Preis vierteljährig 1 st. 12 kr. mit Bringcrlvhn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 fr. OitKtmr Alytigtr. Erjcheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Eanzleiberg Lit. B- Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt siir den Kreis Meßen. Dienstag bcn 7. März Nr S« kennzeichnen, Vie unfehlbar Frankreich einst zur blut'-gen Ä Ä Thrancn üb« da«^ Schicksal Frankreich« - lttä. , begleitet von ab n, den F ede chluß als eine Harle, grausame Maßregel der Deutschen zu nach der anders- t'.ow"hitt anwesend- Genera *n,n8„nfehlbar Frankreich einst zur blutigen Rache anfeuern werde Familien, buMmister, die höheren Staac« . Cc6 Filtden« zu siel zogen ein Verfahren vor, ** 0- ~ - des Jahrhunderts von nichts Anderem alS Blutvergießen schlimmsten Phasen eint« Barbarismus, den wir aus der Civilisation verbannt . Wallenstein oder Tilly würden eben so wie Bismarck und 'Moltke gehandelt haben. Die Deutschen scheinen nicht weiter vorgeschritten zu sein als zu dem Standpunkte, den ihre Dorvater wahrend des Arolodiloihränen, d-uen man es anmerkt, daß sie mch, aus aufrtchbger Sym> pathie sür den einstigen Alliirten, sondern au- A-rger und Mißgunst über du Ersvlge der deutschen Waffen und deutschen Diplomatie so reichlich stoben- „Die Frieden-bedingungen - sagt „vailh Telegraph" sind hier mit größtem Kummer und Bedauern empsangen worden. Wir empfinden es als e n müthigung, die wir mit allen anderen europäischen Nationen «heilen, dasz wx ebenso machtlos, wie wir waren, die Katastrophe zu verhindern, sein werden, um dem unvermeidlichen Unheil der Zukunst vorzubeugen. Da« strenge Verfahr . Deutschland- dem zu Boden geworfenen Frankreich gegenüber ist einer der trau- rtgst.n Wendepunkte in der Beschichte. C“ - »•' «-*» .«»ü.tdtrn Unterhändler, per Kiftgssucht in Europa thatsachlich ein Ende zu machen. 7 _ ’ u ' ... n,A.4>i bnlt mir n Dr Wie groß die Last ist, welche unserer Postverwaltung aus der Besorgung der Correspoudenz der in Deutschland internirten kriegsgefangenen Franzosen erwächst , mag u. A. daraus entnommen werden, daß allein an Geldern mittels Postanweisung, welche aus Frankreich durch Vermittelung der schweizerischen und belgischen Postverwaltung an die deutsche Reich-post überwiesen sind, bisher tu Summe von 4 Millionen Francs zur Auszahlung gelangt ist. . Die deutschen Friedensbevingungen lassen t>ie englische Presse durchaus nicht zur Ruhe kommen. Sämmtliche Journale scheinen sich verschworen zu Erfolge erkannt werden. . Dem Hochstcommandirenden d-S 10. ArmeccorpS, General v. VoiglS-Rhetz, unter dessen Obcrbesehl das braunschweigische Contingent so ruhmvollen Antheil an den Kämpfen in Frankreich nahm, ist da- Ehrenburgerrecht von der Stadt Braunschweig verliehen worven. ..... . Wte es heißt, wird der Kronprinz nicht gleichzeitig mtt dem Kaiser nach Berlin zurückkehren, sonvern, wie vor dem Kriege, so auch nach Beendigung des- selben ve.