ich J®”9ten Henn Schlvk )ean Noll. U:W9 und ^germ Alkrsviißgi m zulässig fmb.i 101 bis zu 150 ff, L- 1846 k- 30 st, 15 kr, D; VrimtkserklÄrzüi '-vohl von Lixiii- tungtn, ü!H ’.gibnträge sind gch dri itdinungsniQBig” äuukn -Atsave jß dü zrn für alle aus ia iralr haftbar. n Versicherungen, sm r iu Gtcßen. lsiLlistütz .ngeu mir t'M uf -en oornebinaM xi! bit ti.ibminj ’.n amcimamt ßitbänA *• V»6 TTuaSRü"*' Wir machen oinem verehrlichen Publikum hiermit bekannt, daß Inserate, welche m den Abends erscheinenden Anzeiger Ausnahme finden sollen, bis spätestens 9 Uhr Vormittags bc» der brved. abgegeben werden muffen. Inserate, die nach dieser Zeit eintreffen, muffen bis zur nachficn Nummer Zurückbleiben. Die Expedition des „Gießener Anzeigers." PretS rwctrljährig 1 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierjährig 1 ff. 27 fr. Eichener Anzeiger. Erscheint täglich, mit AuS nähme MontagS. Ervedition: Canzleiberg Pit B. Nr. 1. Anzeige- und Amtssilatt für den Kreis Kießen. Nr. Mittwoch dm 4. Octobcr 1871. BefteAurrgen auf -en Gießener Anzeiger beTallen Post-Expeditionen un^ dm Land^oftboten entgegen genommen. Amtlicher TheLl. Gießen, den 2. October 1871. Betreffend: Die Erhebung der Domanialgefälle, sowie der Feldstrafen von der 4. Periode 1871 bei dem Großh. Rentamte Gießen. Das Großherzogl ich e Re n t a m t Gieße n an fämmtlidje Großhrr^ogiiche Bürgermkistereikn des Rcntamtsbrzirks. Die Ende September d. I. fällig gewesenen Heugras- und Holzgelder, sowie die Feldstrafen von der 4. Periode d. I., können bis zum 15. d. Mts. ohne Mahnung hierher bezahlt werden. Zn Behinderung des Rentamlmanns: Roth, Finanzaccessist. Thal sind denn auch dcutscherscNS ttnsie Boistellun,ze» gegen die wü.de genügen, um de» Au-bruch einer bvnapar.istisch-n Erhebung zur Re.se zu . * rx i.' m ...f.T...// „Ltken mnrbfh. hr 1 nflcn. bringen. Durch die Zeitungen geht die Nachricht, daß über die in Gastein getroffenen Vereinbarungen zum Schutze der gesellschaftlichen Interessen gegen die Umtriebe der anarchischen Partei in Europa, schriftliche Abmachungen zwischen den beiden f Die Republik in Frankreich, die kaum ihr erstes Lebensjahr hinter sich hat, scheint bereits ihrem Untergange entgegen zu gehen. Zwar ist die liberale Bourgeoisie dieser StaütSform sehr zugelhan, und sie wird voraussichtlich alle Hebel in Bewegung setzen, um sie zu erhalten; allein die Arbeiterklassen und die Bauern stehen tn ihrer Mehrheit der Negierung des Herrn Thiers so offen feind- selig gegenüber, daß die bonapartiflischen Umtriebe bei ihnen immer mehr Boden finden. Die Aufrechterhaltung des Belagerungszustandes, die Einsperrung von dreißig und einigen Tausend Communisten, unter denen cs zum mindesten zwölftausend Unschuldige gibt, die feindselige Haltung der Regierung gegenüber den Interessen der Arbeiter haben natürlich die Unzufriedenheit unter den niederen Gesellschaftskreisen noch bedeutend erhöht, und dazu kommt, daß die französische Armee, wenigstens in ihren höheren Sphären, dem BonapartiSmuS viel mehr ergeben ist, als die heutigen Gewalthaber in Frankreich sich einzugestehen getrauen. Es ist mithin durchaus nicht nöthig, daß die