Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen Sonntag den 1. Octobcr 1871 Nr. 228 k1 i Concurrenz im Verkehrswesen. (Schluß.) 8-^nllalt subsuwirt, folgendes I. Klaffe 725,000 n = 2,232,000 u eine was .w ir°°»>s» Sachen »»nirtÄ,.r Ä. Eine solche Steigerung auf das U/zfache der gegenwärtigen Frequenz wird bürg wenigsten- die Einheit der Verwaltung für ihre Slaatsbahnen ^rgestillt. dem pro- II. III. IV. 2,176,000 7,530,000 mit n XVv^\- Preis vierteljährig 1 fl 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fi. 27 kr. Bei uns in Dreuben werden ietoch noch keine Anstalten gemacht, diesem Beispele aber ganz sicher sofort eintreten, wenn man bedenkt, daß in England 1865 auf La folgen. Wah/ist ^s allerdings, daß die preußischen Staatöbahnen bisher n.chlden Kopf der Bevölkerung jährlich 12 Personenbillcts kamen, während man in werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch NehrLÜUNgkN (tUf Den GteHkNeV bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postbotm entgegen genommen. unterzuordnen, so bedurfte es nur der Verbindung Hannover-Berlm, um mit einer Erntralverwallung in Berlin und den erforderlichen zweckmäßig disponirten Unter- behörden die sämmtlichen preußischen Staatsbahnen einheitlich zu leiten. Die Kosten der Centralverwaltung, welche sich 1869 für die acht Staatsbahnen aus 1,710,000 Thaler beliefen, würden sich vermuthlich entsprechend verringern, zumal wenn eine Vereinfachung des Tarifwesens zugleich eine Vereinfachung der ganzen Verwaltungsmaschinerie ermöglichte. Bezüglich des Rückkaufs der Privatbahnen durch den Staat ist zu bemerken, daß letzterem ein ganz bestimmtes Rückkaufsrecht der Prtvatbahnen, 30 Jahre nach Inbetriebsetzung derselben, durch das preußische Eisenbahngesetz von 1838 gewährt ist. In den nächsten Jahren treten die älteren preußischen Bahnen in jene Periode, wo das Rückkaufsrecht des Staates seine Wirksamkeit beginnt. Das Anlagekapital, um welches es sich im Ganzen dabet handelt, beläuft sich bei den Privatbahnen unter Staatsverwaltung auf nahe 154 Millionen Thaler und bei den übrigen 28 Privatbahnen auf 355 Millionen Thaler rund. Ein Theil der französischen KriegSkostenentschädtgung könnte keine bessere Verwert- düng finden, als zum successiven Ankauf der Privatbahnen durch den Staat. Was den Tarif betrifft, so macht der Verfasser eine Reihe von Detailvorschlägen, welche für den Güterverkehr den Wagenraumtarif zur Basis nehmen und den Preis des Waggons, gleichgiltig was hineingeladen wird, bis zu 20 Meilen auf 5 Thaler, von 20 bis 50 Meilen auf 8 Thaler und über 50 Meilen auf 12 Thaler proponiren, im Verkehr für Fracht- und Massengüter. Wollte man zunächst mit einer Reform des Personentarifs vorgehen, so könnte man dies auf den preußischen Staatsbahnen ja ohne Weiteres; es bedürfte dazu nur einer Entschließung des Handelsministeriums. Man hat dabei das Beispiel des belgischen Ministeriums für sich. Am zweckmäßigsten würde es sein, wenn man für den Personenverkehr pure den Einheitstarif nach Muster des Groschenporto's adoptirte und zwar in HL Klasse 5 Sgr., II. Klasse 10 Sgr. und I. Klasse 2 Thaler auf alle Entfernungen. Legt man die Frequenz der preußischen Staatöbahnen zu Grunde nach den Ermittlungen von 1869, so würde sich, wenn man die IV. Klasse bei der III. Klaffe mit ü Vs ä Ve Erscheint täglich, mit Aul nähme Montag-. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. wachten. Wir habe« nach der Statistik von 1869 in Preußen 40 Eisenbahmirec- Konen mit 1370 Meilen Bahnlänge. Davon sind 8 Staatsbahnen mit 447,9 Meilen, 4 Privatbahnen unter Staatsverwaltung mit 225,9 Meilen und 28pri- vatbahneu unter eigener Verwaltung mit 696,9 Meilen. ie«* taf llh zusammen .... wirkliche Einnahme beträgt 1869 allerdings mehr als das Doppelte dieses Ertrages, nämlich 8,702,000 Thaler und es würde somit, wenn keine Steigerung des Der- kehrs stattfände, ein Deficit von über 5 Millionen eintreten. England hat aber bei Einführung des Pennyporto's im ersten Jahre einen Ausfall von 15 Millionen Thaler getragen. Da wird es doch Preußen mit einem Drittel dieser Summe aufnehmen können, zumal wenn ein Ausfall in dieser Höhe, doch nur in allerschlimmsten, positiv nicht eintretenden Falle stattfinden würde, wenn der Einnahme-Tableau ergeben: 183,700 Personen ä 2 Thlr. = 367,400 Thlr. niemals eintritt. ( Sodann verhindert dieser Zustand immer noch, und trotz des Mrn'stenal- Einflusses auf das Tarifwesen, durchgreifende Tarifreformen zu