Lehrling wi» l>:- Iriiitr kwn bei e *• ^Mbmacher. I-nubcr. 1 r' Spengler ‘Hcn und Rcals^ Kim • '■intr.t 9?t 27 £ deutschm D8 ■' Vübfrö. - M -c oon brnst Mer" - ■•;•■ i/ Skizze du# yd üration: Husam • • rtx - 3echs!?c .. Amngmschait:ir’ . "iirm ^crid)tenk:i .• n Lbierkam i n Me. ©emietzl 7 ?rn ■ rur.ntn aus her Ä III Gin Ucbaläuie H. rüvers. IV. £wi . .iduitrationen: 2i , T amm keine Prü : 7'chlen ftd) . :iw.:£udManblinw a, X Ricker. X\ (t IÜGLEI ncen-Expedition^ rt am Main, l, im 1. Stock icrwail. 50; .iTi^cr'trtsse^ 16 ■ Dcnberg. 29; t 5euer Markt, 11; r 17, hönigsbau. tnnistmse, I ..«erpL"^ I i «e i.nbenB^ « ,.t do Molard, 2. E?Wke -ich' -y g.*)h,b^ .: :ti fl-, d« , TLiwöH ' • > Mtnbon’J ,u« v»E'l ■'"LJ b«w*1 Tn 160 f1' ,7k'f“r?S „ . -bflin«16 b‘” ' ..rttibe«- $rd8 ueiifcliä&Ttfl 1 fl- 12 fr. Brinyerlohn. Durch bk 8sft otogen Viertelsäbrig I ff. 27 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit ÄuS- nahme Montags. Exvedition: Canzleiderg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsölatt für den Kreis Kichere. Nx. 8,1 Mittwoch den 5. April 1871. wiwuwmiu ^Minrirrinrrinr.i v u 1 "LT .7 ' " 6*,, fz* • a 6M*»*^* .*<**.. werden noch fortwährend sowohl bei der Exvedition, Canzleiberg B-1, als auch BefteMnngen aus Den Anzeiger bei allen Paft-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten we!»e den Ameiger bei der ErpedUion abbolen lassen, erhalten denselben für 1 fl. pr. Quartal. ____—___ 4. April. Von allen Seiten wirb jetzt bestätigt, daß man von deutscher Seite, soweit e« unsere Interessen gestatten, die Regierung des Herrn Tdier« zu unterstützen^ sucht, und auch der Rücktransport ter Gefangenen hat wieder begonnen, lieber die Verhandlungen in Brüssel kann Näheres noch nicht bekannt sein. Man varft nach der Lage der Sache annehmen, daß die Frage des Handelsvertrages noch nicht erörtert wurde. Man war bekanntlich darauf gelabt, daß höchstens die Gr* Neuerung des Vertrages für eine bestimmte Zeit erlangt werden dürste. Sollte Frankreich dieselbe verweigern, so wirb cd sich darum handeln, welchen Tarif es dann auf seiner östlichen Gränze eintreten lassen will. Deutschland kann verlangen , daß ihm derselbe Tarif wie England und Belgien zugestanden werde. Sollte Frankreich dagegen Deutschland gegenüber wieder den früheren Tarif cm- führen wollen, wie derselbe vor 1862 bestanden hatte, so können Repressalien von un trer Seite nicht auSbleben. Es würbe dann cu Erhöhung der Zölle auf eine bestimmte Reihe von Artikeln genügen, um Frankreich zum Bewußtsein zu bringen, welchen Schaden es sich selbst mit dem Tarifkriege inmitten des Friedens zufügen würde. rji m Die Rational-Zeitung in Berlin öffnet ihre Spalten einer schweren Vc» da'chtigung des österreichiscyen Kriegsministers F.-M.-L. Baron Kuhn, dem sie nichts Geringeres insinuirt, als HanvlangerSdienste für französische Sp onage geleistet zu baden. Dem Gewährsmann des berliner Blattes ist wohl nicht gegenwärtig gewesen, daß selbst die persönlichen und principiellen Gegner Kuhn's seine Loyalität und seinen Geradsinn nie angctastet haben und daß österreichischerjeits fein ehrlich denkender Mann ihn einer solchen That für fähig hält, die sich mit den Begriffen von militärischer Ehre, wie sie in der österreichischen Armee feftwurz-ln, schlecht vertragen würde. Herr v. Kuhn selbst weist mit größter Entrüstung dilse Verdächtigung zurück und versicherte zudem Officieren gegenüber, den sranzösijchen Eonsul Lafaivre, mit dem man ihn in Verbindung bringen will, nie gesehen und gekannt zu haben. Jener Hauptmann du Nord, der in der Uniform eines österreichischen GeneralstadsofsicierS im französischen Hauptquartier gesehen wurde — was ja noch kein Grund zu Verdächtigungen wäre — '«st, wie ich verbürgen kann, hier um einen Urlaub zum Besuche seiner Heimath eingenommen zu einer Zeit, als sich Herr v. Kuhn in Ofen befand, ihn also vor seinem Abgänge überhaupt nicht sehen konnte. Was aber den GeneralstabSchef Gambena's dc Serre, anbelangt, so stand und steht derselbe im Dienste der hiesigen Direction der so- genannten Staatsbahn, also einer Privatgesellschaft, in deren VerwaltungSkorper sich mehrere Franzosen befinden, der aber jeder stsatlichen Einmischung ent- rückt ist. . <• n- Der „K. Z." wird aus Wien geschrieben: Die Nachricht, daß in Fulda binnen Kurzem abermals eine Versammlung deutscher Bischöfe zu einer geheimen Besprechung zusammentreten werde, bestätigt sich. Gegenstano der B»rathung sollen dieses Mal nach der „Allgemeinen Zeitung" folgende vier Punkte sein: 1) Maßregeln gegen die noch immer gegen das Unfehlbarkeitsdogma