>d?n "«Hof«, henbict vor- !«« geliefert, •nt°r, nebst ?r,ktbun9M «Inbunj, be- ' seiden auf ll§. zugeiandl. un'cre Re-en- d°8 jur Zeit ^liprechendm ., (5137) Usch, uck'dtkltidung. uu. Preis rirrlelfährig 1 fi. 12 ft. «tit Brtngerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljihrig i fi. 27 fr. Oießmer Aiycigtr. Sychetnt täglich, mit Aue, nähme Montags. Vxvedttton: Lanzlelberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hieben. Sonntag den 3. Tecembci L87L. Ne. 282. BeftesLerngeN mtf den GLeHener Mrrzeigee bei allen Post-Erpeditionen mb den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition adholen lassen, erhalten denselben für den Monat December zu 20 ft. chaft :urt o. M. Unbemittelte in 1866 nb inbirccten . Juni und , 30,000, bezahlt. nli Fuslanbes fr. - ff- < ji M sr. Ä II. w* . Ätisell .Mn- ^lofton^gN Illg füll \\W!^ * trrläblung o ^rriain“110 i ■n . ^er'k ■|,,s; i.utii1* Gikßrn, am 30. November 1871 Betreffend: Die Vollziehung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgrfahr und die Vergütung der Brandschäden. Das (6ru |) I) r r $ü i)lid)r Krrisamt Gießen an die Grossherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir fordern Sie auf, alsbald unter Zuziehung des Gemeinderaths die vorgefchriebene jährliche Revision der Brandkataster vor- zunehmcn und das Ergebniß binnen 14 Tagen vorzulegen. In Verhinderung des Kreisraths: Ke tu 16, Kreisassessor. Der Kampf des Staates mit der Kirche nimmt immer neuere Dimensionen an; aber die ^biete, aus welchen er gefühlt wird, und die Streitpunkte sind nicht überall dieselben. Der Kampf um „die zwei Schwerter", welcher jetzt in Deutschland geführt wird, ein Kampf, welcher schon die Geschichte des Mittelalters beherrschte, ist in neuen Formen entbrannt und wird den neuen Verhättniffn entsprechend zum Aus- trag gebracht werden, aber auch dem deutschen Geist entsprechrnd, welcher darauf halten wird, prinzipielle Gegensätze auch einer principieUen Losung entgegen zu sühren. Vielleicht eben deshalb setzt die Kirche ihr AeußersteS an den Kampf mit dem deutschen Geiste, wahrend ihr anscheinend von anderer Seite viel Schlimmeres zugisügt worden ist und zugedacht wird, als ihr von Deutschland droht, welches sich nur in dem Recht: seiner naturgemäßen Entwicklung nach eigenen Lebens- gesltzcn nachzugehen — sicherstellen will. Welch' schlimme Erfahrungen hat das Papstthum gerade in katholischen Ländern zu mach.n gehabt und welchen Bedrängniss.n ist es gerade jetzt ausgesetzt! Aber — wenn auch nicht ohne schwere Sorgen, so doch mit uneischütterter Zuvcrsicht scheint der UltramontaniSmuS den ihm von dieser Seite zu Leibe gehenden Angriffen die Stirn zu biete«. Er hat in Oesterreich die Aufhebung des Concorvats erlebt, ohne daß Staat und Kirche als solche einander zum entschlossenen Kampfe gegenüber traten, wenn auch individuelle Confliete nicht ausblieben; er hat sich die Angriffe auf Kirche und Kirchengut gefallen losten; er wird es erleben, daß das clerikale Ministerium in Belgien, dem Geiste des delgischin Eon- stitutionalismuS gemäß, welcher der unzulänglichen liberalen Minorität der Kammer regelmäßig die douce violence der Straßenlrawalle zu Hilfe führt, einem liberalen we chen muß; die Straßen von Pans sind noch gerölhet von dem Blute ermordeter Priester, und über das Patrimomum d»s heiligen Stuhles schaltet und waltet der nationale Wille Italiens; aber der UltramontaniSmuS hat nur Deutschland im Auge. In Bezug auf die Drangsale, welchen er anverSwo begegnet, kann er sich mit Den Aklba trösten, „daß Alles schon tagewesen". Und wie sehr er mit dieser Tröstung Recht hat, beweist ja eben wieder die Beflissenheit, mit welcher H-rr Thiers sich um die Gunst bewirbt, dem Papste ein Azyl in Frankreich gewähren zu können. Aber so stark weiß sich das Papstthum zur Zeit noch, daß es lieber *im Vatikan verweilt und die Fluthen der Volksbewegung an dessen Mauern branden hört, als sich nach dem alten Königsitz nach P^u