Gunsten des Pu- blikums, wie sie bet der Post im Groschenporto und seit 1865 auf den belgischen Etaatsbahnen Platz gegriffen haben. Ferner leitet diese Existenzform des Eisenbahnwesens einen Theil des öffentlichen Einkommen- in der Form von Tantiemen in die Taschen von Verwaltung-- räthen und Nominaldirectoren. Außerdem hat der Staat nicht ein principielles Jntereffe daran, au- der Verwaltung von Bahnen, wie Privatgesellschaften thun muffen, hohe Dividenden zu erzielen. Wenn wir annehmen, daß der Staat fortschreitend befferen und richtigeren Verwaltung-principien huldigen wird, so wirb er auch mehr und mehr sich mit geringen Ueberschüssen aus der Verwaltung der öffentlichen Verkehrszweige begnügen und auf die bestehenden größeren lieber- schüsse zu Gunsten durchgreifender Tartsreformen verzichten. Das kann wenigstens die Staatsverwaltung; die Privatverwaltung mit Konkurrenz kann es nicht. — Es ist die Staatsverwaltung, welche da- Penny- und Groschenporto riSkirt hat; es ist die Staatsverwaltung, welche in dem kanal- ikichen Frankreich einen enorm billigen Kanaltarif eingeführt hat; es ist die Staatsverwaltung, welche in Belgien mit einer kräftigen Reform des Eisenbahntarif- den Anfana gemacht hat. . Uebrigens ist auch in Frankreich das Staatsbahnsystem als das endliche Ziel der dortigen Entwicklung ins Auge gefaßt worden. Der Staat hat sich ein präcises Rückkaufsrecht in kurzer Frist gewahrt und auf alle Fälle den bebingungs» losen Rückfall aller Bahnen an den Staat 99 Jahre nach der ConcessionSerthel- lung st^uUrt.^ Erfahrungen, welche man nach 40jähriger kolossalster Experi- wentation allenthalben mit der „Concurrenz" im Eisenbahnwesen gemacht hat. Eine Abhilfe kann nur in dem möglichst baldigen Uebergang zu cen- traler Verwaltung aller Bahnen durch den Staat erbUckt verden. Dabei bleibt zu bedenken, daß wir zur Zett in Preußen diesen Uebergant unter relativ günstigen Bedingungen zu bewirken im Stande sind. Auch bei w hat die Koalition und Fusion bereits begonnen und je weiter dieselbe forischrettet, um so schwieriger wird der Erwerb der Privatbahnen dem Staate gemacht. Die Zersplitterung in unserem Privatbahnwesen ist zur Zeit noch so groß, daß eim energische und consequente Eisenbahnpolitik den Erwerb der Privatbahnen verhütniß. mäßig leicht, wenn auch nur successive durchsetzen könnte. Erstes Erfordernis ober wäre, daß die bestehenden Staatsbahnen zunächst unter einer Centralvirectiol ver- einigt würden und zugleich mit einem vernünftigen Stufentarife den Aifang 5,864,000 .. , Einnahme von 3,324,000 Thaler rund ergeben würde. Die kein völlig zusammenhängendes Netz bildeten. Dagegen ließen sich sofort die preußischen Staatsbahnen, so wie sie sind, höchsten- drei getrennten Zunächst beläßt dieser Zustand der Verwaltung der Eisenbahnen in den Direktionen unterstellen. Ja, wenn man sich entschließen könnte, die der Staats- Sanden von Actiengesellschaften, deren Einrichtungen der selige Hansewann „un- Verwaltung unterstellten vier Privatbahnen sogleich der Centralvervaltung mit moralisch" nannte, eine Einrichtung, welche eine Theilnahme der Aktionäre und —........- — ....... um nut LtrwaltungSräthe an der Geschäftsleitung fingirt, wie sie in Wirklichkeit eigentlich Bekanntmachung. Betreffend: Das Reichsgefetz über die Gewährung von Beihülfen an Angehörige der Reserve und Landwehr vom 22. Juni 1871. Mit sBetofl auf die in Nr. 215 des Anzeigers abgcdruckte Verordnung vom 8. d- Mts- fordern wir die aus Anlaß des letzten Kriegs ans dem Kreise zur Fahne einberufenen Angehörigen der Landwehr, der Reserve und der Ersatzreserve, welche ein Darlehen oder eine Unterstützung zu erhalten wünschen, auf ihre Gesuche bis uim 13. October d. I. bei uns eiuzureichen und dabei nachzuweisen, daß und in wie weit sie in ihren Erwerbsverhältnissen durch ibre Einüebuna im Kriegsdienste geschädigt sind, und daß sie einer Beihülfe bedürfen, um sich in ihrem Besitzstände oder in ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten. Außerdem haben die Bittsteller in ihren Vorstellungen anzugeben, welche Summe sie zu erhalten wünschen, wwie ob nnd in welchen Terminen sie die Rück- -ebluiia leisten wollen. Auf Gesuche, welche nach dem 15. October einlaufen, kann keine Rücksicht genommen werden. Die Großherzoqlichen Bürgermeistereien werden beauftragt, den in ihren Gemeinden wohnhaften Angehörigen der Landwehr, Reserve und Ersatzreserve von vorstehender Aufforderung und dem Inhalte der in Nr. 215 des Anzeigers abgedruckten Verordnung ohne Verzug specicll Kenntuiß zu geben. Gießen, den 28. September 1871. Großherzogächcs Kreisamt Gießen. H v. Starck. u PrcvinzialvneüH »schule. 