Dreis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS. Expedition: Canzleibera Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 166, Dienstag den 29. November » _ Amtlicher T h e i l. zum Stecken für kommendes Früh- 5lr. 48 des Bundes-Gefetzblatles des Norddeutschen Bundes, ausaeaeben ru Berlin nm 18 g>onpmh„r ia?n „nt(,xu. iSnSStif'“2«""* ""Issx SsS IM*1",8" ___________ 0r. G o l d m a n n. Generalversammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberbessen Die Generalversammlung des landw!rthschaftiichen Vereins von Oberhessen soll JU roaomeea^broir^btoa'ft3*ßi **« Gasthaus zum Stern fahr zu »erwenbenber? Äartoffehurt°^eI'^^rnbte' m5bcf°nberc btc Berwerthung der faulen Kartoffeln und die Behanolung der zum Stecken für kommendes Früh- 4Z unserer Hausthiere am en^aiT Sttll^d^selbe^^nzutr^ Brennereien rathsam sei oder aber, welcher Ersatz für die Rütte; 5Z B^s ^^"bwirthschaftliche ^terrich?s" Vereine in erste Linie zu stellen und 5) Besprechungen über die Maßregeln, welche zur Verhütung der Weiteroerbreituna her WnS !J» ? «ß ?• Vereinsmltteln zu unterstützen sei? Ortes snr Abhaltung ber nächstjährigen Gen-ralv-rsammlung! 1871~1873 ,ncL '*•b"“" *™ ____ Otto, Graf zu Solms-Laubach. 9 ' 28. November. Der Reichstag de« Norddeutschen Bundes ist also zu einer aubcr°rd-ntli»en ausweichende« Vermeiden einer Schlacht, seine S-sston zusammengetreten, um hoffentlich vom nächsten Jahre ab einem deutschen ibrer lldn mentschlösse. — Wahrend so die Armee der Loire von Reichstag den Platz zu raum.n. Schon bei der Berathung der -!genwL.i° n ® nirfl| h", , T* ®n,fa8'e "°" 4 -bg-dräng. ist, bleibt Bundesverfaffang im constituirenden Reichstage von 1867 war wohVdie Ansicht dann ^ne^ Due»brn^'°' "a?TCm ®,t9 »°n Orleans gefaßten Entschluß, erst ziemlich allgemein verbreitet, daß nicht allzuvielc Jahre darüber »ergehen würden nern bbrt fl w,nn et t,e Kanonen der Loirearmee don- b>« Art. 79, welcher den Eintritt der süddeutschen Staaten in d«i Bund offen t-ail-ben " 8 c“rfl“4 entnommen werden, wie glänzend die stra- rrhirti „tim,.. Mi_____....... ... .. , w "öun0 °ff'N >'S>!chen Bewegungen von dem kön a irben Sauvtauatie. c.t« . VM,HWV ••••Iivumnu wnviM, wir giunzcno vre »ra- teglschen Bewegungen von dem königlichen Hauptquatier aus geleitet sein müssen, um lene so weit gediehene Hoffnung der cernirten Hauptstadt in wenigen Tagen so gründlich zu vernichten. Nachdem von offieiöser Seite in letzter Zeit die günstigsten Berichte über den Stand der Unterhandlungen bezüglich der deutschen Frage mit Würtemberg verbrettet waren, mußte es sehr auffallen, daß die Prafldialrede, mit welcher Herr Delbrück am Donnerstag den Reichstag eröffnete, sich bezüglich dieser Verhandlungen so ungemein reservirt und vorsichtig ausläßt. Mit Bezug hierauf geht Bert. Ztg. die Mittheilung zu, daß eine Verständigung dem Wesen nach bereits m,t würtemberg erzielt sei, und nur noch der formelle Act der Unterzeichnung fehle. Für eine so wichtige Kundgebung, wie die Eröffnungsrede glaubte man sich daher einer so vorsichtigen Form bedienen zu müssen. Mehr Befriedigung als dieser Passus der Präsivialrede hat jene Stelle derselben hervorgerufen, in welcher von den Garantien, welche wir von Frankreich verlangen, gesprochen wird. Frankreich und mit ihm ganz Europa erfährt hierdurch, daß die deutsche Politik einen Standpunkt eingenommen hat, von welchem sie nicht mehr zurücktreten will, noch kann. Die Zuversicht, mit welcher die betreffende Erklärung abgegeben