PreiS viertrl-ährtg 1 fL 12 ft. mit Bringen lohn. Durch die Post bezogen vierteffLhrig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mir Ausnahme Montags. Expedition: Lanzleiberg Ltt. B. Nr. 1. »ÄSt SÄ 1 Don Letztam lr^ntni6 der Anzeige- und Amtsötaü für den Areis Kieken. — ■ ■ -■ - I Re. isi. Samstag den 15. Juli !■■!■■■■ ■■■ ■■................... DefteLruigeu auf »en Gwtzü-i-r Anzeiger d- Lmnda: Brodpreife vom 15. bis 2L. Juli 1871, nach eigener Erklärung der Backer: 4 Pfund gemischtes Brod 21 kr. 2 Pfund gemischtes Brod i0y2 kr. 4 Pfund Roggenbrod 18 kr. 2 Pfund Roggenbrot» 9 kr. Gegenstände Bedingungen rrrnig. ieneral-Agm- mstadt, H. ^ietz llersheim. lls. lm Tmde, DTjt. (618) ttlung oder e ver- on den 'okalblä"tt Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1872. am 11. Juli 1871. Das 0»roi)i)rr>»ij11d)r Krrisamt Gießen an die Großher^oglichen Bürgermeistereien. Die Stellung der rubricirteu Voranschläge ist nunmehr zu beginnen und damit so vorzuschreiten, daß die Einsendung bis 30. Stimuli b unfehlbar erfolgen kann. d ö * Außer den bestehenden allgemeinen Vorschriften — abgedruckt in den §§. 469 bis 497 von Küchler's Handbuch - sind auch die in unserem Auswurden" genau zu befolgen 3‘ ^Zuglich der Emnahmeuberschüsse getroffenen Anordnungen , welche zu den vorigen Voranschlägen vielfach außer Acht gelassen fxr1 ?rxm wir sodann auf unser Amtsblatt Nr. 8 vom 17. Mai d. I. Hinweisen, wonach die anderweit redigirten Formnlarien zu benutzen sind, machen wir schließlich noch darauf aufmerksam, daß dießmal die neuen Maaße zur Anwendung kommen und in den betreffenden Beilagen und dem Berathunasprotocoll somit dre erforderlichen Reductronen vorgenommen werden müssen. 0 v. Starck. Politischer T h e i l. In Betreff ter Angelegenheit wegen Erhöhung ter wechselseitigen Vertretung 14- Juli- >H-rr ». Plötz dürste sein erste« Debüt al« Bcrlietei der Bundesregierung im T)tr Eimgung-proeeß, welcher sicy in Deutschland tofljogtn, erhalt eenen! Reichstage nucj wohl al« sein letztes betrachten tonnen, und wenn der junge recht prägnanten Ausdruck auch in dem Grade der Annäherung der oerschiecenen Osfiziex zur Begründung seiner durchaus irrigen Behauptung auf cia;.lnc Fälle deutschen Coulengentc an die preußische Armee, die, wie die jüngsten Militär- Hinweisen will, in denen die Mannschaften sich in höherem Maß- von : em Feld- Conventionen b-wrijen, zwar langsam, aber stetig weiter schreitet und auch das dienstc „drückten", al« Vie Offizier, so könnte man ihm als Gegenbeweis anfübren letzte Znl der EmigungSbestrebungen, die völlig gleichmäßige Gliederung ter ge- daß auch (Gott sei Dank nur vereinzelte) Fälle vorgekommen sind, in denen Olnuere sammten deutschen Armee in ollen ihren Bestand,heilen, stcher erreichen wird. Am wegen Feigheit vor dem Feinde degradir» wurden. Niemand wird es aber darum klarsten scheint diese militärische Aufgabe Deutschland« b« dem Großherzog von einfallen, dem gesummten Osfiziercorp« den Dorwurf ter Feiabei, >u machen Baden in Fleisch und B u, ubergegangcn zu sein, der mit der ailbewährien na,io- Uebrigens wollen wir hierbei bemerken, daß Herr v. Piötz, der, wenn wir nicht nalen Gesinnung sowohl da« Kriegsmimsterium wie das au«wä>,ige Ministerium irren, ein Sohn des bekannten Herr-nhauSmügli-de« ist, auch ,u den braven F-ld- aufgehob-n und sein Truppencorps der preußischen Armee -inverletbt hat. Die soldaten zu zählen ist. In dem österreichisch.preußischen Krieg- von 1866 wurde Mr,itareonvention mit Baven >st demnach Vie günstigste, welche Preußen im Jntereffe er als Offizier de- 60. Infanterieregiment« durch einen Schuß in den linken Deutschland« bisher abgcschloffcn, wenn auch zugegeben werben muß, daß tut Gon- Schenkel verwundet; die Folge davon war, daß ter Fuß um ea. 3 q«ll turnt »entionen mit Mecklenburg und Hessen-Darmstadt, trotz der dem Landesherrn noch wurde, als der rechte. Dadurch wurde Herr ». Plötz nicht mehr felvdienükäbia zugestandenen Berechtigungen, al« ein wesentlicher Schritt für Vie Einigung der und er trat, va er sonst noch körperlich vollkommen gekiinv war/ zur Derwaltuna deutschen Armee betrachtet werden kann. Der Artikel der R-ichsverfaffung, welcher über, bei der er in der Abheilung für das Jnvalidenwesen de« Krieg-Ministerium« vom Kriegswesen handelt, konnte Mit Rücksicht auf den so unendlich verschiedenen beschäftigt wurde. Territorialumfang der Einzelstaaten nur die allgemeinen Grundzüge angeben, ge- Der Einberufung einer in Berlin abzuhaltendin europäischen Folle°i-feren> maß welchen sich alle Staaten zu einer Einigung bequemen sollten. Wenn durch deren Zweck die Berathung, eventurll der Abschluß eines Ueb reinfomni-n« über bte abgeschlossenen Conventionen die Conlingrnte der kleinsten Staaten entweder eine für alle Staaten gleichmäßig geltende Klastlfieatiori, T»riruuq und sonstige ausgelost oder mit der preußischen Armer verschmolzen werden, so ist die Berpflicd Behandlung der von einem Lande in da« andere tränst,irenv n zollpstechtiaen ‘“."S r" Kleinstaaten — ob nun freiwillig oder dem Andrangen der Nothwenvig- Waareresendungen, ist, haben wir schon wiederholt Erwähnung g-than Die ein- »e J 1 . Selbst Württemberg und Bauern, ladung ,» dres.r Conferenz erfolgte von Berlin au« nicht gleichmäßig an alle we ch letzteres Mit Rücksicht auf feine Starke eine vollständige Unabhängigkeit im Staaten, sondern vor allem für England, Belgien, Frankreich und Italien. Bon Frieden refrrcirt hat, ist jetzt ziemlich eng mit dem Reiche verbunden und abge- diesen hat bereits England und Italien den Beitritt zu Vieser Conffrenz mit v-m sehen von Sachsen, welche« vertragsmäßig een Truppeneorp« selbstständig verwaltet, Bemerken abgelehm, Voß in ihren Staaten das Zollgesetz ohnedies all/nur mög- ist jetzt, nach Abschluß der drei neuesten Milttareonventionen, nur noch ein einziger lichen