dem Giesten, am 28. April 1871. imden Entschädigungen sorgen. Darmstadt, am 25. April 1871. •feile kann in sustus Stnnel Schubmachir. I Zimmer man n. Gießen, am 1. Mai 1871. Die Ableistung des Betreffend: Mitin die « von ju engen v.jn.vuj.M« - f “ •' a,nl,. Du brachtest UNS roch Wtiitginne "Is-N Werth man nich»ulchatz , e|nige Hundert erbeutete wonch" Mal «'"°d d ra> -allein Jene lassen un« nun schon zehn Tage aus Munitionswagen und berg - 5,00 Mill. Kranes warten, ja zögern Anzeige- >md AmtsAatt für dm Kleis Hießen. Mittwoch dm 3. Mai Erscheint täglich, mit Aus. nähme MontagS. Lcvedition; Lanzleiberg Lit. B. Nr. 1. ------------- „ , , /ihhwifen, lebt sehen wir es klar und deutlich, scheidender Kamps steht bevor - «IW* > » Pr.tzcollcgen nut Stümperhafte« di° Monown e deiner s an ° . ch v B ^uiakei.rlrämer warst, e PeNvendH ■ 5. Tecember II rne« ß-L ittgchabte W« ,t ein detM im Lnchh-s' ^Diehl^ UN»- ^°PP°n^ In Verhindermig des Kreisraths: Ketuts, Kreisassessor. ith< r:, «klle ifprn* ifan«, * Pa°s- -k« U6r. J Zu Nr. M. d. I. 4367. Betreffend: Wie oben. DüS Grvßh M i n i st c r i u m und Beschädigungen. . ; jl . < isch, ein Aurich wird zu faujin ffothcnberge: Lindknplatz. _ äpchen, welches i'lchl, wird sc ires bei der 6p -----—' iBediMNgenr ode, Photos S. L« Liecteljäh^g i st- 12 h. w|l Sringerlohn. Durch die Illlltjst t Post bezogen^vteitteljährig , ■ ■ - Gliche Erstattung der Kleinigkeit von 30 Millionen Verpflegung«- und Rastonsgelbern zu meiden I» Erwartnngrvoll und unruh.g muffen w.r immer Nr 16 des Bundes-Gesetzblattes des Deutschen Bundes, ausgesteben zu Berlin am 20. April 187 l, enth ®: W Geschäftsbereiche der Qb-rp°stdir-et.°n in Hanuov r undsU der Republik Uruguay zu Hamburg. ' Ar- 630.) Erthciluug des Exequatur an den JE^°Lerländisch°n Sonful zu Emden. (Nr. 631.) Ertheilung des Exequatur an den Konigli ) ^h^zogltches Krcisamt Gießen. Gießen, den 1- Mai 1871. c>„ Verhinderung des Kreisraths: , Kekulä, Kreisastestor. d>- Großherzvglichen KmSämter. , w w„t6, M ZMMZMLZZMMM" Sie wollen sich hiernach bemessen. 6 Bechtold. **ÄÄÄ»*W *• ”**■« “ - **** an We ÄXVÄä? von «'». *13 K*"""* ,:®inbetiet| Wamtliiil "s am jd CL Zimmer, vir., het K111 wit Küche unlk b« )- fieieq” ®w dem Lah- ■ Anzeigg me in bet ny imiiller II flJfotW von 14 bis iJ er Lamvensabst'.'! 4 Kansflvml onnaie mit ^1 kann solche-51 ’tattung bei/ul genommen rl lappun^e viidl tum Sowtn. I 1 wirb gesucht J ■itb Unvnzll« aus meinem » nerben und reiV Wagen mit 121 it 18 fr. rnold Mülle. stattfindenden Ableistung des Derfassungseldes. Berhinderung des Kreiöraths: Kekuls, Kreisaffessor. » Zustande in Frankreich und in «e^erreich.^ Ca6 tu ßt0en t,e warst, ES brennt im Westen unt Im b« «rit« tt« gegen den Bürger zu leisten »trmod)tefi uni<> 3'"'" 8's #erjUn>>. Du brachtest uns doch wenigsten« lvüthet schon länger als einen Mon 9 , ■ « ieven Abend und ressen Werth man nicht z ( M iooOO Gefangene, einige Hundert erbeutete und will und will kein Ende nehmen stcham »usen w r l-tz. > ° manche« Mal eine Quittung über w,wu wq 8 »d h„ Tage aus jeden Morgen, wenn wir einen Bck in die Zeitung Zonalen, da Pari- Munition-Wagen .«>ump>gcn^500 Mill. Francs warten, ja zögern zeih' uns, heiliger Podbielskp,.unsere S, #cn tort mtlOittfl, haben wir eine einfache Zah>una«E ch „^iniahit von 30 Millionen Verpflegung«, belagert wurde und tu un« so oft „«W« w Officiostn au« selbst manche« Mal deiner gespottet und gelacht, t'V «b»' »» > e|n tnt.