'§rns vierteljährig 1 ft 12 ft. *1 Sringerlohn. Durch die xest bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Ojchencr Erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS. Expedition: Canzleiberg Lit. D. Nr. 1. M Anzeige- und Amtsblatt flir den Areis Hießen. «N. ‘ Samstag dcn 11. März 18/1» Up, Bestellungen auf den Giestener Anzeiger werben noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Eonzleiberg 99.1, als auch bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. 4 Pfund gemischtes Brod 21 fr. 10. März. fc eher für tie Irupttnbe^orMrung M Himmel« beleuchtet die schönste Sonne die Schändung unserer grotzen . . ~ rinder (ShiMhfM ,'tt Bari« Ipft. Aber da« Bedürsniü. ru sehen 1 i, bifalblättni 'ttfifle unser llt dir b mögluLß #-1 : «btt M orHandlung e. ad: Nichm. ?n von emen. irog v.a lQ Diensten. r Ititlingrn. o.m.a Tf», Wnnmiinn der De- daü der Papst aar nicht ernstlich daran dcnft, Rom zu verlassen, sondern daß er Frnd7n-^-stimmüng-n°unIitteIbIr in den französischen in der non irgend einer Regierung an ibn ju richtenden au-druckiichen E nladung P n nner ülniiübruna beanffen und durste nur noch nur ein Presstonomittei fehen wurde, die ttalienische^ Regierung mürbe zu machen Wahrend einiger Stunden ist Paris leer. Aber das Bedürfniß, zu sehen und sich zu bewegen, trägt den Sieg davon, und ganz Paris geht aus wie aus einem Ameisenhaufen. Das Temperament ist starker . . . Leider! Wir fürchten sehr, doß unsere Bevölkerung immer dieselbe sein wird, mit allen ihren Fehlern und allen ihren Vorzügen ; eine wesentlich dem Weibe ähnliche Bevölkerung, des tugendhaftesten HelvenmutheS wie der tiefsten Schwäche fähig, von dem äußersten Wider- stände bis zum äußersten Aufgeben des Widerstandes übergebend und mit gleicher Leichtigkeit verstehend, zu sterben oder sich zu ergeben. In diesem Augenblicke lesen wir die Depesche des Kaisers von Deutschland an den König von Bayern, und es wird darin nach den üblichen Danksagungen an die Vorsehung gesagt: „So endigt ein glorreicher, aber blutiger Krieg, welcher uns durch eine Frivolität ohne Gleichen ausgebürdet worden war." Denken wir reiflich über diesen harten Ausspruch nach, und seien wir nicht mehr ein frivoles Volk." Der „Karlsr. Ztg." wird aus Wien vom 27. Februar geschrieben: „In den hiesigen katholischen Kreisen, welche sich genauerer Beziehungen zu Rom rühmen, bestätigt man, dc.ß der Papst allmählich bei fast allen katholischen Regierun- gen angefragt, in wie fern er bei einer eventuellen Verlegung seiner Residenz ein willkommener Gast in allen Ländern sein würde. Man macht aber gleichzeitig kein Hehl daraus, daß zwar keine Regierung die ihr zugedachte Ehre geradezu abgelehnt, keine jedoch die betreffende Anfrage mit mehr als ganz allgemeinen höf- lieben Phrasen beantwortet habe. Es läßt sich zudem mit Leichtigkeit berauslesen, Brodpreise vom 12. bis 18. Mär; 1871, nach einen er Erklärung der Bäcker; , 2 Pfund gemischte« Brod IQ'/, kr. 4 Pfund Roggenbrod 18 kr. 2 Pfund Roggenbrod 9 kr. und ihr umfangreichere Eoncessionen an seine souveräne Stellung abzuringen." Das belgische Blatt „La Paix" macht folglNde picante Bemerkung: „Die Muse der Geschichte, welche in ihrem 4000jährigen Lauf viel gesehen und erlebt, wird mit grauender Bewunderung die Ereignisse der letzten 7 Monate buchen; nach einigen Jahrtausenden wird sie den Vorwurf der Uebertreibung auf sich laden; penn die kurze Zeitperiode, die sie beschreibt, scheint ja dem Gebiete der Mvtho- logir der alten Götter — und Heldensagen entnommen! Eine halbe Million Kriegsgefangener, Hunderte von Meilen von ihrem Daterlande in Gefangenschaft weggeführt, Heere von 150,000 Mann in einem Netze, wie Finken, gefangen, die stärksten Festungen, die den Beweis ihrer Schwäche lieferten, die Hauptstadt der civil sirten Welt in einen Zustand gebracht, in welchem sie mit Heißhunger Ratten verschlingt, die französische Nationalversammlung tagend in einer untergeordneten Provinzialstadt, ein preußischer Fürst in Versailles zum Kaiser gekiönt, Republikaner, welche dem ersten Glaubenssatz der Dcmoeratie, dem allgemeinen Stimm- recht, in'S Gesicht schlagen, das Standbild Napoleons 1. von dcn Bewunderern |00n Thiers und Beranger an den Meistbietenden verkauft — dos sind die Ereig- schreiben wir oren berechnen Güterzug „ oh Pen.