wird, läßt erkennen, daß die verbündeten Regierungen eine ernstliche Einmischung ves neutralen Auslandes zu Gunsten Frankreich- nicht erwarten oder wenigstens nicht furchten. Wie es sich feit Beginn des Feldzuges herausstellte, baß die Nachrichten vom Kriegsschauplatz immer am spärlichsten in den Tagen ringingen, an welchen eine große entscheidende Operation sich vorbeitete, so ist e- auch heute nicht möglich, der auf'- Höchste gespannten Erwartung irgend etwa- Neue- über die Vorgänge an der Loire mitzutheilen. Eins nur läßt sich mit Gewißheit behaupten, daß der Kreis sich dichter und dichter um die feindliche Armee zieht, die deutscher- seit- nicht unterschätzt wird, und daß der Kampf, der zu den ernstesten de- ganzen Feldzuges zählen wird, nicht mehr lange auf sich warten lassen kann, wenn Man schreibt der Zeidl. Eorr. au- London: „Die letzte französische Anleihe ist dem Londoner Hause Morgan auf Grund eine- von Herrn Laurier, dem Privat- Secretär Gambetta's, mit diesem Hause getroffenen Uebereinkommens zu 70 pEt. überlassen und von diesem Hause demnächst zu 85 pEt. an die Börse gebracht e o* gedachte Hous und seine französischen Freunde haben also an jedem Stucke 15 L.-St. verdient. Vorher hatte Herr Laurier mit dem Herrn W. R. Roebuck zu London in Betreff der Placirung de- Anlehens bereits ein für Frankreich well günstigeres Übereinkommen geschloffen; es scheint aber, daß dieser letztere nicht geneigt war, auf gewisse Nebenbedingungen einzugehen, worauf Herr Laurier sich an das Bankhaus Morgan wandte. Unglücklicher Weise war aber das Abkommen mit Roebuck bereit- perfect geworden, und dieser beabsichtigt nun, gegen bas Haus Morgan bei den Londoner Gerichtshöfen eine Entschäbigungsklage einzureichen. Wir sehen daher einem gründlichen Scandalprocesse entgegen, r- sei denn, baß die Betheiligtcn sich entschließen, sich vorher mit Herrn Roebuck abzufinden." Der Abg. Schweitzer erklärt, daß er und seine Genossen im Reichstage gegen den Ereblt zur Fortsetzung de- Kriege- stimmen werden, weil ber Krieg o^LnU? CIq. "Eroberungskrieg" sei. Die Social-Demokraten der Fraktion Bebel- Lrebknecht stimmten schon gegen die erste Kriegs-Anleihe. Wenn in Frankreich etwa« pafsiren sollte, wa« mit dem bethlehemttischen Kinde-mord eine gewisse Aehnlichkeit hat, so wird da- nicht Wunder nehmen vurfen. Unter allen Schanbthatcn, welche die „Prussten-" in Frankreich verübt haben, ist die allerscheußlichste erst jetzt zu Tage gekommen. Diese Barbaren "v'elt, sich erfüllte; Niemand aber konnte ahnen, daß diese Erfüllung so nahe bevorstehen wurde. Nur der von Frankreich an Preußen erklärte und von Deutsch- land aufgenommene Krieg hat uns so rasch über die Schwierigkeiten und Der- Wicklungen hinweggeholfen. Die durch den Krieg gewonnene politische Einheit Deutschland- ist die edelste Frucht der zahlreichen gebrachten Opfer. Die Un- mogllchkelt, daß fremde Mächte künftig wieder auf den Zwiespalt der deutschen Regierungen rechnen, dürfen wir wohl zugleich als eine unschätzbare neue Bürgschaft der Dauer de- in Deutschland wie in ganz Europa allgemein ersehnten gesunden Frieden- betrachten. Der Reichstag wird die zur Erreichung eines gesicherten Frieden- noch ferner erforderlichen Mittel ohne allen Zweifel mit patriotischer Hingebung bewilligen. Eine reichliche und liberale Verwendung derselben, insbesondere zur genügenden Ausrüstung und Verpflegung der im Felde aktiven Truppen nicht nur, sondern auch zur Linderung der Lage jener zahlreichen Wittwen und