fing Mfej, .n°"M bai nlfm6enb;t °°tt Rechne, ^Deiembe, Xn«. V'Wwn, '” mch, dij D«M ,l!m TulÄv ', Rch«S de ll,™in- »iW lun' s>t h,d ‘oncerhnd|ltt l HofpiaH Vereins. tmann. -chumann. id) bei immer und GcNänke, tuler. ik: lnz", igm unferet -Regiment । iS fr. I Qtft j I Uvd Prri» UerteljLhrig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. itßmer Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Lanzleiberg Ltt. B- Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Sieben. Nr. 112. " Sonntag den 14 Mai 1871. "7T75 ßllxAxxai* SBS***^ »<**£*> werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzletberg B. 1, als auär (X68f* vCit bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postbotm entgegen genommen. Amt kicher T h e i l. Gießen, am 10. Mai 1871. Betreffend: Die Volkszählung im Königreich Großbritannien. . 4 r Das Grotz herzogliche Krersomt G letzen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lahn, Alt-Buseck, Beuern, BurkhaidSsclden, Dors-Gill, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich, Gießen, Hattenrod, Heuchelheim, Holzheim, Klein-Linden, Leihgestern, Lollar, Ober-Hörgern, Reiskirchen, Trohe und Watzenborn. Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Verfügung vom 4. v. Mts. (Nr. 86 des Anzeigers) binnen drei Tagen. v. Starck. Gefundene Gegen st nrr de: Ein Regenschirm (bei Bäcker Busch stehen geblieben), ein Maßstob, ein Messer mit 4 Klingen, ein goldener Ohrring, ein dreiklingiges Federmesser und ein Super- dividE^^G^Mhüme^erden ^aufgef^orde?/,^*^fid)°binnen^en*et 311 melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später .®un13.^0^1371.weröen versteigert werden. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. ____ Politischer T h e i l. Ein französischer Städtebund. Es klingt wie eine Mahr aus alter Zeit, wenn man vernimmt, daß diej Städte eines Landes sich zusammenthun, nicht um sich über städtische Angelegenheiten zu berathen, sondern um einen Bund gegen die Regierung zu bilden und, wenn das Glück gut ist, ihrem Bunde die Hegemonie im Staate in die Hände zu spielen. So geschah es wohl im Mittelalter und so geschieht es im modernen Frankreich, in dem Frankreich Ludwig- XIV. und der Napoleoniden, in dem Frankreich der Präfecten und des Herrn Thiers. Es ist nach Bordeaux eine Versammlung von Delegirten der größeren Städte zusammenberufen worden, angeblich zum Zweck der Anbahnung einer Versöhnung. Aber es ist unzweifelhaft, daß die Versammlung der Delegirten nicht die Absicht hat, sich mit einer Rolle zu begnügen, wie sie die bisherigen machtlosen Vermittler gespielt haben, die, in Versailles und Paris mit Achselzucken abgewiesen, sich mit dem Bewußtsein trösteten, wenigstens das Ihrige gethan zu haben, um dem blutigen Bürgerkriege ein Ende zu machen: sie wollen vielmehr offenbar als eine dritte Macht in den Kampf eingreifen, den Kämpfenden ihre Bedingungen auf- erlegen und ihre Ideen in der Neugestaltung Frankreichs zur Geltung bringen. Sie wollen vermitteln, um zu herrschen. So faßt man in Versailles die Sachlage auf, und ist daher zu den kräftig- sten und schnellsten Gegenmaßregeln entschlossen. Regierung und Nationalversammlung stehen in dieser Angelegenheit auf demselben Standpunkte: sie betrachten das Vorgehen der Städte als einen Versuch, eine andere Versammlung über die Nationalversammlung zu stellen. Daß die Delegirten zunächst nur zu einer privaten Besprechung eingeladen werden, vermag nicht die Besorgniß zu vermindern. Sie werden den privaten Character, sobald sie sich erst einmal constituirt haben, schnell genug mit einem officiellen vertauschen, zumal wenn, wie es heißt, Gambetta hinter dem ganzen Unternehmen steckt, der nicht der Mann darnach ist, eine Versammlung zu theoretischen Erörterungen über Gemeindefreiheit oder zu harmlosen 23er- söhnungsversuchen zusammen zu rufen. Daß es auf ein Gegenparlament abgesehen ist, unterliegt also keinem Zweifel. Die Regierung des Herrn Thiers soll beseitigt werden; die Versailler Versammlung soll sich die Bedingungen des Friedens mit Paris von den städtischen Delegirten dictiren lassen und sodann zur Selbstauflösung gezwungen oder gesprengt werden. Kein Wunder daher, wenn die Nationalversammlung der Regierung zu- rust: principiis obsta, und wenn die Negierung die Besorgnisse der Versammlung für durchaus gerechtfertigt erklärt und ihrerseits die größte Energie in dem Vorgehen gegen den neu erstandenen Gegner verspricht. Und die Regierung hat alle Ursache, auf ihrer Hut zu sein. So lange Paris isolirt ist, kann sie mit einiger Sicherheit darauf rechnen, in nicht allzu ferner Zett die materielle Ordnung im Lande vorläufig wenigstens wieder herzu' stellen. Denn Paris, mag es sich auch mit der äußersten Hartnäckigkeit verthei- bigen, muß endlich doch einmal fallen, wenn anders die Negierung sich auf die Treue ihrer Truppen verlassen kann, was der Fall zu sein scheint. Jetzt ober wird von den Provinzen aus der lange vorbereitete