f bestätigt, daß er verhaftet **•- v Gichmer Anzetger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen Dienstag den 4. April Nr SO SS71 Gießen, am 30. Mar? 1871. Betreffend: Unterstützung bedürftiger Familien der zum Dienst einberufencn Reserve- ?c. Mannschaften. Starck. v. des Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden deutscher Kaiser, König von Preußen rc. verordnen auf Grund des Artikels 68 der Verfassung des deutschen Reiches, im > igese H. (BvndeSgesetzbl. S. 503 pjtun zweiten und ersten Armeecorps ,chli für die Bezirke VeS achten, eilfteN, zehnten, neunten, zweiten r Vorstand. |IU|5 - AttltH' fl u. starke Was ti-feS durch Volke ,„b ? uarl L>°N°^ Namen des Reiches, was folgt: Der durch unsere Verordnung vom 21. Juli v. rbutcn jeder Ärt r '"^rger, Linden Kautionen der Bundesbeamten, Vie Einführung der allgemeinen deutschen Wechselordnung, der Nürnberger Wechselnovellen und des allgemeinen deutschen Handys- Militärmacht verschaffen und eine feste Stütze im Volke gewinnen kann, dann nach der Bbdication des Fürsten geschehen mag, ist vorläufig noch in Dunkel gehüllt. Uns will scheinen, daß die rumänische Angelegenheit nicht eine Harmonie zwischen der rumänischen Regierung und dem rumäniswcn P-ets vierttljährtg 1 fL 12 fr. mit Brtngerlolm. Durch die Host oezogen vierteljährig 1 ff. 27 *r. ir. *71, MM 8 an die Großherzaglichcn Bürgermeistereien. Wir find veranlaßt, die Bestimmung unseres Ausschreibens vom 19. September v. I. in Erinnerung zu bringen, wonach unverzüglich Anzeige zu erstatten ist, wenn Reservisten, Landwehrmäriuer und Ersatz-Reservisten, deren Familien aus der Kreiskasse Unterstützung erhalten, aus dem Militärdienst auf unbestimmte Zeit entlassen werden. die Einführung norddeutscher Bundesgesetze in Bayern, treten dort mit Emanation des Gesetzes in Kraft die norddeutschen Gesetze über das Paßwesen, die Nationa- lität der Kauffahrteischiffe, die Fr?izügigkeit, die Aufhebung der Schuldhaft, über die Pensionirung der vormals schleswig-holsteinischen Offiziere, Unterklassen und Militärbeamten, die Schließung und Beschränkung öffentlicher Spielbanken, vte Lncheint täglich, mit Ausnahme Montags. Ärpedttivn : Canzleibeig ML B. Nr. 1. seinen H * . iUT Mhncht/ N ' s .lüge und reelle - -rndAtcn AM« nienS aus eigener Kraft und Initiative kaum möglich ist. Es gewinnt r-nn auch immer mehr an Wahrscheinlichkeit, daß Fürst Karl die Regierung bald niedcrlegen wird, weil die Aussicht täglich mehr schwindet, daß er sich eine hinlänglich gesetz^uch?, die Beschlagnahme des ArbeitS- oder Dienstlohnes, die Gleichberechti- ir_jg der Confessionen tu bürgerlicher oder staatsbürgeckicher Beziehung, die Eie- schlittzuNg' und die Beurkundung ees Per'oneNstanoes, oie Flößereiab^ave», eie Erwerbung und den Verlust der Staatsangehörigkeit, die Commandit- und Aktien- gesellschaften. Einzelne dieser Gesetze erhalten kleine, auf Bayern bezügliche, redac- tionelle Aenverungen. — Weiter treten in Bayern mit dem l.Juli d. I. in Kraft die Gesetze, betreffend die Beseitigung der Doppelbesteuerung, die Wechselstempelsteuer, das Bundesoberhandelsgericht, die Gewährung der Rechtshilfe; mit dem 1. Januar 1872 die Gesetze wegen der Ausgabe von Banknoten und Papiergeld und das Strafgesetzbuch. M. Die schmachvollen Exceffe in der Hauptstadt Rumäniens haben in Berlin begreiflicherweise eine außerordentliche Sensation erregt, und die deutsche Bundesregierung wird natürlich eine eclatante Genugthuung verlangen für die Beleidigungen und Mißhandlungen der Deutschen und ihres Bevollmächtigten hi Bucharest. Indessen wird es damit nicht abgethan sein; es bedarf fester Garantien gegen die Wiederholung solcher Excesse, und diese vermag eben die rumänische Regierung nicht zu geben, denn wenn Vie Polizei- und Militärbehörden, wie erwiesenermaßen feststeht, an den skandalösen Auftritten vom 22. v. M. mehr oder weniger die Schuld tragen, lo ist damit der Beweis erbracht, daß eine Regeneration Rumä- reute Don 11 brälßjc tr. ^rarmabri! oon : 11 f r 4 Rauffmm igtr", । 9 fr b f kommen. ? N. --f:n ----- zum Austrag gebracht werden kann, sondern daß eine befriedigende Lösung nur durch ein Einverständniß zwischen Deutschland und Oesterreich möglich ist. Rumänien. das Gebiet der untern Donau, kann nur in Gemeinschaft mit der leitenden Donaumacht, der österreichisch-ungarischen Monarchie, gedeihen, ebenso wie die Germanisirung Böhmens nur der leitenden Macht des deutschen Reiches, die hie in schon so Großes geleistet hat, gelingen wird. M. Nach Berlin gelangten Nachrichten aus Rumänien zufolge ist es jetzt constatirt, daß bei dem Pöbelexccsse Militär und Polizei nicht nur die Rolle der Zuschauer gespielt, sondern daß sogar einzelne Wächter des Gesetzes, sowie Offiziere der rumänischen Armee sich daran beteiligt haben. Das Militär bat lauterklärt, daß es niemals für Deutsche gegen Rumänin die Waffen ergreifen werde und der rumänische M nisterpräsivcnt den Truppensührcrn ausdrücklich untersagt, mit dem Bayonnrt gegen die Scandalmacher vorzugehen. Bei solcher Lage der Dinge wird rin Ministerwechsel dem Fürsten wenig nützen. Letzterer wirb daher wohl seinen früheren Entschluß, das Land zu verlassen, durchführen, ehe cs zu spät wird. In Frankreich stehen sich die beiden Regierungen in Versailles und Paris ceoöachtend gegenüber. Beide rüsten sich zum Entscheidungskampfe; leider ist es keinem Zweifel mehr unterworfen, daß in Lyon und Marseille nicht die Gemäßigten, sondern die Rothen die Herrschaft führen und aller Wahrscheinlichkeit nach dem Beispiel jener Städte noch manche andere Stadt folgen wird; inzwischen wird das Plündern, Rauben und Morden in der Hauptstadt ^er Civilisation rein systematisch eetrieben und der Unsinn und Unfug vom Jahre 1792 so getreulich als möglich copirt. 3. April. Die „Post" enthält folgende allerhöchste Verordnung: Verordnung, betreffend die Aufhebung des Kriegszustandes in den Bezirken achten, etlften, zehnten, neunten, zweiten und ersten Armeccorps. Vom 27. März 1871. erklärte Kriegszustand hört mit dem Tage der Verkündigung dieser Verordnung auf. Die in diesen Bezirken befindlichen Kriegsgefangenen bleiben jedoch den Kriegs- gesehen unterworfen. