fr Preis Liecteljährlg I fl. 12 kr. nit Jrtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig l ff. 27 kr. Erscheint täglich, mti Aus» nähme MontagS. Expedition: Lanzleiberß Lit. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsölalt für den Kreis Kießen. Samstag den 8. Inti ' isyi. B-OMung-n auf »en Gie«e,,-7 Bro-preife vom 8. bis 14. Juli 1871, . m nach eigener Erklärung der Bäcker • g^'schtts Brod 10-/2 1 Pfund Roggenbrot, 18 kr. 2 Pfund Roggenbrot 9 kr. ab?" III. IV. V. VI. VII. VIII. I. II sr -ts Vorstand des Oberhess. Bienenzüchter-Vereins. best-ht aus ÄÄÄ Ä Secrctär. Rödelsperqer, Rechner. Sammtcassier Taudmann, Stali°nsassist°nt Hofmann, Ä. Volkmar und^Districts -Eimwhme^Koos"^"' ^ammtrath Schaum, V. Struth, Lrtseinnehmer Nagel, 5 Cm emfa*C8 SDiltta8Sma6t' ro,l4cä' sich recht Viel-daran b-IH-ilig-n, nicht über 42 Kreuzer kosten soll, wird gesorgt Der Präsident des Oberhess. Bienenzüchter. Vereins : ’ ___ Deichert. „ k. Nrogra m m für d.e 10. Wanderversammlung des Oberhessischen Bienenzüchter.Vereins zu Lauterbach 9f AQ e • und ein Hefner e^eIUn0, Wtcmonna,e m,t 29*/2 tou3ern' cin 0ro6cr Schlüssel, ein in ein Goldrähmchen gefaßtes Glas, anscheinend zu einem Medaillon gehörend später zu Gunsten ber^me^^ 2ßodjen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder Zu geflogen : Ein Canarienvogel. Gießen, den 7. Juli 1871. - Groyherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. ___ N o v e r. n ■? «^"nkretch beginnt sich wieder zu fühlen!» Kein verständig Urthe.lender kann den Franzosen dieses wieder erstarkende Selbstgefühl verargen, ebenso wenig werd er sich aber der Erkenn,niß verschließen können, daß ein wahrer Freudenrausch sich mfeit» der Maas breit macht, der zwar zur Reit noch ganz w ff UbCrr “K" Kt,nfcqui"iin man st-b l-doch einigerBesorgniß Rn/eben 'n ° F"Nj°sen thun gerade, als seien sie mit dem Ereigniß des 27. Juni, ihr. Ä?*?9 rVÄ"'8*'1’ ynIti6t' aü» finanziellen Bedrängnisse wie mi ttNkm Zauberschlage uberhoben. Am bedenklichsten aber ist, daß jener Freudenrausch unverkennbar begleitet Ist »on einem Ruckfall in die alte Krankheit, in die Prätenston einer Art Supre- »atie über ganz Europa. Oesterreich, als die Katastrophe »on 1866 es nieder- fletvorfen hatte, verzichtete »oll und ganz auf die Hegemoniebestrebungen in Deutsch- land und »erlegte sich allein auf die Heilung seiner inneren Gebrechen; wer aber n fl,"n8ran?1£l*„etln 'lnem Entschluß gehört? Innere Schäden sind n Hülle und Fülle »orhanden allest, steht denn etwa die Frage ihrer Beseitigung lm Vordergründe der öffentlichen Diseusflon? Bewahre! Die Hauptsache - fa ein?aV?/^b|t «»«gesprochen — ist die Armee; darum hat er e« denn auch X?' w ' "Europa zu zeigen", denn dem Auslande Respeet oder Neid einzuslo^en, das ist es, woran man in Frankreich immer zuerst denkt. einen h 16 «»4 höchst charaeteristisch, daß die Franzosen gegenwärtig «redila im-'" ^rfl« ',orauqf,6en übcr bie glänzenden Erfolge des französischen kä lia lNbl^,"! d - Franzosen nicht stockblind vor Haß, so mußten sie die augenfällige Absurdität dieser Annahme einsehen; allein diese Blindheit ist nun einmal Ä» Gefährlichkeit wird durch Aufregungen, wie jene der letzten Alochen, bedenklich gesteigert. Hoffen wir, daß das französische Tolk in der bevor- flehenden Ernuchterungsperiode von den verderblichen Pfaden bei Zeiten ablenkt, jn diesen Lagen ist e» ein Jahr, daß Herr v. Gramont seine »erhängnißvollen Bravaden gegen Deutschland schleuderte; die Erinnerung daran könnte unseren Nachbarn jederzeit eine heilsame Lehre fein. ... t ®raf Beust, der im Herbst 1867 in Salzburg Napoleon III. feine Unter- llußung im Falle eines deutsch-französifchen Krieges zusicherte und bei Ausbruch be« letzten Krieges auch in der That Miene machte, cin Obscrvationscorps an der oohmtfchen Grenze aufzustellen, hat sich wieder einmal gedrängt gefühlt, die Herz- Uchsien Freundschaftsbetheuerungen gegen das deutsche Reich vom Stapel zu lassen. Der österreichische Reichskanzler hat aber zugleich die Gute, uns darüber nicht im Zweifel zu lassen, was es mit dieser Freundschaft eigentlich auf sich hat, indem er "1 u $arlf0Un8 der österreichischen Politik des Auswärtigen die Erklärung adgab, daß zwischen Frankreich und Oesterreich keine Mißverständnisse bestehen, Frankreich vielmehr an Oesterreich einen aufrichtigen Freund habe. Aber nicht nur mit Deutschland und Frankreich, sondern auch mit Rußland will Oesterreich Freundschaft halten, weil — Preußen der Freund Rußlands ist. Welcher Humbug! Der Unmuth über die Politik des Cultusmtnisters v. Mühler hat selbst in -öeamtenkreisen solche Dimensionen angenommen, daß der Mann nicht länger mehr zu halten ist. Die Ueberzeugung ist eine allgemeine geworden, daß die clerikale Agitation durch die Begünstigung der Orthodoxie wesentlich gekräftigt wurde. Kur weil man noch keinen Ersatz für Herrn v. Mühler hat, ist derselbe noch im Amte belassen worden. 