2. Cttcber, 8 llh n gjmftag, lern it Locheherin. -cLn-lMg und Cnht - jüngeren AlrerMk an zulässig sind- , firn b:9 )U loOfl« 5 fr 30115fc „wihl °«n ••■lull'. für alle aus W 'S*'-» Jr». Miy fei, > ^-kxtor s i i** öriedber, Riffen ™ k ! r’*‘oncn unb bi,e^ ] .K'ftS 6110 dMsch! -mfanen. 1 i obern Cursus ' -^lern, welchr 2 L «*• rh-ii nü in rollnn ^angt ft nir die vtischjedeg /°be. Es wird 6b "icnnnnadjung ersolgr. | T-r dcr nötigen edu ? r2iiobnuugai für 2 letrnir kennen zu Ians, • tritt in die §chu.r 1 ü fefrgneEt iss it d'.e Lolksichule briut' :den. und vir uni t :Hi dessallsige Ma müden wir bittre >mdich aftlichen ftnfi. er ^rfannrniod^ in otriiantn, n.'n inmdbunyn er. | Das nämliche Kriegsgericht sprach eine Die „Agence Havas" meldet: Graf Arnim Versailles, 28. September. mit Hrn. v. Nemusat, dem Minister des Aeutzern, fortgesetzt. Eine nahe Verstän- Auszug sus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Den 24. Septem'ber. Georg Heinrich Friedrich Nöhlich, heimathsberechtigt 3 - 25% E. Schlotte in Bremen. bahnen eingeführt würde. Schließlich dürste der Vorschlag am Platze sein, auch die Bahnen deö neu erworbenen Elsaß-Lothringen mit diesem Tarif zu bedenken und der Provinz den Ausfall gegen die gegenwärtige Personen-Einnahme bis zur Deckung des etwaigen Deficits durch Frequenzzunahme aus Neichsmittel zu vergüten. und kämpfte zuletzt auf dem Pere Lachatse. Von dort flüchtete er nach Joinville- le-Pont, wo er festgenommen wurde. Bei seiner Verhaftung sand man 4650 Fr. in Gold, 86 Eisenbahn - Actten und einen von Bergcre unterzeichneten Bon von 20,000 Fr. bei ihm. Das Geld und die Aktien scheinen jedoch ihm angehört zu haben. Seine Mutter, die noch lebt, ist nämlich wohlhabend und besitzt ein dtgung ist nicht zweifelhaft. — Die Subskription aus das Aulehen der Stadt Paris hat eine zehnfache Deckung des aufgelegten Betrages ergeben. Das Syndikat der Wechfelmakler allein hat eine Milliarde gezeichnet. Petersburg, 27. September. Wie hiesige officiöse Blätter melden, hat der russische Gesandte beim italienischen Hofe, Graf Uexküll, von seiner Regierung die Leisung erhalten, seinen Wohnsitz dauernd von Florenz nach Rom zu verlegen. Dieser Schritt des Petersburger CabinetS, der Seitens der übrigen Eabinete bald Nachahmung finden wird, ist insofern von weitreichender politischer Bedeutung, als er die rechtliche Anerkennung Roms als Haupt- und Residenzstadt Italiens voraussetzt. Constantinopel, 27. September. Der päpstliche Legat Franchi, erhielt von der Pforte eine osficielle Note, worin erklärt wird, die Regierung werde die be- stehenden Verträge genau beobachten, welche die Freiheit und Unabhängigkeit der verschieoenen Gemeinden des Kaiserreichs in der Führung ihrer religiösen Angelegenheiten verbürgen; zugleich erklärt die Note, die armenisch-katholische Frage sei als Gegenstand der Mission Franchi's gelöst. Local-Notizen. Gießen, 29. September. Wahrend der mit Montag den 2. k. Mts. Vormittags 9 Uhr beginnenden Schwurgerichtdperiode von, IV. Quartal l. I., werden vor dem Schwurgerichtshof der Provinz Qbeiheffen nachbenannte Anklagefalte zur öffentlichen Verhandlung beziehungsweise Aburthcilung kommen, nämlich: Den 2. October, Vormitt. 9 Uhr, gegen Heinrich Kimpel von Liederbach, wegen Diebstahls; Vertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Henslcr. Denselben, Vormitt. 11 Uhr, gegen Johannes Schweitzer von Nieder-MooS, wegen Diebstahls; Vertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Heusler. Den 3. Oktober, Vormitt. 8 Uhr, gegen Christian Hartmetz von Daubringen, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg; Vertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Dr. Gutfletsch. Den 4. October, Vormilt. 8 Uhr, gegen Karl Roth s Ehefrau von Nieder - Florstadt, wegen Urkundenfälschung; Bertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Diery. Denselben, Nachmitt. 2>/z Uhr, gegen Friedrich Wiegand von Bönstadt, wegen Urkunden, fälschung; Bertheid.: Gr. Hofger. Advocat Weidtg. Den 5. Oktober, Bormitt. 8 Uhr, gegen Heinrich Schwarz von Ruttershausen, wegen Verbuchen gegen die Sittlichkeit; Bertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Hirschhorn. Denselben, Nachmitt. 2>/z Uhr, gegen Georg Conrad von Schotten, wegen Meineids; Bertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Baist. Den 6. Oktober. Vormitt. 