Hret- st- ft. mit ÄT^gerlolm. Du^ch Vie Post gezogen vierteljahrtfl 1 si. 27 fr. icßcnkr Anzeiger. Erscheint täglich, mtt AuS. nähme Montags. Expedition: Lünzleiderg Lit. B. Nr. 1. 125. R'ü«6 tat 2. ^lUÜ Anzeige- und Imtsökatt für dm Kreis Hießen, ____________________ " T. 77” ei 1S71. (Nr. ■BH inviiiviiwniiui r>vo'" - - ' _ (y . a ■ . Pariser Ausstande erlittenen Berluste, welcye den Kriegs- eroricvt. 637). 1871. Da« 5. Armereorps wird per Eisenbahn in di. H.imath iU.ückbesörd.rt Die Einschiffung der Truppenlheile findet in der Zeit vom 27. Mai bi - 3 an vcn Crnfchiffungöpuickien B.lsort und Mühlhausen im Elsaß statt. Auch die Truppen de« 7. ArmeecorpS haben den Rückmarsch in die He.maih ange.reten. Die Einschiffung erfolgt in den Tagen vom 1. bi« 15. Ium in Saar ‘ Tie 3Jtr*rauna der deutschen Truppen in Frankreich mit Tabak und Nam, bnldiirl tofit. mon.pclifi.l und b°b.n di« d.ulsch.n ? f fuhr in die deutscherseits occupirten Provinzen. Bon den Ursprung, ch a > ß lid) für die deulichcii Truppen bestimmten Sendungen gehen, angesichts de» Frankreich herrich.ndcn Mangel« bedeutende Mafien Eigairen durch B-r' *} unserer Truppen in die Hände der französischen E>»i beroikerung über Heimer Eonso.tium liefert im Durchschnitt täglich eine Million E.garren. •iidi aam da« entgegengesetzte Resultat zur Folge sugung stellte. Eavitan Shaw war . Mfc. M L»W>.*!L*K " nicht zu dulden. - - , Wulf, wo die reutschnationale Partei sich tmu.tr mehr zu to(rttR die Versammlungen und Vereine nicht nur c*lfa Oesterreich zu machen. Diese Tactik wird natürlich ganz host sein. Selbst dem ö, Athen, daß der Zeriall Oesterreich«, der wohl 'N [Wil HiU#»*1/ *•v r —. z-v . ff- ftür un< hat natürlich hauptsächlich die Fruge Interesse, - *-•*-K. Daß dies den rung" und^tem^Haß und Fanatismus der übrigen Nationalitäten prei«gegeben sehen werden n*ss"nsi? ein lebhafte« Interesse dafür ge-rinnen, daß.die Beziehungen »wischen d.m deutschen Reiche und Deutschosterreich sich immer mel}t ,»erbintcn beiden Da« Schicksal Oesterreich« muß den Deutschösterreichern^allmabl'g ganz gleichgili-g w.rden und so sich da« Schicksal Oesterreich«^bald erDJgJ hat bisher und kann auch noch ferner nur durch tu Deutschosterrelcher - ! d- Rede; ™ unzweiselhast ^von^der'Furcht befangen zu sein, daß die Konsequenzen desneu erstandenen deutschen Re che« in Bezug auf Deutschosterreich sich sofort geltend machen würden, sobald den Deutschen di« volle Freche,t der Bewegung> wur akstottlt werden. Deshalb sollen die Deutschen durch die übrigen Nattoualckctteu ^Schach gehalten werden, indem man ihnen gleichzeitig mit aßen boliiiili*en und politischen Mitteln ein Hinderniß aufbaut, sich zum Herrn der Situation in Vom 5. Mai----- (Nr. 638.) Ertheilunq oes Gießen, ben 26. Mai 1871. iS e“ un ® mCh’ni)eit«.üd^^ "iJaHe? nut die Gil.igkei.-erklärun ch?er Wahl! um dann chre Entlaffung al« Deputir.e einzm eichen und dem Graser 8Cn dort man nennen ar «r '*krf (Slnferet Ehalain und Gaillard; in Pari- festgenommen un S”,“.«" iS »"m s-’e!.;.-..!- aenomnun Vermorel, Verwesch (Redaeteur de« „Pere Duchene") und Jule« Ball sRedacteur'de» „Ami du P'Uple"); litz^ercr wurde ai-i den Kellern hervorgcho ^. Delescluie wurde, wie es Huß, in Biller« le Bel festgenouimen, sonder btsscn Schwester, Alle. Deleceluze, die am 23. Abend« in B-rsaillc» eingebrack - V. SSJSS'M&Ä-»* - ~ Exequatur als Königlich Niederländischer Consul an den Kaufmann August Eckmann zu Kiel. Großherzoglrches Krersamt Güßen- v. Starck. .......... Illi HIFI ■!! HIIU- . - । Bei der bevorstehenden Heimkehr de« Gardeeorp», de« 5. und 7. Armee- Die deutsche Partei tn Ocsterretch. , j ätC 3 4 vn't 5. Cavalleriedivision und bei der damit verbundenen Un- + Die Stäikung der deut;ch-nätionalen Partei, die wir gleich.d"» reaelmäßigkeit'in der AuSlieserung von Postsendungen an tu Truppen, empfiehlt bt« Grasen Hohenwart in dar österreichische Mintsterium prcgnofticfrt l 6 r», 0 » 0 . Absendung, besondeis von Geldbriefen, an D!pjtete unb Ä ä«'’ * .