1 i* t n 8 hr er so' ' n- % ihr zu hea eist ret- zu- am er en ler. Vif- ; t lß Iber t 1 x I nte. ohß nbdf noro ;eN , äh lex rmitr ufurt Hai u k ' Äi ixM in W fon» leicht dich ;en | ch tt lkeruof hlvßw g nah en ai'fi zn St chuhcl! in Z' )t dck besondere Bei >4) St ?ai 9? bei Darmstadt, 5. Juli. Durch CabinetSordre vom Heutigen ist die vielbe- sprochene „Bartordnung" aufgehoben und dem Lande so wiederum eine seiner berechtigten Eigenthümlichkeitcn entrissen worden. — Oberzollinspector Müller wurde gestern zum Obersteuerrath ernannt. (F- 3 ) Darmstadt, 6. Juli. Die Abgg. Goldmann, Fink und Hallwachs haben bei der zweiten Kammer einen Antrag eingereicht, durch welchen die Kammer ersucht wird, der Negierung zur Unterstützung der in Folge des Krieges zurück- l gekommenen Reservisten und Wehrmänner eine angemessene Summe zur Verfügung |JU stellen. — Der Abg. Dernburg hat die Auszahlung der Gehalte der zur Armee mi Hb erfahren werden. eine inrcrnanonait Di» fälliac Sabluna ter franibfitoen ÄriegScontribution sollte bekanntlich ber Contrabirenden zusammentreten soll, um die Grenzregulirung und die Ver- mit dem 1 ''(uli beginnen und deutscherseits hatte man für die Anssührnng eine theilung de« Boden« und der Kapitalien in solchen Distrikten vorzunehrnen, welche fernere Frist von acht Tagen gern bewilligt. Wie e« scheint, glaubt der fran- vor dem Frieden gemeinschaftlich waren, in Folge der slipulirten Lande«abtretung i'oiifibe Äinoniminiilcr inbeß nicht, vor dem 15. d. M. über die fraglichen Summen an Deutschland aber getrennt werden muffen. (8-3.) S »n£ iu S und ließ Juü« Favre eine bezügliche Mittheilung an die Berlin, 5. Juli. Der Diensteid aller Reich.beamien deren Anstellung vom deutschen Behörden gelangen, die nicht wenig erstaunt waren, den zugesagten Termin Kaiser au«geht, soll nach einer '. Berordnung in folgender Jorm geleistet werden- so plötzlich ohne Weitere« bei Seite geschoben zu sehen- Indessen gelang e«, wie „Ich N. N. schwöre zu Gott dem Allmächtigen und Allwissenden, dass , nachdem man bbeL einer entschiedenen Reelamation, sofort jeden Anstand zu beseitigen, und ich zum Beamten de« Deutschen Reich« bestellt worden bin, ich in dieser meiner k- «kolate am 1 Juli eine Zahlung von 100 Millionen Franken in ersten Wech. Eigenschaft Sr. Majestät de« deutschen Kaiser treu und gehorsam sein, die Reich«, fe-n auf Berlin Verfassung und die Gesetze de« Reich« beobachten und alle mir vermöge meine« Wie man vernimmt, stnd zwischen Oesterreich und Preussen, al« den allein Amte« obliegenden Pflichten nach meinem besten Wissen und Gewissen genau er. hetbefliatcn Mächten, Verständigungen herbeigeführi worden zur Aufhebung der füllen will, so wahr mir Gott helfe u. s. w. Bestimmung im Art. 5 de« Prager FriedeuSvertrage«, wonach die Bevölkerung der Der Kaiser hat eine im Ganzen gute Nacht gehabt, eine allrnahllg fort- nördlichen Distrikte von Schle«wig, wenn sie durch freie Abstimmung den Wunsch schreitende Besserung in dem Unwohlsein ist nicht zu »erkennen. Nach Empfang «a>u >u erkennen neben an Dänemark abzutreten stnd. de« Polizeipräsidenten v. Wurmb und de« General-Lieutenant« v. Tre-ckow und ’ *+ Die ,ur Erweiterung und Vervollständigung der deutschen Armee bestimmten nach Vortrag de« Geheimen Cabinet«rath« v. WilmowSki empfing der Kaiser den Neuformationen haben in den letzten Wochen ihren Anfang genommen. Da« Minister ». Mähler, welcher sich nach längerer Krankheit in nächster Zeit auf Gardeeorv« bat zunächst durch da« neu errichtete Eisenbahnbataillon eine Verstör» Urlaub begeben wird. , . kung erfahren. Der Dienstbetrieb dieser Truppen soll schon im Frieden den ganzen Heidelberg, 3. Juli. Al« man auf dem hiesigen Friedhöfe emen Pia, Umkana ihrer Kriea-thätigkeit umfassen. E« sollen sich dabei alle Handwerker in bestimmte, wo die in unseren Reservelazarethen verstorbenen Krieger zusammen be» tiefer Truppe vertreten finden, welche für die Zerstörung der Eisenbahnen, wie für erbigt werden sollten, liess man zugleich eine Stelle für ein Senfe ben zu fetzenbe« die Wiederherstellung und Fahrbarmachung derselben in Betracht kommen. Im Denkmal frei. Den ersten Anstoss zur Autsuhrung diese« löblichen Vorhaben« Umsange der süddeuischen Armeecorp« wird die durch die Militärconveniion mit gab der Verkauf der bei der Todtenfeier am Friebensseste an den Grabern der Hessen-Darmstadt bedingte Errichtung noch eine« neuen hessischen Bataillon« die Gefallenen gehaltenen Trauerrede de« Herrn Stadtpfarrer Schellenberg d. I., neue Truppenbildung bieten. Bon Den drei badischen Dragoner.Regimeniern soll, deren erste Auflage bereit« vergriffen ist. Auch wurden demselben von vielen Seiten wie verlautet, da« eine in ein Ulanen-Negimeni umgewandelt werden, während unaufgefordert Beitrage für diesen Zweck emgefanbt. Nun aber hat die Stabt die gleiche Umwanbluna ber beiben bisherigen Cheveauxlegers-Regimenter bereit« Heibelberg selbst bie Ausführung übernommen. Man freut sich darüber sehr, denn verfügt worden ist. Die für das neue 15. beutfche Armeecorp« bestimmte Neu» auf diese Weise werden wir zugleich ein Denkmal jum ewigen Dedächtniss be« bj,pung eine« Felb- und Festungs-Artillerie-Regiment«, wie eine« Jäger-, Pionnier» Kriege« von 1870—71 erhalten. Wenn au« bem gleichen festen Sanbsteme ge- unb Train-Bataillon« befinbet sich in voller Ausführung begriffen. hauen, wie bie Statuen an dem Otto-Heinrichs-Bau unsere« Schlosse«, wirb ba« Der oppositionelle Geist im Elsass gegen alle«, wa« deutsch ist; macht