NM Indiana. im damit den und zu tilgen. >hr besieht. - Loan L Trust andell werden, rankfort a. M. tzlerem Platze Hieben Imons- eilen in vollem [lieh schon im Passagier- und Verzinsung der ein Bahngebiet, und Kohlen- manischen Kohle gIigen Massenallein die W- ialen Als f" Companl'' Preis vierteljährlich 36 kr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 kr. Gießener Alykiger. Erscheint wöchentlich drei mal: Dienstags, Donnn- stags und Samstags- - Expedition: Canzleiberg Lit. B Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. 1870, Dienstag den 31. Mai Nr. 6a, L eka nntmach n n g. 9lrbeitdverfteiflernna. K 32 fl. 144 20 aus in ii in aus Gießen Auerk. u. cmpsohl. von ürztt. Autoritäten,^ OD in Lagerbier, L- F r o h n h ä u s e r. die 54 7 in der Billets billigst bei 2622) Waschpulver, Waschblau empfiehlt (2617) Emil Fischbach, Seltersweg. L S p Feilgebot» n»o 2607) Auf bevorstehende Feiertage em- Bonames Vilbel Dortelweil Groß-Karben Nieder-Wöllstadt Friedberg Bad Nauheim Butzbach Lang-Göns Gießen veranschlagt zu...... Steinbrechen, Fahren, Setzen, Zerschlagen und Einsteinen derselben zur Unterhaltung der Wege außerhalb des Orts, veranschlagt zu Unterhaltungs- u. Grabenarbeiten 2614) Ausgezeichnete Zwetschen, Pfd. 8 kr-, Aepfel-Schnitzen (geschälte und ungeschälte) billigst bei H. E- Jughardt, Marktplatz. aus Gießen „ Lollar „ Fronhausen „ Marburg „ Kölbe „ Kirchhain „ Neustadt „ Treysa „ Zimmersrode „ Borken „ Wabern „ Gensungen „ Guntershausen „ Wilhelmshöhe in Cassel Cassel Wilhelmshöhe Guntershausen Gensungen Wabern Borken Zimmersrode Treysa Neustadt Kirchhain Kölbe Marburg Fronhausen Lollar Gießen Lang-Göns Butzbach Bad Nauheim Friedberg Nieder-Wöllstadt Groß-Karben Dortelweil Vilbel Bonames Bocken heim Frankfurt Garnisonverwaltung Gießen auf das zweite Halbjahr d. I. mittelst Submission vergeben und können auf dem Bureau derselben die Lieferungsbedingungen vorher eingesehen werden. Gießen, den 28. Mai 1870. Grobherzogliche Garnisonverwaltung. Kalbfleisch. Brodlicftrung. 2597) Freitag den 3. Juni d. I-, Vormittags 10 Uhr, wird die Lieferung des Brodes für das 2. Infanterie-Regiment mittelst Submission vergeben. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Büreau der Garnisonverwaltung dahier zur Einsicht offen. Gießen, den 28. Mai 1870. Großhe.zogliches 2. Infanterie-Regiment. Kraus. 2608) Vorzüglicher Aepfelwein ist zu haben im DarmstädterHaus. 2509) Feinsten Rahmkäse im Anschnitt empfehlen I. A. Busch Söhne. 2587) Prima-Mohnöl bei Carl Lony. Besondere Bekanntmachungen. ÖU Bad Nauheim im Großherzogthum Hessen wird am 1. Juni er. eine Buudes- Telegraphen-Station mit beschränktem Tagesdienste eröffnet und alljährlich für die Dauer der Badesaison in Betrieb genommen werden. Frankfurt a. M-, den 25. Mai 1870. Bundes-Telegraphen-Direction. in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts in dem Hofgerichtsgebäude vorgenommen werden. Gießen, am 27. Mai 1870. Der Präsident Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen: Dr. Buff. vdt. Eckstein- c * s v , täglich frisch, bei Aug. Plank, Wolkengasse. Petrol cum - Lieferung. 2598) Freitag den 3. Juni d. I., Vormittags halb 11 Uhr, wird die Lieferung des Petroleums für 2586) Feinste Waizenstärke, Waschblau und Waschpulver, sowie Seife in allen Sorten, bei Carl Lony. 48 kr., 30 „ 42 „ 24 „ 2585) Donnerstag den 9. Juni, Morgens 9 Uhr, läßt Karl Fischer HL zu Lich: 1 Pferd, 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge und sonstiges Ackergeräthe öffentlich versteigern. 