-w • w mbaUd) dieselben Vorrechte erhalten, welche den Polen bereits zugesagt flnb, ,80., eM«,.».«™o,fj I. e«i„. jjM d.» -« ....... •<»> I« SB.., «rn n......kN, »’>•* n* «"*"«*“ Tw».......................... ...____ aß der Zeriall Oesterreich«, der wohl in der Presse hin u«t , tut* die im Pariser Ausstande erlittenen Verluste, we in M.f- I.U» »-«!'. --- “J ;"Ä“J .m D,..f.ch. »„!«•". »'«>« 2JIT Jiciuieiuiv wviv pw iinfertonifen skM- ganz zu den Unmöglichkeiten gehören könnte Der -neiw-rar, wiro „wr ^7d"'kemn '«"nem Zweifel unterworfen fein. "r mett zugestank.n werden, Mehrere hundert Jnsurgenttn, die m Schwer^ ' d'r^ Volksvertretung sogar in die Landtage verlegt, und die e wurden Lr d?e österreichische Verfassung und Über die Gesetze, innerhalb welcher sich °.e dem Le Deutschen bewegen sollen, entscheiden sollen. . ^d7seL^a^-«'7°°st?BMrE »"rn", ^d am Wiener worden ' i unt feudalen Kreisen Deutschosterretchs schetnt wan^erschetnen lassen, .......... r.m vr-k) btt EpnieautnrlN des neu nerolposto gwiuugtvuuiuii ivurvc, n <öor er®a vier Wochen (in noch keineswegs ihres Lebens sicher. 'Mm» !, unb das alte N »-"ppe SSs Gerstel VttMnz 2309) Montag der Vormitz wird der Abbruch Brand mittelst Loui verlangenden auf bei wnjfllhing vergebe Ren 2C. zur Einst Mtzen, den 31.3 Troßherzogliche ( -----M Ardeitsversteize K}4) Sach», j «SÄ!*«-1 W; Wen, ben Qn"(r herzoglich" Besondere 3< OOi'tliche' 2307) 3oW Oerstadt ist durch Men Hofgenchis vom 3. v- Mts- Curatcl gestellt uni bert Lobrich von den verpflichlet wor dem Amgen bierc dah Rechtsgeschaste Bcndcrvonnuna des bestellten Curato geschlossen werben fi Lich, den 17. Ma Grobherzoglic Sartori Landricht Lberhcssisä GcscI Bekaiin 2288) SBom 1. J die Obnhessischen ' GütevExpedition ti An- und Abnahme guter, Mehr und diesseitigen Ärba. Mit, statt. Gießen, im Mai. ‘Ws ®.u5bt» m6fr au$ bkfet 5an9 war wichtig, weil man bei ihr Papiere von der höchsten Bedeutung fand, welche über den allgemeinen Aufstand Licht verbreiten der in den verschiedenen Departements au-brcchen und der Bewegung von Paris' folgen sollte. In Folge dieser Documcnte wird es zu einer Reihe von Berbaf- tungen in den Departements kommen. Daß Felix Pyat unv Paul Groosset »er- haftet seien, bestätigt sich b>« jetzt keineswegs; es heißt, beide seien nach Belgien entkommen. D s“Abti ?ttb'n in bfr - littaf 3a n* ,lL "xSe reff tCf ^mordeten Geißeln die Mittheilung per- breitet, daß diese Unglücklichen am vorletzten Dienstag Abend und Mittwoch Mor» ff TW“ "°"entancc belge" meldet aus Paris vom 26. Mai, Nachmittags: Kn fln8t|"^r nn7 aber inmitten von welchen Ruinen und von d^r Case?n?dpa m1,111,6 66 ?e“te Morgen fast ganz durchgongen, von h ff v 7Uflen an' 016 I'* noch in den Händen der Insurgenten £ J b ' ra r2Um ^'umphbogen; überall Brand, überall Schutthaufen, und doch “J?6 ^iJ*d, ern Cln; gewisse Miene von Erleichterung und trauriger Befriedigung; zahllose Fahnen an den Fenstern, besonders in den Straßen Mail, Aboukir, Sentier >, s. w., wo die großen Kaufleute wohnen. Ich habe eine, wie ich glaube, genaue Liste der öffentlichen Gebäude, welche in Brand gesteckt wurden. Es sind folgende: Tuilerien, Palais Royal, Finanzministerium, Stadthaus, Polizeipräfectur, Rechnungshof, StaatSrath, Ehrenlegion Theatre de la Porte St. Martin, Theatre Lyrique, das Entrepot, der Grenier d'Abondance, das Leihhaus, de« Museum des ^^b srr artl#' litärs zunächst ter Oberst v ‘#ot,‘nac6 ifltcn ©tatf, denen preußifchersefts als Mi stgen Kriegs-Ministerium, hinzu K i Ar?«. Ab,Heilung ,m hi-. Leg-tion-rath ^monn/ehn a «,± L hessische Gesandte, anderthalb Wochen sind die betreffenden^ Vrb.nb^ t6n "«flössen-.. M noch »er dem Psingstseste und vermuthkichscho? bis zum L'ü' «K '-e-Zumuthung gestellt, die ^a"g“Ä Der bürg, m welchem das Versprechen ertheil.wird^daßhin 7° "b" " anlaffung großer staatlicher GreignifTe angeorbneten ^fir*Men®£’ nur den christlichen Kirchen, sondern auch t>T@9n™ nf$‘ -»• °".«L!!rrr« d" Nähe der Synagoge au«; einige Hinterhäuser bannten aän,^ ?