Preis vierteljährig 1 fl- 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener AnMger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Nv. 3S. Freitag den 10. Februar 1871« ScfkUundClt rtllf bett ßlte&ettet* 5fttirtrtet* werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch V bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Februar und Marz 1871 zu 40 fr. 9. Februar. Der unterm 28. Januar zwischen dem Grafen v. Bismarck und Jules Favre abgeschlossene Waffenstillstand bringt eine gewaltige Kriegsepoche von fast (leben- monatlicher Dauer zu vorläufigem Abschlüsse und regt zu einem Rückblicke auf die in derselben vollbrachten großartigen Erfolge der deutschen Heere an. Es lassen sich im Verlause dieses Feldzuges drei Perioden unterscheiden, eine erste, welche die Einleitung und die Vorbereitungen zum Kriege umfaßt und vom 16. Juli bis 2. August währt, eine zweite, die den Kampf mit dem Kaiserthum Frankreich bis zur Capitulation von Sedan in sich schließt und vom 2. August bis 2. September reicht und endlich die dritte, in welcher die Kämpfe der deutschen Heere gegen die Armeen des republikanischen Frankreichs seit dLr Einsetzung der Regierung der nationalen Vertheidigung zum Austrage kommen. — Die Vorbereitungen zum Kriege von 1870 begannen mit dem 16. Juli, dem Tage, an welchem die Ordre zur Mobilmachung des Norddeutschen Kriegshceres von dem königlichen Bundes- seldherrn erlassen wurde. Es fallen in diese etwa dreiwöchentliche Periode, eine Zeit der angestrengtesten Thätigkeit, die Rüstungen der Truppen, die Armirung der westlichen Grenzfestungen, die Transporte auf den Eisenbahnen, die Eoncentra« tivncn der Corps und Armeen, die SicherheitSmoßregeln zum Schutze der Küsten nebst Bildung einer freiwilligen Seewehr, und die Einsetzung von fünf Gcneral- Gouverniments; ferner gehören in diesen Abschnitt die Organisation der Feldpost, der Feldeisenbahn-Abtheilungen und die großartigen Maßnahmen zur Pflege der im Felde verwundeten und erkrankten Krieger. Endlich fallen in diese erste Pe« riode die ersten Vorpostengefechte und Scharmützel zwischen den beiderseitigen Vor- truppen, sowie am 2. August der Angriff ter Franzosen auf Saarbrücken. Im zweiten Abschnitt des Krieges nimmt der Kampf mit dem kaiserlichen Frankreich bis zum Tage der Capitulation von Sedan seinen raschen Verlauf: es kann diese Periode als die der großen Operationen tm Frlvr bezeichnet werben. Die deutschen Heere unter der einheitlichen Oberleitung des königlichen Ober- fildhcrrn ergreifen die Offensive; die Schlachten und Gefechte von Weißenburg, Wrth, Spicheren, von CourcelleS, Dionville und Gravelotte, von Beaumont und Eedan sind es, in denen die beiden kaiserlichen Hauptarmcen unter den Marschällen kazaine und Mac Mahon nach und nach unterliegen und schließlich dem Kampf im offenen Felde entzogen werden, die eine, indem fle trotz mehrfacher Ausfall- grsechte und Durchbruchsversuche in Metz sestgehalten, eingeschlossen und gewissermaßen zur Unthätigkeit gezwungen wurde, die andere, indem sie bei Sedan in Kriegsgefangenschaft gerieth. Die dritte Periode des Krieges umfaßt die Anstrengungen des republikanischen Frankreichs seit der Einsetzung der Regierung ter nationalen Vertheidigung. ter Fall der Festung Metz und die Capitulation von Paris theilen diese Periode in zwei wesentlich verschiedene Abschnitte: der erstere ist frei von Schlachten im freien Felde und kennzeichnet sich namentlich, da Frankreich zunächst keine Armeen avfzustcllen hat, durch die Einschließung und Belagerung zahlreicher fester Plätze, tm Vormarsch auf Paris und die Einschließung der stark befestigten Hauptstadt, ktraßburg, Metz, Paris und viele andere Festungen geben verschiedenen Theilen ter deutschen Heere Gelegenheit, die großen Beschwerden des Belagerungs- und ßtstungskrieges geduldig und auSharrend zu ertragen; es fallen in die Zeit bis jum Falle von Metz die Ausfollgefechte bei Noiffeville, Peltre, Merey-le-Haut, bei bt. Remy und Woippy. — Nach der Capitulation dieser Festung nahm die Cer- lirung von Paris das Interesse hauptsächlich in Anspruch. Der Plan des Feindes zing dahin, durch neugebildete Armeen von Süden, Norden und Westen her die ßauptstatt zu entsetzen, während die eingeschlossenen Heere die CernirungSlinie durchbrechen sollten. Dem entsprechend zog die 1. Armee