Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hieben « 6 Ufr, Donnerstag den 9. Februar 1871 Ur. 31. ^tte mir aub dikiS vierteljährig 1 fl. 12 h. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzletberg 8it B. Nr. 1. JMjjMftuna 1 ------- - . . . .. ------------ ] *---- aiHÄrtnitHrtrtH werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch Btfkeuungen Ullf ven ’4IHJCIßCl bei aUen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Februar und Marz 1871 zu 40 kr. iss --^^Äryrr. j k •. s kaust iqr^rßer. '*f0 r. fftffliM i^er- K; reibt „<)ur KriegSIage zuschickm. 8 Sticher. n-Expeo|UV laftn. Wer würde überhaupt ein solches Uebertinfommen unterzeichnen — ihr gwiß nicht, Legitimisten, die ihr so tapfer unter der Fahne der Republik kampit, it den Boden deS alten königlichen Frankreichs zu vertheidigen, eben so wenig nur zu spat erfuhren, einen Waffenstillstand, welcher Preußen noch von uns besetzte Departements überliefert, welcher uns verpflichtet, drei Wochen uns ruhig zu verhalten, um in den traurigen Verhältnissen des Landes die Nat'vnalversammlung zusammentreten zu lassen. Wir erbaten Aufklärung über das Berhältniß von Poris; bis dahin bewahrten wir Stillschweigen. Bevor wir uns an euch wandten, tollten wir die verheißene Ankunft eines RcgierungSmitgliedeS aus Paris abwarten. W-r beschlossen, unsere Vollmachten in seine Hande niederzulegen. Die hiesige KegierungSabtheilung hat den Willen, zu gehorchen, um ein Pfand der Mäßigung tinD des guten Glaubens zu geben. Sie will ihre Pflicht erfüllen, welche erheischt, len Posten nicht eher zu verlassen, als bis man davon enthoben ist; sie will ihren freunden und Gegnern durch dieses Beispiel beweisen, daß die demokratische Regierung nicht nur die größte, sondern auch die gewissenhafteste ist. Niemand kam »on Paris, und so müssen wir, koste es, was es wolle, handeln. Um perfide Kombinationen der Feinde Frankreichs zu Schanden zu machen — Preußen rechnet aus den Waffenstillstand, um unsere Armeen zu entnerven und aufzulösen, Preußen HO, daß die Versammlung, welche nach vielen einander folgenden Unglücktfallen unter dem furchtbaren Eindrücke des Falles von Paris zusammentritt, auch muth- lrS zur Annahme eines schmählichen Friedens geneigt sein müsse —, hängt es von um ab, diese Berechnungen zu Schanden zu machen und zu bewirken, daß Werk- znize, welche bestimmt wären, den Geist des Widerstandes zu ertödten, vielmehr duselben wieder beleben und erhöhen. Benutzen wir den Waffenstillstand, um jinge Truppen einzuüben und die Organisation der Vertheidigung mit erhöhter Eiurgie zu betreiben, bieten wir Alles aus, daß an Stelle der von den Fremden erhofften reaktionären feigen Kammer eine wahrhaft nationale, republikanische Ver- siinmlung zusammentritt, welche den Frieden will, wenn derselbe die Ehre, den Hing und die Integrität des Landes sichert, welche aber ebenso fähig und bereit if den Krieg zu wollen und zu verhindern, daß ein Mord an Frankreich began- werde. Franzosen! Gedenken wir der Väter, welche uns Frankreich als einen compacten, untheilbaren Staat hinterließen, hüten wir uns, unsere Geschichte hi, Söhne und Bürger von 1789, die vor Allen dahin gewirkt haben, die alten Provinzen zu fester, unlöslicher Einigung zusammenzusügen; auch ihr Arbeiter in ttn Städten würdet euch hierzu gewiß nicht herbeilassen, deren intelligenter, edler Hlriotismus sich stets in Macht und Einheit als Ausgangspunkt für die Freiheit ter Völker zeigte; eben so wenig ihr, die ihr den Boden des Landes bebaut und tMt, die ihr nie Blut spartet, um die Revolution zu vertheidigen, welcher ihr tetr Eigenthum, euren Grund und Boden und die Würde des Bürgers verdankt. Ä(in Franzose wird sich finden, einen so ehrlosen Vertrag zu unterzeichnen, die kitlnden werden sich getäuscht finden, sie werden verzichten müssen, Frankreich zu Itrfiüinmeln. Wir alle sind von gleicher Vaterlandsliebe beseelt und lassen uns Mch Unglücksfälle nicht nicderbeugen; wir werden erstarken und den Fremden irejagen. Um dieses heilige Ziel zu erreichen, müsse» wir von Herzen wollen ui* unser Leben hingeben, dürfen vor dem schwersten Opfer nicht zurückschrecken, nüssen uns alle um die Republik scharen und bekunden, daß wir kaltes Blut und Wigkeit besitzen, und dürfen weder Schwächen noch Leidenschaften uns hingeben. Tihv oren wir, als freie Männer Frankreich und die Republik gegen alle Angreifer vertheidigen. Zu den Waffen! Es lebe Frankreich! Es lebe die eine unheilbare Republik! Gambetta. ♦ halten; am 28. Januar ist es erlegen. Die Stadt Paris bleibt noch «ntact; dies ist die letzte Huldigung, welche durch unsere moralische Größe der Barbarei abgcrungen wurde. Nur die Forts wurden dem Feinde übergeben, aber noch faDtnb hinterließ uns Paris den Preis heroischer Opfer. Während fünfmonatlicher Leiden und Entbehrungen gewährte es Frankreich Zeit, sich wiederzufinden, seine Söhne aufzurufen und sich zu wassnen, neue Heere zu bilden, welche oller- lings jung, aber tapfer und entschlossen sind, und denen nur eine gewisse Soli- tiiät mangelt. Pans verdanken wir, daß wir zu patriotischem Handeln entschlossen find. In unseren Händen haben wir alles Nöthige, um Paris zu rächen und torwflen - L d. M }B verrathen, unseren ererbten Besitz in die Hände von Barbaren übergehen zu **re unb lichcrtiX tri lut freunblttö standeS nicht zum Frieden kommen, so können sich unsere Truppen in der gegenwärtigen Situation unbedingt als die Herren von Paris betrachten. Von den Forts kann die Stadt vollständig in Trümmer gelegt werden, und selbst die Wieder- armirung der Enceinte kann Paris nicht retten. Mit den Forts der Ostfront sind die Höhen von Montreuil und Romainville in unseren Besitz gelangt, aus deren westlichem Abhang sich gerade die volkreichsten Tbeile der Statt erheben. Dem Plateau dieser die Stadt zum größten Theil beherrschenden Höhen