opponirenden Priester und Laien; 2) Stellung der Kirche zu dem neuen Deutschen Kaiser- reiche; 3) Berufung einer Synode im Herbste dieses Jahres, welcher die deutschen , österreichischen, ungarischen und polnischen Bischöfe beiwohnen sollen; 4) Gründung der längst in Aussicht genommenen katholischen Universität. Da die Opposition unter den „liberal gesinnten" Kirchenfürsten keinen Vertreter meyr hat, dieskiben vielmehr sämmtlich ins römische Lager aus OpportunitätS-Ruck- sichten übergegangen sind, so wird man bei Berathung des ersten Punctes keine großen Debatten zu erwarten haben. Das pariser osficielle Blatt kündigt in seinem amtlichen Theile an, daß das „Central-Comite am 29. März der Commune seine Gewalten übergeben hat", und bringt dann folgende Proclamation an die Pariser: Pariser Commune. Bürger! Eure „Commune" ist eonstituirt. DaS Votum vom 26. März hat ore siegreiche Revolution geheiligt. Eine Regierung, die euch auf feige Weife überfiel, hatte euch bet der Kehle genommen; ihr habt bei eurer legitimen 23m theidigung diese Regierung, welche euch dadurch entehren wollte, daß sie euö' einen König auszwang, aus eutrn Mauern verwiesen. Heute mißbrauchen die Verbrecher, welche ihr selbst nicht einmal verfolgen wolltet, eure Großmuth, um nn den Thoren der Stadt einen Herd monarchischer Verschwörungen zu orgam- siren. Sie rufen den Bürgerkrieg an; sie setzen ins Werk die ganze Corruption; sie nehmen eine jede Mitschuld an; sie haben sogar um den Schutz des Ausländers gebettelt. Wir rufen wegen Vieler abscheulichen Umtriebe das Urthe'.l von Frankreich und der Welt an. Bürger! Ihr habt euch Institutionen gegeben, welche altn Versuchen Trotz bieten. Ihr seid die Herren eurer Geschicke. Vtark durch eure Unterstützung, wird die Repräsentation, welche ihr hergestellt, die Un- g ückssälle, welche die gefallene Regierung veranlaßt, wieder gut machen: die ge sährdete Industrie, die eingestellte Arbeit, die gelähmten Handelsgeschäfte werden einen kräftigen Aufschwung nehmen. Schon heute erfolgt die erwartete Entscheidung über die Miethen; morgen die üaer die Derfallzeit der Wechsel; alle öffentlichen Dienstzweige wieder hergestellt und vereinfacht; die Nationalgarve, in ! Zukunft die einzige bewiffntte Macht der Stadt, ohne Verschub reorganisirt. Das werden unsere ersten Thaten sein. Die Erwählten des Volkes verlangen zur Sicherung des Triumphes ter Republik nur , daß es ihnen sein Vertrauen erhält. Was sie betrifft, so werden sie ihre Pflicht thun. Stadthaus, 29. März 1871. Die „Commune" von Paris. AZ. Berlin, 1 April. Deutscher Reichstag. Die heutige neunte Plenarsitzung wurde um 10i/4 Uhr vom Präsidenten Dr. Simfon eröffnet. Der Abge- ordnete Bebel ist eingkireten. — Der Generalpoftdirector Stephan erläutert die Forderung 161,375 Thaler als erste Rate zur Herstellung eines Dienstgebäudes für das Generalpustamt, welches jetzt 136 Beamte umfaßt, mehr ab ein Ministerium. Diese Beamten säßen jetzt, wenn nicht auf dem Dache, so tod) unmittelbar unter dem Dache. — Abgeord. Richter bittet um Auskunft über die Bedingungen der Zahlung d-s Kaufpreises. — Rcichensperger (Crefeld) empfiehlt für kaS neue Gebäude einen monumentalen Charakter. — M quel (Waldeck) hält es nicht für angemessen, hier über den Baustvl zu derathen; ebenso v. Unruh (Magdeburg). — Minister Fr csen erklärt, daß Bayern- und Württemberg zu den Kosten nicht beitragen. — Braun (Gera) wünscht zur näheren Instruction für den Bau die Niedersetzung eines Ausschusses. — Bei der nun folgenden zweiten Lesung wird der Gesetzentwurf pure angenommen Dem Grasen Kleist (Lübben) erwidert auf seinen Dank an die Regierung für die möglichst einfache Herst ll'ing des Gebäudes v. Hoverbeck (Sensburg): Er solle doch nicht immer gleich an die große Glocke hängen, wenn, die Regierung etwas Gutes thue; das säh-' so auS, als komme es nur selten vor. — Das von Mallinckrodt (Tecklenburg) angeregte Bedenken, ob die süddeutschen Abgeordneten bei dem Beschlüsse m rznwirlea haben, soll bei der dritten Lesung erörtert werden. Es folgt die zweite Lesung der redigirten Bund-Sversassung, zu welcher der schon mitgetheilte Reichenspergei'sche Antrag eingebracht ist. Zu demselbei hat Sonnemann (Frankfurt) mehrere auf die Preßfreiheit, das VtrsammlungS' und Vereinsrecht bezügliche Anträge gestellt; gegen denselben liegen die Anträge der Fortschrittspartei (Antragsteller Schulze (Berlin) und der Freiconservativen (An- tragsteller Graf Renart-Coscl) vor, welche aus materiellen Gründen den Uebergang zur Tagesordnung empfehlen. Bei der Debatte über die Einleitung des Gesetzes