PreiL vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Eanzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 190 Donnerstag den 29. Dcccmtier 1870. Amtlicher Theil. Nr. 49 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausgeqeben zu Berlin am 30. November 1870, enthält: (Nr. 590.) Gesetz, betreffend den ferneren Geldbedarf für die Kriegführung vom 29. November 1870. (Nr. 591.) Ernennung eines Viceconsuls des Norddeutschen Bundes zu Padstrov. Nr. 50 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausqeqeben zu Berlin am 16. December 1870, enthält: (Nr. 592.) Instruction über die Zusammensetzung und den Geschäftsbetrieb der Sachverständigen-Vereine. Vom 12. December 1870. (Nr. 593.) Bekanntmachung, betreffendere Ausgabe fünfjähriger fünfprocentiger Schatzanweifungen im Betrage von 51,000,000 Thaler oder 7,500,000 Livres Sterling. Vom 13. Decembef 1870. (Nr. 594.) Ernennung eines Vicekonsuls des Norddeutschen Bundes zu Moß (Norwegen). (Nr. 595.) Ertheilung des Exequatur an den britischen Vicekonsul zu Danzig. (Nr. 596.) Detzgl. an den Consul der Republik Peru zu Hamburg. Gießen, den 23. December 1870. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n. Politischer T h e i l. 28. December. Die Provinzial-Corresp. bespricht das künftige Verhältmß zwischen dem neugestalteten Deutschen Reiche und Oesterreich mit besonderer Bezugnahme auf den Inhalt des Prager Friedens. Dieselbe schreibt: „In dem Augenblicke, wo die Neugestaltung Deutschlands auf Grund der Verträge des Norddeutschen Bundes mit den süddeutschen Staaten ihren Abschluß erhalten soll, richtet sich der Blick der deutschen Politiker vielfach auch auf die Beziehungen des neuen Deutschen Reiches zur österreichisch-ungarischen Monarchie, theils mit Rücksicht auf den Prager Frieden, in welchem Preußen und Oesterreich sich über ihre Auffassung von der damals erwarteten Gestaltung der deutschen Verhältnisse verständigt hatten, theils und vor Allem in dem Wunsche, mit dem mächtigen Nachbarreiche Beziehungen zu pflegen, welche der gemeinsamen Vergangenheit ebenso wie den Gesinnungen der beiderseitigen Bevölkerung entsprechen. In dem Prager Frieden war in Aus- sicht genommen, daß die süddeutschen Regierungen sich zu e nem Bunde vereinigen würden, welcher neben einer eigenen «»abhängigen Stellung zugleich in enger» nationale Beziehungen zu dem Norddeutschen Bunde treten sollte. Diese Voraus setzung ist Seitens der süddeutschen Staaten nicht verwirklicht worden; dieselben haben nur die nationalen B ziehungen zu Norddeutschland, und zwar zunächst in der Erneuerung des Zollvereins und in den Schutz- und Trutzbündniffe» ange- knüpft. Niemand vermochte vorauSzusehen, daß unter dem nationalen Aufschwünge, welchen der unerwartete französische Angriff hervorrief, die deutsche Entwicklung ihren Abschluß in der Errichtung eines neuen Deutschen Reiches finden würbe. Norddeutschland aber konnte diese aus dem Geiste des deutschen Volkes in freier Bewegung hervorgegangene Entwicklung nur frcutig begrüßen. Was Oesterreich betrifft, so darf dasselbe auf die Neugestaltung der deutschen Verhältnisse mit dem berechtigten Vertrauen blicken, daß alle Genossen deS neuen Deutschen Bundes Mit unserem Könige von dem Verlangen beseelt sind, aufrichtig freundschaftliche Beziehungen zu dem österreichisch-ungarischen Nachbarstaate zu pflegen, wie solche in den gemeinsamen Interessen und in der Wechselwirkung ihres geistigen und Derkehrslebens begründet sind. Das deutsche Volk darf sich der Hoffnung hin- geben, baß vie Festigkeit und Sicherheit seiner nationalen Gestaltung von ganz Europa und besonders von den Nachbarländern nicht bloß ohne Besorgniß, son- dern mit Genugthuung begrüßt und baß inSbesontere auch Deutschlanb und Oester- reich-Ungarn sich zur Förderung der Wohlfahrt und des Gedeihens beider Länder die Hand reichen werden. Unsere Regierung wirb nicht anstehin, ber österreichisch- ungarischen Regierung gegenüber Vieser Zuversicht offen unb vertrauensvoll Aus druck zu geben." Es soll eine Mittheilung im angebeuteten Sinne bereits nach Wien ergangen sein. Der Weser-Ztg. wird „aus der Rheinprovinz," 18. Dec., geschrieben: „Das auswärtige Amt des Norbdeutschen Bundes hat mittels Schreiben vom 7. d. M. dem Herrn Finanz - Minister mitgetheilt, daß in Solingen durch Vermittlung eines englischen Waffenfabrikanten für Frankreich Bayonette angekauft werben sollcn. In Folge dessen sind durch den Finanz-Minister alle Zollbehör den und Zollbeamten, so wie die betreffenden KreiS-Landräthe und Orts-Polizei- behörden mit Instruction versehen worden. Der Engländer, wacher Vie Lieferung vermitteln will, ist der Sohn des großen Waffen-Fubrikanten Webley in Birmingham, welcher sich bereits am 2. v. M. nach Solingen begeben Hat, um daselbst Bayonette zu kaufen, wovon in Birmingham nicht g.nug für die an Frankreich zu liefernden Gewehre zu beschaffen sind. Bereits sind Seitens ber preußischen Zollbeamten Wahrnehmungen gemacht, wonach der Verdacht obwaltet, daß unter den veisch'erensten Formen versucht wirb, Waffen nach Belgien unv Holland zum bemnachstigen Weitertransport nach Frankreich auszuführen, und haben andere Beobachtungen schon in so weit ein Resultat gehabt, als be- reits ein Fall, in welchem die betreffenden Waffen in der Rheinprovinz als Pas- sagiergut Veclarirt waren, zur gerichtlichen Untersuchung gediehen ist." Die au- ber Schweiz so gut wie olficiell gemeldete Thatsache, daß Frank- reich schon eine geraume Zeit vor dem verhängnißvollen Juli-Monat Haferbestellungen gemacht hatte, stimmt mit ähnlichen Enthüllungen der in St. Eloud gefundenen Papiere bekanntlich überein. Auch ist nicht vergessen, daß derselbe Herr Rauher, der jetzt Broschüren schreibt oder schreiben läßt, um den Kaiser von jeder Kriegs- schulv sreizusprechen, Napoleon HI. feierlich beglückwünscht hatte, daß er seit vier Jahren den Krieg vorbereitet habe. Damals allerdings glaubte Herr Rouher, baß der Kaiser siegen werde. Er hat sich darin getäuscht unb seine wie der Bona- partisten Darstellung der historischen Ereignisse ist demgemäß eine andere geworden. Aus Antwerpen wird von ein'm neuen Fluchtversuch von in den dortigen Forts internirten französischen Soldaten gemeldet. In dem Fort Nr. 3 zu BorS- beck hatten dort eingeperrte TurcoS versucht, aus der Casematte einen Minengang zu graben, um dadurch zu entwischen. Da die Forts aber mit Wassergräben umgeben sind und das Wasser stieg, so drang eS in die Casematte unv die TurcoS geriethen in Angst, zu ersaufen, machten einen ungeheuren Lärm, zerschlugen Thüren und Verschlüge, und als die Wache kam, gab es ein fürchterliches Gedränge an der AuSgongSthür. Die Osficiere batten die größte Mühe, Die TurcoS in Ordnung zu halten, und im Gewühl sind 13 davon entwischt, vie noch nicht wieder gesuncen sind. Die Uebrigen sind in ein anveres Fort abgefübrt worden. Aus Konstantinopel, 20. December, telegraphirt man der