Preis vierteljährig 1 ft 12 fr. mtt B-cingerlohn. Durch die Bost bezogen vierteljährig 1 fi. 27 fr. Gießener Algeiger Erscheint täglich, mit ÄuS. nähme Monteg?' Expedition: Lanzletberg Sit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Nr. 28V. Dienstag den 12. December 1871. II linil । iSigMMMWMBMfiMBSiWiMMMfflfflBMMMHMMEWWBMIllWIll IWllMIWWIJWMWWmiMüOjJ Htr. Hl MWM—MM— werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B-1, als auch WWs Veli bei allen Post-Expeditionen Mik den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bet der Erpedition abholen 11. December. -j- Europa, das vor dem orientalischen Kriege noch 56 Staaten zählte, umfaßt heute nach Beseitigung der deutschen und italienischen Kleinstaaten nur noch 18 selbstständige Staaten mit einem Flächeninhalte von zusammen 179,632 Qua- dratmeilen und einer Bevölkerung von 300,900,00 Seelen. Hiervon fallen auf das deutsche Reich 9888 Quadratmelen mit 40,106,900 Einwohnern nach der Zählung von 1867; e- bildet sonach kaum den achtzehnten Theil der Grundfläche und enthält wenig mehr als den siebenten Theil dieses ErdtheilS. Die großen europäischen Staaten, d. h. diejenigen, welche über 25 Millionen Einwoher baden, sind Rußland mit 71 Millionen, Deutschland mit 40 Millionen, Frankreich mit 36i/z Millionen, Oesterreich-Ungarn mit 36 Millionen, Großbritannien mit 32 Millionen und Italien mit 26*/2 Millionen; sie bilden mithin mit ihnen zusammen 242 Millionen acht Zehntel der gesammtcn europäischen Bevölkerung, während noch vor einem Jahrhundert, vor Beginn der polnischen Theilungen, auf die Großmächte etwa die Hälfte der damals 160 Millionen Seelen zählenden Bevölkerung Europa's kam, nämlich auf Rußland 18 Millionen, auf Oesterreich 17 Millionen, auf Preußen 5 Millionen, auf England 12 Millionen, auf Frankreich 26 Millionen, zusammen etwas über 80 Millionen. Nach Eonfessionen gruppirt, zählt Europa 148 Millionen römische Katholiken, von denen auf Frankreich 35^ 'Millionen, auf Oesterreich 28 Millionen, auf Italien 26 Millionen, auf Spanien 16 Millionen, auf Deutschland 14V2 Mill entfallen; ferner 70 Millionen griechische Katholiken, davon auf Rußland 54 Mill., die Türkei 5 Millionen, Rumänien 4 Millionen und Oesterreich 3 Millionen; 71 Millionen Protestanten, von denen Deutschland 25 Millionen, England 24 Millionen, Schweden und Norwegen 5*/2 Millionen, Rußland 4 Millionen und Oesterreich 3y2 Millionen zählt. Juden gibt es in Europa 4,800,000, von denen auf Rußland 1,700,000, auf Oesterreich 822,000, auf Ungarn 1,300,000 und auf Deutschland 500,000 komme». Nach den Nationalitäten vertheilt, zählt Europa 82,200,000 Slaven; da- von hat Rußland 51 Millionen Russen und Rulhenen und 4,700,000 Polen, Oesterreich 16 Millionen, darunter 2,350,000 Polen, 6,700,000 Czechen und 4,200,000 Serben. Gegenüber den 82 Millionen Slaven stehen 97,500.000 Romanen und 93,500,000 Einwohner germanischer Race, von denen 55 Millionen Deutsche sind. Von letzteren kommen auf Deutschland 36y2 Millionen, auf die österreichisch-ungarische Monarchie 9,160,000, auf Belgien 2611 (Flamänder), auf die Schweiz 1,838,000 und auf Rußland 1 Million. f Die Botschaft de- Herrn Thier-, die uns nunmehr ihrem ganzen Wortlaute nach vorliegt, ist sehr optimistisch gehalten, sowohl in Bezug auf die innere Lage Frankreichs, als auch auf dessen Beziehungen zu den auswärtigen