rei kömgsee, 'cTberjtelluiig ber bien. Arten scidenn, auf^esärbt unb ren Tampffarber ;tn VtMißung. if, dah ick meint M an wütet je tragen, aue besorgt, mfch Viltm Articn- ixnann. \ boUmann. tfcmmenen 8rwb von i#fl. brr IS'0' 5,250,006- 2 309,774- "'TijäiiÄ 1311153,104- ftfafW t'TfiS Ntttrllihrtg 1 fi. 12 ft. mtt Brtngerlohn. Durch btt Post bezogen vierteljährig I ff. 27 h. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mtt Au» nähme Montags. SMedition : Lanzletber. Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nk. 236. Mittwoch den 11. Oktober __________ 1871. »estellmigcn auf den Wietzener Anzeiger Adonnenttn, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben für das IV. Quartal 1871 zu 1 f! Amtlicher 1EV e i l. Betau ntmach u n q. Betreffend: Stipendien für den Befueb einer Ackerbaufchule. , ®er laiidwirrhschafkliche Bezirksvereiu Gießen hat beschlossen, zum Besuch der Winter - Ackerbauschnlen, welche sowohl ru Darmstadt Jnr&berg “m 1. I.ovember d. I. für das Winterhalbjahr eröffnet werten, durch Aussetzung von Stipendien anznregen , die im "wüwn «L - Ä 5o°r?eJaufcn können. Diese Winter-Zlckerbanschuten sind für junge Männer bestimmt, deren lünstiger Beruf die Landwirlüschaft- s-in das 14- Lebenöiahr znrnckgclcgt haben müssen, aber keiner anderen Vorkenntniffe bedürfen als wie fic die Volksschule gewährt. 1 W,aft fc"’ tt,nb Ul,b blc Mit Bezug ans die in Nr. 170 des „Gießener Anzeigers" abgcdruckte Dckannlmachnng des Herrn Präsidenten des landwirtlckebaMl^-n - - ktarkenburg und ans die ui Nr. 227 dcS „Gießener Anzeigers" abgcdruckte Bckanniniachnng tcS Cnratorinnis der Friedberger Ackcrbanschnw weiden"'daber ,e Eltern ic. junger Lente, welche Letzteren eine tüchtigere Ansbildnng in ihrem künftigen Beruf dliich de» Besuch einer Winter-Ackerbm .JX. s ba^eJ ber landwirthschaftlichen Bezlrksvercin dargebolcnc Leihülfc in Anspruch nehmen wollen, anfgcfordert, ihre Anmeldung ois zun, 15° £cto- der o. an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. 0 »UUI ±o* «veto- ©iejjen, den 30. September 1871. Der Direktor des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen: v. Starck. -—■-—'M .......... .— .........M _ Die städtische Verwaltung von Newyork Schon seit einer langen Reihe von Jahren ist das Demagogcnthum New srrks zum Gegenstand einer Verwunderung geworden, welche dcr Achtung von tepublika irischen Einrichtungen durchaus nicht zu Statten kam. Man hörte auch, koß in Folge dieses Treibens und um die Eollision mit den Raufbolden der Straßen zu vermeiden, welche vor keiner Gewallthat zurückschrcckten, weil das parteiintereffe sie vor jeder Strafe schützte, — alle anständigen Bürger von der Teilnahme an den öffentlichen Angelegenheiten sich mehr und mehr zurückzogen. Diese Abstinenz konnte und mutzte die Dinge nur verschlimmern. Das Parteiwesen artete mehr und mehr in eine Eliguenherrschaft aus und -lese führte zur Oligarchie. Der „TommanyRivy" und die demokratische Der- brüderung wurde allmächtig; er beherrschte die Wahlen und vertheilte die städti- schen Aemter unter seine Mitglieder, welche dieselben lediglich als gute Beute betrachteten, aus welcher eia Jeder von ihnen den möglichst größten Borlheil zu stehen suchte. In der städtischen Verwaltung ritz eine Verschwendung ein, welche Newyork in eine hornble Schuldenlast stürzte. Wenn ein auswärtiger Feind die Stadt Newyork erobert und geplündert hatte, Mirbe es keine schlimmeren Verwüstungen haben anrichten können, als diese ßädtische Verwaltung, welche, um ungestört den schamlosesten Raub an dem Ge- »eindevera ögen ausüben zu können, sich Jahre lang der Rechnungslegung entzog, ras natürlich nur dadurch möglich ward, dctz möglichst Vielen durch Bclheiligung m den verübten Betrügereien der Mund gestopft wurde. Die Enthüllungen, welche vor einiger Zeit von der Newyorkcr Preffe über lese- Raubsysiem zu Tage gefördert wurbin, waren so haarsträubender Natur, tnt> dürften die Gefahr des finanziellen Ruins der Stadt so nahe und deutlich !oT die Augen, daß in der anständigen Bürgerschaft endlich das materielle Interesse l!m moralischen Muth zu Hilfe kam und eine Bürgerversammlung sich über Mittel jnb Wege berieth, um dem Skandal zu steuern, welchen man Jahre lang ae- ttlldet hat. ü b Durch richterliche Berufung erlangte man, daß zunächst dem obersten Finanz, eainten (Eontroller) das Handwerk gelegt wurde, welcher sich übrigens vor allen glimmen Folgen dadurch schützte, daß alle aus seine Verwaltung bezugl chen "ttnstücke — gestohlen wurden; aber es scheint fast, als ob die öffentliche Ent- yun0 M mit diesem einen Opfer werde begnügen müssen, obwohl seine Di.be. "ikii ohne Mitwissen seiner Eollegen, namentlich des obersten Beamtin (Moyor) JW n.