Imperialisten so sehr conspenren wie ihnen die französischen Regierungsblätter nachsagen; die Verhältnisse conspiriren vielmehr für sie und einiges Koquettiren des BonapartiSmuS mit dem SocialiSmnS * Der Krieg im Frieden. Als die Franzosen den Krieg gegcn Deutschland begannen, setzten sie sich in die Verfasiung, demselben den Charakter eine« Verhekrunssfrieoes zu geben : sie thrilttn ihre barbarischen Wüflensöhne dem Mac Mahon'schen CorpS zu, welches zunächst zum Einfall in Deutschland bestimmt war, und schufen sich zum Voraus einen Entschuldigungsgrund für alle vorbedachten Gräuclthaten, indem s'.e die badische Regilrung beschuldigten, daß sie ihre Truppen mit Explosivgeschossen versehen hätten, deren Anwendung das Völkerrecht verbietet. Die Dinge kamen anders. Die deutschen Heere drangen siegreich in Frankreich ein und die Franzosen rächten sich für ihre Niederlagen unwürdiger Weise an den deutschen Individuen, welche sich in Frankreich eine friedliche Heimath ge- gründet hatten; sie wurden ausgetrieben. In welcher Weise unter Gambetta'S Inspiration der Krieg geführt wurde, nachdem das kaiserliche Heer vernichtet worden war, ist weltbekannt; alle Grund- sätze des Völkerrechts wurden mit Füßen getreten. Aber damit waren die Franzosen noch nicht zufrieden, es wurden Prämien für die Ehrlosigkeit ausgesetzt und bis zum heutigen Tage ist noch kein Kriegsgericht eingesetzt worden, um über die Generale und Officiere zu richten, welche unter Bruch ihres Ehrenworts sich der Gefangenschaft entzogen, um wieder in Dienst zu treten. . Warum wir an diese traurigen Dinge wieder erinnern ? Weil der inzwischen mit Frankreich abgeschlossene Friede durchaus noch keine normalen Beziebungen zuiucktzefiihrt hat, französischer S-iiS vielmehr die F-inds-ligkeiien in der gehässigsten Weise fortgesetzt werden. Es würde uns wenig kümmern, daß Redner und Schriftsteller um Die öffentliche Gunst buhlen, indem sie die nationale Eitelkeit auf einen Revanchekneg vertrösten. Kein verständiger Politiker zweifelt daran, daß Frankreich den Frieden brechen wird, sobald e- sich wieder stark genug zum Kriege glaubt, und d:e deutsche Politik bestand ja hauptsächlich deshalb auf den neuen Territorial.Abgrenzungen, weil dieselben unsere VerthetvigungSkraft gegen einen Nachbar verstärkten, welchem gegenüber jeder Friedensvertrag nur die Bedeutung eines Waffenstillstandes in öffentlich der Nachricht widersprochen, daß Hr. v. Remusat, wie er dem deutschen Vertreter zugesagt hatte, den Verein aufgelöst habe, »nb Hr. Chcrv, der Heraus- L-s „Anti.Prussien", kündigt an, vaß er zwar der Regierung zu Gefall«« den Titel seines Blattes abändern und dasselbe künftig „Chatlment" nennen, im Uebrigen aber bei seiner bisherigen Tendenz belassen werde! Man fügt zu der Feindseligkeit noch den Hohn! Aber der Hohn gilt nicht bkoS Deutschland, er trifft auch die gegenwärtige französische Regierung, welche nach solchen Erfahrungen sich unmöglich darauf berufen kann, daß ihre Autorität im Lande sich befestige, also noch weniger daraus den Anspruch herleiten kann, daß Deutschland im Vertrauen auf eine consolidirte Regierungsgewalt und deren Bürgschaft