kommt zunächst der Antrag Duncker'S (Berlin) zur Debatte, welcher in dem Entwürfe überall statt „Bundesgebiet' — „Reichsgebiet" setzen will. Duncker empfiehlt seinen Antrag; denn wenn man ein Reich schaffen wolle, müsse man auch von diesem Reichsgebiet reden. Ihn ui.terstützcn Dr. Hänel (Kiel) und v. Hoverbeck (Sensburg); gegen den Antrag erklärt sich Fürst Bismarck, welcher in dem „Reichsgebiet" eine Art von Tautologie erblickt. Eine präjudicielle B-deutung beanspruche die in der Verfassung beliebte Unterscheidung zwischen Reichs- und Bundesgebiet nicht, obwohl sie nicht willkürlich gewählt sei; am blsten sei cs, der Reichstag ließe seine Bedenken in diesem Punkte schwinden und nähme die Vorlage so an, wie sie ist. -- LaSker (Meiningen) erklärt Namens feiner politischen Freunde, von jeder materiellen Debatte über die Verfass'ing fernbleiben zu wollen; Deutschland bedürfe vorläufig der Ruhe, um sich der Errungemchasten freuen zu können. — Fürst Bismarck stimmt diesen Aeußerungen Namens des BundeSrathes in allen Stücken zu. — Nachdem noch Wiggers auf die traurigen Zustände in Mecklenburg hingewiesen und auch für dieses Bundesland eine konstitutionelle Verfassung gefordert, wird der Antrag Duncker abgelehnt, die Einleitung des Gesetzes angenommen. Zu Artikel 1 der Verfassung, welcher Sie zum Reiche gehörenden Bundes- länder'aufzählt, brantr.-at Dr. v. Zoltowski (Buk) hinter die Wone „Preußen mit Lauenb.irg" zu fetzen „mit Ausschluß der unter preußischer Herrschaft stehen- len polnischen Landc-theile.' — v. Zoltoweki motivirt feinen Antrag und appellirt an das Gerechtigkeitsgefühl der Deutschen; die Polen mischen sich nicht in deutsche Angelegenheittn, wie sie noch durch ihre Stimmenthaltung bei der Adreßdebatte möchten sich die Deutschen also auch nicht in polnische Angelegenheiten mischen. — Fürst Bismarck: Die Antroastel'- r haben kein Recht, sich bei der Motivirung ihres Antrages auf die Thronrede zu berufen, da diese nur von „andern", d. h. nicht preußischen Döllnn spricht, die Bewohner des Großherzogthums Pofen aber Preußen find. Die Wähler Der Antragsteller sind aber auch gar nicht m.t dem Vorgehen der polnischen Fractron im Land- und Reichstage einverstanden, wie sie das schon oft bewiesen. Es existire nicht ein einziger Vertrag, welcher den Polen Preußens eine andere Behandlung wie den übrigen Preußen verheißt; und welches Verfahren wolle man denn der preußischen Regierung gegenüber ihren Staatsangehörigen polnischer Zunge empfehlend Etwa dasjenige, welches die Polen Deutschland gegenüber beobachtete«, als sie letzteres beherrschten? Nein, wir werden nicht ab- laffen, unsere polnischen Mitbürger an Den Segnungen der Cultur ebenso wie un- selbst participiren zu lassen. (Bravo!) — v. Krzysanowski verlangt die Ausschei- düng der polnischen LandeStheile aus dem deutschen Reiche als einen Akt der Anerkennung dafür, daß Polen früher das deutsche Reich rettete. — Freiherr von Unruh-Bomst: Die vorliegende Frage könne nur nach dem anerkannten Staats- Cxt -Olit ’*S Stti'du äi B besondere A Ochntliche 1120) Nachdem (jeridit der Provinz Nachlaß des Der' Georg Weidig ll Mir Concurs erk nmgkn und Anspr fraglichen Nachlaß i Freitag den Vormiti vor unlerzeichnetem emaige Vorzugsrecl dm Rechtsnachtheil tuenden Ausschluss Termin soll Priorität der Forder Massecurators und vrrhmdck, auch noi werden und werden Wi^er, welche Ulaßitz legitimirten vettreten find, den der erscheinenden ( kines zu Stande l beitretend erachtet Gießen, den 17. Großberzoalich Muhl, Stadtrichter. -s- Versailles, 2^April, Abends. Mehrere Tausend NationalgarDen von der Porter des Centtal-Comtte's waren von Paris ausgerückt und hatten Courbe- vvie, Puteaux und die Krücke von Neuilly besetzt; sie wurden aber in die Flucht geschlagen. Die von den Aufständischen vertheidigten Barricaden sind von den Truppen mu großcr Lebhaftigkeit genommen und in allen Richtungen viele Ge- fangene gemacht worden, was auch eine ganz vortreffliche moral'sche Wirkung getyan hat. ö ftÄ I ffl <7, Liii» 1 ’-ÄÄS ÄTÄÄ 'S. ÄSt1; Sbä SUS.» 