|unb Versailles und Paris tagtäglich mit dem telegraphische \v 102. । --- "" b * fortwährend sowohl bet der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auck kschn^ NeiteSiLuraeN mtf den Gieftener Anzeiger be?allen^ost-Expedttionen und den Land-Postboten entgegen genommen. c 31 r. ch c n •j u ) *>Th nB,Mt i,derlm, 29. April. Deutscher R-ichSt-g. Um 10% Uhr eröffnete W. K ®r; S-mson die heutig- 26. Pienaesitzung vor mäßig besetztem Hausei M?n;b S“ al6< beendet sich Minister Delbrück. - Auf der Tagetord!,^ J*... 7 lmger hal h« d«ü°, ®,ri Fortsetzung der zweiten Lesung des Gesetzes über die Verbindlickck-tt Schadenersatz für die bei dem Betriebe von Eisenbahnen, B-rgw-rkm -- b-M geführten Todtungen und Körperverletzungen. Die Debatte beginnt mi?8 2 X",®T'•"b”i“•*- » .■ä.Z“u«L* *“”Ä £ tSSS SSWWW den wurde * 1 S°r8eIe9t£r 5ortä ßW6te Straßburg bil- Wwd haben, der gewiß den deutschen und österreichischen Handel,. ^fbifffahrtsinteressen in der Levante und im Schwarzen Meere nickt förberii^ verdient jedenfalls die ernstlichste Au mÄfeit europäischen Diplomatie. Rußland mag e. nicht schwer L ll u se n da- 7 ' !7"'" 'f °r.e gegen di- Westmächte und Oesterreichs zu wecken ' Frank ' ff/nbi« re r ne ^Ntnguen in Aegypten und durch sein- bekannten Gelüst ,1 ®.a»b‘a' England durch seine Absichten in Bezug auf die Jnfel Lemno« Hublonr«3 9rkr2erflnU3En ttr P^rte erregt. Oesterreich schiebt man von S Rußlands Absichten auf Bosnien und die Herzegowina zu, und so dürfte K/J«VÄB-schutzer -ufzud^rangen, um J tuöEw?r4Ä ä! fl(ieber1)fct?reÄ,®»d'r P---ti°"-C°mmission über die Petition der W. 5 5s 060 ^lverfelver Konsum- und Sparvereins um Eclair einer 116 - «-**»: S SSV'T S*““ -Ä'Ä m J Ofn'°a* "ach im Laufe der gegenwärtigen Session eine Gesekesvorlaa, ,, der gemeinschaftliche Einkauf von Lebensbedürfnissen im Groben mm m-1 k SD? tni fier <•¥ txa» t ^irrnehmens bÜD?LCn iUm ÖerFa“f t„ge einverrtan^n ^nU Bundeskanzleramt sei um so mehr mit dem 8lr. Ä'ÄÄÄftMWS w»de schon in den nächsten Tagen an da. Hau, gelanl' ««MM Ä »ÄÄ 5ÄS oder einer andern gewerb. hrtM m?16 rl°L ^^rer Zeit höheren Orts befohlene Sistirung der Absenduna tiruna^der"Truvve'n « Kriegsmaterial nach Frankreich behufs Cvmple^ «uü/nh,» 5hPP r 5 gegenwärtig mit Ruckstcht auf die lange Dauer des mobilen C b.nlf ben empfindlichen Mangel, der inzwischen bei einzelnen Truvven- wird r'/-Een'-ch «n Pf-rd-pfl-gern, Trainsoldaten, Pferden -?eing-,re,-n isi Schlagfertigkeit der dortigen mobilen Truppen bedingt. 9 tärs ÄÄ n"CSk5Ä Zuschußbewilligungen an die Mili- di- dopPOte Höhe von 1866 D ,& “? '"^cn dieselben nahezu ä. ««ÄUSf*:! Ml'» '• ablehnend geantwortet. Es heißt in dem Bescheide, die Anspruch- Cer InhoT» bei der Anwendung eines Dampfkessels, oder Triebwerkes ei« MeM ^««SUWUMMZW MMZM des ^2 rechtfertigt eine von ihm beantragte Fassum BgSEj=äS>S ÄS? -VJaÄxss MMZMZM ■ttSSgÄ»-! :-SSSSS"--:=«5: MW-S-MZL- •......-MMMSLeZrS- $<«. der Beziehung „gewerblich- Anlage^' kann- man j-y-n Kaufmanni-d-n Av7b?'» subfummiren, es werde damit also dem Gesetze eine aar nirht7,J„rre * ........ D-, .51W(, JUÄft'S; j(«w O ; Ä* I I *"j *. toi« L'i:O *' | Wit »» W J tzsiverbifahigktl' 1 j M K vek *or .Dch oderN Itil «*' a. Si-lutz3, R/r.?o! Parts, 2. hnatn vor, nv aul, eS m" uni I JM einer nti Dotlrhn GrDli | o*dtn$rdl filflti iu unterb Wv!»