irgend welche materielle Bürgschaft aus den Händen gebe, deren Besitz die Erfüllung der Friedensbedingungen sichert. Und doch würde es, nicht bloS für die Regierung des Herrn Thiers, sondern für Frankreich von größter Wichtigkeit sein, ein solches Vertrauen einzuflößen und dadurch in Gemäßheit des Art. III des Präliminarvertrags vom 26. Februar er., welchen der definitive Friedensvertrag in Kraft gelassen hat, die so heiß ersehnte gänzliche Räumung noch vor vollständiger Abtragung der Kriegsentschädigung herbeizuführen. Aber wo soll das Vertrauen zu einer Regierung Herkommen, welche nicht Den Willen oder die Kraft besitzt, um Tendenzen zu steuern, die sie selbst für völkerrechtswidrig erklärt und welche zugleich wie ihre eigene Leichtfertigkeit durch ihr Verfahren in der elsässischen Zollfrage einen so abschreckenden Beweis geliefert hat? Wir wissen nicht, was deutscherseits geschehen wird, um sich gegen völkerrechtswidrige Beeinträchtigungen zu schützen; aber die Ueberzeugung wird wohl jetzt allgemein getheilt werden, daß Frankreich gegenüber jede Procedur um so wirksamer sein wird, je schärfer und rücksichtsloser sie sein wird! Duldung des Elsaß - Vereins und des Lyoner „Anti - Prussien" erhoben worden, und Hr. v. Resumat hat die Beschwerden, als durch das Völkerrecht begrünet, Anspruch nehmen kann. ,, , , . . - Auch die Lästerungen und Verleumdungen, mit welchen wir ln der sranzo- fischen Presse überschüttet werden, können wir uns ruhig gefallen lassen, oa lte nur das Urtheil bestärken, welchem dieses Volk verfallen ist, das seinen eitlen Anspruch auf civilisatorische Führerschaft durch Bloßstellung seiner sittlichen Rohheit parodirt. Wenn aber Vereine gebildet werden, um in den soeben abgetretenen Provinzen die Mittel zur Empörung zu verschaffen, und wenn Organe geduldet werden, deren einziges Geschäft es ist, ruhige Deutsche, welche Frankreich a s ihrem Acoptiv-Vaterlan.de angehören wollen, Dem Haß und der Verfolgung zu empfehlen und sie Der Möglichkeit, in Frankreich einen ehrlichen Erwerb zu finden, zu berauben — und wenn dies Alles geschieht, während Frankreich noch von deutschen Truppen besetzt ist, ja theilweise sogar unter dem Bereich ihrer rischen Herrschaft, so ist dies wohl ein Beweis, daß mit diesem Volke nicht andrs zu verhandeln und zu verkehren ist, als daß man Ihm die Zahne zeigt, vertrauensvolle Großmuth auf dasselbe nur den Eindruck der Schwache macht. anerkannt; auch Abhilfe zugesagt. f WaS ist aber der Effect gewesen? Der Secretar d.s Elsaß-VereinS hat Land Wirth sch a f t l i ch e S. D' Graf Harry Arnim und Herr De Goulard noch immer 'in - - --- -- --- -^ -----• -» V'.ipiuio |liy V Naoen, so sind gegenwärtig die unterhandelnden Mächte nur durch je einen B n " L. ö’ö“'*"'"« <4n«nyunvuHvni nur vurcy je einen Ve- -Murzenev^ns im v»^geniatze z voumachtigten vertreten, nämlich durch den Grafen Uexküll (deutsches Reich) und b,uterrn de Clerq (französische Republik); die übrigen Herren fungiren als Mit- VS nT*d,nk herein dem M.stpfuhie, wie er durch die Fäulniß des Urins entsteht, orhpitri- rtx- -c Ä ' 0 “ty keinen bunaenben 9Btrfh «nt» n______r. . . r. «V .. , . * * äj , , .....u.