Erleichterungen in der Klassifikation und Taxirung der zollpflichtigen Sen- schwei S 60n Br^un- düngen gewähre und daher eine Vereinfachung in der Behandlung de? letzteren schwelg sträubt sich mit echt welsischer Hartnäckigkeit, seine Landesklnder unter die kaum mehr möglich sei. Darnach scheint es, als ob das ganze Eonl'erenzproicct preußische Pickelhaube zu bringen. Preußen wird also noch ein Weilchen warten in Frage gestellt ist. muffen, ehe es über die große braunschweigische Armee, °. h. ein Infanterie-, ein Eine gemischte fronzösisch-drutsche Commission wird demnächst zusammentre,en, Husarenregiment und eine Batterie von eils Geschützen gebieten kann. Der so die Schwierigketten zu regeln, welche in den oreupirttn Departement« entstehen unumgängliche AssiurilationSprozeß wird indeß auch hier nicht lange auf sich können. General Manteuffel wird in dieser Commission den Vorsitz führen. Die »arten lassen. drei französischen Commiffäre werd.n sein Graf St. Ballier, General Roger und . R-lichs,Correspond,nz' vom 8. Juli berichtet: Man wird sich ein Ober-Jatendant. D.utscherseits wird u. A. der Militär-Jntenbant Eiigelharvt noch der Aeußerungen entsinnen, welche der als Commissäx de« Krirg«minisier« der ,heilnehmen. Berathung br« Invalidenpenflonsgesetze« beiwohnende Hauptmann v. Plötz bezüg- Ein Erlaß dc« Krieg«mi,iisteririm« vom 5. Mai gab die Erlaubniß, einzelne r des höheren Ehrgefühls der Oistziere gegenüber dem der gemeinen Soldaten Waffen, welche Personen als Andenken auö Frankreich mitgebracht haben, denselben Ilch erlaubte. Man wird sich auch ferner des ganz entschiedenen Dementis ent- als Eigcnthum zu belassen, gegen Entrichtung des Taxwerthcs. Dahin gebende »tttnen, wtlchcs der Reichskanzler bet Gelegenheit der Berathung des Dolations- Anträge, welche von außerhalb des TruppenverbandcS stehenden Personen Mellt Keptz s für die Reserve- und Landwehrmannschaften dem Herrn v. Plötz zu Thctl werden, sind an das betreffende Generalcommando zu richten. Die dieserhalb an mhT inQd)t,lm cr btm jungen Herrn zuvor sei einer zufälligen Begegnung das Generalcommando gerichteten Anträge werden von demselben an das Land- mu oemselben im sitzungösaale sehr deutlich seine nicht- weniger als wohlwollende wehrbezirkscommando, in dessen Bezirk der Antragsteller sich aufhält aesandt weflnnun- zu erkennen gegeben hatte. Wir wir jetzt hören, hat es bei dicseo. welches demnächst die Waffen toxircn und nach Bezabluna einen Ausweis über öffentlichen Dementi durch den Fürsten-Reich-kanzler nicht sein Bewenden gehabt, das erlangte Eigenthumsrccht ertheilen wird. Haupimann ». Plötz wegen dieser Aeußerung auf amtlichem Wege In Betreff der Angelegenheit wegen Erhöhung der wechselsei,igen Brrtrttuna ""»Uche Zurechtweisung zu The,, geworben, au« ber in unzwei- ter in Wien unv Berlin zu Bolschaften ist noch zu bemerken, Voß Fürst BiSwa.ck « ^r60r8elll> d°b die vorgesetzte Behörbe de« Herrn v. Plötz feine feinen Widerspruch gegen Vie Veränderung erst bann aufgab, al« ihm Kaiser Wil- «nstcht über die geringere Ehrenhaftigkeit der Mannschaften durchaus nicht theilt. Helm dieselbe als seinen persönlichen Wunsch bezetchnlte. Der deutsche Reichs- taillier trug übrigen-, wie au- Wien gemeldet wird, Sorge, jenen Widerstand von vornherein als einen principiellen zu kennzeichnen und keinen Zweifel darüber zu lasse», daß e- ihn freue, von dem angenommenen System, keinen Botschafter zu ernennen, Oesterreich-Ungarn gegenüber eine Ausnahme machen zu dürfen. Es wird amtlich darauf aufmerksam gemacht, daß der Eintritt in Frankreich nur gegen Vorzeigung eines giltigeu Reisepasses gestattet wird, und daß dazu das Visa eines französischen Consularagenten erforderlich ist. Die Gebühren für ein solche- Visa betragen zehn Franken. Reisende, welche nur im Besitz einer Paßkarte find, werden an der Grenze zurückgewiesen. Die Deputation lothringischer Hüttenwerk-Jntereffenten hat ihren Aufenthalt in Berlin «och verlängert, um mit den Mitgliedern de- Reichskanzleramts über die Regelung der ihre Industrie zunächst betreffenden Fragen zu conferiren. In erster Linie handelt es fich dabei um die Feststellung eines einheitlichen Tarifs auf den elsaß-lothringischen Bahnen, auf deren verhältnißmäßig kurzer Strecke, als Rückwirkung des Krieges, zwei oder drei verschiedene Tarifsätze für Waarentrans- Porte bestehen. Die Deputation findet überall das freundlichste Entgegenkommen. Der Generalkonsul des deutschen Reiches in London, Herr Wilke, macht bekannt, daß in Angelegenheiten der Versicherungsgesellschaft „Albert" alle die- jenigen, welche ihren Anspruch nicht gegen die „Albert", sondern gegen eine der mit dieser verschmolzen gewesenen, im Separatconcurse befindlichen Gesellschaften geltend machen wollen, diesen Anspruch bis spätestens 31. Juli d. I. anzumelden haben. Ebenso haben bis zum 31. Juli d. I. die Inhaber von Renten (annuilies), sowie diejenigen, welche eine AurstattungSsumme (endowment) zu fordern haben, gleichviel ob der Anspruch gegen die „Albert" oder gegen eine ihr einverleibte Gesellschaft aufrecht erhalten wird, ihren Originalcontract vorzulegen. Die Liqui- datoren hoben bisher den Grundsatz ausgestellt, daß eine kumulative ForderungS- anmeldung gegen die „Albert" und gegen eine der mit ihr verschmolzenen Gesell- schäften unzulässig ist; diejenigen, welche jetzt ihre Befriedigung aus der Masse einer der letzteren Gesellschaften verlangen, laufen daher Gefahr, mit ihrem Anspruch an die Masse der „Albert" abgewiesen zu werden. Herr Wilke ist gern bereit, die Mittheilung deutscher Versicherter an die Liquidatoren zu vermitteln. Das neue Manifest des Grasen von Chambord wird von der „Pall Mall Gazette" erbarmungslos verarbeitet. „Wir haben nie sonderliches Vertrauen zu den Aussichten des Grafen auf den Thron Frankreichs, noch zu feiner Tüchtigkeit als Herrscher gehabt; allein