Gilßtmr Aiyeigcr 1871 El Betreffend: DieAblcistung des Verfassungseides im zweiten Halbjahr 1871. ließen, am 30. Moder 1871. an in dem in dem Preis vterieljährig 1 fi. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig ! fl. 27 ft. Erscheint täglich, mtt Ausnahme Montags. Expedition: Lanzletberg 8tt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Ne. 23». Dicnstag den 7. November Die Dina. Situation in «esterrcich-. wart so we^a #Lr* ^e En.Iassung de« Grafen Hohen- ??, ®.d.aQeflletzt Jedermann erst recht auf das, was nun werden b^n X * c11? tfn lebenden Kreisen scheint man es augenscheinlich nicht den so leicht zu finden, einen Entschluß zu fassen, als die Organe der deutschen Verfassungspartei mit guten Ratschlägen leicht bei der Hand sind. ,,-ll.enn die Czechen nicht im Reichsrath erscheinen wollen, so laßt sie draußen sm616 erfal>run9 lehre, wie völlig gleichgiltig cs für das mhmen öd» ^°nar*U °b "-ch'sch- B--,re,er im RetchSrathe The., ■t Llijeig-' mrrcin- ttfain”1111 MM H«"? du),. -nvbrr b llbr •* $0r ianbi' < >;Ä .—im Oeüerr^s" ml wäre, so müßten die leitenden Sphären Oesterreichs mit Blindheit geschlagen sein, daß sie sich so viele Mühe und Soraen Kn‘1^n@??^n'6tot^.fian?d,J0 ifl;Ä Sorgkn°u°nd anb fiab,n R,h „'m n 6 n1^ 6 ^"b berei,i$ »<» Ausgleichsversuche gescheiler, Le7en- d r össerreiSflen «SffM btr[2Lufäabe: Geme.nsamkei. de- poli.ischrn sich -ÜLnf abgemW b"l--ssung-mabigen Ausdruck zu bringen, - (X.s ?“rmh" r.01*' ber inne,e Frieden CiSleiihaniens heut zu be. " me/nt bäü hl, K "'** ,0 leld,t »u *in0(n und wenn die ,,Presje meint, daß die Ezechen, wcnn man sie ganz einfach außer aller Berück- nfn*/ar*?V0^ ntC^t ^CVoluhotl mdd>en würden, so dürste diese Zu- in den 9)?unb nflpnt hnt h.it. •* r?a» o L f -ÖfuiJ das Wort! L ®en. 2K“"6 8-legt hat, daß e- sich m Oesterreich darum handle: Wien oder ? 8.Belagerungszustand zu erklären — so schein, es doch, daß eine weis, j aucb bin bl°S passiven Widerstand eint« so großen Staal-Sgebiet.« wie Böhmen, n.ch, außer Belrach, lassen tonne. U ttori i^VTm*. Unr Ca6 mit dem Rück,ritt de« Grafen Hohen- Wart die AuSgleichspolil.k noch nicht aufg'geben ist: wohl aber »ria, sich ein Symptom, welches auf einen Hintergrund dieser Poliiik verweist, d"sie ebenso K ;er'L.°7gib^^"" °..drirt, al« er ihr auch 'eine seh! unL° ' ------ ---- BeK«a«»gen auf »en Gietzene» Rrrzeige, SSL 3‘“' K* *"* •** M t,r ‘Ä” di- M.M.- Novcmb-r u„d '575DM»iiII। ul .ijmijx t*»uivn gii ‘tu ir. an- . an bic Groschrrzoglichm Bürgrrmkistrrricn drs Kreises ? dm * st"L?stLL"L.kL«r:'w»'°Lir"'" d'»-" ■» »«»d.- ws„g „ $tIMW ,» Gi.Au'mw" 6c" 10 R°"-mS-r, Bo-m.t-»gs I» Uhr, er's Garten. i Haust ist noch (in bm - Stuben zu M ; beziehen. Gabriel Zimmer mit L'ilbdmMt <5 K m Stube ift an enct ftbtn. ^wen-^äutt imWr zu Dmr.iettö P. hrrdett Itcritbor ist emmötlr: cu± ‘i Men zu M ti der frrfr d dlbs U(6 hsllS Hi M jui iogrt i“ ttG fioing”- , “ajt He ** ri»ali(i»„^Tm nämli* im ®Dr6rr9ru,,bc b°r politischen Bühne die Nationalitäien Malisiren, bewegen sich im Hintergründe dun,le Machte, welche die Fruch, de- b®'60‘f f“r '"Anspruch nehmen. Wenn wir auch nicht annebmen können, ,. 6 b'£ .fl* Marionetten der Hierarchie gebrauchen lassen, so scheint l6 6.a6 Cufc barauf rechnet, den Durchbruch de« Föderaiiv ysteu.g zu Gunsten ihre« dominirenden Einflusses in Oesterreich ausb.uten zu können ultramontanen Organe, namentlich die in Bapern erscheinenden, sind nam ich bei der Nachricht des Hohenw°r,',chen Ausgleichs so sehr au« der isaffung oÖ'h'?116 nan gütlich erkennt, welche große Ooffnungen sie aus diese Pole,ik chtzt haben; sie geberden sich nicht blo« ezechiich r als die Czechen, sie äußern ch auch in einer so cpnischen Weise selbst gegen die Person C.« Kaisers und ... l° revolutionärer Weise über dessen Berhaline« zu seinen Unterlhanen, daß man 'di P^,e°i n7'' T^r" TV‘" ^»''"ät-außerungea zu halten hat, deren I v C|C *jrtel >'w zeitweilig zu bfbienen weizz. b. 6 | 6 bü°,,,ttoe -Baiceland" spricht gan, unumwunden au«, was es sich von L ± SÄ! SKnft.lÄV -L-L s 3S“;rSi;K'«'s» '»2 .... Dn« „3onrnal de Paris" meldet, Jule« Favre werde bald eine rechtfertigende .(flfcr eieid# sich minder^zrag7b"e'fass.n" 7b ftinEr gegenwärtigen Session cialDemofrnhf^ ob unt> welche gemeinsame Maßregeln gegen die so. fische bahr b lreffen sind. Mehre Regierungen, namentlich die fach, d u. rire «I aU* b,C ®t|dbr,i‘tf»f der soeia,demokratischen Wühlereien sür die ± f7^?nttrr ttttbt' ba6 tint »ich- unbedeutende Anzahl von Lage/auf üvlge^dessen die", 8.7 W'S? lrÜrben- Tcr p"ußisch- Handelsminister hat in ö q|tn Die k. Eisenhahn-Direcuonen angewiesen, sämmtliche auf ibrr-t, '• «°,»«..«.(; , ä , s'“»» zu fassen und wuthig zu verfolgen 1,8 tlar ln 8 Auge sd“.Är‘ “• •■»»<. -i*......