^kWgs. ’ ^l-beN, ,, («85) teil. Ni. IW) Hessische wb--7«-r.a iipi 1 in (Xbiiji iyfL. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. 23K. Freitag den 13. Oktober 1S71. t^arjWMRqMaBnBHWMgMBMMMMganMMmMBMaiMBWBMBHBBWBMBMMMBBraWglWMIgKaggMRjaMHMBBBnMMMBi^E— BefteLlurrgerr suf den GiesteZree AsZzeW-ee LWL Abonnenten, welche den Anzeiger bet der Expedition abkoien lagen, erhalten denselben für das IV. Quartal 1871 m i fl 11KM1 MMr'nm ar» fw—11i j». jj Amtlicher L d e i l. JO. 10.000, »ehrlich statt, über und 30. tötens Frei. 30 I. a. n„ Ber- verM-hen. wind lern zu derer. 100,0 OO.j M. tz bn unlnM-- r-t ,ta(j Md ite nommtlidi vW r ^ütn!auil'd)illin; IM Ii6fd)lag und kr tur jn Alltvb-ll g. Harb, qi/cguntiö- fl « W‘ Slkßcn, am 10. Dctober 1871. Betreffend: Die Anstellung eines neuen Rechners für die Landjudenschaft der Provinz Oberhessen. 12. October. von Frieden zu reden, so an die Vorstände der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Gießen. Wir setzen Sie davon in Kenntniß, daß an die Stelle des abgetretenen Rechners Nathan Heß dabier ivr (?rpia^fr» Karl Grüneberg dahier zum Rechner der Landjudenschafl für die Provinz Oberhessen ernannt worden ist. skasse-Rechner ____ _______ v. Starck. Die „Correspondance de Berlin" fordert in ihrer letzten Nummer die fran- zöfische Regierung nochmals auf, die Ehrenwortfrage endlich zum Austrage zu bringen, da es gegenüber dem unaufhörlichen Geschrei nach Rache jenseits der Vogesen für Deutschland von Wichtigkeit sei, zu wissen, ob bezüglich des dem Feinde gegebenen Ehrenwortes die Ansichten des französischen Gouvernements und der französischen Armee übereinsiiwmend seien mit den hierüber bei anderen Re- gierungen und Armeen bestehenden Auffassungen, und ob es darnach noch möglich sei, das Ehrenwort eines französischen Offiziers als Garantie zu acccptiren. Dem von dem Revisionscomitt, bezw. von dem General Ehangarnier ausgesprochenen „Tadel" gegen alle Offiziere, welche ihr Ehrenwort gebrochen haben, scheint die „Eorrespontance de Berlin" kein besonderes Gewicht beizumcffen, denn an die Worte in dem Bericht des Generals Ehangarnier: Wir haben die feste Hoffnung daß unsere Armee ihre Traditionen des Zartgefühls und der Ehre wietersinden werde" — fügt sic die Bemerkung, es müsse zweifelhaft erscheinen, daß die zahlreichen Ossiziere, welche wahrend des Krieges jene Traditionen verloren hätten, die französische Armee in dem Wiedersinden derselben unterstützen würden. Man schreibt der „A. Ztg.": Es mag gerade gegenwärtig nicht überflüssig sew, an die weit verzweigte Verbreitung des Jesuitenordens in Deutschland zu erinnern. Dlr Jesuitenorden zählt zur Zeit in Deutschland folgende Häuser, und zwar je eines in Maria Laach, Paderborn, Köln, Koblenz, Mainz, Gorheim in Sigmaringen, je zwei in Bonn, Aachen und Münster in Westfalen. Dazu gehört auch das Pensionat zu Feldkirch in Vorarlberg, welches zwar auf österreichischem Gebiete gelegen, ober zur deutschen Ordensprovinz gezählt wird. Das Haupt des Ordens im deutschen Reiche ist gegenwärtig der Provinztalpater Eiemens Faller, der zwar einen deutschen Namen hat, aber ein geborener Franzose ist, welcher der deutschen Sprache beinahe nicht mächtig und von einem Verständniß für deutsches Wissen und Streben keine Spur hat. Die „France" meldet, daß der Pastor der »eformirten Gemeinde in Metz, töubür, einer der letzten Nachfolger des Naturforschers, feinen Glaubensgenosien Lebewohl gesagt habe, da er nicht mehr in der unglücklichen Stadt wohnen möge, welche das Kriegsglück den Preußen überliefert habe. Der „Soir" schreibt: In Folge einer Uebereinkunft mit dem Kanzler des deutschen Reiches hat der Finanzministcr, im Einverständniß mit seinem Eollegcn des auswärtigen Amtes, beschlossen, daß alle deutschen Handelsleute, Industriellen : oder Handelsreisende, welche in ihrem Lande rechtmäßig palentirt sind und welche nach Frankreich kommen, um Ankäufe zu machen oder Bestellungen anzunehmen, i keine neuen Handelspatente zu zahlen hatten. Ein Rundschreiben, in diesem Sinne i "digirt, ist an alle Präfecten gesandt worden. Es versteht sich von selbst, daß, dieses Uebereinkommen auf Gegenseitigkeit beruht und daß die in Deutschland ( lktsenden französischen Kaufleute denselben Bortheil genießen. i ö« wird behauptet, Napoleon 111. wolle wieder Berufung an dos französische ’ Volk einlegen, um, wenn, wie auf der Hand liegt, ihm das Plebiscit verweigert j lverde, einen plausiblen Grund zu haben, eü«r zweite Auflage vom 2. December । iu veranstalten. Um dem vorzubauen, hat die republikanische Presse einen Feldzug < 0f0fn das Plebiscit überhaupt und gegen den Erwählten der Millionen insbefon^ i D,re "öffnet. So beginnt das „Siecle" feine Polemik mit folgenden Bekennt- ' aiffen: Es gab unter dem Kaiferthum eine bezahlte Presse, welche viel Fleiß ver- | Endete, um die kolossale Betrügerei des Plebiscits zu unterstützen. Wie die ge- j lehrte Maschine der Berufung an das Volk arbeitete, ist bekannt. Mit Hilfe der i faustfertigen Präfecten, der Preßprozeffe, Beschlagnahmen, der Einschüchterung und , der Lüge ergab das Plebiscit, was man wollte: sieben Millionen „Ja". Wer , “’n Ja stimmte, glaubte für den Frieden zu stimmen; man hatte cs ihm gesagt, l L-rei Monate darauf wurde Deutschland der albernste Krieg erklärt, den jemals i ein Bonaparte unternommen hatte. Der Kriegsminister erklärte, er sei bereit, bviuc gry lunffacb bereit; der Siegelbewahrer fühlte sich leichten Herzens und die bereits auf! Flucht ist ven Boulevaids bekannten weißen Bloufei Drille mit dem Rufe: Nach Berlin, nach Berlin! Wagte Jemand schüchtern Tv" rftfn' er ^kfahr, für einen verkappten Preußen zu gelten. Die Dynastie brauchte eine Auffrischung durch den Krieg und eine ausgiebige Ernte von Geldern, um das finanzielle