 3), n'iebfaaien 6nt.' dadmh 1}abt nut bringen tonnen, idjhgt weder die ner der tyraui. sicher ihm io Jfgunj beteulend |W |®eü« at, und du- ge. jlit vkrstumllg ra ofjitieütn, M eilten Akten Bei Huag?n und tzm« )t auf die K.ttel, Actiera. Frankf. Bank 1373/4 Frankf. Vereins-Kasse 1193/< Dannst. Bankaot. 437 Wien Bankaktien 800 Galizien 259 Oest. Creditact. 3047« „u^ennachriehteQ. 13. November 1871. Preuss. 4l/z0/g Oblig. 1003/s Frankf. 3i/2o/o Obi. 86Vr Nass. 4Vz9-o Obi. 98% Kurhess. 4% n 92 Gr. Hess. 5% Obi. 1031/4 > „ 4%. , 96»/.! » , 3Va% , 91i/2 Bayer. 50,0 „ 100 Vs „ 41/2 % 1jährige 100 „ 40/g 1jährige 95 Würtemb. 41/2% Obi. 993/4 Baden 4V2% Obi. 0. E. L. 993/b Oeaterr. Silbirrente 58 „ Papierrente 49 Vg Aznerik. Bonds 1881r 100 „ n 1882r 963/4 „ „ 1885r 97 „ „ 1887r 97 Spanier, neuest. 3% 31% etien. Weeäisel. 50/0 östr. F. St. E. B. 3933/4 Lombard. Bahn 2003/4 " Ludwigsh.-Btixbaoh 195 Maxbahn 1421/2 Bayer. Ostbahn 1453/8 Rheiu-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Act. 17572 Oberhessen „ 793/8 Prioritäten. 30/0 oster. Stsb.-Prior. 585/8 3°/q öst. s. Lombard 79% 3O/o Livomeser 37 50/o Toscaner 57 5% Elisabeth.-Prior. 8172 do. II. Emiss. 7974 Anlehenshme. Kurh. 40 Thlr. Loose 693/4 Nassau 25 fl, 427< 4O/o bayr. Präm.-AnJ. 1123/4 Ansbacher 7 fl. 127z 4% badisohe Loose 1103/4 Badische fl. 35 Loose 70 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 363/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 1837z 1860r Loose 86 1864r „ 139 Amsterdam k. S. 987g Augsburg k. S. 993/4 Berlin k. S. 105 Bremen k. 8. 96 Brüssel k. S. 94 Hamburg k, S. 88 Leipzig k. S. 105 London k. 8. 1177g Lyon k. S. 91 Paris k. 3. 91 Wien k. 8. 997ö ditto m. 8. — ditto i. S. — Diskonto 4 0/0 Oeldsorten. 0. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 18—19 Engi. Sover. 11 45—47 Buss. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 2472—2572 von Frankfurt a. M. direct mit jeder Poft befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In- und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als ofsicieller Agent von den betreffenden Zeitungen. BiadoUpBa Mosse, Annoncen-Expedition 45 Zeil, Frankfurt a. K. Zeit-45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten - Pacht: „Fliegende Blätter", „Kladderadatsch", „Figaro." asgriwi Braunschweiger 19 74 Stadt Florenz 84 Allgemeiner Anzeiger 6y Besondere Bekanntmachungen. 4777) Die rückständigen Ceinmunalsteuern pro 1871 können in den ersten drei Zahltagen : Samstags, Dienstags und Donnerstags noch ohne Kosten zur Stadtkasse bezahlt werden. ' Glbßen, den 9. November 1871. Der Stadtrentmeister: Enders. zurück. tl fiat |B kitsra getroffen, jn unt hstl fit to ntea du a -oabAvkllkiit mrr neotn Aikcht »kl 600,000 fr, bfriflijt. Dich aOc SfCiirfnife rt. Die bfrnt* I MH Ai dir in 1861 Wild 1841, Nj tt° Ätti Hf „äpge menniu® [t hlklvu jintbiid ttli il deßaak. M «.*( Zillllial kl' ,a;8 |ü o™6 t trt -l»ü« c" i-1» ,, 4NJ1 ’! J4i0 Ä.-«- S -*55 Vf?«*10 ,,g^ " L tw11 ft F $r. 2(i Die füif' Schloßgasse A. 256. 4860) Ein ordentlicher Pferdeknecht wird rum alsbaldigen Eintritt gesucht von Max Henkel. Alle Brüche heilbar! V18) Bei der Expedition d. Blattes kann jederzeit die Schrift eines berühmten Brucharztes mir Belehrung und vielen hundert Zeugnissen gratis in Empfang genommen werden, welche sichere Anleitung grebt, daß Unterleibsbrüche mit Gewißheit geheilt werden können. _____________ bezahlt werden. Gießen, den 14. November 187t. 4866) Ich beabsichtige ungefähr 1000 Etr' neue WaUnüsse anzukaufen und bitte um Muster pr. Cassa-Offerten. I. F. Krosing Sohn, Stettin. 4683) Ein großer Keller zu vermiethen. Eck der Marburger Straße. Agentur - Gesuch und für Tsxsioren. 