-Bä- f II. UL CL Gießen 10. März. Dem Berliner Sanitätszug Nr. 8 , geführt durch Herrn Professor Dr. Mosler, dessen vorzügliche Einrichtung von vi-len Dcwodnern hiesiger Stadt noch gestern Morgen in Augenschein genommen wurde, ist beute Morgen 4 Ubr in Friedrichsfelde bei Mannheim ein Unfall begegnet. Durch falsche Wetchenstellung fuhr in denselben ein anderer Zug, der Arztwagen ist zertrümmert, das Leben des Professors und des Assistenten Scholz ist wunderbar gerettet, glücklicherweise ist fern Menschenleben geschädigt. Darmstadt, 8. März. Nach dcn gestern und heute kingelangten Berichten der Wahlcommiffare haben die Wahlen der Abgeordneten für den Reichstag in dem Großherzogthum Hessen folgende Ergebnisse geliefert: Generationen, die uns folgen werden, das Feldgeschrei der Rache zurusen. An diesem Schmerzenslager, auf d-m das erdrosselte Frankreich liegt, hätten wir nur zwei Worte als Grabrede zu sagen: „Schweigen, Geduld." Das dritte Wort, wir haben nicht das Recht, cs auszusprechen; wir haben nicht das Recht, über das Blut und das Leben derjenigen zu verfügen, die nach uns kommen werden; unsere einzige Pflicht ist, sie fähig zu machen, frei durch sich selbst denken und handeln zu können, und sie allein werden eines Tages das Recht haben, zu entscheiden, ob sie das Blut ihrer Väter durch die Rache wieder kaufen wollen. Es ist für uns genug, ihnen ein zerstückeltes und seiner Festungen beraubtes Da- terland zu lassens und eine Schuld, die auf den Kindern ihrer Kinder lasten wird. Und wer weiß? Wer weiß, ob die Gefühle schrecklicher Bitterkeit, welche die ernsten und überlegenden Herzen drücken, einige Jahre überleben werden! Man skhc sich nur das Schauspiel an, das Paris darbietet. Mit einer letzten Ironie plutementS, welche nach den !,*•**•••—,.....- » . , Schnellzug Ltsitz zuruckkedren, ist bereits in voller Ausführung begriffen und durfte nur nott. L 11- W-CL Ourd) die erwähnte Vorauf',endung des Materials einen Aufenthalt erfahren. Abds. Wie die „Provinzialcorrespondenz" meldet, ist von einer längeren LandeS- grauer, wie sie mehrfach als bevorstehend angekündigt worden ist, in Regicrungs- id: kreisen nicht die Rete. Wohl aber wird nach der Rückkehr ^r. Majestät des Käsers voraussichtlich eine allgemeine kirchliche Dank- und Gedenkfeier mit Bezug auf den Krieg, seine Opfer uno Erfolge stattfinden. Das „Journal des Debats" schreibt: Jetzt, da es ohne NachtheU geschehen kann, den Sieger die Situation sehen zu lassen, in der wir uns befinden, jetzt fann man es sagen, Frankreich war völlig außer Stande, den Krieg sortzusctzen, ungeachtet seines Patriotismus, ungeachtet seiner leidenschaftlichen Anhänglichkeit an dieses unglückliche Elsaß, welches die Gewalt ihm entreißt, uno an dieses arme »erstümmelte Lothringen, welches seine hauptsächtliche »Ltadt, sein Bollwcrck, J vir reine Jungfrau, wie man es nannte, unter das Joch Deutschlands abtr-tt, 9tflen welches es uns so Unge Zeit beschützt hat. Nein, Frankreich konnte cen Jhieq nicht fortsltzen- Es sind besonders die Deputinen von Paris, die im ^nne drs Krieges aufs Aeußerstc gesprochen haben. Paris ist leider außerhalb der Debatte; wenn der Krieg fortgesetzt wurde, so ^vare^auf alle Fälle Jein \ gelähmt gewesen, weil es captulirt hatte. c au, aue saue je™ Wiv.rstand n.sse, welche man einst nach 4000 Jahren an een Ufern re« M'ffoiri nicht glan- hmt'gewesen, weil e« erfuhrt hatte. Die Provinz allein wäre es gewesen, den wird wenn die Bckoung, jn»besten «ÄT Ä M Ku ÄeT »e^L» wen sich .ungezogen ha.,. mit einem tir clen ßug nach Bordeaux gekommen, ohne die verschiedenen -Depeie. timer.t« .u durchreisen, ohne ju beobachten, ohne zu hören, wo« man dort steht, t0« man toi, hört. Mobilisirte Rationaigarden, da« ist ungesahr alle«, was zraakreich noch gegen die Preuhen aufstellen konnte, und jene haben nur schlechte Waffen, Offiziere ohne irgend welche Erfahrung; ihr Unterricht ist kaum an gefangen, sie lennen kaum die Führung dieser Pistonflinten, mit «eichen man sie eigen da« preuffische Zündnadelgewehr geschickt haben würde, oder diese sogenannten »erbesserten Gewehre, die in Amerika oder anderswo gekauft worden sind und lon denen sich herausstellt, daß sie von der schlechtesten Qualität und zu l-dem hl,brauch unfähig sind." Do« „Journal