Gleichgewicht, das immer schwankender wurde, htrzustellen, um fen Mißvergnügten, welche über di- cfftcieOen SerfetlcuCerunaen den Mund zu stopfen, die jener ernstliche Mensch, jener wuchtige Minister, der sich Emile Ollivier nennt, noch nicht gewonnen hatte. So wurde der «lieg erklärt. Es ist bekannt, was von den Bersicherungen de« Kriegsminister« " -öeovf zu halten war, der am Vorabend de« Kampfe» erklärte: Und dauert der Krieg ein Jahr, wir brauchen keinen Gamaschenknopf zu kaufen! Allerdings an Gamafchenknovfen fehlte es nicht, kein C°rp«führer hat während der Dauer Gamalchenknopfe verlangt, aber an Leuten fehlte es und man sah in den Registern ecltoten ansgettihrt, welche da« Regiment niemals gesehen hatten: aber an Mu- niliun und an Brod sehlte es, und unvergeßlich bleibt die Depesche de» Generalis- tmu« Napoleon« III., worin ungefragt wurde, ob man nicht da» Brod von Paris schicken könne; aber auch an Zelten, Pferden, Landkarten fehlte es, und der un- fltljture Sturz, der Frankreich mit Trümmern überschüttete, wird bezeugt durch Depeschen von Offizieren und Corpsführern, welche in den „Papieren der Tuilerien" veröffentlicht werden. Wa» soll man von der Sorglofigkeit des Generalissimus sagen, der etnft einen Dorfmaire fragte: Können Sie mir wohl sagen, wo die Armee tß? Und dieser Generalissimus heißt Bonaparte und er war in Folge ce» Zaubers seine« Rumen» mit blutbrspritzten Füßen aus den Thron gestiegen! Wahrend alle Pariser Blätter »oll sind von neu un da« Tageslicht treten- cen bvnapartlsttschen Umtrieben, von dem Napoleonischen Journal „l'Ordre" und von der Kühnheit k>« Herrn Duvernoi», der es redtgirt, ist das kaiserliche Leib- Journal „La Situation" in London still zu Grabe gegangen Unter der Ueberschrist: „Was heißt französische Transportation bringt Vie "e,n6.cfünDI" °°n -'nem französischen Republikaner, worin derselbe den in Frankreich wie im Auslande weit verbreiteten Glauben, daß Deportation nach einer Festung, wie in letzterer Zeit der Urtheilsspruch der fran- zosischen Kriegsgerichte häufig lautete, keine so fürchterliche Strafe involvire, zu benihmen sucht. Thut|ache set, daß diese Transportation nicht nach Neuealedonien, sondern nach Eapenne in französisch Guiana stattfinde, dessen Klima todtiicher al» das von Sierra Leone ist. „Deportation in eine entfernte Festung - bemerkt Oer. ttiniencer — ist mit größeren Leiden verknüpft, als der Uneingeweihte sich möglicherweise einbilden durste. Es tnvolvirt harte Arbeit unter einer 'engenden und mörderischen Sonne, unter den Augen von Aussehen,; körperliche Züchtigung, wenn da« geforderte Quantum Arbeit nicht geliefert wirk; täglichen Verkehr mit gemeinen Züchtlingen und ähnliche Behandlung wie die der letzteren; Kost der schliiiimsten Art, wie sie auf den Galeerenschiffcn von Brest und Rochefort verab- reicht wird; und brutale Behandlung von Seiten der Wachtmannfchaften, die ihr Mißvergnügen, wenn auch nur für einen kurzen Zeitraum nach Cayenne beordert zu fein, an den Gefangenen auslaffen. Eayenne — fahrt der französische Republikaner fort — ist an und für sich schlimm genug, aber es gibt noch einen andern Ort, der die Psefferselder und die Peitsche der Wächter an Entsetzen über- trifft. Die Igle du Diable ist fünfzehn Meilen von der Küste des französischen Guiana entfernt und verdienr wahrlich ihren Namen. Die Teusel«infel ist ein schmaler, sandiger Landstrich von etwa drei Meilen im Umfange und gleichmäßiger Oede. Nach einem Baum oder einer Quelle wird man vergeblich suchen Mi- naden von Moekitv's lassen die Deportirten bei Nacht nicht schlafen. Eine brennende Sonne strömt ihr Licht auf den trockenen Sand aus und verursacht eine unerträgliche Hitze. Zu einem Seebade — die einzige Hilfe gegen das Wetter — kann man kaum seine Zuflucht nehmen; Haie, die in den Gewässern von Guiana »n Menge vorhanden sind, werden durch die Leichen, welche zu begraben die Behörde sich nicht Vie Muhe gibt, angelockt und machen das Baden sehr gefährlich. , »'".cht '.st an und für sich schon schwer genug, aber als weitere Vorsichtsmaßregel n zogen von der Madeleine nach der kreuzt eine Krtegsschaluppe um die Insel und vernichtet auf diese Weise die Hoff- nung der Gefangenen in jeder Beziehung. Einige elende Hütten aus Holz und Stroh bilden das einzige Obdach der in diesem öden Orte internirten unglücklichen Wesen. Ihre Nahrung besteht aus Zwieback und eingesalztem Fleisch, ein Schiff bringt jeden Monat von Cayenne das erforderliche Quantum Lebensmittel und frisches Wasser. Da die natürlichen Hindernisse für ein Entweichen beinahe unübersteiglich sind, bleiben nur fünf oder sechs Aufseher und ein Dutzend Sol- baten aus der Insel. Die Haifische sind übrigens die unverdrossensten Wächter, welche die Regierung sich nur wünschen konnte, und zahlreich sind die Opfer solcher, die zu irgend einem vorüberfahrenden Schiffe hinüberzuschwimmen versuchten und so weiter. Die russischen Blätter werden nicht müde, die österreichischen AuSgleichSactien zu besprechen und fortwährend ist es die Sorge, welche sie bekümmert, daß durch den Ausgleich nur die Gemüther der Slaven Oesterreichs Rußland entfremdet und bei Gelegenheit gegen dasselbe gewendet würden. Der «Kiewlanin" schreibt: Andrassy hat sich gleich nach der Salzburger Begegnung Über die Hohenwarl'sche Politik lobend ausgesprochen, und gerade darum beginnen die slavischen Patrioten gegen die Sache ein gewisses Mißtrauen zu empfinden, weil sie den Verdacht hegen, Graf Hohenwart verfolge geheime Zwecke, welche den slavischen Interessen nicht zuträglich sind. Andrassy kann nur eine solche slavische Politik billigen, welche seine Pläne nicht durchkreuzt. Der ungarische Premier will Serbien und Montenegro unter magyarische Oberhoheit bringen, darum ist es tbm recht, wenn