brr @06 >W 4 'Jtbtuit. Sb* S: . 'd «ntflobn. ' «-Ich Amftadt, ab: -' M Md Pacht: --ummger Ltms- . .-----e. mit Aast» yMi müßte. ’r! und weiß Don wiloini worben, daieldm gegen n @cbr. ffitn: n cibülfcH sucht Vr Reah, '?rf|tr.-3bDocat *< Hchital wiü n werben s r bei (fM in (Gotha. ' <*1 Deren bimbd •ber t. : emer Bciütk >; trt aiptgen ÄözozS : . -) ?ßr7Ä r.TffnlcFten, irarer. r kr Tntrur^mäw - •( -7.faiW l'tet i rjr kß C Preis vierteljährig 1 f(. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. GkkKmer Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS. Expedition : Canzleibera Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiefen. Nr. 2V. Freitag den 3. Februar 1871. Bestellungen auf den Gießener Anzeiger MggJS L ‘ÄiXÄl' “* Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Februar und März 1871 zu 40 fr. Amtlicher T h e i l. Bekanntmachun g. Das Departements-Ersatz-Geschäft für 1871 betreffend. Das Departements-Ersatz-Geschäft für 1871 wird im Kreise Gießen Donnerstag den 9., Freitag den 10. und Samstaa den 11 März d. 3. stattfindcn. ' n Es haben sich an bcn genannten Tagen vor der Großherzoglichen Departements Ersatz-Eonnnission im Bezirk der I. (49.) Infanterie Brigade jedesmal von S Uhr Vormittags an in dem RathhanSsaale zu Gießen zu gestellen: Donnerstaq den 9* März d. I. die durch die Kreis-Ersatz Commission für dauernd unbrauchbar erklärten Militärpflichtigen; die zur Ersatz-Reserve II. Clasje lind zur Ersatz-Reserve 1. Classe designirten Miletärpflichtigen; die von den Truppcntheilen vor beendeter Dienstzeit entlassenen Soldaten; । die von den Truppentheilen abgewiesenen einjährig Freiwilligen. Freitag den I <>♦ Mär; d. I die mit Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst versehenen Militärpflichtigen, welche im Jahre 1851 und früher geboren sind und noch nicht eingetreten smd, bezw. sich noch nicht zum Eintritt gemeldet haben, mit Ausnahme der durch die Departements-Ersatz Commission zuruckgestellten Studirenden der Theologie- die vorzugsweise und priino loco einzustettcnden Militärpflichtigen; die für brauchbar erklärten im laufenden Jahre zur Voofung zugelassencn Militärpflichtigen bis zur Loosnngs Nummer 87. S a m ft a g den 1 !• M ärj d. I. die für brauchbar erklärten im laufenden Jahre zur Loosung zugelassenen Militärpflichtigen von Loosnngs-Rummer 88 an. Die Disponibeln aus den Jahren 1870 und 1869 haben nicht zu erscheinen. Ebenso haben nicht ,ju erscheinen die von der Kreis-Ersatz Commission Vegen ^augenfälliger körperlicher Gebrechen für unbrauchbar erklärten und wegen zeitiger Dienstunfähigkeit, Körperschwäche, Kleinheit ?c. zurückgestellten Mili- Wenn Reclamationen erhoben worden sind, so haben diejenigen Familienglieder, welche reclamiren unb diejenigen, um deren Arbeitsunfähigkeit es sich handelt, sich persönlich vor der Großherzoglichen Departements-Ers^^Eommrssion einzufinven. Den Großherzoalichen Bürgermeistereien werden besondere Ladungen für die Militärpflichtigen k. H. zugehcn, welche den Betreffenden unverzüglich Wistellen sind. Der Vollzug der Ladungen ist innerhalb S Tagen anzuzeigen. Sollte eine Ladung nicht vollzogen werden können, so ist der Grund hiervon berichtlick anzuzeigen und ist, wenn ein Militärpflichtiger von seinem tisherigeit Wohnorte wcggezogen ist, zugleich anzugeben, wohin derselbe verzogen ist. Die Großherzoglichen Bürgermeister haben an den Tagen, an welchen Militärpflichtige ihrer Gemeinden zur Vorstellung kommen, selbst anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Letzteren rechtzeitig zur Stelle sind. Gießen, den 1. Februar 1871. Der Civil-Vorsitzende der Kreis-Ersatz-Commission des Kreises Gießen. I. V.: K e k u l ö, Kreisassessor. Politischer T h e i l. Unfcitn Leiern wird cs g'w'ß in dem gegenwärtigen Augenblicke interessant SehDclkui fa l ll. in- a Abdi. Roch einem in Paris georuckten Actenstücke sind es folgende: Den 31. Marz haben die verbündeten Heere Paris besetzt, nach einem neuen, von denselben über die Trümmer und Heerhaufcn von Marmont unb Mortier, zwischen Paris und Bondy erfochtenen Siege. Diese zwei Heerhausen sind ver- mchtit; sie haben ihre Hauptbestandtheile verloren. Neber neunzig Stück Geschütze, welche von den Schlachten zu Areis und Fere-Ehampenoise übrig waren, sind der Erfolg dieses lihten Sieges. Unter den Mauern von Paris erließ der Ober- besehlshaber des großen Bundeobeeres folgenden Ausruf an die Pariser (/V). In der Rächt des 30. auf den 31. ist eine Capitulation zur Ucbergabe von Pasis unterzeichnet worden (B). Den 31. ward eine Erklärung im Namen der verbündeten Mächte zu Paris angeschlagen (C). Am Morgen des 31. zog daS Bundeshier in Paris ein. Das Volk strömte demselben entgegen. Ihre Maje' weigerlich in Bordeaux öffentlich angeschlagen worden. Alle diese Momente, einzeln und im Zusammenhänge, lassen den baldigen Abschl^ eine- Friedens erwarten, weicher den Interessen, Forderungen und gebrachten Opfern Deutschlands ent sprechen wird. * (Fr. Pr.) Man lrinnert sich der pomphaften Inserate der französischen Postverwaltung, welche erklärte, ein Mutet glfunten zu Haden, einen Depeschen- und Briefverkehr mit Paris herzusttven. Man brauchte die Briese nur noch Moulins für Allier zu adlessirln — und ftir das Anlaugen in Paris wurde garantirt. Jetzt ist man indlss'n dcn Versuchen völlig auf die Spur gekommen, durch welche der Verkehr ins Werk gefetzt werden sollte. Man sand nämlich bei zwei Individuen, welche sich durch die Vorposten schleichen wollten, um nach Paris zu gelangen, und zwar bet dem einen ein Brotmiffer, in d'ssen Schalen mikroikopische, auf pbotegrophi- schem Wege verkleinerte Briese und Depeschen verborgen waren, währenv bei dem and«rn das Innere eines alten Handschuhes zu gleichem Verstecke hatte herhalten müssen. Es war natürlich ein Leichtes, die Briese zu vergrößern und von dem Inhalt, namentlich der Staatsdepeschen, vortheilhasteste Kcnntniß zu nehmen. 