Waisen, deren Ernährer den schönen Heldentod fürs Vaterland gestorben, liegt durchaus im Willen der dankbaren Nation und ihrer Vertreter. Was dann weiter die nothwendig gewordenen Abänderungen der bisherigen norddeutschen Bundesverfassung angeht, so ist jedenfalls der Gedanke ein ganz müßiger, auf dem Wege einer Eonstituante zu einer neuen deutschen Verfassung zu gelangen. „Für diesen Gedanken erwärmen sich", wie die B. A. C. ganz richtig sagt, „mit redlichem Eifer nur diejenigen, welche überhaupt auf politische Diskussionen mehr Werth zu legen pflegen, als auf politische Erfolge, denen eine glänzende Rede ober eine scharfe Resolution schwerer wiegt al- ein nicht ganz correct bem Partei- Programm gemäß abgcfaßter Verfaffung-artikel ober ein au- einem Eompromiß hervorgegangenes Gesetz. Für Die Constituante tragen aber außerdem alle diejenigen eine verdächtige Vorliebe zur Schau, welche von der Annahme ausgehen, daß die Beauftragung einer solchen Versammlung mit der Ausarbeitung einer neuen Verfassung da- sicherste Mittel wäre, um da- Zustandekommen irgend welcher Verfassung überhaupt zu verhindern; in Süvdeutschland verlangen nur die Feinde de- nationalen Einigungswerkes nach einer Constituante, während alle nationalen Elemente der Einigung Deutschlands auf dem Boden ber gegenwärtigen nord- deutschen Bundesverfassung unter den entsprechenden Modifikationen derselben den Dorzug geben." lieber diese Modifikationen zu berathen und zu beschließen wird die Hauptaufgabe de- Reichstag- in der gegenwärtigen außerordentlichen Session sein. bleiben wird. Kriegsgericht gestellt zu werden. Worten." haben nämlich i.......- solchen Erztandesverräthern verdorben, daß, wenn wird, nicht« al« dir .......... 1 in tret- unternommen unb »irb diese Festungen aller Wahrscheinlich,eit nach sehr bald . Vor Thionville sind die gezogenen schweren preußischen telegraphirt: — „Rußland bemüht sich, den Gerücht, es habe amerikanische Kriegsschiffe für em gekauft, oder beabsichtige, welche zu bauen, unbegründet ist. Rußlands Sprache ist sehr friedfertig. Man erwartet, Preußen werde in Erwiderung auf Vie Anfrage Odo Russells eine freundschaftliche Ausgleichung der Schwarzenmeersrage befur- Kriegsnachrichten. Saarbrücken, 25. Nov. Berichte aus Versailles vom 22. melden: Die Kanonen der pariser Forts sind seit 3 Tagen sehr schweigsam. - Odo Russell hat eine Audienz beim Könige gehabt. — Wetter schlecht. Metz 21. Nov. Es hat heute leider ein sehr trauriges Ercigniß sich y'er zugetragen/ In dem großen Außenfort Plappeville bei Metz war eine Abteilung des 7. westfälischen Festungsartillerieregiments mit dem Sortiren der tn großer Masse dort aufbewahrttn französischen Patronen» und Pulvervorräthe beschäftigt. Plötzlich gerieth ein Theil des Pulvers in Brand, die Soldaten wollten zur Thur sie in einigen Tagen zusammengeschossen sein — wenn nicht der Commandant so vernünftig sein sollte, recht bald eine Kapitulation einzugehen. (Die Kapitulation ist wie unseren Lesern bekannt, bereits am 24. Oct. erfolgt.) Es ist der Befehl von Versailles eingetroffen, alle in Lothringen und überhaupt in Nordfrankreich Aus Amiens vom 21. d. schreibt ein Correspondent der „Daily New«": Ein hier von Pari« eingetroffener Gesandtschafts-Aitachd ist der Ansicht, bast die Stadt, obwohl die Borräthe von frischem Fleisch erschöpft sind, sich noch drei Wochen halten wird. Die Truppen erwarten Hilfe von der Armee der Loire wenn dieselbe ober nicht kommt, ist da« Spiel au«. Die rothen