immer Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Siefzen lEhrtu Publike Donnerstag den 5. Octobcr 1871 Nr. 231 Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpeditton abholen lassen, erkalten denselben für das IV. Quartal 1871 zu 1 fl E. 184 vis-a-m Leo ®ir himuit an, imen deutscher Volkswirthe in seinem redigirten Endbeschlusse einstimmig empfohlenen Leder. 6. Simoi 91 MN1 guerre“, nennt; in diesen Nebensachen, in gewissen kleinen Mitteln bloö hat die nichts thue, um aus dieser Routine herauszukommen, und daß man sich haupt- wjflP pieP i btm (i)i m hnllai II l'oiiip Stande der Waffentechnik gewiß höchstens nur die Bedeutung einer Uebergangs- Mcßregel beanspruchen. Es sind die Bestrebungen auf diesem Gebiete jedoch nicht nur cuj den Gewinn einer in -allen Beziehungen den Ansprüchen der Zeit genügenden KriegSwaffe, sondern gleichzeitig auch auf die Herstellung einer einheitlichen Mctallpattone gerichtet. Die weit überwiegende Befürwortung scheint sich in erster Zwanzig-Mark-Stücke thunlichst einz-ischränken oder ganz entbehrlich zu machen. Jndtssen däucht jene Sorge uns nicht sehr substantiell. Wollte man für künftige / «iiker. Wirb es jhl eil,4 >u begegnen. l^Maaß rasch und sächlich zu bemühen scheint, schnell das Obr gegen die Millionen von erschöpften Stimmen zu verschließen, welche uns um Rache anschreien und nur nach Lothringen und Elsaß rufen. Als Probe, wie das „Siecle" angewandte Kriegsgeschichte lehrt, mag noch folgende Stelle dienen: Wir haben ganze Bevölkerungen vor vier Ulanen zittern und eine feindliche Armee sich fast ohne Schwertstreich auf französt- jchem Boden einrichten sehen. Und doch haben wenige Völker ein für diese Ge- sechtöart so wohl angelegtes Temperament: es (das französische Volk) hat für dieselbe Muth, Verwegenheit, Intelligenz; Strapazen schrecken es nicht, und es würde sich nur darum handeln, zu so glänzenden Gaben die Instruction hinzuzu- sügen, um von einer hinreichend geübten Truppe die glänzendsten Dienste zu erlangen. Der Charakter der beutschen Truppen ist ganz anders: einer eisernen Dis- ciplin unterworsen, sind sie im Allgemeinen schwerfällig, jeder Mann marschirt unter der Hand seines Führers maschinenmäßig in der Richtung, die man ihm angibt; aber sobald er isolirt ist, verliert er den Kopf, ermangelt der Initiative und wird zur Null. — Wie sich nun aber bei dieser Nullität in der Vereinzelung die Wirkung der oben erwähnten vier Ulanen, die ganze Bevölkerungen zum Zittern brachten, erklärt, das ficht Strategen wie die des „Siecle" nicht an. Das Gespenst des Bonapartismus hat den Franzosen so die Köpfe verdreht, daß sie selbst die Anwesenheit der so verhaßten PrussienS auf französischem Boden für den Augenblick vergessen haben. Aus den Mienen der Ncgierungsmänner ebenso wie aus den Spalten der Journale grinst einem diese Besorgniß entgegen. Wie weit dieselbe begründet ist, möge man aus einer Correspondenz des in Brüssel erscheinenden „Echo du Parlament" beurtheilen, welche in der nächsten Umgebung des Herrn Thiers ihre Quellen hat. Darnach hätte der Präsident der Republik BefteMMgesk auf den Gießener Anzeiger bei allen Post-Expeditionen uni den Lan^Lostboten entgegen genommen. Erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS. Expedition: Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1. Pr-iS vierteljährig 1 fl. 12 ft. mit Brwgerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. (rtc W N iÄ fr Gewehr bedingt erscheinen möchte." Das Antwortschreiben des ErzbischosS von München auf den Erlaß des CultuSmüiisteriums bezüglich der Staatsgifährlichkeit des Unfehlbarkritedogmas ist ganz dazu angethan, fein geringen« Aufsehen zu erregen, als der letztgenannte Erlaß selbst. Der Herr Erzbischof sucht seine durch Nichtbeachtung des Placet begangene Gesetzesverletzung zu rechtfertigen und darzulegen, daß im Gegentheil in diesem Falle die Beachtung des Gesetzes eine „Pflichtvcrgessenhcit" von Seiten der Bischöfe gewesen wäre! Das „Bremer Handelsblatt" vernimmt Näheres über die zwischen dem Reichskanzler-Amte und dem preußischen Finanz-Minister gegenwärtig vereinbarte Absicht bezüglich der deutschen Münzresorm. „Wenn der Reichskanzler", so schreibt dasselbe, „seine Sanktion nicht versagt, wird dem Bundesrathe vorgeschlagen werden : zur Goldwährung überzugehin, welche repräscntirt werten würde durch Goldstücke von 10, 62/3 und 5 Oraler nach heutigem Sprachgebrauche, ober 30, 20 und 15 Mark nach der künftigen Rechnungseinheit, denn das Zchngroschen- stück soll unter dem Namen Mark dieselbe abgeben, aber nicht wie brsher in Preußen der Groschen in 12 Pfennige getheilt, sondern wie in Sachsen und früher auch in Hannover in 10 Pfennige, also mit rein durchgesührter Zehnthei- lung." Das „Bremer Handelsblatt" bemerkt dazu: „Die Adoption der Fünf- tkhn- und Dreißig-Mark-Stücke wird als ein Zugeständniß des preußischen Finanz- Ministeriums an das Reichskanzler-Amt zu betrachten fein, das die I ee der Fünf- und Zehn-Thaler-Golbstücke nicht gänzlich fahren lassen will. Wenn wir recht unterrichtet sind, ist der Grund dieser Anhänglichkeit hauptsächlich die Ab- tu Mgmgt-/ i Abonnement. ? = -c*f im •ne klum- - ;rbtrid)önen L 11111 I—■—R Neigung, fremde, schlecht ausgeprägte oder abgenutzte Stücke nach Deutschland hereinfließen zu sehen, was man fürchtet für den Fall, daß unsere Goldmünzen irgendwelchen fremden zu nahe ständen. Die Fünfzehn- und Dreißig-Mark-Stücke würden nach dieser Anschauung also die Aufgabe haben, den Gebrauch der Goldguldensystem aus ollen Schwierigkeiten und zu einem wohlgeordneten, dauer» vcrsprechenden Münzwesen hilft." Die Stadt Paris hat 350 Millionen verlangt und es sind ihr 5 Milliarden