kl itv. L «•911 k-s. K m ?• 8. 8s? • 8- toA ■ s. 9; " : J- 104: ■ 8. 88? ,k' Z 10? L l'OV '• d. - 1 w- 8. - i. s_ ^e,d*orten. . '"‘Mi'14V,J ^uken . i°ver-H 54-58 ; Im^r- 9 45-48 2 27-2 ^ri|1drd,lr Q sa rfi “* 5 35-37 9 27-28 oinp. Gießener Anzeiger VtetS totertilj&^riy 1 st. 42 kr. erii „zhtaf nlo^n. Durch die Loff ftCTt^ähtiq I ff. 27 fr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Lanzleiberg . SIL B. 9tt. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis (hießen. Nx. 7Ä. Sonntag den 2. April 1871. pjBMMMMMBOrMMMaMMBaMMKjaMmMMMMMMMMMmamWMW—«mR—^W—l.BJM W —T————a—mhb Amtlicher Heil. * . 3 «ikßen, am 28. Mär, 1871. Betretend: >Die Brsttatiost'der Feuerstätten in 1OT Das GrotzhtrzogiiHe Kreisamt Giehen an die Großberzoqlicheu Bürgermeistereien zu Allendorf a. d.'Lahn, Beuern, Garbenteich, Groß-Linden, Grüningen, Hausen, Heuchelheim, Holzheim, Klein-Lindm, Lang-Göns, Leibgestern, Lollar, Ruttershausen, Staufenberg und Watzenborn. Wir sehen der Vorlage der rubricirten Feuervisitations-Protokolle binnen 10 Tagen entgegen. v. Starck. —zj Politischer T h e i t. 1. April. Die „91. Pr. Ztg." schreibt: „Was würde die „Times" sagen, wenn ein deutsches Blatt sich zu berichten unterstände, die Königin von England hätte in einem fremden Hause, das sie zeitweilig bewobnt, das Silberzeug sich angeeignet und mitgenommen? Schamlos? Verleumdung! würden sie sagen, und mit vollem Recht. Uns Deuts'^en gegenüber soll aber, so scheint es, solche freche Lästerung erlaubt sein. Das Weltblatt der Londoner City laßt sich von seinem Pariser zc Diens Corrcspondenten aus Versailles wörtlich schreiben: „Herr Thiers wirb die neulich inip., vom Kaiser-König in der Präfectur bewohnten Zimmer einnebmen; aber er wird - Ifitunun dieselben neu möbliren muffen, da tast alle Gegenstände von Werth, welche das Gebäude enthielt, Sr. Majestät nach Deutschland vorausgegangen sein sollen." Es ist dies Die bodenloseste, niederträchtigste und plumpste Lüge, die je zu lesen ------r gewesen und Die uns selbst in der englischen Presse durch ihre Unverschämtheit auf- flHf-Preisety l’ifong des Mao:- ■ 'im Belege. schreiben m )e Annoncen bered» liege, die Exkaiserin Eugenie habe in den Caffen dieser Gesellschaften Gelder angelegt. Meline, Adam und Babinet haben ihre Demission als Gemeinderäthe von Paris eingereicht. + Paris, 30. März. Die Commune behandelte heute die Frage wegen der Kriegsentschädigung. Der Hauptantrag ging dahin, die Krongüter zu verkaufen, Vie angeblich sieben Milliarden werty sine. 4- Paris, 30. März. „Figaro" ist gestern wieder erschienen, aber die Na- tionalgarden begaben sich sofort in die Dubmffen'sche Druckerei und untersagten den Weiterdruck, so duß das Blatt wieder zu erscheinen aufgebört hot. 4- Paris, 30. März Das Comite hat den Journalisten Fonvielle wegen Attentats ans die Commune in contumaciam zum Tode verurtheilt und Auva! beauftragt, Verfolgung und Ueberwachung gegen alle der Commune feindlichen Leute eintreten zu lassen. idtolj, ecköol;, rrt werben. ift ift un bestimm 29. Ml 1871. ridie Aürgermeistne •roB-^uied- ®aßnet. -iyrunflfii -äbrnonnten Sti voll soll ®' . rn t ciflbieteib r ;wor: u vor dem Dallit- -,"r 3. Spril: Su M* jjKr 8ei der iw- r, ? , Giehen W . ’ ftpfil: ' -rl|: Stämme S ' i(.[ Stämme - -ailaiiien-,? jen^fi ' (veEeger $ Mßeu # jh l ilunl- ,dkl rtoiul r, bk4 t«*, . A, ].(■'•1 - Afft . lDfn Schroeder in Hamburg einen Beitrag der Pfalz ihrer Stimmführer zu be- ein eventuell vorzunchmendeS PlebiScit jenes Landtagsabgeordneten befand sich von 50,500 Thalern für die „Deutsche Wilhelms-Stiftung" eingefendet. Die Negierung in Versailles concentrirt bei Le ManS. Laval und Chartres Truppen, welche nach Versailles dirigirt werden sollen. Die Exekutivgewalt ist sollten — vermuthl ch, um die Bewohner rauben und geschmeidig zu machen für über ihre Nationalität. Auch der Name darunter. Wie verlautet, hat Herr I. H. v. lvohnte, oarauf gesehen worden, daß bas betreffende Haus und fein Inhalt in jeder Beziehung geschont und gewahrt wurde, und so kann auch in der Präfectur von Versailles nicht eine Feuerzange weggekomm^n sein, wenn sie nicht etwa nach der Abreise dcS Hofes von französischen Händen entfremdet worden ist." Sind solche Correspondenten, so Darf man fragen, es wertb gewesen, vor ihren deutschen Kollegen bevorzugt zu werden? Die Ansbacher „Fränkische Zeitung" bringt folgende Notiz: „Als sich jüngst in München ein pfälzischer Landtagsabgeordneter von einem der Minister verabschiedete, nahm dieser Gelegenheit, Ersterem eine Liste zu zeigen, toeL. e nut einem französischen Archive in die Hände der deutschen Truppen gefallen war. Diese Äste enthielt Namen und Wohnort von ca. 800 angesehenen Bewohnern der Pfalz, welche durch die einmarschirenden französischen Truppen ohne Weiteres ergriffen und nach einer französischen Verbrechercolonie in Afrika geschleppt werden Die geschädigte Industrie, Die unterbrochene Arbeit, Der gelahmte Handel werden einen mächtigen Aufschwung nehmen. Um den Sieg zu sichern, verlangen wir n euer Vertrauen. Das Pariser ofsicielle Journal bringt Decrete, durch welche Die Conscription aufgehoben wird; keine Militärmacht außer der Nationalgarde darf ferner in Paris eingeführt werden. Alle waffenfähigen Individuen werden in die Nationalgarde eingereiht. △ Paris, 30. März. Ein Decret d"S Communalraths erklärt jeden Waffen fähigen zum Nationalgarriftcn: rin anderes Decret verbietet die Weinausfuhr ; ferner wird für jedes Arrondissement ein RequisitionScomite ernannt. △ Paris, 31. März. Der „Constitutione!" meldet: In Folge der Ereignisse in Frankreich hat Der Viceadmiral Pothuan Den Entschluß gefaßt, Das französische Comptoir von Afsinia, an ter westlichen Küste von Afrika, aufzugeben. Das Bataillon Infanterie (Marinesoldcten), welche D efe Colonie gegen Die Angriffe Der Eingeborenen verteidigte, bat BefeU erhalten, nach Frankreich schleunig zurückzukehrcn. Das Aufgeben der Colonie ist sonach vollständig und es ist wahrscheinlich, daß Die Engländer nicht versäumen werden, uns auf diesem Punkt zu ersetzen. — Der „Bien Public" schreibt: Man bestätigt uns, daß die Agenten des Centralcomite's in eiligen Quartieren von Paris alle Pferde für den Dienst der Armee requirirt haben. Diese Maß.egel soll in Betracht einer nach Versailles fällt. Mit fcrapmbfefler Sorgfalt ist selbstverständlich allenthalben, wo SA . 