lnq ff tröftenben | ,lnQbme wahr! ^eren krank-1 'M m @ott ur die ehrcnvk “ ketzien wrburd) mei- blieben ?ank Ccfc 1870. b Dvgel, lWfent. 5t hiermit ttnnn rflebenfte Anzeige, Cl°hr. lknsnnödchm, O itn bewanden um in, wird auf WeL in Lil- B. Nr. 149, soiorNM (Eintritt jdit, w'lches yavs- 'er Lüche gründliih ? jagt die ßxpid. «ER n-Expedition, am Main, 1. ml. Stock, will. 50; ^entrisse, 46; uberg. 29; >eoer Markt, 11; ; 17, Konigshau; jnnistmse, 1 B; serpsse, 1 i - Grai-tnstrasse,». du Molard, 2. me Anzeige, d->^ selllLastltthtrAo' t belaßt bielnM^ Lrtt «”b tprebfjHb—- UWL, -....... mb i’!ib‘ nsichrlvL- p IIP|i“r jO k- 6(t W *£$> Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen Sonntag den 30. October 1870 Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen laffen, erhalten denselben pro IV. Quartal 1870 zu 1 st. Nr. 141 ElMMMMMBWIWFir >0reiS vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogm vierteljährig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS. Expedition: Canzleiberg Lit. B- Nr. 1. werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, alS auch Clllf vesr bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Die bereits erschienenen Nummern werden nachgeliefert. 30. October. Das Hurrah der Sieger an der Mosel hallt wider durch die Reihen des deutschen Heeres an der Maas und Seine, an der Eure und^der Loire, von der Saone bis zu dem Ufer des deutschen Rhein, und neuer Siegesjnbel tönt durch alle deutschen Gauen. Metz, die mächtige Festung, ist gefallen, Frankreichs letzte reguläre Armee kriegsgefangen! Die Mühsale einer Belage- Timg, die einzig in der Geschichte, sind zu Ende; der Siegespreis ist errungen, und das Heer der Belagerer bricht frohen Muthes auf zu neuen Kriegsthaten aus feindlichem Boden. Ist auch dieser Krieg nur ein ununterbrochener Siegeszug der deutschen Heere, und bewährte sich bei Spicheren und Weißenburg, bei Wörth, Sedan, Paris und Straßburg, an der Loire bei Orleans und an den Ufern der Meurthe und des Oignon überall derselbe deutsche Mannesmuth,' dieselbe sittliche Kraft und Intelligenz, so waren doch die Schlachten um Metz die entscheidenden des ganzen Kriegs. Am 14. August wird Bazaine vor Metz, auf dem rechten Ufer der Mosel, zum Kampf gezwungen und in seinem Abzug aus gehalten; am 16. August sieht er bei Flavigny und Mars-la-Tour sich von beii Deutschen überholt, und am denkwürdigen Tage vcn Gravelotte wird er nach Metz zurückgedrängt und an die Mauern der Festung festgenagelt. Ein eiserner Gürtel, legt das Heer der Belagerer sich um die Festung, mit jedem Taqe die Cernirungslinie durch Schanzwerke verstärkend. Vergeblich versucht Domaine am 1. September den Durchbruch nach Norden, um mit Mac-Mahon stä' zu vereinen. Vergeblich ist jeder weitere Versuch, den Belagerer zurückzu- brängen oder ernstlich zu schädigen. Wo auch Bazaine mit der Wucht seines leeres sich hinwirft, überall prallt er zurück an dem lebendigen Wall, den (iyliu Friedrich Carl gezogen, und den ernsten bärtigen Wehrmännern der Kum- mer'schen Division bleibt es Vorbehalten, Bazaine's Garden bei Woippy am 7 Stober die letzte Lection zu geben. Wo wurde je eine Festung, die eine Armee von über 150,000 Mann in sich schloß, so lange belagert, ohne daß der Belagerte trotz seiner enormen Mittel zu einer offensiven Vertheidigung, auch nur einen vorübergehenden Erfolg errang?! Schwer war der Dienst der Belagerer. Während ihre Waffenbrüder weiter nach Frankreich hineingezogen und sie der rasche Wechsel der Ereignisse die Mühen des Krieges leichter ertragen ließ, irurde der Belagerer Zähigkeit und Ausdauer auf harte Probe gestellt. An- stre-naend war der Vorpostendienst bei einem so gefährlichen Gegner; die Luft war durch die Gräber der Gefallenen verpestet; anhaltende Regengüsse erhöhten die Beschwerden des Bivouacs und gefährdeten den Gesundheitszustand des beeres Kam der Soldat in der Reserve ins Quartier, so sand er ausgesaugte Dörfer mit einer feindlich gesinnten Bevölkerung, und trotzdem theüte er oft beiin Anblick der Noth mit dem Bauern die eigene Nation. Nichts vermochte die deutsche Mannszucht zu lockern. Liebesgaben aus der Heimath Bereiteten dm Truppen in diesen schweren Tagen manche freundliche Stunde und bezeugten denselben, daß die Station zu würdigen weiß, was sie aushielten. Endlich ist der Belagerten Widerstand gebrochen. Noth und Srechthumherrsch m iliren Mauern. Die jungfräuliche Festung erliegt nach ehrenvoller Verthei- diauna- Wir haben, wie mit Straßburg, auch hier erobert, was wir zum Schutz unseres Herdes gegen ferneren jähen Ueberfall zu Eigen beanspruchen Doppelt wichtig ist der Sieg in dem Moment, wo der verblendete Feind, obwohl zu Boden liegend, von dem Kampfe nicht absteht, und wo es gilt, ihm nochmals unsere ganze Stärke zu zeigen; doppelt wichtig m dem Moment, m welcheni die Stimme der Neutralen den Besiegten zum