!k!l ratsch! i ßtr (Jommune re j -aW Namen ' tmwut, ürr In ! ml, w?ödera ! tckmrki, kütz b j M 2000 ok i |m)!bntn und di ! ßjiung iu btin ! Utitreintiimmun London, I in [tintr aulttc । Eabiuet, welchki meint, der Do ' und bereit- w Nt, ihn bur nnb hielte den Dar Blatt sag ! da» Mlos, uv tom,22 iiibtthrttn N ünlttil obtt V bin h»l|ni V ftanntnfaHen onb bnn Hof. gerufen. Die |6ar mit btfn i s«i w» «Hem, «b« Rach, 8[a Mmbm fcoi piUchl-zeiie !?l «Hlichii, : Miimarl, bis, » «sicht«,i , .. Rm, 2! M4n R°«, t W dsichiid,, Wtnrilt. KtlllßMi 11 ®"njt von kr ^i°"'gesat F S buLüUefe£ -MWZZWZW - 8KJ5MSS? M S'fÄ, r1 1 * so zur Zeit das elmm» J verloren gegangen. LichteBein^ dürfte ' W noch eigentliche Land?«^ ®Uropa ^in, welches weder eine Militärlast t 2671 Gulden. ^"schulden besitzt, trotzdem hat es ein Desicit für 1869 von fe?;,.1;? svsä1,*"1'' ‘"f *-««<»« 1 5.Ä-* =*«■ M äS";?; ?* Aamachung-n zwischen St Petersburn^"». werden können. Die i S -eicht zu dem V-rttag- von H7n"ar.^- L/°"^^P'' fänt,fin übrigens s' Mischung in die.mncreu ^ge.e^L'E ®"', ...... «w.6.......... u«:. wnt> ^1«« toteber an der unvermeidlichen Brücke von Neuilly stehen bleiben- über fo arC/ V°rth tlbSkl ‘P' w s K,\' van j JJt •?iti ■tü"n *«' N L""' R» ,lg|r«fi »fcH » r1J' W11"i Tttllung V. '• tfl6 auch |o|i 'D3 bkvkkiz :fr®rt be^iu ’l« R Ach *,®fF«ete «< 'S"« t>ailf(,; Jilitbn D-„,„7 1 iStnBir..u ch mit ttn & ton einen M ^aur enhch ^aus gklgM Welt) aa- laßivwig auf rbindlichseit vrrkrn re. jtro 'ginnt mit y irgen 14 In. tm 8>aragrafr 'trgetdi, tim ankern ßttotib- rhl tii Me:slj Nehmer für tm 'erjchulden ti«< ing oder Bkch 1 verursacht it" egierungtvorla^ vürkkn nach dem utgeschlossen/ so übrigen grotib« sßcS mitten er- imfeit bcßeißh/ tit Vaugeveri!, irt haben, atrafltt WR weder der Al- tigtn Dorslchtt- rratzrasrhen nijl t socialen Uelx? unter temselbn ltl Llnendeineli oerles als M1 8n(d)ulm 6H iB niemals u rd es ihnen g-' lentirtn. Wem Lrbeitgeber unt au« kem Gtsch lgr, ga°r * J0( vollikgrnda '„orlagr. M S'lx Ilion; t, »tr2 häflssnhrtr tS fit »i«®6'" nt<"W(2 ,|4 ii4i •• S-rB .... ss-olh^k oll'e E l^r Deutung fähig, aber doch immer noch viel präciser wie „gewerbliche Anlagen'. Dasselbe gelte von dem im Amendement gebrauchten Worte „Triebwerk", mit dem man jede einzelne Maschine bezeichnen kann. Die meisten der Amendements ver- langen, der Unternehmer solle beweisen, daß er an dem Unfall keine Schuld trägt, daß er die nothtgen Sicherungsvorkehrungen bet dem Betriebe beobachtet habe; bei näherer Ueberlegung werde man jedoch leicht begreifen, daß dies fast nie möglich ist. Er bitte demnach, die Regierungsvorlage pure anzunehmen. — Ein Antrag auf Schluß der Diskussion wird angenommen, und daraus § 2, unter Ablehnung aller Amendements, in der Regierungsvorlage angenommen. § 3, zu welchem ebenfalls eine Reihe Amendements vorliegt, kommt nach kurzer Debatte in folgender Form zur Annahme: „Der Schadensersatz ist zu leisten: 1) im Fall der Tödtung durch Ersatz der Kosten einer versuchten Heilung und der Beerdigung, durch Erstattung des Vermögensnachtheils, welchen der Ge- tödtete während der Krankheit durch Erwerbsunfähigkeit oder Verminderung der Erwerbsfähigkeit erlitten hat; war der Getödtete zur Zeit feines Todes gesetzlich verpflichtet, einem Andern Unterhalt zu gewähren, so kann dieser insoweit Ersatz fordern, als ihm in Folge des Todes der Unterhalt entzogen worden ist; 