4^. Paris. 30. März. Ein, Proklamation der Commune lagt- Bürger, ihr habt euch jetzt Institutionen gegeben, welche alle Versuch« ter Reaktion vereiteln. sitzt von ter Nothwkndiglcit eines aktiven Vorgehens gegen das Ceutralkomite überzeugt, doch sprechen sich in der Der Regierung seitens Der Nationalversammlung bkigegebenen Fünfzehner-Commission noch immer Stimmen für Abwart:n aus, so baß ein Definitive Entschluß Der Regierung sich noch verzögern dürfte. beabsichtigten Expedition genommen worden sein. △ Paris, 31. März. Man constatin, daß in Den reichen Die.teln Stadt eine starke Verminderung des Broteonsums stattgefunden hat. Nach lktzten Nachrichten sind feit etwa acht Tagen ungefähr 130,000 Menschen Der den von Paris abgereist. Telegraphische Depeschen. 4- Berlin, 31. März. Heute hatten bei Dem Kaiser Die Senioren des Eisernen Kreuzes Audienz. An ihrer Spitze Feldmarlchall Wrangel, welcher ein Denkmal von Silber überreichte; sodann der Fürstbischof von Breslau, Der neue Gouverneur von Mainz, General Doyen, und endlich Die Gesandten Rußlands, Belgiens, Dänemarks und Griechenlands, welche Glücklvunfchschreiben ihrer Regenten bezüglich ter Annahme ter Kaiserwürde überreichten. A Frankfurt a. M., 31. März. Es wird osficiös aus Berlin gemeldet: Die Versailler Regierung erhielt d^e Bewilligung, tie Armee bei Paris auf 80,000 Mann zu erhöhen, indem Den deutschen Behörden Das Recht zuertheilt würde, zu ihrer Sickerung über Die occupirten Provinzen Den Belagerungszustand) aussprechen ju dürfen. Der Franks. Presse wird geschrieben, Die dem Reichstage voxzulegenve Eretitbcwilligung soll so bemessen werDen, daß die Zahlung Der Jnvalidenpensicnen, die Entschäplgung für die Ge:neinDeleistungen, Die Vergütung für Die gekaperten Echiffe und die EntschäDigung Der aus Frankreich vertriebenen Deutschen sofort trsolgen können. △ Sern, 31. März. Der Bundesrath hat die Viehsperre gegen Süd- dkutsch'and vollständig aufgehoben; nur gegen Elsaß besteht sie noch fort 4- Paris, 30. März. Gestern wurden an fünf größere Assecuranzgesell- schäften Die Siegel angelegt. Als Grund wurde angegeben, daß Verdacht vor- + Versailles, 30. März, Mittags. In Paris fand une revolutionäre fest, hebe Demonstration statt. Die Sittenpolizei der Stad^rgeanten wurde aufgehoben, sowie ein Comite eingesetzt gegen Alle, welche reaktionärer Gesinnung verdächtig sind und nach dem Vorschläge Assy's verdienten, durch Flintenschüsse oder auf andere Art getöetet zu werden. A Versailles, 30. März. Der Gouverneur von Belfort, Densert, wurde telegraphisch hierher berufen. — Der Au,stand in Algier ist unterdrückt. — Der Pserdeimport ist für Paris verboten. △ Versailles, 31. März. Der „Constitutionnel" schreibt: Versailles wird ein großes Lager. Don allen Seiten kommen Nationa!garden und Mariniers, sowie Cavallerie-Eseadronen herbei, welche in Der Provinz geblieben. Alle Wälder und Lichtungen um Versailles sind mit lagernden Truppen angefüllt. Die Cavalleric macht Reeognoseirungen. A Prag, 30. März. Der officiöse Berliner Correspondent des Journals „Bol-emia" schreibt, daß mit dem Sturze des Gouvernement Thiers sicherlich durch deutsche Truppen Die Okkupation von Paris erfolgen werde. Hieraus würde Deutschland eine Regierung installiren (?), Die nicht Durch Pöbelrevolten aus tem Sattel gehoben ircrDe. A Florenz, 30. März. Um die Insel Caprera kreuzen 2 italienische Kriegsschiffe, um Garibaldi'S Abreise zu verhindern. A London, 30. März. Unterhaus. Sir Charles Diece beantragt ein Tadelsvotum gegen die Regierung wegen Annahme der Conferenzbefchlüffe (?). Drri Antrag wurde nach kurzer Debatte verworfen. 4- London, 31. März. Eine Depesche der.Times" aus Paris sagt: Das Journal „Le Vengeur" droht mit der gewaltthatigen Austreibung der National- Versammlung aus Versailles. Die Aufständischen glauben, die Truppen werden der Commune nicht Widerstand leisten. Eine andere Depesche der „Times" erwähnt verschiedene Projekte zur Verbesserung der Finanzlage; das Schloß von Versailles soll an eine anglo-amenkae nische Gesellschaft für 1000, St. Cloud anderweitig für 800 und Fontainebleau für 500 Millionen verkauft werden. A Athen, 30. März. Eine Ordre des Königs befiehlt, daß in allen Schulen und Gymnasien militärische Exercitien eingeführt werden sollen. — Fünf Kriegs- schiffe wurden desarmirt. — Auf der Insel Cypcrn ist eine Hungersnoth aus- gebrochen. A Bucharest, 30 März. Der norddeutsche Generalkonsul erhielt pöbelhafte Drohbriefe, welche die Demolirung dcS ConsulatshotelS ankündigen. Der Ministerpräsident bewilligte ihm militärischen Schutz. Cin Wort über die neuen evangelischen Kirchenvorstands- wahlen. Das Großherzozliche Regierungsblatt v. d. I. veröffentlicht ein Edikt, „die provisorische Organisation der Kirchenvorstände cvangel. GonfeJilon betr." Hiernach sollen die bisher bestandenen evanzel. Kirchenvorstände aufhören, und an ihre Stelle neue, anders gewählte und zusammengesetzte Kirchenvorstände treten. Gewählt werden dieselben durch schriftliche