Frieden gemahnt. Cs wird jetzt ein kriegserprobtes Heer von 200,000 Mann verfügbar, das den im mittleren und südlichen Frankreich mederzuhalten und zugleich die Belagerungsarmee von Paris ansehnlich zu verstärken im Stande ist. stnd so ist der Fall von Metz ein neuer Schritt zum Ende des Krieges und 77 Inprlpbnten Frieden. Dank erfüllt uns gegen die Armee und ihre Fuh- « E nÄ-nk 2 wk auch heute der Opfer, di- um Metz gefallen Und «r'rde die Hefsische Division verlor dort ihrer Vesten Viele. Von ihr dürfen ober auck rül men, daß sie der hohen Auszeichnung, womit der Bundes- ßldherr ihren hervorragenden Antheil am Tage von belohnt hat, L* in den Tagen der Belagerung sich würdig zeigte. (£>■ ü-J Seü dem Tage von Sevan ha. der Telegraph »cm Kriegsschauplatz- tone Mittbeiluna gebracht, als die Capitulation von Metz — ein Gr* tJunfe hMn militärische Bedeutung nur noch von der Einnahme von Paris übertroffen werden könnte. Das festeste Bollwerk Frankreichs nächst der .unemnehm- Kren" Hauptstadt mit zahlreichem Wallgeschutze und voraussichtlich reichem ^rte0*' material ist in die Hände des Siegers gefallen; die letzte militärisch geschulte Sir mee Frankreichs die nach der Katastrophe von Sedan außerhalb der preußischen ' u L un7 Gifan en-nlager noch übrig war, ha' das Geschick ihrer Waffen. Ehrten g,.h-ilt unv ta» Gewehr gestreckt, an der Spitze drei .Marschalle »°n L von denen der Eine (Bazaine) sich al» die bedeutendste m.l.iar.sche Capa- dtät in diesem Kriege erwiesen hat. Die Wichtigkeit dieser Eroberung lieg, nahe . Die Uebergabe der Festung M-tz befe.il eine ganze deutsche Armee von hr/ausreibenken, g.sahlvoUen und in vieler Beziehung undankbaren Aufgabe und gestattet ihre Verwendung vor Paris oder, was noch wahrscheinlicher ist, zu Operationen im Süden. Die Gefahr, daß die belagerte Armee sich, wie sie mehrfach mit den verzweifeltsten Anstrengungen versucht hat, eines guten Tages durchschlagen und ihrerseits den Marsch nach dem Süden antreten oder im Rücken des vor Paris lagernden deutschen Heeres operiren würde, lag zwar nicht sehr nahe; die Vorstellung von der Möglichkeit des Entkommens Bazaine'S dominirte aber doch die Phantasie der Pariser Bevölkerung, und die moralische Wirkung dieses Schlages auf die Letztere ist daher nicht zu unterschätzen. Endlich darf die politische Rückwirkung dieses Sieges nicht übersehen werden. Metz in den Händen der Sieger ist wie das eroberte Straßburg ein neues Unterpfand des Friedens auf jene Bedingungen, von denen man im preußischen Hauptquartier nicht ab- laffen will, und es ist kein Zweifel, daß man auch hier das beali possidentes durch eine organisatorische Rührigkeit wie in der Hauptstadt des Elsaß auszubeuten wissen wird. Die heute noch fehlenden Detailberichte über die Capitulation gestatten noch nicht den Einblick in die der Uebergabe vorangehenden Vorgänge in Metz. Daß die Zustände durch die eingetrttene Hungerkatastrophe und die Demoralisation der Truppen derart gewesen sind, um die Capitulation ohne das Vorhandensein einer Bresche vor dem militärischen Ehrgefühle zu rechtfertigen, ist anzunehmen, und man hat zur Erklärung dieses keineswegs überraschend gekommenen, vielmehr lange vergebens erwarteten Evenements nicht nöthig, politische Rücksichten und geheime Vereinbarungen mit Bazaine vorauszusetzen. (F. 3-) Der „Correspondance de Berlin" zufolge, dürfte Napoleon, dessen Gesundheitszustand ein milderes Klima erfordere, möglicherweise bei Ablauf November Wilhelmehöhe mit Elba vertauschen. Ueber die Verzögerung des Angriffs auf Paris schreibt die Prov.-Corresp.: „Die einzig richtige Erklärung der seitherigen Verzögerung ist, daß die noth- wendigen militärischen Vorbereitungen nicht rascher gefördert werden konnten. Die ursprünglichen Berechnungen und voraneilenden Erwartungen beruhten zunächst auf der Annahme, daß eine theilweise Beschießung von Paris schon Statt finden würde, sobald das dazu unbedingt erforderliche Material an FestungSge- schütz bei der Belagerungsarmee eingetroffen sein würde. Es lag dabei vor Allem die Voraussetzung zu Grunde, daß der Muth und die Widerstandskraft der in allen Richtungen leicht erregbaren pariser Bevölkerung Angesichts einer Beschießung sehr bald zur Verwirrung und Nachgiebigkeit umschlagen würde. Nach dem Falle von Toul schien nun die Hoffnung begründet, daß die nach jener Auffassung erforderliche Anzahl von Belag/rungSgeschützen nebst Munition in kurzer Zeit bis vor Paris würden geschosst werden können. Im Kriegsrathe unseres Königs gelangte jedoch nicht jener Gesichtspunkt einer wesentlich moralischen Wirkung auf die pariser Bevölkerung zur entscheidenden Geltung, sondern die ernst militärische Auffassung des Bombardements, nach welcher auch diese kriegerische Operation von vorn herein mit der vollen Energie und allseitigen Vorbereitung in Angriff genommen werden sollte, durch welche