ikWmr Dienftiig dm 9. Mai Str. 107 Nindvieh-Naccn. S55BES 8. Mai. 'Auch in den nur cccupirten Lanvcstheiler nur noch in L fr. Bekanntmach u n g. Der laudwirthschaftkiche Bezirksverein ftrr.«|* OTtö„ Nachmittags 2 in dem Saale des Cafü Leib dahier eine Generalversammlung halten, zu welcher alle Mitglieder des besondere die Herren Ortsvvrstände und Lehrer -ingelad-n wertem g c § p r b „ „ n Q . 1) Die Wahl eines 1. und 2. Directors des Bezilkvvercins. 2) Die Ergänzung des Ausschusses. 3) Ncchnungsablage für 1870. 4) Verwendung der vcrsügbaren Mittel. 5) Vortrag des Herr» Professors Dr. Thacr über die niitteteurop^(1)cn Gießen, d-n 4. Mai 1871. 2» Erledigung «der *i. und 2. Drrectorstelle. Mitglied des Ausschusses. Nachricht (in9.ö-..D... , alnommen hat, M er in demselben vermitzt worden und seitdem von Linern Leben eine Nachricht nicht eingegangen ist, kann auf Ute, EÄ.SÄ KS» *Ä »*•'" «teL-Ä Todeserklärung außerdem eidlich zu bekräftigen, daß er rcn dem Leben de« Bei- r einkommen zwisch-n ree holländischen und der deutschen Bundesregierung er doch haben sich die Stimmungen im Haag und in Luxemburg rollig ve,ändert, seit die Hcffaung geschwunden, daß Frankreich je K■.:*? : di- 'l ”“t'nrl in di- Lex-mturgisch- Angelegenheit ,n,scheidend -mzugreifen. Der schon l- . -wischen dem RegierungSvräsicenten von Trier, H ’ Prinzen Heinrich rcn Luxemburg gesuhlten Verhandlungen l - tofc nämlich da« Großherzogthum sich gänzlich von Holland oslose und al«selbst- siändiger Staat in da« Deutsche Reich eintrete. 1(1 -”’f kruchibaren -ooten fit. fallin. Es hantelt sich nur ncch um eine sine...,— „ läntifcbe Tpnastic. - Wie man uns rersichcrt, ist der Widerstand gegen den An- rcn chlusi Luxemburg« an Deutschland hauptsächlich vcn dem bsterreikb'sch'N Gesandten im ^aag gesirrter, worden. Es ist das charakteristisch sur die Hailung dercster- reichischen Regierung, welche die deutsche Politik an das Jnteressii O.sterrnchsIn ter orientalischen Frage fesseln möchte, und dabei dem Deutschen Reiche nicht em- "> «SK? SÄ-":» ..... deutschen Bundesrath, mit dem Reich«,age ein Rrichsgescg zu «""nbaren, durch welches di- Todeserklärung der im Kriege Verschollenen nach 1(iti4cma6en ®runt satz.n geregelt würde. Diese Initiative scheint kerne Aussicht aus Erfolg zu^bab.n, vielmehr beabsichtigt di miGtcn keine yioaincuitii, hip- *m,,v «•••*••••• —-d o u ' . bauen habe. Das Gericht spricht die Todeserklärung des Lera.rtzltN durch Cr- kenntnik aus, ohne dotz es einer cffintlichcn Vorladung dtsselberr und sonstiger Förmlichkeit-n des Berfahicn« bedarf. Ais Todestag gilt |ur 'on 1864 ter bitte D.c-mber 1864 und ebenso für di« Krieger von 1866 der l tzt« Deelmber 1866. Der Ehegatte des D-rrnißten ist befugt, auf Grund des Cr- krnntmffcs die Trennung der Ehe durch den Beamten des Eivilstandes ausfpi-ch>n g oud) dort gleicherweise das Verlangen, wie die Hoffnung auf die Wied-rvereini- t 2n der »L H"Se WnjSäSSEjSs?« ==äR#?ÄS äSSSsS:» Ctr leulschin Brsitznahme die Bevölkerung eine besonder« feindselige Wallung w die deutschen Truppen beobachtrte. Den besitzenden Stanken gelten >n all dich Stätten die druischen Besatzungen al« ein willkommener Schutz wider die Au schreitungen der Ardxiterberclke>ung und Iheilweise ist von ^" ^Ü'b°"ü,n tles Stände sogar schon ein, wenn auch noch sehr gemessener 6^°^“ '! *'r ®‘t’ mit den deutschen Osfiziireorps angebahnt worden. Zum Fl-undl chf.en hu si die besitzende Landbevölkerung mit den deutschen Soldaten gestellt, und ist tarut ,a auch bereits ons Paris laute Klage erhoben worden, wogegen al.rdmg« b. nahe überall tie Fabrikarbeiter und da« stactifche wie ländlich Proletariat b LS- •äfvsr ?» lubaen, welches indisi weitirgehente Conce siouen , tote sie Vas 0).^ »uflautfl fr,a)einr, cay । l 8 Lonatoy, Montmedy, Caugn ff.« Tsos .i», 1.4.« »MN. «.«1.6»..« <■«■;» >>»". -JXWX iT." ■ ‘i»■‘M.'ÄttS .Ä» e.». » D-! sr.« L.'LSi.:Ä^echtt s nach den Seltenheiten, und liegt darin gewiß e.n Bewe S, in welchen eut chtedene^n 1 säftw , ............. ... Jff.nr. ». .««™ y « , «... ....... ...., ™ M .... c",s:X.ü ÄJÄ»! KtS SSL ÄKS S Truvven gewähren Soldz^chüsse aus französischen Mitteln gewa rt wird, d > Schädigung wohl noch verschmerzt werden, und sind htesur, wie verlaut,,, zum r ne meist in Wechseln gezahlten Eon'r>du,ion«gelter von P"''» , 11)DÖ unbetinat voisicbtia, in Frankreich selbst tn Umlauf gkfctzt worden. Der Exkaiser Napoleon leidet, wie die „Morning Post" erfahrt, noch im l ci‘IUUI‘UU u,,v i*“'1 .......r Rttchweiter bereit« an bifuaem Rheumatismus, in Folge dessen es für nolhig besunden wurde, wie in der Gegend ron kaargemÜnd. Bitsch^B sch^ ^^ ß ' u6Ctn ($Onfullationen der kaiserlichen Leibärzte heraniuztehen. Die Großlogen „Rohalhork zur Freundfchaft", „Zu den drei Weltlage I bie unangenehm gehandelt, zur ückge stellt. n, und Begleitung seiner Leg^tionS- l ) SunMbevoamäittiflter Stefan cmpsi hlt Die Annahme des Entwurfs als den $ V h- ö wird sich das sich nunmehr Zr ?ai ist