ögllch waren und die Behauptung des letzten in seinem Amte auch eine vvrtsitzung des Systems rorhersehen soll. Vorläufig ober hält dieser, der öffentlichen Verachtung und dem öffentlichen ^osst zum Trotz, an seinem Amte fest und scheut sich auch j.tzt noch, nachdem jeder Fleier von der städtischen Mitzverwaltung abgerissen ist und der Ruf nach Ge- "chl'gkeit anscheinend allgemein geworden ist, vor le ner Widersetzlichkeit zurück, um lch und seine Partei in der Herrschaft zu behaupten. Und gerade dieser gegenwärtige Hamps des Mayor Hall gegen die Gewalt öffentlichen Meinung, welche eine Sühne der so tief und schmählich verlitztiN "ischen Sittlichkeit verlangt, bietet vielleicht noch mehr Anlaß zu ernsthafter ktrachtung, ale die skandalöse Mitzverwaltung, welche endlich die Newyorker ^gerschaft zu einem Art der Nothwrhr ermutigte. Dieses System der Plünderung und Eorruption brandmarkt nur die gemeine ^Innung derjenigen, welche die öffentl che Gewalt zu unredlicher Bereicherung Mu^en und die Korruption ist kein privtlegirtes Vetbrechen des demokratischen Regiments; aber die Frechheit, mit welcher Mayor Hall der hereingebrochenen , Katastrophe trotzt, die Ungenutzt in der Wahl der Mittel zur Erhaltung seiner Herrschaft, d,e Dickfelligkeit, mit welcher er die Anklage aller ehrlichen Leute ertiiägt — beweist mindestens, datz feiner Erfahrung nach die Sympathien der Massen, welchen er sein Heil anvertraut und allein anvertrauen kann, von sittlichen und palriottschen Beweggründen nicht berührt werden. Bcßäligt sich tiefe Erfahrung auch in dcr jctzigrn Krise und bchauplet sich Mapor »all, trog feiner wvralischcn Nirdrrlage, in seiner Macht, fo wäre da« "U.rdings eine schlimme Empfehlung der demokratischen Selbsiregierung ■ t ®*e mecklenburgische VcrfassungSsrage wird auf dem nächsten Reichs,aae unjweitilhast zu erreg,en Debalten Anlaß gehen, denn die Mecklenburger, welche von allen deulschcn Stämmen da« sicher nicht beneitenswerihe Vorrecht aeniesi-n nnler einer obioluhn Staatssvrm zu leben, scheinen e« müde zu sein, in Beiua nuf die Verhältnisse ihrer engeren Heimalh ausschließlich nach den Diktaten des Iankerthums reai-rt zu wirken. Das mecklenburgische Volk verlangt ein- eonstj. tutlonelle Venassung, und da ,S sich selber di-Fähigkeit nicht zutrauk, aus eigcnen Zlraittn ein solches Z el zu erreichen, oder auch vi.lleicht zu lopa, denkt, um irgend welchen Zwang auf die großberzogliche Regierung auszuüben, so wird es sich noch einmal an den deutschen Reichstag mtt der Bitte wenden, ihm zu einer ron- [MuttemÜen Detfassung zu verhelfen. Ob nun der Reichstag in dieser Angelegen, beü ftcb für kompetent erklären und ob die Bundesregierung den etwaigen Be- sehluffen der Volksvertretung Rechnung tragen wird, das sind die Fragen, welche über di- Wunsche ter Mecklenburger entscheiden, oll.in die Beantwortung der -inen wie der anderen ist zur Zeit noch in kieses Dunkel gehüllt. Auf dem Reichs- tage gibt es nicht bloS unter den Eonservativen, sondern auch unter den übrigen Parteien nicht wenige Manner, die der Meinung zuneigen, die Bundesgesetzgcdung w^lenbu,gische Verfassung ganz überflüssig e.^chr.nen Die Tratte Mecklenburgs, so wird auf dieser Seite argumentirt, sind n>cht bloS für nationale G'sammtzwecke verwertbct, sondern auch durch die wirthfchaftliche Frei- heit im Gclvlge der Bundeeversaffung im particulonn Interesse des Landes ent« teflelt wordin; dazu kommt, daß die Eompetenz des Bundes sich über immer mcbr Zweige der etnzde So entschieden wir nun auch auf ter Sette der Liberalen Mecklenburgs stehen und der Ansicht Derer sind, welche die innere Wohlfahrt für abhäng'g erklären von ter E.nsührung einer constitutionellen Staatsform, so glauben wir doch unseren Landsleuten in Mecklenburg feinen besseren Rath ertbeihn zu können als ihre Sache zunächst auf sich felbst zu stellen, ihrer eigenen Kraft zu vertrauen und mit ten Mitteln, welche ihnen die Bundesversaffung an die Hand gibt, für die Ab- fd)offun9 des veralteten Jankerr.giments und Ersetzung tessrlben durch eine auf dem modernen Etaatsrechte ruhende Repräfentativ-Bersassung alle Hebel in Be- wcgung zu setz n. Die Einführung einer solchen Verfassung wird an maßgebender die Mecklenburger ihr Verfahren einnchtcn und dürften alsvann deö Erfolges gelegten Brett in den dort 8 Fuß tiefen, ziemlich stark strömenden Rhein und war dem Ertrinken nahe, als der auf dem erwähnten Schaffe befindliche, 19jährige Schiffsjunge Gerhard Goldberg aus Effenbrig, im Königreich Preußen, in das Wasser sprang, nach der Stelle, wo bas Kind untergesunken war, hinschwamm, und dasselbe, welches sich fest an ihn klammerte, mit größter Anstrengung schwiau mend an bas Floß brachte, wo es gelang, das Kind aus dem Wasser zu ziehen Darmstadt, 6. October. Das heute erschienene Großherzogl. Regierungsblatt Nr. 32 enthält: 1) Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Großhcrzoglichen HausrS und des Aeußern, die Militärconveution d. d. 13. Juni 1871 betreffend. Es wird darin die zwischen den Bevollmächtigten Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Hessen und bei Rhein rc. und Seiner Majestät des Deutschen Kaisers, Königs von Preußen am 13. Zuni l. I- zu Berlin abgeschloff-ne Militär, convention, nachdem die Zustimmung der Stände des Großherzogthums zu derselben eingeholt, auch solche inzwischen beiderseits ralificirt und Du Auswechselung der Ratificationen am 22. v. M. bewirkt worden ist, neost Dem Dazu gehörigen Schlußvrotokoll zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 2) OtfferUliche Anerkennung einer edlen That. Am 16. August l. I. fiel gegeben, Die Bonapartisten zu schonen. Die „Constitution" meldet als eine Thatsache, daß die französische Regierung sich im Princip für eine Amnestie entschieden habe. Die Nachricht ist sohl nur ein Fühler, mit welchem Das republikanische Blatt der Regierung eine Erklärung über Diese ihm sehr am Herzen liegende Frage ablaucrn will. Der „Constitutionnel" seinerseits will *.n Erfahrung gebracht haben, Daß Der Schritt Victor Hugo's zu Gunsten Henri Rochefort'- erfolglos