Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kielen RechnMK Nr. 134 Dienstag den 13. Juni 1871 45 lthorstraßr. fit. ,6 > 56 y -f md f* tn ^re-t rt von >ingtk. »en biefi$ hiermit ? nfdmftlW iing tum ifenböffl ilkunsti ile. PretS viecteljöhrtg 1 fl. 12 kr. mit Brtngerlohn- Durch die Post öezvzen vierteljährig 1 fl. 27 kr. 2 47 Mit der Verlegung der Hauptstadt des Königreichs Italien nach Nom wird rs nun doch Ernst und die Florentiner Regierung hält darauf, ihre dem Parlamente gegenüber eingegangene Verpflichtung einzulösen und den Umzug bis Anfangs Juli durchzuführen. Schon im Laufe dieser Woche wird mit der Verlegung des Regierungssitzes begonnen werden, und zwar wird das Marineministerium mit dem Umzüge beginnen, welchem dann in wenigen Tagen die Ministerien des öffentlichen Unterrichts, des Handels, der öffentlichen Arbeiten, der Finanzen und des Innern folgen werden, so daß diese fünf Ministerien Ende Juni schon in Rom Darmstadt, 9. Juni. Seine Königl'che Hoheit der Großherzog haben durch Allerhöchste Entschlirßung vom heutigen Taae zu verleihen geruht: das Ritterkreuz l^ Elaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen dem Professor I)r. Gustav Schilling in Gießen, das Eomthurkreuz II. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen dem Präsidenten des Hofgerichts der Provinz Oberheffen Dr. Adolph Georg Martin Buff, das Ritterkreuz I. Classe des Ludwigsordens dem Dlrector des Hofgerichts der Provinz Oberhcffen Geheimerath Friedrich Weber, das Ritterkreuz I. Claffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen dem Hofgerichtsrath bei dem Hofgericht der Provinz Oberhcffen Dr. Friedrich Zimmer, mann. Die Botschafter, Gesandten, Geschäftsträger und Generalconsuln der verschiedenen Mächte, welche der Regierung nach Versailles gefolgt waren, nehmen fast alle schon ihre Posten in Paris ein. Die Gesandten Englands und Oesterreichs und der Minster der auswärtigen Angelegenheiten der argentinischen Re- publik sind schon zurückgekehrt. Man sagt, der neue Gesandte der Legation des Deutschen Reiches werbe im Laufe dieses Monats in Paris ankommen. Er wird im preußischen Gesandtschaftshotel wohnen. Fast alle bisher noch fehlenden Stücke der Vendomesäule sind herbeigeschafft worden, und man glaubt, sie ganz genau wiederherstellen zu können. Mit Bezug auf das Stadthaus ist der merkwürdige Vorschlag gewacht worden und findet viele Bertheidiger, baß man es als ewiges Memento in seiner Ruinenhastigkeit erhalten soll. 870. H-fr. Erscheint täglich, mit AuS- nähme Montags. Expedition: Canzlriderg 8it B. Nr. 1. lMÄZ lungMiv ifpobcnftajl Antrag«, len. 12. Juni. Einem ziemlich bestimmten, wenn auch noch nicht ganz verbürgten Gerüchte zufolge, werden sämmtliche schließlich in Frankreich verbleibenden OccupationS> truppen unter den Oberbefehl des Generals v. Manteuffel gestellt werden, während das Generalgouvernement in den Händen des Generals v. Fabrice verbleibt. Das in Leipzig erscheinende (Liebknecht-Bebel'sche) Organ der Socialdervo- traten, der „Volksstaat", schreibt: Wir sind und wir erklären uns solidarisch mit der Commune und sind bereit, jederzeit und gegen Jedermann die Handlungen der Commune zu vertreten. Von dem französischen Anlehen 2*/, Milliarden Francs werden 1% Milliarden zur Zahlung der KriegScontributioa verwandt werden. Eine Milliarde hat Frankreich nöthig, um sich einigermaßen zu rehabilitiren. Es sind Hunderte von Brücken zu bauen, Eisenbahnen fahrbar zu machen, sämmtliche Tele- graphenvrähte im ganzen nordöstlichen Theile des Landes bis Paris und nach Le Man- hin neu zu ziehen, Chausseen und Vicinalvege von Grund aus zu renoviren und Taufende von Familien zu entschädigen. Dies Alles ist ebenso dringend wie der Wiederaufbau der Staatsgebäude in Paris. Mit der einen Milliarde, die Pouyer-Quertier für Frankreich reservirt, kann nur das Allernoth- wendigste wiederhcrgestellt werden. Spätestens im October bringt er deshalb eine mindestens gleich hohe Anleihe an den Markt. Es wird für wahrscheinlich angesehen, daß Vie zweite Finanzoperation, von denselben Consortien vermittelt, welche die erste unterzubringcn haben, den Betrag von 21/2 Milliarden um circa 11/, Milliarden übersteigen wird, wenn anders im Herbst der