in «« tij M«, t« . ""’NffeljJ ’m?be U b"H ,.lr' »u prfif(1 'antc innerh p| 'hl*e Geschiß cn Spulen tg glnchgMz 'ns uni unftn s-hritt auf fit H @ffa ; tmtn, tit int» ju frjft >ß!_______H.- s-GckllW § den nachstüch 530,000- 3,201,476 ti 5,155,936 a 13,607,416 J 1,916,905,382- dah die allg«« inb bei ben LsiÄ in Gießen, in Gießen, t in Lich, WM. den. Die Pii» iie Schöben reit1 stifputirkn rijil thlt. Peisichm» weicher fofor l chm Ausnahm! j hn ^ublifam ofl iß, in Gießen. ! XT tcn bcvorstcP j grsinnte Ä nß sie im 5’i e in entsprcLeii nbfmitölUtec >h cMehKli: .Jr u«1” '' »ui» : »di» p* rt6.»-W Preis vierteljährig 1 ft. 12 kr. mit Krtngerlohn- Durch die Poft öe.togcn vierteljährig 1 ff. 27 kr. Brfch-.tnt täglich, mt: 8u*» nähme MontagS. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielzen. Nr. io». Donnerstag den 11. Mai 1871. Bcstellungee- » l-7.SLL'g-^' "* Abonnenten, welche den Anzeiger bet der Erpeditiou abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Mai und ^uni ru 40 fr ----- oj a________ st,-----------—— ————--— -----— — — W—:g——im Amtlicher T h e i l. B e k a n n t m a ch u n g. Die gesetzlichen Forderungen an Studircnde aus dein Winter-Semester is70/71 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Fordernngcn an Studirende müssen bis den 1. April d. I. mittelst speciftcirter Nccknnnaen Anzeige gebracht nnd längstens bis den 13. Mal d. I. geltend gemacht werden, ividrigenfalls dieselben den ihnen durch Ard 136 der Disciplinarstatnten zugewlescncn Vorzug verlieren. Gießen, den 11. März 1871. Großherzogliches Universitäts - Gericht. Haberkorn. Politischer Th e TT (978) WMWW Wenn Deutschland nur erst in den Saitel gehoben ist — reiten wird es nationalen und zugleich im eminentesten Sinne freisinnigen Pol'iik abiklL Entsprechend der Disposition dcS Gesetzentwurfs erklärt die Rede zunächst ironisirt worden; aber trotz ihres Mangels an Methode haben sie sich nicht blos als lebensfähig erwiesen, sie haben auch, wie die Bundesverfassung, sich so ent- wicklungefähio erwiesen, daß man der aus ihr'entstandenen Reichsverfassung gerade das nachrühmt — was die bloße Methode, die nach Systemen gemodelte Verfassung am wenigsten zu leisten vermag —, ein treues Abbild der realen Zustände zu sein. Die Conserenzen, welche gegenwärtig in Frankfurt stattfinden, werden, wie man von unterrichteter Seite erfährt, nicht nur die Beschleunigung ter Friedens- Verhandlungen und die Feststellung des Modus für Vie Zahlung der Kriegsentschädigung zum Zwecke haben, sondern auch die Wiederherstellung der Handels- beziehung^n zwischen Deutschland und Frankreich anzubahnen haben, einen Gegenstand, Der nicht nur für das Interesse der beiden Länder im Allgemeinen, sondern auch für die künftige Lage der Provinz Elsaß-Lothringen speeiell von großer Wichtigkeit ist. Es ist kein Geheirnniß mehr, daß überhaupt die Brüsseler Verhandlungen vollständig in's Stocken gerathen waren und in dem bisherigen Geleise nicht mehr vorwärts kommen konnten. Es handelt sich daher um Die Wiederherstellung einer Basis für Die weiteren Verhandlungen, Die eine Beschleunigung des Friedensschlusses möglich mache und für die Ausführung Der Bedingungen durch Frankreich uns nicht nur papierne, sondern reale Bürgschaften biete. Endlich ist es selbstverständlich, daß bet den Verhandlungen in Frankfurt auch die Situation Frankreichs selber zur Sprache kommen wird. Die Politik Deutschlands will allerdings auf Dem Boden Der Nichtintervention stehen bleiben, aber dieser ist, wie Fürst Bismarck schon in seiner neulichen Rede im Reichstage andeutete, in dem Interesse Deutschlands eine bestimmte Grenze gezogen. Wenn die gegenwärtigen Erschütterungen, welche Frankreich erleidet, drohen sollten, eine völlige Erschöpfung des Landes herbeizufübien und wenn dadurch Die Abschließung eines Definitiven Friedens und Die Erfüllung Der Verpflichtungen, welche Frankreich zu übernehmen hat, unmöglich werden konnte, so steht nicht nur das Interesse Frankreichs, sondern in gleicher Weise dasjenige Deutschlands auf Dem Spiele. Es ist Daher durchaus Die Eonsegmnz Der nationalen Politik unserer Reichsregierung, wenn Fürst Bismarck in Den gegenwärtigen Eonferenzen sich auch darüber Gewißheit zu verschaffen suchen wirD, ob Die Versailler Regierung Aussicht hat, der Versammlung vereinbarten Anträge beweisen — freiwillig und entschlossen Die Hand eazu, um Die Interessen ihrer Hermath mit fördern zu helfen. Sicherlich wird Diese Hand