^ ^ auch die Synagoge, über deren Neubau schon längere Zeit zwischen^ kl strengorthodoxen und den Reform-Israeliten ein S.rftt besteht, w ?v- -rariffen^b lw Innern so völlig zerstört, dasi jene Streitfmn- VI ^griffen und N-bau gelost sein dürfte. G>e'ch 'm Anfänge de« Brandes hatte sich der Großherzoa ^auf^ v-r B X™>.rnl* i. Ä'L".' : 7" Konvention als gesichert erscheinen kann. Der Hauptpunkt von Mi» , tg t in dem neu abzuschließenben U-beieinkommen hat seine Bast« bereit« 1 d^ P/otocoll erhalten, welches unterm 15. November 1870u V^ra-a ,1 e^. " dem Norddeutschen Bunde, Baden und Hissen °-reinbartw°rv-nftft^?b' äs »4% wird sodann alzo ein loseres, unv damit auch eine Ueberwe s.,nn 7» ^ 7 '' Corps, ein Ausscheiden aus dem Verbände des 11., wohl möalick werb-" "an"" früher erwähnten Mittheftungen, betreffend die Umformung d» vftx R-ai^nt-r Infanterie a zwei Bataillone in drei ä drei Bataillone, kann ich beute h.niv Eb7 s° d.e daß die hessischen Truppen.heile alsdann in fotHaiSV« Ä'Xe'r unter Beibehaltung ihrer lange geführten Namen in das deutsche See/^n ungereimt werben. Von einer Verleihung von Haarbüschen indmi o, ? toIC.cn, Grenabter-Regimenfer führen, wie von anderen Veränberunaen brr ' i’eil*f^n Uniform ist bi« jetzt j-venfull- noch nichts zur Sprache aebr£ck>/ 7°"" 01,4 Berlin ?9^!ai°^D.7"b bernrtige Veränderungen projmitt »S -ocrilrt, 4.y, jJtat. Die heutigen Nachrichten aus Daris hnh™ den eiitfttzlichsten Ucberraschungen noch erwartet werden konnte, Überboten D0 Erschießung von mehr als sechszig schuldlosen Geißeln, darunter der Er'.biÄ von Par.«, erinnert deutlich an die Scenen vom August und Sep mbs? A LS- KT« Ä* &3»»Ä&v äääzxcsi-bäSC-t ' ...............8...«.«......«. fuT Ä, 2 “i?.« als entschiedenen Gegner der aeisilickcn .F)prrfrfvih- h,- q\ - ^UIC* ,fctne ©Triften d--,Ge.ß-ln gehört zu den brutalsten Meuchelmorden wfti! die G . schichte der Revolutronen jemals zu verzeichnen batte $n1r,-fp„ "ffört, als eine freche Auflehnm.g geg-u den dem khiSt nSh Ti °bet a°^ ram n,cißen Segen die Zumuthung Empört, bn? i» ? U l bLb, ln aDen seinen amtlichen Machtsprllchen beizuliaen, t>*. sroir ®cbrna^' d'e dadurch Deutschland zugefügt würde. Denn die pä^pst. ,?b .^".S'"ung tragt die Hanptschulv an Deutschlands bisheriger Erniedriauna ,mr,r m ff I sut erklären, hieße diese Erniedrigung besiegeln. Darum wirb auch v?lnven yer der Same der Zwietracht unter uns ausaesäet werde Mir __________________ 1 München, 27. Mai. Der König bat alle Militärversnnm , .i... LSSS5'“'““'ÄÄ SeäÄ«? KnÄt?' > Versailles, 27. Mai. Da« Gesinbtl welrt,,« u a- -•-b ui- hat, war auch in anberer, Bubenstücken nicht beike! ^trPeuer verheert .. äs ääSSS? r ®tberm aus einem Revolver eine Kugel durch ^die Brust^^ MM^ere's^M^'K ' Waffen in der Hand gefangen und nach Versailles abaeliefert Wh* i- als Mordbrennerinnen haben Weiber sich vorruaswcise aogeuesert. Auch - den Megären verhaftet, welch?, um nichl adaefana!n ? ttur' barmb« in Milchkannen Petroleum zu Brandstiftungen über die' Sttaße ftugem 27. .®'"Ä 7» M»«5* «*“ - • - -ft *W« - 6m Ä, M t:r ®r«6toll6M,n Dl.lsi». D-»»<« Ml'. Ikhto.«“’’"1' »">"?»«""« ®<«W»nw Darmstadt |4 2°' a in lbrtn ®arnffc'icn eintreffen. (D. Z.) ^)armffaot, 3[. Mat. Heute ist etn Telegramm des Prinrcn °i- »-««. DI.--.I. .r» »,?™ "... 4 “ Arbeilöverfteigerung zu Ruttershausen. 2278) Montag den 5. Juni, Vormittags um 10 Uhr, nach der Ai beitsoersteigerung zu Kirchberg, soll daielbst die Unterhaltung des hiesigen Schulhauses mit in Akkord gegeben werden , als: Schreinerarbeit, veranschl- zu 2 fl. 35 fr. Weissbinderarbeit, „ „ 49 „ 27 „ Glaserarbeit, „ 6 „ 51 „ Spenglerarbeit, „ „ 10 „ — „ Ruttershausen, den 30. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. I- A.: Körner, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Königsberg. 