Nr. 253 . * ihr, g* N y •'•igel, siandes n-fiiofr. InÖ gorantirt, 0fc lt' 15. Mai, 00.000 U. f. u, ^tIL Die Gewinne rrn bcS In- uni ^rets vtir.e.jährig 1 st. 12 fr. mit Lrmgerlohn. Durch dir Lost bezogen viertesöhrig 1 {L 27 h. Gießener Aiyeiger. <6r)d)etnt täglich, inu nähme Montags. Expedition : Lanzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 2tiO. Blittwoch den 8. November 1871, BefteÄkEgen auf Sen Gießener Anzeiger ÄbonnerNen, welche den Anzeiger bet der Expedition abbolen lassen, erhalten denselben für die Monate November und Deeember zu 40 fr. Amtlicher Theiß Ie MW ^kto greunb ii t neueftni Sanipeo' itb von heute u attikel. erzt. Kl, Lpengler. 16. Juni )O, 30,000, von 1866 ken, en uub inbirccten > 5p. (in Pen a. M. uckbezahii. : unb äuslaiM 40 ft. = M (4732) 46; ho6i8! ..hl»' 1 "i Main, ttiti ' Noman von^. Betteffend: Die Feststellung und Erhaltung der inneren Grenzen. n 1 fl,n u' ™Dcmöcr lö<1 Das Krot!herroiiIichr Krrissmt Girtzeu an die Grohherfoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mil Bezug auf unser AuSschreibeu Rr. 9 vom 12. August 1867 fordern wir Sie auf, die Greuzbegehungs-Protokolle der Feld- ge,chwornen baldigst an uns einzusenden. Sie wollen sich hierbei zugleich nach Vernehmung Zhrer resp. Gemeiuderälhe und — wo es NH um gememschaflliche Gemarkungsgrenzsteine handelt — nach Benehmen mit den betreffenden Orts- bezw. Gemarkunqsoorständen über die Wahl desjenigen Geometers l. Classe äußern, welchem die Wiederherstellung der fehlenden Grenzsteine zu übertragen sei. v. Starck. Politischer Theil. Die Fortschritte nationaler Entwickelung. i— „Helfen Sie Deutschland nur erst in den Sattel— reiten wird es schon können" — war e:ns der geflügelten Worte des Fürsten Bismarck, welche mit erstaunlicher Geschwindigkeit ihrer Erfüllung entgegen flogen. Nicht die Ungestalt der Verfassung des Norddeutschen Bundes hinderte denselben , sich eben so rasch zu einem mächtigen und geachteten Staatswesen nach außen hin zu gestalten, wie in seiner inncrn Ausbildung sich zu consolidiren; nicht die diplomatischen Vorbehalte, welche der Prager Friede emgeführt hatte, hinderte das Aneinanderschließen der getrennten Theile, ohne daß es irgendwie und irgend- wo einer andern Pression bedurfte, außer derjenigen, welche in den Verhältnissen lag und von dem überall erwachten deutschen Geiste selbst ausgeübt wurde. Im Gegentheil war es eine Hauptsorge der deutschen Politik von 1870, zu verhindern, daß in den natürlichen und obendrein nothwendigen Zug der Geister nicht eine Stockung dadurch gebracht würde, baß man der freiwilligen Entwickelung ungeduldig Vorgriff und die Logik der Thatsachen früher constatircn wollte, bevor sie auch zu einem Hcrzensbcdürfniß geworden war. Wer erinnert sich nicht noch der erregten Debatten, welche weiland der badische Antrag u. a. in gleicher Richtung gehenden, hervoirief, während der Par- tikularismus in Sübdeutschland sein Aeußerstes aufbot, um den nationalen Geist niederzulegen, unb wer muß sich nicht jetzt sagen, daß Fürst Bismarck damals doch das standhafteste Vertrauen in die Kraft des nationalen Geistes bewies, als er ihn und seiner freien Entwickelung die Zukunft Deutschlands anvertraute. In der That konnte Deutschland vortrefflich reiten, als ihm die Verfassung des Norddeutschen Bundes nur erst in den Satte! geholfen hatte, und cs faß wunderbar stramm unb helbenmäßig zu Pferde, als ihm der französische Uebermuth in die Zügel greifen wollte. Die politische Einigung Deutschlands war aber eine geschichtlich vorbedeutetc Nothwendigkeit, keine lebigliche Forderung der politischen Speculation, und nachdem die Thatsachen ihr soweit zu Hilfe gekommen waren, um Deutschland der Fesseln zu entledigen, in welche es durch die aUe Bundesverfassung geschmiedet war, entfaltete es rasch seine innere, gesunde Lebenskraft. Nicht dlos reiten konnte es, es