2. Februar. Schon der Umstand, daß die Eapitulations- und Waffenstillstandg'Vkrhand' folgen zwischen dem Grasen BiSmorck und Jules Favre, und nicht zwischen den ich. militärischen Autoritäten gepflogen worden, läßt darauf schließen, b fe diese vtthandlungen sich zugleich auf Ftststellung ter Basis für den künftigen Frieden tOfckt haben. Es haben sich denn auch in der That, wie ich aus guter Quelle Vnt, die gedachten Verhandlungen mit auf gewisse Friedensprnctationen bezogen, vid es wirb namentlich die Ausgabe der, wie telegraphisch gemeldet, auf den 15. Februar einzuberusenden Nationalversammlung in Bordeaux sein, diese der Lnöffentlichung sich vor-rst noch entziehenden Friedenspräliminarien zu genehmigen. Q bereits am 19. Februar d.r Waffenstillstand abläuft, so wirb die National- ; rkksammlung sich nicht in langathmigen Riden ergehen können, sich vielmehr in il' ui & M'hlicher Kürze an die Sache selbst zu halten haben, was dieser nur förderlich jd. lein kann. Was die Capitulotion selbst onbelangt, so cnüDt sich Alles, was l' eiftre militärische Stellung und Sicherheit bedingt; durch die bereits erfolgte Be- Ttunfl von St. Den s und fämn.tl eher Forts, sowie durch die Streckung und Wlitfcrung der Waffen der eigentlichen Pariser Armee ist die Hauptstadt voll- b.w.p ... ..... e.ö»..ww...ö..... ...... hncig in unsere Gewalt gegeben, wahrend die Frage weg.n des Einzugs unserer sein, gleichsam zum Vergleiche die Bedingungen zu vernehmen, unter welchen im tiu^en erst mit dem Abschluß des Friedens ihre Lösung sindcn wird. Da süon Jahre 1814 der Friede zwischen den Verbündeten und Frankreich zu Stande kam. *rV unsere festen Plätze und Gornisonstädte mit fronzösiichen Gefangenen über- " so erscheint die Bestimmung als eine höchst zweckmäßige, daß die kriegs- z«santzknt Pariser Armee nicht auch noch Deutschland zu schaffen und dort zu "isfltgen ist, vielmehr an Ort und Stelle bleibt. Auch die Maßregel, daß der Mlsir Notionalgarde die Ausreckthaltung der Ruhe und Ordnung in Paris nlilrogen worten, und nickt unseren Truppen, die dadurch eines auszuübenden «tn-h urmendienstis enthoben sind, kann nur mit Befriedigung ausgenommen wer- er. Wenn noch daran gezweifelt werden konnte, ob auch die dermalige Pariser "tßierung von der D«legotion in Bordeaux und dem Lande Gehorsam finden > r,cJ° 3lveis'l durch die Thatsache gehoben, daß die Bekanntmachung sbilS Favre's wegen ter abgeschlossenen Eapitulation und des allgemeinen 21tägi- :ieii ^!.'affenstillstanteS, sowie wegen Einberufung der Nationalversammlung un- 4, u . 16, über 5000 Seelen aus . 5) eure Vaterlandsliebe und in eure kann 2) „ 3) » 4) „ 6, 8, 10, 1) 2) 3} 4) Der Geistliche ist auch Vorsitzender dieses besondern Kirchenvorstandes. Art. 6. Stimmberechtigt bei ver Wahl des Kirchenvorstandes sind allr selbstständigen männlichen Kirchengemeindemitglieder, dir bekleidet hat, Über 60 Jahre alt ist, an andauernder Kränklichkeit leidet, oder ohne wesentlichen Nachtheil für seine häuslichen oder Erwerbsverh^ niffe den Obliegenheiten eines Kirchenvorstehers nicht zu entsprecht vermag, mir mit allen verbündeten Mächten gemein. Alexander. Namens Sr. faiferl. Majestät der Staats-Secretär Graf v. Nessel rode. Paris, den 31. März 1814, Nachmittags um 3 Uhr. Wesenheit bei der Vercification der Gewalten angreisen. Bitte, per Telegraph zu Art. 13. Die Gewählten werden an einem Sonntage der Gemeinde ^ antworten." der Kanzel verkündigt, sodann am zwciinachsten Sonntage in der Kirche von ---------------— Vorsitzenden de« Kirchenvorsiandes vorgestellt und aus treue und sorgfältige k> Darmstadt, 31. Januar. Das gestern erschienene Reg.-Blatt Nr. 3 enthält: süllung der Pflichten ihre« Amt« beeidigt. Ist die Wahl eine« Mitgliedes 1 I. Seiet vom 8. December 1870, die provisorische Organisation der Kirchen- anstandet, so bleibt die Verpflichtung bi« zur Entscheidung über den erhobe«- Art. 1t. Wer unmittelbar vorher 6 Jahre lang da« Amt eines Kirchenvorstlhc' rcsp. der Gruppe gewählt. Art. 4. Der betreffende Decan bestimmt, nach Vernehmung der Kirche«. Vorstände, die au« jeder einzelnen Gemeinde nach Matzgabe des Art. 2 zu wählende Zahl von Kirchcnvorstchern resp. bildet die fragliche Gruppe und bestimmt die Zahl der von derselben zu wählenden Kirchenvorsteher. Gegen diese Bestimmung ist Berufung an da« Oberconsistorium zulässig. 21-t. 5. Besitzt eine einzelne OrtSgemcinde, die mit einer oder mehrer!