und lange gefürchtete Versuch, Paris aus seiner Jsolirung zu befreien, ernstlich in Angriff genommen: gelingt der Versuch, so steht die Negierung ^nicht mehr der Hauptstadt allein, sondern dem halben Lande gegenüber. Nun meinen wir allerdings keineswegs, daß die Muni- cipalitäten der großen Städte für die radikalen Tollheiten eines Felix Pyat oder Delescluze schwärmen. Aber mit den kommunalen Tendenzen, die der Pariser Bewegung zu Grunde liegen, sind sie offenbar vollkommen einverstanden. Sie wollen das Gemeindeprincip gegen die centralistischen, das republikanische Princip gegen die monarchischen Bestrebungen der Nationalversammlung vertheioigen: und das glauben sie nur durch ein Bündniß mit Paris zu vermögen. Diese Wendung der Dinge ist durch die Fehler der Negierung verschuldet worden: sie hat die Entwaffnung von Paris gehindert, sie hat die Nepubllkancr höchst unbesonnener Weise gegen sie erbittert, und ihr Gemeindegesetz, wclche- PariS isoliren sollte, ist so engherzig, so wenig den Grundsätzen der Selbstverwaltung entsprechend, daß gerade durch dasselbe die großen Städte zur Parteinahme für Paris getrieben worden sind. Nun kann man aber überzeugt sein, daß es den Führern der städtischen Bewegung in Wirklichkeit um nichts weniger als um das Princip der Gemeindefret- Helt zu thun ist. Gambetta ist ein ebenso starrer und fanatischer Centralist wie Thiers. Er benutzt das populäre Schlagwort offenbar nur, um die öffentliche Meinung durch dasselbe für sich zu gewinnen. Gelingt es ihm, die Nationalversammlung zu beseitigen, so beherrscht er mit seinem Anhang Frankreich, und seine Stütze kann und wird er dann nirgendswo anders suchen als in Paris. Es wird ihm natürlich gar nicht in den Sinn kommen, Paris in eine unabhängige mit den übrigen Städten durch ein völkerrechtliches Bündniß verknüpfte Freistadt zu verwandeln, sondern Paris wird das legitime Centrum der einzigen und unheilbaren Republik fein, und feine Präfecten würden mit der Gemeindefreiheit nicht anders verfahren, wie ihrer Zeit die Napoleonischen Präfecten. Die Städte mögen sich einbilden, dem Princip der Communalfreiheit und der Deccntralisation zu dienen: in der That vertreten sie das revolutionäre Princip der bestehenden, aus dem Willen des Landes hervorgegongenen Regierung gegenüber. Das revolutionäre Princip wird aber, namentlich in Frankreich, mag es ursprünglich auch aus Verwirklichung des Föderalismus in seiner lockersten Gestalt ausgehen, im Lause der Ereignisse immer wieder zu der schroffsten Centralisation als der Quelle seiner Macht zurückkehren. Sollte es der „städtischen" Versammlung zu Bordeaux gelingen, die „bäuerische" Versammlung zu Versailles zu sprengen, wie will sie ihre Herrschaft anders als mit brutalster Gewalt, d. h. durch rücksichtsloseste Anwendung des CentralisationSprincips, behaupten? Was in der gegen die Versailler gerichteten Bewegung Berechtigtes liegt, kann und wird durch weitere revolutionäre Erhebungen nicht zur Geltung kommen. Die Städtefrciheit würde bald genug als unvereinbar mit dem Princip der Au- torität, das kein revolutionärer Machthaber aufgeben darf, über Bord, geworfen werden, und Nichts würde von allen den unklaren Bestrebungen, denen man gegenwärtig die Parteischlagwörter entnommen hat, übrig bleiben, als eine Verschärfung des socialen Gegensatzes zwischen Stadt und Land, zwischen städtischem und däucr- lichem Proletariat. Und mit dieser Wendung würde Niemand mehr zufrieden sein, als der gesellschaflsrettende BonapartismuS. Die Negierung ist also vollkommen im Recht, wenn sie gegen das Attentat von Bordeaux entschieden auftritt. Was sie und die Nationalversammlung auch gefehlt haben mag, ihr gewaltsamer Sturz würde nur ein weiterer Schritt in dem Auflösungsprozeß der französischen Gesellschaft fein. Wenn überhaupt, ist eine Besserung der französischen Zustände nur möglich, wenn man sich von dem gegen- wärtig gewonnenen gesetzlichen Boden nicht entfernt. Eine siegreiche Revolution würde den Untergang des Staates oder die Wiederkehr des härtesten Despotismus zur Folge haben. itei oha adel, lvm. n jon>/ leicht dich en x ch leMj g nah n üljl zu am icn (er- die - 'ft Iber zu jen eiß ähley ufuö ya u L < in £ R n 8 -0. n- V rro Die Sitzung blieb zu fassen. m ~ .......Ul ^ationalbewußtseins rüstig fortfahre. eneu Die kürzlich gemacht- Mittheilung, es werde sich Bayern im Bundcsratde m x1" an die Reichstagsmitglieder erklären, wird, wie dem „N.C au« München zur Berichtigung geschrieben wird, im gegenwärtigen Stadium dieser Angelegenheit nicht in Erfüllung gehen; ja man bezweifelt dort, ob lick Zeit auch nur eine der deutschen Regierungen für Diäten erklären werde Zeitung" berichtete unlängst über einen Fall, in welchem em sachstgcher Saldat an einen Latcrnenpiahl stundenlang angebunden wordem Warum hat der Reichstag hiervon feine Notiz genommen? Glaubt er etwa, ,,ch mit solchen Bagatellen nicht befassen zu dürfen? . Da sich die