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem kaiserlichem Jnfiegel. Gegeben Berlin, den 27. März 1871. (L. S.) Wilhelm. Fürst v. Bismarck. M. Das Organ der katholischen Fraktion des Reichstages bemerkt in Bezug auf die Stellung des Reichstages zu dem Reichensperger'schen Anträge, die Aufnahme der Grundrechte in die Reichsverfassung: „Die preußischen Nationalliberalen und der Fortschritt werden zu zeigen haben, ob sie auch heute noch, wie sie es zur Zeit des Konflikts in der ersten Hälfte der sechziger Jahre gtthan, das preußische Staatsgrundgesetz als ein Bollwerk des Rechts uno der Freiheit betrachten, und ob sie ihm consequenterweise möglichste Geltung nach Zeit und Raum verschaffen werden." Nun, die Freiheit, welche dir preußische Verfassung gibt, ist von so geringem Umfange und so wenig gewährleistet, daß Diejenigen, welche sich an Lieser Freiheit begnügen lassen, gerade keinen besonderen Anspruch darauf erheben dürfen, als Träger des freiheitlichen Gedankens zu gelten. So sehr auch die Fraktionen des Reichstages in ihren politischen Ansichten auseinander gehen, darin stimmen sie wohl alle überein — und die Adreßdebatte legte Zeugniß davon ab — daß die ultramontane Partei nicht ölos ter nationalen Entwicklung, sondern auch der gÖiverung der Freiheit, der Bildung und des Wohlstandes die größten Hemmnisse cntgegenstellt. Was die ultramontanen unter Freiheit verstehen, läuft auf die Souveränetät der katholischen Kirche gegenüber dem Staate hinaus, ebenso wie sie die kaum wiedergewonnene Macht des deutschen Reiches dazu verwerthen möchten, die weltliche Macht des Papstes aufs Neue zu beleben, Venn cer Friede der Völker gilt ihnen nichts im Vergleiche zu der Herrschaft NdmS. Eine solche Partei hat selbstverständlich keine Zukunft im deutschen Reiche, und man kann sich nur über die Dreistigkeit wundern, mit welcher sich die Ultramcutancn als die Vertreter der Rechte unv Freiheiten de» beut|d)pn Volkes .nzustellcn wag.n. Es ist daher mit Zuversicht zu erwarten, daß bei der auf den l.vs. anstehenden Diskussion des von der katholischen Partei eingebrachten Antrages die eigentlichen Ziele der Herren von der langen und kurzen Robe noch schärfer als in der Adreß- Vebatte präcisirt und dem Veutschen Volke aufs Neue mit überzeugender Kraft Var- gethan wird, was es mit der Freiheit auf sich haben würde, wollte sich Deutschland in den Netzen der Ultramontanen fangen lassen. Die am 30. März beschlossene Adresse des Reichstages wird dem Kaiser in einer von demselben zu bestimmenden Audienz durch eine Deputation von 30 Mitgliedern überreicht werden. In diese Deputation wurden geloost: Dr. Marquarv- Borth, Dr. Köchly, Staoenhagen, v. Palow, v. Kufferow, Kirsner, v. Trcskow, Dr. Gneist, Schröder (Beuthc.i), Heidenreich, Dunchr, Dr. Endemanu, Henlein, Dr. Seelig, Graf zu Stolberg-Werningerote, Graf Strachwitz, Schenk, Erbgraf zu Solms-Laubach, Pelzer, Dr. Pfeiffer, v. Simpson-Gcorgenburg, Grosmann (Stadt Köln), Overweg, Genart, Fier, Graf v. Sei.isheim-Grunbach, v. Kirch- mann, v. Lindenau, v. Buffe und Kiefer. Durch das am 31. März in erster Lesung angenommene Gesetz, betreffend ’^er Hund iß CU! du Vadknbura x — 'L:t: Ät wirb sich ■■unter günstigen & art gciucht von °'llncr, .stupserschiD 8i,Wrth( cif erWtn -killet, Mn aus meinen! i ; weiden und k cn Logen mitt mit 18 fr. jlmrlE Äü!! ibcn vom l'anbi: ! Tttnit gesucht. >- Slns. Bestell «ngen auf »en Gietzene» Anzeiger Sfcag&B L' SX& ÄKrLLS bonirenten, welche den Änzeiger bei der E'peditioir abhvlen lasten, erhalten denselben für 1 fl. pr. Quartal. Bei Besetzung der Stellen solche unverheirathete Beamte berücksichtigt u. rxetozug mitgemacht haben und den französischen Gewohnheiten bekannt geworden, auch des Französischen mächtig sind. Sinecuren sollen ote Beamtenstellen im Elsaß und Lothringen nicht sein. Wie man hört, ist ungeordnet worden, daß aus allen deutschen Staaten Beamte an das. neue deutsche Neichslanv abgegeben werden. Das Land soll nicht specifisch preußisch, auch nicht specifisch bayerisch oder württembergisch, sondern streng deutsch werden. Don der früher verlauteten Idee, bei der Demobilmachung einen Theil der Pferde in Frankreich zu veräußern, soll jetzt gänzlich Abstand genommen sein. Dem Vtrnehmen nach wird der Verkauf der Pferde der aus dem Felde zurückgekehrten Reserve-Cavallerieregimenter so sehr als nur möglich beschleunigt werden, um hierdurch noch für die Frühjahrsarbeiten der Landwirthschaft einen erhöhten Pferdestand zur Verfügung zu stellen. Entgegen den bisherigen Annahmen, verlautet heute gerüchtsweise, daß der Statthalter des Kaisers in Elsaß und Lothringen Niemand anders sein wird, als der Kronprinz von Sachsen. Während die von einer Handvoll Socialisten geleitete Commune in Paris, von welcher die zwei Millionen Einwohner terrorisirt werden, und die National- Versammlung sich gegenseitig beobachten und beide zu warten scheinen, wer den ersten Schuß thun soll, wird die Ausführung der Friedenspräliminarien mit jedem Tage fraglicher. Ein kurzer Aufschub für die Zahlung der ersten Rate der Entschädigung wurde nach übereinstimmenden Nachrichten bewilligt. Sollte sich indessen Herausstellen, daß die Pariser Unordnung den Frieden wirklich in Frage stellt, was doch auch der Fall wäre, wenn die Bedingungen desselben nicht erfüllt werden könnten, so würde von deutscher Seite voraussichtlich ein ernstes Wort gesprochen werden, dem im Gegensätze zu den französischen Redewendungen die That zu folgen pflegt. Die „Provinzialcorreipondcnz" bestätigt, daß die jüngsten Maßnahmen der deutschen Befehlshaber die französische gesetzmäßige Regierung möglichst zu stützen und zu stärken geeignet waren. Man hat großmüthig über die ungeschickten Insinuationen der Herren Thiers und Jules Favre gegen die Preußen hinweggesehen. Uno mehr als das. Die Gesandten der französischen Negierung ließen an