♦ Anzeige- und Amtsötatt für den Kreis Kietzen Nr. 124 Donnerstag den 1. Jnni LMR in den • Erledigt sind: die 1. kathol. Schul- neuer Zirwürfnisse gemocht werde. der Ex cutrvgewalt, sobald dieser Augenblick eingetreteu sein würde, die National die erong. Schul- ► yt) b'« ",^ständig n Pans untertmdt. Es exstirt feine Lasier: Der Reichskanzler türfe versichert sein, daß Niemand im Hause, mit ^niurgenNnbonde u ehr. So lautet der summarische Bericht aus Ler- k"j bertinzeft,n Ausnahmen, ihm di, Anerkennung versagt für d,e grcfe.n Turnte, den kle^Wett s Auft vren de« en, etzlichgen Aufstandes und Kampfes verfündet, welche er dem Baterlande geleistet; diese Anerkennung wu.de auch mch, geschwächt, iC't,5n LlL f. Zn.8 tae'Ctl £ Ein klares vollständiges B.ld sondern eher noch gestärkt dadurch, daß der R.ichhlag auf einzelne Mangel in der inneren Kampfe, der Blut- und (öreuclsc.nen . der Seen?,» h<>r 9btnU«nnA 'einem tiornffr.itfti ßuirh» ..., j. * .r^. «......... c_.i _ ..... II. I - - - . V * . . « y. VHIU Ul VII vaben aUergnäoigft geruht: am 12. April dem Lehr, Knabenschule zu Grunberg, im kreise Grünberg, verlsch, den (Charakter als Mllprediger zu verldihen. XVl. Dienstenthebungen. Dienstentlassung. • einen andern verantwortlichen Minister für Elsaß zu Preis Uerie!j&6ria 1 fl. 12 fr. mit Brtngerlohn- Durch die Post »«zogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. gci'ß IlkM langst gestürzt, hätte sie nur einen Monn finden können, v, Geschäfte in ihrem Sinne zu führen. Billleicht um dies Jntriguengewebe zu zcr^ reißen, hat dcn^n die Linke bereits einen entschiedenen Schritt gcthan, nämlich ten1 ^lntr. g aus Einführung dir Republik als d'finitive StaatSsvrm gestellt. Si ist also die Frage der Staatsverfassung noch nicht gediehen. ~ ", im Greife Friedberg, Phil. Cnsirnkr Beith, am 5. Mc.i den Forstwarten der Fo.stwartei Queckborn, Ärfch'.int täglich, mit Ausnahme MontaqS. rüxpedttton: Sanzletb erg Lit. B. Nr. 1. * 2*14. 8"rst Bismarck - Um Mißv-rfländniss n vorzubcugen, erkläre ich ausdrücklich, raß ich mich n cht über mangelnde Anerkuinnug des Landes oder des Reichstags zu btklagsn habe; ich habe nur gemeint, daß meine Bemühungen, den Elsaß schuldenfrei an Deutschland zu bringen, hier nicht die r chtige Anerkennung findet, und diks-s Erfühl ist auch duich die Jntirpretativn dcö Borredners nicht beseitigt. ?ich habe die feste Überzeugung, daß tie Herren das größte Vertrauen zu mir hab.n, ober in diesem spiciell n Punc.e verm sse ich es. Sie suhlen das Betursn'ß, mich dem Elsaß gegenüber zu binden. Zugleich tritt das Bestreben deul! ch ber- vor, den Reichstag als elsässischen Landtag zu constituiren. Ich kann nur meinen vorhin au^gesp ochtnen W.llen wickerholen, daß, wenn der Ait kel so, wie er jitzt ift, stkb'N bleibt, ich das mir übertragene Mandat nicht annehmen kann, sondern . . v. mit einem jährlichen Grbalt von 415 ff. Die ivang. Schulstelle zu Steinberg, im Kreise Nidda, mit einem Gehalt 1 • ; UnbwJ Vorttag o:$ A|(W r stand. *,e't6 Gewehr« unv rem riepgen Umfange tiefer Kriegsbeute tiiifle sich auch tie ftroge stellen, ob dasselbe nicht überhaupt einfach anzunehmen wäre, wofür allerdings tei ter großen Rücksichtnahme der deutschen Armeeleilung aus eine durchaus rmtmtlfche Bewaffnung de« Heeres, die Aussicht nicht allzu groß ist. Wohl dürfte indrß das bayerische Werder.Gewehr nächst dem neuerdings in England aeeeptirien Henry MarNm.Grwehr einer umfassenden Prüfung unterzogen werden. Z'nrnifffltit, 23. Mal. (Schluß aus Nr. 17 de« Regierungsblattes.) XIV. Militärdienstnachrichten. C.I„. „„ wrvw, «eqog haben allergnadigst geruht: am 28. Dtc. 1870 tem Weneralmaios a la n““en(yrafen vcn Schlitz genannt von Görtz zu g-statten, das ivm von emur m, ,PüLb,m fiiin'8c von Bayern verliehene Großcomthurkreuj des Bayeii,cheii ^tllitär-Veidifnst.Orkens anzunrhmen und zu tragen. . . Xv- EharakIerertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großh-rzog «... flm |2. April dem Lehrer an der ersten evangelischen im Kreise Griinberg, Ferdinand Friedrich Wiihelm l.V,r roeri ' £,|4 Wil Cid;®1*' o r m, A ..... -chv .......... ,,v,v hmimih vuiuiiy, vutz vtr ^Iticpslag aus einzelne Mangel in ’ P ;r„CraS3 UA un» ®nuelfcmen, der Sceneu der Brrnichiung 'wem vorgelegten Gesetze aufmerksam macht. Die Anerkennung freier selvstsiän- unc Derzwe flung laß, sich noch mcht geben. ioiger $länn,r hat erst ten rech ten Werth. Wir wollen der staatlichen Verwaltung - |rcr ncacn Provinz in keiner Weise rornreisen, und gerade deshalb sollten wir den jLlntrag, Anleihen für Elsaß Lothringen von der Zustimmung res RechstagcS ab- J ^"gig zu machen, weil cbin die neue Provinz rechtlich noch keine Anleihe felbst- Seine königliche Hoheit der Groß- stänkig contrahirrn kann. >nah, La mit deiij'i» j Der Hamiiil) i hr die MKe Smt Itmjtt, M Befiellunge« auf de» Gießener Anzeige, Abonnenten, welche den Anzeiger bet der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für den Monat Juni zu 20 fr JJ1 ------- ----------I__ o Vy*IL Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit JJ. rzog haben allergnadigst geruht: am 12. April den GerichlSvollzi.her Se. Maj. bittt'n werde, 1 ^CD1 Amtssitze in Bingen Peter Claß auf sein Nachjuchen, am 15. AprU den ernennen. - - ------------------ t Die Herrschaft der Pariser Commune ist endlich gebrochen!' ^e''ande5e!ka»dman7-uf fein BÄ"efS i ®W8 Erinnerungen zu hin,erlassen , als die Vernichtung unzähliger Menschenleb n, den Schule zu Stadecken im Kreise M°in^>°b^u / ren z e r o f snungen. Erledigt sind: diel.kathol welcher Seite her in bedrohlicher Weise zum Ausgangspunkte neuer Beschwerden, 94 h n??f«"el' "" r. Otto H übner's statist. Tafel aller Länder der Erde. 1871. 