lia.“ r,™itr,a6inbä SiSjM al, f 'M *. 'n der "°-t za 7^ kmn tin ^R°um &rt,trfork'rt, ^''tdervnkauf ^nssr unter ,ble ^ebition co ernzusenden wird ein >chen Hause m mlung. miß: ’ Vorstand. wigr für L Mts. beginnt i’Aneitcn und '^nt iamtn, rollen, werden , Lindenplah. cnr.cn Logis tut Breis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen nierteljährig i fL 27 Er. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit AuS. nähme Montags. Expedition: Lanzleiberg Ltt. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Sieben. Nr. 238. Sonntag den 5. November 1871 Bestes,«ge» auf den Gietzener Anzeiger Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate November und December zu 40 fr. Amtlicher T b TTI an in in Betreffend: Die Ableistung des Verfassungseides im zweiten Halbjahr 1871. Gießen^ am 30. Oktober 1871. Da» Grohherziigliche Kreisamt Gieße» an die Großhersoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie an alsbaldige Erstattung der vorgeschriebenen Berichte und bemerken, daß die Ableistung des Verkassunaseides den ein- für allemal festgesetzten Tagen stattfinden wird, nämlich 9 -versa,,ungseides Freitag den 10. November, Vormittags 10 M»r dem Negierungsgebäude zu Giessen und 9 9 ' dem Rathhaus zu Lich. Mittwoch den 15. November, Vormittags 10 Uhr, Politischer T d e i l. lc Lkbensver- *t unter gün* i tätigen gt* Fen und Um* n bittet man L. an die n. Wlt. n ßeben- tem Hem d. Loa. rrn in Gießen b. Zllnmrr) ifnhir. 2obn. i jur Annahme ju jeder über t Lumda Idirn- * eil®* _ mtl'-be« jviS 'tr» i" t Die Finanzlage Frankreichs. Die französische Regierung hat in diesen Tagen eine Uebersicht gegeben über den Betrag der von den deutschen Behörden erhobenen directen und indirekten Steuern, sowie über die Requisitionen und Verluste aller Art, welche durch die deutsche Okkupation den Franzosen zugefügt sind, wonach sich die von den Can- tonalcommisstonen festgestcllte Höhe der Verluste in den von der deutschen Armee besetzt gewesenen 33 Departements auf 821 Millionen Francs beziffert. Wenn man dieser Summe die bereits gezahlten 1500 Millionen Francs Kriegsentschädigung, sowie ferner die bis zum 1. Mai nächsten Jahres vertragsmäßig zu zahlenden 650 Millionen hinzurechnet, so haben die Franzosen durch die Deutschen bereits einen Verlust von drei Milliarden oder rund 800 Millionen Thalern erlitten, und zu diesen ungeheuren Verlusten kommt sodann noch die wahrhaft furchtbare Schuldenlast, welche die Kriegsentschädigung, sowie die französische Kriegführung auf die Schultern der Franzosen geladen hat. — Frankreich hat bereits jetzt schon nahezu zweihundert Millionen Thaler allein zur Verzinsung seiner Schulden jährlich zu zahlen. Rach dem 1. Mai 1872 ist Frankreich ferner verpflichtet, noch wettere 3 Milliarden Francs (800 Millionen Thaler) Kriegsentschädigung zu zahlen, so daß einschließlich der oben berechneten 3 Milliarden und der 300 Millionen Francs oder 800 Millionen Thaler Zinsen, welche gleichfalls bis zum 1. Mai 1872 vertragsmäßig gezahlt werden müssen, die Franzosen mithin einen dritten haaren Verlust von 1680 Millionen Thaler sich anzuschreiben haben. Damit aber nicht genug; berechnet man die Schäden, welche die Pariser Commune anrichtete, und dte Kosten, welche die Ausrüstung und Erhaltung der französischen Truppen erfordert, so darf man im Ganzen den finanziellen Verlust der Franzosen auf mindestens 9 Milliarden Francs oder 2400 Millionen Thaler schätzen. — Eine so ungeheure Einbuße von materiellen Kräften muß allerdings Frankreich verhin- bern, für die nächsten Jahre abermals eine übermüthige Kriegspolitik in Scene zu setzen, zumal wenn man bedenkt, daß das Domänen- und sonstige Staatsvermögen durch dte früheren Regierungen schon so gut wie aufgezehrt ist, die Eisenbahnen ausbkutendeu Monopolgeffllschaftkn überliefert worden sind, das Communalvermögen in Rente verwandelt, also die Steuerkraft jedes einzelnen Franzosen auf eine wahrhaft furchtbare Weise angestrengt werben muß, um zu verhindern, daß der Staats- credit Frankreichs nicht zu stark erschüttert wirb, und ein allgemeiner Staatsbankerott ausbricht. t Die Erklärung des Kaisers auf die Immediateingabe der deutschen Bischöfe wegen der vermeintlichen Verletzung der Rechte der katholischen Kirche, wonach der Kaiser auch in Zukunft darauf halten wird, daß in Preußen jedem Glaubensbekenntnisse das volle Maß der Freiheit zu Theil wird, welches mit dem Rechte Anderer und mit der Gleichheit Aller vor dem Gesetze verträglich ist, wird der clerikalen Agitation keinen Einhalt thun, denn die Bischöfe wissen sehr wohl, daß ' die Glaubens- und Gewissensfreiheit der Katholiken nicht im entferntesten von der Staatsgewalt gefährdet ist, daß es sich vielmehr nur darum handelt, den reichs- fttndlichen Bestrebungen der Centrumsfraction entgegen zu treten. Um noch dieser letzteren Richtung hin Erfolge zu erzielen, ist eine ganz andere Taktik erforderlich, als diejenige, die katholische Bevölkerung in Bezug auf die Aufrechthaltung der Rechte des katholischen Clerus zu beruhigen. Man kann den Einfluß des Clerus brechen und eine wirklich freisinnige Politik auf dem Gebiete der inneren Politik । befolgen. Es ist immer bas alte Lied, was wir singen müssen: man befreie1 Vlt oon dkr Kirche, führe die obligatorische Ctvilehe ein, gesunde Steuer-1 reformen herbei u. s. w., und die Wühlereien der Clerikalen werden ihre Wirkungen auf die Massen verfehlen. Unsere Clerikalen sind ungleich praktischer als unsere Rationalliberalen, die weit mehr ihre politischen Doctrinen und deren Geltendmachung als die Befriedigung der Bedürfnisse der großen Mehrheit des Volkes im Auge haben. Wenn die Bestrebungen der Regierung ferner wie zuvor m erster Linie auf die Befestigung des Militarismus und die Verstärkung der Kapitalsmacht hinauslaufen, dann werden allerdings die Clerikalen leichtes Spiel haben; diese werden sich um so leichter den Schein geben können, als handle es $ m?