dost oezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. ich Anzeige- imd Amtsblatt für den Kreis Kieszen 1871. Freitag den U. April Zrr. 86. 1870. ^reils «ne der H VI Dnll 10 AA J. , UCr L ,7 Dll|l' 18,00C.g) Darmstadt, am 31. März 1871. - Gießen, am 4. April 1871. Betreffend: Die Volkszählung im Königreich Großbritannien. taates Illinois. ). wovon (10) 1 fi. 12 K. Durch die Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition : Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. htetB rierltijShrig Vringerlohn. * 1‘aducah Ei$enU 1 g^annter AnlJ Zu Nr. M. d. I. 3780. ...... -xaS Gr°nber,°qU»e Di i u i st e r i u m d e s Innern. Bekanntmachu n g. Betreffend: Die Abhaltung des Faselmarkts zu Bad Nauheim. Die Errichtung eines Fasclmarkts zu Bad Nauheim ,st durch Entschließung Großh.Ministeriumdes Jn.mn v°m 30. r>. M- zu •-3- 3662 und 3518 genehmigt worden. Mit Bezug hierauf bringen wir zur öffentlichen Äenntmß, daß der diesjährige Aaselmarkt Donnerstag den 20. April o. I. iw»».«»........ .Ha*ff"u 'äÄÄ»«’>7Ä* von Kirch-Göns, Bürgermeister Rumpf von Langenhain, Cccoiiom Klkkberger zu Sodel, Pachtir ullcs zu Bonfiad t 1 dem landw. Bezirksverrin »tiat nach ihrer Güte eingetheilt und sollen für die vorzüglichsten Thiere Geld-Prämien verabreicht werden, zu welchem Zwcck von..dem W Friedberg und dem Gemeinderath der Stadt Bad Nauheim je 50 st. verwiegt worden ™ n uf ^cm Markt verkallst wurde oder 8 Vie Prämien werden nur wirklich preiswürdigen Thieren zuerkannt, jedoch o b n e Ructstcht darauf, ob der Bulle aus dem JAarn T nicht und durch den Gigenthümer selbst und innerhalb des 5!reifes gezüchtet ist ü r v $guncn welche für Gemeinden Dienste thrm, Zur Eoncnrrenz werden nur solche Bullen zugelassen, welche Morgens 9 Uh aus dem Platze sind. Duuen, nuu? i sind von der Preisbcwerbung ausgeschlossen. Fasel der reinen Berner und der Vogelsberger Race werden lanbro. Bezirksvereine Wegvergüti.ngett aus- - M« MW 'M.-ftttaxiS LS,7:?LLL7,.. taM Das landw. Publikum fordern wir zu zahlreicher, zur Hebung des Marktes veitragenoen » bei günstigen Ankaufsgelegenheit hiermit auf. .ÄAWt, cr.v;PvtWTn Friedberg, den 4. April 1871. Großherzogltch^'^ ^nsamt Friedberg. an die GroßhkrzostUchnl Kurßkriiikckerer.n drs Krnjes. , Die Könialick Großbritannische Ncgiernng wünscht eine Ucbersicht der im Großherzogthum sich aufhaltenden Staatsangehörigen des Kmiizreichs Gio^ britannien^nachG MechtundAlte zu - halten. Sie «ollen daher alobald die in Ihrer Gemeinde sich anfhaltenden Königlich Großbritannischen Unterthanen mnttteln^und uns ein Verzeichniß derselben, u, welchem Namen, Stand, Alter, Heimath und Aufenthaltsort anzngeben .st, e.nsenden. v. S t a r cr. Bekanntmachung. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes wegen der Kr-egsleistungen und deren Bergutung. Nachstehend abgedrnckte Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern bringen w.r hiermit zur öffentlichen K-nntmß. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises machen wir besonders auf dieselbe aufmerksam. Gießen, den 6. April 1871. Großherzogliches Kretsam. Gießen. v v. S t a r ck. Bekanntmachun g. iSetreffend: Die Parzellenvermeffung in der Gemarkung Alt-Buseck und die Anlegung von Flur- und Wethe von IW Gcwannwegcn daselbst. Die Nachweisungen über di- in Folg- d-r B-ränd-rung d-r Parzelle» durch di- in d-r G-marknng Alt-Bus-ck ausg-fuhrt- ?kegul>r»ng der F-ld- n- - ^aufx ®b Anügung von Flur, und G-wannw-g-n von d-n Bffitzer» ju «npfang-nd-n ««d zu l-P-nd-n Entschadigiu^, liegen während Woche», vom 20 s besinnend auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Alt-B»|eck zur Emsiu)t der Betheiligten offen. , . W h Ä , cullect, 20' b' Dtej-nkg-n Be'sib-r, welch! Anstände gegen bie* Entschädigungobereehm.ng glauben erheben zu können, werden ansgefordert, dieselben bei Meldung d-S ' ।