wiener „Presse": „Der Czaar hat durch den Botschafter General Ignatiew dem Sultan ein eigenhändiges Schreiben überreichen lassen. Ein großer Tbeil der Flotte geht in das Rothe Meer; die Jntriguen Aegyptens in Arabien sind erwiesen; der Ausstand gewinnt an Umfang. Hobart Pascha soll Commandant der Flotte werden." Kriegönachrichterr. Ueber die Gründe der Verzögerung des Bombardements von Paris schreibt ein Mitglied der Reichstagsveputation aus Versailles vom 17. December: Man hat in Deutschland so viel über die Gründe gefabelt, warum das Bombardement von Paris bis jetzt nicht begonnen hat, daß es Ihre Leser interessiren wird, zu hören, daß nur rein militärische Gründe unv Erwägungen hierzu die Veranlassung waren und noch sind. Das Bombardement wird beginnen, eS wird beginne», sobald man in den deutschen Batterien vor Paris genug Munition bereit hat, daß das Resultat außer allem Zweifel steht; denn auf das Sptel — so weit oas im Kriege überhaupt in der Hand der leitenden Personen steht — wird man nichts setzen. Die Wege von der Endstation ber Eisenbahn sinv mit MunitionS- wagen-Colonnen noch Paris förmlich überfüllt. Auf jebem dieser zweispännigen Wagen befinden sich je nach der Beschaffenheit der Pferde und deS Wagens circa 8 bis 10 Kisten, gefüllt mit 24 Pfünder Granaten. Jede dieser Kisten enthält aber nur zwei Stück Vieser Granaten, Ver Wagen also 16 bis 20 solcher Granaten. Nimmt man nun an, vaß, sobald das Bombarvement beginnt, auf deutscher Seite per Minute 1000 Schuß fallen, so gehören, um die Munition für den Bedarf auch nur einer Minute heran zu schaffen, nicht weniger als sünfzig Wagen und zwar zur Hin- und Rückfahrt nach Lagny auf mindestens vie Dauer von zwei Tagen. Hiernach kann also ein Jeder, der nur irgend etwas vom Metier versteht, selbst berechnen, welche Quantitäten von Material herbeigeschafft werden müssen, um ein Bombardement nur während 14 Tagen mit Erfolg durchführen zu können. Außerdem aber bestehen weitere rein militärische Erwägungen, die daS Bombardement zur Zeit noch nicht für angezeigt erscheinen lassen. Welches diese Erwägungen sind, darüber schweigen wir, bemerken indessen, baß diese wahrscheinlich bald in Wegfall kommen dürften. Vor Paris, 16. Dec. Von unbedingt glaubwürdiger Seite wird mir folgende Erzählung aus dem Munde eines preußischen Offiziers mitgetheilt. Der- lelbe befand sich, zur Escorte eines Gefangenen-Transports commandirt, mit 38 französischen gefangenen Offizieren in Lagny, als der Befehl ankam, 4 französische Offiziere gegen uns von Paris ausgelieferten deutschen zurückzusenben. Eine Auf- rorcerung an die Gefangenen, 4 aus ihrer Mitt zu diesem Zweck zu bestimmen, blieb ohne Erfolg, d. nicht Einer Lust zur Auswechslung zeigte. Von dem preußischen Offizier auf das Sondeibare ihres Benehmens aufmerksam gemacht, erklärten sich endlich 2 jüngere französische Offiziere zur Auswechslung bereit, allein nur unter der Bedingung, daß ihnen zuvor das Ehrenwort abgenommen würde, nicht mehr in diesem Kriege gegen Deutfchland zu kämpfen. Selbstverständlich konnte auf diese Bedingung nicht eingegangen werden, und ber den Gefangenentransport füdrenve Offizier sah sich genöthigt, 4 Gefangene förmlich zur Auswechslung zu commanbiren. Daß Derartiges bei gefangenen Offizieren im Angesicht Vcs Feindes Vorkommen kann, spricht mehr als Alle- seither für den Geist einer Armee, die von solchen Offizieren geleitet wird und in ihnen ihre Vorbilder erkennen soll. Eine solche Armee wird nur noch durch den Schrecken zusammengehaltm unt augenblicklich vielleicht auch zu Thaten der Tapferkeit hingerissen, vermag aber auf die Dauer gewiß keinen Widerstand entgegenzusetzen einer Armee, welche Tapferkeit ebenso wie musterhafte Di-cipliu zu ihren Eigenschaften zählt. Vor einiger Zeit wurden drei Franktireur« von den Badensern standrecht, lich gehenkt. In Folge dcssen richtete der Oberst Bourra« folgende« Schreiben an den in Dijon befindlichen General Werber: Herr General! Ich habe in Erfahrung gebracht, daß drei meiner Franktireur«, welche von Ihren Soldaten gefangen wurden, gehenkt worden sind. Ja' bitte, mir mitzutheilen, ob dieser Fall ein vereinzelter war, der sich nicht mehr wiederholen soll. Wenn diese Art, Gefangene zu behandeln, zur Regel werden würde, so würde ich mich genöthigt sehen, an den 70 deutschen Gefangenen, welche sich gegenwärtig in meinen Händen befinden, Repressalien zu üben. General Werder beantwortete diese- Schreiben in folgendem Sinne: Herr Oberst! Ich habe Befehl gegeben, den Fall, den Sie mir mittheilten, zu untersuchen. In jedem Falle beeile ich mich jedoch, Ihnen zu erklären, baß ähnliche Falle durchaus nicht mehr Vorkommen sollen und baß ich nie gestatten werbe, daß ein Kriegsgefangener unter den Galgen gestellt werbe. Garibalbi hat da« ihm verliehene Großkreuz ber Ehrenlegion au-geschlagen. Der „Daily New-" wird au- Dieppe vom 15. geschrieben, baß die Preu ßen Tag- vorher wieber dort eingezogen sind. General Goeben kam mit etn?u 6000 Mann, und wiewohl der Besuch den Einwohnern keineswegs angenehm war, schickte man sich doch um so eher in da« Unvermeidliche, al« man das mu- sterhafre Benehmen des Feinde« in der Woche vorher keineswegs vergessen halte. Bald füllten sich die Straßen mit Cavallerie, Infanterie, Kanonen und Fuhrwerk aller Art. Der Ausrufer ber Statt machte bekannt, baß bie Einwohner sich aus die Einquartierung der Mannschaften und Pferde (der letzteren waren 600) vor» zubereiten hätten, und vor der Abenddämmerung war ter letzte Mann unterge bracht. Die öffentlichen Gebäude wurden mit Schildwachen besitzt, aber bi» französische Flagge auf der Mairie wurde nicht eingezogen. Gegen Dunkcl erschien eine Proklamation, daß jeder Eigenthümer von Pferden diese, unter An drohung eine« Kriegsgericht- und 100 Franken Strafe für jede Stunde ber Verspätung, auf tem Viehmarkt zu stellen hätte. Etwa 400 Stück wurden vor. geführt, davon aber nur etwa ein Dutzend angekauft und nach dem von eine- Commission angesrtzten Preise bezahlt. Die Schuhmacher machten bei Absatz ihrer Ladenvorräkhe gute Geschäfte. Später, am Tage, wurden ein paar übriggebliebene Geschütze auf dem Fort in der Nähe de« Hafen« vernagelt, die in den Magazinen liegenden Bomben entleert unv zerstört. Auch etwa 300 alte Gewehre, welche bas 27. Regiment schon in der vorhergehenden Woche zertrümmeri hatte, wurden jetzt auf dem Hofplatze bt« Schlöffe« verbrannt. Während dir Flammen aufloderten, kam ein Kriegsschiff in Sicht. Die Preußen gaben einen Signalschuß ab, worauf da« Fahrzeug die englische Flagge zeigte und sich später al« ba« Kanonenboot „Dascher" au-wie-, welche« ausgeschickt worden war, um die britischen Unterthanen zu beschützen. General v. Goeben hat Ordre gegeben, allen englischen Dampfern freie- Ein- und Auslaufen zu gestalten. „Da Be- tragen ber preußischen Truppen (so schließt ber Corresponvcnt seinen Brick) ist äußerst loben-wcrth. Sie