Abstimmung von sämmtlichen unbescholtenen männlichen Gemeindemitgliedern, welche das 25. Jahr zurückgelegt haben. Der Bürgermeister hört auf, als solcher ständiges Mitglied des Kirchenvorstandes zu sein, während der Pfarrer wie bisher von Amts wegen dem Kirchenvorstand angehört und den Vorsitz darin führt. Die Zahl der Mitglieder wird erhöht. Wählbar sind alle stimmberechtigten Gemeindeglieder, welche 30 Jahre alt sind und durch Theilnahme am Gottesdienst und Abendmahl ihre Liebe zur evanqel. Kirche an den Tag legen. Die Vorbereitungen zu den Wahlen sind bereits im Gang, und ist zu erwarten, daß die evang. Gemeinden in aller Kürze zur Vornahme derselben werden aufgefordert werden. Die Bildung der neuen Kirchenvorstände soll aber nur den Anfang eines längst angckündigten Reformwerkes machen. Bereits unter dem 11. Juli v. I. hat des GroßherzogS K. H. dem Entwürfe einer neuen Verfassung für die evang. Kirche des Großherzogtbums seine Genehmigung ertbeilt, und dieser Entwurf ist sodann im Oktober v. I. veröffentlicht worden. Nach demselocn soll künftig an der Spitze jeder Gemeinde ein von dieser selbst gewählter Kirchenvorstand stehen, welcher mit größerer Unabhängigkeit und Selbstständigkeit als bisher die Angelegenheiten derselben besorgt. Aus den Kirchenvorsiänden geht die Decanats- synode hervor, bestehend aus allen Pfarrern und aus Abgeordneten aller Gemeinden des Dekanates, welche für die religiösen und kirchlichen Angelegenheiten des Dekanates Sorge zu tragen hat. Und eie Decanatssynoden endlich wählen — in gleicher Zahl — die geistlichen und weltlichen Abgeordneten zur Landes- fynove. Diese steht in derselben Weise der Kirchenregieruug zur Seite, wie der Landtag der Staatsregierung. Ohne ihre Zustimmung kann kein kirchliches Gesetz erlassen werden, sie hat den Zustand der Landeskirche in Bezug auf Lehre, Gottesdienst, Verfassung, Zucht und kirchliches Leben zu beachten und zu erwägen, sie hat die für allgemeine kirchliche Zwecke nöthigen Ausgaben zu verwilligen, sie hat ferner das Recht der Beschwerteführung über die Amtsführung des Ober- consistoriums u. s. f. ES soll also durch das Ganze der Grundsatz vurchgeführt werden: daß die evang. Kirche des Landes ihre Angelegenheiten selbstständig zu ordnen und zu verwalten hat. Die neuen Kirchenvorstände, deren Bildung jetzt angeordnet ist, sollen demnächst die Decanatssynoden, und diese sodann die Landessynode wählen. Der letzteren wird hierauf, wie bereits durch das Edikt vom 11. Juli angeordnet ist, der neue VerfaffungSentwurf vorgelegt, mit ihr berathen und endgültig festgestellt werden. Wie also das Verfassungswerk schließlich ausfallen wirb, das wird wesentlich davon abhängen, was für Männer jetzt von ten Gemeinden mit dem Ehrenposten als Kirchenvorsteher be'raut werden; denn diese sind die Wahlmänner für die künftige Synode. Bis jetzt hat der oben dargelegte Schritt unserer Kirchenregierung, allem Anscheine nach, in den Gemeinden nur erst sehr geringe Aufmerksamkeit erregt. Bei den außerordentlich großen Ereignissen, die gleichzeitig auf anderem G biete vor sich gehen, — der Krieg und der Friedensschluß mit Frankreich, die Aufrichtung des deutschen Reiches, die Eröffnung des ersten deutschen Reichstages, die neuesten Vorgänge in Paris, —ist es allerdings erklärlich genug, daß die kirchlichen Fragen im Augenblick in den Hintergrund treten. Es wäre aber im höchsten Grade zu beklagen, ja gravezu bedenklich und gefährlich, wenn das nun in Angriff genommene Werk der kirchlichen Verfassungsreform fortwährend von der Mehrheit der Gemeindeglieder mit Gleichgiltigkeit betrachtet würde, wenn sich in Folge davon an den neuen KirchenvorstandSwahlen etwa nur eine Minderzahl der Wahlberechtigten bstheiligte, und daher die wahren Gesinnu ngen und Bedürfnisse der Gemeinten dabei nicht zu ihrem vollen Ausdruck kämen. Das deutsche Reich ist durch die Ereignisse von 1870—71 gegründet: die große Frage der Zukunft ist nun die, wie es sich weiterhin gestalten und ent- wickeln wird, ob es für uns und für unsere Kinder und Kindeskinter eine Stätte der Wohlfahrt und des Gedeihens sein wird, wo Recht, Freiheit, Friede blüht und Alles wobl steht. Kein Vernünftiger zweifelt, daß die Wohlfahrt eines Reiches nicht blo» auf den äußeren Machtmitteln, einem siegreichen Heere, einer kräftigen militärischen Organisation rc. beruht; sondern die Hauptsache, worauf es zuletzt ankommt, ist doch immer die Gesinnung, der sittliche Geist, der in dem Volte verbreitet ist, der Sinn für Recht, Wahrheit, Sitte, Zucht, treue Pflichterfüllung und Hingebung an das Gemeinwohl. Und dieser wird auf die Dauer immer nur da in rechter Kraft und Bluthe stehen, wo Religion und Gottesfurcht U t es daher mit der Zukunft des deutschen Volkes wohl meint, dem muß Alles daran gelegen sein, daß ihm in der neuen Zeit, in welche er nun an c Nelson und Gottesfurcht, diese kräftigsten Quellen der öffentlichen Wohlfahrt, nicht fehlen, sondern daß vielmehr auch diese einen neuen Aufschwung nehmen, und mithin auch, daß in der Kirche, welche zur Pflege des religiösen Lebens vorhanden ist, Alles wohl stehe, und dieselbe in den Stand gesetzt sei, einen kräftigen und wohlthätigen Einfluß auszuüben. Leider aber läßt sich zur Zeit nicht sagen, daß in der evang. Kirche AlleS wohl stehe. Nicht allem, daß hier und da — wenn- auch bi- jetzt, glücklicher Weise, in dem Kern de- Volkes nur vereinzelt — Ansichten und Grundsätze auftreten , welche mit dem Christenthum völlig im Widerspruch stehen, ja sogar alles Höhere und Ewige aöleugnen: sondern auch solche Personen, namentlich solche Männer, die in ihren Gesinnungen und Grundsätzen keineswegs dem Christenthurn entgegen sind, stehen häufig