Geldmarkt ebenso willig ist, wie er in diesem Augenblick für die Aufnahme de- französischen Anlehens zu sein scheint. Frankreich hat für dies Jahr und darüber hinaus kein größeres politisches Interesse, als mit Deutschland so rasch wie möglich sich auseinander zu scyen, und darum wird es je nachdem die Zahlungen an Deutschland noch mehr beschleunigen, al- nach den bisherigen vorläufigen Zusagen mit Sicherheit angenommen werden kann. Mmr Mzelger Der „R. Pr. Ztg." wird über die Todesverachtung der Pariser Insurgenten geschrieben: Tausende haben allerdings im letzten Augenblicke Furcht gehabt, und gesucht, sich zu retten. Aber die große Mehrzahl derjenigen, welche sich mit Muth geschlagen haben und mit den Waffen in der Hand ergriffen wurden, wußten sehr gut, welches Schicksal sie erwarte. Es schien, als ob eine unerbittliche Logik sie forltceibe. Sie hatten getövtet, um eine Partie zu gewinnen. Die Partie war verloren, sie fühlten, daß die Reihe, getödtet zu werden, an ihnen sei. Die Meisten gingen dem Tove entgegen, wie die Araber nach den Gefechten, mit Gleichgiltigkeit, mit Verachtung, ohne Haß, ohne Zorn, ohne. Injurien gegen ihre Richter. Alle Militärs, welche an den Erschießungen Theil nahmen und nehmen mußten, bezeugen diese Thatsache. Einer sagte mir: „Wir haben in Paffy etwa vierzig dieser Canaillen erschossen, aber gestorben sind sie wie Soldaten." Die Einen kreuzten die Arme und hielten den Kopf hoch; die Andern öffneten ihre Röcke und lüsen uns zu: „Schießt, wir fürchten den Tod nicht!" Ein Osfizier von dem Corps des Generals Clinchant erzählte mir, daß seine Compagnie 84 Gefangene j !uf die Wälle geführt habe. „Sie haben sich in Reih' und Glied gestellt, al- ob ft zum Exerciren gingen. Richt Einer zeigte Unruhe oder Aufregung. Einer '"bat uns ganz ruhig: „Zielt nach der Brust und schont den Kopf!" So fast allenthalben. Mit Ausnahme einiger der »politischen" Matadore der Rebellion, die im Augenblicke ihrer Verhaftung jammerten oder schimpften, haben, so viel man bis jetzt erfahren hat, sämmtliche Erschossene eine ruhige Todesverachtung zur Echan getragen. In Paris dauern die Haussuchungen nach Waffen fort. B»s Ützt ist kaum ein Drittel von den Gewehren, die an die Nationalgarden vertheilt Worben waren, gefunden worden. fr öl h ®» 35 w, 45 „ rten. igs. etablcrt fein werden. Anfangs Juli folgen bann das Justiz, und Kriegsministerium und den Schluß macht das Ministerium des Aeußern, welches Anfangs Juli seinen Umzug beginnt, so daß bis längstens Mitte Juli sämmtliche Ministerien in Rom etablirt sein werden. Die italienische Regierung hatte die befreundeten Mächte in vertraulicher Weise wissen lassen, daß es ihr sehr angenehm sein würde, wenn die Vertreter dieser Mächte in Italien gleich nach erfolgter Verlegung der Hauptstadt nach Rom ihre Anwesenheit in Rom constatiren und wenigstens formell oder theilweise nach Rom übersiedeln möchten, um den Insinuationen der Clericalcn, daß die fremden Mächte durch die Abwesenheit ihrer diplomatischen Vertreter gleichsam gegen die Besitznahme Roms protestiren, entgegrnzutreten. Wie man aus Wien versichert, wird die österreichische Regierung diesem Wunsche nachkommen und ein Theil der österreichischen Gesandtschaft schon im Laufe des nächsten Monats nach Rom übersiedeln. Da Deutschland, Rußland und England ebenfalls bereits ihre Bereit- Willigkeit in dieser Richtung au-gedrückt haben, werden die meisten und angesehen- sten Mächte gleich nach Verlegung der Hauptstadt In Rom repräsentirt sein. Einem von der Petersburger „Börscnzeitung" mitgetheilten Gerücht zufolge sollen die Vorbereitungen zur bewaffneten Expedition gegen Cbiwa russischerseit- plötzlich eingestellt sein, weil der Emir von Buchara sich zum Angriff gegen Ruß- land rüste und die russische Regierung deshalb befürchte, daß der Krieg zu große Dimensionen annrhmen möchte. Ob und wie weit dies Gerücht begründet ist, wird die nächste Zukunft lehren. Darmstadt, 11. Juni. Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Louise von Großbritannien und Irland mit ihrem Gemahl, dem Marquis of Lorne, ist am 6. d. M. auf der Rückreise nach England bei ihrer Schwester, der Frau Prinzessin Ludwig, König!. Hoheit, zu einem 2tägigen Besuche abgestiegen. Berlin, 8. Juni. Der Kaiser hat das von der Stadt anzubietende Festmahl avgelehnt, weil er im Juni keinen Tag verfügbar habe, dagegen die Anwesenheit einer städtischen Deputation bei der Enthüllungsfeier des Königs-Denkmal« bestimmt. Die desfallstgen Berathungen werden in einer heutigen Stadtverordnetensitzung erledigt. Berlin, 9. Juni. Wie man heute in Abgeordnetenkreisen versicherte, stehen noch zwei Vorlagen für den Reichstag in Aussicht, und zwar soll die eine der- selben einen entsprechenden Betrag (man sprach von zwei Millionen Thaler) zur Ueberweisung an die Bundesregierungen behufs Vertheilung an bedürftige Reser- visten und Landwehrmänner, im Sinne des v. Bunsen'schen Antrags, die andere die Ueberwei)ung von vier Millionen Thaler an den Kaiser behufs Dotation für die Heerführer des letzten Krieges fordern. Der Kultusministcr hat aus Anlaß eines Specialfalls entschieden, daß die Anfertigung künstlichen Holzes nicht zu denjenigen Kunstgegenständcn gehört, welche durch das Gesetz vom 11. Juni 1837 gegen unbefugte Nachbildung geschützt und zu diesem Behufe bei dem Ministerium der geistlichen rc. Angelegenheiten anzu- melden sind. Auch die Privatpäckereien für das 2. Armeccorps, mit Ausnahme der 4. Infanterie-Division, sind bis auf Weiteres von der Postbeförderung ausgeschlossen. t Berlin, 9. Juni. Deutscher Reichstag. Die heutige 52. Plenarsitzung wurde um 11 Uhr 15 Minuten mit geschäftlichen Mittheilungen eröffnet. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die Lesung des Gesetzentwurfes, betreffend den Ersatz von Kriegöschäden und Kriegsleistungen. In Art. 1 erhält Nr. 4 nach dem Anträge Dr. Bähr - Bcnda unter Zustimmung des Ministers Delbrück und nach kurzer Debatte zwischen den Antragstellern, den Abgg. Dr. Bähr und v. Berenth folgende Fassung: „Entschädigung für Immobilien wird ohne Rücksicht auf^die Staatsangehörigkeit des Beschädigten gewährt; jedoch kann nach Um- ständen Sicherheitsleistung wegen Verwendung der Entschädigungsgelder zur Wiederherstellung des Grundstücks gefordert werden. Entschädigung für Mobilien wird solchen Beschädigten, welche zur Zeit der Verkündung dieses Gesetzes in Deutschland ihren Wohnsitz haben und insofern sie nicht deutsche Angehörige sind, nur dann gewährt, wenn die Regierung ihrcö HeimathslandcS für den gleichen Fall die Gkg'nseitigkeit znsagt. Zu §. 2 erhebt sich keine Debatte. §. 3 (Entscheidung der Vergütigungen durch Commissionen) erhält einen von v. Benda beantragten Zusatz: Die Com- b ' aui 6enJ fit od fa für tj tffajen ie; Bestes,mgen auf de« Gießener Anzeigee L! Mfc“» Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben für den Monat Juni zu 20 kr. ---—— A Paris, 10. Ium. Eine osficiklle Bekanntmachung der Telegraphen- A Paris, 10. Juni. Die „Union nationale" sagt: Thiers hat sich ge- WeciiBeS. k. 8. 873/4 Oberhessen 75 O. A Frankfurt a. M., 11. Juni. Die bei dem Civilgouverncment des L V c. v*-yuupmni. IIUU/ UHVUUUHU - kV 1 uuuu/ul UU| UU9 «yuu»|JLUHD|IUU Der K2)C|eU)Cya[t Die Ilten' oautnipcctorg Hagen läßt auf Erörterung von Kanalbauangelegenheiten schließen.!^»» -c. bewirkt worden sind, verbleibt ein Reingewinn von 103,166 Thlr. 29 Sgr. ffir.f ■LS?“' 2uni. Die Ernennung de» Flügeladju.anten Oberstlicutenant C-vitE°?v-"mL S21 Sgr. zur hei der fran/oäs'ck-n"-»"? Milttärbevollmächligten in Paris, zum Geschäftsträger mägigen Tantiemen verwendet, und 60,000 Thlr. gleich i(A/0 Ser'auf9d^Ac0en"ae- fnnb iß V. ? Regierung, steht unmittelbar bevor. — Der Kaiser von Ruß- leisteten Einzahlungen als Dividende an die Aktionäre vertheilt. Der Rest des Reinas abgereist. Der russische Kaiser und Kaiser Wilhelm winnes im Betrage von 26,466 Thlr. 24 Sgr. 3 Pf. wird auf dem Conto für u vorverabschiedeten sich auf dem Bahnbose Br.'n» Wilbelm ältester Sobn des hergesehene Ausgaben relervirt. ' vrinren. wnrd- hrm ™ ’C.' -^"nz Wtlyelm, alt \U 9 feö Jeron Die Gesellschaft hat 1870 an Prämien 1.517.220 TMr 99 n k. k. k. k. k. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8- m. 8. 1. 8. 8. 993/4 8. 997/8 8. 105 8. 97 8. 