sinb so freundlich und gefällig, wie ihre Loge es ihnen erlaubt, vertheilen Almosen an die Bettelkinder, theilen ihre Rationen Wurst und Zwieback mit Anderen, küssen die kleine» Kinder, und thun Alle«, um ihren unwillkommenen Besuch so wenig bitter zu machen, wie möglich." Versailles, 19. Dec. Vor Kurzem ging bie Nachricht durch die Brüsseler Zeitungen, daß ber Chef-Redacteur de« seit einigen Wochen in Brüssel erscheinenden „Gaulois", Herr Tarbe, auf eigenthümliche Weise au« Paris entkommen sei. Er sollte nämlich einem Engländer die Erlaubniß. die preußischen Linien zu pas- siren, für 6000 Franken abgekauft und sich unter dessen N^men davon gemacht haben. Nach zuverlässigen Mittheilungen können wir veifichern, baß diese Anekdote, die, irren wir nicht, auch in deutsche Blätter übergegangen ist, auf Wahrheit beruht. Nur war es nicht ein Engländer, welcher dem Herrn Tarbe seinen Passierschein und seinen Namen verkaufte, sondern ein Schweizer, und bie V.rkaufsumwe betrug nicht 6000, sondern 10,000 FrcS. In Folge diese« Mißbrauch-, dem ähnliche Geschäfte gefolgt fein sollen, wird jetzt Niemand mehr au« der eingeschlossenen Stabt herau-gelassen. Laon, 20. Dec. Französische Blätter brachten kürzlich die Nachricht von der Wiebereinnahme von La Fere durch Truppen der „Nordarmee". Dies ist eine grobe Unwahrheit. 5000 Franzosen erschienen vor der Festung, haben aber selbst den CernirungSversuch aufgegeben, und die Festung ist nach wie vor in unseren Händen. (Die französischen Blätter haben mittlerweile selbst da- falsche Gerücht berichtigt unv erklärt, man habe La Fere „unzugänglich" gefunden.) Telegraphische Depeschen. und Frankreich« zu veranlassen, in einem und dem nämlichen Conqreß gegenwärtig zu sein, so lange Frankreich und Preußen einen so erbitterten Krieg mit einander rühren. W-r sind über bie Versuche erstaunt, welche sich mehrere europäische Mächte von Neuem machen, um einen Waffenstillstanb herbeizuführen. Wir zweifeln indeß, baß sie reüssiren unv glauben vor Allem, daß die französische Regierung wohl daran thut, im Interesse ihrer eignen Wurve, derartigen Bemühungen qeaen- Über fremb zu bleiben. Indessen läßt Herr v. Bi-marck in seinen osficiösen Organen erklären — was keine sonderlich versöhnlichen Intentionen seiner Seit- andeutet — baß er sich keineswegs dem Bombardement von Pari- widersetzt habe unv daß, wenn dieses Bombardement bis jetzt nicht stattgefunden hat, bie Preußen dies rein strate- g'schen Motiven zur Last legen müssen, n-cht aber Gefühlen ber Menschlichkeit, welche H-rr v. Bismarck sich nicht unterschieben lass fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Jahres fällig werden, sind nachstehende Empfang zu nehmen und hierzu durch Bor- Termine festgesetzt, und zwar: Izeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß der auf den Donnerstag fallende Zahltag für die In tereffenten der Stadt Gießen, dagegen der auf Samstag fallende Zahltag für die Auswärtigen bestimmt ist. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. November 1870. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. *t \ * 34) Ludwig Schwär», K- S- von Mainzlar III 94,154 Daubringer Gemarkung. 35) Christoph Vogck, L- S- von Allendorf a. d. Lumda, X1V/184 dasiger Gemarkung. 36) Kaspar Schwalb, Kath- S- II. von Daubringen, 1/209 dasiger Gemarkung- 37) Ludwig Moos von Staufenberg 11/319 dasiger Gemarkung. 38) Johannes Hof sen. von Groß-Buseck XXUI/195 dasiger Gemarkung. KB. Bescheinigtermaßen hat Balthasar Pfeiffer Johs. Sohn von Groß-Buseck diese Parcelle mittelst Ersitzung erworben und soll demselben solche mit diesem Erwerbtitel im Mutationsverzeichnisse zugeschrieben werden. 39) Peter Neeb von Burkkardsfelden II 139, 1/464, 371, VIII/243, V/196, IV/443, III 171, 22, VII 46, 635, 1,318, VIII,543, 111/462, 11,160, V/371, 690, VII/429, III, 355 dasiger Gemarkung. 40) Katharine Maurer von Burkhardsfelden VI1/269 dasiger Gemarkung. KB. Bescheinigtermaßen hat Peter Neeb von Burkhardsfelden diese Parcelle mittelst Verjährung erworben und soll demselben diese Parcelle nunmehr mit diesem Erwerbtitel im Mutationsverzeichnisse zugeschrieben werden. 41) Die Gemeinde Beuern V1II/456 dasiger Gemarkung. 42) Johannes Gaub II von Oppenrod 1/545, 711, 853, 726, VI/270 dasiger und XX;43o, 354, 365 Groß-Busecker Gemarkung. 43) Johann Georg Klippel von Groß-Buseck XX 162 dasiger Gemarkung. KB. Diese Parcelle haben bescheinigtermaßen schon über die Verjährungszeit hinaus die Heinrich Reh III Eheleute von Oppenrod besessen, sie ist aber bei Errichtung des Grundbuchs irrthümlich dem unbekannt wo X abwesenden Johann Georg Klippel zugeschrieben worden und soll nunmehr Reh's Eheleuten im Mutationsoer- zeichnffse zugeschrieben werden. 44) Heinrich Reh UI. und Frau, geb. Keller von Oppenrod XX/431 Groß- Busecker Gemarkung. KB. Diese Parcelle, welche den Heinrich Reh III. Eheleuten mit dem Erwerbtitel „Kauf" im Grundbuche zugeschrieben, hat anerkanntermaßen Johannes Gaub II. von Oppenrod durch Kauf resp. Eisitzung erworben, ist bei Errichtung des Grundbuchs irrthümlich den Reh's Eheleuten mit dem Erwerbtilel „Kauf" zugeschrieben worden und soll nunmehr dem Johannes Gaub II. im Mutationsverzeichnisse zugeschrieben werden. 45) Moses Katz Eheleute von Groß-Buseck XVI 16 dasiger Gemarkung. 46) Heinrich Gans IVr von Groß-Buseck XV/420 dasiger Gemarkung 47) Christoph Wagner VIII. von Groß-Buseck XXIV, 243 dasiger Gemarkung. 48) Heinrich Siegfrieds Eheleute von Groß-Buseck XV/36, XVI92 dasiger Gemarkung. 49) Johannes Kloos II. Eheleute von Rödgen II191 dasiger Gemarkung. 50) Heinrich Arnold, Jakob Sohn von Steinbach IV, 509 dasiger Gemarkung. 51) Heinrich Haas, H. S. IX. von Steinbach IX, 184 dasiger Gemarkung. 52) Heinrich Diehl's Frau von Steinbach V/211 und XII 304 dasiger Gemarkung. 53) Marie Elisabethe Haas, Johs. Tochter von Steinbach, XVII/164 dasiger Gemarkung. 54) Hans Heinrich Schneider von Steinbach XIV 581 dasiger Gemarkung. 55) Marie Elisabethe Herbert von Steinbach IX 295 dasiger Gemarkung. KB. Die Parcellen Ord. - Nr. 50 bis 55 hot Heinrich Haas V. von Steinbach bescheiniglermaßen mittelst Ersitzung erworben und sollen demselben solche nunmehr mit diesem Eiwerbtitel im Mutationsverzeichnisse zugeschrieben werden. 56) Johannes Wolf von Treis a- d. Lda. VII 19, 540 und VI,321 Mainzlarer Gemarkung 57) Ohne Angabe eines Grundbesitzers finden sich im Grundbuche der Gemarkung Reiskirchen mit der Culturart „Wege, Bäche" eingetragen 1,1027, II 314, II1/533, IV,515, 517, V/528, 530, VI 301, 302, VIl/533, 534, VIII, 164, 165, 1X 388, 389, X/516, 517, XI/361, XIX/160, 161. Diese Wege und Bäche besitzt seit unvordenklicher .-Seit die Gemeinde Reiskirchen und sollen derselben solche nunmehr mit dem Erwerbtitel Verjährung im Mutationsverzeichnisse zugeschrieben werden. Es werden darum alle Diejenigen, welche Ansprüche irgend welcher Art an '.