Pret- rieckeljährig 1 ff. 12 ft- mit Dringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 ft. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit AuS» nähme MontagS. Expedition : Ganz leib erz Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. ">«Ä‘ bfrmetfter. 114 hinein cet. '"nkleider« lltte ^«trauen zeichne, Mk. 178. Freitag den 4. August 1871. rl Lvth. Bestellungen auf den Gießener Anzeiger ^L"P^-WtLn°n »« LML"Ä’SJE&S?ou4 X 12 fr. i-foolr. garantirt, 1*5. Februar, 1000 ll. f. IP. n. Tic Gewinne größte Treffer rn des )n- unt ihr- ii») 6 Ubr, nbtt: .Hebet Livhetlmge»^ 11. W-ß ; dir mit fr anfeiten , ctr.c Mjfrf -XxQ, für "L ch die fr . lotebHfr 45 » 3,470^ 'sbtatt ,iluW Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate August und September zu 40 fr. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Im Allerhöchsten Auftrag bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß Eingaben an Seine Königliche Hoheit den Großherzog bis aus Weiteres wieder nach ^riefcbetg zu richten sind. Gießen, den 2. August 1871. v. Starck, Provinzial - Director. Politischer Theil. 3. August. f Die Zusammenkunft der Kaiser von Deutschland und Oesterreich, die im Lauf der nächsten Woche zu Gastein flattfinden wird, steht begreiflicherweise im Vordergründe der öffentlichen DiScussion, denn man ist ebenso neugierig, zu erfahren, tvaS eigentlich die Veranlassung der Entrevue gegeben hat, als man auf die Resultate derselben gespannt ist. Was das erstere, die Veranlassung, anlangt, so ersahren wir, daß erst aus wiederholtes Andrängen von Seiten des Wiener Cabincts ter Entschluß des preußischen Hofes zu einem persönlichen Ideenaustausch in Gastein zur Reife gediehen ist. Thatsache ist, daß die deutsche Bundesregierung trotz aller gegenseitigen FreundschaftSbetheuerungen ein gewisses Mißtrauen in die eigentlichen Absichten der Politik der österreichischen Negierung nicht los werden kann, und um dieses Mißtrauen endgiltig zu beseitigen, hat man österreichischerseits unstreitig den Weg einer persönlichen Begegnung in Gastein gewählt. Es ist nicht zu verkennen, daß man in Wien alle Hebel in Bewegung setzt, um die deutsche Bundesregierung von der Ucberzeugung abzubringen, daß Oesterreich Hintergedanken hat, daß in seinen Combinationen die Wiederherstellung des polnischen Reiches und die baldige Erstarkung Frankreichs eine ganz außerordentliche Rolle spielen. Indessen möchte es den Herren in Wien doch einigermaßen schwer werden, so überlegene Staatsmänner wie diejenigen, welche gegenwärtig die StaatSgeschäste in Deutschland leiten, über die Ziele, welche die österreichische Politik verfolgt, zu täuschen. Die Unterdrückung des DeutschthumS und die entschiedene Begünstigung des PolenthumS, das sind die Wege, auf denen- die österreichischen Staatsmänner ihren Zielen entgegengehen, und daß diese Wege gerade jetzt verlassen werden sollten von den Machthabern Oesterreichs, dazu ist nicht die geringste Aussicht vorhanden; der Wiener Hof wird sich nicht einreden lassen wollen, daß Preußen die Reihe seiner Actionen geschlossen hat und daß die Deutschen in Deutsch-Oesterreich je aushören werden, nach Deutschland zu gravitiren. Käme es auch wirklich in Gastein zu einer Erörterung bestimmter politischer Fragen, so würde doch trotzdem ein Einverständniß der beiden Kaiser, eine Einigung über ein bestimmtes Programm der auswärtigen Politik der beiden mitteleuropäischen Reiche nicht erzielt werden können. Oesterreich bereitet sich unstreitig auf eine Action vor, welche ihm - seinen früheren Rang im europäischen Staatensystem wieder verschaffen soll. Diese Action mag nicht gerade direct gegen Deutschland in Aussicht genommen sein; aber so viel steht fest, daß die österreichische Regierung wett davon entfernt ist, in einer Bundesgenossenschaft mit dem deutschen Reiche ihren Halt zu suchen. Ander- stitS wird der Beherrscher des deutschen Reiches dem Kaiser von Oesterreich sich nicht mit einer Allianz aufdrängen wollen, deren Deutschland in keiner Weise be- »öthigt ist, schon zum Versuche einer solchen Allianz kann es übrigens darum nicht kommen, weil das Derhältntß Preußens zu Rußland ein ganz anderes ist die dasjenige Oesterreichs zu der nordischen Macht, eine deutsch-österreichische Allianz aber doch auf gar keiner anderen Grundlage errichtet werden könnte, als ^uf der eines eventuellen Vorgehens gegen jene nordische Großmacht, welche Oester- nich an der untern Donau bedroht und ihre Stellung in Warschau dermaleinst sicher nicht für Oesterreich verwerthen wird. Für eine ganze Reihenfolge neuer Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen sind beim Ministerium bereits ConcessionSgesuche eingegangen, denen allen mit thunlichstem Entgegenkommen, aber nur unter der Bedingung gewillfahrt werden soll, daß die Verwaltung ter so zu erbauenden Bahnen von der für die neuen LandeStheile zu tmennenden Centralverwaltung geleitet wird, da sowohl strategische wie politische Rücksichten dies als nothwendig erscheinen lassen. Gießen. (Antwort des des Reichsabgeordneten Freiherrn zur Rabenau auf