94i/g 10472 119% 94% 96% verkehr und große Vortheile der Provinzialbank, von der bedeutende Einlagen zurückgefordert werden, weil Einleger und Erben gestorben sind. deutschen Armeen im ganzen Kriege gegen Frankreich nur 10 pCt. einbüßte. Letztere Zahl ist dazu noch viel zu hoch gegriffen. Die Folgen der Epidemie werden sein die Verminderung dec Volkszahl um ein Viertel, die Werthverringerung des bebauten Grundeigenthums um ein Drittel, " i Amsterdam [Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Aetien. Frankf. Bank 139% Frankf. Vereins-Kasse 110 Darmst. Banka et. 362 Wien Bankactien 750 Galizien 2391/2 Telegraphische Depeschen. * A Frankfurt a. M., 10. Juni. Die Herren A. Siebert u. Map hier find als Vertreter der um die französische Anleihe von 3 Milliarden concurctrenden Gruppe Sulebach-Esrera-Oppenheim heute nach Versailles gereist. 6* e r m aiHa, Lebens - Dersicherungs - Actien - Gesellschaft zu Stettin. angenommen. Schluß 23/4 Uhr. Nächste Sitzung morgen 12 Uhr. Zabern, 7. Juni. Beim Durchmarsch der 25. hessischen Division von Frankreich nacb der Hnmath hat Zabern nach der „Str. Ztg." die Prinzen Ludwig und Wilhelm von Hessn in seinen Mauern. Außerdem ist der Stab der genannten Division allhieL einquartiert. Da am 9. d. M. der Geburtstag des regierenden Großherzogs von Hessen fällt, werden die Prinzen sicherem Verneh nen nach nebst de n Divisionsstabe in unserer Mitte bis dahin verweilen, um hier das Geburtstagsfest zu feiern. Die umliegenden Ortschaften haben insgesammt Einquartierungen von derselben Division und werden wohl auch diese Truppenthcile den Tag festlich begehen. Noch sei bemerkt, daß sämmtliche Truppenabthrilungen durch ihr gutes Aussehen, stramme militärische Haltung und properen Anzug der» besten Eindruck hier gemacht haben; nicht, als kämen die Hilden vom Schlacht- selde, sondern als kehrten sie von einer Parade zurück. Buenoö-Ayres. Die Stadt Buenos-Ayree spottet ihres lockenden Namens: sie hegt das gelbe Fieber in furchtbarer Gestalt. Auch die Deutschen haben schwer zu leiden; doch fallen die Opfer au; anderen Nationen viel zahlreicher. Die Todten werden in Eisenbahnzügen aus der Stadt befördert, um im Innern des Landes beerdigt zu werden. Es soll vorkommen, daß an einem Tage mehrere solcher Leichenzüge abgefertigt werden. Die Verzweiflung der Bevölkerung soll bereits so weit gestiegen sein, daß an eine vollständige Räumung der Stadt gedacht werde. Nach dem Buenos-Ayres-Standard vom 30. April waren dem gelb.n Fieber bis dahin, in hundert Tagen seiner Dauer, 26,200 Opfer gefallen, darunter 11,000 Italiener, 8000 Eingeborene, 3500 Spanier, 2200 Franzosen, 600 Engländer, 300 Deutsche. Dasselbe Blatt weist darauf hin, daß die Sterblichkeit während dieser Seuche schon 13 Procent betragen hat, während die der Oelclaorten. Pr. Cassen-Soh. 1 447/8-451/8 Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 43—46 n doppelte 9 48—50 Holl. fl. 10 St. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—36 20 Frankenst. 9 26—27 Engi. Sover. 11 55—56 Kuss. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 ' 1 ---— -vni#HUU|fc. schlossen Ende 187(7 mit einem Bestände von 81,636 Versicherungen auf 80,217 Personen mit 47,970,686 Thlr. Versicherungssumme, — die Begräbnißgcld- Versicherunaen mit einem Bestände von 24,701 Versicherungen auf 24,620 Personen mit 1,336 672 Thlr. von Versicherungssumme, — die Versicherungen von Kapitalien auf den Lebcnsfall und mit bestimmter Verfallzeit mit einem Bestände von 4379 Versicherungen auf 4346 Ver- wit- ^nen mit 2,109,602 Thlr. Versicherungssumme, — die Versicherungen auf noch aültiae ab- Rückgewährscheine aus erloschenen Versicherungen nach Tabelle lila, mit einem Bestände von 2033 Versickerungen auf 1998 Personen mit 61,632 Thlr. Versicherunas- ouu.ifui, U. vvu, — w. .....Elsaß summe. Dk>- Gosammtbcstand rkr Capital - Vcrstchcrungcn am 31. D-ccmb-r 1870 ÄS? ta?±:tUn^Pe±;!1 d- Nach-°nf-r°nz-n ^»berufenen Her«» Negierungsrath Richter und Assessor Geigtl sind heute Vormittag bereits wiever Versicherungen von 59 Personen mit 28,425 Thlr. 144jährlicher Rente und 3721 avgereist. Die Conferenzen selbst werden in einigen Tagen unterbrochen und nach Einschreibungen zu den KinderversorgungS-Kassen mit 6816 Antheilen. — Die von den Berliner Einzugsfeierlichkeiten wieder ausgenommen, voraussichtlich aber bald ^r Germania bei dem Ausbruche des Krieges im vorigen Jahre gebildete gegenseitige ess c - *??"