Repu- blikaner verursachen den Freunden der Ordnung viele Sorge und bereiten der Regierung große Verlegenheiten. Außer den Pocken, die wöchentlich 324 Opfer fordern, arasstren bi« jetzt keine anderen Krankheiten. Der Attache brauchte zwölf Tage zur Reise von Paris nach Amiens. Er hält e« für Wahnsinn, den eifer, uen Gürtel um Paris herum durchbrechen zu wollen. Die Preußen brennen vor Ungeduld, das Feuer auf Paris eröffnen zu können, sind aber der Meinung, Cer Befehl dazu werde nie ertheilt werden. Brüssel 25. Nov. Hier eingetroffenen Nachrichten zufolge hat Gambetta Den Grafen Kerairy im Lager von Coulie (Departement Sorthe) besucht. Die Armee des Großherzogs von Mecklenburg setzt ihren Marsch auf Le Man« fort und steht nur noch 30 Kilometer (4 Meilen) von dieser Stadt. Cambriel hat einen Brief an Gambetta erlassen, in welchem er die ihm gemachten Vorwurfe des Verrathes und militärischer Unfähigkeit zurückweist und verlangt vor ein ausrichtig freuen dürfen. . , Bezüglich des letzten russischen Circulars habe sich die Regierung verpflichtet gefühlt, an die Würdigung dieses Vorganges mit dem entsprechenden Ernste und mit jener Ruhe beranzutreten, welche die Behandlung einer solchen Angelegenheit gebiete. Die AntwortSnote des Grafen Beust auf die Circulardepesche des Fürsten Gortsckakoff hebt hervor, daß kein Zweifel zulässig sei über die gegenseitige Verbindlichkeit des Pariser Vertrages von 1856, der, sei es ganz oder therlweise, nicht einseitig annullirt oder modificirt werden könne. Nur wegen ver dem Cg. binette von St. Petersburg schuldigen Rücksicht gehe Graf Beust tn eine Prüfung ver Argumente des Fürsten Gortschakoff ein. Das Argument, daß nach> dem Ver- trage die Türkei Schiffe im schwarzen Meere halten könne, wahrend Rußland die- nicht dürste, würde nur das Verlangen nach einer Aenderung des Vertrages begründen, aber niemals die willkürliche Lösung desselben. Dieses Argument ver- mehre nur den Ernst des von Rußland unternommenen Schrittes, da e,ne derartige Maxime alle bestehenden und zukünftigen Verträge gefährde. Für den durch die Wien 24. Nov. Das heute zur Ausgabe gelangende Rothbuch enthält 44 Aktenstücke über die Stellung der Monarchie zu dem deutsch-französischen Kriege, ferner 76 Aktenstücke über die orientalischen Angelegenheiten, 36 Aktenstücke über die Verhandlungen mit dem Papste und über die römische Frage, und in einem Nachtrage noch drei über die russische Frage. In dem demselben vorangehenden Resumä heißt es bezüglich des französisch-preußischen Krieges, daß die tiefer liegenden Ursachen dieses Conflicts sich diesmal stärker erwiesen als alle vermitteln, ven Bemühungen. Die Regierung konnte in ihrem Entschlüsse, diese Neutralität ru beobachten, nicht schwanken, nachdem sie sich mit Erfolg bemüht hatte, freund, schaftliche Beziehungen nach allen Richtungen hin herzustellen. Die Negierung ließ cs in Paris an Warnungen nicht fehlen, sie ließ die französische Regierung nicht im Zweifel über die Bewahrung der Neutralität seitens der österreichisch-ungarischen Monarchie, über eine Neutralität, die sich mit den eingegangenen Verpflichtungen nicht in Widerspruch setzte. Das „Rothbuch" erwähnt sodann die Vereinbarung der neutralen Mächte wegen NichtherauStretenS aus der Neutralität und über die Wahrnehmung des rechten Zeitpunktes, um durch wohlwollende, rucksichtsvoUe Dazwischenkunft dem Sieger Mäßigung, dem Besiegten Ergebung tn sein Schicksal s °«1X" “?