2) im Falle der Körperverletzung durch Ersatz der Heilungskosten und des Vermögens- nachtheilS, welchen der Verletzte durch eine in Folge der Verletzung eingetretene zeitweise oder dauernde Erwerbsunfähigkeit oder Verminderung der Erwerbsfähigkeit erleidet." Schluß 3^ Uhr. Nächste Sitzung Montag 11 Uhr. Tagesordnung. Fort- setzung der heutigen; Wahlprüfungen. Paris, 29. April. Der „TempS" schlägt eine neue Basis für Unterhand, langen vor, welche er wie folgt formulirt: Wir verlangen und fordern die Bürger auf, eS mit uns zu verlangen: 1) einen Waffenstillstand von 25 Tagen; 2) die Wahl einer neuen Commune nach den Bestimmungen des von der Assemblee votirten Gesetzes, mit dem Mandat auf Basis der Erhaltung der Republik, der municipalen Freiheiten und einer vollkommenen und allgemeinen Amnestie, mit Ver- sailles zu unterhalten. — Die „Commune" schreibt: Kaum den Händen der Advokaten entschlüpft, fällt Paris in die Hände von Idealisten. Die Mitglieder der Commune repräsentiren eine Menge von Secten mit mehr oder weniger barbarischen Namen, als da sind: der Communismus, der Babourismus, der Collec- tini-mus, ver Individualismus, des JacobiniSmus, der HebertiSmuS, der Unitaris- muS, der Föderalismus. Sir sind plötzlich alle zu Macht gekommen, ohne sich zu träumen, daß die Aufgabe einer Regierung nicht darin besteht, die Charte des Jahres 2000 oder das Symbol der Apostel zu redigiren, sondern Maßregeln anzuordnen und die durch die Lage erforderten Beschlüsse von Tag zu Tag zur Ausführung zu bringen. Auch ihre Handlungen zeigen einen wachsenden Mangel an Uebereinstimmung mit ihren Principien. London, 29. April. Der „Spectator" findet die Hauptschwäche des Cabinets in seiner auswärtigen Politik während des Krieges. Der Enthusiasmus für ein Cabinet, welches Englands Einfluß aufgebe, sei daher unmöglich. — Der „Economist" meint, der Doppelpfennigaufschlag und die Einkommensteuer wären angenommen und bereits vergessen worben, allein die Aenderung des Vorschlags schwäche die Kraft, ihn durchzusetzen. Die Regierung verwerfe die Sistirung der Leibrenten und hielte den Aufschlag von ii/2 Pfennig der Einkommensteuer für genügend. Das Blatt sagt in seiner Sonntagsrevue, daß das dritte dieswöchentliche Budget, das geistlos, unoriginell und ungerecht sei, wahrscheinlich angenommen rot ree. — Rom, 22. April. Die über daS Befinden des heiligen Vaters tn den letzten Tagen verbreiteten Nachrichten sind je nach den Quellen beruhigend oder befürchtend, klerikal oder liberal. Ich kann Ihnen als verlässig melden, daß sich, wie es bei dem hohen Alter natürlich ist, täglich mehr unverkennbare Zeichen von dem Zusammenfallen des ehrwürdigen Greise« Herausstellen. Außer dem Leibarzte Vtale und dem Hof-Chirurgen Costantini wurde Doctor Mazzoni zu einer Consultation gerufen. Die Asthma-Anfälle und große Athemnoth stellen sich öfter ein, und zwar mit heftigem Husten; dagegen ist Pius IX. an manchem Tage wieder so frei von allem, was nach Gebrechlichkeit aussieht, daß man an eine Verjüngung über Nacht glauben möchte. Er geht gewöhnlich am Stocke; wenn er mit be- suchenden Fremden nach der Audienz im Garten spozirt, zieht er es vor, mit zurückgeschlagenen Armen zu gehen. In der Mittagsstunde empfing er heute eine aus Geistlichen und begüterten Kupferminenbesitzern bestehende Deputation aus Steiermark, besonders aus der Diöcese Seckau, welche ihm eine