mit Freuden ergriffen werden, weil, wie auch jetzt Die Meinungen und Stimmungen auseinander gehen mögen, aus Der gemein- jamen Arbeit schon von selber auch Das Gemcingefühl und das Gemeinbewußtsein sich entwickeln muß. Das ist Die Zukunft, welcher zu vertrauen Die Bismarck'fche Rede anräth, indem sie eine Verfassung befürwortet, welche Diese Zukunft — nicht präjudicirt. Die Nothwendigkeit einer territorialen Garantie gegen Frankreich, auf welche schon während des Krieges in verschiedenen diplomatischen Dokumenten des Fürsten Bis- marck gedrungen war unD hinsichtlich der Die öffentliche Meinung bereits vollständig überzeugt ist; doch werden die in diesem Theil der Rede eingeflochtenen politischen Enthüllungen von Neuem dazu beitragen, das öffentliche Uitheil zu befestigen, während sie gleichzeitig den geführten Krieg gerade in seiner Bedeutung als Nationalkrieg illusteren; nämlich auch in Dem Sinne, daß erst durch Diesen Krieg Das territoriale Hinderniß beseitigt worden ist, welches Die Einigung Deutschlands viel mehr als die politische Grenze Der Mainlinie verzögerte. Indem Fürst Bismarck sodann auf die Gegengründe eingeht, welche gegen eine Veränderung Der Grenzlinie, die ebenso voll von Verlockungen für Frankreich, wie voll von Gefahren für Deutschland war, erhoben wurden, bevor man sich in Europa davon überzeugte, daß, um einen dauernden Frieden zu gewinnen, die Grenze so gezogen werden müsse, daß sie Den friedliebenden Nachbarn Den größten Schutz gewährt, findet er Gelegenheit genug, wenn er sie auch nur mäßig aus- beutet, gleichzeitig die europäische Politik in ihrer Kurzsichtigkeit zu c^aractcrifiren während er die Der Verbindung mit Deutschland abgeneigte Stimmung der Elsässer und Lothringer mit jener ruhigen Objektivität constatirt und erläutert, wie solche Dem ächt n Staatsmann ziemt. Denn nimmermehr wird Die Staatskunst innerer Schwierigkeiten Herr werden, wenn sie sich nicht Die Mühe gibt, sie zu erklären. Ohne sich zu erahnen, geht Fürst Bismarck Den Gründen Der in Elsaß und Lothringen herrschenden französischen Stimmung nach; er weist in der nationalen Ver- Irrung Die Spur nationaler Tugenden nach und, ohne sich Illusionen zu machen, finret er die Spur, auf welcher die nationale Strömung doch wieder in das verlassene Bitt geleitet werden kann, eben weil trotz Der Stimmung Der deutsche Eharacter nicht verloren gegangen ist und diesem die nationalen Institutionen in Bezug auf Selbstverwaltung allein Die Genugthuung geben können, welche ihm die auf Unitarismus zugespitzten französischen SlaatSeinrichtungen niemals versprechen konnten. UnD mit diesem auf Die Zukunft gerichteten Blick wendet sich die Rede Den staatsrechtlichen Bedingungen zu, unter welchen die Verbindung von Elsaß-Lo- thringen mit Deutschland erfolgen soll. Auch in diesem Theile seiner Rede spricht sich Fürst Bismarck mit voller Offenheit aus; er verhehlt durchaus nicht Die Abnormität der Verhältnisse, welche eintreten sollen, aber erklärt sie ciuS der Abnormität der Zustände, welche wir als gegeben annehmen müssen; er empfiehlt die Gesetzvorlage nicht als eine vorzügliche, foncern als eine solche, welche Dem gegenwärtigen Dedürsniß entspricht und die Zukunft nicht präjudicirt, er verweist und vertraut auf Die Entwicklungsfähigkeit Dir zu schossenden Institutionen. Characterisirt sich Fürst Bismarck durch diese Empfehlung al« konservativer Staatsmann, welcher nur mit gegebenen Verhältnissen rechnet — aber nicht, um sie zu stabiliren, sondern um sie in ihrer freien Entwicklung zu schützen — so entnimmt er unstreitig schon aus seinen persönlichen Erfahrungen Da« Recht, sich auf Dem einzig richtigen Wege Des Constituirens zu befinden. Alle feine politischen Schöpfungen, namentlich Die Verfassung Des Nord^ deutschen Bundes, sind ja von der Schulweisheit auf Das heftigste angegriffen unD Die Rede des Fürsten Bismarck bei Ueberreichung Des Gesetzentwurfs betreffs oie Vereinigung von Elsaß-Lothringen mit Deutschland ist einer Der staatsmännischen Acte, mittels Derer Der deut'che Reichskanzler sich Die öffentliche Meinung Uenstbar zu machen versteht; so offen- herzig, so klar und überzeugend spricht er sich auS; so instruktiv selbst in Den Fragen, in welchen er eine Prüfung veranlassen zu wollen scheint. Die Rede vom 2. D. M. zerfällt in drei Haupttheile, von welchen man schwer ^"i-nigen zu bezeichnen vermochte, welcher an Mlndem In,-reffe reu/schon lönnen", Hut Fürst Bismarck bei einer fti-hercn Gelegenheit gesagt, und er ondern nachsieht, wählend ihre Totalwirkung aus die tiesste Befriedigung ernerchat sich in seinem Vertrauen nicht getauscht, um so begreiflicher, daß tt sich über nationalen und moleteh IM eminentrßon (Sm««» g „k.i.u die wunderliche Form Der Vereinigung von Gis aß w.