3 ,, 19 „ 37 „ 48 „ 2 „ 13 „ 34 „ 49 „ 14 „ 29 „ 41 „ 1 „ 11 „ 23 „ 35 „ 51 „ 6 „ 21 „ 30 „ 43 „ 52 „ 59 „ 7 „ 15 „ 28 „ 35 „ besteht bestätigt durch Dankschreiben von Privaten.1 2618) Donnerstag den 2. Juni L I-, Vormittags 11 Uhr, sollen in dem hiesigen Rathhause nachverzeichnete Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit an dem Schulhause, 23 37 46 53 1 !3 29 37 54 7 12 32 46 58 24 32 49 16 33 48 58 13 23 44 3 10 Lllionese vom Ministerium conccfsionirt ii. von e Dr. Werner in Bre-ölau Z- chcmilch geprüft u. empfohlen,^ entfernt in 14 Tagen alle * Hautunreinigkeiten, Sommersprossen, Leberflecken , gelbe Z Flecken, Falten, Flechten u- Scropheln. - Feytona, amerikanisches Mittel ge „ gen Zahnschmerz, lOOOfach bewährt, - hilft augenblicklich, hohle Zähne heilen. £ Wanzeiitod, ächt caukastscher, ver- g tilgt die Wanzen u. zerstört ihre Keime. £ Sicherstes Mittel gegen dieses Ungeziefer! Insectenpulver, ächt persisches, » in Originaldofen; einzig bestes Mittel gegen Flöhe, Ameisen, Fließen, Mücken, Schwaben und alle derartige Jnsecten. K Alleinige Niederlage in Gießen bei y (553) Carl Frech 2 2 2 2 3 3 3 3 4 4 4 5 5 5 5 5 6 6 6 6 6 6 7 7 7 7 12 12 12 12 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 3 3 3 4 4 4 4 5 5 5 6 6 Für Schlosser! 2619) Donnerstag den 2. Juni l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei zu Eberstadt die Lieferung eines eisernen Thores, veranschlagt zu 90 fl., öffentlich in Accord gegeben werden. Lich, den 28. Mai 1870. Der Bezirksbauaufseher: K- Schön. L. Textor, im Darmstädter Haus. R. F Danbitz'scher Kräuter-Liqueur, Prä- servativmittel gegen Hämor- rhoidal-, Unterleibs- und ! Magenbcschwerden ist stets 1 auf Lager bei Herrn w , Jul Wallach, am Markt, K. I (1588) in Gießen. Versteigerungen. 2605) Mittwoch den 1. Juni d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlasse der Ludw. AppeUs Eheleute dahier in der Flügelsgasse gehörigen Mobilien, bestehend in Möbeln, Bettwerk, Weißzeug, Kleidungsstücken, Haus- innd Küchengeräthen, meistbietend versteigert Gießen, den 30. Mai 1870. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann. daselbst, veranschlagt zu . . Dorf-Gill, den 28- Mai 1870. Grobherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill. I. A. : K. Schön, Bezirksbauaufseher. pfehle ich : Oberingelheimer, rothen, pr. Flasche Guntersblumer, weißen, „ „ Ruländer, „ » Badenheimer, * „ Obstwein-Mousfeux, vor- vorzüglicher Qualität, „ „ 2600) Feinstes Blüthen- mehl empfiehlt Carl Lony. 2510) Rheinisches Waschpulver und Flcckenfeife bei I. A. Busch Söhne. Prima-Kernseife, Feinste Reisstärke, „ Waizenstärke, 2563) 12 Centner gutes Heu, sowie eine Partie Haferstroh, verkauft L. Hartmann, in der Schanz. 2506) In einer lebhaften, an der Main- Weser-Bahn gelegenen Stadt ist ein schon seit langen Jahren bestehendes, nachweisbar und offenkundig mit glänzendem Erfolge betriebenes Geschäft (Manusactur-Waaren rc.) mit und auch ohne Waarenlager, je nach Belieben, nebst Haus und Zugchor, unter so vortheilhaften Bedingungen zu verkaufen, daß einem soliden, nur einigermaßen bemittelten Käufer die Uebernahme sehr erleichtert wird. Nähere Auskunft ertheilt Ehr. Bix, Neuenweger Thor. Der Preis für die Hin- und Rückfahrt mit diesen Extrazügen Dersonemugs-Taxe für die einfache Fahrt. Gepäck wird utcht frei befördert, daru werden von allen Stationen der Main-Weser-Bahn nach Cassel aus geg eben, aus - aenommen von Wilhelmshöhe nach Cassel, wo laut weiterer Bekanntmachung besom d°r° Extrazüg- sahrm! Den Reisenden in den Erirazügen von Frankfurt nach Cassel steht es jedoch frei, schon aus Station Wilhelmshöhe "Uszustelgen. Die frag lichen Billets werden mit der Bezeichnung „Extrasahrt" versehen und slud aus de mir Rückjahrt nur zu obigen Extrazügen gültig, ^u^uahmsiveise erhalten die R llels welche IU dem am 3. Jini c von Frankfurt nach Cassel fahrenden ersten Crtrazüa^verausgabt werden lÄltigkeit zu bem am Pfingst-Montage, den 6. Ium Abends lv Uhr 15 Minuten^ von Cassel nach Frankfurt ubgehenden fahrplanmatzigen all0e No. XX, wogegen an diesem Tage der Extrazug von Cassel nach Frankiurt aus. fällt, mithin der erste Cxtrazug in letzterer Richtung Donnerstag den fahrt Außerdem wird während der Dauer der gedachten Ausstellung die ^wutgrenssrili der Retour-Billets von allen Stationen der Main-Weser-Bahn, sowie von den Stationen Mainz Worms und Bingen der Hessischen Ludwigs-Bahn und Castel, Mainz, Biebrich und Wiesbaden der Taunusbahn nach Cassel auf 8£age verlängert, auch werden von Darmstadt und Offenback Retour-Billets mit gleicher ' °°P Trier, Saarlouis, Saarbrücken und Kreuznach mit 4wochlger Gultigkettsstist nach e,,ff6a‘f“d0Eamt23. Mai 1870. Köniiflichc Dircction der Main-Wcser-Bahn. ! Nicht zu übersehen! 