•«<" ÄS’Ä'ÄX ,ern verdorben wurden theil« getodtek, ober großtenthe.l« sehr schwer verwundet. Ob die Bo«. . al« die Ausrottung der Sohne undMädchen> Frank cd g eint4 grM,cfen, wie da« voreilige Gerücht behauptet, oder — wa« wahr- vitiutu ivhO. Die Sache verhält sich so. k ann Frankreich ae- scheinlicher ist, irgend ein unglücklicher Zufall diese Explosion veranlaßt hat, muß durch die großartig raffinirte Drgantfahon Der ®P ®ntl J,* Untersuchung zeigen. - Uebrigen« haben die Zustande hier sich feit den letzten siegt. Wer sind aber ihre besten Spione? (Sieben ein drei Wochen schon sehr vortheilhast verändert, Handel und Wandel erfüllt die aus dem Volk sind eö. Die Preußen ziehen sie all t (Straften* alle Bäcker» und Schlächterläden sind vollgefüllt, die breiten Markt- 20-SouSstück schleichen sich diese s7genu Ä mit Vntmiheln afler Art angefüllt und die Preise umher, spioniren auf allen Feldern und vor allen Thu ,f tojc( ftöber, wie dies jetzt überhaupt in Frankreich der Fall ist. Von Berlin ausgekundschaftet haben, h'N'-rbringen sie " 'Ven Aufi ggb • ® J in r,n legten Tagen höhere Artillerie, und Jngenieur-Osfiziere angekommen, Kinder keinen Verdacht erregen, so ist die ©a^e lange unen oeat 8 tic Armirung der Forts und deren Weiterbau ganz nach preußischem System neral v. d. Tann hat diese Kinderspionage mi besonderer B rtuositat " bewerkstelligen ; man will jetzt schon damit beginnen, einige Lücken in der Be- und es steht jetzt fest, daß er ohne einen diese Heinen i l , Ü b feRigung bald zu vollenden. Ein Gouverneur, ein Commandant, ein Artillerie, gebracht halte, daß General Aurelle« e« aus eine Uniz'ngelung des g i un?Jngenieur-Offizier vom Platz sind bereit« ernannt; ebenso sind schon ein rischen Corp» abgesehen habe, ohne Rettung ver « 0 J “ gleibt natürlich deutscher Polizeidireetor und deutsche Schutzleute hier. Kurz, e« sieht so aus, al« ob den man lenfeit« 'g.siLorre abfing, hat " l-lbst e,ng stand n. hiesigen Zustände für die Dauer und nicht blos w,e ,n Nancy und den anderen eingesperrt, bi« die Preußen sort find, uud -S >st jetzl der strengst 43 t 6 9 0 J £ Provinzialstädten provisorisch organifirt wurden. Viele wohlhabende ^"'»7'^lle ri7SchL bevor die groß? nationale natiLnalZra.izösische Familien beabsichtigen schon jetzt ihre Hauser zu verkaufen Tollheit zum Ausbruch kam, leidlich verständige Dinge getrieben hat. unb immei zu ve. affin Jnfanterie-Division (vom westfälischen In Folge der verschiedenen friedlichen KundgebungenwüchnachdemA^ B TytoltMlie, « ecn ^ionville, Montmödy und Longwy bruch der WaffenstillstandS-Verhand ungen ,n der stattf n und wird diese Festungen aller Wahrscheinlichkeit nach sehr bald den, traten die Mitglieder der Regierung zu einer B-rathung zusammen in J U ’ g;°r Th.onville sind die gezogenen schweren preußischen cher über die Frage entheben ®irt,n f°a*c' °b ™aVe7e^nebmen «Sebrau» Festungsgeschütze jetzt in die Batterieen gebracht worden, das Bombardement wird p. Bismarck, auch ohne den Waffenstillstand die Wah z , ullerküriester Frist beginnen, und da die Festung k.ine Außenmerke besitzt und gemacht werden oder ob man ohne Weitere« zur Ausführung de « " M verheerenden Feuer unserer Kanonen Preis gegeben ist, so wird tärifAen Action schreiten solle, auf die man sich vorbereitete. Wa« letztere anve. tetzi oem «ueej>er9 , „L r.:„ „„„„ f« langt so scheint dieselbe in einem MonstreauSfall zu bestehen, der mit einem gro- ßen^Theile der pariser Vertheidiger ausgeführt werden soll. Mit Ausnahme Jule« Favre'« und Picard'« sprachen sich die Mitglieder gegen die Wahlen aus. Auch Trochu, der sonst mehr zu Jule« Favre hmneigte, stand J . J befinUichen Fe°stung°en in kürzester Frist 'zu Vrob'ern, damit wir bei etwaigen Frieden«- «vamirten Partei, und am nächsten Tage (am 14.) "W1'" ;‘net^“~tn uXbmlunTn un« "Z in deren Besitz befinden, und da wir da« bei Metz ...»