verstand zu siegen, unb was noch mehr ist, aus der gemeinsamen Anstrengung, aus dem gemeinsamen Siege erwuchs ihm die höchste Gunst eines Nationalkricgcs: die Einigung. Aber auch diese wieder in der Form der freien Einigung aller Gliever, und auch diesmal wieder trug jene Politik den Sieg davon, welche der Freiheit insoweit Schranken gesetzt wissen wollte, als ohne eine solche nothwenbige Begrenzung das Recht Aller nicht gesichert werden konnte. Auch die Verträge, welche die Einigung Deutschland- schufen, ließen manches scheinbar Ungestaltige bestehen, was der Theorie ganz unleidlich schien unb auch die Praxis mit mancherlei Ungemach belastete; aber Vie feste Zuversicht in den ge- sunben Lebensfern der deutschen Entwickelung wankte nicht, unb jeder Tag gievt ihr ein neues Recht zu innerlicher Genugthuung, denn freiwillig unterwirst man sich den Eonsequenzen einer Wiederherstellung des deutschen Kaiserreichs, welchen man, wären sie als vorausgeforverte Bedingungen zugemuthel worden, sich kaum unterworfen hätte, oder wenn doch — mit dem bttern und gewiß mcht rasch überwundenen Nachgesühl erlittenen Unrechts. Zwei Vorgänge neuester Zett sind in dieser Beziehung unendlich lehrreich und erfreulich zugleich; wir meinen den soeben bayerischer Seit- im Bundesrath eingevrachtcn Ges.tzrntwurf wegen Einführung d»s norddeutschen Bundesgesetzes über die Verpflichtung zum Kriegsdienst in Bayern unv Vie sächsischer Seit» angevrdnete Aufhebung ihrer Gesanbl- schaft in Pa, iS. I Wenn man sich erinnert, welche große Schwierigkeiten es bei den Versailler ^Verhandlungen hatte, Bayern gerade in Bezug auf die Militärhoheit zu befric- [ttgen, und wie sehr es dem Selbstgefühl der deutschen Fürsten widerürcbte, auf ihr GcsandtschaftSrecht zu verzichten, wäbrend Sachsen jetzt einem Beispiele folgt, mit welchem ihm bereits Bayern und Württemberg vorangegangen sind, so wird man sich wohl sagen müssen, daß die Fortschritte der nationalen Entwickelung erstaunlich rasch sich vollziehen, aber man wird sich ihrer um so rückhaltloser freuen können, weil sich die Gesundheit dieser Entwickelung durch ihre Freiwilligkeit le- gttimirt. Und die in dieser Beziehung gemachten Erfahrungen lassen uns hoffen, vaß auch die, der Gesemmtconstituirung Deutschlands so wenig homogenen Verfassungs- zustände in den beiden Großherzogthümern Mecklenburg sich der Fortentwickelung deutschen Geistes nicht auf lange Zeit mehr widerspenstig zeigen werten, ohne daß es nölhig sein dürste, durch die Reichsgesetzgebung eine Entscheidung zu treffen, welche dem Reichsbewußtsein Vieler widerstreiten und von den betr.ffenden Regierungen als eine Gewaltthat empfunden werden würde; während jetzt schon der Vertreter der Großherzogthümer im Bundesrathe, Staatsminister v. Bülow, con- llaiirh, daß von den mecklenburgischen Fürsten selbst die Initiative zu einer Der faffungsreform ergriffen worden sei. Es ist aber gewiß selbstverständlich, daß eine Reform der mecklenburgischen Verfassung sich nur im Sinne des Büsing'schen Antrages vollziehen kann; das Reichetagsvotum aber, selbst wenn es keine formelle Bestätigung durch die Zustimmung des Bundesraths erhält, dürfte — unv vielleicht gerave deshalb — dem vorherzusehenden ständischen Widerspruch jede Widerstandskraft nehmen, die sich andernfalls als ein Act der Nothwehr darstkllen könnte. Jedenfalls kann Deutschland stolz darauf sein, daß, obwohl der constituirende Gedanke nur Vie Einheit in dem Nothwendigen verlangte, der nationale Geist aus innerem Drange ter Erweiterung ihres Gebiets zustrebt, und die Forderung: die Einheit und die Freiheit zu vereinigen, ihre ungetrübte Erfüllung finden wird. t Wie die National-Jnvaliden-Stiftung, hat nunmehr auch die Kaifer- Wilhelm-Stiftung für deutsche Invaliden ihr amtliches Siegel, dessen sich die Vorstände der Centralstiftung wie der Zweigvereine bedienen, erhalten. Dasselbe