sich Krieger-Denkmal lange Jahrhunderte dem Zahne der Zeit Trotz bieten, denn jene auch in Bezug auf die Zahlung der Entschädigungsgelder für Krieglschäden und Statuen stehen jetzt, seit 314 Jahren, unverändert wie neu da. Und wenn end- Kriegsleistungen bemerkbar. Der Stadt Straßburg stehen zur Zeit 10 Millionen lich in unabsehbarer Zeit eine Erneuerung desselben nöthig werden sollte, werden Frane« zur Verfügung, für welche etwa« über 1400 Entschäbigungtgesuche ein- e« bie vaterlandsliebenben Nachkommen an einer solchen gewiss nicht fehlen lassen, gereicht worben sinb. Die betreffende Commission ist mit ihrer Arbeit schon so Man beabsichtigt, die sämmtlichen, etwa 170, Namen der aus dem Friedhöfe weit fertig dass vom 21. Juni bi« zum 1. Juli 374,081 Franc« auibezahlt ruhenden deutschen Gefallenen auf bem Denkmal zu verewigen. werden konnten Trotzdem hat sich die Erwartung, daß die« Verhalten richtig München, 1- Juli, lieber die Aufnahme ber deutschen Truppen in Berlin, gewürdigt werde, nicht erfüllt, vielmehr gibt e« Unzufriedene, welche der Regierung woran sich allerlei Lügen in bayerischen ultramontanen Blättern knüpften, bemerkt in der beleidigendsten Weise den guten Willen überhaupt absprechen. Daraus hat das Regensburger Tagblatt: „Einige Theilnehmer an dem Siegeseinzuge der denn auch die Reichsregierung Veranlassung genommen, darauf hinzuweisrn, daß deutschen Truppen in Berlin — decorirte Gefreite, die sich gegenwärtig in Urlaub die Zahlung von Entschädigungen nicht als ein strictes Recht beansprucht werben befinden — haben uns neuerdings unter dem Ausdrucke gerechter Entrüstung über kann, sondern daß dieselbe nur als ein Act der Billigkeit betrachtet werden muß. die unwahren, verdächtigenden Berichte des Morgenblattes begeisterte Schilderungen Tehnliche Opposition macht sich in der Sprachfrage geltend, und alle in dieser von der ihnen gewordenen herzlichen Aufnahme und der Ueberhäufung mit Auf- Beziehung hervortretenden Erörterungen basiren noch auf der hochmüthigen Vor- merksamkeiten während ihre- neuntägigen Aufenthaltes in Berlin gegeben; es sei aussetzung, daß die französische Sprache immer noch „Weltsprache" sei. Alle diese gerade unmöglich gewesen, allen empfangenen Einladungen Folge zu leisten, und Erscheinungen beweisen, baß man im Elsaß die welterschütternden Ereignisse des sogar Geldgeschenke seien ihnen förmlich aufgedrungen worden; vor Allem seien letzten Jahres todtschweigen zu können vermeint und sich noch nicht gänzlich auf es die „Bayern" gewesen, an welchen die Gastfreundschaft in solchem Maße geübt den neugeschaffenen Boden zu stellen vermag. wurde, daß dieselben befürchten mußten, dem ihnen gebotenen Ueberfluffe schließlich Die „Turquie" bringt wieder einen sehr heftigen Artikel gegen den Khedive. zu erliegen. Allerdings sei der Einzug bei der herrschenden Hitze von Strapgtzen Sie beschuldigt ihn, das seiner Verwaltung anvertraute Land buchstäblich ruinirt begleitet gewesen; aber im Angesichte de-74jährigen Kaisers, der dieselben theilte, zu haben und die Aegypter zu Sklaven wachen zu wollen. Die beträchtlichen und bet der stolzen Begeisterung, welche Soldat wie Volk ergriffen hatte, habe Rüstungen, die der Khcdtve fortsetzte, um eines Tag- die Ma-ke fallen zu lassen Keiner dieser Mühseligkeit geachtet." und sich für unabhängig erklären zu können, seien eine enorme Last für dieFellahs, München, 4. Juli. Generalfeldmarschall Graf v. Moltke hat gestern München welche immer mehr zu Leibeigenen J-matl Pascha'S werden. Dieser Zustand wieder verlassen und sich nach Bad Kreuth begeben. — Heute verlautet als be- könue nicht länger dauern, ohne die Autorität des Sultans in diesem Lande ganz stimmt, daß Graf v. Bray und mit ihm Hr. v. Braun, welcher ohne selbstständige zu untergraben. Indem der Vicekönig im Widerspruche zu den Vorschriften des! politische Ueberzeugung mit dem Grafen stets durch Dick und Dünn ging, aus g jw > Es ,t SKontmatüe ।r » tritt |«r«i Sifin in®'"' , ■ifit»6,1 !?.1 H!r®HE„ iltl fort It"t,,tM [„nifintt M Mi«j Md in ■ , 1. ®tl.) ü» " !jt fit w«« tingtn. LW«iMen Oj Ä» j JÄ» •SN nfant , .^ejtnoßen des Pu »erben dessen terif ^"woch den 2 »4"rs Di. bisher offene Frage, wie e« mit ben Jnterirn-scheinen ber jungen Prä- kaiserlichen Ferman« verwalte, inbem er bei jeber Gelegenheit bem Sultan ben mienloofe bei ber Abstempelung gehalten werben soll, wirb burch eine Bekannt- Gehorsam verweigere, erkläre er selbst feine Absetzung, unb ber Su tan buefe im mS be R chskanKeramt. vom 1 3«H b. I. bahin beantwortet, baß bie Interesse be« Islam«, ber Türkei unb in seinem eigenen bie islamitische Einheit Interimsscheine ebnifall« zur Abstempelung eingercicht werben müssen. Nach erfolgter nicht langer vertagen. Auch Tunis müsse »ollstanbtg in ba« türkische Reich ein- Abstempelung empfängt ber Inhaber von ber betreffenben Stempelstelle ein Certificat, verleibt werben. ___________________ ttmbe" ? I ^bsttmp!ln ^laffen.