-orgedachte Parcellen zu bilden haben, hiermit aufgffordert, solche sogewiß binnen sechs Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonsten nach Ablauf dieser Frist, da wo dies erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränkt" verfügt, ebenso die Ueberschreibung der betreffenden Parcellen auf den Namen Derjenigen, welche solche ersessen, angeordnet und weiter die Eigenthumsurkunden gerichtlich bestätigt und die Ueberschreibung der Verkaufsgegenstände auf die Namen der neuen Erwerber wird verfügt werden. Gießen, am 5. December 1870. Großherzogliches Landgericht Gießen- Bötticher. fn®ärti8 lischt >istlu ['9>truiu Icirtn — k' Wenn ln ßrate. Wwt, ?nfn bti " bchht, Roiwört Ducrot Mksunt, * Dttlustk hüben "uch der Ehrung General rdöstlich rnllerie Pont- gegen Kampfe ne eins sky. Armee 60,000 ürmung lbschnitt fangene ing. ind zur beneid unver- h 25. ee ivird sky. Königin ind bet gefallen, lakircnd. elm. lngusta d nahm 738. elm. Man- , wobei rind am lsky. die Be- net. lskh. toh hat jte fort- w n 1/899 dasiger Gemarkung. Beuern V,39,730, IX/419, X, 944, XX/210,229, 381 Ocffentliche Aufforderung. 6137) Die nachstehend aufgeführten Personen beabsichtigen die bei ihren Namen bemerkten Parcellen zu veräußern rc-, vermögen aber bezüglich derselben genügenden Nachweis über das Eigenthum resp. die erfolgte Zahlung der Kausschillinge nicht zu erbringen, oon Lollar IV/104, 238 und V/2 dasiger Gemarkung. 2) Peter Althaus und Frau von Groß-Buseck 3299,92, 2956/85, 3485/47, 1677 58 1433,53, 1449 12, 3247/40, 3925,1,2,3, 3952/17, 1527/61, 2593 92,93, 3365/23, 2219,42, 499/27, 3802/28, 3850/70, 1407,53,54, 244,40 dasiger Gemarkung. 3) Otto Zecher und Christoph Wagner von Treis L. 6143 dasiger Gemarkung KB. Diese Parcelle hat Philipp Wehn von Treis bescheinigtermaßen mittelst Neriäbruna erworben und soll demselben im Steuerkataster überschrieben werden. 4) Heinrich Damm von Lollar 1,587,590, V/148, VI,259, VII/209,314, XI/335 dasiger Gemarkung. 5) Christian Sommerlad von Bersrod 1,588 dasiger Gemarkung. 6) Jacob Wagner von Oppenrod 1,121,122,118, 240, VI/84,239, 281 und 1/117 bafiger Ä^^hannes Balser 111. von Reiskirchen II 204 (393/14) dasiger Gemarkung. . 8) Kaspar Stephan III. von Groß-Buseck 1,133, 134, 842, 1229, HL 187, 600,657, V/545, XI, 154, XIII,56, 62, 387, XIV/251, XV. 117, XV11/567, 573, XIX 140, XXI/136, 304, XXIIL202, XXlV/32, XXVII/87,341, XXV1I1 506, 519 dasiger Gemarkung. 9) Georg Rocks Wittwe von Treis VI1/508, 509. Mainzlarer Gemarkung. 10) Heinrich Michel, Mth. S. von Treis VII 510. Mainzlarer Gemarkung. 11) Johannes M'ckel, Mth. S. von Treis VII/511. Mainzlarer Gemarkung. KB. Die Parcellen Ord.-Nr. 9, 10, 11 hat bescheinigtermaßen Konrad Heinrich Becker von Treis mittelst Verjährung erworben und sollen dieselben nunmehr dem Konrad Heinrich Becker im Mutationsoerzeichnlsse mit diesem Erwerbtitel zugeschrieben werdem^ Wadenpfuhl von Allendorf a. d. Lumda IV/228 dasiger Gemarkung. 13) Johannes Hisserichs Wittwe von Allendorf a. d. Lumda XIl/134 dasiger Gemarkung Hisserich von Allendorf a. d. Lumda XII 211a dasiger Gemarkung. 15) Ludwig Wehrum von Burkhardsfelden Hl 285, V/198, 11/34, V/294, 620, VUI/55, 291, 337,551, 1X 345, 1/380,266 dasiger Gemarkung. 15a) Friedrich Stumpf von Burkhardsfelden V.255 dasiger Gemarkung. KB. Ludwig Wehrum von Burkhardsfelden hat bescheinigtermaßen die Hälfte dieser Parcelle über die Verjährungszeit bereits besessen und soll dieselbe nunmehr solchem mit dem Erwerbstitel Verjährung im Mutationsverzetchnisse zugeschrieben 20) Heinrich Pfeiffer I. von Groß-Buseck XXV/207 dasiger Gemarkung. 21) Leonhard Haas H. S. II von Steinbach XVII, 468, 582a, XI/12, X/27, 1/146, 147, X1V/175, XV/57 dasiger Gemarkung. 22) Johannes Horn, Paul Sohn von Steinbach XV/458 dasiger Gemarkung. NB. Diese Parcelle hat Leonhard Haas II. von Steinbach bescheinigtermaßen mittelst Verjährung erworben und soll dieselbe dem Leonhard Haas II. jetzt mit gedachtem Erwerbstitel im Mutationsverzeichnisse zugeschrieben werden. 23) Heinrich Haas V. von Steinbach 11 282, XIV 564, 576, XVII 345, V/211, XX 80, IV/2-2 V 247, 248, IV 371, IX/183, XI1/305, XIII/82, IV,285, 286, VIII,221 das. Gemarkung 24) Georg'Wilhelm Schmidt IV. und Ehefrau, geb. Schaaf von Groß-Buseck XXIl/23, XV, 911, 913, 1/187, 1V/253, XXI 544 dasiger Gemarkung. ' 25) Konrad Seeth und Frau Anna Margarethe, geb. Hof, oon Groß-Buseck 437/26, 3701,66 dasiger Gemarkung. 26) Jost Hirzinger von Mainzlar F. 3916e, E. 3199b Treffer Gemarkung. 27) Georg Will von Treis an der Lumda B. 1836, G. 4427r K. 5540 .dasiger ^^^28)^ Adam Becker, Polizeidiener zu Marburg J. 5243 Treiser Gemarkung. 29) Heinrich Becker VI, Otto's Sohn von Treis K. 5551 dasiger Gemarkung. 30) Georg Zecker (Vater) von Treis D. 2264' 2 dasiger Gemarkung. 31) Wilhelm Seeth Wittwe von Treis K. 5347 dasiger Gemarkung. 32) Georg Will, K. S. von Treis C. 1272 dasiger Gemarkung. 33) Elisabethe Wolf von Treis C. 1272 dasiger Gemarkung. KB. Georg Leim von Treis resp. dessen Erben haben bescheimgtermaßen die Parcellen Ord.-Nr. 27, 28, 29, 30 und 31 ganz und diejenigen Ord.-Nr. 32 und 33 zu je hinein Dritttheil mit Ersitzung resp. Verjährung erworben und soll denselben jetzt zugeschrieben werden. ______________________________________________ 16) Adam Pfeiffers Wittwe von Beuern X/225 dasiger Gemarkung. 17) Johannes Pfeiffer, ledig, von Beuern VIII 196 dasiger Gemarkung. 18) Heinrich Zell von Beuern I/Onn 19) Kaspar Wißner I. von Beu Gefecht bei Illkirch 6367) empfiehlt (a. 102/XII.) Mein Tuch und BukSkin Lager Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistor. von 2932 I. M a n n b e r g e r. vermiethen bei 6369) Ein fast noch neuer Winterrock CQ C£> •* Emil Fischbach, Seltersweg. bei Lonis Marbunf & Si'hne, zur Reichskrone, Frankfurt a. M. Fell geboten es Bli'ck-Chorol'de 5053) Das von Frau vc. Kock bewohnte Logis ist anderweitig zu oermicthen. Th- Heerz Wittwe, Neuenweg. Ausfall der Franzosen aus Straßburg. Die 8. Compagnie des 3. bad. Infanterieregiments unter Lieutenant Kappler erobert 3 französische Kanonen. Abbildung im Kalender des Lahrer Hinkenden Boten für 1871. Zu haben bei allen Bnchhältdlern und Buchbindern. werden: Stecken Tannen-Prügelholz, „ „ -Stockholz, Wellen „ -Reisholz, Stämme Fickten - Stammholz Punsch-Essenz, ächten Absynthe von Bouwier fr eres und alle Sorten der feinsten holl. Liqueure empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. Versteigerungen. Bekanntmachung. 6357) Der Bedarf an Hafer, Heu und Stroh für die in den Monaten Januar, Februar und März mit der Eisenbahn hier ankommenden Truppen wird Donnerstag den 29. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, im Vüreau der unterzeichneten Etappen- Eommandantur öffentlich vergeben. Gießen, den 27. December 1870. Etappen - Kommandantur, v. Randow. ß Allerneuestes Z Amenkanhches •: Glanz-Stärke- steigert 8 208 9550 849 Neujahrs-Gratnlations- Karten sind in großer Auswahl zu haben bei (6353) Will), Alee, Marktstraße. 