angeboten worden, folglich ist es eine ausgemachte Sache, daß Frankrcichs Credit tn Bezug auf sich selbst wie auf das Ausland auf so festem Grunde als jemals steht: so argumentirt heute die französische Presse, und der republikanische Theil derselben schließt weiter, daß der Geldmarkt der jungen Republik ein Vertrauensvotum erttzeilt habe; diese solle nun die günstige Stimmung benutzen, um Allianzen mit den Staaten zu schließen, deren Politik sich der ihrigen am meisten nähere. Wir sind in der Periode der Wahlwanifeste für die Gcneralräthe und die Politik spielt darin die Hauptrolle. Die Generalräthe sind nun freilich keine politischen Versammlungen, und wenn sie es je werden sollten, so ist die Anarchie vollständig; aber politische Pfuscherei treiben, ist dem Franzosen so zur Leidenschaft geworden, daß der wahre Zweck Der Generalräthe darüber ganz aus Den Augen verloren toirD. Genau so ist es in militärischen Dingen: Zuerst fragt man, ob diese oder jene Reform in Der Armee mehr entweder für Die Republik oder für die Monarchie nützlich werden könnte; was zur Armee an sich nothwendig gehört, ist Nebensache. Ja, wenn man den Blättern glauben wollte, so wäre cn dem Organismus ter französischen Armee eigentlich Alles gut und unverbesserlich bis auf da«, was man Die kleinen Operationen, „les pclites opärations de la prrl»' lWgk. -^»sbaltunG * Sröli btr neue Ar 1. Dieselbe $ Beziehung noch fortgesetzt Dem bayerischen Werdcr-Gewehre zuzuwenten, wogegen 'aber gegen dessen Patrone verschiedene Einwendungen erhoben werden. Als Vorzüge des Werber - Gewehres werden angeführt, daß dasselbe bei kleinem Kaliber, rasanter Flugbahn, bedeutender Tragweite und einer entsprechenden Feuergeschwin- digkeit in seinem Mechanismus nur aus 17 Theilcn besteht, während beinahe alle anderen Hinterladungsgewehre deren noch einige zwanzig ausweiscn. Eben so wird hervorgehoben, daß bei Diesem Gewehre nach abgegebenem Schüsse ein Finger- druck genügt, um das Oeffnen des Verschlusses und Das Auewcrsen der Patronenhülse zu erwirken. Endlich soll Die LaDefunction Der Waffe mit nur anderthalb Griffen bewirkt werden und diese auch hierin einen Vorzug vor allen anderen ----- , ........, -------, —............ -........ -• Gewehren besitzen. Auffällig erscheine, daß neuerdings bei der Beurtheilung der große Nation sich zu großartig gez.igt, und so ist es geschehen, wie das „Siecle" Hinterladegewehre Der Feuergeschwindigkeit lange nicht mehr die Wichtigkeit bei- heute lehrt, daß jedesmal, wenn das Glück die sranzöstschen Heere im Stiche ließ, gelegt wird, wie vor Dem letzten Kriege, wogegen dies im entgegengesetzten Maße die best entworfenen Pläne, Die wissenschaftlichsten allgemeinen Anordnungen, selbst gegenwärtig mit dem kleinen Kaliber und Der Tragweite Dieser Feuerwaffen Der Die am muthigsien und geschicktesten ausgeführten Manöver durch das unglückselige Fall ist. Gerade in letzter Beziehung aber erweist sich das Zündnadel^ewehr so, Nichtbeachten kleiner, scheinbar vnerhebltcher Mittel gescheitert sind. Das „Siecle" weit hinter allen anderen neuen Gewehren zurückstehend und bleibt bei Dem großen^ist empön Darüber, Das man, wie unter Dem Kaiserthum, so jetzt nichts, absolut Kaliber desselben eine wirklich ausreichende Verbesserung auch so wenig abzusehen, *'"* '* w■*•••’*—-.....K R4* daß dadurch allein schon Der Ersatz desselben durch ein anderes besser construirtes 4. Octobcr. Die „H. V." melden: Aeußerem Vernehmen nach hat Hessen von Der französischen Kriegsentschädigung bis jetzt Die Summe von 5,293,000 fl. zugewiesen erhallen, einschließlich seines Antheils an der Pariser Kontribution im Betrage Wir machen einem verebrlkcken Publikum hiermit bekannt, daß Inserate, welche in den Abends erscheinenden Anzeiger Aufnahme finden sollen, bis spätestens 9 Uhr Vormittags bei der Exped. abgegeben werden muffen. Inserate, die nach dieser Zeit eintreffen, müssen bis zur nächsten Nummer rurückblciben. Die Expedition des „Gicfiener Anzeigers. ton 1,367,000 fl. Die „N. Pr. Z." schreibt: „Wir sind Gegner jeder Art von Civilehe; können vir aber diesem Institute nicht aus dem Wege gehen, so finden wir — Emissionen vorbauen, so können diese durch irgend eine Veränderung in dem Andere totrDen anders denken — unsererseits, daß dieselbe als Zwangs-Jnstitut, Münzwesen eines Nachbarstaates eben so leicht Münzen liefern, Die den Fünf- und als obligatorische, dem religiösen Bewußtsein weniger Eintrag thue, als die fa- Zehn-Thaler-Stücken nahe kommen, wie solche, Die dem Zebn-Gulden-Stück sich cultative. Die obligatorische Civilehe, indem sie allen Eheschließungen von Staots-Iannähern oder gleichen. Im Uebrigen aber kann das Nebeneinanderbestehen so wegen eine bestimmte Form vorschreibt, ließe doch deßhalb das religiöse Gewissen naher Größen, wie 15 u^D 20 Mark, doch nicht besonders erwünscht erscheinen, mehr unberührt; es würde dadurch ein bürgerlicher Act dem kirchlichen Acte hin->Wir glauben daher nach wie vor, daß man sich am besten mit Dem vom Congreß zugefügt, und Die Vollziehung des letzteren würde Denen, welche ein religiösesr-1— —rr -vc c^« «. -• -rt- - " Bewußtsein noch bewahrt haben, als selbstverständlich erscheinen." Der „Magd. Ztg." wird von ihrem militärischen Eorresp. geschrieben: „In ter Frage Der Neubewoffnung der Armee darf nach Den Darüber verlautbaren Mittheilungen wohl jetzt Der Verzicht auf Den Versuch, das Dreyse'sche ZünDnadel- gewkhr durch eine Aptirung desselben zu behaupten, als entschieden angesehen werden. Auch Die Einführung Der neuen Metallpatrone kann bei dem heutigen it Vinbiiimg btc niame ViebrewtrC olltt damit nidit nun auch witbc itr edierfiein it= lern belieben