-,,L «...»ä-.--*w. $tr S,ua flebt ^mer so lange zum Wasser bi« der Henkel brich,. Rathhaus zu Lich. Mittwoch den 15. November, Vormittags 10 Uhr, _____________ v. Starck. Ätän linm '«Sbniit 1 Rodt, "Äs1*- -' n, >l bewohnte 's“ «raittljen. 11 Sillmann, djennlas. il ?amilitnn)o6niiiL' ilsbalb- zu beziebll. ■ cobnun« ist zu DB: 0 0t. Marktstraße. Zimmer nebst 6t '■ Umoerütätsstrch. üeich beziehbar- lige Zimmer; lirt tote utt d jll vermie Stück 36,000 1) 950 Pfund Tabak, 10) Die neuen Maaße und Gewichte. 2) 3) 4) 5) 6) 7) 92,000 3,200 700 650 22,047 17,800 7,500 Bettstellen, Hemden, Unterlagen, 12v 3173 775 806 575 2073 963 969 692 1029 140 262 833 156 401 Der Umfang des Aufwandes für die verschiedenen Zweige der Verwaltung ist au- dem Rechnungsabichluffe ersichtlich. — Ebenso die Rückerstattungen für gehabte Auslagen, die uns'ZnspectionSbezirk begreift wieder eine Stück Milchbrod, Pfund Butter, „ Kaffee, „ Zucker, Stück Eier, Flaschen Bier, „ Wein, „ Betttücher, „ KchenÜberzüge, Bettüberzüge und Bettdecken, Paar Strümpfe, Stück Handtücher, „ Taschentücher, Paar Unterhosen, Stück Unterjacken, „ Strohsacke, „ Stroh- und Roßhaarpfühle, „ wollene Leibbinden, „ zwei- und eintheilige Matratzen, Paar Pantoffeln und Schuhe, »ich nicht mehr lange in Pari« bleiben. Die Versailler Regierung wünscht nam- liefe deren Zuriickoerusung, va sie auf zu genauem Fuß mit der gefallenen Dynastie gestanden haben. — Die Entwaffnung der Natwnalgarde geht jetzt sehr rasch vor. wart». _ so daß ein Kassenbeftand verbleibt von . . . fl. 224. 9 kr. Aus diesem Kaffenbestand sind noch die JnsertwnSkosten für die Schlußabrechnung zu decken, der Rest fällt dem LandeS-Hülfsverein zu Darmstadt zu. — Angesichts der uns aus der Central- V *■ 1 .... -e r. " CT - <......<____ - s.: . \l) ..l.a.Atun i »inen n ff jnf.i (lll .1 »W 234 Stück Kopfkissen, 150 „ wollene Decken, 500 Pfund Eharpie. Pesth, 3. Nov. ----- .. ' - - . ben Grasen Anvrassy, in welchem vemselben Dank unv Anerkennung für feine Der- Dienste um die Reorganisation und Entwicklung der Honvev-Znstltutlonen ausge- svrochen wird. Gleichzeitig drückt der König Den Organen VeS Landesverthnvl- gungsministeriums feine Zufriedenheit aus. Die Honvev-Obersten Kulmer unD| Mariassy sind zu Honved-Generalen ernannt. Paris 31. October. Nach den letzten Nachrichten aus Corsica hat her dortige Generalrath die Absicht, die Wahl Conti'S zu kafstren. Eonti, der Cabinets- chef und Vertraute des Kaisers, war es, der bei Gelegenheit feiner Wahl eine JHeDe hielt, worin er die baldige Rückkehr des Kaisers ankündigte. Der außerordentliche Commiffär für Corsica, Charles Ferry, hat die Insel verlassm und Die Rechnung über Einnahmen und Ausgaben des HülfSvereins während der KriegSzeit wird in der nächsten Zeit zur Einsicht der Interessenten offen gelegt werden. Sodann bezeichnete der Vorsitzende, Herr Provinzialdirector v. Starck, es als die nächste Aufgabe des Vereins, sich für die Zeit des Friedens zu organifiren und dazu vor Allem für die Vermehrung seiner Mitgliederzahl besorgt zu sein. Unter d-n Fnedensaufgaben des Vereins stehl obenan die Fürsorge für die Invaliden und die Hinterbliebenen Gefallener, wie sie dle Kaster- Wilbelm-Stiftung sich zur Aufgabe gemacht hat, der sich die deutschen HulfSvere.ne allerwarts als Landes- und Zweigvereine angeschloss'N haben. Der hessische LandeSver.in der Kaiser-Wilhelm- Stiftung hat bereits sehr beträchtliche Gaben in dem hiesigen Bezirk verwendet, ohne b.S jetzt irgend nennenswertste Beiträge aus demselben empfangen zu haben. Die Versammlung, deren Mitglieder sämmtlich sofort dem Hülfsverein als Mitglieder beilraten, soweit sie demselben nicht bereits angehörten, beschloß auf den Antrag deS Vorsitzenden, daß sofort Elnzeichnnngsliften in Eirculation gesetzt werden sollen, um dem Verein neue Mitglieder zuzufuhren, und zwnf. te nicht daran, daß dieses Vorgehen von dem gewünschten Erfolg begl-rket sein werde, da der Mitgliedes beitrag, ohne höhere Gaben auszuschließen, auf nur 36 Kreuzer jährlich festgesetzt ist, und da »n Gießen sicher Niemand, der irgend dazu im Stande ist, sich wird ausschließen wollen von der Theilnahme an der Pflicht deS Nationaldankes für diejenigen, welche mit ihrer Ge undhe.t uni mit ihrem Fam.lienglück den glorreichen Frieden erkauft haben, auf den d'e Nation stolz »st- Auch in den benachbarten Landgemeinden sollen solche Einz-ichnungSlisten in Clrcnlatlon gefetzt werdet Sobald diese Listen zurückaekommen sein werden, soll eine Generalverfammlung der dann vorhandenen Vereinömitglieder ausgeschrieben werden, um die Wahl des neuen Vorstande zu vo zie )e Local-Notizen. Gießen, den 3. November. In der gestrigen Generalversammlung des hiesigen Zweig- HülsSvereins ,ur die