wir müssen gestehen, von seinen Talenten zum Selbst- morde hatten wir noch keine entfernte Ahnung. Das erste Anzeichen in dieser Richtung lieferte der Brief vom 6. Juni, in welchem den geschlagenen und mit Schmach bedeckten Soldaten des Kaiserreichs in einer Weise geschmeichelt wurde, die eher eines Commis Voyageur, als eines Fürsten würdig war, und die den betreffenden Herren selbst Ekel erregen mußte. Dieser Brief reichte vollkommen hin. Er machte Den Prinzen für Jedermann, der von einem Fürsten Würde, oder, wenn nicht Würde, doch wenigstens Selbstachtung erwartet, vollkommen unmöglich. Allein der Graf ist entschlossen, eines schauerlichen Todes zu sterben, und während er noch von der selbst geschlagenen Wunde blutet, greift er wieder zur Feder und zerfleischt sich aus'- Reue. Er hat einen neuen Brief geschrieben, einen meiner- lichen, jammerseligen Brief, in welchem er vor das Publikum tritt, um die weiße Fahne an seine Fürstenbrust zu pressen, während er mit der andern freien Hand Jedermann Anerbietungen gemacht, den Communalisten wie den Constitutionalisten, kurz Jedermann, besonders aber den Soldaten: „Franzosen! Ich bin in eurer Mitte," rüst er, „aber ich muß scheiden!" Warum, wird nicht gesagt, thut auch nichts zur Sache; denn wahrscheinlich spielt der Graf doch nur die Rolle des Liebenden, der, in Zähren zerfließend, ausrust: „Geliebte, ich muß mich aus deinen Armen reißen! ' dabei aber höchstens beabsichtigt, nur desto fester in die besagten Arme geschlossen zu werden. „Ich verlasse daher mein Chambord, das euer Ge- schenk war; aber ehe ich scheide, muß ich euch sagen, daß ich mich nicht von euch trenne!" Und dann werden uns nach einigen Andeutungen von dem Reiche, das auf breitester Grundlage mit allgemeinem Stimmrechte rc. gegründet werden soll, unter Schluchzen einige geschäftsmäßige Winke gegeben, die ausnehmend königlich lauten und mit der Erklärung schließen, daß Heinrich V. die weiße Fahne nicht verlassen kann. Das ist ein würdiges Ende für eine Proklamation, welche pathetisch sein soll und ihren Zweck verfehlt, weil sie höchstens lächerlich ist." Die mit letzter Post eingetroffenen Newyorker Blätter veröffentlichen das folgende Telegramm aus Kingston, Jamaica, vom 23. Juni: Von St. Thomas liegen Depeschen bis zum 17. d. M. vor, denen zufolge der Vereinigten-Staaten- Kriegsdampfer „Watara" am 12. von San Domingo abgegangen war und am 4. mit etwa 1500 Mann bet San Juan einen Angriff gegen eine etwa gleich starke Truppenmacht Eabral's ausgeführt hatte. Die letzteren wurden mit schwerem Verluste zurückgeschlagen, verloren 2 Kanonen, 18 Gefangene und das Lagerfuhrwerk. General St. Clair wurde getödtet. Als Cabral sah, daß er fich zurück- ziehen müsse, befahl er, das Pulvermagazin in die Luft zu sprengen. Dies geschah, und fast die ganze Stadt San Juan wurde zerstört. Präsident Baez, welcher während der Action in Azua geblieben war, ist seither nach der Hauptstadt zurückgekehrt. Darmstadt, 11. Juli. Heute langte hier die erste Abschlagszahlung von der französischen Kriegs-Kontribution Seitens des Reiches an Hessen in der Höhe von 2y2 Millionen Thaler an. Dieselbe gehört nicht zu Den Summen, welche auf Hessen zur Versorgung der Invaliden, zur Entschädigung der Reservisten und Landwehrmänner kommen. Der ganze auf Hessen fallende Antheil der Kriegs- Contribution soll 34 Millionen Thaler betragen. (Mainztg.) Biebrich, 10. Juli. Herzog Adolph von Nassau ist gestern Nachmittag nach einem mehrwöchentlichen Aufenthalte auf Gräfenberg wieder in Frankfurt eingetroffen. t Berlin, 12. Juli. Nach hier eingetroffenen Soldatenbriefen aus Rheims, das den deutschen Truppen während des Krieges einen ganz erträglichen Aufent- halt bot, ist das Leben dort ein recht unangenehmes geworden; Die Soldaten Dürfen nicht mehr einzeln auf Der Straße erscheinen, wenn sie nicht die größte Gefahr für ihr Leben laufen wollen. Tagtäglich finden bis in Die Nacht hinein Die blutigsten Schlägereien zwischen Truppen und Der zahlreichen Arbeiterbevölkerung statt, wobei bereits mehre Deutsche ermordet wurden. In Folge dessen wird feit Dem 5. d. Der Belagerungszustanv mit unnachsichtlicher Strenge gehandhabt, Patrouillen zu 50 Mann durchziehen unaufhörlich Die Stadt, bei Strafe Der Arre- tirung Dürfen die Einwohner nicht mehr zu Zweien auf der Straße stehen bleiben, »ud mehre Franzosen sind bereits standrechtlich füsilirt. — Die Geisel des Krieges, so fürchterliche Wunden sie auch schlug, scheint an den Franzosen ganz spurlos vorübergegangen zu sein; sollten nicht die französischen Behörden die Mission ia sich verspüren, einer möglichen Wiederkehr derselben vorzubeugen? Fürst Bismarck will absolute Ruhe auf seinem TuSkulum Varzin haben, und die ist ihm Denn auch nach Der Titanenarbeit des letzten Jahres in ausreichendem Maße zu gönnen. Wie gestern die „Nordd. Allgem. Ztg.", so lügt heute Die „Kreuzzeitung" in Dem ihr eigenen Lapidarstil Die Ueberfüllung des Varziner Briefbeutels mit Den unbeDeutenDpen Gesuchen, und knüpft Daran die Mahnung: Für solche Correspondenzlustige, Die auf das Bedürfniß des Fürsten-ReichSkanzlerS nach Ruhe keine Rücksicht nehmen, mag es gut fein , wenn sie erfahren, daß Fürst Bismarck von diesen tausend Briefen nicht einen lesen kann und Darf, von Beantwortung zu schweigen. ä> Der neue französische Geschäftsträger am hiesigen Hofe, Marquis De Gabriac, hat bereits mit feiner Gemahlin das seit Jahresfrist vollständig verödete Hotel Der ranzösifchen Gesandtschaft Hierselbst, am Pariser Platz, bezogen. Berlin, 13. Juli. Eine Bekanntmachung des k. Bankdirectoriums zeigt an, daß Die Bank-Commandite zu Frankfurt a. M. ihre Wirksamkeit am 18. Juli beginne. München, 8. Juli. Arn 24. und 25. Juni hielt Der Bischof Heinrich von Passau zwei Predigten, worin er Der Gemeindebürgerschaft dieser Stadt vorwarf: daß in Bayern, vorzugsweise in