die österreichischen Slaven gewonnen werden. Man möchte eben Rußland nach Asten zurückdrängen; ist das einmal erreicht, dann hofft man die Slaven ganz leicht mit germanischer Hilfe niederzuhalten. Die österreichisch-ungarische Monarchie rüstet trotz des neubefestigten Friedens, namentlich baut man daselbst mit besonde- rem Eifer an den gerade gegen Rußland gerichteten strategischen Bahnen. Die gegenüber Galizien beobachtete Politik, der den Emigranten und sonstigen Revo- lutionären gewahrte Schutz, die Ernennung GrocholStt'S, Gulochowskt's und Jirecek's, das Alles ist nach dem Jdeengange des genannten Blattes nur als Schachzug gegen Rußland zu betrachten. Die Wiener „Abendpost" bemerkt zu dem von der Commission des böhmischen Landtages ausgearbeiteten Ausgleichs-Elaborate, daß durch dasselbe zum ersten Male ein diöcutirbares Substrat für die Verständigung ter staatsrechtlichen Opposition mit dem Reiche und den Königreichen und Ländern geschaffen wurde. Die Form der Verständigung könne naturgemäß nur eine konstitutionelle, verfassungsmäßige sein. Der vollständige ReichSrath werde diese nunmehr sormulirten Forderungen zu prüfen und über ihre Annahme oder Ablehnung zu entscheiden haben. Die Wiener Abendpost spricht die Hoffnung aus, die Absicht der Regie- rung, durch Herstellung eines vollständigen ReichSratheS unter freier Uebereinstim- mung aller Stämme die innere Consolidirung der Monarchie definitiv zum Abschlüsse zu bringen, werde überall die kräftigste Förderung finden, und zwar zunächst auch von jenen, welche wiederholt erklärt haben, einem verfassungsmäßigen Ausgleiche nicht zu widerstreben. DaS genannte Blatt sieht daher der weiteren ver- sassungsmäßigen Entwicklung der Derfaffungsfrage im ReichSrathe mit vollster Beruhigung entgegen. Aus einem Briefe aus Sydney (Australien), 10. August, wird uns folgende Stelle mitgetheilt: Hier hat sich die Bevölkerung (während des Krieges) sehr patriotisch bewiesen, d. h. die Deutschen; die Eng'-änver und besonders die Zrländer waren sehr feindlich. Ebenso feindlich ist stets die Presse gewesen und ist jetzt noch so. Man sollte von Deutschland aus dafür sorgen, daß ein tüchtiger Consul, vom Staate besoldet, für jede Colonie ernannt werbe; ein Mann, der die Ehre der deutschen Flagge aufrecht zu erhalten weiß. Wir brauchen einen solchen Mann höchst nothwendig. Dor zwei Tagen war hier ein großes Diner, vom Parlament zu Ehren des neuen Gouverneurs von Queensland gegeben. Der französische Consul war, wie gewöhnlich, eingcladen, der deutsche, ober vielmehr preußische, nicht. Ich bemerke Ihnen dies nur, um zu zeigen, wie man das neue Reich behandelt. (Frkf. Jour.) Berlin, io. Oktober. Den jetzt hier eröffneten Verhandlungen mit dem französischen Finanzminister Pouyer - Quertier, wird eine Dauer von fünf Tagen in Aussicht gestellt und zweifelt man nicht daran, daß dieselben, da sie von unse- rer Seite Minister Delbrück führen wird, einen guten und beide Theile befriedigenden Verlauf nehmen werden. Man nimmt an, daß die Thronrede zur Eröffnung des Reichstages die Erledigung der Angelegenheit werde anzcigen können, wobei selbstverständlich vorausgesetzt wird, daß Frankreich nicht im letzten Augen- blicke mit neuen unzulässigen Schwierigkeiten und Forderungen hervortreten werde. — lieber die Instructionen, welche der Präsident der Republik Herrn Pouyer- Quertier erthcilt hat, meldet ein Telegramm der „Times" : Das Beglaubigungs- schreiben, welches der Präsident der Republik dem Finanzminister mitgiebt, verleiht vem Herrn Pouyer-Quertier den Charakter eines Bevollmächtigten, um mit der deutschen Regierung zu verhandeln, und überläßt die Aufgabe, eine Convention behufs Räumung der sechs Departements abzuschließen, vollständig seiner Vorsicht, seiner Sachkenntniß und seinem Patriotismus. In diesem Briefe verpflichtet sich die französische Republik, ein jedes Abkommen, welches etwa zwischen der deutschen Regierung und dem französischen Bevollmächtigten abgeschlossen werden wird, an- zunehmen und zur Ausführung zu bringen. — Herr Pouyer-Quertier, in dessen Begleitung sich auch der französische General-Steuerbircclor befindet, soll den Wunsch haben, die Reichsregierung dahin zu vermögen, daß sie die für die vierte Halb- Milliarde kingehenoen Wechsel bis zum Verfalltermin im Portefeuille behalte, we.l das unmittelbare Discontiren derselben an den Börsen Frankreich einer Handelsoder wenigstens einer Geldkrisis aussetzen würde, welche auf Erfüllung der späte- ren Verbindlichkeiten höchst nachtheilig wirken könne. Berlin, 10. Oktober. Fürst Bismarck hat gestern Nachmittags 2 Uhr dem französischen Finanzminister Pouyer-Quertier einen Besuch abgestattet. Heute Vormittag begab sich Graf Arnim mit dem Reichskanzler zu Pouyer-Quertier. — Der Kaiser wird heute Nachmittag einer Sitzung des Ministerraths präsidiren. — Der Kronprinz trifft zur Eröffnung d»s Reichstags hier wieder ein. Berlin, 10. Oktober. Die kirchliche October-Versammlung ist heute Vormittag eröffnet worden. Zum Vorsitzenden wurde Staatsminister a. D. v. Beth- mann-Hollweg gewählt. Die Versammlung bericth über das Thema: „Was haben wir zu thun, damit unserem Volke ein geistliches Erbe aus den großen Jahren 1870 und 1871 verbleibe?" Während der Rede Ahlefeld'S aus Leipzig erschien der Kaiser in der Versammlung. t Berlin, 10. Oktober. So weit es bis jetzt bestimmt ist, wird der Kaiser in Person am künftigen Montag den Reichstag eröffnen. Berlin, 10. Oktober. Man bestätigt zuverlässig, daß das Deutsche Reich vorläufig keine Consuln, weder französische noch andere, in Elsaß-Lothringen zu- laffen wird. Berlin, 11. Oktober. Die Minister Camphausen und Delbrück besuchten gestern Nachmittag Pouyer-Quertier. Heute Vormittag hatte derselbe eine Con- ferenz im auswärtigen Amte und