Mächten, Deutschland nicht ausgenommen. Neu lst in der Botschaft nur die für die Intelligenz und Moralität der französischen Nation characteristische Belehrung des Herrn ThierS, daß es ein Irrthum wäre, zu glauben, man begehe durch die Tödtung eines Fremden keinen Mord, un Gegentheil feien für die Fremden die heiligen Gesetze ebenso unverletzlich als für die eigenen Landsleute. Diese Be- lehrung des Präsidenten der französtfchen Republik erscheint um so weniger überflüssig, al- die Mordanfälle auf deutsche Soldaten sich wiederholt haben und ein sehr großer Theil der französischen Presse dieselben nicht nur zu beschönigen, sondern sogar zu rechtfertigen sucht. In Bezug auf die VerfassungSsrage, Die für Herrn Thier- eine persönliche Angelegenheit ist, zeigt die Botschaft eine Bescheidenheit, die überraschend sein könnte, wenn man nicht wüßte, daß zwischen der Na- tionalversarnrnlung und dem Präsidenten der französiichen Republik ein völlige- Einverständniß darüber besteht, daß die Gewalten der Versammlung sowie die des Herrn Thiers bis zum März 1874 zu verlängern sind. Die Nationalversammlung weiß sehr wohl, daß eine Auflösung der gegenwärtigen Volksvertretung nicht nur den Sturz des Herrn ThierS, sondern auch eine Niederlage für die konstitutionellen und gemäßigten Republikaner zur Folge hab Annoncen - Bureau von Th. Dietrich €omp. in Cassel. Porto- u. spesenfreie Besorgung von Inseraten in sämmtliche Zeitungen des In- und Auslandes zu Öriginal-Zeitungspreisen. (Zeitungsverzoichniss auf Verlangen gratis und franco.)^ _ Bei grösseren Aufträgen angemessenen Rabatt. Die materiell- Ordnung scheint vvllkvmwc« h-rgest-llt zu s-rm Die Au - lösuna der Nationalgaruen hat nirgends Widerstand hervorgerufen. Wa« die »oll- ständig- Wiedergeburt Frankreichs betrifft, so mutz man st- erhoffen von^derZ-> , ron Gott und allen denjenigen, welche K-nntniß von der modeinen G-sellschaf haben. Die Lage ist so gut, wie nur irgend nach einem so unglücklichen Kriege zu hoffen war. Die Politik Frankreichs ist eine seste und würdige Politik des Friedens. Sollten gegen alle Wahrscheinlichkeit unerwartete E-eigNiff- °'n'r-tew so würde Frankreich dabei nicht die Hand im Spiele hab n. Frankreich will wieder werden, wa« cS zu sein ein Recht hat und was im Jntereff- aller anderen ®laatibeid> wird das feierlich gegebene Wort halten UebrigenS sind die Staaten, welch- an de« Kriege Theik nahmen, ermüdet, wahrend vtelenigen, d,e uur 3euaen desselben gewesen sind, wahrhaft ins Entsetzen gerathen sind. Hierauf geht die Botschaft auf Einzelheiten über bezüglich der Begehungen Frankreichs ru den verschiedenen Staaten Europas. Dl- Botschaft erzählt dann den Abschluß d-r Convention mit Deutschland wegen d-r Zolloerhältnisse im Elsaß. In Erwartung der -nvlich-n Befreiung, hab-n wir uns bemüht, Vie Bevölkerung von den deutschen Soldaten zu rennen, welch- letzter- in Casern-n gelegt worben. Wir verlangen #0»J»« 81,( iM* daß st- ihre Erbitterung im Zaume halt-, welch- nicht dazu dienen kann, ihre W,t Frankreich habe viel ^e Handelsw-r.rage & glitten; sie schildert die Unterhandlungen und schließt. „W»r sind zu dem ent i-------------------— Börsennachrichten. 9. Dccember 1871. Preuss. 41/2% Oblig. IOP/4 Frankf. SVzVo 0dl. 87 V, Nass. 4Vz 0,0 Obi. 99 Vz Kurhess. 4% n 92^4 Gr. Hess. 50/0 Obi. 1033/4 ft n 40/0 „ 96 „ „ 3V,0/0 „ 921/4 Bayer. 