liillll) III Preis Liecteljährig 1 ft 12 h. auf Brtvgerlohn. Durch dir Boft öezogen vierteljährig \ ff. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition : Canzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. eine der k. ,J ,8'OOO.COO 'SZahln®e der be. Ufah^bX °°°'» Anleiht Nr. 87. Samstag den 15. April 1871. MWWM» nBmWMMBMIBMMMMMBMI I— M—M HW 1 B—WWP—W — ■ —— JMiMiJi.u~l_:TTiiiirinriw nwimim <===-------------------- ----—------ - I--- Bestellungen auf den Gießener Mnzeiger ™ "* Abonnenten, welche ben Anzeiger bei der Ervedition abhoirn lassen, erhalten denselben für I fl. pr. Quartal. Brodpreife vom 15. bis 22. April 1871, nach eigener Erklärung der Bäcker 4 Pfund gemischtes Brod 21 fr. 2 Pfund gemischtes Brod W/2 fr. 4 Pfund Roggenbrod 18 fr. 2 Pfund Roggenbrod 9 fr. Brodpreife: Bei Bäcker Spier: 4 Pfund Roggenbrod 17 kr. 4 Pfund gemischtes Brod 20 kr. 5 Illinois. rthe von Doll- ntiee auf fünf i . zu collectiren > de» betreffen- | )von I ktrig? ist aof ( r^je-ßondi | --khe fP810, (1400) Bekanntmachung. Betreffend: Die Aufhebung der Uebergangsstelle zu Klein-Linden. Mit Bezug auf §. 2 der Bekanntmachung vom 9. December 1841 in Nr. 39 des Großh. Regierungsblattes wird hierdurch in Folge höheren Auftrags zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die bisher für den Verkehr mit Wein und Obstwein bestandene Ueberqan'qsstelle zu Klein-Linden aufqeboben worden ist. 10 ' Gießen, den 14. April 1871. Großherzogliche Obereinnehmerei Gießen. Schuft e r. Politischer T h e i l. manismuS. Diese Mannigfaltigkeit erkennt der UllramontanismuS für Deutschland an, weil die Tdatsacben hier stärker sind, als seln Wtlle: aber er erkennt sie nicht Daß aber der kirchliche Romanismus entschlossen ist, auf diesem Princip zu beharren, hat er durch die Annahme und Verkündigung des UufehlbarkeitSdogmaS in herausfordernder Weise ausgesprochen. Die Erklärung der päpstlichen Unfehlbarkeit ist die Proklamation des kirchlichen Absolutismus, die Kriegserklärung des Romanismus gegen Alles, was außerhalb der römischen Kirche steht und zugleich gegen das höchste germanische Lebcnspnncip. Ein verfassungsmäßiger Widerstand der kirchlichen Aristocratie gegen die Willkür der Curie ist fortan unmöglich, oder vielmehr es gibt keine kirchliche Aristocratie mehr. Der EpiScopat ist durch das Unfehlbarkeitsdogma in ein kirchliches Präfectenthum umgewandelt worden, welches der Curie unbedingt, den Gesetzen des Staates grundsätzlich nur so weit gehorcht, als diese den Gesetzen Gottes, d. h. also gegenwärtig dem Willen der Curie entsprechen. Gegen diesen Romanismus hat das im Reichstage vertretene deutsche Volk sich ausgesprochen, nicht gegen die katholische Kirche. Die Behauptung der katholischen Kirche, allein die Wahrheit zu besitzen, ist an sich durchaus kein Grund Dingen durchaus von kirchlichen Rücksichten abhängig zu machen haben? Daß die katholische Parlti im Reichstage sich Fraktion des Centrums nennt, daß sie selbst Protestanten, wenn sie ihr Programm unterschreiben wollen, den Zutritt gestattet, ändert natürlich nicht das Mindeste an dem Wesen der Sache. Daß der Charakter der Partei ein entschieden kirchlicher ist, hat sich nicht nur während der Wahlbewegung gezeigt, sondern es ist auch durch die bisherigen Verhandlungen des Reichstags über allen Zweifel erhoben worden; und die Thatsache stebt unerschütterlich fest, daß diejenige Partei, welche die katholische Bevölkerung Deutsch- landS zu vertreten behauptet, die kirchlichen Unterschiede zur Grundlage der politischen Parteistellung zu mau :n und den kirchlichen Gegensatz auf das politische G:biet zu verpflanzen bestrebt ist. Das bloße Vorhandensein einer katholischen Reichstagspartei muß, vorausgesetzt daß diese Partei wirklich als Vertreterin der Gesammtheit der deutschen Katholiken sich betrachten kann, mit logischer Noth- wendigkeit einen politischen Gegensatz zwischen Katholiken und Akatholiken hervor- rufen. Ein solcher Gegensatz nun mag gerechtfertigt sein, wo, wie eS in Spamcn und im Kirchenstaate der Fall war und auch wohl zum Theil noch ist, die Anhänger des einen Bekenntnisses von denen des anderen unterdrückt werden: er ist' entschieden nicht gerechtfertigt, wo das Verhältniß zwischen den verschiedenen Kirchen und ihren Bekennern nach dem Grundsatz der Gleichberechtigung geordnet ist. Zwischen Kathol ken und Protestanten kann also in Deutschland gar fein politischer Gegensatz bestehen, da beide überall gleiche Rechte genießen und auch von einer mit dieser Rechtsgleichheit im Widerspruch stehenden thatsächlichen Dc- dorzugung der Evangelischen und Beeinträchtigung der