uib- Summen, die früher und jetzt an die Journale ausgetheilt werden. Ein hoch- Die sich bilden- wurde gerettet. Aus München, 29. Sept., wird der „A. Z." geschrieben: gestellter Beamter des Kaiserreichs besorge diese Verkeilung; die Summen variiren von 3000 bis 5000 Francs monatlich. Endlich feien auch der Regierung die Straßen und die Nummern der Häuser bekannt, wo bonapartistische Agenten in'S Geheim angeworben worden. Gerade weil ThierS von allem dem unterrichtet ist, glaube er Die Umtriebe nicht fürchten zu wüss-n. Dabei hege er das unbedingteste Vertrauen zu Mac Mahon und dem jetzigen Gouverneur von Paris, General Ladmirault. Die dermalige Parole für die bonapartistische Presse bestehe einfach darin, das Terrain für ein neues Plebiscit zu bearbeiten. Die Bewohner von Chiselhurst scheinen übrigen- unangenehm überrascht zu fein, ihre Pläne bezüglich der Wiedererlangung des französischen Thrones so früh schon verrathen zu sehen. Man ist dort um Mittel nicht verlegen, die Wirkungen jener Entdeckung abzuschwächen. Hierdurch findet denn auch die in einem großen Theil der Presse circulirende Nachricht eine Erklärung, derzusolge Napoleon ein armer Mann ist, der, um einen den Ansprüchen eines Pariser Epiciers, der sich zur Ruhe gesetzt hat, genügenden Hausstand zu führen, genöthigt ist, die Brillanten der Kaiserin zu verkaufen. Vielleicht glauben ihm die Franzosen. Als Algier, 27. September, meldet die „Correspond. HavaS": Die Lage von Kabilien ist zufriedenstellend. Die Einzahlung der KriegScontributionen in DellyS, Tiri Ouzon und Fort National erreicht 4*/, Millionen. Nachrichten, die von der tunesischen Grenze kommen, sprechen von Aufregung in diesen Landstrichen. Man glaubt aber, die Gegenwart von Truppen werde hinreichen, die Ruhe hrrzustellen. Vermischtes. Paderborn, 2ß. September. Der Nackmi ttagS feier rinkeffenbe Berliner Schnellzug ist X>-r Zwkck desselben ist: Freiheitliche Entwicklung der deutschen und baotrifdien1 Vün3m'annt\ un0 td " einc Verspätung eilijuhoi.n galt, raste die lange Wagenreche auf Pader. Verhältnisse, Anstrebung der Ordnung aller nothwendig gemeinsame lo?: W»* wurden die Rasenden in den Wagen hin- und hergewocien, K.eS und Steine hetten durch bas Reich, Trennung drS Staates und der K rche u..... per unveräußerlichen Rechte des StaatrS und Gewährleistung der Re'.ig onS- U1IV —- Gewissens reihelt. Hierbei sprachen unter Anderen Stauffenberg, Professor Huber und Vecchtont. i d-"" . n. . j Pont iüo. P.vprrm wuroen vle .'/c.l,enden in den Wagen YIN- unv vergrrrvnni, aries uno Vieillk er nothwendig gem ^nfamen Angelegen- fuhren klirre'.b g.gen die Wugenfenster; zugleich ertönten die gellenden Nothsignale. Im letzten ' unter Wahrung Einschnitte vor ’bub.tbüin, ge ade an der Et.lle, wa die Bahn nm einige Hundert Fuß in r!« . und Ebene herabsenkt, gvlang es , den Zug zum Et.hen zu bring.n. Es zeigte sich nun , daß di« c em.6 großen braunschweigischen Packwagens unmittelbar hinter den Loevmvtiven a^ " "" .....i dem Geleise geiathen waren, eine der Federn schon gebrochen und die 9td fe ganz verbogen wo:. den alikatholischen Gemeinden in Deutschland werden mit dem Erzbischöfe von Utrecht in kirchliche Beziehung treten. Wiiiirhpn 3 Det t ,a , ., Der enigieiste Wagen, w.lcher aus einer langen Strecke die getoaitgen Ri.tnögel der Schien.^ f ’ * ayerifche Gesandte in Stuttgart ist zugleich fur.säninitlich abgeschnitlen hatte, wäre nach der Aussage der Bahnbeamten keine Biertelminute mehr -WlllliajCH, 4. Oct. Heute wurde durch Vertrauensmänner der Fortschritts- gestern in.t genauer Roth einem schrecklichen Unglück entgangen. Ta in Aitenb.cken der Kasseler Partei aus allen Landgerichten Obirbayerns ein liberaler KrciSverein gegründet.^ Schnellzug, welcher ungewöhnl ch besetzt war, mit ihm sich vereinigte, so wurden zwei Locon otivi» Worms. Die LutherdenkmalSstistung hat vom Jahre 1872 an von 3 zu 3 Jahren je 4 Stipendien ä 590 fl. zu vergeben. Alle Pfarramts - Canvidaten deutscher Nationalität, welche ihr erstes theologisches Examen „mit Auszeichnung" bestanden haben, sind zur Bewerbung um diese Stipendien berechtigt. Die Gesuche, mit amtlichen Zeugnissen begleitet, sind spätestens bis zum 1. Juli bei der Vrrwaltungscommisston der Luthervenkmalstistung in Vorlage zu bringen. Mainz, 2. October. Unser «Landsmann und 1848er Freund", Dr. Franz Zitz (so meldet der hiesige „Anzeiger") ist vor mehreren Tagen aus Newyork in Frankfurt a. M. angekommen. Fulda. Das meist von ärmeren israelitischen Familien bewohnte Dorf Wehrda, tn der Nähe von Hersfeld, ist bei heftigem Sturmwinde theilweise niedergebrannt. Es wird Brandstiftung vermuthet. Bochum. Magistrat und Stadtverordnete hier hatten, wie die „Ess. Ztg." berichtet, mit allen Stimmen gegen die des Stadtverordneten Löns den Beschluß gefaßt, den heimgekehrten Kriegern am 30. dieses und 1. folgenden Monats ein Sieges- und Friedensfest zu veranstalten. Hr. LonS, welcher die Stadtvertretung nicht befugt erachtete, für das Fest Geld zu bewilligen, wendete sich beschwerend an die Regierung in Arnsberg, und diese hat darauf hin die Abhaltung des bereits vorbereiteten Festes vorläufig sistirt. Das Festcomite fährt indetz in seinen Vor- bereitungen fort. Heidelberg, 2. Oct. Geheimerath Bluntschli wird bekanntlich auf dem deutschen Protestantentag zu Darmstadt einen Antrag auf die Gründung eines „Vereins zur Austreibung der Jesuiten" stellen. Es hat ihm dies bereits einen anonymen Drohbrief eingetragen. Berlin. Hiesige Blätter melden: Eine von ihrem Manne getrennt lebende Frau wurde in der Charitö entbunden. Sie fuhr nun mit einem andern Frauenzimmer, das ebenfalls dort entbunden worden, zusammen nach Landsberg a. W. wo