«vl»v.v V..JW V»ynv ••••* wwv»V||C*ll VC , — fnnen duzenden Wr-ith beilegt- und ibn allenthalben fvrtfließen ließ. Nachdem man aber erkannte, baß gerade der Urin einen der hauptsächlichsten Pstanzen-Nährstaffe enthielt (das Kali und außer, dem auch andere werthvulle Stoffe), war man bestrebt, ihn in Cysternen oder Fässern zu sammeln und ihn dem Felde als Dungstoff zuzuführen, wie es in den bessern W-rthschaften jept auch allent- halbeu ge)chiebt. füglich ist man bestrebt, mit der gesammelten Jauche den Mist zeitweilig zu uderglepen theils um ihm den zur richtigen Fäulniß nöthigen Feuchtigkeit preis zu geben, theiis auch um ihn an Kal. zu bereichern. Um beide Zwecke vollkommen zu erreichen, ist eS unerläßlich daß, der auf den 2h|i gegossene Pfuhl, soweit er nicht zurückgehalten wird, wieder in den Jauchen- behalter abfließen kann, daß also letzterer entsprechend tiefer liegt, als die Sohle der Düngerstätte. 2Lie groß der Einfluß einer solchen Einrichtung auf die Steigerung der Ernteerträgniffe ist, ergiebt sich aus den folgenden vergleichenden Bersnchen. Die gestellte Aufgabe war die: „welchen Einfluß ubt der regelmäßig gepfählte Stallmist gegenüber dem nicht gepiuhlten auf die Quantität und Trrsteigrrüri Bekiuintinach 0) Am Dienstag, dm IC Vormittags von 10 l fr auf dem kiesigen Bat bisherigen Mititär:Speisehat rme r.fche, 160 hölzerne B, gmt Mchbretter, 900 S W, 15 Hängelampen und amtlich meistbietend gegen /, sl'dlung Derftdgert werben, De hiermit eingeladen wer ^herzoglichen Bürgermeiste Mnst erfucht, dies auf att.i J Gemeinden Ww w m Gegechände fnr Var Wen beionders eignen. königliche Etappen ___o. Rand, WormS, 30. Sept.'mber. sich'«. Sie landwitthschastlich. Süferatur, di- Vereine, die Wanderlehrer selbst d.e Staatereg.erungen direct haben seit zwei bis drei Jahrzehnten theils durch Belehrungen, the.lg durch Prämien, theils durch Ekmunterungen an Ort und Stelle und theils durch Strafandrohung die Dnngerbehandlung zu verbessern gesucht. Alle diese Bestrebungen sind m -kr* gewünschten Erfolg geblieben; allein cs muß noch mehrere Jahrzehnte hindurch UN« ermüd.ich gearbeitet werden, bis einmal überall und auch in den kleinen Ackerwirthscha'ten, die sm j “"'’f allgemein zur Anerkennung gekommen ist und allgemein geübt wird. ■ A ° r J?abe-/Üet|?’,f C auj 6'/« 0^ Oesterr. Süberr.nta 57 ’, Papienente 4»/z ' kol. 1L eteuerL - " Mär 95 l g , 1887r 957/8 Spanier, neuest 3°/o 323 s siS“.4 ?'* be® H^uptvertrsg am 13. Juni unkerzeichntte fläniunotn A,? 1 p. u^f*-l,jWen Mttttärconventiva enthalt noch mehrere Er- i daß S° Maj der Kais» v Bevollmächtigten erklärten, i Grvßherjvge übertragene Ä r— «•»"»« °'°> — aur — i Offiziere, Portepeefähnriche, Aerzte und Miii^'k $ sorderung und Zersetzung Der Qualität J?arjü^erfra9e ans?