Katholischen sich nirgends auch nur die leisesten Spuren finden. Die Bekenntnisse begründen selbstverständlich eine kirchliche, aber schlechterdings keine politische Trennung. Also nicht zwischen den Bekenntnissen an sich und ihren Anhängern bcsteht in Deutschland ein Gegensatz, sondern zwischen den Ansprüchen der katholischen Kirche, wie dieselben von den Mitgliedern der katholischen Partei aufgefaßt werden, und den Rechten des Staates. Daß aber ein solcher Gegensatz besteht und bestehen kann, das hat seinen tieferen Grund darin, daß die römische Kirche die Gleichberechtigung der Con- fessionen, die Parität, in der That gor nicht anerkennt. Die römische Kirche hat noch jüngst die DeidammuNgSurtheile wider die Nichtkatholiken feierlich wiederholt, und wo sie die Macht dazu hat, verweigert sie den Akatholiken die Gleichberechtigung, ja selbst die Duldung. Das ist eine so notorische Thatsache, daß man kS unbegreiflich finden muß, wie Jemand nur daran denken kann, dieselbe bestreiten zu wollen. Der politische Gegensatz, der in Deutschland zwischen Katholiken und Nichtkatholiken nicht besteht, wird somit von der römischen Kirche nicht nur im Princip festgeholtcn, sondern auch überall da thatsächlich zur Geltung gebracht, wo die äußeren Verhältnisse es gestatten, ihn zur Geltung zu bringen. Somit steht also in letzter Instanz das romanische Princip, welches die Einheit, wie in staatlichen, so in kirchlichen Dingen fordert und zur Durchführung dieser Einheit überall, wo dies möglich ist, den Arm der weltlichen Obrigkeit in ^lOtttanidtlluS imb Germanismus. ^Anspruch nimmt, dem germanischen Princiv der geistigen Freiheit gegenüber. Ein- Jn den lebhaften polnischen Kämpfen, die im deutschen R'ichStage icher förmigkeit in Staat und Kirche ist das LebenSprincip des Romanismus, freie kirchliche Fragen entbrannt sind, sind offenbar die Symptome auch eines tiefen, Gliederung, lebendige Mannigfaltigkeit in der Einheit ist das Princip des Ger- politischen Gegensatzes zu Tage getreten. Es handelt sich hier vor Allem um die maniSmuS. Diese Mannigfaltigkeit erkennt der UllramontanismuS für Deutschland Frage, zwischen welchen Mächten denn dieser Gegensatz eigentlich besteht. Sind , . T..„ ,______ _______________ die Katholiken von den Protestanten Deutschlands wirk.ich durch eine so tiefe Mufoe», wo er den Staat und Vie G^Üschaft beherrscht, geschieden, daß erstere, um nur ihre Rechte und ihre Freiheit zu wahren, sich zu einer großen politischen Partei zu vereinigen und ihr Verhalten in politischen zu einem politischen Gegensatz zwischen den Confesstonen; denn die Wahrheit ihrer Lehren zu behaupten ist eben das Recht einer jeden Kirchengemeinschaft; sie ist auch nicht der Grund zu einem Gegensatz zwischen der Kirche und dem Starte, der ja der Kirche in GlaubcnSsachen die weiteste Freiheit gestattet. Aber der Anspruch der Kirche, als internationale selbstständige Macht mit dem Staate zu verhandeln, die Gebote der römischen Curie über die Gesetze des Staates zu stellen, das unverhohlene Bestreben, die gewahrte Freiheit zur Erwerbung der Herrschaft zu benutzen, die Bemühungcn, die auswärtige Politik des Staates fremden Interessen dienstbar zu machen und Deutschland auf Bahnen zu locken, auf denen es schon einmal die Macht gesucht und das Verderben gefunden hat, alle diese Ansprüche und Bestrebungen begründen einen Gegensatz, den das deutsch': Volk in ernstem und entschlossenem Kampfe überwinden will und überwinden muß. In diesem Kampfe stehen aber nicht Protestanten wider Katholiken, sondern die Nation, Protestanten wie Katholiken, steht wider die ultramontane Partei, die Niemanden dadurch täuschen wird, daß sie sich Partei des Centrums nennt. Wenn in diesem Kampfe die katholische Kirche selbst bas romanische Princip überwindet, so wird sie vlle Ursache haben, bcr deutschen Nation dankbar zu sein. AZ. Berlin, 12. April. Deutscher Reichstag. Die heutige 13. Plenarsitzung eröffnete Präsident Dr. Simson um 121/* Uhr mit kurzen geschäftlichen Mittheilungen. Die Plätze im Hanse sind nur mäßig, die Tribünen dagegen ziemlich stark besetzt, die Estrade des Bundesrathes fast leer. Der Vertreter des Karlsruher Wahlkreises, Prinz Wilhelm von Baden, ist in das HauS eingetreten und hat auf den Bänken der Conservativen Platz genommen. Aus der Tagesordnung steht: 1) Antrag des Dr. Prosch (^Mecklenburg) : Der Reichstag wolle beschließen, den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage in seiner nächsten Session einen Gesetzentwurf vorzulegen, wonach die in den einzelnen Bundesstaaten vom Gewerbe im Umherziehen zu entrichtenden Abgaben, im Bereiche