8 Uhr, gegen Heinrich Altenburg III, von Hainchen, wegen MenridS; Vertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Thorw a rt und gegen Adolf CriSpenS von Lindheim, wegen Verleitung zum Meineid; Vertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Dr. Eckstein. Den 7. Oktober, Vormitt. 8 Uhr, gegen August Schopbach, Feldschütze von Alsfeld, wegen Bestechung; Vertheid.: Gr. Hofger.-Advocat Dr. Muhl. Evangelische Gemeinde. Kopullirte. ' Den 25.' September. Wilhelm Christian Otto Johann Joseph Andreas Petri, des Bürgers und Weißbindermeisters, Christian Petri HL, ehelicher Sohn, alt unbegründet. Dresden, 28. September. Das „Dresdener Journal" bestätigt, daß die preußische Jnfantertebesatzung der Festung Königstein am 1. October durch sächsische Truppen abgelöst wird. FestungS-Commandant bleibt der preußische General v. Beeren. Baden-Baden, 28. September. Der Kaiser besuchte gestern Mittag das Militärlazareth in der Turnhalle und das Armenhaus. Heute Nacht 1 Uhr traf der Großyerzog mit Familie hier ein. Der Kronprinz und die Kronprinzessin des deutschen Reiches werden morgen Abend 7 Uhr hier erwartet. Der Kaiser erfreut sich des erwünschtesten Wohlseins. Straßburg, 28. September. Gestern vor einem Jahre, schreibt die „Straßb. Ztg.", Nachmittags halb 4 Uhr, erschien die weiße Fahne aus dem Walle beim Steinthor und bald darauf auf dem Münster, worauf das Beschießen der Stadt eingestellt und die parlamentarischen Unterhandlungen angeknüpst wurden. Nach 10 Stunden, ungefähr gegen 2 Uhr Morgens des folgenden Tages, ist die Capi- tulation gegenseitig unterschrieben worden und die deutschen Truppen nahmen Vormittags Besitz von der Stadt. Heute, an diesem denkwürdigen Jahrestag, Vor- mittags 9 Uhr, fand im Münster zum Andenken an die während dew Bombardement Gefallenen eine große Seelenmesse statt, welcher eine ungewöhnliche Menge Darmstadt, 28. September. Die soeben beendigte Stimmenzählung der Wahl der Klrchenvorstände ergiebt den Sieg der Candidatenliste des Protestanten- Vereins mit drei Viertel sämmtlicher abgegebenen Stimmen. Berlin, 28. September. Die „Kreuzzeitung" erklärt die Mitthcilungen über etne bevorstehende Reise deS Kaisers durch Elsaß - Lothringen für durchaus Preußen 1869 deren noch nicht 3 per Kopf und Jahr zählen konnte. Wenn Vermögen von wenigstens 300,000 Fr. daber in Enalanv die Frequenz mehr als das vierfache derjenigen auf den preußi- Concierge frei, die des Diebstahls angeklagt war. sch-n Bahnen beträgt, so wird man zugeben, daß es auch unter Berücksichtigung Versailles, 28. September. Die „Agence Havas" meldet: Gras Arnim verschiedenen Volködtchtigkett nicht das mindeste Unwahrscheinliche hat, baß bei ist seit Montag nicht mehr hierher gekommen; die Verhandlungen werden indeß einem Taris wie dem vorgeschlagenen die Frequenz in Preußen bald um ihr 9I'*,6'rn faches steigen und so den Ausfall bald mehr als decken würde. Zweckmäßig und richtig würde es erscheinen, die Preise für Schnell- und Courterzüge auf das doppelte der gewöhnlichen Taxe, als auf 10 Sgr. in IU. Klaffe, 20 Sgr. in II. Klaffe und 4 Thlr. in I. Klaffe zu stellen. Damit würde mehr als eine Million des zu erwartenden Ausfalls von vornherein beseitigt, so daß es sich höchstens, d. h. ohne jede Frcquenzsteigerung, um ca. 4 Millionen, in Wirk- lichkeit aber voraussichtlich im ersten Jahre vielleicht um einen Ausfall von ca. 2 Millionen handeln könnte, wenn der proponirte Tarif auf allen preußischen Staats- Bekanntmachungen aller Art b-förbert prompt in sämmtliche deutsche und ausländische Zeitungen, Lokalblätter Md Fach-Zeitschriften mit 3—28% Kosten-Ersparniß die Annoncen-Expedition von Gläubige beiwohnten. Wien, 25. September. In der Laibacher Danica veröffentlicht ein Pfarrer folgende Erklärung: „Im Laibacher Tagblatt war einmal zu lesen, daß ich bc.i Leuten auf der Kanzel ein Langes und Breites auSeinandersetzte, dessen Inhalt sich in folgenden Worten zufammenfaffen lasse: Wer in der Civilehe sterbe, sei^nicht - - - VWK werth, baß ihn ber Schinder auf der Hutwetbe begrabe. 