20. Auflage. Dieselbe, im Verlage der F. Boselli'schen Buchhandlung im Frank, furt a. M- erschienen, hat durch den Krieg von 1870 und die Constituirung und Vergrößerung eines deutschen Reiches dießmal ganz bedeutende Veränderungen erfahren, so daß sie Jedermann zu empfehlen ist, der sich für wenige Groschen über die heutige materielle Cultur aller Völker schnell unterrichten will. Sie enthält Größe, Regierun^s- form, Staatsoberhaupt, Bevölkerung, Ausgaben, Schulden, Papiergeld und Bankiro- tenumlauf, stehendes Heer, Kriegs- und Handelsflotte, Ein- und Ausfuhr, Zollem- uahmen, Haupterzcuguisse, Münze und deren Silberwerth, Gewicht, EUcnmaß, Hohlmaß für Weine und Getreide, Eisenbahnen, Telegraphen, Hauptstädte und die wichtigsten Orte (mit Einwohnerzahl) aller Länder der Erde. Preis 5 Sgr. Staatsschatz deponirten Rententitel gerettet wurden. Die Leiche Deleseluze's ist in einer Straße gefunden worden; ihre Identität ist festgestellt. Versailles, 28. Mai. ThflrS hat ein von heute datirtes Rundschreiben erlassen, welches besagt: Unsere Truppen, welche gestern die Buttes Chaumont und Belleville eingeschlossen hatten, haben diese Nacht alle Hlnderniffe überwunden. DaS Corps Ludmirault überschritt das Bassin von Vineffe und erstieg die Butte- Chaumont unv die Höhen von Belleville, auf deren Gipfel sie mit Tagesanbruch ankamen. Gleichzeitig hatte das Corps Douay den Boulevard Richard Lenoir verlassen und war auf die Position von Belleville lo-gerückt. General Vinoy erstieg den Kirchhof Pere la Chaise und nahm die Mairie d?S 20. Arrondissement-, sowie das Gefängniß La Roquette. In Letzterem wurden noch 169 Geißeln am Leben getroffen, 64 batten die Insurgenten bereit- erschossen, darunter der Erz. bischof Darboy, der Pfarrer Deguerry und der Präsident Boryean. Die Aufstän- dischen sind setzt dicht an die UmwallungSmauer zurückgedrängt, zwischen die fran- zösische Armee und die Preußen, welche ihnen den Durchzug verweigern. So werden die Insurgenten ihr Verbrechen büßen müssen, indem ihnen nur die Wahl zwischen Tod und Ergebung bleibt. — Da- Rundschreiben bestätigt den Tod DeleScluze's und Mllliere's und schließt: Die Jnsurrection in einem Raum von einigen hundert Meter eingezwängt, lst destnitio besiegt. Der Friede wird zurück- kehren, aber er wird aus dem rechtschaff nen und patriotischen Herzen nicht den tiefen Schmerz verbannen können, von dem sie durchdrungen find. Soisy, 26. Mai, Abends. Von der Gardevivision laufen folgende Mit» theilungen in Paris ein: Die Zahl der in den Häusern und Kellern befindlichen Leichen wird auf 50,000 (?) geschätzt, darunter viele Kinder und Frauen. Die Weiber wütheten auf die scheußlichste Weise. Es finden fortwährend Hinrichtungen durch Erschießen statt. Unter den Füsilirten befinden sich viele Frauenzimmer. Die angerichteten Zerstörungen sind enorm. Ein Vierte! der Stadt ist vernichtet. Es herrscht eine große Wuth gegen die Commune und Napoleon. Der Schaden Telegraphische Depeschen. 29. Mai. Die Ordnung ist in Paris wieder in solchem gestern 24 Regimenter mit 100 Kanonen hierher commandirt Eintritt in Pari- »st seit heute wieder gestattet. eine loschpapierne Bürgeikrone! Berlin, 26. Mai. Die Elsaß - Commission beschloß in der qestngen Abendberathung von 9 bis 12 Uhr die Dauer des Provisoriums bis 1873, aber nur bei Schulden, die da- Reich belasten, die Mitwirkung de- Reichstages ern- treten zu lassen. Versailles, 25. Mai, Abends. Ein heftiger Südostwind sacht seit heute Mittag die Flammengluth in Paris stärker an. Von dem Feuer werden tue enormen Häuserreihen des Boulevard FilleS, Caloaise, Beaumarchaise, Place Chateau d'eau, Boulevards Lenoir, Voltaire, Place Bastille bedroht. Die Insurgenten vertheidigen sich noch verzweifelt in Belleville und Menilmontant. Sie errichten neue Barrikaden in Pere la chaise. Versailles, 28. Mai. Das „Journal officiel" meldet, daß die Buttes Chaumont unv Belleville durch General Ladmirault genommen worden sind. Daö amtliche Blatt bestätigt, daß das große Buch der Staatsschuld und die in dem A Versailles, Maße hergesteUt, daß werden konnten. Der berichte aus. - _ Schluß 31/2 Uhr. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Tagesordnung: Petitionsberichte, zweite Lesung des Antrags Schulze über die privatrechtliche gewesen, letzterer vielmehr mit 53 anderen Geißeln, unter denen sich der Präsident Cassation-Hoses, Boroean, bcfanv, erschossen worden. In Roquette retteten 169 andere Geißeln vor gleichem Schicksale. v. Kardorff: Die heutigen Erklärungen de-Reichskanzler- ändern die Sachlage vollkommen; ich werde jetzt für den Regierungsentwurf stimmen. Dr. Windthorst stimmt den Duncker'fchen Anträgen aus voller Uever- zeugung zu. ^antragt die Vertagung der Debatte und die Zurückweisung der Amendements in die Commission. Fürst Hohenlohe-SchlllingSsürst unterstützt den Antrag v. Hennig. — Graf Rittbera gegen die Vertagung; so lange die Commission da- Amendement nicht zurückzieht, könne das Hau- weiter debattiren. — Dr. Friedenthal für die Vertagung, Dr. Löwe dagegen; der principielle Unterschied zwischen den Ansichten des Hauses und denen des Reichskanzlers beruhe auf der Forderung der Gründung des Rechtsstaat- im Elsaß, unv derlei Unterschiede müßten im Plenum zum Aus- trag gebracht werden. — Dr. Windthorst (Meppen) aut denselben Gründen gegen die Vertagung.— v. Kardorff: Nur diejenigen Parteien sind gegen dre Vertagung, welche gegen Conflicte, sowie gegen die Geschicke der neuen deutschen Landsleute gletchgiltig sind. — Reichensperger (Olpe) pcotestirt sehr erregt gegen den Vor- wurf "unveutscher Gesinnung, den er in der Acußerung v. Kardorff'- erblickt. Präsivent- E nen solchen Vorwurf hat der Abgeorvnete von Kardorff nicht erhoben. (Rufe im Centrum: Ja wohl! Ja wohl!) Präsident, sehr erregt fortsahrenv: ES ist nicht schicklich, sich in dieser Weise gegen das Präsivium aufzulehnen; tch rufe die Herren Abgeordneten zur Ordnung! — Reichensperger (Olpe): Dle Auffassung de- Herrn Präsidenten ändert nichts an meinem Recht, eine gegen meine Partei gethane Aeußerung nach meinem Verstänoniß auszulegen. — Dr. Löwe protestirt ebenfalls gegen den Sinn der v. Kardorff'fchen Aeußerung. — Schließlich wird der Antrag v. Hennig angenommen, der Entwurf ist also an Vie Commission zurückgewiesen. Es folgen Wahlprüfungen. Den Rest der Sitzung füllen Petttlons- Stellung der Vereine. t Berlin, 26. Mai. Der Reichstag hat sich heute endlich, wenn auch widerwillig, die wohlvervlente Pfingstruhe gegönnt, dieselbe aber so knapp, bis zum nächsten Mittwoch, bemessen, daß voraussichtlrch dann abermals und aus denselben Gründen wie heute eine unfrerwillige Vertagung eintrete. Das für Zeitung-» producenten unv Zeitungsconsumenten gleich erwünschte Ereign^ß führte sich folgendermaßen ein: Vor 71 Mitgliedern, aber vor dicht besetzten Tribünen, eröffnet Präsident Dr. Simson die Sitzung, welche sich nach Erledigung der üblichen Urlaubsgesuche mit der zweiten Lesung de- von Schulze (Berlin) eingcbrachten Gesetzes über die privatrechtliche Stellung der Vereine beschäftigen sollte. Der einsam am Bundesrath-tische versammelte RegterungScomm'.ssar Geh. Reg.-Rath Dr. Eck erklärt im Vorgefühl de- Kommenden, der Bundesrath habe bei der großen Wichtigkeit des Gesetzentwurfes und weil der Commissionsbericht erst acht- undoierzig Stunden zur Vertheilung gelangt ist, noch keine bestimmte Stellung zu demselben nehmen könne. Graf Rrttberg wünscht aus diesem Grunde die Absetzung des Gesetzes von der Tagesordnung, Herr v. Bernuth, das preußische Herrenhaus- Mitglied, dessen conservativer Panzer von den liberalisirenden Neigungen des Reichstages pie und da bereits arg zerfressen ist, hält durch solche Rücksichtnahme die Würde de- Hauses für gefährdet. Da erhebt Schröder (Lippstadt) Bedenken gegen Vie Beschlußfähigkeit des Hauses. Ein leises, tadelndes Oh! wird ver- nehmbar, Herr Simson beräth mit den Schriftführern — die Inkompetenz ist zu augenscheinlich, um übersehen werden zu können, eS muß zur Auszählung geschritten werden, die ein Minus von 25 Mitgliedern an der beschluß'ähigen Zahl der Versammlung ergibt. Daß nicht die nothwendige Anzahl von Abgeordneten mittler- weile „eingepeitscht" wurde, lag wahrlich nicht an dem Prästdium: der Namensaufruf, der sonst 15 bis 20 Minuten dauert, nahm nicht weniger als 35 Min. in Anspruch, der Schriftführer Dr. Becker bot sein ganzes humoristisches Talent auf, um dem Hause die Zeit zu verkürzen, die besonder- markante Aufrufung der stereotyp durch ihre Abwesenheit glänzenden Mitglieder, wie Forckcnbeck unv Andere, erregte die bewußte große Heiterkeit — cs half alles nichts, das Haus blieb incomprtent. — Wir geplagten Zeitungsmenschen aber wrdmen Herrn Schröder soll die Kriegskosten weit übersteigen. Soisy, 28. Mai, Nachmittags 2 Uhr. Nrch Telegramm Favre's ist die Nachricht G.neral Ciffey'S in Betreff des Erzbischofs von Paris leider unbegründet nielmebr mit 53 anderen Geikelu. unter denen sich der Präsident Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung, 2273) Der unbekannt wo? abwesenden Marie Elisabethe Haas, Tochter erster Ehe des Johannes Haas III. von Ste-nbach, wiro auf diesem Wege eröffnet, daß die Wittwe und Kinder zweiter Ehe ihres Vaters das vorhandene, in zweiter Ehe erworbene Grundvermögen 1/76,5, 76,7 und XVH/124 für den Preis von 265 ft. verkauft