Niederbayern und ganz besonders in Der Stadt Passau, sich Bestrebungen kund gäben, den Neligionskrieg zu entzünden; diese Be- tredungen seien eine Schmach und Schande, die mit unauslöschlichen Zügen in >er Geschichte Der Stadt Passau verzeichnet bleibe. „In Der Stadt Passau — ägte Der Bischof wörtlich — gab jede Siegesnachricht Anlaß zu einem neuen Saufgelage, und buchstäblich folgte ein Rausch auf Dem andern. Während unsere braven Truppen für uns ihr Blut vergossen haben, wurde in Passau in ausge- lassenster Weife gefressen, gesoffen und jubilirt. Während unsere Truppen mit den größten Entbehrungen zu kämpfen hatten, wurde hier Dasjenige, was man zur Linderung ihrer Leiden hätte verwenden können, verputzt und durch die Gurgel gejagt." Und endlich machte Se. Gnaden der Stadt das Kompliment, „daß in Passau Saufereien und Unzucht an Der Tagesordnung feien, und daß diese Stadt noch das Schicksal von Sodom und Gomorrha erreiche". Diese gegen die ganze Einwohnerschaft gerichtete Anschuldigung begründet Der Bischof damit, daß „er allein Daß ausschließliche Recht habe, seinen Diöcesanen über ihr religiöses und sittliches Verhalten ein Zengniß auszustellen". Hiergegen veröffentlichen Magistrat und Gemeinde-Ausschuß von Passau einen förmlichen Protest, welcher die ober- hirtlichen Injurien in würdiger und maßvoller Weise zurückweist, und damit schließt, daß alle in den angeführten Predigten erhobenen Vorwürfe als „unwahr" und „unverdient" erklärt werden. „Wir haben" — heißt es Darin — „nie an Den bischöflichen Rechten gerüttelt, und lassen auch heute Die Frage unerörtert, ob ein Bischof feine Zeugnisse in jeDer Form und in der verletzendsten Weise ausstellen Darf, und ob wir auf Dem vom hochw. Herrn Bischof betretenen Wege wirklich vollständig rechtlos sind. Aber Dagegen protestiren wir mit aller Entschiedenheit, daß der hochw. Herr Bischof berechtigt sei, uns in politischen und weltlichen Angelegenheiten irgend ein Zeugniß auszustellen; auch in religiösen Angelegenheiten verwahren wir uns dagegen, daß der hochw. Herr Bischof Thatsachen entstelle." Charakteristisch ist noch, daß dieser Protest mit allen gegen die einzige Stimme des gleichwohl mitunterzeichneten Vorstandes des Gemeinde-Ausschusses, Herrn A. Pummerer, beschlossen wurde. Wie übrigens Bischof Heinrich die liberale „Passauer Zeitung" in den Bann gethan hat, so scheint anderswo Der Beichtstuhl benützt zu werden, um Der „Allgemeinen Zeitung" beizukommen. Wenigstens läßt sich dies aus folgender offener Zuschrift schließen, welche im „Salzburger Volksvlatt" an Die Adresse des Pfarrers Fleißner bei der Dortigen Spita'.kirche gerichtet wirD. Sie lautet: „Seitens meiner Gemahlin wurde mir Die befremdende Mittheilung gemacht, daß Sie die „Augsburger Allgemeine Zeitung", eines der anerkannt besten deutschen Blätter, als ein auf dem Index stehendes, mithin für Katholiken verbotenes Blatt bezeichneten. Ich muß dies entschieden in Abrede stellen. Ich halte es übrigens für unchristlich, Durch derartige Pressionen den Hausfrieden einer Ehe zu stören. Würde Die „Allgem. Ztg." heute wirklich auf Den Index kommen, Dann müßten wohl Die gelefensten Blätter Der Welt der Konsequenz halber ein gleiches Schicksal erleiden. So weit sind wir nun , gottlob , doch noch nicht gekommen, und um so unangenehmer berührt es mich, daß ein Mann im Priestcr- gewand einer gutgläubigen Katholikin derartige Verhaltungsmaßregeln an die Hand giebt, Die bei gemischten Ehen zumal nur Zwietracht und Unfriede säen. Indem ich Ew. Hochwürden dringend ersuche, im Interesse des Friedens derartige unauthentische Pressionen in Zukunft lieber doch unterlassen zu wollen, zeichnet achtungsvollst Salzburg, 7. Juli 1871. Graf zu Sayn-Wittgenstein, Villa Eisenheim." (F- I.) München, 10. Juli. Die „Augsb. Allgem. Ztg." theilt das folgende Aktenstück mit: „Den Truppen des 1. bayerischen Armeecorps sowie Der k. preußischen 8. Infanterie-Division wurden in Journalen — namentlich in de« „Times" vom 15. September v. I. durch Veröffentlichung eines Schreibens des Herzogs von Fitz-James d. d. Paris, 12. September — der Vorwurf gemacht, im Kampf um Bazeilles am 1. September v. I mit ungerechtfertigter Grausamkeit gegen Die Bewohner des genannten Ortes gehandelt zu haben. Bayern und Preußen sollen, um die Einwohner für ihre Theilnahme an der Vertheidigung zu strafen, das Dorf angezündet haben. Die Garde nationale fei größtentheils geblieben, Die Einwohnerschaft hätte sich tn die Keller geflüchtet gehabt; Weiber, Kinder, alle wären verbrannt worden. Von 2000 Einwohnern wären kaum 300 übrig geblieben, welche erzählten, die Bayern hätten ganze Familien in Die Flammen zu- rückgestoßen und Die Frauen erschossen, welche entfliehen wollten. Um nicht bloße Behauptungen Diesen Anklagen entgegenzustellen und um Die Unwahrheit derselben actenmäßig beweisen zu können, habe ich während des Krieges nicht geantwortet, nach Abschluß des Friedens aber durch die gefällige Vermittelung des Deutschen EivilcommissärS von Den französischen Behörden, namentlich Dem Herrn Bellomet, Maire von Bazeilles, einen erschöpfenden amtlichen Bericht über alle während Des Kampfes vom 31. August und 1. September verunglückten Einwohner erholt. Nach diesem officielle« Bericht beträgt Die Gesammtzahl Der Todten, Verwundeten und Vermißten der Einwohnerschaft 39, Darunter verbrannt und erstickt 3 bettlägerige Frauen, 3 Männer unD 2 Kinder; getödtet, vermißt und verwundet während Des zweitägigen Kampfes 1 Frau und 30 Männer, in Summa 39 Personen. Der größte Theil Des Dorfes wurde ein Raub Der Flammen Durch die zweitägige gegenseitige Beschießung und den sechsstündigen mörderischen Straßen- Am 16. Juli: 231,641,000 3,325,000,000 Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 16. bis 22. Juli besorgt Pfarrer Landmann. Versteigerung eines Aaffel- ochsen. 