3c nun, "enn ich da- wo$ncr| ^ud Maurers zu Wurzbach, Johann Heinrich David Nöhlich, ehelicher Sohn; mit anstieß, so will ich das Wort wiverrusen und sagen: Wer in der Civtleye Sophie Helene Marie Karoline Friederike Rodner, des verstorbenen hiesigen Bürgers stirbt, ist würdig, daß ihn der Schinder auf der Hutweioe begrabe. Georg Humar, und Maurers, Gerhard Rodner, eheliche Tochter. mLrrJ .'n TfAermDfAnitfd) " Den 27. September. Johannes Weber, heimathsberechtigt m Willofs und Pfarrer m Tschermoschmtsch. Gastwirth dahier, des Ortsbürgers und Oekonomen, Balentm Weber zu Willofs, Wien, 26. September. Das Comtte der das ^nfallibtlitatsdogma vicht x^ttcher Sohn; und Elifabetha Bcück, des Ortsbürgers und Korbmachers zu Londorf, anerkennenden Katholiken Wiens hatte sich, nachdem vom Cultusminlstenum em Brück, eheliche Tochter. an dasselbe gerichtetes Gesuch um Veranlassung der Ueberlassung einer hiesigen ka- Ull VU||UV, mh. -............ ... ............. Denselben. Jakob Petz, heimathsberechtigt in Rüddingshausen und Arbeiter .h°lisch-n Kirche zur Abhaltung altkalholischen GottrSbienAe« al- zu einer d«h°rb. dahier und K°r°lin>^H-dwig K°^b°E ltchen Amtshandlung nicht geeignet zurückgewiesen worden war, mit einem Gesuch fcer merCn’ Bürgerschule zu Witten an der Ruhr, des Briegadiers im Großh. um Ueberlassung der evangelischen Kirche in Gumpendors an daS evangeltsche PreS- Gcnsdarmeriecorps in Crbach, Heinrich Matthes, ehelicher Sohn; und Wilhelmine bpterium Augsburger Convention gewendet. In der gestrigen, eigens zur Ber- Auguste Susanne Christine Balser, des hiesigen Bürgers und Buchbindermeisters, Handlung über diesen Gegenstand anberaumten Sitzung des Presbpteriums wurde August Balser, eheliche Tochter. nun ein von einem ad hoc bestellten vorberathenben Comite gestellter Antrag, die Getaufte. Beschlußfassung hierüber bis zu jenem Zeitpunkte zu vertagen, wo die Beschlüsse Den 24. September. Dem Bürger und Schlosser an der Main-Weserbahn der aeaenwärtia tagenden Münchener Katholikenversammlung vorliegen werden, dahier, Wilhelm Dörr, ein Sohn, Theodor, geboren dm 10. September. 5 Ä"X».»... f-w «-U •«».- £- * ■ * Bittstellern die evangelische Kirche in Gumpendors zur Abhaltung des katyolischen > Denselben. Dem Ortsbürger in Groß-Buscck und Schreiner dahier, Bal» Gottesdienstes unter der Voraussetzung einzuräumen, daß von Seiten der pvli- jhasar Althaus, eine Tochter, Karoline Katharine, geboren den 3. September, tischen Behörde kein Anstand gegen die Abhaltung dieses Gottesdienstes erhoben Beerdigte. werde", nach längerer Debatte mit allen gegen drei Stimmen zum Beschluß er- Den 22. September. Friedrich Salentin von Saint-George, Bürger unb hoben. Die beiden anwesenden Pfarrer Porubszky und Jvanka stimmten ebenfalls othcker dahier, alt 66 I. 4 M., gestorben den 21. September. für diesen Antrag. Es wurde ein Fünfer-Comite bestellt, um die weiter nöthigen $Ctt 25. September. Wilhelm Christian Otto Johann Joseph Andreas Vereinbarungen mit den Gesuchstellern zu treffen. (W. Bl.) Petri, des Bürgers und Weitzbindermeisters, Christian Petri HL, ehelicher Sohn, alt Paris, 25. September. D-, Patrie infolge h-t da« Lomite des Gesellen. 11 I. 9M. 6^ ges-o^m den 2i^Sep ember.^^ $obt< b;§ ecrftoI; Vereins in Paris beschlossen, daß von nun ab sammiltche Gehulsen, welchem Ge- benen Ql.t5büroer3 in Groß-Buseck und Postillons dahier, Johannes Todt, eheliche werbe sie auch angehören mögen, sich von der Gemeinschaft mit der Internationale 5od)ter ait 12 I. 3 M. 1 T., gestorben den 25. September. loSsaam und keinen Strike mehr machen, vielmehr die Regierung in ihren Be- Den 28. September. Johannettc Charlotte Schinall, geborne Bader, dcs wuhungcn zur sri-Liich-n Wievrransnahme der Arbeit unb zur Aufrcchthaltnng Cer Bürgers W^Scvtem )tl edS"nal1' Äl ' Ordnung unterstützen sollen. Leider hat das Comite des Gesellen - Vereins wenig Den 29. September. Johann Christian Seibel, Material-Verwalter an der Einfluß auf die Masse der Arbeiter. Main-Veserbahn dahier, alt 53 I. 25 T., gestorben den 27. September. Parlö. 26. September. Der Kaiser von Oesterreich hat der Stadt Nancy Denselben. Johann Karl Otto Müller, des Bürgers, Elfenhändlers um 100 000 Fr. gesandt, die für den Wiederaufbau ihres Museums verwandt werden Ortsgeuchtsmanns, Friedrich Müller, ehelicher Sohn, alt 17 I. 5 M. 3 flc|tor e sollen. — Heute begann im Louvre die Versteigerung des Silberzeugs der Tuile- den 27. Septem er. ricen. Ein großer Theil desselben ist aus Neusilber. Der Exkaiser hat Befehl gegeben, den größten Theil des wirklichen Silberzeugs anzukaufen. — Gestern standen sechs Offiziere der Commune vor dem dritten Versailler Kriegsgerichte. Einer wurde zur lebenslänglichen Galecrenstrafe, drei zur einfachen Deportation und zwei zu drei und fünf Jahren Gefängniß verurtheilt. Das fünfte