unter General v. Man- truffel nach dem Norden, die 2. Armee des FcltmarschallS Prinzen Friedrich Karl iber Troyes und eine neugebildete Armeeabtheilung unter dem Großherzog von Mecklenburg-Sc! werin weiter westlich gegen die Loire, während die 3. und die kiaasarmee den Ring um die französische Hauptstadt geschlossen hielten. Es fallen in tiefe Periode mehrere Ausfallgesechte bei Paris, die siegreichen Kämpfe bei treu;, bei PaSques, bei Amiens, die Schlacht bei Beaune la Rolande, die Tage Ion Loigny und Artenay und bei Orleans, die Gefechte zwischen Beaugency und lkm Walde von Marchenoir, bei Vendome, Drouö und Nuits, die Schlachten bei ke Mans und bei St. Quentin. Die Niederlagen aller zur Entsetzung der Haupt- ßadt bestimmten Armeen ermöglichten am 27. December den Beginn der Beschießung der Forts von Paris, am 5. Januar den der Stadt selbst. Nach einer -llllleristischen Thätigkeit von kaum vier Wochen, welche selbst durch den Massen- oliösall am 19. Januar nicht unterbrochen werden konnte, wurde am 28. Januar lik Capitulation der Forts von Paris abgeschlossen. So hat denn in kaum flkbenmonatl chem Feldzuge die deutsche Heeresleitung zwei feindliche Armeen in lit Kriegsgefangenschaft des eigenen Landes abgesührt, eine dritte vorläufig in Itr feindlichen Hauptstadt ohne Waffen und Kriegsmaterial kriegsgefangen einge- fihlossen und die vierte gezwungen, auf neutralem Gebiete sich interniren zu lassen. Iußer liefen großartigen Erfolgen aber hat das Eernirungöhecr durch die Er- zicingung der Capitulation der stark befestigten, überreich armirten Lanveshaupt- |?bt mit ihren zwei Millionen Einwohnern und etwa einer halben Million Truppen eine der größten Aufgaben ter Kriegführung aller Zeiten gelöst. Wohl nie sind in einem so kurzen Zeiträume so viele, so bedeutende Feldschlachten siegreich geschlagen, eine so lange Reibe von Belagerungen glücklich turchgeführt, so zahlreiche Festungen und feste Plätze des Feindes genommen, vier große Armeen für den weiteren Verlauf des Krieges unfähig gemacht worden. Die Kriegsgeschichte kennt keine Beispiele ähnlicher Leistungen in einem sieben» monatlichen Feldzuge. Es hat allen Anschein, als wollten die Schweizer sich die Jnternirung der übergetretenen französischen Ostarmce so leicht als möglich machen. In verschie» denen deutschen Zeitungen äußerten sich schon vor dem Uebertritte der Franzosen schweizer Correspondentcn ganz unverholen dahin, die Schweiz thue eigentlich ein UebrigcS, wenn sie die französischen Soldaten während ter Dauer des Krieges internire, da ihr als nationalem Staate nur die Verpflichtung obliege, die übertretenden Franzosen zu entwaffnen, diesen selbst aber die Rückkehr nach Frankreich nicht versagt zu werden brauche. Ein Correspondent der „A. A. Z." in Zürich plaidirte für die sofortige Entlassung ter IriegSuntauglichen Franzosen, wogegen gewiß Nichts einzuwendcn ist, wenn nur absolut und für immer Kriegeuntaugliche darunter verstanden werden, nicht aber Kranke, Marode, welche zwar dermalen "keinen ferneren Widerstand" mehr leisten, aber sich in einigen Wochen erholen können. Ein anderer Correspondent des genannten Blattes (Dom Main) kommt auf die erwähnte Züricher Correspondenz zurück, welche u. A. gesagt hatte: „Wer zürnt uns (!), wenn wir die TurcoS, Spabis, GumS, DengeurS und FranctireurS, über deren Wesen wir uns nicht täuschen, schnell wieder auf ter Eisenbahn dahin fahren lassen, woher sie kamen (!)." Gegen eine so idyllische Auffassung der schweizerischen NeutralitatSvflicht müssen wir aber uns ganz entschieden verwayren: „ohne zu „zürnen" wird der Retchsranzler für jeden fvicyrn „la-neu mn ver yqen- bahn" (!) der Schweiz nach Frankreich entfahrenden Soldaten die Berner Regierung verantwortlich machen. Wenn unsere Krieger nicht zu schlecht sind, sich mit diesem verehrlichen Lumpengesindel herumschlagen zu müssen, so wird die freie Schweiz nicht zu gut sein, fragliches Gesindel eine Weile zu füttern und zu bewachen: sie sind französische Soldaten und wir bedanken uns, diesen Auswurf nochmals bekämpfen zu müssen, weil er der Schweiz nicht gefällt, „lieber Reinlichkeit, Sitte und Bildung von vielen derselben stehen die Hoffnungen und Erwartungen auf der allerniedrigsten Stufe" — schreibt derselbe Züricher Correspondent. Wir in Deutschland ober freuen uns, daß die