geblieben ;ei. Die angekündigte Broschüre BeneDetti'S soll namentlich Den Herzog von Grämont furchtbar bloßstellen und dessen Schilderung res „Affronts", Den der französische Diplomat angeblich in Ems erlitten, völlig Lügen strafen. Die Freunde Gramoni's behaupten indkß, daß er ähnliche Briesschasteu zu seiner Rechtfertigung in Händen habe, wie diejenigen, mit denen er soeben Herrn v. St. Ballier moralisch todtgeschlagcn. Inzwischen fährt Der Herzog fort, Diesen letzteren zu verfolgen, unD so veröffentlicht denn Das kaiserliche „örDre" Bruchstücke aus einer Unter- Haltung, wcl -be St. Ballier am Tage seiner Ankunft aus Stuttgart, am 26. Juli 1870, mit Gramont gehabt, Die an grotesker Auffassung der wurttembergischen Verhältnisse und an beUiDigenüai Ausfällen gegen Den König Kart von Württemberg, Der dabei aufs Unanständigste lächerlich gemacht wird, ihres Gleichen suchen. Herr v. St. Ballier, bas steht man jetzt beu'.ilch, liebte es, Den Leuten, mit Denen er zu verkehren hatte, zu Gefallen zu reden, und das ist für einen Diplomatcn eben keine empfehlenLwerthe Eigenschaft. Hätte er neuerdings nicht den neuen Göttern des Tages so auffallend Den Hof gemacht, würden ihn schwerlich so erschütternde Veröffentlichungen betroffen haben. UntlrstutzungSsondS für Gemaßregelte fordert. Professor v. Holtzendorff, der GeisteS- üDel Deutschlands gehöre hinter Den Protestant.nverein. Kullmann (UcDem) schil- Dert Den „Verfall der Kirchenvcrsassung bezüglich der westphälischen Synoden." Dr. Schmitz (Berlin) wünscht tüchtigere unD zahlreichere Studenten der Theologie. Schenkel unterstützt Die Resolution. Manchot klagt über Die gänzliche Abwesenheit Der Württemberger. Um 1 Uhr erfolgt Die einstimmige Annahme Der Resolution. Im weiteren Verlaufe Der S tzung spricht sich Der Protestantentag auf Antrag Pros. Holtzenborff's Dahin aus: 1) die alljährliche Stiftungsfeier wirD in ganz DeutschlanD ein Die Wieder- rrrichtung des Reiches seiernDcS Volksfest und weil solches ohne Die Mitwirkung und Anerkennung Der staatlichen Organe nicht ausführbar ist, wirD die Erwägung desselben Der Reichsregierung Dringend anempfohlen; 2) Die Sache Der Kirche ist cs, auch ihrerseits Dahin zu wirken, daß an solchem VolkSstste jener religiöse Sinn Der brüDerlichen Einmüthtgkeit und Vater* ländischen Hingebung gepflegt werde, die sich während des letzten Deutschen Kriegs bethätigt Haden; 3) Der GrunDcharakter des Deutschen Volksfestes sollte weniger durch Dm Glanz Der einzelnen weltgeschichtlichen Schlachttage, als Durch Die mittelst Der großartigen Waffenersolge sichcrgestellle Stiftung DeS Kaiserreichs unD durch Die in ihm liegenden FrieDcnSbürgschasten bestimmt werben. Berliu, 8. Oktober. Gutem Vernehmen nach ist Arnim telegraphisch hierher berufen. Berlin, 9. Oktober. Graf Arnim ist heute früh aus Paris hier angk' kommen und im Hotel Royal abgesticge». Der französische Finanz - MinW Pouyer - Quertier hatte gestern Abend Si/2 Uhr eine Audienz bei Dem Fürsten Bismarck. Karlsruhe, 7. Octoder. Der Großherzog hat gestern den Kaiser bis Darmstadt begleite: und bei dieser Gelegenheit bcm Großherzog von Hessen einen Beftlh abgestat.et. Heute Nacht kehrte er hierher zurück, begab sich aber in aller Fnhl nach Bruchsal, um Die Brandstätte des Zellcngefängniffes zu besichtigen. (KarlSr. Ztg.) Passau, 9 Oct. Der „Donauzlitung" zufolge bat Der Augsburger Lis-os die Absicht, Den CultuSminister v. Lutz der der Abgeordnetenkammer Der Verfassung Verletzung anzuklagen, weil Derselbe ihm und Dem Erzbischöfe von München-FrO' sing auf zwölf Anfragen, besonDerS Du Meringcr Angelegenheiten betreffenD, kiivl Antwort ertbeilt habe. München, 7. October. Heute Morgen kam von Berlin :n 15 Eisenbau Waggons du Dritte Sendung von französischen KriegSentschäDigungSgelDcrn an; 5 Millionen Gulden wurden in die Gewölbe oer k. CcntralstaatSkaffe im allen Hofe, 4 Millionen Gulden zur EisenbahnbotationShuuptkasse verbracht. M demselben Zuge sind auch noch mehrere Millionen in Papiergeld und Werthpapienn hier einqetroffen. (Nurnb. K.) Dresden, 9. Oct. Einer amtlichen Bekanntmachung zufolge ist Der gehem Justizrath v. Abeken zum Staatsminister ernannt und demselben DaS Justizmcr' sterium mit dem Auftrage in Evangelicis übertragen. Paris, 8. Oktober. Lambrecht, der Minister des Innern, ist heute Morzca 9 Uhr in Folge des Bruches einer Pulsadergeschwulst in Versailles gestorben. Lyon, 8. Oktober. Der Gerichtshof hat den Polen Dombrowski als Haupt« anstister der gegen die Deutschen Hierselbst verübten Exccffe zu 2 Monaten ; fängniß und 100 FrS. Geldstrafe verunheilt. London, 9. Oct. Wie hierher aus Drogheda gemeldet wird, fand Dorts.tv! ■ eine Demonstration von etwa 10,000 Menschen statt, um eine föderalistische gierungSform und die Einsetzung eines Parlaments in Dublin zu erlangen. I Petersburg, 8. Oktober. Eine polizeiliche Kundmachung setzt das Publme' i von den Maßregeln in Kenntniß', welche anläßlich Des Austretens Der sidinsclcn Pest in Petersburg getroffen wurden. und wieder zu sich zu bringen. Seine Königliche Hoheit Der Großherzog haben dem Gerhard Goldberg aus Essenberg, im Königreich Preußen, für diese menschenfreundliche, von ihm mit Muth und eigener L benSgefahr ausgeführte That, ncben einer Geldprämie, Das allgemeine Ehrenzeichen mit Der Inschrift: „Für Rettung von Menschenleben" Aller- gnädigst zu verleihen geruht. In Folge Allerhöchster Entschließung wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntn'ß gebracht. 