mehreren Orten in der Landessprache, z. B. in der dänischen zu Kopenhagen, Broschüren erscheinen, welche die Chaudordy'schen falschen Anklagen gegen die deutsche Kriegs- führung wiederholten. Man hat sich allem Anscheine nach mit der Herausgabe einer Gegenbroschüre begnügt, betitelt: „Wie die Franzosen Krieg führen!" die in Berlin im Verlage von Karl Duncker erschienen ist. Man wird sich bei uns im Allgemeinen und Wesentlichen an die Thatsachen halten und die Leute reden lassen. Sind ja doch durch die letzten Vorgänge in Paris die Engländer, Belgier und andere Neutrale so gründlich bekehrt, daß die englischen Blätter jetzt nach der Occupation von Paris durch die Deutschen schreien, wie Hirsche nach dem Wasser. Den letzten Telegrammen zufolge hat Herr Thiers, allem Anscheine nach, ernstere Maßregeln wegen des Zusammenziehens ton Truppen ergriffen und er wird hoffentlich nicht immer, wie in den letzten Tagen, diejenigen Offiziere, die gegen die Emeute marfchiren wollen, abweisen und ihnen kurzweg den Befehl, sich in ihie Garnisonen zu begeben, zugehen lassen. Was die Pariser Wahlen anbelangt, so sind dieselben in großer Majorität im Sinne der Stadthausregierung ausgefallen, obgleich von denen, welche dieselbe bildeten, nur Wenige gewählt wurden. D:r größte Theil der Leute, welche dre neue „Commune" bilden, find unbekannt. Von mehr gemäßigten Leuten mit bekannteren Namen wurden gewählt: Adam, während der Belagerung eine Zeit lang Präfcct; Tirard, Maire und Repräsentant von Paris; Cheron, Schriftsteller; Dr. Robinet; Desmarest, Advocat; Ranc, Schriftsteller und Polizeidirector unter Gamoetta; Delescluze (vom Reveil); Victor Hugo; de Bouteiller, Schriftsteller. Von bekannten Namen der äußersten Partei, die in der Commune Platz gefunden, find zu nennen: Lefrancais, bekannter Clubredner unter dem Kaijerreich; Amou.oux, Handlungsreisender und bekannter Clubredner; Tridon, Clubredner; Brunel, einer der drei Geueral-Commandanten von Paris, seines Standes nach ein Arbeiter; Raoul Rigault, Student, Freund von Rochefort, nahm an allen Affairen Theil, welche während der letzten Jahre des Kaiserreichs paffirten; Arthur Arnould, Schriftsteller, früher bei der Marseillaise; Jules Allix, Clubredner; Felix Pyat; Gambon, der bekannte Republikaner, befindet sich jetzt in Gefangenschaft in Corstca; Affy, der bekannte Chef der Internationalen; Eudes, der zweite der drei Pariser General-Commandanten; Duval, der dritte derselben, war „Chef de Claque" im Theater Beaumarchais; Advocat Protot, Verthcidiger des Megy, der 1870 unter dem Kaiserreich einen Polrzeiagenten ermordet hatte; Protot wurde damals, jedoch ungesetzlicher Weise, verhaftet; Dereurt, einer der Geranten der Ex-Marseillaise; Blanqui, der berühmte Verschwörer; Vermorel (rother Schriftsteller, der längere Zeit für Rouher arbeitete); Pascal Grouffet, Mitarbeiter an der Ex-Marseillaise, spielte bekanntlich eine Hauptrolle im Prozeß des Peter Bonaparte, ter den da- mals von diesem Prinzen ermordeten Victor Noir für ihn fordern sollte. So die Hauptleute der neuen „Commune de Paris". Clemcnceau, Maire des 18. Arrondissements von Paris, und seine beiden Adjuncten, I. A. Laffont und Jaclard, haben ein Schreiben an die „Mitglieder des Gemeinberaths von Paris" (des neugewählten) gerichtet, worin sie ihre Entlassung einreichen. Dasselbe lautet: Paris, den 27. März 1871. Bürger! Wir haben die Ehre, Sie zu benachrichtigen, baß wir in Ihre Hände unsere Entlassung als Maire und Adjuncten des 18. Arrondissements der Stadt Paris einreichen. Empfangen Sie, Bürger, unseren brüderlichen Gruß. (Folgen die Unterschriften.) G^ßen. Von befreundeter Hand wird uns nachstehender Brief eines Soldaten des Großherzoglich Hessischen 2. Jnfanterie-RegimentS mitgetheilt, den wir unverändert abdrucken, ohne ihn commentiren zu müssen: "Nun bin ich wieder ganz gesund, die Blattern haben wenigstens mein Gdstcht nicht verunstaltet. Ich bin am 14. Januar von Briare mit meinen -ölattern zu Fuß mitgegangen; ich wollte nicht gefangen sein; noch 15 Camera- den haben es ebenso gemacht. Doch hätte eS uns "nichts genützt, mit der Bagage fortzugehen, wenn unser Oberst nieot gewesen wäre. Denn die Bagage, die Relterel und tu Artillerie konnten nicht mehr weiter zurück, ei» ganzes feindliches Bataillon stand hinter uns aufmarschirt. Alles lief untereinander; wir waren eingeschloffen, von allen Selten hörte man schießen. Da entstand plötzlich ein furchtbares Hurrahgeschrei auf der Eisenbahn. Wir sahen unseren Oberst mit einer Compagnie sich auf dieses feindliche Bataillon stürzen und sahen bald die Franzosen davon laufen. Schnell setzte sich die ganze Colonne in Bewegung und wir Alle kamen glücklich durch. Es war unsere 8. Compagnie, welche diesen Sieg erfochten hatte. Hinter Gien kamen wir erst zu ihr. Alle schrieen Sur- rah! als sie den Oberst sahen. Darmstadt, 1. April. Wegen des Ablebens Ihrer Majestät der Königin von Schweden und Norwegen und Ihrer Königlichen Hoheit der verwittweten Erbgroßherzogin von Mecklenburg-Schwerin, ist beute auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer vcm Heutigen bis einschließlich den 14. April verordnet worden. Berlin, 29. März. Die Zahl derjenigen Patrioten, welche bei vorhandenem Vermögen und geachteter Lebensstellung bereit sind, vater- und mutterlose Waisen von im nunmehr beendeten Kriege gebliebenen Officieren, Beamten und Mannschaften an Kindesstatt anzunehmen, resp. zu erziehen, hat sich in erfreulicher Weise gemehrt. Die bisher nicht erfolgte Anmeldung solcher Waisen, deren Der- hältniffe ein Eingehen auf diese menschenfreundlichen Anerbieten Wünschenswerth erscheinen lassen, kann bei den, für die Betreffenden nächst erreichbaren Militär- behördcn, oder auch unmittelbar bei dem Kriegsministerium (Abteilung für In- validenwesen) geschehen, und es sollen etwaige Wünsche in Bezug auf DiScretion berücksichtigt werden. — Der Reichskanzler hat die Postanstaltcn angewiesen, die Pakete mit Civilkleidern, welche den zur Entlassung kommenden Reservisten