führt in seinem mittleren quadratischen Felde das Eiserne Kreuz, über welches sich ein W lagert, dessen mittlere Striche die Kaiserkrone tragen. Die geschmackvolle Umkreisung des Wappens führt dann m vier runvbogigen Abschnitten den vollen Titel der Stiftung. Die vereinigten Ausschüsse für Handel unv Verkehr und für Rechnungswesen Huben ihren Münzgesctzcntwurf einer nochmaligen Revision unterzogen und mehrfache Abänderungen getroffen. So soll, wie verlautet, die vertiefte Inschrift nicht die Devise „Einigkeit macht stark" fuhren, sondern die altprcußische „Gott mit uns". Es ist dann hinzugefugt, daß das 10-Markstück 10 Millimeter, das 20- Markstück 22‘/2 Millimeter, das 30-Markstück 25 Millimeter im Durchmesser haben soll. Wie die „Br. Ztg." von Berlin erfährt, dürfte der Erlaß einer Amnestie für gefangene Franzosen nach Oer nun erfolgten Ratification der Verträge nicht lange auf sich warten lassen. Als formale Bedingung scheint diesseits das directe Verlangen der tranzösifchen Regierung nach dem Amnestieucle gewünscht worden zu fein. Dem ist auch in einer Note des Herrn Thiers entsprochen worden. Wie der „K. Ztg." aus Paris geschrieben wird, sollcn jetzt daselbst Verhandlungen zwischen Frankreich und Deutschland in Betreff einer neuen Postcon- vention einseleitet werden. Diese Uebereinkuuft dürste gewisse Schwierigkeiten dar- bieten, da in Frankreich die Postoerwaltung als eine „melkende Kuh" aufgefaßt wird, während in Deutschland die B^iefbefördcrung lediglich als Mittel zur Hebung; und Erleichterung des geschäftlichen Verkehrs gilt. Diese beiden sich entgegen- stehenden Principien wenigstens einigermaßen zu versöhnen, dürste keine leichte Auf- gäbe sein. Die Londoner „Times" findet die Gründung des deutschen Kriegsschatzes gar nicht erbaulich, sie sagt darüber: „Die deutsche Regierung führt als Grund für die beabsichtigte Einsperrung von 6,000,000 Pfv. Ster!, in eine Kriegskasse den Umstand an, daß bei einer Kriegserklärung Werthpapiere nur zu schweren Verlusten versilbert werden könnten. Aber selbst unter den allergünst'gsten Umständen würden diese Verluste kaum über 15 pCt. hinausgehen und bei 6 Mill, betrüge dies 900,000 Pfd. Sterl. Der Verlust an Interessen andererseits würde schon binnen der ersten 3 Jahre mehr als diese Summe repräsentiren. Es erhellt sich in Folge dessen die Frage: „Rechnet die deutsche Regierung mit Gewißheit auf einen neuen Krieg vor Ablauf dieses Zeitraums?" Der Reichskanzler: Ich betrachte es nicht als meine Aufgabe, mich in eine Diskussion von Argumenten einzulassen, welche meines Erachtens einem politischen Standpunkt entspringen, dessen Bestrebungen mit denen, die uns zur Aufgabe gestellt sind, überhaupt nicht zusammenfallen, ein m politischen Standpunkte, von dem ich nid.it glauben kann, daß er sich gleich uklS die Aufgabe stellt, das Reich zu consolidiren und zu sichern. Ich wende mich gegen einige Argumente des Abgeord. v. Hoverbeck, welche er gegen die Vorlage geltend gemacht hat, und übergehe, was wir sonst gehört haben, mit Stillschweigen, lieber die Nützlichkeit eines Staatsschatzes überhaupt zu sprechen, betrachte ich nicht als meine Aufgabe, nachdem die Ereignisse dieses und des vorigen Jahres meines Erachtens so laut dafür gesprochen haben; ich will bloß die Thatsachen hervorheben, baß, wenn wir den Staatsschatz nicht gehabt hätten — schon mein College, der Herr Finanzminister, deutete dies in den letzten Sitzungen an — wir positiv nicht im Stande gewesen fein würden, die Truppen, welche hinreichend gewesen fein wären, das linke Rheinufcr vor französischer Invasion zu schützen, mobil zu machen. Ich wende mich gegen einige, wie ich meine irrthümliche, Auffassungen des Abgeord. v. Hoverbeck. Er hat die Frage gestellt, was denn nun die Folge sei, wenn der Reichstag seine Darmstadt, 4. Nov. Ein heute den Mitgliedern unserer Bühne zugegangenes