die Rede des Reichstagsabgeordneten Ketteler in der 10. Sitzung am 3. April 1871): Abgeordneter Freiherr von Nordeck zur Rabenau: Meine Herren! Ich bin der Ansicht, daß, wenn die Gegensätze einmal auf den Punkt angelangt sind, aus welchen sie leider durch das Hineintragen religiöser Angelegenheiten in diese Debatte gekommen sind, diese Gegensätze dann möglichst scharf gestellt werden müssen, damit Jeder wisse, woran er ist. Ich werde versuchen das zu thun. Der Commentar zu dem Anträge Reichensperger und Genossen und über die Stellung dcr päpstlichen Curie zu dieser Frage ist gegeben in der Civilta vom 18. März 1871 — bekanntlich das officielle Organ der römischen Curie —: „Der Papst ist oberster Richter der bürgerlichen Gesetze; in ihm laufen die beiden Gewalten, die geistliche und die weltliche, wie in ihrer Spitze zusammen, denn er ist der Stellvertreter Christi, welcher nicht nur ewiger Priester, sondern auch K)nig der Könige und Herr der Herrschenden ist", und gleich nachher heißt cs weiter: «Der Papst ist krast seiner hohen Würde auf dem Gipfel beider Gewalten". Meine Herren, das sind dieselben Grundsätze, welche die religiösen und bürgerlichen Zerwürfnisse und den Zerfall Deutschlands im Mittelalter herbeigeführt haben, die Grundsätze der Curie sind heute noch dieselben und werden ewig dieselben bleiben. Ich nun , und ich glaube mit wir der größte Theil des Hauses, stehe auf einem anderen, diametral entgegengesetzten Standpunkt: uns ist der Staat die einzige Quelle der Gesetzgebung, und diese beiden Gegensätze halte ich für unvereinbar. Hiermit ist die Situation ganz klar gegeben-. — Dem Herrn Abgeordneten für Tanberbischofsheim bin ich eine Antwort schuldig. Er rief uns vorher zu: „Verletzen Sie nicht das religiöse Gefühl des Elsaß"; ich unterbrach ihn, — allerdings nicht ganz in parlamentarischer Weise — ich gestehe es — mit dem Zurufe: „Nicht wir, sondern Sie verletzen das Gefühl des Elsaß durch die Grundsätze, die Sie verfechten." Meine Herren, ich bin Ihnen schuldig, diesen Satz zu motiviren. Die Herren aus dem Centrum sind in dem Anträge, so wie sie ihn gestellt haben, nicht mit ihren letzten Zielen hervorgerückt. Mit viel größerer Praciston und Schärfe geht das hervor aus einem Aktenstück, das — ich weiß nicht, ob auch anderwärts, — aber hessischen Abgeordneten bei den Reichstagswahlen als conditio sine qua non der Unterstützung durch die Katholiken zur Anerkennung als Direktive für ihr Vorhalten im Reichstage vorgelegt wurde. Unterzeichnet ist dasselbe unter andern von zwei Mitgliedern des Domkapitels in Mainz, dem Domkapitular Dr. Moufang und Domkapitular Dr. Haffner. Die weiteren Unterschriften sind: Karl Fürst zu Isenburg - Birstein, Franz Freiherr von Wambolt, OberrechnungSrath Backe. Datirt ist das Aktenstück: Mainz, den 12. Januar 1871. Meine Herren, in diesem höchst merkwürdigen Commentar zu dem, was die Herren hier beantragt haben, werden Sie auch die Erklärung finden zu. dem, was das klerikale Centrum bei der Adreßberathung unter dem Worte „Intervention" verstanden. Das ist hier vollständig klar gestellt durch die Ausführungen des Commentars unter 4. Das geht auf die Wiederherstellung der weltlichen Macht des Papstes. Das Aktenstück lautet, — wünschen Sie, daß ich cs ganz verlese? (Ja!) In nächster Zeit werden die Wahlen zum Reichstag in dem Großherzog, thum stattfinden. Der Ausfall dieser Wahlen wird nicht bloS für die bürger. lichen und politischen Interessen von großer Wichtigkeit fein, sondern auch auf die künftige Gestaltung unserer religiösen Derhältnisie Einfluß üben. Ein besonderes Wahlprogramm für die Katholiken des Großherzogthums aufzustellen, scheint in diesem Augenblick um so weniger angezeigt, als die Ver- hältnisse uns nur in wenigen Wahlbezirken einen entscheidenden Erfolg versprechen. Unter allen Umständen aber werden es die Katholiken als ihre Pflicht erkennen, ihre Stimme keinem Candidaten zu geben, von welchem sie eine Schädigung ihrer religiösen Interessen zu sürchten haben, und nur zu der Wahl solcher Männer mitzuwirken, welche in dieser Beziehung Bürgschaft geben. Insbesondere haben wir von unseren Reich-tagSabgeordneten zu fordern: Beschränkungen unterworfen, welchen alle übrigen Veröffentlichungen unter er, wie er in ven letzten arren auf diesem Wege in Aussicht gestellt. Dieses aggressive Vorgehen des Herrn ProfefforS rc. Dr. Friedrich Telegrapheii-St Dünung) erösi Kankfiirt Tech HoljverKei, Anstalten findet diese Bestimmung keine Anwendung. Die drei letzten Positionen des Mainzer Programms lauten: 2. daß sie gegen alle beschränkenden Bestimmungen ankämpfen werden, die Aufstellung des Reichs-Vereinsgesetzes bezüglich der Klöster in Vorschlag bracht werden könnten; 3.. daß sie sich bemühen wollen, der Kirche den ihr gebührenden Einfluß liegen. Meine Herren, das würde bekanntlich die Aufhebung des placetum regium involviren. — ständig und bleibt tat Besitz und Genuß der für ihre Cultus-, Unterrichts- und o. Manteuffel, schon gegen 4 Uhr Nachmittags eingetroffen war. Die Mann- WohlthätigkeitSzwecke bestimmten Anstalten, Stiftungen