Krank-npflege und Unterstützung der Soldaten im Felde erstattete der Rechner, Herr Georg Noll, folgenden Rechenschaftsbericht: * Gießen, am 2. November 1871. Bericht des Ausschusses über die Thätigleit des Hülssvereins zu Gießen während des Krieges 1870—1871, und Rechnuugsablage. Meine Herren! Wir treten heute vor Sie, um Bericht über die Thätigkeit deS HülfSvereins zu Gießen während des Krieges 1870—1871 zu erstalten und Rechenschaft über die Handlungen deS Ausschusses, der mit der Geschäftsführung betraut worden, abzulegen. Ehe und bevor wir aber in die geschäftigen Fragen eintreten, sei eS unS gestaltet, für bit werthvollen Gab.n an Geld und Naluralien tiefgefühlten Dank abzustatten. — Diese werk- tkätwe HülfAeistung, welche sich in so reichem Maße bethätigte, sie allem ermöglichte die Leistun- aen für die Opfer deS Krieges, deren eine sehr große Zahl gerade der am schwersten Betroffenen in unserer Stadt ein Asyl und Heilung fand. - Dank, innigen Dank ferner allen den Männern, Frauen und Jungfrauen, die sich der Pflege dec verwundeten und kranken Krieger mit hochherziger Hingebung wcknnten.^ P^inS begann am 24. Juli 1870 mit den vorbereitenden Arbeiten und endigte in der Hauptsache, der Krankenpflege, am 30. Juni 1871, umfaßte somit nahezu ein volles ^abr einzelnen Abzweigungen erstreckten sich die Leistungen der Hauptsache nach über die Verband- und Erfrischungsstation auf dem Bahnhof und über die Einrichtung, Versorgung und die Verwaltung der Baracken-Lazarethe, der Verein trat ferner unterstützend ein bei Absendung deS SanitätScorps nach dem Kriegsschauplätze, in der Versorgung d.S akademischen Hospitals, deS LazaretheS in der Turnhalle und deS Garnisons- lazarethes mit Verbandzeug, Kleidungsstücken und außerreglernevtSmäßigen Erfrischungen, eS steuerte derselbe nach Verbällniß seiner stets etwas knappen Mittel zu einer Sendung von Liebesgaben für unser heimisches 2. Infanterieregiment, besonders dazu ausersehene Mitglieder deS Vorstandes besorgten die Auskunftertheilung, den Briefwechsel an und für die unserer Stadt anvertrauten Verwundeten und Kranken (AuS der Nordd. Allg. Ztg.) Mit dem 1. Januar 1872 tritt auf Grund der Maaß- und Gewichtsordnung vom 1 . August 1868 die Einführung deö neuen Maaß- und Gewichtssystems ,ns Leben; m Anknüpfung hieran geben wir eine übersichtliche Darstellung der Orgsnssat on der ElchungSbehorden, so wie d Form und Abzeichen deS von ihnen geführten Eichungsstempels. m.^stabe" Das allgemeine Reichsstempelzeichen ist ein gewundenes Band.welche- die Buchstabe D. R. (Deutsches R ich) trägt: aus der Zeit deS Norddeutschen Bundes bestehen anstatt diese. Buchstaben die früheren N. D. B., welcher Stempel gle'chrallS volle Gültigkeit hat. Das Deutsche Reich mit Ausschluß des Königreichs Baye-n ist in 22 Jnspectron-b k qetheilt, von denen das Köngreich Preußen, entsprechend der Anzahl seiner 11 umfaßt. Jeder dieser B zirke führt seine OrdnungSnummer. welche über dem^anbe fitl)t, iJnfvectionSbeurk beareift wieder eine gewisse Anzahl von EichungSamtern, welche unter sich nan Die Gesammt-Einnahmen betragen . . fl. 49,265. 30 kr. die Ausgaben „ 49 041. 21 „ 11) 77,000 Stück Eigarren. Dies sind die bemerkenswertheren Thatsachen, welche wir aufzuzeichnen hatten. ordentliche Eomminar sur yuriiuu , Miyump OH'*» *** — -I Möge eS uns gelungen fein, in kurzen Zügen ein Bild von Dem Werke Mildthattgreir Wird in Frankreich zurückerwartet. Wre verlautet, werden Nlgra unv Fürst Metier- und Dateilandsliebe zu geben, welche die Bewohner unserer Stadt aus allen Gesellschaftskreisen und ihre nächsten Umwohner bethätigten. , ... orfr mn Wir schließen mit dem der Tiefe des Herzens entspringenden, wiederholten Dank für Alle, Alle, die solche Werke der Liebe durch die dargebrachten schweren Opfer zur schonen, Bernedignnq gewährenden That reifen ließen, wir schließen mit den heißesten Wünschen dafür, daß dem Vaterlande durch die glänzende Tapferkeit deutscher Männer und deutscher Junglmge em dauernder, in jeder Richtung segensreich wirkender Friede erfochten sein möge! 0,0 Der Vorstand. 8) ---- 9) 2,800 Krüge Mineralwasser, 13,851 Stuck in Summa. Die chirurgischen Instrumente und Apparate und die verabreichten Medicamente nahmen beiläufig fl. 1800. in Anspruch. , In den Baracken-Lazarethen, welche ausschließlich der Verwaltung deS Vereins unterstanden, wurden der Landesangehörigkeit nach verpflegt 1) 140 Hessen, 2) 649 Preußen, 3) 16 Bayern, 4) 25 Franzosen. 