Gießener Anzeiger Freitag den 8. Teccmbcr Nr. 28tt -MW 1 Arau, Mutter rbütbenen. s-AM unk Die Unterredung ih. t. 3rM, n hiermit den ^Mi§ ri-cteljährig 1 fi- 12 fr siit Bringerlohn. Durch die Psst bezogen tziertelsihrig 1 fl. 27 fr 7. Decembcr. Aus den vorhandenen neun Münzstätten sollen, wie man berechnet, allmonatlich für 10 bis 12 Millionen Thaler Goldmünzen hervorgehen, so cast rer Metall- vorroth der Reichekasse bis um die Mitte nächsten Jahres rrlchöptt wäre, wo dann weitere Raten der französischen Kriegsentschädigung ibn zu ergänzen und die Gold ausprägung zu nähren hätten. Eigentliche RelchSmünzen ml dem Blldmsse dee Kaisers als solchen, nicht Königs von Preußen, werden nur aus der Strasburger In Paris, wo noch der Belagerungszustand herrscht, hüten sich die Blätter, dem Groll, welchen ein großer Thcil der Bevölkerung über die Hinrichtung Roffel'S empfindet, Ausdruck zu geben. Das „Siecle" bittet um Entschuldigung, daß es o.e sehr große Anzahl von Zuschriften in dieser Angelegenheit nicht veröffentliche. Oie „France" geht noch weiter und warnt vor übertriebenem Mitgefühl: „Hüten wir uns, schreibt sie, denn auf diesem Wege wird man, wie das spanische Amerika, ein Land der Pronunciamentos!" In der Provinz überläßt man sich dagegen offen dem schmerzvollen Eindruck, den die Versailler Hinrichtungen gemacht haben. So erschienen zu Lyon außer der „Republique Republicaine" noch der „Petit LvennaiS ' mit schwarzem Rande und werden so acht Tage lang erscheinen; der Neveil de Lot-et-Garonne" verlangt, daß man Rossel eine Statue setze, und der „Progres de Lyon" meint, daß die Nationalversammlung, aus welcher die Gnaden- commission dkivorgegangen sei, in Zukunst einen unauslöschlichen Blutflecken an eer Stirn trage. Biele andere Blätter führen eine ähnliche Sprache. Einem , ccrfclbfn, der „Republique" von Montpellier, wurde deshalb der Straßenverkauf entzogen. Dasselbe theilte die Hinrichtungen folgendermaßen mit: „Eine Depesche kündigt uns soeben die Execution Roffel's an. Möge das Blut dieses edlen OpferS . Oie bespritzen, welche die Verantwortlichkeit dafür übernommen haben." In Mar- icille herrscht große Aufregung wegen der Hinrichtung Cremieux'. Er lebte dort tKrtchetnt täglich, «ti nähme Montags. Ey>«dttierr: Canzleibrrg 8it B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. ' “ 1871 . Alosionsgcfahr , ..innen. O» /.-r üis' ,.0-Correnl^n*» ni|alieD- ^nfrV' bekanntlich als Advocat. Obgleich in Paris im Allgemeinen die Freisprechung des Mörders des deutschen Soldaten Denmuler nicht gebilligt wurde, so hatte doch kein einziges Blatt cer Hauptstadt dm Muth, das Urtheil des Pariser Hofes zu tadeln. Eine Ausnahme macht nur d.r „Soir", der unter der Unterschrift seines militärischen Mitarbeiters, Wächter, der zugleich die Freisprechung der 18 Landwirthe in Versailles bespricht, sich darüber folgendermaßen ausdrückt: „Man möge sich in Acht nehmen; wir spielen ein gefährliches Spiel, und wir könnten diese Gelüste zur Revolte theuer bezahltn. Hassen wir doch als Männer von Herz; der Hoß entbindet uns oder nicht davon, gerecht zu sein, und cs wäre würdiger gewesen, sowohl den Mörder eines Soldaten ohne Vertheidigung, als die Lieferanten des Feindes zu verurtheilen." Was die Pariser Geschworenen bestimmt hat, den Mörder de- Oenmoler sür unschuldig zu erklären, war einzig und allein die Furcht, der öffent- l'.chen Meinung vor den Kopf zu stoßen, die sehr antideutsch ist. Dieses ist auch oer Grund, weshalb nur ein einzig»« Journal es wogte, das Urtheil des Tounelet zu rügen; den übrigen fehlte der Muth, das, was sie für gerecht und bedauerns- merih hieiten, auch so zu bezeichnen. Für Frankreich selbst muß man den Vorfall auch deshalb bedauern, weil ..die wirklichen Repräsentanten der Nation" — so werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B-1, a!6 such hd allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. müssen; dem Hause hat gar . nicht ein in den Ziffern berichtigter Etat bei seiner Abstimmung gedruckt Vorgelegen, sondern Vie Abstimmung ist nur auf Grund münd- ticher Berichtigung der fehlerhaften Ziffern durch den Präsidenten erfolgt.^ Es verdient, damit sich eine Wiederholung dessen in Zukunft nicht ereigne, consiatirt tu werten, daß der Präsident Simson selber durch die Verlesung der Allerhöchsten Ermächtigung wegen des Schluffes der Session überrascht worden ist. Es wäre irohl geziemender gewesen, wenn dem Präsidenten des Reichstages im Laufe der Sitzung eine Benachrichtigung darüber zugegangen wäre, daß nach der Annahme rj Elatsgefetzes der Schluß der Session erfolgen werde. Der Präsident hätte dann seinerseits dem Hause in pasiender Form ?on dieser Absicht Kenntniß geben ■‘t?