-r Höfen von Karlsruhe, Stuttgart unv München einen Besuch machen, um vaS »hm über Vie süvveutschen Truppen anvertraute Commanvo in Die Hanl) der betreffenden Souveräne zurückzulegen. Dem Vernehmen nach liegt es in der Absicht des Oberbefehlshabers ter deutichen Truppen, zur Lösung der Frage über nolhwcnvige und wunschenSwerthe Aknverunaen in der Ausrüstung und Eqaipi.ung de« BundeSheereS nach dem Kriege eine aus allen deutschen Contingenten zusammengesetzte Commlsston einzu- 30jährigm Krieges cinnahmen." Der „Standard", ter seinen Gefühlen in einem bitterbösen, gehässigen Artikel gegen Deutschland Lust macht, stellt letzterem ein sehr düsteres Prognosticon. Indem Deutschland Elsaß unterdrückt und Frankreich beraubt" — schließt da« s'ranzvsensreundliche Blatt seine lange Epistel — „unterdrückt es si» selber und raubt der nächsten Generotion die Hauptgarantien der Freiheit. Die militari, fchen und politischen Rathgeber des Kaiser« wußten dies ohne Zweifel sehr wohl, aber ihr Interesse ist ras Interesse de« Hofes, nicht das ter Nation. ES ist (ein Uebel in ihren Augen, daß das deutsche Parlament seiner Privilegien beraubt, die kaiserliche Macht bis zur Grenze de« Despotismus vergrößert, die militärische Politik nnd die Ueberlegenheit einer militärischen Kaste bestätigt und immerwährend erkalten werden. Aber ihr Gewinn iss ihre« Landes Verlust, und, schwer wie ganz Europa durch diese Frierensberingungen leiden wird, dürf e außer Frankreich fein Staat so viel leiden als Deutschland, und sogar Frank- reich seiber mag sich eher von seinen Verlusten erheben al« Deutschland von dem ruinirenden Einflüsse seiner Errungenschaften." / * («tfßrn 6. März. Sicherem Vernehmen nach können schon jetzt die inter- nieten französischen Offiziere und Mobilgardisten, wenn sie auf ihre eigenen Kosten reisen, in die Heimath entlassen werden. Viele werden wohl hiervon Gebrauch ^^^Mafttz°'°3. Ma?z' “soeben ist folgendes Ausschreiben des Bischöflichen Ordinariats an die Herren Geistlichen «pedirt worden: „Wir °r"°rv"°n, °aß zur Danksagung sür den wieder hngestellten Frieden ,n allen Pfarrkirchen de: D»e.ft ein Dankamt mit Tedeum und Festgeläute am Vorabende und Tage selbst gehalten werde. An einem darauffolgenden Tage soll em Requiem sur die in Folge de« Kriege« verstorbenen Gläubigen gehalten werden. Die Bestimmung de« Tages überlassen wir den betreffenden Herren Pfarrern, welche sich entsprechenden Falle» mit den Ortsvorständen keßhalb verständigen werden." V BcrltN. 3. März. Dieser Tage ist hier ein Eomite hervorragender Per- iönlichkeiten zu Dem Behufe zusammengetreten, sür Ernst Moritz Arndt in Kurzem !in nationale« Denkmal in 'unmittelbarer Nähe von Berlin tn der en stehenden Lillenstavt am We,lende der Residenz, zu errichten. Auch soll daselbst cm Arndt platz und eine Arndtstraße angelegt werden. Die von der hiesigen Börse begonnenen Zeichnungen für die Invaliden- stiftuna de« deutschen Handelsstandes haben einen reichen Zuwachs durch eine von Der Füma Robert Warschauer u. Eomp. bewirkte, für 20,000 Thal« geltende 'an® DK Leistungen der Eisenbahnen während de» nun beendeten Kriege« sind flam kolossale. Die Mobilmachung Dir gesummten Norddeutschen Armeen er- ftlgte in den zehn Tagen vom 16. bis 26. Juli, der gesummte Ausmarsch Der Deutschen Aeliv-Armcen in Der Linie Trier-Landau dagegen ”>13 bi« " Tagen, Io vaü bei Ver Stärke Vieser Armee von mindestens 600,000 Mann, du ver chiedcnen Deutschen Bahnen (von Venen inveß nur 3 Hauptbahneri tn eijfrr Reibe in Betracht kommen) per