zu begeben, mitten durch ein Spalier von Kniebeugungen, welches ihm Herr ThierS in verfühnri>chcn Farben auSmalt. Man weiß im Vatikan, daß das nach Frankreich auS^kwanoerte Papst- thum Jahrhunderte zu seiner Rückk.hr braucht, wählend ter in Rom gefangene oder nach einem italien-schen Acht gefluchtete Papst niemals allzu lange Zeil auf seine Befreiung zu warten brauchie. Die Einladung nach Frankreich reicht sicher- lich schon au», um feine Position im Vatikan vertheitigungssähiger zu machen, als sie cs bis dahin gewesen ist, und die vor Elv ta vecchia ankernde französt chc Fregatte wird ihm mehr Selbstgewißheit geben, als das italieniiche Garantiegef.tz. Es sind eben nur ouheil che und vorübcrgeh nde Gefahren, welchen das Papstthum in den Confl clen mit den katholischen Ländern begegnet, brausende Zeitströmungen, welche sich zugleich in ihrer U berstüizung erfctbpien, oder politische Interessen, welche sich mit den entgegengesitzien kreuzen, oder Inirignen, wttche nur einen temporären Eharacter tragen. Da n endet sich schnell und unvermuihct die Scenerie, und die überstandene Gefahr gibt ein Recht der 10if<|ligung aller und Erhebung neuer Ansprüche. Ab.r der UltramontaniSmuS rony, was ihm ter deutsche Geist beteuiet, weicher durch eine neue Reformation sich von Rom be freien will. Wir beziehen dieses Wort nicht aus die innerhalb der katholischen Kirche auSgebrochene Bewegung, ^errn Nachhaltigkeit und Jntensivität sich erst zu bewähren haben wird, sondern aus das Verhältneß von Staat und ^Kirche und ihre Machtgebiete. Noch einmal hat sich der UltramontaniSmuS erhoben, um die Grenzsteine zu verrücken, und wie im Mittelalter der gewaltige Jnnocenz so.t der unu.ittelbaren göttlichen Einsetzung der geistlichen Gewalt deren Superiorität über die weltliche ableittte, so haben die vatikanischen Beschlüsse und das UnfehlbarkeitSdogwa dem Papstthum den Anspruch zugewiesen, in oberster Instanz allen Lebensverhältniffen Richtschnur und Regel vorzuschreiben. Nur vorübergehend zuckten anderswo die Geister zusammen vor der ungeheuren Tragweite dieses neuen Dogma'S; nur Deutschland hat den Kampf ausgenommen, weil es eine wahre Achtung vor den beiden größten Mächten geschicht- lieber Entwicklung: Staat und Kirche, besitzt und mit Ernst erwog, daß beide, weil sie verschiedene Aufgaben zu erfüllen haben, auch auseinander zu halten, damit das Zweckmäßige nicht leide über den idealen Anspruch, und das sittliche Ideal nicht nach ZweckmaßigkeitSrücksichten verkümmert werde. Es ist ein großer, welthistorischer Kampf, in welchen wir eingetreten sind, und er wird schwerlich zu Ende geführt werden können, ohne daß der Fanatismus sich hineinmischt. Aber die Gertheidigung der Freiheit des Staates ist keinenfalls rine Aggression! Frankfurt, 30. November, lieber den gegenwärtigen Stand der diploma- tischen Verhandlungen im Schooße der internationalen Commission erfahren wir nachträglich, daß die am Ende voriger Woche erfolgte Rückäußerung des kaiserlichen Cabinets auf die französischen Schlußvorschläge in wesentlichen Punkten Modifikationen verlangt hat, so daß möglicher Weise ein Abbruch der Verhandlungen hätte erfolgen können. Die französische Regierung hat jedoch Anfangs dies.r Woche die von Kaiser und Reich gewünschten Abänderungen des internationalen Vertrags genehmigt, und es dürfte somit der definitive Abschluß desselben in aller Kürze, jedenfalls im Laufe der nächsten Woche, erfolgen. t Berlin, 30. November. Deutscher Reichstag. 