18498 Kubikfuß, Skück starkes Fichten - Stangenholz von 17040 Kubikiuß. Der Anfang der Versteigerung wird mit dem Stamm- und Stangenholz gemackt und nack dessen Ende kommt das Brennholz. Lich, am 27. December 1870. Fürstliche Oberförsterei Lich- Eigenbrodt. Ä — - - tf'AU, billigen und festen Preisen, empfehle bestens. mit Vanille, pr. Pfund 28 fr., empfiehlt U-v .. „ 99l (6272) Emil Fischbach, Seltersweg. uft zu verkaufen Kaplansgasse C. 221. £ Holzversteigenuig in der Fürgl-chen Oderfvrsterei Lich. 6358) Künftigen Montag den 2. und Dienstag den 3- Januar, Morgens 9 Uhr, soll im District Muckenwald beim Kolnhäuser Hof an der Butzbacher Straße oer- *: Zusatz-Präparate § unter Garantie. £ 4876) .Mit einem Paquet für 35 fr. A können ca. 300 Herrenhemden nebst der ,8 £ feineren Damenwäsche auf viel beque- •• mere, sichere und billigere Weise eine . so elegante Appretur erhalten, wie dies V *« bisher zu erzielen nicht möglich war. •* Aufmerksame Hausfrauen werden zu- * gleich sehr bald herausfinden, daß t>ie Wäsche, auf diese Weise behandelt, be-^ beutuib länger getragen werben kann. 8? • * Eine einzige Probe wirb Jedermann * * sicher befriebigen. £ Nnr allein zu beziehen durch das »iHonpt- und Versendungs Depot bei*- *. Tie. Brugier in Karlsruhe (Glvtzh. Baden! 5 und in der Niederlage in Kiesten bei % * Carl Freclt. Je 6359) Lefaucheux-Doppel-Flinten, Revolver, Pistolen, Terzerole sind vorräthig bei______Aug. Dickor^. 6270) Russische Sardinen, Anchoviö, Eaviar, Champignons, prima Sardellen und ächten Emmenthaler Käse i Restulir-Besen in jeher Grüne, Mantel Oefen mit Regnlireinrichtung Vermiet Hungen 6363) Das von Herrn Hauptmann Stieler bewohnte Logis ist zu vermiethen und den 28. März 1871 zu beziehen- _______________Frau Advokat Wießell. 6162) Lit. E- 78 in der Unioersitäts- straße ist ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Rüderes eine Trevve bock.________________ 6314) Zwei Zimmer, mit oder ohne Möbel, sind zu vermietholl. Kaplansgasse Lit. C. Nr. 221. Familienwohnung (nach Wunsch auch ein Stück Garten) in freundlicher, freier Lage ist zu vermiethen bei Professor Noack. 6341) In Lit. E. Nr. 81 am Selters- berß ist eine Wohnung, bestehend aus zwei geräumigen Zimmern, Küche, Mägdeka u- mer rc., zu vermiethen und alsbald zu beziehen.________________________________________ 6352) Ein Stall für 3 Pferde ist zu ver- mielhen. Hoffmann, Postcassier. 6287) Ein großes Familienlogis ist zu j 6271) Thee. Chocolade, Vanille, Ma-I 6370) Eine aus 5 Piecen, Küche, £ laga, Madeira, Sherry, Arrac, Ja- Dachkammer und Speicher bestehende matca Rum, (>ognac, Arrac- und Rum- 4372) Ein Logis im Nebenhause von drei Zimmern rc ist an < ine stille Familie Zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei _________ Flick L Kröll. Vermischte Anzeigen 6356) Freitag der 30. December, Abends 5 Uhr, findet im Locale des Herrn König ® e n e r a ( v e r f a in ml u n q der Viehverficherungs-GcfeUscbaft statt, wozu die Mitglieder eingeladen werden. — Da mehrere Gegenstände von Wichtigkeit zur Verhandlung kommen, wird eine zahlreiche Betheiligung sehr gewünscht. Der Pl äsident: ___W o r t m a n n. 6368) Einem jungen Manne, mit schöner Handschrift und mit allen vork >mmen- den Bü, eauarbeiten vertraut, kann eine mit gutem G halt verbundene Stelle außerhalb nachgewiesen werden. Auskunft durch Herrn C. Pietsch II., Nahrungsberg 6355) Eine Spannkette ist auf dem Seltersberg gefunden worden. Abzuholen bei Fuhrmann Schleuning. ___________ 6360) Gesucht: Ein Eapital von circa 3000 Thlrn auf erste Hypothek. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 6364) Einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich von jetzt an mein Ofenputzei geschäst wieder betreibe. Jacob Maus, Ofenputzer, wohnhaft bei Herrn Elias Meier, ___________neben Hrn. Gebr. Wenzel. 6365) Bei dem Lieferanten der Speisen im Baracken-Lazareth kann vom 1. Januar 1871 an das Gespül, sowie manche andere Speiseabfälle, abgeholt werden. /| 6354) Ich suche einen gewandten Ge- hülfen zum alsbaldigen Eintritt. _____________________Dr Muhl 6361) Eine tüchtige Köchin, mit guten Zeugnissen versehen, wird zu mietben gesucht von August Noll, im Stern. 637i) Im deutschen Hof. Donnerstag den 29. December Musik- u. Gesangs-Soiree des Komikers und Mimikers Simmedinger^ genannt der Schwab, in Gesellschaft der Familie M ü l l e r, bestehend aus 5 Personen (4 Damen und 1 Herr.) Anfang 7 Ubr. 6351 > Das von E. W. Fritzsch in Leipzig unter Mitarbeiterschaft der angesehensten Musikschriftsteller herausgegebene tiS" Musikalische Mochi-Iiblatt beginnt am 30. December 1870 seinen zweiten Jahrgang. Freisinnige Tendenz — wissenschaftliche Gründlichkeit seiner Leitartikel, Aufsätze, Kritiken etc. — von keiner anderen Musikzeitung in gleicher Weise gebotene Reichhaltigkeit des tagesgeschichtlichen Stoffes — künstlerisch ausgeführte Illustrationen (Portraits etc.). — Der Abonnementspreis von jährlich 2 Thlr. , vierteljährlich 15 Ngr., bei wöchentlich 16 Seiten in Quart —ausserdem die Gewährung einer in einer Geschichte der Musik von W Ta p per t bestehenden Abonnementsprämie für 1871 — lassen das Musikalische Wochenblatt als nach Inhalt und Preis empfehlenswerthe Musik - Zeitung erscheinen. Probenummern gratis! | Herzogi. Sachsen ■ Meiniiigen’sches Staats - Prämien - Anleihen, | in Obligationen von fl. 7. —. = Thlr. 4. —. — fl. 6. —. österr. Silber — Frcs. 15. —. Abwechselnd Serien- und Nummernziehungen am: l.März, 1. April, 8 '4 1 • 3"li, 1. August, 1. November, 1. December. Prämien: Gulden 8 3 45,000. —, 40,000. —, 30,000. —, 20,000. —, 15,000. —, 10,000. — I | 8,000. —, 5,000. —, 4,000. —, 3,500. —, 3,000. —, 2,500. — | $ 2,400. —, 2,000. —, rc. rc. — Jede Obligation wird mit einer Prämie | 3 gezogen und sind die niedrigsten von 8 bis 16 Gulden. Der Niickempsang des Kaufpreises ist somit gesichert. Original-Obligationen zu haben bei: Moritz Stiebel Söhne, 8 | Bank- und Wechselgeschäft in Frankfurt n. M., sowie bei allen Wechsel- 8 zünd Bankhäusern des In- und Auslandes. (6108) . | Frachtbriefe für die Main-Weser-/ tzötu-Mlndener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fammtliche zsllamtlichen Formulare, lind zn habe« bei W. Klee, am Markt. Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Lenlral-Bureau für Inserate bestens empfohlen. Die uns übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr. Zeitungs-Expeditionen befördert und nur zu den Originalpreisen der Zeitungs-Expeditionen berechnet, Koftenvoranschläge gratis und umgehend. Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst günstigen Bedingungen, Belege gratis und Uebersendung derselben nebst Rechnung franco. sche Buch-, Papier - und Landkarten-Handluna. Frankfurt a M., Domplatz Nr. 8. 