^ Snk'äge ®?fUab(iremb"iuüg9 [ol»ermbtüniti»en Darmstadt, 4. Juli. Nächsten Donnerstag kommt in ber zweiten Kammer SchulbveZchrcibungen, bezüglich Deren bie JnterimSscheine rechtzeitig zur Abstempe-bie von unserer Regierung mit Preußen abgeschlossene Mcktar-Convention, sow e <7.7. «oraeleat finb sinb ausschließlich an bie Hauptkasse ber Seehanblung in ba« baju gehörige Schlußprotocoll zur Berathung, über welche Vorlage ber Re. Berlin zu richten, welche bie Definitiven Obligationen nochmal- abstempelt, ohne gietung Der Abg. Zentgraf Namen« besGefetzgebi.ng«auSschuffeS Bericht erstattet auf bie^sür bie JnterimSscheine bereit« verwenbeten Stempelmarken Rücksicht zu hat. Der einstimmige Antrag be«Au«fchusseS geht bahin. „Die Militar-Conven. au, °ie ,ur oimriwiw ll0H| sowie ba« baju gehörige Schlußprotocoll vom 13. Jun, 1871 unter ber "^"^Gegenwärtig soll zwischen ber preußischen unb ber bayerischen Regierung ein Voraussetzung zu genehmigen, baß bie in Art. 13, letztem Absatz ber Militär- kleiner Conflict obwalten, ber burch bie Verschiedenartigkeit be« Satze« ber für die Convention, in Aussicht gestellte Regelung nur so weit verfassungsmäßig erforber- Ginauartleruna an bie Quartiergeber zu leistenden Entschädigung veranlaßt ist. lich, mit Zustimmung der Stande «erorbnet werbe. Der in diesem Anträge er- Die9 preußische9 Regierung will nämlich an die Quartierträger in der Psalz nur wähnte letzte Absatz de« Art. 13 dir Militar-Convention laute : „Die Falle und 5 Sa s17'/, K?.V pro Mann und Tag zahlen, während diese Entschädigung Formen, in welchen ba« Militär gegen Civllpersonen einschreiten unb von seinen nad> ber in Bayern^geltenden Bestimmung 12-/, Sgr. (44 Kr.) beträgt. Waffen Gebrauch machen Darf, werben durch eine unter Berücksichtigung ber be. 3n bem Oberschlesischen Städtchen Kattowitz ist seit einiger Zeit ein kleiner treffenden preußischen Reglement« hessischerfeit« zu erlassende Verordnung geregelt. Religionskrieg entbrannt. Unter Führung eine« Priester« Namen, Kaminski hatte (MainvZtg.) sich ber gebildetere Theil der Bevölkerung von der Unfehlbarkeitspartei lo,gefügt T'"rml und hielt in einer nicht mehr benutzten Kirche seinen Gottesdienst ab. Den Ma- chjnationen ber zelotischen Neukatholiken gelang e«, bie Verwaltungsbehorben zu bewegen, baß sie bicse Kirche mit Beschlug belegten. Der Priester Kaminski, ber| bereits vorher excommunicirt worden, bat nun um eine Audienz bei dem Fürsten Bismarck und wurde zwar nicht von diesem, aber vom Grafen Alvensleben em- pfangcn, in dessen Hände er eine mit zahlreichen Unterschriften versehene Adresse niederlegte, in welcher um Freigabe der mit Beschlag belegten Kirche gebeten wird. Ein C5ra0ebCbiefiirung der Mitrailleuse als Feldgeschütz bei unsleingezogeuen Schulamtsaspiranten *für die Dauer des mobilen Verhältnisses «ünfckenswertb ist. nimmt beiden fortgesetzten Prüfungen behufs Einführung einer beantragt. , . __ „ „ einheitlichen Handfeuerwaffe den vornehmsten Platz ein. Die Majorität unserer Frankfurt, 4. Juli. Obgleich Herr le Clerc, der «ne Bevollmachtrgte Frank- militärischen Fachmänner spricht sich gegen diese Einführung al- Feldgeschütz aus, reiche bei den hiesigen s. g. Fr.eden-conferenzen, noch nicht von Part- zuruckgekehrt, erkennt aber die Vortheile der Mitrailleuse als Flankcngeschütz und m den Lauf- Haben dennoch schon in voriger< Woche einige^Sitzungen stattgcfunven. Die Be- aräben vor und in der Festung an. ES gewinnt ferner an Wahrscheinlichkeit, daß vollmächtigten be- deutschen Reichs sind durch»den Ministenalrath v-Weber (Büyern) die bei den Jäaerbataillonen in Gebrauch stehende Zünvnadelbüchse mit Stecher, vermehrt worden. Uebrigens haben für Deutschland nur zwei Bevollmächtigte welche eine kriegsmäßige Feuerwaffe nicht ist, diesen Prüfungen zum Opfer fallen Stimme zu führen, wenn ihre Zahl auch auf vier gestiegen ist. E- ist die- au- wird und dass auch die erst neu eingeführten kleinen Tornister eine Abänderung dem Wortlaut der Friedenspräliminarien zu entnehmen, nach deren erstem Artikel ' R 'eine internationale Commission beiderseits au- einer gleichen Zahl von Vertretern + Damstad im dir Mitärcon |inm Debatte trfl Htiowltn Begeißer p einer europäische Srgschast für den t|dl ;ur Centralis, sichtet, e. Ta mng, »elche im A tun neuen Krieg michtungen der 8 ibtzet unb die Abg 1 -sprochen. A DimchÄl l>. d. Mt-., bie' Äsen von Berlin, Wen mit 4% Zi i Hanbel und Znt iiW Ik*» SDiöbeln6? 0'Sopffn'-6= w ..Nöio. 11 1 kl D itan den Nt im »lch ein. ÄflButr ' sowie der Ke. erstattet ’^onttn- Mn tu totai. erfordtr. 'tragt er» 85Bc unb ’en feinen 8 der be. I geregelt. tie vitlbe. feiner be. Qtr murre l8.3.) haben e Äömmtr et j»rück. Strfügung |Br Amte erhaltniffei igte gnn!* rückgekehrt, Die Be. r (vüyern) ?llmachtigte st dies aut l<» Md Vertretern ö die Str* ito, vüche «Abtretung (8.3.) IrÜung von Id werden: V nachte» eser am fr die Keich/- gt mein« gtneu tx* li^ig fort* ch Empfang ,ieidoi lind : Jtaifer lei !er Zeit auf einen WO [moitn dk' jn [tftnW Vorhabens »rädern der berg v. 3-, iclen Seiten . die SiaU r sehr, W eächtnij W ridsteine ge- l, wird tat D, denn i«*{ , »enn end' gte, »erde" qli» , i. 8«1"' W, mKJ lüe» I7' «*x!