alle Aufgaben während des ganzen Verlaufs des Krieges so erfolgreich gelöst worden sind. Man verzichtete darauf, Paris, wie man es allerdings schon vor Wochen gekonnt hätte, durch eine vor- läufige Beschießung zu schrecken, welche den gehofften Eindruck möglicher Welse roch verfehlt und in solchem Falle ein erstes Mißlingen bereitet hätte; man schritt vielmehr sofort zu den umfassenden Vorbereitungen, um die artilleristische Aufgabe, wenn auch mit einem kurzen Verzüge, doch um so wirksamer und nach- drucksvoller durchzuführen. Die Vorarbeiten hierzu haben allerdings eine etwas längere Zeit in Anspruch genommen, als zunächst (auch an dieser Stelle) vorausgesetzt war; die Schwierigkeiten der Herbeischaffung des gewaltigen Materials an Geschütz und Munition haben sich als noch erheblicher erwiesen, als man jte geschätzt hatte... Die Eroberung der Festung Sebastopol Seitens der vereinigten Engländer, Franzosen und Italiener hat ein ganzes Jahr erfordert. Man hat daher keinen Grund zur Ungeduld, wenn die ursprünglichen Erwartungen vor Paris um eine kurze Weile überschritten worden sind. Mit größter Bestimmtheit aber darf wiederholt hervorgehoben werden, daß die Verzögerung einzig und allein durch die in der Sache liegenden Schwierigkeiten, nicht durch irgend welche politischen Bedenken veranlaßt worden ist. . . . Bei der beherrschenden Stellung, welche Paris gegenüber ganz Frankreich einnimmt und weiche sich auch in jüngster Zeit wieder bethätigt hat, ist eine volle Beendigung des Krieges ohne die Unterwerfung der Hauptstadt nicht möglich. Wenn hierzu eine Belagerung mit ihren Gefahren und Schrecken erforderlich ist, so ist die- nicht unsere Schuld, sondern die Schuld derer, welche Paris in eine Festung verwandelt haben, so wie die Schuld der jetzigen Machthaber, welche nach der Ueberwindung aller sonstigen militärischen Wiederstandskraft Frankreichs die Werke und die Mauern von Paris zur letzten Zuflucht ihres ungebeugten Trotzes und Uebermuthes machen." Der Reichstag dürste etwa zwischen dem 21. und 24. November seine Thätigkeit beginnen, von der man eine zwei- bis dreiwöchentliche Dauer erwartet. Ueber Höhe und Umfang der weiter zu fordernden Bundes-Anleihe für die ^lseg- führung scheinen Festsetzungen noch nicht getroffen, wie es denn auch in der Natur der Sache liegt, daß in der außerordentlichen ReichStagS-Dession die verheißene Rechnungslegung noch nicht erfolgen kann. Man wird nicht irren, wenn folgen. Die 15,000 Seelen zählende französische Colonie brachte bis jetzt mit . ., Ach und Krach 75,000 Papierthaler gleich 4000 Thaler preußisch zusammen. Mandantschaft von Neubre " __ , - < < - . . < ••.....- . L; » ... — .....iin iCrAyffhli u vvh — Eine andere Depesche, ebenfalls daselbst angeschlagen. „Die Garnison von Verdun hat einen für den Feind mörderischen nacht- die Größe dieses Ortes mit den Worten „eine hübsche Stadt mit 6000 Ein« wohnern" bezeichnet worden. Diese letztere Angabe ist unbegründet. Das am 8. d. M. in Brand gesteckte Ablis, ein Dorf im Departement Seine-et-Olse, zählte vor Ausbruch des Krieges annähernd 1000 Einwohner. Von der in dm fraglichen Schreiben erwähnten „befohlenen Plünderung" ist gleichfalls nichts vor- gekommen, so daß ein großer Theil des Inhaltes jenes Briefes der Phantasie des Schreibers zur Last gelegt werden muß." ____ ncrslli uui yviiiviicH vtunuun ivuvm, ' y. .. < \ w ■rW‘* cin H°kt°gramm -d°r «ielmehr eine finde für J » ««• Ct. Lom« ist folgende- TelegraE fast alle die Landleute, die sich hierher geflüchtet haben, auf Staatskosten unter» halten. Inzwischen sind eine ganze Reihe von Maßregeln, einige sehr willkürlich, getroffen worden, um die Roth zu verringern; so sind zum Beispiel alle auf dem Mont de Pi6l6 für weniger als 15 Fr. verpfändeten Bett- und Leinenwaaren ihren Eigenthümern zurückgegeben worden, ist die Miethezahlung für das letzte Quartal auf den 1. Januar verschoben und den HauSeigenthümern verboten worden, ihren Miethern zu kündigen. Weniger entschuldbar ist ein Erlaß, welcher die Maires ermächtigt, obdachlose Personen in leer stehenden Wohnungen ohne Entschädigung an den Eigenthümer unterzubringen. Von dem Uebersall bei AbliS giebt der Brief eines Husaren der Rathenauer Garnison, welchen das am letzteren Orte erscheinende Kreisblatt für das West. Havelland mittheilt, folgendes Nähere: „Rambouillet, 9. Oclober. Hier auf dem Casernenhofe liegend, ergreife ich den Bleistift, um einige Worte an Euch zu richten. Das Ereigniß des gestrigen Tages ist zu schrecklich, als daß ich et Euch nicht beschreiben sollte. Wie Ihr bereits erfahren haben werdet, wurde in ver Nacdt vom 7. zum 8. Oetober die 4. Escadron des schleswig-holsteinischen Husaren-Regiments Nr. 16 im Cantonnement auf Vorposten von Mobilgarden überfallen und bis auf 48 Mann und 12 Pferde vollständig niedergemacht. Der Uebersall geschah Morgens 3*/2 