« andern Ortsgemeinben zu einer Kirchengemeinde und einem gemeinschaftliche« Kirchenvorstand verbunden ist, eignes Kirchcnvermögcn, so wirb für sie noch eit beauftragt haben, nach Maßgabe de« mit diesem Ebicte veröffentlichten Entwurf» einer Vcrfaffung der evangelischen Kirche de« Großherzogthum« die erforderlichen Anordnungen zur Wahl der provisorisch zu bildenden Kirchenvorstände zu treffen, so haben Wir nunmehr, damit dieser Unserer Weisung entsprochen werben könne, auf Antrag gedockten Ministeriums, unter gleichzeitiger Aufhebung Unsere« Edict« vom 6. Juni 1832, betreffend die Organisation der Kirchenvorstände evangelischer und katholischer Confession, soweit dasselbe die Angehörigen der evangelischen Kirche betrifft, in Bezug auf die Bildung und den Wirkungskreis der evangelischen Kirchenvorstände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Art. 1. Jede evangelische Kirchengemeinde, welche einen eigenen Gotter- dienst hat, mag sie nun aus einer ober mehreren Ortsgemeinben bestehen, hat aU verfassungsmäßigen Vertreter bei Verwaltung ihrer Angelegenheiten innerhalb b« 1000 „ 2500 2500 „ 5000 Räten der Kaiser von Rußland und Cer König von Preußen, die Oberbefehlshaber der verbündeten Heere, wurden mit tausendmaligem Zurufe: Es leben die ver. bündeten Herrscher! E« lebe der Friede! Es leben unsere Retter! empfangen. Wie der Zug weiter in die Straße kam, erschienen Tausende von weißen Hut- schleifen in der Volksmenge, und Alle« schrie einmütig: Es leben die Bourbonen! ES lebe der König! Es lebe Ludwig der Achtzehnte! Der Senat versammelte sich um eine vorläufige Regierung zu ernennen. Die Pariser Nationalgarbe warb bewaffnet beibehalten. In Gemeinschaft mit den BunbeStruppen hat sie, am 31., die Wachen besetzt. Den 1. April sind die verbündeten Heere zur Verfolgung der Ueberbleibsel de« französischen Heeres auf der Straße von Fontainebleau vor- gerückt. Der tiefste Friede herrscht in der Hauptstadt. (A) Pariser Einwohner! Die Verbündeten Heere stehen vor Paris. Der Zweck ihres Zuges nach ver Hauptstadt des französischen Reiches gründet sich auf die Hoffnung einer auf- richtigen und dauerhaften Versöhnung mit demselben. Seit 20 Jahren ist Europa mit Blut und Thränen gctränlt. Vergeblich waren alle Versuche, um so vielem Unglück ein Ziel zu setzen, da in der Macht der euch unterdrückenden Regierung selbst ein unüberwindliche« Hinderniß zum Frieden liegt. Welcher Franzose ist nicht von dieser Wahrheit überzeugt? Die verbündeten Herrscher wünschen aufrichtig eine heilsame Obergewalt in Frankreich, welche die Eintracht aller Völker und Regierungen mit ihr befestigen können. Der Stadt Paris kommt es zu, in gegen- wattigen Umständen den Weltfrieden zu beschleunigen. I"- «• gesetzlich en Gränzen einen Kirchenvorstand. Art- 2. Der Kirchenvorstand besteht aus dem oder den ein Pfarramt mit Seelsorge bet der Gemeinde versehenden Geistlichen, oder deren Stellvertretern, (Pfarrverwaltern, Psarrvicarien oder Specialvicarien) und außerdem: 1) bei Gemeinden bis zu 300 Seelen aus. • - A von 300 bis 1000 Seelen aus bündeten Heere, Fcldmarfchall Fürst v. Schwarzenberg. (B) Kapitulation der Stadt Paris. Nachdem der vierstündige Waffenstillstand, dessen man zur Verhandlung der Bedingungen der Besitznahme der Stadt Paris, und des Rückzuges dir stcy darin befindenden französischen Heerhauftn übereingekommen war, zu einer Ausgleichung geführt hatte; so haben die unterzeichneten, durch die wechselseitige Befehlshaber der gegenüberstehendcn Heere hinlänglich Bevollmächtigten, folgende Puncte abgeschlossen und unterschrieben: 1) Die Heerhaufen der ^Marschälle Herzoge von Treviso und von Nagusa werden den 31. (19. alten Dtyls), Morgens um 7 Uhr, die Stadt räumen. 2) Sie werden das Kriegögeräthe ihrer Heer- .............. . , - - ~ - , . _ m f häufen mitnehmen. 3) Die Feindseligkeiten können erst zwei Stunden nach Rau- besonderer Kirchenvorstand gebildet, dessen Wirksamkeit ledoch auf die Verwaltung muna der Stadt' nämlich den 31., um 9 Uhr Morgens, wieder anfangen. oieseS besonderen Vermögens beschrankt ist. 4) Alle Zeughäuser, Kriegswerkstätten, Einrichtungen und Vorräthe werden in tft nurh Vorsitzender dreieS besondern Ktrchenoorstandes. SÄ'ÄK;.1'"7-rSulÄÄMÄ*«...»3«».. «...■ t.iw.««.. -ä.«'ch-.».w—.».■ Llmemruppkn getrennt. ©ic wirv btibel) alten, rntwafsnci uvtr entlassen, nach 5Jcr- nicht vom Stimmrecht bei Cer Wahl Ces VvtstanCtS Oer bürgerlichen GemetM fiiqung Cer »erbünCrten Mächte. 6) Die Stabtgensb'armerie wirb in Allem Cas anSgefchloffen sine. . . Schicksal Cer Nationalaarbe teilen. 7) Die DerwunCeten unC Nachzügler, welche Art. 7. Wählbar in Cen KtrchenvorstanC sind nur solche nach Art. t nach 7 StunCen noch in Paris bleiben, sine Kriegsgefangene. 8) Die Staci stimmberechtigte Männer, welche cas 30. Lebensjahr überschritten haben, Cmt Daris wirb Cent Ecelmuthe Cer hohen verbünbeten Mächte empfohlen. Abze- LebenSwanCel unbescholten ist unv Cie ihren kirchlichen Sinn miO ihre Ltebe ju: schlossen in Pari«, Cen 31. März 1814, um 2 Uhr Morgens. Unterzeichnet: evangelischen Kirche Curd) Theilnahme am öffentlichen Gottesbtenste unC hetitge, Der Oberst Orlosf, Flügelabjutant Sr. Mas. Ce« Kaiser« aller Reußen; Cer AbenCmahl bethätigen. . Oberst Gras Paar, FlügelaCjutant Sr. Durchlaucht Ces FelCmarschall« Fürsten Personen, welche in auf- unC absteigenCer Linte verwanCt sinb, sowie Brudet von Schwarzenberg; Cer Oberst Freiherr Fabrier, vom Generalstab Sr. Exeel- Halbbrüoer, Schwiegerväter unC Schwiegersöhne können nicht gletchzetttg Mttgltett: teni Ce« Marschalls Herzogs von Treviso; Cer Oberst Deny«, erster General- pes KirchenvvrstanbeS sein. J adjutant Sr. Epeellenz des Marschalls Herzogs von Nagusa. Von Cen in solchem Verhältnisse StehenCen tritt cerjentge em, welcher »« 1 ’ 