Ä (»IW” fe%* lbS Dem Ministerium ausscheiden werde. — Die von Deutschen im Ausland zur Unterstützung von Landwehrmännern rc. an den Centralverein in Berlin eingeschickten Gelder sind jetzt unter die verschiedenen Bundesstaaten vertheilt worden. Auf Bayern trafen davon etwa 2500 Thlr. Der Magistrat der Stadt München beschloß , auf die hiervon auf München fallende Summe zu Gunsten der übrigen Gemeinden des Kreises zu verzichten. Paris, 4. Juli. Die Verhaftungen dauern fort. In den Quartieren Breda und Montmartre find seit letzter Nacht an 200 Frauen verhaftet worden. — Die Zerstörung der Vendomesäule giebt Veranlassung zu einer außer der militärischen Gerichtsbarkeit liegenden Untersuchung. Zu den Angeklagten dieser Kategorie gehören Courbet und Fontaine. London, 3. Juli. In osficiöser Weise kündigt die Times an, daß folgende bedeutendere Veränderungen im diplomatischen Dienste bevorstehen: Lord Bloom- ßeld tritt zurück und an seiner Stelle wird Sir A. Buchanan englischer Bot« fchafter in Wien. An Sir A. Buchanan'S Stelle in Petersburg tritt Lord Augustus Loftu», unb an des letzter» Stelle in Berlin Herr Odo Ruffel, der die Functionen, womit er bei dem Fürsten Bismarck in Versailles betraut war, in so ausgezeich- -ikter Weise erfüllt hat. Odo Russells Posten im Ministerium des Auswärtigen wird Lord Tenterden übernehmen. Der LegationS - Secretär Morier wird von Darmstadt nach Stuttgart versetzt. — Weiterhin theilt die Times mit, daß der Kronprinz und die Kronprinzessin von Deutschland in Kurzem (wahrscheinlich am 6. d. MtS.) hier eintreffen werden, um die Königin in Osborne zu besuchen. Ehe sie sich an den Hof begeben, werden sie einige Zeit in London selbst zubringen. Telegraphische Depeschen. 4- Darmstadt, 6. Juli. Der Landtag hat soeben mit 39 gegen 10 Stimmen die Militärconvention angenommen. In der der Abstimmung vorhergegangenen Debatte erklärte Minister v. Lindelof, aus der Opferwilligkeit und der nationalen Begeisterung aller Stände sei das neue deutsche Reich entstanden und zu einer europäischen Macht geworden; sein wohlorganisirte- Heer sei die beste Bürgschaft für den Frieden. Die Regierung habe die Pflicht gefühlt, auch ihr Theil zur Centralisation desselben beizutragen und habe auf einzelne Vorrechte verzichtet. v. Ga gern erklärte, er sei Föderalist, allein bei der Stimmung, welche im Augenblicke in Frankreich herrsche und die über kurz oder lang einen neuen Krieg befürchten taffe, halte er es nicht für passend, an den festen Einrichtungen des Reichs zu rütteln. Nur die Vertreter des adeligen Grundbesitzes und die Abgeordneten Curtmaun und Dumont haben gegen die Convention gesprochen. △ Darmstadt, 6. Juli. Wie verlautet, sollen am nächsten Montag, den 10. d. MtS., die Aktien der Süddeutschen Bodenkreditbank in München an die Börsen von Berlin, Frankfurt a. M. und München gebracht werben. Dieselben werden mit 4% Zinsen vom 1. Juli ab gehandelt und in Gutscheinen der Bank für Handel unb Industrie in Darmstadt über eine, fünf ober zehn Actien geliefert. Diese Gutscheine können seiner Zeit nach Fertigstellung der 40% Quittungsbogen durch die Bodencreditbank in Frankfurt a. M., Berlin, Cöln, Wien, München und sonst noch bekannt zu gebenden Plätzen gegen definitive Stücke umgetauscht werden. △ Paris, 5. Juli. Die „Liberte" schreibt: Der General Ladmirault hat ' vorgestern seine Demission gegeben. Er war nicht Gouverneur von Paris, sondern Commandant der Militärkräfte der Hauptstadt. Man bedauert diesen Vor- fall allgemein, da er den Beweis liefert, daß gewisse militärische Persönlichkeiten in einem Augenblick, wo die Reorganisation der Armee bewerkstelligt werden soll und die individuellen Interessen vor denen des Vaterlands in den Hintergrund treten sollten, ihre Mißstimmung über Zurücksetzung in solcher Weise an den Tag legen. Ladmirault hat in Folge seiner Demission schon eine Unterredung mit Thiers gehabt. △ Paris, 5. Juli. Zwischen dem Minister des Auswärtigen und Herrn Washburne sind über die Auslieferung der Communisten, welche etwa in Nord- amerika landen würden, lebhafte Verhandlungen im Gange. Die Nachricht englischer Blätter, daß Cluseret dort gelandet sei, hat hierzu Veranlassung gegeben. A Paris, 5. Juli. In einem seltsamen Briefe eines Si-Hassan-ben-Ali- Inglis Bey, den die Zeitungen veröffentlichten, werden die Ursachen der arabischen Insurrection besprochen. Der Verfasser ist der Ansicht, daß die Regierung in Algier nur einen dauernden Frieden Herstellen könne, wenn sie zahlreiche Ansiedler in alle Theile des Landes ziehe und Civilinstitute einführe. A Paris, 5. Juli. Die Zahl der Wähler war bei den stattgefundenen Wahlen eine sehr vngleiche. So war im 2., 3., 4., 10., 13., 17. und 19. Arrondissement wenig Eifer unter den Bewohnern zur Abstimmung vorhanden. In andern Arrondissements war der Zudrang zu den Wahllocalen ganz enorm. Be- sonders war in den reicheren Quartieren die Wahlbetheiligung eine sehr starke. A Paris, 5. Juli. Am nächsten Donnerstag wird die „Presse" unter der Leitung von Herrn de la Guerronntere wieher erscheinen. + Paris, 6. Juli. Das „Journal osficiel" enthält einen Artikel bezüglich der deutschen Occupation, in welchem es Geduld und Mäßigung als die besten Mittel gegen die aus jener hervorgehenden Leiden empfiehlt unb darauf hinweist, daß Graf Moltke den deutschen Befehlshabern anbefohlen habe, keine Strafe aufzuerlegen, die nicht durch ein Kriegsgericht ausgesprochen, und alle Geldstrafen und anderen militärischen Maßregeln