und auf die Nothwendigkeit eines einheitlichen Münzgesetzes nach dem Decimul- system bmgew'ksen. " cl Elben (Württ.mberg) wünscht die gesetzliche Regelung de- Postwesen- £ ' V VS»s. l*Ä U*-8’ K*Sf *e “ n 5.,-°{ <0, °"° ^*7 «ne« «-V» jnfidjcrn. Petitionen, die sich auf Vie Reform ter Preßgesetzgebung und Auf. I beziehen, werden bis zur zweiten Lesung dej ri^bger« scheu Antrages, Cer bekanntlich dieselbe Materie in einem Gisetzüorfchlage a'N-4« i„ eä-iit' MW Si#'C| ' ubtt ttm △ Paris, 5. Mosel hat eine S-tt! ttr . Mtinschastlich gktros bsi iSomaiun? vurch ijöütrirltn, Mt Ir tiirD ein Ang'ff auf Lchilleen noch besitzt A Paris, 5. tim Besuch abgcßalt Die Menlchensagv cir llional" bkßätigt, vatz Formalität noch ten j 'jcheilt. Am näLßen iWWen mfamm thkivitzn ter Republik her $öttralion der R etler dieser „reellemen M dem Titel: As Wascht, datz auch der uiO die Föderation d A Lcrfallles, Misch,n und gerichtl ton Wglli auf dem nach der 'Banifabe an LVä' * —ändert; bisher sind 5MoHurgen.en ,'tf-ngr« .. ->• Mai. Nicht geringe» Aufsehen erregte in politischen Kreisen St‘„V’6 ‘et* b" Küchen Bismarck heute früh zu der Entrevue mit Jules Sänke,d" Fh(T r"r ' fi3*“!' tEBr Urn?4nCf' ba6 die LegationSräthe Bucher und Gral ? n 8i.aal'on6ficrffl,r den Bundeskanzler begleiten, auch der frum joMe Fmanzminister in Frankfurt weilt, folgert man, daß es sich um neue Bor- schlage sur die Zahlung der KriegScontribution handelt. -cr *’r wCr^n' D^Echer ReickStag. Die heutige 29. Plenarsiüuna ®ieffSommXn'.^rnSh"'f7h U,n »kschäftlichen Mcktheilungen - 7* pAk? ,fI ?ratf>Un3 "es Gesetzes über die Verein gung von Elsas und Lothringen hat sich unter dem Vorsitz ces Freiherrn v Skauffenberu iA a Vertreter Graf Rittberaü und m,e r.n an?,.».» ru.' -o,' «laugenberg («,ell ' . 0" gleicher Weise beschließt da« Haus nach unwesentlicher Debatte über 3) den Gesetzentwurf, betreffend die veränderte R.daction des Strafgcs.tzbuchs und 4) ten Gesetzentwurf, betreffend die Krieg«'enkwünze für das Reicheheer. ,ir « m9t,n’ ®'äcn 6ie des Rechtsanwalt« Sch,ober im fe e „ P. rll°n f5nXnitI’r're Proteste eingelaufen, welche tbeils Unregel- mb aAU ra"3 6er Wrhlgeschäfte, «Heils Beeinflußung der Wähler durch i' P°". te,r Äanerab behaupten. Die zweite Abtheilung *'„ 7 il Ln n ,u "luchen, eine gerichtliche Ermittlung in Be. h JV.hin J k $™teRen b'7Ut>,ften Vorgänge anzustellen, die Wahl selbst aber bis dahin zu beanstanden; Graf Rutberg beantragt dagegen, die Wahl für g ltia ,u erflnren, weil die behaupteten Thatsachen auf das Wahlresultat ganz ohne Ein- fluß sind, das Haus beschließt jedoch im Sinne der Abtheilung. Mehrere Kaufleute in Leipzig bitten um Aufnahme etner Bestimmung m das demnächst zu erlaffende Reichsgesetz über die Inhaber- Papiere, wornach für die im deutschen Reiche ausgest llten, auf den Inhaber lau- tenden Zmscoupons und Dwidrndenschelne neben der etwaigen lokalen Einlösunas- « .m!nb,|ttn/ tn ",nft der Städte Berlin, Breslau, Frankfurt, Hamburg, Köln, L b,l,s' ^gsburg eine Einlösungsstelle zu bezeichnen ist. Die P.,Ilion wird ohne Debatte dem Reichskanzler als Material für die desfallsige Gesetzgebung zur Er- wagung ub-rwiesen. u 4 fÜr ^HlrmannSdenkmal wünscht die Bewilligung einer Summe von lO.OOO Thaler aus Reich-Mitteln zur Fertigstellung des im Teutoburger Walde k . , Hermannsdenkmals. Der Antrag findet auf allen Seiten des H°uses Fürsprecher, dte Petition wird fast einstimmig dem Reichskanzler zur Be- rucksichttgung überwiesen. ® 8 ' p,':nm3r “lä Schriftführer constisuirt. - Abgeo.d. Schmidt (Zweibrücken, ät an, daß fein Mandat . urch seine Berufung an den obersten Gerichtshof in Münche^n ,. «loschen ist. - Auf der Tagesordnung stehen: München bei L) ®‘mru11 "N Eingehen auf derartige Anträge in italienischen Kreisen ”■7 fc WnrtCA ann "nn schon aus der erregten Stimmung sehen, mit welcher m£\ea*n °r®ne tcr 7'ienischen Regierung die Ernennung eines sranzöfischen Botschafters in Rom an Stelle des bisherigen Geschäftsträgers besprechen. Es liegt eine Drohung darin — fugt ein Florentiner Eorrefponvcnt — wenn nicht gar etwa« «chl-mmere-, und die Sache kann nicht verfehlen, dir unangenepm' nie rnTn6i,6fi9*nm5rilfi rCldl 7? "Üblich zu verstäiken. Die italienische Re g erung, die sich Preußen und Frankreich gegenüber in gleicher Weise verpflichtet glaubte, hielt unter solchen Berhältnissen nährend des Krieges die strengste Neu- trulitat aufrecht, und verwergerle ein von Thirrü nach Sedan nach>eluch,es Eon. Nngent von 150 000 Mann. Darauf hin erklärte Thiers - mit den VeuncL n Beziehungen zwischen Frankreich und Italien weide cö bald zu Ende sei nach dem, was mittlerweile geschehen ist, sagt der Eorrespondent, italienisqe Cubinet allerdings in die Nothwendigkeit versetzt sehen, offen für Deutschland zu eeklären. 8 19 ' - Besondere 8ek ' Wckch 1671) Die Erbschaft [ J- vahier verstorbe b(6 m mürben. Ez lterll 2n|’«ie bei be Me aiijutntibfn n ®“fa, ben 22.2i,ri "SS*«' ^adttjchter.