* >"> A.' ÄÄ- Wr H^mschHZ '-'«tnatttn tu ~ m fast bl Münze hervorgehen. , Die Verzögerung, welche bis jetzt hinsichtlich der Verhandlungen über einen neuen deutsch-französischen Postvertrog stattfand, ist auf principielle Schwierigk.tten zuruckzusühren. Obwohl Frankreich nichts gegen die Gemeinsamkeit der Einnahmen und Therlung derselben hatte, so beanspruchte es aber einen entschieden gieren Thcil. Es proponirte für die Beförderung der Briese ein Porto von 40 Len- Uwes und verlangte für feinen Antheil 25 Centimes, während Deutschland nur 15 Centimes erhalten sollte, und zwar wegen der schlechten Finanzlage Frankreichs, die also aus Kosten Deutschlands verbissen werten sollte. Diesseits wurde deshalb erklärt, daß, falls nicht eine andere Verhantlungsbasis aefunven werden sollte, vom 1. Januar 1872 ab die für Frankreich bestimmte Poll bis zur Grenze geschafft we.ven würde und das Übrige der französischen Pcstverwaltung ubcrlasser> bleiben sollte. FranzösischerseitS wollte man darauf ras Theilungeprtncip ausgeben und jedem Lande seine Einnahmen zuweisen. Dies wurde acceptirt. Hieran knüpft» sich das Verlangen Frankreichs, die von dort abgesandten Briese mit einem Porto von 40 Centimes zu belasten. Deutscherseits wurde das Porto auf 3 ^Ubcr- loschen bemess»n. Dies .st die Gruntlage der jetzigen Verhantlungen. In -ve- tt.ff ter unfrontirten ©rufe ist worden, d°st dieselben ,n Frankrctch mt, 60 Ceniiwr«, in Deutschland mit 5 Stlbrrgroschrn Porto belegt werren sollen. Ueber t>;e Versendung von Drurksachen, Maarenprobrn, Zettungrn ic. sind (Äiund- rüge bis jetzt noch nicht bestimmt, ebenso wenig über den Transitverkehr. Die Indienststellung der Panzerschraubensregatten Kronprinz' und "Prinz Friedrich Karl", der gedeckten Schraubencorvette „Elisabeth" und der G!..ttdcck- corvette „Augusta", welche bekanntl.ch Brfrht erhalten haben, eine Urbuug«l°h.t nach dem atlantischen Ocean anzutreten, soll, wtc dtc „Leser-Zettang hort, s viel al« möglich beschleunigt werden, und soll aub-rrrm für dieselbe eine langet. Zeitdauer in's Auge gksatzt sein, al« die« bei geadhaltchen Jndtettststellungen sonst der Fall ist. Trotzdem werden die Vorbereitungen längere Zett ersorccin. but da« Jahr 1871 waren nach Beendigung de« älrirge« dtc getrohnttchen >abr!tcktn Jnditnststlüunarn tu U-bung«sahit-n nickt ang,ordnet worden, da ,s unum,ang- lich nothwendig schi'N, da« gesawmte Material mit Nuelsickt auf die Dauer t<« «o,jährigen Indienststellung einer gründlichen Revision ju unterzrehen. Dem u v nchnren nach würde da« Geschwader schwerltch früher al« in der ,wetten Hals. Januar lur Abfahrt bereit sein. . , . Nachrichten au« Köln »usolge würde in Kürze abermal« eine Lonferenj der »reusitschen Bischöfe in Fulda zu erwarten sein. Der Erjdifchvf von Kola soll ein de-balbigr« Circular an feine prertztschtn Kollegen gtrtcht't und darin die Nothwenvtgleit -ine« ferneren gemeinsamen Borgehena betont baben. Die gleichsam überrumpelnde Weise, in welcher der Rtch-tag am Freitag geschlcss n worden ist, h-t, wenngleich nicht üble Absicht, sondern nur W-kanfew losigtri! angenommen wird, böse« Blut gemacht ö« war tat tafl«, «it B. St. G." f treibt, die Meinung allgemein vcrbr.ttet gewesen, dah dir Retch«lag 'am'Samstag (2. Dec) noch eine Sitzung würde abhalten ntüff.n, und in der Thal, wenn da« Hau« nicht so abgespannt, giotze Fragen zu (ein pst'gt, geweten wäre, so würde lchoit, um r.chnungematz fl Vie Ziffern richtig zu stellen, t '‘ Best-Mmmgen auf den Gießener AuzeLgex Monnentm, Nelcke den Anzeiger bei der Erpedtlion abhokn lassen, erdaiten demselben für den Monat December zu 2V kr. in** nannte Luchaud nie Pariser Geschworenen — zur Genüge bewiesen haben, daf so lange in Frankreich nicht mehr Sinn für Recht herrscht, eine Regeneration wie dies immer nach Debatten übei zu erhoffen ist, da sie ohne denselben unmöglich wird. lv--3 Herr v. Beust und ThicrS haben am Vormittag des 1. dS., nie' Bekannt m achn n g. Betreffend: Die Tollwnth der Hunde. as sää "**8,n1' "** p ' St e f n I ö, Kreisassessor. nee. M tinrr mtine * acr5ogener Junge •nblunfl jU trlernei, f-iii nötbigtn Lor . •u,n‘cr eünitign -ui die Lehr; • an 3-1 Jloo. 18< . d- D. Moll. -ber gratis in bi , : d iii nur direkt j . Poecfe, Harpsted' ;°amftorf). (4225] ■ ngk gesucht bei nni, teuration. -■im, welches - • Hausarbeit Mtjf ■ toEn zu DeibnaF 'rcüsfor etrenß. | ikrhauungs: (. Leidestdell y fahren segensm Doeeka'icbc Heilmitti ' ! (5tut n|/om nächsten Tage haben beraten wer- frühere österreich.sche Re.chskanzler am Morgen dieses Tages in Paris T„ ,r . M- n.