haben, um damit die noch vorhandenen Schulden abzuführen und mit dem Reste die zweite Frau, wegen deren in die Ehe eingewendeten Verinögens zu befriedigen, und solche aufgefordert, sogewiß binnen drei Monaten von heute an über Genehmigung dieses Verkaufes sich bei der unterzeichneten Gerichtsstclle zu erklären, als sonsten ein Curator für sie bestellt und lediglich nach dessen Anträgen verfügt werden wird. Gleichzeitig werden Alle, welche Eigen- tbumsansprüche an die Parzellen 1/76,5 und! 76,7 zu bilden haben, hiermit aufgefordert,! solche binnen der oben vorbestimmten Frist anzumelden, als sonsten ohne Rücksicht auf solche der Kaufvertrag bestätigt und die Ueberschreibung gedachter Parzellen auf den Namen des neuen Erwerbers im Muta- tions-Verzeichnisie angeordnet werden wird. Gießen, den 23. Mai 1871. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher. Oeffentliche Ladung. 1390) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des nach Amerika entwichenen Mühlenbesitzers Ludwig Weimar zu Gießen, früher in Beuern, deii förmlichen Concurs erkannt hat, sind Forderungen und Ansprüche jeder Art an dieses Vermögen Montag den 8. Juni l. I., Vormittags 9 Uhr, nebst etwaigen Vorzugsrechten bei Mcidung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse dahier anzuzeigen und zu begründen. Im Termin soll zugleich die Güte versucht, ein Massepfleger und Gläudigeraus- schuß bestellt und über die Versilberung der Masse, sowie die Richtigkeit und Rangordnung der Gläubiger verhandelt und beschlossen werden und wird von allen nicht erschienenen oder nicht gehörig vertretenen Gläubigern Beitritt zu den Beschlüssen der Mehrheit unterstellt. Gießen, den 4. April 1871. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Becker, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Aufforderung.' 2279) Ansprüche jeder Art an den Nachlaß der H e i n r i ch H o f m a n n Eheleute in Climbach sind bei Meidung der 9^ichlbe- rücksichtigung binnen drei Wochen gerichtlich anzumelden. G'ünberg, den 24. Mai 1871. Großherzogliches Landgericht Grünberg. E r d in a n n, G i l in e r, Landrichter Landger.-Assessor. i Ws S“IJ!1q9 btn 2 m856n ] lidiie Schneibn a. Balthasar Stei'nderg, b. Heinrich Sc i 2) bit Ander des Christians a. Georg Heß I d. Marie Chn wcte Hirz base । c. Katharine _ verehelichte Hö d. Katharine . ^rng daselbst I 3) der Sohn des nes, nämlich; Balthaser; zu C. die Kinder nes Balrhas ! a. Katharine mühle bei St b.Zacob Heß c. Johann Ge d. Johannes H ' iu D. deren Kind« ! Katharine 3 Eihneider in D 1 ^Heinrich ML l 3) die Kinder des Johannes 3 a- Balthasar Heinrich M e. Georg Mö zu E. : !) Wen Tochter i lichte Reining 2) der verstorben Elisabethe Marie Heß, . Damstadt. Die oben zu D. 3 Mekannt wo? in - Erben, werden äufnet ^”0 der Annahme uon heute ar Mahm bei untei «Ht Utbtiflll SpÄ! ___^0^^. Vi iß irtibm nt und »«Uhu. Blitte- ken-ir Ekinop men/,, am T 11 (nn- n. To e Wahl en Tod nm öon zurück, itht de» I de Mit. j i-ldlichen n. Dir chluigev njimotr. ernithtet. I Schern 1 iß dit j rtgrünM Jhäfiml Witta solchem nm*l münz tu ifamnltö Kari- ii edenS |U I tt träne- t>it Üb- nicht i® i W« gehandel! ; Mck di« lojlbiirtauj enen Bliei! latzenvußl sankt önt> ttgesnndti itirtt deo der Leai erbe. WJ i im W I und DerM trial) re«/ y die -euttz Ajkgierun^ mb Lankm Ms maß. ,t michtlg^ n ollen nit a vertrete^ cschlüiltN * J'gri«* Ti»t 6»* A Oeffentliche Aufforderung. 2266) Aus der Johann Georg Heß'- schen Concursmasse zu Steinberg wurden auf Weisung Großherzoglichcn Landgerichts Gießen am 10. Januar 1837 für die Erben des Johannes Heß zu Steinberg, bezm. die Erben: des Heinrich Heß in Stemberg, B. des Kaspar Heß daselbst, C. des Christian Heß daselbst, v. der Johannes Möckels Ehefrau non Watzenborn, L. des Johannes Heß von Leihgestern 187 fl. 32 fr. — Einhrmdert sieben und achtzig Gulden zwei und dreißig Kreuzer — bei Großh. Staatsschuldentilgungskasse hinterlegt, und sollen dieselben nunmehr an die Berechtigten zurückgegeben werden. Als solche wurden ermittelt: zu A. dessen Söhne: 1) Johannes Heß H. in Leihgestern und 2) HeinrichHeßzu Watzenborn, sowie 3) die Kinder des verstorbenen Sohnes Kaspar Heß: a. Katharina Elisabeths Heß in Steinberg, b. Maria Christina Heß daselbst, c. Maria Elisabetha Heß daselbst, d. Georg Heß in Leihgestern, e. Katharina Heß, verehelichte Rei- chardt in Groß-Linden; zu B. dessen Kindeskinder, nämlich: 1) die Kinder der verstorbenen Tochter Anna Elisabetha Heß, verehelichte Schneidmüller: a. Balthasar Schneidmüller in Steinberg, b. Heinrich Schneid in üller das. ; 2) die Kinder des verstorbenen Sohnes Christian Heß HL: a. Georg Heß in Steinberg, b. Marie Christine Heß, verwitt- wete Hirz daselbst, c. Katharine Elisabeth e Heß, verehelichte Häuser daselbst, d. Katharine Heß, verehelichte - Jung daselbst ; 3) der Sohn des verstorbenen Johannes, nämlich; Balthaser Heß in Steinberg; zu C. die Kinder des verstorbenen Sohnes Balthaser Heß l.: a. Katharine Heß auf der Dlck- mühle bei Steinberg, b. Jacob