^ Ersteige, ^»Mbemo *« in be^«”h‘lll,8s *« Si-chlch s.'!> l W in Bettln? 6 r™' ®01 C109: ünh ß"xjleni B. K-W 'v «;>'"* y^rioaiL ^Prn b Ml« r KUf9oh'9e Bestellung von Briefen in Weicher Z "^gestellt werden, wie bei ter Aufgabe. - Freiherr v LX kment«lber N ?Un6t8rat!;e' fonter" tenl Kaiser die Ausstellung des'Reg. führungen des Dr^^ Becker^und"i überweis n. - Entgegen den Au«, bevollmächtigter Slevbalr r.? m .Übereinstimmung mit Grumbrecht tritt Bundes- Briefe entgegm,^ »-"h'iieAufhebung de- Postzwanges für >««<•iU“ “■** •”4* ~ ®" 6"‘- ) ( L des Grafen Niltberg^erflärt^BEe«b?"nb"e. ^°Ü'^wesrn. Aus eine Bemerkung rmi f für Kreuzbandsntunaen kommeE. Stephan, das Lancbestellg.lv db des Abgeorv. Ackeren auf W ed rHn. ^"^' 1872 in Wegfall; ten Wunsch Wie er früher in Sachsen bestand, bezeichntt 7/a,s'^.'^"-?t!^'^ Wurf wird ebenfalls zur zweiten L.fung im P,en ""^^^b-bar. - h ,^r.3n^Url7'h bürst Bismarck langte gestern Abend 8 Uhr ^k.? .^5^^^ebraer Bahn hier an. E, war in Begleitung feiner Legations- rnthe und wurde vom Polizeipräsidenten sowie einer nnschnlichen Menschenmenge empfangen. Eine zunge Dame üderreichie ihm ein prachtvolles Bouquet. Die ,rehinr&l6n Hochs; ebenso am Gasthof „zum Schwan", Hn". .ÄSeT1* 3“"‘ 8""’ -7- äs «sys*. s e boaenen^r2t h\n seine Miene war ernst und keineswegs zukraulNS- Dh *e aar ?cr|1 ^"5ltLar(f aus dem Schwan-Hotel und begab sich stürmische^ Hochs D nach der Zeil, wobei ihn. dir Menge Berlin, 5 Mai. Ein Ausgleich mit der Ostbahngesellschaft in Elsasi Lotb- erworben* mürb” t’me6r °U tk ßilenb^n ^WatnfaU« durch Expropriation Deutschland. lümmlliche Großlogen, sowie die Tochterlogen'noch ® 'S’"1' ltCEn ®“'eJr mu den französtichrn Freimaurern abzubrrchrn! ÄftäÄgr ’■"* - «***w»u* 11,,D" ""bl'che Lage, in welcher sich Frankreich augenblicklich befindet, scheint den Ultramontancn günstig, um dieselbe zu ihren Zwecken auSzubeuten. Wie man °n\^,Hene^feUen(t)brt# b^"en die französischen Bischöfe ein Memorandum an die Natlonalvcrsammlung vor, worin sie dieselbe ouffomm , sich im Namen Fran re.chS gegen „plemontesische - Gewal.thätigkeit ,nd Usurpirung dem päpstlichen Stuhle gegenüber zu erklären; außerdem überreichte Graf de Merode Herrn Thier« ^ne Petlnon mehnrer bclgischer ^atbol.kcn, wor.n französische Jntcroention ur Erhaltung der Wrllllchen Macht des Papstes nachgesucht wird. — Daß die leqi- h«r iftvpn 0II01VCTmmlung dem CleruS, der mH ihren Restamatlonsplanen gleiches Interesse hat, sich gefällig zeigen wird wel °"n "i Thiers ein alter Feind der Halienisch?n Einheit T wcig aDe Welt. Aber geht tie Versailler flieglerung und die Majorität der Na- ° $Crl-nden EpiscopatS ein, so wird man sich nicht verhehlen dürfen, daß man eine folgenschwere Frage der auswärtigen Politik zur rennenden Frage wacht und den Republikanern neuen «Stoff zum Mißtrauen b etet- Dte -versuche, welche zum Sturze der drei republikanischen Minister ge- ^'^ch von Th.erS in seiner letzten Rede zuruckgewiesen wurden, würden durch Gesial^w, ?pifmpa 6 un\ter ..^üjorität gegen „Piemont" in anderer snJuh p ° ^orvergrund geruckt und der bevorstehende Kampf zwischen Rcpubllkanern und Monarchisten um die dtfinitive Feststellung der Staatsform be- lchteuntgt werden. I, Der Landrath W.hrauch zu Kassel hatte am 25. Februar d. I. ein auf die bevorstehenden Reichstagswahlen bezügl.ches amtliches Circular an die Bürgermeister feme« flreife« erlassen und demselben tie Nachschrift anzefügt: „Der Unterzeichne te ernpfi.htt sur seine Person (nicht dienst,ichss als Wahlkandidaten den Oberoorstcher s rrn Earl v. Berlepsch zu Kassel. W.hrauch. Herr ». Berlepsch ist nun var trotz dieser Empfehlung n.cht gewählt, mehrere Wähler in Kassel haben sich aber beim Reichstage über diese Beeinträchtigung der Wahlfreiheit beschweit, und die PetitionSeommissio.i empfiehlt, besagte« Circular dem Reichskanzlir mit dem Ersuchen um Heroenuhruiig ernstltchster Rüge der mH der Amtspflicht des Landraths und" "ft6rtiU °’"'"bar-»den Wahlagitation desselben zu Überreifen. - T . -»b b"npfenmg (Fritzlar) empfiehlt tie Annahme des CommissionSantcag's; das illoyale und ungeschickte Benehmen des Landraths sei viel häßlicher, als wenn er feinen Candivaten offic cll empfohlen hätte. - v. Blanck nburg gegen den An- trag, .r kein Woc, enthalte, das sich der Landrath nicht selber sagen könne. - b'efnTn“. ^ M |1r‘L V" M bi(fer Angelegenheit zu befaßen, b'r Leswwerde gehöre instanzmaßig vor die vorgesitzte Behörde des Lanc- raths, iinb'fur den Reichstag schicke es sich nicht, über die Verwaltungsbehörden binmeg den Beamten bis in die untersten Stufen hinab Rügen zu ertheilcn. — Or. Wehrenpfenn'g: Da« Haus ist vollständig in feinem Recht, wenn es sich als Geschwornengertcht zur Sicherung der gefährdeten Wahlfreiheit coust tuirk — 8a«fer: Die Wahlbeeenflassang im Norden Deutschlands .st ° g ß, taß d süch. tentWen Mitglieder im höchsten Maße darüber erstaunt sind; wenn der Reichst Anrr8-^ au«lrllt' «° rt',arirl er nur (eine tirect angetastete Ehre — ^ofeH^'L"^0" 17- bcr Landrath als Wahlkommissar die Tack. Burgkrvorstehercollrgium von Goslar bitten nm^schlcuniae Wtederaufnahme der Arbeiten zur Restauration des Kaiserhauses zu Goslar und - ze Ä zur TaZor^ ........... Vertreter Graf Rittberg) und mit den Äbgeord. OGraf^üxb'ur^unobl)r^W^^' Jö^ürtoortung des Antrages durch den Grafen Münster Pfennigs als Schriftführer const.tuirt. - Ab.eoid. Sckmld? ^'unover) w.rd der elbe fast einstimmig^ angenommen. Münster 1) Erste Lesung des Gesetzes über das Postwejen des deutschen Reiche« über"dH^°aelch^iHaftpflichtgesitzes, erste Lesung des Antrages S /ter BundeSbevollmachtigter Stephan empsi hlt die Annahme des Entwurfs als d n & fi 'm ?