großh. Rescript verfügt, baß die Auszahlungen der Gagen ungeschmälert fortdauern sollen. Ueber etwaige Abzüge am Spielhonorar behält man sich die diesfällige Entschließung vor. Urlaubsbewilligungen sollen die Dauer von acht Tagen nicht überschreiten. Durch letztere Bestimmung beabsichtigt man unzweifelhaft die bereit- mehrfach projcctirten Gastspiele auf Engagement zu Hintertreiben, und e- den gegenwärtig sehr thätigen Theateragenten unmöglich zu machen, die Calamität, in welcher sich unsere Bühne befindet, für ihre Zwecke auSzubeuten. Bei dem Brande unserer Bühne wurden nicht allein viele Theaterrequifiten, sondern auch dem Milrtärärar gehörige Gegenstände aus dem Zeughause entwendet. — Gestern und vorgestern kam es in der großen Ochsengaffe zu Militärschlägereien; auch vor dem auf dem Exercierpiatze aufgeschlagenen Circus Myers wurde von einem Soldaten ein Act der Brutalität verübt, der seines Gleichen sucht. Derselbe versuchte, wie man hört, sich mit seinem Säbel einen Weg in das Zelt zu öffnen, und wurde bei seinem Unternehmen von einem Mitgliede der Gesellschaft überrascht. Die ruhige Zurechtweisung desselben soll der Soldat mit einem Säbelhieb auf den Kopf erw'.vert haben, worauf er die Flucht ergriff. (F. I.) Marburg, 3. Nov. Heute feierte hier der lZngjährige Direktor der medi- cinischen Klinik, Geh. Medicinalrath Dr. Heusinger, welcher am 3. Novbr. 1821 zum außerordentlichen Professor der Medicln an der Universität Jena ernannt wurde und schon über 30 Jahre der hiesigen Universität angehört, sein 50jährigeS Professoren-Jabiläum, zu welchem er von sämwtlichen Professoren, wie auch vom hiesigen Oberbürgermeister und einer Deputation des StadtratheS und Ausschusses beglückwünscht wurde. Von dem Decan der mrdicinischen Fakultät wurde ihm eine Denkschrift überreicht und vom CultuSminister v. Mühler erhielt er ein Gratulationsschreiben nebst dem ihm vom König verliehenen Kronenorden zweiter Klaffe. Abends brachten dem Jubilar die Studenten einen Fackelzug. f Berlin, 4. November. Deutscher Reichstag. 14. Sitzung. Präsident Dr. Simson eröffnet die Sitzung um 1271 Uhr. Am Tische des BunDeSraths: Fürst Bismarck, Delbrück, Camphausen, v. Psretzschner, v. Mittnacht, Geh. Rath Dr. Michaelis u. A. Der erste Gegenstand der Tagesordnung ist die Interpellation des Abgeord. Jacobi und Genoffen, in welcher Lage sich die Vorbereitungen für eine Reichs- gesetzgebung über das Versicherungswesen befinden. Nach kurzer Begründung durch den Interpellanten beantwortet Staatsminister Delbrück dieselbe dahin, daß das sehr umfangreiche Material zur Bearbeitung eines Gesetzentwurfs bereits feit An- fang des Jahres 1870 zusammengestellt sei. Die Vorarbeiten zu dem Gesetzentwurf seien durch die KriegSkreignisse unterbrochen worben. Jetzt, wo nun auch das Material aus den süddeutschen Staaten eingegangen sei, werbe Der BundeSrath die Arbeiten nach Möglichkeit fördern. Es folgt sodann die zweite Beratyung über den Gesetzentwurf, b,treffend Die Bildung eines Reichskriegsschatzes, auf Grund des Berichts der Bubgetcommisston. Der §. 1 ist von der Commission dahin abgeändert worden, daß die Bildung des Reichsschatzes an die Bedingung der Aufhebung des preußisch n Staatsschatzes geknüpft wird. Abgeord. v. Hoverbeck beantragt, den Entwurf, welcher Die Verfügung über den Schatz an Die „vorgängig oder nachträglich" einzuholende Zu- stimmung des Reichstags binvrt, dahin zu modificiren, baß die Worte: „ober nachträglich" ganz wegfallen, event. durch Die Worte ersetzt werben: „oder im Falle eines Angriffs auf bas Bundesgebiet oder dessen Küsten auch nachträglich". Abgeord. v. Hoverbeck motivirt seinen Antrag damit, baß die Worte: „oder nachträglich" Den ganzen Sinn des §. 