-> ^p'itschlünd keine Sorgen macht, wenn er sich eingeständlich über die Zukunft auch nochw tlar ist, eben deshalb aber dieselbe auch nicht präjudiciren lassen will. Er und mit ihm ganz Deutschland Darf aber umsomehr einer gesunden Entwicklung unD einem wohnlicheren Ausbau Der zunächst in's Auge gefaßten Einrichtungen entgegensetzen, als trotz Der französischen Stimmung unserer Stammes- genossen jcnscitS dcs Rheins diese durch Die verständige und praktische Richtung ihres politischen Verhaltens doch ohne Einfluß geblieben ist. Die Elsässer verzichten Darauf, eine unfruchtbare Opposition zu machen unD die Frondeurs zu spielen; sie verzichten auf Die Elegien unD stellen sich auf den Boden Der Thalsachen; sie entsagen einem angeblichen Patriotismus, welcher auf Pessimismus fpeculirt und bieten — wie Die in Straßburg durch eine Notablen- ... g, Dt. ■ x-M ®irD 6 M ■ 4 l ) §• 3 kommt mit einer unbedeutenden redaktionellen Aenderung zur Annahme der Bezeichnung „Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich" «om 1. Januar 1872 Oas Bedenken Reichensperger's (Grefe(D), bei der Abschätzung der Entschädiauna an dle bet leaende rvassuna" werden ptnfttmmtA nnnl P M n rtl rtl 0 H I H Xn.. Ct-u- -_L aC'2 ul - e • l ..... . » . . r.-* _ . _ ® £ r 3' r D q> II nach der verminderten Erwerbsfähigkeit könne es passtren, daß einem „Coupon- abschneiver" beide Bn'ne abgefahren werden, ohne daß er irgend welchen Anspruch auf Entschädigung hat, erledigt der Bundesbevollmächtigte Dr. Falk mit dem Bemerk n, daß, wo keine Erwerbsfähigkeit beschädigt wird, auch keine entschädigt werden könne. Schluß 4 Uhr. Nächste Sitzung morgen 12 Uhr. Tagesordnung: Fort- sehung der heutigen, dritte Lesung der redactionellen Aenderung des Strafgesetz, buchs, dritte Lesung des Gesetzes über die KriegSdenkmünze. Wahlprüfungen. Graz, 4. Mai. In Bezirke Neumarkt hat der Pfarrer die Schule eigenmächtig geschlossen und versiegelt, unter dem Vorwande, sie sei Stiftseigenthum. Oie Gemeinde, welche die Schule allein erhält, hat dieselbe wieder öffnen lassen. (N. Fr. Pr.) Dr. Schwarze (Dresden) tritt den Behauptungen Bebel'S entgegen, cS sei über das letzte Zwickauer Grubenunglück keine eingehende amtliche Untersuchung angestellt worden. Dos Haus tritt nun in die Specialdebatte ein. Zu §§. 1 und 2 hat Schulze (Berlin) seinen srühcrn Antrag bezüglich der Ausdehnung der erweiterten Haftpflicht für Eisenbahnen auf alle anderen größeren Industrien wieder auf- genommm; er motivirt dies mit der nothwendigen Gleichstellung aller Arbeiter. — Reichensperger (Olpe) befürwortet eine Declaration des Ausdrucks „höhere Gewalt" dahin, daß als solche nicht das Verschulden der Angestellten oder Arbeiter eines Betriebsunternehmers erachtet werden solle. — Ulrich (Geldern) beantragt die Gleichstellung der Bergwerke mit den Eisenbahnen. Jeder Fachmann wisse, daß der Nachweis der Verschuldung des Werkbesitzers bei Bergwerksunfällen geradezu unmöglich sei; die Befürchtung, das Gesetz möchte bei der principiellen Ausdehnung desselben nicht perfect werden, theile er nicht, denn die Regierung werde nicht die Verantwortung für die Zurückweisung des amendirten Gesetzes auf sich laden wollen. — Bundescommiffar Geh. Rath Achenbach. Als That- sache siche fest, daß die Protokolle über vorgrkommene Grubcnunsälle stets sehr erschöpfend bearbeitet werden, so daß sie einen ganz vorzüglichen Anhalt zur Be- urtheilung der Schuldfrage geben, wenn überhaupt ein Verschulden vorliegt. In dieser Beziehung entspreche die Vorlage sowohl dem Bedürsnisse als auch der auswärtigen Gesetzgebung, und es sei sehr bedenklich, über letztere hinauszugehen. In Deutschland ruhe der Bergbau zum großen Theile in den Händen des Mittelstandes, der kleinen Leute, das möge das Haus bet der Beschlußfassung wohl bedenken und mit Mäßigung vorgehen. — Dr. Hammacher empfiehlt die Annahme der Regierungsvorlage. Mit der obligatorischen Entschädigungsverpflichtung würden die Grubenbesitzer doppelt in Anspruch genommen, denn auf allen Gruben, welche von schlagenden Wettern heimgcsucht werden, sei der Lohn ein viel höherer wie auf den ungefährlichen Gruben. Nichtig sei ja