der Giltigkeit der norddeutschen Gewerbeordnung, nach einheitlicher Ordnung als Reichssteuern zu erheben sein würden. — Dr. Prosch befürwortet seinen Antrag, der tinerfritfl k die lästige Doppelbesteuerung des Hausirgewcrbcs aufhrben, andererseits die Ma-l trtkularbeiträge der Einzelstaaten wesentlich reduciren würde. — Bundeskommissar Geh. Rath Dr. Michaelis. Der Heraushebung einzelner Steuerzweige aus der Competenz der Einzelregierungen und der Herüberführung derselben in die Bun- descompetenz ständen mannigfache Schwierigkeiten entgegen, welche im vorliegenden Falle noch dadurch vermehrt werden, daß der Haustrgewerbebetried gar oft mit dem stehenden Gewerbebetrieb zufammenfäüt. Der Ertrag der Steuer würde übrigens bei den Matrtkularumlagen kaum ins Gewicht fallen. Der norddeutsche Bundesrath habe sich schon im vorigen Jahre mit dem Gedanken beschäftigt, die gesammte Besteuerung des Gewerbes als Bundessteuer zu behandeln; durch den Krieg wurden die Verhandlungen unterbrochen, und sind dieselben der Erweiterung des Bundes wegen noch nicht wieder ausgenommen, aber auch nicht ganz fallen gelassen. Die Bundesregierung werde zu geeigneter Zeit darauf zurückkommen. — Dr. Braun (Gera) hält die Unificirung der gefammten auf das Gewerbe gelegten Steuern für durchaus nothwendig, um die Freiheit auf volkswirthschast- ltchem Gebiete zur Wahrheit zu machen; zur Zeit werde namentlich das Hausir- gewerbe in jedem einzelnen Territorium verschieden und oft ganz willkürlich behandelt. Nach den heutigen Erklärungen von Seiten des Bundesraths ziehe er jedoch in Uebereinstimmung mit den übrigen Antragstellern den Antrag zurück. — Mosle (Bremen) tritt ter Bemerkung des Vorredners entgegen, in Bremen sei durch die Specialgesetzzebung über das Haustrgewerbe die Bundesgewerbeordnung verletzt worden; wenn dort das Hauflren in den Häusern verboten sei, so geschah dies, weil daselbst gewohnheitsmäßig alle Häuser offen stehen, einen Mangel an Bundestreue dürfe man daraus nicht herleiten. — Dr. Braun (Gera). Das sei ihm auch nicht eingefallen, aber er könne doch nicht die Ansicht unterdrücken, daß man die Häuser nicht offen stehen lasse, um Nie- mand hineinzulassen, sonst könne man sie ja lieber schließen. — Damit ist diese Angelegenheit erledigt. 2) Zweite Lesung des Gesetzes über die Einführung norddeutscher Bundes- gesetzt in Baiern. Dasselbe wird fast ohne DiScusston in allen seinen Thetlen genehmigt. Zu §. 2, Nr. 12, welche das Gesetz wegen der Eheschließung und der Beurkundung des Personenstandes von Bundesangehörigen im Auslände in Baiern einführt, haben mehrere baierische Abgeordnete, darunter Prof. Greil (Passau) und Frhr. v. Hafenbrädl (Deggendorf) auf dem Präsidium eine Erklärung niedergelegt, nach welchem sie diesem Gesetz nicht zustimmen können. Schluß l3/» Uhr. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Tagesordnung: Erste Lesung des Gesetzes über die Verbindlichkeit zum Schadenersatz für die bei dem Betriebe von Eisenbahnen, Bergwerken rc. herbeigeführten Tödtunzen und Körperverletzungen , Wahlprüfungen, dritte Lesung des Gesetzes über die Einführung norddeutscher Bundesgesetze in Baiern. Paris, 10. April, 1 Uhr. Die Verluste der Föderirten vom Samstag betragen 225 Todte und 435 Verwundete. Es wird heute ein Angriff der Versailler Truppen auf der Seite von Montrouge gefürchtet. Vermorel, Mitglied der Commune^soll gestern geblieben sein. In der gestrigen Versammlung der Anhänger des „Bundes der Vertheidiger der Rechte von Paris" wurden ve.sailler Nachrichten mitgetheilt, wonach Thiers noch immer zur Versöhnlichkeit gestimmt ist, aber Rücksichten gegen die Majorität der National-Versammlung habe, welche die Niederschlagung des Aufstandes verlange; tndeß habe Thiers drei Pässe für drei Delegirte des „Bundes" zu Dienstag versprochen. Die von dem „Bunde" ernannten drei Männer wollten jedoch der dringenden Verhältnisse wegen die Gelcitscheine nicht abwarten und gehen heute auf eigene Gefahr nach Versailles. Zwei andere Buudesbrüder wollen mit Peyrat nach Versailles gehen, damit dieser seine College» von der Linken über die Lage von Paris unterrichte. Peyrat soll veranlaßt werden, der National-Versammlung das Manifest vorzulesen, das der „Bund" in seiner Sitzung einstimmig angenommen hat. Paris, 10. April, Abends. Die Delegirten der Union Republicaine konnten heute nicht abgehen, da die Executiv-Commisston der Commune einige Einwürfe gegen die Ertheilung von Passtrscheinen erhoben hatte. Man glaubt, daß die Schwierigkeiten noch heute gehoben sein werden. Amouroux, Mitglied der Com- mune, ist verhaftet worden; man versichert, baß