-,- en blos um ^ic Befreiung des Volkes von dem schwer drückenden Alp des Militarismus und des Kapitalismus. — Man gebe daher unserem Staats- leben einen humaneren Character, man werde vor Allem gegen die ärmeren Gesell- chaftsklassen gerechter, und man wird den Einfluß der Clerikalen nicht mehr zu furchten haben. v • .. t Trotzdem die offiziösen Zeitungen uns fast alle Tage die FriedenSbüra- schäften aufzahlen, welche wir durch den letzten Krieg gewonnen haben sollen, scheint doch nicht blos den konservativen, sondern auch den liberalen Reichstagsfractionen eine gewisse Scheu anzukleben, an dem Militäretat und dem Militärwesen des deutschen Reiches überhaupt zu rütteln, denn selbst der schüchterne Versuch des ^"Konservativen Oberstlieutenant Blankenburg, eine Agitation gegen die dreijährige Prasenzzeit bei den Fahnen einzuletten, hat die entschiedene Mißbilligung der con- ffrvanven und nationallibcralen Partei erfahren. Blankenburg möchte dte Präsenzstärke auf 5/g Procent der Bevölkerung (auf 333,000 Mann) beschränken, wodurch eme Ersparniß im Militäretat von 10 Millionen Thalern gewonnen werden würde. So wenig nun auch für die eigentlichen Ziele einer gesunden DolkSpolitik in der J. tlttarfragc den Sturz des Militarismus — gewonnen wird, so darf doch die Bedeutung einer solchen Ersparniß für die Culturentwtckelung des deutschen Volkes nicht gering angeschlagen werden; bleibt doch die Hauptsache bei den hier tn Erwägung kommenden Momenten immer die, daß eine größere Herabsetzung des FriedenSpräsenzstandes als die von Blankenburg vorgeschlagene gar nicht erreicht werden kann. Richt nur, daß sämmtliche Fraktionen des Reichstages einer Herabsetzung der Dienstzeit unter zwei Jahre entschieden entgegentreten würde, auch der Bundesrath würbe dieselbe einstimmig ablehnen. Dagegen dürsten sich die Regierungen von Bayern, Württemberg, Baden und der meisten kleineren Staaten, vielleicht mit alleiniger Ausnahme von Mecklenburg, für den Vorschlag von Blankenburg gewinnen lassen, falls er die Zustimmung der Majorität des Reichstages fände, und selbst die preußische Regierung würde sich in diesem Falle nicht der Erwägung entziehen können, daß der aus den Neuwahlen im Jahre 1873 hervor- gehende Reichstag aller Wahrscheinlichkeit nach aus Elementen zusammengesetzt sein wöchte, mit denen eine mehr als zweijährige Dienstzeit unter keinen Umständen zu vereinbaren ist. In jedem Falle muß die Volksvertretung schon jetzt gegenüber der stetigen Vermehrung der Steuer- und Militärlasten, auf eine Verminderung des Friebensstandes hinwirken, will sie sich nicht der Gefahr aussetzen, daß der Punkt der Agitation in der Militärfrage ganz außerhalb des Parlaments verlegt wird; hat das deutsche Volk einmal erst die Ueberzeugung gewonnen, daß seine Volksvertretung im Großen und Ganzen nichts weiter als ein gefügiges Werkzeug in Den Händen der Bundesregierung ist, dann hätte freilich der Reichstag allen Halt in der Nation verloren und die auf Abschaffung der stehenden Heere überhaupt gerichtete Bewegung möchte alsdann Dimensionen annchmen, die einer gesunden Entwickelung unserer politischen wie socialen Zustände äußerst gefährlich würden. Anderseits müßte eine für die Wehrkraft "Deutschlands ungefährliche i, baß, wenn die noch aus-Idem Patriotismus der mecklenburgischen Stände sei Vie Hoffnung gerechtfertigt, v Elsaß.Lothringen erst voll-,vaß diese R^orm-Derhandlungen zu einem gedeihlichen Ende geführt werden. Der auch nicht allgemeine Zufriedenheit herbeisühre, ihr doch Vie Anerkennung nicht M der andere. Der Confi Bei der zwecken Lesung erklärt sich Frhr. v. Ketteler (Baden) gegen den Eine derartige Verfaffungs< heitsstand, welcher ausgezeichnet set, nach. Nur ein Drittel der Armee von Paris Oie Regierung wird, wenn man sie dazu zwingt, von den aus den Bestimmungen Vermischtes. lmNch,i Terstej werde versagt werden können. (Beifall rechts.) Prof. v. Treitschke. Wenn die mecklenburgische Regierung wirklich den guten Willen habe, den ihr der Bundescommiffar unterlegt, so muffe sie den Antrag Herabsetzung der Dienstzeit unter den heutigen noch immer unsicheren Verbältniffeu! Bei dem aufrichtigen und ernsten Willen der mecklenburgischen Regierung und bei Europa'- der öffentlichen Meinung da- Gefühl geben, daß, wenn die noch aus-Idem Patriotismus der mecklenburgischen Stände sei die Hoffnung gerechtfertigt, stehenden Neusormationen in Hessen, Württemberg und Elsaß.Lothringen erst voll-.vaß diese Rckorm-Derhandlungen zu einem gedeihlichen Ende geführt werden. Der endet und der Frieden überall mehr gesichert erscheint, Deutschland im Stande ist, Regent des