Uhr. D e vor der Escadron liegende bayerische Feldwache in der Stärke von 60 Mann wurde zurückgedrängt. Die Stadt Na- mens Ablis wurde von drei Seiten mit Einem Male angegriffen, die drei Ställe, welche die Husaren inne hatten, sofort umzingelt und schon beim Satteln der Pferde wurden Mannschaften und Pferde zusammengeschoffen, da sämmtliche Schüsse blindlings durch Luken und stark besetzte Stallthüren gegeben wurden. Die Hu. saren vertheidigten sich durch Schießen mit dem Carabiner so gut es ging und sie nur konnten; doch endlich die Nutzlosigkeit aller Gegenwehr einsehend, fluch, teten sie einzeln, auch mehrere zusammen über Mauern kletternd nach dem nahen Gehölz und entkamen auf diese Weise 48 Mann. Die Offiziere, welche ihre Pferde in einem etwas abseits liegenden Stalle hatten, haben sich gerettet , nur ist per Rittmeister verwundet. Wir wurden, als diese Nachricht bei uns eintraf, alarmirt und sofort rückte die Brigade nebst Artillerie und einer Compagnie bayeri. scher Jäger nach dem 2i/2 Meile entfernten Städtchen. Dort wurde der Befehl zum Plündern und Demotiren gegeben, alle Lebensmittel und Fourage heraus- geschafft, eben so Vieh, und bann von unseren Husaren jedes einzelne Haus, auch die in der Umgegend befindlichen Gehöfte, Holzgamben und Heu» und Stroh. dA7Lchka«s°dt""bNnffenden Mairie. "Der Preis ist indeß noch nicht sehr Bafel, 26. Uct. «n Cer = m «r. hoch; 21 Sous beträgt die Taxe per Pfund. Für Pferdefleisch, dessen ein grosser angeschlagen i „Belfort 25 Oc Aienc« (> U , Äd Borrath vorhanden, ist keinerlei Beschränkung aufgelegt, und um 16 Sou» per Dberrijetn« an den Sousprasecten » n h i ' Rückzug Pfund für die leckersten Bissen kann man so Piel davon verzehren, wie mau will. Louis -c Man meldet au« Besauen daß der Fench flch^apf dem JluqB Die Mehlvorräthe reichen aus Monate au», Kaffee und Rus giebis in Hülle und nach Gp und Nwz efin e , < f ~ rtberil auf dem Kampfplatze. Un- Fülle, die Weinvorräthe stnd wahre Oeeans, und einiges wenige Gemüse ist um lasst zah reiche Todte, worunter e n b d sch st' $ _ nt t in $en Am- hohen Preis auch noch zu haben. Gute, wenn auch nicht frische Eier kosten vier ere Verluste sind weniger beträchtlich, wrr haben 60 Verwundete m bis fünf Sous per Stuck. Mil», Butter und alle Arien Fe,, stnd dagegen ganz dulanzen von Befanyon^ t.ine *• Der Artikel schliesst - Wir haben genug gelitten, um noch fernere paar Monate Den Weibern, Kindern und Greisen wurde eine halbe Stunde vor bem3nbr«nt. kicen zu können, k Weg mit allen Unterhändlern für preußische« Interesse ! Nur stecken dies eröffnet, damit sie noch Zett hatten, abzuziehen-Manner wmvenin 4 ein firieg bi« aus'« Messer vermag uns eine erlatante Revanche, einen ruhmvollen verschont, sondern erbarmungslos erschossen oder niedergehauen. Bis spat in d e , 0 N) . ,L<:t /, sündu hinein fchlua die hohe Lohe gen Himmel. Es war dies ein ^ag, wie er Frieden und ewige ; BuenoS-Apre« 13. Sept, geschrieben 1 Was un« wohl selten in der Weltgeschichte verzeichnet steht und wird gewiß die Welt da- Deutschs ammt und sonders in dm letzten Wochen bewegte und alles Andere rüber schreien. Doch gerechte Strafe war es denn wisset, d.e noch 1. end. e in^den Hintergrund drängte, das konnte für Jeden bloß ein Gedanke fein, und Husaren mußten sich gegen Mauern stellen, wurden erschossen und°uf Wag N -war der an unser geliebtes deutsches Vaterland, das vom räuberischen Nachbar geladen, damit diese Bande sich bie auf jete preußische Leiche Th - wUver mi? Krieg überzogen w°?d-n. Besonders in der ersten Zeit nach Be- Präm.e konnte auszahlen lassen. Nur zwet versteckte tobte Husaren mürben auf. Tanntwerben der ^Kriegserklärung unter so frivolem Vorwande schlugen unser gefunden, sonst waren sam ir-titche Husaren, Pterde und Gepäck auf Wagen f • All« Ser en in Hoffen und Bangen und um so mehr, da wir so gar weit von geschafft. Ja, e- ist schrecklich und vermag die Feder dteje Thal nicht zu b ben WUtereignissen entfernt sind und Wochen vergingen, bis wir neue Kunde er- schreiben. Unser einziger Wunsch ist, daß wir Unterstützung bekommen, um di s hielten Als aber endlich vor vierzehn Ta^en die Post eintraf und mit ihr die Bande zu verntchten. Nun lebt wohl rc. „ ~ . 