und Landwehrmännern „aus, der Heimath" durch die Post zugehen, portofrei zu befördern, falls dieselben an die Adresse des Truppentheils, bei welchem der Re- servist oder Landwehrmann steht, gerichtet und gekennzeichnet find. Für den Fall, daß die Pakete wegen Mangels solcher Kennzeichnung oder wegen Adressirung an den Empfänger selbst als portopflichtig behandelt worden find, sollen die Postan- stalten des Bestimmungsortes auf Reclamation der Adressaten die Sendungen portofrei aushändigen oder das erhobene Porto zurückerstottm, sobald der Nachweis geführt worden, daß die Sendungen dem bezeichneten Zwecke gedient haben. Die Erstattung des Porto's wird auch in Betreff derjenigen Pakete mit Civil- kleidern erfolgen, welche bereits nach der zweiten Hälfte des Decembers v. I. abgesandt worden sind. — Das Auslegen der Leucht- und Lootsenschiffe auf der Elbe ist eben so wie das Wiederanzünden der Feuer, Auslegung der Seezeichen rc. in den Fahrwassern der Weser angeordnet worden. Berlin, 31. März. Deutscher Reichstag. Die heutige 8. Plenarsitzung eröffnete Präsident Dr. Simson um 12y4 Uhr mit verschiedenen geschäftlichen Mltiheilungen. Die Plätze im Hause und auf Den Tribünen find sehr zahlreich besetzt; am Tische der Bundeskornmiffäre befinden sich die süddeutschen Minister v. Lutz, v. Pfretzschner, o. Mittnacht und mehrere andere Bevollmächtigte. Auf der Tagesordnung steht: 1) Wahlprüfungen. Im 7. Düsseldorfer Wahlkreise (Mörs-Rees) haben bei der Wahl des Frhrn. v. Los mehrfache Unregelmäßigkeiten stattgehabt, welche das Wahlresultat tn Frage stellen. Es wird deshalb die Wahl bis zur Beendigung der cingkleiteten amtlichen Erhebungen beanstandet. 2) Erste Lesung des Gesetzes über die Einführung norddeutscher Bundes- gesetzt in Baiern. Höldcr begrüßt die Vorlage als ein wesentliches Förderungsmittel nationaler Einheit, kann jedoch nicht umhin, auf die großen Lücken in der baierischen Gesetzgebung Hinzuwelsen, welche noch auszufüllen bleiben, und erbittet sich vom Bundesrathe Auskunft darüber, ob in nächster Zeit schon Abhilfe in dieser Beziehung zu erwarten ist. — Bayerischer Bundesbevollmächtigter Minister v. Lutz: Die baierische Regierung werde so schnell als möglich die noch benötyig- ten Bundesgesetze in Baiern einführen, wohin sie vornehmlich rechne die Gesetze über die Wehrpflicht, über die Maß- und Gewichtsordnung unv über die Rinder- pest. Heber ein neues Preßgesetz habe Baiern nicht allein zu entscheiden. Die bäurische Regierung fei jedoch, unbeschadet ihres ernstlichen Wollens für Herstellung einer gleichartigen Gesetzgebung, weit entfernt von einer orthodoxen Gleichmacherei , und deshalb sehe sie vorläufig davon ab, die Bundesgesetze über die Erwerbsgenossenschaften uno über die vertragsmäßigen Zinsen zu acceptiren. Das Gesetz über die Erwerbsgenossenschaften, wie es jetzt in Baiern besteht, entspreche vollkommen den dortigen Verhältnissen, und das über die vertragsmäßigen Zinsen sei entschiede» besser wie das norddeutsche. — Lasker: Keine Parte» im Hause wolle zu Gunsten formaler Einheit die Einführung schlechter Gesetze in die neuen Bundesländer, aber er wünsche, daß dort auch Der Fanatismus particularistischer Gesetzgebung falle unD kein Staat von Der gemeinsamen Arbeit sich zurückziehe, weil er zufälligerweise in einer bestimmten Materie ein besseres Gesetz besitzt, tot: Der Bund. Vor allem müsse man Dahin streben, Daß Die gesammte Gesetzgebung aller Bundesländer unter dem Schutze der Reichsgewalt stehe. Schließlich wünscht Redner die baldigste Einführung Der Bundes-Gewerbeordnung in Baiern, um wenigstens die wicthschaftliche Einheit zur Wahrheit zu machen. — Württember- giscber Bundesbevollmächtigter Minister v. Mittnacht. Seine Regierung gedenke schon in nächster Session einen Gesetzentwurf wegen Einführung t:r Gewerbeordnung und des Unterstützungswohnsitzgesetzes in Württemberg einzubringen (Bravo!), behalte sich jedoch bezüglich der Rinderpest die Particulargesetzgebung vor. — Frhr. v. Stauffenberg fragt, ob das Pensionsgesetz für Offiziere und Militärbeamte Der vormaligen schleswig-holsteinischen Armee in Baiern rückwir- kende Kraft bis zum 1. Juli 1867 erlange? — Baierischer Bevollmächtigter Minister v. Pfretzschner: Selbstverständlich, Die Versorgung Der schleswig-holsteinischen Armee ist eine EhrenschulD GesammtdeutschlanDS. (Bravo!) — Dr. Bamberger warnt vor fanatischer Gleichmacherei. — Schulze (Berlin) beDauert, daß Minister v. Lutz so schroff über das norddeutsche Erwerbsgenoffenschaftsgefetz ab- gesprochen habe, denn gerade auf diesem Gebiete sei eine nationale Gesetzgebung dringend nothwendlg. — Damit ist die erste Lesung beendet. Die Ueberweisung des Entwurfs an eine Commission zur Vorberathung wird nicht beliebt. 3) Antrag des Adg. Dr. Presch auf Erlaß eines Gesetzes, betreffend Die Erhebung der vom Hausirgewerbe zu entrichtenden Abgaben. Derselbe wird auf Wunsch des Antragstellers von der Tagesordnung abgesetzt. Schluß 23/4 Uhr. Nächste Sitzung morgen 12 Uhr. Tagesordnung: Erste und zweite Lesung des Gesetzes über die Abänderung des Bundeshaushaltsetats pro 1871, zweite Lesung Der Ndigirten Bundesverfassung. Wiesbaden, 30. März. Aus Neapel wird hierher gemeldet, daß Der Herzog Adolph von Nassau daselbst schwer am Typhus erkrankt sei; es sei jedoch noch Hoffnung auf Besserung vorhanden. Vandeuvre, 22. März. Die Officiere der hier liegenden fünf Compagnien des großherzoglich hessischen 2. Jnfanterie-Regiments nebst einigen Colonnen- führern feierten heute Den Geburtstag des deutschen Kaisers durch ein gemeinschaftliches Mittagessen. Oberst Kraus rechnete es sich zum besonderen Glück, an Mg Sebchpol Kk» * 61 -°S< 'M,28' «ui J J. MdIu । + Ä* LnkündigW uni lkttsdogma's rrfc Milßung oeMg + Mglll feinende Weist hmkrelch bei dei Meigelll, so lo idlanfltn, * -^Berlin, Imputation ttS be A Paris, 3 in Mverhältniss Mit W Kredits' fllch. All- anve A Paris, st lag gebracht, bi, 2000 gre. um 5(000 voll gezahlt w den Betlauf -v Paris, Wtthrochen; w:i iiildung zwischen Ä|rr ist ebenfalls Si geht das Geri iLnfailler in Nm -b Paris, Mer Stadt des 281 ■x| 81 I* % l'<5 Berste,, SN'tag b äs-, &S1I* 112 liefet c 98 Nra «S --.'S 163 feu. K S: 71M 1051 Acker lä besondere Z Holzabfuhr a stal M Mit Bezuj em Anzeige' Store eröffnen wir E D'strict Wanne Krt/8 bie,em den 1. Ar ^roßherzogliche $ jfiÄ * nt, J“tt8unb "-»L'L hr 6n • ttr n iu^*ä •erertmt ä'2 A," .