streng verboten habe. Andererseits nimmt das „Journal officiel" aus einer Beschwerde des Grafen Walberfee über die ge- reizten Artikel gewisser Blätter, welche Aufregung verursachen könnten, Veran- lassung, die Schriftsteller zu bitten, daß sie sich jeder Discusston enthalten möchten, die geeignet wäre, die Gemüther zu erbittern. Das amtliche Organ drückt endlich die Hoffnung aus, die am schwersten auf dem Lande lastenden Leiben bald geendigt zu sehen. A St. Denis, 6. Juli. Heute Morgen 8 Uhr fuhr General Manteuffel mit einem Ertrazugc von Compiegne nach Versailles. In St. Denis erwartete ihn Graf Waldersee, der mit nach Versailles fuhr, wo sie ein Dejeuner bei Thiers einnahmen. Nachmittags kehrte Manteuffel nach Compiegne zurück. Frischbscker ? u Gießen. Sonntag den 9. Juli. August Noll auf der Mäusburg, Heinrich Noll in der Neustadt und Wilhelm Löber an der Brandgasse. Kirchliche Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. \ Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Am 9. Juli: (Feier des heiligen Abendmahls.) f Nachmittags:' Privatdocent Dr. Weiffenbach. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 9. bis 15. Juli besorgt Pfarrer Dr. Seel. JUHI Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. Oeffentliche Aufforderung. 2663) Nach erkanntem Concurse über das Vermögen des Ludwig Alb ach von Harbach werden dessen Gläubiger zur An- melbung und Begründung ihrer Ansprüche und Vorzugsrechte auf Mittwoch den 2. August l. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meldung Ausschlusses geladen. Im Termin wird die Güte versucht und von nicht erscheinenden oder nicht vertretenen Gläubigern, sowohl was ein Arrangement cls die Beschlüsse über Masseverwaltung inb Veräußerung betrifft, angenommen werben, daß sie den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beigetreten seien. Grünberg, am 2. Juni 1871. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landger.-Assessor. Versteigerungen. 2865) Montag den 10. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Otto Freund'schen Hause die Pim Nachlaß des Herrn Wilh. Gravelius Schärenden Möbeln, bestehend in Tischen, Stühlen, Sopha, Eommode, Weißzeua- schrank, Glasschrank für Bücher, Weiß- Ituj ic., meistbietend versteigert werden. Gießen, den 6. Juli 1871. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Holzversteiqerung im Gießener Stadtwalde. 2855) Montag den 10. Juli d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- .n Bruch und Strangswiese, nachverzeich- nd<5 Holz öffentlich versteigert werden, als : 253/4 Stecken Eichen - Prügelholz, IO3/« „ „ Stockholz, 825 Wellen „ Reisholz, 2>/rStecken Birken - Prügelholz, 41/2 n Nadel- „ V/t „ „ Stockholz, 36 Wellen „ Reisholz, 2 Stecken Aspen-Prügelholz, 2 „ „ Stockholz, 300 Wellen Weichh.-Neisholz, 17 Eichen-Stämme mit 142 Cubikfuß, 11 Nadel- „ „ 162 „ 1001 Eichen-Stangen „ 3315 „ 5 Nadel- „ „ 12 Die Zusammenkunft ist auf der Strangs- wiese auf dem Wege zwischen Steinbach und Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Novbr. d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 4. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt._____________ 2878) Dienstag den 11. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause der den Erben des Wilhelm Gravelius dahier gehörige: Flur Nr. DÄlftr. 2/io4 135 Acker, zehntfrei, Laggärten, in den hintersten Schießgärten, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 6. Juli 1871. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Holzversteiqerunq. 2847) Montag den 10. d. Mts., des Morgens um halb 10 Uhr, soll in der Gambacher Landheege neben der Eisenbahn folgendes Schälholz: 550 Stück Stangen mit 1013 Cubikfuß Inhalt, 131/4 Stecken Stockholz, 3 „ Prügelholz und 5350 Stück Reisholz-Wellen öffentlich verkauft werden. Die Zusammenkunft ist am Pohlgönser Weg. Griedel, den 3. Juli 1871. Fürstliches Rentamt. __________________Menge!._____ 2883) Das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen soll Dienstag den 11. d. Mts. versteigert werden. Der Anfang zu demjenigen bei Wieseck ist des Morgens 10 Uhr in dem Dorfeld'schen Garten dahier, und zu demjenigen bei der Badenburg des Nachmittags 5 Uhr auf der Badenburg. Sodann wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß insbesondere bei der diesjährigen Heuerndte das unbefugte Fahren bei der gesetzlichen Strafe verboten und strenge zur Anzeige gebracht werden wird. Wieseck, den 6. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. Keilgedotenes. 2882) Holländischen Käse, pr. Pfund 24 kr-, empfiehlt Ehr. Wallenfels. s Kernerbsen, täglich frisch gebrochen, bei Th. Rautenstrauch, __an der Schoor.______ 316) Der Unterzeichnete offerirt beschlagene Flößhölzer in allen Dimensionen, sowie auch Hochmut, den Cubikfuß frei Bahnhof hier zu 20 kr. Zimmerarbeiten übernehme pr. laufenden Fuß zu IV2 kr. S- Katzenstein (Holzhandlung.) | Brauenmlz, beste Qualität, bei E. Pitt ha n. 2804) Eingemachte Gurken, im Hundert 1 fl. 20 kr., pr. Stück 1 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne. 2892) In dem Universitäts-Marstalle sind einige Fuder Stroh zu verkaufen. 