gegenüber hot die wesentlich tiefer liegende Enceinte artilleristisch kaum eine Bedeutung. Daß uns durch die zwischen den Heeren im freien Felde gezogenen Demarcatione- llnitn ein weiter Occupationsbereich gesichert ist, zeigt ein Blick auf die Karte. Fast der dritte Theil Frankreichs ist in unserer Hand, eine Tbatsache, die auf die Entschließungen der Eonstituante von bedeutsamer Einwirkung sein wird. Dagegen ist nicht zu verkennen, daß durch die Behauptung der Seeplätze im Norden und Nordwesten den Franzosen die Möglichkeit geblieben ist, bei eventueller Wiedereröffnung der Feindseligkeiten von hier aus neue Offensivoperationen einzuleitcn; die betreffenden Stipulationen aber entsprachen durchaus der Kriegslage im Augenblick des Abschlusses des Waffenstillstandes und waren, darum unvermeidlich/' Man glaubt, daß mit der Eonstituirung des Deuschen Reiches eine Bestimmung der preußischen Universitäts-Statuten aufgehoben werden wird, wonach die auf nichtpreußischen Universitäten Promovirten bei ihrer Habilitation eine Art Prüfung oblegen müssen. Sobald es festgestellt ist, daß auch auf den außer- preußischen Universitäten die P>omcticnsprüsungen rite stattfinden, könnte ja auch in dieser Beziehung eine Gleichstellung eintreten. Uebrigens werden nun auch die neuen Angehörigen des Deut'chen Reiches in Bezug auf Anstellungen u. s. w. als Inländer erachtet werden, so weit nicht eben Ausnahmen festgestellt sind. Das, was in jener Richtung preußischerseits nach Bildung des Norddeutschen Bundes bewilligt worden, wird nun auch den Süddeutschen zu Theil werden. — Das Militärwochenblatt, welches während der Kriegszeit täglich erschien, wird jetzt wieder, wie vor dem Kriege, zwei Mal wöchentlich auSgegeben, was darauf hindeutet, daß man auch in maßgebenden militärischen Kreisen auf die Einkehr des Friedens zahlt. Wenn derselbe am 19. Februar (an welchem Tage der Waffenstillstand zu Ende geht) wirklich stattsände, würde, da Napoleon die Kriegserklärung in Berlin durch den Attache Le Sourd am 19. Juli Übergeben ließ, der Krieg genau sieben Monate gedauert haben. Die deutsche Regierung, so schreibt die „Stroßb. Ztg." , hat einen neuen Beweis ihrer Loyalität und ihres aufrichtigen Wunsches nach einer Verständigung gegeben, indem sie auch in dem Gebiete des Generalgouvernements Elfaß-Lotd- ringen ohne Anstand die Wahlen für die französische Nationalversammlung gestattet. „Obwohl die Verwaltung dieser Provinz bereits ganz auf deutschem Fuße geordnet ist und die Lostrennung derselben von Frankreich die erste Bedingung eines jeden möglichen Friedens bildet, so hat man von deutscher Seite dennoch in der Wahlfrage den formellen Rechtsstandpunkt streng inne gehalten und den Abmachungen von Versailles für das ganze frühere Gebiet Frankreichs, nicht aber bloß für den nach dem Frieden ibm verbleibenden Umfang, volle Kraft zu- erkonnt. Jeder Gedanke an eine Beeinflussung der Wahlen liegt den deutschen Behörden fern; sie werden nur darüber wachen, daß d'e Ordnung und die bestehenden Einrichtungen refpichrt werten, und im Uebrig»n der Wahlbewegung ihren ungestörten V-rlauf lasstN. Die deutschen Präfecten können die Rolle, welche das Gesetz von 1H9 den obersten Beamten des Departements bei den Wahlen zuweist, nicht übernehmen, aber es ist durch die bereits erwähnte Anordnung in Betreff der Maires der Departements-Hauptstädte bereits Sorge getragen, daß durch diesen Umstand keine Schwierigkeiten hervorgerusen werden. So antwortet die deutsche Regierung auf die Verleumdungen, durch welche die Septemberdictatur ibr eigenes Willkiirverfahren zu beschönigen suchte. Als Haupteinw^-nd gegen die Berufung einer Nationalversammlung führte nämlich die Partei Gambetta an, daß ein großer Theil deS Landes unter dem Druck der preußischen Bajonette und folglich nicht frei wählen würde. Es wird sich jetzt zeigen, wo das Votum der Wähler einer Beeinflussung von außen unterliegen wird, in den besetzten Gebicten oder dort, wo die Gambetla'sche Partei im Stande ist, die Bevölkerung im Geiste des Lavrier'schen EircularS zu terroristren. Der Eonflict zwischen den beiden RkgicrungSabtheilungen in Paris und Bordeaux nimmt immer größere Verhältnisse an. Wenn man anfänglich glauben konnte, es sei Gambetta allein, der die Beschränkung der Wahlfreiheit ausrecht erhalten wolle, so scheint ein neuerer Erlaß, der von allen vier Mitgliedern der Delegation unterzeichnet ist, das Gegeuthetl zu beweisen. Es ist freilich die Frage, ob die drei alten Herren in Bordeaux in ihren Entschließungen frei sind, oder nur der Pression des von der Volksgunst getragenen Gambetta gehorchen. In Versailles wird angesichts der heillosen Verwirrung, die durch diesen Zwischenfall angesiistet ist, eine Aufschiebung der Wahlen in Aussicht genommen. Schwerlich aber wird man sich, falls bis zum 19. Februar der Frieden nicht erreicht werden kann, dazu versteyen, den Waffenstillstand zu verlängern. Dann mag der Süden Frankreichs, den es, wie scheint, danach gelüstet, die Schrccken des Kriegs un- die Verblendung büßen, in der rr verharrt. Die ins zu befreien, aber es scheint, ein schlimmes Geschick will uns noch größeres Unglück und Schmerz bereiten, als es bereits durch den Fall von Paris geschehen ^rucdt heilbar. Ohne unser Wissen, ohne euch zu benachrichtigen, ohne UNS zu Ruthe zu ziehen, unterzeichnete man einen Waffenstillstand, dessen sträfliche Leichtfertigkeit wir ' '' k unt pinte* 8* Februar. , 2 - - : r Proklamation Gambetta's an das französische Volk. Bürger! Die Fremden ------, fugten Frankreich eine grausame, die grausamste Beleidigung zu, welche unserem T -• cn mtina 8olfe ’n diesem schlimmen Kriege, der eine übermäßige Züchtigung sstr unsere .7'7"-- Holger Jerthümer und Schwächen ist, zu ertragen b'stimmt war.' Das uneinnehmbare -•mirgengt Pari-, durch Hunger bezwungen, konnte die deutschen Horden