bayerischen Bischöfe, zumal der Erzbischof von München, sehr im Gedränge fühlen, so 'st, wie man glaubt auf Anregung des dortigen päpstlichen Nuntius, eine Aufforderung an alle süddeutschen, wahrscheinlich - - ■■ „ b' Mal. Eine Demonstration der Schneldergehilfen hat heute vor dem Abgeordnet-nbause stattgefunden. Etwa tausend Schneider hatten sich vor iO Ugr vor demLandhaus- eingefunden und überreichten die Petition weg »Frei, lassung der wegen Sinken verhafteten 52 Schneiden Stadtbauvtma»^ J cmntete an der Spitze berittener Panduren und Commissi-di-^Schnttd-r Dies! füllten die Sandorgaffe und den Museumspark, »erhielten sich jeeock rubia ln^nh?eMr ^^tcrau. Die Gemeinde Hausen bei Frankfurt hatte bereits einer vor^nn Woche 164 fl. für eingelieferte Maikäfer bezahlt. Nach Hetzen im Durchschnitt 652 Stück Maikäfer aZ 1,069,280 Maikäfern aleich 17*** - < r < r . V , , ahl von! reniaec als 10 Kpruno0 ■ mmL 2n Sachsenhausen wurden bis jetzt nicht Frankfurt i'ammeken 6ie to?lSt®U^VeinaESa”Pfl-.“nb »er Grüneburg bei , Mainz. Der „Anz." berichtet: dem Sandbi lieg,men,«avpell des i9. Pvsen'fchen Jaf..R-gimenrt statt >« rDltfm ,9i,fl“nent Sporen, ja selbst Cjt gnMliOen '1 . . ^ot"- Unjere französischen Gefangenen fang-n nun nachgerade an, uns durch ihre Excentricitaten sehr uberlästig zu werden. Einer der Turcos, welcher bereis vor mehreren Monaten wegen Meuterei und versuchten Mordes in di- hie. fige StraflingSabtheilung eingesteckt worden, gerieth dieser Tage in Streit mit ; "he” ‘,n6ere" Sträfling, zog plötzlich ein Volchariiges Messer und fuh te gegen Brust und Unterleib feines Gegners so gefährliche blitzschnelle Stiche Uualuckliche ,uf-,mm-nfr,ns. Vier Herbeirilende Cameraden wurden ebenfalls von dem seine thierische Natur nicht verleugnenden Turco mehr oder minder schwer verwundet, bis die Bewältigung des rasend gewordenen Mörders gelingen konnte. Was übrigens so ein Araberschädel aushaltcn kann, war hier deutlich wahrnehmbar, 2 auf dem Kopfe des Wüstensohnes von seinen Angreifern kurz El«" geschlagene Fußschemel genirten ihn trotz des allerdings reichlich fließenden Blutes so wenig, daß er ohne Schäoelbrüche in das Lazareth geschafft werden ,‘S KJS & ?errUftntn $tccr Hofkirche h-MuX«I^,tn 8unchon7 sortsetzen zu dürfen) vom Obersthofmeisterstab abschlägig ~fA,b'" w ATr ‘ * eln' / sagt sie, ist noch nicht erfolgt. Die mttck ^va^i, Llberhofmeisterstab legte das Gesuch dem Könige vor, welcher Vas Urtheil des Cultus - Ministers einzuholen befahl; die Antwort de« Herrn v. Lutz auf die bezüglich- Anfrage lautete kurz und bündig gegen eine Be- nkD'9kni" unumstößliche Thatfache. Da jedoch der Obersthofmeisterstab, Mbit ce^lb£n' ®ie '* 3hnen geschrieben , dem Dr. Friedrich selbst den Rath gegeben hatte, da« bekannte Gesuch zu stellen, so entschied er nicht sofort nach der Meinung des Herrn ». Lutz; es fand sich vielmehr ein Ausweg. 2J(ä Rector ecclesiae entscheidet nämltch, wo es sich um die Hofkirche handelt der Capelldirector, und dieser ist — Herr ». Döllinger. Das Gesuch des Herrn Dr. Friedrich wurde nun an Herrn v. Döllinger hinübergeleitet, und in dessen ®?"b b,e Entscheidung. Da Döllinger selbst auf die Ausübung geist. licher Functionen „verzichtet" hat, steht zu erwarten, daß er H-rrn Dr. Friedrich den gleichen Verzicht auserlege. Fällt die Entscheidung Döllinger's anders au« und kommt es wirklich dazu, daß Dr. Friedrich in der Hofcapelle Messe liest ko ttgen."" ibi,*D? 8tn'6*W f£ln' tie Mi» dem Jnterdiet "u b!° ge8en einige feiner Ersatzmannschaften, welche sich zur Zeit ihrer Einberufung crc “w0 6egen ihre eigenen Landsleute in hier nicht wiederzugebender Weise betragen hatten, verkündet. Die Höhe des Verbrechens läßt sich wohl aus ChCrT h"*ru tt,urb^n Nesersisten zum Tode verurtheilt, welches Ur- wurde Kaiser-Königs in lebenslängliche Haft umgewandelt s r r. ^?!cn ®urbcn ^0 Jahren Zuchthaus und noch mehrere andere zu lebenslänglicher Festungsstrafe verurtheilt. furt hi^ang'ekomm-m"'' 8^°rn Abends 8-/. Uhr von Frank. mi/ 'V2’ 3uIe8 ®aere Hnb Pouh-kQuertier trafen gestern Abend« 10/2 Uhr hier ein. Unterwegs hatten dieselben die französischen Gefangenen in Rouen ^abg"?eist^""^ b,fud,L 5Mre W na$ Versailles, Pouyer Quertier nach k .c $,Le, $riet,tn«»«^'>blun8Mt in Frankfurt a. M. haben, Dank der Energie und Entschlossenheit unseres bedeutenden Staatsministcrs, zu dem Resultate geführt daß der definitive Friede zu Stande gekommen ist, natürlich im Sinne und Geiste' vriedenspräliminarien. Zwölshundert Millionen Thaler werden im Laufe des nachsten Jahre« von der französischen Negierung an Deutschland gezahlt; dagegen raumen die deutschen Truppen nicht nur sofort die Pariser Forts, welche sie den Truppen der Versailler Regierung übergeben, sondern auch da« gesummte occupirte hanzosische Gebiet, bi« auf die Champagne, in welcher 50,000 Mann zurückbleiben. Di' icrritorialen Abtretungen, welche in den Friedenspräliminarien stipulirt waren, haben