„™-6*nn 8«. * «.«SRiiita’ ’,’t,l“«9 für 3,. 9 «f DifcÄ '1W«. tit ’n Wtijtn und x' 'vltvsrri zu be. 1 ^rlche» ter ft. ^ »titfiiring M M1" tit " ,[l! '»-lt ttr N-ch, * 9't'tnt iabtn. Wete ciit Civil- ' Ittfrtetf v. Z. ?tl»Wife aus btr ln3 brr Eerzeithktt K 8. Klenarsttzung W geschäftliche» not sehr zahlreich -kritschea Mimßn lotachtigte. Ncr^R«eS) haben ßattgehaht, ivelche i^ahl bi» zue Le« ‘CtBtjdtr mW> ii« Mtlrarrgs' itn titftn in btr rtn, unt er bittet schon Müll ul itiifitn Mimsler i< noch drvölyig« rechne tit $t(t||t i ibn dir Rinder« kntschrtten. Dir EcDtnl für per« enhctcreu Sleich- elr-grsrtze über die i OTiirtn. Das befeft, entspreche Mäeigen Zinsen fartn io Nft :[f|t ia dir neuen prrücnlariUchn ich zmiäzirhr, Gesetz deßtzt, v>- laut GesetzgebW tzchiiehlich »W 4II en«n, °« ’ _ Vurtlmvei' Zieaierong .. [,f Geveede« .kto tivzubnoga ee,e!lLrsesrtzgtbu-S ist CfW!* ,a ©ainn t*' ßCToOoiädlf«1” (AltetW»*"1'' T_Dr.8«e; ,1 KW'rtt 7 ■ «rfe|0(bu’ä ii k|l,bl'. , tit ss*** rft, in; tut ttr t"' t. |.' । -r tu» «« Hitfem ewig venkwürdigen Tag Cie Ehre zu haben, den Festtoast anSjubringen, sicher von den auf der Straße zahlreich versammelten Soldaten mit Enthustas- MS ausgenommen wurde. Hier spielte die Musik des Regiments bei prachtvollem KrühlingSwetter bis spät in die Nacht hinein. Nichts trübte die kameradschaft- liche Feier dieses großen Tages. Laibach, 26. März. Die Auflösung einer zu „geselliger Abendunterhaltung" btstimmten Versammlung der Mitglieder des deutschen Turnvereins durch die Lan- Megierung hat hier große Ausregung hervorgerusen. Wien, 28. März. Laut einem Telegramm der „Presse" aus Bielitz ist in ttr Nacht vom 25. zum 26. d. in Saybusch ein Judenkrawall ausgebrochen. DüS zur Unterdrückung desselben aus Krakau requirirte Militär marschirte Vor- «lttagS in Eilmärschen auf den Schauplatz. Es sind ein Todesfall und mehrere Lcrvundungen vorgekommen, indem ein bei dem Krawalle betheiligtcs Weib durch rincn Schuß in den Kopf getroffen und andere Personen sonst verletzt wurden; tit Brüch'sche Tuchfabrik wurde demolirt. Konstantinopel, 25. Marz. Angesichts der russischen Vorkehrungen zur Wi-derherstellung der Flotte im Schwarzen Meere und zum Wiederaufbau der ßeftung Sebastopol hat die türkische Panzerflotte, die soeben den Arsenalhafen mließ, Ordre erhalten, sich in Sinope und im Archipel zu stationiren. . Telegraphische Depeschen. + München, 2. April. Dem Erzbischöfe von Bamberg wurde das zur Ankündigung und zum Vollzüge der ConcilSbeschlüsse, insonderheit des Unfehlbar- keitsdogma's erforderliche Placet durch ausführlich motivirte königliche Ent- ftließung verweigert. 4- Stuttgart, 1. April. Der Schwäbische „Merkur" enthält eine an- scheinende oWelle Depesche aus Berlin vom i. April folgenden Inhalts: Sollte Frankreich bei den Friedensverhandlungen die Erneuerung des Handesvertrages Mvcigern, so wird Deutschland unter Androhung von Repressalien den Tarif »erlange«, welchen England und Belgien genießen. 4- Berlin, 2. April. Der Kaiser empfing heute Mittag um 1 Uhr die "Deputation des Deutschen Reichstages zur Überreichung der Adresse /X Paris, 31. März Abends. In Folge des Eingreifens der Commune |n Privatverhältnisse hat sich das Bedenkliche der Situation gesteigert. Die Com- Pgnie des Credits Lyonnais fand sich veranlaßt, zu erklären, daß sie ihre BüreauS Meße. Alle andern gefährdeten Banken dürften heute diesem Beispiel folgen. /x Paris, 31. März Abends. Die Commune hat ein Gesetz in Vorschlag gebracht, wonach Wechsel unter 500 FrS. erloschen seien, Wechsel von 500 |i# 2000 gn?. um die Hälfte, von 2000 bis 5000 um ein Drittel redvcirt, über 5000 voll gezahlt werden sollen. — Das „Mot d'Orvre" fordert die Auflösung und den Verkauf der Kirchen und Klöster. — In Paris herrscht düstere Ruhe. 4- Paris, 31. März, 7 Uhr Abends. Die Postoerbmdung ist gänzlich unterbrochen; weder Briefe noch Journale trafen in Paris ein. Auch die Ver- bindung zwischen Paris und Versailles mittelst der Bahn auf dem rechten Seine- User ist ebenfalls unterbrochen. Alle Thore im Westen von Paris sind geschloffen. Is geht das Gerücht, daß diese Maßregel durch die Ankunft von Truppen aus Versailles in Neuilly veranlaßt worden sei. -l- Paris, 31. März, Mittags 1 Uhr. Paris ist still und düster. Die »ußer Stadt bestimmten Journale und Briese werden nicht mehr befördert. Allgemeine Lhullier hat brieflich bestätigt, baß er verhaftet worden sei, weil er dem Comite Mäßigung angerathen habe. 4- Paris, 31. März. Die Commune hat angeordnet, daß die Almoseniers in den Gefängnissen keine Messe mehr lesen sollen. — Peuple FranyaiS zufolge sollen mehrere Verhaftungen von Bonapartisten erfolgt sein. 4* Paris, 1. April, Mittags. Man sagt, daß zwischen der Commune und dem Central-Comite Streitigkeiten ausgebrochen sind, weil die Haltung des Co- mite's den Anschein gibt, als wolle .es sich als eine rivalisirende Macht neben der Commune behaupten. Es geht bas Gerücht von einem Gefechte, welches gestern zwischen Nationalgarden und Truppen aus Versailles bei dem Walde von Co- lombes stattgefunden hätte. Man sagt, daß gestern Abend mehrere Bataillone Nationalgarden in ver Richtung von Neuilly, Passy und Auteuil ausgerückt seien. Das neue focialistische Journal verlangt, die Commune solle die Abschaffung des Erbrechtes proclamiren. Der „Cri du Peuple" schließt sich diesem Vorschläge an. 4- Brüssel, 31. März. Baron Blochausen ist mit besonderen Aufträgen ver großherzoglich luxemburgischen Regierung hier eingetroffen. 