Schweizer, welche, leider auch die deutschen Schweizer, ihre Sympathien so unverholen der Schwester-Re- publik zugewendet und in deutsch geschriebenen Blättern so laut ausgesprochen haben, jetzt Gelegenheit gefunden, diese Sympathien 84,520ma! zu bewähren. Was die Reinlichkeit, die Sitte und Bildung anlangt, so hätte man diese Eigenschaften vor Fixirung der Sympathien erwägen sollen." Es ist uns noch Allen im Gedächtniß, wie zu Anfang des Krieges die neutrale Schweiz nicht einmal den zur Fahne einberufenen, also noch unbewaffneten, badischen Reservisten die Benutzung der Elsenbahn gestattete und wie ein ganzes badisches Regiment des- halb die Rheinthaldahn nicht benutzen durfte und zu Fuß über den Schwarzwald aus der Baar in's Rheinthal marfchiren mußte. Die leichtsinnige Art, mit der jetzt die französischen Offiziere in den Grenzkantonen Neuenburg, Waadt und Genf internet worden sind, trägt schon seine Früchte» Im Fahndungsbuche des Kantons Neuenburg sind bereits verschiedene wegen Bruchs des Ehrenwortes und erfolgter Flucht ausgeschrieben. Nach der Capitulation der Forts von Paris hat man erst erfahren, daß in Paris noch eine große Anzahl Deutscher zurückgeblieben und der Austreibung entgangen war. Das Leben dieser Leute würde nicht nur durch die Bedrohung von Seiten der Franzosen, sondern hauptsächlich auch durch Mangel und Noth gefährdet gewesen sein, wenn cS nicht dem nordamerikanischen Gesandten Herrn Washburne durch seine nicht genug zu lobenden Bemühungen gelungen wäre, das Elend der Deutschen zu lindern. Es war daher für diese ein großes Glück, daß Herr Washburne nicht nach Tours übergesiedelt, sondern in Paris geblieben war. Er hatte während der Belagerung für mehr als 1700 völlig unbemittelte Deutsche zu sorgen und ist dieser Pflicht mit dem größten Eifer nachgekommen. Er gab ihnen täglich das nöthige Geld und Nahrung und sorgte auch in den Tagen der großen Kalte für ihre Erwarmung, indem er ihnen einen geheizten Saal in feinem Hotel einräumte und ihnen dort warme Getränke reichen ließ. Die „Situation", das bonapartistische Organ in London, vom 4. Februar ist mit dem Grafen Bismarck sehr unzufrieden, daß er mit Jules Favre unterhandelt hat; nach Ansicht dieses Blattes „ist zwischen der Schuld Gambctta's und der von Jules Favre und jener ter Prinzen des Hauses Orleans nur jener Unterschied, welcher zwischen Verbrechen und Wahnsinn besteht; Gambetta ist von dem Hebet befallen, das den neapolitanischen Fischer den Dolchen seiner Mörder überliefert ; die Anderen bereiten sich vor, den Blutpreis einzustreichen." Graf Bis^ marck ist in den Augen der „Situation" „der Schöpfer wider Willen des größten Herdes der Anarchie, der jemals die Welt mit Entsetzen erfüllt hat"; noch mehr: „die Souveräne Europa'S haben sich nur noch zu fragen, was aus ihren Thronen werden wird, wenn die Unklugbeit de- Herrn v. Bismarck nicht rasch durch ihn selbst wieder flut gemacht wird." Die Sympathien der Bonapartisten hat dem- nach Herr v. Bismarck verscherzt; er wird sich darüber zu trösten wissen. In derselben Nummer fährt die „Situation" wülhend über die Orleans her. Kriegsnachrichten. Saarbrücken, 5. Febr. Aus Versailles vom 3. ds. wird berichtet: Die frühere Versailler Zeitung ,[/Union liberale et dömocratique“ erscheint während der Wahlbewegung wieder. Sie spricht sich in ihrer ersten Nummer für unbedingte Beibehaltung der Republik und auf bas Heftigste gegen Napoleons Wiedereinsetzung aus. Seitens der deutschen Behörde findet keinerlei Censur statt. Ein Mehltransport ist bereits nach Paris hineinbefördert. Man wird in Versailles voraussichtlich nur so viel Pariser hineinlaffen, als die Stadt vor dem Kriege Einwohner gehabt hat. Der Erbprinz von Dessau ist von hier abgereist. Bordeaux, 5. Febr. Die Journale „France" und „Francais" sprechen sich mit grotzer Entschiedenheit gegen die von Gambetta in Betreff der Ausführung de- WahldecretS erlassenen Matzregeln aus. Nach einer Mittheilung des preußischen KriegSministerlumS fallen von je 1000 Stück rc. der bisher int deutsch-französischen Kriege gemachten Kriegsbeute 769 auf den norddeutschen Bund, 130 auf Bayern, 48 auf Württemberg, 38 auf Baden und 15 aus Hessen. Pontarlier, 4. Febr. Der Telegraph hat wohl bereits gemeldet, das Dijon jetzt wieder von dem General Hann v. Weyhern mit der 8. Brigade (pommerische Regimenter Nr. 21 und 61) besetzt worben ist. Der alte Garibaldi hat sich noch rechtzeitig der Umzingelung durch unsere Truppen, die schon auf das Beste eingeleitet war, entzogen, Dijon schnell geräumt und ist mit seinen Scharen, die noch etwa 20- bis 22,000 Mann betragen sollen, hinter die Demarkationslinie zurück- gegangen. Es ist dies eigentlich recht gut, denn was hätten wir mit einigen Tausend gefangenen Garibaldianern wohl noch beginnen sollen? Wissen wir doch ohnehin hier nicht, wo wir die zahlreichen Gefangenen in dem total auSgesogenen Lande, wo die Zufuhren sehr schwierig sind, ernähren sollen. Dijon, bas nun bereits zum dritten Male von deutschen Truppen besetzt wurde, soll ganz entsetzlich auSsehen und Noth und Elend daselbst den höchsten Grab erreicht haben. Es sind überhaupt wahrhaft schreckliche Zustände Hierselbst. Jetzt sind außer einigen halb verhungerten und zersprengten Scharen, die Departements des Jura und der Cote d'Or vollständig von den Franzosen befreit und der Waffenstillstand tritt auch hier ein. Die Capitulation von Belfort wird sicherlich in wenigen Tagen, jetzt, wo jede Aussicht auf Entsatz geschwunden ist, erfolgen. Wenn doch erst der Frieden da wäre! Der Commandant von Belfort, dem durch den General von Manteuffel Kenntniß von dem Schicksal gegeben wurde, welches die französische Ostarmee nunmehr vollständig ereilte, verweigerte die Uebergabe der Festung von Neuem, wie das von seiner energischen Vertheidigung zu erwarten war, und so wirb der unglücklichen Stadt das Letzte nicht erspart bleiben, da die schweren Belagerungsgeschütze, die zum Theil bei den Kämpfen des Werder'schen Corps den Franzosen tn den VertheidiguugSlinien gegenüber standen, nun ihrer ursprünglichen Ausgabe zurückgegeben, das Feuer auf die Festung von Neuem eröffnet Haden. — Der Uebergang der Bourbaki'schen Armee über die schweizer Grenze wirb als vollcnbct «-»**»•* *..v vit ^Vlyttverangen, welche nach Ulio nach vorüber eintreffen, sind trostlose. Noch immer wird aber angenommen werden können, daß nicht die ganze Ostarmee ihren Uebertritt bewerkstelligt hat, sondern baß außer den Detachements, welche nach Süden entkommen sind und die nicht allzu groß gewesen sein werden, noch andere sich in Besan^on hineingeworfen haben. — Wie aus Baden gemeldet wird, soll diese Festung jetzt ebenfalls cernirt sein. Das Hauptquartier des Generals v. Werder befindet sich zur Zeit in Rongemont, zwischen Lure und Baume les Dames, während General v. Glümer mit der badischen Division das seine in St. Vit, südlich von Besan^on an der Straße nach Dole, aufgeschlagen hatte. — Wle es immer deutlicher heraustritt, unterstellt man es bereits in der Schweiz — so wird dem „Frk. I." aus Baden geschrieben — einer ernstlichen Berathung, unter den Trümmern der gefangenen Armee eine Ausscheidung vorzunehmen und Diejenigen, deren Untüchtigkeit zu einem ferneren Widerstande außer allem Zweifel steht, ohne Waffen über Genf nach Frankreich zu schicken. Es ist dies für die Schweiz ein sehr gefährliches Experiment. Dieselben „Untüchtigen" waren tüchtig befunden worden, einen Bestandtheil der Ostarmee zu bilden, die sehr Großes vorhatte; dieselben „Untüchtigen", nach Frankreich zurückgekehrt, könnten morgen von dem Genie Gambetta's zum Material für neue Heere, mit deren Bildung er umgeht, verwendet werden. Der neutralen Schweiz kann eine solche Ausscheidung nicht zustehen, und wir zweifeln, daß Deutschland ein solches Beginnen ruhig geschehen lassen würde. Heber den Zustand, in welchem die französische Ostarmee die schweizer Grenze überschritt, wird dem „Schw. M." aus dem Canton Neuenburg vom 2. Februar geschrieben: Die Verfassung, in welcher die Armee Bourbaki's, jetzt vom General Clin- chant befehligt, sich befindet und die schon lebhaft an die Beschreibungen des Rückzugs aus Rußland erinnert, ist noch schrecklicher geworden dadurch, baß diese Armee am Waffenstillstand nicht Theil nimmt. Sie war gestern concentrirt an unserer westlichen Grenze in der Umgegend von Pontarlier, nach der Aussage von Augenzeugen in einem Zustande, der der Beschreibung spottet. In Pontarlier zehrte die große Masse von Menschen ohne Vorkehrungen schnell die Lebensmittel auf; die internationale Gesellschaft mußte einen Hilfszug organisiren. Das Schauspiel, welches diese Stadt bot, war