Tag eine Beförderung von mindestens 42,000 bi« 45,000 Mann haben bewirken müssen. Dazu kommen Dann noch Du enormen Transporte von Geschütz, Munition, Pferden und Material, wobei zu bemerken ift paß bi« 1870 eine halbe Batterie oDer eine E-cadion als Die reglements- mäßige Belastung eines vollständigen Eifenbahntrains erachiet wurde, wie daß da» 1 2., 5. und theilwe.se auch das 6. preußische Armeecorps bis zur fron- zosischen Grenze nicht nur aus 80 bis 120 Merlen d-rangesührt, sondern zugleich auch für diese mehrtägige Eisenbahnsahrt Mann und Roß habe, »«pflegt werden müssen. In dieser wahrhaft wunderbaren Schnelligkeit d« Mobilmachung wie der Actionestellung Der Armee muß eine Der Hauptbedingungen Der errungenen Bestellungen auf den Gießener Anzeiger befaßen" ben 8anb$oftboim entgegen gmominen. 1Äbwtn, „Ich. bei der Ewedilwn «bd.Im iaffm, ,,d°IU» «»s.ib-n für bcn M°«t -Mrj ju 2» fr. UnterfAtif ) $ £(t FrikdenSftter in Berlin ward in großartigster, erhebendster Vftife begangen. Seit gestern Mittag sind sämmtliche Quartiere der Stadt in fieberhafter, freudigster Aufregung, einzelne Straßen durch den 5>a88en' un'p Fahnenwald förmlich verdunkelt, überall wird neu« Schmuck an den Hau «n angebracht, die Vorbereitungen zur Illumination vervollständigt. H-u" sammelten sich schon in früher Morgenstunde zahlreiche Gruppen auf der Lrndenpromenade nd lr d m königlichen Palai«, von Viertelstunde zu «'»telstunde vermebr n sich die Haufen, statt de« Morgengruße« tonte Die Frage bmuber u ।?«UJ«. „1, nfftcieKe Bestätigung de« Friedensabschlusses schon da? Mitten tn Dem Geschiebe n st p '.ch eine auf ein außerordentliche« Vorkommn ß deutende Bewegung.'"Was ist geschehen? Ein ,ung« Turner ist da« Reiterstandbild e« a en ibriR 9Cer vergnügt herabzuschauen scheint auf den StegeSjubcl seiner Enkel, hin- Aarrab lohnt den kühnen Jüngling für fernen sinnigen E nsall. JHttt enseite W e« l l Uhr geworden und an die Rampe te« tönigHen «^loffe« mBl: eiine«'aroffe ’ 0 : sie bringen die Prinzessinnen de« konig ichen Hau ft« mit ihren ' ...... hirr anwesende Genera- 6. März. ..... M. Mit 546 gegen 107 Stimmen sind die Friedensbedingungen von d« französischen Nationalversammlung angenommen. Der Friede ist also r. n Icmmcn gesichert, nebenher beweist die große Majorität, welche für Den Fr eren Xt, daß das Friedensdedürfniß ein allgemeine- und daß, wenn e« ter ,,a - S Nation möglich gewesen, früher ihre Ansicht in Der Kriegs- und Frieden«, rage kund zu thun, die Dietatnr Gambe.ta-- längst veinichtet worden wäre. Auch schöpfen wir au« ter obigen Abstimmung von Nimm die beruhigende Uc^rztugung, daß Die Rachegidanken, die man so allgemein Den 8”niDftn bieftt nicht lange anhalten werden. Wenn die überwiegende Mehrheit der Franzosen schon jetzt ihren Widerwillen kund giebt gegen den Krieg, gegen Die- jenigin die ihn herausbeschwonn sowohl, al« gegen diejemgin, die ihn nach Der Vernichtung der Armee fortgesetzt, so ist nicht abzusehen, woher spater unter noch viel ungünstigeren Eonjuneturen dir Kriegslust ter Franzosen kommen fcDte, Wenn da- sranzösische Volk ten Ausschwung ferne« Handel« und seiner Jndustne aufrichtig unfirebt, Dann w'rv eS auf ein so abenteuerltcheS Unternehmen, Vas neue Deutsche Reich mit seiner Million Streiter zu zertrümmern, nicht wiever verfallen. Mir werven de-halb Den Frieden aller Wahrscheinlichkeit nacy recht welche die Kaiserin^ als Zeugen ver Proclamation De- Frieden- zu sich hpfobien bat Eine Batterie ver Garve-Artillerlk fährt am Lustgarten auf unv befohlen hat. Schlag 12 Uhr öffnen sich Vie Thore des und die eingeladenen Herrschaften, sämmtlich in ffialaunifßrra, treten auf S)?