wurde Mittags 1 Uhr vom Kaiser empfangen. — Der Kaiser wird den Reichstag in Person eröffnen. München, 10. Oktober. Wie verlautet, ist im gestrigen Ministerrath be* schlossen worden, daß die Beantwortung der Interpellation Herz wegen der Haltung Der Regierung gegenüber der Kirchenfrage morgen (Mittwoch) erfolgen solle. — Der König hat den Profrssor Dr. v. Pozl, langjährigen Präsidenten der Abgeordnetenkammer, zum lebenslänglichen ReichSrath ernannt. General v. d. Tann bat, gutem Vernehmen nach, Die ReichsrathSwürDe abgelchnt. München, 11. Oktober. Die in der heutigen Sitzung Der Abgeordnetenkammer erwartete Beantwortung Der Interpellation Herz ist noch nicht erfolgt. — Der König ist wieder hier cingetroffen. Stuttgart, 9. Oktober. Wiederholt wird versichert, daß Bischof Hefele entschlossen fei, für den Fall sich zurückzuziehen, daß man ihn von Seite der Curie nöthgen wollte, Die Professoren Der katholisch-theologischen Fakultät in Tübingen zur Anerkennung Des Jnfallibilitätscogmas aufzuforDern und für Den als sicher vorauszusehenDen Fall ihrer Weigerung sie zu cxcommuniciren. Wir sehen Die moralische Nothwendigkeit dieses Schrittes nicht ein , nachdem Hr. Hefele einmal zur Verkündigung des Dogmas sich herbeigelassen. Wer A gesagt hat, kann auch B sagen. Paris, 8. Oktober. Bekanntlich war in Lyon der Laden des PfeifenhändlerS Jahr, welchen der jetzt eingegangene „Antiprussien" in jeder seiner Nummern Der Rache DeS Pöbels Denuncirte, von Volkshaufen gestürmt worDen. Jahr, der sich gegenwärtig in Paris befindet, weil man in Lyon Todesdrohungen gegen ihn ausstieß, hat die Stadt Lyon für seine Verluste und für Die, welche er noch erletDen wird, verantwortlich gemacht. Der gerichtliche Antrag Des Actes, Den er Dieser- halb Dem Maire von Lyon zugestellt hat, lautet: Der Herr Jahr hat sich vergeblich an Den Polizei-Commissar feines Viertels, an Den Maire Der Stadt Lyon und an den Präseclen Der Rhöne gewanDt, damit die Zusammenrottungen aushören. Am 25. Sept, zerbrach man Das Spiegelglas Der Ausstellfenster feines Ladens, und jeden Augenblick erfolgten Injurien, Drohungen, selbst Todesdrohungen. Die von allen diesen Thatsachen in Kenntniß gefetzte Stadt Lyon that nichts, damit dieselben aufhören, und ließ auch die Spiegelscheiben nicht wieder einsctzen. Der Herr Jahr kann nur gegen die Verletzung des Völkerrechtes protestiren und gegen das, was in dieser Hinsicht geschehen ist. Ohne daß er es nothwendig hat, weist er alle gegen ihn gerichtete Angaben zurück. Er hat nicht gegen Frankreich gedient; er war nur immer ein Kaufmann, der sich mit seinem Handel beschäftigte und ihm Ehre machte. Da in dieser Lage das Leben des Antragstellers und seiner Familie in Gefahr war, so erklärt er der Stadt Lyon und dem französischen Staat, daß der Schutz, den man ihm wie Jedermann schuldig ist, nicht ausreichend war, weil Die Polizei sich darauf beschränkte, fernen Laden vor Der gewöhnlichen StunDe schließen zu lassen, er seinen Laden vollständig schließen wird, bis die Stadt Lyon diesen hat repariren lassen, und bis ihm Der Schutz gesichert sein wird, indem er zugleich alle Vorbehalte macht, um die Vergütung Des SchaDenS zu reklamiren, welchen er gehabt hat und noch haben wird. Paris, 10. Oktober. Der Deputiere Lanfrey ist zum bevollmächtigten Gesandten Frankreichs in der Schweiz ernannt worden. Auf den Wunsch des Prinzen von Joinville ist sein Sohn, Der Herzog von Penlhievre, Schiffs-Lieutenant in der amerikanischen Marine, vorläufig ermächtigt worden, in Der französischen Flotte zu Dienen, ohne Besoldung noch Anspruch auf Avancement. Die National-Ver- sammlung soll endgültig über seine Stellung verfugen. Prag, 10. October. Landtagssitzung. Das Nationalitätengesetz, sowie Der Gesetzentwurf, betreffend die LandtagSwahlordnung, werden in zweiter Lesung nach oen Anträgen Der Commission angenommen. Hierauf wird Der Adreßentwurf fammt Beilagen (Fundamentalsätze) bei namentlicher Abstimmung in Dritter Lesung einstimmig angenommen. Auf Antrag Rieger'S wird constatirt, daß zwei Drittel lämmtlicher Landtagsmitglieder für Die Commissionsanträge gestimmt haben. Wien, H. October. Der niederösterreichische Landtag nahm den Antrag auf Vornahme der Wahlen für den ReichSrath, aber nur für Den verfassungsmäßig berufenen legalen ReichSrath, an. Newyork, 10. Oktober. Die Feuersbrunst in Chicago ist in Folge Des an» haltenden heftigen Regens erloschen. Viele Gebäude wurden, um Die Fortschritt! des Feuers aufzuhalten, gesprengt. Newyork, 10. Oktober. Der durch die Feuersbrunst in Chicago verursachte schaden wird, soweit zu übersehen ist, auf 200 Mill. Doll, geschätzt. Verschicdene Städte sandten zahlreiche Vorrätde an Lebensmitteln und Kleidungsstücken. Unter Den Trümmern wurden bis jetzt 40 Leichen gefunden; acht Personen, welche zu plündern versuchten, wurden ausgehängt. Vermischtes. Stuttgart, 8. Octobcr. Seit mehreren Tagen bildet hier das plötzliche Verschwinden det Obersten des 7. Infanterie-Negiments, v. Nampacher, das Tagesgespräch und erregt nicht gering« Sensation. Er gehörte mit seinem Regiment zur 1. Infanterie-Vugade, welche an dem Treffen von Paris am 30. Nov. und 2. Dec. 1870 rühmlichen Antheil genommen. Oberst v. Nampacher hatte vom Deutschen Kaiser die Auszeichnung des Eisernen Kreuzes 1. Elaste erhalten. Sei! einigen Wochen erschien derselbe, waö auch schon früher vorgekommen sein soll, in einer starken nervösen Aufregung, doch diesmal in so hohem Eirade, daß man eck sich nicht zu erklären vermochte. Da mit ihm seine Pistolen verschwanden, so vermuthete man von Anfang an, er möcht« in seiner trüben Stimmung selbst Hand an sein Leden gelegt haben. Dies hat sich denn auch gestern bestätigt, indem man die Leiche in einem Walde bei Feuerbich mit zerschmettertem Haupl auffand, lieber