schrecklich. Alle Häuser waren bis unter das Dach angefüüt mit ermatteten, kranken und ausgehungerten Soldaten, die Trottoire vollgepfropft von Kranken, die im Schnee lagen. Fügen Sie hinzu eine Panik, eine entsetzliche Angst vor den Preußen, so können Sle sich eine Vorstellung machen von der berühmten Armee des Ostens. So steht's an unserer Grenze! Wir hofften noch der Invasion der Franzosen zu entgehen. Es wirb nicht so sein. Unsere Hoffnung ist uns gestern entschwunden. Ein großer Zug von Verwundeten und Kranken kam auf unseren Bahnhof, nachdem er ein paar Stunden zuvor angezeigt war. Die Bewohner waren zuvorgekommen und drängten sich in Menge herbei, um die Mitglieder der internationalen Gesellschaft zu unterstützen. Jede Familie sorgte für warmes Mittagessen, Kaffee und andere Stärkungen. Die Aerzte waren auf dem Platze, um die Ankommenden zu untersuchen und diejenigen, welche mit den Pocken behaftet waren, abzusondern. Auf diesen Zug folgte ein , anderer, dann wieder ein anderer, angefüüt mit jungen Leuten, die alle möglichen j Krankheiten hatten; Schwindsucht, Fieber, Dyssenterie, Pocken. Von solchen Feinden wurden diese Truppen mehr als von den Deutschen decimirt. Endlich fam heute Mittag die Meldung des Generals Herzog, 80,000 Franzosen haben die Grenze überschritten, indem sie ihre Waffen niederlegen, bevor sie in den verschiedenen Städten der Schweiz internirt werben. Die ersten Franzosen wollten sich den Eintritt in unser Land erzwingen. Die Patrouille, welche sie dort aushalten wollte, wurde verwundet mit einem Revolver, und die Dinge hätten eine ernstere Wendung genommen, wenn sich nicht höhere schweizerische und französische Offiziere ins Mittel gelegt hätten. Letztere sahen ein, baß sie sich im Fall dcS Wiverstanve- zwischen ben Truppen der Schweiz und den Deutschen befänden, und zogen vor, die Waffen zu strecken. Diesen Abend meldet man uns 10,000 Mann, ungerechnet die Kranken, deren Zahl 1500 beträgt, welche wir zu logiren haben, bis man sie besser expediren kann. Ich sehe die Möglichkeit nicht ein, wo auch nur zeitweise ein Obdach plötzlich für alle diese Leute zu finden sein werde. Diese armen Franzosen erregen das Mitleid, man hilft ihnen von ganzem Herzen, aber man kann nicht vergessen, baß vor 6 Monaten jeder von ihnen dem Kriege zustimmte. Es ist ihr Fehler, wenn wir sie jetzt auf dem Hals haben. Man würde gern den Verwundeten und Kranken helfen, aber überschwemmt zu werden von 80,000 Mann, von denen viele einen keineswegs beruhigenden Anblick gewähren, ist eine schwere Last für die Schweiz. Möge es der Himmel verhüten, baß uns unsere unfrei- willigen Gäste nicht bei der Abreise schlimme Seuchen als Andenken zurücklassen! Telegraphische Depeschen. 4- Wien, 8. Febr. Die Prinzessin Leopoldine von Loburg ist gestern gestorben. — Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht ein kaiserliches Handschreiben an ben Justizminister, worin der Kaiser eine vollständige Amnestie für politische Vergehen und Preßvergehen bis inclusive 7. Februar ausspricht. 4- Bordeaux, 7. Febr. Die Demission Gambetta's ist angenommen. Arago wurde mittels eines Regierungs-Decrets vom 6. Februar zum Minister des Innern ernannt. Ein anderes Decrct überträgt Arago interimistisch das Kriegs-Ministerium. Der Präfect der G-ronde erließ eine Proklamation, worin er die Bevölkerung ermahnt, den guten Ruf der Versammlungen und den Charakter der öffentlichen Kundgebungen nicht compromittiren zu lassen durch Leute, die in Bordeaux und auch bei der demokratischen Partei völlig unbekannt und daher verdächtig seien. Der Präfect empfiehlt der Bevölkerung aus den Wahlen Vortheil für die Republik zu ziehen. Ganz besonders müßte man den Leuten mißtrauen, die von einem doch unmöglichen WohlfahrtS-AuSschusse sprechen. Cr6mieux traf auf der Reise nach Paris in Vierzon mit den Pariser Regierungs-Mitgliedern zusammen, welche nach Bordeaux reisten, setzte daher seine Reise nicht fort, sondern kehrte mit seinen College» nach Bordeaux zurück. Die Pariser Regierung-- Mitglieder hatten Paris den 4. Februar verlassen. Die Stadt war ruhig; die Proviantzüge fingen an einzutreffen. △ Bordeaux, 7. Febr. Aus Algerien wird eine insurrectionelle Bewegung, welche in der Provinz Constantine ausgebrochen fei, signalisirt. Nähere Details fehlen noch. △ Havre, 