2306) Donnerstag den 8. Juni l-I-, Vormittags 9 Uhr, werden in den Königlichen Staatsforsten „Groß- und Klein Bleidenberg, Schnitten- bcrg, Bieberholz, Lebnchen und Lichtewald: 2 Stück Eichen - Stämme von 26 bis 45 (Zentimeter Durchmesser, mit 1,31 Festmeter, 13,2 Raummeter Eichen-Scheidholz, 6 „ „ Knüppelholz, 400 Wellen „ Reiser, 11,5 Raummeter „ Stockholz, 38 „ Buchen-Scheidholz, 76,5 „ „ Knüppelholz, 4960 Wellen „ Reiser, 104,5 Raummeter „ Stockholz, 450 Wellen Weichholz Reiser, 33 Stück Nadelholz-Stämme von 16 bis 27 (Zentimeter Durchmesser, mit 14,98 Festmeter, 6 Stück Nadelholz-Stangen, I. Classe, 34...... U- „ HO a ä .. l». tf 2 Raummeter Nadelholz-Knüppel, 1200 Wellen „ Reiser, 15 Raummeter „ Stockholz, unter den im Versteigerungstermin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich dein Meiftgelwt ausgesetzt werden. Bemerkt wird, daß bei der Versteigerung nicht sämmtliches Holz vorgezeigt werden ;fami, webhalb sich die Steigliebhaber, welche dasselbe vorher einzusehcn wünschen, an den Königlichen Förster Meister zu Königsberg wenden wollen. Die Versteigerung beginnt im Staatsforste „Grob - Bleidenberg" bei Nr. 61 des Nadel-Stammholzes. Heuchelheim, den 29. Mai 1871. Der Königliche Oberförster: Neuenhagen. Arbeitsverweigerung zu Staufenberg. 2276) Montag den 5. Juni, Nachmittags um 1 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ratbhaus nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 80 fl. 24 fr. Dachdeckerarbeit, „ „ 12 „ 50 , Weitzbinderarbeit, „ „ 22 „ 18 , Chaussir- und Pflasterarbeit, veranschlagt zu .... 192 „ 24 Steinbrechcn, Fahren und Steinaufsetzen, veranschl. zu 80 „ — „ Steinflopfen, „ „ 41 „ — , Staufenberg, den 27. Mai 1871. Großherzog!iche Bürgermeisterei Staufenberg. I- A. : Körner, Beurksbauaufseher. Feilgebotenes. 8 H o » i fl, feinsten Esparsette, weis; und steif, empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. Für Hütcl- n. Hmisbcsitzcr. ^leckrische Schellon-Haus- Telcgraphen iverden in anerkannter und bewährter Güte stets schnellstens ausgeführt durch das Tele- graphen Geschäft von (2319) W. Beisenhcrz in Frankfurt a. M. 2294) Aechte Oberndorfer Dickwurzel- pflanzen, sowie alle Sorten Gemüsepflanzen und Fichtenbohnen-Stangen^ verkauft Th. Roloff, am Wallthor. Telegraphische Depeschen. 4- München, 31. Mat. Das hiesige Pastoralblatt veröffentlicht die von dem deutschen Epiecopat erlassenen Hirtenbriefe an die Gläubigen und den Elerus. Die Unterschrift Hefele's fehlt. /X Versailles, 31. Mai. Alle Gefangenen, einschließlich Rochefort, werden vor ein Kriegsgericht gestellt. Die Untersuchung hat begonnen. Rochefort wird weocr wegen Preßvergehen, noch wegen Aufreizung zum Bürgerkrieg angeklagt erscheinen, sondern als Mitschuldiger der Jnsurrection. Man versichert, daß bei ihm sorgfältig versteckt 600,000 Franc- in BankbilUts und 20,000 Francs in Diamanten gesunden worden seien. Bei dem todten Billioray habe man 500,000 Francs in Banknoten gesunden. In Versailles wurde eine Frau verhaftet, welche das Schloß mit Petroleum anzünden wollte. — In den Docks Trctot find für 20 Millionen Maaren verbrannt. — DombrowSky ist an seiner Munde im Hospital de la Riboisttre gestorben. Mroblew-ky schoß sich eine Kugel durch den Kops, als er alle» verloren sah. — In Folge der bei mehreren Insurgenten gefundenen Papiere sind Verhaftungen in der Provinz angeordnet worben. △ Brüssel, 30. Mai. Die „Etoile belge" bringt heute folgendes Telegramm aus Versailles: Jules Favre und Picard haben ihre Demission gegeben, wodurch eine ernste politische Krisis hervorgerufen wird. + London, 31. Mai. Aus Versailles wird vom 30. d. M. gemeldet: Picard ist aus vcr Regierung ausgetreten und Bankgouverneur geworden. Victor L'franc, Deputirter für die Landesbank, erhält das Ministerium des Innern; auch Kriegsmintster LeflO dankte ab, sein wahrscheinlicher Nachfolger ist General Eissey. Jules Favre bleibt provisorisch auf specielles Ansuchen ThierS'. + Nom, 30. Mai. Der Osservatore veröffentlicht eine päpstliche Encpklica, welche erklärt, daß das Garantiegesttz der subalpmischen Regierung zurückzuweisen sei, indem es wieder bestätige, wie schmähliche Heuchelei mit unverschämter Verachtung gegen die Wurde und Autorität des Papstes verbunden werde. Alle Bischöfe sollten den Beistand Gottes erfb^n zur Wiederherstellung des Friedens in der Kirche und in den Völkern, so wie zur Bekehrung der Feinde. Besondere Bekanntmachungen. O?ffentliche Bekanntmachung. 