Landes gehe den Weg, den ihm Pfl cht und Recht vorschreiden, und den Impuls zu der so heiß ersehnten allgemeinen europäischen Abrüstung zu geben, bei gehöriger Ruhe der Parteien werbe die Sache sich so ordnen, daß, wenn sie nöthigenfalls sie zu bictiren. Eine sofortige Herabsetzung der Dienstzeit, mindestens -x aber eine Reducirung der Friedenspräsenz ist das einzig möglich- Mittel, das fast ganz geschwundene Vertrauen wieder zu kräftigen, Handel und Wandel aufs neue zu beleben; die Stärkung des Militarismus aber muß schließlich Freiheit und verständliches fordere. M „ „ , Westpfahl rekerirt über verschiedene, denselben Gegenstand betreffende, Peti- über den Belagerungszustand ihr entstehenden Vollmachten Gebrauch machen, um Honen aus Mecklenburg mit vielen tausend Unterschriften. zu verhindern, daß die Nation auf eine unwürdige Weise über eine so ernste An« Der mecklenburgische Bevollmäch-igte, StaalSmin ster v. Bülow, erklärt, er gklegenheit getäuscht weede. — ThierS hat am vergangenen Dienstag die Kriegs- feit.) Ein Schema für Alle sei nicht nöthig und nicht gerechtfertigt. (Oho!) Die Regierung in Mecklenburg stände aus dem realen Standpunkt der Politik, wie sie die Reich-verfaffung hinftrlle. Der Antrag sei schon zweimal abgellhnt worden, und er sei nicht im Stande, die Zustimmung seiner Regierung zu dem» selben au-zusprechen. Nachdem der Minister sich ebenfalls über die mecklenburgischen Zustände verbreitet, schließt er mit der Erklärung, daß die Vorbereitungen zu einer Reform der Verfassung in Mecklenburg soweit gefördert seien, daß darüber den jetzt zusammentretenden Vertretern des Landes Mcktheilung werbe gemacht werben. mit Freuden begrüßen, schon um bas lebenvige Denkmal an die traurigsten Erinnerungen unserer Geschichte, daS wir in Mecklenburg sehen, Hinwegzuräumen. Der Antrag sei ein Erforderniß für die Erhaltung der Ruhe und Sicherheit im Lande und im ganzen Reiche. Es sei schon ganz richtig erwähnt, baß bie verbündeten Regierungen baS Princip des Antrages für Elsaß-Lothringen anerkannten, man werbe doch aber ein tapferes deutsches Volk nicht schlechter stellen wollen, al- jene Sohne Frankreichs, welche Deutschland erst wieder gewonnen werden müssen. WaS für Elsaß-Lothringen gelte, habe doch gewiß auch Giltigkeit für das Geburtsland Blücher's und Moltke's. (Beifall.) Allerdings hatte diese Bestimmung gleich in bie Verfassung ausgenommen werden müssen, allein man wollte bas Werk der Einigung nicht erschweren, man hielt es eben nicht für möglich, daß eine so veraltete unv verrottete Staatsform, wie bie Mecklenburg's, sich noch länger halten könne. (Beifall.) In Mecklenburg gebe es zur Z-it weber einen Staat, noch weck es *dn direktes sei. Der Schluß der Debatte wirb angenommen. Wiggers als Antragsteller nommen. Paris, 3. Nos. Das „Journal ofsiciel" veröffentlicht eine Note, welche 2) Erste und zweite Berathung des Antrags Büsing (Güstrow), Büsing sagt: Die Regierung kann nicht gestatten, daß man Frankreich durch Gerüchte beunruhigt, denen zufolge bie Armee schlecht untergebracht, schlecht genährt und Krankheiten ausgesetzt wäre. Das amtliche Blatt bementirt diese Gerüchte ent' (Rostock), Poppe (Strelitz), Dr. Porfch, Westphal, Moritz Wiggers und Genossen auf Annahme des vorgeschriebenen Gesetz Entwurfs, betr. die Volksvertretung tn den Bundesstaaten. Der vorgeschlagene Gesetz - Entwurf bestimmt tn seinem einzigen §.: „Hinter Art. 3 der Verfassung dcS Deutschen Reiches wird als besonderer Artikel folgender Zusatz angenommen: In jedem Bundesstaate muß eine aus Wahlen der Bevölkerung hervorgehenbe Vertretung bestehen, deren Zustimmung sei in Baracken untergebracht, nach Art der preußischen Armee, aber die Baracken bei jedem LanveSgesetz und bei der Feststellung des Staatshaushalts erforder- seien geheizt und alle Voikehrungen für die Bequemlichkeit und den Unterricht der Wohlstand ganz vernichten. Es sind neuerdings mehrfach Fälle vorgekommen, in welchen deutschen E.sen- । bahnarbeitern, welche von Agenten für den Bau von Bahnen in Rußland geworben worben, nach ihrem Eintritt in Rußland die Pässe von diesen Agenten, an- ' geblich der Controle halber, abgenommen worben sind. Dies gibt den betreffenden Arbeiter gänzlich in die Hand des Agenten, da ein Austritt aus Rußland ohne Paß unmöglich unv die Erlangung eines neuen für diese Leute mit großen Schwierigkeiten und Kosten verknüpft ist. Die Arbeiter können daher nicht dringend genug vor diesen Manöoern gewarnt werden und es dürfte in ihrem eigenen 3nten(fe liegen, die mit den bezügliche Agenten abgeschlossenen Contracte wenn möglich dem nächsten Consulate bei ihrem Emtritt nach Rußland zur Einsicht vorzulegen, damit diese- in den Stand gesetzt werde, ihnen gegen W.derrechtlichkeiten seitens nach Prut-6 sie lechzen. auch das llnaat.'anb ermannt sich. und der EleruS ist recht fleißig. Schaeffle meint — die Deutschen stürz' ich. solche Wirthschaft — na die rächt sich. lich ist. (Bolbatcn wären getroffen. Der Präsident der Republik und der Krieg-minister Büsing (Güstrow) rechtfertigt den Antrag , der nicht den in den einzelnen begäben sich fast täglich nach dem Lager, um sich zu vergewissern, ob die in dieser Staaten bestehenden Wahlmodus abändern solle, sondern nur etwas ganz Selbst- Richtung ergangenen Befehle