1444) Röder'scke Patent-Kochherde, sowie verschiedene andere Sorten von Herden in schöner Auswahl, empfehlen ____________________Flick & Kröll. 1149) Marinirte Holländische Vollhäringe, pr. Stück 6 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne. 2881) Gut gebrannte Fcldbrandback- steine können abgegeben werden bei ______________________B. Strauch. 2886) Der Unterzeichnete empfiehlt fein stets vollständiges Lager in Drahtgeweben, Drahtgeflechten, Fliegenschränken, sowie in allen Arten hölzernen Küchengc- räthen.__________ M. Weibbäcker. dteue MatjeS-Häringe empfehlen I. A. Busch Söhne. (2371) 2848) Alle Sorten Gemüse sind täglich frisch zu haben in der Gemüse- und Saamen- Handlung von Julius Ebel, in der Neustadt Lit. D. Nr. 206. Milehverkauf. 2220) In dem früher Loo s'schen Höfchen, Nen- stadt Lit. D. Nr. 219, ist zn jeder Tageszeit frische Milch, Rahm und Dick? milch zu haben. m. 1' Gmil Gail, Hutmacher. Lester Georg Noll. Farbwaaren - Handlung von Emil Fischbach Blockchocolade Würfelzucker. (2732) ) d Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr- CHr. Pietsch) in Gießen. e 3 I Giessen (Selters weg) Gesellschaft. Stifft. empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Zimmer an einen einzelnen Herrn abgegeben werden. t Teigwaaren, als: Maccaroni, Dermicellis und Suppentcige. ik- n Eiergemüse- und Eicrsuppennudeln Julienne 9 (getrocknete Franzosensuppenkräuter). ü- theilung jeder Auskunft gern bereit- Gießen, den 6. Juli 1871. X Nofinen, Cormthen, X Mandeln, Citronen, ö Citronat, Orangeat, V gestoßenen Zimmet und X gestoßene Raffinade. | Reisstärke. 2868) Auf dem Büreau des Unterzeichneten ist die Stelle eines ersten Gehülfen sofort Verkauf uon DetgemaLden. 2889) Echweizer- und Rhein-Ansichten, sowie Porträts von hohen Männern, mit schweren Eoldrahmen eingefaßt und fertig zum Aushängen, sind billig zn haben auf dem Gießener Bahnhof. 150 Bergarbeiter werden von der unterzeichneten Grubenver- waltung noch auf ihren Werken zu Ober- Noßbach bet Friedberg eingestellt bei Zusicherung guten Verdienstes. Friedberg, im Juni 1871. Die Verwaltung der Friedberger Bergbau- Specerei -, Material- und Mit De, Verden, in Kiel i Verden, bi« jua Dimenfio der Dan sofort nc Mlfsverein ui Gießen. 2874) Bei der Ausräumung der Baracken-Lazarethe haben sich einige Gegenstände vorgefunden, welche dargeliehen wurden, deren Eigenthümer aber unbekannt sind. — Wir bitten, falls Rückgabe gewünscht werden sollte, jene Gegenstände bei dem Unterzeichneten reclamiren zu wollen. Gießen, den 6. Juli 1871. Der Vorstand. - Musikwerke und Spieldosen von 2 bis 24 Stücke spielend, mit und ohne Glocken und Trommel, Castagnetten, Himmelsstimmen, Mandolinen zu en-gros-Preisen, empfiehlt (2587) Georg Schäfer, Uhrenhandlung. Dir u Ration in deuOulT Anordnung dic- ßiHr sowie die 2 den Kreujk, tintt Beerb eine deSfall! lrn bestehen Kosten auf Hilfsverein die im Ann nicht längrr Gräber uni Heimat- 1< Merhaltus indessen vo Kosten na Ueberzeugr Frieden-1 auf ihren und roch feiner ngt, den auf V großherzogl KricgSininli Berlin die die für Jr Mitteln Di Haltung d 2) ob, tt den beste! solche Er Verein m die Stan Lai stellten A, Schiffe ei stolillen-r destnben, in Zulun ihres Gr da- Mur ein Lvnd den lhne Geldheb^ Konsul Nattonal-Versicherungs-Gefelttchaft in Stettin. 2887) Die bisher von Herrn S. W- Nowack verwalteten Agentur-Geschäfte sind dem Herrn Hutfabrikanten Emil Gail übertragen worden, was hiermit zur öffent- i lichen Kenntniß gebracht wird. Cassel, im Juni 1871. Der General-Agent: _____________ H List. Bezugnehmend auf obige Annonce halte ich die Preußische National-Dersiche- Von Fränksml a. M. direct mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In- und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Rudolph Mosse, Annoncen-Expedition 45 Zeil, Frankfurt a. M. Zeil 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten - Pacht: „Fliegende Blätter", „Kladderadatsch", „Figaro." 6197) Die Vermiethuuge«. 2609) In meinem Hause sind 9 Zimmer mit 1 Cabinet, Kellern, Holzremisen Englische glasirte Thonröhreu für Canal- und Wasserleitungen stets einige Tausend Fuß vorräthig 3", 4", 6", 9", 12", 15", 18", 24" Durchmesser, Verbindungs-Bogen und Syphonröhren. , (2692) Frankfurt a M , w d, GroßeEschenh.-Gasse 41. Q B* Am Hof Nr. 14. r M i® schein, Rihun Polizei f hln| ’lt gibt1 ^nn Menla Minim ^ieth i Äcickmaschinen. ^78) D>e erwartete feine Strickma- schrnc für baumwollene Garne ist jetzt auco euiflctroffen und werden alle in dieses Fach einichiagendc Arbeiten angefertigt. In den hierzu nöthigen Garnen halten wir stets ein gut assortirtcs Lager und werden sowohl wollene wie auch baumwollene Strümpfe angcstrilckt. I. A- Busch Söhne. und Geräthekammern, getheilt oder im ....... ., Ganzen, zu vermiethen und im August zch zu besetzen. Auch findet daselbst ein anbeziehen. Stallung für 2 Pferde kann dazu gehender Schreiber Beschäftigung. gegeben werden. l)r. Weber I. , Dr. A- Rosenberg H Thee, Vanille, X Chocolade, Arrac, 8 Rum, Cognac, x Punscheffenze- Malaga,x Madeira, Sherry, X Kirschwasser und feinstem holländische Liqueure. X Extrafein. Birnengelee.