nicht länger ab- Jtllcn ’ht LA * * * - * ■ -• ~ ..... ' 1 ■ ■ " ' einige r y.t cenSfelbcr, ' M Nr. 86. i Keller ju Mähen gM if herbt, NerKvlatz. n b «lanetz tat berat arten ab vielen bmüd pfffitg gcnoniEfl nr,T.g M, fckn: cd ah ioc> gegenwärtigen Stellungen unserer Truppen sind so, baß binnen vier oder fünf Togen ein deutsches Heer vor Lyon, binnen zehn oder zwölf Tagen ein anoere- vor Bordeaux erscheinen kann. Nachdem die theilweise Unterbrechung der Derbindungen auf den Französischen Eisenbahnlinien im Wesentlichen gehoben ist, sollen im Einverständnisse mit dem Königlichen KriegS-Ministkrtum und dem Königlichen Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten während der Waffenstillstandsperiode Privat- päckereien zur Beförderung an sämmtliche in Frankreich befindliche Truppen unter den bekannten Bedingungen (Gewicht 4 Pfd., Adresse per aufgeklebte Korrespondenzkarte, Frankirung mit 5 Sgr., keine verderblichen Sachen rc.) vom 3. Fe- bruar ab bei allen Postanstalten angenommen werden. Der Schluß dieser Beförderung ist vorläufig auf den 15. Februar Abends in Aussicht genommen. Möglichst baldige Absendung wird daher empfohlen. Kriegsnachrichte u. Straßburg, 4. Febr. Gestern fand hiersclbst im Saale des Gemeinderaths eine Beiprewung von Elsässer Wählern über die am 8. d. vorzunehmenvc Abstimmung statt. Man kam überein, nur Elsässer aus die Candidatenliste zu setzen und es wurden in der Vorwahl außer dem Maire Küß sechs Straßburger, zwei Weißenburger, zwei Schlettstädter und zwei Zaberner gewählt. Der ganze Elsaß wird zwanzig Deputirte in die Constituante schicken, wovon 11 auf den Niederrhein und 9 auf den Oberrhein fallen. — Nach eingegangencn officiellen Nach- richten hat Favre erklärt, daß er von dem Wahldecret Gamvctta'S keine Kenntniß habe, und sobald er sich von dessen wirklicher Existenz überzeugt habe, für dessen Aufhebung Sorge tragen werde.— Der Präfect des Niederrheins, Graf Luxburg, erläßt folgende Bekanntmachung: Da die Proklamot on des Herrn Gambetta, welche zahlreiche Kategorien französischer Bürger von der Wählbarkeit zur Nationalversammlung ausschlirßt, im Widerspruch mit der unterm 28. v. M. zwischen dem deutschen Reichskanzler und der Regierung der Nationaloertheidigung Frank- reichS abgeschlossenen Convention steht, wonach die Nationalversammlung frei gewählt (librement eluej sein soll, so wird gegen diese unberechtigte Verfügung mit dem Bemerken protestirt, daß die Weiterverbreitung derselben nicht stattfinven darf und daß die deutsche Regierung die unter dem Drucke dieses Verbotes erzwungenen Wahlen nicht als ausreichend zur Verleihung der den Abgeordneten zugesagten Berechtigungen anerkennen kann. Lyon, 2. Febr. Nach dem „Courrier du Lyon" sind auch in Lyon Versuche zur Störung der Ruhe gemacht worden, aber an der Haltung der Nationalgarde und des in außerordentlicher Sitzung versammelten MuntcipalratheS gescheitert. Man verlangte von diesem: Krieg bis aus's Aeußerste, Massenaushebung aller 20—40jährigen verheiratheten ober nichtverheirathcten Männer, Zusammenberufung eines Convents zu Lyon, dessen Mitglieder von den Städten, mit Aus- schluß des Landes, ernannt werden und die Ernennung zweier Diktatoren, deren Namen man nicht aufschrieb aber mit lauter Stimme bezeichnete: die Generale Cluseret und Garibaldi. Der Municipalrath versprach darüber zu berath.n und Antwort zu crtbeilen; was die Aushebung in Masse betrifft, so verkündete ein Mitglied des Muuicipalraths dieselbe der auf dem Platze versammelten Menge, die indeß heftig dagegen remonstrirtc. Die damit herbeigeführten Hin- und Herreden kühlten den Elfer der anfänglich gegen das Stadthaus gerichteten Kundgebung etwas ab, die Menge zerstreute sich nach und nach, und um Mitternacht war die Ruhe ohne bcmerkenSwerthen Zwischenfall hergestellt. Bordeaux, 2. Febr. Der Tod des Generals Bourbaki wird von Besanyon aus in Abrede gestellt. Obgleich sehr ernst, erlaubt sein Zustand doch die Hoffnung auf Heilung. Der tapfere General faßte, wie der „FranyaiS" berichtet, den Entschluß, seinem Leben ein Ende zu machen, nach dem Empfang einer Depesche Gambetta's, die, so scheint es, eine Beschuldigung durchblicken ließ. Er lag im Bett; indem er das Pistol ergreift, richtet er den Schuß nach der rechten Schläfe, aber die Kugel, obgleich sie eine entsetzliche Wunde machte, veranlaßte glücklicher Weise keinen tödtlichen Bruch. Man erzählt, daß der tapfere und unglückliche General, indem er zu sich kam, mit Schmerz auSgerufen habe: „Ach! ich habe mich verfehlt!" Die allgemeine Sympathie wird ihn für die Bitterkeiten trösten, welche ihn einen Augenblick verwirrten, und er wird wissen, daß alle Leute von Herz und Ehre sich glücklich schätzen, dem Lande einen seiner loyalsten und heldenmüthigsten Soldaten erhalten zu sehen. Der General ist in Besan^on, wo seine Gattin ihn ausgesucht hat und ihn mit aller Fürsorge pflegt. Aus Calais vom 2. Februar wird gemeldet: „Was man auch sagen mag, die Züge mit Lebensmitteln werden nur schwierig in Paris ankommcn, da an den von den Preußen eröffneten Eisenbahnen die Hauptbrücken zerstört und die Schienen auf einer Strecke von mehreren Kilometers aufgerissen sind. Der erste Eisenbahn- zug mit Mehl wird erst morgen von Amiens oirect nach Paris gesandt, und dabei muß der Zug bei Ailly über eine Schiffbrücke gehen, die nur drei Wagen zu gleicher Zeit tragen kann. Der Seeweg ist für das Vieh sehr schlecht; cs verträgt das Meer nicht gut. Alles dies ist tief zu beklagen, Denn wie gerade ein aus Paris angekommer Beamter mittheilt, so „stirbt Paris vor Hunger". Derselbe brachte ein Stück des Brodes mit, welches man jetzt in Paris ißt. Es ist ein furchtbares Gemisch; eö ekelt Einen an und schmecke nach Schimmel." Der „Times"-Correspondent bei der Werder'schen Armee ist, wie alle Welt, voll der höchsten Bewunderung für dieselbe. Drei