16) Erklärung. meisten Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit enlschetCet Ca« Loos. Die Leere Cer verbündeten Mächte haben Cie Houptstabt Frankreich« besetzt. Art. 8. Wirb Cie Gültigkeit Cer Wahlhanclung, DCer Cie Befähigung einet Die Heere Cer verbünbeten Mächte haben Cie Houptstabt Frankreichs besetzt. Art. 8. Wirb Cie Gültigkeit Cer Wahlhanclung, ober Cte Befähigung en® Die verbünbeten Herrscher genehmigen Cen Wunsch X>y französischen Volke«. Sie Gewählten beanstancet, so hat Carüber CaS Oberconsistorium nach Anhörung tt erklären: Daß, wenn Cie Friebensbecingungen stätkere Verbürgungen enthalten Kirchenvorstanbes zu entscheicen. müßten, um Bonaparte'« ^yrsucht zu fesseln, selbige Cann günstiger augsallen sollen, Art. 9. Sobalc Cie Beengungen Cer Mahlbarkeit wegfallen, hat Cas ft wenn Frankreichs Rücktet zu einer weisen Regierung cte Gewißheit Cer Ruhe trcffenCe KtrchenvorstanCSmitglieC auszuscheiCen. , üiebt Die »erbiinCeten Herrscher machen bemnach bekannt, baß sie nicht mehr Wegen erwiesener Dienstuntüchtigkeit, wegen beharrlicher Vernachla sigMj mit Napoleon Bonaparte, noch mit Jemandem seiner Familie unterhandeln wer- oer Amtspflichten, sowie wegen sonstiger PflichtwlCrigkeft kann Cie Entlass«! Cen: baß sie die Vovstäncigkrit Ce« alten Frankreichs, wie selbige unter Cessen burch bas Oberconsistorium nach Anhörung Ces KirchenvorstonCes erfolgen, gesetzlichen Königen bestanC, aufrecht erhalten werben. Sie bürsten selbst mehr Art. 10. Die Wahl erfolgt nach Maßgabe Unserer Verordnung vom ha thun, Ca sie noch immer Cen Grunbsatz «uSsprechen, baß für Europa'« Wohlfahrt tigen, betreffenb Ca« bei oer Wahl Cer provisorischen KirchenvorstänCe evangelija« Frankreich groß und mächtig sein müsse. T)a£ sie die Verfassung, welche das Eonfefsion einiuhaltende Verfahren, in der Krrche bei verschlossenen Thuren W französische Volk sich geben wird, anerkennen und verbürgen werden. Sie laden unter angemessener Feier. demnach den Senat ein, eine vorläufige Regierung anzugeben, welche den Bedürfnissen der Verwaltung vorstehen, und die für das französische Volk passende Verfassung vorbereiten könne. Die Gesinnungen, welche ich eben geäußert habe, sind die auf ihn fallende Wahl ablehnen. Der Brüsseler „Gaulois" kündigt an, daß fein Director Tarbe folgendes lieber die Zulässigkeit der Ablehnung aus den unter 3 und 4 bemerk^ Telegramm an Gambetta gerichtet: „Im Namen der Wahlfreiheit fordere ich von Gründen entscheidet, nach Anhörung des Kirchenvorstandes, das Oberconsistonu heute an für den Brüsseler Gaulois das Recht, in Frankreich frei zu circuliren Art. 12. Für Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde v o r dem M und auf der Straße verkauft zu werden. Im Verweigerungsfalle protestire ich tritt in den Kirchenoorstand wegfallen, treten ohne neue Wahl die nachfolgend im Voraus gegen die Aufrichtigkeit der Wahlen und werde sie alle in ihrer Höchstbestiwmten ein. lumuu rv zu, in „ •» ***** ..... ....... '— ' ' , ven vrn wruiu.™ .» Ihre Stimme wirb mit aus Cen weltlichen Mitglieberu Cer betreffenden Gemeinbe entnommenen unC durch Cer Theilnahme erwartet, welche ein so unermeßlicher Erfolg einflößen^ muß. Sie unmittelbare Wahl aller stimmfähigen männlichen Mitglieder derselben berufenen entfAeitc sich und das vor ihren Mauern stehende Heer wird Vie Stütze ihres Vertretern. A t . Ausspruches sein. Pariser! Ihr kennt die Lage eures Vaterlandes, das Betragen Die gegenwärtigen weltlichen Mitglieder der Ktrchenvorstande treten dem. von Bordeaux, die freundschaftliche Besitznahme von Lyon, die auf Frankreich ge nächst nach erfolgter Drensteinweisung der nach Maßgabe dres.S CdlctS zu ladenen Uebel und Vie wahren Gesinnungen eurer Mitbürger. In diesen Vor* wählenden Kirchenvorstanosmitglieder, sofern sie mcht zu diesen gehören, sammt« bildern findet^ ihr das Ende des auswärtigen Krieges und des Bürgerzwistes, lich aus. Anderswo könnt ihr es nicht mehr suchen. Die Erhaltung und die Ruhe eurer Hülfsgeistlichen stcht im Kirchenvorstande nur eine berathcnde Stimme zu. Stadt werden der Gegenstand der Sorgfalt und der Maßregeln fein, welche die Den Vorsitz un Kirchenvorstande fuhrt der Pfarrer, oder dessen Stellver. Verbündet"n sich erbieten, mit den Gewalten und den die öffentliche Achtung am tret r; wenn mehrere Geistliche m derselben Gemeinde angestellt sind, der erste, meisten"^genießenden Bürgernzu nehmen. Keine Einquartierung wird aus der Oefin'tiv angestevte Geistliche gehen hinsichtlich des Vorsitzes den Pfarrverwaltm Hauvtstart lasten. Mit diesen Gesinnungen redet daS vor euren Mauern bemaff» und Pf.nroicanen vor. netc Europa euch an. Eilet, dem Vertrauen zu entsprechen, welches dasselbe m Art. 3 In Kirchengemeinden, welche mehrere Orte umfaffen, wird aut Weisdeit setzt. Der Oberbefehlshaber der ver- jedem Orte, oder ttn?v zu bitdenden Gruppe eine dem Veryaltrnß der Seelenzahl entsprechmde Anzahl von Kirchenvorstehern je durch die Stimmberechtigten des Orl- vorstände evangelischer Eonfefsion betreffend. Dasselbe lautet: Anstand ausgesetzt. .. Ludwig III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. rc. Art. 14. Beanstandungen des Wahlverfahrens oder der Befähigung e> Nachdem Wir durch Unser Edict vom 11. Juli d. I., die Verfassung der Gewählten können nur binnen 8 Tagen, von der in Art. 13 bemerkten Ver evangelischen Kirche des Großherzogthums betreffend, Unser Ministerium des Innern ^digung deS Wahlergebnisses an gerechnet, bei dem Kirchenvorstand erhoben v n Drca"^ . Dir Aul Ittmüi1111 ett d° !a «'S'1 (gldjti f«”»1' . |ern fit ö Dir Srl e. 3««1 lbö; ltI in »tu t tolaintt”311,1 Dir m in«trpw! Zu Lc' Brltchnung t Mnvoißan A für voiglschn. vi uWr W bann btWüi insbrsonwk i * tavuic gaben wtnige Äiriwmtt zu Sonn1 übll bas Orlc Blois am 21 uhü gejangei △ gl ml Vx Boul hin gründen. + $ wird auch »art sowoj blii aus di ferner: Dm WstrRegi lands gemar WassrnUüa + »( Klkisin toin bem Grasen Üli'edknSverl + 8 Belfort wir dä'rtö entfo tomeijer + Bk hüt um die Aon tranig besuche enti + Bk «t ($itgtni)l i°fi|<6tn A„ V’if übtrg Antone h0»it lomn I ’m« auf f • +8j .