Heß daselbst, c. Johann Georg Heß daselbst, d. Johannes Heß daselbst; zu D. deren Kinder: 1) Katbarine Möckel, verwlttwete Schneider in Watzenborn, 2) Heinrich Möckel daselbst, sowie 3) die Kinder des verstorbenen Sohnes Joh annes Möckel V. : a. Balthasar M ö ck el, i unbek. wo/ b. Heinrich Möckel, in Amerika c. Georg Möckel, abwesend; zu E.: 1) dessen Tochter Marie Heß, verehelichte Reining in Darmstadt, und 2) der verstorbenen Tochter Sophie Elisabethe Heß, Kind Namens Marie Heß, verehelichte Döll in Darmstadt. Die oben zu D. 3) a. b. c. genannten, unbekannt wo? in Amerika abwesenden, Erben, werden aufgefordert, sich bei Meldung der Annahme Verzichts binnen 90 Tagen, von heute an gerechnet, zur Empfangnahme bei unterzeichnetem Gericht zu melden, alle Uebrigen aber, welche außer den vorgenannten Berechtigten noch Ansprüche zu erheben vermögen, solche binnen gleicher Frist bei Meidung Ausschlusses daselbst geltend zu machen. Gießen, den 18. Mai 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stammler, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Das Schuldenwesen des Konrad Wallbott 11. von Steinberg. Oeffentliche Ladung. 2272) Gegen Konrad Wallbott II. von Steinberg ist der förmliche Concurs- Prozeß erkannt morden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an denselben zu bilden haben, hiermit ausgefordert, solche in dem Termin , Samstag den 22. Juli l. I, Vormittags 10 Uhr, dei Meidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei Meidung Verzichts auf dieselben zu begründen. Gleichzeitig soll in diesem Termine die Güte versucht und eventuell ein Massecurator und Gläubiger-Ausschuß erwählt, sowie deren Befugnisse festgestellt werden. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden in diesen Punkten als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen beitretend angesehen. . Gießen, den 23. Mai 1871. GroßherzoglicheS Stadtgericht Gießen. Muhl, Stainmler, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Oberhesstsche Cisenbahn- Gesellschast. B e k a n n t in a ch u n g. 2288) Vom 1. Juni d. I. an wird für die Oberhessischen Eisenbahnen eine eigene Güter-Expedition eingerichtet und findet die An- und Abnahme der Eil- und Frachtgüter, Vieh- und sonstige Transporte im diesseitigen Güterbahnhof, hinter dem Hüte! Kühne, statt. Gießen, im Mai 1871. Der Güterinspector: Nies. Versteigerungen. Arbeitsversteigerung zu Hausen. 2274) Samstag den 3. Juni, Morgens um 11 Uhr, sollen auf der hiesigen Bürgermeisterei nachstehende Bauarbeiten in Akkord gegeben werden, als: Weißbinderarbeit, veranschlagt zu. 31 fl. Planirarbeit, „ „ 80 „ Sleinbrechen, Fahren und Setzen derselben, veranschlagt zu . . . 24 „ Steinschlagen, „ „ ... 60 „ Hausen, den 30. Mai 18,1. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. i I- A.: Körner, Bezirksbauaufseher. Versteigerung. 2287) Samstag den 3. n. Mts.. Vormittags 10 Uhr,, werden in der Turnhalle dahier gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert: eine Baracke (Küche) mit Ausmauerung und Dachpappe bedeckt, das alte Bettftroh aus circa 100 Strohsäcken, verschiedene alte Leinwand, Kleider rc. Zugleich werden die freundlichen Darleiher von verschiedenen Gegenständen ersucht, solche vorher abholen zu lassen. Gießen, den 30. Mai 1871. Großherzogl. Reserve-Lazareth-Commission. I. A.: Ka lbfleisch. Holzversteigenmg in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 2280) Künftigen Montag, den 5. Juni, Morgens 9 Uhr, oll im Districte „Riedwald", auf der Lau- iacher Straße, an der Nebelsbach am Hat- tenröder Wald anfangend, versteigert werden: 6(2 Stecken Buchen-Scheidholz, 146 „ Buchen-, Eichen- u. Tannen- Prügelholz, 45'/2 1/ Buchen-, Eichen- u. Tannen- Stockholz, 17800 Wellen Bachen-, Eichen- u.Tannen- Reisholz, 124 geringe Eichen-Bauholz-Stämme von 2515 Cubikfuß, 225 „ Tannen - Bauholz - Stämme von 2216 Cubikfuß^ 817 starke Eichen- u. Tannen-^tangen von 3451 Cubikfuß. Bei dem Brennholz kommt 10 Fuß langes Eichen-Prügelholz und beim Tannen- Neisholz kommen lange Forstreiser zu Bohnenstangen vor. Lich, am 30. Mai 1871. Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigen brodt. Arbeitsverstelgerung zu Ruttershausen. 2278) Montag den 5. Juni, Vormittags -um 10 Uhr, nach der Arbeitsversteigerung zu Kirchberg, soll daselbst die Unterhaltung des hiesigen Schulhauses mit in Akkord gegeben werden, als: Schreinerarbeit, veranschl. zu 2 fl. 35 fr. Weißbinderarbeit, „ „ 49 „ 27 „ Glaserarbeit, „ „ 6 „ 51 „ Spenglerarbeit, „ „ 10 „ — „ Ruttershausen, den 30. Mai 1871. Großherzogl'che Bürgermeisterei Ruttershausen. I. A.: Körner, Bezirksbauaufseher. ! ärbeitsverüeigernng zu Kirchberg. 12277) Montag den 5. Juni, Vormittags um 9 Uhr, sollen nachstehende Unterhaltungs-Arbeiten an der Kirche (Confirmandensaal und dessen Umgebung) durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden, als : Maurerarbeit, veranschl. zu 24 fl. 2- kr. Schreinerarbeit, „ „ 208 „ 12 „ Schlosserarbeit, „ „ 88 „ — „ Weißbinderarbeit, „ 35 „ 12 „ Kirchberg, den 30. Mai 1871. Körner, Vezirksbauaufseher. 