die Motive zu dieser räthselhaften That schwebt noch ein geheimnißvolles Dunkel. Blätter aus Batavia schildern eine entsetzliche Narurbegebenheit, die sich auf der im malayischeu Jnselmeer, 50 Meilen nordöstlich von Celebes, gelegenen Insel Tagolanda zugetragen. Der dorlige, seit langer Zeit ruhende Vulcan Burrang hatte nach einem vorhergegangenen Erd beben, das an sich schon bedeutende Verwüstungen ungerichtet, wieder zu ipeien angcfangen. Sein Ausbruch war ein überaus heftiger. Unter dumpfrollendem, weithin auf den Nachbarinseln hörbarem Getöse hatten sich mehrere Krater zugleich geöffnet, das Meer war plötzlich in die wildeste Aufregung gerathen und als Folge davon eine wohl 40 Ellen hohe Wafferwoge mit rasender Schnelligkeit herangewälzt gekommen, auf ihrem Weg Menschen, Häuser und Tbiere von der Oberfläche der Insel weafegend. Aus jedem Krater qualmten ungeheure von electrischen Flammen durchleuchtete Rauchsäulen in deren Umhüllung glühende Felsstücke rc. hoch in die Luft geschleuderi wurden. Um den Berg herum bildeten sich tiefe Erdriste, an anderen Stellen häuften sich du ! ausgeworfenen Lavamaffen zu thurmhohen Hügeln. Auch wurde während dieses Kreißens des Erd- । innern ein kleines Eiland aus dem Meer emporgehobcn. Bei der Ueberfluthung kamen 416 Men- 'scheu ums Leben, so daß die Insel jetzt ganz menschenleer ist. 187L M 4 % . 92 41L ObL 103' - U ' „ 31/30/0" 100j T**Ä" ,^zW«-E-L jau-* 3 Papierrente 48' s ’ 10/ M steuert - " ..6B0Ddß 188k 99 imenk. Bonus g5 * ' 1885r 96 ' " 1887r 95 " letien? Frankl Bank Mi» r rankt Verdns-K^6 11 Darmst Bankact. 4W/i Wien Bankactien "1 ikHzien 2533/} _ Sesondere Vekan Lchttlliche Bekaii 1337) Peter Pih HI. M Verschwendung un Jt worden. Es wird di ckn bekannt gemacht, dc i mit dem bestellten C der Reck H. von Laut Wen werben können. Zninberg, am 26. Tepi Wherzoglichcs Landl Erdmann, I Landrichter. Lat Bersieigen -i Ergebung von der Stabt ® H Die zu verschied M dem Stadtkirchthu :Äinerardrit, vnanichs Windnarbeil, ", 'll Hrcka« den 13. Oc . v Vormittags S 1 RaWuse uerfte Nm, -en 9. October BMtyosliche Börge, ■___ VoiN Samstag den U. ... Nachmittags 2 und ÄKucken des st jfarti l^Mmad und 6013 - 20m Miesester Weg , & «Mut »ad. bt" 12- October ‘«en mit zu. ^bkÜS btfn*t rftih, .Wei 77 «« Gon. ^^'Ocnath d,, *•« hr’Ä '- 1(olt. ,<{nttn ter »l U'al «■ »4gu rr ®Sgcortnttnt. n“tl «folgt. - 'IWfrftlt (1U. em« t« 6uti, ,al libingto « »« «U ßth« Mea die r- Hesrle einmal 1 fdnn auch •JitifttWaNt« tr Hummern der 3«V, der ßch 18-gkll ihn aus« rr noch crleiten , den tr dieser« u stillt- Viertel-, i gkvllndt, da« iaa da- Spiegel« folgten jnjuritn, Hen injfrnntnig auch die Spiegel- 'n die Verletzung ichl geschehen ijl. Angaben zurück, lüsvann, ter sich neser Lagt das erklärt er der en man ihm M i ßch daraus de« lafffl. er seinen rrpuFirtn lafin, aßt Lor-e-ai/e gehabt hat und nnHdetz^mzen re. tüutenant in eanzödi/4 „ „ 40/0 n 961/4 „ „ 31/2o/o ä 913/8 Bayer. 5% * 1003/8 „ 4/8 „ 4% 1jährige 94 Wiirtemb. 4y2% Obi. 983/4 Baden 4V2% Obi. o. E. L. 99 Oesterr. Silberrente 573/8 „ Papierrente 48t/2 n &o/o M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881r 993/8 „ „ 1882r 955/8 „ 1885r 96 „ „ 1887r 957/a Spanier, neuest. 30/0 323/4 Actlen. Frankf. Bank 1333/s Frankf. Vereins-Kasse 111 Darmst. Bankact. 417 >/2 Wien Bankaotien 754 Galizien 2533/4 Actlen. Oest. Creditaot. 2817/b 50/0 östr. F. St. E. B 376 V2 Lombard. Bahn 194 V< Ludwigsh.-Bex.bach 190,/t Maxbahn 136'/2 Bayer. Ostbahn 140*/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 164 Rhein-Nahebahn-Aot. 39 Oberhessen r 783/8 Prioritäten. 3% öster. Stsb.-Prior. 571/4 3°/0 öst. s. Lombard 763/8 3O/o Livorneser 345/8 50/g Tosoaner 543/8 5% Elisabeth.-Prior. 80 do. II. Emiss. 79 Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 67 Nassau 25 fl. 403/4 4% bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loose 1lO3/4 Badische fl- 35 Loose 683/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 77 1858r Prioritätsloose 180 1860r Loose 84l/4 1864r „ 135 Braunschweiger 18*/2 Stadt Florenz 82 Wechsel. Amsterdam k. 8. 985/8 Augsburg k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 96V& Brüssel k. 8. 92V2 Hamburg k. 3. 87 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1183/g Lyon k. 8. 903/4 Paris k. 8. 9O’/4 Wien k. 8. 983/4 ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disronto 4 % Geldsorten. 3. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 52-54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 17>/2—18V2 Engi. Sover. 11 46—48 Russ. Imper. 9 42 — 44 Dollar in Gold 2 24-25 tian Frankfurt a. 111. direct mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In- und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Rudolph Glosse, Annoncen-Expedition 45 Zeil, Frankfurt a. W. Zeil 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten - Pacht: „Fliegende Blätter", „Kladderadatsch", „Figaro." Allgemeiner Anzeiger. sallem Zugehör und Waarenvorräthen, — BÄ » R W t ganz nahe an der Öberhessischen Eisenbahn -iM ®A-flMv/Ä millvL (4331) I. A. Busch Söhn e. 3905) Das von S- Reutlinger im' 4332) Es ist in der vergangenen Woche, krber'schen Hause auf dem Lindenplatz wahrscheinlich am Montag, irgendwo ein Ferber'schen Hause auf dem Lindenplatz seither bewohnte Logis ist zu oermiethen 4312) Sechs Bücher-Nepositoricn zu verkaufen. Neuenweg Lit. B- Nr. 177, im zweiten Stock. Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, und sofort zu beziehen. Näheres bei Julius Noth. Neuerwall, 50; Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11; Markt, 17, Königshaus; Kronprintstrasso, 1 B; Elsassergasse, 1 ; Obere Graben.itrasse, 13 ; Place du Molard, 2. Feinste» Rahmkäse in Staniol empfehlen Öerfauf einer Farbenfabrik. 