selbstverständlich keine Aenderung erfahren. Deutschland hat also sein volles Recht erhalten, e« hat mit dem nun definitiv abgeschlossenen Krieg auf viele Jahre hinaus die Gewißheit errungen, daß der Friede im Westen von Frankreich au« nutt 8e(lort wird e« hat außerdem im reichsten Maße die Bedingungen für ein ma<6tt9e« Aufblühen des deutschen Reiches gewonnen. — Zwölfhundert Millionen Nicht nur, daß damit manche Thräne gestillt und in kürzester Zeit die Wunden geheilt werden können, die uns der Krieg geschlagen, nein, auch der Na- tionalreichthum wird wesentlich vermehrt werden; der Staat wird in feiner Dm- nipotenj, seiner Souveränetät eine starke Unterlage geben können, indem er die üppig wuchernde Kapital- und Börsenmacht in ihre Schranken zurückweist, er kann »inen großen Styil der ungeheuren Geldsumme, welche ihm der Friede eingebracht hat, zur Herstellung und zum Ankauf von Eisenbahnen verwenden, die für Rechnung eine« jeden Einzelnen im Bocke und zu Gunsten aller Bolksklaffen verwaltet werden, im Gegensatz zu der verderblichen Pcivatspeculation, weiche die Anhäufung de« Reichthum« in den Händen einzelner Privatklassen und Privatleute bi« zu Staate gefährlichen Grenze gestattet. Was uns außerdem »och den definitiven Friedensschluß werth macht, da« ist die stricte Durchführung des Grundsatzes der Nichiint-rv-ntion. Frankreich hätte ohne Zweifel einen bedeutenden V-rih-'l daraus gezogen, wenn die deutschen Truppen in Paris die Ordnung wiederhergestellt hätten; indessen wir haben nicht für das Wohl Frankreichs, sondern für d,e eigenen Interessen zu sorgen. Was in Frankreich geschieht, wenn K°riS geräumt haben, kann uns gleichgiltig fein; aller Wahrscheinlichkeit nach wild ter Bürgerkrieg erst recht beginnen, wenn der Ge- ^/cANa'c^»7^^ac?Ea'lchlandS ganz ausgeschlossen ist. Herr Thi-rS wird l-d-nfalls schlechte Geschäft- machen; er hat zu sehr an Ansehen verloren, als daß er sich noch längere Zeit behaupten könnte. b Der Abschluß des definitiven Friedens und die endgiltigen Bedingungen desselben werden von deutscher Seite nicht eher veröffentlicht werden, bis die Nationalversammlung in Versailles dieselben genehmigt hat. Ein gleiches Verfahren , wurde bekanntlich auch bei Abschluß des Präliminarfriedens beobachtet. ,uyrie gegen yruit und Unterleib 'r Äto “A“' ääx kä ä »ea in einem Erlaß vom 26. v. M. an sämmtliche Regierungen h-rvorheht, mithin zum Zumessen und Zuwagen im öffentlichen Verkehr nur solch- Maße, Gewichte und Wagen ang-w-ndet werden, welche in Gemäßheit der neuen Maß. und Ge- wichtsorbnung gestempelt sind. Der Gebrauch von Maßen und Gewichten der bisherigen Systeme, soweit sie nicht ausnahmsweise durch die zur Ausführung der UrntL ®'to!t^,t/orDnund ergangenen Bestimmungen auch ferner für rulässig erklärt find, enthalt nach dem 1. Januar 1872 eine durch § 369 Nr. 2 des Strafgesetzbuches für den norddeutschen Bund mit Strafe bedrohte Uebertretung. Dre Tragweite der hier hervorgehobenen Bestimmungen, welche, in Verbindung mit den sonstigen Vorschriften der Maß- und Gewichtsordnung in sehr großem Um- « ‘ el"‘ ^^tige Erneuerung oder doch Umänderung der gegenwärtig im ®tr ebr El-")icht- und Meßwerkzeuge, sowie vieifgche Umrech- nung-x darauf beruh-nv-r Preise ic. bedingt, scheint, den bisherigen Wahrnehmungfn nach, von dem b-the,ligt-n Publikum noch nicht überall in vollem Umfange «e- teuioigt zu Werden. Gleichwohl ist -S zur Vermeidung erheblicher Unzuträglichkelten unv «chavigung der Beiheiligten unumgänglich, daß die Vorbereitungen zu dem nahe bevorstehenden Ueb-rgang-, welch.- insbesondere die Gewerbetreibenden werten'" ®mr“ttunflen Ju h°b-n, ohne Aufschub in Angriff genommen deutschen, Bischöfe ergangen, ,u Tiner Statthauptmann ließ die Panduren in die" Mnge'hinein^ *•** »" **W-i.,»«,. 1LU SÄRÄ *****“ ; ja man bezweifelt dort, ob sich ist Aufgehoben Di^e. den anderes Ä Unb Deutschland fcau D'c Verfolgungen in Dentsch-O-f-rr-ich Zweien ter^deütsche? Siegrtfeier bi-Mheiie^bel-gknen"Sttecken te^T^fitoabgettttenen^ Ä """ » ---«Li NZLN '-“"'M... ,m,%* li f ^n9-®ÖM Sei en Letztz'^i fci’tfeÄ Telegraphische Depeschen. .......«...»... MZMMMM Ä'iÄ fiSTS?« 5S-5'; unD »(Sfler . i Untertantlut in 3 , JSKÄ «II!» s>° 6ta, °ii du ।tä)t in dn Wist. I Afrika jinreichend öev ibrigens zm Am a Zeitigt sein vild. (' M lvieber Herr von Wt i»re ga"Ze Schi jchtn. Mortinter-Ttr ;on Sorbtau?/ worin io« der Rtgierung Auf MN beharrt aus seine, ichn Säb-verläugnu^ 1 iir erlauben, mich dm !WNk. 34 bleibe bi • |j|, ms er konnte, wi tiömt Vie letzten Reste taj meine Ausgabe mi ich kann unter solchen «othvcndig. Meine A ^ie Sich selbß. Dir iMrfkchtlg und überei i'esajr wehr. sLang er Thiers habe ar ; Linken bringen tim Äitranen zu dem Ober W zur Tagesorduung M't einverßanden. . !fi jnnpsindlich gewe 'ie Krrdrrl'S l^t’i Ta^e-ordnung △ VttsMes, z\ Paris, lu.; ?N Kiehende und ^rzusäbeln wären. 