^“"clunS 0'b&crfr Elesetzentwürfe. j AnMtt der besten Erbschaft de« dcuttchen Reiches von dem norddeutschen Bunde licher Wufi.n' m ™ai.‘ ^"scha, Gesantier des Sultans in außerordent- - Br. Elben (Württemberg) wünscht die gesetzliche N^eluna^de« Postw 1°« M fünf Eavaliereu hier a gekommen °uch in den Bundesländern, wo solches noch den^^Verwaltungsbehörden^^unt7 ell Wable^ len^R^ Der Antrag auf Einführung dttMer 8IÄ.WSWSÄS ,Ä ää? -SS-MMSSVAW fa ** * M “’9 in«£. MH «be, 11 6’liij ‘i " a«fMtue , , 3»l)abtr. I">iber h8. y'ilöfunq«. ,bu'9. fiöln, ’ »i« °b«, ln8 jur Ex. Kntf Gamme "WMi Seiten de- Itr zur Be. g und Aus. Lesung tei f6’orf41age tia auf dir “Wraieifler iterjtidjne lt beroorftehrr f nun zu-ur n sich über t, nnl> die mErsu^en, Natht unö t reisen. - iPntragti; i als Denn fn den Sa- lönne. - fg*t ju tes font* zsbehörden heilen. — er sich als ch die std» i Ainchstag t Ehre. - ir die Tuet. Dr. Prob/! so wuj er eilt weiten ?cr $rc9O« thr werten genommen. schlkunigr oilqi und tragt, über i xlkutz'scht jgen wird, >ie erhalten tn Mnfttt ig; 3®tiu i W ;eS Luker TOittnl* igelcmmen. °z dincttt zrausschugt dm- t b,s^ ff« -sgef^re«. wüt wiO l um Jff^ such, herdt't^ iiwaetig« Sicherheit der ll'« irrib-« " r 4,0,* t ii. Sotllh-Lasteru-Eisettbähn einen Besuch abgcstatt t und werthvolle Gegenstände aus demselben weggenommen. Mordanfall gemacht worden; die aus nur seinen Wogen getroffen. △ Brüssel, 5. Mar, Abends, aus Versailles bestätigt, daß Cluseret eingelassen hotte und das Eindringen — Auf Jules Favre ist Lei CholonS ein einem Versteck abgeschossene Kugel hat indeß Der „Indevendance" wird in einem Briefe sich in Verhandlungen mit den Versaillern Auf den Verkehr der St. Louis- und South -Castern- Eisenbahn, worüber ich bereits fiüher berichtet, dürsten die reichen Kohlenfelder von Illinois einen sehr günstigen Einfluß üben. Die St. Louis-und South-Eastern-Eiseilbahn-Gesellschaft fördert bestrebt sich kräftigst, den Prozeß Lobbia zu Ende zu führen. — Der italienische Gesandte Miglioradi am bayerischen Hose wird wahrscheinlich nach Athen an den griechlschen Hof versetzt werv.n. Stockholm, 5. Mai. Der Reichstag nahm heute bezüglich der alten ringe, klagten Forderung der Stadt Stettin den Vorschlag der Regierung an, die von dieser Skadt offerirte Vergleich-summe von 116,838 schwedischen Talern zu zahlen. Bucharcst, 4. Mai. Die Zahlung des Iulicoupons der Anleihe Oppenheim ist gesitzert. Ern Confortium hiesiger BanquierS hat gestern die Zahlung übrr- nommcn. Konstantinopel, 5. Mai. Don gut unterrichteter Seite wird bestätigt, daß Nevres Pa,cha seinen Auftrag in Kairo mit heilem Erfolge ausgerichtet hat und alle Mißverständnisse und Verdächtigungen, welche durch falsche Berichte hervor- gerufen waren, lnseitigt sind. Der Kheoive entsagt jedem Gedanken, Festungen zu bauen, und hat RevreS Pascha ersucht, dem Sultan mitzutheilen, er werde ihn binnen Kurzem in Konstantinopel persönlich und mündlich seiner Ergebenheit versichern. Telegraphische Depeschen. /X Paris, 4. Mai. Rach dem „Dengeur" soll die feierliche Zerstörung der Säale auf dem Vendomeplatz am 8. d. MtS. stattfinden. — Das Haus von Alphonse Rothschild, tn der Rue de Rivoli, Ecke der Rue St. Florentin, gegenüber dem Tuileriengarten, ist in eine förmliche Citadtlle verwandelt. /X Paris, 5. Mai. Zwischen dem Centralcomite und dem Eommandanten Rossel hat eine Dreinbarung stattgefunden, wonach in Betreff der Organisation der Nationalgarden und des Verwaltungsdienstes die nothwendigcn Maßregeln gemeinschaftlich getroffen werden. — Die Adresse der Versöhnungsliga wurde von der Commune durch Uebergehen zur Tagesordnung beseitigt. — Von Seiten der (Eingesandt.) 1895) Die Frankfurter Zeitung Nr. 123 spricht sich in einer Original-Cor- responden; aus New-Pork <1. <1. 