2950) Montag den 24. Juli d. I-, des Vormittags 1 l Uhr, soll ein abgängiger fetter Fasselochse, der Kirchliche Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Feilgebotenes. 8 iBrauermalz, esteb Qualität, bei . gE. Pitt Han. Frischbäckrr zu Gießen. Sonntag den 16. Juli. Heinrich Kuhn am Kreuz, Ludwig Schneider in der Neustadt und Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. 71 starke Tannen-Bauholz-Stämme von 909 Cubikfuß, 1318 starke Tannen-Stangen von 3898 Cu- bikfuß. Alsdann werden Dienstag den 18. d. Mts-, Morgens 9 Uhr, im District Erlesberg: 7600 Wellen Tannen-Forstreiser, meistens zu Bohnenstangen tauglich, versteigert. Lich, am 11. Juli 1871. Fürstliche Oberförsterei Lich. E i g e n b r o d t. Zu düser Summ« muß man noch hinzusügen: 27,000 Gtävte, Flecken Dörfer, Hutten, Schlösser, Meiereien und Pachthöfe, welche in Frankreich oder in den Colonien zerstört wurden, sei eS durch den Bürgerkrieg, sei ea durch die fremde Invasion. welche beide durch die verrückte Wuth der revolutionären Versammlungen heroorgerufen wurden. Während dieser 15 Jahre hat Frankreich außerdem 4,027,000 Menschen durch Proskriptionen , durch innere und äußere Kriege, durch Ersaufen, Verhungern und auf dem Schaffst zu Grunde gehen sehen. Zweite Republik. Innerhalb 4 Jahren hat die zweite Republik wenigstens 4 Milliarden ausgegeben. Wir erinnern an: die 45 Centimes-Steuern, an die Vermehrung der öffentlichen Schuld, welche unter der Restauration 70 Millionen und unter der Regierung Louis Philipp- 77 Millionen betrug und sich unter der zweiten Republik auf jährlich 179 Millionen oder 716 Millionen in vier Jahren hob.' Die Zahl der Menschen, welche bei den republikanischen Erhebungen im Februar und Juni 1848 getödtet worden sind, kann auf 20,000 geschätzt werden. Dritt« Republik (10 Monate). Die dritte Republik hat den Krieg nach Sedan fortgesetzt, als man ihr einen annehmbaren und nothwendigen Frieden vorschlug. Die Intervention der Mächte, namentlich die Rußlands, wurde abgewiesen und die Wuth und der Ehrgeiz der Republikaner des 4. September hat uns 150,000 Menschen gekostet, welche vom 4. September 1870 bi« zum 2. Februar 1871 gestorben oder bei der Armee getödtet worden sind. Die Leute, welche sagten, keinen Stein von unseren Festungen, keinen Zoll unseres Bodens abtreten zu wollen, haben einen Vertrag abgeschlossen, der Preußen Elsaß und Lothringen mit 500,000 Einwohnerv übergab. Der zweite Theil des Krieges (nach dem Falle des Kaiserreichs) hat unsere Schuld um sieben Milliarden vermehrt. Zu diesen rechnen wir die von Preußen in Folge der Fortsetzung deS Kampfes verlangte Erhöhung der KriegScontribution und die Ausgaben ohne Controlle, welche die Regierung Gambetta's gemacht hat. Und es ist uns unmöglich, auch nur annähernd abzuschätzen, wie viele Städte, Dörfer, Häuser von den Preußen verbrannt und zerstört worden find. Der Aufstand der Commune, welcher unter dem Rufe: „ES lebe die Republik," inS Leben trat und von vielen Republckunern in der Provinz gebilligt wurde, hat wenigstens 30,000 Franzosen daS Leben gekostet. , Er hat die Zerstörung eines TheilS der Denkmäler der Stadt Paris verursacht. Der ge- sammte Schaden, den dieser Ausstand angerichtet hat, wird von den Gemäßigtsten auf 4 Milliarden geschätzt. Kurz zusammengefaßt: , Während 19 Jahren und 6 Monaten, in welchen sie die Angelegenheiten Frankreichs leiteten haben die Republikaner durch ihre Verbrechen, ihre Wuth, ihren Ehrgeiz, ihren Despotismus, ihre Unfähigkeit und ihre Unvorsichtigkeit 4 Millionen 227,000 Franzosen getödtet und 71 Milliarden Francs verbraucht." Besondere Bekanntmachung. Das Schuldenwesen des K o n r a d Wallbott II. von Steinberg. Oeffentliche Ladung. 2272) Gegen Konrad Wallbott II. von Steinberg ist der förmliche Concurs- Prozeß erkannt morden- Es werden daher Alle, welche Ansprüche an denselben zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche scheinenden Gläubiger werden tn diesen Punkten als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen beitretend angesehen. Gießen, den 23. Mai 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stammler, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Versteigerungen. Holzversteigerunq in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 2917) Künftigen Montag, den 17. d. Mts., Morgens 9 Uhr, sollen imDistrict Münchwald, auf dcmSchlag- wcg am Weidensceeck und Albacher Wald anfangend, nochmals versteigert werden: 151 starke Eichen-Bauholz-Stamme von 6065 Cubikfuß, (Was die Republiken kosten.) Das „Journal de Roubair" bringt folgende d- ÄÄ 54 Milliarden 963 M '00 D^ft^unerhürte Summe vertheilt sich folgendermaßen: Gebalt an die höchsten Staatsbeamten Verkauf der Nationalgüter Ausgegebene Assignaten . ZwangSanlrhen . . - Ausgabe von Anweisungen i Morgens: Pfarrer Landmann. (Verpflichtung des neu gewählten Kirchenvorstandes. ) Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. . . 47,000,000,000 . . 2,000,000,000 . . 2,407,000,000 54,963,641.000 ,ä‘»l ftorbi 611 «Ifa* K u„b - "Mut!# z tot t„ y Mahnung; !"°i SM »von SBtant« r'6 te ttrtt Hotel de! iuB16 i«gt an, °° 18. 3uli J Heinrich von stott vonvars: 1 tn ter Stadt diese Be. Zügen In att Pchu - 1 kioein neuen Dahreib unsere -ffau in üusge« eupven mit den man zur die Gurgel wnt, „tatz in datz diese Stakt gegen die ganje omit, katz „er ' religiöses und lichen Magißrat kicher die ober- damit schiirtzt, „unvahr" und - „nie an den nciuit, ob rin Weise autjiellti i Dege wirklich Snlschietechit, weltlichen An« Sngtlegenheilen achen entssrlle." injigt Stimme sei, Hmn A. »alt „Passauer chtssuhl benützt Ich sich zer 8olte6lüttfl e gerichtet M »re Mittheiluns । rer anerkannt , für Katholiken rke ßeLen. 