4636) Aufhebung des Tax-Zwanges für die privilegirten Feuerversicherungs-Anstalten steht ehestens bevor. Tbätigen Agenten ist nun ein großes Feld der Bearbeitung erschlossen, und werden solche von einer soliden deutschen Gesellschaft gegen hohe Provision in allen Städten und guten Dorfschaften gesucht. Franco-Offerten unter C. 443 richte man an die Annoncen-Expedition von Haase n st ein S» Vogler in Frank- furt a. M.____ Zur Beachtung! 4863) Diejenigen Leute, welche meine Frau seither beschäftigt haben, möchte ich bitten, dieselbe künftig nicht mehr meiner Haushaltung zu entstehen. L. Helfert. mit N 6t»o0enJ Stehende Geschästsan;eigen^ die sich den Geschäftsfirmen aller Branchen, Patentinhabern, Aerztcn, Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich er wiesen haben, in den gelesensten Journalen des In- und Auslandes unter der günstigsten Bedingungen zur Jnsertwii zu bringen, erbietet sich die mit dem Vertrauen der Geschäftswelt im reichsteil Maaße beehrte Annoncen-Expedition von G. L. Daube Comp. in Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stuttgart, Hamburg, Brüssel und Bern. "Complete Zeitungs - Kataloge gratis und franco__ Mi HM» Br* r***; tRebartion, Druck und Verlas der Brühl',Len Univ-Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Wetzen. 4859) Schneider-Arbeiten in und außer dem Hause werden angenommen. Zu erfragen bei Herrn Schreinermeister Weber, »r.....- oa Ql) otno fSxlton ' * Vermißte Noten!!! 4867) Im Frühjahr 1870 wurde der 4. Band von Beethooen's Werken, Va-; Nationen und Sonaten enthaltend, und eine vierhändige Nocturne von 2trore (Letztere geschriebene Noten) verliehen, und . ist seitdem jede Spur davon verloren gegangen. Sollte Jemand im Besitze dieser Werke sein, so wird dringend gebeten, ste sobald als möglich an die Exped. d. Blttc,. abzugeben, oder Auskunft darüber zu cr- theilen, da beide als Geschenke für den Eigenthümer von unersetzlichem Werthe sind. AnMagenkrampf, Verdarmngs- schwäche rc. rc. Leidende» wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wirkende Dr. med. DoselLs'sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in ber| Erped. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Doccks, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (4225) • Mkhohlmer ß fiiift in bas in M|er Recht un fitzt noch eine ! ßzten ße ein $ M dieses 8 Die Anta nach oben Gt und laut HochVürb' °°teescheist and, 'Win, welche I* nach M uißjenet tzinze Mechohlener feierlich $rot m Keligions, Molton ftj Allzeit anerka gütigen S wartet geveß äu ßnden, duec <ß, das W« linieren, !*» batte, (i Siigitrun k* 3ß'"" ,n- m 8oi8< fc1"“ 6,01 fir"' Mich Ersch, fein SÄ »i Ä f "h-l SÄ* « Im..??' :t. 4795) 3ut bevorstehenden Winter-Saison empfehle ich meine reichhal- tiae, mit den neuesten und besten Werken versehene LeihbibUolhek iN deutscher, englischer und französischer ^Eratur einer hiesigen nnd onswLrtigen geehrten Lesewelt zur gefälligen Benutzung hiermit bestens. Die Abonnemenisbeträge lind billigst SweUt.^^^, ottmann. 4872, Mittwoch den 15. November: 3. Abomemeuts-Concert (ä la Strauss), ausgeführt vom ganzen Biusik-Corps des Großh. Hess unter persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn B. Reifert. Anfang 7 Uhr Abends. V 4871) Die zur Heinrich Schafer'schen Nachlaßmaj)e schul« digen Gelder können noch innerhalb 8 Tagen ohne Kosten Die kath 1 belichtet/ eine' 1 die Bischöfe au 1 Geiß des Conc \ ßaatSseindticheli j zu veranlassen, mt dem Staa s alter zwischen^ j Doetrin von d zeige, datz naä j tigen Tag dies i i# Serw! laute des Drcr- Wen Lehramtet \ liche Gebiet vo! * LUS Mißvcrßar vorgerufen, well schaftlichen $ar Einschreiten des I Eingriff in das MM" Großer Leinen - Verkauf. 4868) Es sollen und müssen Binnen 3 Tagen am hiesigen Platze wegen SHbefall 50 Kisten■ 8«®« 8 Kl* «'S V SjjmmMe SSnarctt wadm nutet ©armitie für rein Leinen und richtiges Glemnlmß abgegeben. , . . ÄÄ«***»» W» ä -,m