Nächte, schreibt er aus Villersexcl, haben die Soldaten bei starkem Frost und eine vierte bei vollständigem Thauwetter campirt und Anstrengungen gemacht, wie sie in der Kriegsgeschichte wohl kaum ihres Gleichen finden. Bedenkt man ferner, daß die Vertherdigung zwischen zwei feindlichen Festungen — Dem aus eine Meile entfernten Belfort im Norden, und dem zwei Tagemärsche entfernten Befanyon im Nordwesten — geschah und zwar gegen einen nahezu vierfach stärkeren Fernd, Der überdies eine zahlreichere Artillerie und außerdem drei Mitrailleusenbatterien von je 6 Stück hatte, und daß trotzdem diese Uebermacht die deutschen Positionen feinen Augenblick zu erschüttern vermochte, so wird die Brillanz der Vertheidigung und der Heroismus der Truppen zu den größten Kriegsthaten gezählt werden müssen. — Die französische Armee bestand, laut dem „Correspondent" aus Dem 24., 25., 20., 18. und 15. Armeecorps ; die letzten Drei gehörten früher zur Loirearmee, die beiden andern waren die in Lyon formirten, eines traf erst am zweiten Schlachttage ein; im Ganzen Dürften die französischen Streitkräfte nicht unter 130,000 Mann betragen haben, während dir deutsche Armee nur etwa 40,000 Mann (einschließlich 4000 Mann Cavallerie) zählte. Verlustliste. 2. Infanterie * Regiment: bei einer RecognoScirung nach Gien am 24. Jan. d. I.: Musketier Karl Kaufmann, von der 2. Comp., aus Eudorf, Zerschmetterung btt großen und kleinen Zehe am linken Fuß; liegt im Lazareth zu Ouzoutt sur Loire. Pionnier-Comvaqnie: bei Chauvigny am 26. Januar: Pionnier Ludwig Lang aus Hirschhorn, schwer verw., Schuß durch den Itnfett Oberschenkel; liegt im Privatlazareth zu Bills aux Cläres. 1. Reiter-Regiment: beim Patrouillengcfecht bei Dhuizon am 27. Januar: Gardechev. Karl Lang, von der Leibschw., aus Alsfeld, vermißt. Darmstadt, 3. Ftbr. Bei dem am 14. v. M. erfolgten Abzug des na) Briare vorgeschobenen Detachements Gr. Truppen vermochten die verwundeten un- kranken Soldaten, welche in der Lazareth - Ambulance und dem Schwestern-Afyl daselbst sich befanden, nicht zurückoerbracht zu werden. Der diesem Lazareth zu, getheilt gewesene Assistenzarzt Dr. Köhler vom Gr. Sanitäts - Detachement tourot von dem franz. Divisionsgeneral du Temple aufgefordert, seinen ärztlichen Dicnf bei den Hess. Soldaten sortzuversehen, welchem Ansinnen derselbe Folge leistete Nach einem hierher gelangten Briefe desselben vom 21. v. M. befinden sich dir verwundeten und kranken Soldaten in bester Verpflegung, insbesondere in Folgt der opferwilligen Fürsorge des Hrn. Fabrikanten Felix Bapterosse, sowie der barmherzigen Schwestern und des Maire von Briare. lieber einzelne Soldaten wird zugleich Folgendes von Dr. Köhler mit» getheilt: 1) In der Ambulance zu Briare befanden sich am 14. v. M.: Chvlgr. Joseph Heuster von der 3. Schw. 2. Reiter-Regiments, Schuß in bit rechte Seite. Msktr. Ludwig Todt von der 5. Comp. 2. Jnf.-RgtS., Schuß durch den rechten Oberschenkel. „ Bernhard Haas von der 5. Comp. 2. Jnf.-RgtS., Schußfraktur des linken Beines unter dem Knie, amputirt am 9. Jan. Gefreiter Friedrich Rühling (Bühling) von der 4. Comp. 2. Jnf.-RgtS., Schuß- fraftur des rechten Oberschenkels, amputirt am 9. Jan. und gest. om 17. Jan. Msktr. Georg Johannes Nies von der 4. Comp. 2. Jnf.-RgtS., Schuß in die l. Lunge, gest. am 16. Jan. „ Wilh. Suppes von der 4. Comp. 2. Jnf.-RgtS., verwundet an btt linken Seite. „ Wtlh. Wolf von der Leib-Comp. 2. Jnf.-Rgts., Brustkatarrh. „ Philipp Muth von Der 2. Comp. 2. Jnf.-Rgts., Drüsenentzündung. „ Karl Leak von der 3. Comp. 2. Jnf.-Rgts., starke Contusion durch einen Fall. „ Theodor Faatz von der 3. Comp. 2. Jnf.-Rgts., Fleischwunde durch btu r. Oberschenkel, l. v. Corpor. Carl (?) Spies von der 8. Comp. 2. Jnf.-Rgts., Fleischwunde Dur) Die zwei Oberschenkel, l. v. Msktr. Weber von Der 6. Comp. 2 Jnf.-RgtS., Schuß durch den Kopf, ge,! am 16. Jan. 2) In Dem Asyle des SoeurS zu Briare waren als an Blattern erkrankt ausgenommen und verblieben folgende Angehörige des 2. Jnf.-Rgts.: Peter Petzer von Der Leib-Comp., Georg Dietrich Ertling, Heinrich Tenges Philipp Krebs, August Scharmann, Caspar Jost, Johannes Kais (?), sämaitlich von Der 2. Comp.; Joh. Gockel (Jockel), Jobs. Metz, beide von Der 6. Comp. Hrch. Wagner, JohS. May und Corpora! PH. Rühl von der 8. Comp.; soda»! Conrad Gerlach von der 5. Comp. und Hrch. Elfenbein von Der 2. Comp. Die beiden Letztgenannten sind am 18. und 20. Jan. gestorben und gleij Den in der Ambulance gestorbenen Militärpersonen (Rühling, Nies und Weber' in anständiger passender Weise beerdigt worden. — Die übrigen Kranken (in' größtentheils außer Gefahr. Hieran anschließend berichtet Dr. Köhler weiter, daß bei Dem Gefecht ob 14. Jan bei Briare nachfolgende Mil'tärpersonen in franz. Gefangenschaft rathen und sodann in das Innere Frankreichs verbracht worden sind: Trompeter Saam und Grünewald, sowie die ChvlgrS. Paser, Steuernagtl und Häuser von der Leibschw. des 2. Reiter-RgtS., sodann Corpora! Krantz, sowie Die Musk. Hrch. Jourdan und Hrch. Wahl von M 6. Comp. des 2. Jnf.-Rgts. Darmstadt, 5. Febr. In Dem gestern erschienenen Regierungsblatt Nr. 4 bringt GroßyerzoglichlS Ministerium des Innern Die nachstehend abgedruckte Vir- ordnung über Die Wahlen zum Reichstage und Die Einberufung desselben, welh- von Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser, König von Preußen erlassen worttt ist, zur öffentlichen Kenntniß. Dieselbe lautet: „Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preuff rc. rc. verordnen auf Grund der Bestimmungen im §. 14 des Wahlgesetzes vss 31. Mat 1869 und im Artikel 12 der Verfassung des Deutschen Reichs, im NaaiiB des Reichs, was folgt: §. 1. Die Wahlen zum Reichstage sind im ganzen Reiche am 3. M d. I. vorzunehmen. 