'MÄ N „ + Pans, 2. April, 6 Ubr Abends. Seit gestern Abend haben mehrere Vo^postengefechtc bei Neuilly zwischen den Föderirten und den Truppen der Der- sailler Regierung stattgefunden. Zwischen 10 und l2 Uhr Mittags wurde in den elvsceiseden Felkern und auf dem Ein.rachtsplatze starker Kanonendonner verncm- men. Das Ccnkralcomite bat mindestens 60,000 Mann bei Puteaur aufaekellt- auch Couroeooie und die Brücke oon Neuilly stnd von Nationalgardisten besetzt! ,U.nt“ den Pareser Nationalgarbcn lst viel Bewegung. Das Semite schickt Mann, ''haften, Jtumtion und Artillerie in Eile nach den bedrohten Stellen Die Liberte" meldet: Ein Bataillon ces Comite's machte eine Bewegung gegen ( ourderoie. Um 9i/2 Uhr Morgens ward vom Mont Valerien das Feuer e,7n7, und, von demselben gedeckt, griffen die ,n der Nähe liegenden Gensd'armen und Waldhüter die Truppen der Commune an. Nach und nach wurde dos Ge. tkcht lebhatter und näherte sich dem Randplatze von Courbevoic. Das Gefecht das au dem rechten Flügel der Nationalgarde angefangen, verbreitete sich sichtbar m'nnt "sr^i CCm ®™T' aUm 10Vz Ul)r brgann das Pelotonfeuer, während der Mont Balcrten, der da» Feuer eingestellt batte, von Neuem mit Nachdruck itt (cbie^n begann. Um 11 Uhr dauerte das lebhafte Gewehrfeuer und der Kampf um Courv,»ole tert, welches das Object auf beiden Seiten zu fein schein! „Lemps' und „Liberte" erwähnen gerüchtsweise, die Nationalgardc habe »nmnrni 7 7° ffl ruiuckgcschlazen worden. Ambulanzen gehen eilends nach dem Svüulpspiotz? G ö. / \ ,, △ 2. April. Der „Electeur libre" , das Journal von Ernest und /nrn17 ' mcl*eä C ,nen arhM 8e8cu Commune brachte, wurde gestern E 7 'm C°mlte bflt C‘16 Skadthaus verlassen und sich in einem jluflcl der Magazins Reums auf der Place de» Chateau d'ean iustallirt. — Die Haltung dreies Comite's, welches sich neben der Commune als rivalisirende Gewalt behaupten zu wollen schien, hat in dem geheimen Comite stürmische Debatten dervorgerufen. Man glaubt, baß die Sitzungen der Commune in 2 —3 Tagen 4!" 7""'- fs verlautet, daß die Justizcommissisn der Comliiune nach- !ie,n7C " .®cc.ietrln ®orf'il<>ß bringen werde, in Folge dessen das Monopol der Plapvoprie abgeschafft werden soll. — Die Commune von Paris decretirte: Die fünf Versicherungsgesellschaften: Nationale, Urboint, Phönix, Generale und Union Nnv ermächtigt, d,e am 29. v. Mts. auf ihre Bücher und Cossen gelegten Siegel wieder entfernen zu Dürfen. Der auf Anordnung der Commune ausgeführte Be- nhnLn E b n ~ ®ai Pvntheon ist dem Dienste des Cultus entzogen und wieder zum Grabasyl berühmter Männer erklärt worden. Das Kreur wurde von Dem Dome hinweggenommen. Nachdem Bürger Jourde, Mitglied des Centralcomike s, dem Volke die Entscheidung der Commune angekündigt, ließ er aU(L Th ®i,!8 VE6 ®ib7re6 cinc unSe^cure rotde Fahne aufhiffen. Der Ruf: „Es lebe Die Commune. erscholl Die vor dem Gebäude aufgestellten Bataillone prasentirten der Flaggezu Ehren das Gewehr und die Kanonen des Pantheon und seiner Umgebung losten 21 Salutschüsse. 9 ” △ ^aris, 2. April. Ein Beeret der Commune befiehlt die Ablieferung >n J“ ^^unalzwecken. Ferner erläßt Diefelbe eine Aufforderung an Die Bewohner von Pans, dam.t sich Dieselben verproviantiren. Bei Dem nm fi'1C °iek zu Den Versailler A Paris, 3. April, Abends. Rente 50.90, 51.40 lebhaft. Die 3nfur- ßenten wurden bet dem Mont Valerien aescklaaen Der Meuvon fort. Das Innere von Paris ist ruhig '^ert bei + Bucharest, 2. April. Den Bemühungen des deukfchen Generalkonsuls ®fTk0nfuI ^geschlossen, gelang cs, den bei den neulichen Cxcessen beschädigten Deutschen volle Genügtbuung zu verschaffen. Anstatt des Generals Ghika ist der ehemalige Minister Carv rum rumA'nf Id^en ^^kuten in Wien, Berlin und Petersburg ernannt worden. A ^UchMst, 3. April. Fürst Karl beharrt auf seinem Entschlüsse ab:u- reisen, weil d.c Verschwörer beabsichtigen, Den Fürsten durch nächtlichen UeberÄ gefangen zu nehmen. Der Bestand der rumänischen Union ist stark gefährdet Oie Ankunft eines türkischen CommiffarS lst signalisirt. 9 9 ■ff dürfen darum keine zu rasche Wandlung erwarten, sondern muffen Geduld und Nachsicht üben. Es wäre ja nicht einmal wünschcnswerth und gut, wenn Volker bet einem solchen Scheiben au- dem bisherigen Zusammenhänge a eichgultig blieben. Durch Milde werden wir die deutsche Gesinnung in den in /rede stehenden Landern allmählich wieder erwecken, erfreuliche Spuren davon beginnen schon jetzt sich zu zeigen. Mögen denn die Vertreter des deutschen Volkes in treuer Pflichterfüllung fortarbeiten, damit das neue Deutsche Reich den Erwartungen entspreche, die die Welt davon hegt. Mir bei Meinen vorgerückten Jahren "Och vergönnt sein, am Grundbau thätig zu sein, aber Ich vertraue, daß Mctne Nachfolger in gleichem Sinne, mit gleicher Innigkeit und Herzlichkeit daran iortbanen werden. Ich bitte Sie, Meine Worte und Meinen Dank dem Reichs- tage mitzutbellen." (Beifall.) Bei der Verabschiedung der Deputation sagte der Kaljer: „Möge der Baum fest einwurzeln und Früchte tragen!' (Beifall.) K Versailles, 2. April, Nachts. 