, betrete Ausschluffes innerhalb der Offenlegungsfrist bei Großherzoglicher Bnrgcrincisterel Alt Buseck vorzubrmgen. : ire de*be ' Gießen, den 8. April 1871. Grohherzogl-ches »retsomt Gl-ß-u. v. S t a r ck. _ an die Grvßffer,Möglichen Kicisamler. zu ^rechnende Entschädigung von 1 Thaler 10 Sgr. pro Pferd und Tag d-S eil spännigen Fuhrwerks, mit 1 Thaler Zulage pro wg für l-des wettere 2) £b£1ÄUStiKTK?a.«eSäig. Transportmittel, welche der mobile» Arme- haben folgen müssen, ist für Verluste und Beschädi- mmaen we'che sie unverschuldet an Pferde», Wage» und Geschirren'erlitten habe», sowie für außergewohaliche Abmchung d» Traiisportmtttel »nd si>r wt öffentllchen^Ken»t»lß zu bringen und bei der Liquidation deErgütungen für Vorspann und sonstige Transportmittel und die hierbei entstandenen Ver st , BesäMgungeu u. s. w. nach Maßgabe derselben zu verfahren. M7 . ' * * Zimmermann. V. xJ a i iv i i« _____ ;hrfl Betrag is' rnnsn'H6'^ jPf „eich«, Politischer TheiS. Rech» h-"t-n, in welchem Grave Dies schon jetzt geschehen ist, davon qib. Die jüngste mehrere LT % 2’' V? ““ra -r?"' Jnvnstrlepalast befanden sich beich Sprache Der österreichischen Presse einen eklatanten Beweis. Die Resolution De« Das Evnimarid° d"wundete. General Dombrowski hatte an Bergeret's SuÜ deutschen Reichstages, welche allen außerhalb Der politischen Grenz- Deu schlands @rfoln cebTb^ «i« , b-retts übernommen unD auch in so ft,, wohnenden Stammesgenoffen Den Dank des geeinigten Deutschlands auSfvrichl für einer Ab be tt n/m ^urd> |flne. fl? ber $orl Maillot aufgestellte Mitraillch die opferwillige Th-i,nähme an Der nationalen Erhebung Deutschlands ba. die bekädnli*e ^"-d'-rmen die sich an der Brücke von R-uillh befand, 2 gesummte veutsche Presse in Oesterreich zu einem Enthusiasmus hingerissen Der fast aarven «edr Außerhalb von Paris stehen setz, keine Nations !" d» fr-i-n M ffiÄÄ Ä ± tÄ« ^Dt zurückge^ haben immer behauptet, Der Deutsch.französische Kittg XrDc auch die moralische Eroberung Deu,sch-O-sterreichS zur Folge haben, und wie sehr wir Jag furt. Molli n die B-rsasllkr Den Barrikadenbau hinter Dem Arc De Trivniri D r Cbamps^Elys.es verhindern? Der Verlust, welchen Dieses fortwährende 2' »..1?'!''" anrichtete, war groß. Im Jndustriepalast befanden sich ber,™ . .....^a «°n den Franzosen, Deren „Barbarei" während Dieses K.icges ja weit, bekannt geworden, Die Deutschen wiederholt beschuldigt wurden, vom 21. zum 22 3aauar d. I. m Dem Dorfe Haute-,lle bei Dijon zwei französische Aerzie gttoDM zu Haben, so hat Der General v. Franseckp, unter dessen Befehlen der^ betreffend' Dr^n ^il steht, Untersuchungen angeoivnet. Dieselben haben ergeben, daß in « ^'nem Kampfe, welcher in Der bezeichneten Nacht stattfand, zwei französische Aerz? ihren Tod gefunden, welche aber offenoar an dem Kamps.' sich Jlj’Ä»“1ff? b?C"8tf ^"rn. Die Aerzte hatten also chren friedlichen und g.. lfS fL®S« 8LflUf9e8 ' Un6 £iae Ef»letzung des allgemeinen Kriegsrech.s Em neuer Beweis für das Vordanvensein französischer Explosivgeschosse wird letzt von unseren Gegnern