2. Der Reichstag wird berufen, am 9. März D. I. in Berlin zusammct' zutreten. Urkundlich rc. Telegraphische Depeschen. A Frankfurt a. M., 7. Febr. Die Constituirung der „Oesterreichish Deutsch en Bank" mit einem Capitale von 16 Millionen Thalern, wovon nächst Die Hälfte ausgegeben wird, hat heute stattgesunden. Zu Vorstand-B gliedern für die Dauer der ersten fünf Jahre wurden ernannt: Baron RaM o. Erlanger, Präsident, Die anglo-österreichische Bank vertreten durch ihren Direcio Adolf v. Seidler, Vicepräsident, Die Union-Bank vertreten durch ihr Verwaltung rathsmitglieD Isidor Ruß, die franco-österreichische Bank vertreten durch ihrk> Vicepräsidenten Victor v. Erlanger, Gustav Springer, Eduard Freiherr Tedesco Friedrich Mumm vom Hause A. Mumm u. Comp., Carl Schlesinger, Trier von Hause I. N. Trier u. Comp, Henry Seligmann vom Hause Seligmann u. Sttill Heimer. .__ , a "" N» V'»" •*™4 gebruar enM in Anbetracht Horvtaux erle Wrn, die ft, für um genannte Dm aflgemeinen £ der Delegat^ M 29. 3;m bruar 1871. Ply, E-Mu △ Par tztkl nächste t zwischen 5 Jahren al wZngeM hiÄt >anc W „Journal Majritvki tit Wealu Lilli tiitt Million Jirii unö B jtii ii m Q traurige Laqt △ 8« lij unter cea ktlUüg to w ÄorMl Hot gegtit Die + 3ot 2ionoifle, ötr △ 8o Arago's auf bttni 'oom + L Wen Lict + 8 noch die ul Hvljver Ä'5o,b' ni der mal «8: — ^et ounncrfi sollen in, N Ä der. , A 408) 1 'W Stück lnittlk -53- mcr ousain ^anzgartm. 26 Klstr. ^5 Äiefti " Äiefet >61 Älmn htn§.u" Kreitz c an- del likf ÄgU., bchvj u Oberhessen wnmbft a: 5% Elisabeth.-Prior. 78Vs steuerf. — । Rjifarimrt tin; j i Staffa uitt h Spanier, neuest. 3% 30 V4 i\ tut tu Mil 1543, 4 Eichen-Stämme mit 4912 Cubikfuß, Hainbuchen Stangen mit 57 Wellen 1300 Wabel; I UlKHUimiiV VtlJ4l.mil l HH 1 Ulli. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunbe im Distriete Dorfwiese. 'S. Vogt. 412) Donnerstag ben 23. März b. I., Wellen Stecken Wellen Stecken Wellen Stockbolz Reiöholz, 49 134 284 < »kl Börsennachrichten. 7. Februar 1871. Nabel- Stecken 60 46u0 Wellen 1881r 1882r 1885r 1887r Erlen-Stamm Nabel-Stämme Eichen-Stangcn Prioritäten. 3°/0 öster. Stsb.-Prior. 47 3% öst. e. Lombard 56 Vs 30/g Livorneser 3 i 3/<- 5°/q Toscaner 50 1 BmÜdUrrt 1, In;rntit|intua; trh Gtiujba turt c alle wesentlichen Puncte im EinverstLndnitz der Mitglieder erledigt hat. Dasselbe Blatt dementirt die Nachricht von einem angeblichen Schreiben de« Kaiser« von Rußland an den deutschen Kaiser, welches Mäßigung beim Frieden anempfeh- len sollte. △ Versailles, 5. Febr. Sämmtliche Platzcommandanten der occuvtrten LandeStherle haben Befehl erhalten, darauf zu achten, daß nur da« Pariser Wahl- decret vom 29. Januar erhält Geltung für ganz Frankreich. 4- Luxemburg, 6. Febr. Die luxemburgische Regierung hat dem französischen Viceconsul vaS Exequatur entzogen. 4- Brüssel, 6. Febr. Nachrichten au« Pari« vom 4. d. M. melden: Die Wahlen wurden auf den 8. verschoben; man glaubt, daß weder die republikanische noch die ultraradicale CandLoatenliste durchgehen werde, sondern die des linken letien. Oest. Creditact. 240 */< 5% östr. F. St. E. B. 3651/4 Lombard. Bahn 1733/4 Lud wigsh.-Bexbach 162'/z Max bahn 1085/s Bayer. Ostbahn 1243/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 133 V2 Alsenzbahn-Actien 85Vj n . 50/0 M. Amerik. Bonds Schliesslich wird bemerkt, bah vorerst daS Bau , Weik- und Nutzholz, und sobann bas Brennholz zum Aufgebote kommt. Groß Buseck, om 7. Februar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Groh Buseck. W a g n e r. 16 Nabel-Stämme von 25 Fuß Länge unb 6 bis 7 Zoll Durchmesser.^ Der Anfang ist um bie bestimmte stunde an ber Salinenstraße nächst ber Eisenbahn. Garbenteich, am 7. Februar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 415) Montag ben 13 Februar 1871, von Vormittags 9 Uhr an, soll in bem Gießener Stabtwalbe, District Wanne, nachverzeichnetes Holz öffentlich Buchen-Scheibholz, Eichen Buchen-Prügelholz, Eichen- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Bucheu-ReiSholz, Eickeii- „ ‘ 2 M’SatA, Sir ■ 9. 3u. iUid gü 1 t bn tu W ... Aetleu. Franks. Bank 129l/4 Franks. Vereins-Kasse 101 */< Darmst. Bankact. 318 Wien Bankactien 694 Galizien 231 Centrum«. Die Anhänger de« Grasen von Pari« vermehren sich in der Provinz. Auch in Pari« hat der Graf von Pari« viele Anhänger. Pari« ist ruhig. △ Brüssel, 6. Febr. Chanqarnier telegraphirte heute nach Lille: „Ich werde gegen da« Vertrauen der Wähler erkenntlich sein und die Candidatur an- nehmen. — Der amerikanische Gesandte Washburne meldete hierher, er reise Mittwoch zu feiner hier wohnenden Familie ab und hoffe, daß bi« dahin bie Eisen- bahnoerb ndunq hergestellt sei. Die Pariser Wahlen sind bi« zum 8. v«. vertagt. 4- Brüssel, 6. Febr. „Jnbep. beige" schreibt au« Lyon vom 3. Februar: Garibaldi bat sich nach Chaqny, dem Hauptquartiere der Vogesenarmee, begeben. 4- Brüssel, 7. Febr. Die Jnvependance erfährt au« Marseille: Gent hat seine Demission gegeben, Garibaldi erhielt verschiedene Canbidaturen angeboten und nahm d'e Candidatur für Cole d'Or an. 4- Loudon, 6. Febr. Au« Bordeaux, 5. Febr., wird gemeldet, daß die Vertreter O-üerrcich«, Italien« und Spanien« bie Instruction erhalten haben, lofort von Bordeaux abzureisen, wenn die Delegation bie Pariser Regierung 'gnorire. Davurch bewogen, zögere Gambetta, eine extreme Politik zu verfolgen. Holzversteiqerllnq. 410) Freitag ben 10. Februar b. I., von Morgens 10 Uhr an, sollen im Garbeuteicher Gemcinbewalbc, District Longenwalb, sowie im Markwalbe, nachstehenbe Holzsortimente zur Versteigerung lammen: 109 Stecken Nabel Prügelbolz, Vermischtes. Die Malchinknbauschulc, welche unter dem Namen „Ubland'S Technicum" zu Frankenberg bei Chemnitz in Sachsen eine immer größere AuSdchnung annimmt, hat seit ihrem Bestehen schon 372 Schülern d e entsprechende Berufsbildung zu Theil werden lassen. Das unS vorliegende Personalverzeichniß für das W nt rsemeiter 1870/71 führt 113 ordentliche Schüler auf, von denen ein großer Theil In der zur Anstalt gehörigen Pension wohnt. Das Technicum bildet, wie au« dem letzten Jahresberichte hervorgeht, nicht nur Maichineningenieure, sondern auch Werkmeister, Monteure, Mutter und Industrielle aller Art aus. Int,restant war eS uns, aus dem Personal- verzeichniß zu ersehen, daß unter den dortigen Schülern fast alle Altersklassen vom 14.