Kriegs- gericht sprach eine Verurtheilung zur Deportation in eine Festung aus, nämlich gegen Heinrich Bauer, der in Frankreich von fremden, wahrscheinlich deutschen Eltern, geboren wurde. Bauer war einer der Adjutanten des Generals Bergere Gerste H.n $0M ' 41W Mch" sS&' -ZS Bekfill' 4130) Ain 5- Pj tflcrbcn bei der hisi Stärke meiftbieter versteigert- Kaiserliche Feilg 3930) Ein eisen ein Kocho mehrere ge sind billig abzuge ”7146) Wmttrl braune), Salat -. verkauft *-■ 1443) Gebrau, eiserne Tragbal stige Baugegensta^ empfehlen Mslkivttkc «Salon in allen Größen Mermrfch,",/ „Sieges-Einzug empfiehlt (2486) I 3828) Swtia billig zu verkaufe 4099) 2000 ( sind billig ubzugei 4016) Ein he 3u erfragen im 2 Mein für die Wir ^fehlende Eri Marktßraßl «57) Di non der An; . 4°71) I Km SBahbofe Sielt mim) * ’* «enoni M’Men «pußi 3386) ? 8°"n 5“ä mit A, Ntit ton Ul1 II Eick». D°rmitt-z. 9 nu »ub kchivurgrrichltj,- ,öMS brzirhuz^ , wegen Dz wegen U ** Tabnagtn, Dr- Outfkift. 1 roi Siebet - AM, wegen Ursula, t Sittrt#^aia, utja 6 511 a. »Na. wegen SteheiM; tu Hiiotni, toega ' 'in#rai ton Siilbni dieii. tty taSKidb, «ja ;, bnmathsbmchtitzt es Dtritorbmtn (M- M, tbduto Sohn, 1 ; tr.tr. HMMMtztti w WW L m Ltbll zu W, :rbnu6tr5 juEonbor ig^diijtn und 8r6dl!' and fritgabitrS im EE I :.sn : ur.b W® . Ad KllchbinbemrM | Ad w(ai^ fch*$ - Ltzl mbia, u, * $ lSe«iHltk I M‘-5 j <” 5m« t Äft: Unabt>Nflftit ht i-Wt, Bürg« * = * ^skph »M j WM" S°h"' ySÄ „ in Ztpiembtr- ... ^Btin^rbt emo- ßchrkwer bahier, & .w 3Cptt®Dtr- Bekanntmachun g. 4130) Am 5. October, Vormittags 9 Uhr, werden bei der hiesigen Telegraphen-Station 24 Ctr- 30 Pfd- Eisendraht von 1 Linie Stärke meistbietend gegen baare Zahlung versteigert. Gießen, den 25. September 1871. Kaiserliche Telegraphen-Station in Gießen. Versteigerungen. ' 4154) Montag den 2. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Brauhause des Herrn Ludwig Herbert vor dem Neustädter Thor die zu dem Nachlaß des Georg Wendig gehörenden Gegenstände, als: ein Stoßkarrn, ein Ofen, Fässer und Krahnen, eine Parthie Brennholz u. s. w-, sodann dessen Kleidungsstücke an den Meistbietenden versteigert werden- Gießen, den 29. September 1871. Fr. Müller. 4132) Das von mir fabricirte, burd); seine ausgezeichneten Wirkungen seit mehr denn 20 Jahren als sicherstes Präservativ gegen Magculeidcu aller Art rühmlichst bekannte ächte C. W. Bullrich's Itmversal-Nmngmlgssalz hält stets vorräthig in Original-Paqueten pr. Pfund 42 fr. Fr. Bieler in Gießen. C. W. Bullrich in Berlin. 8 Z i r y r t, vorräthig in der herrschaftlichen Ziegelei zu Lich. Kreutzer, Rentmeister. 4135) Ein junges Pferd steht zu verkaufen bei Ehr. Haubach. arosüKra.Mrapgiara’sau Goldbrillen von 5 fl. — fr. an, Silberbrillen „ 2 „ 30 „ „ Stahlbrillen „— „ 24 „ „ Pincenez „ 1 „ — „ „ „ m fi ii Lesegläfer, 1 \ zu allen möglichen Feldstecher, 6 Fernrohre, i Operngucker, i und ärztliche Brauer-, Bade-, Zimmer-, Fenster- Thermometer. Stereoscopenkasten nebst Bildern. Rollbandmaaste von l —10 Meter messend. Winkel und Wasserwaagen, sowie Bier-, Brandwein- und alle Flüssigkeitswaagen, empfiehlt in großer Auswahl I. Schellenberg, Seltersweg. Gießen. 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Rudolph Wittwe. 4054) Eine neue eingerichtete Stallung mit Scheuer ist alsbald zu vermiethen bei Bäcker Kuhn, auf dem Kreuz. Feilgevotenes. 3930) Ein eiserner Herd, ein Kochofen, beide für Holzbrand, mehrere gebrauchte Waagen sind billig abzugeben bei Carl Hoffmann. 4146) Winterlattig-Pflanzen (gelbe und braune), Salat-Kartoffeln, sowie Packheu verkauft L. Hartmann, Schanz. Vermischte Anzeigen. Wohnungs-Veränderung. 4137) Von heute an' wohne ich vis-ä-vis meiner seitherigen Wohnung bei Herrn Schmiedemcistcr Theodor Vogt. Gießen, den 1. October 1871. Heinrich DcbuS, Schuhmacher. 4083) Sofort suchen auf einen in meinem Verlage erschienenen leicht abzu- setzenden Artikel 50 Aboimentensammler Friedrich Scherl, (143/IX.) in Frankfurt a. M. Mannrr-Bade-Verkin. 4117) Das Ab- und Aufschlagen des Badehauses, sowie das Lagern desselben, soll vergeben werden. Verschlossene Offerten bittet man bei H. Frech am Selters- thor bis längstens den 2. October abzugeben. Der Vorstand. 4101) Der Unterzeichnete wohnt tu den Nrucn- Vnnen Lit. B. Nr. 81. | Der Empechenr, höchst heilsamer Apparat für Männer zur Verhind. von nächtl. Schwäche (Pollurio- nen), das einfachste, sicherste, ärztlich anerkannte Mittel, sich davon ohne 4143) In meinem Nebenhause ist der! unterfte eto^ofort tags v0N 1 bis » Uhr. 3991) gln n.iHirirt «jlntmcr zu v«- " S ch N f r r, miethen. Wallthor Lit. A. Nr. 152. | Stabsarzt. Eine Mansarden-Wohnung ist sogleich zu beziehen. H. Adami, Alicenstraße. 