^ Italienische Maronen, o Champignons, § Trüffeln, Sardinee 0 a l’üiiile, Caviar, x Mixed-Pickles. >$ Condenfirte Milch von8 der Angtö-SwisS cöndensedX Milk - Comp. in Cham Q (Schweiz). V Bade-, Fenster- und ö Pferdeschwämme 0 — 8 Brünellen, X Tafelmandeln, ö Tafelrofinen. X rungs-Gesellschaft in Stettin mit einem Grund-Capital von 3,000,000 Thlrn. und bedeutenden Reserven zur Ilebernahme von Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Waaren, Vieh, Fcldfrüchte, überhaupt auf bewegliche und unbewegliche Gegenstände, sowohl in Städten als auf dem Lande gegen angemessene billige, jede Nachschußverbindlichkeit ausschließende Prämien, bestens empfohlen und bin zur Er- (Sonntag den 9. Juli (2888) im Promenadehaus 2876) Auf der Ziegelhüte zu Steinfurth können zu jeder Zeit Dachziegel, sowie Kalk aller Gattungen, auch Rustensteine und feuerfeste Steine, aber nur auf Bestellungen verabfolgt, auch von mir auf die Baustelle geliefert werden. G. Ha ns ult. 2861) In dem Unioersitäts-Marstalle zu Gießen stehen noch zu verkaufen: eine Fegmühle, eine Egge, zwei Pflühe, zwei Leiterwagen mit Zubehör, zwei Häckselmaschinen, eine Dickwurzschneidmaschine, zwei Schiebkarren, Sättel und Zaumzeug. 2816) Im Balth. Euler'schen Hause am Hamm ist ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet alsbald preiswürdig zu ver- miethen.________________ 2802) Eine freundliche Wohnung (auf Wunsch mit Stallung) ist anderweit zu vermiethen bei E. P itth an. Wohlschmeckendes, sicher wirkendes Bandwurm-Mittel nebst Gebrauchsanweisung, ä 42 Sgr., empfiehlt C Th. Nebelung, Apotheker, Droguist in Hamburg. Haupt-Depot in Gießen bei (2549)___________________Carl Frech. 1808) Feste Salz-, Essig- und kleine Tafel - Pfeffergurken empfehlen I. A. Busch Söhne. | 2883) Cin gewandter Cigarren - Sortirer findet gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung. Gefällige Anträge besorgt die Exped. d. Bltts.___________ 2884) Ein Schneidmüllcr findet sogleich Beschäftigung in der Holzschneiderei von Förster, Rühling & Comp. zu Lich. Offene Lehrlingsstelle. 2891) Für ein hiesiges Fabrik-Geschäfte wird ein mit den nöthigen Schulkenntnissen j versehener junger Mann in die Lebre ge-i sucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2877) Eine Korallenkette ist verloren worden und wird der redliche Finder gebeten, dieselbe in Lit. A. Nr. 164 gegen eine gute Belohnung abgeben zu wollen._______ 2890) Eine Wohnung von drei herrschaftlichen Zimmern — jedoch nicht Mansarden — nebst Küche, Zubehör und Gartenbenutzung, in der neuen Anlage oder in der Nähe derselben, wird zu leihen gesucht. Adressen nimmt die Exped. d. Bltts. sub M. f. an. Vermischt - Anzeigen. 2878) Eine goldene Uhr an goldener Brochkette, mit zwei Medaillons, Uhr- Schlüssel und Petschaft ist auf dem Wege vom Bahnhof bis in die Stadt verloren worden. Gegen sehr, gute Belohnung ab- zugebeu- Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. 2859) Zwei gute Arbeiter sucht _______Th. Schneider, Schuhmacher. 2853) Ein junger Mann, welcher eine schöne Handschrift schreibt, sowie gute Schul- kenntnisse besitzt, und längere Zeit bei einem Advokaten gearbeitet hat, sucht Beschäftigung. Näheres im Verlage dieses Blattes. Pfarrconferenz der Dekanate Gießen und Groß-Linden künftigen Dienstag den 11. Juli, Vormittags 10 Uhr. ___________Landmann. Strack. 2866) Ein Kapital von 3000 fl. zn 6 pCt. Zinsen, gegen doppelte Sicherung und vierteljähriger Zinsen-Zahlung, wird zu, leihen gesucht. Näheres bei der Expedition' d. Bltts. 2771) Auswanderungslustige werden auf eine Broschüre über den Staat Michigan, Ver. St. von Nord-Amerika, mit Specialkarte, aufmerksam gemacht, dieselbe wird vom Commissär dieses Staates, M. H. AUardt, Hamburg, Jedem auf Anfrage gratis zugesandt.__________________ 2880) Für eine Handlung in Frankfurt wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei __________________Gebr. Landauer. 1332) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in der Lampenfabrik von Müller & Kaufs mann. Zur gefälligen Beachtung.! 806) Havanna-Ausschuß, pr. Mille - 2 fl., pr. Stück 2 fr., eine gute Amvalema-Cigarre (Handarbeit) pr. Mille 16 fl., pr. Stück 1 fr., empfehlen (806) I. A. Busch Söhne 6063) Textor'sches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, srei in's Haus geliefert, pr. Flasche 7 fr., von L. Textor, _________________im Darmstädter Haus 1443) Gebrauchte Eisenbahnschienen, eiserne Tragbalken, Säulen und sonstige Baugegenstände aus Eisen und Guß empfehlen Flick & Kröll. 2867) Ein verschlossener Bau, worin sich ein großer Viehstall nebst drei großen Böden befindet, ist zu vermiethen; auch kann noch ein Theil Scheuer abgegeben werden bei _________________Adolf Weidig. 2070) In günstiger Lage der Stadt ist ein Laden mit Cabinet zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.____________________________ 1738) In Lit. A. Nr. 161 vor dem Wall- thor ist im dritten Stock ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Auszuleihen 2879) 246 fl. sind in hiesiger Kirchenkasse gegen genügende Sicherheit auszu- leihen. Staufenberg, am 5. Juli 1871. I. A. : Der Kirchenrechner Vogel. «nn«"!!---------nr1—'■---iti— ---------- W75) Bei mir ist ein Logis zu vermie- AnMasitNkraMpf, VerdllUUNgs- then und alsbald beziehbar. ! e < - - ci ’s. PH. Simon, Löwengasse. 1 jdj 11)0(1)8 IC. IC.