3) Bekanntmachung Großherzoglichen Krei'SamtS Lindenfels, die Erhebung einer nachträglichrn Umlage für Die israelitische ReligionsgemeinDe Pfaffen-Beer- surth, 'M Kreise LinDenfels, für 1871 betreffend. Darmstadt, 6. Oktober. Die gestrige Versammlung Des Protestantentags discutirte Das Thema: „Protestantische Aufgaben gegenüber dem PapiSmuS inner- halb der evangelischen LanDesktrchen." Als Referent war Professor Dr. Baumgarten von Rostock bestellt, welcher folgende Der Versammlung vorgelegte Resolu- tion begrünDete: „Die enge, kleinliche unD Die Gewissen bedrückenDe Handhabung des Kirchen- regiments in Den Deutschen protestantischen LanDeökirchen ist unserer großen Zeit unwürdig und steht im Widerspruch mit der errungenen Einheit des deutschen Volkes und mit den Ausgaben DeS Deutschen Reiches. Die deutsche Nation verlangt vielmehr eine deutsche Volkskirche, weiche in GewiffenSsachen auf alle staatliche ZwangShülfe verzichtet, Das kirchliche Leben Der Gegenwart nicht mit Bekenntnissen Der Vergangenheit knechtet, Die Berechtigung in Den Gemeinden nicht nach äußeren Zeichen Der Kirchlichkeit bemißt, Den ver- schieDenen religiösen Ueberzeugungen und Der wissenschaftlichen Forschung volle Freiheit gewährt unD alle die umfaßt, welche Zesuö EhnstuS als das wahre geistige Haupt Der Kirche und als Das höchste BorbilD Des religiösen und sittlichen Leben- verehren." An Der Debatte betheiluten sich noch Taylor (CambriDge), Der Die englische Staatskirche schilderte, Steinacker (Buddelstädt) , Der die Einrichtung einet Thikl- fühlt sich in Frankreich so isolirt und so schwach, datz er den Bona, partiswus schont und demselben gar nicht zu Leibe zu gehen wagt. DaS ist Das Neueste aus Frankreich, was freilich nur unsere bisherige Auffassung Der Situation be stätigt. Selbst Drouyn De Lhuyz soll die Regierung von Thiers für nicht fest genug halten, um ihr feine Dienste wiDnun zu wollen. Wahrscheinlich ist jedoch Der Entschluß DeS ehemaligen Ministers Louis Napoleons hauptsächlich dadurch entstanden, daß die Bonapartisten wieder an Terrain gewonnen haben, und er sich abwartend verhalten will. Seit Dem Erscheinen des „OrDre", des Duvcrnois'- fchen Organs, erkennt übrigens ein Theil Der Pariser Presse die Destrebungen des BonapartiSmuS als berechtigt an und discutirt ernstlich mit feinen Organen. Die „DebalS", die „Constitution" und andere wollen aber den Bonapartisten den Titel von Kriegführenden nicht zuerkennen, und für sie sind Clement Duvernois und Genossen nur eine Bande, die man mit Verachtung behandeln und auf Die man mit Kolben einschlagen muß. Zu Den Blättern, welche die bonapartistischen Blätter zulassen, gehört jetzt auch DaS von Vugnault redigirte Blatt „Bien Public", das bevorzugte Organ des Herrn Thiers. Dasselbe erklärt bei Besprechung eines Artikels Der „Times", daß Die Bonapartisten vollständig das Recht Haben, für ihre Sache einzutreten. „Wir glauben nicht, — so meint es — Daß Der Triumph der Bonapartisten möglich ist; aber wir finden, Daß, so lange Daß Land sich unter einem provisorischen Regime befinDet, sie DaS Recht haben, von Den legalen Mitteln für Den Erfolg ihrer Sache Gebrauch zu machen. Bis vor einigen Tagen hatte das „Bien Public" Die Bonapartisten auf frhr scharfe Weise angegriffen. Virg- nault, Der ChesreDacteur Desselben, hat Diese Angriffe aufgegeben in Folge Der Drohung des Herrn Paul De Leoni, DeS ReDacteurS Des bonapartistischen „Avenir liberal", seine Enthüllungen gegen ihn fortzusetzen, wenn er Die Angr ffe gegen Daß Kaiserreich unD Die kaiserliche Familie nicht unterlasse. Wie ob ger Artikel beweist, so hat sich Herr Virgnault Dieser Drohung auch gefugt. Die ganze Sache wurde ohne besondere Bedeutung fein, wenn Daß „Bien Public" nicht Daß Oigan des Herrn Thiers wäre, und man deshalb glauben könnte, derselbe yabe Befehl Wie cs neuerdings heißt, sollen Die Verhandlungen über einen Postvertrag »wischen Deutschland und Frankreich wieder ausgenommen werden. Die elsässische Zollangelegenheit ist der Entscheidung unmittelbar nahe geruckt, und die nächsten Tage müssen Herausstellen, ob die Verhandlungen Aussicht auf Erfolg haben oder nicht. Es handelt sich um den Entwurf zweier Verträge, von denen der eine Die HandelSoerhältnisft, der andere die Zahlung Der vierten halben Milliarde betrifft. Deutschlanv verlangt, daß bei:e Angelegenheiten als solidarisch zu betrachten sind, während Frankreich sie bisher getrennt verhandelt wissen wollte. Die deutschen Vorschläge haben jetzt eine Fassung erhalten, welche eine weitere Verschleppung nicht zuläßt. , , In der französischen Armee werden du Entscheidungen der von Changarnur präsidirten GradprüsungScommission, Die sich bisher nur mit Den 120 Generalitä'S- Offizieren beschäftigte, vielfach besprochen. Erwähnung verDient jedenfalls Die De- gradirung Des ehrenwortbrüchigen Generals Barral, Der nach Der (Kapitulation von Straßburg über Belfort nach Grenoble zu gehen unD nicht mehr gegen Deutschland zu kämpfen versprochen hatte und Der Doch wieder ein DivisicnscommanDo von Gambetta angenommen. Ec ist zum Brigadegeneral Degradirt unD in Die CadreS der Reserve versetzt, kurzum aus Der actioen Armee entfernt worden, lieber Den Fall Des Generals Ducrot verlautet noch nichts Näheres. Da nun am 10. Oktober auch Die Commission zufammentreten