35. Sitzung. Präsident Dr. Simfon eröffnet die Sitzung um 12'/, Uhr. Auf der Tagesordnung steht: 1) Zweite Lesung des Gesetzes, betreffend die FriedenSpräfenzstärke des deutschen Heeres und die Ausgaben für die Verwaltung desselben für die Jahre 1872, 1873 und 1874. — Zu dem Entwürfe, dessen Wortlaut wir schon früher mit» feilten, haben Miquel, Dr. Bamberger und v. Unruh (Magdeburg) ein Amendement eingebracht, welches das geforderte Pauschquantum nur für die Jahre 1872 und 1873 bewilligen will. Dr. Reichensperger (Köln) wendet sich gegen die Rede v. Treitschke'S in der vorigen Sitzung und weist den Vorwurf zurück, als wollten die Gegner des Pauschquantums der Militärverwaltung ein Mißtrauensvotum auSstellen. v. Forckenbeck hält die Frage des Pauschquantums durchaus nicht von so hoher Bedeutung, wie man sie hier hinstellt. Für ihn sei die Frage die, ob der Fall der Ausnahme des Art. 71 der Verfassung vorliege, ob solche Verhältnisse vorhanden seien, welche nach diesem Artikel die Bewilligung des Pauschquantums für mehrere Jahre rechtfertigen, und das müsse er bejahen. Dr. Bamberger empfiehlt das oben erwähnte Amendement, da es für die Regierung doch angenehmer fein müsse, mit diesem Reichstage, den sie kenne, die Milttärfrage zu regeln, als mit dem kommenden, der vielleicht eine Majorität gegen die Regierung bringe. Als vorsichtiger Geschäftsmann müsse die Regierung immer mit bekannten Elementen rechnen, oder sind wir denn Roßtäuscher, welche einander betrügen wollen? (Heiterkeit.) Darüber seien doch Alle einig, daß bas Miliiär noihwendig ist und daß wir einen ausgezeichneten Kriegsminister haben. Die Frage, ob Frankreich einen neuen Krieg beginnen werde, möge man doch so wenig als möglich in den Kreis der Erörterung ziehen; man müsse stets so handeln, daß man jeden Augenblick losschlagen könne, und so sprechen, als wenn man nie mehr losschlagen wolle. Unter allseitigem Lachen erklärt schließlich Redner, daß nicht einmal die drei Unterzeichner des Amendements auf gleichem Standpunkt stehen, dieses vielmehr ein Kompromiß zweier verschiedener Ansichten derselben Partei sei. „ Minister Delbrück. Die vorliegende Frage ist von politischen Erwägungen nicht zu trennen. Der Reichskanzler würde diese Erwägungen wirksamer darlegen können wie ich, wenn er nicht durch Unwohlsein verhindert wäre, hier zu erscheinen. Für die verbündeten Regierungen liegt der Schwerpunkt der Vorlage darin, daß die ganze Welt durch die Annahme dieser Vorlage weiß, daß Deutschland 1874 unter allen Umständen ebenso gerüstet dasteht wie heute. (Sehr wahr!) Die verbündeten Regierungen gehen keineswegs von der Ansicht aus, daß jetzt eine eminente Kriegsgefahr vorhanden ist; sie können aber auch nicht von der An- sicht ausgehen, daß jetzt, nach dem beendeten glorreichen Kriege und dem abgeschlossenen Frieden, eine Aera des Friedens gesichert sei; sie können es nicht, weil der Frieden zwar geschlossen, aber noch nicht ausgeführt ist und auch erst bis zum März 1874 auSgeführt zu sein braucht. Jeder von uns wird aus den Zeitungen wissen, daß im französischen Volke eine starke Strömung vorhanden ist, welche dahin treibt, was man Revanche nehmen nennt. Die gegenwärtige französische Regierung ist, wie ich anerkenne, dieser Strömung vollständig fremd; wir habrn das Vertrauen, daß sie die abgeschlossenen Verträge loyal erfüllen wird. Indessen kennt Jeder die Lage unserS Nachbarlandes, welches mit einem von Natur lebhaften und mit berechtigtem Nationalstolz erfüllten Volke nach schweren Erschütterungen seinen Schwerpunkt zu finden sucht. Unsere Aufgabe ist es, das Noth- wendige zu thun, daß der richtige Schwerpunkt bald und ohne welterschütterndc Wechselfälle gefunden werde. Ich theile die Ansicht, daß der Versuch einer Re- vanche nicht glücklicher sein wird, als der Krieg des vorigen Jahres; aber darauf kommt es urcht an. Schon der Versuch bringt auch uns Elend. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, bis zu dem entscheidenden Momente den Frieden zu er- halten, und wir glauben, daß zur Erreichung dieses Zieles nichts wirksamer sei, als die Ueberzeugung, daß bis zum Jahre 1874 der gegenwärtige Bestand des deutschen Heeres derselbe bleibt. Zur Lösung der vorliegenden Frage ist aber das zweijährige Pauschquantum das allerunannehmbarste. Die Erörterung des Militäretats im Jahre 1873 würbe politisch ein entschiedener Fehler sein. Wir stehen daun unmittelbar vor dem Jahre 1874, und die Erörterung des Militäretats in einem solchen Momente würbe gleichbedeutend sein mit Verwickelungen nach allen Seiten. Aus politischen wie aus practischen Gründen ist das zwei- jährige Pauschquantum ganz unannehmbar. Nach kurzer Debatte, an welcher sich Krämer (Bayern) gegen, v. Blancken- bürg für, v. Boni» gegen und Dr. Friedenthal für die Vorlage betheiligen, wird das Amendement abgelehnt und die Regierungsvorlage mit 150 gegen 130 Stimmen angenommen. Das Haus erledigt sodann noch die übrigen Etatstitel in zweiter Lesung und vertagt sich um 5V4 Uhr auf morgen Mittag 2 Uhr. Berlin, 28. Noo. Nach den seitens der Kriegsverwaltung gemachten amtlichen Zusammenstellungen über die Verluste, welche die Heeresmacht des vormaligen Norddeutschen Bundes und der in die preußische Verwaltung ausgenommenen süddeutschen Contingente in dem Kriege von 1870—71 erlitten, ergibt sich Fol- gendeS: a) Verlust an Offizieren, Aerzten und Beamten und zwar von dem nord- deutschen BunveSheere ohne Hessen: getödtet 918, verwundet 2972, vermißt 30, zusammen 3920; von der badischen Division (in vorstehender Reihenfolge) 22, 132, keine vermißt, zusammen 154; von der hessischen Division 44, 63, keine, zusammen 107. Demnach 984 Todte, 3167 Verwundete, 30 Vermißte, im Ganzen 4181. b) An Mannschaften. Von dem NordbundeSheere ohne Hessen: ge- tödtet 14,839, verwundet 71,792, vermißt'5902, Summa 91,533; von der badi- schen Division (in vorstehender Reihenfolge) 423, 257, 8263, Summa 3264; von der hessischen Division: 681, 1467, keine vermißt, Summe 2148; zusammen 15,943 Todte, 75,837 Verwundete, 6165 Vermißte; Hauptsumme 97,945 und mit der zu a überhaupt 102,126. Berlin, 30. November. Nach einem der „Kreuzzeitung" aus Rio de Janeiro zugegangenen Telegramm sind die fünf verhafteten Deutschen gegen Kaution entlassen, da eine Anklage auf Widerstand gegen die öffentliche Macht nach brasilianischem Recht unzulässig und nur ein Proceß auf leichte Verwundungen zulässig war. Die Corvette „Nymphe" hat mit den Entlassenen Rio bereits verlassen. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, ist in Betreff der Vorgänge in Rio noch keineswegs die Untersuchung so weit gediehen, daß Die Reichsregierung bereits in der Lage wäre, definitiv Stellung zu der Sache zu nehmen. Es versteht sich von selbst, daß nichts unterlassen werden wird, um die Ehre und die Interessen der deutschen Nation, soweit solche dabei in Anbetracht kommen, sicher zu stellen; aber wie es scheint, steht ein Ergreifen entschiedener Maßregeln nicht in Ueberein- stimmung mit den eingehenden Darstellungen der Vorgänge in Rio aus amtlichen Quellen. Dennoch wird jetzt selbst officrös anerkannt, daß von Sr. Maj. Marine einige Schiffe in Dienst gestellt werden, um ein Eoolutionsgeschwader zu bilden, das für einige Zeit zur Uebung im Atlantischen Ocean kreuzen soll, und ist wohl diese Ordre, welche vielleicht etwas eilig, obwohl sehr natürlich, von Hamburger Blättern mit den aus Brasilien eingehenden Nachrichten combinirt wurde, als die Quelle des Gerüchtes einer Expedition nach Rio anzusehen. Wie die Angelegenheit jetzt steht, ist es die Ansicht in Berliner politischen Kreisen, daß sie einer diplomatischen Ausgleichung fähig ist, und sollen die verhafteten Seeleute, nach Stelluna einer Kaution, bereits vorläufig in Freiheit gesetzt worden sein. Stuttgart, 30. November. Heute Vormittag hat zur Erinnerung der Kämpfe der württembergischen Truppen am 30. Nooeküber und 2. December v. I. ein Gottesdienst unter freiem Himmel im Schloßhofe ftattgrsunden. Der König, der Eorpscommandant General Stülpnagel, die ganze Garnison und fast die gesummte Bevölkerung Stuttgarts nahmen daran Theil. Der Prälat Müller hielt die Predigt. Der König besichtigte die Truppen und belobte deren tapfere Haltung im Kriege. Hierauf wurden die Feldzugsmedaillen vertheilt. Heute Abend ist in allen Kirchen Gottesdienst. Das Theater ist geschloffen. Karlsruhe, 30. November. In der heutigen