Beide ihre Kinder zur Pflege unterbringen wollten. Letztere hatte auch ihr Kind in einem dort gelegenen Dorfe untergebracht und Erstere behauptete, dasselbe gethan zu haben. Beide kehrten daun ohne Kinder nach Berlin zurück. Es fiel aber in Landsberg auf, daß die Frau wieder abgereist war, ohne daß Jemand wußte, wo das Kind geblieben. Die Staatsanwaltschaft zu Landsberg a. W. machte deshalb hier Anzeige, worauf die Frau ermittelt unv verhaftet wurde. Nach mehreren Ausflüchten gestand sie Denn , ihr Kind bei Landsberg a. W. an einer näher bezeichneten Stelle lcbendig begraben zu haben. Berlin, 2. Oct. Der „Reichsanzeiger" enthält die Ernennung Herzogs zum wirklichen geheimen Oberregierungsrath und Director der Abthcilung Elfaß-Lothrm- gen im Reichskanzleromt. Berlin, 3. Oktober. Die „Kreuzztg." bezeichnet die Mittheilungen der Zeitungen, der Reichstag werde bereits am 10. October eröffnet, für unrichtig. — Dasselbe Blatt erklärt, daß es sich bei der Lanttagsvorlage, betreffend die Civilche, weder um die obligatorische noch um die facultative Cioilehe handle, sondern nur um bürgerliche Trauung in Nvthfallen. Königsberg, 2. Oct. Bei dem gestern wülhenden schweren Sturme erlitten von 16 eingelausenen Schiffen „Enighevon", „Erichsen" und „Heeringen" Anker- brüche und liefen aus dem Pillauer Heergrund gefährlich aus. Die Mannschaft Wie die „Aug-b. Postztg." vernimmt, hat die StaatSregierunq für Auf. bcsserung der materiellen Lage der Schullehrer 1 Million bis 1,200,000 Gulden in das Budget eingesetzt. München, 30. September. Abgeordneter Kolb hat in der Kammer den Antrag eingkleicht, es fei an den König die Bitte zu richten, „verfügen zu wollen, daß dem gegenwärtigen Landtag ein Gesetz - Entwuls über Trennung von Staat und Kirche vorgelegt werde". . München, 2. Oct. Heute wurde durch Vertrauensmänner der Fortschritts- Agram, 29. Sept. Wegen vorgenommener Rlkrutirung in Fiume herrscht dort große Aufregung. Massen durchziehen mit schwarzen Fahnen die Stadt und der Obergespan resignirte. Paris, 30. Sept. Die Angelegenheit des „Sieclr", das heute wegen eines gefälschten Berichtes über eine der S.tzungen des dritten Kriegsgerichtes vor den Schranken desselben erschien, ist wegen e'nes Formfehlers auf nächsten Montag vertagt worden. — Gestern wurde wieder eine größere Anzahl von Commun sten eingezogen. Unter den Verhafteten befindet sich ein Indier, der früher Bedienter gewesen und von Assy zum Offizier ernannt worden war, und ein Schwede, Namens Hellersom, der Mitglied der Kriegsgerichte gewesen, sich acht Tage lang mit großem Muth gegen die in Paris eindringenden Truppen schlug und bei Chateau b'Eau verwundet wurde. Es war ihm gelungen, sich nach London in Sicherheit zu bringen. Vor drei Wochen wieder nach Paris zurückgekommen, wurde er gestern auf der Straße von einem Jnfanterielteutenant erkannt, der ihn auf den Barrtka- den kämpfen gesehen hatte. Derselbe nahm ihn sofort fest und brachte ihn nach dem nächsten Wachtposten. Die Accard, die Maitreffe Pascal Grouffet's, die der- selbe vor seiner Deportation heirathen wollte, hat ihm die Ehe verweigert. Paris, 30. September. Aufsehen erregt hier ein Rundschreiben, welches der Kriegsminister an die in der Provinz commandirenden Generale gesandt hat. Dasselbe lautet: Angesichts der Unruhen, welche während der Wahlperiode ausbrechen können, habe ich beschlossen, daß die Rundreisen der Offiziere der Gendarmerie suSpendirt werden. Ich habe auch beschlossen, daß die Soldaten dieser Waffen- gattung, die nicht unumgänglich nothwendig sind, nach den großen Centren gefaltet werden, wo die Zwietracht eher ausbre.chen kann, als auf dem Lande. Wollen rc. Der Kriegsminister de Cissay. Paris, 1. Oct. Das „Siecle" erzählt folgenden Vorfall: Letzten Dienstag vereinigte im Lager von Sartory ein großes Diner eine gewisse Anzahl von Offizieren der ehemaligen kaiserlichen Armee. Während des Mahles sagte man alles erdenkliche Schlimme von Herrn ThierS und der Republik, zum Dessert wurde die Gesundheit beS Helden von Sedan getrunken und um Mitternacht trennte man sich unter dem Rufe: Es lebe der Kaiser! Am folgenden Tage ließ die Regierung eines der Regimenter, welche in Sartory lagerten, nach der Loire abgeben. Paris, 2. Oct. Victor Hugo hat sich gestern zu Thiers begeben und denselben um Umwandlung der Strafe Rochefort's ersucht. ThierS erklärte, daß hierzu nur die BeqnavigungScommission berechtigt sei. Brüssel, 3. Oct. Zuverlässigen Pariser Nachrichten zufolge soll Herr von Remusat, der französische Minister des Auswärtigen, auf die Reklamationen des Grafen Arnim bezüglich der Lyoner Exceffe die Zusicherung ertheilt haben, daß d»e franzoäsche Regierung gegen die Schuldigen mit äußerster Strenge einschreiten werde. Der Minister stellte die Verhängung des Belagerungszustandes in Aussicht für den Fall, daß sich die Exceffe gegen die Deutschen, deren Schutz er als eine Verpflichtung der französischen Regierung anerkannte, wiederholten. Brüssel, 3. Oct. In Versailles spricht man von der bevorstehenden Abrcisk Pouyer-Ouerner'S nach Berlin, um mit Fürst Bismarck in Unterhandlungen wegen der Münzkrise zu treten. Die Prämie auf Gold beträgt 1 Procent. Lausanne, 29. September. Der FriekenScongr.