2554) Bei Abnahme von 20 Pfd. erlasse ich wieder Bluthcnmehl, das Pfd. zu 7'/r kr., Prima Vvrschußmehl, „ „ „ 6'/r „ _______________M. Engel, anr Kreuz. 2594) Schuhmachcrwerkzcug verkauft Frau Schmidt, Wittwe, bei Schuhmacher V e tz b e r g e r, Löwengafse. 2588) Ein Pferd mit Geschirr, sowie ein kleiner Wagen mit Pfuhlfaß, sind zu verkaufen. Näheies bei der Exped. d. Bltts. | Ausverkauf von Spazier st öcken bei _________L. Frohnhäuser. 2508) Weiße, farbige und geringelte Bein- und Sockenlängen in verschiedenen Größen, englische und deutsche weiße, farbige und geringelte Strickgarne empfehlen I- A. Busck Söhne. 2615) Reines Buchcln-Oel bei ________H. E- Jughardt, Viarktplatz. 2621) Verschiedene Möbel sind wegen Wohnungsveränderung in der Schloßgasse A. 254, dritter Stock, zu verkaufen. Puppen und Kinderwaaren Zur Erleichterung des Besuches der in den Monaten Juni, Juli und August b- c>. jn Cassel stattfindenden Allgemeinen Industrie-Ausstellung werden wahrend bi cf er Zeit, so lange sich bas Bebürfniß dazu erweist,beziehungsweise bis zuanberweiter Bekanntmachung, auf ber Main-Weser-Bahu.zwifcken Frankfurt und Cassel wöchentlich zwei Extra-Personenzügc unb zwar nach solgenbem Fahrplan befördert : a. von Frankfurt nach Cassel an jebem Freitag unb Dienstag: aus Frankfurt 12 Uhr 15 M- Nachm. „ Bockenheim Oeffentliche Aufforderung. 2582) Georg Großkurth, Sohn des Karl Daniel Großkurth zu Cassel wird, da fein Aufenthalt unbekannt ist, auf bie|em Wege benachrichtigt, daß sem Oheim mütterlicher Seits, Anbreas Wetdig IV b ab ter, am 1. April l. I- mit Hinterlassung eines Testaments, in welchem er übergangen ist, verstorben sv aufgefordert, binnen brei^H1 .echtsgiltigkeit bes Testa- Klagewege anzufechten, ,elbe vollstreckt und ins- Deisell"'Eintrag der zum Nach- thnfiae^ 'Immobilien auf die Namen der nngefetz^.l Erben im Mutationsver- zeichniß verfügt wird. Gießen, den 25. Mat 1870. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtnchter. Stadtger.-Assessor. 2583) Die Ausloosung der Haupt- und Ergänzungs-Geschworenen für das Schwurgericht der Provinz Oberheffen vom dritten Quartal 1870 soll Freitag den 3. Junt L I-, Vormittags 11 Uhr, b. von Cassel nach Frankfurt zurück an jedem Montag und Donnerstag: - ~ 1 Uhr 50 M. Nachm. kO Annonce or Herren - Wäsche s 2627) 2613) Dem Einsender der Annonce Nr. 2579 ein K. Pfui PhySax! CQ in der ■Epileptische Krämpfe (Fallsucht) W» brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doct. O. Killieeh I U1 Berlin, Lom,enstraße45. - Bereits über Hundert geheilt. K- GrÜnebaum. von 05 CQ OQ R höheren Reitkunst, Pferdedressur, Gymnastik und Pantomime im Oswald'schen Garten. Vermischte Anzeigen. 2606) Gegen 80 fl. Lohn wird sogleich oder zu Johanni eine ordentliche Köchin gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. als: Hemden in Leinen und Shilling, Kragen, Manschetten und Chemisetten, sowie Sommer-Unterhosen, Jacken, Socken und Handschuhe, Shlips und Cra- nttcn empfiehlt in reicher Auswahl H. Rübs am en. 24L3S) Unterzeichnete empfiehlt sich im Weifizeugnähen. Katharina Belr, wohnhaft' bei Zimmermann Schmidt, vis-a-vis dem Schntzenhof. 2560) Ein freundliches Familienlogis mit Mlu tul den dazugehörigen Räumlichkeiten, ist zu bretfflchc ö f vermiethen und alsbald beziehbbar bei vreisacyev s^ocy . Chr. Jughardt, Brandgasse. 2625) Ein braver Junge gesucht von Friedr. Wilh. Löbe r, Schuhmacher. Dem geehrten Publikum von Gießen und Umgebung erlaube ich mir, hiermit zur Kenntniß zu bringen, daß ich im Besitz einer als vorzüglich anerkannten Bodenbewäfferungs - Maschine bin, die, durch eine Locomobile getrieben, circa 3 Ohm Wasser per Mi- nute liefert, und daher ganz dazu geeignet ist, insbesondere größere Gütercomplere in verhältnißmäßig kurzer Zeit ausreichend zu bewässern. In Anbetracht der trockenen Jahreszeit dürfte diese Maschine vielleicht manchen Interessenten finden, und bin ich gern bereit, dieselbe gegen eine mäßige Vergütung zu verleihen. _____Georg Nenz e l in Gießen. ■nsecticide Vicat. 2616) Das wirksamste Mittel gegen Wanzen, Flöhe, Schaaben, Motten, Fliegen rc. ist ächt zu haben bei Emil Fischbach, Seltersweg. Bei Beleuchtung! GraeieS Cirque unter Direction von Anw für Mehtzergesellen! 