^im ( J au« 91'tlti t(f ««ht«3L !St bl8Ung J ' flebiE^rifÄ) Die! 1 iUl I 4, 6, 8, 10, 16. - rnete-ag ter 5irt iH hl In. 2 zu l. >t Stifte unt btjiii nt falii »L- In S«ti iti ij« 2* i A;::dnfiät uok ft rrtiKCcr.coi znläsh. su tian ehr mtfr ex» gestuis-W |t Ml ihr fit a:i t :e) af tik Btnilro if öifaffen, wirb a ir;jl:nig hr 6etlnq( «terkchtigta hl 6 i Fr.rHamßsittl. rfcrerjaM fiat i tr tzTTgeckch» DtLL tu« ftk, scvie KiijL tm*»11111 ’n;i4ota tu 2c6i- -r, tu8tiMuJr“ ' innerhalb t ??,ia •<«»■! .i i **• ,i4,.« , ,.r 4 £ ;trr4tn tt *' '"Ihr, fHlig n . blte tni ( w,n H i’tuimtatn urt ta ln tttftUti btrufnn kwtliibe htltn t» kiiftt 6oj.fi . tl*i fäii t-itibutt etitnut j! : ehl tefti 6tclw fiat, ter «i i'f tn piamtrealic - •’J •*A r|0< H Kl I; f ttjfilU, V eii wi IrriilN* , errettlül ,' jjttl CtMl® wW**1 ni” r.t< 1) die znm Kampf unfähig gemacht ist. den 1. Versailles auf französischem Gebiet versperrt. von Podbielsky. Telegraphische Depeschen. Temperatur in Gießen, Januar 1871 : 2) 3) BörscDuaclirlcIiten. 1. Februar 1871. Ofsicielle militärische Nachrichten. Der Kaiserin-Königin in Berlin. 18,5» K 3,84 „ 0,84 w 4 0 „ 1,5 t Par. Zoll. 1.71 „ „ irden. Frankf. Bank 129>/r Franks. Vereins-Kasse 1003/4 Bannst. Bankaot. 317 Wien Bankaotien 69 I Galizien 231 Versailles, den 1. Februar. Die Bourbaki 'sehe Armee ist gegen 80,01)0 Mann stark be» Pontarlier per Convention in die neutrale Schwei; traillcusen; 2 Generale, tvurben gefangen. Am 30. nahm die 7. Trigade mit ganj geringem Verluste Iffi-usne, machte etwa 2000 Gefangene und erbeutete 2 Adler. 35cün weiteren Vermarfche nach Pontarlier fand man die <2tlaste mit Waffen bedeckt. Der dortigen französischen Armee ist jeder Ausweg Anmerkung. 3m Jahre 1861 betrug dl- Mittel,Temperatur de« Sanna« — 5,86«. + Bordeaux, 31. Jan. Eine Corr-spond-nz de« „Moniteur univkksel" enthält Folgendes: „Ein «rief des Hrn. Jeancel, Professor zu Dijon, th-lft mit: „In Bremen hat sich eine au« Kriegsgefangenen bestehende theatralische Truppe gebildet. Die Frauenrollen, von Carabinier« und Grenadieren gespielt, Haven einen großen Erfolg." Diese Zeilen ließen mit die Thränen in die Augen kommen. Unsere unglücklichen Soldaten, Gefangene eines mitleidlosen Feinde«, in HiSlrionen verwandelt, um Ihre Henker (!) zu belustigen. Theater und Maskeraden, wenn das Vaterland in Trauer ist! Haben wir noch nothig, Ursachen unserer Niederlagen und der uns entwürdigenden Verlassenheit, in welcher un« Europa läßt, zu suchen! (Elender französ. Lügenbericht. D. R.) folgen^ ^uhtt^n'Mitglieder sind hinsichtlich der Decreturen, welche sie innerhalb der Bestimmungen des Voranschlags crtheilen, nicht gehalten, eine wettere Genebmiauna der vorgesetzten Behörden cinzuholen. Qu Verwendungen aus Rubriken, in welchen nur im Allgemeinen, ohne Berechnung des specicllen Bedürfnisses Credit eröffnet ist, ist die Zustimmung des Kirchenvorstandes dann erforderlich, wenn dieselben über 20 fl. betragen. ^•1 für eine nothwendig gewordene Ausgabe nichts, oder nicht genügend vorgesehen, dcr Reservefonds erschöpft, oder unzureichend und V-rsch>-bung aus die Ochste Budgetpcriodc unangemessen, so kann der Kirchenvorstand die Verwendung dann beschließen, wenn sich dieselbe, ohne Eröffnung neuer EtnnahmSquellen und insbesondere ohne Angriff de« Kapitalvermögen«, aus Ueberschussen bestreiten laßt, «eich, vavurch entstanden sind, daß vorge,ebene Einnahmen mehr, vorgesehene Au«, aaben weniger betragen, al« vorgesehen war. Nach Ablauf de« Rechnungsjahr« find jedoch diese Verwendungen vor dem Krei«amte zu rechtfertigen und dessen Gcnchmigung zur Verrechnung einzuholen. (Schluß folgt.) Darmstadt, 1. Fcbr. Seine Königlich- Hoheit der Großhcrzog empfingen über das Gefecht bei Blois (Viennes) noch folgendes Telegramm: Orleans, 31. Januar, Morgens 9 U)r 50 Min. Im Gefechte bei Blois am 28. Januar vom 2. Jäger-Bataillon Lieutenant B-ckcr schwer verwunde, und gefangen, 7 Mann verwunpet, 48 »-rauht, dab-l auch verwundete. w 1 “ ' Ludwig, Prinz von Hessen. Gieße,, 2. Febr. Zur Beruhigung der Angehörigen der Soldaten de« 2 Regiments,' welch- Wcihnachis. und Liebesgaben denselben nachgeschickt haben, .heilen wir nachstehende zwei Briese mit, welche den Empfang und Transport der Gaben bescheinigen. In Kürze wird ein au«sührlicher Bericht de« Herrn Rub- samen über seine Reise im Druck erfolgen. 2 agny, den 24. Januar 1871. Auf Beseh! Sr. Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Ludwig von Hessen vom 20. ds. wurden die davicr von Herrn Rübsamen aus Gießen für die Groß- herzoaliche 25. Division niedergelegten ärarischen Gegenstände und Privatpäckernen (Liebesgaben) von dem Unterzeichneten zur Weiterbeförderung nach Orleans übernommen und geht morgen Vormittag ein Theil derselben von hier ab. Hofmann, Feld-Jntcndantur-Calculator. ................ mittlere Wittel früherer Jahre höchste • • • • ............ Niederschlag: an 11 Tagen • • • • • ' • • 1 im Mittel früherer Jahre: an 1« Tagen . . fcie kch^ri^r Grenze g Vrä g Platzcommandant von Morteau bti Pontarlier ha. um bi- Erlaubniß nachg-sucht, 300 Krank- über schw-iz-risch-S G-bi-t nach Lyon tr-nsp°r,ir-n zu dürfen. Das schwc.z-r.fch- M.l.tardepartem-nl soll b-m ®e|-ud)e tgipro^n^abcn amtitd)er Ü)litlt)titung hat heute früh der General der Eidgenossenschaft, Herzog, ein Uebcr-inkomm-n wigen des U-berlritt« der französischen Armee bei les Verriere« abgeschloff-n. 3000 Mann sind schon bei toi. Eroix übergetreten. Die Gesammtzahl dürfte 80,000 fein. D.e D-rthe.lung auf die Eantone erfolgt nach V-rhältniß der BeoölkerungSzahl. D.e französische Ar- tiQerie kommt heute noch bis VerriereS. .... + Scrit, 1. Febr., Vorm. Osficiell. Der Uebertntt der Bourbaki schen Armee auf schweizerisches Gebiet ist erfolgt. + Bordeaux, 31. Jan. Gambetta sandte an die Prassten ein Telegramm, in welchem er feinen Entschluß ausspricht, bis zur Ankunft d.« R-g.-tung-m . gli-d-s aus Pari- den slalus quo aufrecht zu erhalten. D,e Ankun d'-fe- Mit clitCte sei nahe bevorstehend, da dasselbe wahrscheinlich in der Rach, vom 30. aus den 31. abg-reist sei. Sobald er (Gambetta) die betreffenden Mit,Hellungen erhalten habe, werde er seine Entschließungen bezüglich der weiter zu verfolgend-» Politik kundthun. Schließlich fordert Gambetta auf, im Vertrauen zu bc- ^nn,3n einem weiteren, gestern Mittag abgesandt.n Telegramm fordert d» Minister die Präsecten auf, in der Einübung der mobiftsirten Nationalgarde in ihr respeetiven Departement« fortzufahren, da jede Unterbrechung in dieser H * schwerer Fehler in dcr Zeit der Waffenruhe sein wurde, welche für t>u 5)er »h- digung be« Lande« unverzüglich nutzbar zu machen die schmerzlichen Verhältnisse gebieteristz verlangten. Die Blokade ist für die ganze Küste aufgehoben worden. A Frankfurt a. M., 1. F-br. Da« Bankhau« Erlanger wird im Verein mit der angio-österreichisch-n Bank, der Unionbank »»d der Franksurt-dst-rreichisch-n Bank hier eine „O-st-rr-ichisch-Deutschc Bank' mit 16 Millionen Thaler Capital grünten. L Fchr. Die „Pevoinzialcorr-spondenz" schreibt: Der Kaiser wirb auch während de« Waffenstillstandes in Versailles verweilen, wo seine Gegenwart sowohl mit Rücksicht auf die weiteren Operationen im Süden, ««.«J- blick aus die ferneren Verhandlungen erforderlich ist. — Dasselbe Blatt schreibt ferner: Durch die geschloffene Uebereinkunf, ist die Hauptstadt Frankreichs, ist d,c Pariser Regierung in ihrem eigenen dringendsten Jnlereffc zum Derbundeten Deutschlands gemacht, um den Krieg nicht von Neuem ausbrechen zu lassen, sondern den Waffenstillstand zur Sicherung be« wirkltch-n Friedens zu benutzen. n + Berlin, 1- F-br. Die „Spen-rsche Zeitung" schreibt: In unterrichteten Kreisen wird bestätigt, daß in den Vorbesprechungen zwischen Jules 5aere: unc dem Grafen Bismarck eine Verständigung über die Grundlagen der künftigen Friebensverhandlungen erzielt worden ist. + Bern 31. Jan. Ein Telegramm des „Band" au« Pruntrut mclvet. »eifert wirb ununterbrochen beschossen. Da- 24. französische Armc-corps ist fue- wärt« entkommen; der R-st der Bourbaki'schen Armee ist abgeschmtten und gegen Anmerkung. Am 15. Januar 1871 find bereit« 4 Wagen voll von den von Herrn Rübsamen hierher gebrachten Prwaipackete in Oriean« angekommen. . D. Lagnp, den 28. Januar 1871. Geehrtester Herr Rübsamen! Sie sind hoffentlich glücklich zu Hause angekommen. Ich bin heute von Corbcil hierder zurückgekchrt. Die toenkung Nr. 1 ist bereit« am 26. Nachmil- taa« in Corbcil verladen worden und wird ihren Bestimmungsort erreicht haben. Heute habe ich bereit« 335 Paquet- für da« 2. Infanterieregiment verladen und werden morgen noch einige nachfolgen, um mit der Sendung Nr. 2 zu gehen. Sonst nichts Neues. Wenig Zeit, auf ein anDcrmal mehr. Es grüßt Sie freundlichst Hofmann, Calculator. Vellen. Oedt. Creditaot. 238V< 50/0 östr. F. St. E. B. 365* 4 Lombard. Bahn 1733/4 Ludwigsh.-Bexbach 160V1 Maxbahn 108 */< Bayer. Ostbahu 124*/g Hess. Ludwigsb.-Act. 133*/z Alsenzbahn-Actien 85*/* Oberhessen „ 66_____ PriorltAteii. 3,j/q öster. Stsb.-Prior. 56 3*J/0 öst. s. Lombard 47 3% Livorneser 3 l9/ie 5% Toscaner 50 5% Elisabeth.-Prior. 78 do. II. Emiss. 82*/,________ Anlelieiisioose. Kurh. 40 Thlr. Loose 64*/z Nassau 25 tl. 40*/g 40/0 bayr. Präm.-Anl. 107 Ansbacher 7 fl. 12 io/o badische Loose 1063/* - Badische fl. 35 Looso 60 Oestr. fl. 250 v. 1854 70* > 1858r Prioritätsloose 153*/ l860r Loose 78*/g 1864r n 113 Braunschweiger 17 */g Stadt Madrid 21Vy Preuss. 4*/g% Oblig. 90*/z Frankf. 3*/2% Obi. 80J/< Nass. 4*/i«'o Obi. 91 Kurhess. 4u/q n 82*/4 Gr. Hess. 5% Obi. 101 „ , 4% . 933/. ,, » 3’/a% - - Bayer. 5% n „ 4*/z 0/g 1 jährige 92 n 4V/0 1jährige 85*/2 Würtemb. 4*/2% Obi. 91 Baden 4*/2%Obl. c. E. L. 91*/4 Oesterr. Silberrente 55*/8 n Papierrente 47*/2 50/0 M. steuerf. — Amerik. Bonds 188 Ir 977/ti n 1882r 953/4 n 1885r 943/4 „ 1887r 94**/t6 Spanier, neuest. 3% 30*/,g Versailles^ den 1. Februar. General von Ma nteuffel meldet: Die Trophäen im Gefechte der 14. Division bei ChalFois und Sombacourt am 29. bestehen in 10 Geschützen und 7 Mi- 46 Ofsiciere und etwa 4000 Mann w aeschebcn muß. Der Kirchenvorstand hat hierauf alsbald dem X«.