6173) Die Handlung der Z. A. Busch Söhne fiqiic.rf: Oreme de Vanille, „ „ Mokka, „ „ Rose - „ „ Tisee, „ „ Carvy, Parfait d'aniour. Aieisefie de Siordeanx. Marafcl)ino, KLrscbwasser, Hamburger Bitter, d’Ahsyntlie, empfiehlt: Weine: bhampagner, Mousseux, Malaga, Tokayer, Notheu (Erlauer, Oberingelheimer, Rüdesheimer, Rierfteiner, Dürkheimer, Wachcnheimer, Dodenheimer. Letzterer ein beliebter leichter Tischwein zu 18 fr. pr. Flasche. Spirituosen und Eisende: Kinn de Jamaica, Arrae de <*oa Arrac de BSatavia. Rum - Punsch - Cffenz, Arrac- „ Ananas- „ „ Burgunder-Punsch - Essenz, Rothwein- „ Himbeer- „ Maiwein- in Vi und V2 Flaschen. «sw, Gewerbebank. Generalversammlung Freitaq den 30. d. Ms., Abends 8 Uhr, im Leib'schen kleinen Saale. Tagesordnung s 1) Ergünzungswahl des Vorstandes ; 2) Stellung unter das Genosstntchaftsgesetz, in Folge davon Abänderung der Vereinsstatuten; 3) Tantieme für die VoistaudsmUhlieder; 4) Wech'ellucasso. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ein : Gießen, den 27 December 1870. Für den Vorstand: I. Haustein, Vorsitzender. von 2 Thlr. virrtkljührlich und für Berlin monatlich 21Vr Sgr. Sie enthält in ihrer Abendnummer in einer politischen Rundschau ein ausführliches R esu nie der tagesgeschichtlichen Ereignisse, Referate über Landtag s- bciV‘ ^Qnuoy. lb7l beginnt »Die Post" das 1. Quartal ihres sechsten Jahrgangs. Abonnements bitten wir gefälligst rechtzeitig, d. h. sofort, bei den Post- Aemtern ann elden zu wollen, da sonst dte Lteferung aller Nummern der „Poft" den geehrten Abonnenten nicht gesichert ist. Dr. Strmisberg's Verlag « Berlin. erscheint an jedem Sonntage (in groß Folio-Format, 24 Spalten mit vielen Jllu- Motionen) und umfaßt in ihrem technischen Th eil das ganze Gebiet der Frauen- und Ktndergarderobe, Leibwäsche und durch genaue Abbildungen und Beschreibungen, sonne durch regelmäßig beigegebene Schnittmuster so klar und faßlich erläutert, daß auch die ungeübteste Hand im Stande ist, danach zu arbei- ten.Es wird dabei vorrugsweise auf die practischen Bedürfnisse der Familie Ruckstcht genommen und-Anlcitung zu billigster Herstellung aller Garderobe- Gegenstande gegeben. Die billig sie politische Zeitung Die issustrirte Iamiüen-Zeitung „Die W" mit der Gratis - Sonntagsbeilage „Das Haus" erscheint täglich Morgens und Abends, auch Montags, al so 1 3m a l in d er W o ch e r ‘ ~ z in einer Auflage von 14,000 Eremplaren und kostet mit Einschluß aller ihrer Beilagen in ganz Deutschland, Oesterreich, Rumänien und der Schweiz bei allen Poiranftalten nur yiijumu uci luptbgcicDicniHajen neserale uver Landtags- < r n ar , und Retchstagssitzungen, einen vollständigen Coursrettei sowie die r ^rtsttsche -L.hetl gewahrt durch die Beiträge der besten Autoren Gewinnlifttn der jtöuml. Preuß. Kl assen.Lotterie. der Moraennumme r - Pcir-! Linrercr durch Ernst und Humor tn reicher Auswahl die angenehmste Unterartikel, Berliner und auswättige politische Nachrichten, interessante Gerichtsverhandlu^-Hiu mürbia^ derslibml Unb oubo i r" geboten und bürgen gen, wichtige Entscheidungen des Ober-Tribunals Berichte über Theater Concerte lur eine wurdtge Ausfüllung derselben die Namen unserer geehrten Mitarbeiter, von Kunst, Wissenschaft, ci* 'a ü 6 r= Raum h.er nur tiarT S.chkow .Baus We, Aud-lptz liche Börsen -Wo chen-Rund schau. Während der Dauer des Krieaes Zultus Modenberg, facher Masoch, ^Ltrse Potko, sLtatre v. Htumer nennen wird „die Post" auch ferner die neuesten und zu verläss asten M d. 'T'' Außerdem findet stch m einem „Wohnzimmer", „Kinderstube", „Küche", „Keller" ten vom Kriegsschauplatz jn "Origina"-^Corre/pondenren^ bringen CTCV Emthetlung, dte den Räumen des Hauses entspricht, - Belehrung ebenso den zu erwartenden Friedensverhandlungen ihre besondere^a7ts^^"^ressen desFamtltenleb.ns und eineswohlgeordnetenHaus- Aufmerksam keit widmen. j ; 1 s"b Post" und ,,Das Haus" vereint bieten somit ihren Lesern einmal Alles, was man von einer Zeitung erwarten kann und ersparen andererseits der Hausftau- dte besondete Ausgabe fiu eine in der jetzigen Zett unentbehrlich gewordene Frauen-Zeitung. a <ÄGU5 allein für 20 Sgr. vierteljährlich bei allen Buchhandlungen, durch welche die Probe Nummern zu beziehen sind. X ’ Redaction, Druck und Verlag der Brühl'scheu Univ.-Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) tn Gießen. | Hut Lager — Louis Gail nnpfiehlt eine reiche Auswahl eleganter Filz - und Seideuhüte für Herren und Knaben zu sehr billigen Preisen. 6236) Mihnachls - Ausstellung von H. Sonntag, Buchbinder (Kirchenplatz), empfiehlt in reicher Auswahl: Schreibmappen, Brieftaschen und Notizbücher, Portemonnaies, Cigarrenetuis, Papeterien, Photographie- und Schreibalbums, Farbkasten, Feuerzeuge, Bilderbogen und Bilderbücher , Faberetuis , Schulmappen, Ankleide - Plippen, Reißzeuge, Zeichenkästchen, Ausfägebogen, Modellcartons, Gesangbücher, Phothographie-Rahmen, sowie sämmtliche Schul- und Bureau-Bedürfnisse, zu billigen Preisen. das das das Marktplatz. (5077) QO Neue Mme Nr. 32 in Frankfurt a. M- Die Handlung der Z A. Busch Söhne 6173) empfiehlt: Liqueure : de Creme in Vi und Va Flaschen. Vanille, Mokka, Rose, Thee, ir ii Kleinmachen des Holzes; Nachmittags 2 Uhr: Auf- und Abschlagen des Geländers am Badeplatz, veranschlagt zu 15 fl.; allen Leidenden bestens empfohlen werden. Preis »Flasche 1 Thlr., halbe Flasche 15 Sgr., viertel Flasche 7>/2 Sgr. In Gießen allein ächt vorräthlg bei (4774) Carl Frech. Nachmittags 2*/2 Uhr: Aufräumen der Fluthgräben in der Gemarkung Gießen; Nachmittags 3 Uhr: das Reinigen der Oefen im Rathhaus, veranschlagt zu 5 fl. 30 fr., auf dem Thurm, veranschlagt zu 5 fl., in den städtischen Schulen und der Turnhalle, veranschlagt zu 33 fl. 30 fr. Am 29. December 1870, Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung Vormittags präcis VaiO Uhr auf dem Vicinalweg von Gießen nach Steinberg an dem Uebergang über die Eifmbahn. Gießen, den 21. December 1870. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. 6 ® ill l l «4? v l l r Sonnenstraße B. 52, empfiehlt einem verehrten Publikum auf bevorstehende Weihnachten sein Lager von Herrn-, Damen-, Knaben- und Mädchenhemden, Moore- nnd Lustre- Schürzen, Jacken, Seelenwärmcr, Damenbcinkleider und - Unterröcke, große und kleine Cachemir-Kaputzen, Shlipscn, Leinen- und Papier-Kragen und Manschetten, Knöpfen, Ohrringen, Brechen, Hosenträger k. ic. in schöner Auswahl. ________ Weine: Champagner, Mousseux, Malaga, Tokayer, Rothen Crlauer, „ Oberingelheimer, Rüdesheimer, Niersteiner, Dürkheimer, Wachenheimer, Bodenheimer. Letzterer ein beliebter leichter Tischwein zu 18 kr. pr. Flasche._____________________ Spirituosen und Essenze: Ruin de «Jamaica, Arrac de Goa, Arrac de Ratavia, Rum-Punsch - Effenz, Arrac- Holzvtrstkiqerunq in der Oberforsterei Schiffenberg 6310) Donnerstag den 29. l. Mts s ollen in den Domanialwald-Districten Dor- nergrund, Unterwald, Wachholderhmde und Rabenpfuhl, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: 3 Stecken Nadel-Scheidholz, 318 „ „ Prügelholz, 114V2 „ „ Stockholz, 16600 Wellen „ .Reisholz.. Das Holz ist theüweise dürr und sttzt günstig zur Abfuhr. BerftergerAwgeu. Arbeils-Versteigerung bei der Stadt Gießen. 