seit gestern eine Zwistigkeit zwischen der Commune und dem Central-Comite besteht, bezüglich auf die wichtigen Maßregeln, welche zur Fortsetzung des Kampfes erforderlich sind. Zwei starke Barrikaden sind in der Rue Royale und der Rue de Rivoli errichtet. Die Kanonade hat seit diesen Morgen schon nachgelassen. Die Zugbrücke der Porte Maillot ist von der Versailler Artillerie zusammengeschossen worden. Marsaille, 10. April. Die Stadt ist vollständig ruhig, die Ruhestörer sind bestürzt und niedergeschlagen. Die Verhaftungen dauern fort. Die Ent- waffnung nimmt ihren Verlauf. Die Polizei ist mit der Uebernahme der KriegS- waffen betraut. Madrid, 10. April. Aus Zorrilla wurde, während er auf der Nordbahn reiste, geschossen, ohne ihn jedoch zu verletzen. Telegraphische Depeschen. Hamburg, 13. April. Die Zeitungen veröffentlichen folgende anscheinend osficiöse Mittheilung: Nach neuerdings eingegangenen Nachrichten verpflichtet sich die französische Negierung nunmehr förmlich, die nicht condemnirten deutschen Schiffe nebst Ladungen herauszugeben, eventuell für die nicht mehr vorhandenen Entschädigung zu leisten. + Lagny, 13. April. General Fabrice verlegte das Hauptquartier von Rouen nack Sotsy. △ Versailles, 12. April. Thiers macht die Entwaffnung der Insurgenten zur Basis der Unterhanolungen. In Paris herrscht allgemeine Mutlosigkeit; die Lebensmittel fangen an rar zu werden. △ Versailles, 13. April. In einem Circular an die Präfecten dementirt Thlers die von der Commune verkündeten Siege. Den Delegirten der Liga antwortete er: daß der Bestand der Republik gesichert sei. Die Arbeitersubstdien würden für den Augenblick beibehalten. Paris werde den allgemeinen Municipal- rechten unterstellt, jedoch jede Succession unterdrückt. △ Paris, 12. April, Abends. Seit heute Morgen ist längs Jssy, Vanvreo und Montrouge an allgemeines Gefecht engagirt. Die Föderirten erleiden schwere Verluste. Die Truppen der Regierung avancirten bis in die Laufgräben; wurden aber dann wieder zurückgcworfen bis in den Park von Jssy, wo sie sich behaupteten. △ Paris, 12. April. Das „Mot d'Ordrc" schreibt: Trotz der thatsäch. lichen Gefahr, welche in diesem Augenblick ein Spaziergang in den Champs Elysee- darbietet, sieht man dort eine ungeheure Menschenmenge, welche sich geberdet, als wenn sich diese prächtige Avenue der vollkommensten Sicherheit erfreue. Die Vorsichtigeren halten sich auf der Höhe der Avenue der Alma, wo zahlreiche Gruppen mit Entrüstung den tiefen Riß betrachten, welchen eine von den Versailler Truppen nach Paris geschossene Kugel in dem Haus Nr. 70 der Avenue der Cyamps Elysees hervorgebracht hat. Das Parterre dieses Hauses, in welchem sich eine Bierwirth- schäft befindet, ist hermetisch verschlossen. Die Einwohner haben alle bas Haus verlassen, um anderweit einen Zufluchtsort gegen die Demonstrationen der Ordnung zu finden. Diese Unglücklichen haben sich selbst nicht einmal die Zeit genommen, die Läden der Fenster ihrer Zimmer zu schließen. In dec Rue Marboeuf sind zwei Compagnien Consöderirter gleich alter TroupicrS, bereit, auf das erste Signal abzumarschiren, damit beschäftigt, in Eile eine Suppe zu kochen. Einige Schritte von ihnen liegt ein Candelaber, welchen eine Bombe einen Meter über dem Boden zerschmettert hat. Bah! sagte ein kaum 15 Jahre alter Gassenjunge, sie haben gut die Laternen Haußmann's umwersen; sie werden nicht verhindern, daß das Volk trotzdem klar sieht. Dieser Witz erhielt einstimmigen Beifall. Von diesem Punkte aus wagen die Spaziergänger nur noch den Häusern entlang zu gehen. Das Ueberschreiten der Avenue muß mit beschleunigten Schritten unternommen werden. Einige hier postirte Funktionärs fordern die Passanten mit einer Höflichkeit, welche man an den Agenten Pietn's nicht gewohnt war, auf, nach dem Rondpoint herabzugehen. Indessen ist die Circulation an dieser Stelle formell nicht untersagt. Man hört mit kurzen Unterbrechungen den dumpfen Donner der Kanonen. Indem wir die Avenue herabwandern, begegnen wir dem Bürger Cluseret zu Pferde, in der blauen Kapuze der Nationalgarde mit dem Zeichen eines Obersten (5 Streifen) versehen. Zwei Eichen- und Lorbeerzweige, auf der Vorderseite seines Käppis gekreuzt, das außerdem mit 5 Streifen geziert ist, unterscheiden ihn allein von den Chefs der anderen föderirten Legionen. Der Kriegs- minister trägt ferner »och die rothe Schärpe der Commune. Er ist von einem Adjutanten und zwei Ordonnanzen begleitet. Am Eingang der Rue Royal, auf dem Concordienplatz sind Geniesoldaten beschäftigt, die gepflasterte Chaussee aufzureißen, um eine Barrikade zu bauen. Gleiche Arbeiten finden