Serienziebung der badischen 35 st. Loose wurden gezogen: Serie 3510 5418 1469 3662 7963 6761 5206 4630 4115 4460 410 5363 4444 4708 6772 1623 6828 899 6915 327. Metz, 25. Nov. D«n „Hamburger Nachrichten wird von hier geschrieben: Don Tag zu Tag mehren sich auf den Schlachtfelvera die Denkmale, überall erheben sich Grabsteine, Kreuze und größere Monumente, welche die Regimenter ihren gefallenen Kamerade oder die trauernden Hinterlassenen ihren im heiligen Kampfe V gestorbenen Anverwandten setzen lassen. Bei Verneoille am Rande des berüchtigten bois de la lusse hat das 84. Schleswig-Holsteinische Infanterieregiment feinen dort Gefallenen ein prachtvolles Denkmal errichtet. Leider haben ruchlose Hände nicht davor zurückgebebt, diese Den Todten g-w'ihten Stätten zu schänden und sind die schönen Denkmale des Kaiser-Al xander-RegimentS bei Habonville und das Denkmal, welches die Kaiserin-Königin Augusta ihrem Regimente bei St. Privat gewidmet, mit den gemeinsten französischen Schimpfwörtern beschmutzt worden. Selbst die schmucklosen weißen Holzkreuze werden nicht verschont und einzelne der- , selben sind mit Den an Dieser Stelle gewiß nicht angebrachten Rachedrohungen und - Schimpfereien versehen. Welch trauriges Licht werfen diese Gemeinheiten auf den Bildungsgrad und Den Character eines Theils Der Bevölkerung und in welchem Gegensätze steht diese Handlungsweise zu Dem, was wir zu thun für unsere Pflicht hielten, als wir den Gräbern derer, die im Leben unsere Feinde waren, Dieselbe Sorgfalt, wie den unserigen gewidmet und Deren Grabkreuze mit Der Aufschrift j „Tapfere Franzosen" zierten. Bern, 30. November. Der Große Rath von Aargau beschloß fast einstimmig die Trennung Der Kirche vom Staate. Paris, 29. Nov. Der Piinz von Joinville UND der Herzog von Aumale jaben für die Sitzungen der Nationalversammlung Plätze im rechten Centrum belegt. In Berichtigung anderweitiger Gerüchte erwähnt die „Agence HavaS", daß der Graf von ChamdorD gegenwärtig in Frohsvorf bei seiner Gemahlin, welche unpäßlich ist, verweile. Paris, 30. November. Das Schwurgericht zu Versailles hat heute 18 Pächter des Arrondissements von Rambouillet, welche angeklagt waren, Den deutschen Truppen während des Krieges Nahrungsmittel verkauft zu haben, frelge- sprochen. Paris, 1. December. Wie man sagt, wird Thiers selbst am Montage der National-Versammlung seine Botschaft vorlefen, worin er Die Lage Darstellen wird. 4 Es bestätigt sich, Daß in Der Botschaft Die Fragen wegen der Constitution nicht berührt werden. Herr De St. Vallier hatte eine Zusammenkunft mit Thiers und kehrte darauf nach Nancy zurück. London, 29. Nov. Das Schiff „Nonpareil" aus Newcastle ist, wie aus Shields vom gestrigen Tage gemeldet wird, auf der Fahrt von Bombay nach New- Jork gescheitert; fast Die gesummte Mannschaft ist untergegangen. Aus Pont De Gall wirD vom 28. D. gemelDet, Daß stebenundzwanzig Postsäcke DrS „Rangoon" geborgen werDen konnten und Hoffnung auf Rettung Der gesummten Post vor- hanDen ist. Ein englischer Mäßigkeitsprediger ließ unlängst auf einem öffentlichen Meeting in einer Ansprache Die Bemeikung fallen, daß Die Königin Victoria Dem Trünke ergeben sei. Diese hochverrätherische Aeußerung des Mäßigkeitsapostels wurde flugS Dem Minister Des Innern denuncirt. Dieser aber wies Die Denunciation mit Dem Bemerken zurück, Daß dergleichen Verleumdungen am besten Dadurch geahndet würden, daß man Denjenigen, Der sie ausstoße, Der öffentlichen Verachtung preisgebe. Madrid, 29. Nov. Aus Der Havannah berichtete der Gouverneur von Cuba, Daß StuDenten Der Medicin einen Kirchhof profunirt hatten, wo im vorigen Jahre ein spanischer Journalist Namens Castannon begraben worden, Der für Die Aufrechterhaltung Der spanischen Herrschaft auf Cuba eingetreten war und durch ein amerikanisches Duell seinen Tod gefunden hatte. Die Studenten wurden vor ein Kriegsgericht gestellt, welches mehrere zur Zwangsarbeit und acht zum Tode verurtheilte, welcher Spruch