und Fonds. schäften kamen direct von Soissons und brauchte zu der Reise von dort bis hierher Artikel 16. Der Verkehr der ReligionSgeseüschaften mit ihren Oberem, vier Tage und drei Nächte; sie haben bis zum 3 vs. Hierselbst Bürgerquartiere ist unbehindert. Die Bekanntmachung kirchlicher Anordnungen ist nur denjenigen bezogen, und am 4., an welchem die Queue der Division hier eintrifft, setzt die Töte ihren Marsch nach Königsberg fort, woselbst bekanntlich die ganze Division am 6. ds. ihren feierlichen Einzug hält. Ein merkwürdiges Zusammentreffen der Umstände fügt es gerade so, daß die erste Division zu dem W'ge von Berlin nach dem Siege und zurück genau ein volles Jahr brauchte: in den Tagen vom 1. dis 5. Avgust 1870 rückte sie von hier ab, vom 31. Juli bis 4. August 1871 kehrt sie zurück. t Berlin, 1 Aug. Schon vielfach ist in ven öffentlichen Blättern von der täglich steigenden WohnungSnoth in Berlin die Rede gewesen, ohne daß die Leser sich einen rechten Begriff von dem Grade dieses Jammers machen konnten, weil haben. Die Unterzeichner der Mainzer Punkte wollen die Artikel 12, 13, 14, zeug von den Bauplätzen zu stehlen, um sie auf diese Weise zur Nieder- 15, 16, 17, 18 der preußischen Verfassung in die Reich^verfassung übertragen legung Der Arbeit zu zwingen. Die Polizeibehörde benachrichtigte sofort den per- haben. Diese Artikel lauten: ß-anenten Ausschuß der Meister von der drohenden Gefahr, und dieser warnte Artikel 17. Ueber das Kirchenpatronat und die Bedingungen, unter welchen dasselbe aufgehoben werden kann, wird ein besonderes Gesetz ergehen. Artikel 18. Das Ernennung«-, Vorschlags-, Wahl- und Bestätigungs- recht bei Besetzung kirchlicher Stellen ist, soweit es dem Staate zusteht und nicht auf dem Patronat oder besonderen RechtStiteln beruht, aufgehoben. Auf die Anstellung von Geistlichen beim Militair und an öffentlichen ....... manenten Ausschuß der Meister von der drohenden Gefahr, und dieser warnte Artikel 12. Die Freiheit des religiösen Bekenntnisses, der Vereinigung sofort sämmtliche Meister; trotzdem sind jedoch, wie Seitens der Meister constatirt zu Religionsgesellschaften (Artikel 31 und 32) und der gemeinsamen häuslichen wird, in der vorigen und in der letztverfloffenen Nacht einzelne solcher Excesse vor- und öffentlichen Religionsübung wird gewährleistet. Der Genuß der bürgei- gekommen. In Folge dessen hat die Staatsanwaltschaft gleichfalls die Sache in lichen und staatsbürgerlichen Rechte ist unabhängig von dem religiösen Bekennt- die Hand genommen, indem auf ihre Veranlassung heute früh der Vorsitzende Lange Nisse. Den bürgerlichen und staatsbürgerlichen Pflichten darf durch die Aus- unter der Anschuldigung der Anreizung zum Ungehorsam gegen bestehende Gesetze Übung der Religionsfreiheit kein Abbruch geschehen. (§. 111 des Strafgesetzbuches) verhaftet und seine ganze Correspondenz mit Be° Artikel 13. Die ReligionSgesevschasten, so wie die geistlichen Gesell - schlag belegt wurde. Die mit besonderer Ostentativ» von den Gesellen ausgestreute schäften, weiche keine CorporationSrechte haben, können diese Rechte nur durch Nachricht, die beim hiesigen Baugewerk als besondere Corporation auftreten- 1. daß sie für Uebertragung der die Stellung der Kirche regelnden Para-> so vielfach geforderte persönliche Freiheit und eine eigene Ueberzeugung in Anspruch graphen aus der preußischen Landesverfassung in die Reichsverfassung stimmens nehmen, brachte es richtig dahin, daß seit gestern in Berlin das Bauhandwerk wollen; — so gut wie ganz ruht. Nur beim ParlamkNtSbau wird rüstig sortgearbeitet, nach- Meine Herren, hier muß ich die Verlesung im Zusammenhang für einen dem die Gesellen in kleineren Abteilungen sich überzeugt haben, daß für jeden Augenblick unterbrechen und zu dem am Schluß des Aktenstückes abgedruckten Aus- AuStretenocn sofort ein Ersatzmann vorhanden ist. Daß den Gesellen jedes Mittel zug diejenigen Artikel der preußischen Verfassung einfügen, welche die Unterzeichner zur Erreichung ihres Zieles recht ist, geht zur Genüge daraus hervor, daß der des Mainzer Aktenstücks in die Reichsverfaffung übertragen haben wollen. Es ist Vorsitzende des Strikecomite's, Maurergeselle Lange, in der Versammlung vom das etwas wesentlich Anderes, als was die Herren in diesem Hause beantragt Sonntag aufforderte, den nichtstrikenden Gesellen das Handwerks- zwingt das Oberhirrenamt, jene Schonung fallen zu lassen, welche bei Fällung der Sentenz vom 18. April a. c. noch beobachtet worden ist. Obwohl nämlich ouf Grund des Cap. IX. „Ad abolendam“ (Decretal. Gregor IX. üb. V. tit. 7) und des Cap. XII. „Ut commissi“ (Sexti Decret. üb. V. tit. 2) die meisten und besseren kirchlichen Rechtslehrer daran festhalten, daß das crimen haereseos den Verlust der kirchlichen Pfründe ohne Weiteres, d. h. ohne specielle Sentenz besondere Gesetze erlangen. den Steinträger hätten seit gestern die Arbeit eingestellt, beansprucht gar wenig Artikel 14. Die christliche Religion wird bei denjenigen Einrichtungen Bedeutung; wo keine Steine verbraucht werden, brauchen selbstverständlich