6309) An den nachbemerkten Terminen werden auf dem Rarhhause dahier folgende Arbeiten und Lieferungen vergeben: Am 28. December 1870, Vormittags 9 Uhr: der Taglohn; Vormittags 10 Uhr: der Fuhrlohn; Vormittags 10 V2 Uhr: die Holzbeifuhr; Vormittags 11 Uhr: Als einrs brr vorsüglichsten Hausmittrt bei fast allen Krankheiten der Refpi- rations-Organe, veralteten Lungen- catarrhen, Husten, Heiserkeit rc. kann der überall beliebte Dr. Hit- debrandesche lvcißc Kräuter-Brust- Ananas- „ Burgunder-Punsch - Essenz Rothwein- „ Himbeer- „ Maiwein - „ „ Carvy, Parfait d’amour, Anisette de Bordeaux, Maraschino, Kirschwasser, Hamburger Bitter, d’Ahsyntlie, Zurückgesetzt für Weihnachts- Geschenke: Gestreifte Seidenstoffe, circa 300 Kleider, ä fl. 18, fl. 20, fl. 22 und fl. 24 das Kleid, sowie alle sonstigen Seidenstoffe in großer Auswahl, Sammet zu Paletots, zu ungewöhnlich billigen Preisen. Seidenwaarenhandlung von Theodor Beer, Vormittags 9 Uhr: der Taglohn bei Reparatur des Pflasters; Vormittags 10 Uhr: Pflastererarbeit, veranschl. zu 28 fl. 48 fr.; Vormittags 10y2 Uhr: Dachdeckerarbcit, veranschl. zu 109 fl.; Nachmittags 2 Uhr: die zur Chaussirung eines Theils des Gleibergs Wegs erforderlichen Arbeiten, als: a) Steinbrechen, veranschl. zu 84 fl., b) Steinfahren, „ „ 252 , c) Chaussirarbeit, „ » 230 „ Am 30. December 1870, Vormittags 9 Uhr: die zur Unterhaltung der Straßen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, als : a) Steinbrechen, veranschl. zu 234 fl. — kr. b) Steinfahren, „ „ 679 „ 12 „ c) Steinschlagen> „ „ 1040 „ — „ d) Kieslieferung, „ „ o27 „ — „ Nachmittags 2 Uhr: das Reinigen der öffentlichen Platze, veranschlagt zu 455 fl. 10 kr. Die Voranschläge und Verfteigerungs- Bedingungen liegen am 23. d. Mts., Vormittags von 12-12 Uhr und Nachmittags Bon 2—4 Uhr, sowie am 24., Vormittags von 10—12 Uhr auf dem Büreau des Stadtbaumeisters zur Einficht offen. Gießen, den 21. December 1870. Grobherzogliche Bürgermersterer Gießen. Vogt. Z Paffende Weihnachtsgeschenke: Goldene Ohrringe, Brochen, Meda»llons, Dorftecknadeln, goldene Damen-Uhren, sowie französische Long- Shawls, sich billig zu haben bei K. Grünebaum, Schloßgasse. FeiLgedotenes. 6311) Ich bringe meinen Ausverkauf von Handcigarren zu Fabrikpreisen in empfehlende Erinnerung. H. Rübs am en. Baschliks und Capuzen für Damen und Kinder in Auswahl bei Wilhelmine Fuhr, 6296) Ordinäre und bessere Sorten Strohdecken sind vorräthig bei H. Dickorö, in den Neuen-Bäuen. ^Wachsstöcke u. Wachslichter in verschiedenen Größen, sowie Lichterhalter an Wnhnachts- baumchen in Auswahl, empfehlen (6178) I- A- Busch Sohne. 6256) 20 bis 30 Maas gute Milch können täglich franco Bahnhof Gießen geliefert werden. Durch wen? sagt die Exped. d. Bl. 6306) Frische Schellfische fortwährend bei Bäcker Vogt. g Condillneiwällren-Ausflellung. Für bevorstehende Christlage habe ich meinen Laden auf's Geschmackvollste mit meinen vielfachen und schönen Artikeln ausgestattet und empfehle besonders: prachtvolle große und kleine Tragantstücke, Brcnden, Macronen, mehrere Sorten Schaum-, Marcipan- und Anisgebackenes, weiße Mandel-, Nürnberger-, Baseler- und gewöhnliche Lebkuchen, Torten, sowie Kuchen und Hefcnbackwerk aller Art. Ferner empfehle Wachslichtchen für Christbäumchen, Knallerbsen und Bomben. _ . _ , txn.LL Um geneigten Besuch bittet Friederike Appel Wittwe, Neustadt, Ecke an Oswald's Garten. 6320) Die erwartete Sendung Gesellfchafts- nnd Unterhaltungsspicle ist heute angekommen und empfehle solche weaen Schluß des Weihnachtsgeschäfts zu Einkaufspreisen. 3. H- F u h r. 6316) Zwei gute Oefen für Holzbrand stehen zu verkaufen bei Knoll, Kirchendiener. 6091) Für bevorstehende Weihnachten empfehle Wachslichter in bunt und weiß, Wachsstöcke „ „ „ „ in schöner Auswahl billigst. Ernst HermeS, Materialist. Salon-Drehorgel» (6184) empfiehlt Georg Schäfer. -- ---------- " D i e c ihnach 1 s - Ausftellung von Lasch.utüchcr, «cfei.t.09«, Broch-» wd »h-rmg- oo Zu Weihnachts-Einküufen empfehle ich: Cattun per Elle z» 10, 11 und 12 fr.; Druckzeug per Elle zu 9, 10 und 12 fr.;, weißen Shirting per Ette zu 8, 10 und 12 fr.; Bettzeug per Elle zu 11, 12 bis 22 fr.; Zupfelzeug per Ette zu 10 und 12 fr.; Baumwollbieber per Elle zu 10 fr.; Calmuck per Elle zu 15 bis 18 fr.; baumwollene Hosenzeuge per Ette von 14 fr. an; Futterzeuge per Elle von 6 fr. an; Auch habe ich eine Parthie Buckskin ausgesetzt und verkaufe Poll de clievre per Elle zu 10, 12 und 14 fr.; schottische Kleiderstoffe von 14 fr. an; Ijlistre in allen Farben per Elle von 18 fr. an; Commodedecken von fl. 1. 6 fr. an; Tischdecken von fl. 2. 30 fr. an; weiße Piquedecken mit und ohne Franzen; seidene Foulards; sarbige Flanelle; Lama's in % und % breit. diese unter'm Einkaufspreise. Aug. Montan ns in Gießen, Marktstraße Lit. D. 205. Kriegsnilmmeril der Gartenlaube. Die Nr. 51 bringt folgende Beiträge: Aus eigener Kraft. Von W. v. Hillern geb. Birch. (Fortsetzung.) — Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl. Von unserm Berichterstatter Georg Horn. Siebenter Brief. Der Abschied des Kaiserreichs. Illustration: Im Barackenlager vor Metz. Nach der Natur ausgenommen von Chr. Sell. — Zum Gedächtnß des Meisters. Von Ludwig Noht. Mit einem Facsi- mile von L. v. Beethoven. — Von der blutigsten Stätte vor Paris. Brief und Illustrationen: General von Budritzki nimmt, mit der Fjahne in der Hand, die Barrikade von le Bourget. Stratzenkampf in le Bourget, von F. W. Heine. — Hermann. Novelle von C. Werner. (Fortsetzung.) — Blätter und Blüthen : Die Kinder-Christgaben für Elsaß - Lothringen. — Kleiner Briefkaste». 'BiffHUM .................... n iiMjiiy^iiEaBaaaa—■ Einladung Mn Abonnement I auf die Frankfurter Presse. Erscheint 2 Mal täglich. | Abonnementspreis: pro Quartal hier in Frankfurt a. M. 1 Thlr. = 1 fl. 45 fr. (ohne Vnngerlohn). JLuswärts tritt der Post- auffchlaq und das Postbestellgeld hinzu. | Die „Frankfurter Presse", das einzige Blatt nationaler Tendenz in Frankfurt, erfreut sich eines fortdauernden Aufschwungs und großer Verbreitung hier und in ganz Süddeutschland. Dem HandelStheil wird besondere Aufmerksamkeit und Pflege gewidmet. Vollständiges Coursblatt. Prompte Börsen- und Productenberichte aus allen Hauptplätzen. BerloosungSlisten. Der „Frankfurter Presse" wird ein tägliches, von Neujahr an erweitertes, belletristisches Beiblatt beigegeben. Die Expedition der „Frankfurter Presse." Frachtbriefe für die Main-Weftr-, Coln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fa'MMtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Kiee, am Markt. 