sofort ausgefübrt wurde. Diese Maßregel erregte große Aufregung in Der Havannah, unD die CommanDanten Der freiwilligen Truppen sahen sich genöthigt; Anreden an ihre Untergebenen zu halten und denselben zu versprechen, daß die Regierung von Cuba schnelle und strenge Justiz (gegen die Mitglieder Des Kriegsgerichts?) üben werDe. Die „Correspondencia" bemerkt zu Dieser Nachricht, daß Dieselbe wahrscheinlich übertrieben sei; jedoch sei Der Abgang des Postoampfers nach Cuba um 24 Stunden verzögert worden, wie cS scheine, weil das Ministerium noch über Die Angelegenheit be?othe. Local-Notizen. (Eingesandt.) Gießen, 1. December 1871. Bei der am Sonntag stattgehabten Uebung der Wiesecktt Feuerwehr hallen wir Gelegenheit, die Le-stungen dieses Corps zu schen und waren über die mit größter Ruhe und Gewandtheit auSgeführlen Arbeiten der Steigmannschaft mcht wenig erstaunt, ebenso wie die innere Organisation des Eorps eine vortreffliche zu n nnen ist. Was jedoch die Feuerspritze, welche qucst. Corps zur Verfügung steht, anlangt, so muffen wir bedauern, daß der Gemeinderath zu Wieseck noch nicht daran gedacht zu haben scheint, daß mit einer derartigen alten und sehr defecten Maschine keine Hebungen vorgenommen werde» können, eventuell daß dieselbe ihren Zweck als Feuerspritze vollständig verfehlt und eher als Feuernährer denn als Feuerwehrer zu betrachten ist. Wir appelliren nun an die Fürsorge des Gemeinderaths zu Wieseck und hoffen, daß derselbe AlleS aufbieten wird, um oben aufgffuhrtem Mangel abzuhelf n und de Feuerwehr, die in jeder Hinsicht eine tüchtige und zuverlässige zu nennen lst, so auörustet, wie eS die Stellung als solche erfordert. L Gießen, 2. December. Wir machen die Leser des Anzeigers auf die im Inseratentbeilf befindliche „Vorläufige Anzeige" deS Direktors Bernhardt aufmerksam, welcher mit seinen ■ Ponny'S, Affen unv Hnnven nächsten Mittwoch seine erste Vorstellung geben wird. Da nur zwei deutsche derartige Gesellschaften erifiiren , so brauchen wir wohl kaum auf b.e Seltenheit dieser Vorstellunaen aufmerksam zu machen. 8. Auszug aus dru Kirchenbüchern der Kladt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 26. November. Dem Bürger zu Offenbach, Preußischen Amts Herborn, und Zimmermann hahier, Ludwig Bieber, eine Tochter, Anna Henriette, geboren den 22. October. r _ , Denselben. Dem Bürger und Schneidermeister, Wilhelm Kreiling, em Sohn, Karl Emil, geboren den 2. October. Beerdigte. Den 27. November. Johannes Koch aus Stcinfurt, Krers Friedberg, alt 53 I-, gestorben den 25. November. , Den 29. November. Heinrich Seeth, Großh. Anatomre-Diener dahier, alt 63 I. 11 M- 15 T-, gestorben den 27. November. t Den 30. November. Johann Andreas Vetzberger, Gerber, des verstorbene« Bürgers und Rothgerbermeisters, Daniel Balthasar Vetzberger, ehelicher lediger Sohn, alt 72 I. 10 M-, gestorben den 27. November- H Denselben. Albert Scheel, Kaufmann dahier, heimathSberechtigt zu Daaden, preußischen Regierungsbezirks Codlenz, alt 37 I. 2 M. 28 T-, gestorben den 25. November- Allgemeiner Anzeige 1) Dienstag den 5. Deccmber, Die Interessenten werden daher aufge- Arme, Schuhe und Strümpfe re. (5177) Anisformen lO CD lD 567 892 <0/83 der Gemarkung Wieseck: in mit Karl A^uhr, Kirchenplatz. (5095) * __ Aechte Nürnberger im Ritter- (5070) Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch 2) 3) 4) 5) 6) Weg, Wiese in der Schwarzlach, an der Leimenkaut, Acker, links am Schwarz- lachweg; □Jtlftr. 636 Wiese an den Herrnwiesen, auf hiesigem Rathhaus unter sehr 7) Donnerstag 8) Samstag 9) Dienstag 10) Mittwoch 11) Donnerstag 12) Samstag 13) Mittwoch 14) Donnerstag 15) Samstag 3/- 2b8 «o/v^bis7o schiedene Modelle, durch obige Maschinen in Bewegung zu setzen. Sämmkliche Apparate sind äußerst solid und schön gear- beitet und empfehle ich solche zur geneigten Ansicht. •bol^verfteiiKnmiL 5152) Donnerstag den 14 l. Mts., Vormittags 9 Uhr, werden bei dem Hosgute Graß, Vt Stunde von Hungen, folgende Holzsorten versteigert: 89 Stämme Linden von 9—18 Zoll Durchmesser, zusammen 2930 Cubikfuß, 52 Stamme Pappeln von 10 — 21 Zoll Durchmesser, zus 6766 Cubikfuß, fordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jn- teresseuteu der Stadt ließen, dagegen die auf Dienstag, Mittwoch und Samstag fallenden Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt nrachen zu lassen. Gießen, den 26 November 1871. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Feilgebotenes. 5151) Neue Flussigkeitsge- mäße vorräthig, daS Nmeichen der alten Gemäße besorgt Joh. Kämmerer, Spenglermeister in Lich. Bayerisches Bier, Zuschlag sofort ertheilt werden. Gießen, den 1. December 1871. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Wortmann. //. 6'etkr, Sonnenstraße, empfiehlt in großer Auswahl: Pttppengestelle und Köpfe in Porzellan und Wachs, mit und ohne Locken in allen Größen, Täuflinge mit Locken und Zöpfen, Porzellan- 3386) Feuerfeste Geld, Bucher- und Documenteu-Schränke, gegen Feuer und Diebstahl gläuzend bewäbrt, auf der Casseler Ausstellung mit Auszeichnung bedael t, hält stets in assortirtrm Lager aus der Fabrik von Rudolph Wolff in Lang-Göns. Möbelbandlnng Wilhelm Neider — Gießen, am Selkersberg, 5084) D l e Material- und Farlnuaaren-LMdlung von Cruft Hermes, Mäusbnrg, offerirt für bevorstehende Feiertage: Genueser Citronat und verzuckerte Pomeranzen- schaalen, feinen Ceylon-Zimmt, ganz und gemahlen, rein gesiebt?« Anis und Nelken, ganz und gestoßen, neue Citronen, Ammonium oder Hirschhornsalz, täglich frisch gestoßen, Potasche, gereinigt, feinst gestoßenen Melis, Wachskerzen und Lichter in allen Farben, Storax (Ofenlack), Berliner Königs-Räucherpulver, Rauchkerzen, Cacoigna in Schachteln, Vhocolade in allen Sorten, eigenes Fabrikat, Reinheit wird garantirt, Stearinlichter, 4r, 5r u. 6r, von 24—28 fr. pr. Paquet, Thee und Banille, Waschcrystall, weißen flüssigen Leim, Gummi- Clasticum-Auflösung, Patentfett 5143) Mittwoch den 13. Decemoer d- I, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in Auftrag des Herrn Gasmeisters Wolf dessen Immobilien, bestehend in: 1) Haus in der Marktstraße, 2) Garten am Kirchhof, circa l'^Morgen haltend, mit bewohnbarem Garten haus, und 3) zwei Grundstücke am alten Steinbacher Weg, jeoes circa l'/r Viertel haltend, auf hiesigem Ortgerichts-Büreau, unter den daselbst bekannt gemacht werdenden, auch vorher schon bei mir zur Einsicht bereit liegenden Bedingungen versteigern. Indem ich Steigliebhaber hierzu einlade, bemerke ich noch, daß die fraglichen Immobilien auch aus der Hand vet käuflich abgeaeben werden und wollen sich etwaige Käuflich- Haber vor der Versteigerung gefälltast an mich wenden. Ehr. Vix. sollen die den Rentamtmann Bott's Erben gehörigen Immobilien, als: In der Gemarkung Gießen: ! 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I» H. u h r , Sonnenstraße. aus der Fabrik des Herrn Jacob Gorst in Nürnberg, sind cingetroffen und zu Fabrikpreisen zu haben bei Gebr. Adami, Besondere Bekanntmachung. 5049) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien atn Ende dieses Jahre? fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: lHKlftr. 190 Acker auf der Rothhohl, 93 Acker am obersten Riegelpfad, 1115 Acker, links am Wiesecker Wärmflaschen». Wärmsteinc (5174) emfichlt *1. 11. Fuhr. 5145) StrrroScopbildcr zum Einkaufspreise, sowie Schablonen zum Tuschen für Kinder, empfiehlt L. Möller, Optiker, Sonnenstraße. aus der Bierbrauerei von Ehmann * Comp. in Kitzingen, in der Gastwirth- schaft „3um Deutschen Kaiser^ in Zapf genommen.___________________________ 5087) Arische Cgmouter Schellfische und Bückinge zum Backen empfehlen I. A. Busch Söhne. 5163) Prima-Gummischuhe billigst. Lollis Frohn hä user. 5122) Frische Lachs- Forellen zum Rohesten sind wieder eingetroffen. 3- A. Busch Söhne. Strickwolle in allen Sorten, einfarbig und geringelt, Wollene Hemden, Jacken, Seelen- wärmer, (Kapuzen rc, (5154) empfiehlt Carl Hoffmann. 