4339) Die Farbenfabrik von C. Simon 4 6omp. in Hungen mit Dampfmaschine, 1342) Samstag den 14 October, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich wegen Vermiethung des zweiten Blockes meines Hauses verschiedene entbehrlich gewordene Möbeln, als : Tische, Stühle, iwei Lüstres, sowie 3 Klftr. Steine, oer- chiedene Stangen, Fässer rc., versteigern. I. Seibert. HAASENSTEINl VOGLER Zeilunos-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. | Ein Dachshund, hellroth, Männchen, auf den Na- men Hansel" hörend, fehlt seit Freitag den 6. d. Mts. Wer über das Verbleiben dieses Hundes mit Erfolg Auskunft geben kann, erhält eine Belohnung von fünf Gulden. Der Hund wurde zuletzt auf der Straße nach Gießen gesehen. Schmitte bei Rodheim a. d. Bieber. Hasselbach. Feilgebotenes. Lampenschirme, ordinäre und Erystall-Cylindcr, letztere besonders zu empfehlen, verkauft billigst I (4287) Karl Fuhr, Kirchcnplatz. Besondere Bekanntmachung. Oeffentliche Bekanntmachung. 4337) Peter Pitz III. von Lauter ist wegen Verschwendung unter Curatel gestellt worden. Es wird dies mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß Rechtsgeschäfte nur mit dem bestellten Curator desselben, Peter Reck II. von Lauter, gültig abgeschlossen werden können. Grünberg, am 26. Sepetrnber 1871. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landger-Asjessor. (alleiniges Depüt für hier und Umgegend) bei (4204) Emil Fischbach, Seltcrsweg. und in Verbindung mit einem Braunkohlenwerk, — setze ich im Auftrag der In-! Haber einer Versteigerung aus. Termin hierzu wird auf Montag den 30. October, Nachmittags 2 Uhr, in Hungen auf dem Werk anberaumt. Die Gebäulichkeiten sind ganz neu. — Nä-! Here Auskunft ertheile ich, sowie die Herren C. Simon, Louis Stahl in Hungens und Herr Hofger.-Advocat Eigenbrodt in Darmstadt auf ergehende Anfragen. Gießen, den 11. October 1871. Th. Baist, Hofger.-Advocat. Ct>^*l***werden durch mein seit 26 Jahren weltberühmtes II Zahnmundwasser für immer sicher vertrieben, welches von den größten Aerzten und höchsten Standespersonen anerkannt ist. Unzählige Atteste liegen zur Ansicht vor. E Hückstädt, Berlin, Prinzenstr. 37. Zu haben ä Flasche 18 kr. in der alleinigen Niederlage bei (139) Carl Frech, in Gießen. Milchverkanf. 4234) Im früher L o os'- fchen Höfchen, Lit. D. Nr. 218, ist täglich, Vormittags halb 9 Uhr, frische Milch zu haben.____________________ 4335) Eine Anzahl Fensterläden zu verkaufen bei Wittwe Krauskopf, Kaplansgasse. 4344) Ein gut erhaltener Flügel ist wegen Mangels an Raum billig abzugeben im Hause des Herrn Weimers heim auf dem Kreuz. 4343) Ein großer zweithüriger Äletder- schrank und eine Kiste zu Weißzeug werden billig abgeben. Seltersberg E. 41. 4288) Ein Leiterwagen, einige Wagenketten, ein Pfuhlfaß, eine Strohbank, etwas Grummet und Klee ist zu verkaufen. Brand Lit. A. Nr. 208. 4303) Das Geschäftslocal der Gebrüder Stamm tefindet sich von heute an in dem neuerbauten Hause des Herrn 8 u g. Weidig am Kreuz und empfehlen dieselbe» für bevor« ftljenbe Saison eine reichhaltige Auswahl fertiger Herren-Garderobe, Damen-Paletots, Regenröeke, Tuche und Buckskins, Leinen, Shirting rc. ? äußerst billigen Preisen. Vermischungen. 4338) In unferm Hause in der Alicen- ftratze ist der 3. Stock auf den 1. Decernber zu oermiethen; desgleichen die Mansarde, beziehbar den 1. November. Deibel & Becker. 4214) Ein freundliches Zimmer mit Cabinet, mit oder ohne Möbel, ist zu ver- rniethen; auch findet ein Realschüler Kost und Logis bei Karl Kaspar, vor dem Neuenweger Thor. 4143) In meinem Nebenhause ist der unterste Stock sofort zu oermiethen. H. Becker, Neue Anlage. 4215) Der untere Stock meines Hauses in der Alicenstraße ist zum 17. Decernber oder früher zu oermiethen. W- Gaquoin. 4334) Eine Familienwohnung zu ver- miethen bei Wittwe Krauskopf, Kaplansgasse. 4272) Ein möblirtes Zimmer nebst Ea- binet, Lit. E. Nr. 78, Univeisitätsstraße, zu oermiethen und sogleich beziehbar. 4327) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu oermiethen und alsbald zu beziehen bei B- Pflicht er, Marktstraße. 4311) Neuenweg Lit. B. Nr. 177 sind zwei Zimmer zu oermiethen. Näheres bei Dr. Nitz sch. 4293) Auf dem Seltcrsberg ist eine Familienwohnung , bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör, zu vermiethen. Näheres bet der Exped. d. Bltts. 4289) Ein möblirtes Zimmer mit Eabi- net ist zu vermiethen. Mäusburg Lit. D. Nr. 16. Vermischte Anzeigen. 4336) Ein in der Buchführung juüec lässiger junger Mann mit schöner Handschrift findet gegen entsprechende Vergütung täglich einige Stunden Beschäftigung. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 4320) Privatunterricht im Italienischen erthcilt IVi Q. Bindewald. 4065) Ein mit den nölhigen Vorkenntnisfen versehener junger N?ann kamt in einem hiesigen Fabrikgefchäft als Lehrling eintreten. Selbstgeschriebene Offerten sind Ibci der Exped. d. Bltts. abzugeben. baumwollener Regenschirm stehen gelassen worden. Man bittet um Rückgabe desselben : Seltersweg, im Küchler'schen Hause im untern Stock. 4333) Sonntag den 22. October, Abends halb 8 Uhr. feiert der Gesangverein „Harmonie" sein 23jähriges Stiftungsfest (Concert und Ball> im Lei b'schen Saale. Karten zu demselben können bei den Herren H. Walther, B- Schwan u. E- Kranz ä 48 fr. (zum Concert auf die Gallerte ä 12 kr.) gelöst weiden. _________________Der Vorstand. 4318) In der'Kirchenkasse zu Hausen liegen gegen geitügende Sicherheit 500 fl. zum Ausleihen bereit. Gießen, den 10. October 1871. Schäfer, Kirchenrechner. Flcchtcukrauke und Brustleidende heilt Or. Iochheim in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (2478) 4273) Ein Student sucht in den Gymnasial- und Realfächern Unterricht zu er- theileit. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Versteigerungen. Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 4317) Die zu verschiedenen Herstellun- gm auf dem Stadtkirchthurm erforderliche Schreinerarbeit, veranschl. zu 23 fl. — fr. Spenglerarbeit, „ „ 37 „ 20 „ (Schlofferarbeit, „ „ 19 „ 40 „ Weißbinderarbeit, „ „ 5 „ 50 „ soll Freitag den 13. October d. I , Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause versteigert werden. Gießen, den 9. October 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 4341) Samstag den 14. October, Nachmittags 2 Uhr, soll die Kartoffel- und Dickwurz-Erndte von den Pachtstücken des Ehr. Jughardt HL,; als: 2936 OKlftr.mil Kartoffeln am Badenburger Fußpfad und 6013 OKlftr. mit Dick- wurz am Wiesecker Weg, in Heineren Abteilungen versteigert werden. Der Anfang wird am Badenburger Fußpfad gemacht Gießen, den 12. October 1871. Fr. Müllcr. Die illustrirte Welt bringt soeben ihren zwanzigsten Jahrgang. AuFs Prächtigste iilustrirt bringt derselbe unter vielem Andern die neueste Erzählung F, W. Haeklfinder’s: „Ein Schloss in den Ardennen“; ferner „Eine grosse Dame“, Novelle von van Dewall; „In den Bcd River-Sümpfen“ von Friede. Geest Seher. — Stahlstich- Grat is-Frfinile : „Die schönen Tage von Aranjuez,« Preis per Quartal nur 15 Sgr. oder 54 kr. rh. Preis des Heftes nur 4 Sgr. oder 14 kr. rh. Das soeben erschienene erste und zweite Heft ist in jeder Buchhandlung zur Einsicht vorralhig. Alle BiecliliantlluiiKcn und Postämter nehmen Abonnements entgegen. (4308) MDun «II Zti"enb I f. « h' In Gemäßheit des $-14 des Uebereinkommens vom 20. April 1869*) wird am Bewerber um das von Senkenbergische Legat von üO fl welches am; Es 2) sind 1) die beiden folgenden: „Austausch der Erfahrungen über die Leistungen der Deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger mährend des letzten Krieges auf dem Kriegs-Schau platze und im Jnlande, namentlich in Bezug auf die Pflegerinnen und das männliche Hülfspersonal. die Sanitätszüge, die Bereins- Lazarethe und die Vereins-Depots." „Erwägung dec Mittel zur Sicherung einer fortdauernden und gedeihlichen Fried ens-Thätigkeil der Deutschen Vereine und ihrer Bereitschaft für einen künftigen Krieg, mit besonderer Beziehung auf die diesfälligen Resolutionen der Berliner internationalen Konferenz vom 27 April 1869 und auf die im letzten Aufgabe widmenden Deutschen Frauen-Vereine angelegentlich st und ergeb enst einlaben. Innig dankbar für Dasjenige, was den Vereinen durch Gottes Segen während des letzten Krieges zu thun vergönnt gewesen, ist cs uns ein dringendes Anliegen, daß die in diesem Kriege gemachten Erfahrungen für die Zukunft sorgfältig benutzt werden, und daß durch eine wohlgeordnete Fricdens-Thätigkeit die Bereitschaft aller oben gedachten Vereine für jeden künftigen, will's Golt fernen Krieg sicher erhalten, ja erhöht wird. In diesem Sinne sind die Gegenstände der Verhandlung von uns gewählt worden. Kriege gemachten Erfahrungen." Die hauptsächlichsten der eben gedachten Resolutionen sind untenstehend abgedruckt. Die einleitenden Vorträge haben der Herr Hofrath und Professor der Rechte Dr. o. Held zu Würzburg für das erste und der Herr Dr. med. Brinkmann zu Berlin für das zweite Thema gefälligst übernommen. Der Veremstag wird am Montage, den 23. October, Vormittags um 10 Uhr beginnen. — Die nach Nürnberg kommenden Vereinsmitglieder ersuchen wir, bei dem Vorsitzenden des dortigen Kreis-Ausschusses des Bayerischen Landes-Vereins, Herrn Fabrikbesitzer Markt-Vorsteher Wilh. Pusch er, ihre Namen und den Verein, welchem sie angehören, einschreiben zu lasten. Gott gebe einen reichen, unsere Vereins-Sache wesentlich und dauernd fördernden Erfolg der Nürnberger Versammlung 1 Bewerber um das von L-enrenocegliu-c vu 11 um, \ Z , 18 Dctober an eine arme Familie, insbesondere an einen zurückgekommenen, unbeschol- 23., 24. und — wenn nothig — am 25. Oktober d. 3- zu Nürnberg ein Deutscher lenen und fleltz gen Handwetter -US Gießen zu vergeben ist, wollen sich bis zum Vercinstag stnitfinde.., zu welchem wir hierdurch die MUgl'-der aller durch 16' Dctober Mittags um 12 Uhr, bei mir melden, ,|tn e8 Ueberetnf ommen verbun denen Deutschen Landes-, Provinzia,- Kietzen ben 10 Dctober 1871. G. Landmann, Pfarrer. lund Zweig-Beretne zur Psleye im Felde verwundeter und erkrankter ließen, oen m. uetnoer Krieger und der im Kriege IN Gemeinschaft mit ihnen sich derselben 34 Proz. Diese Anstalt gewährt durch den ^großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Vertheilung der Ucberschüsse an die Versicherten möglichste Billigkeit der Versicherungskosten. .cm». . c c m , Durch eine neue Einrichtung in der Prämienzahlung wird der Zutritt zur Bank wesentlich erleichtert. Versicherungen werden vermittelt in Gießen durch Buchhändler A. Nicker. Büdingen „ Ortseinnehmer Louis Hohler. Lich „ Lehrer H. K. Walz. Marburg „ Oscar Ehrhardt. (4203) Lcihbibliothck von Gustav Ochlcr in Frankfurt a. M. Zeil 38. Neber 80,000 Bänd-, deutsch, französisch und englisch; Nvmanc und wissenschaftliche Werke. Zur Ausgleichung des die doppelte Anzahl erschwerten Umtausches Bände ^.