7 Wochen-Ausaabe der Köln. Ztg. vom 22. Juli, da schlugen deren goldene, Der „StaatSanzeiger" bemerkt: "Bezüglich des ,n der Nacht vom 7. zum patriotische Worte mächtig an dU Herzen der hier lebenden Söhne unseres großen 8. Oetober stattgehabten Uebeisalles einer Husarenschwadron im; teutldien Vaterlandes, und al« wir vernahmen, daß da« ganze Deutschland sich AbliS und der am nächsten Tage m Folge dessn erfolgten Nieverbrennung d f wie Ein Mann zur Vertilgung der Lügenbrut erhoben, da brachen die Wogen Orts ist in einem vom „Kretsblait für Westhavellanv °bsedru-kten Schreibet! Per Liebe zum einigen Saterlance, der Enthusiasmus und die Opferfreudigkeit so eines angeblichen Husaren, welches in mehreren altern re»rodu«rt worden st, stürmisch und erregend hervor, daß wir alle diese Zeit niemals vergessen werden. GGffe diese« Orte« mit ben Worten „eine hübsche Stadt mit 6000 6m Man muß im Auslande qewcsen sein, und zwar recht fern, um zu begreifen, wie viel tiefer man es dort fühlt, daß die Zeit gekommen ist. uns als Söhne einer großen einigen und mächtigen Nation fühlen zu dürfen. In allen Clubs, Casinos wurre die Köln. Ztg. nicht nur vorgelefen, sondern fast verschlungen, und bei dem einen großen Aufrufe: „Zum Rhein, zum heiligen Rhein!" habe ich in manchen Auaen Thränen gesehen. Daß es mir eben so ging, schäme ich mich nicht iu bekennen. Auch wir hier, die bloß nach Hunderten zählende deutsche Tours, 28. Oct. Girardtn hat eine Schrlst veröffentlicht unter dem Tu Colonie, haben unser Scherflein auf dem Altar des Vaterlandes vargebracht. „Appell an das Volk", worin der Regierung der Rath crthetlt wlrd, bevor-st Bis heute sind zum Besten der Verwundeten und Hinterbliebenen von den den Krieg fortsttzt, eine allgemeine Abstimmung zu veranlassen. Die Stimmz tt Deutschen in Buetios-Ayres 925,000 Pupierthaler oder mehr als 50,000 Thlr. sollen mit „Frieden!" „Krieg!' versehen sein. Der ^^osser verwirft die Id preuß Courant gezeichnet und ringezahlt worden, wovon mit diesem Paket 7000 der Einberufung einer Constituante. - Der «C°nst''ult°nnel bekämpft da« P Psd^Sterl. in Baar nach drüben gesandt werden sollen, und es wird noch mehr biscit in brr Voraussicht, daß da« Votum fein einmuthiges sein werde folgen. Die 15,000 Seelen zählende französische Colonie brachte bis jetzt mit Mbrctsfch, 25. Ort. Heute Nachmittag kam w Beauftragter CerKom Ach und Krach 75,000 Papierthaler gleich 4000 Thaler preußisch zusammen. Mandantschaft von Neubreisach unter Parlamentarflffggr amlinken Rhen Am Freitag Morgen erhielten wir die Berichte der glänzenden Siege bi« zum an und brachte ein Schreiben derselben an da« großh. Bezirksamt. Dass 16. August,' und nun den darauf folgenden Enthusiasmus zu beschreiben, ist rem enthielt die Bitte um 3eitungen für SReubreifad). Dieselben wurden durch Bezirksamt übersendet. Die Nachricht von der Uebergabe Schlettstadts hat e r “’”9 __________________ Bote mündlich nach Neubreisach überbracht. Die Festung ist, wie wir hören, so von allem Verkehr abgeschnitten, daß sie feit einiger Zeit ganz ohne Kenntmß Kriegsnachrichten. Dessen war, was außerhalb vorgegangen ist. (Karlsr. Z.) terie-Reaiment die Leibcompagnie, dieses Regiments zu übertragen; — am 24. b. M. dem Hauptmann und Commandeur der Ersatzabtheilung des Großy. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. a. Getaufte. Baden W/o ObL c.E.L. 91»/. OJnta- 'wir bez. FriedrichSd'or fl. 9. 58 ä 59. Aetlen. Frankf. Bank 1287/g Oester. Bank 686 r Croditact. 244V2 Darmst. Bankaet. 324 Evangelische Gemeinde. Aopulirte. b. Katholische Gemeinde. Nichts angemeldet. Wechsel. A.msterd. k. 8. 1003/s A.ugsb. k. 8. 997/g Berlin k. 8. 105'/s Bremen k. 8. 97 Cöln k. 8. 1047/g Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. iO43/z London k. 8. HS7/# Lyon k. 3. — Paris k. 8. — Wien k. 8. 96Vs Disoonto 4% G. Oestr. 5% b. R. 55 Vg 5O/o National 74Vr h 50/g Metall. Obi. — " 50/g M. ateuerf. — Amer. 6»/g 1882r Bds. 951/2 „ 6O/0 1885r 941/2 «ÄS „ 7tg* «ij, Nh, * »Mau«. h Nassau fl. 25 b. Roth. 36 | Gr. Hess. fl. 50 b. R. — Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 40/0 bayr. Präm. Ani. 1063/4 4% badische Loose 1041 2 Badische fl. 35 Loose 58*/i 1858r Prioritatsloose 150 1860r Loose 757/8 1864r „ 112 ’ ^ie Stadt Sj, d«iW, tnm Sattila 1 Amtliche vuldtn. Die AUt tt ging dr msrhrad, "ach dem mir Hj'krr, weiche 1 1 sich gerettet, J ch> bei uni eich,- f Gompiignit bi}[r, l viude der rt Furage hem tinjelne Hiiui. u| t Heu- und Statt von ca. M r, Flecken im In» enhaufen ■ f vor ttmjrta- Känner warten ch en. Bis [pal ii ti. dies rin Tag, m gewiß die Weil ii die noch lebtntica und dann auf Waga auigrfffittn 50 H Ma rin wurden e irf auf Wagen Mi Ihat nicht V bdcmmtn, um di- Zur Erhebung der obrigkeitlich genehmigten Collecte für das Mathilden- Ä'$S"‘» Ä s s« ZifemSn Aufnahme, ärztliche Behandlung und heilsame Pflege, wesha b die Unterstüdung dieser'Anstalt jedem Menschenfreunde ^°^zu w°^-n^dw • Artillerie-Corps, Herpel, den Charakter als Major zu ertheilen. / Darmstadt, 28. Oct. Privatnachnchten aus Versailles zufolge nehmen die Ministerconferenzen einen über Erwarten raschen Fortgang, so daß, m Folge wesentlicher Concessionen von Seiten Bayerns, die Frage der zukünftigen Gestal- tuna Deutschlands im Princip bereits entschieden sein soll und nur noch Formalitäten zu erledigen sind. Der Kaisertitel soll allgemein angenommen sein. Bingen, 27. Octbr. Das Zeltlazareth auf dem Rochusberge wurde durch den furchtbaren Sturm heute Nacht vollständig umgeweht. Berlin 