3000 Nationalgarden besetzten am Morgen Courbevoie, Puteaux und die Brücke von Neuilly. Sie wurden von 10,000 Mann Truppen aus Versailles angegriffen und von diesen geschlagen. Es gab 200 Todte und Verwundete und viele Gefangene. Letztere wurden sofort erschossen. In Paris herrscht eine ungeheure Aufregung. 4- Versailles, 2. April. Das Central-Comite beabsichtigt, Assignaten aus« ^6ebcn, den fällig gewesenen, aber nicht eingelösten Coupons der Schulden Der enaDt Paris soll ZwangScourS beigelegt werben. Das Gebäude des Cr6vit Foncler ist von den Aufständischen besetzt, das Bankgebäude dagegen von der Ordnungsparte, Die Bank hat an das Centralcomite 3 Millionen vorgeschossen, an mS »Ö°a PlEerung schützen. Die Organisation und Ausrüstung von Marschbataillonen wirb tn Paris eifrig betrieben. Die Armee von Versailles be° fetzte St. Cloud und die Seinelinie. Telegraphische Depeschen. mit- tL8^11' 3' cPnL R-'ch-tag. Der Prästdent Simsen theitt Dem Saufe Der SBerlelfna 7 ,”^"8 Die Adr-ff- des Reichstages und erwieDeete n.» ückem DanF,8 !tfE bcn FvlgenDcS: „Ich -habe Die verlesene Avreffe mit hm. h Benommen. Ick- freue Mich Der Gesinnungen, welchen Der ? , Ausdruck gegeben hat; sie beweist, Daß Die Worte Mein “S(Z'Ä “Ä •*» & t. ; “““ »'■■■“ »■™ ™ ....... ..... tit St-»' f11 Kähr-nd Ulltlig »er arionatgoröen von ' n- batten (iourbr* ! übfr 'N die Ach 4'ta Üct tOB dkl langen viele Gc- ora!i[(Jf üßirfüng ’ tf daben mehrere t rippen der Der- >ds wurde in den tritcnnn verncw- uteaui aushchllt; ! algartisten befett, mitt ichickt Mann- jftfltn. ft eine Btweguoz i hlerirn tat fr™ tfrtn 9nft'jrmtn ' wurde tos Gr- r Das Grficht, lit fiL sichtbar dtt während der mit Nachdruck jd r unt der fiflinjf ins schetrn. aticoalgarde habt rrteatS nach de« il ron Ernest unt ff, würct gesttrn ;nC üd) in tittn mfljOirr. - Die rlraltstrendr Br- rLtjcht Ttbiitl'i in 2-3 Tap [ dommunt aäch« :ai Monopol m \ oerretute: „Die en'ralt vnc Union n gklegteii W e auSgeiodrft 9? n-it cts Sullas r.,n Das M Mffin. 2“ ^lltenVataillont a(B rt- 9*1 I, cie rBf flaftorttruiifl rti«flf j, rrn S'-s-'°" tu 3’1”' & w V „richaßen. , , Si<"ruflfl AjB(f ab.'"' a"’ n Paris, 3. April, 6 Uhr Morgens. Eine Proklamation der Commune sagt: „Die Regierung von Versailles griff uns an, da sie sich aber aus ihre Armee nicht verlassen konnte, sandte sie Zuaven gegen uns ab, Charette mit Bretonen und Trochu mit Gensv'armen. Reuillp wird vom Mont Valerien bombardirt. Wir haben die Pflicht, die Stadt Paris zu beschützen; wir rechnen aus euren Beistand." Während der Rächt waren die Bataillone der Commune in steter Bewegung und behaupteten sich mit den Ambulanten um die Umwallung der Stadt. Reue Bataillone rückten am Morgen aus, in allen Vierteln wird Generalmarsch geschlagen und die Barrikaden sind wieder errichtet. Gestern soll die Zahl der Todten und Verwundeten beträchtlich gewesen sein. — Seit 5 Uhr hört man in Paris den Donner der Kanonen: Ausfall in der Richtung von Courbevoie. Die Aufregung in Paris ist groß. Die Commune deeretirte heute Nacht: Jules Favre, Picard, Simon und Pothuan sind vor das Volksgericht zu stellen und ihre Güter zu confisciren. Der Staat ist von der Kirche zu trennen, die Güter aller geistlichen Congrega- tionen zu sequestriren. (K. Z.) Privatdepeschen des Gießener Anzeigers. △ Paris, 3. April, Abends. Die Stadt bietet ein großes Demoralisarionsschauspiej. Die gesammten Abendblätter tadeln den Bürgerkampf und verlangen die Aussöhnung. Heute Morgen marschirten hunderttausend Nationalgarden in dreL Colonnen nach der Richtung von Versailles. Der Mont Valerien begann den rechten Flügel in Unordnung zu bringen. Bergeret wurde mit 15,000 Mann abgeschnitten, Clinchard erreichte Chatitton. Das Gefecht lief unglücklich für die Commune ab. Die Hauptursache schlug fehl, nämlich die Annäherung an den Mont Valerien, da der Commandant desselben versprochen hatte, nicht zu feuern. Derselbe hielt jedoch sein Versprechen nicht und eröffnete das Feuer, wodurch die Insurgenten große Verluste erlitten. Flourens (Centrum) wurde bei Genevillers umzingelt, der linke Flügel bei Meudon zurückgeschlagen. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oderhessische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. Oeffentliche Aufforderung. 