allerdings, daß sich die Entzündung schlagender Wetter nach geschehenem Unglück nicht mit mathematischer Gewißheit nachweisen lasse, nicht minder richtig aber, daß fast jeder solcher Unfälle durch die Sorglosigkeit dcr Arbeiter entstehe. Mache man den Grubenbesitzer auch für die unabwendbaren Zufälle verantwortlich, so schädige man den Bergbau aus's Empfindlichste, indem man dem Arbeiter den Sporn für seine Aufmerksamkeit, Umsicht und Ausbildung nimmt. — Bnndesbevollmächtigter Geh. Ober-Justizrath Falk wendet sich gegen das Reichensperger'fche Amendement, das höchstens neue Zweifel über den Begriff der „höhern Gewalt" herausbeschwöre. — Gegen den Antrag des Dr. Bähr (Kassel): statt „höhern Gewalt" zu sagen: „unabwendbarer äußerer Zufall" wendet sich Dr. Schwarze (Dresden); erstere Bezeichnung impfehle sich schon deshalb, weil sie sich dem deutschen Handelsgesetze eng an- schlicße. — Bundesbevollmächtigter Justizminißer Dr. Leonhardt. Das vorliegende Gesetz weiche so weit von dem bisherigen Wege der Rechtspflege ab, daß die Jurisprudenz sich viel mit dcr Deutung desselben werde befassen müssen; das Haus möge deshalb die unvermeidlichen Schwierigkeiten nicht noch künstlich vermehren durch die Annahme der Amendements Bähr und Reichcnsperger. Auch Lesse (Danzig) bezeichnet diese beiden Anträge nicht nur als überflüssig, sondern sogar als gefährlich. — Bei der Abstimmung werden mit großer Majorität sämmtliche Amende- inrnls ubjjUrhnl und §. 1 in vrr Fassung dcr zwritrn Lesung definitiv genehmigt. Zu §. 2 liegen alle die Anträge wieder vor, welche bei der zweiten Lesung theils abgclehnt, theils zurückgezogen wurden; sie bezwecken einerseits die Aus- dehnung der Haftpflicht auf alle gewerblichen Anlagen, auf die landwirthschaft- lichen Gewerbe, auf die durch Dampf-, Wasser- oder Windkraft bewegten Triebwerke u. s. w., anderseits wollen sie die Haftpflicht des Unternehmers dadurch verschärfen , daß er im gegebenen Falle die Anwendung der erforderlichen Schutzvorrichtungen zu beweisen habe. — Nach unwesentlicher Debatte werden aber auch alle diese Amendements abgeworfen und §. 2 nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen. △ Parts, 8. Mai. Cluseret, welcher sich in Mazas befindet, soll Morgen nach dem Stadthaus: gebracht werden. — Nach dem „Salut Public" von Lyon soll früher DombrowSky einen Handlungsreisenden um 2000 Fr?, bestohlen Haden und deshalb zu acht Monaten Gefängniß verurtheilt worden sein. — Deguerry Pfarrer der Madeleine, gelang es durch Bestechung des Gefängnißwärters ru entkommen. 5 △ Paris, 8. Mai. Motd'Ordre enthält folgende Depesche aus Vincennes 10 Uhr Abends: Die vollkommenste Ruhe ist überall witder eingetretm Zahlreiche Verhaftungen haben stattgefunden. Einigen der Rädelsführer gelang es unseren Nachforschungen, welche so eifrig und sorgsam als möglich waren ru entgehen. ' » Vielseitigkeit der Aufgaben, welche die Frankfurter Conferenzen haben, läßt sich das Ende derselben natürlich nicht im Voraus bestimmen. Jedenfalls dürften die wichtigen Beratungen, welche jetzt im Reichstage bevorstehen und feine Anwesenheit fast unentbehrlich machen, kerne Verzögerung erleiden. Die erste Conferenz, welche am 6. staitfand, dauerte von 1—4i/2 Uhr. Favre fuhr, Frankfurter Blättern nach, zu der angegebenen Zeit in sein Hotel zurück; seine Miene war ernst und keineswegs zutrauensvoll. Kurz darauf trat Fürst Bismarck aus dem Schwan-Hotel und begab sich ohne Begleitung zu Fuß über den Steinweg nach der Zeil, wobei ihm die Menge stürmische Hochs brachte. Die zweite Sitzung der Conferenz, welche noch an demselben Tage folgte, währte von 8 Uhr Abends bis Mitternacht. Englische Blätter können sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, einige Sensationsnachrichten über die Veran- lassung zur Conferenz in die Welt zu senden. So wird der „Daily News" aus Versailles geschrieben, daß das Resultat (?) der Unterredung zwischen Jules Favre und Fürst Bismarck in Frankfurt große Besorgniß einflöße und daß die Beziehungen mit Preußen entschieden kritischer Natur seien. Der Glaube an eine deutsche Intervention greise immer mehr um sich und man spräche sogar von einem seitens Preußens angedrohten Plebiscit. Die Versailler Regierung verdoppele deshalb ihre Anstrengungen, um Paris zu nehmen. Noch weiter geht ein Korrespondent des „Daily Telegraph", welcher mittheilt, daß die deutsche Regierung Herrn Thiers telegraphisch benachrichtigt habe, wenn die