selbst geliefert. Wie der „Veri.e" au?BerMes ge- btl t™ 2nsurgentengeneral Henry gelegentlich feiner um Die?' « » Gefangennahme vier Explosivkugelri mit Stahtspitzeu gefunDen. sand n?611' ,denen man auch bei Den übri, n Gefangenen beDeutende Massen r- b' ?m n°n Äc lbrr und passen genau zum Chass-poigewehre. Ein L ff“ CR deutscherseits längst unumstößlich constatirten Thatsache wird in Folge dessen wohl nicht mehr möglich fein. v 1 n1r1fi-,nGh|to9Tra.nU ^em Osterlonntag, war cs den Kirchen verboten, mit den Gloltkii mXn'e n n®™18^ *le?,c Rotte.Dame-Kirche, waren gänzlich geschloffen Ai maiEen »r 9ar n,*‘ besucht, da man fürchtet, sich verdächtig , Streck ^!'"sonntag herrschte auch auf Den unteren Boulevards pamsij Man durchsachjc nämlich Dort Dreißig Häuser. Es schein,, Daß L nenn o -A n ^eiitW,a»b zuruckgekommenen Ofsizier fahndete/ ihn aber nich oenn auch seine Papiere fand. E,n großer Tbei, der Blätter erscheint nickt met Die „France ist auch ttngegangen. „Tempo" und „Siöcie" setzen ihre spublic«’ tionen aber noch fort. Das Aussehen von Pans ist äußerst Düster, wenn ati Ä! f“ % L‘e "^"wachung an den Thoren ist äußerst streng gewo.d,. Man laßt fast Niemanden meyr Durch, selbst kaum Die Frauen und nur n I Bezahlung einer gewissen Summ" an Die Nationalgarde. Mit Verfalles sind Dit Virbindungen ganz abgebrochen, und wer nur Die Absicht kund gibt dorthin m -ingezügen Ein NattonalgarDeneommanDant, Der M Dorthin begeben wollte, wurde auf Befehl von Jules Balles sofort erschoss-« Las Den «tadtyausmänneen sehr za Statten kommt, ist der Umstand dast L unter Jules Favre bei Ablieferung Mr schweren Vollgeschütze nicht aufrichtig in Diefe fi9™8' ^"/"n eme gewisse Anzahl derselben zurückbehielt und vttstech, . ,fber 200 m,Un- 6c nniuni|ten in Die Hände gefallen und dieselben verfügn über 200 Manne- und andere Kanon-u schweren Kalibe,«. Zu wünschen X e« ledcnfalls, Daß dte Versailler Regierung sich dazu herbeiließe, dem surchtbim» Kampfe, Der tn Aussicht steht, dadurch ein End. zu Mächen, daß sie cintti Btt. gieich annimmt ter, wenn auch nicht der Eommune, doch dem arbßten Tbe l d- , ' 'm ^a6enbmCte no* 4'a "selben halten. Die Mutter von^ Gusta», FloKens war ,elbst in B>asailtts, um mit ihrem anderen Sohne Die Leiche -brit ?®/.nc6 ^-^olen. Sie wohnte auch seinem Leichenbegängnisse an Di/selk siudet inM.lleS sowohl als in Paris die größte Tbei,nähme." ' ' iRt4 -DftWl0!e« russischen Journale brüsten sich gewaltig mit D'n Ett'olaen tn 7 b-r Pontusfrage unbefangeneren Le bachtern L ° « .üb ble R-Iul.ate Der PontuSconfeienz an d7n eigenilich" 6 ‘ä"^" n,d,t -aä Geringste geändert hatten, denn hat Rukiaad dm Recht erwoibon, emo möglichst sta.ke Flotille im Schwarzen Meere ®»u balta ihrer Krieasschi^ ant>£rfn befreundeten Mächten Den Durchgang durch die Dardanellen gestatten. Zudem istRusttands martt.mk starke gegenwärtig noch durchaus nicht so bedrohlich für die Türk t- die Gekabr für letztere Hegt lediglich in ihrer inneren Zerrüttung und Auflöfuna und L Hn3 ! Den1' 'U^?E $L°!uif dUerrin88 eine mächtige Verlockung zur Einmischung stm. Demgegenüber ist ,edoch nicht außer Acht zu lassen, Da6 D:e übtiaen (tirni? T r7'[er Correspondent der „Jndependanc- bcl.e" schreibt: Als Probe 6en im Boudoir von Marguerite B-llanger." - ,,,, , Aul'e7b,^m°" mi‘ eomrmUnC' $*trr Demere, Gerant der Bank, wurde einen Augenblick wegen einer unvorsichtigen Aeußerang verhaftet, doch »ieier fre./,l ff „ »eH man seine