27. Oct. Der „Staatsanzeiger" meldet: „Der König erließ an den Generalgouverneur der Küstenlande folgende Ordre: Da die Fortdauer des Krieges und die Bedrohung der deutschen Küsten die Aufhebung des durch die „ . <■ ..........1__«rtrk tiirtG npfrnrrpt. UiW L 0 c a l - N 0 t i z e ». Gießen. Der Besuch in der beiVn Reichhal- fter im ve ib'schm Saale nimmt Mit jedem T g^^zr, ^9. einmal dagewesen ist. tigkeit der schönen und interessanten Ob,ecte ..'"i de Bilderserie in Augenschein ge- oerfehlt nicht, seinen Besuch zu w-°d-rh°len bis r I» Besicht gung der nommen bat und er werd mcht unkrl-jj-nM-'n« f Stereoskopen zu °n,miren. Und da wollen n zurückbleiben, sondern nochmals Bekannten, den werchen^Lesern dieser Ze t ng , M i nicht in Augenschein genommen, alle Diejenigen, welche d - »lag-PH-M»,'-« ba Förster, w,e wir „ doppelte 9 43 „ Holl. fl. 10 St. 9 55 L>ucaten . • 5 35-37 20 Frankenst. 9 29-30 Engi. Souver. 11 53-57 Buss. Imper. 9 45-47 Doll, in Gold 2 26-27 S ch l u ß - C o u r s e. D-.-n.Mte- Bank - O.st.r Ä Gewinnstrealisationen, gegen dm Schluß md-ß ^^ w.eder ^^Gel'dstand am hiesigen Platze ist ein. Der Umsatz war tm Ganzen nicht sehr belangre ch. " Gesucht waren neueste Spa- abundant Von B.rl.n und Men nmb da- Gegenthetl fl. 2. 24V. nier. Slb-rrente - Coupons fl. 24. Wiener Valuta 96y4. r Nacht veo 7. p im franjvßt'cbkii Dri Ritttrbrtmng tii< cbgctrudttn W- reprotucirl woitto tztadt mit 6000 i nbegrüntet. rtewinl Srint-Ä' nfr- Son btr uw olrichfallS liiW» itses ter Phaatch" rtlidjt unter tem V, ibeilt wirb, fen. »«""C ifn iiJ l(|« 611’ i t sein werte. «. «*• «s .*J**5I Sä"1' *" «eldeorten. AnlehenBloose. ]Pr. Gass. Sch. 1 443/4-45 Kurh. 40 Thlr. Loose 63V& |Div. Cass.-A. — jPr. Friedrdor. 9 58-50 Pistolen . . 9 43 Gld.fehl ^"^b^Rerlin, 28. Oct. Der „Staatsanzeiger" bespricht die Capitulation von, Mev und bemerkt vabei: „Hiermit ist der festeste Punkt der Mosellinie den deut- t-chen Waffen wieder überantwortet, welchen nunmehr als defensives Bollwerk in deutscher Hand festzuhalten, vom militärisch-strategischen Gesichtspunkt beleuchtet, absolut nolhwrndig„Zukunft" telegraphirt Johann J-c-b» von bier aus 'Auf t-!cgraphischen B-fehl d-S Königs in Fr-ih-tt gefetzt: Krpger, Schmidt, Beck, Willemoes, Le», Restmann, W-gmanv, Petersen, Fischer, Herbig, B°M°jjnchcn^°25. Octbr. Der in München angestellte städtische Schulratb Mo-ickall ist nunmehr von der Kreisregierung auch als Schulinspector geneh- mio. Word n und in Folge deffen hat UN er Magistrat heute beschlossen, gegen, übe! dem Vo'rgehm des erzbischöflichen Ordinarial^ bezüglich der Ka-ch-t-nst-lle ver köderen Töchterschule der Gemeinde da« Rech' zu wahren, sowod Jnsp,cl?r wie den R-ligionSl-hrer dieser Schuk selbst zu Ernennen , da die Schulz , > -x- ;a 1inri unmittelbar unter der Schulcomm!, >on steht. om vJid XWÄÄSÄ «■«••»= WC«. ->' >-- 3*' -""'MU * VI, Ute SEÄ*.““»“.rtraM. .»< .0 P,M.-.. schäft an Bord des sicheren Rettungsbootes auf, mit sicher sie um 10y2 Uhr rS&ÄSÄ» er. " L°1td°N? 2" Ott! " Die Subscriptftn aus die französische Anleihe ist g°. Bombay, 22. Oct. In Madras «erden Anstalten getroffen, um Truppen nach China zu senden. Vermischtes. , . 1 Der benchmte Kenner römischen und deutschenMer- (HildeShermer Stlberschatz.) er ? ^Unbe deutscher Vorjett eine Reche von tbums Oberst v. Cohausen, hat in bem Un^ig I -ffenU^t Nach seiner Ansicht unter- Artikeln über den Ursprung l^e-rmrkwurdigen F d Feldherrn QuintiliuS VaruS liegt eS keinem Zweifel, daß der , lfld)t ,„loren wurde. Als Beuteanlheü fiel er bildete und von diesem in der Teutob g ^StammeSheiligthum auf dem Galiberge bei HllbeS- den Cheruskern zu und wurdei von chn h m JU ben Siegeszeichen, von denen Ar- Heim, der Statte des ^mdeS, übergeb . 9 (n den Hainen, wo er sie zu Ehren minius nachmals feierlich rühmt, daß sie ^arianische Schatz bis zu den> SiegeSzugen Carls der Götter aufgehangen habe. Do beraubte die heidnlschen HeUigthumer tm Sachsen- deS Großen. Der Frankenkaiser zerstörte Priester der alten Religion bewog, die Gefäße land und e- war die Fur-cht vor ihm welche^fortdauerte, sogar Aufsichtsbehörden zu vergraben. D , e,:Mpn Nüekfall mm alten Glauben duldeten so kannte man mcht wagens is sä- - *■Ä"- zu entreißen. ._________ . . — SRC«L’SFwSSä'ä* ..«I «w - da cs mein W.lle ist, daß während den Borbereitungen für bie bevorstehenden berg, A'edr.ch S°r, **» Ludwig Hermann Emil Friedrich Theodor Wrl- Wahlen zum Abgeordnetenhaus der Aeufferung positlscher Mnnungen und> der ^ll, Bürger und Rachsdiener dahier, des -erftorbmeiih versönlichen Betheiligung der Wahlberechtigten kein Hinderniß in den Weg gelegt Moritz Moll, ehelicher Sohn; und Luise Henriette Schaf r h werde, so bestimme ich, daß in den in Kriegszustand erklärten Bezirken bis zu- Beendigung der Wablen von der durch den §. 