de« Dcbat«" bringt ferner einen lange- ren Artikel aus der Feder John Lemoinne's, dem wir folget.de Stelle entnehmen. Menn wir egoistischen und persönlichen Gefühlen gehorchten, so wurden wir den Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abboien lassen, erhalten denselben für den Monat März zu 2» kr. *re|8e and d«ManJ Die Rückkehr der Truppen wird, wie wir hören, Durch die Vorauf'endung sowohl deS eigenen wie des noch nicht nach Dcutscbland übcrgefudrten Beutematc- । liül« noch einigen Aufenthalt erfahren. Dem Vernehmen nach ,ind dadurch gegen- väitia die im deutschen Besitz befindlichen Bahnverbindungen nach PanS beinahe ausschließlich in Anspruch genommen. Es gilt von dort nicht nur den eigenen Waaerungspark von mehr als 500 Geschützen, sondern zugleich die mit der Ea- Mlation der feindlichen Hauptstadt gewonnene ungeheure Siegeebeute den Trup- vm neck vorauf zu senden. Wie verlautet, werden zunächst Metz und Straßourg tie Depotplätze für das erbeutete Material an Geschützen, Gewehren, Fuhrweiken, Waffen rc. bilden. Als Grund hierfür wird angegeben, daß sich einmal in den veulschen Rhcinsestungcn schon ein so immenscS Material angehauft befindet, daß t Mehraufnahme geradezu unmöglich erscheinen muß, und daß zweitens durch fcflht Deponirung die Eisenbahnen wieder um V -J- v'6 in Beifügung gestellt werden können. In Mainz allein sollen zur Zeit zwischen 250 000 bis 300,000 erbeutete Gewehre niedergelcgt sein, tote nicht minder die w/m Köln, Koblenz, Saarlouis, Rastatt und Wesel aufbewahrten eroberten Geschütze nach vielen Hunderten zählen. Ebenso sind alle diese festen Platze mit . tz^ngenen überfüllt. Vielleicht daß diese mindestens theilwcise vermittels der 1 tzt „ mpffneten belgischen Bahnen in ihre Heimath zuruckbesordert werden. Für die in "1 ttn Küstendistricten internirten Gefangenen soll diesseits die Uebersührung derselben I nad) Frankreich zur See vorgeschlagen worden sein, doch scheint die Absicht ver- ! mittels der französischen Transportflotte auf Dem Heimwege zugleich einen 2bei ter deutschen Armee und namentlich das 1. und 8. Armeekorps nach Deutschlan 'M Lbenusühren, ein Entgegenkommen französischerseits nicht gefunden zu z)aben. Der : Morsch bis zur Grenze wird unter diesen Umständen, wie schon gemeldet, voraus- ; sichtlich von dem größten Theil der deutschen Truppen zu Fuß zuruckgelegt werden. Die voriuaSweise zum Etapplndienst verwendeten mobilen Landwehr- und Reserve- Visionen werden, wie man hört, diesen unverzüglich antreten, wenn die Heertherle dtt mobilen Feldarmee ihre b sherigrn BesatzungSdistricte erreicht, und die zum Strbleibcn auf französischem Boden bestimmten Linientruppentheile die von den -- Landwehren bisher besetzten Garnisonen übernommen haben. Dburlaubungen in ■u — Miafsendem Maßstabe dürften dem indeß noch vorangehen. Die dem Werder (eben zugetdcilten, wie die vor Belfort und ,rn Elsaß verwendeten Landwehren _ miden zu ihrer Rückkehr Die süddeutschen Bahnen benutzen. Als,Endtermin ^der Heimkehr der deutschen Armee wird Ostern angenommen III. IV. V. VI. Herr Rentner Die IUI uit, wktLye wayreno feeys Monaten nicht aufgkyort haben, uns zu verthei- dlgen, und der unveränderlichen Anhänglichkeit an unser Vaterland, von dm! wir gewaltsam weggeriffen worden sind. Wir werden Sie mit unserem Wunsche! begleiten, und wir erwarten mit vollem Vertrauen in die Zukunft, das da- Wilhelmöhöhd, 4. Mär, Mit dem beutln Tage «,6rt das halb- Jahr, Prinzen Preüß^im UJSÄ’« s mit dem Taae beaann. an Dem Der bet Kedan in „»c. x.-, .......... o ______ v o soll, 7‘A 4- Berlin, 9. März. I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Or^ ganisation der Rentämter Reinheim und Groß-Umstadt betreffend. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnäbigst zu verfügen geruht, daß die seither zu dem Rentamte Groß-Umstadt gehörigen Orte und Gemarkungen Oder- Klingen und Rieder-Klingen von diesem Rentamte getrennt und für die Folge dem Rentamte Reinheim zugetheilt werden. V - VII. Übersicht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfniffen in den Gemeinden der Kreise Binnen, Alsfeld und Wimpfen. (Nr. VIII—X bereits mitgetheilt.) Die Vertreter von Elsaß und Lothringen haben vor jeder Friedens-Unter- Handlung auf dem Tische des Hauses eine Erklärung niedergelegt, welche auf das förmlichste rm Namen der genannten Provinzen ihren W llen und ihr Recht französisch zu bleiben, bekräftigte. Jeder Gerechtigkeit zum Trotz und durch einen gehässigen Mißbrauch der Gewalt Der Herrschaft des Auslandes überliefert, haben wir eine letzte Pfl.cht zu erfüllen. Wir erklären noch einmal für null und nichtig einen Vertrag, der ohne unsere Zustimmung über uns verfügt. Die Zurückfor- derung unserer Rechte bleibt für immer Allen und Jedem in Der Form und Dem Maße offen, welche uns unser Gewissen eingeben wird. Im Augenblick, wo wir diesen Saal verlassen, in welchem zu sitzen unsere Würde uns nicht mehr gestattet , und ungeachtet der Bitterkeit unseres Schmerzes ist der letzte Gedanke welchen wir im Grunde unserer Herzen finden, ein Gedanke der Erkenntlichkeit für die, welche während sechs Monaten nicht aufgehört haben Die Gesammtzahl der abgegebenen Stimmen betrug 5147. II. Wahlkreis (Friedberg-Büvingen-Vilbel) Herr HofgerichtSadvocat Frei- Herr von Wedekind zu Darmstadt. Derselbe erhielt 6115 Stimmen; auf Hofgenchtsrath Buff zu Gießen waren 3622 Stimmen gefallen. Die Gesammtzahl Der abgegebenen Stimmen betrug 9761. Wahlkreis (Alsfeld-Lauterbach-Schotten) Erbgraf Friedrich zu Solms- Laubach Erlaucht in Arnsburg. Derselbe erhielt 4759 Stimmen; auf Professor Dr. Oncken in Gießen waren 3809 Stimmen gefallen. Die Gesammtzahl der abgegebenen Stimmen betrug 8586. Wahlkreis (Varmstadt-Groß-Gerau.) Herr HofgerichtSadvocat Dr. Karl Johann Hoffmann zu Darmstadt. Derselbe erhielt 6375 Stim- IX. Wahlkreis (Mainz und die übrigen Theile des Kreises Oppenheim). Herr Ludwig Bamberger zu Mainz. Derselbe erhielt 7306 Stimmen, auf Herrn Domcapitular Moufang waren 5727 Stimmen men; auf Hofgerichtsrath Hallwachs waren gefallen 3484 Stimmen. Im Ganzen wurden 10,206 Stimmen abgegeben. Wahlkreis (Dieburg-Offenbach). Dort wtrd noch eine engere Wahl nöthig, indem, bei einer Gesammtzahl von 16,188 Stimmen, Herr HofgerichtSadvocat Dernburg zu Darmstadt 6388 St., Herr Kreisrath Küchler zu Dieburg 5372 Stimmen, Herr Provinzial-Director v. Starck zu Gießen 1458 Stimmen und Herr Wolf von Büdingen 2970 Stimmen erhielten. L Wahlkreis (Gießen-Grünberg-Nidda) Herr Freiherr Adalbert von Nordeck zur Rabenau zu Friedelhausen. Derselbe erhielt 5107 Stimmen. Hner Hofes, beziehungsweise auf dessen Anordnung von Seiten des dazu herae. schickten Personals zu Theil wurden, so sind dieselben von Anfang bis zu EnDe die gleichen geblieben; er wurde eben mehr als G^st denn als Gefangener behandelt, entsprechend der Machtstellung, welche er bis zur Gefangennahme inne ba"e, und zum Theil wohl auch jener Rücksicht auf Gegenseitigkeit gastliche Eourtoisie, die er bei früheren Anlässen unserem Monarchen gegenüber bethätigt hatte. Das Leben im Schloß war mit Ausnahme der Tage, welche der Capitu, lation von Metz unmittelbar voravsgingen und ihr zunächst folgten und in denen auch die Kaiserin Eugenie hier anwesend war — diese vom 2. bis 4. Nove«, ber — sonst ein sehr stilles und regelmäßiges, einen Tag wie dew anvern gleich' verlausendes. Im Derdältniß zu Der Dauer des Aufenthaltes war auch die ZM derjenigen, welche, zur kaiserlichen Umgebung von früher her geyörend, hier ihren Besuch absiatteten, außerordentlich gering. (K. Z.) Bordeaux, 2. März. Die Deputaten von Elsaß und Lothringen haben ihr Mandat niedergelegt. Das Schreiben, welches dies der Kammer anreiat lautet: 8 b' VIII. Wahlkreis (Bingen-Alzey und Theile des Kreises Oppenheim). Herr HofgerichtSadvocat Dr. Metz I. zu Darmstadt. Derselbe er- hielt 11,390 Stimmen, auf Freiherrn Heinrich von Gagern waren 4018 Stimmen gefallen. Die Gesammtzahl der abgegebenen Stimmen betrug 15,664. u - y/ r r®u^e von Frankfurt em. . ciii.ee '’ Bismarck traf heute Morgens 71/2 Uhr auf Gelegenheit hatte, ihn auf einer ä^n^®Äf "" Wohlsein hier ein und wurde daselbst von man sich davon überzeugen, daß die diesige vortreffliche Luft Die beste Wirkung 'Ubhr^ren hochgestellten Beamten empfangen. auf ihn auSgeübt hat. Sein Aussehen ist um vieles besser, als zu der 4eit DaL'ff 9' Marz. Die Börfenhalle" schreibt: Gladstone uno Gran- er hinkam. Was cie Aufmerksamkeit anbelangt, welche ihm von Seiten des Ber kaum etwas Anderks zu thun, als unaufhörlich zu versichern, daß sich d *on öe,tcn England wahrend des Krieges weder erbärmlich noch ungeschickt benommen habe. Wahlkreis (Bensheim - Erbach - Lindenfels. Neustadt). £... ~........ Martin zu Auerbach. Derselbe erhielt 7304 Stimmen; auf den Herrn Freiherrn Heinrich von Gagern waren 7064 Stimmen gefallen. Gesammtzahl der abgegebenen Stimmen betrug 14397. VII. Wahlkreis (Heppenheim-Worms-Wimpfen). Resultat officiel noch unbekannt. welche- mit dem Tage beginn' an dem der bei Sedan in G ngschtgekm. ? e En.schLdLna Zn W ? « « erfahren, ■« Kaiser Napoleon hier eintraf. In den nächsten Tagen! viellnch. morgen l^be WeT™ feL. Thier- fdjon, tottt er Wilhelm-hohe verlassen, al- freier Mann, wenn auch md>t mehr wesen, weil dcrseibc von den Berhanvlunaen in Ansvrn»"' " unmöglich ge- al- Kaiser , wenigsten- nicht als regierender. Wie ich in Erfahrung gebracht, »brau 7- Wär.. «a* trtn»1ä ] Mr(t" machte gestern Nachmittag der Gouverneur von Kassel, Graf Mont-, im bieitjen Bcriehuna-n iu Frankrrich meeder h-(T erscheinenden „L-berta" sind die ° ^ch'ub siedens Mitteilung lrnd nahm auch Ln «^Aisch!». e^°' "klär, haben 26C11- Sowohl mit seinem Aufenthalt in Betreff der gesund- heitiichen Wirkung, wie mit der ihm zu Theil gewordenen Behandlung hat Der ----------------- »n«^r|Smib‘"6t aa‘ Urfad)e S'babt zufrieden zu sein. Wenn man Telegraphische Depeschen an« Zimmer fesselten, Der besten Gesundheit und noch gestern Mittag, da man *?• W nn0: 0 Vit evangelische Granvilll an Loftus, ber 23U^nÖ e h' T von AccredUlve Broglie's und dankte Broglie für Vie in Favre'e Brief ausgesproche. 1275 fl. 23 fr.,,2) Die DistnelS.innchmerel Schotten I., wofür eine Dienst- nen freundlichen Gesinnungen, kann aber die Bemerkung nicht zugebeu Duft Kna, kautwn von 2o00 fl. erfordert wird. Eoncurrenzfahige Bewerber haben sich land Frankreich in der Noth verlassen habe. Es sei begreiflich^ daß Frankreick im T'fpfn nni-i> mit einem (XXoknfte CI . . , , stÜtzUng stitknS eines alten Alliirten gereizt sei Enw 1?*t? n' d h h n r" 066 fl. 53 fL, m Folge Vcr- land habe seinen Entschluß, neutral zw bleiben, unparteiisch durchgeführt. Gram zichtS des KirchenpatronS wird die,e Stelle für diesmal von meiner Königlichen ville war der Meinung, daß Favre die FriedenSbedingungen bekannt feien ftawrt .^^ßherzog unnuttelbar besetzt; 4) evangellsche Pfarrstelle zu und Broglie waren jedoch über dieselben nicht unterrichtet. ThierS. welcher sieb ^botrstadt, tm Dekanate Worrstavt; der künftige Geistliche hat aus dem zu in Betreff der Gebietsfrage sehr verschwiegen verbalten babe 1* troleur Steu-rruih Rotz-l zu Darmstadt; am 14. Januar der Hofgeiichiskanziist sei. Si-alan> !Ürch-et dnk eine ^nteroention Krk .v^ m r ä Schw-lb zu Giesten und der eoangel. Pfarrer. Schuknech, zu Nauheim; am 15. ne XLnn? bu %fF2nt S J“‘‘""S“ 3«n. der --angel. Schullehrer Weber zu Appenrod; am 18. der Landgericht-. K-nn.niß Europa'- enszofen wurden. E gla solle m I ress7^ r/7sn° diener Neuhaus zu Reinheim; am 21. der Kreisarzt Dr. Caprano zu Mainr - treibenden Länrer d-nen rtMP Y Ver bandtl- am 24. der Controleur Gompf zu Mainz; am 25. der eoangel. Pfarrer Fr nk das Anerbieten cin^s S b'eDsaer?chzx.^u\ C“6 2°hr 1871 genehmigten Umlagen zur Granville an Lostu«, 24. Februar: Die englische Reaieruna hort von dem °er ®,tUr n'flC tCr NeligwnSgemetnden der Kreise Nidda französischen Gesandten, Deutschland verlange eme Enischädigun/von 240 Mil- lw-wn Pfd. Sterl. unter sofortiger Zahlung. Der französische Gesandte stellt der britischen Regierung die Unmöglichkeit der Bezahlung vor und ersuchte in diesem Senne auf den Grafen Bismarck einzuwirken. Die englische Regierung erklärt! sich bereit, Deutschland Vorstellungen zu machen, da es im Interesse Deutschlands, s°wic Frankreichs liege, daß der Entschädigungsbttrag nicht unaufdringlich sei. 1 niir«®«”1 üt« »s' ■ z. Bl M« ha «aM Ufembke» würfe rrled' gTbcit«einil' Huagtn W Dir JniW HlSif 4' sollten. 3" + S der M'lül» Mt 1°(1 Mt- + & fon jururf. Die, KritgkS ein die siegle! rosßfch'N A Deohenve 5 irgend welcl + $i Anhand 6t rchlbe ®u .-«ÄB6E Äesond 733) No *ber Firma dahier das mgüniei i liche CMaut ihre Forde Güte dchi s anzumelde wärligm scheinrndei dem Besä werden cro Dieser 1 nitiotr Wa Zahlung! nur an den ten Privatsi Seleistct roei Cassel, b H'bnif s; !