-nflrinb (Ade die Ueberweisung nicht allein dem Grundbesitze, sondern alle» Steuerpflichtigen zu Gute kommen, der Ausfall in den Staatseinnahmen anderweitig von alle» Steueipfl chtnzen gedeckt werden müssen, und der Grundbesitz mit großer Wahrscheinlichkeit mehr wie jetzt belastet werden. Das Letztere steht im dritten Falle freilich nicht zu erwarten, da indessen der communalcn Organe lProvinzial-Landschaft. Kreis, Amt, Kirchengemeinde, Schulgemeinde) viele stnd, so würde eine richijge Untervertheilung wohl schwierig und eS überhaupt sehr fraglich sein, ob dieser Weg der gleichmäßigeren Heranziehung deS Grundbesitzes zu den Staatslasten je die Zustimmung bei Landtags erhalten möchte. Ist es aber begründet, daß die Grundsteuer, d. h. eine feste Steuer von jedem einzelne» Grundstücke, ohne Rücksicht auf den jeweiligen wahren Ertrag irrat'onell, und daß eine richtige gleichmäßige Feststellung jener Steuer in der Ausführung erfahrungsmäßig unmöglich ist. und da- die abermalige Heranziehung des Grundbesitzes zu den Staatssteuern neben jener Steuer nach dem wirklich bezogenen Betrage in Wirksamkeit gegen bie Besteuerung der Capitalrente eine Ungleichheit enthält, so empfiehlt eS sich, b# Grundsteuer einfach aufzuheben, und den Ausfall durch die Claffen und Ginkommeo- sieuec unter Erhöhung deS ProcentsatzeS, gleichmäßig für das Einkommen aus Grund und Boden, Gewerbe und beweglichem Kapitale, geringere für daS nnfundirte Einkommen, zu deck-n. Mag diese Entlastung deS überbürdeten Grundbesitzes wegen der erforderlichen Vorarbeite» vielleicht n cht so rasch zur Ausführung gelangen, so wird deren Durchführung doch bis zur Erreichung des Ziels fortdauernd im Auge zu behalten sein. Mit um so mehrem Grunde darf sich daun der Grundbesitz der Hoffnung hingeben, daß die oben ferner beantragten Maßregeln zur Be- Mannheim, 4. December. Die „N. B. L." schreibt: „Man wird sich noch erinnern, weiches unliebsame Aufsehen während des letzten Krieges eine Strafart machte, die darin bestand, daß der Betroffene an einen Baum gebunden wurde. Sollte man glauben, baß diese grausame Strafart, für d e damals das „C’est la guerre“ eine Entschuldigung abgeben mußte, auch im Frieden, im Garnisons- vienst, noch zur Anwendung gebracht wird? Leider müssen wir diese Frage be» jähen, nachdem am 1. December ein Soldat der hiesigen Garnison, ein Dragoner der 4. Escadron, auf Befehl seines Rittmeisters zur Strafe drei Stunden angebunden worden ist. W^S immer bas Begehen des Soldaten gewesen fein mag — das natürliche Gefühl sträubt sich gegen solche Barbarei. Man denke nur an Wien, 5. December. Von unterrichteter Seite verlautet, baß mit Herbst wegen Ueoernahmc des Finanzministeriums Unterhandlungen gepflogen werden unv iDiefelben einen günstigen Verlauf zu nahmen scheinen. Wien, 6. December. Wie die „Presse" meldet, hat sich das russische Ca- jbinet beeilt, durch seinen Vertreter die Circular-Depesche Anbrassy's mit einer besonders sympathischen Kundgebung zu beantworten. Paris, 2. December. Vorgestern wurden die zwei Individuen erschossen, welche einen deutschen Soldaten bei Aix ermordet und eine Anzahl Pferde gefallen hatten. Die Execution fand zwischen Crrnay und Berru statt, wohin die Verurtheilten in Wagen gebracht wurden. Ein Geistlicher begleitete dieselben. Sie staroen ziemlich gefaßt. Nach der Execution wurden sie von Soldaten begraben. — Das sechste Kriegsgericht sprach heute sein Urthei! gegen die Mörder Cbaudey'S. Der Hauptangeklagte Preau de Vebel wurde zum Tode verurtheili. Zwei der Angeklagten erhielten 10 Jahre Z vangSarbeit, einer 10 Jchre Zuchthaus und der fünfte 2 Jahre Gefängniß. Preau de Vcdel bestand darauf, daß er an der Morothat keinen Theil genommen. Er habe nur als Zuschauer ungewohnt. Daß Preau be Debet sich in bem Gefängniß befand, wo Ctzaudey gefangen gehalten wurde, kam daher, baß er dort feine Strafe absaß, zu der er von der Commune wegen Betrügerei verurtheilt worben war, unb daß man ihm nach der Proclama- tion derselben eine Art von Anstellung im