ErgebenheitSadreffe und Geschenke zu Füßen legte. (K. Z.) Rom, 28. April. Der Cardinal Leni« Amat, welcher AuSglcichsversuche zwischen Rom und Florenz anzubahnen versucht, wurde gestern Nachmittag zum Papst beschieden. Später conferirte derselbe noch eine Stunde lang mit Cardinal Antonelli. Konstantinopel, 28. April. Das Kriegsschiff „Medari Marzet" ist abermals mit neuen Truppen nach Arabien abgegangen. Die Absicht der Pforte ist, die Grenze von Egypten nach Arabien hin zu besetzen. — Conemenos-Bey, gewe- (euer Pfortegesandter in Petersburg, ist zum Pfortegesandten in Athen ernannt. Telegraphische Depeschen. 4- Paris, 30. April, Abenvs. Im Fort Jssy sind die Casematten eingeschossen, die Einschnitte zerstört und von den 60 Kanonen 30 demontirt. Die Artilleristen widersetzten sich den Befehlen des Kommandanten Megy, erklärten, sich nicht länger halten zu können und vernagelten die Hälfte der Kanonen. Die ganze Garnison, aus 300 Mann Infanterie und 30 Artilleristen bestehend, verließ das Fort. Das Fort ist für den Augenblick verlassen. Cluseret will neue Streitkräfte dahin schicken. Don der Porte Maillot bis Asnieres herrscht heute Ruhe. Die Preußen drohten, aus die Chasseur-Escadron der Versailler zu schießen, welche die Pariser bis Garenne verfolgte und die Brücke und Insel bei St. Denis pas- stren wollte. △ Paris, 30. April. Das Heer der Föderirten wurde in zwei Theile ein- getheilt, welche von Dombrowsky und Blamcowsky (?) commandirt werden. A Versailles, 30. April. Zwei Brigaden nahmen heute Nacht Park, Schloß und Kirchhof von Jssy. Es wurden 100 Gefangene gemacht und 8 Ka- nonen erbeutet. Der Verlust ist gering. A Versailles, 30. April. Depeschen aus den Departements melden, daß die Gemeindewahlen überall ruhig und ohne große Bethetligung stattgefunden haben. Rente 52.75. A Versailles, 30. April. Nachts. Eine Delegation aus Havre schlug bei Thiers als Weg zur Ausföhnung vor, die Regierung möge die Commune anerkennen. Die Nationalversammlung weigerte sich, auf diesen Vorschlag einzugehen. Kanonen, welche von Rennes nach Versailles gesandt wurden, sind unterwegs vernagelt worden. — Das Benehmen der Versailler gegen die Gefangenen ist äußerst brutal. Der Herzog von Andiffert und PaSquter, die Führer der Orleanisten erklären überall öffentlich, daß Die Fussion zwischen den Orleans und Bourbonen eine vollendete Thatsache sei. Beide würden in der Zukunft in lieber* einstimmunq handeln. A Versailles, 1. Mai. Das „Univers" schreibt: Nach den Mittheilungm eines Mitglieds des Verwaltungsraths der französischen Bank hätte sich die Bank noch nicht zu beklagen, denn seit dem 18. März seien der Bank nur 4 Millionen abverlangt worden; eine geringe Summe, wenn man bedenkt, zu welchen Ausgaben die Insurgenten täglich gezwungen sind. Es ist zum Beispiel unbestreitbar, daß der Sold der Nationalgarde täglich 700,000 Fr. erfordert. Rechnen wir hierzu die sehr niedrig gegriffene Summe von FrS. 100,000 für alle anderen Bedürfnisse, so resultirt sich vom 18. März bis heute eine Summe von 33 Millionen 600,000 Frs. Wir geben zu, daß die Requisitionen, Plünderungen, Verkäufe und Octroieinnahmen auf das Maximum von ca. 3 Millionen zu schätzen sind, welche geheime Hand ist es also, welche die fehlenden Millionen vorae- schossen hat? ö △ Versailles, 1. Mai. Gestern Abend wurde ein Parlamentär nach Jssy gesandt, um eS zur Uebergabe aufzufordern. Die