1 Arbeitsversteigerung zu «Staufen- berg. 2276) Montag den 5. Juni, Nachmittags um 1 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaus nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 80 fl. 24 fr. Dachdeckerarbeit, „ „ 12 „ 50 „ Weißbinderarbeit, „ „ 22 „ 18 „ Chaussir- undPflafterarbeit, veranschlagt zu .... 192 „ 24 „ Stcinbrechen, Fahren und Steinaufsetzen, veranschl. zu 80 „ — „ Steinklopfcn, „ „ 41 „ — „ Staufenberg, den 27. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. I. A.: Körner, Bezirksbauaufseher. Arbeitsversteiqerunq. 2209) Donnerstag den 1. Juni d. I., Vormittags 9 Uhr, , soll auf hiesigem Bürgermeisterei - Büreau die Herstellung von 270 Klaftern Weg im Walddistricte Kopf, veranschlagt zu 144 fl., an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Lollar, den 25. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. Arbeitsversteigerung zu Watzenborn. 2275) Samstag den 3. Juni, Morgens 8 Uhr, sollen auf dem hiesigen Nathhaus nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 33 fl. 12 fr. Pflaster- und Chaussirarbeit, veranschlagt zu . ... 185 „ 18 „ Steinbrechen, Fahren und Setzen derselben, veranschl. zu.........26 „ — „ Steinklopfen, veranschl. zu 50 „ — „ Weißbinderarbeit, veranschl. zu.........20 „ —,, Zimmerarbeit, veranschl. zu 24 „ 18 „ Watzenborn, den 29. Mai 1871. Großherzogliche BürgermeistereiWatzenborn. I. A.: Körner, Bezirfsbauaufseher. Feilgebotenes. 1 Honig, feinsten Esparsette, weiß und steif, empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. Tuffsteine für Fachwerk und Kamine empfiehlt S- Katz en st ein, (1141) Holzhandlung. | Baumwachs, faltflüssig, sowie in Stangen, ist wieder voAäthig bei Ernst Hermes, Materialist. 2293) Apfelsinen in schöner frischer Waare empfiehlt Emil Fischbach, Scltersweg. Idiene Gusiftahl Patent- I Laden, welche alle bis jetzt befannten Fenstenierschluß-Läden in jeder Hinsicht übertreffen, empfiehlt die Fabrif von Wilh. Tillmanns, (1942) in Remscheid. | Julienne (getrocknete Franzosen-Suppenkräuter) empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. 2294) Aechte Oberndorfer Dickwurzelpflanzen, sowie alle Sorten Gemüsepflanzen und Fichtenbohnen-Stangen, verkauft Th. Roloff, am Wallthör. i Milchverkauf in dem früher Loos'fchen -Höfchen Neustadt Lit. D. Str. 219. Cs können daselbst noch 20 bis 25 Maas; Milch täglich abgegeben werden. Itllionese entfernt in 11 Tagen alle Unreinigkeiten 1 und Falten der Haut, beseitigt Scropheln, Flechten u. gelbe Flecken. Garantirt! Cui Zahnschmerz Trau fidas verschwindet nur durch Feytona ! schau vide! In Gießen bei (335) Carl Frech. wem! 2289) Aechte ital. Maccaronk, Eie-- gemüsenudeln , Catharina - Pflaumen und Bamberger Zwetschen empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. -----=--Q------------- 2280) Alle Sorten Früh- pffanzen, sowie Oberndör- ifer Dickwur;elpffan;en bei Th. 2ony im Promenadehaus. 1591) Fertige Hemden für Consirman- den (Knaben), sowie sonstige Leibwäsche für Mädchen, empfehlen Geschw. Heerz, Neuenweg. 1990) Stückstccken empfiehlt S- Katzenft ein (Holzhandlung.) 2159) Eine Zimmer - T ouche ist billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. dieses Blattes. 316) Der Unterzeichnete offerirt beschlagene Flößhölzer in allen Dimensionen, sowie auch Hochkant, den Cubikfuß frei Bahnhof hier zu 20 fr. Zimmerarbeiten übernehme pr. laufenden Fuß zu 1!2 fr. S- Katzenstein (Holzhandlung ) 1616) Borsdorser Aepsel- wein, in bekannter Güte, empfehlen I. A. Busch Söhne. 2282) Gute auserlesene Kartoffeln verkauft Emil Möhl, Wittwe. 1033) Ein aufrechtstehender Flügel ist sehr billig zu verkaufen. ^Näheres bei der Exped. d. Bltts. ______ 2295) Meine Wirthschaft, verbunden mit Specercibandlung, mit geräumiger Wohnung, Hofraum und Stallung, welche längere Jahre mit dem besten Erfolg betrieben worden ist, bin ich Willens, wegen Ablebens meines Mannes, des Gemeind erechners 'Georg Lepper, auf eine Reihe von Jah- Iren zu verpackten, lieber das Nähere bin >ich zu jeder Zeit in meinem Hause zu sprechen. \ Waldgirmes, den 31. Mai 1871. I. G. Lepper Wittwe. i Wein, Bechtheimer 18L9r, ausgezeichnet gut, pr. peu 12 fr., bei Heinrich schnell. 8 Condensilte Milch *— ' Emil Fischbach, Seltersweg. 3255) Eine neue Hofraithe, 3A Stunden von Gieße« entfernt, und an fließende,» Wasser liegend, welche ihrer günstigen Lage wegen zum Betrieb einer Fabrik geeignet ist, ist auö freier Hand zu verkaufen. Näheres beigeren Kans- warnt W. Schwall, Nenstadt.________________________ Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöltt-Mindener und Oberhesstsche Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtliche» Formulare, ftnb zu haben bei W. jtiee, am Markt. t n B )t n so ti- itf' ne he zu )ea eiß uv zu- am ren [er- vis : iß Iber l / i itei oht avch lom» esc« f ählev .sne ufurt ya' u l G nttk iN Vv !«> leicht dich en | L W f• n al(i j zu ze huhcL in Zu! Vermiethungen. 