Innern VeS Gefängnisses gegeben hatte. Als ihm bas TodeSurtheil verkündet wurde, sagte er: „Ich erwartete es; ich war rm voraus als Opfer auSersehen; aber Chaubcy ist nicht gerächt, Unschuldige stnd bestraft worben." Paris, 5. December. Wie man versichert, hätte ThierS sich dagegen ausgesprochen, daß die Prinzen v. Orleans ihre Plätze in der Nationalversammlung , einnähnen. Paris, 5. Dec. Die Journale geben dem schmerzlichen Eindruck, den die Nachricht von bem durch die deutschen Brfehlshaber über die noch besetzten Departements verhängten Belagerungszustand hervorgcbracht, Worte und mahnen zur Geduld, da bie Macht auf Seiten der Pr ußen sei. — Man sagt, ThicrS wider» setze sich dem Eintritte der Prinzen von Orleans in die Nationalversammlung. Belgrad, 5. December. Wie mit Bestimmtheit verlautet, wirb baS ganze Ministerium zurücktreten und soll bie auswärtige Politik eine totale Veränderung der Richtung erfahren. aber etwa- kühle, wie denn bie Beziehungen zwischen den Cabineten von Wien'Folge dessen vom betreffenden Stadtpfarrer mit den Sterbsacrementen versehen und Versailles gegenwärtig Über bas Maß nationaler Courtoisie nicht hinaus-! worben. gehen. Graf Beust konnte gleichwohl, ohne der Wahrheit zu nahe zu treten, dem, vm—..----m ° , c Präsidenten der Republik versichern, baß die kaiserliche Regierung seine reorgaiisa- München, 4. December. DaS „Vaterland" meldet es al« einen Fingerzeig Gottes, daß schon wieder einer der hiesigen Altkatholiken gestorben ist, der Kauf- mann I. B. Meyer, der die erste altkatholische Hochzeit hielt. — Da Heuer der sogenannte acavemische Gottesdienst in der Lubwigskirche dahier in Folge des Kirchenstreits toegqefaüen ist, so hat sich eine Anzahl „k.itholischer" Studenten zu einer Protesiadresse an den akademischen Senat vereinigt und darin zugleich die te um Wiederherstellung dieses Gottesdienstes ausgesprochen. — Die Confe- pn über bie kirchliche Frage der Gegenwart werden nächsten Montag im großen umssaale fortgesetzt. Pater Hyacinthe wird über „die Religion des Herzens t Beziehung zur Kirche" einen Vortrag halten. — In Pussau ist, wie die oauzeitung" meldet, der quiescirte Bezirksamtmann Stangl, ein Anhänger! nger'S, kurz vor feinem Tobe „zur katholischen Kirche zurückgekehrt" und inj Graz, 27. November. Es vergeht hier fast kein Tag, ober so eigentlich keine Nacht, ohne Stubenten-Excesse, und zwar haben bie jungen Herren ihr Hauptquartier j.tzt aus der Mur^Vorstabt in die Stadt am Hauptplatz und in die Herrengasse verlegt. Vorgestern Nachts wurde sogar die einschreitende SicherheitSwache umzingelt und überwältigt, und nur mit Mühe gelang es, einige der Ruhestörer . zu verhaften. Auch bei einem großen Exceffe, der vorgestern Nacht stattfand, wur- nächst, abgesehen von der Rücksicht auf Galizien, die Erwägung den Ausschlag ^n acht Studirende verhaftet. Der Bürgermeister hat sich bereits in einer euer- gegeben, daß nach etlichen Monaten eines streng verfassungsmäßigen Regiments^gischen Note an das R ctorat gewendet, und heute begiebt sich eine Deputation das Terrain weit günstiger geworden sei, als jetzt, in einem Zeitpunkte, in dew!der hiesigen Bürgerfchast $um Rector magnificus, um ein strenges Vorgehen geaen noch allcrwärts die Organe dcs Grafen Hohenwart sich in Thätigkeit befinden!oic nächtlichen Nuhefiöter zu erwirken. (^Botz.) und die Nachwehen des föderalistischen Terrorismus noch schwer empfunden werben. ~ ™ ' '7 "» n6) , 6l'«fart 114 ,C'esi " ’H bl. «ui«; ®lt(»°«di. ."b’irwtijtin, «‘««Stu tg ' l° tijtgtliij ren ihr H^pf. ln (i( Herrkllr l*trbeit«®Q^c !(I ^ubtjlörtr BUf, ,n eikirr tntr* at ^fpufUiou ^rgrheü grzr. 6i6 Hit Httbjl (n »rrrta uni | s rusfische Sa. 1 an einer h. tum llschvjskv, Klkrvr gr. all. irohill Vie tirsclbkll. Sir 'atm begraben, riir 6 bautet lL 3®fi dn )Uidlhaus m ksj tk an kn jtxogul. Daj aojfn g'baltffl ter Soaimuat krr yrodaaa* btgwa hallt- it kt; id} tat Muttigt ßa» »r^g» aut- aabtifammlung ntrutf, den die bff(|ttn Dtpar* int vahnen jur , Ipini wie«. jnfjBBilüng. wirt tat ganze rle Ccränötrung S. , Mhn rmitb«k» w cwr itetl-e'se 0# fam dl' ®c,‘ (ih ^Sl2»g°b» Ü**’,®* 141 flltrrt 10« ' . '■ -,r Ak? Tin«» tal . - . 