Versailler Truppen nicht am 8. Mai in Paris seien, würden die Deutschen am Tage darauf dort ihren Einzug halten. Jules Favre habe den Auftrag, vom Fürsten Bismarck einen Aufschub zu erzielen, aber es sei fraglich, ob er mit demselben reussrren werde. t Eine Zusammenstellung der Verluste des norddeutschen Heeres in der Zeit vom 24. Juli 1870 bis 22. Februar 1871 liefert folgenoeS Gesammtergebniß: Offiziere, Aerzte, dienstthuende Fähnriche, Vicefeldwebel und Wachtmeistir 1167 todt (darunter auch 3 Pfarrer), 3098 verwundet, wovon 878 bereits wieder genesen, 16 vermißt. Feldwebel, Unteroffiziere und Mannschaften 15,244 todt, 65,552 verwundet, von 32,512 bereits wieder genesen, vermißt ca. 2000 Mann. Mit dem 1. Juli d. I. kommen neue Reichsbriefmarken zur Verwendung. f Herrn ThierS, dem „thränenden Manne von FerricreS", wird das Leben aber doch gar zu schwer gemacht! Die Pariser Communisten sitzen ihm so dicht an der Gurgel, daß er eben jetzt — ob mit oder ohne Thra'nen, bleibt vorläufig noch dahingestellt — den „eisernen Fürsten" um den Vandalismus anflcht, die „heilige Stadt" Paris durch die deutschen Barbaren zur Raison zu brin en, und schon belästigen ihn die belgischen Katholiken in einer von angeblich 100,000 Personen unterschriebenen Adresse mit der Forderung, die weltliche Macht des Papstes mit gewappneter Hand wiederherzustellen. — Die Belgier müssen übrigens doch recht naive Leute sein! lt I cf ßiirtruM w ^gfnbltdeR ;«(( M «“ tl*9t itmt «ni‘i|,innba,,rt> , als die SnMr :(f/ mh wirD die l «Mt ’ L hi-W j* end) ti A wende* [cnebmigt. tn Lesung tu Aus* mWch* len Trieb- iturd) »et* en Schutz* aber aut r zweiten Nnnahme. fatignng Coupon* Ansprüch fcem Be- nilchadigt z: Fort* iirafgesttz' engen. ile eigen* ea lassen« r.$r.) sind unt purtt die noch nicht i eeeoartet g Morgen von W [en Haden vlguerl!), s zn g.nctnaes, n. 3* * ;jrn, i* Amerik. Bonds Börsennachrichten. 9. Mai 1871. Actien. Frankf. Bank 134 Frankf. Vereins-Kasee 108 Darmst. Bankact. 347% Wien Bankactien 708 Galizien 248% Literarisches. Der große Krieg hat eine fast unübersehbare Reihe von Zeitschriften und Büchern hervorgerufen, welche ihn zu schildern und zu illustreren suchten. Eine hervorragende Stellung unter diesen einzunehmen, dazu bedurfte es außerordentlicher literarischer und künstlerischer Kräfte, und diese vereinigen sich in keinem Unternehmen in so reichem und glänzendem Maße als in der Zeitschrift: „flom Kriegsschauplatz" (Stuttgart, Hallberger), welche zwei-, ja dreimal in der Woche erscheinend — eine in der illustrirten Literatur unerhörte Thatsache — weitaus die größte Masse von Illustrationen brachte, und durch die ebenso gediegene als anziehend und verständlich geschriebene Geschichte des Kriegs, wie durch ihren übrigen Text, ihre Karten und Pläne an der Spitze aller ähnlichen Unternehmungen ging. Ein glücklicher Gedanke des Verlegers war es, was zuerst in Form einer Zeitschrift erschienen und das Gepräge einer solchen tragen mußte, — die Bilder konnten weder in geordneter Reihe folgen, noch bei der drängenden Zeit von gleichem Werthe sein — zu einem geordneten Buche, zu einer wirklichen Geschichte zusammenzufassen, seinen verschiedenen auf den Krieg bezüglichen Unternehmungen die besten, werthvollsten Bilder zu entnehmen, Pläne und Karten in noch reicherem Maße und am passendsten Orte einzureihen, um Alles recht anschaulich und klar zu machen und dazwischen unterhaltende Stücke aller Art einzureihen — kurz eine Geschichte des Kriegs dem Volke und Krieger zu bieten, wie es eben das Volk und der Krieger, der aus dem Felde heimkehrt, braucht und gerne liest. Das ist die Volks-Ausgabe „Dom Kriegsschauplatz". Wir wüßten kein schöneres und billigeres Geschenk für den Soldaten bei der Heimkehr, als eben dich Buch, und so sei es Volk und Krieger aus's Wärmste empfohlen! , „ 1882r 97-/8 „ „ 1885r 96V8 „ „ 1887r 97 Spanier, neuest. 