Besatzung verlangte, daß ihr eine Frist bewilligt werde. Der Parlamentär kehrte zurück. Die Unterhandlungen werden wahrscheinlich heute wieder ausgenommen. △ Versailles, 1. Mai. Abends. Das Fort Jssy hat capitulirt. A Parts, 30. April. Die Aufregung auf den Boulevards ist ungeheuer. Der moralische Eindruck des Falles von Jssy ist groß. Die Föderirten halten sich verrathen. A Brüssel, 29. April. Der „Etoile belge" meldet aus Paris vom 28., Abends 7 Uhr: Heute erfolgte ein allgemeiner Angriff dex Regierungstruppen auf allen Punkten. Die Batterien zu Clamart und Meudon richteten ein heftiges Feuer gegen Jssy, dessen Feuer Nachmittags zum Schweigen gebracht war. Augenblicklich findet eine Umgehung des Forts statt unter einem Gewehrfeuer zwischen den Truppen von Versailles und den Föderirten. Zwischen den Batterien von Hautmeuvon und den Kanonenbooten an der Point du jour-Brücke ist eine starke Kanonade im Gang. Ueberall wird Generalmarsch geschlagen, die Bataillone sammeln sich auf dem Concordienplatz. A Brüssel, 1. Mai. Der „Etoile belge" meldet aus Paris vom 30. v. M-, 7 Uhr Abends: Der Kampf bauerte bis zum Einbruch der Nacht. Das Bombardement von Jssy ist sehr heftig, 2000 Granaten fielen in dasselbe, worauf eS von den Föderirten geräumt wurde. A London, 1. Mai. „Daily News" meldet aus Paris vom 30. April: Wroblewsky ist schwer verwundet. Zwischen Jssv und der Enceinte werden Barrikaden gebaut. Die Versailler Truppen haben Die Redoute von Genevilliers aufgegeben. A London, 1. Mai. „Daily News" führt in ihrem Leitartikel aus, daß die heutige Niederlage des Cabinets ein nationales liebel sei und hoffe, daß das Cabmet Die Sistirung der Leibrenten annehmen werde. A London, 1 Mai. Man schreibt der „Times" aus Paris: Die Commune verlangt Freiwillige. Es scheinen jedoch keine sich stellen zu wollen. Deshalb sieht man täglich, wie Leute, welche während der Nacht verhaftet worden sind, nach den Forts hinausgebracht werden, wo man sie durch folgende Mittel zu Freiwilligen (?) zwingt: Man stellt sie in die erste Reihe, um sie nöthigen- falls zwischen zwei Feuer zu bringen. Ein Ambulanz-Chirurg sagt aus, daß ein Viertel der Verwundeten die Wunden in den Rücken empfangen haben. Die zweite Reihe hatte Feuer auf sie gegeben. Literarisches. Zwei lustige Soldaten - Lieder, illustrirt von Ludwig Löffler. (Stuttgart, Eduard Hallberger.) Diese köstlichen Produkte echten Volkshumors, welche während des nunmehr glücklich beendigten glorreichen Krieges entstanden, sind, mit volksthüm- lichen Sangesweifen versehen, allüberall in Deutschland mit Jubel ausgenommen und ebenso heimisch geworden, wie sie unfern braven Soldaten auf dem anstrengenden Marsche und im Bivouak allezeit aufheiternde, ermunternde, freundliche Begleiter waren. Es sind, wie „Prinz Eugen, der edle Ritter", Volkslieder im besten Sinne, welche die Zeit, die sie heroorgebracht. Überdauern, und im Volke und der Armee noch lange, lange fortleben werden. In der vorliegenden, wie wir hören auf vielfach ausgesprochene Wünsche erfolgten Ausgabe, welche mit Löffler's überaus komischen Illustrationen geschmückt ist, bilden die Lieder ein sehr ansprechendes Erinnerungszeichen besonders für die heimkehrenden Soldaten der tapferen deutschen Armee, denen sie umsomehr empfohlen fein mögen, als der Reinertrag vom Verleger für dic bcutfdje Inva- lidcnstiftung bestimmt ist. Börseniiachrlchten. 