der Kirche mit großer Gleichgiltigkeit gegenüber oder haben sich von ihr gänzlich zurückgezogen. Und zwar läßt sich bemerken, daß dieses Hebet seit den letzten Jahren in beständigem Zunehmen be- griffen ist, so daß, wenn es noch längere Zeit in dieser Weise fortgehen sollte, für die evang. Kirche und dadurch mittelbar für die gesummte Volkswohlfahrt die schlimmsten Folgen zu besorgen wären. Es ist daher hoch an der Zeit, auf Mittel bedacht zu sein, wie es besser werden kann. Ein solches Mittel besteht in der 2>erbesser ung der Der- fassung der evang. Kirche; denn die mangelhafte Verfassung, welche diese seit langen Zeiten in unferm Lande wie in anderen deutschen Ländern gehabt hat, ist ohne Zweifel eine hauptsächliche — wenn auch nicht die einzige — Ur- fache des Verfalls, in dem wir sie leider gegenwärtig begriffen sehen. Bis jetzt steht die Sache so, daß der Landesherr, welchem nach dem Herkommen die höchste Regierungsgewalt in der evang. Kirche zusteht und auch für die Zukunft erhalten bleiben wird und muß, divse seine kirchliche Gewalt durch lauter Staatsbehörden ausüben läßt, und zwar völlig unumschränkt. Die oberste Staatsbehörde, das Ministerium des Innern und die demselben untergebenen Verwaltungsbehörden, das Obei-Consistorium und die Kreisämter, verfügen nach ihrem Ermessen über alle Angelegenheiten der evang. Kirche, nicht blos, was die äußere Ordnung und Verwaltung, sondern auch was Lehre, Gottesdienst, Zucht rc. betrifft, ohne daß die Gemeinden dabei irgend mitzuwirken hätten oder nur um ihre Meinung befragt würden. Es ist unter diesen Umständen fein Wunder, wenn die Gemeindeglieder denken: wo wir nicht mit rathen, da wollen wir auch nicht mit thaten, und sich daher mehr und mehr von der Kirche zurückziehen. Dies um so mehr, da in der neueren Zeit der Bürger sich immer mehr gewöhnt — und zwar mit vollem Rechte, — auf ten verschiedensten sonstigen Gebieten, wie in oer Politik, im G schäftSleben, tn den Fragen der Industrie und Landwirthschaft u. f. w., seine eigenen Angelegenheiten selbst zu besorgen ater, wo ihm die Be- sugniß dazu noch nicht im genügenden Maße eingeräumt ist, dieselbe fordert und anstrebt. Sollte hierin die evang. Kirche auch weiterhin noch allein zurückbleiben, so würde voraussichtlich die Entfremdung von ihr immer noch mehr zunehmen. Eine weitere Folge des abgegebenen Zustandes ist die, daß die Geistlichen und die Gemeindeglieder sich in bedenklicher Weise gegenseitig fremd ge- worden sind und immer mehr werden. Weil die letzt ren keine Gelegenheit haben, ihre Ansichten in den religiösen und kirchlichen Fragen zur Geltung zu bringen, so sind diese vielfach dem Pfarrer unbekantit. Dieser predigt, verficht seine Casualhandlungen, unterrichtet rc., ohne mit der Denkweise und den Be- dürfn'ssen Derjenigen, mit denen er zu thun hat, vertraut zu sein oder das, was ihm davon bekannt wird, recht verstehen und würdigen zu können. So hat es ^rschehen können, daß in einem Theile der evang. Geistlichkeit Deutschlands eine religiöse Richtung Boden gewann, welche sich die große Mehrzahl der Gemeinde- glieder, auch der religiös ernsten, mit gutem Gewissen nicht aneignen kann, weil sie mit der ganzen Denkweise ter neueren Zeit in unverträglichem Widerspruche steht. Und umgekehrt ist der Geistliche sehr oft außer Stande, Zweifel, Be- denken und Irrungen, welche in religiösen Fragen entstehen, zu lösen und zu berichtigen, weil sie von den Nichtgeistlichen zwar unter einander, aber nicht gegen ibn ausgesprochen werden. Es ist ein Zustand der Entfremdung und des Mißtrauens entstanden, welcher, wenn er noch weiter greifen sollte, den größten Schaden bringen müßte. Diesen Gefahren nun hofft man durch eine bessere Verfassung der evang. Kirche begegnen zu können: eine Verfassung, welche die Angelegenheiten jeder Kirchengemeinde den von dieser selbst gewählten Vertretern in die Hände giebt, um von denselben ohne ängstliche Bevormundung von oben nach ihrem gewissenhaften Ermessen und auf eigene Verantwortung selbstständig besorgt zu werden, und welche auch die höheren kirchlichen Behörden an die Mitwirkung und Zu- stimmung Der Vertreter der gesummten Landeskirche (Synode) bindet, sie dagegen von Der Abhängigkeit von Der Staatsregierung frei macht, — unbeschadet des Oberaufsichtsrechtes, welches Der Staat über die evang. Kirche wie über jede andere in seinem Gebiet bestehende Kirche oder Religionsgemeinschaft auSzuüben hat. Wenn gewiß auch Niemand meinen wird, daß eine Verfassungsänderung in dem angegebenen Sinn allein schon hinreichen werde, um Den Gefahren und Schäden Der evang. Kirche abzuhklfen, so läßt sich doch mit Sicherheit er- warten, daß eine solche in sehr vieler Hinsicht einen sehr heilsamen Einfluß wird haben können : ja sie ist die erste unerläßliche Vorbedingung für Alles, was weiter geschahen kann und soll. Es ist darum die Pflicht eines Jeden, der es mit der evang. Kirche, ja mit unserem Volke überhaupt wohl miint, nach Kräften das Seine zu thun, damit Die nun endlich in Angriff genommene Verfassungsarbeit einen guten Erfolg habe, und mithin vor allen Dingen, Daß durch die bevorstehenden kirchlichen Wahlen die Bedürfnisse und Wünsche Der Gemeinden zu, ihrem vollen, unverkürzten Ausdrucke kommen. Um so dringender ist Dies zu wünschen, Da Der von Der Regierung veröffentlichte Verfassungs- entwurf an sehr erheblichen Mängeln I ei D e t und einer gründlichen Verbesserung und Umgestaltung bedürfen wird, um Den gehofften Nutzen bringen zu können. So, um nur auf Eines aufmerksam zu machen, ist Der Grundsatz der kirchlichen Selbstregierung und Selbstverwaltung in demselben entschieden nicht vollständig und consequent genug Durchgeführt: namentlich ist die oberste Kirchenbehörte noch viel zu viel in Abhängigkeit von Dem Ministerium des Innern gestellt, als daß man sagen könnte, Die evang. Kirche ordne und verwalte hiernach ihre Angelegenheiten selbstständig. Ein sehr bedenklicher Punkt ist ferner, daß nach dem Entwurf die evang. Kirche des Lindes tn drei Sonderkirchen getrennt werden soll: eine lutherische, reformiere und unirte, während doch feit langer Zeit alle evang. Gemeinden des Landes sich als Eins angesehen habest" und als Eins behanDelt worden sind. Es würde gewiß Den meisten Gemeinden im höchsten Grade überraschend und befremdend erscheinen, wenn demnächst verfügt würde, daß sie mit anderen, vielleicht Nachbargemeinden künftighin nickt mehr zu demselben Kirchenverband gehören sollten, weil die eine lutherisch, die andere reformi'rt fei, während doch dieser Unterschied sich im Leben längst verwischt hat. TW1M 1 I fejr vie H vertraue» %««H fSÄ I-Ä7 k|«: N)B* L-Hle" die fcrkehrt-ste $j[H lieber au' Athen laßet, c lehrE^ VttsiiMi tat brrn Mir ä,n TelMn- »ibt, bereu Lye ffch doch ürembet haben. < umschließe,i, schirven unb M also Personen, schlag halten Io । m fleißige Jede, so« fassung M f I t!N Geeinten ^geschnitten sein zu Geltung zu Somit sei Mn, Die e- an. besondere B Gerste, 5* Ntf* Seta, ben 1. htt Q OchMil 339) ßubro I Wsuithaltsort je V, roirb hiermit ^Monaten untei Ausschlusses über kam W .6lte IM basier versio fcqoßlito te (olzavul u 1570 dahier ver' obannette 1 Morne Dietz, M erflären. " Gießen, den Kroßherzogl! Muhl, StadtMe 0»Wr ch W) Mit j,. 'm Nil jlfce eröffn«, * ™ Distrikt >*te & ^ntnn)nhnridltl iD; " iii» wa rfentn . tfc ° o j<® Lj'.j h 'r. it, i , N'° Mn, ttit t« beftn '°°S Mr bJ Jj ti(li t* !?"•""9tWt ~ Ur. srym. e® na$ hm &r. ÄTau» «i 114 ®«®alt Our) J* Dic obech 1 btD uvtttgtbtu(, “er» »«fügen Hi) ’^r ^os, tva< ti( ro Wim oder nm ■l< ®-®?in6(glit}(| ' nicht mit ckzikheu. Ties18 tr gewöhnt - n:i> Glitten, wie n :nk LunOirillhiU - ro ihD tu K Darum, ihr evangelischen Männer! erwäget bei Zeiten und ernstlich, wen ihr für die hohe und heilige Sache, um die eS sich hier handelt, als die Männer eure- Vertrauens und euere Vertreter erwählen wollt. Unverständig wäre es ge- vij^wenn sich Jemand darum von der Wahl ausschließen wollte, weil er mit ter Art und Weise deS Vorgehens, wie sie von der Regierung beliebt ist, nicht einverstanden ist, weil er es z. B. für besser ansehen wurde, daß die Landes- synode unmittelbar durch die Gemeinden, in direkten Wahlen ernannt würde, an statt aus dem vorgeschriebenen indirecten Wege, oder daß ihr nicht dieser, sondern ttn anderer Entwurf vorgelegt, oder auch ganz freigelassen würde die Verfassung, wie sie sie wünscht, sechst zu entwerfen. Man kann darüber verschiedener Ansicht sein: jedenfalls hat vielfältige Erfahrung gelehrt, daß bei angeordneten Wahlen die Wahlenthaltung unter allen Umständen der verkehrteste und unklugste Weg ist, den man einfchlagen kann. Wirkt lieber auf dem Wege, der nun eröffnet ist, kräftig mit, als daß ihr ge- schehen lasset, daß die neue Verfassung ohne euch und dann vielleicht sehr gegen eueren Willen zu Stande kommt. Verschiedener Ansicht kann man auch darüber fein, ob es zweckmäßig ist, daß nach dem Edicte die Wählbarkeit auf solche Männer beschränkt fein soll, welche an Gottesdienst und Abendmahl Theil nahmen, da es doch unstreitig gar Manche gibt, deren Lheilnadme an dem Verfassungswerke sehr erwünscht wäre, und dik sich doch auS^manchetlei Gründen dem kirchlichen Leben mehr oder weniger ent. fremdet haben. Die Absicht bei dieser Bestimmung ist nur die gewesen, solche ouZzuschließen, die sich feit lange vollständig und grundsätzlich von der Kirche, gc. schiiden und dadurch gezeigt haben, daß sie ihr innerlich nicht mehr zugchören, — also Personen, welche unzweifelhaft doch nur in seltenen AuSnahmefäll n in Vor. schlag hätten kommen können. Es ist daher auch absichtlich in dem Edikt nicht von fleißiger oder regelmäßiger Theilnahme am Gottesdienst die Rede, sondern nur von Theilnahme überhaupt. — Mag man also die Fassung des fraglichen Paragraphen für zweckmäßig ansehen oder nicht; den Gemeinden wird dadurch bei den bevorstehenden Wahlen die Möglichkeit nicht abgeschnitten sein, ihren Willen, wenn derselbe nur einmüthig und kräftig auftritt, hoher Wichtigkeit; aber die Kirchenvorstandswahlen, wenn auch deren Bedeutung wrnigkr Dtroortritt und in die Angen fällt, stehen ihnen an Wichtigkeit in nicht« nad; uno verdienen mindesten« dieselbe allgemeine und lebhafte Aufmerksamkeit und Theilnahme. (£). A.) Auszug sus den Kirchenbüchern der Slsdl Gießen, a. Evangelische Gemeinde. Getaufte . ~ 2Lc.?1 26- März. Ein unehelicher Sohn von hier, Karl Anton Heinrich, geboren Iden 7. Marz. y Denselben. Dem Ortsbürger in Reiskirchen und Taglohner dahier, Kaspar Balser, ein Sohn, Johann Christoph Martin, geboren den 16. Februar. Den 29. März- Dem Postfecretär dahier, Julius Karl Vigelius, Zwillingstöchter, Henriette und Louise Rosine, geboren den 28. März. Den 30. März. Dem Postfecretär dahier, Georg Pfeffer, eine Tochter, Marie Ernestine Mathilde, geboren den 2. Märr. Den 31. März. Dem Postfecretär dahier, Emil Bernhard, eine Tochter, Laura Sophie Ida Elise Auguste, geboren d.en 4. März. Beerdigte. Den 24 März. Helene Schomber, geborene Hoffmann, des Bürgers und Zieglers, Kaspar Schomber, Ehefrau, alt 35 I. 9 M. 3 T, gestorben den 23. März. Den 25. März. Elisabeth Röhrig aus Lehnheim, Kreis Grünberg, alt 30 I., gestorben den 23. März. Den 27 März. Johann Bernhard Kühne, Bürger und Restaurateur im Bahnhof dahier, alt 61 I. 6 M 17 T-, gestorben den 26- März. Denselben. Eva Steiger aus Wersau, Kreis Dieburg, alt 24 I., gestorben den 26. März. Den 29. März. August Ludwig Schepp, Bürger und Schuhmachermeister, alt 41 I. 10 M- 13 T-, gestorben den 27. März. Den 30. März Louise Rosine Vigelius, des Postsecretärs, Julius Karl Vigelius, eheliche Tochter, alt 1 T-, gestorb n den 29. März. Den 31. März. Karl Wilhelm Emil Jughardt, des Bürgers und Fabrikanten, Karl Jughardt, ehelicher Sohn, alt 1 I., gestorben den 30. März. zur Geltung zu bringen. Somit sei die wichtige Angelegenheit der neuen Kirchenvorstandswahlen Allen, die es angcht, angelegentlich empfohlen. Die Reichstagswahlen sind von b. Katholische Gemeinde. Nichts angemeldet.