soll, welche mit Der Prüfung Der verschieDenen Capitulationen des letzten Krieges betraut ist, so hat Der Kriegs- Minister Urlaub genommen, da auch er alß (Kapitulant von Metz, Der an den Verhandlungen unter Bazaine Theil genommen, vor der Commission wird erscheinen XHiil. otr Xi*!1 Q|n i - ^gliche J < b(r ‘Kl»? et.De in Mecklenburg erst dann als ein nicht abzuweisendes Bediufniß crfanntlDoß 7jährige Kind des Heinrich Hellbauer zu Weisenau, imi Kreise Mainz, von werden, wenn Die Verweigerung derselben nut dringender Gefahr für die Aufrecht einem zwischen einem Floße und Dem Schiffe des Schiffers Friedrich Werntgev baltuna Der Selbstständigkeit des HerzogthumS verbunden ist. Hiernach mögen npknun üRrrtt in Den Dort 8 ftufe ticken. Ziemlich stark strömenden Rhein und war •4;i ; , Otlrlba" -ÄwW * 1*00 vi>r “ i <« *11 |“ bi, „rftlulT'"' 3'Ul und vttfdzi. ? im freien auf Mn h-"e- htniate'fi^n. Nach tiaft dwi eine ®tu»>e nm fu rascher um nd) 4 FelltiS war nicht zu ttn wihr brannte der ganze t(n obenlm W* äuii16 "s »ahrr gkißg ent fitiliitn ta itgt), ttr di'kaß> Cie Einrichtung eine) ^Ltorß, der VtiW hani (11^(0) föiil zbühfhw Cyuokkü.' ittntfi dir Thioloz« gjn|hd)t 8b®fW4 Mt ttr Stfofiffli iiieatjg auf hing !ant tin die WiiUi" 'bat tu Mvü/W virt Vie Stwflgunft »iitro । H aD lui^ttü unt uattP ttuMw 1( etnigtt dond« Cflr$ t:t ilildftM ITti*l uni te«6 M s rs 4 «ki I"#t"6 •fS&ft- js »«***! |5 61* I ^...nsüilf* 1 niiltig* o D . i| f frairal^i | AK- ,i t-°'- ** • hi ^6'VU rt'i-“J‘ii «u c1-; »•w3V3lt’,' V c»«'*111 ’ tl'O ,1Bint tä,y Werhsei Oberhessen 78 k. 8. 911/2 k. Amerik. Bernds 188lr lb82r 95V, 1885r 96 t/d 1864r 136 Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disronto k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. L 8. k. 8. k. 8. k. 8. Börcennacbrichten. 9. October 1871. 8. 98 t/, 8. - 8. - Aetlen. Frankf. Bank 1331/4 Frankf. Vereins-Kasse 1093/4 Darmst. Bankact. 417 Wien Bankaktien 755 Galizien 256V« Allen, welche das Weidwerk lieben, unseren Hausfrauen, I Wirthen re. 4% Aetlen. Üest. Creditact. 2823/4 5% östr. F. St. E. B. 376% Lombard. Bahn 193 */2 Ludwigsh.-BHxbach 19 01 /2 Max bahn 1343/« Bayer. Ostbahn 1371/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 165 Rheiu-Nahebahn-Act. 39 Braunschweiger 181/, Stadt Florenz 831/2 993 8 Geldsorten, fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 10St. 9 52-54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 18—19 Engi. Sover. 11 45 —47 Ruas. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 24-25 993/4 105 951/4 92 y, 87 105 118 91i/2 Vermischtes. Bruchsal, 6. Octpber. Von dkM berühmten Zsllengefängnisse ftthen nur noch die vier Flügel: Da- Mittelbau, die Kirche, die Schule, die Bureaur der beiden Geistlichen und der Lehrer, die Bibliothek und einige Mugaiine sind ein Raub der Flammen ge-vorven, die, von der ruchlosen Hand eines Sträflings in die obersten Raume der Kirche getragen, in wenigen Stunden das mächtige Gebäude bis auf das Gewölbe und die achteckige Mauer verzehrten. Sträfling Schwädle aus Württemberg, wegen einer Reihe lehr schwerer Diebstähle zu langjähriger Zuchthausstrafe ver urtheilt, hat schon vor zwei Jahren einen äußerst verwegene>l Fluchtversuch aus dem Zellengefänq niß mit Lebensgefahr zur Ausführung gebracht. <5t wu de jedoch bald wieder festgenommen, nachdem er in den wenigen Tagen feiner Freiheit das Register seiner Verbrechen um mehrere schwere Fälle von Einbruch Einsteigen, Raub k. vermehrt hatte. Abermals, und mit einem Strafzasatze von einigen Zähren in das Zeliengefängniß verbracht. scheint derselbe Tag und Rächt nur an die. Wiederholung der Entweichung gedacht und auch der äußersten Vorsichtsmaßregeln gespottet zu haben, indem ihm diese heute Rächt wenigstens insoweit gelang, daß ec aus seiner Zelle heraus in die verschlossene Zelle eines gerade an diesem Tage von dem Nachtdienst befreiten AufseheiS ge langte, dort sich dessen Dienstk cidung anlegte und eines Säbels und der Schlüssel zur Kirche bemächtigte. Beim AuStretcn aus der Aufsehe zelle von dem wachhaltenden Aufseher sofort bemerkt und verfolgt, eilte der Gefangene den Eorridoc entlang in die Kirche, öffnete die Thüre mit dem entwendeten Schlussel bestieg die auf die Gallerie des Thurmö führende Leiter, und befand sich so ' im Freien auf einer Höhe, von wo aus er die ganze Anstalt und ihre Umgebung beherrschen sonnte, ohne der Gefahr der Verfolgung preiSgegeben zu sein, da er die kleine zur Gallerie führende Luke geschlossen hatte. Nun begann er seine Thätigkeit nick einem Bombardement auf die Dächer und Oberlichter der Flügel, deren Gewandung uns Sche den prasselnd in die Gänge der Zellenräume herunterfielen. Nachdem auf diese Weise die befangenen, die Beamten, Aufseher und Wachmannschaft etwa eine Stunde allarmirt waren, brach in dem Dachraum der Kirche Feuer au-, welches um so rascher um sich griff, als dort eine Menge Holzwerk verwendet ist. An ein Löschen deS Feuers war nicht zu denken. Trotz aller Anstrengung der Morgens 2 Uhr herbeiqekommenen Feuer wehr brannte der ganze Mittelbau bis auf die Gewölbe in sich zusammen. Die Gefangenen in den obersten Zellenreiheu der vier Flügel wurden indessen in die Souterrains gebracht und von Aufsehern und Soldaten bewacht. Sie haben sich dabei, wie wir hören, wohl gegen Erwarten des Schwäble, ganz musterhaft benommen, sowie sie auch in den Zellen eine vollkommen ruhige