auch des Staats, welche mit der Religionsübung im Zusammenhänge stehen, unbe- keine angetragen zu werden. schadet der im Artikel 12 gewährleisteten Religionsfreiheit, zum Grunde gelegt. -j Berlin, 1. Aug. Gestern in später Abendstunde langte die Spitze der Artikel 15. Die evangelische und die römisch-katholische, sowie jede an- ersten Division, das 5. ostpreußische Infanterieregiment Nr. 41, mittels Separat- dere Religionsgcsellschaft, ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbst- trains auf der Anhaltischcn Eisenbahn hier an, nachdem der Divisionär, General 3243) Ak,, g*1’ «13: 5 J Bntft N £'l<6hid N Wnnro V.'M K jSil: 5059 Stllt 5077 c Nm 5092 W 5103 5111 i r,lS «"1 Li Ä-» censurae/ e‘ «• * i $ mw- ’L" Da« gt. £ BSrieüöäc 2, Augasl Preuss. 4l/2°/o( Frankf- 3*/2°/o * Nass. Wo Ob Knrhess. 49/o » :: * , Bayer. 5O/o „ 4’/2°/o 1.1 , 4% 1jäh Wärtemb. 41/?1 Baden P/z^/g 0 Oesterr. Silberr „ Papierri „ 5% M. Amerik. Bonds 3192) Montag i von Vo- !oll IN dein (Siel >en Heegstrauch, 1 SU und Neuhee vMlich versteig . - !■ $ ® stecken i 733/. ® «tim lüBau-, M u»* qAen vorsch Munasfrifj 2)ie Großher kW* "fflu ®ewe™ ben 2 ihnen nicht zur Beurtheilung deffrlben ein Beispiel an die Hand gegeben wurde. Ich bin in der Lage, ihnen heute mit einem solchen Beispiele aufamten zu können. Ein in der fast ausschließlich von Fabrikarbeitern bewohnten nordöstlichen Vorstadt bei Berlin'ö vielbeschäftigter Arzt wurde am Sonntag Vormittag zu einem kranken ge« Kinde in einem spcciell bezeichneten Hause gerufen. Die Wohnung sollte auf dem Hofe sein: da auf dem Hofe aber nur das AppartementSgebäuve stand, durch- _ . . , . „ auf stöberte der Arzt alle Wohnungen des Vorderhauses, bis ihm schließlich der Be- Ehe und Schule zu wahren, und daß sie auf alle Fälle gegen Einführung scheid zu Theil wurde, daß die von ihm gesuchte Familie allcrdingö auf dem Hose, der Civil-Ehe, sowie auch von Communal- und Mischschulen stimmen und zwar in einer Torfkabuse in dem AppartementSgebäude, werden; unmittelbar auf dem Bohlenbeläge der Senkgrube, Hause. In 4. daß sie bet etwaiger Berathung der römischen Frage für die Aufrecht- diesem für einen Schweincstall zu schlechten Raume campirte die aus 8 Personen erhaltung der weltlichen Souveränetät des Papstes sich aussprechen werden. — bestehende Familie, darunter Zwillinge im Alter von 7 Wochen, während eines Und dann schließt Vas Aktenstück: ganzen Monats; der nicht einmal mit einem Fenster versehene Stall diente der In diesen vier Punkten ist das Minimum der Forderungen enthalten, Familie als einziges Gemach zum Wohnen, Essen, Schlafen und Trinken? Weil die von den Katholiken aufgestellt werden müssen, und auf volle Gewährleistung der Mann trotz aller aufgewendeten Mühe, trotz des Angebotes Der Pränumerando- derselben zu bestehen sind sie um so mehr berechtigt, als einerseits alle Ver- miethe keine Stube finden konnte. Vom 1. August ab hat sich das Loos der faffungen und verschiedene völkerrechtliche Verträge ihnen freie Religionsübung Familie wenigstens insoweit gebessert, daß sie in der Schönholzerstraße eine Küche zuerkennen, und als andererseits die Freiheit der Kirche ein aus ihrer gött- beziehen konnte, worin allerdings noch drei andere Miethsparten kochen müssen. — lichen Einsetzung direct und unbedingt hervorragendes Grundrecht ist. Sollten dergleichen Vorkommnisse, die wahrhaftig nicht vereinzelt dastehen, nicht Indem wir Ihre Zustimmung zu diesen Grundsätzen voraussetzen, ersuchen endlich unsere Stadt- und Staatsbehörden aus ihrem gemüthlichen laissez aller wir Sie ganz ergebenst, in Durchführung derselben mitzuwirken. aufrütteln, um der täglich größere Dimensionen annehmenden WohnungSnoth eia Hierzu ist vor Allem erforderlich, daß Jemand aus Ihrem Kreise sich energisches Halt zu bieten? Aus der KriegScontribution von 5 Milliarden werden bereit finde, die entsprechenden Mittheilungen über die daselbst ausgestellten ja unseren aus Frankreich vertriebenen Landsleuten, Vie es sich bisher im fremden Wahlprogramme uno Wahlcandidaturen schleunigst an uns gelangen zu lassen. Lande recht wohl sein ließen und nichts sehnlicher wünschen, als dort wieder ausgenom- Diese Mittheilungen können nach Belieben an einen der Unterzeichneten men zu werden, die Miethöbeträge für die Zeit ihrer Ausweisung vergütigt, — gerichtet werden und wrrd jeder derselben die etwa erbetenen Auskünfte zu er- sollte nicht auch ein kleiner Bruchtheil dieser Contribution als Vorschuß zur Her- theilen sich zur Pflicht machen. — stellung von Arbeiterwohnungen hergegeben werden können? Meine Herren, es scheint mir, daß derjenige unserer Herren College«, wel- Berlin, l.Juli. Dem Erzbischof von Köln ist einer Berliner Correspondenz cher an der Spitze des Mainzer Domkapitels steht, nicht die rechte Person sein der „Magdeb. Ztg." zufolge in Folge seines Verfahrens gegen mehrere Professoren kann, die uns zuruft: Verletzen Sie nicht die religiösen Gefühle des Elsaß! Wer- in Bonn die Schließung der dortigen katholisch-theologischeu Facultät seitens der den die Grundsätze des Mainzer