2593) Wie wir hören, bereiten die Metzgergcsellen in Frankfurt a. M. auch eine „Arbeits-Eiilstelllmg" vor, es wäre deshalb ein fruchtbares Feld für die arbeitslosen Metzger daselbst eröffnet. 2604) Bicker Wafserkalk, Fettkalk, vollkommen gebrannt, Schwemmsteine für leichte Wände von 26 Vz, 12V2 und 8 cm. oder 10 + 43/4 und 3" rhld. (mitBicker Wasserkalk unter Pressung von 60—70,000 Pfd. dargestellt), Ziegelsteine, Ofenbrand in vorzüglicher Qualität, Feuerfeste Steine zu Puddel-, Schweißöfen- und Kesselmauerung empfiehlt Th. Wurmbach zu Herborn. 2609) Ein tüchtiges Hausmädchen sucht gegen guten Lohn auf Johanni zu miethen _______________Ferdinand Gail. I Hopfen-Agent wird von einem leistungsfähigen Hause gegen hohe Provision zu engagiren gesucht. Franco-Offerten sub C. Nr. 3 befördert die Annoncen-General-Agentur von 97u= dolph Masse in Mannheim.____________ 2595) Eine schwarz- und iveißgefleckte Katze ist entlaufen. Der Wicderbringer erhält eine Belohnung in Lit. D Nr. 9. Heute Dienstag den 31. Mai und die folgenden Tage st roßt Vorstellung. Auß^r einem reichhaltigen Programme wird sich besonders auszeichnen: S a I a m a n h r r oder das Pferd im Feuerregen, geritten von Herrn Marx. Die Flucht der Nymphen von Herrn Truzzi, drei Damen und einem Kinde. Kaffenöffnnng 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Preist der Plätze: Separatsttz 48 fr, 1. Platz 30 fr., 2. Platz 18 fr., 3. Platz 9 fr. Schumann ebe scheint nicht gestorben zu sein, Liebe erstirbt nie ganz. Anstrengung, bem letzten Kampf gegen ihr zärtliches, schwaches Herz, sprang sie „Seien Sie ruhig,^Madame!" f « in das Cabriolet unb ich folgte ihr. Konnte bas feine Stimme fein, Die viese Worte gesprochen ? Ich wollte selbst fahren. Niemand als ich selbst sollte ven Ruhm haben, ruhige, sanfte Stimme? Ich fürchtete mich in Wahrheit vor ihm. Mrs. Merchiston zu ihrer Flucht behülflich gewesen zu (ein. Ich setzte mich an | Er erhob sich unv ging durch das Zimmer. neben meinen Platz unv nahm Die Zügel in Die Hand, — Da wurve mein rechter | einander. Endlich nahm er seine -Stellung wieder cm. Seme Hand ruhte aus Arm gefaßt und festgehalten, wie in einem Schraubstock. „Wen haben Sie da neben sich, MrS. Rivers. Ist es meine Gattin!" „Ja, Herr Doctor," entgegnete ich furchtlos. „Ja, es ist Ihre Gattin. Ich will sie an einen Ort bringen, wo sie im Frieden leben kann unv Ver Gefahr entgeht, zollweise getödtet zu werden. Treten Sie zur -Seite, damit ich abfahren kann." „Einen Augenblick. Verzeihen Sie!" Er ging vor dem Pferde durch und trat an Vie andere Seite des Wagens. „Barbara," sagte er, „bist Du es, Barbara?" Worte vermögen Vie unaussprechliche Zärtlichkeit, die sehnsuchtsvolle Angst, welche in seiner Stimme lag, nicht auszudrücken. Es war nicht zu verwundern, Vaß sie sich an meinen Arm klammerte und heftig ausrief, ich solle halten. „Vor kaum zehn Minuten empfing ich Deinen Brief," sagte er. „Barbara erlaube mir ein Wort in Gegenwart Der Dame, Deren Rath zu Folge Du Deinen Gatten verläßt." , „Wessen Rath befolgten Sie, als Sie Ihre Gattin verließen, Str?" fragte ich keck. . Ich sah zu ihm nieDcr. Der Schein Der Wazenlaterne zeigte mir fein Gesicht, es trug Den AusDruck eines Sterbenden — eines vor Verzweiflung Sterdenven. „MrS. Merchiston, (ollen wir (o lange tn Vas Zimmer zucuckkehren? — — wollen Sie Ihre Gattin aus dem Wagen heben, Sir? Sie ist ohnmächtig," Sie lehnte in meinem Sopha, ich (aß neben ihr, er stanv uns gegenüber und bewachte uns. Er zeigte sich weder heftig, noch machte er Vorwürfe er war vollkommen ruhig. Ich fühlte mich etwas unbehaglich trotzdem, und war innerlich von Herzen froh, meinen Jacob zehn Meilen fern von uns in Sicherheit zu wissen unv ganz allein bei Vieser Angelegenheit betheiligt zu sein. „Sie hat sich erholt, MrS. RiperS. Darf ich sprechen?" fragte nun Dr. Merchiston. jr ** „Meine augenblicklich peinliche Lage übergehe ich mit Stillschweigen. Ich venke — ich weiß natürlich — es konnte mir nicht entgehen, vaß MrS. Mercht- Politische Rundschau. 