an der Ecke der Straße Rivoli und St. Florentin, der Orangcrieterrasse gegenüber statt, lieber dem Portale der Kirche St. Laurent, welche in Folge der Verhaftung des Pfarrers DuSquenay geschloffen ist, liest man: Bude zu vermicthen. A Paris, 12. April, Nachts. Seit 24 Stunden finden mörderische, je- doch unentschiedene Kämpfe im Westen und Süden der Umgebung von Paris statt. Der Communalgerichtehof hat Bergeret und Assy gestern verurtheilt. Das Urtheil ist unbekannt. Der Erzbischof von Parts und der Pfarrer der Kirche St. Madeleine haben Briefe an Thiers gerichtet, in welchen sie diesen beschwören, dem Bürgerkrieg ein Ende zu machen. △ Brüssel, 12. April. Seit heute werden keine FahrbilletS nach Paris ausgegeben. Die auö Paris hierher geflüchteten berichten, daß die Kirchen Notre- Dame und de Larette am Dienstag beraubt wurden und daß die Nationalgardcn -seit Mittwoch einen Tagessoll) von 3 Frcs. beziehen. Die NatioualgarUsten wollen selbst Ausländer zum Dienst zwingen und tnsultiren alle nicht unisormirten Männer. + London, 12. April. Napoleon ist unwohl und hütet seit einigen Tagen das Zimmer. △ London, 13. April. Die Morgenblätter melden, daß der Kaiser Na- poleon augenblicklich wegen Unwohlsein feit mehreren Tagen keine Besuche mehr empfange. Gleichzeitig circulirt das Gerücht, daß von Napoleon eine Landung in einem Hafen des westlichen Frankreichs beabsichtigt sei. Rouher befürwortete lebhaft diesen Plan. A London, 13. April. Die „Times" meldet: Paris, 12. April, Mitt. Seit 6 Uhr Morgens haben die Föderirten aus den schwersten gestern zur Beschießung von Clichy unv Asnieres auö Paris gebrach n Geschützen ein Feuer auf diese Punkte unterhalten. — In Betreff des letztnächtlichen Angriffs auf die Süd- sortS wird berichtet, daß sich die GenSd'armen und päpstlichen Zuaven, 15,000 Mann stark, im Walde von Meudon gesammelt hatten. Ihre Absichten aus die Forts wurden jedoch entdeckt und in der Linie der Forts eine Armee von 80,000 Föderirten zur Abwehr des Angriffs ausgestellt. Eudes gestattete die Annäherung der Versailler Truppen bis zum Glacis von Jssy, worauf ein Kreuzfeusr aus Jssy und Montrouge erfolgte. Die RegierungStruppen wurden blutig zurückgeschlagen. DombrowSky, welcher sich schweigsam, unerschrocken und unentmuthigt im stärksten Feuer benimmt, wird täglich bei den föderirten Truppen beliebter. — Wie es heißt, sollen Nationalgarden die Häuser von Gallifet und Lafitte in der letzten Nacht geplündert haben. A London, 13. April. Die Föderirten haben 3000 Mann der Versailler Truppen auf dem rechten Ufer der Seine, AsniereS gegenüber, abgefchnitten. — Thiers wiedersteht entschieden den Aufforderungen, eine entscheidende Handlung vorzunehmen, ehe nicht wenigstens weitere 50,000 Mann in Versailles eingetroffen seien. 4- Stockholm, 12. April. Die Stadt Stettin hat der schwedischen Krone einen Vergleich angeboten, wonach letztere 116,838 schwedische Reichsthaler zahlen und erstere ihre uralte, jetzt eingeklagte Forderung dagegen quittiren würde. Die Regierung hat jetzt dem Reichstage eine Vorlage gemacht und dessen Gutachten eiugefordert. 4- 9kW=?)orf, 12. April. Zwischen amerikanischen und mexikanischen Truppen, welche letztere eine indianische Räuberbande über die Unionsgränze verfolgt hatten, kam es zu einem Gefechte, in welchem dec Commandant des amerikanischen Forts Grodwiu mit 40 Unionssoldaten getödtet wurden. A ConstlUltinopel, 12. April. Die Nomadenstämme am Tigris haben sich erhoben und die türkische Regierung hat daher auö Messel Truppen dahin abgesandt, um den Aufstand im Keime zu unterdrücken. A Odessa, 12. April. Während der russischen Ostcrfeiertage plünderte der Pöbel 3 Tage lang die Häuser der Juden. Läden und Comptoirs wurden erbrochen und denselben enormer Schaden zugesügt. lieber diese Vorfälle hat sich unter den Juden allgemeiner Schrecken verbreitet. Die Behörden sind scheinbar machtlos. Man befürchtet allgemein die Wiederholung dieser Vorfälle. , Jene W ff ff'** mW"* Lersi-itt ii« r „ tmen- | ; Buchen- 16 , Eichen- 8; W 7 „ Buchen- fii't ii Eichen- 3i', , Nadel- L887 ißelien Buchen ToöO u Eicken- 425 i Nadel- 25 Stammt Eichen von 5'/i bis 11 15 bis 35 Fuß bilfnh, 22 Mnm Nadel von 5'|t bis ' und 25 bis 6i EubW, 510 Eichen-Ttange 74 Buchen- „ 148 Nadel- „ öffentlich versteiaer Der Anfang ist im Distckt &id)bu Alt-Buseck, ain . Kroßherzogliche Bll Wa, M Montag den 11 j von Morgen litten Wusch, Sr 2 Stecken Buchen-' LÄ^sundg Hemmler, Echnlohnndi W) Dienstag den Nachmitti w auf dahiesigem : W Eichenlvhrindc, Crntimn, von einem Schlag au§ dem tyn, an den Vicir M fiid) angrenzend versteigert werden. .Der