2307) Johann Georg Bender von Ebcrstadt ist durch Verfügung Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oderhessen vom 3. v. Mts. als Verschwender unter Curatel gestellt und heute Johann Gilbert Löbrich von da als Curator desselben verpflichtet worden. Es wird dies mit dem Anfügen hierdurch bekannt gemacht, daß Rechtsgeschäfte mit Johann Georg B end er von nun an nur mit Einwilligung des bestellten Curators rechtsverbindlich abgeschlossen werden können. Lich, den 17. Mai 1871. Grotzherzogliches«Landgericht Lich. Sartorius. Dr. Koch, Landrichter. Landger-Asscssor. Oberhefsische Cifenbahn- Gesellschaft. Bekanntmachung. 2288) Vom 1. Juni d. I. an wird für die Oberhessischen Eisenbahnen eine eigene Güter-Expedition eingerichtet und findet die An- und Abnahme der Eil- und Frachtgüter, Vieh- und sonstige Transporte im diesseitigen Güterbahnhof, hinter dem Hüte! Kühne, statt. Gießen, im Mai 1871. Der Güterinspector: Nies. Versteigerungen. Vergebung von Arbeiten. 2309) Montag den 5. Juni d. I., Vormitzags 11 Uhr, wird der Abbruch der Baracken auf dem Brand mittelst Soumission an den Wenigstverlangenden auf demBüreau der Garnisonverwaltung vergeben, woselbst die Bedingungen zc. zur Einsicht offen liegen. Gießen, den 31. Mai 1871. Grobherzogliche Garnisonverwaltung. ____________Kalbfleisch.____________ Arbeitsversteigerung zu Hausen. 2274) Samstag den 3. Juni, Morgens um 11 Uhr, sollen auf der hiesigen Bürgermeisterei nachstehende Bauarbeiten in Akkord gegeben werden, als: Weitzbinderarbeit, veranschlagt zu. 31 fl. Planirarbeit, „ „ 80 „ Steinbrechen, Fahren und Setzen derselben, veranschlagt zu ... 24 „ Steinschlagen, „ „ ... 60 „ Hausen, den 30. Mai 18,1. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Hausen. I. A-: Körner, _________________Bezirksbauaufseher. Versteigerung. 2287) Samstag den 3. n. Mts.. Vormittags 10 Uhr,, werden in der Turnhalle dahier gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert: eine Baracke (Küche) mit Ausmauerung und Dachpappe bedeckt, das alte Bettstroh aus circa 100 Strohsäcken, verschiedene alte Leinwand, Kleider rc. Zugleich werden die freundlichen Darleiher von verschiedenen Gegenständen ersucht, solche vorher abholen zu lassen- Gießen, den 30. Mai 1871. Grotzherzogl. Reserve-Lazareth-Commission. I. A.: ____________Kalbfleisch.____________ Arbeitsversteigerung zu Kirchberg. 2277) Montag den 5. Juni, Vormittags um 9 Uhr, sollen nachstehende Unterhaltungs-Arbeiten in 12 1) 12 z- Holzart ck t Buchen 2 87z B 1 u - a z- 20 Aspenstämme 15—17 Mittwoch den 14 Juni in den Districten Webersrain, Tiefesloch, Bieberwald, Hegwald, Vorderstes und Hinterstes Hasels: A. Brenn hol Holzart Stecken Buchen-Scheidhol.r, t Buchen El- 547 IV: 305 a n - 1 Wellen 185 18 18 Wellen Stecken 26 50 20 24 21 1. 41 II. 1 1 486 2400 98 7 90 5 3 Schreinerarbeit. Schlosserarbeit, Weitzbinderarbeit. Eichen Aspen Eichen Aspen Wellen Stecken S El. 4 2 2) 191 Cbkfß. 80 „ 208 88 35 Maurerarbeit, veranschl. zu Pflaster- und Chaussirarbeit, veranschlagt zu . . . . Steinbrechen, Fahren und Setzen derselben, veranschl zu......... Steinklopfen, veranschl. zu Weitzbinderarbeit, veranschl. zu......- 210 I 18 II. 2 35Va » Körner, Bezirksbauaufseher. Stockholz e 154 Prugelholz e 24 Prügelholz e 456 B. B 20 Vz 17-1/4 16J/j 659 9'/« 1872 2L3/4 535 1 1 3 6 ' 173/4 gerung in Akkord gegeben werden, als: ~ 33 fl. 12 fr. Scheidhvlz S 296 Nadel-Stangen mit 1057 „ Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee am Bahnwärterhäuschen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d. I. gestattet. Die Grobherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 31. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. A. B Scheidholz Arbeitsversteigerung zu Watzenborn. 2275) Samstag den 3. Juni, Morgens 8 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaus nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Verstei- Holzvecsteigernng im Gießener Stadtwalde. 2301) Montag den 5. Juni d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Heegstrauch, Oberhaag, Neuhege und Waldhute, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: Montag den 12. Juni in District G eldkautc: r e n n h o l Stockholz ck e 3174 rc. Hol z. Eichenstamm von 10 Zoll Durchmesser und 40 Fuß Länge mit 31 Cubikfuß. Reisholz n 516 Die Versteigerung beginnt an beiden Tagen Morgens präcis 8 Uhr, Zusammenkunft am Montag in District Geldkaute, am i’J-ittroodj in District Tiefesloch jedesmal bei den ersten Holznummern. Das in den Districten Breberwald, Vorderstes und Hinterstes Hasels und Hegwald zerstreut sitzende Holz wird in District Webersrain versteigert und wollen die Steigliebhaber sich solches vorher von Forstwart Adolph in Langd vorzeigen lassen. Eichelsdorf, am 22. Mai 1871. Grotzherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. 2C. H o Eichenstämme von ö’/a—28 Zoll Dssr. u. 25—35 Fuß Länge mit „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Erlen - Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, Nadel - Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Holzvcrsteigmmg den Domanial-Walvungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 2305) Es werden versteigert: Zimmerarbeit, veranschl. zu Watzenborn, den 29. Mai 1871. GroßherzoglicheBürgermeistereiWatzenborn. I. A.: Reisholz n an der Kirche (Consirmandensaal und beVfen ■ Umgebung) durch öffentliche Versteigerung I in Akkord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 24 fl. 22 fr. Stück Buchen-Erbsenreiser, Eichen-Stämme mit 2759 Cubikfuß, Erlen- „ „ 186 „ Wabel= „ „ 1277 Eichen-Stangen „ 25 „ Hainbuchen-Stangen mit 9 „ Kirchberg, den 30. Mai 1871. Körner, Bezirksbauaufseher. 2310) Wegen Auswanderung nach MU Amerika will Unterzeichneter seine Hosraithe, für je- jbeS Geschäft passend, in der Hauptstraße (in Lich, an einem schönen Platz, mit Ladeneinrichtung im Vorderhaus, nebst Hinterhaus, gutem Keller, Scheuer und Stallungen, Hansgarten, worin ein Brunnen, sowie ein Gebäude, in welchem früher eine Färberei betrieben wurde, am 3. Juni, Nachmittags 1 Uhr, öffentlich meistbietend versteigern lassen. Bemerkt wird noch, daß die Hosraithe ausschließl. der Wohnung des Eigenthümers jährlich 170—200 fl. Mlethe abwirft. Friedrich Henzel in Lich. § (CntthMtfirfr SWJiTtfl von der Anglo-Swiss Condensed Milk Comp. in Cd»» K ^vUUUl|UlU MUUJ (Schweiz), pr. Büchse 42 fr., empfiehlt ___________________________ Fischbach, Seltersweg. Milchverkanf. 2220) In dem früher Loos'schen Höfchen, Neu- stadt Lit. D. Nr. 219, ist ZU jeder Tageszeit frifche Milch, Rahm nnd Dick- milch zu haben. Abonnenten kann auch anf Wunsch die Milch in's Haus geliefert werden. Für Bienvirthe. 2314) Ein noch sehr guter BLerapparat mit Kohlensäure ist veränderungshalber billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 2295) Meine Wüthschast, verbunden n it Spccereihandlung, mit geräumiger Wohnung, Hofraum und Stallung, welche längere Jahre mit dem besten Erfolg betrieben worden ist, bin ich Willens, wegen Ablebens meines Mannes, des Gemeinderechners Georg Lepper, auf eine Reche von Jahren zu verpachten. Lieber das Nähere bin ich zu jeder Zeit in meinem Hause zu sprechen. Waldgirmes, den 31. Mai 1871. I. G. Lepper Wittwe. Lehrlings-Gesuch. 2318) Ein Junge aus anständiger Familie kann das Raseur- rc. Geschäft erlernen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 2321) Bei mir kann ein ordentlicher Junge unter günstigen Bedingungen in die Lehre treten. Earl Setzer I., _____________________Schuhmachermeister. 