13. April über die △ Brüssel, 5. Mai. Der „Jndependance" wird von competenter mili- tärischer Seile aus Paris geschrieben, daß, wenn einerseits ein Sieg der Commune unmöglich sei, es der französischen Armee andererseits nicht möglich sein werde, Paris mit Gewalt zu nehmen, wenn die Nationalgarden sich mit Ausdauer vertheidigen. — Demselben Blatte wird ferner aus Paris geschrieben, daß man den Gesammtverlust der Föderirten siit Anfang des Kampfes auf 14,500 Todte und Verwundete und 6000 Gefangene schätze. A London, 6. Mai. Die „Daily News" meldet aus Paris vom 5. d. MtS.: Die Commune hat einen Ballon mit Druckschriften von Paris abgelassen. Die Schriften sollen die Provinz über die Vorgänge in der Hauptstadt unterrichten. A Versailles, 5. Mai. Der „UniverS" meldet: Wit man uns mittfyeitt, 6^1 der Kaiser Napoleon in Belgien 30,000 Soldatcnunisormen bestellt. Die Sache scheint nicht unwahrscheinlich. Die Mcnschenjagd wird in mehreren Quartieren lebhaft sortges'tzt. Der „Na- tional" bestätigt, daß die Leute auf den Straßen ergriffen und soglcich ohne jebi Formalität nach den Forts geführt werten, wo man sie irgend einem Bataillon zutheilt. Am nächsten Sonntag werden sich im Hofe des Louvres nachfolgende Gesellschaften versammeln. l'Alliance rcpubl.caine, l'Union republicaine, die Ver- thkidiger der Republik, das Comite der 20 Arrondissements, das Centralcomite der Föderation der Nationalgarte. Dir Zweck des Meetings ist die Vereinigung aller dieser „reellement" republikanischen Gesellschaften zu einer einzigen großen, 5t. Louis wie folgt aus: ter l.tzteren in Paris in der Nacht vom Sonntag auf Montag erleichtern wollte. Man hatte in Versailles darauf zuerst Hoffnungen geletzt. getrieben und sind so weit fertg, daß mit deren Ausb utung demnächst begonnen werden kann. Ein anderes ausgebreitetes Lager ist bti der Stadt Equalitz, 12 Meilen vom Ohioflutz, aufgedeckt worden und auch in der Nähe öon Evansville ist ein großes Lager in Betrieb. — Die Mächtigkeit der Kohlenflöze, die in der Nachbarschaft von St. Louis bearbeitet werden, ist 7 bis 9 Fuß, am Ohiofluß 4*/z bis 6 Fuß. Die Gcsamintmächtigkeit dieser übercinandetliegenden Flötz: beträgt durchschnittlich 30 Fuß und darüber. Die Totalproduction wird von Sachkundigen auf 30,000,000 Tonnen pr. Quadratmeile Exploitationsfähigkeit geschätzt. Die Eisenbahn-Gesellschaft unterstützt die Koblenproduetion auch dadurch, daß sie gleiche Bedingungen für den Transport allen Producenten stellt- Der Erfolg dieser liberalen Politik zeigt sich unter dem Titel: Association der communalen Vertheldigung. Der „Dengeur' | Ein Beweis für Rentabilität von Kohlenbahnen in dieser Region liefert bei- Vünscht, daß auch der neue Verein „Rcpudlikanijche Verbindung der Departements" spielsweise die nur 14 Meileir lange St. Louis- und Belleoille-Elsenbahn. Die ihr zu- Ulld die Föderation der Pariser Freimaurerloge zu den Meetings eingkladen werde, nächst liegenden Kohlenmineir sind noch immer 6 Meilen von der Bahnlinie entfernt, A Versailles, 5 Mai. Aus Paris wird gemeltet, daß vie Commune den ^,^^?etr"6en die Netto-Einnahmen dieser Bahn die auf einer kleinen Strecke Jrc:v dasselbe Kohlenbett durchschneidet, wie das der et. Lours- und South-Castern-Bahn, politischrN und gerichtlichen Eid abgeschafft hat. Gestern war die Eirculü: on jn ^cn letzen Jahren durchschnittlich circa 250,000 £ jährlich, wovon 2 3 aus dein ton W'gen auf dem Place Denverboten. — Gestern wurden 2 Torpedos Kohlentransport herrührten. nach der Barrikade am Pantheonplatze gebracht. Föderirten, welche Truppen in den Aoenc.es d'Jtalie und de l'Hopital concnüriren. w.rd em Angriff auf die Redoute Moulice Saquet beabsichtigt, welche von den tzje Entwicklung des Kohlenverkehrs in jeder Weise, so daß in der kurzen Zeit, in Versaillern noch besetzt gehalten wird. welcher der Bahnbetrieb begonnen bat, bereits fünf neue .ssohlenminen innerhalb 20 A Paris 5. Mai. Die Födcrirten haben dem Hause Ernest Picard's!Meilen voll St. Louis längs der Bahn eröffnet worden sind, deren Ausbeute, schon »tr.pn fRpfurh nharflatt t unt wertbvolle Gkaenstände aus demselben weaaenommen. iktzt^an den Markt gelangt. Weitere drei Schachte in demselben Revier werden eben Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. ' Oeffeiltliche Aufforderung. 1671) Die Erbschaft des am 6. Februar l. I. dahier verstorbenen früheren Bier-^ brauers Karl Magnus von hier ist unter] der Rechtswohlthat des Inventars angetre-, ten worden. Es werden daher die Gläubiger hiermit aufgefordert, binnen 4 Wochen ihre Ansprüche bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls solche bei der gerichtlichen Regulirung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 22. April 1871. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Versteigerungen. 1903) Mittwoch den 10 Mai d. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Schlossermeisters Ludwig Weber in der Sonne die zu dessen Nachlaß gehörigen Mobilien, bestehend in Bettladen, Commoden, Tischen, Schränken, Stühlen, Bettwerk, Kleidern, Haus- und Küchengeräthen aller Art, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 8. Mai 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. 1654) Dienstag den 6. Juni d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause der den Jacob Kümmel 1. Eheleuten zu Wieseck in der hiesigen Gemarkung gelegene Acker: Flur Nr. üfllftr. 