1. Mai 1871. Aetlen. Oest. Creditaot. 267 50/g östr. F. St. E. B. 402 Lombard. Bahn 167 Ludwigsh.-Bexbach 1691/3 Maxbahn 113 l/i Bayer. Ostbahn 128*/e Hess. Ludwigsb.-Act. 149 Alsenzbahn-Actieu 851/4 Oberhessen „ 701/4 Prioritäten. 3O/o Öster. Stsb.-Prior. 56/g 30/0 öst. s. Lombard 73 30/0 Livorneser 323/8 50/g Tosoaner 501/3 50/g Elisabcth.-Prior. 771/3 do. II. Emiss. 753/4 Änlehenalooge. Kurh. 40 Thlr. Loose 651/4 Nassau 25 fl. 391/z 40/g bayr. Präm.-Anl. 107 Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loose 1061/4 Badische fl. 35 Loose 60i/s Oestr. fl. 250 v. 1854 72>/z 1858r Prioritätsloose 155*/2 1860r Loose 79i/4 1864r „ 1193/4 Braunschweiger 17i/8 Stadt Madrid 21% Wechsel. Amsterdam k. 8. 100 Augsburg k. S. 997/s Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 97 Cöln k. 8. 104-,6 Hamburg k. 8. 88’,ö Leipzig k. S. 104 '/g London k. 8. 119’ 2 Lyon k. 8. — Paris ’ k. S. 94' z Wien k. 8. 95 ditto rn. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 3i/zO/o Q. tieldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 447/s-45i/0 Sächs. „ — Dlv. Cassen-A. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—47 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. 108t. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 261/3—27’/g Engi. Sover. 11 54—58 Ross. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 Freust 41/2% Oblig. 94‘/4 Frankf. 3i/2% Obi. 82/0 „ 1001/4 n 4>/z 0/0 1jährige 96 „ 40/g 1jährige 893/a Würtemb. 41/2% Obi. 943/0 Baden 4*/2% Obi. 0. E. L. 94 Oesterr. Silberrente 558/4 n Papierrente 477/8 „ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881r 100 » „ 1882r 97 n n 1885r 961/3 n „ 1887r 97 Spanier, neuest. 3% 311/2 A eilen. Frankf. Bank 1333/4 Frankf. Vereins-Kasse 104i/a Darmst. Bankact. 341 Wien Bankactien 709 Galizien 252‘/4 j ( •4 u ) 3 31 *i I r. 51 = 1( Pi ö r d' 4‘ fc TI Besondere Bekanntmachungen. Schutzpocken-Impfung- 1799) Auf Veranlassung des Großherzoglichen Kreisarztes Medicinalraths Dr. ©t am ml er dahier bringen wir zur Kenntnis; der Stadtangehörigen, daß derselbe vorn 1. Mai bis 15. Juni und vorn 1. September bis 15. October d. I. alle Kinder, deren Eltern es wünschen und welche den 3. Lebensmonat überschritten haben, in seiner Wohnung jeden Mittwoch und Samstag von 2 Uhr Nachmittags an unent- gcldUch impfen wird. Gießen, den 30. April 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. < m. 1°' Muffend: an MMtze M Sehr stark- fl- mp Ar dasselbe vorder dU Eine Wohnung, sofort beziehbar, 1795 101 fl. 42 tr.f £ April. Fruchtmärlte. fl. fl. fr. - - fang l?| fa T —'ibn PWt . Normalgewicht per Malter auf ■5 und Wkehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. 43 162 51G0 433 3 Wellen Raummeter 29. 29. 29. 28. Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach Mainz Bestellt! Abonnenten, b!k Groß! hau Mit 8 die Sieigliebbaber, welche dasselbe vorher einzusehen wünschen, ort den Königl. Förster Gutzmann zu Bieber wenden wollen. Tie Versteigerung beginnt im Holzschlage Schulborn bei Nr. 9 des Eichen-Stamm- Arbeitsversteigerung. 1782) Donnerstag den 4. Mai 1871, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Nalhhause zu Mainzlar nachfolgende Arbeiten öffentlich wenigpfordernd in Akkord gegeben werden, als: Maurerarbeit am Rathhause, veranschlagt 1801) Meinen Klciderladcn bringe hiermit in empfehlende Erinnerung, mit dem Bemerken, daß ich zu den billigsten Preisen Versteigerungen. Hvlzr'crsteigcruug in der Königl. Oberförsterei Königsberg. Vermischte Anzeigen. 