'rtHflfrü niederges Sf + Paris, 11. g *9« ter Prvelm 'Mgeo von Thiers , . ,A Sontn, 11.3 H m Rouen ankaven vor morgen rin Mann t den chrnrv IwiM Charactttt s«. WnbiÄ 5*1’11106 Jnblt letzterem eint X ilHB, ttkbe?? ^a; Äffte !n”ft«naen ’ Wranf. Mert aut ;ft lte(l, [g 'dict ju he. M er sicht ’la ^^Sreg. che handelt, > tes Heeeg p 'n dessen ibunfl gejss. >5 *Ml tu lei,4« ur, a„. :,°«6tn6# ,n8'«« (, tui) 5it Wj. a » H°!!i,L Ä 5?«t Di! "W »«!, lnl®ort hxg lfn eint $Bt, f an, um H velcher in die hie. Streit mit Kesser uno iQe Stiche, nten eben- der minder lö gelingen .er deutlich reifem faq ßirtzen. ifft werden 1 in ntentjttjt gen feiner :nt gesetzt alt, hin« dellen und ie n »ar, töiken und »ünden der i uno auf Dr." lesen, ! gerichtet, aoinatcrl Dresse dem heute vor n sich vor »egen Frei« nn Thach -er. Diese chig. Der Sandor« lang blieb abfi hier rav und r folgende /eulschiüod )tn Tarife ttnen ®e« Sedingung, tritt Die -iillioiie« gefangenen ,ng Ober- ßadtischen i rea»1C* ; 10^ lteligio^ ,< Uiiilf' । Kl»!«! 9" .rN1 gegenüber dm vielfachen vorliegenden Protesten der Eltern gegen die Unfehlbarkeit«, lehre in den Volksschulen, ferner bei der Staat-regierung anzufragen, ob ein durch die neue Religionslehre wotivirteS Ausbleiben aus der Religionsstunde als Schul- versaumniß zu bestrafen, und was gegen die Lehrer zu veranlassen fei, welche die Unfehlbarkeit vortragrn. /X Bern, 12. Mai. Die BundeSrevisionScommifston des Ständeraths hat sthr liberale Gesetze in Vorschlag gebracht, namrntlich in Religions- und Nieder- lüssungsangelegenheiten. Gestattet ist nicht, irgend welche Aufnahme des Jesuitenordens uno accreditirter Gesellschaften, sowte deren Wirken. Ebenso ist die Errichtung neuer Klöster unstatthaft. + Versailles, 11. Mai. In der National - Versammlung sagte ThierS: Es find Unterhandlungen zwischen Herrn v. Bismarck und den Ministern des Nutzern und der Finanzen angeknüpst. Der Schwierigkeiten sind viele. Es ist uns in jüngster Zeit keine Schicksalsprüfung erspart worden, wir haben sehen müssen, wie der verderblichste Bürgerkrieg uns mit neuen Gefahren bedrohte. Die letzten Unterhandlungen haben zum Glücke diese Schwierigkeiten beseitigt. Der definitive Friedensschluß zwischen Frankreich und Deutschland ist unterzeichnet. Ich kann Ihnen noch nicht das FriedenSinstrument vorlegen, aber ich kann Ihnen sagen, daß alle Franzosen Frankreich zurückgegeben werden, die Einen dem Vaterlande, welchem sie so gut gedient haben, die Anderen der Armee, welcher noch ferner zu dienen sie stolz sind. Unsere glorreiche Armee kann wieder completirt werden, stärker, als die Präliminarien es zuließen, und der Ruf knüpft sich wieder an den französischen Namen und die Macht Frankreichs; man wird ihm aufs Neue ge. recht in der Welt. (Beifall.) Diese neue Lage erlaubt mir, zu sagen, daß für Afrika hinreichend gesorgt ist. Die Gefahren, welche Algerien bedrohten, sind übrigens zum Theil abgewendet. Ich hoffe, daß in Kurzem die Gefahr vollständig beseitigt sein wird. (Beifall.) Der Justiz-Minister Dufaure sagt: Sobald Frank« reich wieder Herr von Paris durch die Niederlage des Aufstandes ist, wirb die Justiz ihre ganze Schuldigkeit thun, um die Schuldigen aufzusuchen und zu be« strafen. Mortimer-Terneaux verliest ein Manifest der Delegirten der Municipalität von Bordeaux, worin deren Zusammenkunft mit ThierS erzählt wird und verlangt von der Regierung Aufklärung darüber. Die Linke protestirt dagegen, aber M'or« timer beharrt auf seiner Forderung. ThierS sagt: Da ich mich mit augenschein- licher Srlbstverläugnung dem Dienste Frankreichs hingegeben habe, so werden Sie mir erlauben, mich darüber zu verwundern, baß ich hier Quängeleien (Tracasseries) begegne. Ich bleibe bei dem Worte Quängeleien. Wenn ein Mann alles gethan hat, was er konnte, was soll er denken, wenn er Ihre Undankbarkeit sieht? Ich «idme Vie letzten Reste meines Lebens dem öffentlichen Dienste; es ist nothwendig, daß meine Aufgabe möglich sei. Ich verlange, daß die Versammlung entscheide; ich kann unter solchen Umständen nicht regieren. Eine motivirte Abstimmung ist nothwendig. Meme Abdankung ist bereit. Indem Sie mich schwächen, schwächen Sie Sich selbst. Die gegenwärtige Lage verlangt große Freimüthigkeit. Sie sind mvorstchtig und übereilt; es bcvarf noch acht Tage Zeit; in acht Tagen ist keine Gefahr mehr. (Lang anhaltende Aufregung.) Mortimer vcrtheidigt sich dagegen, . vaß er Thiers habe angreifen wollen. Eochery, Bethmont und andere Mitglieder : der Linken bringen eine motivirte Tagesordnung ein: Die Versammlung, volles Vertrauen zu dem Oberhaupte der Exekutivgewalt der französischen Republik habend, geht zur Tagesordnung über. Thiers erklärt sich mit der Tagesordnung Beth. Dvnt's einverstanden. Kerdrel sucht Mortimer zu rechtfertigen und sagt, ThierS sei zu empfindlich gewesen; er verlangt Vergessen und Einigkeit. ThierS erkennt die Loyalität Kerbrel's gern an, hält aber dte Abstimmung für nöthig. Beth- mont's Tagesordnung wirb mit 495 gegen 10 Stimmen angenommen. (Beifall.) /X Versailles, 10. Mat, Abendö. Rente 54.50. A Paris, 1U. Mai. Rossel hat vor seiner Demission einen Befehl erlassen, wonach Fliehenve und solche, welche einzeln zurückbletven, von der Cavallerie nitdcrzusäbeln wären. Größere Massen von Fliehenden unv Widerspenstigen sollen von Artillerie niebergeschoffen werben. — Cluseret wurde gestern abgeurthcilt. 