45/iOj 95 Acker, zehntfrei, neben der Chaussee, auf den Grenzweg, giebl 17*/» Rente, öffentlich meistbietend oeifteigert werden. Gießen, den 22 April 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, O>tsgcrichtsinanu. 1912) Die Grasnutzung von den Böschuu- ßtn an der Wieteck, am Sladtringgra.cn und an den Wegen soll Freitag den 12. Mai b. I., Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Wieseck- brücfe. Gießen, den 8. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Bogt. Grasversteigerung. 1850) Die diesjährigen Grasnutzungen von den Grüben und Böschungen nachbenannter Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden, und zwar: 1) Auf den Straßen von Gicßen gegen Butzbach und von Klein-Linden gegen Wetzlar Dienstag den 9. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, bei Abtheilungsnummer 5 auf dem Seltersberg, Morgens 10Vr Uhr jenseits Groß-Llnden gegen Lang-Göns, Mittags 12 Uhr jenseits Lang-Göns gegen Kirch-Göns. 2) Auf der Straße von Butzbach über Pohl-Göns und Kirch-Göns und von Pohl-Göns gegen Wetzlar Mittwoch den 10. Mai, Anfang Morgens.8 Uhr, bei den Butzbacher Gärten. 3) Aus der Straße von Gießen über Lieh gegen Hungen Donnerstag den 11. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Fuiedhoss von Gießen, Nachmittags 4 Uhr jenseits Lich gegen Hungen. 4) Aus der Straße von Lich nach dem Hessenbrücker Hammer Frettag den 12. Mai. Anfang Morgens 8 Uyr, in der Nähe des Friedhofs von Lich. 5) Auf her Straße von Lich gegen Butzbach Samstag den 13. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, bei Lich in der Nähe des Eisenbahnübcr- gangs. 6) Auf der Straße von Gießen gegen Marburg > Montag den 15. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Gasthauses zu Pfau. 7) Auf der Straße von Gießen gegen Grünberg Dienstag den 16. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Schühenhofs. Sollte an einem dieser Tage starkes Ne- genwetter eintreten, so fällt die an diesem Tage abzuhaltende Versteigerung aus und wird dafür ein anderer Termin anberaumt. Die Grobherzoglichen Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden be onders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 5. Mai 1871. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 1919) Donnerstag den 11. d. Mts-, 994 fl. . 14 fr. ZU 17 44 Zimmerarbeit, Dachdcckerarbeit, Schremerarbeit, Schlosserarbelt, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, Vormsttags 9 Uhr, sollen auf dahicsigem Rathhallse nachver Wieseck, den 7. Mai 1871. Grobherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. 855 113 314 25 105 309 zeichnete Ä>beiten versteigert werden, als: Maurerarbeit, veranschl. *" n 4 ‘ r~ Versteigerung von Pappelstämmen. 1851) Freitag den 12. Mai, Vormittags 10' 2 Uhr, sollen an der Staatsstraße von Münster nach dem Bramtkohlenbergwerk 31 Stück Pappelstämme von 22 bis 30 Fuß Länge und 12 bis 20 Zoll Durchmesser, bester Qualität, an Ort und Stelle meistbietend vetsteigert werden. Gießen, den 5. Mai 1871. Grobherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.__ Holzverstetgerunq. 1904) Freitag den 12. Mai d I-, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Watzenborner und Stcinber- I gcr Gemeindewalde, Districten Trisch, Goldkopf und Pohlheimerwald, nachvtrze^chnete Holzsortimcnte öffenthd) versteigert werden , als: j 23/4 Stecken Buchen-Prügelholz, |1275 Wellen „ Reisholz, 42 Stecken Eichen-Prügelbolz, V« „ ,, Stockholz, 2275 Wellen „ Reisholz, 13 Stecken Nadel - Prügelholz, 6'/- „ n Stockholz, 1000 Wellen „ Reisholz, 100 „ Dörner, 9 Eichen-Stämme mit 92 Cubiksuß, 17 Radel- „ „ 300 7 Eichen-Stangen „15 „ 300 Nadel-Stangen „ 180 „ Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde am Tn sch, an der Grüninger Straße. Watzenborn, am 6. Mai 1871. Grobherzoglichc Bürger ineifhrei Watzenborn Schäfer. Keilgebotenes. 1808) Feste Salz-, Cssift- imb fleine Tafel- Pfeffergurken empfehlen I. A. Busch Söhne. | Flaschenbier! cuts der H e ß'sebcn Brauers, verkauft in bester Qualität die Flasche zu 8 fr. Carl Heil, Cchloßgasse. NB. Fünf Kreuzer bitte für die Flasche zn hinterlegen, welche ich bei Rückgabe derselben zurückvergüle. 1868) Iln Verlage von Ernst Heinemann ist erschienen: Wasserschl ebcn, Pr. H., Geh. Jtt- stizrath, Bemerkungen zn dem offiziellen (Entwurf em er Vcr- fnssung der evaug. Kirche deS (^rvsrherzvgthumS Hessen. 12 Kreuzer. werden durch mein seit 28Jahren weltberühmtesZahnmund- fPUlJItpUJIlll l )Vll wasser in einer Minute für immer sicher vertrieben, welches von den größten Aerzten und höchsten Standespcrsoncn anerkannt ist. Unzählige Atteste liegen zur Ansicht vor. E. Hückstädt, Berlin, Luckauer Straße 9tr. 9. Zu haben ä Flasche 5 Sgr. in der Niederlage bei (1916) (Sorl Hoffmann, in Gießen. > »r. I»9 bei haben, um hcrauszufinden wo Licht und wo Finsterniß! H. Gießen, 1 Fl- Agente Th. Vogt. LH en bei Gesellschaft ganz ergebenst. Bernhard Beyfuß, in Gießen. bei der Exped. d. Bltts. Gesammtgarantle-Kapilal: 2,806,020 Thaler. sUnXrv« I drirch tie unterzeichneten Agenten -parterre, Münchener Feucr-Versicheruna A. Ossmann, Tapezier. Redaktion, Druck und Verlag der Brühl'schen Uulu.