3% 31% 1881r 99% + Paris, 8. Mai. Libhafte« Gefecht; alle Batterien der Versailler feuern. La Cäcitia ist bettlägerig in Folge eines Sturzes vom Pferde. — Eine ieHe MMHrilung der Versailler Regierung, wodurch der Municipalcougreß von «orveaux untersagt wird, findet vielen Tadel bei den Pariser Journalen. Dieses n,,bot wird die republikanische Liga nöchig-n, sich der Commune anzuschließen, nie Liga hat fünf Delegirte ernannt, die nach Bordeaux gehen und da» Zustande- linnen des Congreff-s mit allen möglichen Mitteln fördern soll. —Die Vendome, lastle ist noch unberührt. , , △ Versailles, 8. Mai. Die Batterien von Montretout haben heute Mor- ... jhr Feuer eröffnet. Morgen beginnt die große Kanonade. ' + Versailles, 8. Mai. Unsere Truppen werden, wie e» heißt, morgen da« k-°er der großen Batterie von 82 Geschützen bei Montretout eröffnen. — Eine Ldamalion der hiesigen Regierung an die Pariser enthalt folgende Stelle! Die «,-ierung wird euch dieselben Rechte ertheilen, wie Lyon und Marsetlle. Die Gierung betont sodann, daß sie frei gewählt und daß die Minderzahl e» sei, «eiche Frankreich jetzt von Pari» au- ihren Willen aufzwängen wolle. Dann z-ibt er in dem Actenstücke weiter: Indem ihr die Räumung verzögert, setzt thr einem neuen Angriffe der Deutschen au», den wie sie erklären, sie ohnet Er- lärmen auSzuführen bereit sind, wenn es uns selbst necht gelingt, den Aufstand >l unterdrücken. Die Proclamation wiederholt sodann die bereits gemachten Zu- Len wenn Pari» zur Ordnung zurückkchre, fordert die Einwohner aus, sich im echten Augenblicke selbst zu befreien; sollt- man sich aber g-nöthigt sehen, die llmwalluna anzugrcifen, so werbe die Artillerie bloß darauf gerichtet fein, een Thor it nehmen; sei man einmal in Paris, so erwarte die Regierung, daß die Ein- »ohner sich um die Rationalfahne schaaren! Es hängt von euch ab, den von einem Sturme unzertrennbaren Ausschreitungen zuvorzukommen, da ihr hundertmal starker leed als die ©eclirer der Commune. Schaaret euch zusammen, öffnet UN» die Shore, dann wird die Commune schwelgen und Ruhe, Ordnung und Ueberfluß 'werten rurückkehren. „ - _ M A Versailles, 8. Mai. Die Präsidentschaft der monarchistischen Neunton »kS Reservoirs ist durch neuliche Abstimmung Moulin, dem ehemaligen Ober- däector im Cultusministerium unter der Juliregierung, übertragen. Vor ihm war Lrnoist d'Azy Präsident der Reunion gewesen. A Versailles 8. Mai. „Paris-Journal" meldet, daß Gambetta noch sicht verhaftet, jedoch nach allen Seiten hin ein Vorführungsbefehl gegen ihn er* lö^en A London 8. Mai. Fürst Bismarck forderte angeblich die Neducirung ttr Pariser Truppen auf 100,000 Mann und protestirt gegen die Stärke der üitillerie, welche der abgeschlossenen Convention zuwider set. △ Wien, 8. Mai. Der österreichische Gesandte beim Papste ist abberufen »ordkn. s«tcr^ tz. Mai. Der österreichische Gesandte Graf Choteck reist, M Finanziragm zu erledigen, nach Wien. — Der Czaar wird nach seiner^Ruck- 'lehr von Deutschland den Kaukasus und dleKnm bereisen und auf seiner Wecker* reife mit seiner Gemahlin in Rom zusammentressen. Freust- 4%0 9 Oblig. 94 Frankf. 3%*% Obi. 82 Nass. 4%u o Obi. 93% Kurhess. 4% „ 85% Gr. Hess. 5"/g Obi. 1017/ö » » 40/0 n 92 „ „ 31/2% n - Bayer. 5% „ 100% „ 4%% 1jährige 96% n 4O/o 1jährige 90 Würtemb. 4V2% Obi. 94% Baden 4%*% Obi. c. E. L. 94% Gesten. Silberrente 55% „ Papierrente 47% n 5% M. steuerf. — Act len« Oest. Creditact. 266 5% östr. F. St. E. B. 401 Lombard. Bahn — Ludwigsh.-Bexbach 170 Maxbahn 115% Bayer. Ostbahn 129 Hess. Ludwigsb.-Act. !471/4 Alsenzbahn-Actien 85% Oberhessen „ 71 Weclisri. Amsterdam k. S. 100 Augsburg k. S. 99% Berlin k. S. 105 Bremen k. 8. 97 Cöln k. S. 104% Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 1u4% London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95 Wien k. 8. 95% ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 3%% G. Prioritäten. 3% oster. Stsb.-Prior. 567/g 3% öst. s. Lombard 73% 3% Livorneser 32% 5% Toscaner 50% 5u/q Elisabcth.-Prior. 77 do. II. Emiss. 75% Geldsorten. Pr. Cassen-Sch. 1 44%-45V2 Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—47 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. 10 St. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 26—27 Engi. Sover. 11 54—58 Kuss. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 AnlelieiiKioose. Kurh. 40 Thlr. Loose 65% Nassau 25 fl. 39 40 o bayr. Präm.-Anl. 107% Ansbacher 7 ü. 12 4% badische Loose 106% Badische fl. 35 Loose 60% Oestr. fl. 250 v. 1854 72% 1858r Prioritatsloose lo4% 1860r Loose 79 V4 1664r „ 119^/4 Braunschweiger 17 Stadt Madrid 81 Allgemeiner Anzeiger» Besondere Bekanntmachung. Oeffentliche Aufforderung. 