5% « 1003/8 n 41/2 0/0 1jährige 99V4 „ 40/g 1jährige 94’/8 Würtemb. A1/2% Obi. 997/s Baden 4i/2°/o Obi. c. E. L. 99 V4 Oesterr. Silberrente 58i/2 „ Papierrente 497/s Amerik. Bonds 1881r lÖO3/» „ n 1882r 971/4 „ n 1885r 981/s „ n 1887r 983/8 Spanier, neuest. 3% 313/g Aetien. 50/0 östr. F. St. E. B. 394 Do do bar d. Bahn 202* 4 Ludwigsh.-Bexbach 195 Maxbahn 1425/e Bayer. Ostbahn 1443/4 Rhein-Nahebahn-Aot. 391/2 Hess. Ludwigsb.-Act. 184 Oberhessen „ 80_____ Prioritäten. 30/g öster. Stsb.-Prior. 581/4 3°/q öst. s. Lombard 793/4 30/g Livorneaer 375/g 50/g Toscaner 58i/g 5% Elisabeth.-Prior. 811/4 do. H. Emiss. 791/2________ —AnlehenslooHe. Kurh. 40 Thlr. Loose 691/2 Nassau 25 fl. 44 40/g bayr. Präm.-Anl. 112i/2 Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loose 110l/2 - Badische fl. 35 Loose 691/2 30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 365/g Oestr. fl. 250 v. 1854 781/2 1858r Prioritätsloose 190 1860r Loose 871/2 1864r „ 140 Braunschweiger 191/4 Stadt Florenz 84 gelitten; ne icynverr vic h ~ d ~— ----------------- schluffe gelangt, den Vertrag im Februar zu kundigen und wayrenv ö 1 ' a;ranHurt a. M., 9. December. Börsenbericht. Die eben herrschende Verstimmung wo derselbe in Kraft bleibt, zu unterhandeln. Was die auswärtigen Beziehungen Bürst wirkte weiter verstauend auch auf das heutige Geschäft und erlitten abermals alle Spe- hetrifft lo sind sie freundlich mit Spanien; bezüglich auf Italien bewahren wir ^.„^tionSeffecten Cl'urseinbnßen. Die Desvrqniß, daß die Geldverhältn.ffe im Laufe dlrseS Monats -h/nk.sl'a Lute Beriebunaen- die Unabhängigkeit des heiligen Stuhles muß strenge eine ungünstigere Gestaltung annehmen konnten veranlaßt viele Speculanten, Ihre Engagements aufrecht^ gehalten werden,in Bezug auf Rom geben wir keine Rathschläge, denn zu lösen, und können unter dem Druck der fortgesetzten Real.sat.onen d.e Course sich nicht wir geben solche Niemandem, und noch weniger einem Greise, der unsere ganze bC 1 Kredit verloren gegen gestern circa 3i/2 fl-, Staatsbahn IV2 fl-, Lombarden 2 fl., uns un^t« flanst ^mpathw besitzt. G-beihen. Mit Ruß. und An>aq.v->vi-r- v-rk-hrt-n auch, bei schwachem Umsatz, in matter Tendenz. Was O-st-rt-lÄ dnrtfft, ,0 w * (b° r t c g Sraebnig einer Gesucht waren nur 1881er Amerikaner auf -in Telegramm van Wasb.ngtan h-m wonach der land stehen wir in den b-st-n B.z'-hung-n. Di-selb-n stnv ° g « Fiuuu,Minister Boutwell weitere 20 Millionen Dollars 1882er, 2ter Serie, pro Marz 1872 ,u voi hohen Gesichtspunkten geleiteten Schatzung der beiderseltlgcn Jntereff • fündig» beabsichtig-. , . T. . ... Sllfo hon keiner Seite sei Anlaß zur Beunruhigung vorhanden. Pandel Di-Nächsten Tage werden uns wohl Ausführlichere« hierüber bringen, inzwischen benutzt h SHrkLf Fhnner rubta wieder 1UT früheren Blüthe gelangen. dock mancher vorsichtige CapitaUft noch die Zeit, um seine 1882er Amerikaner gegen 1881er um- Dl° B°tschaf. w-n°°7stch s°°ann zur inneren Lag-. Sie hebt di- Schwierig. zu.auschen, da mit einem Aufgeld von 3./e Proe. er sich für di. nächsten 10 Jahr, di- üproeent. letten hervor, wclch- es kostet, eine gut- Verwaltung zu btlven. Doch können wlr i sagen, daß wir heute bereits von allen Seiten Z-lch-n der Genugthunng ei6nl.en. (B-i diesen Worten verursacht Vie Rechte eine lärmende Unterbr-chungJ Th. S fügt hinzu, daß die Session der Generalräthe