Programms, und was damit zusammenhängt, Staatsbehörde in Aussicht gestellt. im Elsaß praktisch, so werden wir nicht nur im Elsaß Wirren ohne Ende be- München, 29. Juli. Das Schreiben des erzbischöflichen Ordinariats an kommen, sondern auch in ganz Deutschland. Deshalb möchte ich den Herrn den königl. Professor und Hosbencfizianten Dr. Friedrich lautet wörtlich also: Bundeskanzler bitten, daß er den Herrn Abgeordneten für Tauberbischofsheim bei „Der Herr außerordentliche Universitätsproscssor und Hofbencfiziat, Priester demjenigen, was er für nöthig hält, um die rel giösen Gefühle de- Elsaß nicht Dr. Johann Friedrich dahier, hat, sichern Nachrichten zufolge, dem schwererkrankten zu verletzen, nicht zu Rathe zieht; er wird es wohl auch ohne diese Bitte königl. Universitätsprofessor Dr. Franz Xaver Zenger dahier, unter Vermittlung nfat ibun des ehemaligen Pfarrer- von Meering, das Viaticum und die letzte Oelung ge- Fnedberg. S. K. H. der Großherzog ist am 1. d. Vormittags dahier spendet. Derselbe hat, wie notorisch ist, den verstorbenen eben bezeichneten Dr. wieder eingetroffen. In den Straßen, welche der Landesfürst auf seiner Fahrt Zenger in habita et ritu sacro zu Grabe geleitet. Ebenderselbe hat durch seine zum Schlosse pasflrte, hatte man zu dessen Begrüßung geflaggt. Unterschrift die in der Erklärung der sogenannten „Münchener Altkatholiken" vom Darmstadt, 1. August. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer, welcher 1. Juli l. I. enthaltene Ankündigung bestätigt, baß er, wie er in den letzten über die Vorlage der Regierung in Betreff der Erhöhung des Staatszuschusses Tagen seine geistlichen Functionen thatsächlich wieder ausgenommen habe, so die- für das Polytechnikum zu berichten hat, wird am 4. v. Mts. zusammentreten, selben Allen gewähren werde, welche sie von ihm verlangen. Hierdurch hat der (Mainztg.) Herr Professor rc. Dr. Friedrich, nachdem am 18. April a. c. oberhirtlich hatte T Berlin, 1. Aug. Der Strike der Berliner Maurergesellen ist seit gestern erklärt werden müssen, daß derselbe der größeren Excommunication verfallen sei, m em wesentlich verschärftes Stadium getreten. Die bisherige vierzehntägige Un- und diese Sentenz auch öffentlich publicirt worben war, der frevelhaften Verachtung tyatigrert Der Gesellen hat nicht vermocht, den Sinn der Meister zu ändern, die ver kirchlichen Autorität, der größten Unehrerbretigkeit gegen die heil. Sakramente, erN vom nächsten Jahre ab auf die zehnstündige Arbeitszeit eingehen wollen, und der lieblosesten Gefährdung fremden Seelenheils, des gröbsten Aergern>ffes M der Bedingung, daß die Löhnung nach den wirklich ge-gläubigen Volkes, des vermessenen Versuches ver Anbahnung eines <&d){«maM , h"^lolge, wodurch die Gesellen während der Wintermonate aller- öff ntlich sich schuldig gemacht und zugleich das Verharren auf diesem Wege in w £ to£fc?tlld)c Einbuße erleiden müßten. Um einen schärfern Druck auf ~ ~~ ~ ~ » Die Meister zu Üben, ließen die Führer des Strike^' in einer sehr stark besuchten ^bueralversammlung der Maurergesellen am Sonntag Vormittag mit der bekannten „Einstimmigkeit eine Resolution beschließen, die auch Denjenigen Gesellen, welche »an tbren Meistern alle Forderungen bewilligt erhalten hatten, vom Montag ab die Fortsetzung der Arbeit untersagte, und der Terrorismus, den die Strikenden gegen Diejenigen ihrer Collegen ausüben, welcye ffir sich die von den Socmliflen Spanier, neuest. Aetl Frankf. Bank 1 Fiankf. Vereins Darmst. Bankac Wien Bankactie Galizien 240'^ Von Frankfurt a. M. direct mit jeder Poft befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In- und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als ofsicieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Rudolph Mosse, Annoncen-Expedition 45 Zeil, Frankfurt a. W. Ml 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten - Pacht: „Fliegende Blätter", „Kladderadatsch", „Figaro." Wechsel. 763/8 Oberhessen BH 3 Wo G- 5 - 25% bei Annoncen. Spanier, neuest. 3% 313/< 1361/r 1864r silberne 1 ilberne Taschenuhr. Reisholz; 1 5912 6 1 6177 6180 6193 tuch. Braunschweiger IS1/« Stadt Florenz 8231» 5914 5926 5944 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 6056 6073 6082 6085 6092 6095 6098 6115 6117 6167 6169 6170 steuerf. — 1881r 993/8 1882r 97 1885r 963/8 1887r 963 8 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto 5966 5971 5974 5975 5977 5978 5990 5992 5993 5994 5995 6006 6007 6011 6014 6027 6033 8. 1173/4 8. — 8. 931/e 8. 957/8 8. — 8. - goldener Ring. silberne Taschenuhr, silberne Taschenuhr, silberne Taschenuhr, silberne Taschenuhr. Paar Schube, 1 Schürze. Schirm, 1 Shawl. Ueberzieher. Damenkleid. Hemden. Damenrock. Nock, 1 Paar Hosen, 1 Taschenuhr. Börsennachrichten. 2. August 1871. 5707 5721 5733 5740 5746 5762 5765 5766 5779 5787 5798 5816 5820 5824 5825 5826 5827 5828 5829 5836 5837 5838 5839 5840 5841 5843 5845 5855 5880 5882 5890 5891 5899 Kinder-Kleidchen, 1 Täschchen, silberne Taschenuhr. Shawl. Herrnröcke, 1 Weste. Tischtücher, 2 Handtücher. k. S. 991/4 k. 8. 993/4 k. 8. 105 k. 8. 961/4 k 8. 