7. Febr. In Rouen sind 16 Wahlcandidaten aufgetreten. Die Preußen mischen sich nicht in die Wahlangelegenheiten. A Brüssel, 8. Febr. Das „Echo du Parlament" sagt: „Ein bewertend* werther Wechsel ist in der Lage Frankreichs vorgegangen. Indem die Pariser Regierung das Wahldecret Gambetta's annullirte, hat dieser seine Demission ge- geven. '-Die Erfolglosigkeit der in Bordeaux stattgefundenen Manifestation, deren Zweck es war, einen Wohlfahrtsausschuß zu constituiren, ist nicht ohne Einfluß auf diese Entschließung gewesen. Der öffentliche Geist in Frankreich ist vollständig zu Gunsten des Friedens gestimmt, und in Deutschland betrachtet man ihn, nach allen uns zugehenden Mittheilungen, als gesichert." A London, 7. Febr. Der „Daily Telegraph" enthält ein Telegramm aus Versailles, wonach die Belagerungsarmee am 20. dS. tn Paris einrücken werde, ob als Freunde oder Eroberer, werde von der Haltung des Parlaments in Bordeaux abhängen. Im ersteren Falle würde ein bloßer Durchmarsch durch den Arc de Triomphe und die Rue de Rivoli stattfinden. 4- London, 7. Febr. Drei Kriegsschiffe verladen in'Woolwich 2000 Tom nen Lebensmittel, hauptsächlich gesalzenes Rindfleisch und conservirtes Fleisch für Paris. 24 Oefen fertigen Tag und Nacht Biskuits für Paris an. 4- London, 8. Febr. Die Königin ist in Windsor eingetroffen. Die gestrige Sitzung der Conferenz dauerte von 1 Uhr Mittags bis 6y3 Uhr. Der Termin der nächsten Sitzung ist unbestimmt. Die „Times" erfährt, daß diefelbt möglicherweise schon heute stattfinden dürste. Die „Morning Post" bestätigt, daß innerhalb der Conferenz volle Einigung besteht und eine friedliche Verständigung zweifellos ist. Die Morgenblätter drücken ihre lebhafte Befriedigung über den Rücktritt Gambetta's, sowie die Hoffnung auf einen baldigen Frieden aus. Officielle militärische Nachrichten. Versailles, 9. Febr. Die Haute-Perche unt> Basse- Perche vor Belfort wurden am 8. diesseits in Besitz genommen. Die Abgabe der Geschütze und Waffen der Armee von Paris hat am 7. begonnen. v. Podbielsky. Bourogne, 8. Febr. Die in Felsen erbauten detachirten Forts Haute-Perche und Basse-Perche heute genommen, wozu die Laufgräben theilweis im Felsen gesprengt werden mußten, da sie bei dem jetzigen Thauwetter unter Wasser standen. v. Tres cko w. Unsere Leser haben im Jnseratentheil den Prospekt und Tilgung-Plan der durch da- Hau- von Erlanger tn Frankfurt contrahirten 3 o/o Oldenburg. Eisenbahn-Prämien-Anlehen gesehen. Dieselbe beträgt fl. 4,800,000. — und ist in AppointS von Thlr. 40. — eingetheilt. Der CourS ist in Anbetracht, daß 4 o/o Oldenburger nie unter 91 o/o standen, billig zu nennen und würden wir uns nicht erstaunen, bei der jetzt allgemeinen Beliebtheit der Norddeutschen LtaatSpapier« denselben rasch sich beben zu sehen. Der Plan ist durchgängig mit schönen Prämien auSgestattet und dürfte die Emission einen günstigen Erfolg haben, umsomehr da, wenn der im Reichstag zu erwartende Gesetzvorschlag angenommen wird — diese Prämienanleihe die letzte sein würde, deren Emission in Deutschland erlaubt ist. Der Prospekt gewährt den Zeichnern angenehme Facilitäten, indem er die Einzahlungen bis zum Februar 1872 auSvehnt, und die nicht volleinbezahlten Loose dennoch an den Ziehungen vom 1. Mai und 1. Nov. a. c. Theil zu nehmen berechtigt sind. Grossherzoglich Oldenburgisohe 30 an obengenannten Plätzen I>Ie Stibscription findet statt am 13. und 14. Februar 1871 Subscription (als Caution) bei der ---- Thlr. 37. 15. ttfyhtltn. Ii statt, jedoch sollen dabei kleinere Beträge Interimsscheine, soferne die fälligen werden bei der Auszahlung die noch vom vom vom 1. 1. 1 Reparation . bis 5. April 1871 . bis 5. August 1871 . bis 5. Februar 1872 . Obligationen bekommen den vollen Betrag des erst zum Cours von Thlr. 37'^ 4. — 6. 