- dbt foltert m: iGtin zurückbleibll mtbr zuuehumi. Utz die G.'lÜlijr eilig fretnc j* i keine Gdegch ro jur Veltiug j t crrfi* priff unt ttn A- ii cttr ta6, wa6 ii«. Lo M ti ItunlUnti tim M der Gcmnck' it^ntn taniif will Lkw Witrrsprut! alt, Zveisel, Lk' b lösei unt z« tt- r, »der nicht grg" :ung uni te- Ä's M, t« gchn rfjffung ter gdtg*t’n /für, । tu $intt g'tbt uh chn» 8«* deforzt zu wert* jteitfong DDi 3° Ultet, fit kW vutesch^kt w t t t über jede» j ilit * TfafuaghBhtDor' »tn AkfatM Bll SidJitbtnfl' i('dB;ra fiiafiujffi!' :i>jH * * tt tii'i 3rtie' j «»111,1,1111; i»tlrt .< ticrr flrU » > [ti . i ' * (,«(( ,. i ei' ' "‘Leett«3< ... hitllM t,** fl1 Is»" , g MW’ l«< **.''$1^ fjc'i-’r' o1 1249) Eine Kaute Mist ist zu verkaufen Neuenweg Lit. B- Nr. 194. Allgemeiner Anzeiger. Stelle '! Präniiirter Kauf ® von Tlii er köpfe ii soll II. 42 1) bei 2) 200 1,100 3) II 12 (Kohlenklein, „ Die Verwaltung. bei' 450 1238) Weißer Reiser 520 230 80 Scheid- und Prügelholz, 48 Stecken desgl- Stockholz, Ehr. PH. Euler, kleine Löwengasse. K bei soll aus Antrag des M Stein dahier ein braunes Pferd (Wallach) in dem Hofe des Herrn Ludwig Herbert auf der Mäus- burg meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. April 1871. Semmler, Ortsgerichtsmann Gießen, den 1. April 1871. Großherzoglicbe Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Hungen: 5209 Eubiksutz Eichen-, gemischte u. Nadelholz-Stämme, darunter ca. 10—12' „Buderus" bei Laudach. 1223) Vom 1. April ab werden die Koh len nach Gewicht verkauft, und zwar: 1 Sorte (Stückkohlen) pr. Ctr. 18 kr, Frische Hefe Karl Heil, Schloßgasse. Darmstadt. Mittwoch den 5. Avril, Vormittags 9 Ubr, nachverzeicknetes sehr gut erhaltenes 1240) Mehrere Canarienvögel-Hähn- chen und -Weibchen sind käuflich abzugeben in Lit. C Nr. 145. Holzversteigeruiizeri. 1227) Das an nachbenannten Staats- Straßen ausgearbeitete Holz soll an ben1 dabei bemerkten Tagen meistbietend versteigert werden, und zwar: l. Aut der Straße vor dem Walltbor Montag den 3. April: 6 Haufen Linden-Ausputzreiser Anfang Morgens 9 Uhr bei der Müller- schen Fabrik Ein neues, massives, in Neuwed eil am Markte geleg. zweistöckiges Wohnhaus nebst Garten und Wiese, hypothekenfrei, 7 Fenster Front o,000 Thlr die Lieferung von 38 Ellen rohgrauem Tuch, veranschlagt zu 76 fl, die Lieferung von 48 Ellen grau- melirtem Banmwollbicber, veranschlagt zu 9 fl. 36 fr., die Lieferung von 78 Stück nensilber- ner glatter Knöpfe, veranschlagt zu 3 fl. 54 kr-, 28 e f a n n t m n d) u n q. 1218) Dienstag den 11. April d. I., von Morgens 9 Uhr an, «ll in der Freiherrlich v. Milchling'schen Holzabfuhr aus dem Glestencr Ltadtwalde. 1268) Mit Bezug auf unsere Bekanntmachung im Anzeiger Nr. 48 vom laufende Lahre eröffnen wir den Holzsteigerern aus 4km Distrikt Wanne, daß die Abfuhr des Holzes aus diesem Distrikt wieder ge- .Schlosserwerkzeug, als: Drehbänke, Bohrmaschinen, großes Schwungrad, Schraubstöcke re. rc., eine Partie Messing, Kupfer und Zink, gegen Baar versteigert werden. Fr. Sounthal, Hofschlosser, Elisabetbenstraße 49. Versteigerungen. De Anschaffung der Dlenstkleider für die Feldschüsten. 1224) Die hierzu nöthigen Arbeiten und Lielerungen, nämlich: Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 339) Ludwig Holzapfel, dessen llufenthaltsort seit vielen Jahren unbekannt ist, wird hiermit aufgefordert, sich binnen 3 Monaten unter dem Rechtsnachtheil des Ausschlusses über die Antretung der Erbschaft seiner Eltern, des am,^26. Januar 1861 dahier verstorbenen Pensionwien Groß- herzoglichen Kreisbaumeisters Johannes Holzapfel und be. am 6. December 1870 bahier verstorbenen Wittwe besselben, Zohannette Christiane Charlotte, geborne Dietz, bei unterzeichnetem Gericht zu erklären. Gießen, den 26 Januar 1871 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 4) das Decatiren von 38 Ellen Tuch, veranschlagt zu 2 fl. 32 fr., 5) die Fertigung von 6 Paletots, veranschlagt zu 33 fl., 6) die Fertigung von 6 Hosen, veranschlagt zu 9 fl. 36 fr-, 7) die Fertigung von 6 Kappen, veranschlagt zu 12 fl. Men im Submissionswege vergeben werden. Desfallsige Offerten sind in den nächsten ' lagen bei der Bürgermeisterei abzugeben, vosklbst auch Einsicht vom Kostenveranschlag itnommen werden kann. Hießen, den 28. März 1871. Hroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. LerWflerunfl von Streulflub. 1250) Dienstag den 4. April 1871, von Nachmittags 2 Uhr an, sollen in dem Gießener Stadtwalde, Distrikt Hochwarte. Abtheilung Blumenberg, Aue rc. : 100 Haufen Streulaub versteigert werden. Zusammenkilnft am Lumpenmannsbrunnen. Gießen, den 1. April 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vog t. zum öffentlichen Verkauf. Hungen, den 27. März 1871. Fürstliches Rentamt. De m m e. Holzversteigerung. 1219) Dienstag den 11. April, von G. A. W. Mayer in Breslau, gc gen Hals- und Brustleiden, Katarrh, Husten, Heiserkeit, Verschleimung. Keuch husten, Asthma, Blutspeien rc. unstrei-. tig das allerbeste und sicherste Mittel, ist stets ächt zu haben bei g Fr. Bieler am Kreuz, R in Gießen. 