ausgeführt würden. Das „Journal ofsiciel" schließt: fabrik. Auch dieses war nicht zu retten und brannte total aus, so baß heute nur auf, überliefere sie ganz der Parteifluktuation im Reichstage. Er könne vielleicht noch die Mauern stehen. Ein Theil des baranstoßenben Holzlagers auf dem Zim- für den Antrag stimmen, wenn tn denselben ein auf allgemeine direkte und geheime merplatze ward verkohlt. Nach 8 Uhr entstand unter der zahllosen Menschenmenge Wahlen bezüglicher Passus Aufnahme fände. (Aha!) — Dr. Reichen-perger wo- eine förmliche Panik, als die Dampfkessel des Maschinenhauses plötzlich heftig zu tieirt seine Abstimmung für den Antrag, dann wird derselbe in namentlicher Abbrausen begannen; zum Glück waren Vie Ventile vorher durch die Feuerwehr stimmung mit 185 gegen 88 Stimmen angenommen. geöffnet worden. Een Feuerwehrmann, Der aus der Höhe herabstürzte, ward Schluß 5 Uhr. Nächste Sitzung Sonnabend 12 Uhr. Tagesordnung: verletzt. Dritte Lesung des Gesetzes über den Reichskriegsschatz, erste und zweite Lesung de- f Berlin, 2. November. Deutscher Reichstag. 13. Sitzung.' Präsident Gesetzes über die Einführung des Freijügigkeitsgefetzes in Bayern und Württem- Dr. Simson eröffnet die Sitzung um 12'/^ Uhr. Am Tische des Bunbesraths: birg unv Baden, Petitionsberichte, Wahlprüfungen. Delbrück, v. Pfretschner v. Bülow, v. Mittnacht, Hofmann u. A., spater Fürst München, 3. Nov. Gutem Vernehmen nach wird der englische Gesandte Bi-marck. am hiesigen Hofe, Sir Henry Howard, abberufen und durch einen Geschäftsträger Der Präsident zeigt an, daß die Interpellation de- Abg. Jacobi unv ersetzt. Genossen, betr. das Versicherungswesen, in der nächsten Sitzung beantwortet wer- Wien, 3. Nov. Baron v. KellerSperg, welcher mit der Neubildung des den wirb. Cchinets beauftragt ist, arbeitet, wie von gut unterrichteter Seite verlautet, gegen* Auf ver Tagesordnung steht: wältig ein Piogramm aus, welches er dem Kaiser zur Genehmigung vorlegen 1) Dritte Lesung der beiden Gesetz-Entwürfe, betr. die Maßregeln gegen wirb. Die Frage, wer in das neue Cabinet eintritt, werde erst nach der Annahme die Rinderpest und die Gotthardtbahn. Dieselben wurden ohne Debatte ange- ees Programms durch den Kaiser zur Erledigung kommen. Den 2. Michelstadt unt s*s Einmaleins. In der Deutschen VolkS-Ztg. befindet fich fslgeudes der Agenten beizustehen. . . - . Die Prager „Politik" ruft ver verfassungstreuen „Bande" zu: Ein General eine Verfassung, noch einen Monarchen in modernem Sinne; werde der Antrag her und einige Henker für Böhmen! Laßt auch gleich einige Schnellgalgen mit angenommen, so würden die Großherzoge von Mecklenburg zwar nicht mehr so einpacken, damit J)r nicht erst später darum zu tclegraphiren braucht. Wir sind abs.lut herrschen, aber mächtiger und gesicherter sein wie heute. Die jetzigen Zu- Manns genug, Eure Generale eben auch noch zu verdauen. Furcht floßt uns stände könne eine gesittete Nation nicht ohne Erröthen betrachten. (Beifall.) Stim- wever ein Generalshut noch ein Belagerungszustand ein. Böhmen ist ein Land, men Sie für den Antrag, und Sie werden dem Radikalismus eines feiner kräftig* in de« k. k. Generale recht viel stuviren können, denn es gibt hier so viele — sten Agitationsmittel aus den Händen winden. Der BundcSrath habe feine Stel- Krivosie, so hat er doch andere militärische Reize, Vie einen echten Militär recht Augenblick zweifelhaft sein. (Lebhafter Beifall.) lüstern machen können. Es ist uns gleich, ob Ihr uns einen Hckven von Magenta Dr. Windthorst gegen den Antrag. Derselbe treffe nicht nur die VerfaffungS- oder von Solfeiino, von Königgrätz oder von Eattaro oder den furchtbaren Mann zustände in Mecklenburg unv Lippe-Detmolv, sondern in allen deutschen Staaten, von Rakovica beschere» werdet. Einer Vieser Herren ist uns genau so lieb roie nach ihm müßte auch das Wahlgesetz zum preußlschen Landtag abgeändert werden, Den 29- I hier, Karl Petr I Denielt I Georgine Couife Den 31- I baren den 16. ü Deine! I Ludwig W, e Frankfurt, 3. Nov. Gestern Abenv, kurz nach 7 Uhr, ertönte Feuerlärm, weist nochmals darauf hin, daß die Spitze des Antrags sich nicht gegen den Groß- Die Holzfchneidefabrik des Herrn Ziem auf der Hanauer Landstraße stand in Herzog, sondern gegen die mecklenburgische Ritterschaft wende. Flammen; das Hauptgebäude war wegen mangelnden Wassers bald ein einziger "" 1 ‘ - Flammenhrerd und unrettbar verloren. Im Verlauf einer Stunde verbreitete sich Antrag aus Competenz- und Nützlichkeitsgründen, das Feuer auf ein dicht varanstoßendes zweites Gebäude, Die Herrsche Cigarren änverung, wie sie der Antrag bezweckt, hebe jede Garantie ver Einzelverfassungen Schlachtfelder unv so viele unberücksichtigte strategische Puncte, daß es sich lohnt, lung zu dem Anträge noch nicht genau präcisirt, und Der Reichstag habe sich vor die Strategen von Rakovica auch mit Böhmen vertraut zu machen. Böhmen ist leichtfertigen Beschlüssen zu hüten; allein hier, wo ein ganzes Volk mit seinen ein Land, wo k. k. Generale erstaunlich viel lernen und gar manche heilsame Wünschen hinter dem Reichstag steht, wo es sich um eine Frage handle, die, ein- Lection bekommen können. Ist es auch nicht so geartet, wie die venkwürvige mal abgeworfen, immer wieder von Neuem kommt, könne Der Reichstag