27. Mai. lieber die Reichstagssitzung vom 23. Mai schreibt die „Voß'scbe Ztg.": „In der gestrigen Sitzung des Reichstags erschien Graf Bismarck auf der Bank der Bundescommissa're, um zu Gunsten der Todesstrafe zu plaidiren. Der Herr Kanzler sprach mit größerer Geschicklichkeit, als er je in den letzten zwei Jahren an den Tag gelegt. Der Conservativen sicher, goß er den vollen Strom seiner Beredtsamkeit über die haltlosen Liberalen, die Gras Schwerin politische Männer zu nennen liebt, über die Afterliberalen aus, welche mit dem Planck'schen Amendement, für diejenigen Staaten, in denen die Todesstrafe bereits gesetzlich abgeschafft ist, dieselben nicht wieder einzu- fuhren, sich vor ter Anklage zu retten hofften, daß sie der Reaktion dienen. Er entfaltete die schwarz- weiß-rothe Fahne mit Begeisterung und schwenkte sie mit unvergleichlicher Energie. „Mit eisernem Schritt wollte er zermalmen, was der Herstellung der deutschen Nation in ihrer Herrlichkeit und Macht entgegen stehe." Stürmischer Beifall folgte, und bliebe unser norddeutscher Nationalcharakter nicht doch immer phlegmatisch, em „Hoch dem Richtbeil!" hätte dem Redner gelohnt, lieber die Grenzen des Planck'schen Antrags ging der Bundeskanzler nicht hinaus, wäre auch überflüssig gewesen, da Graf Schwerin schon warm die Wiederherstellung der Todesstrafe befürwortet hatte. Graf Schwerin hat in manchen Krisen der Conflietzeit eine correcte Haltung bewahrt, und dankte diesem Umstande, daß die Sünden seiner Verwaltung zum Theil in Vergessenheit gerathen waren. Sein gestriges Auftreten erinnert lebhaft daran, daß Widerstandsunfähigkeit nach oben das wesentlichste Merkmal dieses Staatsmannes ist. Wie sich einst der liberale Minister zum Werkzeug der Eamarilla machte, so beugt sich heute dieser liberale Reichstagsabgeordnete vor dem Willen des Bundeskanzlers. Er entblodete sich nicht, daran zu erinnern, daß er die Abschaffung der Todesstrafe für einen Eulturfortschritt halte, den die Wissenschaft fordere; aber der Bundesrath will nicht und dos genügt für Graf Schwerin, sich zu unterwerfen. Natürlich nicht ohne eine Rechtfertigung zu versuchen, wobei er sich in die sonderbarsten Widerspruche verwickelt. In einem Athem versichert er: wenn sich die Meinung weiter verbreitet (wahrscheinlich im Bundesrathe), daß die Todesstrafe für den gegenwärtigen Culturzustand nicht mehr paßt, wird es leicht fein, eine Novelle über die Abschaffung durchzusetzen, und gleich daraus: „Wenn wir das heut Gebotene nicht annehmen, wird der Bun- desrath in den nächsten Jahren sicher keine neue Vorlage machen." Gegen Bismarck und Schwerin wandte sich Lasker, indem er den Vorzügen des Gesetzentwurfs die Mängel gegenüberstellte. Lasker wollte, wenn er eine solche Culturidee, wie die Abschaffung der Todesstrafe, opfern sollte, lieber 1 bis 2 Jahre auf das Strafgesetz warten. Aus den übrigen Rednern heben wir mit Vergnügen den freiconservativen Abg. Künzer hervor, der als katholischer Geistlicher leicht Verfolgungen ausgesetzt, dennoch seinem ersten Votum gegen die Todesstrafe treu blieb, weil ihm fein Gewissen das gebiete. Der dem Reichstag vorgelegcne Gesetzentwurf, betreffend die St. Gotthard-Eisenbahn, lautet: §. 1. Das Bundespräsidium wird ermächtigt, dem zwischen Italien und der Schweiz am 15. Oct. 1869 über die Herstellung und Subventionirung der Gotthard- bahn abgeschlossenen Staatsvertrage beizutreten und dem Unternehmen eine nach Maßgabe des Art. 17 des Vertrages zahlbare Subvention in Höhe von 10 Millionen Francs einschließlich eines Zuschusses preußischer Eisenbahngesellschaften im Betrage von 2 Mill. Frcs. zuzusichern. — §. 2. Bleibt der Zuschuß der Eisenbahngesellschaften hinter dem Betrage von 2 Mill. Frcs. zurück, so ist die Subvention (§. 1) entsprechend zu verringern. Nach der „Karlsr. Ztg." wäre von Seiten des österreichischen Cabinets jeder weitere Schritt in Rom, ob collecfv oder nicht, auf das Bestimmteste abgelehnt worden. Mit dem Concil — so dürfte kurz gefaßt der Inhalt Oer betreffenden Aeußerung lauten — haben wir nie Etwas zu verhandeln gehabt, und mit der Kurie haben wir nichts mehr zu verhandeln. Von fttzt ab haben wir es lediglich mit dem österreichischen Episkopat zu thun, und diesem gegenüber werden wir eintretenden Falls nicht verhandeln, son- dern handeln. 