1 illusorisch machen. Man habe ihm vorge- worfen, daß bie Streichung dieser Worte ein Eingriff in die Rechte des Kaisers sei; daraus aber würbe folgen, daß der Reichstag überhaupt auch in Der finanziellen Frage bei der Kriegserklärung nicht witzufprechen habe. Das Gclobewilli- gungsrecht des Reichstages werde durch die Vorlage im höchsten Grade gefährdet. Es sei ein großer Unterschied zwischen dem VertheidigungS- und dem Angriffskriege; in Bezug auf letzteren sollte sich der Reichstag ein Beispiel nehmen an dem Bundesrathe, welcher sich die Zustimmung zu einer Kriegserklärung Vorbehalten habe, und der Reichstag müsse gewiß auf ebenso viel Recht Anspruch machen (sehr richtig). Der Reichstag müsse Diesmal ebenso stark in Der Vertheibigung seiner Rechte sein, wie es der BundeSrath in Der Vertheidigung der (einigen gewesen sei. Abgeord. Lugscheiber (Pfarrer in Bayern): Er könne sich mit der Vorlage im Ganzen nicht befreunden, da dieselbe Dem Volkswohle widerstrebe und er sie deshalb nicht billigen könne. Da er aber das Wohl und Wehe Der Nation zu vertreten habe, Die ihm zu Diesem Behufe ein Mandat anvertraut habe... (Redner wird hier vom Präsidenten unterbrochen, Der ihm bemerkt, daß, obwohl er nicht untersuchen wolle, inwieweit die gesummte Nation ihr Wohl und Wehe in seine Hände allein gelegt habe, er aber, indem er ein solches Mandat für sich in Anspruch nehme, die übrigen Mitglieder des Hauses, die nicht seiner Meinung seien, beleidige). Für die Vorlage kann er unmöglich stimmen. Oesterreich h^be im Jahre 1866 ganz ohne Kriegsschatz mobilisirt, warum sollen wir 40 Millionen unproductiv niederlegkn? (Heiterkeit.) Für Deutschland könne niemals eine Gelb- Verlegenheit entstehen. Wer für bie Vorlage stimmt, brr vergißt, wie viel Thränen und Schweißtropfen an jedem Thaler hängen. Oehmichen erklärt sich vom volkswirthschaftlichen Standpunkte aus gegen die Vorlage. Zustimmung zur Verwendung des Kriegsschatzes nachträglich versage. Ich halte diese Frage für nicht praktisch; ich glaube nicht, daß ein Krieg erklärt und geführt werben konnte, bei welchem zur bloßen Mobilmachung Der Staatsschatz verwendet worden ist und wir nachher Diejenigen Kriegsmittel, welche bas Reich bewilligen muß, vom Reichstag nicht bewilligt erhalten. Derselbe Reichstag aber, Der die nachträgliche Genehmigung verweigert, würde auch die Annahme der übrigen Gelder nicht bewilligen, und ich habe in diesem Saale noch niemals einen Ausdruck der Regierung gehört, durch welchen die Befürchtung des Abgeord. von Hoverbeck sich rechtfertigen ließe, daß die verbündeten Regierungen sich befugt glaubten, das Reich durch eine Anleihe zu überlasten ohne Genehmigung des Reichstages. Ich halte also diese Fragc nicht für praktisch, es sei Denn, baß es sich um reine Mobilmachungsdemonstrationen handelte, Dann konnte vielleicht der Reichsschatz dazu hinreichen; ich glaube aber, daß die MobilmachungSbemonstrationen sich in langen Jahrzehenten abgenutzt haben. Man macht nicht mehr mobil, wenn man nicht weiß, daß man schlagen muß. Der Abgeord. v. Hoverbeck hat ferner sich darüber beschwert, daß der Reichstag nicht gleichberechtigt fei mit dem Bundes- ratb in Betreff der Kriegserklärung. Ich habe eigentlich nicht geglaubt, daß die starke Bürgschaft, die darin liegt, daß Der Kaiser Dem Recht Der Kriegserklärung, ohne Jemand zu fragen, entsagte, daß vielmehr Die Zustimmung des BundesratbS dazu erforderlich ist, jemals als ein Argument gegen uns gewandt werben konnte. Aber Vie Berechtigung des Bundesraths steht noch lange nicht auf gleicher Linie mit Dem Rechte, welches Der Abgeord. v. Hoverbeck für Den Reichstag verlangt. Der BundeSrath kann Die Mobilmachung nicht hindern, nur die Kriegserklärung. Die Vorbereitung für Den Krieg, die Der Kaiser für nothwendig erachtet har, kann der BundeSrath nicht hindern, sondern nur den Fall Der wirklichen Kriegserklärung. Es wurde deshalb für Den Reichstag ein viel weiter gehendes Recht in Anspruch genommen werden, wenn er Die Mobikvachung hindern könnte. Dabei ist