3874) Ein großes und ein kleines Familienlogis, sowie ein möblirtes Zimmer mit Cabinct, zu vermiethen bei Heinrich Sauer, ___________________Neuenweg Nr. 134. 3094) In meinem Hause ist noch eine Etage mit 2 Mansarden - Stuben zu vermiethen und sofort zu beziehen. __________________________G abriel. 4077) Die mittlere Wohnung meines Hauses ist zu vermiethen. Heinr. H acss. 1443) Gebrauchte Eisenbahnschienen, eiserne Tragbalken, Säulen und sonstige Baugegenstände aus Eisen und Guß empfehlen Flick & Kröll. Musikwerke, Spicldosrn und Säton-Drel)orgrln in allen Größen mit „Wacht am Rhein," „Kaisermarsch," „Gefangennahme in Sedan," „Sieges-Einzug in Metz und Paris" rc-, empfiehlt Georg Schäfer, (2486) Uhrenhandlung. 3828) Zwei gute Clavicre in Auftrag billig zu verkaufen; einzusehen bei I. Rothenberger, ___________Lindenplatz._______ 4099) 2000 Stück Cigarrcnkiftcheu sind billig abzugeben bei Carl Wenzel. n 6 id Mx XV Zi ai r iei ( iu id T j M Generalversammlung des Landes Gewerbvereins. 41471 Die diesjährige Generalversammlung des LandeSgewerbvcreins, wird Donnerstag den 5. October d. I., um 10>/r Uhr hLintnh 2ier im Saale des Zinßer'schen Gartens abgehalten werden. Die Mitglieder des Local-Gewerbverems werden hierauf unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung in Nr. 38 des Gewerbeblattes, nochmals aufmerksam gemacht; Nichtmitglieder, welche an den Verhandlungen Interesse nehmen, hiervon mit dem Anfügen benachrichtigt, daß ihnen der Zutritt freisteht. Die Ausstellung der Zeichnungen der Handwerkerschulen und der Gymnasien und Realjchulen des Landes m der städtischen ^utn« •*ShMÄÄS*».»*»-»-- * Jean Weber. 4104) Von heute an befindet sich mein Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, reelle Bedienung. Gießen, den 1. October 1871. 4148) Eine gebildete Familie wünscht einen auswärtigen Schüler in Kost und Logis zu nehmen. Näheres bei der Exped. d. Vltts. Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11; Markt, 17, Königshaus; Kronprinzstrasse, 1 B; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13; Place du Molard, 2. erhältlich zum Preise von: 2Z fl. 40 fr. = 14 Thlr. 20 Sqr. = 22 fL osterr. Wahr. Silber = 33 Frcs. _ bei allen Bank- und Wechselhäusern und namentlich in Frankfurt a. M. 4152) Meinem seither unterhaltenen Holzwaaren-Lagcr habe ich ein Lager in gut assortirten Spielwaaren beigefügt und em- vfeble dasselbe auf's Beste. Martin Weißbacker, Wallthorstraße. Sichende Geschäftsanzeigen^ die sich den Geschäftsfirmen aller Branchen, Patentinhabern, Aerzten, Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich erwiesen haben, in den gelesensten Journalen des In- und Auslandes unter den günstigsten Bedingungen zur Insertion zu bringen, erbietet sich die mit dem Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten Maaße beehrte Annoncen-Expedition von G. L. Daube & Comp. in Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stuttgart, Hamburg, Brüssel und Bern. Complete Zeitungs - Cataloge gratis und franco 3648) Gestempelte Obligationen der Stadt Barletta empfiehlt das Staats- effecten-Geschäft von Meier Seltwarzscliild in Frankfurt a. M. HAASENSTEIN de VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, Schützkllgescllschast Gießen. 4094) Montag den 2. October findet ein Silberschießen auf dem Schießstande statt, wozu die Mitglieder freundlichst eingeladen werden. Nichtmitglieder können unter denselben Bedingungen wie die Mitglieder an diesem Gabenschießen Theil nehmen. Schußkarten sind bei Herrn C hr. Sch arm ann am Kreuz in Empfang zu nehmen. 4034) Ich bringe hiermit zur Kenutniß eiues geehrten Publikums, daß mein Tanzunterricht Montag den 16. October wieder beginnt. Diejenigen, welche daran Theil nehmen wollen, werden gebeten, sich womöglich in Gesellschaften von 12—16 Personen zu vereinigen. Anmeldungen bitte ich bis dahin an mich gefälligst ergehen zu lassen. Rose, Univ.