01d) bt« - Uo^i* 7-7— 0— ------- — x=/«..Ov.g .y«. Win-J Hl4VU“. Dtk 93 Üb CT sind ttl Komposition, Zeichnung und Schnitt größtentheils Meisterwerke. Inhalt und Technik wett.iiern um die Palme- Welch'feinen Sinn verräth Antonie Volkmar's Beginn einer Künstlerlaufbahn, oder Kurzbaucr's Der abgewiesene Freier- Welch' tragische Gewalt der Leidenschaft zeigt die Ermordung des Sängers Rizzio, des Geliebten Maria Stuark's, und welch' hohes zeitgeschichtliches Interesse flößt Papst Pius IX. und s eine Umgebung ein. Das farbenreiche Dekoratio ns bild zum Truppeneinzug in Berlin, ein Kunstwerk ersten Rangs, mahnt an die Erfolge unserer Waffen, die Trachten im Elsaß an unsere wiedergewonnenen deutschen Brüder. Roch viele auserlesene künstlerische Gaben: Bilder aus der Natur und dem Volksleben, schmücken diese Blätter, auch Porträts, unter denen die anmuthige Gestalt der Kaiserin von Oesterreich ein dervorleuchtendes Interesse bietet. Verweilen wir aber auch bei den ausgezeichneten schriftstellerischen Leistungen des neuen Jahrgangs. Wir wissen, welches hervorragenden Namens sich der vor Kurzem in München -verstorbene Novellist und Aesthetiker Melchior Meyr erfreute. In , lieber Land und Meer" ist sein Schwanengesang, das letzte Produkt seiner geistvollen Feder, eine Novelle: Die Pflegemutter, niedergelegt, aus einer von F. Lav. Seidel geschriebenen Biographie des Autors ober, welcher bissen Porträt beigegeben ist, finden wir dieses reiche und schöne Cchriftstellerleben liebevoll geschildert- Die Kunst des feinen Geschmacks in novellistischer Darstellung verkörpert sich in Levin Schücking's Muse- Auch dieser Meister ziert die Spalten unserer Zeitschrift mit einer neuen Arbeit vielversprechendster Natur: Der Dämon. Noch manche Namen guten Klangs nennt der Prospekt, wir kennen sie aus der Vergangenheit des Blattes, wir werder sie also auch in der Zukunft wiederfinden. Aus der reichen Auswahl des übrigen Textes mag noch der Biographie und des Bildes von Hans Makart Erwähnung geschehen, da dieser berühmte Maler die Augen der Welt auf sich zieht. Es bedarf keines Kommentars, daß der Werth einer Zeitschrift, nJie der oben geschilderten, für sich selber Zeugniß ablegt, ein Werth, der denn auch von den Hunderttausenden ihrer Abonnenten vollgiltig gewürdigt rorb. Um so größere Anerkennung aber verbient es, daß der Verleger seinem Unternehmen noch dadurch einen besonderen Reiz verleiht, indem er jedem Abonnenten das Recht cinräumt, sich nicht nur in den Besitz eines Prachtstahlstichs: Die schönen Tage von Aranjuez, gegen die Nachzahlung von nur 7V2 Sgr. zu sitzen, sondern daß er sich außerdem zur Aufgabe stellt, den Abonnenten ein würdiges Gedenkmatt an den großen Krieg zu bieten, und zwar einen von dem Hofmaler Friedrich Kaiser in Berlin gemalten prachtvollen Karbon: Der deutsche Kaiser und seine Heerführer- Dieses Kunstblatt bietet dadurch noch ein weiteres und hervorragendes Interesse, daß es durch den vom Hofphotographen Albert in München erfundenen und nach ihm Albertotypie genannten unveränderlichen Photographiedruck vervielfältigt wird, ein Verfahren, welches vor der eigentlichen Photographie die Gewähr der Dauer voraus hat, während dadurch an s i ch die gleichen Wirkungen erzielt werden- Wie der Prospekt sagt, wird das Bild, welches 31 der berühmtesten Persönlichkeiten des letzten Kriegs wiedergibt, den Abonnenten gegen eine Nachzahlung von nur 25 Sgr. geliefert, während dasselbe im Kunsthandel 4 Thaler kostet- sicherlick von einer unparteiischen Kritik als ein wohlbcrechtigttö anerkannt werden. . Zu 3 und 4. • Ist unter Nr. 1 gezeigt wordcn, daß der Grundbesitz durch die doppelte Heranziehung feines Ertrages zu den StaalSlastcn im Verhältnisse zum beweglichen Capitale, bereits ungleichmäßig besteuert iss, so wird diese Ucb rlastung noch ganz erheblich dadurch gesteigert daß eS in neuem Zeiten üblich gcwmdcu ist. dem Beitragfuße zu communalen Ausgaben sowobl im Wege der Gesetzgebung in betreffenden Fällen, al- im Wege der Verwaltung die directen Sie >ern zum Grunde zu legen und dadurch den Druck der Ueberlastung des Grundbesitzers durch die doppelte Besteuerung sein-- Einkommens ganz erheblich zu vermehren. Noch erheblicher toi'b diese Mehrbelastung durch die Richtung gesteigert, bei diesem Maßstabe daS Gewerbe zu erleichtern, indem die Gewerbesteuer entweder ganz ausgenommen oder nur zu einem ermäßigten Betrage zum Grunde gelegt wird, während doch z. B. für die Provinz Hannover der 2. Absatz des §. 