15 7. — 10. — 10. — An den Gewinn-Ziehungen participiren auch nicht volleingezahlte Einzahlungen in den bezeichneten Terminen geleistet worden sind, jedoch ausstehenden Raten in Abzug gebracht. Im Falle einer Ueberzcichnung findet eine möglichst gleichmässige Reduclion bevorzugt werden können. -i|f; ,dn blvkllut' . Jk*f« tit Ach *rr init Lteifnon y : ttr i i4t ohr» W-i h'iihn) soOiiailu ma^ia ■« i1£: Thlr. n r> publicirt. Die am am darauffolgenden Die Ziehungen finden in Oldenburg statt und wird deren Ergebniss 1. August jeden Jahres zur Rückzahlung bestimmten 1. Februar fälligen Zins-Coupons ausbezahlt. his 5. April 1871 und vom 1. bis 5. August 1871 gestattet Auf die anlicipirlen Einzahlungen werden 3% Zinsen vergütet; dagegen sind für verspätete Einzahlungen, die längstens nur bis 5. Mai 1872 entgegengenommen werden, 5% Verzugszinsen zu zahlen. ausgegeben. Der Umtausch der Interimsscheine in definitive und werden darüber seinerzeit nähere Bestimmungen bekannt Es werden Interims-Scheine auf eine Obligation lautend Titres geschieht kostenfrei bei der ursprünglichen Subscriptionsslellc gemacht werden. Vollzahlung ist nur in den Einzahlungsterminen vom 1. « Vien J -«,1" MG ‘ iHtMMtl '■Sinin tt«3aa(n < t" JfntgkÄimßt, r ■: die fc -s: k» Lhaiütkn tn $nue, tu in 8er. ?«it uat tiber da. tt; B4fa LorlHE tn tnun aigtraDti, ■4ti. Greaita; he Stjiniigi-Sitglbtni Rrat iichi fort, fei* r An|v Äfjicniiji. eir nbig; ht errrawitüt Strtgoi;, irt Sibert DetaiU — per Obligation, mit Zinsgenuss vom 1 Februar 1872 anfangend, zahlbar bei der **.*S i'-W, LKn urK: Ä>- *: "’S'K* 7 t'}(aur I frnrh, *' 14 «« fteln , ua,t« unfrei. iurüdlafcn' 4»ffc*e . |tm« °°° rar ti. e- .'."L'Jc r.i Ititgrane rt An« nirttf« »klh , pirtisfitt m 8tf' MNÜ di"t16 [ getimt 2000 le. (trni'.nti SW,;' ti: I a n.fnrei-1. ff !■ rriW. "I * hiili* wti* ««M* ernnifi ak,K <« im Betrage von Thlr. 4,SOO,OOO, eingetheilt in St. 180,000 Obligationen ä Thlr. 40. — mit 3% jährlich verzinslich und nach Maassgabe des Verloosungsplans innerhalb 60 Jahren rückzahlbar. Mit Genehmigung der Stände ist diese Anleihe für das Ilerzogthum Oldenburg contrahirt. Zinsen und Obligationen sind zahlbar in Berlin, Frankfurt a. M., Hamburg, Oldenburg und Wien in Silber des Thaler-Fusses. ZIEHUNGS-PLAN von 180,000 3%igen Grossh. OlllenburglscllCll Schuldscheinen ä Thlr. 40, rückzahlbar in 60 Jahren. Z a h I ii n g s t e r in i n : Drei Monate nach jeder Zieh u n g. in Oldenburg i bei der 1 y> r> jOlbcnburflifdjni Landesbank, Spar- und Leihbank, „ Berlin bei Herren Plalho -c Wolff, „ Amsterdam t> n Wunderly & Cie., „ Basel „ Herrn Em. La Roche Sohn, „ Bremen „ Herren I. Schultze Se Wolde, „ Breslau n » Bppenheim öc Schweitzer, „ Dresden „ Herrn M. Schie Nachfolger, „ Frankfurt a. M. „ Herren von Erlanger -e Sohne, „ Hannover „ Herrn M. I. Frensdorfs, „ Hamburg » der Nereinsbank. „ Leipzig 7) 7) Agentur der Weimsrifchen Dank, „ München 7> ,) Bayrischen Handelsbank, „ Stuttgart V T) Württembergischen Nereinsbank, „ Weimar n n Weimarischen Bank, „ Wien 7) n Franco-Dtstreichischen Bank, 1 N 1 1. 1819. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Ziehung am 1. November. Obligat, ä Thlr. Total. Obligat. ä 1 hlr. Total. | Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. k Thlr. Total. 1 35,000 35,000 1 10,000 10,000 1 35,000 35,000 1 10,000 10,000 1 1,000 1,000 1 1,000 1,000 1 1,000 1,000 1 1,000 1,000 3 300 900 3 250 750 3 300 900 3 250 750 | 4 150 600 5 100 600 4 150 600 5 100 500 11 60 660 10 60 600 11 60 660 10 60 600 20 38,160 20 12,8 .0 20 38,160 20 12 850 Oesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose „ al pari „ „ - lAI«-. Gesammtzahl der mit al Prämien rückzahlbaren Loose pari „ „ 10 130 170. 1 N 9 8. 1 N 94. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. | Obligat h Thlr. Total. Obligat. k Thlr. Total. Obligat. u Thlr. Total. < Ibligat. a Thlr. Total. 1 35,000 $5,000 1 10,000 10,000 1 35,000 35,000 1 10,000 10,000 1 1,000 1,000 1 1,000 1,000 1 1,000 1,000 1 1,000 1,000 3 300 900 3 250 750 1 3 300 900 3 250 750 / 150 600 5 100 500 ; 4 150 600 5 100 500 11 60 660 10 60 600 11 60 660 10 60 600 20 38,160 20 12,850 20 38,160 20 12,850 I Oesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose « ul Pari n n • 40 | 125 135| 17J1 Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose al pari n . n . 40 140 180. 1 N ■> 5. INI <1. ___Ziehung am 1. Mai. 'Ziehung am 1. November. Ziehung am /. Mai. Zi ehung am /. November. Obligat. h Thlr. Total. Obligat. k Thlr. Total. 1 Obligat. ii Thlr. i otal Obligat. k rhu Tot 'i 1 30,000 30,000 1 10,000 10,000 1 30,000 80,000 1 10,000 10.000 1 1,000 1,000 1 500 500 1 1,000 1,000 1 500 500 3 300 900 3 250 750 3 300 900 3 250 750 4 150 600 a 100 500 4 150 600 5 100 500 11 60 660 Io 60 (.du 11 60 660 10 60 600 20 33,160 20 12,350 2o 33,160 55 12,350 Gcaammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren (jo obo . . Gesammtzahl der _ n __ n mit al Prämien rückzahlbaren L<. pari >ose SP». | 369) (5 jen bei V 354) ( Md Zuge riDZai zi $62) § «then be N8)U lsse -st eit en und 0 567; Eir rmiethen 572) Ein vermieth chneider I 8 V V. ------ — - -- r . ■ ■ ... i ,» 1 8 9 8. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Obligat ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 4 11 20,000 1,000 300 140 60 20,000 1,000 900 560 660 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 1 1 3 4 11 20,000 1,000 300 140 60 20 000 1,000 900 560 660 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 20 23,120 20 12,200 20 23,120 20 12,200 Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose ... 40 „ „al pari „ „ ... 292 332. Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose . . 40 „ „al pari „ „ 177 217. 18»». 1 8 8 0. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. | Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 4 11 20,000 1,000 300 140 60 20,000 1,000 900 560 660 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 1 1 3 4 11 20,000 1,000 300 140 60 20,000 1,000 900 560 660 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 20 23,120 20 12,200 20 23,120 20 12,200 Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose ... 40 „ „al pari „ «... 184 224. Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose . . 40 9 9 ali pari „ „ 65 105. 1881 — 188 6. 18 8 7. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 20,000 500 200 100 60 20,000 500 600 500 600 1 1 3 5 . 10 10,000 400 200 100 60 10,000 400 600 500 600 20 12,200 20 22,200 20 12,100 Gesammtzahl der mit Prämien rückz. Loose 120 „ » al pari „ „ 6605 6725. Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose ....... 40 „ „al pari „ ........796 836. 1888 — 186 3. 1 S 9 48. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 20,000 500 200 100 60 20.000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 10,000 400 200 100 60 10,000 400 600 500 600 20 12,200 20 22,200 20 12,100 Gesammtzahl der mit Prämien rückz. Loose 120 „ „al pari „ „ 8891 9011. Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose ....... 40 9 „ al pari „ ........1091 1131. 186 5-160 0. 8 9 0 1. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10.000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 20,000 500 200 100 60 20.000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 10,000 400 200 100 60 10,000 400 600 500 600 20 12,200 20 22,200 20 12,100 Gesammtzahl der m. Prämien rückz. Loose 120 „ „al pari „ „ 10862 10982. Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose ....... 40 n «al pari „ ........1455 1495. 1602 — 160». 19 0 8. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 20,000 500 200 100 60 20,000 - 500 600 500 600 1 1 3 5 10 10,000 400 200 100 60 10,000 400 600 500 600 20 12,200 20 22,200 20 12,100 Gesammtzahl der m. Prämien rückz. Loose 120 । „ „al pari „ , „ 13282 < 13402. Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose ....... 40 „ „al pari „ ........1901 1941. 1606 — 1 6 1 4. S 9 1 S Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 20,000 500 200 100 60 £0,000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 10,000 400 200 100 60 10,000 400 600 500 600 20 12,200 20 22,200 20 12,100 iGesammtzahl der m. Prämien rückz. Loose 120 „ „al pari „ „ 16258 16378. Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose ....... 40 9 „ al p ri „ „....... 2451 2491. 1616 — 162 4. 1925 — 192 9. Ziehung am 1. November. Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 5 10 10,000 500 200 100 60 10,000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 20,000 500 200 100 60 20,000 500 600 500 600 1 1 3 5 10 10,000 400 200 100 60 10,000 400 600 500 600 20 12,200 20 22,200 20 12,100 । Gesammtzahl der m. Prämien rückz. Loose 180 „ „al pari „ „ 31295 31475. Gesammtzahl der mit Prämien rückzahlbaren Loose ...... 200 9 „ al pari „ „ ...... 18435 18635' 19 3 0- 1 Ziehung am 1. Mai. Ziehung am 1. November. Obligat. ä Thlr. Total. Obligat. ä Thlr. Total. 1 1 3 5 10 20,000 1,000 200 100 75 20,000 1,000 600 500 750 1 1 3 5 10 20,000 1,000 200 100 75... 20,000 1,000 600 500 750 20 22,850 20 22,850 Gesammtzahl der mtt Prämien rückzahlbaren Loose ....... 40 n n al pari v -...... 3742 3782. (Hierzu eine Beilage.)