ß hat heute wieder eine Sitzung gehabt. Herr Simon aus Trier hielt eine Ride zu Gunsten des allgemeinen Stimmrechts, verwarf die bewaffnete Rtfolution und protestirte gegen die Annlxion von Elsaß-Lothringen. Herr Goegg wollte eine Frage von der Unterordnung unter das allgemeine Stimmrecht ausg schlossen wissen: die republikanische Staatsform nämlich, welche ihm ein Dogma ist. Endlich ergriff ein Herr Le- monnier, Berner Kaufmann, das Wort, um zu erklären, daß die moralische Revanche, die Frankreich nehmen müsse, die Einführung der Republik in Berlin sei. Als Simon ein Wort der Richtfertigung für Thiers sprach and behauptete, daß nur friedliche Mittel zur Beglückung der Völker angewendrt Werdern müßten, brach der Sturm witdcr in der Versammlung los. Das von Goegg im bezeichneten Sinne gestellte Amendement wurde angenommen und darauf die Sitzung geschlossen. Die Bewohner von Lau anne verließen bas Local mit dem Rufe: „Vivat Simoii! Nach Cayenne mit der Commune!" Kopenhagdtt, 2. October. Dem heute eröffneten Reichstage wird baldig ein neues liberales Zollgesetz vorgelcgt werten. Stockholm, 2. Oct. Die erste Kammer nahm die Reg'erungSoorlage, bt- trcffend Die Wehrpflicht, einstimmig an. Die Verhandlungen über die übrigen Theile der Vorlage dauern noch fort. London, 2. Oct. Die „Times" meldet nach einer Depesche aus Paris, doß die franzosiiche Regierung Deutschland gegenüber nachgegeben habe und die Unter- zeichnunq des V.rtrages bevorstehe. Lissabon, 29. Sept. Die Regierung trifft energische Maßregeln zur Unterdrückung tlnts Aufstandes in Goa ^Ostindien). Constantinopcl, 29. September. Der tunesische Gesandte Cosunoli tourti vom Sultan tn langer Audienz empfangen. Es scheint sicher zu fein, daß TumS sich enger an die Tuikri an'chltcßen werde. Der neue Scheik-ul-Jslam ist ein Fortschrittsfreund und gedenkt große Rf formen im MahomedaniSmuS durchzuführen, weshalb die Hodschas (geistlichi» Lehrer) sehr erbittert über ihn sind. Der Großoezier benachrichtigte den neuen Patriarchen, baß ihn der Sultan mit allen den fremden Gesandten zukommenben Eyrenbezeigungen empfangen werde. Oag ist neu und erregt Die Christen auf das Freudigste. die genaueste Kunde von allen Schritten, welche die Bonapartisten in Londons Hessen-Darmstadt und der Ministerresident in Bern zugleich für Baden accreditirt Genf, Paris und sonstwo gethan haben. Er kenne ferner genau Den Belaus der! worben. Von einer beabsichtigten Wieberbesetzung des Lonboner Postens, welche Ä------ r-.....13 Die Wiener Presse angckünbigt, ist zuverlässigem Vernehmen nach zur Zeit Durchaus keine Rebe. ,e«< i“ *• Vf M ®"WIM* Ä f* » S 3* ••rät»» «rÄ« ei«»« ruf 6;r Mcht erreich' l" 1 3» r(nJt. n°d ibeller unversehrt bleiben. Der ameritanische Finc vahren Wa-Slnid) «uigt jjrank anseetigen ließ, obne ft Stldschrank iß nun ^gelangt Hauptmauer eingeriffen wird. L au- der Sitzung Anwesend waren: Der Wng, Gail, Hanstein, Heß, 1) Wegen der von Anc Elablfanal angelegten Treppe ktadt gewahrt iß, »orgelegt i 2) Die abzehaltene De Aehmigt, nachdem Steigerer un Borgetegt hatte, b 011 Mam 9 ,n 8iumt t, f •hm t;t e, UH) 11 deute ®f... . ygs»* ■ n e x *r ’ö^ienn i5*“- ««i» * .”9 Bit : " d- R 9tjl 111 °“f tfn ©arr ti* “• kMjh ibn nn- ' bi! t„, 3f vttveigklt. 8(ntrek gesaun hi,, :t aölbr(d)tn rönne. ‘ ttr ®tntörmtiie lfatrn dieser a ö^en Zentren p c|* aus dem gjnt- '«iniüer de Giffap. E betztrs Ditnü!} Ff Anzahl von Cfr dir- sagte man aCti 00 ^kssert vvrde bit 'eenachl trennte wm liej tie Ärgii- $ ter koire obgebei. rS begeben und ter- ri frflärte, taj hierz: Mgt soll Herr vs it Xiclaaiaiiontn tri krthlilt haben, Nj r Eerenge einschM« -juöantk- in Wl rc er al» tut. wiiMtnttn 8brdfi irhankkngen wtßtn trvcrnt. t beule wittit tin* i iunftm us allzev - vrvltsltile gegen di'l jragt ton der Unttn n: tit rtpoblifflaifjn i njiiff em Herr Le« ue Dt?rjhl^ Rt" ItPgHd in 8iMif »nh s<., S 14 A U (U . . .1 Cl ' 1 " t < • y - ,». . Wechsel, k. 8. 117% Oberhessen 77% 8. 1864r 135 k. k. 8. 8. 8. 8. 8. 8. 8. Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Borsennachricbten. 3. October 1871. k. k. k. m. L 4% 983/4 993/4 105 951/4 923/8 865/0 105 Actlen. Frank f. Bank 130 Frankf. Vereins-Kasse 109% Darmst. Bankact. 413 Wien Bankaotien 745 Galizien 253 Braunschweiger 18% Stadt Florenz 82% Actlen. Oest. Creditaot. 283% 5% östr. F. St. E. B. 372% Lombard. Bahn 1913/4 Ludwigsh.-Bexbach 189 Maxbahn 1343/4 Bayer. Ostbahn 136 Hess. Ludwigsb.-Act. 162 Rhein-Nahebahn-Act. — 8. 911/2 8. 99% 8. — 8. - 91% Dittersbach wohnt ver Grubentischler Scharf, dessen außerehelicher Sohn Knorr alias Nirdorf, früher als tüchtiger Schlosser in Hamburg und Bremen beschäftigt, seit dem vorigen October vollkommen dem Jrrstnn verfallen ist. In einem Pferdestalle, r - -■*— ~-c...... 01 n" Prioritäten. 3% oster. Steb.-Prior. 57 3°/0 öst. s. Lombard 76% 3% Livorneser 343/4 5% Toscaner 54 5% Elisabcth.-Prior. 79% do. II. Emiss. 783/4 Anlehenslooae. Kurh. 40 Thlr. Loose- 66% Nassau 25 fl. 41 40/g bayr. Präm.-AnL 113 Ansbacher 7 fl. 12 4% badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose 69 Oestr. fl. 250 v. 1854 76% 1858r Prioritätsloose 182% 1860r Loose 84% Geldsorten« fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 52-54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 16%—17% Engi. Sover. 11 44—46 Ku 88. Im per. 9 40 — 42 Dollar in Gold 2 25—26 7) (Sine Rechnung über Schreinerarbeit zur Herstellung eines Holzstalles im Rathhause wurde zur Auszahlung auf die Stadtkasse übernommen. $ , ^ie von der Firma Gebr. Ebel nachgesuchte Erlaubniß zur Ueberbrückunq des Schoor- 1 an ihrem (Smenthum wrnrh« ....—1-.1 _ sphäre herrscht und kaum ein Sonnenstrahl durch eine kleine Fensterluke hinetndringt, liegt der beklagenSwerthe Mensch auf einem feuchten, von Zauche ungezogenen Strohhaufen, mit dem Rücken durch einen Strick an die Mauer gefesselt und mit einer improvisirlen Zwangsjacke bekleidet. Da er von der Äbsscht beherrscht wird, sich todtzuschlagen, und häufig mit dem Kopfe gegen die Wand stößt, so hat man ihm, um den Anprall abzuschwächen, ein Brett quer vorgelegt, gegen das er gewöhnlich so lange mit dem Schädel anpoltert, bis er auf den wiederholten Zu: ruf der Mutter: „Todt, todt!" seine Mordversuche einstellt. Wahrscheinlich bildet er sich dann ein, seine Absicht erreicht zu haben. Preuss. 