-Druckcrel (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. A. S chultd eis junior, SeNetsweg Lit. C Nr. 10. Best-»«' Slbcmunten, v Resultaten des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1870: Grundkapital ...... Prämien- und Zinsen-Einnahme für 1870 (excl. der Prämien für spätere Jabre) Prämien-Reserven . . . . Dil Die in i Azcige gebracht ; den nachstehende! 5,250,000. - 3,201,476. 42 5,155,936. 27 1591) Fertige Hemden für Konfirmanden (Knaben), sowie sonstige Leibwäsche jür Mädchen, empfehlen Geschw. Heerz, Neuenweg. Versi^erungs-Bedingungen eine neue Abfassung erhalten haben, und bei den der Gesellschaft zur Mittheilung bereit liegen. Gießen und Lich, den 1. Mai 1871. Louis Wittich, Kaufmann in Gießen, Basiert, Steuerpfandmeister in Gießen, St« Volp, Gemeindeeinnebmer in Lich, Agenten der Gesellschaft. 1910) Ein goldenes Medaillon (Album mit Photographieen) ist verloren morden. Lem Wiedirblinger cuie gute Belohnung | Bei größeren Aufträgen ent: p sprechenden Rabatt. Annoncen aller Art werden täglich befördert und zu den Originalpreisen der Zeitungen berechnet durch das Aniioncen-Bureaii der Iacgrr'schcn Buchhandlung Frankfurt a. M. Preußische Hagcl-Vctsilhmlugs-Actlcn-GcscWilst. 1913) Dieselbe versichert Bodenerzeugnisfe gegen Hagelschaden. Die Plämi sind fest und billig, Nachschüsse werden also niemals erhoben. Die Schäden re erb wie in früheren Jahren coulant und unter Zustellung von Landesdeputirten rcgul und binnen Monatsfrist nach Feststellung roll und baar bezahlt. Versicherung aus mehrere Jahre genießen einen angemessenen Pramicnrabatt, welcher sofort v der Jahresprämie in Abzug gebracht wird. Der Unterzeichnete ist zu jeder Auskunft und zur persönlichen Aufnahme o Versicherungen stets bereit und empfiehlt dem landwirthschaftlichen Publikum obi Wohlmugs - Veränderung. 1^91) Meine Wohnung befindet sich im Hause des Herrn! Restauraleur Bramm in der Neustadt, im Voederhause, s und halte mich hiermit bestens empfohlen. DberhlMche Gesellschtifl für Matur- und Heilkunde. 1911) Sitzung: Mittwoch den 10. Mnez, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Angekündigier Liorlrag: Here Prof. Streng: ,lieber die Vnlkniu- der @ifet und der Umgegend von Gießen". Aachener und Münchener Feuer-Vlrsicherunßg-Grsettschiift 1900) Der Gefchästsstand der Gesellschaft ergiebt sich aus _ Diese Gesellschaft versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschod IPI festen Prämien ohne Nachfchnßzahluna. I, „ 2,cde Auskunft iiber dieselbe wild ertheilt und Versicherungen werden vermit! * "* ov*chnctcn Agri.tc.i, welcke gleichzeitig Agenten der Aachener 11 m .^ucr-Bersicherungs-GeseUschaft sind, die mit der Union in eng Verbindung steht. Louis Wittich, Kaufmann in Gieß-n. Steuerpfandmeister Basiert in Gießen. M« Volp, Gemeindecinnehmer in Lich. Fl. 13,6c,7,4l3. !» Versicherungen in Kraft am Schlüsse des Jahres 1870 „ 1,916,905,382. - Mit dieser Bekanntmachung roitb die Anzeige verbunden, daß die allgemeine öki Nemichung t mit Dtul(d)lünO i| Nkichst>n>zler sich l herzig, (o Hut un1 Fragen, in vtlchcn Die Rete ti ftver tenje,nigen flnbern naWt, n nationalen uno zugi 6l[pTtd?tnt) i Hf 9iolt)ttenbi^nt »ährend des Kricgc tzedemtzen v iibuMtzt iß z Tvch Nullungen von während ßr gleich- tionirtricß i'Otiflnn tfl8 tdriioriale Hs viel mehr aU tit , 3nbfm Urß Hilt ^ttäliternng t 5ie voll von GM t«cn ii„ &,0 Bleidiyitig t ® ** 2 H-r titiia »? Oollir Wme 8m ®,Ur' «hntttt J aus Hnih b,‘ötr51 lonnttn "‘’u‘ R ä* tlr|. > n tti > £*■ °b.r S I« """»i fei» 6,t s« K^ll vden ' ^zig d'S s- v Alte f? ’Wt $ Zur Kirchenvorstands - Wahl. 1918) Vor wenigen Wochen wurde in Nr. 79 dieses Blattes die neue Kirchenverfafsung in einem ausführlichen Artikel klar und deutlich besprochen und dabei auch die hohe Wichtigkeit der bevorstehenden Kirchenvorstandswahlen stark betont. Da nun diese Wastl sehr nahe an die Mitglieder unserer evangelischen Gemeinde hcraw- getreten ist, so dürfte es wohl dringend geboten sein, alle Wähler nochmals auf die hohe Bedeutung dieser Wahl aufmerksam zu machet!-. Der neue Kirchenvorstand wählt nämlich die Kreissynode und dies« die Landessynode, und welch' hochwichtige kirchliche Fragen in diese« letzten Instanz zur Verhandlung kommen werden und müssen, daran wollen wir erinnern. Die Landcssynode hat den Zustantz der Landes« kirche in Bezug auf Lehre, Liturgie, Verfassung u. s. w. zu prüfen^, und über die, zur Beseitigung hervorgctrctener Mißstände innerhalb den Schranken der bestehenden Gesetze, zu ergreifenden Mittel zu be--- rathen^ ebenso können neue Agenden, Katechismen, biblische Geschichte» und Gesangbücher nicht ohne die Landessynode in den Schulen ein« geführt werden. Wähler! Die Sache ist also so wichtig, daß ein gleichgültigen Zusehen bei der bevorstehenden Wahl sich schwer an uns und unseren Kindern rächt, darum gehe Jeder, welchem der Fortschritt auf kirchlichem Gebiete am Herzen liegt, um von seinem Wahlrecht Gebrach zu machen, und gewiß wird er nur ganz kurz unter denen, die tu diesem Blatte zu Kirchenvorständcn vorgeschlagen sind, zu prüfest Vermischte Anzeigen Gcnernl-Agent gesucht. 