Proben von versöhnlichem Gdiste und praktischem Verständnisse gegeben habe. n ^London , 9. December. Ein von heute Morgen 1 Ihr datirteS Bullet n sagt, daß in dem Zustande des Prinzen von Wales keine Veränderung eingetreten ist; derselbe habe wenig geschlafen. Bruee, der Leibarzt der KonlgiN, ist in Sandringham -ing-troffen. Die Königin selbst ist mit den Mitgliedern der königlichen Familie gestern nach Sandringham abgereist. ! $ Pctcrsbnrn, 8. December. Bei dem Georgsvrdensfkste brachte Kaiser Al-xan. der folgenden Toast aus: „Aus das Wohl des Kaisers Wilhelm, des ältesten Ordensritters, aus das Wohl d-r anderen Ordensritter ferner Armee, deren wur-, dige Repräsentanten heute um mich zu sehen wich mit Stolz erfüllt. Ich wünsche und hoffe, daß di- innige Freundschaft, die uns verbindet, in künftigen G-n-ra- tionen sortvauern wird, ebenso wie die Waffeablüderschast beider Armeen, welche aus unvergeßlicher Z it datirt. Ich sehe darin die beste Garantie für den Frieden und die gesetzliche Ordnung in Europa."___________ - Amsterdam k. S. 99i/g Augsburg k. S. 993/4 Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 96 Brüssel k. S. 93 Hamburg k. S. 871/4 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. 915/s Paris k. 8. 91 */R Wien k. 8. 995/8 ditto m. 8. ditto 1. S. — Dis conto 4% Hundkmaullörbe in jeder Größe sind zu Huben bei (5521) M. Wrißbäcker, Wallthorstraße. OC Kalender für 1872. Der «Hessische Hausfreund. Jubiläumsausgabe 1872. (50. Jahrgang) mit vielen prächtigen Bildern. 70 Seiten. Preis nur 8 kr. Gustav-Adolfs-Kalender. Herausgegeben von Pfarrer Ritter NI Planig. 19. Jahrgang. 1872. JUnstrirt mit guten Bildern. Preis 8 kr. Zu haben bei allen Buchhändlern und Buchbindern. (5311) Besondere Bekanntmachungen. Der Nachlaß der Sophie Wichet- Mine Charlotte Becker aus Gießen. 5254) Wer Ansprüche an den, in 200 fl. bestehenden, Nachlaß der vorgenannten, in Frankfurt a. M. verstorbenen rc. Becker machen zu können glaubt, wird eingeladen, sich mit uns in dieser Sache zu benehmen. Zur etwaigen Aufklärung über die Familienverhältnisse der Verstorbenen bemerken wir, daß ihr Vater der Friedrich Becker, ihre Mutter Friederike, geb. Thorheiter, war- Gießen, den 5. December 1871. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________Vogt.____________ 5049) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und«Leth- kasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 1) Dienstag den 12. December, 2) Mittwoch „ 13. „ 3) Donnerstag „ 14. „ 4) Samstag „ 16. „ 5) Dienstag „ 19. „ 6) Mittwoch „ 20. 7) Donnerstag „ 21. u 8) Samstag „ 23. „ 9) Mittwoch „ 27. M 10) Donnerstag „ 28. „ 11) Samstag „ 30. „ Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimsten Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die auf Dienstag, Mittwoch und Samstag fallenden Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, d'eses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 26. November.1871. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: ____________________K e h r.____ 5308) Das Eichlocal des Eichmeisters Baumann befindet sich vom 11. L Mts an im unteren Stocke des städtischen Hospitals und können Eichungen von Längen-, Hohl- und Flüssigkeits Maaßen, sowie Gewichten und Waagen an den Wochentagen, mit Ausnahme des^ Mittwochs und Samstags, daselbst vorgenommen werden. Gießen, den 8 December 1871. Der Vorstand des Eichamts Gießen. Wießell, Bauaccessist. Kapital-Gesuch. 