—35. Jahre vertreten sind; eS muß für die jüngeren derselben ein großer Sporn sein, mit so gereiften strebsamen Männern auf einer Bank zu sitzen! (Prospekte der Anstalt liegen in der Redaction d. Bl. zur Einsicht.) „ Stockholz, „ Reisholz, Eichen -Prügelholz, , Stockholz, „ Reisholz, Aspen-Prügelholz, Nadel - Prügel- u-Stockh., „ Rcisholz. 98 95s/m 94‘Vi6 9478 austragt. A Versailles, 6. Febr., Abend«. Da« Journal Officiel inPin« vom 5. Februar enthält folgende« Decret: „Die Regierung ber nationalen Vertheibigung in Anbetracht eine« am 31. Januar 1871 von Der Delegation der Regierung in Bordeaux erlassenen Dekrete«, durch welche« verschiedene Kategorien von Staais- bürgern, die nach den Decreten der Regierung vom 29. Januar 1871 wählbar sind, für unwahlbar erklärt werben; in Erwägung, baß bie ber Wahl durch bas genannte Decret auferlegten Beschränkungen mit Dem Princip ber Freiheit des allgemeinen Stimmrechtes unverträglich sind, verfügt: da« oben genannte, von der Delegation in Bordeaux erlassene Decret ist für nichtig erklärt. Die Decrele vom 29. Januar 1871 sind in ihrer Integrität aufrecht erhalten. Paris, 4. Februar 1871. General Trochu, Jule« Favre, Garnier-Pagö«, Ernst Picard, Jules Ferry, Emanuel Arago, Eugen Pellctan". A Paris, 7. Febr. Die Bankhäuser Rothschild in London und Paris legen nächste Woche die Pariser Contributionsanleihe in London auf. Der Cours soll zwischen 85 bi« 86 betragen. Die Rückzahlung wirb in Pari« binnen 5 Jahren al pari erfolgen. Da« Hau« Rothschild will vom Bundeskanzleramt da« Zugeständrnß erwirken, daß auch deutsche Bethetligung ausdrücklich gestattet 66 v8 werde. , , rjL , 4- Lille, 6. Febr. Der Dünkirchener „Messager", Die in Cimbrat erscheinende „Emancrpation", der „Courier De Douai", der „Courier du Nord" und da« „Journal de Roubaix" sprechen heftig gegen Gambetta'« Wahlbecret unc fordern Friedensschluß. Nach dem „Memorial de Lille" nahm General Changarnier die Candidatur im Departement Du Nord an. A Lille, 6. Febr. Die hiesigen Handelsfirmen ersten Range« erklären in einer Petition an die Präsccten De« NorddeparLmentS, Daß durch die zwischen Puri« und Bordeaux Uneinigkeit erzeugenden Decrete Rathlosigkeit unb Unsicher Helt in Den GeschäftSverhältnissen im Zunehmen begriffen sei. Sie schildern Die traurige Lage De« schwer hcimgesuchten nördlichen Frankreich«. △ Brest, 6. Febr. In Der Administration De« Lande« giebt sich, namentlich unter Den nieDeren Organen, eine zunehmende Zersetzung kund. Die Beoöl- kerung de« westlichen unb sübwestlichen Frankreich« ist gegen die Delegation von Bordeaux höchst schwierig geworden. Fast die gedämmten Westjournale sprechen sich gegen Die Directorialpolitik und Da« Heraufbeschwören De« Bürgerkriege« au«. 4- Bordeaux, 6. Febr. Pelletan, Garnier-Page«, Emanuel Arago und Lionville, Der Secretar Jule« Simon'«, sind heute Morgen hier angekommen. £ Bordeaux, 6. Febr. (Abend«.) Dank Dem Einflüsse Pelletan'« unD Drago'« auf Gambetta und Den eindringlichsten Vorstellungen der Vertreter Der neutralen Staaten, hat Gambetta seine Demission gegeben. Da« Pariser Wahl- t *r*< 41 * s „ ftati ntfcrriii -Lim, I. 1 3 2 150 303/ 40 1609 3 20 475 226 1 11 86 21 4 13 146 40 27 12 47 36 3450 750 Decret affickirt werde. A Versailles, 6. Febr. Die Regierung Der nationalen Vertheidigung hat durch Decret Die Auflösung Der Regimenter Der mobilifirten Nafonalgarbe georDnet und den Minister De« Innern mit Der Ausführung Dieser Verfügung be- HolzvcrstciqerttNiz. 391) Freitag ben 10. Februar L I, von Vormittage 9 Uhr an, sollen in ben hiesigen G em einb ewa l bringen, Distrieten Tiefenbach unb Mühlivalb, nach Eichen Stangen mit 31 Eudikfuß, “ ‘ ' 28 Preuss. 1 l/g0 o Oblig. — Frankf. 3»/2 o/o Obi. 81 Nass. 4V2o u Obi. 9U/4 Kurhess. 4IJ/0 „ 82 Va Gr. Hess. 5% Obi. 101 i/z n n 4% „ 93 V8 „ n 3V'Z°/0 n - Bayer. 5% n — „ 4,/2% 1jährige 92Vg „ 40 o 1jährige 85 V< Wiirtemb. 4yg% Obi. 913/g Baden 41/8% Obi. c. E. L. 911/. Oesterr. Silberrente 559/t6 „ Papierrente 48 '/8 1858r Prioritätsloose 1860r Loose 77 1864r n 1151/s I Braunschweiger 17 jStadt Madrid 217/g m alt ai Clatten td 2. tzrlbiz, (tinrit tttti m ...n m Nr 6 61 r, «1 8. llcvp.; f* , hi Nr 2. llom- W gfiorbtr oni t Ilm, I ti unt fl» Du versteigert werben, als: Stecken Buchen-Scheibholz, „ „ Prügelholz, V e r ft e i q e r u n g e n. Holzversteigerung in den Rein-Domaninlwaldungen der Oberförsterci Treis a. d. Lda., Forsts Gießen. 408) Es werben versteigert: I. Dienstag den 14. und Mittwoch ben 15. d. MtS. im Districte Niedersetlbach: 764 Stück Eichen-Bau-, Werk- unb Nutzholz-Stämme von 13 bis 26 kurhess. Zoll mittlerem Durchmesser unb 15 bis 54 kurhess. Fuß Länge, mit 35122 kurhess - 53527 Großh. Hess. Cubikfuß. . Zusammenkunft an jedem Tage Morgens um 8 Uhr im Holzschlage bei bem Pflanzgarten. __ II. Donnerstag den 16. d. Mts. im Districte Scheid r 26 Klftr. Kiefern-Prügclholz, 5l/z Klftr. Kicfern-Stockholz und 3>/r Schock Kiefern- Reisholz, zu Baumstützen rc. geeignet, . 25 Kiesem-Stämme von 6 bis 8 kurhess. Zoll Durchmesser unb 24 bis 30 kurhess. Fuß Lange, mit 108 kurhess. Cubikfuß, unb 77 Kiefcrn'Stangen von 4 bis 5 kurhess. Zoll Durchmesser und 18 bis 30 kurhess. Fuß Länge, mit 159 kurhess. Cubikfuß. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Holzschlagc bei Treis a b. Lba. Die unter I ausgeführtin Eichstämme finb von gesunber Beschaffenheit unb be- finben sich etwa Vt Stunbe von ben Orten Treis a. b. Lba., Mainzlar, Daudringen unb Alt-Buseck, sowie 1 Stunde von ber Main-Weser-Bahnstation Lollar entfernt. Treis a. b. Lba., ben 6. Februar 1871. Großherzogliche Oberförsterei Treis a. b. Lba. A m c n b t, Holzvcrsteiqerunq. 