1921) Für ein leistungsfähiges, in Bremen bestehendes PossagierExpeditions- Geschäit nmb unter günstigen Bedingungen ein General Agent für das Großberzog-, tbum Hessen geb d)t, welcher im Stande! ist, die vorgeschriebene Kautionssumme zu bestellen. — Gefällige Resteetanten werden gebeten, ihre Cffertcn unter Lit. A. 675 an das AnnoneemBüreau des Herrn E. Schlotte in Bremen franco einzufenven. 1915) Eine Köchin wird ge^cn hohen Lohn pr. 25 Juni zu miethen gesucht. Zn erfragen Seltersweg E. 185, Parterre. *‘*5^ 1856) Eine Familie von 3 Per- /X sonen sucht für den 1. Juli eine gesunde, aus 5 Zimmern und den sonstigen uöibigcn Räumen bestehende Wohnung. Galten und Nähe des Bahnhofs vor- gezoaen. Offerten mit Preis-Angabe wolle man an Berg-Ingenieur Pütz in Remagen a. Rhein richten. 1908) Heute Montag Abchid 8 Uhr: Kirchenvorftazidswahl. 1917) Ausgehend von der Voraussetzung, daß es bei den bevorstehend Kirchenvorstandswahlen vor allem daraus ankömmt, kirchlich gesinnte Mann zu wählen, welche zugleich eine Bürgschaft dafür Bieten, daß sie im Stau sind die Interessen der Kirche und insbesondere der Gemeinde in entsprechend Weise zu vertreten, erlaubt sich eine Anzahl hiesiger Gemeindemitgliedec ijr verehrlichen Mitbürgern die nachfolgende Liste zur Wahl zu empfehlen: Wilhelm Keller, Buchdruckereibesitzer. Ferdinand Gail, Fabrikant. Johannes Haustein, Fabrikant. Ludwig Bücking, Rentner. Balthasar Vogt, Bürgermeister. Karl Dornseiff, Advocat. Friedrich Nitzsch, Professor. Balthasar Lenz, Wirth. Karl Schwan, Weinhandler. Dr. Beck, Professor. Georg Noll, Kaufmann. Dr. Wasserschleben, Geh. Justizrath. August Bölcker, Hofgerichtsrath. Dr. Ducken, Professor. Wernhard Dietz, Schuhmacher. Georg Loos, Buchbinder. Vermiethungen. 1897) Ein Familiknlogis ist zu vermie- Ihcn und sogleich zu beziehen bei Karl (5.111er, Neustadt. 1874) Ein kleines Stübchen ist zu ver- miethen. Näheres Wallthorstraße Lit. A. Nr. 151.__________________________________ 1899) Möblirte Zimmer zu vermiethen Z Lfi)uymac!)er, einen tüchtigen, sucht B. Wickel, im Russischen Hof. 1896) Nr. 120 hat den Schreibsecretär gewonnen. Isaak M e n d e l s o h n in Lich. der Geschwister Freies im „Darmstädter Hans." 1885) Ein zuverlässiges Mädchen, welches kochen kann und alle häuslichen Ai beiten giündlich versteht, sucht Stelle zum sofortigen Eintritt. Näheres bei der Erpedition d. Bltts. 1872) Der znnite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und im August beziehbar. I. 'Schäcker, Weißblndermeister. 1549) In Lit. D. Nr 219 in der Neustadt ist ein möblirtes Zimmer mit Eabinet, oder ein solches ohne Eabinet, zu vermiethen. 1905) Ein Laden, Stube nebst Zugehör zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei ___________________A. K. Worms. 1585) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen Wallthoistraße Lit. A. Nr. 2/7. 1879) Ein geräumiges Familienlogis ist zu vermiethen Kirchenplatz Lit. A. Nr. 23. 1906) Ein Familienlcgis ist zu vermiethen und den 1. Juni zu beziehen bei ____________________G. Noll Wiitwe. 1911) In unserem letzt erbauten Hause in der Ali- censtraße ist ein Mansar- denloftis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Adami & Sehwaab. 1855) Ein möblines Zimmer ist zu oer- miethen Lindenplatz Lit. A. Nr. 244. 1878) Ein Familienlogis ist zu vermie- 1332) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in der Lampenfabrik von Müller & Kauffmann. 1834) Ein Arbeiter findet dauernde Beschäftigung bei H. Haßler, Schuhmachermeister. Annouce. 1920) Indem ich wie bereits viele andere Leidensgesahrtcn von Gicht und Rheumatismus, wo selbst Aerzte nichts vermochten, blos durch ein einfaches simpathetisches Mittel geheilt bin, habe ich cs mir in Folge dessen zur Pflicht gemacht, Jedem sich mit Vertrauen an mich wendenden cs nnentgeldlich und franco znznsendcu, natürlich gegen die Erstattung meiner Auslage au Porto und Verpackung, im Betrage von 6 Sgr. 6 Pf., welches zur Bequemlichkeit in Briefmarken geschehen kann. Gernrode am Harz, im Mai 1871. E. Kunze. 1898) Im Aufbewahrcn resp. Ucber- sommcrn von Pclzwaarcn empfiehlt sich unter Garantie A. Schultheis junior, Seltersweg Lit. E. Nr. 10. 1907) Ein Schleier verloren. — Abm- geben gegen Belohnung in Lit. E- Nr. 4. 1909) Zu Kn chenoorstands-Milgliedern erlauben wir uns vorzuschlagen: W. Ferber, Sattler, PH. Walther, Schmied, K- Roloff, Wirth, E. Wallenfels, Bäcker. Mehrere Bürger. 1854) Ein Junge, der das Schreiner- geschäst erlernen will, kann in die Lehre treten bei Schreiner Bergmann. Die Ullillttz Allüemeine Deutsche Hüsiel-Versicherungs-Gesellschaft. Grundkapital 3 Millionen Thaler, wovon...... Thlr. 2,509,500 in Aktien emittirt sind. Reserven ult. 1870„296,520, also derzeitiges