- Neun Versuchsansteller halten Felber zur Hälfte mit Stall* firtitinnnfl her J *. .. Mliltarbeamten unter thunllchster Berück -10 -- ..... - - ■ - besondere soll Der jontinnpri^ b^ochsten Contlngentsherrn ausüben wollen. Ins. '/4,^ayr lang mit Pfuhl bespritzt worben war. D.. lumvrii iu vutqe b'fCfl0Cre f0fl 0,r Contlngentscommanveur beauftragt werden, vor Einsendung der dieses Jahres mit Kartoffeln bepflanzt. Cabinetten beständen. Von unterrichteter Seite wird uns dies als durchaus trr- thümlich bezeichnet. Unsere früheren Behauptungen, daß in Gastein und Salzburg kein positives Einschreiten gegen die Internationale beschlossen worden, finden vielmehr ihre Bestätigung in Der neuerDingS veröffentlichten Circular - Depesche des Grafen Beust über Die Verständigung zwischen Deutschland und Oesterreich. Ja Gastem ist das Princip der Nichtintervcntion zur vollsten Geltung gebracht worden, und wie wir erfahren, haben jetzt sämmtliche Regierungen Der europäischen Groß- flauten diesem Princip ihre Zustimmung gegeben. . _ 3n Bezug auf die altkatyolischc Bewegung hat sich schon jetzt herauSgest-llt, datz Der niedere Klerus derselben im Großen und Ganzen durchaus fremd bleiben wtrd, womit von vornherein das Urthe.l über sie gesprochen ist; Denn nur in dem oQÖC / datz die katholischen Priester selbst sich mit ihren Pfarrkindern von Rom loStrennen und eine eigene Kirche gründen, könnte der Altkatholicismus eine Be- deutung erlangen. So wie Die Dinge aber augenblicklich liegen, hat Die Bewegung öber keineswegs Das Herz Des Volkes ergriffen, ihr gehört nur Der gebildete Mittelstand, das liberale Bürgerthum in den Städten an; Die Massen Des Volks kümmern sich nicht um Den Altkatholicismus, Der mehr politischer als religiöser Natur ist. Im Ucbrigen wirD Die Bewegung soviel als möglich von Den Regie- rungen unterstützt, weil letztere noch immer hoffen, in Dem Altkatholicismus ein Gegengewicht gegen Die clericalen Bestrebungen herzustellen zu können. Ueber Die Phasen österreichischer Politik enthält „eine Stimme aus Deutsch. Oesterreich in Der „Allz. Ztg." folgenDe Bemerkungen, Die ihrer Unbefangenheit wegen Beachtung verDienen: Der politische Zustand in Oesterreich scheint wieder emmal m voller Auflösung begriffen zu sein, und fast jeder Mann nennt ihn tröst, lod und aussichtslos. Das ist er nun doch wohl nicht, aber zerrüttet und traurig ist er allerdings. Die Nothwendigkeit eines Zusammenhalts für das, was man fvrfrCti$'f$en ^aat .ncnt!t' ludetz zu grofi, als Daß sie nicht auch jetzt wieder Hilfe bringen sollte für die Hereinbrechende Zerrüttung, und diese Nothwendigkeit wird sich immer wieder Platz und Erfolg schaffen, so lange kein lebensvolles Gc- bilde vorhanden ist, welches an Dit Stelle Des österreichischen Staates gesetzt werden könnte. Ein solches Gebilde ist nicht voryanven. Auch Die Eroberung unD Zerstückelung Oesterreichs, auf welche Die Gegner rechnen, steht im weiten FelDe. Einmischung fleilich, welche künftige Wege bahnt, würde nicht ausbleiben, wenn Die jetzige Verwirrung, einstimmig von Den österreichischen Deutschen Vergewaltigung genannt, nicht bald beseitigt würbe. Aber Dies wird wohl geschehen' denn Der jetzt angegriffene Theil der Bevölkerung ist der allein lebensvolle Theil Des Staates, lebensvoll Durch Erwerbskrast, Geldkraft unD Lildungökraft. Aufier- dem auch noch Der einzige Theil, welcher Den Staat Oesterreich wiikiich zusammen- halten und erhalten will. Die Deutschen in Orsterreich aufopfern, hieße eben einen ©elbilmorD begehen. Schon die