4- Brüssel, 31. März. Die Conserenz wirv keine Sitzung mehr halten; Alles soll durch schriftliche Noten abgemacht werben, um Controversen zu vermeiden ; die Fragen wegen der genaueren Gränzbestimmungen wie die Handelsfragen sollen durch specielle Delegirte entschieden werden. A Versailles, 2. April. Abends. Paris unbeleuchtet. Die Lebensmittel mangeln. Mac Mahon commandirt die Versailles-Armee. A London, 1. April. Der „Daily-Telegraph" berichtet aus Versailles: Dos 13. Regiment wurde zur RecognoScirung an die Seoresbrücke gesandt. Es desertirte in Masse nach Paris. 4- London, 1. April. Aus Versailles wird der „Times" gemeldet, ThierS habe am Abend des 31. März 500 Millionen FrcS. an die Deutschen auszahlen wollen, um sich dadurch in den Stand zu setzen, Verstärkungen aus dem Norden des Landes kommen zu lassen. 4- London, 1. April. Die englische Postverbindung nach Paris ist eingestellt. A London, 3. April. Ueber die Abtretung Luxemburgs an Deutschland sind außer der Schulvenvertheilung und Domainen noch weitere unbekannte Abmachungen getroffen. Die Königin Victoria besucht heute Chiselhurst. A Florenz, 31. März. In mehreren italienischen Orten fanden Verhaftungen französischer Emissäre statt, welche von der aufständischen Regierung abgesandt waren. — Der Kronprinz Humbert kommt Samstag hier an. Das Panzer- geschwaber bleibt armirt. A Kopenhagen, 1. April. Ehe der Reichstag am Mittwoch geschlossen wurde, schickten die gesummten Parteien eine Deputation an die Regierung mit dem Ersuchen, über die Situation Auskunft zu ertheilen. Der Conseilspräsivent und die Minister des Aeußeren antworteten: Es hat in letzter Zeit keine Ver- änoerung in den Verhältnissen des Landes zum Auslande stattgefunden. Es liegt auch nichts vor, daß eine Veränderung stattfinden würbe. Alle Gerüchte darüber stnb unbegründet. Wir machen auf das im heutigen Anzeigentheile angekündigte National-Pracht- wcrk von Fcchncr über den französischen tirieg aufmerksam und empfehlen dasselbe unsern Lesern bestens. Das Werk ist vortrefflich geschrieben, tüchtig illustrirt und solide und gut ausgestattct, so daß es in keiner Familienbibliothek fehlen darf. r Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. Holzabfuhr aus dem Gießener Stadtwalde. 1263) Mit Bezug auf unsere Bekannt- luchung im Anzeiger Nr. 48 vom laufenden . )«hre eröffnen wir den Holzsteigerern ans iDistrict Wanne, daß die Abfuhr des . ötljee aus diesem District wieder ge- ' talket ist. Gießen, den 1. April 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. 1'050) Dienstag den 25. April, Nachmittags 2 Uhr, sOll auf dahiesigem Rathhause die zum C: 112 Acker auf dem Hamm, zehntfrei, auf die Lahn, "Ä 34 Acker daselbst, LFa 98 Hofraithe, Mühle, die Neumühle, v,h 139 Acker bei der Neumühle, zehntfrei, “zi 278 Wiese zwischen der Mühlbach und der Lahn, % 163 Wiese daselbst, %u.7b 431 Wiese daselbst, % 102 Acker am Hamm, zehntfrei, % 136 Acker daselbst, "/iß 92 Wiese daselbst, m 58 Wiese daselbst, r in 58 Wiese daselbst, igz j Acker daselbst, W'5 I «'..5 284 Acker u. Wiese am Hamm. Udtj 1 «Um, den 21. März 1871. Müller, Ortsgerichtsmann. Die Anschaffuug der Dienstkleider für die Feldschützen. 1224) Die hierzu nöthigen Arbeiten und Lieferungen, nämlich: 1) die Lieferung von 38 Ellen rohgrauem Tuch, veranschlagt zu 76 st-, 2) die Lieferung von 48 Ellen grau- melirtem Baumwollbieber, veranschlagt zu 9 ff. 36 fr., 3) die Lieferung von 78 Stück neusilberner glatter Knöpfe, veranschlagt zu 3 ff. 54 fr., 4) das Decatiren von 38 Ellen Tuch, veranschlagt zu 2 fl. 32 fr., 5) die Fertigung von 6 Paletots, veranschlagt zu 33 fl., 6) die Fertigung von 6 Hosen, veranschlagt zu 9 fl. 36 fr., 7) die Fertigung von 6 Kappen, veranschlagt zu 12 fl. sollen im Submissionswege vergeben werden. Desfallsiye Offerten sind in den nächsten 8 Tagen bei der Bürgermeisterei abzugeben, woselbst auch Einsicht vom Kostenvoranschlag genommen werden fann. Gießen, den 28. März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Vogt. ________ 1280) Mittwoch den 5. April k I., Nachmittags 2 Uhr, soll aus Antrag des A. Stein dahier ein braunes Pferd (Wallach) in dem Hofe des Herrn Ludwig Herbert auf der Mäus- burg nleistbietcnd versteigert werden. Gießen, den 1. April 1871. __________Semmler, Ortsgerichtsmann. Versteigerung von Streulanb. 1250) Dienstag den 4. April 1871, von Nachmittags 2 Uhr an, sollen in dem Gießener Stadtwalde, District Hochwarte, Abtheilnng Blumenberg, Aue ?c.: 100 Haufen Streulaub versteigert werden. Zusammenkunft am Lnmpemnannsbrmmen. Gießen, den 1. April 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt- 1272) Mittwoch den 5. April, Nachmittags 2 Uhr, soll im Bürgerhospital dahier eine Parthie Bierfässer, Lager- und Transportfässer an den Meistbietenden versteigert werden. Fr. Müller. Holzversteigerunq. 1182) Mittwoch den 5. April l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Leihgesterner Gemeindewald, District Vogelheerd, nachverzeichnetes Holz, und zwar: 20 Stecken Buchen-Scheidholz, 47 „ Eichen- „ 22 „ Buchen-Prügclholz, 67V4 „ Eichen- 5 „ Nadel- 26 „ Buchen-Stockholz, 154 „ Eichen- „ 2 „ Nadcl- 2100 Wellen Bnchen-Reisholz, 3600 „ Eichen- „ 1100 „ Nadel- 37 Eichen - Stämme von 9 — 23 Aoll Durchmesser und 15—45 Fuß Länge = 2333 Cubikfuß enthaltend, versteigert werden. Das Stammholz wird präcis um 11 Uhr zur Versteigerung gebracht. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Credit bis zum Michaelitag d. I. gestattet. Leihgestern, am 28. März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern Heß. 1 Darmstadt. Mittw ch den 3. April, Vormittags 9 Uhr, soll nachverzeichnctes sehr gut erhaltenes Schlosserwerkzeug, als: Drehbänke, Bohrmaschinen, großes Schwungrad, Schraubstöcke ?c. ic., eine Partie Messing, Kupfer und Zink, gegen Baar versteigert werden. Fr. Sonnthal, Hofschlosser, Elisabethenstraße 49. Holzverkauf. 1285) Dienstag den 11. d. Mts., von Morgens 8 Uhr ab, werden auf dem Rathhause zu Atzbach aus dem dortigen Gemeindewalde versteigert: 84 Kiefern-Stämme = 663 Cubikfuß, 107 „ Stangen, 4 bis 6 Zoll stark, 10 Eichen-Stämme = 165 Cubikfuß, 14 Klstr. Derb-, 28‘A Klftr. Stock-, 32 Klftr. Buchen-, Eichen- u. Kiefernholz. Krofdorf, den 2. April 1871. Der Bürgermeister: Colnot. Holzversteigerüng. 