4- Paris, 11. Mai. Morgens. Der Wohlfahrtsausschuß hat in Folge des Anschlages der Proklamation von ThierS in Paris beschlossen, daß das bewegliche Vermögen von Thiers confiScirt und sein Haus rasirt werden soll. △ Rouen, 11. Mai, 7 Uhr 30Min. Pariser Emigranten, welche Donnerstag in Rouen ankawen, versichern, daß die Commune in den letzten Zügen liege. Sie werde vor morgen ausgehört haben zu leben. — Rochefort verlangt bringend, daß irgend ein Mann die Diktatur übernehme, um dte Commune zu retten. Er vertheidigr den ehrenwerthen Rossel, dessen Abdankungsbries eine Rcchtsertigung feines Charakters sei. Die Commune hat keinen Tag mehr zu verlieren. 4- Konstantinopel, 11. Mai. Mustapha Bey, Adjutant des Kriegsministers, sandte letzterem eine Depesche aus Suez vom 10. Mai, nach welcher Saibah im ; Sturm genommen, Mehmed Ibrahim getödtet, der assyrische Aufstand beendigt sei. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. a. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 6. Mai. Dem Bürger und Apotheker, Dr. Adolf Mettenheimer, ein Sohn, Johann Friedrich Wilhelm, geboren den 20. Februar. Den 7. Mai. Dem Ortsbürger in Staden und Bahnwärter in Nr. 3 der Oberhessischen Bahn Gießen-Fulda, Johannes Bell, ein Sohn, Paul, geboren den 16. April. Denselben. Dem Ortsbürger in Holzheim und Bäcker dahier, Jakob Reitz, ein Sohn, Ludwig Wilhelm, geboren den 31. März. Denselben. Dem Bürger und Cantorats-Vikar, Martin Steiner, ein Sohn, Karl Friedrich, geboren den 22. März. Denselben. Dem Bürger und Fuhrmann, Christoph Spieß, ein Sohn, Christian Heinrich, geboren den 9. April. Denselben. Dem Bürger und Graveur, Julius Friedrich Bach, ein Sohn, Karl Christian Ludwig, geboren den 24 März. Denselben. Dem Bürger in Friedberg und Sergeanten im Großh. 2. Jnfan- terie-Regimeute, Wilhelm Dreher, ein Sohn, Wilhelm Christian Ludwig Georg, geboren den 10. Februar. Denselben. Dem Bürger und Schmiedmeister, Theodor Bogt, ein Sohn, Theodor Christian Julius Karl, geboren den 27. März Beerdigte. Den 5. Mai. Karoline und Martin, uneheliche Zwillinge von hier, alt 2 T., gestorben den 3. Mai. Den 7. Mai. Marie Karoline Julie Albertine Milbrand, des practischen Arztes zu Biedenkopf, Dr. Leopold Milbrand, eheliche Tochter, alt 11 M, gestorben den 5. Mai. Den 8. Mai. Heinrich Martin Ludwig Herbert, Zimmermann, des Bürgers und Zimmermcisters, Georg Herbert, ehelicher Sohn, alt 19 I. 4 M. 21 T>, gestorben den 6. Mai. Denselben. Ludwig Christian Dörr, Bürger und Fuhrmann, alt 67 I. 6 M-, gestorben den 6. Mai. Den 12. Mai. Jakob Karl Wilhelm Heinrich Gravelius, Bürger und Heil- gehülfe, alt 68 I. 8 M. 25 T-, gestorben den 10. Mai. Denselben. Marie Katharine Bernheisel, geborne Schmitt, des verstorbenen Bürgers und Leinwebers, Johann Kaspar Karl Bernheisel, Wittwe, alt 64 I., gestorben den 11. Mai. b. Katholische Gemeinde. Getaufte Den 22. April. Dem Bremser bei der Cöln-Gießener Bahn, Wilhelm Rörig, ein Sohn, Joseph Karl, geboren den 7. April. Den 29. April. Dem Bürger und Locomotivführer bei der Main-Weser-Bahn, Moritz Flett, eine Tochter, Johannette Caroline Marie Josephine, geboren den 7. April. Beerdigte. Den 1. Mai. Dem Lademeister bei der Cöln-Gießener Bahn, Peter Kaspar Eduard Bogt, eine ungetaufte Tochter, alt 15 Stunden, geboren den 29. April. Den 9. Mai. Anton Schmalsschläger, aus Eckenhaagen, Kreis Siegen, an- gebllch 50 Jahre alt, gestorben den 7. Mai. Börsenuachrichtcn. 12. Mai 1871. Action. Oest. Creditact. 266-/4 50/0 östr. F. St. E. B. 4OOV4I Lombard. Bahn — Ludwigsh.-Bexbaoh 169^4 Maxbahn 118 Bayer. Ostbahn 129% Hess. Ludwigsb.-A.ot. 147-/4 Alsenzbahn-Actien 85-/4 Oberhessen „ 727/8 Prioritäten. 30/0 öster.Stsb.-Prior. 567/8 30/0 öst. s. Lombard 727/8 3% Livorneser 33 50/0 Toscaner 51 5°/0 Elisabcth.-Prior. 78 do. II. firniss. 753/4 Anlelienislooae. Kurh. 40 Thlr. Loose 657/ti Nassau 25 fl. 393/g 40/0 bayr. Präm.-Anl. 107 (y Ansbacher 7 fl. 12 40/0 badische Loose 107 Badische fl. 35 Loose 613/8 Oestr. fl. 250 v. 1854 73 1858r Prioritätsloose 155 1860r Loose 79-/4 1864r „ 1193/4 Braunschweiger 17 Stadt Florenz 84 Wechsel. Amsterdam k. 8. 100 Augsburg k. 8. 997/g Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 963/< Cöln k. 8. 1047/g Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 104-/8 London k. 8. 119* 5/8 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95-/8 Wien k. 8. 95-/s ditto m. S. — ditto 1. 8. — Disconto 3* 2% 0. Geidsorten. Fr. Cassen-Soh. 1 44fy8-45-/8 Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Fr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—47 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 26—27 Engi. Sover. 