Geldfrage, die unvermeidliche, wird binnen ganz Kurzem darthun, wo in Oesterreich Der Schwerpunkt liegt, und damit wird d^e letzt begonnene föderalistische Excurston ihre Umkehr wie ihr Ende finden. Schwer ist allerdings, in hohem Grade schwer ist ein Ausbau Oesterreichs innerhalb constitutioneller Formen, und deshalb sagten die alten Staatsmänner immer siegesbewußt: diese verschiedenartigen Theile sind nur absolut zu regieren! Was nutzt die Weisheit, wenn ihr bit Füße zum Gehen fehlen! Wo ist ein Staat möglich, der kernen Kredit findet^ Dir zerrüttete Finanzlage, welche das absolute System in Oesterreich verschu.det, hat Dem atfctutt« -Cyfizm vir Füße adgeschnitten. Ohne constltutionelle Form ist in Oesterreich jeder Credit unmöglich, es muß also für die conititutioneöe Form ein Modus gesunden und entwickelt werden, vollziehe ^ritwicklung auch noch so schwierig. Gesunden ist er und zu Recht erklärt seit einem Zahrzehend, die Entwicklung muß durchgemachr werden. Man "i^ läugnen: die Regierung selbst hat sich diese Entwickelung über die Katzen erschwert dadurch, daß sie gar keinen consequenten Gang eingehalten, ja, daß sie geradezu Den Wechsel zu ihrer Devise gemacht hat. Eine schlimmere Devise für so schwere Aufgabe gibt es kaum. In neuerer Zeit stnD mehrfach kleine Quantitäten Cigarren und Tabak den zur Beförderung via Hamburg bestimmten Sendungen nach England, sowie Den ei1?-« maUr9 unt) England beförderten Sendungen nach Portugal, Spanien, Asien, Afrika, Australien, Mittel- und Südamerika undeklarirt beigepackt worden, was nach englischen Zollgesetzen Die ConfiScation Der Sendung und außerdem eine ansehnliche Geldstrafe zur Folge hat. Im eigenen Interesse empfiehlt daher die NeichS.Posibehörde den Absendern von Sendungen nach und über England via £ambnrg, Den Inhalt Derselben stets vollständig auf Der Bcgleitadresse anzugeben, oDer aber ihnen besondere Zolldeclarationen beizusügen. Aus Dem Seebade Torquay wird gemeldet, daß Der Exkaiser Napoleon sich bei guter Gesundheit befindet, gelegentl ch aber an seinem alten U.bel, Roeuma- tijmuö, leidet. Ein beabsichtigter Besuch von Plymouth mußte die erhalb ver^ stoben werden. Der Kaiser erhält zahlreiche Besuche vom Adel und Der reichen Bürgerschaft in der Umgegend, und steht in häufigem Verkchr mit den gegenwärtig in Torquay weilenden Mitgliedern Der kaiserlich russischen Familie. Dienstag den 10. bSpr* :h.fhJ?ti«8 3n6,b r ’s*-... ! k unb tanSl*tl(lenb. ft $tis ft'» 579,85? ” *Wr- Unt* auf .f'r " ni» tj 53,358 «?*“"•>' J, p*', tritt PrtBJtM nid dH MtijWt. ' to'1Sunt. "?"3« iUllMro -ro etiwtl, »in r "Z iS auch gt, B«r ntui t ?itichi^^i^ ‘•»tritt ULschvl-ug bts Tagköuchs von frait Eiirhülluli^ii Bt9afren. 