40 Klafter Buchen-Scheidholz, 13 „ „ Prügelholz, 223/4 „ ' „ Stockholz, 183/4 Schock „ Reisholz, 35 Laste Mischholz, öffentlich meistbietend an Ort und 1007) Es sollen lk5,000 Thonopla- stifcbe Thierkö'pfe, theils vom Reh, theils vom Fuchs (dreiviertel ber Lebensgröße) pro Stück für einen Thaler (ber gewöhnliche Ladenpreis ist 1 Thlr. 10 Sgr.) zahlbar bei der Empfangnahme des Kopses, verkauft werden. Wenn 15,000 Nummern verkauft sind, werden 502 Prämien vertheilt laut Spe- cisication, die jedem Kopfe beigegeben ' wird , Die Vertheilung der Prämien findet zu Berlin statt uiih zwar durch ein zu diesem Zweck zusammengetretenes EomitS. JC Prämien. TBKL Waldung, die Oberseilbach genannt, Ober- 1260) Mittwoch den 5. April b. I., förstereiTreisa.b. L, folgenves Gehölze, als: Nachmittags 2 Uhr, Anfang Morgens IOV2 Uhr jenseits ber Wieseckbrücke, vor bem Neuenweger Thor. III. Auf ber Straße von Gießen gegen Marburg Dienstag den 4. April: 17 Pappel-Stämme u. 44 Haufen Pappel- Reiser. Anfang Morgens 9 Uhr, bei Abtheilungs- nummer 18, am Anfang des' Wiesecker Waldes. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders befannt machen zu lassen. Gießen, den 31. März 1871. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verh. des Kreisbaumeisters: Schäcker, Kreisbauaufseher. 2) Ein Pianino von Pa- \ lusandcr 3) Fünfzig Stück Schieß- I gcwehre 4) Renn Stück Oclge I mal de in Goldrahmen 5) Zwei Rahmafchiiien 6) 439 thonoplastische Kuustgegenftande auS der Fabrik selbst, von denen der geringste noch einen BerkanfS- werth von einem Tha- kr hat, und deren Herstellungskosten tich belaufen auf Ganzen 502 Prä Feilgeboteuos. 1254) Eine neue tannene zweischläferige Bettstelle, ein Wafchschränkcken uv ein kleiner Tifch sind billig zu verkaufen aus der Thonoplnstischeil Fabrik von IT. Seeger 6i Kräder, Neuwerten starke, die übrigen meistens gering,^ 224 Stecken Eichen-, Buchen-, gemischtes Auf der Straße von Gießen gegen Steinbach Montag den 3. April: Fichten- und Kiefern - Stämme und -Stangen, 2 Pappel-Stämme und! 38 Haufen Linden-, Kastanien-, Fichten- und Pappel-Reiser. verkauft w-rden, was Kaufliebhabern zur NachrLcht-biLM Bei ungünstigem Wetter wird die Versteigerung im Wirthshause des Adam Will zu Treis a d. L abgehalten Marburg, am 29. März 1871. Kehr, Freiherr!. 0. Milchling'scher Administrator. > mien im Werthe von 7,080 Thlr £ Der Tag der Prämien - Vertheilung «wird mindestens 14 Tage vor demselben Ldnrch dreimalige Anzeigen in Berliner ^Zeitungen befannt gemacht, auch durch kdiesclben die Resultate nach Vollendung ! »derselben. I Riederlage bei Julius Wallack, , in Gießen. Morgens 9 Uhr, ! kommen im Fürstlichen Thiergarten 1261) Eine reiche und neue Auswahl in den verschiedensten Formen und Farben von CO Für Bierwirttze H- Schm all, Lindenplatz. / St-81 w\ von 7 Kreuzer an per Stuck. (1245) V2O Uhr: Arnold Müller- am Kirchenplatz. miethcn. Dr. L. Noack. 325) Für die B »rmiethungen Anlage. <■ 1 k Redactton, 5^ruck und Verlag der Brübl'schm Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Wg er! | Hut Lager von Louis Gail empfiehlt zur kommenden Saison alle Sorten Seiden-, Filz-, Stroh- und Fantasiehüte. Reichste Auswahl. Billigste Preise. »s verorknkn ai ten des Der di fr «Halle Kur Du in twV Ö'^en Mi Mut kaiserlichem Die „ Verordnung acht für Damen, Herren und Kinder von 24 fr. an, Blumen, Federn, Bund, Blonden und Spitzen, alle Farben Flor, L Manschetten und Kragen zu 3, 6, 9 und 12 fr., Shlipse. und Cravatten für Damen und Herren, Glace- und Fille d Handschuhe für Damen, Herren und Kinder, sowie meine übrigen Maaren empfehle zu sehr billigen Preisen auf's Beste. Henr. Heß, dem Lindenplatz gegenüber. 6t) Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Oelkuchen brecher der verschiedensten neuesten Tonstruction, stets vorräthig bei Georg Nenzel (Maschinenfabrik. > 1130) In meinem Hause ist ein Familienlogis von 5 Pieren zu vor- 1244) Den Besitzern von Neubauten liefere ich die Tapeten und Borden zu Cngros-Preisen ' H. Hochs lütter. Generalversammlung. Tagesordnnn gr 1) Berichterstattung des Vorstandes.' 2) Ersatzwahl des SchriftwartS. Vaterländische Feuer - Versicherung - Actien- Gcsellschaft zu Elberfeld vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr § billigen und festen Prämien. F. Hoffmann. .Fjrma: Earl Hoffmann. Heinrich Dietz in Lieh empfiehlt Tapeten und Karden von H. Hochstätter in Giestcn, sowohl auf Lager als auch in vollständiger Musterkarte zu Original-Preisen ! ' Gml'sche Feuerwehr. Generalversammlung den 3. April 1871, Abends 8 Uhr, in Chr. Lony's Biersnal. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 2) Borstandswahl. Der Vorstand. 1136) Die neue Karte von Tapeten und Karden ist soeben vollendet und umfaßt die neuesten und geschmackvollsten Muster der anerkannt ersten Fabriken in der reichhaltigsten Auswahl und zu den billigsten Preisen. II. Ilttcltslüller. ‘w* i i-21 „Mainzer Anzeiger", 22. Jahrgang, unstreitig das billigste allerTagesblätter. Auflage 7500. PrciS vierteljährlich: per Post I ft. 9 fr. Der „Mainzer Anzeiger", eine wahrhafte Volkszeitung, erscheint tag' lich mit den nöthigen Beilagen, Montags ausgenommen, und bietet seinen Lesern eine umfassende politische U e b e r s i ch t. Als wirksames Anzeigeblatt ist der „Mainzer Anzeiger" besonders zu empfehlen, da derselbe das verbreitetste Blatt in Mainz und Un.gegend ist. Inserate werden mit 4 fr. per Petitzeile berechnet. Entgegennahme derselben bei allen Inseraten- Bureaus des In- und Auslandes. In Mainz bei der Expedition. Die Erpedition. 1256) Ein Mädchen vom Lande wirb I gegen guten Lohn in Dienst gesucht. Nähe- jres bei der Exned. d. Bltts. 