414) Montag ben 13. b. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in bem hiesigen Gemeinbewalbe, District Dorfwiese: 34 Stämme Eichen-Baubolz von 20 bis 60 Fuß Länge u. 6 bis 50 Zoll Durchmesser, zus. 5004 Cubikfuß enthalten!», 6 Stämme Buchen - Werkholz mit 318 Cubikfuß, d. z. 411) Donnerstag ben 9. Februar b. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in ber Hofraithe bes Emil Röbel in ber Flügelsgasse bie zu bem Nachlasse ber Katharina Zung gehörigen Mobilien, be- stehenb in Möbeln, Bettwerk, Haus- unb Küchengeräthen aller Art^ versteigert werben. Zugleich werben Diejenigen, welche an dieselbe Forderungen zu machen haben, auf- gefordert, ihre Rechnungen bei Conr. Rinn in ber Mühlgasse abzugeben. Gießen, ben 7. Februar 1871 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann. tur* b.„ .j "r $le„, N ft dtt J ... ‘ t ' ^"acht«ent Hy IIC ' t »019« bi« * Mn« fi4 ’ '‘»tioihrt in z, foeit ttr t1;; 1 * Dr. Ml« , 1 11 ». •*«1, g^in e*ji Mn ch Friebrich Carl Julius Orth unb Ehefrau Fricbcricke, geb. Helm, zustehenbe islur Nr. DÄlftr. 1/1077 6 Hofraithe bei ber Kirche öffentlich mcistbietenb versteigert werben. Gießen, ben 7. Februar 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. S e m m l e r, Ortsgerichtsmann. 413) Freitag ben 10. b. Mts., Vormittags 10 Uhr, läßt ber Unterzeichneten in feiner Hofraithe 1 Wagen, 2 Pflüge, 1 Egge, 1 Futterbank, 1 Pfuhlfaß, Heu, Stroh, Dickwurzeln unb 1 Flachtzreffc freiwillig versteigern. Groß-Buseck, ben 7. Februar 1871. Rau, Gemeinbe-Einnehmer. "’m ßail w I lll V1*’ trftlbta, *j, m« * । yT(«r ■ , 1,11)»»I* <4 :?< t1*1*3 869 Nabel-Stangen „ 790 „ Die Zusammenkunft ist auf ber Licher Straße an ber 7. Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wirb Zahlungsfrist bis 1. Juli b. I. gestattet. Die Großh. Bürgermeistereien der um- ^vvv „ .,luvll. „ liegenden Orte werben ersucht, dies in ihren I meiftbietenb versteigert werden Gemeinden befannt machen zu lassen. Gießen, den 7. Februar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. c do. II. Emiss. 821/2 Aiilehenslooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 643/^ Nassau 25 fl. 301 '2 40/q bayr. Präm.-Anl. 107*/( Ansbacher 7 fl. 12 40/0 badische Loose 1071 4 Badische fl. 35 Loose 597 s Oestr. fl. 250 v. 1854 70 Wechsel. Amsterdam k. S. 1001/4 Augsburg k. S. 997/s Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 97 Cöln k. S. 1047/g Hamburg L S. 88 Vti Leipzig k. 8. 105 London k. S. 119 Lyon k. S. — Paris k. S. — Wien k. S. 95% ditto m. S. — ditto 1. S. - Dis conto 3%% G. Geldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 447/b-45V8 Sachs. - — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 46—48 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. 10 St. 9 54—56 Ducaten . . 5 37—39 20 Frankens!. 9 3(U/z—31 Engi. Sover. 11 55—59 Russ. Imper. 9 47—49 Dollar in Gold 2 27—28 Flur Nr. oKlftr. Vermiethungen Vermischte Anzeigen nm Aulweg, 836U-237 enth., 5334 2 46% 286 Acker unter dem Wiesccker 2161 817 2332 411 398 nm Heegstrauch, auf der Leisehaide, 1 1 2 45 325 1725 '5423 Acker I Weg, stehende Holzsortimente versteigert werden, als: Acker auf der Warthe, links der Chaussee, Acker daselbst, Acker auf der Warthe, auf den Warth weg, Wiese auf der Weißerde, Acker in der Stephans- mark, Wiese in der Oberau am weg und dem Leihgesterner Weg, Eichen- Buchen-Prügelholz, Birken- „ Buchen-Stockholz, Eichen- 26/ue 2%7,3 117 30/105 32/43 39/113/5U.h4,5 1I5,.',U.123,6 124U-125 126#5U-127 126U-129 130U-131 132/5U 133 41/126U.t29 330- 130a U- 131 187U-13S 145U-146 . 147U-Hft { 149- 150 ( U 151 1 Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ vordersten Weiber, Acker 23/iikU ns I H70 Acker an der Warthe, rechts 120U-121 i 422) Eine Mansarden-Wohnung mit 4 Zimmern, Küche und Zugehör ist im Ganzen oder auch getrennt bis zum 1. April tu vermiethen. PH. Bauer, Mühlgasse Nr. 72. 4,24) Ein schwarzer Pinscher-Hund ist per entlaufen. Der Finder wird gebeten, den- - selben bei Christoph Becker (Lit C. Nr. __ 130) abzugeben. 500 „ Nadel- Die Zusammenkunft ist im Distrikt Tiefenbach an der Staatsstraße nach Marburg und wird mit den Fichten-Stangen der Anfang gemacht. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli d. I. gestattet. Staufenberg, den 4. Februar 1871. Grobherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Vogel. 131 Eichen-Stämme bis zu 27 Zoll Durch Messer und 45 Fuß Länge, 2186 Cm bikfuß enthaltend, 14 Kiefern-Stämme, 340 Cubiks. 4 Birken- „ 67 , 18 Eichen-Stangen, 51 3145 Fichten- „ 1537 12 Stecken Buchen-Scheidholz, 2 „ Birken- am Aulweg, 288) Sattler Terber's^.-» Acker Zwischen dem Aul-, Hanse ist der mittlere Stock, r*“ m,n L gRät$ beziehbar, z« «e-mtethcn. Näheres bei S. Reutltnger das. 13bU.i3b« ( 138U-1398 i 399) Unterzeichnete sucht noch einige Tage im Bügeln Beschäftigung. Emilie Sensfelder, ______________ Flügelsgasse Nr. 86. 297) Ein zuverlässiger Pferdeknecht kann gute Stellung erhalten und sogleich eintre- len. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 405) Alle Diejenigen, welche an meinen verstorbenen Bruder, 'en Großh. Hosger-- Advocaten C. Wusetzki, Forderungen geltend zu machen haben, wollen ihre Rechnungen mir binnen 14 Tagen zuschicken. _______G eorg Sti eber. 345) Eine tüchtige Köchin wird für eine Restauration in Marburg zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Erped. dieses Blattes. 362) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- nuethen bei Georg Schmehl, ________________ am Brand. 423) Drei kleine Zimmer mit Küche nebst Zugehor sind zu vermiethen bei _______Louis Benner, an der Schoor. , 159) In meinem Hause ist ein Fami- lrenlogis von 7 Zimmern, 3 Kammern nebst ..