830 Personen zuiammen. und zwar während 20,949 Pflegetagen. , , Die Ausgaben für die Verpflegung der Verwundeten und Kranken und für diejenige des Au« Oberhessen. Die Ausführung der Eisenbahnlinie Alsfeld - HerSfelb, welche bereits seit Jahren prosectirt ist, soll dem Vernehmen nach jetzt verwirklicht werden. Die Concession zum Bau ist von dem betreffenden Comtte an die Köln- Mindener Bahn abgetreten worden, die bereits die staatliche Concession zur Aus- führung der nolhigen Vorarbeiten erhalten hat. — Dle Oberhessische Bahn will alsbald den Bau einer Zweigbahn von Salzschlirf nach Schutz auSiuhren, fallsl in AuSfübrung des Berlin-Frankfurter ProjecteS die Stadt Schlitz unberührt bleiben sollte. Die nöthigen VermeffungSarbeiten sollen in Kurze vorgenommen Darmstadt, 4. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 31. v. M. geruht: die Hauptmänner und Compagnie-Chefs Römhelv, von Hombergk zu Vach vom ^nfantene-Regrment und Otto vom 3. Infanterie-Regiment unter Genehmigung ihrer Abschtevsgesuche mit Pension zur Disposition zu stellen unv denselben die Erlaubniß zu erthetlen, die Uniform der activen Oifiziere zu tragen, den Lieutenant Anton vom 1. Za- fanterie Regiment aus sein Nachsuchen mit Pension zu verabschieden und demselben die Erlaubniß zum Tragen der Uniform der activen Offiziere m,t dem Abzeichen für Pensionäre zu ertheilen, sowie Den Lieutenant der Reserve Best vom 1. Neaiment aus sein Nachsuchen mit Pension zu verabschieeen. I Darmstadt. Das General-Postamt macht Folgendes bekannt: Die gewöhnliche Schlußzeit für die Annahme von Packeten ohne Werthangabe ist bei allen Reichs - Postanstalten von zwei Stunden auf eine Stunde vor Abgang der betr. Post abgekürzt worden. Bei Eisenbahn-Posten tritt, wie bisher, noch so^viel Zeit bimu, als zum Transport vom Posthause nach dem Bahnhofe erforderlich ist. Wien. 3. November. Wie die „Neue freie Presse" meldet, hat Baron von Kellersperg folgende Mmisterliste vorgelegt: für den Vorsitz im Ministerrath und er -gung p^sona^ 5 {r Da« Ministerium deS Innern v. KellerSperg, für das Finanzministerium Holzgethan, Unterhaltung der Verband- und Grfrifchunqsstation auf dem Bahnhof, rn weicher annähernd frllUnm des Freiherra v. Kellersperg d-Savomrl die Politik des Ausgleichs und beabstchilgl @on V-VhmngSgeg-nIiLnd-n und fonflfgen G-nußmiti-ln ragen einzeln- h-rv-r, d-r-n die Auflösung der Landtage von Boizmen, Mähren, Oberosterrelch, Krain, Galizien Aufzählung wir nicht unterlassen wollen. — nb ter Bukowina. ES find nämlich, soweit dies die Mittel des Vereins berührte, neben einer großen Menge Das amtliche Blatt veröffentlicht ein k. Handschreiben an Iber verschiedenste^ ^^oo^P^'d B Summe verbraucht worden , „ w Vice- durch GroßherroqlicheS Kriegsministerium und den Stadtvorstand Gießens zu Tbeil wurden, führt Denkschrift über die Rolle, welche er als Dkputirter Opposition, als U e Rechnungsabschluß ihren E.rzelnheiten nach auf, Rückerstattungen, ohne deren Gewährung die vräsivent der Regierung ver National-Vertheivigung und Minister deS auswärtigen^ ber herrlichen Aufgabe bis zu dem erreichten Endpunkte unmöglich gewesen Amtes der Republik bis zum Frieden von Frankfurt gespielt hat, veröffentlichen. sein würde. Aus den jüngsten Telegrammen von Utah zieht „DailyMewS" den Schluß, daß das Mormonenthum entwevcr bald zusammenstürzen werde, oder sein Hauptquartier abermals verlegen müsse, und zwar diesmal nach einer weit entlegenen Insel des Weltmeeres. „Die Cioilisat'on und die Eisenbahnen — sv'fahrt das vtui -------- -------------- ...... , fort sind selbst über Utah hcreingebrochen und können das Mormonen- i^osse gewordenen sehr bedeutenden Zuschuss« übernahmen wir die Verpflichtung, einen allenfallügea in lermalmeti. rumal va die Heiligen es niemals ertragen könn- Ueberfchuß an jene Kaffe znrückzuerstatten. lhiiM in kurzer O z * ® mbplt ,,, Villes Wenn wir auch nicht alle die Gegenstände, welche aus den vorgenannten Geldmitteln be- ttn, ihren Propheten gleich eintm 9e”,'ncm. ®erbkrE^tr hb 4 auf6 bit Stuft frfjafft wurden, bi« -usjUjähl-n »«mögen, Ihre Bafel umfaßt mehr e.18 200 Nummern, f» fühlen bina von seiner Würde und seiner Allmacht ah, und sobald er aus die ®*“'eLir un6 bod) atl>run6en, einige derselben des Jntrreffes wegen, welches |ie ba,bieten, »r>r,>rfuhren, tint« gemeinen Verbrecher« h-rabsänk-, würde die Illusion schwinden. Sem Mar. Beginnen wir mit den Erzeugnissen des unvergleichlich-n Fierß-S der Frauen und tvrerlod wurde »leOetdjt etwas fur^ tie MojmontSmu« thun, nicht ber Jungfrauen unssreroSt^dt^ v--schi-d-nst-n V-rbandgegenstLnde wurden angrfertigt und ,um seine Verurtheilung zu G-ldbutze unv Wrsangenseyasr. Geschenk gemacht eine Anzahl Kleidungsstücke und HauShaltungSmobilien der verschiedensten Art, und ferner 2) Wfi Die hösiernei MMdjIai versel .sNpelt. Die Be ......