4%% Oblig. 99% Frankl. 3%% Obi. 83% Nass. 4% % Obi. 97 Kurhess. 4% „ 9O3/4 Gr. Hess. 5% Obi. 103% » » 4% » 961/4 " n 3%o/o , 91% Bayer. 5% „ 1003/4 n 4% 0/0 1jährige 995/, n 40/g 1jährige 933/4 Wiirtemb. 4%o/g Obi. 98% Raden 4%0/0 Obi. o. E. L. 98% Oesterr. Silberrente 57% N Papierrente 483/, w 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881 r 99 „ N 1882r 951% „ w 1885r 96% n n 1887r 96 Spanier, neuest. 3% 33 % Local-Notizen. Beschlüsse aus ver Sitzung des Gemeinderatbs vom 28. September 1871. Anwesend waren : Der (Hroßh. Bürgermeister Bogt, die GemeinderathSmitglieder Bücking, Felstng, Gail, Haustein, Heß, Körber, Löber, Nagel, Pietsch, Ricker, Rosenberg und Wenzel. 1) Wegen der von August Haubach auS seinem Hofe über städtisches Eigenthum in den Etadtkanal angelegten Treppe wurde der von demselben abgegebene Revers, worin das Recht der Stadt gewahrt ist, vorgelegt und gut geheißen. 2) Die abgehaltene Versteigerung beS Bauplatzes in der Schulstraße für 2105 fl. wurde genehmigt, nachdem Steigerer Dr. med. Dornseiff gemäß der Verkaufs-Bedingungen einen Bauplan vorgelegt hatte, bei welchem nichts zu erinnern gefunden wurde. 3) Der Großherzogliche Bürgermeister wurde zur Ausführung eines Vertrags mit der Königlichen Betriebs - Inspection I der Main-Weser-Bahn ermächtigt, welcher den Bezug von Wasser aus dem Reservoir auf dem Bahnhofe, zum Begießen der Straße auf dem Seltersberg' zum Zwecke bat. 4) Die zu 29 fl. 12 kr. veranschlagte Arbeit an der Pumpe auf dem SelterSweg wurde zur Ausführung und die Vergebung aus der Hand bfschloffen. 5) Zur Ergänzung der Feuerlöschgecäthe wurde auf Antrag der hierfür bestimmten Commission die Anschaffung eines WafferzubringerS genehmigt und bestimmt, daß die Lieferung auS- gffchrieben werden soll. Gruber -m R-v-r. -u-g-st-Itt und sü- di- Dauer d» B-gün»igung Mlich in° A^a - °°° 12 kr. an die Stadt bezahlt werden müsse. v 9) Mehrere durch den Dirigenten deS Schulvorstandes für die städtischen Schulen aus der Hand gemachten kleineren Anschaffungen wurden gut geheißen. f Erschlage des Lehr.rS Rahn, die Vergütung für die Heizung deS bet demselben, für die neu gebildete 5. Mädchenschule gemietheten LocalS, nach Ablauf eines Vierteljahrs zu vereinbaren, erklärt sich der Gemeinverath einverstanden. (Eingesandt.) Nachdem wir Gelegenheit gehabt haben, die Zeichenausstellnng in der Turnhalle zu bestchtlgen, können wir nicht umhin, mit Bedauern zu bemerken, daß dieselbe sehr wenig besucht wird. Dies ist um so mehr zu verwundern, als dem Publikum hier Anlast geboten wlrd, eme seltene Menge von schönen Zeichnungen, die mit Fleiß und Sorgfalt ausgesuhrt sind, zu sehen. Nrcht nur findet man daselbst eine große Anzahl ber verschiedenartigsten teschmschen Zerchnuugen, sondern auch eine Reihe meisterhaft aus- gefubrter Frelhandzeichnungen, unter denen die von Mainz und Gießen gelieferten besonders hernorzuheben sind. Indem wir also nochmals das kunstsinnige Publikum auffordern, diese Gelegenheit nicht unbenutzt vorübergehen lassen zu wollen / sprechen wir die Ueberzeugung aus, daß die Stunden, die zur Besichtigung der Ausstellung verwandt werden, gewiß Niemanden gereuen. C. G . . . . r. * (Sin berühmter Aizt wuroe in angetrunkenem Zustande zu einer vornehmen Patientin gerufen. Er traf sie im Bette, setzte sich, zog seine Uhr und begann, ihre Pulsschläge zu zählen. Zn seiner Angetrunkenheit konnte er damit nicht zu Stande kommen und, seine Uhr einsteckend, murmelte er, sich selbst Vorwürfe machend, in den Bart: „wahrhaftig, richtig betrunken!" Dann verordnete er der Dame, im Bette zu bleiben, er werde am andern Morgen wieder vorsprechen. Aber schon am andern Morgen erhielt er ein eigenhändig zu eröffnendes Schreiben von der Dame: „Lieber Doctor, Sie hatten Recht, ich kann's nicht läugnen. Aber, ich bitte Sie, sagen Sie keinem Menschen ein Sterbenswort, in welchem Zustande Sie mich getroffen, und nehmen Sie gefälligst einliegendes Honorar (eine 10 Pfund-Note) für Zbren Besuch. „Man hat jetzt", schreibt eine Newyorker Zeitung, „ein allerliebstes Spielzeug erfunden: eS ist dies ein kleines Dampfschiff, welches, auf Wasser gesetzt, eine kleine Strecke fährt, dann mit einem gehörigen Knall erplodirt und die Trümmer kleiner Puppen dem Beschauer ins Gesicht wirst. Durch dieses sinnreiche Spielzeug sollen die Kinder schon frühzeitig an dergleichen Unglücksfälle, die ihnen ja täglich passiren können, gewöhnt werden " Bei uns in Deutschland (bemerkt die „N. bad. LandeSztg." dazu) wäre die Erfindung eines ähnlichen Spielzeuges, eines Gisenbahv- zuges, welcher unter zerquetschten Puppen auch halbverhungerte Weichensteller k. umherschmiffe gewiß ebenfalls recht zeit, und zweckentsprechend. Nur müßte dabei ein lachender Dividenden-Ver-- theiler unversehrt bleiben. Der amerikanische Finanz-Minister Boutwell, der sich schon oft verrechnet, hat einen wahren Schilda-Streich ausgefuhrt, indem er für das New-Uvrker Zollamt einen Riesen - Geld- schrank anfectigen ließ, ohne früher Messungen in genanntem Gebäude vornehmen zu lassen. Der Geldschrank ist nun angelangt und kann nur dann in'S Gebäude gebracht werden, wenn eine Hauptmauer eingeriffen wird. Allgemeiner Anzeiger- Besondere Bekanntmachung. Schnciderarbeit. 4158) Zur Anfertigung von Waffenröcken rc. rc-, können sich Schneider, welche in oder außer der Casernenwerkstätte arbeiten wollen, sofort in der Zuschneidestube im 4. Stocke der Caserne bei dem Oecono- mieofsizier anmelden. Gießen, den 30. September 1871. Die Bekleidungs-Commission des 2. Infanterie-Regiments. Keller. Versteigerungen. Arbeitsversteigerung. 