28. Mai. Der Umstand, daß Gras Beust in seiner Cir- culardepesche vom 28. v. M. die österreichische Verfassungsfrage den auswärtigen Regierungen unterbreitet, hat in Pesth ernste Bedenken und die Sorge hervorgerufen, ein Gleiches könne einmal in Betreff innerer ungarischer Angelegenheiten geschehen. „Pesti Naplo", ein der Potocki'schcn Action günstig gesinntes Blatt und deshalb von den hiesigen Ofsiciösen wiederholt und heute abermals als ein officiöses Organ der Pesther Regierung verdächtigt, während er durchaus unabhängig ist, erklärt, die Beust'sche Depesche sollte vom Grafen Potocki unterfertigt und nicht an die auswärtigen Vertreter, sondern an die Statthalter gerichtet sein. Der „Ungarische Lloyd" schreibt über das Beust'sche Circular: „Wir mißbilligen diesen Schritt auf das Entschiedenste. Das Werk, welches Herr Graf Potocki unternommen, ist eine innere Angelegenheit von Oesterreich. Keine auswärtige Macht hat sich um sie zu bekümmern. Eine Depesche an unsere Vertreter im AuSlanve ist ober indirect eine Mittheilung an die Höfe, bei denen sie beglaubigt sind. Wern heute aus freien Stücken etwas rnitge- theilt wird, der kann sich morgen veranlaßt sehen, in derselben Angelegenheit eine Frage zu stellen. Wenn der Ausgleich mit Ungarn den Mächten notificirt wurde, so hatte dies darin seinen Grund, daß der Beglaubigungstitel der Gesandten eine Aenderung erfuhr, von welcher die Höfe, bei denen sie beglaubigt waren, in Kenntniß gesetzt werden mußten. Um das Memorandum des Herrn Rieger braucht sich Herr Graf Potocki weiter nicht zu kümmern; die Noten unseres schreibelustigen gemeinsamen Ministers der auswärtigen Angelegenheiten können ihn leicht stören, indem sie ihn zu verpflichten scheinen. Herr Graf Potocki muß nicht nur ungerneffenen Forderungen der Gegner die Thür zeigen, er muß vor Allem die zudringlichen Dienste übereifriger und unbequemer Freunde von sich weisen." Der schweizerische Bundesrath ladet die Regierung von Tessin ein, ein Verzeichniß der in Folge der jüngsten Aufstandsversuche in Italien in den Kanton gekommenen Flüchtlinge aufnehmen zu lassen und denselben ihren Aufenthalt im Innern des Kantons, jedenfalls diesseits des Monte Cenere, anzuwcifen. Präsident Grant hat folgende Proclamation an das amerikanische Volk gerichtet: „Sintemalen es zu meiner Kenntniß gelangt ist, daß verschiedentliche gesetzwidrige militärische Unternehmungen und Expedi- tionen innerhalb des Gebietes und der Gerichtsbarkeit der Vereinigten Staaten ausgerüstet werden mit der Absicht, dieselben von genanntem Gebiete und genannter Gerichtsbarkeit aus gegen das Volk und den Bezirk des canadischen Bundes innerhalb der Herrschaft Ihrer Majestät der Königin des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Irland auszuführen, mit welcher die Vereinigten Staaten irn Frieden sind; — ermahne ich, UiysseS S. Grant, Präsident der Vereinigten Staaten, deßhalb und hierdurch alle guten Bürger der Vereinigten Staaten und alle Personen innerhalb des Gebietes und der Gerichtsbarkeit der Vereinigten Staaten, nicht solche gesetzwidrige Schritte zu unterstützen, zuzulaffen, dazu aufzufordern oder selbst daran Theil zu nehmen; und hierdurch erkläre ich Jedem, daß er durch Begehen solcher gesetzwidriger Handlungen jedwedes Anrecht auf den Schutz seiner Regierung oder aus deren Einschreiten zu seinen Gunsten, um ihn von den Folgen feiner eigenen Handlungen zu befreien , gänzlich verwirkt, und fordere olle Beamten in Diensten der Vereinigten Staaten auf, aÜ: ihre gesetzliche Autorität und Macht anzuwenden, um besagte ungesetzlichen Schritte zu verhindern und zu vereiteln, auch jeden, der etwa an denselben Theil nimmt, zu verhaften und dcr Gerechtigkeit zu überliefern." Preußen. Berlin, 25. Mai. Der Reichstag hat heute ba» Strafgesetzbuch definitiv angenommen. Die Gesetze über die Aktiengesellschaften und die Gotthardbahnsubvention wurden ebenfalls definitiv genehmigt. — Die „Prov. Corr." bestätigt, daß Bismarck vor Pfingsten nach Barzin zurückkehren wird und von einer außerordentlichen Landtagssesfion Abstand genommen sei. Berlin, 25. Mai. Reichstagssitzung. (Schluß.) Cs folgt die zweite Berathung des Antrages Blanckenburg wegen der Prämienanleihen. Finanzminister Camphausen warnt vor einem Eingriff in wohlerworbenes Eigenthum, welchen man durch das Verbot der Verausgabung von Prämienanleihen dem Börsen- bandel gegenüber begehe. Bei der Abstimmung wird §. 