■ s“ «* . ÄS iluanzielle resp. w-rthschaftl-che Fragen, nicht um Grenzregulirung, Nach D-ckung aller Ausgaben und Verpflichtungen der Gesellschaft und nachdem . '”l0j satter behaupteten. Die noch andauernde Anwesenheit des Wasser-! die erforderlichen Abschreibungen auf das Hausgrundstück der Gesellschaft, die Men- u.-i_______ ... fifiert heniirft morden sind ptn «am ihq -tee nn rtK.c-kxct» Der ausführliche Rechenschaftsbericht der Germania über das Jahr 1870 weist CT u T E GeschastS- nach, daß trotz der Störungen, welche der im vorigen Jahre plötzlich ausgebrochene ins. hnn her k-d-ttl-nd- lr.nl"-.-»» Nicht gewaltige Krieg Deutschlands gegen Frankreich für das Geschäft der Lebensversicherung hervorrief, die Geschäftsergebnisse, welche die Gesellschaft 1870 erzielte, sehr befriedigende waren. Prioritäten. 3% oster. Stsb.-Prior. 583/8 3°/0 öst. 8. Lombar * 74 3% Livorneser 32 V» 5% Toscaner 52 5% Elisabeth.-Prior. 79 do. II. Emiss. 77 Änlehenslooge. Kurh. 40 Thlr. Loose 66i/z Nassau 25 fl. 39 4O/o bayr. Präm.-Anl. 108 l/z Ansbacher 7 fl. 12 4%. badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 65i/g Oestr. fl. 250 v. 1854 75 1858r Prioritatslooso 165 1860r Loose 821/4 1864r „ 1211/2 Braunschweiger 181/g Stadt Florenz 83V2 Aetien. Oest. Creditact. 2773/4 50/0 östr. F. St. E. B- 4111/41 Lombard. Bahn 1681/2 Ludwigsh.-Bexbach 182 !/2 Maxbahn 1051/4 Bayer. Ostbahn 1321/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 1541/2 Rhein-Nahebahn-Act. 35 misstonen find bei ihren Entscheidungen an die Festsetzungen gebunden, welche der dieselben hätten Thier- und Grevy die beruhigendsten Versicherungen gegeben. Bundesrath zur Wahrung einer angemessenen und gleichmäßigen Handhabung der Man glaubt, Grevp werde heute der Nationalversammlung einen Brief der Prinzen Vorschriften im Artikel 1 treffen wird. — §. 4 wird ohne Debatte angenommen, mittheilen, worin letztere ihre Entlassung geben. ES folgt zweite Lesung des Gesetzentwurfs, betreffend die Gewährung von 4- Versailles, 11. Juni. DaS officielle Journal meldet die Abdankung Beihilfen an die aus Frankreich ausgewiesenen Deutschen. In dem Gesetz werden Picard'S als Gouverneur der Bank. Die Prinzen von Orleans haben Versailles zwei Millionen Thaler als Beihilfe den ausgewiesenen Deutschen gewährt. Die noch nicht verlassen. Abgg. Dr. Bamberger und v. Benda schlagen vor, für die Artikel 2 und 3 der A PllNS, 9. Juni, Abends. Der Schluß der Börse ist flau. Rente 53. Vorlage den einzigen §. 2 zu setzen: „Der Bundesrath ordnet die Vertheilung Es wurde bekannt, daß der Finanzminister angesichts der unannehmbaren Ueber- der betreffenden Mittel durch die einzelnen deutschen Regierungen an. Die letzte- nahmsofferten seitens verschiedener Finonzconsortien die Anleihe von 3 Milliarden ren sind berechtigt, die von ihnen etwa geleisteten Vorschüsse in Abzug zu bringen, ausschließlich durch eine öffentliche Subscr'iption in 5proc. Rente zum Emisfions- — Präsident Delbrück erklärt sich damit einverstanden. Dr. Dernburg hält das cours von 82y2 decken will. Die in der nächsten Woche erscheinende Publication deutsche Reich zur Entschädigung für verpflichtet, weil durch die frühere Freizügig- vcS Bankausweises wird 650 Millionen Goldvorrath conftatiren. keit ein großer Theil ins Ausland getrieben wurde. Miquel bittet, sehr schnell x A Paris, 10. Juni. Eine officielle Bekanntm.-'chung der Telegraphen- mit Vertheilung vorzugehen. — Das Amendement Dr. Bambcrger wird ange- Directiön erklärt, daß vom 16. Juni an der dirccte TelegraphenverkeLr zwischen nomwen. Frankreich und dem drutschen Reich zu gewöhnlichen Taxen wieder eröffnet iß. Es folgt die zwute Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Entschädi- z_\ Pu^v, iG. „umvn huhvhuu Vui ge- guug der Deutschen Rhederei. Abg. v. Oheimb berichtet über einige dazu ein- täuscht und beging eine große Schwachheit, als er sich mit der Prüfung der gegangene Petitionen. Im Art. 1 beantragt Dr. Wolfsohn, hinter §. 3 folgenden Wahlen der Prinzen von Orleans einverstanden erklärte. Er hätte besser gethan, §. 