8c# Ltri'ailltt hier igl'Ö kes eliüD. uliiäitB hr Unter. tl soll die Anzeige laaag tri Drparte» hr^'omgeu in der iitttt te Lausanne" teri tie trS Aui« 'enchökttt lvutten. Heu vnt jirti ein a ®W>B iu* IMt tonnte tii t f« i1 -r1 eltfl «'n Gonflitt reiche für Fenier jtblti : €l “7fIrtn Zühn V wic»UBb - itheto H " lj)fTrt(6 brf '•f.:, tut b<* w firf«» Lol cl'iehi, u’ i ■ Miste gedüngten Parzellen das Mengenerträgniß ganz auffallend größer gewesen ist, als auf ben|8 Parzellen, die gleiche Mengen d.rselben Art nickt gepfählten Mistes zur Düngung erhalten hatten, iJ unv zwar beträgt das DurckschnittSergcbniß des MehrertragS 23 4 Pwcente. Bezüglich der Qualität I lauten die Berichte ebenfalls zu Gunsten deS gepfuhlten Mistes und von 3 dec VersuchSanstcller wird namentlich hervorgehoben, daß sich auf den mit nichtgepfuhltem Miste gedüngten Parzellen Neigung zur Fänlniß zeige, was auf den anderen Parzellen nicht der Fall sei. von Frankfurt a. M. direct mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In- und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Rudolph Glosse, Annoncen-Expedition 45 Zeil, Frankfurt a. W. Zeil 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten - Pacht: 1,Fliegende Blätter", „Kladderadatsch", „Figaro." Frachtbriefe für die Main-W.'ser-, Cöln-Mindener und Oberhcssische Eisenbahn, sowie fa'mmtliche zollamtlichen ! Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Allgemeiner Anzeigen er., der Vi an, ferner 2 Oxhoft, y2 und y. Ohm 1868r 2 1 Brauer-, Bade- sinen empfiehlt Ed. Lind. kaufen bei Ehr. 4157) 57 Hofraithe in der Stockhaus- /1203 V1204 Flick ck Kröll. Vermiethungeu Gießen, den 2. October 1871. V2 V4 3/i 5/i, (50 (25 ir it n 1859r, 1858r, 1857r; u n ir n u 11 n 72/ 2/z Vi Vi 3/a zu allen möglichen Preisen. Bestellungen nimmt Herr Club- diener Krämer, sowie der Unterzeichnete entgegm. Preis einer Waggons Ladung von 200 Ctrn. loco Bahnhof hier 106 fl. 45 kr. ercl. städtischem Octroi. 4075) Gute Talatkartoffeln iverden gekauft in Lit. D. Nr. 222. Hetnr. Weißgerber, SNtersberg E. 11. Feitgedoterrcs. 4141) Frische Citronen und Apfel- Lesegläser, Lorgnetten, Feldstecher, Fernrohre, Operngucker, 72, 2/2 Tulpen, Tazcttcn, Crocuö in den schönsten Sorten empfiehlt Goldbrillen Silberbrillen Stahlbrillen Pincenez Loupen Seltersweg. Gießen. Gläser in Brillen und Pincenez werden zu jeder Tageszeit einge- schliffen. (4047) ® ad cm CI* ühimcnnuicbcln I 316°) I" unserem Nebenhause ist ein rpV 2;?. A ' 1 7UUC..,X kleines Logis an eine stille Familie zu ocr- Mo. A^y^inthcn, einfache ^vie gefüllte, mlctl)cn und Anfangs October zu beziehen. von der Anglo-Swiss Condensed Milk Co. in Cham (Schweiz.) ü Büchse 35 kr. Dr» C. Laubinger, am Kirchenplatz. nieinversteigerung. mSD> Donnerstag den 12. October, Nachmittags 3 Uhr, ,rrben tu Auftrag des Herrn W. F. Jä- ttt und der Frau 1k. Birken stock Wtw., Stein, von Letzterer wegen Geschäfts- 3852) Ein freundliches Familimlogis für eine stille Familie ist sofort zu beziehen. ' Selterswcg Lit. E. Nr. 181. Zimmer-, Fenster- und ärztliche Thermometer. 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October, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause die zu dem Nachlasse der Heinrich Schäfer Eheleute gehörige Hofraithe in der Stockhausgasse, als: Flur Nr. inKlftr. die Handelsgärtnerei von (4086) Carl Deines, Asterweg. 4076) Ein Haufen Mist wird verkauft. Zu erfragen im Cafä Ebel. 3828) Zwei ante Claviere in Auftrag billig zu verkaufen; etnzusehcn bei I. Rothenberger, Lindcnplast. 4082) Drei fast noch neue Tafelwaagen, für Haushaltungen sich eignend, werden billig abgegeben bei _______Emil Fischbach, Seltersweg. 