1 (Verbot von Prämienanleihen außer für BundeSstaatSzwecke) angenommen; zu demselben wird eine von Grundrecht gestellte Resolution angenommen, wonach die Regierung um Vorlage eines Gesetzes über auf den Inhaber lautende Papiere mit Prämien ersucht wird. Die übrigen Paragraphen deS Antrages werden zurückgezogen. Berlin Die neueste Nummer der „Berliner Wespen" wurde polizeilich mit Beschlag belegt. Eine Illustration, welche Gras BiSmarck'S siamesisches Verwachsensein mit der Todesstrafe bedeuten sollte, wurde fälschlich als eine Darstellung BiSmarck'S als Henker ausgefaßt. Oesterreich. Wien, 25. Mai. Der Herzog von Gra- mont hat heute in einer Privataudienz dem Kaiser sein Abbe- rusungSschreiben übergeben. Er ist durch die Verleihung deS GroßkreuzeS vom StepbanSorden (welches er bereits besaß) in Brillanten ausgezeichnet worden. Am nächsten Samstag tritt er die Rückreise nach Paris an. Als Botschafter für Wien ist der Marquis v. Banneville definitiv in Ausficht genommen. Frankreich. Bayonne, 25. Mai. Hier eingetroffene Nachrichten aus Portugal neben Aufschlüsse über die Ursachen der letzten Ereignisse in Lissabon. Danach hätte Loulö, um den in Aussicht stehenden Wiedereintritt Saldanba'S in's Ministerium zu verhindern, Anordnungen zu der sofortigen Verhaftung desselben getroffen. Saldanha, hiervon benachrichtigt, hätte alsdann ein Pronunciamento gemacht. England. London, 24. Mai. Durd) die Bemühungen deS Vereins, welcher sich Linderung der Armuth in London durch Beförderung der Auswanderung zur Aufgabe gemacht hat, und durch verschiedenartige andere Einflüsse wird die Zahl der Auswanderer in dieser Jahreszeit eine ungewöhnliche Höhe erreichen. In der vergangenen Woche allein find von Liverpool aus gegen 6000 Personen nach den Vereinigten Staaten und Canada in See gegangen, und eS ist zu bemerken, daß di« betreffenden Dampfer noch in Queenstown angehalten haben, um ihr irisches Kontingent an Bord zu nehmen. In dieser Woche gehen von Liverpool nickt weniger als 10 Dampfer in See, darunter der neue Cunarddampfer „Abysfinia" , und man erwartet, daß im Ganzen gegen 7000 Personen sich auf ihnen einschiffen werden. Rußland. Petersburg, 17. Mai. Der Großfürst- Thronfolger wird fich demnächst nach dem unteren Don begeben, um an dem dreihundertjährigen Jubiläum des Donifchen Kosacken- heereS Theil zu nehmen. Diese Jubelfeier findet Anfangs Juni statt. Im Auftrage deS Kaisers ist der Flügeladjutant Graf Orloff-Dentsoff schon vor einigen Tagen nach Don abgereist, um als Kaiserliches Ehrengeschenk eine neue Fahne für daS Kosackenheer zu Überbringen. Den 22. Es bestätigt fich, daß Baron Brunnow zum Botschafter in Paris ernannt ist. Zu seinem Nachfolger in London ist Fürst Orlow in Wien defignirt, welcher entweder durch Fürst WolkowSky ober General Albedinsky, zur Zeit Geiieralgouverneur in Riga, ersetzt werden würde. Amerika. Washington, 2b. Mai. Der Präsident erließ eine Proclamation, in welcher er vor Betherligung an der Bewegung der Fenier gegen Canada warnt und den UnionS- beamten befiehlt, ihre Autorität aufzubieten, um diese Bewegung zu hindern und die Theilnehmer an derselben zu verhaften. Washington, 26. Mai. Die in Canada stehenden Truppen haben die Fenier gegenüber von Franklin zurückgeworfen. Zwei Fenier wurden getöbtet, zwei verwunbet. General Oneil wurde auf der Fluckt von dem Vereinigten Staaten^ Marschall wegen Neutralitäts-Verletzung verhaftet und in daS Gefängniß von St. Albanö verbracht. Die Fenier sind ent- muthigt Unionstruppen find an der Grenze von Canada an- gekommen. New-Pork, 26. Mai. Der Präsident des Raths der Fenier hat eine Proklamation erlassen, worin der Einfall des Generals Oneil in Canada als verfrüht bezeichnet und