■ Ätz Pt’P Die blühen; 7 Die oul y)ru tiaedesselben ' W d-s Müennl, 9114 kllvas ■’i !i«t. bet 3"^> Mfl d-S NüM°l ' N-ii bgeicdnel W jft tann nod) die v< Wichte, weiche irr ,Illen die ur'P'Nlig» 8 Die Hbbe de idofo Gesien'iände i w der Gemäße 1)1 bin soll- Die ©runbla ie>'um Ißiatinlhbf al 1 Mzelesit iß und ' M leiten sich di« Seile gleich d )ssen Füllung mit . Der innne 3 ui genannten E.nhe l K — 1000 ®rar Die Durchiü sc'che Maane und ß 11) oder deren durch it mit Rücklicht auf det Liters, in der £ U i/z^iunb nur d Die neuen ei 1) Länge Die M^tze Azt, deßen Legü D>e Tirm? ii'theUrr Manien i Dü nitr kleineren fertigt. Die Mllllße fügender Siärf(, wische 8orm und i c,, Stempel nj^en a, «Wen drei ’’ *“ifa = O,rg Metzi 8 3) An mch Litern mii An 4) Troü ®(fonbete' ‘""V i"111«, ' 6d. .k nt irr 5neB N “ wr Alle- f®* t|H Vereins 7 B.e nt ne^ L ■ ^11 ii 51 v' ^gl - 7 rsllj"^' ä» 5 W’ „-.M* i' " fl flj W C ‘Mx» l» 4724) Dienstag den 19. December d. I., 9rachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die dem Va- leniin Heerdt und Ehefrau gehörige Hof- raithe, als: Flur Nr. oKlftr. ‘.osg 20 Hofraitbc auf dem Asterweg, flieht 13Vr kr. Reute, i/e60 27 Grabflarten daselbst, i/gea 3 Hofraum mit Stall das., 197O 3 Hofraum tMiststätte) das., meistbietend versteigert weroen. Gießen, den 4. November 1871. Großherzogliches Ortsflericht Gießen. S e m m l e r, OrtSgerichtsmann. 2 6) Ais Gewicht eüchett. Die neuen 1 (Sentigramm (C). Milligramm (M). 1 10 Gramme gefertigt. 4% Dis conto sind, wird der Inhalt 140 V, 1864r 2 5 5, 2, 5, 2, 5, 2, Braunschweiger 191/g Stadt Florenz 83*/g verrinnt, Weißblech von L.terZ haben gleichfalls Börsennachrichten. 4. November 1871. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 1 L = 7/8 oder O,873 Quart preuß. 1 Quart — !'/? 1J- Actien. Frankf. Bank 1353/4 Frankf. Vereins-Kasse 118 Darmst. Bankact. 437 Wien Bankactien 801 Galizien 2593/4 Oeet. Creditaet. 3033/4 oder 4 alten Scheffeln. Das Holz wird 1, 2 unv 4 Q -Meter messen wird. Der Tran'port Meter Inhalt, welcher tete Ab'tretung seiner Erbanspruche und Die vorgelegte Urkunde vor dem unterzeichneten Gerichte vorzubringen, als sonsten drese Abtretung und die Aechtheit der vorgelegten Urkunde als von ihm anerkannt angenommen, der ihm etwa zufallende Erbthell an die Erben des Friedrich Stumpf >U von Burkhardsfelden überwiesen und diese überhaupt bei Regulirung des Nachlasses der Ludwig Wehrum 1. Erben als seine Ber- 4518) Bei der Kasse der Großherzoglichen Landes-Universität werden bis Ende l. I. 103,000 fL zu Capitalanlagen disponibel. — Diese Summe wird in Beträgen von jeder beliebigen Größe gegen gerichtliche Sicherheit ausgeliehen, und können hierauf Reflectirende sich zu jeder Zeit bei der unterzeichneten Stelle anmelden. Gießen, im October 1871. Großherzogliches Universitäts - Rentamt. Schmidt. Hektoliter Inhalt. «... e. 2 Hec'vliter sind um 6 Metzen oder 20 L kleiner als die preuß. Tonne von 71/gCubiksuß nach Cubikmetern verkauft, und dienen zum Vermessen Meßrahmen von Fläche, während die dritte Dimension mit einem besonderen Stabe ge- 1 Klafter preuß. = 3V2 Eubik-Meter. und Veikauf von Torf geschieht in Kummten von 2 , resp. 4 Kubik- durch Aufsatzbreiter auf 3, resp. 6 Kubik Meter gebracht werden kann. 4723) Dem Philipp Brück, außerehelichem Sohne der verlebten Ehnrau des Ludwig Wehrum I. von Burkhardsfelden zur Zeit unbekannt wo < abwesend, wird auf diesem Wege eröffnet, daß sein seitheriger Bevollmächtigter r Le ° r 1 9} Stumpf HL von Burkhardsfe den mit Tod abgegangen sei, daß auch dessen Erben behaupten, daß er, Philipp Bruck, sammt- liche ihm an den Nachlaß der Ludwig Wehrum 1. Eheleute zustehenden Erbanspruche an ihren Erblasser abgetreten und die er- halb von solchem Befriedigung erhalten, und diese ihre Behauptung durch et ne Ur- lick Ihm ^unb f aU tt^Brück ^dar?m^Lesord^E Ä ^'^^Laeschäfte^ binnen drei Monaten von heute an scme dast Rechtsgeschäfte mit Jacob Alba ) den können. Lich, den 19. September 1871. Großherzogliches Landgericht Lich. Dr. Koch. Landger-Assessor. treter zugelassen werden. Gießen, den 1. November 1871. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher._____ L — O,59 Metze d. h. um 8/1Oo M größer als i/2 Metze. L = 1,45 „ d. h. um s/ioo oder 1/20 M. kleiner als IV2 Metze. Daher 50 L = 14'/2 Metze, d. b. um 5 L ober I1/2 Metze kleiner als der alte Scheffel. Letzterer verhalt sich zum neuen Scheffel wie 55 L zu 50 L, ober wie 11 : 10. 5) Für den Verkauf von Kohlen und Eoaks dienen Maaße in Kasienform von Vz< 1 und Geldaorten. 0. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 HoU. fl. 10 St. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 17‘/2—18ch'i>ß geführt. Die Anzahl ber zur Z4t bestehenben und zum Th U noch tn der C.nrichtung begriffenen Eichungsämter beläuft sich auf 878. M.t Hülfe d.eser Zahlen unb bes genannten Verzeuhn.sseS »irb es ermöglicht, bei vorkommenden Revisionen^ auf den UrsprungSort der geschehenen Eichung zurückzugehen. So würde z. B. das ZeichenHbedeuten: die EichungSinspection 2 - Provinz Brandenburg - 1 - Berlin, Stelle A. Ans Negenstände. wMi ibrem «ebrauche jn,r desaaderen Genauigkeit bedürfen, sag. Präcisian-gegenftande, wnd N'ben dem Gnbungestemvel in sechastcabiiqer Stern ali PräcisianS,eichen aufgeschtagen; derarteg« Gegenstände sind z. B. de, Mrdicinal- und die Münzgewickte und die hieher geböriaen Wagen; als solche werben ferner behandelt die Thermometer, Alkoholometer und die Gasmesser. Non jedem Eichamte werden nur solche Gegenstände geeicht, für deren Eichung ihm die Befugniß erthe lt worden. Der Umfang der Eichungsgeschäfte ist danach em relativer b ^. « richtet sich nach bet AuSbehnung ber von den jetveiligen Behocben beschafften Ausrüstung deS A. A. in Eichungsnormalen und sonstigen Apparaten. Die b-stehende Organisation der E'-chungSbehürden ist nun so getroffen, daß daS ElchungS- amt am Sitze der Jnsvection StaalS-EichungSamt ist und seine Befugn-sse unbeschrankte sind; dagegen sinbbh! Provinzial - Eichämter Communalanstalten , und bezieht sich ihr Betrieb nur aus ■&a"b'W^'nau'fn®™nb der neuen Maaß- und G-wi«t«-rdnung «lassen-, von der Nurm°,.Si»unq«e Eemmisston des Deutschen Reiches aurgearbeitet, E>cherenunq «ua> 1b. Jul, 1^b9 und d,e Nach ttaae , derselben , so wie auefüh'iech, Jnstruetwnen ;ut Sich-ednung enthalten di- Vorschrift n üd« da- Material, di- Form und d,e Stempelung der der Gechuug unl-rworf-nen G-aeustaud-. Als etwa- N-ue- und wohl da- Wütigste dieser Sichuug-«orsbn,len Mir die «.nfuhrung t« F-hl-rarLn.-n b-I-ichn-t w-rd-n, d. l>. die F-stfehuuq «on Abmachungen innerhalb d«,n d.e k-na- der Inhal, oder di, Schwere de- geeichten G-a,nst-ndeS «16™, de« Mehr oder W-nig-r °,°-n das Normal sich b wegen darf, um als -ichf-hir und ,m Verkehre julanlg ,u erfchemen. Man beieichnet daher auch den SichungSfebler mit .pilaillg« Abweichung od« Tol-ran, . Hiee,u » dann noch di. b-fond-r- Bestimmung durch das Reich-kan,l-r.Amt erlassen, daß ar Maaß, und Gewichte, welche im Verkehre gewesen sind und jur R-vision gelangen, die doppelte Abweichung gegen dsssa, s ri^ nun einmal nach den technischen Mitteln , di« -n, ^.nsiände mit den Normalen ;u »eralelchen, andererseits nach der pntheilung innerbüb beS neuen Syst mS gestattet nur «e Maaße unb Gewichte im Verkehr, deren Länae; Inhalt ober Schwere sich m Faetoren von 10 ober deren burch zehn theilbare Vielfache ausbrücken läßt. Die emzige Abweichung hiervon ist mit Rücksicht auf bas praklische Bedürsniß in ben fortgesetzten ^albirungen ber Heilung M Liters, in ber Halbirnng beS Scheffels unb beS Pfundes gemarfit tü.jrben; beShalb barf auch daS Vs-Pfunb nur diese Bezelchnung, nicht seine Gewichtsangabe in 25 J G tragen. Die neuen eichungSfäh.gen Maaße unb Gewichte |tnb hiernach folgende: 1) Längenmaaße: 1, 2, 5, 10, 20 Meter. 0,5, 0,2, Ofl Meter. „ Die hölzernen Werkmaaßstäbe unb diejenigen für Langwaaren muffen an ihren Enden mi Metallbeschlag versehen sein, eS wird bas Maaß an beiden Gaben unb unterbeut auf der Kappe gestempelt Die Bezeichnung Meter ist mit bem vollen Namen auszubrucken. 91 P 1 Meter = 3 2>/4" ober is/5' preuß. = 3,1&62' 1 „ = I1/2 Ellen preuß. 2) FlüsfigkeitSmaaße: 1, 2, 5, 10, 20 L(iter) } | V2, V«. Vs. Vie, Vn L- I 0,5, 0,2- o,t, 0,05. 0,02, L. Die Miuße sind aus Weißblech, verzinntem Kupfer- ober Messingblech ober au« 3mn ge- '‘in^i Stempeln nm oberen Rande, b-i g-- ,r-b.t,n^Maaäen ilsi der «öden mit 2 Stempeln jede Wthnaht mrt -,n.m Stempel J’« »«Men. D0 »!-- N-ln-r-n decimalen Maaße der Unterabtheilunzen de« L0--S werden in kan,scher Form bilben 1 Dekagramm ober 1 Neuloth (NL). Die Gewichte können bestehen au« Gußeisen, Messing, Argentan, Platin. Die gußeisernen Gewichte bis zum 1/2 Pfunb hinab besten eine inn-re Höhlung zur Justirnng mit Schrotfüllung; sie tragen ben Stempel auf bem Juftirpfrops. Die Gewichte von 200 G abwärts bis zu 1 G sind Scheibengewichte, welche, wen» sie ans Messing bestehen, mit Knopf versehen sinb; sie werben, wie bie größeren Gewichte, au« Messing. auf bet Kop'stäche unb bem ©oben gestempelt. Die gußeisernen Scheibengewichte von 2<>0 100 unb 50 G sinb ohne Justirhöhlung unb werben nur durch ben Eichpfrof justirt unb auf Actien. 5% östr. F. St. E. B. 3941/4 Lombard. Bahn 1983/4 Ludwigsh.-Bexbaoh 196 Maxbahn 1431/» Bayer. Ostbahn 145 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Act. 178 Oberhessen n 79>/z Prioritäten. 3°/0 öster. Stsb.-Prior. 585/s 3°/0 öst. s. Lombard 793/4 3% Livorneser 36 V2 50/g Toscaner 56‘/4 5% Elisabeth.-Prior. 8P/2 do. II. Emiss. 79>/4_________ Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 693/4 Nassau 25 fl. 42 40/o bayr. Präm.