Der erhebliche Unterschied noch in Betracht zu ziehen, daß diese hohe Versammlung öffentlich verhandelt, D-jg dagegen im BundeSratb Die Nothwendigkeit einer Kriegserklärung nicht disculirt werben kann, ohne daß nicht eine Wahrscheinlichkeit vorhanden ist, daß die Verhandlungen nicht das Berathungszimmer überschreiten. Oer BundeSrath ist in dieser Beziehung ein geheimes Cabinet. Der Herr Abgeord. v. Hoverbeck hat Dann ferner Die Theorie eines Angriffs zum Behufe der Vertheidigung rn Zweifel gezogen. Ich glaube, baß eine solche Vertheidigung durch Vorstoß doch eine sehr häufige und wirksame Maßregel ist für ein Land von sehr centraler Lage, das Drei bis vier Grenzen hat, von denen her es angegriffen werden kann. Ich brauche wohl nicht an bas Beispiel Friedrichs des Großen zu erinnern, der mit raschem Vorstoß bie Kette seiner Feinde zerriß; ich glaube, daß diejenigen eine ungeschickte unD schwere Politik führen, Die Da glauben, daß es beffer fei, einen Angriff auf bas Reich, vielleicht von einer übermüthigen Coalition aus, ruhig abzuwarten, anstatt sofort loszuschlagen. In solchen Fällen ist es Pflicht Der Regierung, daß, wenn ein Krieg wilklich nicht vermieden werden kann, dann jenen Zeitpunkt zu wählen, ihn zu führen, wo er mit Den geringsten Opfern geführt werden kann (sehr wahr). Ich könnte Ihnen auch neue Beispiele anführen, wo es für Den preußischen Staat rathsam gewesen wäre, die vollständige Rüstung seiner Gegner abzuwarten, und in rein defensiver Stellung zu bleiben. Wenn ich nun schließlich in meiner amtlichen Stellung eine andere Frage des Abgeord. von Hoverbeck zu beantworten habe, so wird es Die sein, was die Regierung von dem Gesetze denkt, falls ein solches Amendement, wie es vom Abgeorv. v. Hoverbeck eingebracht worden ist, angenommen würde, so glaube kaum erklären zu brauchen, daß in diesem Fall das Gesetz für die verbündeten Regierungen unannehmbar fein würde, und daß Die preußische Regierung Dann in Der bedauerlichen Luge sein würde, ihrerseits Den vorhandenen Bestand eines Kriegsschatzes festzuhalten, bis von Seiten des Reichs ein Ersatz gefunden sein wird. Schelz erklärt sich für das Amendement Hoverbeck. Freiherr v. Hoverbeck findet in Den Erklärungen Des Reichskanzlers keine genügenve Antwort auf feine Frage, was Die Folge fein würde, wenn Der Reichstag einmal Die Verwendung des Kriegsschatzes nachträglich verweigerte. Es gebe auch Mobilmachungen ohne Krieg, und gegen die Verwendung zu diesem Zwecke richte sich sein Amendement. Ueber die GrundbeDingungen des Krieges gegen Frankreich seien die Ansichten getheilt; aus Der Rede Des Reichskanzlers ersehe man, daß Der Absolutismus eine bequemere Regierungsform sei, als Der ConstitutionalismuS. Der Reichskanzler erwidert, daß sämmtliche Bundesregierungen vor und noch Dem Krie e an Den konstitutionellen Bedingungen festgehalten hätten. Nachdem noch Reichensperger (Olpe) und der Referent Miquel Die Commis- sionSvorschläge angenommen, wirb §. 1 unter Ablehnung Des Amendements von Hoverbeck nach dem Anträge der Commission angenommen. §- 2, Dessen Streichung die Commission empfiehlt, wird nach langer Debatte nach dem Anträge v. Bodelschwingh in folgender Fassung angenommen: „Bei eingetretener Verminderung des Bestandes von 40 Millionen Thalern ist, bis zur Wiederherstellung desselben, Der Reichskriegsschütz durch Zuführung: 1) Den au- andern als Den im ReichshauShaltSetat aufgeführten Bezugsquellen fließenden Einnahmen Des Reichs und 2) im klebrigen nach Den Darüber .durch Den Reichshaus- ihaltöetat zu tuffenDen Bestimmungen zu ergänzen." §. 3 wirb nach Der Regierungsvorlage angenommen, womit das Gesetz erledigt ist. Schluß 4y2 Uhr. Nächste Sitzung Montag 12 Uhr. Tagesordnung: dritte Lesung Des Reichskriegsschatzgesetzes; Wahlprüsungen; Petitionen. Frachi perMiW Formular lf (fonftantii Ijunii frr ci! 4 ?! M j daher att 9fl > v; w*1L I DP”' * T Li »«"*,< liaröin w i tilf -»«ü" ' Berste te) Donnerst^ Nachm Üen aus diesigen den Renti !tn gehörige Gr i-igert werben. a. Zn ber G Ihr 9k. OKlflr. v s/rn 1115 A 3J 567 A an 892 A li I * Wxv die den J , rch. Erben zusts V In 7 oi Enwrg, i . 