Mitwirkung bei den Zahlungen nicht n beliren f r, f r -9 ' mune hat bei der Bank einen Delegi/ten; eben Augenblick - d e mit°Auflaam°'ln A 7" Die (£alTfn bes großen industriellen Etabiissem° als fo eben £a an 8e"0”?ltn- fnch Die „Opi.,ione nationale" fuh einen Zunahme v„ m b.e Part/er, weiche in Versailles eintreffen, ber gen ™ Katastrophe^"^ «?". bK Spitz- der Regierung Der Ausbruch einer am @onna\;nh betonen ba^hDaül8enfT(,Un8 285 gegen 75 Stimmen rätben zu e.nennen^’ffi ? M r a“ai,^"’p‘08 ”°n Munikipat. diesen Bedinannap« V; rc ^l)lcrs die formelle Erklärung ab, daß er unter sthwörun ftine?Änb^akb"u^^walt nicht behalten lör.ne. Als er, per Be' , wurde schleunigst ein vermtttelndes 9jjtjpy । ren erklärte, i in allen Statten über 20 OOo ffinMA",CCmcnt' bestimmt, daß Die Maires , ment» und Arrondissements Prottsorisch"durck''N"' H^ptorten ter Departe- Bon Der besorgten Kammer mit starkeVMaiottttt jU “nt.nnen f^en, jur Rücknahme seines Entschlusses bewogen angenommen und Thiees dadurch Soiiiitag Den 9. Dauerte in und um Neuilly Der Artilleriekampf Den ganzen! 'P rün«, H ' mfh nh ^^6ctm!nifienum "fordern die Ermittelungen nach solch» funDen fi'nt fn verschwunden uno noch nicht wieder aufge^ „Testament Napoleon» III , gefun- oerichte, werdei müll n 6iib8du Mit«: -- ch To« trügt; «n fßf.|}6tiniin^n 11 »«t5V vöiltrung alle. Ms, 11 Aue Mvost, Lu uontn araiirt. Willstunl der Avenue Der eichten. Müii i Punkten bcvorßeh UnD dem bomi'ti letzung deS Kamp Paris, luütion iß klar, und nennt onS 5 jiüuen uno Kink Won gezen c. 6tt Krieg md)t i rechlben. Es gibt auch Henker ßzt demselben der rivilisttte Är er iß die »iU dienender Weg, dem gegenwältig Zey tütieii di himch ttae me nach Belieben tl ntn, send um. ße heule Horen. ßorunggrDeihl Carlhago! (5 Ruinen säen z welcher ste bed von dieser jaöi Belagerung vor verursacht ihueu gemalchen verte Havre, ! 'iir mir bal i«. > . r' n?artn tnrt f i'. » s? M kt't ? «** i» , '?■ ttnsit. ht‘ . ’ !*«"'< k-t c " I,ei ibn abtr l$ 7 *”t nitbt il '"/'S« ibn Mi '."\cüi'r, Mut :6‘rl1 #r«j « 4ä<- \S5^ rrJa(D, und nur jj ^lt Dtrsailltt fiiil t ?unD 8'^, Oortiii i (»mmunoant, k>kü sofort trschls'i n llwstm, tajd V licht aufn’ifih] 4 'iüirlt unj Dtrjtt, inc ditstlbkn etriL- 3Ö viloscheo a ‘4c tim suchte M fit tintn v I • grtfttnfytil tun! Wutttr von ÄctN »hur tit Lrichr '.bin Qn.fe an. mit t n Erfolgen 'n ^tobid)t(rn will 1 an cm cigrnllite in hat Ächanv til |tn Nttre ju Haiti, 4ifn ern DvrchMl i Aoßlarrds man»-; 1 Zürf.i; rie Gefah? 2jfliw, unb M: iflj zur ßinmif^iiu p :.e übrigentöwj* in Bezug aus ti' btin^nj auch ter ruWrn G^l GinM zu rilan^ eritnuli|d)tn 5:ii cht nach dtt rM tflnng« nach M . ni4t vitvee n's1 urtüu Dafür bat i>! injibl infragta gilt »ftFi4ll" 3 Klchttthen “HR [fCt tmähut |u 1 B Ußifrf® ■'«* afrs förljl*0®1" ' ütniDfl CJ; „ fßunl® n - ’L, 8rr»«H«y "5, ti« ■ N« {««’ *yÄ? 5*® SStfS ,ä>* Jgnatieff ersetzcn. Massenversammlung. 4- Berlin, 12. E. Sclilotte in Bremen. Telegraphische Depeschen« April. Der Kaiser empfing heute Vormittag den aus zwei emgetroffenen Gesandten v. Schweinitz, sowie den General1 ver den Schwarzen Adler-Orden erhalten hat. Die Provinzial-Corresponvenz sagt mit Bezug aus bei Annoncen. aller Art A lßici|P 12. April. Die ®übt»roler foOtn beabfidtiiflen, eint Massen- Deputation an De'n Kaiser zu senoen, welche eine Abtretung @üDtprol« von Tprol uno außerordentliche Autonomie »u verlangen beauftragt werde. A 'Baris. 