1120) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über den Nachlaß des verstorbenen Bierbrauers Georg Weidig II. von Gießen den formellen Concurs erkannt hat, sind Forderungen und Ansprüche aller Art an den fraglichen Nachlaß im Termin Freitag den 2. Juni I. I., Vormittags 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gericht anzuzeigen und etwaige Vorzugsrechte zu begründen, unter dem Rechtsnachtheil des stillschweigend eintretenden Ausschlusses von der Masse. Im Termin soll über die Liquidität und Priorität der Forderungen, Bestellung eines Massecurators und Gläubigerausschusses verhandelt, auch nochmals die Güte versucht werden und werden die nicht erscheinenden Gläubiger, welche durch einen ordnungsmäßig legitimirten Bevollmächtigten nicht vertreten sind, den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger, auch bezüglich eines zu Stande koinmenden Arrangements, beitretend erachtet. Gießen, den 17. März 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. | Fcilgeboteues. 1309) Schöne Saaterbsen verkauft _________Conrad Noll, Mühlgasse. 1273) E'n gut erhaltenes Kinder- wägelchen steht zu verkaufen bei G u st a o Rühl, Spengler, Neustadt. Versteigerungen. 1305) Mittwoch den 17. Mai b. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die dem Jacob Braun dahier zustehenden Grundstücke: Flur Nr. oKlftr. 19/6?u-6> 152 Acker im Gänswinkel, am Mittelweg, ViosU-ioe 158 Acker an der Broßbrücke, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. April 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann. 1280) Mittwoch den 5. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf Antrag des A. Stein dahier ein braunes Pierd (Wallach) in dem Hofe des Herrn Ludwig Herbert auf der Mäus- burg meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. April 1871. Scmmler, Ortsgerichtsmann | 1289) Feinstes Blüthen- mehl empfiehlt __Earl L o n y. 1313) Briefwaagen nach der neuesten Gewichtseintheilung, mit und ohne Stativ, sowie Bandmaße mit Metereintheilung für Bauleute, und Reißzeuge bester Qualität, empfiehlt L. Möller, Optiker, _____________________Sonnenstraße. 1277) Täglich frische Hefe bei PH. Weller, Wolkengasse. 1269) Das Mehl ans der Mühle der Herren F. Pepp ler L C o m p. kann zu demselben Preise wie in der Mühle selbst bezogen werden bei I. A. Busch Söhne. 1307) Moir«e-Schürzen für Kinder von 48 fr. an, für Damen von 54 fr. an, bei PH. Schlatter. 1299) Gut gehaltene Bücher für Gymnasiasten sind zu verkaufen in Lit. B. Nr. 49. 1302) Mehrere Fuder Kornstroh sind zu verkaufen bei Karl Wallenfels, Wettergasse. 1282) Lattig-Salat bei C. Rahn. i 1304) Ich habe einen Strumpfwcber- !>stuhl, halbdick und gut erhalten, zu verkaufen. Allendorf a. d. Lda., im April 1871. 1 Conrad Schmidt. I 1291) Eine ganz neue Officiers-Uniform mit zwei Epaulets ist billig zu ver- 1 kaufen bei I. Loth, Brandgasse. 1308) 5 Stück Rohrstühle, 1 Sopha, 1 Schrank, 1 Schreibpult, 1 Bettlade und 1 Tisch sind zu verkaufen bei L. Bersch. itnrhpil flücn Sorten, trocken so- OHl VCll wohl, als auch mittelst Dampfkraft auf'S Feinste in Oel abge- rieben; Bronccn, Blattgold, Maserwalzen und Oclfarbmühlen empfiehlt Emil Fischbach, (107B Seltersweg. 1274) Eine Parthie schöne Sellerie und Fleischzwtebel (Lauch) sind abzugeben bei Th. Raut en st rauch, an der Schoor. 1290) Zwei brauchbare Zugpferde zu verkaufen im R u ssi- \ eben Hof. Extra feines Tranl>engel«»e, Trüffeln a la Perigord, Champignons. Mixed Pickles, Oliven, Brünetten und türkische Pflaumen. Allen Mu Inga, Madeira, Fortirein, «toksycr, Rhein- und Hardtweine, Düsseldorfer Urrac-, Kum-, Burgunder, Wanille-^unlchessenz und feine holländische und französische Liqueure. Caviar, Sardiues ä l’hiiile, Sardine» in Fickte», (Japern, ächten öüflclborfcr und lnglischen Senf. Block -thocolade mit Vanille, pr. Pfd. 28 fr., Stüll'werck'sche Krust-Aonbons und Hyocoladen in verschiedenen Sorten, Caro i g ne. Liebigs Fleisch-^xtract von Frav-Bentos in Südamerika, Londenstrte Milch von der Anglo-Swiss Compagnie in Cham (Schweiz), pr. Büchse 42 fr. Feinsten Emmrnthaler-, Schweizer-, Limburger-, Kräuter- und Rahmkäse, mit und ohne Staniolverpacknng. Feinstes Blüthen- und Weizenmehl aus der Knnstmühle der Herren Franz Peppler & Csmpagnie. Italienische und deutsche DIaccaronis, Eiergemüsenudeln und Snpprnteige, geschalte brbscn, Linsen n d Bob neu, feinste Patent 'steio und Weizenstärke, und ertra sein geltelilc Htafftuade. Tafel- und Stearinkerzen in verschiedenen Sorten, von 20 fr. an pr. Pfd., feine Levante- und Zagioica-Badeschwämme. vchmarzen und grünen Lhee in Souchong, Koitflou, Pkcco mit Blüthen, Hansan und Iinperinls, Van iIle. Holländische Vollhäringe. Genueser Sardellen, Salz- und Essiggurken, englische Speckbückinge zum Rohrffen, dothaer ('erre!a!tmrst. Geschäfts-Verlegung. 