53 deö Ausschreibens des damaligen Ministeriums des Innern vom 28. April 1859 gerade umgekehrt, für größere Güter und und-baute Grundstücke eine Ermäßigung der Grundsteuer vorschreibt und bei der Gewerbesteuer eine Ermäßigung nur in den unteren Elassen bestimmt. Vollends zum Bedruck des Grundbesitzes gereicht eS, wenn, was hier in der Provinz Hannover sogar mit Beifall der höchsten Behörden in verschiedenen Städten bei dort wohnenden Grundbesitzern auSgeführt ist, daS Einkommen aus in andern Gemeinden belegenem Grundbesitze, wo dasselbe zu deren Ausgaben, sei es nach dem Höfefuße oder der Grundsteuer bereits vollständig herangezogen ist, nochmals am Wohnorte in der Stadt, mittelst der Elasten oder Einkommensteuer berangezogen wird, während doch der noch zu Recht bestehende §. 13 des Gesetzes vom 5 September 1848 nur vorschreibt, daß jedes einer Gemeinde gehörige Grundstück zu den Lasten dieser Gemeinde beizutragen hat. Und wenn der §. 53 der Ministerialbekanntmachung vom 28. April 1859 im zweiten Absätze die Häuser und Grundsteuer benennt, welche zu Gemeinde- abgaben nur in der Gemeinde der Belegenheit sollen zum Grunde gelegt werden können, so hat nach dec ganzen Anschauung in der damaligen Steuergesetzgebung darunter nur das Einkommen aus Grund und Boden verstanden werden können und sollen. entgegen steht, dieselbe geordnet werden. dieser Darlegung darf sich der Centralausschuß vertrauensvoll die ehrerbietige Bitte Eure Ereellenz wollen gencigen, die Berücksichtigung der Eingangs aufgeführten vier Anträge kräftigst bei dem betreffenden Ministerium zu unterstützen. v. BorricS." Ueberhaupt widerstreitet die mehrfache Heranziehung desselben Einkommens in mehreren staatlichen Verbänden derselben Kategorie den Grundsätzen der Gerechtigkeit wie Billigkeit, und wie durch die ReichSges.tzgebung die doppelte Besteuerung desselben Einkommens in mehreren Staaten zu staatlichen Ausgaben beseitigt ist so sollte durchaus folgerecht die doppelte Besteuerung deff lben Einkommens in mehreren communalen Verbänden derselben Kategorie in Einem Staate nicht geduldet und daher, soweit die Gesetzgebung die doppelte Besteuerung nicht gebietet, wie in der Provinz Hannover <« nicht der Fall ist, von der Verwaltung nicht zugelassen, und soweit die Gesetzgebung Nach gestatten: fiitigung der a zen das Einkommen eu5 Gewerben und dem beweglichen Capitale ungleichmäßigen hoch gespannt, man war baran gewöhnt, sowohl von Seiten bes Herausgebers alt Belastung baldigst zur ÄuSführnng gelangen, zumal hierbei irgend erhebliche Schwierigkeiten nicht von Seiten ber Verlagshanblung von Ebuarb Hallberger in Stuttgart, bie bas Unter- entgegenstehen. | nehmen in bie Hanb genommen, stets bie höchsten Anforderungen befriedigt zu sehen. n A ~u2‘ , _ ! welch' großartigem Maßstabe aber ist diesen Erwartungen entsprochen worden, ES «st bereits von den verschiedensten weiten nachgewiesen , tou ungleich der Grundbesitz wie glänzend wurden die Hoffnungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen ! Wie keine gegen das Gewe.be und das bewegliche Capital durch die Stemp.lsteuer und die Jngroffations- andere Zeitschrift bat „lieber Land nnd Meer" im nunmehr dreizehnjährigen Ver- gebübren belastet ist. Während das bewegliche Capital bei Anlagen in Staats- und anderes laufe ihres Bestehens dazu beigetragen, den Sinn des deutschen Volkes für seine Literatur Papieren sowie bei der Vererbung, abgesehen von der Erbschaftssteuer, völlig steuerfrei bleibt, hat und Kunst anregend zu beleben, dauernd zu fördern und ihm immer neue, schöne ber Grundbesitz bei allen Verträgen über diese (Vc.kauf, Verpachtung, Abtretung an den Erben) Ziele zu zeigen Durch dieses in hohem Grade anerkennenswerthe Streben ist das ge- eine ganz erhebliche, nicht erst durch einen Marima.betrag beschränkte Stemp.istcuer zu zahlen.'nannte Journal zu der Höhe emporgestiegen, auf ber es sich heute befindet, zur Höhe Und vollends itrationell, vollends druckend ist jede, über den Ersatz der wirklichen Auslagen hin-! eines Weltblattes im unangreifbaren Wortsinne. Ein glänzendes Zeugniß hievon legen ausgehende, ja nicht einmal durch einen Marimalbetrag beschränkte ZngroffationSgebuhr. Während, die zwei ersten Nummern des neuen XIV. Jahrgangs (Heft I) ab, welche wir mit eS im wahren StaatSinlercsse liegt, dem Grundbesitze, besonders bei dem gestiegenen Zinsfüße,j hohem Vergnügen betrachtet und gelesen haben. Nichts kann bie reiche Fülle unb Anleihen zu erleichtern erschwert die gegenwärtige Gesetzgebung dieselben durch hohe Stempel-! Auswahl des Gebotenen in Wort unb Bild übertreffen, Schriftsteller unb Illustratoren und