34 suefrt'eden einer jnW kommen, uenz halber ein noch nicht gt' nn im rirzrk an dü c llnsrieve säen, nct-n« ,vllt-, I*1 len, ( folgfff' , prt«6i|4‘” 8„ ' liBrt" W» . w* * ,i.Wf ,1dl 8'i'" Ä»* ■ jdjo M "„'S"* S:: t’«'“ ® t er"' t’.j. 3 lei'' - : 39 •»*', «iS* en*1' in dem Termin ~ ,, , „ Samstag den 22. Juli l- I-, Vormittags 10 Uhr, bei Meidrmg des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier anzu- . melden und etwaige Vorzugsrechte bet Ulet- duna Verzichts auf dieselben zu begründen. Gleichzeitig soll in diesem Termine die Gute versucht und eventuell ein Massecurator und Gläubiger-Ausschuß erwählt, sowie deren Befugnisse festgestellt werden. Die nicht er-I und Häuftrkampf gegen da« 12. französische Corp«, namentlich gegen die Divtsion der Marine-Infanterie, wobei mein Corp« 2000 Mann an lobten und Berwun- beten verlor. Wenn Ziffern reben, kann ich bie Worte der Rechtfertigung sparen und mit dem Wunsch? schließen, daß alle Diejenigen, welche sich durch bie im etilen Schrecken erklärbaren Uebertreibungen ,u ungerechten Anklagen verleiten lieben ihre Sprnpathie bin unglücklichen Einwohnern hinfort durch reichliche Unter« «Übungen beweisen werden, denn der Maire Bellomet fügt dem Rapporte bei, baß feit ber Schlacht von bin 2018 Einwohnern 140 bi« 150 burch Krankheiten n stoige von Mangel und El-ub »erstorben seien. Rane, , ben 29. Juni 1871. Rebr v b Tann, (Seneial-Gommanbant be« 1. bayerischen Armereorp«." ■ Stuttgart, 13. Juli. Der preußische ©efanbte, Freiherr v. Rosenberg, hat fich uach Friedrichshafen begeben, um ein Glückwunschschreiben be« beutschen Kaiser« an silbernen Hochz-it«f-ste dem Königspaare ju übergeben. Mublballsen, 10. Juli. Gestern entstand hier ein Auflauf, der leider wie der ähnliche vor einigen Tagen ein Menschenleben gekostet hat. Gin Arbeiter wurde tödtlich, jedoch, wie bie Zeugen aussagen, burch einen Schuß, ber au« bem Publikum kam, verwundet. Constatirt ist, baß ba« Militär, welche« bie au« An. lü6 ter Ruhestörung verhafteten Personen abführte, nicht geschossen hat. (Der Getödtete ist bereit« mit etwa« Demonstration begraben worben; em Muhlhauser legte ihm eine eiserne Krone auf’« Grad.) Der Krei«bireetor hat mit Rücksicht auf biefe Ereignisse folgende Bekanntmachung erlassen- In Folge nächtlicher Exeeffe wird zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung Folgende, bestimmt: 1) Alle diejenigen Personen, welche in ber Stabt Mühlhausen weder ihren Wohnst« noch Arbeit oder Unterhaltsmittel haben, wer- den angewiesen, sich unverzüglich in ihre Heimath zu begeben. Arbert«lose Personen, die keine Mittel zu ihrem Unterhalt nachweisen können, werden, wenn sie hier nickt ortung-hörig sind, im Betretungssalle verhaftet. 2) In ben Straßen ber Stabt Mühlhausen bürfen nach lO UHr Abenb« nicht mehr al« zwei Menschen mit einanber gehen ober stehen. Zuwiderhandelnde werden im Betretungsfalle serbaftet. 3) Alle Schankwirthschaften, Restaurationen und Easö« in ber Stabt, sowie in sämmtlichen Orten ber kanbcantone Mühlhausen sind um 10 Uhr Abend« iu schließen. Im Falle der Zuwiderhandlung werden die betreffenden Loeale Polizei- lich gant geschlossen. 4) Schließlich ersuche ich da« Publikum dringend, alle Eon- fliele mit den Militärpatrouillen zu vermeiden, da dieselben ben Befehl haben, im »aBe von Widersetzlichkeit von ihren Waffen Gebrauch zu machen. Muhlhaussn, den 10. Juli 1871. Der Kreib-Direetor. Dr. Schultze. Triest 12. Juli. Aus Alexandrien wird gemeldet, daß der französische Consul^ die französischen Staatsangehörigen zum offenen Widerstande gegen die Maßnamen der Landesregierung aufgrfordert haben soll. Die ägyptische Regierung hätte die Sache bei dem ConsularcorpS anhängig gemacht und beabsichtige bei ber französischen Regierung ernste Reklamationen. 6 Nom 11. Juli. Der Papst ist bedenklich unwohl. Die Aerzte haben tbm die äußerste Schonung und die größtmöglichste Ruhe verordnet. London H. Juli. Unterhaus. Monk kündigt auf übermorgen eine In- tervellation a/wegen der ungenügend gastfreundlichen Aufnahme des preußischen Kronprinzen-Paares im Gegensatz zu der Seitens des Königs von Preußen be- wiesenen Gastfreundschaft. Im Oberhause interpellirte Rekel,ffe ob cs begründet sei daß die Pforte einem russischen Geschwader, welches nach Odessa hatte gehen woll-n" die Durchfahrt durch bie Darbanellen gestattet habe. Lorb Granville ertoibertt baß bi«her hierüber keine Mittheilung im auswärtigen Amte eingegangen fei • nach seiner (be, Minister«) Ansicht würbe jeboch bie Pforte ein solche« An- fuften ber russischen Regierung schwerlich bewilligen. $ Sfiemnorl 10. Juli. Die irischen Katholiken bewaffnen sich unb brohen, die Orangistenproeessivn am fommenten Mittwoch anzugreifen. Mehrere Regimenter sinb angewiesen worben, sich zur Aufrechlerhaltung ber Orbnung bereit zu halten unb man besorgt eine ernstliche Ruhestörung Abenb«. Um jebe Ruhestörung ju «ermeiben, hat ber Chef ber Polizei eine Orbre erlassen, welche bie Orangisten- proceffton verbiete . @jn blutige« Hanbgemenge fanb heute zwischen Katholiken unb Orangisten Stall. Da« Militär gab Feuer; mehrere lobte, niele Berwunbete blieben auf dem Platze. Weitere Exeesse werben befurchtet. Vermischtes. Gemeinde Ruppertsburg gehörend, an btn Meistbietenden versteigert werdem Ruppertsburg, am 10. Juli 1871. Großherzogliche Burgermcistsrei Ruppertsburg- Wagner. 2975) Montag den 17. Juli d- I-, 9tachmittags 2 Uhr, soll das zum Nachlaß des Schlossers Ludwig Weber dahier gehörige Schlossenverk- zeug meistbietend versteigert werden- Gießen, den 14. Juli 1871. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Börsennachrichten. 13. Juli 1871. Actien. Oest. Creditact. 270 Vs 5% östr. F. St. E. B. 3893/< Lombard. Bahn I66V4 Ludwigsh.-Bexbach 183 Maxbahn 125 */2 Bayer. Ostbahn 129V4 Hess. Ludwigsb.-Act. 1543,4 Rhein-Nahebahn-Act. 38 V2 Oberhessen n 74 Wechsel. Amsterdam k. S. 991/» Augsburg k. S. 997/s Berlin k. S. 105 Bremen k. 8. 96Vs Brüssel k. 8. 93V2 Hamburg k. 8. 87 Vr Leipzig k. 8. 93 London k. 8. 