3 a. einzuschalten: „Die nach Maßgabe dieses Gesetzes zu leistende Entschadsi sich zurückzuziehcn und wäre ihm dann ein Rückhalt geblieben, .den er jetzt ver- gung für Schiff, Fracht und Ladung tritt für die Schiffsgläubiger an Stelle des- loren hat. Das Ungefähr beginnt sein Spiel. Alea jacte est. jenigen, zu deren Ersatz sie bestimmt ist. Im Art. 2 beantragen die Abgg. Büsing + Wien, 10. Juni. Der Oberhosmetster des Kaisers, Fürst Hohenlohe, (Rostock) und van Frieden zwei weitergehende Anträge, die von dem Reg.-Comm. geht demnächst nach Rom mit einem eigenhändigen Beglückwunschschreibflz des Dr. Eck, den Abgg. Miquel und Schmidt (Stettin) bekämpft werden. Schließ. Kaisers an den Papst anläßlich dessm fünfundzwanzigjährigen Jubiläums, lich wird die Vorlage mit dem Amendement Dr. Wolfsohn, unter Ablehnung der A Pesth, 9. Juni. Der Ministerrath beschloß, in nächster Session einen beiden Amendements Büsing und van Freeden, angenommen. Gesetzentwurf, Oie Reform des Oberhauses betreffend, einzubringen. Es folgt die zweite^Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die Bestellung A Belgrad, 9. Juni. Klauber, Oberinspector der österr. Staatsbahn, ist des Bundes ° Oherhandelsgerichts als oberster Gerichtshof für Elsaß - Lothringen, hier eingetroffen,. um mit der serbischen Regierung in Eisenbahn-Angelegenheiten Amendements zu demselben sind nicht eingebracht. Auf eine bezügliche Anfrage zu conferiren. antwortet der Bundesbevollmächtigte, Geh. Ober-Justizrath Dr. Falk, daß vae A Petersburg, 9. Juni. Vor der Abreise des Fürsten Gortschakoff bat ganze Ober-Handelsgericht als solches Obergerichtshos für Elsaß-Lothringen wer- ein großer Ministerrath unter Zuziehung Ermonchoff und des galizischen Fürsten den solle, mithin in Zukunft nicht französische Normen , sondern die des Ober-- Datujett stattgefunden. Die Zusammenkunft Gortschakoff's mit Bismarck wird Handelsgerichts gelten würden. Nach längerer ziemlich unwesentlicher Debatte hier einer politischen Bedeutung beigemess n. wird die Neg.-Vorlage genehmigt. A Constantinopel, 8. Juni. Die Bildung eines Syndicats zur Besorgung Die Gesetzentwürfe, betreffend den Erweiterungsbau des Dienstgebäudes des der Emission einer cousolidirten Anleihe von 6 Millionen wurde heute vollzogen. Reichskanzleramtes und betreffend die Beschaffung von Betriebsmitteln für die Eisenbahnen von Elsaß - Lothringen werden fast ohne Debatte in zweiter Lesung Börsennachrichten. 10. Juni 1871. Preuss 4^2 % Oblig. 961/4 Frankf. 31/2% Obi.' 821/4 Nass. 41/20.0 Obi. 951/4 Kurhess. 4O/o „ 851/4 Gr. Hess. 5O/o Obi. 101 i/b » „ 40/0 » yi3/< » n 31/2% n — Bayer. 50/0 „ 1011/8 n 4’/2°/o 1jährige 97. Seibert- Pfan'-Confercnz. Bei günstiger Witterung wihd die Pfarr- Eonferenz der Dekanate Gießen und Groß- Linden Mittwoch den 14. Juni, Mittags um 1 Uhr, auf dem Schiffcnberg gehalten. Land mann. Strack. -59 ,-46 -50 k-56 ,-36 -27 -56 -48 -28 Messer unter Garantie. I. Schellenberg, Seltersweg. Gießen. Hessen. 3) Wahl eines Vertreters zum nächsten Turntage des Mittelrheinkreises zu Wiesbaden. Der Vorstand. 2475) Dienstag den 20. Juni d- I-, Nachmittags halb 3 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die zu dem Nachlasse res Schlossermeisters Ludwig Weber dahier gehörige Hofrairhe in der Sonne nochmals versteigert und bei annehmbarem Gebote der Zuschlag alsbald ertheilt werden. Gießen, den 12. Juni 1871. i Großherzogliches Ortsgericht Gietzcn. i Semmler, Ortsgerichtsmann.I Z Zu verkaufen: acht Petroleum - Lampen, eine 8 Lüste haltende Waschbütte, zwei Bucherbanke mit Schreibklappen, zwei 18' lange, 1- 4 dicke, IW breite Ftchtenbohlen und eine Winde. I- G- Appel. Flur u. Nr. des Grundstücks: Jrü Grundbuch einge- u tragene Besitzer: 3 Sar. 5 Pf., die Lombard-Darlehen um 3000 Thlr., die Darlehen aus eigene Policen der Gesellschaft um 68,438 Thlr. 3 Pf. - eine Verminderung dagegen zeigen die Ausstände bei Agenten um 63,706 Thlr. 29 Sgr. 2 Pf. und die gestünde m Prämien um 42,808 Thlr. 27 Sgr. 6 Ps. Der Kriegsfonds für die bei dem Ausbruche des deutsch-französischen Krieges gebildete gegenseitige Gesellschaft zur Versicherung gegen Kriegsgefahr beträgt 32,649 Thlr. 19 Sgr. 3 Pf. , Hiervon waren, da die Beiträge auch halbjährlich und vierteljährlich entrich^t werden können. 