Haltung bewahrten. Was war aus Schwäble geworden? War er im Feuer umgekommen? War er entwichen? Da alle Räume der Anstalt mehrmals gründlich durchsucht wurden und es nicht denkbar war, daß Schwäble, der noch kurz vor dem Zusammenbrechen des Dachstuhls auf der Gallerie gesehen worden, sich zu retten Gelegenheit fand, so neigte man sich zu der Annahme, daß er in den Flammen seinen Tod gefunden habe. Eist diesen Mittag um 2 Uhr fanden sich die Spuren deS Vermißten und zwar auf dem höchsten Punkte der ausgebrannten Mauer, auf d.r Gallerie, von wo aus der vom Dache aus mittelst angelegter hoher Leiter verfolgte Gefangene einen Hagel von Steinen auf seine Verfolger schleuderte. Gegen die Schüsse der Schildwachen durch den Mauervorsprung gedeckt, war es schwer, ihar beizukommen und sich auf der hohen schmalen Maner seiner zu bemächtigen. Plötzlich veränderte sich die Scene zu einem grauen-! erregenden Schauspiel. Ein Sträfling, der beim Wegräumen d,S Schuttes beschäftigt war, klettertej auf der schwankenden Leiter hinauf bis zu der Zinne, schwang sich über dieselbe und trat Schwäble entgegen. Dieser wehrt sich mit dem Säbel, der Sträfling ringt mit Schwäble, bemeistert ihn trotz seiner Riesenstärke. entwindet ihm den Säbel und versetzt ihm damit einen wuchtigen Streich auf den Kopf. Schwäble wehrt sich wie ein Löwe, der Sträfling gleichfalls. Inzwischen dringen noch von der andern Seite der Maner zwei Soldaten vor und der Kampf endet damck, daß Schwäble von der Höbe über das Dach herab auf den Boden geworfen wird, wo er zwar noch lebend, aber mit schweren Wanden bedeckt aufgehoben wurde. Die sofort eingetretene ärztliche! Behandlung konnte ihn nicht retten. Er starb Abends (, Uhr, nachdem er vorher noch dem Amts-I gerichte verständliche Angaben über den Verlauf seiner Fluchtvorbereitungen und der Brandlegung! gemacht hatte (Allg. Zck Amsterdam k. S. 98 »/8 Augsburg „ „ 1887r 96 V8 Spanier, neuest. 3% 32 */6 Preuss. 41/zH/g Oblig. 991/4 Frankf. 31/2% Obi. 83% Nass. 4i/3 0 0 Obi. 971/2 Kurhess. 4% „ 91 Gr. Hess. 5 2 „ Papierrente 483/8 n 5% M. steuerf. — U.nJer maßgebendstes, deutsches Fachorgan »Der Weidmann in Leivrta^ schreibt über das Büchelchen folgendes; A Merkchen hat der Herr Verfasser die Erfahrung einer langjährigen .? erlegte Wild und die gefangenen Fische frisch und unverdorben in die „Küche zu liefern, niedergeichrieben nicht allein als Lehrbuch für den Jäger und Wild- „prethandler, sondern auch für die Hausfrau, den Koch oder die Köchin ist dies Büchlein " -hr empfehlenswert-. Es ist so manches Lehrreiche darin enthalten, das vielen Jagd- „uebhabcrn und vielen Hausfrauen noch unbekannt sein mag, hier z. B. eine Stelle „Rebhühner, Wachteln rc. müssen nach dem Schüsse an den Galgen (d- b. in „einem Korb oder an die Huhnerschleifen) gehängt, nicht eingestellt, baldigst vorsichtig „und sauber Zoll für Zoll ausgezogen und vor der Sonne und der Nässe möglichst «bewahrt werden." ö „Dann heißt es bei den Hasen: _, "3>n mehren Gegenden hat man den Gebrauch den Hasen von Schenkel zu «Schenkel aufzuschlihen, auszuwerfen und dann ein Loch in den Bauchbalg zu schneiden «die Blume durch die,es Loch zu stecken, und so die ganze Oeffnung, den ganzen Auf- «bruch wieder zu schltegen. Dleie Art ist deßhalb verwerflich, weil sic gerade daö hindert «und zuruckhalt, was der Aufbruch fördern .soll, nämlich die Ausdünstung und das schnellere Erkalten." n , , über das Versenden und Verpacken des Wildes und der Fische ist vieles sehr Wckstnswerthes in diesem Werkchen angeführt und können wir cs somit als einen willkommenen Nathgeber aus Ueberzeugung empfehlen." Alex. Meyer. Prioritäten. 3'7o öater. Stsb.-Prior. 571/4 3u/0 öst. s. Lombard 76J/a 3% Livomeser 343/4 50/0 Toscaner 54 5% ElisabctL-Prior. 80 do. II. Emiss. 791/2 Anleheiisloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fl. 4O3/4 4°/0 bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbaoher 7 fl. 12 4% badische Loose 1111/? Badische fl. 35 Loose 693/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 77 1858r Prio.itiPsloose 182 1860r Loose 843/4 wird es von Interesse sein zu erfahren, daß von einem alten Jagdfreunde eine kurze! Zusammenstellung langjähriger Erfahrungen, betreffend die Behandlung des Wildes^ nach dem Tode, unter solgendern Titel erschienen ist. Dre Behandlung deS Wildes und der Fische von ihrem Tode bis zur Verwendung^ in der Küche. Ein Nathgeber für Jäger, Jagdliebhaber, Köche und Hausfrauen, von August Pfaff. Frankfurt a. M. 1871. Jakob Sackreutcr. Preis 36 fr. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöla-Miudener und Oberhesslsche Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu habe» bei W. Klee, am Markt. Aligemeiner Anzeiger z" FeilgeooteneS 4299) Häckselmaschinen, ä 25 bis 50 fl., Dreschmaschinen, Rnbcnschneidcr, 4302) Eine grosse Kinderbcttlade mit Sonnen- ftrassc Lit. B. Nr. 59, eine Stiege hoch. Besondere Bekanntmachung. Die Annahme eines Kirchenheizers. 4294) Das zur Heizung der Stadlkirche nöthige Anzünden und Unterhalten des Feuers soll an eine mit dem Heizapparat vertraute Person vergeben werden. Bewerber um diese Stelle haben sich binnen 14 Tagen bei uns anzumelden Bemerkt wird, daß bei einer dafür geleistet werdenden Vergütung von 50 fl jährlich etwa an 25 Tagen geheizt werden muß. Gießen, den 9. October 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Milchverkauf. 