1871) Nachdem der Kaufmann Eduard Spier von Gießen mit der Mehrheit seiner aerichtschekannten Gläubiger em Arran- fieir.ent abgeschlossen, dessen Elnstcht den Interessenten in der Registratur des unter- ieichneten Gerichtes freisteht, werden etwarge eeeichtsunbekannte Gläubiger desselben auf- ees ordert, binnen 14 Tagen ihre ^orderun- gen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden und etwaige Einwendungen gegen das Krangement vorzubringen. widrigenfalls ohne Rücksicht auf sie lediglich nach Laße der Acten verfügt, das Arrangement auch fleeignetenfalls bestätigt und in Vollzug ge- ’ÄAn 29. April 1871 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Versteigerungen. 1912) Die Grasnutzung von den Böschungen an der Wieseck, am Stadtringgraben unb an den Wegen soll Freitag den 12. Mai d. I-, Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Wieseck- brücke. “ Gießen, den 8. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen 93oflt_______________ Holzversteigerung. 1955) Freitag den 12. Mai, von Vormittags 8 Uhr an, rsollen in dem Vollarer Gemeindewalde, Dl- Itricten Pfaffenstrauch und Kopf, nachver- ' zeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert 1 verden, als: r. 22 Stecken Buchen-Scheidholz, * 14 „ „ Prügelholz, 10 „ „ Stockholz, 112759 Wellen „ Reisholz, 51/4 Stecken Nadel-Scheidholz, ! 40% „ Prügelholz, I 16% „ „ Stockholz, 11075 Wellen „ NeiSholz, 129 Nadel-Stämme mit 2487 Cubikfuß, 14 „ Stangen „ 72 „ Mit der Versteigerung des Stammholzes wird im District Pfaffenstrauch begonnen. Lollar, den 9. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. Holzversteigerung. i Carl Wenzel y SelterSweg C. 101, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in: Flanellhemden, Unterjacken, Unterhosen in Wolle, Baumwolle und Seide; Glace- und Sommer-Handschuhen; Weißwaaren, Hosenträgern, Socken, Halsbinden, Kragen und Manscheilen- knöpfen; Brocheu, Ohrringen, Zahnbürsten und Seife rc. 1904) Freitag den 12. Mai d. I, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Watzenborner und Steinberger Gemeindewalde, Districten Trisch, Goldkopf und Pohlheimerwald, nachverzeichnete Holzsortimcnte öffentlich versteigert werden , als: 2% Stecken Buchen-Prügelholz, 1275 Wellen „ Reisholz, 42 Stecken Eichen-Prügelholz, ' 4 Stockholz, 2275 Wellen „ Reisholz, 13 Stecken Nadel - Prügelholz, 6% „ „ Stockholz, 1000 Wellen „ 9teisholz, WO „ Dörner, 9 Eichen-Stämme mit 92 Cubikfuß, 17 Nadel- „ „ 300 7 Eichen-Stangen „ 15 „ 300 Nadel-Stangen „ 180 „ Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde am Trisch, an der Grüuinger Straße. Watzenborn, am 6. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn Schäfer. Feilgebotenes. ß Der wcstphällsche Hof. eine halbe Stunde von Gießen, an der Chaussee nach dem Hinterland gelegen, bestehend in Wohnhaus, Nebenhaus, Saalbau, Lagerhaus, Scheuer und Stallung, mit 1' 2 Morgen Hausgartcn, in welchem früher Wirtbschaft und zuletzt Cigarrenfabrikatiou betrieben wurde, ist wegen Auflösung des Geschäfts zu verkaufen. Es können auch ungefähr 6 Morgen Ackerland und Wiesen, sowie die vollständige Einrichtung zu einer Cigarrcnfabrik abgegeben werden. Auf srau- kirte Anfragen erlheilt nähere Auskunft die Exped. des „Wclteraucr Boten" in Butzbach. Rascher Ausverkauf pi bedeutend herabgefetzten Preisen. 1939) Dcr Ausverkauf ter zum Nachlaß des verstorbenen HutmachcrS Julius Werner dahier gehörigen Waaren, bestehend in modernen Winter- und Sommerhüten für Herren, Hutschachteln, Taschenhutbürsten, Filzstiefeln und Filzschuhen beginnt Donnerstag den 11. und endigt Montag den 15. dieses Monats. Der Laden im Haufe der Frau Kreiling am Kreuz ist^Vor- mittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr geöffnet. Gießen, den 9. Mai 1871. Der gerichtlich bestellte ErbschaftSeurator: M. P i l g er._______________ § Mein Tuch und BukSkitt KLager, billigen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marktstraßc 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistor. | fi. R i'l li s a7n f ti, Mäusblirg Lit D. Nr. 9, empfiehlt sein Lager in Herrn-Wäsche, als: Hemden in Leinen und Shirting, Kragen und Manschetten, Chemisetten, wollenen Hemden, Jacken und Unterhosen, Sommer-Unterhosen und .Jacken, Glace-, Wildleder- und Sommer-Handschuhen; daö Neueste in Shlipsen und Cravatten, Hosenträgern, Socken, Kragen- und Dianschelten-Kuöpfen, sowie Papier-Kragen, -Manschetten und -Chemisetten zu 18 fr. pr Dutzend, in reicher Auswahl. Rr. 108 Die Aufträge übernimmt: I. Schlund, Schloßgasse. Betreffen! i', 1856) Eine Familie von 3 Per- ■ V lonen sucht für den 1. Juli eine Itnhö Alt« rx , ) . ...... l . . . . (P *♦* ♦ * * V W- Klee, am Markt -l)t ü l l e r L K a u s f m a n n. j _------- ---—r~TOM—^ frucht- und Mchlpeeise m vecflosseucr Woche von nachbenaunten'Ottkn und Fruchtmärkten. Walzen. Korn. Gerste. Spclz. ! Hafer. Linsen Auf dem Mit.