1181/* Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93Vg Wien k. 8. 95‘/4 ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 3l/z0/g G. Preuss. 472% Oblig. 97 */4 Frankf. 3*/8°/o Obi. 82 ’/< Nass. 4*/z % Obi. 97 Kurhcss. 4% „ 873/4 Gr. Hess. 5°/q Obi. 102 n n 4O/o „ 9 2 3/4 ff n W/o n - 1 Bayer. 5% n 1007/8 _ 41/2% 1jährige 987/8 40/g 1jährige 923/4 Wiirtemb. 4^2% Obi. 97 V2 ' Baden 41/2% Obi. c. E. L. 963/» ' Oesterr. Silberrente 561/4 n Papierrente 473/< - n 5°/u M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881r 99 _ n 1882r 96s/8 . „ 1885r 96'/. „ 1887r 9674 Spanier, neuest. 3% 311/2 Prioritäten. 30/g öster. Stsb.-Prior. 57Vs 30/g öst. s. Lombard 73 V2 30/g Livorneser 32V< 50/0 Toscaner 51^/ö 5% Elisabcth.-Prior. 78V2 do. II Emiss- 76 CJeldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 45-45V< Sachs. n — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 n doppelte 9 44—46 Holl. ft. 108t. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—36 20 Frankenst. 9 20V,—21V2 Engi. Sover. 11 55—56 Russ. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 24—25 Anleheiisloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 653/< Lassan 25 ft. 39 4% bayr. Präm.-Anl. 109 Ansbacher 7 ft. 11V2 40/g badische Loose 108 Badische ft. 35 Loose 66 Oestr. ft. 250 v. 1854 745/s 1858r Prioritätsloose 165 1860r Loose 83 Vs 1864r n 125 Braunschweiger 181/» Stadt Florenz 82 V4 Actlen. Frankf. Bank 136V« Frankf. Vereins-Kasse 108 Darmst. Bankact. 365V4 Wien Bankaotien 735 Galizien 236 i/4 3 z> . >r 199 frist Olis 9?e Cnglifche glafirte Thonröhren für Canal- und Wasferleitnngen stets einige Tausend Fuß vorräthig 3", 4", 6", 9", 12", 15", 18", 24" Durchmesser . —» Verbindungs-Bogen und Syphonröhren- (2692/ Große Eschenh.-Gasse"n. F. F. Ändreäe?" Am LfL 2843) Vom 8. dieses Monats an befindet fi'ch mein Bureau in meinem Haufe in der Garteuftraße (vor Zinßer's Garten.) Gießen, den 4. Juri 1871. || EpHeptisclie Krämpfe (Fallsucht) |I M h f' ? t,riefl,€J dcr Specialarzt für Epilepsie Dr. O. Killlscli In Berlin ü DI Jclzt ^euenburgerstrasse 8. — Schon Hunderte vollständig geheilt. (2970) Sfl empfehlen I. A. Busch Söhne. Vermiethnngen. Grund-Kapital Neserve-Fond Ende 1868 13 Millionen Thaler. 17 Millionen Thaler. Engelbach, Hofgerichts - Advocat. _ 2884) Ein Schneidmüller findet sogleich Beschäftigung in der Holzschneiderei von Forster, Rühling & Comp. ______________ zu Lich. 2978) Ein guter Pferdeknecht wird gegen hohen Lohn sogleich in Dienst qe= sucht. Carl Ock-I Vermischte Anzeigen. 2979) Die Unterzeichnete macht hiermit den ver ehrlichen Eltern die ergebene 2in- zeige, daß sie eine Strickschule errichtet hat. Anmeldungen werden noch täglich entgegen genommen. Honorar monatltch 30 fr. nrnimt dieselbe Aufträge zum Nähen und Flicken nn Hause an. Adolph Feldhaus Wittwe, Neuenweg Lit. B. Nr. 134. 2980) Möblirte Zimmer zu vermiethen" Neustadt D. 57. 6063) Textorffches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, frei in's Haus geliefert, pr. Flasche 7 kr., von L. Textor, __________________Darmstädter Haus den dauernde Beschäftigung bei Karl Schwan, Schuhmacher. Zur Ertheilung jeder wünschenswerthen Auskunft, sowie zur Vermittelung von Versicherungs-Anträgen, empfiehlt sich Bernhard Beyfnß in Gießen, Carl Gaule in Darmstadt. Frankfurt? = Landkarte.,-Handlung. 2973) Alle Soldaten ans hiesiger welche den Feldrug von 1870 u.nb mrtgemacht haben, werden ru hM auf Samstag Abend ül vas Local des Herrn Wrrth L. Bramm eingeladen. North British and Mercantile Her sich erungs-Gesellschafi in Edinburg u. London (gegründet 18 09) mit Domicil Darmstadt. iSßtr halten I et Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser .. knural-flurrau für Inserate bestens empfohlen. r Empfehlung. 2976) Einem verehrlichen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich von heute ab auch Frankfurter Bier in Zapf genommen habe, und bitte ich um geneigten Zuspruch. W. Hofmann, Seltersweg. Redaction, Druck und Verlag der Brnhl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 150 Bergarbeiter werden von der unterzeichneten Grubenver- S0??”!! ihren Werken zu Ober- Roßbach bet tyrtebberg eingestellt bei Zusicherung guten Verdienstes. Friedberg, im Juni 1871. Die Verwaltung der Friedberger Bergbau- Gesellschaft. Stifft. (2732) ™ 5U diesem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehende Buchstaben oder Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung) deren correcte Uebermtttelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort re rnirh Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des Musiwerke und Spieldosen Stücke spielend, mit und ohne Glocken und Trommel, Castaguetten Himmelssttmmen, Mandolmen zu cn-gros-Preisen, empfiehlt ^utrugnetten, ^°b7) Georg Schäfer, Uhrenhandlung. B e k a n n t m a ch n u g. Nach §. 15 dcr Telegraphenordnung für die Eorrespondenz auf den Linien des Telegraphen-Verems rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme Mitwirken, vollständig kol- lattontrt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungsanstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist. .. c Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem corresvon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcteu Uebermtttelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der teleara- phischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrunasmäßia werden reeommandtrte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich wett die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eiaenttickie Depesche ist. 0 Uliyc Um nun dem correspondirenden Publikunt ein ferneres Hülfsmittel zu bieten sick eine correcte Uebermtttelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nöthia ist — zu sichern, foll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Neeommandirung, wie solches durch §. 