4254) Jin früher Looö'. scheu .Höfchen, Lit. D. Nr. 218, ist täglich, Vormittags halb 9 Uhr, frische MiIch zu haben. * Damen Paletots, Regenröeke, Tuche und Buckskins, Leinen, Shirting rc. äußerst billigen Preisen. I. A.: V. Hahn, Bezirksbauaufseher. Arbeitsversteiqerimg. 4295) Samstag den 14. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, Men im Nathhause zu Allendorf a. d. Lda. npd)folaenbe Arbeiten öffentlich an die We- ^igstnehmeuden in Accord gegeben werken, als: Steindeckerarbeit an der Kirche, veranschlagt zu .... 65 fl Maurerarbeit am 1. Schulhaufe, veranschlagt zu......52 „ Allendorf a. d. Lda , den 8. October 1871. ^roßherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda. Künstliche Dünger, Jauchepumpen empfiehlt Emil Ptstor. 3Zsr steige-'ttttszcn 4304) Donnerstag den 12. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der Frau Advacat Erauskopf vor dem Seltersthor: Tische, Stühle, Bettladen, Sophas, Schreibtische, Büchergestelle, Verschlage u. sonstiges Haus- geräthe, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 9. October 1871. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Lampenschirme, ordinäre und Vrystall-Cylinder, letztere besonders zu empfehlen, verkauft billigst (4287) K a r l Fuhr, Kirchenvlatz. 4303) Das Geschaftslocal der Geb rüder Stamm befindet sich von beute an in dem nenerbanten Hanse des Herrn A » g. W e j d i g am Kreuz und empfehlen dieselben für bevor- fiehende Saison eine reichhaltige Auswahl fertiger Herren-Garderobe, Harlrmer Blumenzwiebeln, als: Hyazinthen, einfache wie gefüllte Tulpen, Ta zetten, (^rocuS in bin schön fte» Sorten empfiehlt die Handelsgärtnerei von (4086) Carl Deines, Asterweg. Nllisikwerkc und Spicldoscn von 2 bis 24 Stücke spielend, mit und ohne Glocken und Trommel, Castagnettcn Htmmelsstimmen, Mandolinen zu en-gros-Preisen, empfiehlt (2587) Georg Schäfer, Uhrenhandlung. Z Rhtinisches Laaerbier, Neue englische Bückinge-um beste Qualität, ist stets im Zapf in' der ‘SJ1!11 Äf’rf - - r Gastwirthschaft .Zum Deutschen Kai ser." (3o74) 3- *L Busch L>ohn e. Arbeitsversteigerung. 4296) Nächsten Freitag, den 13. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden die zur Reparatur der Synagoge in Beuern erforderlichen Arbeiten öffentlich wenigstnehmend in Accord gegeben, als: Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 38 st. 30 fr Schreinerarbeit, „ * — „ 43 „ Weißbinderarbeit, „ w 27 „ — „ Zusammenkunft in der Synagoge. Rödgen, den 8. October 1871. In Auftrag: L Hahn, Bezirksbanaufseher. Hansverstergernug. 4305) Das zum Nachlaß des verstorbenen Gottlieb Panzer hier gehörende Wohnhaus soll Montag den 16. Octobtr d- I., Vormittags 10 Uhr, auf dahiesigem Nathhause einer Versteigerung ausgesetzt werden. Bemerkt wird noch, daß frag!. Haus ganz neu gebaut und noch nicht bewohnt war, und in der Nähe des Bahnhofs steht. Kaufliebhaber können dasselbe jeder Zeit einsehen Garbenteich, ^den 6. Oktober" 1871. Schwarz, Bürgermeister. 4206) Zwei noch gut erhaltene Nnisor- i mich von einem Einjährigen, sowie ein tovi, vyine groge «wtnocvvc Helm und eine Mütze, sind zu verkaufen. Einlage ist billig xu verkaufen. ;Vit- D- Nr. 54, 3. Stock- ----- | Für Unterleidsbruch- Leidende. 2174) Die Bruchsalbc von G. Sturzenegger in HertSau, Schweiz, hat in Folge ihrer vorzüglichen Wirksamkeit bei Unterleibsbrüchen, Mntter Vorfällen und Hämorrhoiden vielseitig »len Dank geerntet. Zahlreiche Atteste bestätigen eine vollständige Heilung lelbft bei veralteten Fällen Auf fran kirte Anfrage wird Gebrauchsanweisilng nyatfä versandt. Zu beziehm in Zopten zu Rthlr. 1. 20 Sgr. fl. 3. - so »vohl durch den Erfinder selbst als bind) 3» B. Lindt, Nachfolger, Apotheker, ^chnnrgassc 58 in Frankfurt a M. (4308) Die 3398) Nk. 237* 32 fr. der MMküleil, welch« I. A. Busch Sühne empfiehlt bestens: Irr Turnverein Reisende für ein ganz neues Licfcrungswerk, wel- Fanirlrenlogl'S rlt cnorm peht, werden gesucht. Feines Bedienung Conccssionirte Privat-Enlbindungs-Anstalt in Mainz Beginn des neuen Jahrganges! = 9 Beste Zeit pim Abonnement. Druck her gerichtet; Redaclisn, Druck und Verlag der Brüh l'schen Univ.-Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen. ii H ii ir 36 38 40 42 40 42 M II II II tf ä i ä ä ä 5 4 5 S <4)| oo -> >e„ Kaffee Chocolade in Vanille, Gesimdheits- und Gtwüy- Alle B in cli 11 an diu n gen und Postfimter nehmen Abonnements entgegen. Folge. 1) Gründungen. — Der gestörle ^Politiker. Zu dem Bilde von Leisten- — Geschichten vom Wüstenkönige. Zu den Bilde von Paul Mcyerheim. — Der Stmz des Me-sters. Vaterländischer Roman von Georg Hiltl. (ftorlsttzung.) — Am Fa- Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlun-, E- Heinemann, I. Ricker. 4275) Ein Familienlogis ist zu vcrmie- then und sogleich bcziehbar bei I. Bernhardt, am Mallthor. In Auftrag: Georg Noll, Geschäftsführer. 4293) Aus dem Seltersberg ist eine Familienwohnung , bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör, zu vermtethen. Roheres bei der Cxped. d. Bltts. 