•> 18'S ®W(ibi «Ab ■^2) Toni sollen auf t sebote erfhs, Io>ncsius @ri Pte verstej, fote der q, Eichen, di Grotzlic N) Dor F auf hk te,,«- Ä,läster'' c Wen Per »Ith Dqa 9l>. ^chhcr hta i 1 bis > 'Wn. (t J' 6|r W ’ “w in |. bl‘ 4. SR,. 1 «"ter,, ' a"4 di, j '•bringen k|. ««je e,l|ti mf || •>» ih- S,( 106 kn-» n[ ‘•'luftrt, •°ü unt nit ?ie 3urüft Bonn uno «Mit wo i "ildt Mkhr i^ik ©ttn r Srfenntlid- un< |u enijt «d, von nlutm Wiü unft, dss,i gabt wiettt t fta AugM it finclite J 'bvea ein rchatega^ f "d Äochlir: , M Sfiir St. Sambeir Gtoejtan. fiigtn dtutr ibbjktfl bji t tiploiMtifä hört von tu ton 240 M mitt jltüt bi udiu in bit(n ptniBfl nllari sk DuWM bncflkd? in. it «vschriil bfl if auSgcipE btu. raj Lis daß granfrtii n/t ffl, Eaz iuhll. ®rat i (tun. W i, vckchn ü ogjit bW*ft y ans dit^m ranvillk M n sthr iroglie vrilauc md)i R M Je M ^ntt i l{ । C(1n ttabwn it an W11 trief sol'o" K BB|| vr- r gelt jnfrrii freit Derfelbt fr tetr vviv M n klsahll fei rh>» B uOfli(?gli4 f ,, f orten »l «An bab« t in" ßf-Z' "" fxg ji-t der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Am 12. März: Wechsel. 70 Oberhessen „ 117'/- 1864r S1 Braunschweiger 163/i Stadt Madrid 217/b Börsennachrichten. 9. März 1871. Die Psarrgeschäfte für die Woche vom 12. bis 18. März besorgt Pfarrer Landmann. Gottesdienst: | Morgens: Pfarrer Landmann. j Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Actleii. Oest. Creditact. 246 l/z 5% östr. F. 8t. E. B. 369 3/4 Lotabard. Bahn 167 Ludwigsh.-Bexbach 169 Maxbahn 111 Bayer. Ostbahn 128V4 Hess. Ludwigsb.-Act. 142 Alsenzbahn-Äctien 85t/4 Frischbäcker ?u Gießen. Sonntag den 12. März. Heinrich Kuhn am Kreuz, Ludwig Schneider in der Neustadt und Wilhelm Löber in der Wallthorstraße. Geldsorten. Pr. Cassen-Sch. 1 447/8-451/8 Sachs. T — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58V2-59V2 Pistolen . . 9 45—47 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducate^ • • 5 35—37 20 Frankenst. 9 27—28 Engi. Sover. 11 55—59 Russ. Imper. 9 43—48 Dollar in Gold 2 27—28 Actien. t'rankf. Bank 133*/4 Frankf. Vereins-Kasse 1043/4 Darmst. Lankact. 329 V2 Wien Bankactien 693 Galizien 237 a. glaubt ibtttn da« natürlid) Niemand, sie machen sich aber auch nicht »itl Var- ® . * f0 lange fit bei Keinem die ernstliche Absicht wittern, ihnen da« bekannte die toi, qui je lu’y melle“ zuzurustn. Dazu schein, im heutigen England N,e- mand Lust iu haben. Mit alleiniger Ausnahme von Lord Salesbury fühlt dort -frkermann seinen Ehrgeiz befriedigt, wenn er sich zu einer beißenden Kritik de« ministeriellen Verfahren« emporzuschwingen vermag. Dieser Zustand, dem man kaum noch den Namen politifch/n Begetiren« zugestehen kann, würde sich überall anderswo nicht nur in moralischer, sondern auch in materiell sichtbarster Weise rächen müsse. Aber England ist eine Insel; da hat'« keine Roth. + Versailles, 6. März (über Saarbrücken). E« gilt als feststehend, daß Kaiser WUhrlm von z-rriere« nach Amien« geht, um dort Abschied von den Truppen der ersten Armee zu nehmen. A Bordeaux, 8. März. Die Assemblee wird Bordeaux am nächsten Sam- staq wahrscheinlich verlassen und man glaubt, daß sie ihre Sitzungen in Versaille« nächsten Montag wieder eröffnen wird. Es verlautet anderseits, daß sich die Assemblee nach Verlaus einer Woche, in welcher sie die uothwendigsten Gesetzent- würfe erledigt, vertagen wird, um erst nach Ostern wieder zusamm-nzutreten. 4- Lilld 8. März. Gestern Morgen haben die Arbeiter zu Roubaix eine Arbeitseinstellung begonnen, die heute allgemein ist. Die Ursache davon ist die Lodnungsfrage und die Abschaffung der KriegSunterstützungen. Ernstere Unordnungen sind nicht vorgekommen; die Nationalgarde patrouilllrt durch die Stadt- Di- Truppen in Lille st-hen zum Abmarsche bereit, wenn sie verlangt werden svllten.^n UmgcgenC eon Ljlle iss pje Viehseuche ausgebrochen. + Marseille, 7. März. Aus Sparsamkeitsgründen wird der größere Th-il der Mittelmcerstolte in Toulon abgerüstet. E« ist Befehl gegeben, die Kanonen- boote zu entwaffnen. Die Artillerie wird von den Wällen in Die Arsenale ab- geführt. 4. London, 8. März. Ovo Russell kehrte aus Versailles von seiner Mis- sion zurück . $prrußcn und Rußland schlossen btt dem Ausbruche des Krieges einen Vertrag in 3 Artikeln ab: 1. Waffenintervention Rußlands, falls die Krieaserfolge Frankreichs die Ruhe von Polen bedrohten; 2. Aufstellung eines russischen Arme-corps an der österreichischen Grenze, falls Oesterreich eine Preußen drohende Kundgebung mache; 3. russische Kriegserklärung gegen Frankreich, sobald irgend welche Macht Frankreich Waffenhülfe leistet. 