-Anl. 1121/« Ansbacher 7 fl. 12 40/0 badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose 693/4 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 363/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 78 1858r Prioritätsloose 188 1860r Loose 875/8 daher Vs Quart — V7 , . ,, 3) An Fässern, welche nur für den Weinverkauf eichpflichtig nach Litern mit Angab. der Zehntel eine. L-l---b-st,mmt. 4) Trockene Hohlmaaße: 1, 2, 5, 10, 20, 25, jo, iuu u. J | V2, Vt, Vs. Vi6 10,5, 0,2, 0.,. O.os L. Die Maaße können verfertigt sein auS Schwarzblech, lack rt ober aenüqenber Slärke, Kupferblech unb Holz. Die decimalen Theile des koniiche^orm und dürfen nur^auSl.Meta^/abricirt fern. b,r Flmsigkei.Smmr^ W™ Hohlmasse wlrden auf Jem oberen Rande dr.imal, auf.ber Verbindung zwischen der äußeren Wand m dem Boden dreimal unb auf der inneren Bodenflache einmal gestempelt. 100 L sind 1 Hectoliter ober 1 Faß. 50 L _ i/2 „ ober 1 Scheffel. 1 L = 0,29 Metze preuß. ober nahe V3 Metze. Weetieei. Amsterdam k. 8. 985/g Augsburg k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 96Vs Brüssel k. 8. 923/4 Hamburg L 8. 87i/4 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1175/fl Lyon k. 8. 9O3/8 Paris k. 8. 903/fi Wien k. 8. 991/8 ditto m. 8. — ditto 1. 8. — 4733) Ein Famil'enlogis ist zu ver- miethen und sogleich zu beziehen. Mühlgasse Nr. 72. g Wollene Bettteppiche, vorzüglichste Qualität, habe bei der letzten Versteigerung eine größere Parthie wenig und nicht gebrauchte gekauft, und gebe dieselben zu billigen Preisen wieder ab. I. Rothenberger, Lindenplatz. KeirMiethLMgeu. 3619) Eine Wohnung im Vorderhause, sowie Lagerraum, zu oermiethen ___________E r n st Pitt bau. 4731) Ein möblirtes Zimmer zu ver- mielhen in der Nöle des Bahnhofs bei Bahnmeister Binnecker. : 4627) In dem H e ß'schen Hause (Reichen- sand Lit. C- Nr. 95) ist der obere Stock vom 1. Januar 1872 an zu oermiethen. Auf Wunsch kann Stallung mit Remise und ein großer Theil des Gartens mit abgegeben werden. Auskunft ertheilt Georg Heß (in demselben Hause, 1. Stock.) 4534) In Lit. A. Nr. 161 vor dem Wall- thor ist ein freundliches, möblirtes Zimmer zu oermiethen. I Mirmn-Anlkihe der SIM Mailand von 1866 in Obligationen von 10 Franken, | garautirt durch den gcsammten Grundbesitz und die directen und indirecten I Steuern der Stadt Mailand. | Ziehungen am: 16. December, 16. März, 16. Juni und I ’ 16. September. I j | Prämien von: Franken 160,000, 30,000, 30,000, Q 10,000 re. Jede Obligation wird mindestens mit JO Franken zurückbezahlt. Zu haben bei 'allen Bank- und Wecbselhäusirn des In- und Auslandes | I k zum Preise von Francs 10 = Thlr. 2. 20 Sgr. = fl. 4. 40 fr. = fl. 4 I | Oesterr. Währ. Silber. (4732) I immiiihiiiii । iiiwiinin ii i kzsb» 4525) Dienstag den 5. December d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause die dem Johann Georg Faß dahier zustehende Flur-Nr. I/708, 43 ÖKlftr. Hofraithe in den Neuenbäuen, gibt 3 st. 36 fr. Rente, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 23. October 1871. GroßherzoglicheS Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann il Cöln-Gießener II Vermiethung von Erzlager- Plätzen auf Bahnhof Gießen. 4736) Am 13. November 1871, Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Bahnhofe Gießen 4 neu angelegte Erzlagerplätze an den Meistbietenden verpachtet werden. Die Bedingungen können auf dem Vüreau des Bahnhof - Jnspectors zu Gießen eingesehen werden. Wetzlar, den 2. November 1871. Der BetriebsJnspcctor: Sluyterman van Langem ep de. Arbeitsversteigerung. 4702) Donnerstag den 9. November I. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die Planir- ' arbeiten des Vicinalwegs nach Garbenteich !(Gemarkung Dorf-Gill), veranschlagt zu 2171 st., öffentlich in Accord gegeben werden. Dorf Gill,, den 3. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill. I. A.. K. Schön, Bezirksbauaufseher. H a u s b a u. 4729) Die zu Erbauung eines Gemeindehauses in Garbenheim erforderlichen Arbeiten für Maurer, Steinhauer, Zimmermann Dachdecker, Klempner, @Ia|er, Tisct ler, Schlosser und Anstreicher, sowie die Mate- rialien-Lieferungen, veranschl. zu 2561 Rthlr. — sollen nach hier offenliegendem Kostenanschläge mit Bedingungen in Accord gegeben werden. Offerten hierauf sind spätestens bis Donnerstag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, an mich abzugeben. Krofdorf, den 4. November 1871. Der Bürgermeister: C o l n o t. W e g e b a u. 4728) Die Erd- und Planums-Arbeiten auf der Lahnstraße bei Garbenheim, veranschlagt zu 1752 Rthlr., sollen Donnerstag den 23. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, dahier verdungen werden. Krofdorf, den 4. November 1871. Der Bürgermeister: C o l n o t. Arbeitsverfteisterung. 