* bie Regierung folgende Note an die Machte erlassen. au den von der florentiner Regierung bereits gegen das Eigenthum be« ^eiligen Stublc« verübten Attentaten ist nun noch ein solches gegen da« frecieUe Eigenthum der römischen Bischöfe gekommen. General Samarmora zeigte mit dem Schreiben vom 7. d. M. « * zeichneten Cardinal-StaatSsecretär an: der Mimsterrath habe nach reiflicher Ei- wägung einstimmig beschlossen, e« sei der Palast aus dem Quinnal a S Staats- eigenthum zu betrachten, und stellte an ihn das Ansinnen, zum Behufs der Besitzergreifung durch den Staat cie Schlüssel zu übersenden und Jemanden anzu- ordnen, der den nöthigen Formalitäten und der Jnventarisirung der dort befind- lichen Möbel und Effecten beiwohne. Zu diesem Zwecke setzte er den folgenden Taa fest und bestimmte auch die Stunde. ES muß mit Recht überraschen, daß ein Ministerrath sich zum Richter über fremde EiaenthumSrechte aufwirft, und namentlich bezüglich eines Palastes, der den^ römischen Päpsten gehört, der, weiter ihnenalsRestdenz dient auchder apostolische genannt wird, der feit wenigstens drei Jahrhunderten zu ihrem Sommeraufenthalte bestimmt ist und seit langer Zeit auch zum Conclave und zur apo- lischen Canzlei benutzt wird. .... Natürlich säumte der Unterzeichnete, im Hinblick auf die guten und unum» stößlichen Gründe, welche ihm bei Ablehnung des Ansinnens zur Seite standen, namentlich auch im Hinblick auf seine Pflicht al« Pcäfect der heiligen ap°st°lffch-n Paläste, nicht, zu erklären, daß er sich nie zu einem Art ermächtigt hatte, der auch nur im Entferntesten den Anschein herbeiführen könne, al« beruhige man sich bei einem derartigen Raub, und wie« folglich auch d,e Auslieferung der Schlüssel zu den Gemächern Sr. Heiligkeit zurück, deren Thuren man für gut befunden hatte, unter Siegel zu legen. Trotz dieser Erklärung und im Widerstreite mit der Achtung und den Pra- roaativen der Souveränetät und Immunität, der Erterritorialität und dem furst- lichen Range, mit welchem man angeblich da« Oberhaupt der Kirche umgeben toia fling General Lamarrnora mit der schmählichsten Gewaltthätigkeit vor; denn seine Abgeordneten ließen, da kaum noch die bestimmte Stunde angebrochen war, die Schlösser der Thüren erbrechen, drangen ein und nahmen vom Palaste auf dem Duirinal, dem Eigenthum der römischen Päpste, Besitz. Da nun der heilige Vater der Gewalt nicht mit Gewalt begegnen kann, aber auch seinem Eigenthum«recht an dem besagten Palast und allen darin befind- lichen Effecten nicht« vergeben will, hat er dem unterzeichneten Cardinal den Auf- trag gegeben, förmlich dagegen zu protestiren und Ew. Excellenz hiervon Nachricht ,u geben, mit der Bitte, Ihre Regierung davon in Kenntniß zu setzen, damit sie , sich überzeuge, welche Beleidigungen Se. Heiligkeit ertragen muß, und. damit sie anzurathen. Aegypten wird hervor- dahin wirke, daß einmal diesen unerträglichen Zuständen ein Ziel gesetzt werde, Bezüglich des Eonflict« zwijqen oer *„ir„, welche vom florentiner Gabinet in feinen Staaten hervorgerufen werden. be- gehoben, wie sehr zu seiner Beilegung auch das persönliche Erscheinen de« Kaiser« in Konstantinopel und Aegypten beigetragen