4- Loudon, 9. März. Rach einer Depesche der „Times" hat in Parts ein Aufstand des 10. Bataillons der Mobilgarde des SeinedepartemeutS flattgefunden; derselbe wurde jedoch ohne ernstliche Folgen rasch unterdrückt. Prioritäten. 3% öster. StsbvPrior. 553/tt 3°/0 öst. s. Lombard 73 3% Livorneser 315/g 5% Toscaner 503/4 5% Elisabeth.-Prior. 7?3/4 do. II. Emiss. 751/g Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 64V2 Nassau 25 fl. 38V4 4% bayr. Präm.-Anl. 107i/2 Ansbacher 7 fl. 124/8 4% badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 59s/g Oestr. fl. 250 v. 1854 70 1858r Priorit&tsloose 158 1860r Loose 777/g Prew 41/2% Oblig. 94^/4 Frankf. 31/2% °t>L 815/s Nass. 41/2% Obi. 94i/2 Kurhess. 4% „ 85’/4 Gr. Hess. 5% Obi. 1017/e „ n 4O/o . 931/2 „ n 31/2% n - Bayer. 5% » — n 4i/2% 1jährige 96‘/8 „ 40/ü 1jährige 903/e Wiirtemb. 4V2% Obi. 947/6 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 943 4 Oesterr. Silberrente 5>V2 „ Papierrente 473/4 „ 5°/o M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881r 1003/g „ „ 1882r 963/4 „ 1885r 96'/4 „ „ 1887r 9614 Spanier, neuest. 3% 297/e Amsterdam k. 8. IOOV4 Augsburg k. S. 997/a Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 97 Cöln k. 8. 1047g Hamburg k. 8. 88V4 Leipzig k. 8. 105 * London k. 8. 1195/g Lyon k. 8. — Paris k. 8. 9H/r Wien k. 8. 951/, ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 3* ?/y G. 2) Eichen-Scheidholz, Stecken meistbietend verkauft werden. öffentlich Krosdyrf, Holzvcrsti'iqenmq. 27 Hol^versteiqerunq. 5trirlimd|d)iiini 41 1680 und 20 bis 46 Fuß Länge, Stecken 31 14 2 146 10 Ubr 7 Steinmülle r. ,1614 839) 30 bis 40 Ctr. Dickwurzcln ver- Philipp L a m p 11 s. kauft fle^9^?T®iXl^a'^nCpp^b Scheu«, SUUunfl Woum, " r»«. < Arntipm ftAnrfptl IUI (’IIICX (ITORt 11 Md Bl Das nur bireft ™ IiinnTn fö’? fn Hellverfahreirs. Verlag von G. Pocnickc's Schulbuchhand- blieben durch Apoth. Doecks Harpstedt luna IN Lcipria und IN über Buckbandlnna für 1 ff tr ,,, oft Av-tt »Akin., va i " k: _ Fi___ “ Gießen und Groß-Buseck. Landmann. 32^) „ . Für die Vklterländilchc Feuer - Verflcherungs - «Articn- Gesellschaft zu Elbersel« bimund7°st°nBa"m-°L"^Erung.n geflen Feuer/- und Erpfosiansg-f-hr Hoffmann. ^irma: Carl Hoffmann. 421) Im Eafs Ebel ist ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche und Zube- hör^pe. 1. Mai beziehbar, zu vermiethen. 822) Das seither von Herrn Nevisor Gerch bewohnte Logis, auf die Straße flehenb, ist zu vermiethen und bis zum! 709) Frische Samen- u Lein 1- Wl1 bezl^'en. H. M. Jugh.arbt. ! rocrbcn durch mein seit 26 Jahren weltberühmtes " " 7 L a, ® Zahnmundwasser für immer sicher vertrieben, welches von den größten Aerzten und höchsten Stande?-personen anerkannt ist. Unzählige Atteste ltcgcn zur Ansicht vor. C Hückftädt, Berlin, Prinzenstr. 37. ■8U baden ä Flasche 18 fr. in der alleinigen Niederlage bei ^llilQ Carl Frech, in Gießen. 846) Mein Bettfederrernigungs - Geschäft, sowohl in als außer dem Hause, bringe ich in empfehlende Erinnerung. ________Frau Sauer, Neuenweg 134. ,,843) Ein starkes reinliches Küchen- madchen wird gegen hohen Lohn gesucht- Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. üd|iiidlbr?\- «ioljii, Maschinenfabrik in Chemnitz, Spccialitat für Bierbrauerci-Einrichtnnaen, « ^brfritz, Cwil.Zna.n?ure in L A ' ^ke'thor Nr. 9, )>urch welche Pläne, Kosten au- schillge 2C. bereitivillißll vorgelegt werden. (031) Rath und Hülse! " 1 , t Wit 27 pathol.anat. Abbild. ' Vor VJCfCytVÖCotC s den 72 Auflagen verbreitet und ---------------------------1 allein in 4 Jahren über Geschäfts - Empfehlung. , , .J26> Den geehrten Kunden meines seligen Mannes biene hiermit zur Waffirirfif benen Herrn Heinrich HanUsch darau7au1m7clsam"M°machen^^aß"es°mein'Be- sÄÄ mir geunkt werdende Gießen, den 10. März 1871. Heinrich Ho.nfeck, Wohnhaft bei Herrn Heinrich Hanitsch Wittwe. 782) Ein Familienlogis ist zu vermie- then in Lik. A. Nr. 130, Asterweg. 