7 '605 5 □$! p vWfltm Ort unter M werdenden; pS N^ert ® Neben, den 21. I— __Seniln M uni Vs r-Äi" 4*4 ü i 2 L"- |l Öttifjjjj Spinn Don Ho hÄ I M d. in der G 9h. oSlftr. J636 W | Nehm, den 6. ! | Großherzoglicl 11 W ®'4 >° die iMififdm , «°° btm ** ”,i* i« Ü'”W. ub"i'K aM eiiiti. ' Nitix 6l-e «G°. t,g »i««u. ""'k ttnkit m» fein 'nl' ? “i* l'tni roüfrbed. §r Mua9 feine jj*. 3m) halte "art und ge. taatssjgtz fier, Reich fee. aber, aN der Übri, nifmali einen 1 Abzeoid. von >r° |id) befugt "thvigung tel i kenn, datz es te rielleicht der tkvonßrationen ?r mobil, wenn fBed bat ferner it dem Buntcs- [laubl, daj die ^.egLerklärnug, et VundeSesttS »reden könnte, if gleicher Linie chteaz verlangt. lkuezSerklärung. achtet bat, lann Rnegeedlarang. cht in Acheilch Dabri iß der >e Le-fammlung eit einer Jlriegl» ifiahifnt tot» • Mtytittn. Hur ilegtord. :buh tu Dn« .'ungung durch tut von W ei angegriffen i tei Ärotzrn j-i ich glaube, daß glauben, dsj w ü'digenösalillon en W '» t8 >en »rrb-n Unn, aerin'il« Lvinn itiipitlt aofübrto- [lijatige Siußang tlb». ®Mil :,l ibä,e,t' ■urUi ’tn r,11. „t. f. i«="™ Area io b100*11' "3Jcn;bmbar ßii l!»i>81,1 i?( „..fjtikK ,,i" , 6f i* *'* Wt * - jfjnlirt* °-i «l ivk , t iofrA ■■ ti -o° ,,afl i „Sri () ttn Wechsel. 1864r 138 Vs d Braunschweiger 19J/4 Stadt Florenz 83 Vs BörseunAchrichten. 6. November 1871. Aetlen. Frankf. Bank 138 Vr Frankf. Vereins-Kasse 120 Darmst. Bankact. 436 Wien Bankaotien 798 Galizien 258 V2 Oest. Creditact. 3043/< €>ela* Hauptmagazin Gaffel, als: ften Sorten empfiehlt Schreib- und Zeichnenmaterialien, Druck- die Handelsgärtnerei von fachen rc. (4086) Carl Deines, Asterweg. Die Offerten sind beziehlich mit der -----—------------------------------------ Aufschrift: 4640) Eine ganz neue Nähmaschine „Submission auf Werkstätte - Mate- /Singer), nebst Bügeltisch, ist billig zu ver- rialien", kaufen. Näheres Im alten Arresthaus. VenM (harten l 4744) «Sonntag den i 2 N o v e m b e r : Großes Coneert der Nauheimer Kur-Capeile» unter Dircction des Herrn Efl!m U16 <1 61116 6666 66, M iq-S« Nr. 2i Bestem MMi ausnahmsweise für Gießen gestattet von der Kurhausadministration zu Nauheim. Propra mb au. Die Aiizeiße gebrai gewiesenen $c Gieße Erste A b t h e i l u n g: Zweite A b t h e i l u n g: t) Mit frohem Muth, Marsch von N e n m a n n. i 2) Ouvertüre zu der Oper: „Die schöne Galath«" v. Suppet 3) Im Wiener Wald, Walzer vvn Joh. Strauß. 4j Traumbilder, Fantasie mit Either-Solo, von Lumbye. ! 5) Marionetten-Polka-Mazurka von Neumann 6) Ouvertüre „Egmont" von Beethoven. 7) Frühlingserwachen (Horn-Solo) von E. Back. 8) Die Reise durch Europa, großes Potpourri von Conradi. (5 Minuten Pause.) 9) Ouvertüre zu der Oper: „Si j’etais von Adam. 10) Fantasie über „Die Stumme von Portier" (Clarinette- Solo) von Auber. II) „I^a petite Coquette% Walzer mit Trompeten-Solo, von Zikoff. 12) Melodien-Congreß, großes Potpourri von Conradi. 13) Am Meer, Lied von Schubert. 14) Ouvertüre zu der Oper: „Leichte Cavallerie" von Suppe. 15) Potpourri aus der Oper: „Faust" von Gounod. 16) Jockey-Galopp von Neumann. Attfarrg präeis S Uhr. Errve 9 Uhr. Billets zu 18 fr. bei den Herren: Karl Wenzel, Gebrüder Wenzel und Karl dkoloff. Abends an der Kasse zu 2-4 fr. Bekanntli ementen veröff Erstes hat. ' Wir entnehme, April 1871, tr oli er dem Pa „Während meß Ekgenstand der & rrulde jeloc Mcht, M' >hre hüte abnt iR'öiWn Ni 4739) Der Rechcnunterricht in der Handwerkerschule wird Dienstag den 14. I. Mts. seinen Anfang nehmen. Diejenigen, welche an demselben tz! öffnet. Für die .3001) zu Prag, Wien, Zürich, Strassburg. Schiffenberg. Redaction, Druck und Verlag der Brübl'schen Univ.»Druckerei (Fr- (5br. Pietsch) in Gießen Die Gaiksche Feuerwehr Hermann Oppermann, Friseur, (Ehr. Oppermann's Sohn), Seltersweg Nr. 50, vis-ä-vis von Buchbinder K ü h n. denselben gegen 311 erfragen bei der Exped. d. Bl. fr*:? feiert Samstag den 11. November, Abends 8 Uhr, ihr Stiftungsfest im Chr. Lorrh'schen Biersaale und gestattet auch Nichtmitgliedern den Zutritt. Karten ä 9 fr. sind bei Emil Junker am Asterweg und bei Spengler Marx in der Neustadt zu haben. Der Vorstand. Der Sparkasse zu Lieh ein Vorschlag. 