11 54—58 Buss. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 Freust 4-/2 Oblig. 933/4 Frankf. 3-/2% Obi. 82-/2 Nass. 4Va°,o Obi. 937/8 Kurhess. 4% „ 85 Vs Qr. Hess. 5/s Spanier, neuest. 3% 32-/4 Action. Frankf. Bank 135-/< Frankf. Vereins-Kasee 110 Darmst. Bankact. 352 Wien Bankactien 711 Galizien 249 Gießen, 13. Mai. Morgen Abend wird im Clubsaale ein lang entbehrter Genuß, wieder einmal eine Regimentsmusik zu hören, dem Musikfreunde zu Theil werden. Der Kapelle des f. k. österr. rothen Husaren-Regiments Rr. 8, unter der Leitung ihres Dirigenten, Herrn Matouscliecli, der ein vollendeter Meister auf dem Piston ist, geht ein ausgezeichneter Ruf voraus, so daß das morgige Concert zu den größten Erwartungen berechtigt. Es findet leider nur dieses eine Concert statt, da gedachter Kapelle nicht viel freie Zeit mehr bis zum Ablauf ihres Urlaubs verbleibt. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cvln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 1777) Dem flüchtig gewordenen Lehrer Georg Zeiß von Lang-GönS wird hiermit eröffnet, daß Selig Frensdorf von Lang-Göns eine Vermögensuntersuchung über sein Vermögen beantragt hat und daß nach den bis jetzt eingctretenen Ermittelungen eine bedeutende Ueberschuldung desselben wahrscheinlich ist. Indem ihm jede • weitere Vermögensveräußerung bei Meldung ! der Nichtigkeit und angemessenen Strafe E untersagt wird, wird er aufgefordert, bin- L nen 6 Wochen seine Zahlungsfähigkeit nnch- r zuweisen oder doch seine sonstigen Rechts- i Mündigkeiten dahier zu wahren, widrigeu- | falls das vorläufig eingeleitete Concursoer- fahren gegen ihn fortgesetzt und überall an seiner Stelle der bestellte Curator Max Pilger dahier gehört, auch jede ihn angehende Verfügung nur an diesen insinuirt werde. Etwaige Schuldner des Lehrers Zeiß haben bet Meldung doppelter Zahlung nur an den oben erwähnten Curator zu zahlen. Schließlich werden alle Gläubiger des Lehrers Zeiß aufgefordert, ihre Forderungen binnen 14 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden. Gießen, den 27. April 1871. Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen. Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtgcr.-Assessor. Capital-Aufnahme. 2022) Die Stadt Lich wünscht in der Kürze Capitalien zu 4Vr pCt. bis zum Betrage von circa 10,000 fl. aufzunehmen. Offerten sind bei der unterzeichneten Stelle baldigst einzureichen. Lich, den 12. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. I h r i n g. Versteigerungen. Arbeitsversteigerung. 1993) Dienstag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Rathhause zu Beuern nachfolgende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben, als: 1) Maurerarbeit am Backhause, veranschlagt zu 5 fl. 42 fr.. 2) Weißbiuderarbcit an der Kirche, veranschlagt zu 31 fl. 33 fr., 3) Weißbinderarbcit an den Schulgebäuden, veranschlagt zu 22 fl., 4) Schreinerarbeit im ersten Schullckkal (Anfertigung von Subsellien), veran schlagt zu 44 fl. 51 fr., 5) Steinfahren, Steinsetzen, Steinschlagen rc. zur Unterhaltung der OrtS- straßen und Wege, veranschl. zu 237 fl. Beuern, den 12. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. 4 ’g'G 26 7 » g © Holz 150 für Schmied- und Ofenbrand, sowie auch iRrrtiinFnhlrtt . rnprhprt {»mnkr _______* Braunkohlen, werden sowohl in nameivoniQV und halben Waggonladungen, als auch in 2„ für Confirmanden empfiehlt empfiehlt Carl Hoffmann. (Hiexzu eine Beilage.) -dici 85 • 420 30V- 5*/2 23 V2 9 2550/ 7700 i 900 1725 II. B 57 Holzversteigerung bei der Stadt Allendorf a. d. Lumda. 2026) Dienstag den 16. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr an fangend, souen in hiesigen Stadtwatdungen, District »Homberg", nachverzeichnete Holzsorti- mente versteigert werden. 2011) Macaroni, italienische, Katharina-Pfiaumcn, Traubcn-Gel^e 1963) Ein noch gut erhaltenes Clavicr ist wegen Mangels an Raum billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. 458) Dieser Zwieback, welcher die Muttermilch vollständig ersetzt, ist in stets frischer Waare vorräthig in Paqueten ä 10 fr. oder 3 Sgr. in Gießen bei Julius Wallach, am Markt. H. Sonntag, Buchbinder, Kirchenplatz. Holzvrrsteistcrunq in den Waldungen der Stadt Laubach. Der Laden im Hause der Frau Kreiling am Kreuz ist Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittugs von 2 bis 6 Ubr geöffnet. y Gießen, den 9. Mai 1871. Der gerichtlich bestellte Erbschaftscurator: ____________________ M. Pilger. kleineren Particen, abgegeben von _________________Georg Unverzag t Brennholz-Lieferung. 