803) Eine Familienwobuung ist zu ver- rnietben unb bis ben 1. April zu beziehen. Mühlgasse Lit. D. Nr. 79. Auch sind daselbst 30 bis 40 Ctr. Dickwur- zcln, Kohlraben und Rüben zu veifaufen. PH. Schmall. schalen und Futtermehl, sowie alle Sorten seines Weißmehl, bei I M. Schulhof, am Rathhaus. 841) Ein Haufen Mist ist zu verfaufen de' Bäcker Kuhn am Kreuz. 844) Durch die Geburt eines gesunden kräftigen Töchterchens wurden sehr erfreut »r. C. Laubinger und Frau. Gießen, den 9- März 1871. 752) Eine pcrfecte Köchin, gesetzten Alters, welche sich auch der Hausarbeit unterzieht, wird auf sofort gesucht von L. Busch Wittwe. suchen, Kornklere, Warzen- 4911) In dem Hast'schen Hause in der * ' ' jSchloßgasse ist der seither von fierrn von et. George bewohnte zweite Stock anderweit zu vermiethen. 828) Eine Stube mit Cabinet, Küche (Unb Zugehör ist an eine Heine stille Familie ZU vermiethen bei 1 Christian Jung (Neuenweg.) ; 802) Em junges Mädchen wünscht eine . Stelle als Kindermädchen. Näheres bei Bäcker R ü h l am Rathhaus. 785) Schutt kann auf meinem Baugrundstück abgeladen werden und vergüte ich einen einspännigen Wagen mit 12 fr. einen zweispännig.n mit 18 fr. _____________ Arnold Müller. 818) Mehrere tüchtige Metalldreher finden dauernde Beschäftigungen ber Sam^ pensabrrk von Müller L Kauffmann. 743) Mehrere Milchkunden gesucht bei Dlenstmann Müller, Neuen bau en B. 85. 824) Sonntag den 5. März wurde eine sckwarze Atlas - Gürtel - Schleife auf dem Wege von ber Eisenbahn bis 3um Russischen Hof verloren. Man bittet, biefelbe »egen Belohnung an die Expeb. b. Bltts. abzugeben. 845) Ein Laufmäochen wirb sofort ge- sucht- Von wem? sagt bie Exped. b. Bl. 829) Eine silberne Damenuhr ist gestern Abenb verloren worben. Der redliche Finder wirb gebeten, solche gegen eine *8elob- nung bet der Expeb. b. Bltts. abzugeben. 823) Ein braves Dienstmädchen wirb gegen guten Lohn für Hans- unb Gartenarbeit auf Ostern oder zum sofortigen Ein- ^tt gesucht. Zn erfragen Weidgafse Lit. B. Jur gestlligen ^raditimg/Ä 806) Havanna-Ausschuß, pachten. Näheres bei pr. Mille 32 fl., pr. Stuck 2 fr (?arI August Faber, Marktplatz. eine nute Ambalema-Ciaarre 848L ®in ®.?,rtcn nm Riegelpfab ist zu (Hcindarbeil) pr. Mille 16 fl., b-i Andr. Plank (®06) 1 3.' Ä"Busch ---------------------------------------------- Morgen haltend, sowie ein Triebviertel, ist 791) Feinste Gothaer Cervelatwurst auf mehrere Jahre zu verpachten. Näheres --*-**{ Emil Fischbach, Seltersweg C. 188. 835) Cichone Stangen, zu Spalierpfosten sich etgnenb, sind zu öetfaufen bei ________V- Schaffstädt, Reiche- sand- 842) Mehrere 100 Centrer gut erhaltene Dickwurzeln, pr. Ctr. 36 fr., sind zu verkaufen bet Lubw. Kämmerer, _______ Seltersweg. ' 821) ^utes Grummet ist zu verkaufen de'Dr- Wtganb, in Fronhausen. 784) Frische Apfelsinen unb Ci- Ironen empfiehlt Eb. Linb, Kirchenplatz. 820) Stroh, Dickwurzeln, Spreu unb Hammelwolle zu verkaufen bei Ehr. Vogt, Kircheüplatz. 804) Portlaiid-Cemcnt, frisch-Waare, chen ist auf mehrere Jahre zu verpachten' 'mpftkhU Emil Pistor. Asterweg Ljt. A. Nr. 127. V S (Cnilhfllln'tf Wtfrfl con der Anglo-Swiss Condensed Milk Comp. in Cham vvtliu; (Schweiz), pr. Büchse 42 fr., empfiehlt Cmil Fischbach, Seltersweg. 6!) Häckselmaschinen, Dii§wurzmnhlen, Oelkuchen- brecher der verschiedeusteu neuesten Construction, sttts vorräthig bei Georg Nenzel (Maschinenfabrik.) 837) Ein großes unb ein kleines Logis i|t zu vermiethen bei ____________ Schmied Unverzagt. 178) In einem neuerbauten j5aufe außer- der Stadt ist der mittlere Stock unb e^önfar.ben^2ogi§ zu vermiethen und alvoald beziehbar. Näheres bei der Exped. b. Bltts. Verton, Druck und Verlag der Brühl'schen Unio.-D. Ucker ei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. J SesteA jitu »16 1 " «int iÄS [Hilf 5 lutdjoud Itio tri» »»» «I» i jt dich «« tejiMi m ki "" d!il jilbß al« einrn ^tzen tit Ana l icht vtchM Skitr hat. N KegikMg tom im dtk avswal durch litt Aul l ung t?« ital hrtn fliäfltn litt Tmdlagi htm }u ihrm (tsine Ziile tn fallen Hai. ' Wahres geblie ||tn ElMlschl p lchn, jiriß Latzt Ü&’S i tnen bmi totnn stt, vH Wlaho, $■ Ukistungkn v ftabtn, dies roie das iß i reich in mit 'Versuch ü&rif unb Äalltntr aus ttanch -reuen to>e Italiener verschlagk W mit len md tts Krii Warbaren, 1'huenker Beh Aber le ulen, mch ttchnet fdn, t"gen eine Hf K für at 7{n zu bre .*be Nc »-irt ^k'wi 7lkium (Ol 2». 5 * Stg *'« «f ein