4135) Ein junges Pferd steht zu ver- Attcnthaler Rothwein im Saale ^Zur Harmonie^, große Bockenheimer Straße Nr. 9 in Frankfurt a. M., öffentlich an den Meistbietenden versteiaert. I. Nuttmann, beeidigter Ausrufer. Proben werden Dienstag den 10. und Mittwoch den 11. October, Vormittags von 10 bis 12 Uhr, und Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, in dem Keller, Langstraßc 23, und bei der Versteigerung verabreicht. 4183) Das mittlere Logis, bestehend in 3 Zimmern mit Cabinet, Schwarzzeug- und Vtägdckainmer; ferner daS obere Logis, in 2 Zimmern mit Kammer und den sonst nölhigen Räumlichkeiten bestehend, sind zu vermiethen bei Emil Junker, _________________________Asterweg 103. 4172) Neue Anlage C. 30 ist der von Herrn Hauptmann Stau bewohnte mittlere Stock vom 1. Januar 1872 an zu vermiethen. _________________________ N a u m a n n. 4180) Ein vollständiges Logis mit Laden und Keller ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen in Lit. A. Nr. 100. 4142) Bei E. Ottman n in der Schloßgasse ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. werden, und kann dieselbe durch Vermitt- lllng des Wilh. Schmal! in der Neu- fabt jederzeit eingesehen werden. Gießen, den 29. September 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. __Jughardt._________ 1064) Montag den 9. Oct ob er, Nachmittags 2 Uhr, M auf dabiesigem Nathhause das dem °acker Carl Vogt, früher zu der Schrei- ^logel'schen Concursmasse gehörende Grund- Wtf, öffentlich an den Meistbietenden ver- "ägert werden, als: tür Nr. oKlftr. */m 3155/10 Garten auf der Ster imark oder am alten Schlag. Gießen, den 26. September 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Jughardt. i ouffla6e, nachverzcichnete, bestens gehaltene'^ ! Rhein- u. Pfälzer-Weine, als. Nr. 231. MeÄmger WMMttt!/ weichk Fraueuverein für die Gustav-AdolftStiftung. Beginn des neuen Jahrganges! iiü)diiiinc Fuhr 4104) Bon heute au bestudet sich mein Geschäft hlrrliiiililat/JiNHiiiliiiiMiiinL! S" K nSo»„ . R-da-timi^ Druck nnb »erfo.« der Brübl'scken Univ.-Druckerei (Fr. Ebr. Piets») fn ließen. 1) 2) 3674) Waagen, Kriegsnoth alle Herzen und Hände in Anspruch nahm, aber das gemeinsame Liebeswerk für unsere armen und bedrängten evangelischen Glaubensgenossen sollte damit nicht aufgehoben sein. Nun ist der Friede wiedergekehrt, und wir kommen nun auch wieder mit unsrer herzlichen Bitte zu Euch: Helfet uns, daß wir wieder unser Scherfteln zusammen bringen und lasset un6 fröhliche Geber ein Jedes nach seinem Belieben und 4136) Ein Mädchen von auswärts wünscht Stelle als Haus-oder Kindermädchen. Nä- heres bei der Exped. d. Bltts. £ r”06,r i fl HS 2® Wir besorgen Annoncen in alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen, Journale, Coursbücher etc. In jedem Falle berechnen wir nur die j(innn ot.j, von Vautier, gezeichnet von Heitland, - I Wenn Eine kleine Großmacht im gesellschaftlichen x. v <* Verkehr. Von Hans Blum. — Ein Ans- 5 dnvofgrhvbtn, tob | fing nach der wunderschönen Stadt. Vsn l "Ulf Qvnygt, uw rflji r,. Robert König. ^Nach einem Jahre. Re- [ löl[t yu - - ;»>«-««?