11. April. Lie Nationalgarden machten eine Demonstration zur Ue^crsch^eimng der Seine bei Serres, wurden aber zurückgewiesen^ Gleich. V t.pr=rhprj. nromnt in fämmtliche deutsche unb ausländische Zeitungen, Lokalblätter i und ^Zeü chriften mit S-2S"/» Kosteu-Ersparnifi < 16 ä die Annoncen-Expedition von ««.»»« «°n «H«»- und Clamart au«, g welcher mit Erfolg gekrönt war. “ Barrikaden irr. Baue. Ein Rundschreiben von TbierS kündigt an, daß Mac Mahon, Ctffey und Lavmirault heute ihre Commando's übernommen haben, die Armee organisirt ist unb sich mehrt. Thiers erklärt zugleich die Gerüchte, daß er abzudanken beabsichtige , entschieden für falsch; er sei vollkommen einig mit der National-Der- ammlung, es bestehe eine Verschwörung, die Republik zu stürzen, nirgends, als auf der Seite der Aufständischen. „Es werden unwiderstehliche Mittel vorbereitet ' Die guten Bürger mögen sich beruhigen. Sie werden stets von den Ereignissen in Kenntniß gesetzt werden. Zur Zeit ist nichts Verhängnißvolles zu berichten oder zu befürchten." c _ + Versailles 11. April, Abends. Bet dem heute Morgen begonnenen Gefechte scheinen die Föderirten sich in Asniere. als vorgeschobene Posten etablirt ru haben- der Rest ihrer Truppen deckte sich in den Verschanzungen längs der Seine. Der Tag verlief übrigens ruhig, einzelne Kanonenschüsse wurden von den Föderirten an ver Porte Maillot abgegeben. Zwölf Kanonenboote liegen zwischen der Brücke der Invaliden und der Brück? de l'Alma vor Anker. Das Gerücht, daß Vermorel gefallen sei, wird dementtrt. . Toulouse, 9. Apr'.l. Einige Unruhen wurden sofort unterdrückt. . Brüssel, 13. April. Die hiesigen Unterhandlungen mit dem Herrn v. Blochhauscn wegen der luxemburgischen Eisenbahnen haben einen günstigen Ver- laus. Das Gerücht eines bevorstehenden Ministerwechsels in Luxemburg ist nach gutem Vernehmen unbegründet. . . 9 A Bukarest, 11. April. Die Ruhe blieb ungestört. Es wird eine Re- visson tue Verfassung vorbereitet. Die oppositionelle Partei ergeht sich tu fpot- tifepen Aeußerungen über rte Nachrichten, welche Preußens Absicht eine« energt- schen Vorgehens in der Eisenbahnangelegenheit melden. fi..RnnA A London. 12. April. Der Telegraph meldet aus Pari«, daß sich 18,000 lovalr Nalionalgarden im Geheimen organisirt baten, um das Stadthaus, den Montmartre und «elleville anzugreifen, zu gleicher Zeit werden die Truppen der iJteaicruna iu Versailles das Maillotthvr angreisen. . 8 A "ondon, 12. April. Die „Times", meldet aus Versailles vom 11. dS.. Es finden" große Truppenbewegungen statt. Da„ Be.agerungsgeschutz auf em Mont Valerien wird vermehrt. Man erwartet morgen eurn aOgememen Angriff. — In ter gestrigen Sitzung ter Nationalversammlung beantragte Ra-qmer, der R g^rung ein TadelSvotum «egen der nicht erfolgten Einladung der Versammln g zum TrauirgoitiSdienst für Visson zu eUbeden. Der Antrag wird angenommen RaSguier wird beschuldigt, den Antrag eingebracht zu haben, um die Gunst der . Anme im orleanistischen Interesse zu erwerben. — Der Versailler Correspondent t bcr Times" bezweifelt, daß Ducrot die Metzer Truppen organisire. " A onun01. 