93Vg L 8. 871/4 k. 8. 105 5946 5947 Actien. Frankf. Bank 1371/2 Frankf. Vereins-Kasse 1081/2 Darmst. Bankact. 3783/4 Wien Bankactien 735 Galizien 240 */2 2 T Herrnrock. Damen-Tuchmantel. Damenröcke, 1 Jäckchen- Rest Buckskin. Betttuch, 1 Kissenzüge. Handtücher, 1 Rest Tuch, 1 Betttuch. Reste Stoss, 1 Corsctt. silberne Taschenuhr, 1 Reißzeug, goldener Ring. Ueberzieher. silberne Taschenuhr, 1 Reißzeug. Tafeltuch. Taseltuch. silberne Taschenuhr. silberne Taschenuhr. Damen-Bieberrock- Herrnrock- Tischtuch. silberne Theelösfel. silberne Theelösfel- Shawl. Hemd, 1 Weste. Winterrock. Paar goldene Ohrringe- Damenhemd. Rock, 1 Weste. Taschentücher. Herrnrock. goldenes Medaillon. Paar Posen. silberne Taschenuhr. silberne Taschenuhren. Betttücher. silberne Taschenuhr. K^ssenzüge. Herrnrock. kupferner Waschkesstt. Betttuch, 1 goldene Radel- Kissenzüge. silberne Taschenuhr. Damenrock. Rest Mousselin. goldene Radeln. Paar Hosen, 1 Kittel, 1 Weste, Hemd. silberne Taschenuhr. goldener Ring- Tischtuch, 2 Servietten Herrnrock. goldenes Medaillon. Rest Stoff. Ueberzug. Damenkleid, 1 Jäckchen. goldene Taschenuhr. silberne Taschenuhr, 1 Paar goldene Ohrringe, 1 Shawl- Damenkleid, 1 Shawl. Damenmantel. silberne Taschenuhr, 1 Haarkette. Rest Buckskin. Damenhemden, 1 Rock- Damenkleid. Ueberzug, 1 Tischtuch. Damenkleid. Tischtuch, 1 Ueberzug, 2 Kissenzüge, goldener Ring, 1 Paar Ohrrmge. Tischtücher. 1 2 Act len. Oest. Creditact. 275 5% östr. F. St. E. B. 411 Lombard. Bahn 1725/s Ludwigsh.-Bexb&oh 1821/2 Maxbahn 1273/4 Bayer. Ostbahn 1303/g Hess. Ludwigsb.-Act. 1563/4 Rhein-Nahebahn-Act. — 1 1 1 1 1 6 2 1 1 1 1 1 1 6 » . 5<>/o M. Amerik. Bonds Geldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 45-45i/4 Sachs. „ — Div. Gassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 39—41 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 55—57 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 19 */2—2l)i/2 Engi. Sover. 11 50—52 Kuss. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 241/2—251/a Flanell-Hemd, 1 Rest Shirting. Damenkleid, 1 Herrnrock. goldene Broche, 1 Paar Ohrringe. Rock, 1 Paar Hosen, 1 Weste. Rest Buckskin, 1 Rest Sammet- 5354 5355 5358 5371 5376 5388 5389 5390 5404 5442 5444 5457 5462 5464 5477 5484 5498 5503 5510 5512 5517 5525 5533 5553 5562 5566 5572 5598 5601 2 Hen nhemden. 3 Bettüberzüge- 1 silberne Taschenuhr, 1 gold. Ring. 6041 6042 6046 1 1 1 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 1 2 1 1 1 1 1 1 1 2 1 733/4 „ 2279 Wellen 5902 5903 5909 5910 5911 Nr. 4999 5000 5003 5022 5037 5038 .5044 5049 5059 5074 5077 5092 5103 5111 1 1 1 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1 ilberne Taschenuhr. tlbernc Taschenuhr. ilberne Taschenuhr. brauner Rock, 1 Sonnenschirm. seidener Damenrock. Kinder-Anzug, 3 Reste Stoff, 1 Tischtuch. goldene Kette. Rest Buckskin. Rock, 1 Paar Hosen, 1 Pelzmütze, 10 Servietten, 2 Tischtücher, 2 goldene Radeln, 1 Kette, 6 silberne Messer, 1 Reisetasche. Betttuch, 2 Handtücher. Sdawl, 1 Frack. silberner Kamm, 1 Fingerhut- Damen-Tuchmantel. Damen-Tuchmantel- Herrnro-, 1 Weste, 1 Filzhut. Paar Hosen, 1 Weste- PE Hosen, 1 Post-Uniformsrock, 1 Mütze. Damenmantcl, 1 Rock. Paar Ohrringe. Herrnrock. Handtücher, 1 Haarkette. Herrnrock- silberne Taschenuhr. Damen-Tuchrock. Paar Hosen- Ueberzieher, 1 Mantel. silberne Taschenuhr. silberne Taschenuhr. Damen-Tuchkleid. silberne Taschenuhr, 1 Haarkette, 1 goldene Broche, 3 Ringe. Ueberzieher. Glaser-Diamanten. Damenrock. Damenrock. silberne Taschenuhr Paar Hosen, 1 Weste. goldene Radel. Ueberzieher. Rr. 5606 5615 5631 5648 5649 5667 5671 5673 5679 5695 5705 5706 1 6 1 3 6 1 1 1 1 2 1 1 1 1 1 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 6 3 1 1 Bekanntmachungen aller Art befördert prompt in sämmtlicye deutsche und ausländische Zeitungen, Lokalblätter und Fach-Zeitschriften mit 5—25% Kosten-Ersparniß die Annoncen-Expedition von C. Schlotte in Bremen. 1 1 1 1 1 2 1 2 1 1 1 1 1 2 2 1 1 1 6 1 1 2 1 1 1 1 1 ilberne Taschenuhr. ilberne Taschenuhr. Jäckchen. Ueberzug, 1 Betttuch. Corselt. silberne Theelöffel. Paar Strümpfe, 1 Damenhemd. Reißzeuge Paar Hosen. Damenkleid, 1 Mantille Rest Buckskin, seidener Damenrock. Rest Stoff. Betttücher, 1 Paar Hosen. Tischtücher. Shawl, 1 Weste. Damenkleid, 1 Jacke. Herrnrock. Handtücher, 1 Betttuch, 1 Tischtuch. goldene Broche, 1 Ring, 1 Radel, goldener Ring. silberne Löffel, 1 Gabel, silberne Taschenuhr. Paar Hosen, 1 Rest Flanell. Paar Hosen. Betttuch. Tischtuch, 2 Handtücher 1 Unterrock. goldener Ring, 1 Medaillon, silberne Theelösfel. Rest Damast. 1 silberne Taschenuhr. 1 silberne Taschenuhr, 1 Haarkette. 1 silberne Taschenuhr. 1 goldene Taschenuhr 1 Iaquet, 1 Paar Hosen, 1 Pelzmütze. tfi S.'fltlcru voll Iti 1, ohne düj die kesee uw lclllltkll, roll! ?n>t gegehell »tm | au’tflibn |u komm. volttWrer Locht! tag ju eißta lM« düng sollet auf im iL'Dft flalld, M' 1 Mkjlich htl Ll. diogo auf kti pch tarlltsgtba'ikr, rlöt, öaose. tlt üd< 8 tyiW fcti, mri it AH titnit tu Itiihnt W i :n ItänumtiaDtc- Besondere Bekanntmachung. Zu Friedberg im Großherzogthum Hessen wird am 16. August er. eine Telegraphen-Siation mit beschränktem Tagesdienste (cfr. §. 