3852) Ein freundliches Famili nlogis für eine stille Familie ist sofort zu beziehen. Seltersweg Lit. C. Wr. 18L, 4284) Syphilis, toi>iiLirl)Oc, Pol- luttoncn, Schwächemna, de und tiseiBIlu« werden in 3—5 Tagen in meiner Pol-klinik gründlich beseitigt- Spezial Arzt Hermson in Minden fWrstpbalen.) Ausw- brieflich. Schon über blUU geheilt (35/X) 4273) Ein Student sucht in den Gymnasial- und Rcalfächern Unterricht zu er- 1 heilen. Näheres bei der Cxped d. Bltls. Die soeben erschienene Nr. 2 enthält: 4218) Schlafstellen für Arbeiter bei Jean Netter, Seltersweg. Die Illustrirte Welt Dieses seit Jahren bestehendes Institut bietet alle Garantie sorgfältiger Behandlung, Geheim- niß, billige Bedingungen. Julie Rauch, Direktorin, neuer Stadttheil l4, Walpodenstraßk. Im Hochland. Novelle von Hans Tharau. , (Fortsetzung) — Randglossen zu einem Sludienkopf. Zu dem Bilde von Brei!« bach. — Aus der Welt der Börse. Neue Vermiethungen. 4300) Auf dem Seltersberg Lit. E. Nr. 4t ist ein geräumiges Fannlicnlogis zu ver- miethen und Anfangs December zu beziehen. t D't angtblichrn »sttklizkn btt 3ntcmat Heun Tagt gevaunt toft unb ZusaDvitnskf S'Ichlvfsev, au» ent’jo 1 Mitch mit dtnen t »cfrofir aller Orten L n » seinen gelben W II am Rathhauö. Durch langjähriqeii Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande, jedem Auswanderer die beste Auskunft zu ertheilen. 4292) Ein „ ~ ■ in vermiethen und losort ve- ziehbar bei Carl ^ont). 4306) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei Ch r. Reiber, am Kreuz. Feinste Sorten von Reis- und Weizen-Stärke. Die feinsten Ther's, wie l*ecco mit Blüthen, Sonclion. Congoii, imperial. U^unb Segelschiffen bei reeller und billigster 3. Dl. Schulhof, Auswanderer nach Awcrika befördert wöchentlich vermittelst Dampf- tungs-Expeditionen, da dieses Institut als Ccistilü-Stelle aller existirenden Zeitungen besondere Vortheile von bcnielben geniesst. Dos Renomms der Firma bürgt für solide Bedienung. JTiiscrelion wird auf das strengste beobachtet, die eirlanfenben Dffertbriefe werden uneröffnet an die betreffenden Reflectanten, ohne deren Naimn prei^zugeben, pünktlichst und ohne Provisionsberechnung übermittelt. 4289) Em möblirtes Zimmer mitöabi- net ist zu vermielhen- Reausburg Lit- D. Nr. 16-_____ Ni. 3! (*.702.) M löundks.'Frikltsmakiki (Nr- W) (m $r. 704.) les (Nr. 705.) Les iNr. 7Otz.) (irtt (9Ir. 707.) Des Nr. 40 (Nr. 708.) Verl Gießen, den 10. vHvl lli , ivuuiu u- Aeutzere ist Bedingung. Gefällige Franco- Offerten sub ChilTre A. 3178 durch die Annoncen - Expedition von Rudolf Mofse in Frankfurt a. M. (2^/^-) Vermischte Anzeigen. 4298) Bei 6 bis 800 Rthlr- Gehalt erhalten zwei sichere Leute dauernde Stellung als Fabrik - Ausfeber. Fachkenntmsse nicht erforbcrlid). filoivitcr, ®«lin, Stalitzernrabe 21 Senernlverfam ml u n st. | Tagesordnung: Vorstands wähl. ! Die Mnglieder ireiben um vollzahlrges vnd pünklliches Erscheinen ersucht- | Der Vorstand. ,' Mguiig ,u V u s * «e $ . « E'lid ti, Bis 4261) Für ein hiesiges bedeutendes Geschäft, welches sich noch sehr ans- >dehnen ließe, wird ein Theilnehmer mit 20,000 st. gesucht. Offerten beliebe man 'unter Chiffre A. 8. an die Exped. d. Bltts. gelangen zu lassen. ______ M kW, . I». ,27 " Würfelzucker, Raffinade und Melis. I 4065) Ein mit den nöihigen Vorkennt- nisten versehener junger Mann kann inp'g , einem hiesigen Fabrikgeschäft als Lehrlingj eintreten. Selbstgeschriebene Offerten sind j bei der Expid. d. Bltts. abzugeden-j wohlschmeckenden Java, ä Pfund „ Ceylon, ä ,, '"evneon. t t* "'W's- ii 1(,i «»Ms» M Ml M ' gMratif _ «x' «!" «'"-st' t«, ‘“»ÄS."’8 4276) Tüchtige Eigarren- und W'ck'l- ; macher, sowie Taglöhner, finden Bischaf-^ tigung bei I. Bernhardt, in Gießen. I bringt soeben ihren zwanzigsten Jahrgang. Aufs Prächtigste illostrirt bringt derselbe unter vielem Andern d.e nen««te Erzählung F.w. HacKISnder’s: „Ein Schloss in den Ardennen“; ferner „Eine grosse Dame., Novellevon «an »ew all 5 „I d en Kod River-Sümpfen- von Frledr. Gert.üeker. - SialslNtlcI.- G r a t i «-Pritn-.e : „Die schonen Tage von Aranjuez.“ Preis per Quartal nur 15 Sgr. oder 54 kr. rh. Preis des Heftes nur 4 Sgr. oder 14 kr. rh. Das soeben erschienene erste und zweite lieft ist in jeder Buchhandlung zur insic it vorr ng. 4307) Ein möblirtts Zimmer vermiclhet Wernhard Brück, Flügel gaste. 4288) Ein Leiterwagen, einige Wagen- £ ketten, ein Pfublfaß, eine Strohl ank, etwas Grummet und Klee ist zu verkaufen. Brandi @ener(l(verfflnimlunQ Lit- A. Nr. 208. -Dienstag den 10. October, 8 Uhr Abends, im Darmstädter Haus. Tagesordnung: Antrag auf Abänderung des S- 12 der Statuten, die Aufnahme in den Verein betreffend. Um recht zahlreiche Betheiligung bittet Der Vor stand. Schützciigestllschnft Gießen. 4309) Mittwoch den 11. Oktober, von Nachmittags 1 Uhr an, wird das Silberschießen ansgeschossen. lAlice-Frauenverein für Krankenpflege pi Gießen. 4230) Den Familien und sonst betheiligten Kreisen unserer Sradt bringen wir wiederholt zur Keuntniß, daß durch den Verein stets Krankenpflegerinnen nachgcwiesen werden können. — Auskunft ertheilt der Unterzeichnete. Der Vorstand. ans der Fabrik der Herren Job. Pb. Dr-ayner in Mainz nnd Franz Stollwerck Evhne in Göln. Bloü-Chocoladc und Cacao. Die rühmlichst bekannten Rettig- und Mal; Boabonö in Schachteln und Paqueten, gegen Husten und Heiserkeit. 4290) In Lit. A. Nr. 131 auf dem Asleiweg ist eine Stube an eine ftllle Per-, son zu vermielhen.__| 4221) Ein schön möbltries Zimmer zu vermielhen. Neustadt Lst. D- Nr- öl. | ^^(ifammlungtn du ''N läkiqü als tas , M Mai;, du $ 1 ® kann unt Wi fltbtn. lim JU ^tion «6ie@rur „ rirvnitriiQi[f(< .„ . P. S. Wechsel für Amerika werden zum Tagcsconrse baldigst besorgt. (618) utajrn'Bfo« “j I ~—------—---. . m . rv, e. v. - £ i‘" * ®f8f 1/ „@