^mhpn hinaus Lautlose Stille lagert auf vcn versammelten Tauscnven, welche vi^e kräftige Stimme veS Generals v. Hahnenfelvt mit Ver. Derfrsung VeS feiikrtirhtn Ö- learammvd vurchvringt. Es lautete: „Versailles, 2. Marz. Der Kaiserin-Königin in Berlin. Soeben habe Ich Ven FrievenSschlutz rattsicirt, nachdem er schon ^ae!ern tn Bordeaux von der Nationalversammlung angenommen ,st. «an.r.iw ........................- So weit ist also ö« lag in der Macht der preußischen «.cht। Kampfe . 0 Theilen und der Opftrsreudigleit te« a™, .... — SU te«^ unverguiwi ep-n v 6ttrfd)aarin bat überall unsere Unternehmungen w-'ch-- -- »ur 1» «ewiß mach.^taß w.r^in dem Nest Laterlan^e Bief(n Ehrenvollen Frieden in feiner Gnad, gelingen T Stil -US allen Teilen Deutschlands von S,äd,en Gemeinden Un. uäten Dm äufīܫ ,1’ 1 m?aM' 3« Anfang fanden sich nur sehr kapiteln, Kollegien, Corpora.ionen, Gilden, Ver ininGesellschaft n^u d ein^lm SruwnmX".“* "7 7* T6 ""Ehrten sich dieselben. Die sämm Personen überaus zahlreiche BeglückwünschungenundD.°Wff«7«g-ganaen de n Rnbe. ^' 7 " fc™ Trmmp bogen hindurch. E- fanden keine Diese allseitig wiederhallende Zustimmung, welche das vedeutunaSvolle Ereiamü sich udK» aS ™ 7» mit? ‘ T ®?,«0,,«fo®a»wn ankam, t>a e7 W°"°u7 di-V°ttsmä?en 'eilig'dttFlkchl^ erhob 25. Febr. Wilhelm. Telegraphische Depeschen. Besonder. 733) AO' der Firma F dahier, das v (ingekiift mor li-be gläubiger ihre Forderung Gü!e bestimmt' den 1 Dorr Qnjuaidben m «artigen bei 3 scheinenden CI dem Beschlüsse werden erachtet Dieser Term nitiver Wahl e Zahlungen f mur an den vo ten Privatsccre geleistet werden Casjet, den ‘ Mniglich. Ber bi8) Dienst. 3?< loll aus dahies win Weber, (S Hosraithe; Klar Ar. M 3 °htlich meist, G'eßen, den Grohherzo Semn 1/211 Dann ioö(n im Distr ff ?■ d- Lda. X; ifal |,U>W 20 * " ^Hausx/^ LL ®le6e*>. den i Die Mutige Nummer des preußischen Staatsanzeigers bringt nachstehende Danksagung des Kaisers an das deutsche Volk: „In Folge meiner Proklamation, durch welche ich dem deutschen Volke nach der Wiederherstellung des deutschen Welches die Annahme der Kaiserwürde kundgethan habe, sind mir bis zur n uesten , 3 M M »• Sa ,«h,ll ds'» "« der 7j.Ki '*«f,id,t zu 1HUN, und zählen auf den patrio- uschen Eifer aller Einwohner von Paris. v ,cffitienC 3°Ur,Ulr taCeil lehr l-bb-ft die Gewalttha.en, deren Opfer bezeichnet^wurden. ^^-lhauf.n als preußische Offiziere evft6(n3>icarC 111 S-stern nach Bordeaux abgereist; Favre wird ihn interimistisch + Paris, 4 März. Alle Blätier rathen zu Ruhe, Arbeit und Eintracht um da» f^no wieder zu Kraft und Wohlstand kommen zu lassen. ' fs h $ie meldet, daß auf Verlangen der großen Hande -Hauser Oufaure einen weiteren letzten Ausstand von einem Monar für alle Handelseffecicn gewahren werde. 