4 der Telegraphen- Ordnung) eröffnet. Frankfurt a. M., den 30. Juli 1871. Telegraphen - Direktion. 6119 6120 6121 6124 6125 6127 -6129 6136 16139 6144 Holzverstei^erung im Gießener Stadtmalde. 3192) Montag den 7. August d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Disttic- tenHeegstrauch, Nnti.ryag, Waldshute, Oberhag und Reuheege, nachoerzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: I. Brennholz: k. k. k. k. m. 1. Ohrringe, 1 Brocke 12 Handtücher, 6 Tischtücher. goldene Radeln. 2 Herrnröcke, 1 Damen-Tuchrock. I Rr. 5951 5952 5959 5964 5965 215% Stecken Nadel-Prügelholz, Stockholz, ' ” .n h»’ - Versteigerungs-Anzeige. 3243) Mittwoch den 9. Auaust, von Nachmittags 1 Uhr an, werden in der hiesigen Pfandanstalt die nachstehend bezeichneten Pfänder öffentlich versteigett, als: ?.88U Spitze Vs, ’L Stpara,, *l5iÜoaär, @entrc 1 »«■ Die tost bi- Huchs Sürgtrquflrlic;' 3 ‘r natrifft, sitz, d ganje DimfU^ jul'aeatRlrtlitn ksG ^'gr »onötrlin fn Ijjtn com Lin! l 1- Äugüß 1871 lejrl silberne Theelösfel. 614b zinnene Teller, 1 Gemüseschüssel, 1’6147 Rest Damast. ! 6157 silberne Theelösfel, 1 Paar goldene .b ■s*. S'J :* * tüt. ? lit 6«d)( i. Sltini «it •***.■ Wta* tc"twn lufhitn. «’m* 8-r Bllli II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 80 Nadel-Stämme mit 1271 Cubikfuß, 1024 „ Stangen „ 1376 31 Eichen- „ „ 140 „ Die Zusammenkunft ist auf dem Schiffen- berger Weg an der Sandkaute. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Jan. 1872 gestattet. Die Grobherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V- d. B-: Felsing, Ir Beigeordneter. Absetzung, zur Folge habe, so wollte man am 18. April dennoch diese Rechtsfolge nicht speciell und ausdrücklich erklären. Nunmehr haben jedoch Seine erz. bischöfliche Excellenz beschlossen, auf Grund der zweifellos vorliegenden oben bc- zeichneten Thatsachen und tn Anwendung der oben genannten GtsctzeSstellen, den Herrn Professor Dr. Johann Friedrich, abgesehen von den übrigen auf die violatio censurae ecclesiaslicae gesetzten und ipso facto eingetretenen kirchlichen Strafen, namentlich der Irregularität, seiner Pfründe, nämlich des BeneficmmS ad b. Laurentiuin et 8. Margaritam in der Allerheiligen-Hofkirche dahier, auf welches er am 27. Februar 1869 kanonisch investirt worden ist, für verlustig zu erklären, und ihn, wie hiemit geschieht, zu entsetzen. Hiervon wird der Herr königl. außer- ordentliche Universitätsprofessor, Priester Dr. Johann Friedrich, hiermit verständigt. München, den 21. Juli 1871. Dr. v. Pranv." Das Rubrum dieses Aktenstückes lautet: „Das Ableben des Professors Dr. Fr. X. Zcnger betreffend." rna|dt «thliLnl hisscz iLä (3 KoLllvllgiotlt ö J 5 fHifl.flitco W» ßH dlthtt i» tcrt »icctr aN* ■ i Sefftij Preuss. 4^/zO/o Oblig. 985/a Frankf. 31/zO/g Obi. 823/8 Nass. 4Vz °/o Obi. 973/4 Kurhess. 4% „ 891/2 Gr. Hess. 5°/0 Obi. 102 , » 4% . 89 „ „ 3V2°/o n - Bayer. 5% „ 1007/s „ 41/2% 1jährige 983/4 „ 40/g 1jährige 93 Würtemb. 4Vz% Obi. 973/4 Baden 41/2°/o Obi. o. E. L. 974/i Oesterr. Silberrente 563/4 „ Papierrente 483/4 Prioritäten. 3% öster. Stsb.-Prior. 581/e 3°/0 öst. s. Lombard 73>/z 3% Livorneser 323/4 5% Toscaner 523/a 5% Elisabeth.-Prior. 78 do. H- Emiss. 83>/z__ ÄnlehenslooBC. Kurh. 40 Thlr. Loose 67 Nassau 25 fL 393/< 40/g bayr. Präm.-Anl. HO3/« Ansbacher 7 fl. ll3/< 4% badische Loose 1093/4 Badische fl. 35 Loose 667/g Oestr. fl. 250 v. 1854 761/2 1858r Prioritätalooae 175 1860r Loose 87*/4 I Nr. 15115 15124 5130 15136 5137 5161 5162 5170 5186 5187 5195 5202 5218 5226 5231 5252 5269 5270 5281 5295 5303 5330 ßfflimr §0lkts^ S« «•*£#*- 1 Liiir 8|l,lllll!| - L ? * Ö4 * Ml W ’t),. • * " ,11 »j»1’ ri»” v < hb. ’■ silberne Taschenuhr. silbern? Taschenuhr, 16 Kissenzuge, 16171 2 Ueberzüge. Betttücher. 2 Hemden. ---- Betttuch, 2 Taschentücher, 1 Hand- 6189 ai üi til L-01 W Iclfdrajt etllr M irira keitro 1110 1 Rock, 1 Weste. 3196) Neue Kartoffeln, sowie alle Sorten Gemüse, sind stet'z frisch zrr h7ben bePuchbinder zu Ä Rauten st rauch, \——----— ----- (174/VII.) an der Schoor. Zinßerfcher Garten CO Ilei’bsti iiben-Saanieii ™$;c^"be Th. Loos, Neuenweg 128. co 1O C5 CQ 1 1 1 1 1 1 3241) Ein anständiges, zuverlässiges Hausmädchen kann in einem kleinen Haus- hnf rtttf ar,. -,.r± -..... , , silberne Taschenuhr. Rock, 1 Paar Hosen, 1 Weste. Rest Buckskin. Havelock. 3225) Eine gut erhaltene Nähmaschine älterer Construction wird billig abgegeben. Marktstraße D. 214. Vermischte Anzeigen. 3240) Am Dienstag Nachmittag wurde auf dem Wege von der Stadt nach dem Russischen Hof und von da nach dem Bahnhof em goldenes Medaillon mit Photographie verloren. Der redliche Finder wird gebeten, solches gegen eine gute Belohnung an die Exped. d. Bltts. abzugehen. i 3250) Einen guten Arbeiter sucht Wilhelm Müller, Schuhmacher. 