keinen E*S* I <{ sei überrascht worden von Der Begründung dieses Antrags, den er als eine erheb- schule von St. Eyr besucht und den dortigen Mannöoern beigewohnt. Der Prä- liche Verfassungsänderung ansehe. Er könne sich nicht überzeugen, daß die sub- sioent hat nun an den General Henrion sowie an den Commanvanten der Anstalt jective Auffassung der Zustände Mecklenburgs durch die Antragsteller genügen könne. Briefe gerichtet, in welchen er di>s.lben über den Ausfall der Manöver unv den eine Aenderung ver Verfassung vaselbst herbeizuführen. Znten änverten sich unr Unterricht ver Zöglinge beglückwünscht und namentlich Deren DiSciplin unv Ge- die Ansichten wechselten. Der Antrag aber gehe noch viel weiter, als Vie Herren yorsam lobt, vollen. Eine Verfassungsänderung an sich sei eine sehr ernste Sache, nachvem , eben erst in Folge großer politischer Ereignisse Die Reichsverfassung in's Leben ge treten fei. Die Verfassungsänderung, um welche cS sich hier handle, sei eine tiefgreifende, die Compctenz des Bundes auSdehnende. Je größer das Recht des Oesterreichisches Reiches selbst sei, desto mehr habe man Veranlassung, die Emzelverfaffungen zu hübsche Einmaleins-, stärken, und dieselben nicht nach einem allgemeinen Schema zu formuliren. (Heiter- : Besondere ■ Ai I ins einem von chte am 1. d. | ün AWckasi 4714) ft hg | Mldet, welche b Gichen" führt, BW unb ihr, .Der Gesellschc I Octobtr resp. 1. I ^anb heg Unterne I Bierbrauerei. Die Zeitdauer 11 feifgeiet Wer 1871ab DasGrundcapj I N'gtausend Z Jie Generaloer » «8 te ISi (Sou; terä | te? rtz? Lahrer SSti »,S"S, ah und ivrrd jie'etojito«1 Mitthcilullg^' Den 28. 1 Mg^undHei ] Denselb 1213.10^.3 | Den 29. Zohannes Pitzer Den 30. I Bürses zu Röd | geworben den 28 | Den 1.3 dahier, alt 55 2 Den 2. 5 I meister dahier, c «»b.i .. ‘"«Jtfeitijt, D, **■. unb i. *' e,»ii flt t(" gvitn , 1611 «»trag ta6 tie et,. !8nta aatr^nmtn hQt" wollen, al, °?"dr° müjftn. ’uttaö Geburt-, ’füimaunj M f< M iöerk d-r tQ6 tint so ver. 04 länger halten ltn Staat, noch °trdt der Antrag Mr vicht wehr so D e jetzigen Zu« (8■* rn< r-i» ®<* i4i«tt ”11 tll(, Siri*11 * ■btr qn» e, aber w« 1 .. w Umm1®1 ” '"‘SS 5 *"■'*£ *-A W’ ft“* Wechsel Amsterdam k. 3. Oberhessen 79'/2 1864r 139 Der Confirmationsunterricht für die Knaben und Mädchen der evang. Gemeinde beginnt Donnerstag den 9. November. Braunschweiger 19 Stadt Florenz 83 */8 105 1173/4 903/8 903/g 100i/8 Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Borsennacbrichten. 3. November 1871. Frank f. Frankf. Darmst. 3. 985/, 8. 993/4 3. 105 8. 96 V8 8. 925/8 3. 871/4 G. Landmann. Dr. Seel. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. m. 3. 1. 3. 4 o/v Aetien. Bank 13 61 /2 Vereins-Kasse 118 Bankact. 435 Grünberg und Kaufmann dahier, Heinrich den 7. September. r d i g t e. Aetien. 5% östr. F. St. E. B. 3961/4 Lombard. Bahn 202 Ludwigsh.-Bexbach 196 Maxbahn 143V4 Bayer. Ostbahn 145 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 178 Literarisches. Lahrer Hinkender Bote. Eine Auflage von 75,000 Exemplaren ist eine so bedeutende, daß tie höchst selten von irgend einem Buche erreicht wird. Beim Kalender des Lahrer Hinkenden Boten beträgt allein nach der Angabe des Verlegers die für Amerika gedruckte Auflage die obige hohe Ziffer. Diese Exemplare in 75 Ballen verpackt und über 150 Ctr. schwer, gingen vor einigen Tagen über Bremen nach Amerika ab, und werden jetzt in kurzer Zeit auch die deutschen Ausgaben, mit den für die einzelnen Länder und Provinzen nöthigen Marktverzeichnissen und astronomischen Mittheilungen, überall zu haben sein. Denselben. Dem Bürger zu Ludwig Böß, ein Sohn, Karl, geboren B e e Porto- 11. spesenfreie Besorgung von Inseraten in sämmtliche Zeitungen des In- und Auslandes zu Origiiial-Zeitung'spreiseii. (Zeitungsvcrzeichniss auf Verlangen gratis und franco.) Bei grösseren Aufträgen angemessenen Rabatt» k. k. k. k. k. k. Annoncen - Bureau von Tfii» Dietrich Oomp in Cassel. Auszug aiiti örn Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Kopulivte. Den 2. November. Franz Heinrich Freudenberger, heimathsberechtigt zu Michelstadt und Graveur dahier, des Bürgers und Graveurs zu Michelstadt, Philipp Freudenberger, ehelicher Sohn; und Katharina Dorothea Zulauf, des Bürgers und Maurers, Johannes Zulauf, eheliche Tochter. Getaufte- Den 29. October. Dem Bürger und Secretär auf der Oberhess. Bahn dahier, Karl Petri, ein Sohn, Georg Ludwig, geboren den 26. September Denselben. Dem Bürger und Lohnkutscher, Karl Ockel, eine Tochter, Ottilie Georgine Louise Karoline, geboren den 19. September. Den 31. Oct ob er. Karl Emil Wilhelm, ein unehelicher Sohn von hier, geboren den 16. September. Den 28. Oct ob er. Christiane Marie Gerlipp, geborne Weidig, Ehefrau des Bürgers und Heilgehülfen, Karl Gerlipp, alt 40 I. 7 M. 8 T-, gestorben den 26 October. Denselben. Georg Heinrich Schäfer, Bürger und Kaufmann dahier, alt 27 I. 10 M- 3 T-, gestorben den 26. October. Den 29. October. Jacob Philipp Pitzer, des Bürgers und Lobnkutschers, Johannes Pitzer, ehelicher Sohn, alt 3 I. 6 M. 27 T-, gestorben den 27. October. Den 30. October. Elisabeth Wagner, geborne Schuchmann, Ehefrau des Bürgers zu Rödgen und Lackirers dahier, Christoph Wagner, alt 45 I. 2 M. 24 T-,' gestorben den 28. October. Den 1. November. Wilhelm Stecker, Bürger zu Daubringen und Taglöhner! dahier, alt 55 I. 9 M- 9 T., gestorben den 31. October. Den 2. November. Konrad Karl Martin Dörr, Bürger und Schuhmachermeister dahier, alt 32 I. 4 M- 28 T , gestorben den 31. October. Cieldsorten. 0. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 10 St. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 17*/2—18Vz Engi. Sover. 11 44—46 Russ. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 241/2—25 Vg Preuss. 41/2% Oblig. ItM/g Frankf. 31/2 "/o Obi. 84>/Q Nass. 41/2% Obi. 987/8 Kurhess. 4% „ 913/4 Gr. Hess. 50/0 Obi. 1031/4 » n 40/o „ 971/;, " n 31/20/0 , 9H/2 Bayer. 50/0 „ 10()3/8 n 4Vs 0/0 1jährige 99Vg n 40/o 1jährige 95 Würtemb. i/2 o/o Obi. 993/4 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 995/g! Oesterr. Silberrente 58 /2 3O/o öst. s. Lombard 79V4 3% Livorneser 361/2 50/g Toscaner 553/4 5% Elisabeth.-Prior. 811/2 do. II. Enuss. 79 Änlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 693/4 Nassau 25 fl. 411/2 4% bayr. Präm.-Anl. 112 V» Ansbacher 7 fl. 12 40/0 badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose 69 >/r 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 363/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 78 1858r Prioritätsloose 188 1860r Loose 88 Vg Wien Bankaetien 7931/2 | Galizien 2601/2 । Oest. Creditact. 303 Mligemeiner Anzeigen sionswege vergeben: Steinhauerarbeit, veranschl. zu 23 fl. 213/4 kr. Schlosserarbeit, 30 versteigert werden. sogleich die Genehmigung ertheilt Vogt. einzu- ■1204 4493) billigst bei Ernst Hermes, Materialist. heit, sich eine sichere und gute Existenz 4523) Neufchateller- u. Rahm richtung 2c. ist vom Eigenthümer I. Seibert dahier zu erfahren. Zuschlag wird. Flur Nr. V1203 OKlftr. 57 Hofraithe in der Stockhausgasse, 4701) Mittwoch den 15. November d. I., Vormittags 10 Uhr. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Jttghard. 4674) Montag den 6. November d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem früheren Pfandhauslocale dahier 11 Wirthstische, 34 Stühle, eine Quantität Biergläser (Töpfchen), 2 Petroleum-Lüstres, 1 Lampe, 3 Steinkohlen- Oefen mit Rohr, 3 Kohlenkasten und 1 Treppchen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2 November 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. 4691) Dienstag den 7. l. Mts., 1) ungebleichte Leinwand (s. g. Futterleinen) , 2) gebleichtes Leinengarn Nr. 20 (sind Muster einzusenden), 3) blaues und graues Leinengarn Nr. 20, 4) Hessenzwilch, 5) Arbeits - Utensilien für Schuhmacher, Schneider und Näherinnen, 6) Stahl und Eisenwaaren, 7) Kölner Leim (sind Muster senden), 8) Seilerwaaren, 9) Dielen und Latten, ArbeitSversteigerung. 4702) Donnerstag den 9. November l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhause die Planir- arbeiten des Vicinalwegs nach Garbenteich Vormittags 9 Uhr, , ^v^uhhu»» uyi, sollen die zur Anfertigung zweier Rahmeniwerden in dem Landeszuchthause Marien- und Gitter an die Gossen der Wilhelm- schloß zur Lieferung für 1872 im Soumis- straße erforderliche sionswege vergeben: FeilgeboteneS. Goldstrcnfand, s >1 Streusand, blau, Pack - Siegellack, feiner Brief Siegellack, Flafchenlack in allen Sorten 4620) Kinder- und Puppenwagen empfiehlt Emil Pi stör. 4557) Montag den 6. November, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die zu dem Nachlasse der Heinrich Schäfer's Eheleute gehörige Hofraithe nochmals öffentlich an den Meist- und Letztbietenden unter der Bedingung versteigert werden, daß mit dem 69 Grabgarten daselbst. Gießen, den 25. October 1871. 10) Roßhaare (sind Muster einzusenden), 11) Fensterglas. 12) Eichenholchauben zu Küferwaaren, 13) Reiserl esen (sind Muster einzusenden), 14) Spiritus, 15) Soda, 16) Papier und sonstige Schreibmaterialien (sind Muster einzusenden), 17) ausgeschnittenes Leder zu Fußbekleidungen, Rindleder, Schafleder und Weberschürzfelle, 18) Boy, 19) Bettteppiche 70 Stück, von welchen 30 Stück noch im laufenden Jahre zu liefern sind. Die Soumissionen sind bis zum obigen Termine in den vor dem Bureau der unterzeichneten Direction aufachängteli „Sollmissionskasten" verschlossen und mit der Aufschrift „Soumiision über Lieferung von ......“ versehen einzulegen und können die Lieferungsbedingungen täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags dahier eingesehen werden. Marienschloß, den 2. November 1871. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direclion. Scriba. Mühlen - Verpachtung. 4713) Der Unterzeichnete beabsichtigt aus Gesundheitsrücksichten seine an der Lumda, unmittelbar am Ort Mainzlar gelegene Mühle mit 3 Mahl- und 1 Schlaggang nebst geräumigen Oeconomie-Gebäuden und angrenzendem Gelände Freitag den 10. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, unter günstigen Bedingungen öffentlich zu verpachten. Bemerkt wird, daß sowohl alle Gebäude als auch dos Müblwerk sich in sehr gutem Zustande befinden, namentlich ist das Mühl- lucrf neu von Guß mit Kölligsbetrieb und ein bedeutender Wasserfall vorhanden. Die Mühle liegt nur 1’ 2 Stunde von der Bahnstation Lollar entfernt und hat nach allen Richtungen gute, fahrbare Wege. Auch kann auf Verlangen noch Fcldgut in Pacht gegeben werden.. Mainzlar, am 2. November 1871. Ludwig Bingel. Besondere Bekanntmachung. Auszug aus einem von dem unterzeichneten Gerichte am 1. d. M. vollzogenen Einträge! Versteigerung von Bettstroh. 