5309) Die Gemeinde Lang-Göns sucht zur Bezahlung des am 1- Januar 1872 fälligen Kaufschillings für das von Nit- gen'sche Gut 5000 fl. zu 4'/2 pCt. verzinslich aufzunehmen. Hierauf Neflectirende wollen sich portofrei bei hiesiger Gemeinde- Eiunehmerei anmelden. Lang-Göns, den 9. December 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns. Feilgebotenes. 5087) Bückinge zum Backen empfehlen I. A. Busch Söhne. Respiratoren nach vr. Jeffrey empfiehlt I. Schellenberg, 1(5310) Univ.-Instrumentenmacher. Maulkörbe für Hunde in allen Sorten billigst bei Flick o» Kröll. (5320) 5113) Die Unterzeichneten emvfehlen ihr wohlaffortirtes Laaer in wollenen, halbwollenen und banmwollenea Herren- und Damenjacken und Unterhosen, besehe und unbesetzte Litzen-, Filz- und Selband-Schuhen und «trefeln, Buckskin- und gewebten Herren-, Damen- und Kinoer- Handschnhen, Gamaschen, Capuzen, Kopftnchern, Kinderhütchen, Seelenwärmern, gestrickten und gewebten Herren-, Damen- und Kinder-Strümpfen und in allen ,n dieses Fach einschlagenden Artikeln, sowie ihr Sager in Strickwolle, hiermit bestens. J. J. Klttsrh Sohne» Billard Kreide (5013)________bei Wilhelm Balser. 5311) Eine neu erbaute Ziegelhütte in Burkhardsfelden ist zu verkaufen event- zu verpachten. Liebhaber wollen sich bis zum 28. December bet Heinrich Stumpf in Burkhardsfelden melden Inserate (4956) (4661) Die ■ZE (1366) (a. 40 IV.) Trommeln Ci 5316) Eine goldene Vorstecknadel wurde am Sonntag Abend verloren. Dem Wie- derbringer eine Belohnung in Lit. C. Nr. 219. in sämmtl. existirende Zeitungen werden zu Original- Preisen prompt besorgt. Bei grösseren Aufträgen Rabatt. Annoncen - Bureau von Eugen Fort in Leipzig. 5,250,000. 2,309,774. 3,563,791. Bezahlte Brandschäden pro 1870 Versicherungen am 31. December 1870 Im October 1871. 5315) Für Ankündigungen von Weihnachtsgeschenken wird das in Weilburg erscheinende Amtsblatt, welches in 96 Gemeinden Nassau's gehalten wird, als wirksames Organ empfohlen. 5122) Frische Lachs- Forellen zum Nohessru sind wieder eingetroffen. I. A. Busch Söhne. Mailänder 10-FrcS.-Prämien-Loose versendet ä Nthlr. 2. 20 Sgr. (in Partien mit Rabatt) Meier Schwarzschild, Zeil 38, Frankfurt a. M. Prämien-Anieihe her Stadt Mailand von 1866 in Obligationen von 10 Franken, garantirt durch den gesammten Grundbesitz und die directen und indirecten Steuern der Stadt Mailand. Ziehungen am: 16 December, 16. März, 16. Juni und 16. September. Prämien von: Franken 100,000, 80,000, 30,000, 10,000 rc. Jede Obligation wird mindestens mit 10 Franken rurückberahlt. Zu haben bei allen Bank- und Wechselhäusern des In- und Auslandes zum Preise von Francs 10 -- Thlr. 2. 20 Sgr. = fl. 4. 40 kr. = tt. 4 Oesterr. Währ. Silber. ü T (4732) D i e Agenturen: F. Barth in Gießen. C. Jockel jun. in Hungen. Carl Löffler in Gambach. Also Garantiefonds: fl. 11,123,565. 