1271) Mittwoch den 5. April, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Freihcrrlich v. d. Hoop'schen Walde bei Rodheim nachverzeichnctes Holz öffentlich versteigert werden, als: „ 24 Stämme Eichen-Bauholz, 15 bis 28 Fuß lang, 60 Kiefern-Stangen, 25 bis 30 Fuß lang, 18 Stecken Kiefern-Prügelholz, 14 „ „ Stockholz, 120 Haufen Reisholz. Die Zusammenkunft ist im Hermannthal. Schmitte, den 3. April 1871. z Die Verwaltung. Holzverstcigerung. 1267) Mittwoch den 5. April I. I., von Morgens 8 Uhr an, soll in dem Albacher Gemeindewalde, Di- stricten Kreuzholz und Stangcnhe^, nachverzeichnetes Holz öffentlich mefftbietend versteigert werden, und zwar: 22 Stecken Buchen-Scheidholz, W/4 „ „ Prügelholz, 11 Vs er ,/ Stockholz, 7O‘/2 „ Eichen - Prügelholz, 20 „ „ Stockholz, 671/4 „ Nadel Prügel holz, 2Vr ,, ,, Stockholz, 9 „ Birken - Prügelholz, 3925 Wellen Bnchen-Reisholz, 1975 „ Eichen- 1650 „ Radel- ■20 Kiefern - Stämme von 6 bis 8 Zoll! Durchmesser n. 20 bis 50 Fuß Länge, 236 Cubikfuß enthaltend, 757 Fichten - Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser u. 20 bis 40 Fuß Länge, 450 Cubikfuß enthaltend, 4 Eichen-Stämme von 10 bis 11 Zoll Durchmesser u. 20 bis 30 Fuß Länge, 79 Eubiksug enthaltend. Unter dem Eichen-Prügelholz befinden sich 14 Stecken 10 Fuß langes Holz. Die Zusammenkunft ist im District Kreuzholz. Albach, am 31. März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Fechncrs Geschichte des dentsch-fralrzösischen Krieges voll 1870, mit Jiittstr. v. W. Camp hausen u. A., mit Karten und Plänen in Stich und Farbendruck, erscheint in 15 Lieferungen ä 5 Sgr. oder in 5 Abtheilungen ä 15 Sgr. (1286) Zu beziehen durch alle Buchhaudlunge«. G. Grate'(che Verlagshandlung in Berlin. Balser. Holzversteiaerunq. 1266) Dienstag den 11. April, von Vormittags 9 Uhr an, werden in der Freiherrlich v. Rabenauischen Oberförsterei Rabenau, District Steinberg, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert: 160 Stecken Buchen-Scheidholz, 35 „ Birken- „ 1 „ Eichen- „ 35 „ Kiefern- 31 „ Buchen-Prügelholz, 35 „ Birken- u. Eichen-Prügelholz, 32 „ Kiefcrn-Prügelbolz, 34 „ Buchen-Stockholz, 33 „ Birken- u. Eichen-Stockholz, 7000 Wellen Buchen-Reisholz, 1200 „ Birken- u. Eichen-Reisholz, 1400 „ Kiefern- u. Aspen-Reisholz, 2806 Cubikfuß Eichen- u. Kiefern-Stammholz. Die Zusammenkunft ist im District Steinberg (Stätte) auf der Chaussee. Kesselbach, am 1. April 1871. Die Freiherr!, v. Rabenauische Oberförsterei. ___________Hoppe. Feilgebotenes. Mchoden-Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, iictnolficcfltif zum Einölen, Oelfarbeu, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt Emil Fischbach, (1078)_________________Seltersweg. 1282) Lattig-Salat bei C. Rah n. 1269) Das Mehl ans der Mühte der Herren T. Peppler L C o m p. kann zu demselben Preise wie in der Mühte selbst bezogen werden bet I. A. Busch Söhne. 1277) Täglich frische Hefe bei ___________P h. Weller, Wolkengasse. 1274) Eine Parthie schöne Sellerie und Fleischzwiebel (Lauch) sind abzugeben bei Th. Rautenstrauch, _____________________an der Scboor.______ ChrtrhiHi ollen Sorten, trocken so- 0111 VI il roolil, als auch mittelst Dampfkraft auf's Feinste in Oel abgerieben; Broncen, Blattgold, Maserwalzen und Oclfarbmühlcn empfiehlt Emil Fischbach, (1079)___________________Sei tersweg. 1279) Kleesamen und Wicken empfiehlt_______________I. G. D. Bapst. 1276) Frische Hefe in vorzüglicher Qualität, vr 14 Schoppen 4 kr., bei Auq. Plank, Wolkengasse. 1080) Mein Lager in allen Sorten Pinseln für Maler, Lackire und Anstreicher bringe in enipfehlende Erinnerung. ________Emil Fischbach, Seltersweg. Tuffsteine für Fachwerk und Kamme empfiehlt S- Katz en st ein, (1141)_________________Holzhandluna. 1283) Einige Hundert gante und halbe Champagner-Flaschen sind im Rapp 'n zu baden. 1273) Ein gut erhaltenes Kinder- wagclchcn steht zu verkaufen bei Gustav Rühl, Spengler, Neustadt.___________ 12W) Eine Saute Mist ist zu verfall fen Neuenweg Lit. B. Nr. 194. ßanb' auf dem Sand gelegen, bin ich Willens zu verkaufen. __Chr. Wallenfels I, 1194) Ein am Nahrungsberg geleaener wohl erhaltener Garten mit Gartenhaus- chen, ist unter annehmbaren Bedingungen^ zu verkaufen. Näheres Kanzleiberg Lit. B i 1244) Den Besitzern von Neubauten liefere ich die Tapeten und Borden zu Cngros-Preisen H. HSne hutUtter. 1214) Dem geehrten Publikum offerire ich für kommende Ostern eine reichhaltige Auswahl der schönsten und feinsten Zucker-Eier und -Häschen in Bisquit, Chocolade, Tragant, Glasur, Liqueur, Candis, Gerstenzucker und Conserve, zum Oeffnen wie geschlossen; auch Photographie-Perspective und Ballon-Eier in verschiedenen Größen und Preisen. Confekt, mehrere Sorten Kuchen, täglich frisch. Aufträge für Torte und Aufsätze werden auf das Pünktlichste besorgt. Um geneigten Zuspruch bittet freundlichst F. Appel Wittwe, Neustadt (an Oswaldos Garten). 1255) Von jetzt an wohne ich im «Hause der Frau Hvr- rirr§, Wallthorstrasse, dem Asterweg gegenüber. Chr. Faber, Spengler. 1233) Gymnasiasten und Realschülern wird Unterricht ertheilt. Rähe- res Reuenbäuen Lit. B. Rr. 83. 1246) Ein braver Junge kann bei mir sogleich, oder zu Pfingsten, in die Lehre treten. Fr Berg, Schuhmacher. ■e- I Die soeben erschienene Rr. 27 enthält: Äernnetming u 66 Karl Metzger, Metzger. werden. Vermif-cht-.' Nrizeistzen Im Namen des Comito's. Baist. Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, = 9 Bf 5 S " ti ler seither bewohnte Logis _____ __ und Hofraum ist zu vermietheu; dasselbe eignet sich auch für eine Wascherei und kann am 1. Juni, oder auch sogleich, bezogen 1239) Ein Pulverhoru und ein grauer Filzhut sind verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, genannte Gegenstände an die Exped. d Bltts. gegen eine gute Belohnung abzugeben. Neuerwall, 50 ; Leipzigentrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11 ; Markt, 17, Königshaus; Kronprinzstrasse, 1 B; iUsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13; Place du Molard, 2. HAASENSTEIM VOGLER Zeiiungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Der Ueberläufer auf der deutschen Feldwache. Skizze von H. Lüders. — Wider den Erbfeind! Novelle von Ernst Wichert. — Der Husar. Militärische Skizze von Georg Hiltl. Mit Illustration: Husaren- Attacke von O. Fikentscher. — Sechs Monate in französischer Gefangenschaft auf Bitsch. III. IV. Pon unserm Berichterstatter Max o. Schlägel. — Ein Thierkampf in den Alpen. Zu dem Bilde: Gemsen und Steinadler im Kampfe von Kröner. — Am Familientisch: Erinnerungen aus der Belagerung von Paris. HL Ein Ueberläufer. Mit Illustration von H. Lüders. IV. Zwei heitere Scenen. Mit 2 Illustrationen: Die blessirte Trommel und: Darum keine Feindschaft nicht! von W. Grögler. Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Uuiv.-Buchhhandlung, E> Heinemann, I. Ricker. Generalversammlung im Cafe Kloster» (1268) Der Borstarr d Ein Schriftsetzer-Lehrling wird gesucht. Brühl'sche Univ.-Druckerei. Ausgaben. ... _ Für Pfeifen 114 fl. 26 k., für Tabak 305 fl. 24 kr., für Cigarren 160 fl. 33 kr., für Fruchrbranntwem 169 fl, für Englisch- und Rtagenbittcr 391 fl. 57 kr., für Reise- spesen des Herrn Rübsamen 175 fl. 55 fr., für diverse Ausgaben 28 fl. 58 kr. Demnach betragen die Ausgaben in Summa 1346 fl. 13 fr. Gießen, den 30. März 1871. Ausgestellt von Adolph Noll. Die (Zunahmen nach den Einsammlungslisten und die Ausgaben nach den von 0:mil Pi st o r. C. R übsame.r. A b e e ch n u u g über die Einnahmen und Ausgaben für „dre Cynstgeschssnke unseres II. Regiments. Einnahmen. Geschenke aus Gießen 863 fl-. 4 fr., desgl- aus Grünberg 154 fl. 50 fr., desgl- aus Laubach 74 fl. 13 fr., desgl aus Lollar 60 fl-, desgl aus Dorf-Gill 35 fl., desgl- aub Heldenbergen 33 fl-, desgl aus Geilshausen 22 fl. 49 fr., desgl. aus Treis a. b- Luu-da 20 fl., desgl. aus Leihgestern 19 fl., desgl. aus Asfenheim 10 fl., desgl- aus Manen berg 10 fl., desgl. aus Broß-Buseck 9 fl-, desgl. aus Butzbach 5 fl. 15 fr., desgl- aus Allertshausen 5 ft. 11 fr., desgl. aus Gräfenbroich 5 fl., desgl. aus Allendors 5 fl., desgl. aus Bremen 3 fl. 30 fr., desgl. aus Groß-Linden 3 fl., desgl. aus Hungen 2fl- lo fr., desgl. aus Krofdorf 1 fl. 45 fr., desgl. aus Ober-Ohmen 1 fl. 45 fr., dcsgl. aus Hamburg 1 fl. ^5 fr., desgl. aus Zeilbach 51 fr. Demnach betragen die Einnahmen m Summa 1346,-^fl. 13 fr. i Goepel- fc Handdresch-Maschinen, | | wovon tausende von Exemplaren im Gebrauche sind, liefert mit neuerdings an- ä 8 gebrachten Verbesserungen zu billigsten Preisen die Fabrik landmirihschastiichrr Maschinen - ilehiradi Zmuz in Mannheim. 1281) Ein grauer Hofhund, aus den .......... wuu ulc n Namen „Turcos" hörend, rst mir entlaufen- Herrn.Adolpb Noll vorgelegten Quittungen geprüft und richtig befunden Dem Wied^rbrrnger eine Belohnung. - ..... <- - ~ y ' Fr. Textor, a. d. Hardt- 1278) Ern junger Mann, welcher der englischen und französischen Corrcspondenz mächtig ist und empsehlenswerthe Zeugnisse besitz: , kann dauernde Stellung erhalten. Näheres bei_________Gebr. Landauer. 1257) Ein großer schwarzer Hund ist am Dienstag Abend aus der Badenburg zuge- laufen.________________Duill, Wittwe. 1284) Ein dritter Kellner oder Lehrling aus guter Familie kann bei mir eintreten. ______________Fr- Leib, zum Rappen. 1259) Ich wohne jetzt in dem von mir erkauften Gerber ^chreiber'schcn Nebenhause, Kaplansgasse. _______________L- Geißler,,Wagner. | Hut Lager von Louis Gail empfiehlt zur kommende» Saison alle Sorten Seiden-, Filz-, Stroh- und Fantastehüte. Reichste Auswahl. Billigste Preise. 1275) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sofort zu vermietheu bei Bäcker Vogt, Wallthor. 1270) Das von Herrn A- Scheel bewohnte Logis ist Mitte Juni anderweit zu vermietheu. Geilsus, Neustadt D. 39. 1011) Eine kleine Familienwohnuug, sowie ein gut möblirtes Zimmer mit Cabi- net, zu vermietben bei August Noll, im Stern. 1017) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer zu vermietheu. 1089) In meinem vor dem Neuenweger Thore gelegenen durchaus neu hergerichtetcn Hause sind zwei freundliche Wohnungen zu vermietheu, nämlich: 1) drei geräumige Zimmer, Küche und sonstiges Zubehör, 2) fünf Zimmer, Küche, Speisekammer:c. Dieselben können auch zu einem größeren Logis vereinigt werden. F. Barth, Hosgerichrs-Advocat. 1251) In meinem ueuerbauten Hause aui dem Hamm, in der Nähe des Bahn. Hoss, sind 2 Familieulogis zu vermietheu und sogleich beziehbar. Balth. Euler- 973) Ein möbsirtes Zimmer ist zu vermietheu Lindenplatz Lit- A. Nr. 244. 1204) Ein Zimmer mit Cäbinel ist in einer Gartenwobuung zu vermietheu und sogleich zu beziehen- Näheres bei der Exped- dieses Blattes. 1099) In meinem House vor dem Neuenweger Thor ist der mittlere Stock zu vermietheu und im April zu bestehen. L- Rinn. Jorliiiia-i creiu. W&a&SSHM®!•»«•« «■*«»» ? »d- 1100) In ein hiesiges Fabrikgeschäft wird ein mit den nöthigen Vorkenntnissen oer-' sehener junger Mann alsbald in die Lehre gesucht. Schriftliche Anmeldungen nimmt die Exped. d. Bltts. entgegen. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Redactiou, Druck und Verlag der B^ü'il'schen Univ.-Druterei (Fr. Bietsch) in 'steßen. > Sckgerloh"- U. 81 Besteitu Lost olle: unsere 3^tr sucht, und auä die Verhandlung nach dtr Luge nicht erörtert bi Neuerung ttS V K-nkktich dieselt Wil aus stlner langen, H iti Sollte Jranfrtid sichren trollen, v unserer Seite n eine bkßlmmte 3 bringen, welchen zeigen triirke. Lit Nati dächtigung des nicht« Geringer Itijltt zu haben, »artig gmrlen, Loyalität und V ehrl/ch tenfmte; Begrisfen von m schlecht oertrager Verdächtigung zi Konsul Lasaivre gekannt zu habe liichischen Gen^ Was |a noch kann, hier uir Zeit, als sich J Haupt nicht ffji anbelangt, so genannten Stoa niehrere z, riilkt iß. . Der mnen Mürbem Besprechung iUf sollen dieses D 9 Matzregkln ^lesler uno s 3) 5e, ögerreicl Gründung Opposition 7' Wfibtn *gti: ' ««» b.in9 Bürg!,' ü ^9rei^ “•2 * Artete >^lcht