8 Georg Dorr am Kirchenplatz empfiehlt sein Lager reingehallener Weine Geschäfts - Empfehlullg. 1146) Einem geehrten Publikum dieue hiermit zur Nachricht, daß ij mich dahier als Küfer etablirt habe. Zudem ich für billige und reelle B- dienung stets Sorge tragen werde, bitte ich zugleich um geneigten Zuspruch Karl Euler, Neustadt Lit. D. Nr. 62. Z Concessisnirte Piilikt-Cutbiudiuisis-Anstalt in Mam Dieses seit Jahren bestehende Institut bietet alle Garantie sorgfältiger Behandlung. Ä heimniß, billige Bedingungen. Julie Rauch, Direftorin, neuer Stadttheil 14. WalpodeA Huf die Sie Mme ter fi wo ter Jon iur 3fit des fische Staats m ob fte jh iMÜen teerte 1° gmngm 1 Wt grefri dürfen, als vram'onen o, tarnen fu " hf btt i M der K «Uift fD/l “ d'- 6.IM ? di- D, ?"'-i kH 5» übet iit k «"' ter 3 ir «"Z M Oe« ? Uno in x Me» sj), hi» S’i, ®t «4 N H 1176) Schutt kann auf meinem Bau- , .- - _ , grundstück abgeladen werden und vergüte 1233) Samstag den 1. April, Abends ich einen einspännigen Wagen mit 12fr, “ * einen zweispännigen mit 18 fr. 867) In meinem Nebenhause ist der von fierrn Windecker bewohnte untere Stock, estehend aus 5 Zimmern, Küche, Magd- und Bodenfammer nebst allen Bequemlichkeiten, zu verw.iethen und den 1. August, auf Verlangen auch früher, zu beziehen. H Becker, Neue Anlage. In demselben Verlage erscheint auch die „Deutsche Wein-Zeit«ng", Zeitschrift für Weinkunde, Weinbau, Weinhanhel und damit Verwandtem, in einer Auflage von 2500 Exempl Preis vierteljährlich 45 fr. Inserate 4 fr. per Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter, Buch: Handlungen rc. entgegen. | Mein Tuch und BukSkin-Lager, zu billigen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marklstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistor. 1207) Zur bevorstehenden Saison empfehle das Neueste in Herren und Knaben Garderobe aus den geschmackvollsten und besten Stoffen in großer Auswahl. 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Grone, Ahaus (Westfalen.) 1011) Eine kleine Familienwohnung, sowie ein gut möblirtes Zimmer mit Cabi- net, zu vermietben bei _________ Augu st Noll, im Stern. 1017) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer zu vermiethen. 1259) Ich wohne jetzt in dem von mit erkauften Gerber Schreiber'schen Nebw Hause, Kaplansgasse. _______________L- Geißler, Wagner. 1246) Ein braver Junge kann bei mit sogleich, oder zu Pfingsten, in die Lch, treten._________Fr Berg,. Schuhmacher. 1262) Strohhnte werden zum Wascher und Färben angenommen. H. Heß, 1258) Der Fräulein 9)1... e Sch.. , auf der Mäusburg zu ihrem heute ftatth denden 19 Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche^______________Ein Freunds 1264) Gestern wurde vom Selters^ über das Kreuz ein Päckchen, Stickerei en, haltend, verloren. Der redliche Finder gebeten, dasselbe bei Herrn Karl Fuh, abgeben zu wollen. ______ _1232) Ein junger Mann sucht feine M. Stunden mit schriftlichen Arbeiten (Buchhaltung rc.) auszufüllen. Wer? sagt bit Exped. d. Bltts._______ 1257) Ein großer schwarzer Hund ist am Dienstag Abend auf der Badenburg zuge- laufen._________________Duill, Wittwt. 1164) Ein braver Junge wird sogleich oder zu Pfingsten unter günstigen Bedingungen in die Lehre gesucht von Georg Völckncr, Kupferschmied. 1165) Putzarbeiten jeder Art nimmt an A. Rothenberger, Lindenplah. 1234) Das von Herrn Wagner Geißler seither bewohnte Logis nebst Werkstätte und Hofraum ist zu vermiethen; dasselbe eignet sich auch für eine Wascherei und kann am 1. Juni, oder auch sogleich, bezogen werden. Karl Metzger, Metzger. 1231) Das von Glaser Harz seither bewohnte Häuschen ist anderweit zu vermiethen und bis 1. Juli beziehbar. __________________________L. B r a m m. 1251) In meinem neuerbauten Hause auf dem Hamm, in der Nähe des Bahnhofs, sind 2 Familienlogis zu vermiethen und sogleich beziehbar. Balth. Euler. Auch können daselbst 2 möblirte Zimmer an einen einzelnen Herrn abgegeben werden. 1247) Drei Zimmer mit allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und baldigst zu be- ziehen in Lit. D. Nr. 201.__________________ 973) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- mietben Lindenvlatz Lit. A. Nr. 244. 1243) Mein neues Haus ist ganz oder getheiit mit anstoßendem L>bststück zu vermiethen. Gabriel. 533) ($m neues Haus ist ganz oder auch getrennt sogleich zu ve» miethen bei Dr Königen. 1210) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu vermiethen. ________Louis Petri II., Neuenweg. 869) In meinem Vorderhause ist eine Mansarden - Wohnung , bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Magd- und Bodenkammer, Wasserleitung und allen Bequemlichkeiten, von Fräulein Windecker bewohnt, zu vermiethen. H. Becker, Neue Anlage 1027) Ein möblirtes Zimnur mit Cabi- net zu vermiethen Neuenweg Lit- B. Nr. 194. . Exportbier aus der Brauerei vc» Schleier, I. G. Henrich in Frankfurt halte aui (i ncosac- vager, und empfehle solches hiermit bestens Vermischte Anzeigen. 1253) Gymnasiasten und Nealschü- lern wird Unterricht ertheilt. reS Ncuenbäuen Lit. B Nr. 85. 1211) Ein tüchtiger Haupt-Agent für einen größeren Bezirk wird von einer deutschen VersichernngS - Gesellschaft unter günstigen Bedingungen für ä ier gesucht. Offerten unter L. 100 nimmt die Exped. d. Bltts. eirtgegen.________________________' 1255) Von jetzt an wohne ich im Hanse der Fran Hörring, Wallthorstraste, dem Asterweg gegenüber. Chr. Haber, Spengler. 1242) Ein Hausburschc wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__________ 1239) Ein Pulverhorn und ein grauer Filzhut sind verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, genannte Gegenstände an die Exped. d. Bltts. gegen eine gute Belohnung abzugeben.