-Sufl^ör zu vermiethen und vom 28. März an zu beziehen. Frau Advocat Wießell. 421) Im Casä Ebel ist ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche und Zube- hör, pr. 1. Mai beziehbar, zu vermiethen. 398) Ein Keller wird auf einige Monate zu miethen gesucht. H. E. JugHardt, Marktplatz. 350 Acker daselbst, 1996 Acker daselbst, 1267 172 138 1020 2045 Gieße», am 7. Februar 1871. - oorljanbene reine U Überschüsse an die Versicherten vertheilt, was für das ^abr 1871 Ortsgerichtsmann. EinrichMn^.n'de^Prä.MenzahUm^^ 2654 Acker zwischen dem Mitteles 476 Lister Oualität, empfiehlt Dillenburg. 202U.203 Die Redaction 627 448 490 1301 4120 558 513 1156 470 856 620 64 68 1118 1288 OJtlftr. 2399 106 24/62U.63 204, 203U-206 45/50 Acker in der Lichtenau, Acker an der Marburger Chaussee und demBaden- 568 Acker, jetzt Garten am Mühlweggarten, $28) Eln noch gut erhaltenes Klavier an Raum billig zu ver- wem'^ sagt die Exped. d. Bltts. In Auftrag Sem ml er, P ' Güter - Versteigerung. 409) Nächsten Mittwoch, den 15. d. M., Vormittags 9 und Nachmittags 2 Uhr, sollen die zu dem Nachlaß des Herrn Post- stallmeisters Kempfs gehörigen, in hiesiger Gemarkung gelegenen Immobilien, als: Flur Nr. 2/159 2/160 3/%u., 96a ! 120 l 121 5/360 ( 361 \ 7/s8 8/51rl weg und der Chaussee, Acker am Wetzlarer Weg, im Eisenfeld, Wiese, jetzt Acker daselbst, Acker zwischen dem Wetzlarer Weg und der Lahn, Acker vor dem Gänswin- kel am Mittelweg, Acker am Schlangenzahl, Acker daselbst, Acker am halben zehnten, rechts am Schützgesbrun- ner Weg, Acker daselbst, Acker zwischen dem Gleib. und Läufertsröder Weg, Acker daselbst, Acker links des Krosdorser Wegs, Acker auf dem Hodder- graben, Acker auf dem Läuserts- röder Weg, Acker hinter den Schießgärten an der Rodheimer Straße, Acker auf der kleinenWeide, Acker in den Gräben, Acker auf der Hohleiche, Acker am Schlangenzahl, auf den Aulweg, Acker daselbst, 95 22/66 23/36 62 _420) Bei Schneider Dechert auf dem L-iefenweg ist eine kleine Wohnung zu vermiethen. 54 265 466 Feilgebotenes. 119) Steinkohle», Braunkohlen und Brennholz empfiehlt Dam Wirth's Nachfolger. 410 ,6/l ( 2 i 17/4 i 5 f 17 \ : \ ,8/26/3 35/27/100 36/27 100 49 51 ,9/2 2118 Acker über dem Schäfer - brunnen, 2220 Acker an der Steinkaut, gegen die Hohl, 1325 Wiese am alten Lahnfluß, 1198 Acker auf den Weg, 452 Acker auf den Weg, 630 Acker rechts am grünen Weg, Zum Alireigeit von gutem Erfolge empfehlen wir Das NrcislckM für hrn Dilikreis _. (Amt Dillenbnrq.) ■ ' - ine%XÄB- ^plaren beträgt die Einrückungsgebühr für 136U-139 j 140U-141 I 4'*/ 59 44/73 71U.72 84/ tsU-SO 40i) Holzschuhe sind wieder auf Lager. Daniel Schmall, pormalg: Daniel Moog, Schloßgasse. In die,en, und den nächsten vier Jahren werden über W ' . . Drei Millionen Thaler .397) Bei Meyer Rothenberger sind eine neue Vvgelshecke und zwei noch wenig gebrauchte Käfige zu verkaufen. 977 ^unne?"M SchÜtzges-'ist wegen Mangel/ ™ Dünner Weg kaufen. Bei 636 Acker am Schwarzacker, I Bürger Fußpfad, Acker am Galgen, auf die Chaussee und die Marburger Straße, auf hiesigem Rathaus einer öffentlichen Versteigerung , unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, ausgesetzt werden. Die Grundstücke, welche ausgestellt sind, werden mit der Erndte versteigert und sollen einzelne größere Stücke, als insbe- fondere die Aecker am Wiesecker Weg, auf der Wallthorer Warthe und am Krosdorfer Weg ui passenden Abheilungen ausgeboten werden. Wohnnngs - Veründenlnq. s°«i- °llen Arten Stein- Alle in mein Fach einschlagende Reparaturen werden pünktlichst besorgt. __________________________________ Julius Bach, Graveur. liliriiiinrrlidimuigsbanli f. 9. in Gotha. .. Die Ge chaslsergebnisse dieser Anstalt im Jahre 1870 waren durchaus ßunfti0<.-r Art. Es sind derselben wiederum 2373 neue Mitglieder mit einer VerNcke ruugosumme von 5,133b00 Thlr. beigetreten, wodurch noch Abzug des mäßigen Abgangs die .-zahl der Versicherten auf 36,400 Pers u u bie Versicherungssumme auf 68,100000 Thlr' geftieaen ift. ' Bankfonds auf . . . 17,000000 Thlr. Versicherungen werden vermittelt in Gießen durch Buchhändler A. Ricker. Büdingen „ Ortseinnehmer Louis Hohler. Lich i „ Lehrer H. K. Walz. __Marburg „ Oscar Ehrhardt. K" wir"eLeLLNaRti^ ^mückung einer Anzeige gewäh- ---lt ’ darauf aufmerksam, daß die Holzversteiaerunaen im m “baffdbc "■n.ble Cm 45 “ e anßejetgt werden, und laden deßhalb zum Abonnement 153u‘154 162U.i63 j IGlU-ies I 42/slU-92 c» ^?.L ®oeb,e" erhielt noch eine äußerst schöne Send,,na Baschliks, welche sowohl, als mein Vaqer in Unterjacken , Unterhosen lind Handschuhen r,l b,ll,gen Preisen empfehle. h Schlatt/r. * Revolver, Pistolen^Suüem ‘ * “"b boppend"^e Hinterladungs- ^ntvicn, System Lefaucheur, empfiehlt I. S ch e l l e n b e r g, —--------------------- Univ.-JnstrttmentenlNckHer (Sellersweg.) V0" oh. PH. Wagner in Mainz, Thee von I. H. Meidinger in Frankfurt, zu Fabrikpreisen bei ____ PH. 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Alleinige Jnseraten-Pacht: B „Fliegende Dlatter", „Kladderadatsch," „Fiaaro." 371" L...' I. rnti^tt>» > ______________ _____! Redaction, Druck und Verlag bei ***, **5 St. 3a Bestell Slbonntnl ft* ff KZ ' 4'vtn3i in” Ni Uj* dti », 7 «i» f„l Wllglj. ' ff ’• un^ $ Jl,ün9 von 9)üli R10 w», turd Der uni« nonotMcr Do im b#cn vc ßch im Verlaus die Einleiiung B. Auguß iräji gut Goplulotio; In reiht und i Li'e ilmeen des matimlen Verl Kriege ton 18< gur Milmachi ftldtzeun erlasse Zeit der auges iocr loPiehen ll üiontn ttr Gor, aebß Bildung i NouoernimrntS teer Klveisenba! in Seite teitti luote die erssen »Wen, sowie 3m zwei Stanlttid) bi« !!«\m bit^t KkN. Die btt l'ftlbherrn erg Mörth, Epich rretan finb u Kazaikie und « >tm offenen Jtl Nseehte und ® R Uni. $riWfonQtn[t Die dritte Akn $rünfrfi(tj *lr SaO der z * M tvesentl jitifn sselde und