4699) Mittwoch den 8. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird auf dem Büreau der unterzeichneten Verwaltung das gebrauchte Bettstroh aus 900 Strohsäcken parthienwetse gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen, den 3. November 1871. Großheczogliche Garnison-Verwaltung. Kalbfleifch. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill. I A.. K. Schön, Bezirksbauaufseher. Versteigerunge« Fasselstier-Verkaus. 4712) Dirnstag den 7 d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll ein gemeinheillicher Fasselochse, 21/« 3ahre alt, schwer, gut gehalten, auch zur Zucht tauglich, unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier öffentlich meistbietend versteigert werden. Lollar, den 3. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. 4551) Die in unmittelbarer Nähe der Stadt Gießen belegene Restauration „Zur Germania" soll Montag den 6. November, Nachmittags 2 Uhr, (un Hause selbst) einer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt im Gesellschafts-Register. 4714) Es hat sich eine Actiengesellschaft ™w... gebildet, welche die Firma: „Actien-Brauerei! Gießen, den 3. November 1871. Gießen" führt, mit dem 1. November l. I. i Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. beginnt und ihren Sitz in Gießen hat. « Der Gefellfchastsvertrag batirt vom 25. October resp. 1. November 1871. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Bierbrauerei. Die Zeitdauer des Unternehmens ist auf 99 Jahre festgesetzt, und zwar vom 1. November 1871 ab. Das Grundkapital der Gesellschaft ist auf Neunzigtaufend Thaler' preuß. Cour., ge- theilt in 360 Actien ä 250 Thlr., festgesetzt. Die Generalversammlung kann die Erhöhung des Grundcapitals auf 200,000 Thlr. preuß. Cour., beschließen. Die Actien werden auf den Inhaber ausgestellt. Alle öffentlichen Bekanntmachungen der Gesellschaft geschehen in der Darmstädter Zeitung und im Frankfurter Journal. Der Verwaltungsrath (Aufsichtsralh) kann jedoch nach feinem Gutdünken in oorkom- menben Fällen auch noch andere Blätter dazu heranziehen. Wenn eine der oben genannten Zeitungen eingeht, so soll die Veröffentlichung durch die andere so lange genügen, bis der Verwaltungsrath ein neues Blatt dafür gewählt hat. Die Direction (Vorstand) zeichnet die Firma der Gesellschaft collectiv. Gießen, den 1. November 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muyl, Becker, Stadtrichter. Stadtger.-Afsefsor. zu verfchaffen. Die Restauration kann eien « ... , • - falls als Privatwobnuug mit wundervoller, l,l Wtamnol, empfehlen Aussicht benutzt werden. Näheres über Cin-I I. A. Busch Söhn c. (Gemarkung Dorf-Gill). veranschlagt zu, werden. Es bietet diese Restauration na- 2171 fl., öffentlich in Accord gegeben wer- mentlid) einem strebsa nen Manne Gelegen- den. Dorf Gill, den 3. November 1871. l 4630) Montag den 6. unb Dienstag 'den! 7. November d. I., jedesmal von Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Heß'schen Hause auf dem Reichensand im zweiten Stock gut gehaltene Möbeln, bestehend in Sophas, Stühlen, Tischen, Bettstellen, Schränken, Standuhren, Spiegeln unb sonstigem Haus- und Küchen- geräthe, versteigert werden. Gießen, den 30. October 1871. In Auftrag: Semmler, OrtsgerichtSmann. 4708) empfiehlt Wollene Bettteppiche. 8 ».2 Mel Brmermalz, Nom E. Pitthan. beste Qualität, bei Äetreff den ein- an I. A. Busch S ö h n e. bestens in dm K 4721) in dem Rn Das 4362) P. Herbert. bei JEmil Oörr* Sonnenstraße, „ «--.b 4718) Nachdem es nunmehr definitiv bestimmt ist, daß ich bis spätestens den 1. April 1872 von hier wegziehe, so biete hiermit meine in Lit- A. Nr. 64 am Lindenplatz gelegene Hofraithe im Ganzen oder getheilt zum Kaufe an; eventuell ist der bisher von mir noch innegehabte Laden nebst Wohnungs^ äumlichkeit bis zum 1. April beziehbar, zu vermiethen. Die Ladeneinrichtung, sowie die erst neu erhaltenen Waarenvorräthe werden ___________ ..._______, , Wiederoerkäufern in größeren Parthien zu bedeutend herabgesetzten Preisen abgegeben ,pr. Flasche 7 fr., von H- Heß. | im Darmstädter Haus- 4697) Wintcrschnhe in größter Auswahl, sowie Korksohlen aller Art, em- rehlt zu den billigsten Preisen W- Ferber, Lindenplatz. 6063) Textor'sches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, frei Haus geliefert, t L- Textor, 4191) Nachstehend bezeichnete Grundstücke beabsichtige ich unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen oder auch auf längere Zeit zu verpachten. Lusttrapende wollen sich mit mir darüber ins Benehmen setzen. lüKIftr. ' Ä. Rothenberger, Lindenplatz Damen von auswärts können Logis >i 4710) Ein trockener Lagerraum wird W sucht- H- E. Jughardt 3386) Feuerfeste Geld-, Bücher- und Documenten-Schränke, gegen Feuer und Diebstahl glänzend bewährt, auf der Casseler Ausstellung mit Auszeichnung bedacht, hält stets in assortirtem Lager aus der Fabrik von Rudolph Wolff in Lang-Göns. Möbelhandlung Wilhelm Reiber — Gießen, am Seltersweg. fchen Höfchen, Lit. D. Rr. 218, ist täglich, Vormittags halb 9 Uhr, frifche Milch vorzüglichste Qualität, habe bei der letzten Versteigerung eine größere Parthie wenig und nicht gebrauchte gekauft / und gebe dieselben zu billigen Preisen wieder ab. I. Rothenberger, Lindenplatz. 