15,702 Thlr. 3 Ps. erst im Jahre 1871 fällig. Der Kr,-gsfonds reicht aus, um für die angemeldeten Todesfälle die vollen versicherten Summen zu bezahlen. Die G-sammtsumme der Activa der Gesellschaft betragt 7,446,745 Thlr. 11 Syr. 9 Pf. und crgiebt gegen den Bestand Ende 1869, trotz der 1870 bewirkten vollständigen Abschreibung der Organisationskosten von 32,639 Thlr. 3 Sgr. 9 Ps. eine Vermehrung der Activa um 595,660 Thlr. 27 Sgr. 9 Pf. Der Bericht hebt hervor, daß diese unter den ungünstigen Verhältnissen des letzten Kriegsjahres erzielten befriedigenden Resultate den tieroeiä liefern, 1)06 bie in der festen inneren Consolidirung bereits soweit vorgeschritten ist daß selbst so M schneidende Katastrophen, wie sie der letzte Krieg bot, die Rentabilität de.» Geschäftes nicht mehr beeinträchtigen. 2476) Dienstag den 20. Juni d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause auf Ansuchen der Fr- Balth. Fraiiz Erben die denselben gehörige Hofraithe in der Katharmengasse, sowie 179 oKlftr. Acker auf der.Nothhohl, nochmals versteigert und bei annehmbarem Gebote der Zuschlag alsbald ertheilt werden- Gießen, den 12. Juni 1871. In Auftrag: Semmler, OrtSgerichtSmann. Versteigerung von Baracken. 2436) Künftigen Mittwoch, den 14. d. Mts-, Vormittags 9 Uhr, werden vor der Zeughaus-Caserne zu Gießen 2 Baracken, welche bereits abgebrochen sind, in circa 200 Loosen, als: Oefen, Thuren, Fenstern, Balken und Bretter, Schilderhäuser rc-, an den Meistbietenden öffentlich versteigert. ... Die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien der Umgegend werden ersucht, vorstehende Versteigerung ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt zu geben- Gießen, den 7. Juni 1871. Großherzogliche Garnison-Verwaltung- Kalbfleisch. 2477) Für bevorstehenden Einzug unserer Soldaten empfehle auf Leinwand qernalte Transparente von 30 kr. an. o Th r it fF 1 8trfaiOt< ZWWMWZM MWMGtzZMM Z. Ä- d- jl). : Becker, Opperm ann, Stadtg.-Assessor- Stadtg- - Assessor. Gemarkung Gießen- XXX/22 grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Neuerwall, 50; un g Haufen. 4) Hernrrcy Perri zu ^uuiui, V.nV!> V t - ; J Gemarkung Heu ch el h e t 5) Daniel Neidel zu Heuchelheim, xv/4222 7 Ps. gewachsen un^b-ir-gm Ende^1870 4,1^1,410 Thlr. 21 S^ ^-"1870 "An Tblr y«r 9dq>f 1S7O® vollständig cibgeschricbcn worden ist. Sic felr. 28 Sa'r 7 Pf. De^ Effekienbestand ist, nammtA durch die Zeichnungen auf die^im vongen 4 Sgr°9P^ lungw, um 184,041:»fc. * «e,ncg- G^inn von 9,442 Thlr. 2 Sgr. AZSDck «ff Besondere Bekanntmachung. Oeffentliche Aufforderung. 1. Di- nachstehend verzeichneten Besitzer der bei jedem derselben anfgefuhrten ilt 1870 weiß gcbrolhtiit gsichklH r befrirdi' ifrunflflt) ■ .^trfonai tcrungeil -fall uti) MM ch gultigt mit ■fff 'S und _ D°n Vermischte Anzeigen. | Turnverein. Generalversammlung Feilgebotenes. -2457) Mittagstisch ju 16 fr. wird ab- gegeben in der Restauration von u W- Hofmann. NB. Ein vorzügliches Glas Hest'sches Bier bringe in empfehlende Erinnerung. I Musikwerke, Spieldosen und Salon-Drehorgeln in allen Größen mit „Wacht am Rhein," „Kaisermarsch," „Gefangennahme m Sedan, „Sieges-Einzug in Metz und Paris rc., empfiehlt ' Georg Schäfer, (2486) Uhrenhandlung. Unstreitig das beste Mittel, worüber eine große Anzahl Atteste vor- Grundstücke, Bescher: 2483) Verloren ein goldener Medaillon, Haare enthaltend. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Belohnung bei Herrn Hofger-- Advocat Wolf abzugeben.__, 2482) Ein braver Hausbursche wird gesucht durch die Exped. d. Bllts. Für Eltern! 2430) Jungen Mädchen, die Lust haben, sich in verschiedenen Geschäftsbräuchen der Modcs gründlich auszubilden, ist Gelegenheit geboten, in einem achtbaren Hause pr. 1. Juli Aufnahme zu finden. Francop-Offerten unter R. u. 2, poste restante ss rank- furt a. M._______ Für drei Tkaler verfenbe ich ein ÜNittcl, den Trinkenden das Trinken zu entwöhnen- Auch heile ick sicher und schnell, selbst i< dm schwersten >rallcn, rjaufufflt, Bleichsucht, Wassersucht, Kopfschmerzen, Taubheit, Aussatz tFlechten) .Krampfe, Bettnässen, ferner auch 5^ Kcfchlechts- kraukheiten, als: Selbftbefleckuuö, we.ßcr »wäe»« HÄÄSENSTEIN &VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition^ in Frankfurt am Main, milch za haben. Aöounenten kann auch auf Wunsch die Milch in s Haus geliefert werden. 