12. April. Der „Times" wird aus Pari« vom 11. d. M. gemeldet daß das Maillotthvr unb die angrenzende Enceinte, welche lehr beschädigt waren wieder ausgebeffert find. — Die Verhaftungen dauern fort. — Des Nach, mittaa« ern uert sich der Donner der Kanonen Der Triumphbogen wird bereits von den Kanonen der Versailler Truppen bestrichen. — Am Abend verbreitete sich das Gerücht, die Regicrungstruppen halten Montrouge erobert. A London, 12. April. Der „Daily News" wird aus Versailles vom 11 Av?il gelff.iieben: L'Admirault halt Rueil, Nanlerre, Coiombeholz besetzt und beoba-btet AsmereS. Das Hauptquartier befindet sich zu Garches. Cisse» cvm- mQnti(t auf der andern Seite der Seine. Das Sartorylager ist au,gehob n. Die Truppen marschir-n in bedeutender Zahl vor und halten die Heerstraße und die Virsailles-Orleansbahn besetzt. Die Post geht zweimal per Tag. a 9ftlru 12 April. Der russische Gesandte >st nach Petersburg abgereisi. Seine Reife dangt angeblich mit de« Planen des Fürsten Gortichafoff'S zusammem Ncw-Vork, 10. April. Die hiepgcn Deutschen begingen heute ein großes Fest zur' Fei?r der deutschen Siege, dcS abgeschlossenen Friedens und der Herstellung der deutschen Einigkeit. Ein fünf Stunden langer imposanter Zug bemeate sich durch die Straßen. Die Häuser der Lruticptn waren festlich b flaggt Der Gouverneur Hoffmann und der Mayor Hüll ließen den Zug an sich vorübcrziedcn. Am Abend fand em zahlreich besucht.» Meeting Statt. A Eonstlllttmovcl, 12. April. Der russische Czar soll eine Reise nach dem - Orjml deabsicht gen und würde auf derselben Eonstantinvpel, Jerusalem und Athen einen Besuch »bitten. Wie verlauten ist General Jznatieff bestimmt der Nach. ■ folger de« Fürsten Gortschakoff's im Staatsrathe zu werden. Muchauoff werde ebifcrung april, Abends. Starke Barrikaden find in den Nur Royale, Rue Rivoli, ^Buttes Montmartre, Chaumont, Place Glidt» errichtet und nut jla- nonen armirt Heute ist die Kanonade langsamer. O,e Bracke an der Porte Maivot fiel unter Versailler Artilleriefeuer. Die Commune laßt Sandalen in ber Avenue der gründe Armee, ben Cbamps Elysees, dem Platz Concorde er- richten Man hält den Angriff der Versailler Truppen für auf verschiedenen Punkten bevorstehend. Man versichert , daß Differenzen zwischen der Commun und dem Comite ausgebrochen seien über die Gewaltmaßregeln, d,e zur Fort- Luxemburg, 10. April. Ein Ministerwechsel steht nahe bevor. ServaiS m-I;,.».™, - Mm-,... s.«..-.i-° Föhr (Vertreter deS deutschen Elements) die inneren Angelegenheiten und 1) ) 1UÄ Staat-b^uwese^ über den Tob von FlourenS und da» Gefecht vom 4. b. enthalten: E» h-'ßt da- . c. ine Kneipe von Chatou war es, wo Rittmeister DeSmarefi Gustave aebraätt unb ist toredlid) anzusehen, denn der Hieb ging vom rechten Auge bi» an ÄÄEtz Sein Adjutant, ein Italiener, nach Einigen P.sant nach Andren Cypr.ani, wurde am Schenkel verwundet. Am 4. wurde d.e Redo.de von Chatillon, in ber die Insurgenten sich verschanzt und mit Mttrailleus.n und Kanonen versehen hatten, von. 70. Üiuienregitnent mit Sturm genommen und dabei eine Anzahl — man sagt wieder, einhundert — thetl» gelobtet, thetl» ver- rounbet Der Sturm auf bic Reboute wurde mit einer Nafchhe» und einer S«Vit au gesiihrt die bewundert wird. Die Sieger fanden in ber Reboute Speck Zwieback, Branntwein unb Wein in Menge; sie machten ferner 1440 ©efangene darunter den „General" Henry. Ich sah ihn in Versailles vorbei. führen8 es ist ein Mensch von 22, höchstens 23 Jahren, der Vollbart und hnge« Haar trägt- eine feste Haltung uns ein gewisser Stolz inmitten ber allgemeinen Verhöhnungen unb Flüche zeichneten ihn aus." Der (Sorre[ponCent priu sich entlüftet über die Beschimpfungen der Ge,angenen von ecdeti ber Versailler Be Tage au- Wien h:r Vogel v. Falckenstein, die Vechättnisse''in^ Frankreich , "die kaiserliche Regieruiig we'rde "voraussichtlich die Mitwirkung oe» Reichstages auch noch zur Sicherung weiterer financieller Be- I 19 ginril Olm 14. d. kommen 250,000 7% Evansoille City und iNm Gallatin County Bonds zur Subseripticur bei den ^« 8. E- F'ilb 4 Sornp.' Das Evansoille City ist eme ©tat. non 2^0 Seekn u, b . .neuner auf, blühendsten unb «»«rbnjfjhn Stabte ilmenta» ift im Abdruck fpecielles Gesetz de» Staate, M io » m J n», welche sich bei den Zeichnungsstellen «hattlich) unter Conlroie Kapitals zu erheben und verpflichtet, die Steuern zur Bezahlung ier p si)prfnll »u bcinblen __ Die aus ben so refernirten Stenein Capital und -ss'U. mit. der Ainfteidamer Börse besagten Bonds erfreuen sich sowohl cm der Y s g , u an 6cutiocr Börse 81 ge- einer auherst gunbigen Ausnay.ne boten, gestern in Amsterdam 81',2 Gold. ---------------------------- s - 25% sctzung be« Kampfes nothwendig seien. -• A Paris 12 April. Die Commune schreibt: Beharrlichkeit. Die ^i tuation ist klar/ Die Regierung von Versailles erklärt sich «l» wstklichsr Fein und nennt an» Bösewichte. Sie bombardirt Paris, sie zerport die Hauser, tot Frauen uno Kinder , beschädigt den Triumphbogen , welchen der "agl-ye ..ul ° Simon gegen die preußischen Bomben mit Schutzwerken versehen ließ. Das ist der Krieg nicht unversoynlich während des Kampfe«, sondern auch grausam nach demselben. E« M auf ter Seile von Versailles nicht allein Kriegführende es gibt auch Henker. Man erneuert nicht nur da« Versahrrn Bismarck s , 1°^" fügt demselben auch das des Murawieff hinzu. Es ist die« nicht ...ehr allein de? civilifirle Krieg mit allen feinen in Bewegung gesetzten SerftorungSn.a dl.nen, m ist die wilde orgamftrte Rache. Der Gefangene ch E ein Mitleid ver. dienender Besiegter, er ist ein Opfer, das Dufaure der Strafe überliefert. Nach 6em gegenwärtigen Verfahren sind wir berechtigt, über da« künftige zu urihetlen. 3eftt9bärfeti die Lerfaillir Repressalien fürchten. Wenn sie das Bedenken nicht hindert, was werden sie dann thun, wenn sie absolute Herren sind, sie fonn.en «ach Beließen Ihren M-ih sättigen! Sie, welche auf Mitleid unt ®na e rech, neu sind naiv. Man mußte sie in Versailles vor dem Kampfe ho-en, man wuß, sie heule Horen. Ihr Haß ist mit den Hindernissen gestiegen. Pari» ist dtt Zier- , ftbrung geweiht. Es gibt Parodisten, Caio«, welche nach zeeem Duner rufen. Delenda . Carlhago ! Es gibt unter ihnen Leute , welche darauf rechnen - Salz auf feine , Ruinen säen zu fbnntn, intern sie glauben, dadurch d.e Keime ve» Fvrlschn c», „,ia.pr beorobt zu zerstören. E» gibt Leute auf der rechten Seite, welche »on^diescr unverhohlenen Wu.h besessen sind: sie verz.ihen es Paris mcht. einer Belagerung von 5 Mon'len wiederstanden zu haben. Der Heroismus » » Par ° verursacht ihnen Schande. Es ist nothwendig, daß solche Dinge mit Blut g gema ®trt>apdl Kanonenboote fahren die Seine aufwärts , um gegen b.e 3nn rgenten zu ope.iren. Von Cherbourg find Geschütze gegen Pari» abge- 6 ""sllcharest f 9*^Aprist'^Der Fürst bat ben hiesigen Gemeinderath aufgelost unt) die Vornahme von Neuwahlen angeoronet. , , Konstantmovcl, 9. April. Der unläng,: ernannte Patriarch der katholi- schcn Armenier, Bahdarian, Hal ein von ihm und sieben Erzbischolen und> Bi- ckosen seine» GlaubinSbekennlnisse» unlerzeichnele» schreiben nach Rom ge|anH, in welchem dieselben ihre Anhänglichkeit an die katholische Kirche bekunden. New-Vork. 24. März. Alle deutschen