2148) Das von Frau Bender bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und den 1. August beziehbar Georg Lüdeking. 2298) Zwei freundliche Zimmer, nicht möblirt, zu vermiethen bei L- Bramm, Neustadt. 1802) In meinem Nebenhause ist der untere Stock, von Hrn. Win deck er bewohnt, bestehend aus 5 Zimmern, Küche und allen Bequemlichkeiten, zu vermiethen und im August beziehbar. H. Becker, Neue Anlage. 1585) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227. 2271) Ein Familienlogis, bestehend in 3 Stuben, Cabinet, Küche, Kammer, Keller u. s. w-, ist zu vermiethen in Lit A- Nr. 64, dem Lind^nplatz gegenüber. 2151) In der Universitätsstraße Lit. E. Nr. 78 sind zwei freundliche Zimmer mit Möbel zu vermiethen und Mitte Sunt beziehbar. 2267) In Lit. C- Nr. 67 auf dem Seltersweg ist ein Logis für eine einzelne Person zu vermiethen. 1204) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist in einer Gartenwohnung zu ver- miethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Exped- dieses Blattes 2111) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich ui beziehen bei K- Gerlipp, Kirchenplah. 1738) In Lit. A. Nr. 161 vor dein Wall- thor ist im dritten Stock ein niöblirtes Zimmer zu vermiethen. 662) In meinem Nebenhause ist der mittlere Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Magd- und Bodenkammer und allen Bequemlichkeiten, von Herrn Gymnasial- Lehrer Dr. Schmidt bewohnt, nebst einem Stück Garten zu vermiethen und den 1. Juni zu beziehen. ____________A Becker, Neue Anlage. 2158) Ein freundliches Logis mit Zubehör. im 3. Stock, zu vermietlnn und den 15. August beziehbar. L. Kämmerer. 1762) Am Seltersbeig im Nebenhuus von Lit. E. Nr. 4 ist eine möblirte freundliche Stube mit Alkoven zu vermiethen. 2121) Einige möblirte Zimmer zu ver- miethcn bei Alexander Nt ay er. 1642- Ein Logis im zweiten Stock, auf Wunsch auch ganz, und ein Mansarden: Logis zu vermiethen bei I. Seibert. , 2070) In günstiger Lage der Stadt ist ein Laden mir Cabinet zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 1759) In Lit. A. Nr. 19.) ist der mittlere Stock zu vermiethen und pr. 1. Juli zu beziehen. 2216) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen bei Wittwe Baum, kleine Löwengasse. 2179) In der Katzen st ei n'schen Besitzung sind in dem neuerbouten Hause zwei Familienlogis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Nefl.ktanten wollen sich in meine Wohnung bemühen. B. Katz en stein, Neuenweg Nr. 139. Vermischte Anzeigen. 2268) Frau Geh. Justizr. Ploch sucht auf Johanni ein Mädchen für Küche und Haus._______ 2297) Ein junger Mensch, kaum 16% Jahre alt, welcher eine schöne Hand schreibt, sucht als Schreiber Beschäftigung) Derselbe würde am liebsten bei einem Steuer-Einnehmer oder auf einem Bürgermeister-Amte sich beschäftigen. Zu einer achttägigen Probe ist man bereit. Auskunft gibt die Exped. d. Bltts. 229ri) Die Wollspinnerei zur Goldmühle bei Hachborn ist durch die Herstellung des Wasserdurch- bruchs wieder in vollem Betriebe. _____________G. A. Marr. 2285) Ein Mädchen, welches kochen kann und Hautzarbeit versteht, wird auf Johanni gegen guten Lohn gesucht. _______________Daniel Wirth. 2141) Ein Kutscher wird gesucht von Carl Gail. 2284) Ein Bursche von braven Eltern und guten Zeugnissen sucht eine Stelle als Hausknecht oder Kutscher, und kann am 3. Juni eintreten. Näheres bei der Exped. d. Bl 2214) Ein braver Junge, welcher das Schrcinerycschäft zu erl.rnen wünscht, kann bet mir in die Lehre treten. Conrad Best, Schreinermeister. Kclluer-Lehrtittg. 2270) Ein Sohn rechtschaffener Eltern, welcher Lust hat, Kellner zu werden, kann sofort eintreten im Hotel Einhorn. 2261) Ein braves Dienstmädchen in einen kleinen Haushalt pr. 15. Juni oder Johanni d. I. gesucht. Zu erfragen bet ________________________Gebr. S cb e e L 2197) Ein Reisender sür eine Liqueur- fabrik wird gesucht. Franco-Offerten befördert die Exped. d. Bltts. 20>l) Ein Lehrling wird in ein hiesiges Geschäft gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 1332) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in der Lampenfabrik von M i'i 11 e r & Kauffma n n. |- Gcsueht eine Köchin und ein K ndermädchen gegen i hohen Lohn. Eintritt sofort — Zu erfragen auf dem Braunstein-Bergwerks- Büreau, Seltersberg. 2262) Bei mir kann ein ordentlicher Junge unter günstigen Bedingungen in die Lehre treten. Carl S e lzer I , _____________________Schuhmacherme'ster. 2238) Einige Herren können Mitlags- tisch erhalten in der Restauration von W. Hofmann, S/cktersweg. 22x39) Suche einen kräftigen gewandten junaen Mann, her schwimmen kann, zur Aufsicht in meiner Badeanstalt. _______________ L- C. R ü b s a m e in Für Flihrlente! 