*“ IÄÄ «« °» Oln. lvaslstoriums Ai,ch,.,.rsta.b, kommt zu: dem Pfarrer in der Ausübung feines Amtes treu zur Seite zu stehen und christliches Leben in der Gemeinde zu pflegen, zu dem Ende durch christlichen Lebenswandel und Bethätigung kirchlichen Sinnes Der Ge- meinde ein gutes Beispiel zu geben, Die Mltaussicht über die äußere Kirchenzucht und die kirchliche Ordnung überhaupt nach den seitherigen Bestimmungen zu übernehmen, Die unmittelbare Verwaltung und nächste Beaufsichtigung des Loeal- Kirchen- und geistlichen Stiftungs-Vermögens zu führen. Die Ausführung in VerwaltungSangelegenhciten des Kirchen- und St*NungS- ,„rnög-n- nach Maßgab- der B-rathungcn dr« Kirch-n°°rst-nd-S und dcr Bc- fcb1ü(Te d-r höh-r-n B-hörd-n steht, unter der Control- des KirchenvorstandcS, n b» Regel dem vorsitzenden geistftchcn und ernem weltlichen Mitglied- zu. Al- solches fungirt der Bürgermeister, oder in seiner Vertretung d^r Beigeordnete, so- $ern sie Mttglieder des KirchenoorstandeS sind, im ancern Falle wird sur diese 5unftl$iensBermai,tunft6^Cfiir4eTeun"StMung-vttmögenS crsolgt^vvr-rst nach übergetreten, das ist also die französische Armee, sroaßaabe der bestehenden Vorschriften, insbesondere nach der Verordnung vorn 6 ^uni 1832, die Verwaltung des Kirchenvermögens betreffend, jedoch bezüglich ter in den Art. 21, 23 und 21 dieser Verordnung enthaltenen Bestimmungen mit Wechsel. Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Cöln Hamburg Leipzig London Lyon k. s. too*/4 k. S. 99 Vs k. S. 105 k. S. 97 k. S. 1047/8 k. S. 88' 4 k. S. 105 k. S. 118*5/16 k. S. — k. 8. — k. 8. 95*/6 m. S. — 1. 8. — 3 */,°/o Q- Paris Wien ditto ditto Disconto Geldsorten. Pr. Cassen-Sch. 1 447/b-45*/8 Sächs. « — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 46—48 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. 10 SL 9 54—56 Ducaten . . 5 37—39 2 20 Frankenst. 9 30* 2—31*/g 2 Engi. Sover. 11 55—59 Russ. Imper. 9 47—49 Dollar in Gold 2 27—28 Unserem „sanften -Heinerich (genannt 991.. scher)" die herzlichsten Glückwünsche zu seinem Heuligen Geburtstage. _____________ Mehrere durstige Seelen. Kriegs- und Friedensnnmmern der Gartenlaube. Die Nr. 5 bringt folgende Beiträge: Pulver und Gold. Den Mittheilungen eines Offiziers nacherzählt von Levin Schückiug. (Fortsetzung.) — Leicht aber sehr fein." Nach dem Oelgcmälde von Cd. Grützner in München. — Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl. Bon unserem Berichterstatter Georg Horn. Zehnter Brief. Eme Audienz beim Bischof Dupanloup. — Pariser Massenrestaurants. Von H. Scb. — Eine Fahrt in das Eismeer. Aus meinem Tagebuch, von M. E. Plankenau. Mit Abbildung: Meine Ausrüstung als Bären-Jäger. — Blätter und Bl ruhen: Noch einmal der Aberglaube der deutschen Soldaten im Kriege. — Zwei Winterbilder aus dem Kriege: Gesängenen-Transport nach der Einnahme von Meziäres. Nach der Natur gezeichnet von Ehr. Sell; — Ulanen-Weih- n achten vor Paris. Nach der Skizze eines Ossiciers von F. Rr. — kleiner Briefkasten. — Für die Verwundeten u. die Frauen und Kinder unserer unbemittelten Wehrleute. Besondere Bekanntmachungen.! Pferdeverfteiqeruna. ft» LY) Spn 1A Such»-.»/»». 4 1 Die Einlösung der Patente und 8 KO Annonce Kühe, zweijährige Stiere 353) Ein dreistöckiges Wohnbaus, in der Nähe des Brandes, welches sich sehr gut zu einer Wirtbschaft eignet, ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bl. Tie resp. Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 1. Februar 1871. Großherzogliches Kieisbauamt Gießen. Holzapfel. 205) Lofodinischen Dorsch-Lcberthran (Original-Flaschen) in reinster, bester Qua; Utat, empfiehlt Fr. Bieler, am Kreuz. 2 „ zum Verkauf. Zahlung der Hundesteuer für 187t 331) Ersteres kann noch bis zum 15., letzteres bis Ende Februar 1871 ohne Ä offen geschehen, wovon die Steuerpflichtigen Notiz nehmen wollen. Gießen, den 31. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 344) Zwei Cauarienvögcl sind entflohen. Man bittet, dieselben gegen gute Belohnung in Lit. D. Nr. 153, Neustadt, ab-! zugeben. 265) Ein Familieulogis ist zu vermie- then und sogleich beziehbar bei Nathan Rosenthal, Neuenbäuen. 275) Mittwoch den 8. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr, wird dahier die Lieferung von 80 Stecken Buchen-Scheidholz I. (Haffe, in Ausgeboten von je 5 Stecken, öffentlich versteigert. Marienschloß, den 25. Januar 1871. Großherzogliche Laudeszuchthaus-Direction. Scriba. Versteigerungen. Versteigerung von Slraßenarbeiten. 350) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1871 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beifuhr, dem Auffetzen und dem Zerschlagen der Steine, sollen an den nachdenannten Tagen und Orten we- nigstfordernd versteigert werden, und zwar: 1- Montag den 6. Februar, Morgens 10 Uhr, -u Gießen in dem Bramm'schcn Wirth- schaftslokal für die Straßen von Gießen bis Groß-Linden, von Klein-Linden gegen Wetzlar, von Gießen gegen Rodheim und von Gießen bis Steinbach; ». Mittwoch den 8. Februar, Morgens 9 Uhr, zu Lich in dem Gasthaus zum Engel für die Straßen von Steinbach über Lich gegen Langsdorf und vom Hessenbrücker Hammer über Lich bis zum Hof Güll; HI. Freitag den 10. Februar, Nachmittags 1 Uhr, zu Lang - Göns in dein Gemeindehaus für die Straßen von Groß-Linden bis Butzbach und von Pohl-Göns gegen Wetzlar; IV. Samstag den 11. Februar, Morgens 9 Uhr, zu Lollar in dem Gasthaus zur Krone für die Straße von Gießen gegen Marburg; V. Montag den 13. Februar, Morgens 10 Uhr, auf der Gansenburg für die Straße von 1 Gießen gegen Grünberg. 61) Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Oelkuchen- brecher der verschiedensten neuesten Construction, stets vorräthig bei Georg Nenzel (Maschinenfabrik.) Vermiethmrgen. 347) Drei möblirte Zimmer, wovon das eine mit Cabinet versehen, sind sofort zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe. Feilgcbotcrres. 356) Meine große Auswahl in Kränen iinii Bouquets, von getrockneten, natürlichen Blumen, bringe ich in Erinnernng. W i l h e l ni i n e Fuhr. Bekan ntmachu n g. Nitterfchastlicher Kaufun- ger Stiftsfond. 319) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnrß gebracht, daß nach dem Ableben des Großherzoglichcn Hofgcrichts-Advocaten und Stiftssyndicus Fuhr, der Rechner der geistlichen Wittwenkasse zu Gießen, Georg Benjamin Körber daselbst, zum Erheber der Eapitalzinsen, Pachtgelder und sonstigen Gefälle des Rit- terschastlichen Kaufunger Stiftsfonds zu Gießen provisorisch bestellt worden ist und gültig Zahlungen an denselben geleistet werden können. Die Herren Bürgermeister sind ersucht, alsbald diejenigen Angehörigen ihrer Gemeinden zu benachrichtigen, welche hierbei interessirt sind. Darmstadt, den 26. Januar 1871. In Auftrag: Ferdinand Schenck, Stiftssyndicus. Theater in Gießen Freitag den 3. Februar 1871. Neu! JagdveiMchtung. 351) Donnerstag den 9. d. Mts., . w.. . Nachmittags 2 Uhr, 1°n die der Gemeinde Groß-Buseck zustehende, am 7. Februar l. I. leihfällig werdende, aus circa 6433 Morgen bestehende Feld-! und Waldsagd, in der Wohnung des Gast-! wirths Siegfried auf 6 weitere Jahre meistbietend verpachtet werden. Groß-Buseck, am 1. Februar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß-Buflck. Wagner. Bürger-Club. 348) Samstag den 4. Februar, Abends Uhr: Abendunierhaltung in dem Gesellschafts-Locale. Der Vorstand. Ruhrkohlen. . 233) Ich habe gute Mischkohlen täglich m Wagenladungen ä 200 Ctr. abzugeben. Bestellungen erbitte ich an mich oder den Herrn C. H. Tcxtor, gr. Gallusgasse, zu richten. Frankfurt a. M. Wolfg. Textor. 352) Dienstag den 14. Februar 1871, Vormittags 10 Uhr, wird in der Geudarmerie-Easerne zu Gießen ein ausraugirtes Dienstpferd gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert. Gießen, den 1. Februar 1871. Großherzoglichcs Gendarmerie - Divisions- Commando Oberhessen. Supp, Rittmeister. Auf vielseitiges Verlangen: Der lebte Jesuit. Leitenstück zu „Gute Nacht Hänschen." Hierauf: Gr ist nicht eifersüchtig. Lustspiel in 1 Akt. Verwundete Militärs haben für heute freies Theater auf den zweiten und letzten Platz. Die Direction. 322) Gute Salat-Kartoffeln werden zu kaufen gesucht. Näheres bei der Erwed. dieses Blattes. 323) Für das akademische Hospital wird eine tüchtige Köchin gesucht. 333) Ein braves Laufmädchen wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl. 2/0) Auf dem von Schenk'schen Hofgut zu Schweinsberg stehen: 5 Slück fette Ochsen, « 305) Für eine neu einzuführende s. bedeutende eugl. Feuer- und Lebeuö- $ Versicherungs-Gesellschaft, welche im »Stande ist, auf Grund ihrer enormen @ Garantie - Mittel auf industrielle Eta- A blissements, Speicher, sowie Risiken 8 aller Art, die höchsten Summen zu zeich- 3 nen, wird für Gießen und Umgegend | ein geeigneter Vertreter 2 gesucht. Offerten werden erbeten sub I F- V. 486 an die Annoncen-Crpedition i von Haasenstein K Vogler in Frank- 8 furt a. M. .. ^28) Ein noch gut erhaltenes Gkavier ist wegen Mangels an Raum billig zu vcr- kaufeu. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 312)^ Tie erwarteten Erbsen, Linsen und Bohnen sind wieder eingetroffen. I. A. Busch Söhne. Vermischte Anzeigen. 337) Die fälligen Eapitalzinsen und Pachtgelder zum Ritterschaftl. Kaufunger Stiftsfonds sind binnen 14 Tagen an mich zu zahlen, andernfalls gerichtliche, mit Kosten verbundene, Beitreibung erfolgen müßte. Gießen, den 31. Januar 1871. ________________________Körber. Flcchtenkranke und Brustleideude heilr B>a*. Hochheim in Darmstadt, Lud- wigsplatz.________ (6317) 273) Einen ersten Gehülfen sucht Dr. Reatz, Hofger.-Advocat. 261) Vier Mansarden - Zimmer nebst Küche und sonstigem Zugehör, zu einem ^amilienlogis sich eignend, sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Louis Möser, Wirth, Neuenweg. 318) In meinem Hause auf dem Seltersberg ist der obere Stock zu vermiethen. Balth. Kann. 334) Ein freundliches Familieulogis ist zu vermiethen. Das Nähere bei Georg Schneider, Neustadt Lit. D. Nr. 48. 354) Ein Logis von 3 Zimmern, Küche und Zugebör ist zu vermiethen und bis den 1. Mai zu beziehen. H. M. Jughardt- XLager in ächt italiemschen ö Teigwaaren, als: xMaecaroni, VcrmicclliS /< und Suppenteige. 0 Eiergemüse- X und Eiersuppennudeln. Julienne, X (getrocknete Franzosen- fuppenkräuter). 8 Blockchoeolade. x I Würfelzucker. Rosinen, Eorinthen, Mandeln, Eitroneu, Eitronat, Orangeat, gestoßenen Zimmet und gestoßene Raffinade. 8 Reisstärke. oxxxxxxxxxxxxxxx> xxxxxx ! 6197) Die Specerei-. Nateria!- und Farbwaaren - Handlung von Emii Fischbach in Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Dhee, Vanille, X Ehocolade, Arrac, X 9tum, Eoguac, . Punschessenze, Malaga,X D