1 aut Eine Division der Lolrearmec wird nächstens die Garnison von Paris ver- 777 9C®'ffe Anregung macht sich in einigen FaubourgS bemerklich, doch 77 777nßrmr8Ct7®0 8e|lcn "No man hofft, daß die Aufregung ohne mil^ tanfcbe Maßiegiln aufhoren werbe. ö M ~ , ' , , y _ ' ....... —ir *'**|P»| XUIUU«uyuucu. — Der Dnilv Ic e9rnp6 berichtet ferner, daß die deutschen Truppen bei dem Durchmarschiren unter dem Triumphbogen ein lautes Hurrah erschallen ließen. Da» ausgezeichnete Benehmen der OccupaticnStruppen wird allgemein anerkannt. Die Militärbauden spielten auf dem Eintrachtsplatz. ^»««roanoen (=.7( ^arim,n3'.n7är7 Mitternacht hat die Räumung der Forts begonnen. Die Haltung Bell-villc s ist beunruhigend. Belleville und Chapelle sind oufge. fordert worden, mit Tagesfrest die Waffen abzuliefern. Die Pariser Garnison Bala» “7 h B-lag-rungSzustand nicht wöchentlich aufgehoben. Der Palast Bour.on wird zum Empfang des Parlaments vorbereitet. Alle Ucbunas- lager sind aufgehoben. u ,n„n △, Stuttgart, 4. Marz. In den Reichstag wurden gewählt: in Stuttaart Muller, in Heilbronn Gobbelt, in Eßlingen Keßler, welche sämmtlich der national- liberalen Partei angehören. △ Wien, 2. März. Der VerwaltungSratb der Creditanstalt hat heute be- schlossen, bei Der nächsten Generalversammlung zu beantragen, daß nach Hinter- legung von 10 Procent des Gewinnes in den Reservefonds eine Superdivibenbe von W/2 Gulden per Actie vertheilt werde. „ △ ^ März. Die Rückkehr der interuirten Franzosen wird am näch. ten Mittwoch, 8. Marz, beginnen. Um jedoch den Eisenbahnverkehr nicht alliu sehr zu ftorrn,, wird dieselbe in nicht allzu großen Transporten vor sich gehen 4 ... △ Paus, 3. März. Der specialberichtcrstatter der Daily New« schreib! über den Abzug der Deutschen aus Paris: Im Anfang fanden sich nur sehr wenig nUluJfllier em. nnrh unb n/u4t tnboil nx. ... rrs- c “ “ Die sammtlichen Es fanden keine beson- _ A$öürb,eaU^ 41 März- Beim Bischof Dupanloup versammeln sich moraen etwa ^30 Legitimisten unb Orleanisten, um, wie es heißt, über eine ? beibkn Linien zu berathen. Heute Moraen 3 Udr fnnh ^U^on, ter mS* -""" «NS8 des Pr.»a e.genthum« auf See in Kriegsfällen eine europäisch An 2ng zu geben. Delbrück hat diesen Vorschlag günstig ausgenommen Wenn dieser Vorschlag von den Unterzeichnern de» Friedens angenommen sein wird soll er der Zustimmung der übrigen Machte unterbreitet werden. Holland soll auch eine internal,anale Convention vorgeschlagen haben zur näheren B-stimmuna der 6*. äääMI 83KÄ*w «- △ Bordeaux, 3 März. Rochefort und Raue haben ihr Mandat nieder- gelegt, weil sie eine Gebleisabtietung für ungesetzlich halten. /^ Bordeaux, 3. März. 4 Uhr. Die „Liberte" sagt: „Seien wir über. “nb J'*9cn 16 Ccr Regierung, daß, wenn sic noch zwanzig Tage außerhalb Pans b -.be, es dorr neue Juni,age geben werde. Rente 51.90 steigend in Folge cer herrschenden Ruhe. 1 oo»ge △ Bordeaux, 4 März. 3 Uhr 15 Min. Der „Siecle" beffätiae d.s das Administrativpirfonal der Assemblee die Anweisung erhielt, sich bereit zu S t«, Bord-aur zu verlassen. - Die Prüfung der Wahlen der Prinzen von Orleans stehen hcute auf der Tagesoibnung. Von Montag an sind keine Sauveconbuits mehr für R^nbe nach Pans nöthig. — Die Jnternirten in der Schweiz wer- den nächste Woche, unter Gestattung von Deutschland, ihren Rückzug nach Frank- reich antteten. 