Forstwart B ledem äteigtiebhab Dorwi H°KherzoglichcM ___Sch Öbetföt1 39i) Künftigen M, soll im Distritt? Silier Hof^ un? 1 58 gUtWolJ verste tl*6 de S*-5S 99Sl,M«4( ' biche 242 jj J " H 15250 ®-0en tz Nli in wördrrischr, jt- irbung von Jam verurteilt. D« rer rtr flirrt 8 1 Mtywa, Du •' *fcn I T*1 I *te i ter •««55 1 t« < \ , l" Ort, • H«** »«rbotuf k-S «jie I ” ,c4t», 6inigt I ?'» M-'-r übet i iher ©afenjunge, ni®! Mittttn, I 3">N«0. $0, entlang p ®4ntitn uniej, I sanken mit einer I : auf, naj ’ 1£ftr Stelle formell BPf« I-onntr der [ wir dem Burger? ®tt dem Zeichen L »riveige, auf der! Wit iß, unter« V lfn- Der Krieg-.. iß ton einem \ Roya!, auf le Ehnufsee aufp an der Ecke dir über ßatt. Ueber ’tung des Pfarrers •iOtti nach $ari< die Luchen Rot«, t RLtiouLlgardk» Rauonalgarlißr» niöt uniformnitn feit einigen Tagtü aß tu Lsifer R-' Itmt Sefuche «chl toi eiere Landunz 12. ilprrl, SM geßern zur & ,cn ein Fell« au! nn3 auf vir Sud« >.«, 15.0» | •btoU« * , 60.« [tll iitr°°äh-«'.i flttnifntK üut 1"' ng inrWfiy L-"°S 5;«m w W*; JbJ»* STä?**! 'Lut m ssr r«»z,8"* s Itfd Ir“”' „tiarerf ’-’Äae»«-; S," "*1 wf* der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Literarisches. Am 16. April: u Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 16. bis 22. April besorgt Pfarrer Dr. Seel. Gottesdienst. \ Morgens: Pfarrer Dr. Seel. / Nachmittags: Pfarrer Landmann. Frischbäcker ) u Gießen. Sonntag den 16. April. Ludwig Kämmerer auf dem Seltersweg, Jacob Ronstadt in der Neustadt und Christian Jughardt in der Wallthorstratze. Privatdcpesche des Gießener Anzeigers. a Paris 13 April. Bei Courcell-s sind 2000 Mann der Versailles. •*£ ... D„ Nachwahlen zur Commune sind auf den 16. festgesetzt. General Werver soll in St. Denis angekommen sein. SäBs Määä äs «?.%« von 3 Sgr. zu haben. Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung. Versteigerungen >em früheren Pfandhauslocale oa- Maistrauch, nachrerzeichnete -OMundg-brannttrund g-mah. H,l,s»rtimmN »«steig-rt w«den, als ■ Wellen Holzvcrsteigerung Gg- Schmehl, am Brand. im District Eichbusch. 1385) Im Clubgebäude sind zwei im Philosophenwald. Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, Eichen- und Nadel-Stockholz, Buchen-Reisholz, Eichen- n 1438) Montag den 17. April L I-, von Vormittags 8 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewalde, Distric- Eichen- „ Buchen-Prugelholz, Eichen- n Nadel- h Buchen-Stockholz, Eichen- ,, Nadel- » Buchen-Neisholz, Eichen- i, 36 „ 8374 ,/ 16 „ 1250 Wellen 350 Vermiethungen. 1442) Ein Familienlogis ist zu vermied thcn Wolkengasse C. 91. 1447) Ein noch gut gehaltener 6onfir- mandenrock ist billig abzugeben bei Schneidermeister Lettermann, Asterweg. &o4 „ ti Laubach, am 4- April 1871. Thun, Gräfl. Oberförster. 1455) Mehrere Acckcr und eine Scheuer sind zu verpachten, sowie Occonomiegeräth- schaften zu verlausen bei C h r. Vogt, Kirchenplah. 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I., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die.diebiah- rige Eichenlohrinde, bestehend m circa,120 Centnern, von einem 20;ahrigen Elchenstockausschlag aus dem District Jobanneshol^ chen, an den Vicinalweg von Garben^ch nach Lich angrenzend, öffentlich meistbietend bDer^Fors?vaA^B riegel dahier ist bereit, jedem Steigliebhaber vor der Versteigerung den Schlag, vorzuzeigen. Garbenteich, am 11- April 18/1- t Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenceich Schwarz. 1437) Im Verlage von Äl. Kröncr m ( Stuttgart ist soeben erschienen und durch s alle Buchhandlungen zu beziehen: > Der Stumme unn Sevilla. Komisches EpoS von Ernst Eckstein. 11 Bogen 8". Elegant geheftet- 20 Sgr. oder 1 fl-12 fr. rhcin. Dieses neue Werkchen des talentvollen Dichters wird sich unzweifelhaft denselben Beifall erringen, als dessen vor zwei Jahren erschienenes humor'.stisches Epos «Schach der Königin". Allen Käufern des letzteren sei auch diese neue Dichtung empfohlen. — Zu Bestellungen empfiehlt sich die I. . Rickcr'sche Buchhandlung in Gießen. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 1394) Künftigen Montag, den 17. d. Mts-, Morgens 9 Uhr, > soll im District „Langberg", zunächst dem Müblsäckser Hof und dem Nonnenrother Feld fangend, folgendes Bau-, Werk- 98B eiämm. ,chön.S Nchtm.Bauhol, von 29383 Cubikfuß, 123 starke Eichen-Stangen von 420 Cublkf., 863 starke Fichten-Stangen „ 70bb „ Fettgebotenes. 1444) Röder'sche Patent-Kochherde, sowie verschiedene andere Sorten von Herden in schöner Auswahl, empfehlen Flick & Kröll. 