Schiffe tm Hafen und auf ber Rh.de von New-Jork prangten vorgestern, schreibt die „N-'J- H-'Z ", im Weiteren F ag- genschmuck, dem Kaiser von Deutschland zu Ehren. Bet dieser ersten Geburls- ?Jfeier de» wiedererstandenen Deutschen Kaiser» fühlten w.r un» gehoben im Staunten, daß wn jetzt ein deutsche» Vaterland, eine putsche Regierung, eine deutsche Flagge, eine deutsche Flotte haben. Die volle Bedeutung diese» Gefühls kann nur der ermessen, welcher in der Fremde weilt. — Es ist l‘6t.Ccfinlh” bestimmt , caß die Deutschen New-NorkS und der Umgegend thr Frtedenssest am Ostermontag feiern werden, und zwar hauptsächlich durch einen Umzug und ■ l △ Paris, 11. April. Ein Dekret der Commune ordnet die Censuv für feiner"statt’übernimmt von Biveyhausen den Mouerafficben an. Die am Montag nach Versailles gegangene Pariser Depu- ~ ■ ' । Dr. raHon ist noch nicht zurückgrkehrt. A Paris, 11. April, Abends. Die Versailler Truppen beginnen den An- griff auf Fort Montrouge. Augenblicklich diesseits starkes Kanonen- unb Gewehrfeuer. + Versailles, 11. April. Die Journale melden , in die Porte Maillot ei Bresche geschossen, hinter ben Befestigungen sei aber eine zweit». Enceinte au- ANLEIHE DER STADT EVANSVILLE (Mto) im Beiräte von Doll. 300.000 in ?!»Obligalionen von je ooll. 1000 Zinsen und Kapital in New-York in Currency zahlbar, genehmigt durch Volksabstimmung vom 13. December 1869 und Magistrats-Beschluss vom 23. Mai 1870. deutendsten Handelsstädte der ^-ereTnigte^St^ten*8hatte"*Jahre'1\87O°^ir'ai'000^ sK,S.enbabnen äschern Aufblühen und bereits eine der b und ein Jahreseinkommen von über Doll 225 0(10 nPr i enea 21,000 Seelen, steuerbares Grundeiffenthum von rk n ^cr ^e' *Ä« ^8* »•# i 6.27 fr. Lesteüui Ksm VON GALLATIN l'OINTY (Illinois) im Betrage von Boll. 100,000 in ?\« Oliligalionen von je Boll. 1000 Zinsen und Kapital in New-York in Currency zahlbar. tapitai-KückzaleluMg, asa 1. Januar Genehmig, d-.ch V»,.U—S ,nm 7. April ,868 n„d ref,slrirl llureh den Rcc,,„ungs.c„„|rolear «.000.W0, w faKSyifc™“ JftlJ 0™j«s«",h™ i„ i„ w„he „„ w Proeent vom Sjew'eilFg^lLerpfl^ht” el I,linoia sind di« Schulden der Count.es auf fünf Der Staat Illinois verpflichtet sich laut Gesetz vnm iß Anv.’i lopn a• q, ÄS-tiSLÄS? Die SbuebnerWfBnte f'elhe WU1'de ZUr SubVen*iOn dei' St‘ L°uis "nd «outh Eastern Eisenbahn emittirt Die bubscription auf Doll. T) r> r> sowie auf Ä’Ä ’X®“y °‘ Kvansviile Bonds ( 250 100,000 „ „ (896 50,000 „ „ 1901 rückzahlbar sind. Stück a Doll. 1OOO), wovon Doll. 100,000 7% C ounty of GallatingBonds tlOO NtiieL i n ■■ . findet am HA. April a. c. zum Course von $0% und Vero-ütunff de 1 f 1 v- tllCk <1 Doll« 1OOOJ /0 VergÜtUnp der ,aufenden Z,nsen statt (der Dollar L fl. 2-/- gerechnet) h<‘* Fe Ke F1,l• in Frankfurt a. M. ” «ebruder Jacobs Abz in Amsterdam. (1400) (Hierzu eine Beilage.) - 19 - <*• - — - °°- b«».6 *, w«,.„ B.Mge -- “ *•=*** ..kh. Mit Bezl mge zur öffentli norten jst. Gießen, t HnmKni s 3n ten lebtz kirchliche Kragen tu Tegensai 'Trage, zrvischea v M AathMk M geWin, datz trj einer ^ol Gingen tuchaus Ü« Wolk'fche Pc 6fW -Protqhinttn Ntt, änhrt na/ $Wtr der Kar Wch'blvegung gq 9ind)6tag$ jj[ «Wüttcrli^ stß, fc( !^S zu vertreten | «> ,n •^"Wrtti m der 1 m"*t einen t, * ®«Id* f ÄirtbfnUac 2er t-- «n,n S M'edra tiidjf. ?,,n" «iffi 2"9""sl« A * "ur bie leir.ft ä 1 Den, |te li* f(?'4nb * "« «b ' kftttn ö) afclr !'n 'S",'"" Mnb H, !! 16 Hbty p tu >u wollet ßtidrr Llt, Der kni;,...