^^unement Iahrcseinnahme pr. 1870 . ♦ » Dividende der Versicherten im Jahr 187^ Lc bensversich eruii gs b. Puppe, c. Weibliche Heerwurmfliege, d. Natürliche Größe derselben, e. Hinterleibende des Männchens, f. Ein vergrößerter Theil des Fühlers. — Unter den Tropen. H. Ein Tigergefecht. Von K. de C. — Kaiser Wilhelm und seine Paladine. Eine Erinnerung an den 16. Juni 1871- Vqn H. S- Mit Abbildung: D ie' drei Paladine d c s deutschen Kaisers. Ein Erinneruugsblatt von Pros. W- Camphausen in Düsseldorf. — Das Haidcprinzeßchen. Erzählung von E- Marlitt. (Fortsetzung) — Pariser Bilder und Geschichten. Die Armen und Elenden. Von Ernst Eckstein. — Blätter und Vlüthcn: Eine geheimnißvolle Geschichte. Von Corvin. — „Aus der Jugendzeit!" — Warnung. Von Friedr. Gerstäcker. Cinladung zur Theilnalnue an dem Deutselien Hülfs- vereinstag in Nürnberg am 23^ 2/4 u. 25. L^ctbr. d. I. Der im vorigen Jahre durch den Krieg verhinderte Deutsche Hüls s- vereinstag soll, wie bereits vorläufig augekündigt war, nunmehr am 23., 24. und — wenn nothig — 2 5. October d. I. zu Nürnberg stattfinden. Zur Theilnahme an demselben berechtigt und auf's Angelegentlichste dazu eingeladen sind alle Mitglieder der verbündeten Deutschen Vereine zur Pflege im Feld verwundeter und erkrankter Krieger, insbesondere also alle Mitglieder unseres, im Deutschen Centralcomitv Sitz und Stimme führenden „Hes»sischen Hülssvereins für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Feld." An die Mitglieder des uns verbündeten „A l i c e - Fra u e n v er e in s für die Krankenpflege" haben wir durch Vermittelung seines Central - Comitos ebenfalls dringende Einladung zur theilnahme ergehen lassen. Wir bringen nachstehend das betreffende Ausschreiben des Deutschen Central- Comitös zur Kenntniß unserer Zweigeomitos und aller Vereinsmitglieder und bemerken dazu erläuternd, daß — wenn auch die Entsendung eigentlicher Vereins- delegirten nach Nürnberg nicht ausgeschlossen ist und dort gewiß zur Förderung der Sache gereichen würde — es sich doch nicht um eine berathende und beschließende Delegirten - Vcrsammlung, sondern um einen Zusammentritt von Vereinsmitgliedern im Sinne des §. 14 des Uebereinkommens vom 20. April 1869 (betreffend die Gesammtorganisation der Deutschen Hülssvereine) handelt *). Indem wir diese Einladung an alle Vcreinsmitglicder ergehen lassen, richten wir an die verehr!ichen Zweigvereinsvorstände das ergebenste Ersuchen, dieselbe in ihrem Kreise — namentlich auch durch Bekanntmachung in den Lokalblättern — zu möglichst allgemeiner Kenntniß zu bringen und hoffen, daß cs denselben gelingen werde, in ihrem Bereiche eine recht warme Theilnahme für den Vereinstag zu wecken, welcher nach der großen Vereinsthälicsscit des verflossenen Jahres doppelte Bedeutung und doppeltes Interesse haben wird. Darmstadt, 30. Sept. 1871. Der Vorstand des Hülfsvereins im Großh. Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Feld. ____ A. Weber. ' *) Sah 1 der Geschäftsordnung für den Vereinstafl lautet: „Bei der Natur des Vercins- taqs ist derselbe zur Fassung von für die Vereine bindenden Beschlüssen nicht in beut Falle; er kann aber die Ansicht der Mehrheit der Theilnehmcr über erörterte Fragen fest- stcllen und Nesolutioncn in diesem Sinne fasten." Resolutionen der Berliner internationalen Konferenz vom 27. April 1869. in. In Bezug ans die Friedens-Thätigkcit der Hiilfsvcrcine. 13. „Ohne Vermehrung der Pflegekräfte im Frieden können die Hülssvereine ihrer Aufgabe int Kriege nicht genügen." 14 „Die selbstständige Ausbildung von Krankenpflegerinnen entspricht der Aufgabe der Hülssvereine." 15. „Strenge Prüfung der Qualifikation und anhaltende Uebuirg und Erprobung in der Armen-Kranken pflege sind die ersten Bedingungen zur Erfüllung dieser Aufgabe." 16. „Auswahl und Ausrü st u n g einesHülfskörpers thatkrästigcr uud rüstiger Männer ist für die Zwecke der Hülssvereine im Kriege und Frieden gleich förderlich." 20. „Hülfeleistung in ben Nothständen des Fried ens ist für eine lebenskräftige Entwickelung der Hülssvereine itothwendig und der Vorbereitung für den Krieg förderlich." 21. „Die Hülssvereine werden int Frieden ihre Kräfte solchen humanen Bestrebungen zuwcnden, die ihrer Aufgabe int Kriege entsprechen, der Krankenpflege und der Hülfeleist un g in Nothständeu, die, wie der Krieg, rasche und geordnete Hülfe verlangen." 22. „Es muß das Bestreben der Hülssvereine im Frieden fein, die Ausübung der Krankenpflege durch die evangelische Diakonie und die katholischen Orden s h ä u s e r, so wie auch durch die Körperschaften der Johanniter- und Malteser- Ritter und andere verwandte Genossenschaften, zu unterstützen und nach Kräften zu fördern " — Hauptversammlung des Hülfsvereins. Tie Mitglieder des „Hülfsvereins int Großhcrzogthum Hessen für Sie Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Feld" werden hierdurch zur Theilnahme au der Mittwoch den 18. October, Nachmittags 3 Uhr, im oberen Rathhaussaal stattsindenden ordentlichen Generalversammlung für das Jahr 1871 eingeladen. Gegenstände der Tagesordnung sind die regelmäßigen in §. 22, Zifcr 2, 3 und 4 verglichen mit §. 23 der Statuten bezeichneten, ferner: Gench tnigung zur Ausdehnung der Rechnungsperiode von 1870 bis zum Ende JUi 1871 und endlich Ratification des Anschlusses des Vereins, bezüglich feirer Fürsorge für Invaliden und Hinterbliebene aus dem jüngsten Krieg, an die „Kaiser- Wilhelmsstiftung für Deutsche Invaliden" (vergleiche die Bekanntmachung in Rr. 71 der „diachrichten des Hülfsvereins.") Darmstadt, 6. October 1871. Der Vorstand des Hülfsvereins im Großhcrzogthum Hessen für hie Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Feld. A. Weber. A. Buchner. *) „Das Cenlralcomitö der Deutschen Vereine zur Pflege im Feld verwundeter und erkrank Krieger veranlaßt von Zett zu Zeit Deutsche Hülfsvereinstage in einem oder dem andcien Tb eile von Deutschland für den Gedankenaustausch der Vereinsmitglieder über VeretrS- angelegenhetten. Derselbe bereitet für diesen Zweck die Berathungsgegenstande vor." Redaclion, Druck und Verlag der Brübl'schen Univ-Druckerei (Fr Chr. Pietsch) in Gießen. Kestellun, Abonnenten, »el 4 M Die „Hefßfchtt SmtttSoiganisatlori Veseo bevor. 3n ve Gkllationegencht, j jirasgerichte; in Rhe geW» 12 SritfctMfl Gerichi-Hof für ganz Mittelgericht erhalten torium zu einem । Landgerichte werben: Landgerichte sind coll Serichte erßer Jnßa 100 Thaler) die Ad >.chen. 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