habe. Neber da« Verhalten de« nutze diesen Anlaß -c. ic. Antonelli Fürsten von Montenegro während der Unruhen in Eattaro werd volle Befriedigung ää. i Schwärze«m«r"Geschwader die Dinge eine Wendung genommen, über die Freunde gesetzlicher Ordnung sich Vereinigung der Donaufürstenthümer begangenen Vertragsbruch sei die Türkei nicht verantwortlich. Die Türket habe die Sanktion dieses ihre Rechte und ihre Interessen beeinträchtigenden Vertragsbruches niemals begehrt. Die Einfahrt fremder Schiffe mit Souveränen in das schwarze Meer hätte einen inoffenffven Charakter gehabt und hätte Rußland seiner Zeit hierüber Klage führen sollen. Die österreichisch-ungarische Regierung erfahre mit peinlichem Bedauern die Entschließung Rußlands; sie drücke hierüber ihr tiefes Erstaunen aus und könne nur die ernste Aufmerksamkeit des russischen CabinetS auf die Folgen eines solchen Vorgehens lenken. — In einer weiteren Note an den österreichischen Gesandten Grafen Chotek in St. Petersburg widerlegt Graf Beust den von Rußland gemachten Einwand, daß er selbst im Januar 1867 die Initiative in dieser Beziehung ergriffen habe. Der russische Reichskanzler habe selbst damals die Handlungsweise Beust'S überstürzt, weil das Mißtrauen der französischen Regierung erregend, gefunden und weil von einem Congreß ein befriedigendes Resultat nicht zu hoffen sei. UebrigenS hätten nach dem damaligen Vorschläge des Grafen Beust die Vertragsmächte, nicht aber eine Macht einseitig, zur Aenderung des Vertrages schreiten sollen. Damals sei auch der Vorschlag des Grafen Beust nicht derartig gewesen, daß gefährliche Consequenzen aus demselben zu befürchten waren, während Rußlands einseitiges Vorgehen heute ernste Besorgniß errege, da die christlichen Völker des Orients glauben werden, Rußland halte den Moment für geeignet, um die Lösung der orientalischen Frage in die Hand zu nehmen. Anläßlich der Erwähnung der Aufhebung des ConcordatS wird in dem bezüglichen Resums die feste Ueberzeugung ausgedrückt, daß trotz jener Aufhebung die religiösen Interessen im vollsten Maße geschützt sein werden. Die Regierung habe mit allen Mächten den Wunsch getheilt, daß dem Conflicte zwischen Italien und dem Papste eine versöhnende Lösung Vorbehalten sein möge. Die Regierung beklage aufs Tiefste die Umstände, welche dennoch eine gewaltsame Lösung herbeigeführt haben; indessen selbst der Papst habe nicht die Hülfe Oesterreichs verlangt, sondern durch seine Regierung nur den Wunsch ausgesprochen, daß die österreichisch, ungarische Regierung die Invasion mißbillige; die diesseitige Regierung habe dies versagt, weil sie sich nicht für berufen hielt, eine fremde Regierung, welche den durch ihre Lage gebotenen Nothwendigkeiten gehorcht habe, zu tadeln und durch einen erfolglosen Schritt das eigene Ansehen und die erfreuliche Gestaltung ihrer Beziehungen zu Italien zu gefährden. London, 22. Nov. Wie der Specialcorrespondent des „Daily News" in Berlin von guter Autorität erfährt, sind die Botschafter Englands und Rußlands der Ansicht, daß die Gefahr eines Bruches zwischen Großbritannien und Rußland auf Grund der Haltung letzterer Macht mit Bezug auf den Vertrag von 1856 im Abnehmen begriffen sei. New-Bork, 24. Nov. Butler sprach in Boston sehr scharf gegen England. Die republikanische Partei müsse die Alabamafrage ausfechten, und es wäre Feig- heit, abzuwarten, bis England in Krieg verwickelt sei. Butler räth, den Verkehr einzustellen, falls England die Genugthuung verweigere. Eine