1312) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mein Tuch- und Mannfacturwaaren-Geschäft miß meinem seitherigen Local in daß von Herrn Bersch erkaufte Haus, Marktplatz Lit. B. Nr. 36, verlegt habe. Durch die Pereiniguuq der zwei Waarenlager sehe ich mich genötbigt, um schnell beizuräumen, zu Einkaufspreisen zu verkaufen. Eine Partbie Kleiderstoffe, bestehend in Lustre, Barvge und Mvnsselin, empfehle bedeutend nnterm Einkaufspreise. V ernriethungen. 1243) Meiit neues Haus i't ganz oder getheilt mit anstoßendem Obststück zu vermiethen. Gabriel. 1030) Zwei ineinandergehende freund liche Parterre-Zimmer sind mit oder ohne Möbel zu vermietüen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________________ 662) In meinem Nebenhause ist der mittlere Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Magd- und Bodenkammer und allen Bequemlichkeiten, von Herrn Gymnasial- Lehrer Dr. Schmidt bewohnt, nebst einem Stück Garten zu vermiethen und den 1. Juni zu beziehen. ____________H. Becker, Neue Anlage. 1303) In meinem Hause aus dem Seltersberg ist der dritte Stock zu vermiethen. _______________Balthasar K ann. 1310) Eine Familienwohnung, sowie ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, ist zu vermiethen und den 1. Mai beziehbar. Zu erfragen Wolkengasse C. 99.______________ 1251) In meinem neuerbauten Hause auf dem Hamm, in der Nähe des Bahnhofs, sind 2'Familienlogis zu vermiethen und sogleich beziehbar. Balth. Euler. 1288) Der mittlere Stock meines Hauses ist zu vermiethen. Louis Lotz^Neichensand. 1017) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer zu vermiethen. Vsr'mifcht." Anzsrge». 1300) Für ein Manufacturwaaren-Oeschäst einer größeren Stadt Nheinhessens wird ein Commis gesucht, der seine Lehre in einem solchen bestanden hat, sowie ein Lehrling. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Seife Anfrage. 1306) Warum öffnet man an dem städtischen Staarkasten (vulgo Steighons) nicht die Fluglöcher, indem doch eben die Familie Sprihn ihre Standquartiere bezieht, damit derselbe doch einem Zweck entspricht. Mehrere O e c o n o m e n. | 1257) Ein großer schwarzer Hund ist am: Dienstag Abend auf der Badenburq zuge-: laufen. Duill, Wittwe. Strohhüte werden zum Waschen, Färben u. Fayon- niren angenommen. (760) Wilhelmine Fuhr. 1298) Ein Dienstmädchen wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1311) Ein Frauenzimmer, welches im Bügeln geübt ist, sucht Beschäftigung in und außer dem Hause. Wolkengasse C- 99. 1253) Gymnasiasten und Realschülern wird Nnterricht ertheilt. Rahe reS Rcuenbäuen Lit. B- Rr. 85. 1246) Ein braver Junge kann bei mir sogleich, oder zu Pfingsten, in die Lehre treten. Fr Berg, Schuhmacher. 1239) Ein Pulverhorn und ein grauer Filzhut sind verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, genannte Gegenstände an die Exped. d. Bltts. gegen eine gute Belohnung abzugeben. 1211) Ein tüchtiger Haupt - Agent für einen größeren ezirk wird von einer beut: sch en Bersicherungs - Gesellschaft unter günstigen Bedingungen für i ter gesucht. Offerten unter L 100 nimn.c die Exped. d. Bltts. entgegen. 130)) Nr. 135 hat die goldene Uhr gewonnen. Blitz, Polizeidiener. Strohhüte werden zum Waschen und Umändern angenommen. L.. Gail, Mäusburg. HAASENSTEfM VOGLER Zeitungs-Aiinoncen-Expedition. in Frankfurt am Main, grosse Gailnsstrasse 1, im 1. Stock. Hamburg, Neuerwall, 50 ; Berlin, leipzigerstrasse, 16 ; Basel, Steinenberg, 29; Wien, Stadt, Neuer Markt, 11 ; Leipzig, Markt, 17, Königshaus ; Stuttgart, Kronprinzstrasse, 1 B : Zürich, Elsassergasse, 1 ; St. Gallen, Obere Grahenstrasse, i 3 ; Genf, P!ace du Molard, 2. Verein zur VntcrIUltzung uiui Familien ins Feld gezogener Soldaten. 1297) Seit unserer letzten Veröffentlichung sind uns an weiteren Gaben zu- gegangen: 1) nachträglich aus Veranlassung der Illumination...... 2) von Herrn Prof. Dr. Streng, Reinertrag des Eintrittsgeldes beim Bankert im Lerb'schen Saale ............ 3) von Herrn Ur. Curtwann in St. Louis, durch Gebrüder Windecker 4) von einer Lottogesellschaft ............... 