4186) Samstag den 7. b. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Büreau der Bürgermeisterei droß-Buseck die Chaufsirarbeiten am sog. alten Weg, veranschlagt zu 211 fl. 12 kr., auf Kosten des säumigen Uebernehmers, anderweit in Accord gegeben werden. Groß-Buseck, den 2. October 1871. Grobherzogliche Bürgermeisterei Groß-Buseck. I. A-: ____L Hahn, Bezirksbauaufseher. 4101) Fortsetzung der Versteigerung im Z inßer'schen Garten nächsten Donnerstag, Nachmittags 2 Uhr, wobei Möbeln, gute Fenster, Schreinerholz, sowie ein Haufen Dünger, vorgenommen werden. Feilgebotenes. «88) »r. Gruitrr's Gehöröl. Zuverlässiges Hilfsmittel bei Schwerhö- r« , Ohrensausen rc, ä Flacon 20 Sgr. Aorräthig bei Earl Frech. s Flaschenbier: Frankfurter, ä 8 fr., Gießener, ä 6 „ Llchcr, ä 6 „ frei in's Haus geliefert, von Georg Dörr, Kirchenplatz. $ Regenschirme in allen Sorten zu den billigsten Preisen bei I. Köhler, Seltersweq. 4190) Süßäpfel verkauft Louis Busch Wittwe. I <3 i r i| r l, vorräthig in der herrschaftlichen Ziegelei zu Lich. Kreutzer, Rentmeister. 4196) Eine Pailhie 8/4 grcines Tuch, für Kindercinzüqe geeignet, zu 1 fl. 24 fr. pr. Elle, % schwere Winterbnxkins, zu 1 fl. 48 fr, 2 fl. 12 fr., 2 fl. 30 fr. und 3 fl. pr. Elle, % Waterproofs, zu 42 fr. pr. Elle und hüher, ^nstteppichstoffe in allen Arten, abgepaßie Sopha- und Bettvorlagen empfiehlt Moritz Heichelheim, Seltersweg E. 185. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mi.idener und Milchverkanf. 3992) Im früher Loos' scheu Höfchen, Lit. D 103 243 122 272 714 833 _ 41^4) Fllz-, Kork- und Stoffhute für Herren und Knaben, neueste Form, Lackhüte für Knaben von 54 kr. an, Filz-, Stoff-, Sammt- und Lackhüte für Damen und Mädchen, Hutfa^ons, Hutfedern, Blumen, Band, Baschliks und Eapuzen in Cachemir und Wolle für Damen und Kinder, Kragen und Seelenwärmer, Ananas- und ^-chottland-Shawls, Röckchen und Zäckchen, Echarpes von 6 fr. an, Kragen und Manschetten, Ehemisetts und Aermel, Schleier, Tüll, Hutstoffe, Mull, Joconet, Glace- un^.-»°^cnc Handschuhe, Herren-Kragen und Shlipse rc ; sämmtliche Waaren empfiehlt zu billigst gestellten Preisen H. Heß, am Lindenplatz 9tr. 218, ist täglich. Vor mittags halb 9 Nhr und Ausgesetzt, um schnell zu räumen! ----------i---------*--------- 4197) (Sine größere Parthie 16/4 Cachcmirtüchev in bester Dualität hell- und dimfelschot-isch carrirt, ä 5 fl. 30 fr. und —-------------------------------b fl. pl. ^tiicr, ti/4 und 10/ br. weiße ramagirte, geboqte ß-ardt- «cnftoffe 12 fr. pr. Elle und höher, weiße Piq»6- und gungen zu verkaufen oder auch auf längere Damaft-Be.ttdeckrn von 2 fl. 30 fr. an, 6A br. Vuma Haus- mTbÄ iÄ£ fe$n '«acher-Leine», -> 17 und 18 fr. pr. Elle, e/4 br. Rein-Leinen ofiiftr. und 74 Leinen, ä 15 und 16 fr. pr. Elle, weiße leinene MtfeTan be" ^oübriicfe, Taschentücher, ü 2 fl. 24 fr. pr. Dutzend und höher, schwere „ auf dem Fluthgraben, baumwollene carrirte Bettzenge, ä 12 und 14 fr. pr. Elle XeVne“b^er3Be0, sämmtlich- ältere Damenkteiderstoffe, Mantel rc. Acker Über dem Rodt, ' Moritz 'Heichelheim, Selteröwea C. 185. w über dem Schäferbrunnen.-- F- C. Loos, Lackirer. s Condcnsirtc Milch von der Anglo-Swlss Coi.dcnsed Milk Comp. in Cham (Schweiz), pr- Büchse 3-5 fr., empfiehlt Emil Fischbach, SelterSweg. Oberhesflsche Eisenbahn, sowie sa'inmtliche zollanitlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. 4151 Nk. 232. Chr. Oppermann, Friseur. Depot in Gießen Vermischte Wnzeige« Betreffend: Dc zum baldigen Eintritt gesucht. (Neue Anlage C- 31.) Kreuz Lil. D. Nr. I Generalversammlung des Landes Gewerbvereins frucht- und Mehrpreise in verflogener Woche von nachbenamiten Orten und Fcuchtmärkten. Kartoffeln. Linsen. Erbten. Hafer Mieten Gerste. Korn Walzen Ailf demkMir. Markt Markt preis preis Fruchtm'cirkte. Sept. fl.kr fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. !fl-kr M. M- M. h“ M- M- M- M. M- M- Gießen 30. 8 13) 1 26 30 7 Mainz — 302 Normalgewich' per Miller: Walzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr- Pietsch) in Gießen. hh/5 b« Jqi 8 7 55 173 62 74 Auf dem Markt 1 11 7 11 10 11 3 4 4 53 2 12 11 24 10 43 12 40 9 56 7 15 7.20 Mö- preis 30 58 54 Mit-- preis Mit.- preis 57 75 BesteNmgc Abonnenten, welche 15 30 15 6 15 4" 15|25 Auf Mar ft Auf dem Markt Äuf dem Markt Aüf^dein Markt Auf dem Markt A bi u o n c e. 4198) Ein an einem hiesigen Institut tabaks-Geschäfl gesucht. Offerten unter B. Nr. 85 bei der Exped- d. Btlts. abzugeben. 19 22 1 4172) Neue Anlage C- 30 ist der von Herrn Hauptmann Rau bewohnte mittlere Stock vom 1. Januar 1872 an zu vermiethen. Naumann. 4195) In meinem Hinterhause ist ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. Georg Busch, Kreuz. Mit Bezug au helfe zur Fahne eiuben H ihre Gesuche bis he Einziehung im Krie Herdern haben die B Kling leisten wollen. M. 18 208 i 7 Ein einzelner Herr sucht ein möblirtes Zimmer auf 2 Monate zu miethen. Gefällige Offerten beliebe man unter Chiffre M. K. 18 an die Exped. d. Bl. abzugeben. (4187) i 30. | 29. M. 1 32 | 30 — I 17, iSchlcsische Fcucr-Vcrsichkttinsts-Gcscllschast in Breslau, Gründ-Capital fl. 5,250,000. 1294) Die Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände | aller Art zu festen und mäßigen Prämien unter liberalen Bedingungen ! gegen Feuers- und Explosions-Gefahr. Lranspmi-Vnfichknmg. Spicgklglas-Verficherung. Prospecte und Antragsformulare werden verabfolgt von der General-Agentur für das Großherzogthum Hessen: I. Gg. Schröder in Darmstadt, M. 18 E Moguntm, Verslcherungs - Gesellschaft in Mainz. 