4 Uhr 30 Min. Die „Liberte" versichert • dabe die Absicht, eine große National Anleihe in Loosen .iufzuleg'e^ Die Trance" theilt mit, raß ein auf diese Anleihe bezüglicher Vorschlag noch heu-eln d» Ber- sammlung gemacht werde." - Die „Gironde" zeigt an, dafi auf Bekebl ä die Kriegsgefangenen am 1. März von Pau abgeganäen ffnd „ »ourg.« zu begeben, wo sie zu d'en deutschen 0 ' ^ ,' w7den^ ^är^L^ in‘£rnirt + 4- Marz. (Offic.) Der Text der Friedens-Präliminarien lautet: Zwischen dem Kanzler des Deutschen Reiches, Herren Grafen Otto von Blsmarck-^chonhausen, versehen mit den Vollmachten Sr. Majestät des Kais rs von Deutschland und Königs von Preußen, dem Minister des Staates und der auswärtigen Angelegenheiten Sr. Majestät des Königs von Baiern, Hrn. Grafen Otto v. Bray-Steinburg, dem Minister Der auswärtigen Angelegenheite n Sr Majestät des Königs von Württemberg, Herrn Baron August v. Wächter dem Staats-Minlster unb Präsidenten des MinisterratheS Sr. königlichen Hoheit des Herrn Großherzogs von Baben, Herrn Julius Jolly, als Vertreter des Deutschen Reiches einerseits und andererseits dem Chef Der Exekutivgewalt Der französischen ^epuvUk, Herrn ThierS, unb dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten ?errn ^ulcd »avre, Vertreter von Frankreich, nachdem die Vollmachten der veiben contrahirenben Parteien in guter und richtiger Form befunden, ist verein- Fr"den°'zu "d'icm" wtt "bjuschließenden Mm 5ranFreid> verzichtet zu Gunsten des Deutschen Reiches auf alle aeifhnptpnffi a UnD Absitztitel auf Die Landstriche östlich von Der nachstehend bc toM öon^ahenom^16 ^bidungsl.nie beginnt an Der Nordwestgränze des Can- Ven westlichen Gränren^? ^^khcrzogthum Luxemburg, folgt nach Süden bpn M Mn Der Cantone von Cattenom und Thionville, durchschneidei Montagne und°R^ncou Westgränze der Gemeinden von Montois, 8a woreen war. ?w,e der östlichen Gränzen der Gemeinden St. Marie welch?« T ;„*-rJberührt die Gränze bes Cantons von Gor e und Dnnin, 1 ^nc'6et JanS8 der Gemeinvegränzen von Vionville, Bouxiöres 6 ^7fUDuE|1hd,tn' »l». südlichen Gränze des Arron .ff ”cn‘8 ”c" Eva,-au.Salm« bis zur Gememde von P-ttoneourt von welcher sie -wischen n0 ,d,C umfaßt, um dann weiter dem Kamm der Ber.k Ä" 6cr S- ll- und dem Monk.l bis zur Gränze des Arrondissements m ®” b0 t9JU. f0‘8.tn. b!f ,m Süden von Garde. Die Scheidungslinic folg, !* 8« ® Deutsih, h *'« Ü' s 8 MOb * Oil "e%rl tr Wionol, 11 beult hinter, "rtivibtubt b am nach, Dicht allzu d gehen. D< schreibi /ehr vknig iamaullchtu ftint btson. */ h erhob H Die ®l «grijtn. Der Lail} taarftirei ilüMantn [ begonnen. |inb ausgk- r Garnison ben. Da : Hebung«. । deutschen hnn abgr. imfeß vci SerialkD tutfötn in Mtn ter t General en Mionen Opfer )t Difoiffl nlenviAisch Eintracht, m großen 11 für alle )anl ver- flüb, doch ohne Bill- tat nietei' i wir nbei- außerhalb it in Folge tätigt, taj eit ju hol' on Orleav« aDtcontoül -weij vel' 114 5»’f’ x Cuern« it „ JröDcrrt 3 ta D»' ftbi M-'* 64 ui i» 2. W» gch wcrgrD ’jfioi ter ortentli^ ßtravlaht .schlag F Kt gfffell»^ n fl8 tiefer " [ffg übbatterien von Paris. Originalzeichnung von F. Kaiser. — Vor und um Paris (Schluß.) Von