316) Der Unterzeichnete offerirt beschla- aene ^losihölrer in allen Dimensionen, wwie auch Hochkant, den Cubikfuß frei Bahnhof hier zu 20 kr. Zimmerarbeilen übernehme pr. laufenden Fuß zu 1* 2 n- S- Katzenstetn (Holzhaudlung ) ______ -LUUU) ryj V M v v ” * L (T 1 Im 4 1443) Gebrauchte Eisenbahnschienen, möbltrte Zimmer, das eine nut Cabtni., eiserne Tragbalken, Säulen und son- zu vermiethen. stige Baugegenstände aus Eisen und Guß empfehlen FUck Kroll. 1448) Montag den 1?- April d. I., Ztachmittags 2 Uhr, sollen in dem früheren Pfandhauslocale da- bier circa 70 Pfund gebrannter und gemah- Lr Kaff-- m-fftbi-t-nd versteigert werden. Gießen, den 14. April 1871. Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgcrichtsmann. „ Nadel- u x Stämme Eichen-Bau- und Werkholz von 5Vi bis 11 Zoll Durchmesser und 15 bis 35 Fuß Lange, nut 241 Cu- Steinkohle» und Coaks. 1432) Alle Sorten Schmiede-, Masctzinen-, Kalk- und Zlegeler- Kohlen, sowie auch gut ausgebrannter CoakS, wird fortwährend regelmäßig und zu billigen Preisen geliefert S(tupcnmüt,Iett in Dahlhausen a. d. Ruhr. 1401) Das von Herrn Wagner Gerß- ler seither bewohnte Logis nebst Werkstatte und Hofrmnn ist zu vermiethen; dasselbe eignet sich auch für eine Wascherei und kann am 1. Juni, oder auch sogleich, bezogen werden. Karl Metzger, Metzger. 1364) Ein Logis im mittleren Stock, bestehend aus 5 bis 6 Zimmern, 2 Kammern. Küche, ß-pHpr rc., ist «u vermiethen und am 3UlidVbeCuenieI§.amTOarft. 1416) Zu Vit. A. Nr. 161 ist im dritten Stock ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 1451) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei A- Becker, Asterweg. 1450) Ein mit fluten Zeugnissen versehenes Dienstmädchen wird zu sofortigem Eintritt in einen kleinen Haushalt gesucht. Wo? sagt die Expe^. d. Bltts. 1453) Eine gesunde Amme sucht eine stelle. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1441) Samstag den 15. d. Mts., Abends 6 Uhr: „ Ä 1332) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in der Lampeufabnk von ________Müllcr & Kauffmann. 1412) Ein in häuslichen Arbeiten erfahrenes Dienstmädchen wird zum sofortigen Eintritt gesucht von August Kröll, ^eltcrvwcg. Vermischte Anzeigen. 1449) Ein Kellner und ein Kellner-Lehrling aus guter Familie dunen bei mir eintreten. Fr. Leib, zum Rappen. ß Bürger-Club^ (Yener a lversa mm lnng den 1b. April 1871, Abends 8 Uhr, wozu die Tagesordnung im Locale zu ersehen. ö Der Vorstands bikfuß z 22 Stämme Nadel-Bau- und Werkholz von 5'/r bis 7*/2 Zoll Durchmesser und 25 bis 65 Fuß Lange, nut 331 Holzversteigerung. 1435) Montag den 17. d- Mts-, U3D} von Morgens 8 Uh.r an, foUen im Alt-Buiccker Gememdewalde, Dl- stricten Eichbusch, Struch und Pstngstkops. 2 Stecken Buchen-Scheidholz, Stockholz, ~ 13250 Wellen Buchen-, Eichen- u. Tannen- Reisholz. Lich, am 10. April 1871. Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigenbrodt. Alsdann wird Dienstag den 18. d. Mts., Morgens 9 Uhr, Hierselbst ansangend, folgendes Brennholz versteigert: , "" Stecken Buchen-Prügelholz, „ Eichen- • „ meistens miethen._____________________ 1454) Sin Bit. A. Nr. 178 vor dem Wall- thor ist ein geräumiges möblirtes Zimmer, mit schöner Aussicht ins Freie, zu »er- miethen.__ ____ 1354) Das von Herrn A. Scheel be- wohute Logis ist Mitte Juni anderuveit zu vermiethen. Ei e t l f ii s, vernuellien Neustadt D. 39. 1430) Ein Steinkohlen - Hcrdchen ist zu verkaufen bei Gg- Unverzagt. 6063) Textor'sches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, frei in's Haus geliefert, pr. Flasche 7 kr., von L- Textor, im Darmstadter Haus. 1149) Marinirte Holländische Nollhäringc, pr. Stück 6 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne, in den Gräflich Solms-Laubach'scheirj- Waldunaen. zu haben, sowie ausgezeichneten Limbur- 1339) Versteigert werden: ger- und Schweizer-Kase^ brlttglt^be^ Montag den 17. April l. I. im Districte H i r s ch r o t h, nach Zusammen- Ttllulu, ___________ . kunft um g Uhr Vormittags an der Lmnes- Der Anfang Tft zur bestrmmten Stunde rotefc: r 430 Stecken Buchen-Schecdholz, "'Att-Buseck7^m''i2.' April 1871. I 180 „ „ Prügelholz, Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. 80 „ Stockholz, Wagenbach. _______ 284 Nr. 88. i (fr 3St§8T am I. Mai 1S71 statt. Die erste Ratenzahlung mit Für Auswanderer. Hosgerichts-Advocat. Red-cti-n, Druck und Verlag der Brühl'schm Univ.-Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen. O> 04 1222) Nv» heute u« wohne ich im .Haufe des Herr« Baurath Hoi,- apfe! am Seltersber«^. Gieße«, den 1. April 1871. CO Z Deutsclier Circus von Wilhelm starh in Oswdd’s Garten. ****!? •"Sfr* Billigste und reellste Beförderung der Auswanderer Der Eillß «um nicht ger'Nö RcichthE Mr ano äußeren ttn galt als die cn Person unv des Außerdem W dentnng. eines großnltig Geld» und §aps Tbeils des iibri Huben in Paris blos solche, well es lehnte sich ar len Pariser Ma Die Halt» insbesondere die sch H faß a Die Austr |ie deren Ueberleg jtn wollten, dan Vergrabung iw »uz-' und Hra, l» Zivilisation" Das Aertl hältnissc iß so g M der Pacisicii des Landes aiÖg lvinntn kann. Andere Pli durch die Uebertr Länder tzroße Ve auch isoiirt geb1 »loeaiisirt" werd Wie die will, hat die b< verzichtet, bei d ttten Antrag zi Heber den Sinnen M, iß "chmen, daß [c ätschen Ntichig Die Regte, "GM; ihre "i>ht hinreichen.l Wen Stabt zu ««.hi tit i,at rviri. tz W dtn Emschl, t't wird aller D M «Mniiim Sf”' fotttit t 7,M«h'Mro m * * Sing” !"s"9‘ he B, ! *•»» tat 9«'en z>« ' a|8 $««n»nnt V‘ ?l,b hm eg;*ifo( "8 hn o " N 1 Danksagung. M . 1456) Unfein wärmsten und auf- (I Mrichtigsten Dank allen Denen, welches unfern innig st ge- li p Lebten Sohn und Bruder, Philipp \] 1 Jcincr letzten Ruhestätte L M begleitet haben. (I («v Die trauernden Hinter- \ Ä bliebenen. . ^03) Die Haupt-Agentur von C W. Dien nm Wm-Ft Post-, Dampf- und Sc^SEnElichme^rmalsmiti^'EMl^E Preise billigst, Behandlung unerkannt reell." ,a?U|en Dün ^merifa und Australien. «PfÄT "n6 SÖCrfaUf Coupons -c. li436> Hi-M,d-ch°if-, bchchen« m Lüfte., Baeöge und Monffeli«, -mpftdl, b,»,„r,„b m.icrm ------------------------------------- Attg. JÄftiegtmees« „GemüthlichKeit." 1452) Heute Abend: Außerordentliche Generalversammlung. ___ Der Vorstand. 3R0ntaTfib17ab ffft"' d-° höhere Mädchenschule dahier, die Samftao Sommercursns beginnt, wolle man bis spätestens L-amstag Mittag 12 Uhr bei dem Unterzeichneten machen. Erforderlicb finb ■ Eltem"n s^w"' “ty Bezeichnung des Geburtstags, des Standes der ~ F°"b--dungselasse nimmt Mittwoch'Morgen um 9 Uhr Gwßeu, den 14. April 1871. Im Namen des evaug. Schulvorstandes: J Bigelins. I Lehrling !'u. em hlestaes Geschäft gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ^1242) Ein Hausburschc wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Mmten DompfschE,» i,a Nvrddeutlchcn übe, Brlm7'dcr^ Kambu» säsääs »M riffl’a a^!^nm,^a0e^OULf.?f bimt siegen auf alle größeren Plätze Ame- schafteu, LollmaM,,NMffL'S^nS°n, Auskunft?, to -S1091)_________ Chr. Wallenfels luit- Kunst-Anzeige. lotte, bet sedan, den Sturm auf die Schanzen von Lelfvtt das * Ä*T“ T *•“* »' -»**. «Wi -,m ”on Sonntag d n 16. April in der dazu erbauten i” «**" w ta* S Ser SÄ »**•. " «-«- «'™«nl . ä Person 6 h * “Ut ei',Und,fenen P«sonen gestattet. - Entree. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebend ein M» liitirit aus Prag. Große Vorstellung der höheren eVt Tt n n*ff1 '>i?•’k'* h«• rr - Wl”b" ®Ä»m lii W °„Ä.L KJÄ*«: Anfang präcis halb 8 Uhr. . Sonntag den Iti. April: m iv t g r o H e B o r stf e l l u n q e iz. Es ladet^rgeb'enst ein Borstellung 4 Uhr, der zweiten Abends halb 8 Uhr. ! Das Nähere besagen die Anschlagzettel" 6-äH*lm Directar. Aks sichere Xtapitalanlanp aMmtrnb N-ner-r B-träge empfiehlt das unterzeichnete Ba'khaus die "' ’ * Eroßherzostl Oldenburgische Staats- Tlie Gfesiiam. Englische Lebensversicherungs - Ueiellschaft in London. und &henSöerfit6erungen wmimntheil Versicherten. H * ÖU ^roccnt ^rc§ Gewinnes unter die mit Ge- Resultate des am 3». Juni 1870 abgelaufene« iKp . 22ten (9escl)erftsjerhres: summe von 46,T18,2^ qUe Anträge für eme Versicherungs- Versicherungssumme üoii 4l64i^ ä9^ a 4x9 ubgewiesen, bürgen 3552 für eine ÄE M,GL u.,uS»”" "»«•***» * M n ane«ynl> ^iten^gratis. j 45 Cs. ergibt. ^resammt - Brutto - Einnahme von Fcs. 10,459,425. 70 ÄÄ’.iMTÄr’fl F's. 3,470,084.' pitalien um Fcs. 4,324,045 50 Cs! vermehrt 21u§8a6m b,e «c-SmSlich angelegten Ca- Für buCfId'!'ntffi'ihtt’C;°n!) beträgt Fcs. 33,690,359. 3 Cs. sicherten zur Vertheilung? °mmcn ^c§' 1-000,000 an die mit Gewinnantheil Ver- Praspccte und «Ile weiteren Aufschlüsse werden ertbeilt von fowic von dem Agenten der Gesellschaft in Gießen^ -------------- S. Florshciin. Rtlilr* T« = K. ;Z. MW berechtigt schon zum Spiele am 1. Mai, wobei ein r Rthlr. 35,000 - ooer st 6^230 - o^Ä zu erlangen ist. oer ucs. teil,230 ?c. ,S/LL::fLKx»7,.- Comnris gesucht, soiornaen^ wt??0İ-sder Commis wird zum «Ä Eme Cigarrenfabrik Franco - Offerten unter F R 56 fordert die Annoncen-Expcdition von * «°Sle^in Fran°r" (5034 ~-------------- Attgenheilanstalt in Frankfurt a M zu ermäßigtem Sßrcife uÄ'une!?tge .ch' Unbemittelte »üb Logis wird für einen Expech d ^"'n besorgt die 1445, Montag den 17. Avril nimmt mctne Schule für kleinere Kinde? ihren Aw 1^6-Frau Dr. Diehm. K,H“ *«" 3H/™ •ÄiWyÄ.^SoSrÄIS- Die nächste Ziehung findet