- Auf dem Mit.- Auf dein stärkt preis Markt »preis Markt Kartoffeln Fruchtmiirlte. Mai. Mit. Markt preis preis Markt c, ~ fl.jkr. ff-i fr. fr. frjfr. fr. fr. M. j M. M' | M. M. । M. M- M 7 40, 9 49 9 | d 49 3 I 7 — 41 Normalgemicht per Malter: 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. -n Ukllv.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in GIchm, 5 6 15 8 274 41 1 M. 3 1 empfiehlt (1141) 6. 6. 6. 5. Auf dem Markt Be-elw Atmeiiten, i Auf dem Markt Wicken. Aus dein Mis t Die eutoi Von den deS Lehms Büt (nicht wie früher Wir bcc leisten und dem , Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach Mainz Tuffsteine für Fachwerk und Kamine Auf dem Mit- Markt preis 1951) Ein Laden nebst Wohnung ist in Lit. D. Nr. 86 zu vermiethen. S. Katz en st ein, Holzhandlung. 4 ift eine möblirte freundliche Stube mit Alkoven zu vermiethen. Um die > E Folgendes bi 1) die \ 2) da ( n Feie 3) hat besti 4) hat 3,53 5- The Greshain. Englijche Lkbensversicherungs - Gesellschüft in London (Nr. 63i (Nr- 631 (Nr. 635 Mathen und St< Gießen, den M- 29 22 M. 3 4 1847) Mehrere lackirte Bettstellen und polirte ovale Sopha-Tische stehen zu verkaufen bei 0 (5. Stückrath, Schreiner, in der Sandgasse. ' 4U. -- 7 58 - 8 1 - 240 lös ]() 15 30 :i: 'BaiiCn 2°°- K°rn IM, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, ErbftnH^H^ Redaction Druck und Verlag der Brühl'sch Alpftlüicm (Borsdorscr), heute ein frisches Stück in Zapf genommen, zu Maiwcm sehr zu empfehlen, bei (1884) H. Schm all, Lindenplatz. p,II Dank! 1952) Das von Ihnen im vergangenen ^ahie bezogene Heilmittel des I>r. meomp. in Frankfurt a. M. sub R. 11. 1<) arefzrigeben. L.1.94^ Sroei indnanberge^cnbe Zimmer, N-u-nweg°B/lo1 ' flnb 3U oermict6m r19JP ®in braves Kindermädchen wird gesucht. Von wem ? sagt die Exped. d. Bltts. Ungarische Prämir» fl.-JOO-fiiurr. Ziehungen um Io. Mai, 15. August, 15. November, «5. Februar. Haupttreffer: fl. 230.0««, 200,000, 130,000, 100/000 re. rc. ,, m . ->cdes Loos muß mit mindestens fl. 104 actoncn ivcrdcn Di- | Gewinne erleiden keinen Stcncr-Abzng. 9 5 9 Wcm i g,„sr 8co!e su'd bei Men Bank- und Wcchsclhänscrn des In- und 8 Auslandes zum feweiligeu Tages-Coursc zu haben. nr, mit Preis - Angabe wolle man hl Remagen M. 18 72 1922) Am 20. Mai a. c. Aidet die Ziehung der Obligationen der Stadt Barletta statt Prämien: Frcs. 2,000,000,1,000,000, 500,000,400 OOft 300,000, 200,000, 150,000, 100,000 u. s. w' ' Jede Obligation muß mit mindestens Frcs. 100 znrück- ^ahlt werden. Die Nückzahluug mit Frcs. 100, sowie die Zahlung tci $ranucn' erfolgt m effectivem Gold und stets ohne fcalickeii Steuerabzug in Barletta, Paris, Florenz und Neapel Nota. Die schon gezogenen Obligationen behalten das Anrecht auf alle späteren zur Berloosung kommenden Prä- mien und kann demnach ein und dieselbe Obligation mefv rere Male mit Prämien gezogen werden. 9 meS' Original-Obligationen von Frcs. 100 sind erhältlich rum Preise von Frcs. 5 5 — Thlr. 14. 20 Sgr. — fl. 25. 40 fr. bei allen Bank - und Wechselhäusern des In - und Auslandes. Mir.- preis fl.!kr. 1745) 3. Blochsche Hosschönfärberei in Darmstadt cv o- r . empfiehlt sich: 3m Farben der Damengardcrobe - Gegenstände aller Art, sowie auch Tucke M Möbelstoffe. ’ ’ Im Waschen weißer und farbiger Seiden- und Wollstoffe. 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P. 166 franco an die Annoncen - Expedition von Haafcnftein & Vogler in Frankfurt a. M. gerich- tet, finden prompte Erledigung Flrchtenkrante und Lruftleidcnde he:lt 6>r. IochhcLm in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (787) 1958) Ein Familienlogis. bestehend aus 3 bis 4 Zimmern und Zugehör, ist in Vit. A. ioozj ^inme ä Vir. 191 zu rermiethen und Anfangs August ren finden Arbeit Zu bezrei/eu. 1950) Luccrncr, rotben unb weißen «kcfflmcn , Grasfomcn, künstliche Dünger, Viehsalz in Säcken, ä luu Pfd. uub 00 Psd., impstehlt Emil Pistor. ÄnBilkgcnlrauiphTerdauungs- schliiliche rc. rc. Leidenden wird das fast 50 Jahre segensreich wirkende Dr. med. Doseks'scheHeilmittel em- ^Schrlst darüber gratis in der Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Docckö, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (896) 1938) Ein schöner Confirmanden-Rock, wenig getragen, ist billig zu verkaufen bei Schneidermeister Netter, Seltersweg. 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