erklärt wird, der General habe ohne Ermächtigung deS Raths der Fenier gehandelt. New-Dork, 27. Mai. Die Fenierbande, welche O'Neil befehligte, ist größtentheils nach Malone gezogen. Die Bande Fieason's steht nahe bei Frontriver. Dieselbe wird auf 1000 Mann geschätzt. Toronto, 25. Mai. Man erwartet heute Abend daS Eintreffen zahlreicher Fenier-Abtheilungen, deren Stärke auf etwa 2000 Mann geschätzt wird, auf verschiedenen Wegen in Sankt Albans. Die Erpedition, unter dem Befehle des Generals Oneil, stand im Begriff Milwaukee zu verlassen, um in Westcanada einzufallen. Die Regierung von Canada hat energische VertheidigungSmaßregeln getroffen. — In einer Vorstadt von Ouebeck wurden durch eine Feuersbrunst 6000 Menschen obdachlos. Vermischtes. Frankfurt, 27. Mai. Die StrikeS in hiesiger Stadt scheinen immer noch nicht ein Ende nehmen zu wollen, denn ein Handwerk nach dem andern folgt dem von den Schneidern gegebenen Beispiele. Die Metzger, welche am Mittwoch eine Versammlung zur Aufstellung ihrer Forderungen abblelten, einigten fich, folgendes Verlangen an ihre Meister zu stellen r Morgens 5 Uhr Frühstück, 9 Uhr zweites Frühstück. Mittagessen, Vesperbrod und Nachtessen. Für jeden einen Wochenlohn von 5 fl. und Anreden mit Sie. Den hiesigen Metzgermeistern, welche entgegen den Gewohnheiten in anderen Handwerken, stets im Geschäfte von früh bis spät mitarbeiteten, ja größtentheils ihr Vieh selbst ausschlachteten, dürfte eS leichter werden, den Forderungen die Spitze zu bieten und hören wir, daß von Seiten der Meister alle Vorkehrungen getroffen sind, daß bet einer etwaigen Arbeitseinstellung der Geschäftsbetrieb nicht die mindeste Störung erleidet. WieSbaven. Die Spielhölle hätte beinahe wieder ein Opfer verschlungen. Am Abend des 24. wollte sich ein Fremder, der fein Geld verspielt hatte, in den Kursaalanlagen erschießen; der Sckuß fehlte jedoch und der Unglückliche wurde in seine Wobnung gebracht. Mannheim. Am 24. Mai wurde die Leiche eines hiesigen jungen Mannes im Rhein geländet. Derselbe, einjähriger Freiwilliger, war nicht körperlich stark genug die Strapazen des Militärdienstes zu erfragen, wurde aber trotz feiner leidenden Gesundheit nicht freigegeben. Daraufhin scheint der Unglückliche den Entschluß gefaßt zu haben, fich selbst zu tobten. Luzern. Nach Berichten eines Augenzeugen fielen die Proben am 22. Mai mit der Rigi-Locomotive sehr günstig auS. Aus einer Steigung von 25 Procent zog fie zwei Wagen, mit Schwellen und über siebenzig Arbeitern beloben, ohne alle Schwierigkeit. Dabei fiel am meisten auf, wie ber Zug auf jähem Abhänge plötzlich zum Stehen gebracht werden konnte, worin für den künftigen sickeren Betrieb, wie begreiflich, eine Hauptgarantie liegt. Cassel, 27. Mai. DaS Dors Eimelrod im Bezirk Vöhl ist am 23. v. M. von einer Feuersbrunst heimgesucht worden, welche, von lebhaftem Winde begünstigt, binnen kurzer Zeit 20 Wohnhäuser, 13 Scheunen und verschiedene andere Nebengebäude gänzlich zerstört, die davon betroffenen meist sehr armen Bewohner saft ihrer gefammten Habe beraubt und 26 Familien obdachlos gemacht hat. Zur Linderung des hierdurch herbeigeführten NothstandeS ist vom Hrn. Ober-Präfidenten die Veranstaltung einer Haus-Collecte genehmigt worden. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'fchen Univ^Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. MreiS vitrtO' mit BMö e(t fi Atlttjscnk Wir er H8 zM 1b. Der Unt Heilungen eine tonbn). Vereins Laubach, Berst ; 8trgebini(j W Nächste. Wischen Geb, , -.An den Mmarbeil, ■' Zimtrarbeit, Lchllinerarbeit, Lchlchmbeit, | Glasnaibrit, ■ WGickrarbei b. An der Ei r! Kaurerarbeit, i I -Zimmerarbeit, Echreinerarbeit, Wosserarbeit, »Wserarbelt, t Weitzbinderarbe i'llm auf dem < I derben. I Voranschläge i tu 10. und 11. I>-r Einsicht offe zum 11., P iungnrM TOttb Dieselben m Alt der Äussg Maurer rc.) a «r betreffende. Ihm sein. Zu '-rn wird Tern Samstag . r Ao 1 unserem Gc Wm die Inter Mßen, den Großherzo, Br >97) Freitag dü Lich , ^manterierR Ergeben. Die [cn aus dem R zm ©rnfch^' dm 'Holzverftki, 528) 3»®; 64 332 5 iüco '"öiU0'ia)i 3/2 Werken: Hellen Decken Wellen 78 K stecken