106 103 243 122 272 714 833 Preis rietE Post bezogt i |L Musikwerke, Spieldosen und Salon-Drehorgeln in allen Größen mit „Wacht am Rhein," „Kaisermarsch," „Gefangennahme in Sedan," „Sieges-Einzug in Metz und Paris" rc., empfiehlt Georg Schäfer, Pelzwaaren - Lager von H. Rübsamen, Mäusburq Lit. D. Nr. 9, empfiehlt Muffe, Boas, Kragen, Manschetten, Jagd- muffe, Mützen rc. rc., sowie alle in dieses Fach einschlagende Artikel in elegantester, neuester und reichhaltigster Auswahl. Auch werden neue und alte Sachen nach Wunsch angefertigt und umgeändert, sowie alle in's Kürschnerfach einschlagende Artikel stets prompt und billigst hergestellt. !! Rascher Ausverkauf!! Nur gegen Baar! 4719) Wegen ganz nahe bevorstehender Gesehästsverän- deruug bin ich genöthigt, meine sämmtlichen Glas- und Porzellanwaaren, um rasch damit zu räumen, gänzlich unter dem Preise abzugeben. Besonders bemerken muß ich, daß alle Artikel ganz neu und modern sind und daß mein Lager von den feinsten Lurusartikeln bis zu den gewöhnlichsten Haushaltuugsgegenstanden in dieser Branche Auswahl bietet. Karl Fuhr, Kirchenplatz. empfiehlt in schönster Auswahl: Capuzen in Wolle und Cachemir, Bafchliks, Fifchus, Shäwlchen, Palatins, Unterhosen, Winterhandschuhe in allen Sorten; Hemden für Herren, Damen und Kinder; Beinkleider, Unterröcke, Vorhemden; — Kinderhäubchen; — leinene und Papier-Kragen und Manschetten; — Moire- fchürzen; Crinolinen; Corsetten mit und ohne Naht; Hosenträger, Shlipse rc. re. Berliner Lampen Carl Frech. Wiese in den Weiden, Acker an der Broßbrücke, „ auf dem Fluthgraben, „ auf dem Läufertsröder Weg, Wiese am Gießener Pfad, Acker über dem Rodt, „ über dem Schäferbrunnen. F. C. Loos, Lackirer. Petroleum-Lampen aller Art verkauft zu billigsten Preisen Karl Fuhr ; > itb IM Ml Die Di: toört so wenig 1’1 frannt i td'n |d leicht, DnUnnge^u „Denn ' sitzt t)it „ der vstr mhwrn oder Wenn Deßttnichs n toWn einer C denn W fabln fie( Wtn« l(r 6|il W »trgtitnj (x . ®l( 8»II Moren Sie" meinf, Tieft, } Ct" 2»unb T'»- ni ktIt ®-lr »unt 4693) Wollene gestrickte Lumpen werden ;ü6 tle (fo. ■ das Pfund zu 6 fr., von mir eingekach Mm . n L- Ho sch " vorräthig in der herrschast- lichen Ziegelei zu Lick. Kreutzer, Rentmeister. 4519) Patent - Korksohlen, gegen kalte und nasse Füße, mit Wolle und Roßhaaren, empfehlen § Häringe in frischer Sendung, 3 und 4 fr. pr. Stück, bei Fr. Bieler, am Kreuz. 4520) Salz- und Essiggurken bei I. A. Busch Söhne. I Mein Tuch- und BukskiK-Lager für die Winter-Saison, bestens sortirt, bringe ich in em pfehlende Erinnerung. Preise fest und billig. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistor. 1690) Der Lahrer Hinkende Bote für 1872, vortrefflich wie immer, ist erschienen. S sWifdh täglich frisch, bei Posthalter Krausch, Schloßgasse. 4684) Vor dem Seltersthor ist ein möblir- tes Stübchen für 1 auch 2 Herren zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 533) Ein neues Haus ist ganz oder auch getrennt sogleich zu ver> miethen bei Dr. Königer. 4238) Zwei schöne unmöblirte Zimmer zu vermiethen. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. Jmmarinirte Häringe (4705) empfiehlt Ehr. Wallenfels. 4675) Rufs. Caviar, ruff. Sardinen, Sardellen, Champignons und Trüffeln empfiehlt Emil Fischbach, Seltertzweg. 4580) Eine freundliche Familienwohnung zu vermiethen und alsbald- zu beziehen. Neuenweg Nr. 134. 4696) Eine Familienwohnung ist zu ver- methen bei Gg. Vogt, Marktstraße. 4272) Ein möblirtes Zimmer nebst Ca- 6inet, Lit. E. 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Zinßer's Garten. 3094) In meinem Hause ist noch eint Etage mit 2 Mansarden - Stuben zu vermiethen und sofort zu beziehen. G abriel. 4667) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu vermiethen. Wilhelmstraße E-18. 4680) Eine geräumige Stube ist an eine ruhige Person zu vermiethen. Neuen-Bäuen B. 85, im Nebenhause. 4711) Möblirtes Zimmer zu vermiethen | Der Empecheur, höchst heilsamer Apparat für Männer zur Verhind. von nächtl. Schwäche (Pollutionen), das einfachste, sicherste, ärztlich anerkannte Mittel, sich davon ohne Medicin zu befreien und die gefunf. Lebens- fräfte wieder herzustellen. Zu beziehen nur beim Erfinder E. Kröning, Mechaniker in Ballenstedt a. H. Preis 1 Rthlr. incl. Gebr.-Anweisung. 4677) Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. 4694) Sehr guten türkifchen Zwet- fchen-Honig, Aepfelkraut, Bienenhonig und Syrup empfiehlt C- Fr. Semmler. 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Busch Söhn e. 4692) Mein Kleider - Lager in allen Sorten Röcken, Juppen, Säckchen, Hosen unh Westen bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung, und verlaufe ich Arbeits- Säckchen zu dem billigen Preise von 3 st. und Hosen zu 1 fl. 30 fr. L- Hosch. 4640) Eine ganz neue Nähmaschine (Singer), nebst Bügeltisch, ist billig zu ver- faufen. Näheres im alten Arresthaus. VsrmreLhAAtzeW. 4338) In unferm Hause in der Alicen- straße ist der 3. Stock auf den 1. Decernber zu vermiethen; desgleichen die Mansarde, sofort beziehbar. Deibel & Becker. 4695) Das seither von Herrn Polizeidiener Rühl bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Chr. Dan. Fillmann, Kirchenplatz. (Hierzu eine Beilage.)