4193) Die Gesellschaft versichert gegen Feuerschaden, Blitzschlag und Ex- ! ploffon zu festen, billigst gestellten Prämien. Zur Aufnahme von Versicherungen empfiehlt sich die Agentur zu Allendorf ij an der Lumda C. L. Harb, Agent der Mognntia. < M- 42 4 — 3 56 g fl. fr. M. M- 4 119 5 2 Spelz^ Äüs dem IMit^ Markt Ipreis Post bezogen vierte । 1 fl. 27 fr. L H s?”1flirte 4163) Für ein Mädchen von 19 Jahren wird zur Ausbildung in einem Colonialoder auch Kurzwaaren - Geschäft in Gießen , , . „ _ , pr. i. November eine Stelle gesucht. Schrift-> wirkender Lehrer, welchem wöchentlich noch 'iche Offerten nebst näheren Bedingungen ^einige freie Stunden zur Verfügung stehen, bittet man bei der Exped. d. Bl- abzugeben.Iwünschte dieselben durch Ertheilung von Von' wem? sagt die Grpebttion vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. d. Bltts. ML 45, er ^pcd. Es ist dies feines der vielen öffentlich ausgebotenen S^wlndelmtttel, die nur auf Täuschung hinauslaufen, sondern die Wirkung, die dres^ Mittel aus den Wuchs'der Barthaare ausübt, beruht hauptsächlich m dem Extracte der vom Vroffssor C.Tchcdo entdeckten Pflanze Onionar. Dieses Praparat darf m ctDrae fpiper ausgezeichneten Wirkung gewiß mit vollster Ueberzeu^mg jedermann auf das Angelegentlichste empfohlen werden, indem es den Bartwuchs mit ""glaublicher Schnelligkeit befördert und selbst bei jungen Leuten einen vollen und kräftigen Bart erzeug?, was schon durch zahlreiche Zcugniffe bewiesen wurde. Preis pr. Packet sammt Gebrauchs-Anweisung 1 Thlr. Jiil. preis fl.^kr. 3 58 7 । 5| 5 — I 4142) Bei (5. Ott mann in der Schloßgasse ist ein möblirtes Zimmer zu oertmethen. Mü.- preis fülfr. 4164) Von heute an befindet sich unser. E) war fcho^ Geschäft I ovkck veg Oou, NachhülfeuNterricht in Elementar- und Real-' Mflü&e gestchj fächern auszufüllen ; auch kann Unterricht , ,e8f0/ dcren im Clavier- und Violinspiel ertheilt werden, ,.. 1 Darauf Refleetirende wollen sich gefälligst^ «W um Auskunft an die Redaction d. ° auf- w-dm. Hr , ........... 7 “ 4147) Die d esjährige Generalversammlung des Üandeö-Gewerbvereins wird, Donnerstag den 5. October d. Z., um 10V2 Witter "tiq|i«n. ' gißrmittnaö beginnend, dahier im Saale des Z in ßer'schen Gartens abgehalten werden. Die Mitglieder des Local-Gewerbvereins wetdck^, Bdhin, Herauf unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung in Nr. 38 des Gewerbeblattrs, nochmals austnerkfam gemacht, Nichtmikglreder, TOH<*»mif(ionät'JW' ßuffl< an den Verhandlungen Interesse nehmen, hiervon mit dem Ansügen benachrichtigt, daß ihnen der Zntntt frersteht. Ausstellung der Z-ichnungen der Handwerkerfchnlen und der Gymnasien und Realschulen des Landes in der städtischen Tu» balle rvetchc unevtqelt'lich für I dermann geöffnet ist, wird morgen, den 1. October, eröffnet werden. -' 11,1 2 ' Wegen Therlnahme au dem nach dem Schlüsse der Generalversammlung, ebenfalls im Zinßer'schen Garten stattfindenden, f.rf.,» Miitaaessen wolle man dem Bereinsdiener, oder dem Wirthe vorher Anzeige machen. sacken 1871 Der Vorstand des Local-Gewerbvereins. 4165) Unterzeichnete beehren sich einem verehrten Publikum anzuzeigen, daß sie dahier ein Weih-, Kurz- und Wolle-Waarcn-Gefchast errichtet haben. Bei billiger und reeller Bedienung wird es ihr Bestreben sein, den Wünschen des Publikums allseitig zu begegnen. Weißwaaren aller Art werden nach Bestellung auf Maaß rasch und solid angefertigt. Das Geschäftslocal befindet sich Seltersweg C. 184 vis-ä-vis der Neuen Anlage. Wo Sters S^eo» 4199) Ein mit der Tabaksbranche vertrauter, gewandter junger Mann, der die _________________________ Buchführung versteht, eine schöne Hand- 3874) Ein großes und ein kleines Fa- Schrift schreibt und mit guten Empfehlungen milienlogis, sowie ein möblirtes Zimmer versehen ist, wird für ein auswäniges Roh- mit Cabinet, zu vermiethen bei unter B. Heinrich Sauer, Neuenweg Nr. 134. M- 4 5 3989) Seltersberg Vit. E. Nr. 3 ist der mittlere Stock zu vermiethen.______________ 4126) Das seither von mir in der Alicenstraße bewohnte Logis ist z« ver- rniethen und sofort zu beziehen. W. Wenzel. M. 42 345 lüf dem Mir. 4065) Ein mit den nölhigen Vorkennt- nisfen versehener junger Mann kann in einem hiesigen Fabrikgeschäft als Lehrling eintreten. Selbstgeschriebene Offerten sind bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. 4169) Für einen Realschüler Kost und Logis in Nr. 186, Wallthor. I Aechte Bart-Zwiebel garantirteö Blnttyeugungs - Mittel. sowie von den Herren: Jean Böck in Gießen, Lehrer Vogel in Londorf, H. Dietz. Die Großbettel in Kestrich bei Alsfeld, B. Stern Sohn in Bellersheims M vorstehender Anffort ......—» «■ m C Gchen, den 4190) Zwei mödlirte Zimmer und einj 4200) Ein braves Mädchen, mit großer gewölbter Keller zu vermiethen. Eck Küche und Hausarbeit vertraut, wird der Marburger Straße. : Alsfeld 30. Grünberg I 30. Lauterbach' Qn Mit^ preis fl.jfr. ß‘eiat Ul •"'H' 3994) Ein möblirtes Zimmer zu oermiethen. Wallthor Lit. A. Nr. 152. 4131) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei H. Rudolph Wtttwe. I 4174) Ein Garten, neben der Th. Wort- jmann'schen Besitzung gelegen, >st zu ver- 4192) Möblirte Zimmer sind zu ver-! miethen, und in Lit. B. Nr. 108 Nähereo tnietljen bei P. Herbert, zu erfahren. Neuenweg. . . ™ . c» 4189) Die seither von meinem Schwiegervater betriebene Mem Lucy- uno Wirtkschaft habe ich heute übernommen, und empfehle mich dem ge- für die Winter-Saifon, bestens sortirt, bringe ich in em- e^ten Publikum bestens. — Für gute Speisin und Getränke werde pfehlende Erinnerung. Preise fest und billig. ^jch Sorge tragen.________________Johannctte Herbert. Marktstraße 25, vis-ä-vis dem^Kaufmann Herrn Emil Pistor.! es* Geschäfts - Eröffnung. "HW