5218) Ein tüchtiger HauSbursche wird auf sogleich oder bis Weihnachten in ein Gasthaus gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 5319) Auf vielseitiges Verlangen finden heute und morgen noch 2 Vorstellungen im Affeulhtaicr statt, wobei jeder Erwachsene auf allen Plätzen ein Kind frei einführen kann Anfang 7,/2 Uhr. Es ladet ergebenst ein Bernhardt, Director. Weihnachts - Ausstellung von selbstgefertigten Weiß- und Wollenwaaren empfehlen (5313) Geschwister Heerz, Neuenweg. Hessische Bank in Cassel empfiehlt sich zur Ausführung aller Börsen-Commissionem, zum An- und Verkauf von Staatspapieren und Actien zur Dis- conlirung von Wechseln, zur Errichtung von Conto-Correnten, sowie zur Verzinsung von Deposilen-Capilalicn. . fl. 1,692 530. . „ 1,330,153,104. ^c^en mein feit 26 Jahren weltberühmtes T tfrVet Zahnmundwasser für immer sicher vertrieben, welches von den größten Aerzten und höchsten Standespersonen anerkannt ist. Unzählige Atteste liegen zur Ansicht vor. E Hückstädt, Berlin, Prinzenstr. 37. Zu haben ä Flasche 18 kr. in der alleinigen Niederlage bei (139) Carl Frech, in Gießen. ÄHttoitce» 4262) Aus Anlaß der neuerdings so vielfach vorgekommenen Brand- Unglücke bringen wir die durch uns vertretene iiiüiiifdjc Fkmwrrsichminqs - Gesellschaft COLOSU in empfehlende Erinnerung, stets gerne bereit, die Aufnahme von Mobiliar- und Irnte-Versicherungs-Anträgen prompt und zu den billigsten, festen Prämien zu besorgen Stand der Gesellschaft am 31. December 1870 Grundcapital...........fl. Prämien und Zinsen-Einnahme 1870 . . . „ Gesammtreserven.......... Vermischte Anzeigen. 5280) Das Umändern und das für die Eiche Fähigmachen der Brücken- u. Schnellwaagen, sowie sonstiger Waagen und Gewichte, besorgt schnell und billig I. G- Faß, Schlossermeister, Sonnenstraße B- 73. 5317) Um Jrrthümern zu begegnen, be- inerke, daß sämmtliche Schirme und Waare mit meiner Firma versehen sind und daß das Ueberziehen und Repariren in beiden Localen von mir besorgt wird. W. Frank. 5176) Frische Citronen vcn 3—6 kr. empfehlen I. A. Busch Söhne. 5282) Vorschriftsmäßige, verzinnte Maullüirlir in allen Größen empfiehlt _______________Karl Fuhr. 5260) Wachsstöeke und Wachslichter in verschiedenen Größen, sowie Lichterhalter an Weihnachts-Bäumchen, empfehln I. A. Busch Söhne. 5188) Gestoßener Zucker, Feinstes Blüthenmehl, bei Carl Hoffmann. 5312) Hirschhäute, zu Sch lit tendecken und Fuß deck en sich eignend, sind vorräthig bei Louis Lotz, Gerber, Reichensand. 5318) Zimmerclosetts mit selbstthäti- ger Desinfection, Velocipedcs, Regenschirm- und Feuergeräthständer, Fcue rungSgeräthe aller Art, nicht rostende Kohlenlöflel, Kohlenkasten mit und ohne Deckel, Kohlencimer, Kochgeschirre aller Art, Dampfkochtöpfe, Petroleum- Kochapparate, Bügeleisen, Schlittschuhe, neueste Arten zum Anscbrauben und Anschnallen; Jagdgewehre, Revolver, Terzerole. Pulver, Schrot, Le fauchcux-Patronenhülsen in verschiedenen Nummern; neue Waagen, Gewichte,! Maaßstäbe und RoUbandmaaße; Blumentische, Flaschenschränke empfiehlt ____________________I. G. D. Bapst. , 5003 ) Feinste gestoßene und gesiebte Raffinade empfehlen I. A. Busch Söhne. Westdeutschö Versicherungs-Actien-Bank in Essen. Garanliefonds «Grund.Capital und Reserven) 2,123,208 Thlr. Preuß. Cour. 4462) Von der obigen Gesellichast ist mir eine Agentur für Kirchberg und Umgegend übertragen. Indem ich mich zum Abschluß von Versicherungen gegen Brandschaden Blitzschlag und Explosions-Schaden zu festen und, billigen Prämien empfehle erkläre ich mich zur Ertheilung jeder gewünschten Auskunft gerne bereit- — Den Leder- und Tabaks-Industriellen außer sehr liberalen Versicherunqs Bedingungen in besonderem Vertrage Gewinn-Antheil pro 1870 112 3 pCt. der Prämie für ersteren Verband. ____________Nauch, Zimmermeister