Georg Hiltl. — Die Helden der Arbeit. (Schluß.) Roman von M. Schlägel. — In den Vogesen. Von Dr. Karl Stieler. — Schlachttableau des letzten großen Ausfalls vom 19. Jan., vom Marlyaquäduct aus. Während des Kampfes gezeichnet von W. Friedrich. — Die Riefenkanone Sainte Valerie aus dem Mont Valerien, am Tage nach der Uebergabe des Forts nach der Natur gezeichnet von W. Friedrich. — Am Familientifche: Eine Kircheninschrift im Elsaß. — Aus den letzten Tagen der Belagerung von Paris. — Erklärung in Sachen Kutschkes. — Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'fche Unio.-Buchhhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. HAASENSTEIN& VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition«, in Frankfurt am Main, grosse Galhisstrasse 1, im 1. Stock. Hamburg, Neuerwall, 50 ; Berlin, Leipzigers trasse, 16 ; Basel, Steinen berg, 29; Wien, Stadt, Neuer Markt, 11 ; Leipzig, Markt, 17, Königshaus ; Stuttgart, kronprinzstrasse, 1 B ; Zürich, Elsassergasse, 1 ; St. Gallen, Obere Grabenstrassc, 13; Genf, Place du Molard, 2. tibnljrlTUtljc Arlrllldjdft für Matur- und ijrilliunhr. 739) Sitzung Mittwoch den 8. März, Abends <« "M»n Kn «i» M ftA »or S *•“« 6of, Jf* Von Cassel ankommend : ■ Güterzag Personenzug mit Pers.-Bef. Personenzug Schnellzug I. II. III. CI. II- HL CI. I. II III. CI. I. II. III. CI. "Vorm. Nachm. Nachm. Abds. 1121 1214 416 73t Main - Weser - Eisenbahn. Nach Cassel abgehend : Güterzug mit Pers.-Bef. Personenzug Personenzug Schnellzug I. II. III. CI. I. II. III. CI. I. II. III. CI. I. II. III. CI. Vorm. Vorm. Nachm. Abds. 86 932 445 728 Nur von Marburg kommend : Gemischter Zug mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. Vorm. 515 Nur bis Marburg gehend : Güterzug mit Pers.-Bef. I. II. III. d. Abds. H13 Von Frankfurt ankommend : Güterzug mit Pers.-Bef. Personenzug I. II. III. CI. I. II. III. CI. ' Vorm. Vorm. 723 917 Güterzug Güterzug Personenzug Schnellzug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. I. II. in. CI. L II. III. CI. I. II. Hl. CI. I. II. III. CI. Nachm. Abds. Abds. Abds. 430 720 940 1053 Nach Frankfurt abgehend : Gemischter Zug Güterzug Güterzug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. Personenzug mit Pers.-Bef. I. II. HL CI. I. II. III. CI. I. II. III. CI. II. 111. CL • Vorm. Vorm. Vorm. Nachm. 521 7 1131 17 Personenzug Schnellzug 1. 11. III. CI. I. II. III. CI. Nachm. Abds. 426 739 Von Deutz (Köln) ankommend: Personenzug Personenzug Personenzug I. II. III.IV. CI. I II. III. IV. CI. I. II. III. IV. CI. Vorm. Nachm. Abds. 1123 35u 1035 Köln - Giessener Eisenbahn. Nach Deutz (Köln) abgehend: Personenzug Personenzug Personenzug I. II. III. IV. CI. I. II. III. IV. CI. I.II. III.IV. CI. Vorm. Mittags Nachm. 615 12 440 Von tSa 1 zsch 1 irf ankommend: Gemischte Züge mit Personen-Beförderung I. II. III. CI. Vorm. Vorm. Abds. 645 1115 720 Oberhessisehe Eisenbahnen. Nach »Salzschlirf abgehend : Gewischte Züge mit Personen-Beförderung I. II. in. CI. Vorm. Nachm. Abds. 832 ] 38 7 45 Von Gelnhausen ankommend : Vorm. Nachm. Abds. 1057 410 715 Nach Gelnhausen abgehend : Vorm. Vorm. Nachm. 710 1140 445 Nur von Nidda (Bad Salzhausen) kommend : Vorm. 650 Nur bis Nidda (Bad iSalzhansen) gehend: Abds. 8