2175) Es sollen 30 Klftr. Steine, 20 Klstr. Sand und 200,0 0 Stück Backsteine angrfahten werden. Näheres bei Ehr. Haubach, Maurermeister. Montag den 5. Juni beginnt das neue Schuljahr an unseren städtischen Schulen. Die Aeltern von schulpflichtigen Kindern, d. h. von solchen Kindern, die in diesem Jahre das 6. Jahr schon erreicht haben oder noch erreichen werden, wollen dieselben von 8 Uhr an den betreffenden Lehrern Zufuhren. Noth- wendig bei der Anmeldung sind der Impfschein, sowie eine genaue Angabe über den Tag, das Jahr und den Ort der Geburt der Kinder, nebst dem Stand der Aeltern. Etwaige Befreiungen vom Schulgeld oder Ansprüche auf freie Schulbücher sind Großherzoglicher Bürgermeisterei vorzubringen. Gießen, den 25. Mai 1871. Im Namen des evang. Schulvorstandes Gießen. (2265) Vigelius. 2288) Der städtischen und Gail'schen Feuerwehr und Allen, die mich bei meinem, am Himmelsahrts- tage ausgebrochenen Brand unterstützt, und Denje: nigen, die mir so Vielsache Beweise ihrer Theilnahme gegeben haben, spreche ich hierdurch meinen innigsten Dank aus. Gießen, 27. Mai 1871. Adolph Noll. i Gewerbebank zu Gieße». Generatverfammlung Donnerstag den 1. Juni d. 3., Abends 8 Uhr, im Leib'schen kleinen Saale. Tagesordnung: 1) Ad hör der Rechnung pro 1870. 2) Bestimmung über Bertheilung des Reingewinns, resp. Beschlußfassung über die Höhe der Dividende und über die Höhe der zum Reservefonds zu schlagenden Summe. 3) Ertheilung der Decharge. 4) Beschlusstassung über die Weigerung des Rechners, das Büreau zu besuchen und die festgesetzten Büreaustunden einzuhalten. Gießen, am 27. Mai 1871. z Für den Vorstand: I. Hanstein, Vorsitzender. H ü l s s v e r c i n. 2258) Bei der gestern erfolgten Auflösung der Crfrischungsstation für verwundete und eifranfte Krieger auf dem Bahnhof dahier fanden sich Gegenstände vor, deren Eigentbümer unbekannt sind. — Man bittet diejenigen, welche Gegenstände dargeliehen und dieselben bis heute nicht zurückempfiengen, bet dem Unterzeichneten Reclamaüon anzumetdeu Gießen, am 26. Mai 1871. Der Vorstand. In Auftrag: Georg Noll. 2229) Nnfor Geschäfts-Lokal befindet sich von honte an in dem ehemaligen 'Postcaffier Hoffmann - schen .Hanse ans dem Wall, Seltersweg Lit. C. dtr. 66, dem Prinzen Carl gegenüber. GieHen, den 26. Mai 1871. Gebr. Cbel (Weinhandlung.) Mahlzeit. Mehrere Feinschmecker. Ein alter Cognac ist nicht übel, Der Handkäs, der nichts' kostet, ist auch nicht bitter, D'rum ging's bei der Verzehrung wie ein G'witter. Der eine fühlte etwas Druck, Der andere dreht sich um und guckt, D^r dritte, der die Mahlzeit schon gehalten, Der fühlte sich ganz wohlbehalten. D'rum wollen wir in Einigkeit am dritten Feiertag aus Zeitvertreib zwei Heschen essen. Dem einen ward's beim Baden schlecht, Er suchte nach dem Stieselknecht, Und bückte sich ganz fein und nett, O weh, was ihm da geschah, Die Kälber lagen alle da. (2300) 2055) Arbeiterinnen werden gesucht und können Mädchen, welche demnächst die Schule verlassen und alsdann Arbeit suchen, sich schon jetzt melden. Gießen, den 13. Mai 1871. Corsettensabrik von Koch H» Patz. -.ujiiiin—ia Annoncen aller Art werden täglich befördert und zu den Originalprcisen der Zeitungen _ berechnet durch das Annoncen-Bureau der Jaeger'schm Buchhandlung, Frankfurt a. M. ä SESsr B«.i größeren Aufträgen eut- ;■* sprechenden Rabatt. Bade- smd Schwimmanstalt, Von Uübfamrn eröffnet. 22*3) Indem ick hiermit das verehrliche Pnbltknm zum Abonnement eintade, bemerke ich, daß die Anstalt auch dieses Jahr wesent- l che Verbesserunani und Erweiterungen erfahren hat. Die Zetlenbäder haben nun alle die beliebtere Einrichtung erhaltrn. Der Schwimuiuulerricht für Mädchen wird fortgesetzt und bitte um baldige Aumeldungen, damit die Unterrichtszeit festgesetzt werden kann. Der Schwimmunterricht für Erwachsene und Knaben wie früher, und können auch Kinder, welche noch nicht schwimmen lernen sollen, unter meiner Aufsicht baden, sowie solchen, die bereits schwimmen können und sich darin weiter auöbild'N wollen, Gelegenheit dazu geboten werden kann. Dir Bade-, bezwbungsw ise Schwimmplatz, ist durchaus gefahrlos und für jedes Alter passend eingerichtek Unterrichtsstnuden irnd Badezeit für die Schuljugend sind an Wochentagen Vormittags von IO bis 12 und dkachmittags von 4 b S 7 Jlbr, an Sonn- nnd Feiertagen nur Vormittags von 7 bis 12 Uhr. ^>n diesen stunden wird gute und strenge Aufsicht geführt, so daß die vcrchrlichcn Ettern in jeder Be- zcehung beruhigt sein könne». Nähere Bedingungen sind in der Anstalt zu ei fahren, wo auch die Abonnementsliste zur gesästigen Einzeichnung offen liegt. L. Ehr. Rüb^amen. NedLetirw., Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gietz.n. Ist- NfpTh. (Nr. 6' Dom 5. Mai i t (Nr. 6. Meßen, de f Die Ctc dr- Grasen Hohe tneitt in allen i ßch täglich mehr rrsier Linie dar« Stellung in Oe niederzuhalten b möglich, dieselbl Mahren sind ki» völlig gleichjust.l nicht p kulven. ttütf, tto die tt tenttn die Veth bim auch häuf tnnmrüät. Wohin t Wt Sein. Erl Wn, daß ti krönest, in dir ganz ju den Ur Gedanken schon die direkten W. der Echwetpunk über die östemi Deutschen bewex Von tinti Rede; dnsklör tose und jn de «n^tijel|)ft|t t uflandenen der und Men toiirttr O^üittl toettti *” Schach gtji 'M politische e'ilttmch ju , ., Di'se T- M». $ont '""g md tim. »ih Mfyn ti» t »iitm. », 5. £*< *■ * «*i»