in Kirch berg. Aufforderung und dringende Bitte an alle edlen Menschenfreunde um Hülfe! Von allen seither die öffentliche Mildthätigkeit in Anspruch nehmenden Fällen durfte der vorliegende der allertraurigste in seiner Art sein. Am 2. l. Mts. starb der Lehrer Kost zu Frechenhausen, Kreis Biedenkopf, 38 Jahre alt, im 18. Dienstjahre, mit Hinterlassung einer kränklichen, arbeitsunfähigen Wittw e und 8 unerzogenen Kindern, von denen das älteste kaum 13Jahre zählt. Ohne jegliches Vermögen, ohne nähere helfende Verwandten, und ohne die geringste Aussicht auf Wittwenpension, ist diese Familie, wenn nicht edle Menschenherzen helfend cintreten, dem sicheren Hungertode verfallen. Hier thun rettende Engel noth und hofft man auf recht viele solcher mit offenen Herzen und Händen. Der Verstorbene bezog bis zu seinem Ende ein jährliches Gehalt von 270 fl., wofür er 150 Kinder in getrennten Schulz ca. 15 Jahre lang unterrichtete, und war hierdurch genöthigt, täglich nach großer Anstrengung, bei jeder Witterung, bedeutende Wegstrecken zurück zu legen. Es bedarf wohl keines weiteren Beweises , daß dieser Mann auch auf dem Schlachtfelde, d. h. in Ausübung seines Berufes geblieben ist und das Vermögen seiner Frau aufgebraucht hat. Noch trauriger aber ist's, daß er seiner Familie keinen Ersatz dafür in einer Wittwenpension bieten konnte, da er durch die territorialien Veränderungen in 1866 aus der Hess. Wittwenkasse ausgeschieden wurde und seither keine Möglichkeit hatte, sich derartige Rechte zu erwerben. Ist es auch traurig, daß die Hinterlassenen der Männer, denen das Volk sein Heiligstes anvertraut, auf diese Weise von dem Hungertode errettet werden müssen, so können wir doch bei dem Anblicke solchen Elendes unsere Herzen nicht verschließen. Wir wenden uns daher gewiß nicht umsonst an Euch, Ihr edlen Menschenfreunde wirket in Euren Kreisen, daß die Brodsamen des Ueberflusses zur Rettung unschuldiger Waisen gesammelt und verwendet werden. Gaben nimmt für das Comite der Unterzeichnete entgegen. Roth, bei Eibelshausen, den 26. November 1871. Namens d e s Contitös: _ . r Fischer, Lehrer. Indem dK Unterzeichneten sich erlnuben, auf obige Aufforderung und Bitte die Bewohner von Stadt und Land hinzuweisen, hoffen sie, in Hinsicht des entsetzlichen Elends der armen Leht-ersfaimUe, keine Fehlbitte zu thun, wenn sie um Abgabe von Ge dbeitragen freundlichst ersuchen. Wir werden Sorge tragen, daß die eingehenden Gelder sicher und in entsprechender Weise Verwendung finden. Gießen, den 1<>. December 1871. L. Bücking, Beiac°rdncstr. Daudt, Maschincmcister. L. Th. Felflng, 'äeiflrorbnrter. I Haustein Gememderath. Lyncker, Rentamtmann. Die Expedition deS Gießener Anzeiger». Wpv ein Gut, ein Haus, Hotel rc. kaufen oder verkaufen, pachten oder verpachten will, einen Posten zu besetzen hat XVkk oder einen solchen sucht, IMpr irgend etwas in eine beliebige XVvk Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse, officiellen Agenten sämmtlicher Zeitungen des Im- und Auslandes, Frankfurt a. 1TI. Zeil 4». Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zürich. wird Jedermann Rath ,23(1,1111,1 ertheilt, welche Zeitungen für jeden einzelnen Fall sich als erfolgreich erwiesen haben: Tlalölhft werden alle Annoncen lU,l sorgfältig abgefaßt und für einen augenfälligen , Druck hergerichtet; kosten die Inserate nur . ^.1(1 H IUH dasselbe, wie in denZei- ' tungs-Expeditionen, da ! dieses Institut als Central-Stelle aller existirenden Zeitungen besondere Vortheile von denselben genießt. Das Renommö der Firma bürgt für solide Bedienung. JWscretion wird auf das strengste beobachtet, die einlaufenden Offertbriese werden uneröffnet an die betreffenden Reflectanten, ohne deren Namen preiszugeben, pünktlichst und ohne Provisionsberechnung übermittelt. in jeder Größe werden angefertigt, sowie Reparaturen billigst besorgt von M. Weißbäckcr, Wallthorstraße. 5133) Negulir-Füllöfen, das Beste) was die Neuzeit in diesem Genre heroor- aebracht hat, empfiehlt __________________I. G. D. Bapst. 5214) Feinstes Blüthen- undWaizenrrrehl in verschiedenen Sorten, aus der Kunstmühle der Herren Fr. Peppler & Comp., unverfälscht zu denselben Preisen wie in der Mühle, empfedlen I. A. Busch Söhne. 5307) Ein vollständiges Schlittenge- läute ist zu verkaufen in Lit. D. Nr. 208. 5276) Moir«e- und Leder- schürzen billigst bei _____Emil Dörr, Sonnenstraße. 5145) Stereoscopbilder zum Einkaufspreise, sowie Schablonen zum Tuschen für Kinder, empfiehlt L. Möller, Optiker, Sonnenstraße. der Hessischen Artien-Bierbrauerei CASSEL. Aclien - faitilal 350,000 Thalft- in 3500 Aclien ä LOO Finaler. nit Srftgt Post bezo f i Rr.' Be» MMM E Auspicien ins Leben tritt. BEDINGUNGEN. (5322) «eüacnon, Druck und Verla« der Brühl'schen Univ-Druckerei «Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen. O 9? O V) o M V O M 1! M W bei M W N O o o M in M O 1872/74 zu Rödge Q T hi dem Cc die Herren Das <*•*duiujs-<'omi!<• i. A. Hessische Bank. am !<».«, Cassel Berlin Coburg Dresden Erfurt Eschwege Gotha Göttingen Hanau Leipzig Marburg Mühlhausen in Th. Münden Nürnberg VVitzenhausen Zeitz Thie rung mit i allerding- unbercchtig gesunden $ übertritt, Leidenschaft darauf ^"jllNUtzkN ®w bluttoij Prätendent 7 ?n M Abeita, | .T Wn< ^schllng. ton «116 t! «Hu». > lkN l ”« mit st ih?, taf l”1 in 6tt M|t5’ toä dir m i hl ’n hat- Kleine Ti« 'kj <>nl n ,’Q । *8 6, z Hu y -'nem t „ Berliner Bank, „ Coburg-Gotha’schen Credit-Gesellschaii, Jacob Mayer, M. Schic Nachfolger, dem Thüringer Bankverein, J. C. Plaut & C°, Gebrüder Goldschmidt, Benfey & C°, A. Sonneberg, Eerd. Schönheimer, Conr. Klappert, S. Blachstein & C0?, Herrn. Bock & C°-, der Vereinsbank, Gebr. Goldschmidt. J. F. A. Zürn. *• 55 N„mi..»TT entweder «»ar oder In guten, . SrS»dr.dÄ steigen, «. eine 4. Ä’Ze de'r "»t"d™“pii.n zugetheiUe» Aetien muss vorn Tage der Bekanntmachung des Zeichnungsresultates bis spätestens 31. Decembei a. c. ei o gen. der Stadt entsprechenden Restaurations-Lokal es sind gewiss tens der Bewohner Cassels und der weiteren fegend zu *"• _ Rücksicht auf Kustenersparniss Bechuet man hierzu die gunshgen F.X -™ ist es unzweifelhaft, dass das Unter- und Production eines guten Bieie. , seltenem Maasse vereinigt und unter den günstigsten nehmen alle Vorbedingungen einer sicheren Prosperität in seltenem Maasse vei einig g b ir i . i nr. •* Aaq i* anital der Errichtung von Action—Biei bi auereien Mit besonderer Vorliebe hat sich in neun j ' wachsenden Bierconsum und dem daraus sich zugewendet. Der Grund hierfür hegt eineist1 s in < i • . .' andererseits in der vielfach erwiesenen Bierbrauerei zu Cassel entschlossen, und zu diesem Zwecke das Matthieu’sche Grundstück a„ der Wilhelmshöher Allee, «M.