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Ausaeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegravhenaebietes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Deveicke beschranken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gesammttaxe zu - 2.6°2) Leinene Kragen, Manschetten, Chemisetten, Knaben-Kragen von 28 Centim Halsweite an, sowie sehr schone fertige Knaben- und Herren-Hemden in Shirtina und' Felder Leinen, Sommer-Unterjacken und -Hosen, Handschuhe, Socken und Bade- Hofen empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen H. Rübsamcn. In meinem Hause ist ein Famihenlogis von 5 Piegen zu ver- miethen. [)r r KT . cr a ii.. , r- L- Woack. Auch können daselbst 2 möblirte Zimmer an einen einzelnen Her abgegeben werden. Billigst und reellste Beförderung der Auswanderer __ nach New-York, Baltimore, Siew-Orleans Havannah, San Francisco, Brasilien, Australien, Westindien rc. mit den berühmten Dampfschiffen des Norddeutschen Lloyd über Bremen, der Hamburg- Amerikanischen Packet-Actien-Gesellschaft über Hamburg, sowie über die H-äfen Antwerpen, Liverpool, Rotterdam, Grimsby cv. Havre. Wechsel zum Tagescourse, direct gezogen auf alle größeren Plätze Amerikas. — Commission, Spedition, Jncasso, Anszahlungen, Auskünfte, Erbschaften, Vollmachten rc. besorgt prompt und billigst (1091) Chr. Wallenfels Jun. Die Gesellschaft schließt Feuerversicherungen jeder Art zu festen und billigen Prämien. — Für Landwirtlrfchaft und Fabriken besonders loyale Bedingungen. — Sicherstellung der Hypothcken-Gläubiger. — Bei mehrjähriger Versicherung unter Vorausbezahlung bedeutender Rabatt. — 2965) Em Pfandschein, Nr. 6618, ist verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, denselben bei der Exped. d. Bltts abzugeben. r uy 2971) Ein Schreinerlehrling gesucht. Näheres bet der Exped. b. Bltts.5 B ; K s?b2) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in der Lampensabrik ron ____ iUtüIIer & Äouffmonu. S Kernerbsen, täglich frisch gebrochen, bei Th. Rautenstrauch, an der Schoor. Neue Matjes-Häriuae empfehlen I. A. Busch Söhne. (2371) ---—------ s t/r übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr. >lei- 2977) Zwei Schuhmachergesellen sin- | Lb&ioneTteS "ur zu den Originalpreiscn der Zeitungs-Ex- n h peoliionen tercamet. Kostcnvoranschlage gratis und umgehend. 6 < n. ’ UU!^aH$rc,^c Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst aün- I nung’fwnco?1“10™' 95eIefle 0rnti§ unb Uebersenduna derselben nebst Rech- -Zur gefälligen Bkachtnng. 806) Havauna-Ausfchust, kr. Mille .32 fl., pr. Stück 2 fr , eine gute Ambalema-Cigarre (Handarbeit) pr. Mille 16 fl., pr. Stück 1 fr., empfehlen (E6) I. A. Busch Söhne. >876) Auf der Ziegelhüte zu Steinfurth kamen zu jeder Zeit Dachziegel, sowie Kalk amr Gattungen, auch Rnssensieine und feuer' lerne, ober nur auf Bestellungen ver- avttigt, auch von mir auf die Baustelle ge- werten. G. H a n s n l t 1149) Marinirte Holländische Vollhäringe, Pr. Stück 6 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne. 316) Der Unterzeichnete offerirt beschlagne Flößhölzer in allen Dimensionen, sowie auch .^ochkant, den Enbikfuß frei Bahnhof hier zu 20 fr. Zimmerarbeiten übernehme pr. laufenden Fuß zu 1’/2 fr. S. Katze nftei n (Holzhandlung.) 2939) Zwei ineinandergehende Stuben sind zu vermiethen in Lit. A. Nr. 130 Asterweg. ' 2802) Cine freundliche Wohnung (auf Wunsch mit Stallung) ist anderweit zu vermiethen bei E. P i t t h a n. 2919) Die Mansarde des P ep p le r'schen Vorderhauses auf dem Seltersberg, seither von Fraulein Daudt bewohnt, ist vom lo. October an anderweit zu vermiethen. 1808) Feste Salz-, Essig- 2609) In meinem Hause sind 9 Zim-! und kleine Tafel-Pfeffergurken n,cJ J ®abinct' Kellern, Holzrenttfen —c rr und Gerathefammern, getheilt oder im Ganzen, zu vermiethen und im August zu bez-ehen. Stallung für 2 Pferde fann dazu {gegeben werden. Dr. Weber I. 2974) Einem verehrlichen Publikum ihiermit 5'^^dlachricht, datz ich vvt.xwnjuy«., nuiuciufcuu uun ven uugemeinenBeitimmunaen lind) dahier als Spengler etablirt|§4 7 bev XeJegrapbenorbnung, doppelt gezählt, dafür jedoch DonT"0bei bet habe. Au g. Becker, Asterwea. I Beförderung resp. Aufnahme der Depesche betheiligten Stationen collationirt werden —-----------------——I— 9 L P ^Gelangt trotzdem em solches unterstrichenes Wort rc. entftellt-in die Hände des Adresiaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können werden dem Aufgeber aus dessallnge rechtzeitige Reclarnation die für die DenelN gezahlten Gebühren zuruckgezahlt werden. ^epe,cye Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrernm, mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet unrecom- B-rlin, dm 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler. Im Auftrage: D e l b r ü ck. 2937) Schilf-Heu zum Verpacken rrn|fud)t Georg Schäfer, I I Uhrenhandlung. j ß Parfümerien aller Art, als : Odeure, Kau de Oo- Jogne, feine Blumen - Haaröle und Pomaden, Toilettcnscifcn, sowie Cos- metiques, Ungar. Bartwichse rc. rc. sind wieder angekommen und billigst zu haben bei Christian Frech, ______________ _________Heilgehülfe. .2972) Von heute an sehr gute Dick- milch, Kaffee, Chocoladc, sowie verschiedene Sorten vorzügliche Weine und H estsi'ches Lagerbier, empfiehlt ___________H- Wagner, in Gleiberg. 1444) Röder'sche Patent-5rochherde, sowie verschiedene andere Sorten von Horden in schöner Auswahl, empfehlen Flick «• Kröll. 112’ k SrTiS $eSui (Nr. 66! (Nr. 67( (Nr. 671 l!:'f Hintrrblickenkli (Nr. 672. (Nr. 673/ ji-tt die Jnhaberpa (Nr. 674/ lüfen, Fridericia, tonluln des Dc (Nr. 675.) Gießen, d Ein Porterne Die Eigenthi W au Gunsten. Zugelaufe Gießen, den Ntit Dir 8»J)tutig aütr po "M 'ton in hü()i 'm« tutopäif^n W« MD Hnh^ MD " Mte fo/gtn 1111,1 i»iWin r«m ■-Äu-"'* ■ ®,lf Dat ^■/eilrQutn6ab!iit (omit die "Ä™pfc! D,n» 4« £K,"9i IMln ’a6« am