5) von Herrn Heinr. Fillmann, im Locale des Bürgerclub gesammelt 6) von Ungenannt durch Frau A. W............ 8 fl. 25 fr. 61 56 12 7 „ 36 45 Summa 145 fl. 46 fr. Unser Cassa-Bestand reicht leider nur noch kurze Zeit zur Deckung unserer Ausgaben hm und da unsere Truppen voraussichtlich ui der nächsten Zeit noch nicht zurück- kehren we.dm, bitten wir unsere Mitbürger recht sehr um weitere Gabm, abzugeben bei unserem Rechner, Buchhändler Ricke", damit wir unsere segensreiche Thätigkeit nicht vor der Zeit einzustellen und die Familien unserer braven tapferen Soldaten dem Mangel preiszugeben geaöthigt sind- Das Comit«. |H mm rniiiiiiiiiiHifiTiiBWiiiiiiiiiiBiihiifiriiTTmrriT m---- । mmr iSchlcfifche Fcucr-VerfiKmttlsts-Gcsclischast in Breslau, Grund-Capitsl fi. 1294) Tie Gesellschaft versichert bewegliche und unbi-wegliche Gegenstände aller Art zu festen und mäßigen Prämien unter liberalen Bedingungen gegen Feuers- und Gxplosions Gefahr. (ftranspovt-Vfriidiming. S'pttgflgla9-lkr|id)crung. Prospecte und Aniragsformulare werden verabfolgt von der General-Agerr | für für das Großherzogthum Hessen: I I. Gg. Schröder in Darmstadt, sowie von den Herren: Jean Böck in Gießen, Lehrer Vogel in L o n d o r f, H. Dietz E in Kestrich bei Alsfeld, B. Stern Sohn in Bellersheim. S 1293) Anmeldungen zur Aufnahme in das hiesige Großherzogliche Gymnasium für das bevorstehende neue Schuljahr sind Donnerstag den 20 dieses, Morgens von 9—12 Uhr, in dem Gymnasialgebäude unter Beibringung von Zeugnissen der bisherigen Lehrer bei der unterzeichneten Behörde zu machen, worauf am 21. und 22. die Aufnahmeprüfung Statt finden wird. Der Unterricht beguuit am 24. dieses. Gießen, am 3. April 1871. Großherzogliche Direktion des Gymnasiums zu Gießen. Dr. Geist. Hcrndelsverein. Generalversammlung, Mittwoch den 5. April, Abends 8 Uhr, im (Safe Ebel. Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht. 2} Mittheüungen des bleibenden Ausschusses des deutschen Handelstages. (1292) Der Vorstand. £295) Dem geschäftstreibeuden Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß ich das Logiren der fremden Arbeiter übernommen habe. Carl Retter, kleine Löwengaffe. Anlehn her Israel. Religions-Gemeinde Gießen. 1296) Bei der am 1. April 1871 Statt gehabten Ausloosung wurden die Obli- gaiionen 3?r. (»7 und W1 zur . Rückzahlung auf den 1. Juli 1871 bestimmt. Dec Vorstand der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen- H n l f s v e r e i n für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde. Zweigverein Gießen. 1287) Aus Anlag der am 3. d. M- stattgehabten Rcichstagswahl sind in den nachstehend benannten Wahlbezirken die beigesetzten Beträge als „Dank der Wähler an die deutschen Krieger" eingegangen: Albach 1 st., Allendorf an der Lahn 3 fl. 36 fr., von der Gemeinde zugelegt 16 fl. 24 fr., Allendorf an der Lumda 5 fl. 15Vz fr-, Alt-Buseck 3 fl. 10Vs fr., Annerod 3 fl., Bersrod 1 fl. 24 fr., Beuern 4 fl- 12 fr-, Burkhardsfelden 1 fl. 11 fr-, Daubringen 5 ft. 24 fr., Dorf-Gill 19 ft. 15 fr, Eberstadt 5 fl. 23 fr., Ettingshausen 10 fl. 28 fr., Garbenteich 6 fl. 49 fr., Gießen 149 fl. 49 fr., Groß-Buseck 3 fl. 6 fr., Groß-Linden 6 fl. 30 fr, Grüningen 3 fl I6V2 fr, Hatten, od 1 fl. 54 fr, Hausen 3 fl. 30 fr., Heuchelheim 1 fl. 30 fr, Holzheim 20 fl., Klein-Linden 54 fr, Lang-Göns 22 fl. 55 fr, Leihgestern 6 fl. 20 fr., Lieh 20 fl-, Lollar 6 fl., Mainzlar 35 fr, von der Gemeinde zu- pelegt 5 fl., Münster 10 fl., Nieder-Bessiugen 4 fl. 30 fr-, Ober-Bessingen 4 fl. 30 fr, Ob'r-Hörgern 8 ft. 16 fr., Oppenrod von der Gemeinde 5 fl., Reisknchen 1 fl. 1 fr., von der Gemeinde zugelegt 3 fl., Rödgen 36 fr, Ruttershausen 1 fl. 34 fr, Staufenberg 1 fl. 46 fr. (außerdem 35 fl mit speciellcr Bestimmung), Steinbach 5 st. 19 fr, Treis an der Lumda 1 fl. 47 fr., Trotz0 2 fl. 12Vz fr., Watzenborn mit Steinberg 1 fl- 6 fr., Wieseck 2 fl. 34 fr Zusammen 391 fl. 3 fr., welche mit Ausnahme der 20 fl. von Lin. die von da direct nach Darmstadt abgesendet worden sind, heute dem Vorstand des Landes-Hülfsvercins zu Darmstadt übersendet wurden. Gießen, den 31x März 1871. Für den Vorstand: v. Starck. 15 Von Frankfurt a. M. bircct mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen - Expedition zur Vermittlung aufgegcbenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In - und Auslandes. Meiste Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Rudolph Glosse, Annoncen-Expedition 45 Zeil, ZMNKfmt a. W. Zeil 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten-Pacht: „Fliegende Kläiter",. „Kladderadatsch", „Figaro." Nedacti-m, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ebr. Pietsch) in Gichem 27 fr. Setreffmd Kesteilu! Wir fl ver;üglich 5 fttzung erhalte M. Die A oidnung verfloffer itt durch das Lc nicht worben, w Wilcher dir Abre 3n Prkutzc 1646 M 1849 drn, vchur Tftau trr. mlitarM Eintritt in brr versucht zu hab Rbeinland am Zur Er:, deutsche Einhei werden. 3fl Abgei Wung von Eor Bschen Gebiets. Der „Mo- W ßolgentes; Dar Vene *iat legt fj nQt8 tzehen ^rtrments brr5 M bes 7. ^ltement bei $ ?bral der Cav ^ute.Mar^ ( wutmnt r. 5 IrÄ tn W lind. totrtra m e|n>« Ion, Ho * £ SÄ'1« ®SI, U”8 he 9t"" N tt.J" «Ml WnihJ J« dem nfnt. alle sjAEü, * $"Sl9