4727) Mittwoch den 8. l. Mts., ' Nachmittags um 2 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei die Lieferung von Blechsch'ldchen zum Nummeriren der Gebäude im Ort, veranschlagt zu 33 fl. 24 fr., wenigstnehmend in Accord gegeben werdend Alt-Buseck, am 3 November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. Wagenbach. Fasselstier-Verkauf. 4712) Dienstag den 7 d. Mts., Nachmittags 2 Ubr, soll ein gemeinheitlicher Fasselochse, 2’/4! Jahre alt, schwer, gut gehalten, auch zurj Zucht tauglich, unter den im Termine be-! tannt gemacht werdenden Bedingungen, auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier öffentlich meistbietend versteigert werden. Lollar, den 3. November 1871. Heilgebotenes. Chines. Haarfärbc-Tinrtur stellt leicht und dauerhaft die ursprüngliche Haarfarbe schön schwarz, braun oder blond wieder her, ä Carton 25 und 127z Sgr., stets vorräthig bei Carl Frech. (4395) 4521) Lachs-Forellen, geräuchert zum Roheffen pr. Stück von 9 bis 12 fr., Englische Speckbückinge, pr. Stück von 4 bis 8 fr., in neuer Sendung empfehlen I. A. Busch Söhne. «25) Ofenkohlen, 1. Qualität, bei Abnahme von mindestens 10 Ctr. zu 41 fr., 25 Ctr. zu 40 fr. pr. Ctr. franco an's Haus geliefert, empfiehlt Gießen, Klein-Lindener Chaussee, Jacob Kahl. Das Lager befindet sich am Bahnhofe. Bestellungen nehmen die Herren Emil Fischbach, Seltersweg, und Metzgermeister Georg Sack, Wallthorstraße, entgegen. 4519) Patent - Korksohlen, gegen kalte und nasse Füße, mit Wolle und Roßhaaren, empfehlen bestens I. A. Busch Söhne. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. 4620) Kinder- und Puppenwagen Geißler.empfiehlt Emil Pistör. Vermischte Anzeigen. 4735) Mit Hinweis auf unsere Veröffentlichung in Nr. 253 und 255 d- Bltts. theilen wir mit, daß der Ausschuß für die zu errichtende Fortbildungsschule durch Zutritt der mitunterzeichnetcn Mitglieder des Stadlvorstandes verstärkt worden ist, und daß Aumeldunaen von Schülern durch ihre Eltern oder deren Stellvertreter bei Lehrer Müller und Gemeinderathsmitglied Nagel geschehen können. Mögen jedoch solche Anmeldungen alsbald stattfinden, damit der Unterricht wo möglich in den nächsten Tagen seinen Anfang nehmen kann. Gießen, am 4. November 1871. Vogt, Bürgermeister, Berg, Haustein, Nagel, Mitgl. des Stadtvorstandes, Albach, Neallehrer, Freiensehner, Mitpr.-Vikar, Müller, Lehrer. Ungarische fl. 100 Prämien-Loose. 4567) Diese Loose, von der König!. Ungar. Regierung garantirt, gehören unstreitig zu den sichersten Lotterie-Papieren. Ziehungen: am 13. November, 13. Februar, 13. Mai, 13. August. Haupttreffer: fl. 250,000, 200,000, 850,000, 100,000 u. s. w. Jedes Loos muß mit mindestens fl. 108 gezogen werden. Die Gewinne erleiden feinen Steuer-Abzug. Diese Loose sind bei allen Bank- und Wechselhäusern des In- und Auslandes zum jeweiligen Tages-Cours zu haben. Geschäfts-Verlegung. 4698) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß sich mein Geschäft seit dem 1. November im Hause des Herrn Otto Freund in der Neustadt befindet und empfehle eine schöne Auswahl der neuesten Lampenarten, sowie alle dazu nöthigen Bestandtheile. Auch halte ich von heute an gutes Petroleum und Cigarren und alle sonstigen Spenglerartikel. Reparaturen an Lampen werden schnell und billig besorgt. Gustav 'Rühl, Spengler. Z I. Buch, Seltersweg, empfiehlt fein reichhaltiges Lager in Muffen, Boas, Manschetten und Pelz-Mützen aller Art, z. : Iltis-, Bieber-, Bisam-, Astragan-, russische Kanin- u. s. w.; auch Jagd- und Reise-Mützen; ferner sehr elegante Knaben-Mützen in großer Auswahl. 4731) Soeben ist erschienen und steht von dem Unterzeichneten auf Verlangen franco gratis zu Diensten Musikalicn-Catalvg von von Wilhelm Erms und Ä. Schwelm. Sämwtliche in diesem Cataloge verzeichneten Musikalien sind in mehrfacher Anzahl vorhanden und weiden von uns, um einen raschen Absatz zu erzielen, zu den noch nie dagcwesencu außerordentlich herabgesetzten Preisen Buchgafse 3 in Frankfurt a. M. verkauft. Wilhelm Crras, Buchgasse 3. S. Schwelm, Haaftngasse 11. Mailänder Iv-FrcS.-Prämien-Loose versendet ä Rthlr. 2. 20 Sgr. (in Partien mit Rabatt) Meier Schwarzschild, Zeil 38, Frankfurt a. M. $ Turnverein. Generalversammlung im Darmstädter Haus Montag den 6. November 8 Uhr Abends. Tagesordnung: Vorstands- und Turnrathswahl. Der Vorstand. 4681) Zum sofortigen Eintritt wird ein braves Mädchen im Gail'schcn Hause in der Neustadt gesucht. zt(i79) Abgängige Pferde werden angekauft in der Veterinär-Anstalt zu Giessen.! 4665) Ein Hausbursche zum sofortigem Eintritt wird gesucht. Näheres bei der! Exped. d. Bltts.j I 44730) Mädchen, wplähe ans der Schule entlassen sind, können unentgeldlich das Rahen und Flicken erlernen. Näheres Selters- bcrg Lit <« tz,^..'0eokn