2405) Man sucht sich mit einer Familie zu verständigen behufs Abnahme entbehrlicher Gemüse aus einem Privat^arten und würden dieselben auf Wunsch täglich froch in's Haus geliefert. Näheres bei der Exped. d. Bltts.______________________________________ 2484) In dem Unioersitäls-Marstall zu Gießen stehen folgende Gegenstände sofort zu verkaufen: r _ zwei ein- und zweijährige Beberbecker Fohlen, t . ein älteres gerittenes Reitpferd (Schimmel) , p . .. zwei kleine braune Wagenpferde mit Wagen, zwei vier- und fünfjährtge filbergraue Doppelponny mit offenem Wagen und Geschirr, t r ri. _ , zwei Leiterwagen und sonstige Oekono- mie-Gegenstände, sowie Sattel und Zäume. (2473) __________________________ Versteigerungen Flechtenkranke und Brustleidende heilt l>r. Hochheim in Darmstadt, Lud- wigsplatz.______________________(24/8) 2456) Ein Mädchen, welches alle häuslichen Arbeiten versteht, sucht eine stelle als Kinder - oder Hausmädchen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Gemarkung G a r b e n t e i ch- 1) Konrad Fenster zu Garbenteich, 1.240, 2) Heinrich Schwarz von Garbenteich, iv/zy* jetzt dessen Erben, 2070) In günstiger Lage der Stadt ist ein Laden mit Eabinet zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Das Nähere bet der Exped. d. Bltts-_________________ In meinem Hause ist itvd) eine (stage mit 2 Mansarden-Stnben zu ver- miethen uud sofort zu be- zieheu.__b r t e l. 2151) In der Universitätöstraße Lit. E. Nr. 78 sind zwei freundliche Zimmer mit Möbel zu vermiethen und Dutte Juni beziehbar. Mi'.chverkKns 2220) In dcm früher , ulr. 2449) Ein Logis ist zu vermiethen bei Justus Benner. 1204) Ein möblirtes Zimmer mit Eabinet ist in einer Gartemvohnnng zu vermiethen und sogleich ztt beziehen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. srr. / ? Nähere Bedingungen sind in der Anstalt zu erfahren, I ) $ t -d 41 s «ebaction, Druck und Verlag der Brühl'schm Univ-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. £ t: ,1 1 h ö l Die Lehrecktteii, der Pertheilm Aiiskuilst zu e in S^warzen und grünen Iljee )CU^' 0l’80l,z Pecco mit Blnthen, Haysau und Imperials, Vanille, < J"'“' f ” iip| P* Itin6 Ul,b ''ö-° Ö* .*» bin U„ Nit I“’ _ ?5?^^briefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und ^berhes,ische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen «Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. 2229) Unser Geschäfts-Lokal befindet sich von °tx bcm /beinaligen Postcaffier Hofsmann - schen Hause aus dem Wall, Selterswea Lit C E'f», dem Prinzen Carl gegenüber. Giefien, den 2(». Mai 1871. -_______________<9cbr. Ebel (Weinhandlnng.) Frachtfnhrwesen Bäckers Christian Inghardt und I. Bitt! z u G i e ß c n. ®inem verehrlichen Publikum, insbesondere den hiestaen lnrfirirf!f ells ?""^'lte» und Gewerbtreibcnden, diene hiermit zur SteÄÄ.“" bi-Ngc,. ®.6.W«, empfehlen wir unfer Chaisensuhrwcrk und be. i Fe«< Nachtfahrten aller Art zu mäßigen Prei-! |)iinftlid) und schnell besorgt werden. I abzugtt,em^b 6ittet man be- Chr. Jughardt III., Wallthorstraße, -"17,? f Die He lliiliqtti ®mg SKanteufftl,». j Senin!». i\ 5 siil er die n«it H 8nn den Wirjnzidnchl NgilMt. Dnch die Sii^tag «e j s Nrifö geivord ' erteilten. Die Mgei ■ M den Lb,r * ». Thi, I *«DS»nj!n. m Ä lilit 2>wte in t» °l>l mit diesen, 'Menge Bert« । mit de« J» neuerer 90 |U 10 ß . $'f »Dpi'n dl- Besch "E 40,000 jM ix . 3" »ui 5! 2, ?« N» Lil S-Ä ÄA ft 'Ort,, -I< J'j* h E, Kilo. litt auf ca. fl. 14Vq. i« Tö------öät-------~—----W|U1'Utftl* allf0C"‘,,m,'C,, ’,olrb' lmt Anthoil a» der Zu weiterem Beitritt ladet ein für Gießen und Umgegend: _ ■ Caviar, Sardines ä Fhuile, Awt fftaeAi t £t- telt fe.v, 4)aff em ächten Düsseldorfer und englischen Sens. Blwck-tliocolade , mit Vanille, pr. Pfd. 28 kr., Stoüwerck sche Irust-Konbons imb ßchocotaden in verschiedenen Sorten, rfAiilff/Sr^r^M,Crun6§bE®n*c) pro Ende Deccmber 1870 . . ff. 6 103 233 - ” *" mÄ* Mi. '°uftnden Jahre eingegangen 686 mit ..^ ff 1 213 750 Z S ftS T1 ärt“ Äft” für den 30= 35= 40- 45- 50- 55jährigen Bade- und Schwimmanstalt, ' von Rübsamen eröffnet. - KÄ« * -- werden kann. y sorrgesetzt nnd bitte um baldige Anmeldungen, damit die Unterrichtszeit festgesetzt f*.. Ä*Ä *SL