1797) Ein Mädchen empfiehlt sich im Kleidermachen. Näheres bei Frau H. Heß, am Lindenplatz. zu 8 fl. 24 fr., Schreinerarbeit das., veranschlagt zu 4 fl. „ Stockholz, Nadel-Knüppelholz, 1749) Einige Wagen Mist sind zu verlaufen bei Ernst Jug Hardt, Metzger, Wallthorstraße. 1790) Einen Acker auf der Hohleiche, einen halben Morgen groß, habe ich zu verlaufen. Th. W0rtmann- 1803) In dem Holzmagazin werden Buchen-äuckererbscnreiscr pr. 1OV ZU 24 fr. auSgegeben. Gießen, den 2. Mai 1871. Grobherzogliche Bürgermeisterei Greßen. Vogt. 1793) Brauermalz, beste Qualität, in jedem Quantum, stets vorräthig in der Brauerei von Fr. Textor auf der Hardt bei Gießen. Wohmmas - Veränderung. 1805) Meine Wohnung und Geschäft befindet sich jetzt im Hause des Herrn Wendel in der Kaplansgaffe, neben dem Comptoir der Herren Gebr. Windecker. A. Dickor«5, Büchsenmacher. Steindeckerarbeit an der Kirche, veranschlagt zu 15 fl., Pflasterarbeit an den Straßen, veranschlagt zu 42 fl., Steinfahren, Steinklopfen rc. das., veranschlagt zu 63 fl. 30 kr., Desgleichen an den Wegen, veranschlagt Erdarbeiten an Fluthgräben, veranschlagt zu 29 fl., Steinhauerarbeit an einer Schleuße, veranschlagt zu 27 fl., Schreinerarbelt das., veranschlagt zu 8 fl. 42 fr., Schreinerarbeit am Schulhause, veranschlagt zu 13 fl. Mainzlar, den 30. April 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Mr (üimlüuuiiihni! 1767) Schwarze Alpacas, Thibets, Cachemires, Baratlieas empfiehlt in Auswahl 3. CH. Retter. Holzverkauf in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. 1788) Montag den 15. Mai er., um 9 Uhr Vormittags, werden zu Krofdorf beim Wirth Kahlert aus dem Königlichen Forste Salzböden, District 65, Hirschsprung, nachstehend bezeichnete Hölzer nochmals öffentlich meistbietend versteigert: , Buchen: 1 Stamm mittlerer Starfe, sowie 779 Raummeter Scheit, 63 desgl. Knüppel, 404 desgl. Stöcke und 602 desgl. Reiser. Krofdorf, den 1- Mai 1871. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. I) 011 § Heuchelheim, den 28. April 1871. Der Königliche Oberförster: Neuenhagen. 1 Er ist wieder da! der billige Leinwand-Fabrikant und bittet um recht zahlreichen Besuch am heutigen Jahrmärkte. Adolf Hensel, aus Sachsen. «ne, 'ta ent» tn”»° 1787) Dienstag den 9. Mai d. I, Vormittags 9 Uhr, „ wird in dem Königl. Staatsforst^ „L unst- bcrg", Abth. Käswald, Hute, Schulborn, Schluft, Silbergrube, Schmidtstadt und Saurüssel, nachverzeichnetes Holz versteigert: 33 Stück Eichen-Stämme von 18 ms 60 Eentirneter Durchmesser, 1 Stück Eichen-Stange, II. Classe, 29 „ Nadel-Stangen, L, H. u. UL El-, 10 Raummeter Eichen-Scbeidholz, 17 „ „ Knüppelholz, 200 Wellen „ Reiser, 27 Raummeter „ Stockholz, Buchen-Scheidholz, „ Knüppelholz, „ Reiser, 360 Wellen „ Reiser. Bei der Versteigerung kann nicht sammt- S 1 11 iS-te Keilgebotenes. ß Kinderwagen in großer Auswahl und zu sehr billigen Preisen empfiehlt W. Ferber, Llndenplatz. lit in ttt Hutung, als das ibn du ritztnllic i-rn vermag. tytil unftm aller jlavischen Lä M hat für Vit Öffnung und übt nicht mit pan rö Monßrum. A nmg der drr ößtr Urnen Slaven St tik mir nicht habe ioi schwächen. R ^rntrirung tyni W sind." 3n dieser ffi ff eben die ®tfü ■ ««MMftlung s W« «»folgt („ " “traten 6m; '«®rt>«n!tn >itt' 'tellttoiig mct)r Momn eiat