IngrossationSgebühren und macht das Cceditbedürfniß des Grundbesitzers zu einer Einnahme- haben zur Vollendung des Ganzen ihr Bestes gethan. Die Bilder sind in Komposition, quelle, zur Deckung der StaatSbcdürfnisse. Das Verlange» des Grundbesitze» nach der baldigsten Abhülfe in dieser Überlastung wird Local-Notizen. Greß en, 7. December. Die mit dem Courier-Zuge aur Kassel um 9 Ubr 15 Minuten fällige Poft ist 3 Stunden verspätet eingetroffen. Kaiserliche- Postamt L o ch m a n u. (Eingesandt.) Gießen, 7. December. Wir hatten gestern Gelegenheit, uns da- Affentheater und die Kn.istreiterei en miniatine deS Herrn Bernhardt anzusehen. Die Leistungen der einzelnen Thiere waren wirklich erstaunenSwerth. Abgesehen von den einzelnen Leistungen der Affen, die ja bekannt lieh sehr gelehrig sind, waren die Productionen der Hunde, der Pferdchen und namentlich der Ziege wahrhaft überraschend. DaS Publikum zollte den Leistungen den ungetheiltesten ‘-Beifall. Möge diese kleine N-tiz oazu beitragen, auch heute Herrn Bernhardt ein volle- Hau- zu bereiten. Dann möchten wir auch bitten, im Interesse der Damen und deS allgemeinen Anstande-, bei derartigen Gelegenheiten daS Rauchen zu unterlassen. Wie leicht entsteht durch Unvorsichtigkeit ein Unglück und zumal bei einem vollen Hause. UnserS Wissens eriftirt ein Paragraph im Polizeistras- gesey, welcher daS Rauchen im Theater bei Strafe verbietet. Möge er hier nickt in Anwendung kommen.________________ S- Pramien-Loose der Stadt Mailand sind wohl unter allen Loosgattungen diejenigen, welche einerseits burch bie ihnen inne-- wohnenbe Solidität, als auch anderseits burch bie, burch dieselben gebotenen großen Gewinn-Chancen, stets mehr und mehr sich der Beliebtheit des Publikums zu erfreuen haben- Vorzugsweise aber glauben wir gerade im jetzigen Moment um so mehr auf dieses billige Loos aufmerksam machen zu sollen, als es sich mehr rote irgend em anderes zu passenden Festgeschenken eignet- Neben einem von Jahr zu Jahr stetgenden Capitalwertbc, welcher in dem fortwährend im Aufblühen begriffenen finanziellen Wohlstände der alten Reichsstadt Mailand die größtmögltchsten Sicherung findet, dielen diese Loose in Folge des jüngst im Reichstage angenommenen neuen Pramten- Loose-Stempelgeseßes auch noch eine sichere Aussicht auf eme wettere Courssteigerung, welche um so gewisser eintreten muß, als bei gleich großem Absatzgebiete das zur Verfügung stehende flottante Material, naturgemäß immer kleiner und bie Nachfrage daher immer größer werden muß. Fügen wir noch bei, daß trotz des flehten nominellen Werthes dieser Loose von 10 Francs in den jährlich ftattbabenben 4 Ziehungen dennoch Gewinne bis zu 100,-00 Francs dargeboten werden, so glauben wir gewißjedermann, bie Anlage in biesem im Jahre 1866 ausgegebenen in 55 Jahren rückzahlbaren und, in je 4 jährlichen Ziehungen mit mehr als 6 Millionen Franken pramiirten Anlchens^ Loose empfehlen zu bilden. __ / Die nächste Ziehung findet am 16. December statt und ist die Nachfrage diesmal weit stärker, als sie gewöhnlich zu sein pflegt. I Literarisches. Als im Jahre 1859 das Erscheinen einer neuen Zeitschrift: „lieber Land unb Meer", herausgegeben von Hackländer, angekündigt wurde, da war man nut Recht gespannt auf die Leistungen eines Blattes, bas unter ber Aegibe bieses berühmten Schriftstellers in's Leben trar. Die Hoffnungen waren, man barf wohl sagen, sehr Bursennachricbten. 6. December 1871. Actien. Frankf. Bank 137% Frankf. Vereins-Kasse 1201/« Darmst. Bankaot. 447 Wien Bankactien 814 Galizien 2573/4 Oest. Creditaot. 3t6V4 Preuse. 4^2% Oblig. 10l3/4 Frankf. 31/2% Obi. 873/8 Nass. 4V8° 0 0dl. 99 Kurhess. 4% „ 92 Gr. Hess, 50/0 Obi. 103-/. p - 40/o „ 96 „ , 3i/,o/o „ 92 Bayer. 5% „ 1003/8 n 4‘/2% 1jährige 99^ „ 4O/o 1jährige 943/4 Würtemb. 4t/20/0 Obi. 993/4 Baden 4V2% Obi. e. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 58*/8 n Papierrente 49 V« Amerik. Bonds 1881 r 1003/4 „ „ 1882r 97i/2 „ „ 1885r 98 „ „ 1887r 981/, Spanier, neuest. 30/0 313/4 Actien. 50/g östr. F. St. E. B. 393V4 Lombard. Bahn 202 >/2 Ludwigsh.-Btixbach 194 Maxbahn 1421/* Bayer. Ostbahn 145 Rhein-Nabebahn-Act. 39 Hess. Ludwigsb.-Act. lb5i/4 Oberhessen „ 797/8 Prioritäten. 30/0 oster. Stsb.-Prior. 5B*/4 30/0 öst. s. Lombard 791/, 30/0 IJvorneser 377/s 50/g Tosoaner 58>/g 50/g Elisabcth.-Prior. 81 do. II. Emies. 80 Anlehenoloooe. Kurh. 40 Thlr. Loose 697/s Nassau 25 fl. 44 40/g bayr. Präm.