5110) Gewirkte Long Shawls empfiehlt S. Hirsch Söhn. Für Bier-Wirthc. 5043) Mein Lager in Frankfurter Henrichs-Bier (Export) bringe hierdurch in empfehlende Erinnerung und bemerke, daß jetzt auch Vs- und '/«-Ohmfaß abgebe, und daß der Preis sich nicht höher stellt, als bei directem Bezug. H. Schmal!, Lindenplatz. in großer Auswahl empfiehlt billigst __________R Fuhr. Aechte Nürnberger Lebkuchen, aus der Fabrik des Königlich Bayerischen Hoflieferanten, Herrn H. Hab er le in in Nürnberg, empfiehlt Aug. Noll, (5047)_____________________im Stern. 5155) Stollwcrck'sche Beust-Bonbons und neue holl. Häringe empfiehlt ____________C W. Dietz, am Markt. 5132) Braunkohlen (ü Ctr. 28 kr), Steinkohlen, Holz (kleingemacht), empfiehlt G. Unverzagt. Berfteitzerungen. Die Vergebung mehrerer Wegbauarbeiten im Gießener Stadtwalde. 5105) Montag den 4. Decembcr 1871, des Vormitags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause verschiedene Waldwegebauarbciten, bestehend in dem Verebnen von Schneißen, Anfahren, Schlagen und Ausbreiten von Steinsplittern, Ziehen von Gräben und Anfertigung eines Kanals, im Betrage von circa 200 fl., an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 28. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt._____________ 5150) Montag den 11. December, Nachmittags 2 Uhr, Durchmesser, von 386 Cubikfuß, 59Vi Stecken Scheid - und Prügelholz obiger Holzsorten und 216 Schichten Reiser. Kloppenheim bei Großkarben, den 1. December 1871 Gräfl. v. Walderdorff'sche Rentei- Verwaltung. ________________Stahl.___________ 5141) Dienstag den 5. December, Nachmittags halb 2 Uhr, sollen in dem Wagner'schen Hause in der Wetzsteingasse Bettweek, Schränke, Tische, Stühle und sonstiges gut erhaltenes Haus haltungsgeräthe versteigert werden. CM Cacoigne, Block-Chocolade, pr. Pfund 28 fr., sowie die fle s-immtliche Schul- und Büreau-Bedürfnissc, erlaube ich mir in empfehlende Crmnerung zu bringen ®rrnrr rmpMile Iwck eine Auswahl uon gkschuttztea Hohwaaren, nlä : W.ndtaschrn, Schreibjettge, Ubrcnhttltcr. «'Ich. für Siitfmi«, £4) Die unter dem Heutigen eröffnete Weihnachts-Aus ft ellung von -mvstehlt in reicher Auswahl • Tücher, Kragen, Seelenwärmer, Kapntzen, Baschliks, Herrntncher, Ihawls Damenröcke Kinderkleidchen, -Röckchen" -Jäckchen und Gamaschen; Jlanelldemden, Unterlacke.. Unterhosen, Socken, Glaye- und Winterhandschnhe; Wcißwaaren, Taschentücher, Hosenträger, B.nden, Brochen nnb Ohrringe. ■__________ ß Georg VogL Seltersweg, cmpfichlt zu bevorstehenden Weihnachten in schöner Auswahl und zu äußerst billigen Preisen: , Kapuzen in Wolle und Cachewir, Seelenwarmer, Kragen, Kinderkleidrtelr und Jauchen, Palatins, Shäwlchen, Foulards, Glace- und Winterhandschuhe, Unterhosen und Unterjacken; ferner fertige Tuch-, Lustre- und Drnck- reugjacken, Moireschürzen, Crinolinen und Corsettcn; Shlipse für Herren und Damen, Vorhemden, Leder-Manschetten nebst Weifiwaaren in allen Arten u. s. w. Ausverkauf meiner fämmllichen Waarcuvorrälhe. 5168) Ich empfehle meine neu erhaltenen Artifel, als: Baschliks, Kapuzen, Seelenwärmer, Ananaö-Shawls, Echarpö's von 6 fr. an, Handschuhe aller Art, Kragen, Manschetten, Acrmel, Blumen, Federn, Tiill, Spitzen, Schleier, Hutstoffe, achtes Sammt- hand in allen Breiten, Stoff-, Filz- und Wachstuchhüte für Herren, st naben und Mädchen von 36 fr. an, zu sehr billig gestellten Preisen. H. Heß, Lit. A. Nr. 64, dem Lindeuplatz gegenüber. | Petroleum Koch Apparate, äußerst praktisch und gänzlich geruchlos, mit Vorrichtung zum Heizen kleinerer Räume, als: H)otelzimmer, Schlafzimmer rc., empfiehlt zu billigsten Preisen _ fl t F u Q t. - I. Buch, Seltkrsweg, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Muffen, Boas, Manschetten und Pelz-Mützen aller Art, z. B.: Iltis-, Bieber-, Bisam-, Astragan-, russische Kanin- u. s. w.; auch Jagd- und Reise-Mützen; ferner sehr elegante Knaben-Mützen in großer Auswahl. 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