2304) Ein put empfohlenes Kindermäd- chen wird gesucht. Prof. B i r n b a u m. 2320) G esucht wird auf jf^t, oder auf einige Wochen später, in einen kleinen Haushalt ein braves Mädchen von gesetztem Alter, welches alle häuslichen Arbeiten versteht. Näheres Seltersberg Lit. E. Nr. 80. 2303) Ein feines leinenes Taschentuch wurde am vorigen Mittwoch auf Bast's Bleiche vom Winde weggeweht. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe in Lit. E. Nr. 86 am Seltersthore gegen Belohnung abzugeben.________________________________ 2238) Einige Herren können Mittagstisch erhalten in der Restauration von W. Hofmann, Seltersweg. 2269) Suche einen kräftigen gewandten jungen Mann, der schwimmen kann, zur Aufsicht in meiner Badeanstalt. L. E. Rübs am en. VerMiethrrugen. 2179) In der Katzenstein'schen Be- fitzung sind in dem neuerbauten Hause zwei Familienlogis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Reflektanten wollen sich in meine Wohnung bemühen. B- Katzenstein, Neuenweg Nr. 139. 2317) Im Russischen Hof ist ein Logis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 2315) Ein Logis im Hinterbau, bestehend aus 2 bis 3 Zimmern und sonstigem Zugehör, ist zu vermiethen. __________________H. M. Jughardt. , , 2070) In günstiger Lage der Stadt ist ein Laden mit Eabinet zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2312) In Lit. D. Nr. 3 auf dem Kreuz ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. 2151) In der Universitätsstraße Lit. E. Nr. ^78 sind zwei freundliche Zimmer mit Möbel zu vermiethen und Mitte Juni beziehbar. 2298) Zwei freundliche Zimmer, nicht möblirt, zu vermiethen bei L. Bramm, Neustadt. Vermischte 'Anzeigen. 2308) Ein braves zuverlässiges Dienstmädchen gesetzten Alters, in der .Mche und Hausarbett gründlich erfahren, wird gegen guten Lohn nach Darmstadt in Dienst gesucht. Näheres bei ______________Hofger.-Rath Kempff. 2302) Junge Leute werden für eine leicht zu erlernende Arbeit gesucht; entsprechende Bezahlung und dauernde Beschäftigung wird zugesichert. Näheres bei Bürstenmacher Winter. 2268) Frau Geh. Justizr. Ploch sucht auf Johanni ein Mädchen für Küche und Hous._________________________ 2313) Am 1. Feiertage ist in der Kirche ein Strohhut verwechselt worden. Den Umtausch vermittelt die Exped. d. Bltts. 229t») Die Wollspinnerei zur Goldmühle bei Hachborn ist durch die Herstellung des Wasserdnrch- bruchs wieder in vollem Betriebe. _____________G. A. Marr. 2316) Eine zweitstillende Amme wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Bon wem? sagt die Exped. d. Bltts. 2081) Ein Lehrling wird in ein hiesiges Geschäft gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. | Daheim | O Die soeben erschienene Nr. 33 M ZN enthält: 3H Der Münzthurm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hi'ltl. (Fortsetzung). — Scchs Monate in französischer Gefangen- schast. (Fortsetzung). Bon unserm Berichterstatter Max von Schlägel. — Künstliche Glieder. Bon Dr. Ploß. Mit 4 Abbildungen. — Am Familientische: Der Generalstab des Daheim. Mit 6 Portraits. — Die alte Chronik. Zu dem Bilde von Heyden. Die Poesie der Landwehr in und auf dem Waggon. — 1000 Frcs. für eine Nummer des Daheim. Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. 2311) Auch die Turnhalle ist, nachdem sie seit dem 8. August vorigen Jahres fortwährend mit Kranken und Verwundeten — in der Gesammtzahl von 749 — belegt ' war, an dem Heutigen vollständig geräumt worden, um ihrer eigentlichen Bestimmung wieder zurückgegeben werden zu können. Das städtische Local hat sich trefflich als Lazareth bewährt und ist trotz den vielen schwer Erkrankten und Verwundeten nur eine verhältnißmäßig sehr geringe Procentzahl gestorben. Was das Lazareth, welches militärisch eingerichtet und verwaltet war, den Leidenden, die in dieser großen Zeit für die Ehre, das Heil und die Größe des deutschen Vaterlandes Gesundheit und Leben eingesetzt hatten, an besonderen Annehmlichkeiten bieten konnte, das wurde in ausgezeichneter Weise durch private Gaben und Hülfe gewährt. Großherzogliches Kriegsministerium hat die unterzeichnete Commission beauftragt, diesen