4709) Man theile den Baarvorrath unb' die guten Ausstände bis zu 3/< der Forderung.! Man erhält dadurch sogleich 5 pCt. Zinsen und spart die Verwaltung. Wer nur baar Geld will, erhält davon seinen Anthcil-! Vom Rest seiner Forderung erhält er feine j vorigen Zinsen, sein Antheil guter Aus-j i stände bleibt in der Casse und wird gegen! 1 Bezahlung für ihn beigetrieben. Der Rechner^ |ift ganz allein uöthtg, der bezahlt wird. Nachdem ich t wachrr» des J W «n/oneDi Mtn unt nüi mit hi x»smls, M( •« ter et(Bf Sreunttn t um a(Ul Wtin fir g, | Sammlung für Chicago Die in hiesiger Stadt veranstaltete Sammlung zum Besten der Abgebrannten in Chicago hat ein Ergebniß von 1216 fl. 27J/2 fr. geliefert, welcher B^rag nach Abzug von 25 fL Unkosten in einem Wechsel über 490 Doll, in Eold auf New-Fork an das Central-Comite in Chicago abgesendet worden ist. Auch in diesem Falle hat sich wieder der rege Wohlthätigkeitssinn der hilsigen Bewohner bewährt, wofür wir unseren aufrichtigsten Dank auszusprechen rms verpflichtet fühlen. Namens des Comitös: Heinrich Homberger. A. Nicker. MV llO(h h- vflRlfi Vaterländische Feuer - Versicherungs - Attien- Gelelllchaft )U Elberfeld ermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr billigen und festen Prämien. F. Hoffmann. Firma: Carl Hoffmann. __-!C "ni >il Ein goldener Zwicker wurde verloren auf dem Wege nach dm v ^r*t|len Der Finder wird gebetm, 8 üilg,^ h Belohnung abzugeben. ,Mkh Bekannt m a ch u n g. Die Annahme von Inseraten für den öffentlichen Anzeiger findet in der Expedition dieses Blattes, Zietenplatz Nr. 3., statt- Außerdem kann dieselbe jedoch auch durch die Annoncen-Expedition von Rudolf Messe m Berlin und deren auswärtige Filialen bewirkt werden, da die letztgenannte Expedition zur Bequemlichkeit des größeren Publikums, namentlich auswärts, sowie zur Abkürzung des dessallsssM Geschäftsverkehrs von der unterzeichneten Redaction conttactUch bevollmcich ttflt llllb Verpflichtet i|t, geeignete Annoncen zu dem Originaltarlss Preise von 2Sgr pro Zeile zu sammeln und an uns abzuführen. Die Redactiou des Deutschen Rcichs-Anzeigers uid Königl. Preußischen Staats-Anzeigers. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung empfehle ich mich zur Entgegennahme von geeigneten Annoncen für den „Deutschen Reichs- und Kgl. Preuss. Staats-Anzeig* “ Rudolf Glosse, B-riin, officieller Agent sämmtl. Zeitungen, ferner domicilirt in Hamburg, Breslau, Halle a. d. S.. Leipzig, Frankfurt a. M., Müiielien, Auriiberg. Bcii iü Qk., c.? ‘ff’ Bl*/ - \ ®üi VÄ1' yh 4710) Ein trockener Lagerraum wird fl<: ' M sucht. H. E. JugHardt- M JK’üA Flechtenkranle und Brustleidende heilt Br. Iochheim in Darmstadt, Lw k jtl ' wi«spl°tz- (2478J. k ; w ’9re, theilnehmcn wollen, haben sich vorher bei Herrn Bauaccessisten Wießell dahier anzumelden. Gießen, den 6. November 1871. Der Vorstand des Localgewerbvereins. Geschäfts - Eröffnung. 4747) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich unter dem Heutigen mein eigenes Geschäft errichtet habe, und empfehle mein Cabinet zum Haarschneiden, Anfertigung aller Arten von Haararbeiten, sowie auch meinen Berkaus aller möglichen Toiletten- Artikel, wie Odeurs, feine Oele, Pomade, Seife, Kämme, Bürsten, Zahnbürsten, Nagelbürsten u. s. w. Das Geschäft ist von Morgens 7 Uhr bis Abends 9 Uhr ge