6162) Zn Weihnachtsgeschenken sich eignend, empfehle ich eine reiche Auswahl von allen in das Messerschmiedefach einschlagenden Artikeln; ferner Streichriemen, Operngläser, Fernrohre, Feldstecher, Thermometer; Revolver, Spornen, Regenmäntel und Reißzeuge. I. S ch e l l e n b e r g , Universitäts-Instrumentenmacher, Seltersweg. Bermiethunge^ 6292) Eine Stube mit Cabinet, sogleich beziehbar, ist zu vermiethen und ein Schreibtisch mit mehreren verschließbaren Schubladen uiib Gebeimfächern zu verkaufen bei Frau Hofger.-Advocat Krauskopf Wtw. 4372) Ein Logis im Nebenhause von drei Zimmern rc. ist an eine stille Familie zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei _____________________Flick & Kröll. 6312) Zwei kleinere Familienwohnungen sind in der Neustadt Lit D. Nr. 201 zu vermiethen. 6206) Alle diejenigen, welche sich noch im Besitz von Säcken des in Concurs verfallenen Mühlenbesitzers L. Weimar von der Neumühle dahier befinden, werden hiermit dringend aufgefordert, dieselben in den nächsten 8 Tagen an den in der genannten Mühle wohnenden Herrn C- Hille brecht zurückzuliefern, indem ich sonst unnachsichtlich gegen die unrechtmäßigen Besitzer klagend vorgehen werde. Gießen, den 16. December 1870. M. Pilger, Curator der Weiinar'schen Debitmasse. 5010) Ein Logis von 4 Zimmern, Küche und 2 Cabinetten ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Chr. Reiber, am Kreuz. 6032) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen Neuenweg B. 117. 6287) Ein großes Familienlogis ist zu vermiethen bei______I. Mannberger. 6284) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen. L. Petri II., Neuenweg. 6285) Zu Frühjahr 1871 ist an eine stille Familie in freier und gesundester Lage eine Wohnung mit allen Bequemlichkeiten zu vermiethen. Näheres bei der Erped. d. Blattes. Vermischte Anzeigen 6314) Einem verehrten Publikum hiermit die ergebene Anzei e, daß ich meine seitherige Wohnung bei N. Rosenthal in den Neuenbäuen verlassen und jetzt in dem H a st'schen Hause in der Schloßgasse wohne- Zugleich einpfehle ich mich im Ankäufe von häuten und Fellen, sowie auch Schweineborsten bestens. ____________________I Rothschild. 6267) Ein Hails, welches sich zu einem Geschäftslocale eignet, wenn möglich am Seltersweg oder auf dem Kreuz, wird zu kaufen gesucht. Gefällige Franco-Offerten sind unter II. A. poste restante Herborn erbeten. Flcchtenkrankk und Brust- leidende heilt Dr. Iochheim in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (6317) 6294) Eine Köchin mit guten Zeugnissen über ihre Treue, Gewissenhaftigkeit und Brauchbarkeit kann sich zum sofortigen Eintritt melden bei dem Geh. Justizrath Dr. Wasser schieben. 6293) Etwaige Forderungen an den verstorbenen Herrn Lieutenant Otto Müller von Worms bitte ich binnen acht Tagen mir anmelden zu wollen. Gießen den 17. December 1870. Dr. A. v. Gro lrnan, _______________________Justizrath._________ 6313) Am vergangenen Sonntag Abend ist ein Schirm stehen geblieben. Dem Wieder bringet eine Belohnung bei der Erped. dieses Blattes. | Girre Amme sucht einen Schenkdienst. Näheres bei Schuhmacher Herpel in Groß-Buseck. 6315) Ich warne hierdurch Jedermann, irgend Jemand auf meinen Namen Etwas zu borgen, indem ich für Nichts hafte. — Zugleich fordere ich alle Diejenigen auf, welche noch Forderungen zu machen haben, ihre Rechnungen binnen acht Tagen an mich abzuliefern. Friedrich Noll, Schlosser, wohnhaft bei Herrn Adam Kalbfleisch, Steinmetz (Neuenweger Thor B. 150.) n (x tti3A8). zum 20. d. M. sind für Christgeschcnke an das im Felde stehende Ji. Juf-Regiment noch weiter eingegangen, von den Herren: Cassier Fischer 2 fl. — Proftssor Schilling 1 fl. 45 fr. — Sammlung aus Laubach 46 fl. 30 fr. — Canzlist A"'dig 1 fl. — Sammlung aus Zeilbach 51 fr. — Justizrarh Klingelhöffer 1 fl. — Sntenbam Jteumng 2 fl. - Steinmetz Adam Kalbfleisch 1 fl. - Steinberger 3 fl kr. — W. Koch m Assenheim 10 fl. — Schlossermeister W. Nagel 4 fl. — Georg A'l> 2 fl- - Aus der Büchse in der Lotz'schen Wüthfchaft 10 fl. - Pfarrer Bode von Krofdorf 1 fl. 45 fr. — Wirth Christ. Jughardt 1 fl. 45 fr. — Oberquartiermeister Scbloster 1 fl. - Backer Vogt 1 fl. - Weinhändler Mayer 2 fl. - Hofgerichtsrath Hofmann 1 fl. 45 fr. — Dr. Briel 2 fl. — Ungenannt Vio Kiste Cigarren. — Georg Heinrich Schirmer 1 Faß Tabak. - Frau Postsecretär Wendeberg 1 Kiste Cigarren und Kleidungsstücke. — Fräul. B- wollene Sachen. —Carl Wenzel wollene Sachen.- Forstmeister Dr. Draudt wollene Sachen. — Uhrmacher Geißmar wollene Sachen. — N- N. wollene Tücher. — Pfarrer Landmann Kleidungsstücke- — Wilhelm Mosler Eigarren. Wer eine freisinnige, Jedermann verständliche und inhaltreiche Volks-Zeitung lesen will, der abonnire auf den aer Wrttrraurr Men, -»c der schon seit 15 Jahren der Sache des Volkes und der Freiheit unwandelbar dient und unerschrocken alles bekämpft, was der Bildung, Aufklärung und dem Wohl des Volkes hinderlich ist. Der Wcttcrauer Bote erscheint 3mal wöchentlich in Butzbach und bringt außerdem an jedem Sonntag ein unterhaltendes Beiblatt- Man kann ihn bei allen Posten und Postboten bestellen, welche ihn für 55 fr. vierteljährlich frei ins Haus liefern. Anzeigen in demselben lösten 3 fr. per Zeile und finden in Hessen und den angrenzenden Ländern weite Verbreitung. Börsennachrichten. 21. December 1870. Preuss. 41/2°,o Oblig. 89 */4 Frankf. 31/2% Obi. 80 Nass. 41/2° 0 Obi. 9P/1 Kurhess. 4% n 823/8 Gr. Hess. 5% Obi. — , » 4% » 92'/2 • » 3 Wo n ~ Bayer. 5% „ 95V8 » 4'/2 0/g 1jährige 91 n 4°/o V2jährige 85 Würtemb. 4 */2 % Obi. 905/g Baden 4i/2% Obi. c. E. L. — Oesterr. Silberrente 535/ig „ Papierrente 45 */4 „ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 188lr 965/8 W n W82r 943/16 „ „ 1885r 93% „ „ 1887r 937/s Spanier, neuest. 3% 301/,g Actien. Oest. Creditact. 2331/2 50/g östr. F. St. E. B. 3601/4 Lombard. Bahn 1721/2 Ludwigsh.-Bexbach 163V& Maxbahn 1073/4 Bayer. Ostbahn 123 Hess. Ludwigsb.-Act. 1341/4 Alsepzbahn-Actien 851/4 Oberhessen „ 661/2 Wechsel. Amsterdam k. S. 1003/s Augsburg k. S. 997/e Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 963/4 Cöln k. S. 1047/s Hamburg k. S. 881/4 Leipzig k. S. 104i3/lö London k. S. 119i/8 Lyon k. S. — Paris k. S. — Wien k. S. 957/i6 ditto w. S. — ditto 1. 8. — Disconto 40/0 G. Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 553/i 3% öst. s. Lombard 457/a 30 g Livorneser 303/4 5°/0 Toscaner 491/2 5% Elisabeth.-Prior. 76 do. II. Emiss. 755/s f-eldHorten» Pr. Cassen-Sch. 1 45 Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58>/2—59*/a Pistolen . . 9 47 — 49 „ doppelte 9 48 — 50 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 39i/2 20 Frankenst. 9 321/4 Engi. Sover. 11 55—59 Russ. Imper. 9 48—50 Dollar in Gold 2 27—28 Anleliensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 623/4 Nassau 25 fl. 383/4 40/o bayr. Präm.-Anl. 106*/4 Ansbacher 7 fl. 12 4% badische Loose 105 Badische fl. 35 Loose 59’/4 Oestr. fl. 250 v. 1839 — 1858r Prioritätsloose 159 1860r Loose 7 51/4 1864r n 108 Braunschweiger 17 Stadt Madrid 217/t) Actien. Frankf. Bank 131 Frankf. Vereins-Kasse 101