2008) Der Bedarf an Brennholz für Großherzogliches Hofgericht dahier, bestehend in 60 Stecken Buchen-Scheidholz, soll Mittwoch den 17. Mai d. Vormittags 10 Uhr, im Canzleigebäudc daielbst an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Gießen, den 12. Mai 1871. Zn Auftrag: Böger, __Hofgerichts-Protokoll i st. Zu trn * Ltssttbui hn ohne Z-rei! marrf bür km hat übriges M — juntot W W, die Sy Wfnnen, üls it dmn blo&e Eri mien Ur M^or! Paris in tifftm Ivtliye uni turih ftni den Trost Ei^el ter Derst Dar Sm und ihre Zusagi alle Weisheit; das trotz allerer das man innige könne nicht nH Steck Ni, " ffü uni treu ist, tcirl * tie jetzige! in Men. Das Mot der stch dejchver mtiren, datz toi Die Zusammenkunft ist bei der Kleinmühle dahier. Allendon a. d. Lumda, am 12. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a d. Lda. Wagner. Zoll Durchmesser und 20 bis 40 Fuß Länge, 1 Stück Eichen-Stamm von 25 Zoll Durchmesser und 45 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Schmelzfußpiad. Laubach, am 11. Mai 1871. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Laubach Ritter. 1980), Tafel-, Dessert- und Tranchir - Bestecke , sowie alle Haushaltungs-Gegenstände, soweit sic das Messerschmiedefach betreffen, empfiehlt in großer Auswahl I. Schellenberg, Seltersweg. Feilgebotenes. Lect^emn^Mp ^p^nzung der Blumen- ä J meine Geranium, He- Wn^? ,C11' Verbenen, Dah- Itcn, Monatroscn in schönen Eremvlaren Blattpflanzen, als: Eo- leus Achyranthcs, Gnaphalium Pure- thrum, ebe so zur Einzelpflanzung in Rasen-. Sommcrblumcn in allen Sorten billigen Preisen. n ^orten *11 Carl Deines, Kunst- und Handelsgärtner, in Gießen. 2009) Freitag den 19. Mai d. I. soll in dem District Eichberg folgendes * " versteigert werden: | Ulirdrrnm ein glänzendra Resultat! A. W. Waner, Breslau. 9nYKt nJ£”m0l)r' 29- März 1870. 2014) Ihr Brust - Syrup hat diesen Winter wiederum Wunder gewirkt. ™rrrfrMrCn-er at3t meiner 0rau, welche an einem heftiacn Lungenkatarrh darnieder lag, schon ganz auf, und kann sie deshalb nach derVor- lehung nur Ihnen die Rettung verdanken. Nur allein ächt 6^* ^-hakt. Bieler am Kreuz, - _______________in Gießen. Preisen. c . "39) Der Ausverkauf der zum Nachlaß des verstorbener Hutmachers Julius Werner dahier gehörigen Maaren, bestehend m modernen Winter- und Sommcrhüten für Herren, Hutschachteln Taschenhutbürsten, Filzstiefeln und Filzschuhen beginnt Donnerstag den 11. und endigt Montag den 15. dieses Monats. 2015) Nutz- und Brennholz - Versteigerung in der Königlichen StaalSwaldung der Oberförsterei Noßberg, Forsiinspectionßbezirk Marburg, ' _______________„0„„___,......, un^ben im Zermln 6ermnt58Vma4tbmcrb9enb?n,Sebin1gunflen: 0öniütel für Kinder, Kranke und (111 geschwächter $tl Elchenr 48 Nutzholzabschnitte - 1770 Cubikfuß von 9 bis 42 Fuß Länge und ll'/r viUWNü Leidende, und bereitet unter ärztlicher Controle bei Angelo Sabbadini, in München. In Gießen zu haben bei i . Meßen. Wtl, fodtirr Nachtem d ^kscrve.-Lüjstle^ t-itdau S/nerfcn fit Ceren “h -uich 6$(„| "tctni nabt 6'h, mit b!t siele ,1 ärjirg J £ ,8,fl< «WiM l9ltI tbnn, blt SN‘ tu tu SlM 111 'in» Ätf^"?1'1 8.L timt ftlitjit ?.? $• «t «h., zur W? »h laben'. N babeif ?nt) in h ßnden. klt tem den hs. 1467) Wohlschmeckendes „Bandwurmmitikl^ dessen Wirkung garantirt E. Th. Nebelung, Apothekcr und Droguist in Hamburg. Haupt-Depüt in Gießen bei ° _________________Carl Frech. I- Brennholz: Stecken Buchen-Schcidholz, „ Eichen-Prügelholz, „ Buchen-Stockholz, „ Eichen-Stockholz, Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ „ Nadel u. Aspen-Reisholz, ^au-, Werk- und Nutzholz: Stück Eichen - Bauholz - Stämme von 7 bis 17 Zoll Durchmesser, 23 bis 75 Fuß Länge und 11 bis 132 Cubikfuß, zusammen 2353 Cubikfuß enthaltend, Stück Nadel-Bauholz-Stämme von 6 bis 11 Zoll Durchmesser, und $9 60 Fuß Länge, zusammen 622 Cubikfuß enthaltend, Stück Buchen-Werkholz-Stämme von 16 bis 21 Zoll Durchmesser, 15 bis 45 Fuß Länge und 40 bis 156 Cubikfuß, zusammen 060 Cubikfuß enthaltend. _ 1 ? uiu-j uuii uiiuci mi ^UUDUUIÄC. fTterv. hier aufgefuhrte Gehölz lagert in den Waldorten Nödderburg Abth ' n® h2g,',^en,1annJ‘rSUd’riälbl6I- oa’ Rubbach Abtb. a, Salzplatz Abth. a. C ® - Q ?bth. a unb b, Kleinehaibe Abth. a, Allee Abth. x unb OTnlhrn>“k1 bt,Königlichen Forstschiitzbeamten : Förster Milckstaek unb Joraie Unterforster Koch zu Wermertshausen, angewiesen Kaufllebhabern dasselbe auf Verlangen schon vor dem Termin vorzuzeigen. Notlb,x?'«^'Emenkunft stnbet Morgens 8 Uhr im Eißner'sehen Wirthshause zu Versteigerung abg^ehallen "we^ben"wirb?^ im 5reien ni^t bie 9?o6berg, am 8. Mai 1871. Der Oberförster: -------------------------------:S chulz. bis 22 Zoll Dicke, ort ? Klftr. Scheit- und Prügelholz, 14V2 Schock Zop/reis, 12 Klftr. Erdstöcke und V/2 Klftr- Anbruchholr. Buchen r ^utzholzabschnitte für Schreiner und zu Radschaufeln brauchbar = 220 o «rv x « <■ .. -»U! »nNt Herten Bauherren und Bannieifter!!! .....Tburg Abth. ->>, _ 14®°) Unterzeichneter empfiehlt Bau-Ornamente von fest neBrannten TT>• Trfiinrf iinh } —L - Fluruirgen und Parkets, polirt und fein geschliffen, mit und ohne Marmoreuüageu, Fliesen, Podeste und Balcons, Treppensteine nii.t Goldschnitt, Wascbtischaufsätzerc.2c. 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