privaten Hülfeleistungen gegenüber den Dank auszusprechcn und wir thun dies \ hiermit wohleingedenk der großen Wohlthaten, welche der Hülfsverein und somit die Stadt Gießen und ihr Umkreis, wie nach anderen Richtungen, so auch den Leidenden in der Turnballe in hohem Maße zu Theil hat werden lassen und dadurch den staatlichen Einrichtungen kräftigen Beistand geleistet hat, wie er eben nur von der Privat- wohlthätigkeit geleistet werden kann. Unter den vielen Damen und Herren, welche ihren wohlthätigen Sinn unseren Kranken zuwendeten, wollen wir Niemand namentlich bezeichnen, aber zur größten Freude und zur hohen Ehre gereicht es uns, den Pflegerinnen des Alicen Vereins den j Dank auszusprechen für ihre große Aufopferung, Treue und Sorgfalt, sowie für die Ausdauer, welche sie während des Bestehens des Lazarethes in ganz vorzüglicher Weise ? an den Tag gelegt haben. Das Wort ist zu schwach, solchen Thaten gegenüber den \ würdigen Ausdruck des Dankes auszusprechen. Mögen die Damen ihn selbst finden in dem Bewußtsein ihrer menschenfreundlichen und patriotischen Gesinnung, in den vielen ' mündlichen und schriftlichen Beweisen der Anhänglichkeit und des Dankes, welchen die ; Pflegbefohlenen selbst fort und fort von nah und fern an den Tag legen — und in i dem Gedanken, daß Keiner das Lazareth, in dem sie wirksam waren, verließ, ohne ' das Gefühl der höchsten Achtung und dankbarsten Gesinnung mitzunehmen. Gießen, am 31. Mai 1871. Großherzogliche Reserve - Lazareth - Commission. Stcgmaycr, Ur. Baur, Kalbfleisch, Oberlieutenant- Chefarzt. Lazareth-Jnspector. Gewerbebank zu Gießen. Generalversammlung Donnerstag den 1. Juni d. I., Abends 8 Uhr, im Leib'schen kleinen Saale. Tagesordnung: 1) Abhör der Rechnung pro 1870. 2) Bestimmung über Vertheilung des Reingewinns, resp. Beschlußfassung über die Höhe der Dividende und über die Höhe der zum Reservefonds zu schlagenden Summe. 3) Ertheilung der Decharge. 4) Beschlußfassung über die Weigerung des Rechners, das Büreau zu besuchen und die festgesetzten Büreaustunden einzuhalten. Gießen, am 27. Mai 1871. Für den Vorstand: I. Haustein, Vorsitzender. 2197) Ein Reisender für eine Liqueur- fabrif wird gesucht. Franco-Offerten befördert die Exped. d. Bltts. 2214) /(Sin. braver Junge, welcher das Schrcinergcschäft zu erlernen wünscht, kann bei mir in die Lehre treten. Conrad Best, Schreinermeister. Feuerversichenmgslmick für Deutschland in Gotha. 2234) Nach dem Rechnungsabschlüsse der Bank für 1870 beträgt die Ersparnis für das vergangene Jahr 73 Procent der eingezahlten Prämien. . Jeder Banktheilnehmer in hiesiger Agentur empfängt diesen Antheil nebst einem Exemplar des Abschlusses vom Unterzeichneten, bei dem auch die ausführlichen Nachweisungen zum Rechnungsabschlüsse zu jedes Versicherten Einsicht offen liegen. Denjenigen, welche beabsichtigen, dieser gegenseitigen Feuerversicherungs'-Gesell- chaft beizutreten, giebt der Unterzeichnete bereitwilligst desfallsige Auskunft und vermittelt die Versicherung. Gießen, den 25. Mai 1871. A. Ricker, _____________________________________Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Miudener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Kellner - Lehrling. 2270) Ein Sohn rechtschaffener Eltern, welcher Lust hat, Kellner zu werden, kann sofort eintreten im Hötel Einhorn. I Annoncen aller Art werden täglich befördert und zu den Originalpreisen der Zeitungen berechnet durch das Aimoncen-Bureau der Iiikger'schen Buchhandlung, Frankfurt a. M. $ei größeren Aufträgen ent- sprechenden Rabatt. ----------------------------------------------------9kübfamen. Redactton, Druck und Verlag der Brühl'fchm Untv.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ---------------------------- Bade, und Schwimmanstalt, von Rüdsamen eröffnet Der Schwimmunterricht für Erwachsene und Knaben wie früher, und können auck - vtrnü> W wich? _ l(»w jtnuj, tlt unt M»» tet S, nor tit Un x™* 4: 1 Wh, wf; i. 11 Nicht !»• in feine, fitnbin sil ^ti ll’ 4Wn Oe, ®