-Anl. 1123/1 Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loose 1103/< Badische fl. 35 Loos? 69 V2 3°/o Oldenburg, ä 40Thlr. 363/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 78 1858r Prioritätsloose 190 1860r Loose 877 zu haben. in in Düsseldorfer Arrac iO Lager sowie 52H) Feinstes Bliithcnmchl, sowie Erbsen, Linsen und Bohnen, guikochend, Auflust Plank, 5249) Feinst gesiebte Raffinade zum Anisbacken empfiehlt hiermit bestens Carl Lony. 5251) Thee, Choeoladc^Ret- tigbonbons, Cacoigne u. «tea- riolichter tu frischer Sendung bei PH. Schlatter. 5181) Neue geaichte Gewichte, Ellen-, Hohlmaße, Waagen bei E m l l Pt stör. 5214) Feinstes Blüthen- und Waizenmehl in verschiedenen Sorten, aus der Kunstmühle der Herren Fr. Peppler & Camp, unverfälscht zu denselbin Preisen wie in der Mühle, empfehlen I. A. Busch Söhne. 5182) Ncmste Füll-Rcgulir-, Mantel- -c. Ocfcn, Patcntherde, brmictrtc .«ohlcnkastcn, Schirmhaltcr, Dampf- kocher neue Haushallungsgegenuande, Flaschen- und Speiseschränke re. empfiehlt ” Emil Pist or- Billard Kreide (5013) bei Wilhelm Balser. Zunder-, Portwein- und L—------- . Rum de Jamaica und Arrac de Batavia. Reinen alten Malaga, ächten £ofot)cr, Bordeaux- St Julien und Bordeaux-Aeovillc, deutsche Roth- und Weißweine in verschiedenen bekannten Sorten. Eingemachte Früchte n,s: Aprikosen, Dirnen, Kirschen Ananaserdbeeren, Russe, Re.neelauden, M.rabelle. und Pfiaumen. Feinstes Tranben-t^elee und Aprikosen. Compots. § O o l z s M tt Z) e üt großer Auswahl zu den billigsten Preisen, sonne mein vollständiges Lager in Herrn-, Damen- und Kinderschuh-Waarcn Filzstiefel nnd ^ilrschuhe in schöner Auswahl, bringe in empfehlende Erinnerung. Daniel Schnrall, vormals D. Moog, Schloßgasie. WeNfteigexuKgen. 5233) Samstaq den 9. December, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des Cbr Juflhard Hl am WaUtbor zwei zweisoänntge und ein einspänmger Schlitten nebst Schellengeläuten öffentlich versteigert. Gießen, den 6. December<^87^Uger 5180) Schlittschuhe in großer Auswahl, mit und ohne Riemen, bei I. G. D. Bapst. C4 seiusteg Alütlienmkbl ! 4937) R-genröcke, Moleokinröcke (letztere sehr Ä,e Gummischuh-, Salr-, Esfiq-, Pfeffer- und Seufgurkcn, Mixed- Pickles, Trüffeln ä la Perikard, ChanuHguons, Sardines ä l'huile und Sardinen "l D'd-lcs, feinste (yctiucfcr Sorbetten, fdjottilcbe nnb büttonvifcpe Prima-Nollbärinli.e. Gothaer Schweineschmalz, pr. Pfund 28 kr. furfiunti’ü mcdicinische lUdl;-(L:rtr.u1c beit in allen Apotheken vorräthig und ift dabei wegen vielfacher Nachahmung auf die ^irma - ,,La. Loeflund in Stwl1$art“ ganz besonders zu achten. Loeflund’s conccntrirtcs Malz - Extract, (das «ckte Llebtg sche) ,st das wirksamste Liuderungsmutcl bet Husten, Hesterknt, Catarrh, Atbmungsbeschwerden, Brustleiden. 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PH- Wagner & Comp. m Mainz, empfiehlt Emil Flschbach, Pl ’ Seltersweg. 5234) Bayerisches, Dortmunder, St ei n'sches und HeH'sches Bier in Zap genommen in der Gast- wirthschaft „Zum deutschen Kaiser." 5176) Frische Citrouvn vcn 3—6 kr. empfehlen I. A. Busch Söhne. erlaubt sich, hiermit bestens zu empfehlen: feinen französischen und holländischen L'quei^en, C'fi/iu'alösche MaIIde!u, ganzen und Düikcldorser L u gesiebte Raffinade. " “ OAC«iLi»c, Block-Chocolade, pr. Pfund 28 kr,. sowie die gegen Husten und Heiserkeit rühmlichst bekannten Rettig- und Malz-Bonbons der Herren Zoh. PH. Wagner & Comp in Mainz. empfiehlt bie Buchhandlung von I. Ricker in Glesien ihr reichhaltiges Lager in Prachlwerken, Clasfikcrn, Gedichten, Bilderbüchern, Jngcndschristen, Predigt- und Andachtsbüchern, Atlanten, Schulhüchern, Zeichnnuioriagen, Bildern rtc rtt. Etwa nicht Vorräthizes wird binnen wenigen Tagen beschafft. Auswahl- Sendungen stehen zu Diensten. 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Busch Sohne. torbert, bie Zablungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Bor- Leiflung der Schuldscheine fick zu legNttmrcn Zugleich wird bemerft, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für bte ^vru » ••* • * । q n n u teresset.teu der Stadt ließen, dageflen die eMpsiedlt ^arl 0 N Y auf Dienstafl, Mittwoch und Sampag fal- --------— lenden Zahltage für die Auswärtigen bestimmt find. ,. Die Herren Bürgermeister werden ersucgt, d'cses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 26. November 1871 empfiehlt Der Rechner der Spar- und Lethkasse. empneyrr (Hierzu eine Beilage.)