-Fecht- und Tanzmeister. WLrthschafts - Groffnung. Unterzeichneter beehrt sich hiermit einem verehrten Publikum anzuzeigen, daß er unterm Heutigen die Wirthschaft auf dem Lenfschen Felsenkeller übernommen hat, und verspricht bei guten Speisen und Getränken billige und durch ein Depositum von 341,000 Frcs. jährl. Renten, bestehend in Obligationen mehrerer italienischen Städte, wie Neapel, Florenz rc. rc. Prämien: Frcs. 2,000,000, 1,000,000, 300,000, 400,000, 300,000, 200,000, 130,000, 100,000 u. s. w. Bis zum Jahre 1894 abwechselnd 4 und 3 Ziehungen jährlich. Nächste Ziehung am 20. October a. c. Die Rückzahlung einer jeden Obligation mit mindestens 100 Frcs., sowie die Zahlung der Prämien erfolgt ohne jeglichen Steuerabzug in cfiec- tivem Gold in Barletta, Paris, Florenz, Neapel, Berlin und Frankfurt a. M Die schon gezogenen Obligationen behalten das Anrecht aus alle späteren zur Verloosung kommenden Prämien und kann demnach eine und dicfelbc Obligation mehrere Male mit Prämien gezogen werden. Mit dem deutschen Stempel versehene Original-Obligationen von 100 Frcs. sind Restam’atioäi W« Hoftnann 4150) Sonntag den 1. October ' C o ii c e r t. Anfang 4 Uhr. grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Neuerwall, 50; Billigste und reellste Beförderung der Auswanderer nach Kew-York, Baltimore, New-L)rlea»s Havannah, San Francisco, Brasilien, Australien, Westindien rc. mit den berühmten Dampfschiffen des Norddentschen Lloyd über Bremen, der Hambnrg- Amerikanischen Packet-Actien-Gesellschaft über Hamburg, sowie über die Häfen Antwerpen, Liverpool, Rotterdam, Grimsby rt>. Havre. Wechsel zum Tagesconrse, direct gezogen auf alle größeren Plätze Amerikas. — Commission, Spedition, Jncasso, Auszahlungen, Auskünfte, Erbschaften, Vollmachten -c. besorgt prompt und billigst (1091) Chr. Wallensels jun- Fallsucht (Krämpfe) heilbar! 4061) Eine „Anweisung, die Fallsucht (Epilepsie, Krämpfe) durch cm seit 9 Jahren bewährtes nicht medicin. Universal - Ge sundhcitsmittel binnen kurzer Zeit radical zu heilen. Heraus- gegeben von Fr. A. flu.uitc, Fabrik-Besitzer, Inhaber mehrerer Verdienst - Medaillen , Diplome rc. pi Warendorf in Westphalen," welche gleichzeitig zahlreiche, theils amtlich constatirte resp. eidlich erhärtete Atteste und Danksagungsschreiben von glücklich Geheilten aus allen fünf Welt- theilen enthält, wird auf directe Franco- Bestellungen vom Herausgeber gratis- franco veisandt. -jsaa'i imi 4139) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist vom Bahnhof über die Neustädter Schoor ein Stier (roth mit weißem Kopf) entlaufen. Wer über den Verbleib desselben Auskunft giebt, erhält eine gute Belohnung bei Wirth Plank im Pfau. Z Die Knabenlehranstalt beginnt nächsten Dienstag, um 8 Uhr des Vormittags, das Wintersemester. Anmeldungen bei Dieckmann. Geschäfts - Empschliiiig. 4118) Einem geehrten Publikuni die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Schuhmacher etablirt habe, und bitte um geneigten Zuspruch. Meine Wohnung befindet sich im Hause meines Vaters, Herrn Schlosser Noll, Neustadt Lit. D. Nr. 95. Achtungsvoll Jean Noll. 4134) Gut erhaltene Pelzwaaren werden nach neuester Mode umgearbeitet, Reparaturen gut und billig besorgt bei A. Schultheis jun., Kürschnermeister, Seltersweg Lit. C. Nr. 10 Michaeli Markt. 4138) Mittwoch den 4. October: Tiliismuslk im Promenadehaus. Th. Lony. 4136) Ein Mädchen von auswärts wünscht Stelle als Haus- oder Kindermädchen. Näheres bei der Exped. d. Vltts. 4149) Ein braves Mädchen wird sofort in Dienst gesucht. Kanzleiberg B- 67. Flechtenkranke und Brustleidende heilt Dr. Iochheim in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (2478) 4028) Unterzeichnete empfiehlt sich im Ausbesscrn nnd Verändern von allen Arten Pelzwaaren, sowie auch im Waschen von weißen Pelzgegen- ständcn. — Bestellungen aus ganz neue Garnituren werden auf das Geschmackvollste und Billigste ausgeführt. Katharina Belz, wohnhaft bei Herrn Zimmermann Schmidt, vis-a-vis dem Schützenhof 4140) Montag den 2. Octobcr beginnt meine Schule für kleine Kinder wieder. Frau l>r. Diehm. 4065) Ein mit den nöthigen Vorkennt- nissen versehener junger Mann kann in einem hiesigen Fabrikgeschäft als Lehrling eintreten. Selbstgeschriebene Offerten sind bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. 4155) Ein freundliches Familienlogis von 2 bis 3 Zimmern wird in der Nähe des Neuenweger Thors bis Mitte November zu miethen gesucht. Offerten beliebe man bei der Exped. d. Vltts. abzugeben.________ 4109) Ein Commis wird für ein hiesiges Ladengeschäft gesucht. Gute Zeugnisse erforderlich. Näheres bei der Exped. d. Bl. I Obligationen der Stadt Barletta. 3847) Garantirt durch die Gesammt-Einnahme der Stadt, sowie Geschäft Redaction, Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Vietfd'.) in Gießen.