3220) Ein gutes Clavier steht billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Verlag bei W- W e i ck h a r d t in Butzbach, Preis 12 fr., durch alle Buchhändler und 3245) Einen Lehrjungen sucht W- Euler, Schuhmacher. Opernglas. Damenmantel, 1 Shawl, 1 seidenes Kleid, 1 Jäckchen, 1 Paar , Hosen, 1 Weste, 1 Rock. Vo^ehende Gegenstände können noch bis zum Montag den 7. August eingelöst ober prolongirt werden. Gießen, den 3. August 1871. K. Grünebaum. 3211) Auf Michaelis wird ein tüchtiges Mädchen für Haus- und Küchenarbeit ge- fucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Milchverkauf. 31941) Durch Veränderung des Fahrtenplans ist nunmehr täglich, Vormittags halb 9 Uhr u. Abends 7 Uhr, im früher Loos'- schen Höfchen, Lit. D. Nr. 218, frifche Milch und Dickmilch zu haben. Nr. 6195 6197 6200 6205 6235 6237 6254 1616) Vorsdorfer Aepfel- wein in bekannter Güte empfehlen I. A. Busch Söhne. Herbstrübenfaamen, lange weiße, bei (3152) Gg. Ehr. Cpruck. Angsrischk fl. 100 Prämirn-Loiise. ... 3174). Diese Loose, von der SöniflL Ungar. Rrgicruna oorantirt geboren unstreitig zu den sichersten Lotterie-Papieren. ° 80 8 Ziehungen: am 15. August, 15. November, 15. Februar, 15. Mai. Haupttreffer: fl. 2.50,000, 200,000, i 50,000, 100,000 it s w erieibm3to'mßeuS^minBCf‘Cn6 fL 108 8£^8m w-rden. Di- Gewinne „„„ ''«elist- Zi-hung vom 15. August fällt der größte Treffer „Loose sind bei ^llcn Bank- und Wechscthanscrn des In- und Auslandes zum jeroeiligen Tages-Cours zu haben. Georg Petri in Gießen (VZeuentoeg), sein reichhaltiges Lager von Parfümerie- und Toilette- Artikeln Galanterie- und Portefeuille-Waaren einem geehrten Publi- kum bestens. 3254) Die mittlere Wohnung meines Hauses ist pr. Anfang November zu ver- miethen, auf Verlangen aber auch einige Wochen früher beziehbar. Heinr. Kaess. 3021) Das seither von Frau Pfarrer Kreckmann im Darmstädter Haus be- : wohnte Logis ist im Ganzen oder auch ge- i trennt zu vermieden und vom 1. October an zu beziehen. 3178) Ein Logis, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Corridor rc., nach Wunsch nebst theilweifer Mitbenutzung des Gartens, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._________ 3202) Ein kleines Logis zu vermiethen. Neuenweg 134. Freitag den 4k Augusts Abonnements-Concert, ausgeführt vom ganzen Musik-Corps des Großh. Hess. II. Jnf.-Rea unter persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn D. Reifert Anfang 5Vr Uhr. — Entree für Nichtabonnenten ä Person 12 kr. ' Staufenberg. i ä25U-) ^rnen guten Arbeiter sucht --Der Vorstand. | Wilhelm Müller, Schuhmacher. Wohnullgs-53CVdllbCl*U11(le L 3233) Tüchtige Eisendreher finden o9-R/ m • 4. , o dauernde Arbeit bei St-ÄÄe,,e^caunftabt°6nC BEi »““j A- Weirich, Herrnkleidermacher. ------ Lampenfabrik. 3251) Bei günstiger Witterung Sonn- ___________.... Ul vulcu. nniI_ v * 2 UÖU!t: _ ! halte auf Mitte August gegen guten'Lohn Parthle mit Musik auf den !eme angenehme Stelle erhalten. Näheres ' 1 bei der Exped. d. Bltts. Feilgedoteues. 3252) Grüne leinene Joppen und Sommerröcke von Drell, sowie Hosenträger in großer wähl, empfiehlt C. Wenzel. Einen Schäferhund, emjährig, hat zu verkaufen (3146) K. Braubach, Westphäl. Hof. mA3,2r3rf) .Ein fast noch neuer Sessel mit ©rpeb ^l^m§VerfaU CH" Näheres bei der Neue Matjes-Härinqe empfehlen I. A. Busch Söhne. (2371) Neuester praktischster Faulenzer. 3253) Reductionstabellen des Großh. Hess. Maßes und Gewichtes in das norddeutsche Metermaß und Gewicht und der süddeutschen Guldenwährung in Thalerwäh- rung und umgekehrt. 3249) Es wird ein in jeder Hausarbeit erfahrenes Mädchen gesucht, welches geneigt l't, mit einer Familie nach Darmstadt zu gehen. Näheres Neue Anlage Lit. C. Nr. 41. 3247) Zwei Arbeiter gesucht von _______Valth. Euler, Schneidmühle. 3230) In ein hiesiges Fabrikgeschäft wird em lunger Mann mit den nöthigen Vorkenntnissen in die Lehre gesucht. Meldungen bittet man bei der Exped. d. Bltts. schriftlich einzureichen. 3248) Am letzten Jahrmärkte ist eine Brieftasche mit Geld abhanden gekommen. Wer darüber Auskunft giebt, erhält eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts. Venniethungerr. 3156) Ein kleines Logis für eine einzelne Dame ober eine stille Familie ist zu ver- miethen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 3210) Das von Herrn Major Kr e u t e r bewohnte Logis ist zu vermiethen und vom 1. October an zu beziehen. _______________O. Kempff. 3244) Auf dem Seltersberge E. 34, bei itage, ist ein möblirtes Zimmer zu oer- Miethen. Die Handlung der I. A. Dusch Föhne empfiehlt in frischen Sendungen.- Extra feines Traubengelve, Trüffeln ä la Perigord, Champignons, Mixed-Pickles, Oliven, Brünellen und türkische Pflaumen. Caviar, Sardines ä l’huile, Sardmes in Pickles, Capern, ächten Düsseldorfer und rngttschcn Senf. Block ■ Ciiocolade mit Vanille, pr. Pfd. 28 kr., Stotlwercti'sche Iruft-Ponbons und Khocotaden in verschiedenen Sorten, C aco ig ne. Liebigs Fleisch-Cxtract von Fray-Bentos tu Südamerika, Condensirte Milch von der Anglo-Swiss Compagnie in Cham (Schweiz), pr. Büchse 42 kr. Schwarzen und grünen Mee IN oii )ong, Congou, Pecco mit Blüthen, Haysan und Imperials, Vanille. 1 ilen ft ft leg a. Ttttdeirtt. 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