5 des Gesetzes über den Belage- rungSrustanv vom 4. Juni 1851 begründeten Befugnitz zur Suspension des Ar- Den 22. Oetober. Dem ®ro66erioati(5en |US N Scit'nS -auer^me M^Aga.he Marie Wtlhel- t?zwischen eine gerichtliche Hast gegen sie beschloffeu, und «°/b-h-Ustckl.de. etwa mine, geboren ben 3, Octob^ Metzgermeister, Balthasar Malkomesius, eine Le» sie einleitenden strasgerich.lichen Berfahren-, sofort in Freche., gesetzt Zo*te^joH^nne rZLMLEELL 6- OctmC,rn 9ä Dctober. Dem Bürger in Darmstadt und Spenglermeister dahier, Adolf Knöß, ein Sohn, Ludwig Karl gebo^ an ^de/Main-Weser- 21 ®Ä5 October. Dem Bürger und Kaufmann, Friedrich Karl Klingspor, ei" S°b,n. Ab°lfoEmi-,,g°b°ren^n^2.,0tt°b-fesftr Ferdinand ^e8et35 6W8C1'®?n ^gen Fath, eine Tochter Karolirre Auguste Ma.hild" geb°?en den 14. September. Bfirsennachrlchten. I 27. October 1870. [r.^wipah-Bexbaeh 162-/t 17 L, 0/ nhl 91i/9 iMaxbahn 108 PreuBB. «‘WoObL Hl/, Ostbahn 124 Ai?i/S Obl 913/« Hess. Lndwigsbahn 135-/, ”aa8/ 4]// ZObl 82V. 3»/0 östr. Stöb.-Prior. 56 “•Xh- Roths. 92*/, |3ü/o östr. s. Lombard. 45S/s H 3'Si do. do. 87i/z 30/0 Livomeser 31«/4 Ä Zo//Oohl — 150/0 Toscaner 50‘/2 7 41/.0/0 jährige 91-/, Frankl'. Hypoth^-Bank - " 40 ? iMährig! 82 Frankf.Verems-Kasse - Wbrtemb. tyfh Obi. 91 5«/o Eh-beth-Pnor. 77 Beerdigte. wSt&SÄ es»,» E gestorben den 20. October. griinitff des Bürgers und Schuhmacher- 8 Denselben Karl Fnednch August StM, des^ou g ben 21. Octbr. □gBihFÄSS“’’“’ -- 3- M. w. ------ W". ■»18 » 1 ”■ smÄtiSÄSST scheu Füsilier-Regtment Nr. 39, alt 2d Z. ^borne Ziegler, des Bürgers m De n 26.. O e t o e dcVÄain-Weserbahn dahier, Hein- Worms und komgl. peen^Stat.ono.LIInrenien 25. October. .. nch ®^c‘'I1®267föito“ er.36fn”btaebcme6r unefjelidier Sohn von auswärts, gebo- ren den 25. October. Besondere Bekanntmachung. Main - Weser - Bahn. Bekanntmachung. 4609) Vom 1. December d. I. ab werden für den direkten Güter-Verkehr zwischen den Stationen Marburg und Gießen einerseits und Station Zittau der Sächsischen Staatsbahn andererseits, im Sächsisch-Rheinischen Verbände sowohl, als im Verkehre via Arenshausen, resp. Northeim erhöhte Frachtsätze, und zwar: für Güter der Klasse I um 0,4 Sgr. pr. Ctr. ■ u n n n w 0,2 „ „ „ höhere Sätze als die seitherigen, zur Einführung gelangen. Cassel, den 27. October 1870. Königliche Direktion der Main-Wcser-Bahn. TerfteLgerLMgen. Holzvcrsteigerunq. 4607) Montag den 31. October 1870, Vormittags 10 Uhr, soll im Anneröder Gemeindewalde, District Haarkopf, nachverzeichnetes Holz öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: 2050 Wellen Nadel-Reisholz. Die Zusammenkunft ist am Müllerweg an der Grünberger Straße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. März 1871 gestattet. Annerod, am 27. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Groß. FsilgeboteneS. | Gummischuhe, Prima-Qualität, in allen Größen, bei Wilhelmine Fuhr, Marktplatz. 4610) Frische Sendungen in SardineS in PicleS, Sardine# a l’lauile, AnchoviS, Mixed-PicleS, Caviar, Champignons, Trüffeln, Gothaer Cervelatwurst, Neuen Holland. Vollhäringen, Genucs-Sardcllen, Bückingen zum Rohessen, KönigS-ReiSstärke empfehlen I. A. Busch Söhne. Illuminations-Lämpchen sind zu haben bei (4614)_________Wilhelm Sckmall. 4622) Schöne frische süße Zwetschen, pr. Hundert 4und 5 kr-, bei L. Hartmann. Anerkennungsschreiben. Erpel vis-ä-vis Remagen, 26. Juni 1870. 4330) Ich ersuche Sie, da mein Vorrath Reinigungssalz bereits vergriffen ist, mir umgehend zu senden — folgt Bestellung. Gleichzeitig kann ich Ihnen die erfreuliche Mittheilung machen, daß die Wirkungen des Reinigungssalzes ausgezeichnet sind; mein Schwiegervater, der Jahrelang an den fürchterlichsten Magcnschmerzen litt und dem kein Arzt helfen konnte, befindet sich jetzt beim Gebrauch desselben in bester Gesundheit, so daß er alle Speisen ohne jede. Beschwerde vertragen kann. Iodocus Weißenfeld. Das von nur fabricirte durch seine ausgezeichneten Wirkungen seit mehr denn 20 Jahren als sicherstes Präservativ gegen Magenleiden aller Art rühmlichst bekannte ächte C. W. Bnllrich's Universal-Rkinillungssah hält stets vorräthig in Originalpaqueten per Pfd. 42 Krz. Fr. Bieler in Gießen. C. W. »Ullrich in Berlin. 4625) Soeben erhielt ich wieder in sehr schönen, frischen Farben Kränke und Bouquets von natürlich getrockneten Blumen. Wilhelmine Fuhr, Marktplatz. | Hut) schuhe in großer Auswahl, sehr zu empfehlen für kaltes Fußleiden. Ich bringe ferner mein vollständiges Lager in Herren-, Damen- und Kinder-Schuhwaaren in empfehlende Erinne- rung. D. Chr. Schm all, Schloßgasse (5)an. Moog's Nachfolger.) Ausverkauf. 4616) Eine Parthie zurückgcsctzte Kleiderstoffe, Unterrockstoffe, ächtfarbige Jaconetts und Organ- tins werden in meinem Nebenhause von Sonntag den 30. October ab zu bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. S. Hirsch Sohn. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhesstsche Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, Marktstraße. Oefen und Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feuerungs-Requisiten und all: Arten Kochgeschirre empfiehlt (4541)_________ J.-A. D. Bapst. 4603) Frucht-, Mehl - und Kartoffelsäcke sind stets vorräthig bei Julius Wallach. 4517) Wollene Hemden, Unterhosen und wollene Jacken, letztere von 1 fl. an, empfiehlt _______________August Haubach. 4588) Frische Sendung von Häringen, 3 und 4 fr. pr. Stück, bei 8 ' Fr. Bieler, am Kreuz. Das Strnmpfwaaren - Garngeschäft her I. I. Busch Söhur empfiehlt für die W i n t e r sa i so n ihr reichhaltiges Lager aller in dieses Fach einschlagenden Artikeln und erlaubt sich die ergebene Anzeige, daß durch Aufstellung mehrerer Fa^on-Strickmaschinen Aufträge aller Art, durch geübte Arbeiter rasch erledigt, namentlich alle Sorten wollene und baumwollene Strümpfe sowohl neu angefertigt als auch ange- strickt werden. p (4612) Vermiethrrrrgen 4621) Bei Buchbinder Hoffmann (SclterSweg) sind zwei Familienlogis zu vermiethen._______________________ 4615) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei Ehr. Burckhardt, Neustadt. 4617) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und am 20. November beziehbar. Neuenweg Lit B. Nr. 128-______________ 4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten und allen dazu nöthigen Räumen ist durch den Wegzug des letzten Miethers noch Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. ____________Ehr. Reiber, am Kreuz. 4608) Ein möbltrtes Zimmer ist zu vermiethen bei Schuhmacher Hanitsch, ________________________Kirchenplatz._________ 4618) Bei Frau Adoocat Frank ist ein schönes großes Zimmer zu vermiethen. 4578) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen ; auf Verlangen kann auch die Kost gegeben werden. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________________________ 3740) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net, in einer freundlichen Gartenwohnung, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 4378) Einige schöne möblirte Zimmer, mit ober ohne Cabinet, sind im Zrnßer'- schen Garten zu vermiethen. 4049) Im Cafs Kuhlmann sind möblirte Zimmer an ledige Herren zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 4594) Zwei möblirte Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen bei __________________Wittwe Martin. 4553) Mehrere möblirte Zimmer sind zu vermiethen; auf Verlangen kann auch die Kost gegeben werden. F. Stoo ß, Asterweg.' 4525) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B- Nr. 186. Vermischte Anzeigen Anzeige für Damen. 4513) Vielfachen Wünschen entsprechend, empfehle ich mich hiermit in der Anfertigung von Damenkleidern aller Art, wie vollständigen Roben, Paletots, Regenmänteln rc., in den modernsten Facons, und verspreche elegante und sorgfältige Ausführung, sowie prompte Bedienung. Frau Rosa Rothenberger, Lindenplatz 4619) Der mittlere Stock meines Hauses vor dem Seltersthor ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. W- Gaquoin- 4563) Ein tüchtiger Arbeiter findet sofort dauernde Beschäftigung bei Heinrich Schepp, Schuhmachermeister in Lich. 4572) Gesucht wird ein tüchtiger Schuhmachergeselle von E- Becker, in der Neustadt. Mr DäNleu. 4611) Unterzeichnete beehrt sich, hiermit anznzeigen, daß sie jetzt nach einer gründlichen Vorbildung alle Arten Putzarbeiten in und außer dem Hause anuimmt und garanttrt sie für schöne und geschmackvolle Arbeit. Amalie Rothenberger, Lindcnplatz. 1 fl. 24 fr. habe ich weiter von Herrn Scheld erhalten und für die Verwundeten verwendet. G- Land mann, Pfarrer. Unllrflütziiiigsvcrkiil für die hülfsbedürftigen Angehörigen im Felde stehender oder gebliebener und arbeitsunfähig gewordener deutscher Krieger. Bei Herrn Dr. W. Diehl sind ferner einaegangen: 1) Für die Hinterbliebenen gefallener deutscher Unteroffiziere und Soldaten 10 fl. durch H. P. von einem Engländer. 2) Von Ungenannt 5 fl. 3) Von mehreren gütigen Geschenkgebern wiederum eine Anzahl von Kinderkleidungsstücken. Ferner dringend erbetene Gaben dieser Art, namentlich für den Winter berechnet, werden von Herrn Dr. W. Diehl stets dankbar entgegen genommen. Das Comite und für dasselbe der engere Ausschuß. 4623) Heute (Sonntag) ist meine Wirthschaft im Biersaale, deS hohen Wasserstands wegen, geschlossen, dagegen ist die Wirthschaft im vorderen Locale geöffnet. Ehr. Lony, Bierbrauer. 4620) Im Saale des Cafv Leib. COSMORAM Kunst-Ausstkllung von Glas-Photographieen. Dasselbe ist täglich geöffnet, und zwar von Morgens 10 öiS Abends 9 Uhr. — Entree 12 kr. Die Hälfte des Reinertrags ist zum Besten der Der« wundeten bestimmt. Schluß Donnerstnq den 4. November. NB. Um damit zu räumeu, verkaufe ich die noch vorräthigen Stereoskop» Bilder zu Fabrik-Ln§ros-Preisen- A. Förster. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr- Pietsch) in Gießen.