entsprechende Genug- thuung wäre die Abtretung Jamaica's, Neu-Nassau's oder der Bermudas. Butler griff ferner England an, wegen dessen Haltung in der Fischereifrage, welche zuverlässig den Krieg herbeiführen werde, und er betonte die Leichtigkeit dieses KriegeS für Amerika, welches 1^ Millionen kriegslustiger Irländer besitze. Butler'S Aus- laffungen sind bedeutsam, weil bas Gerücht geht, daß er der Nachfolger von Fish im auswärtigen Amte werden wü>de. Officielle militärische Nachrichten. Versailles., 27. Nov. La Fere hat nach zweitägiger ^Beschießung capitulirt mit 2000 Mann und etwa 70 Geschützen. In der Nacht vom 26. zum 27. heftiges Feuer der Forts in der Südfronte von Paris. Bei den Recognoscirungs-Gefechten vor Orleans am 24. stießen 2 Brigaden des 10. Corps auf das vormarschierende französische 20. Corps, warfen dasselbe aus Laden und Maizieres, und brachten ihm nicht unbeträchtliche Verluste bei. 146 Gefangene fielen in unsere Hände, diesseitiger Verlust etwa 200 Mann. Am 26. gingen mehrere feindliche Compagnieen gegen das zehnte Corps vor, wurden abgewiesen, wobei sie allein 40 Todte liegen ließen. Unter den Gefangenen befindet sich ein General. Diesseitiger Verlust 3 Offiziere, 13 Mann. v. Podbielsky. Dijon, 27. November. Eine Necognoscirung am 26. ergab, daß Garibaldi mit seinem Corps von Pasques im Anmarsch sei. Bei einbrechender Nacht wurden die Vorposten des Füsilier-Bataillons 3. Regiments heftig angegriffen und vom Bataillon Unger ausgenommen. Dieses wies 3 Angriffe auf 50 Schritt zurück, der Feind floh in Unordnung, warf Gepäck und Waffen fort. Heute, am 27., ging ich mit 3 Brigaden zum Angriff vor und erreichte die feindliche Arrieregarde bei Pasques durch Umgehung von Plombieres. Der Feind verlor 3—400 Mann an Todten und Verwundeten. Diesseitiger Verlust an beiden Tagen etwa 50 Mann. Menotti Garibaldi soll am 26. commandirt haben. von Werder. Moreuil, 28. Nov. Gestern bis nach Eintritt der Dunkelheit siegreiche Schlacht der ersten Armee gegen die im Vorrücken befindliche feindliche Nord-Armee. Der an Zahl überlegene gut bewaffnete Feind mit Verlust von mehreren Tausend Mann gegen die Sömme und auf seine verschanzte Stellung vor Amiens zurückgeworfen. Ein feindliches Marine-Bataillon wurde vom 9. Husaren-Negiment niedergeritten. Eigener Verlust nicht unbeträchtlich. Graf Wartenslebcn. Allgemeiner Anzeiger. Werfteigeeunge». 5028) Die Umpflasterung der Güllgasse mit quadermäßig gerichteten Steinen und die Lieferung der hierzu nöthigen Materialien, veranschlagt zu 697 Rthlr., soll am Sonnabend, den 10. December er., Vormittags 11 Vs Uhr, auf hiesigem Rathhause an den Wenigst- fordernden vergeben werden. Wetzlar, den 24. November 1870. Der Bürgermeister: __________________Brett schneid er. Versteigerung von Bauarbeiteu. 5031) Die bei dem Umbau der Brücke über die Lahn bei Ruttershausen vorkom- men'oen Arbeiten und zwar: fl. fr. Zimmerarbeit, veranschlagt zu 6207 17 Schlosserarbeit, „ „ 926 4 Erd - u. Chaussirarbeit „ „ 25 — sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen können vom 1. December d. I. in unserm Büreau eingesehen und die Offerten von da an bis zum 6. December daselbst eingereicht werden. Dieselben müssen verschlossen und mit der Aufschrift: „Submission für die Lahnbrücke bei Ruttershausen", unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit, versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen wird Termin auf Dienstag den 6. December, Nachmittags 1 Uhr, auf unserem Büreau anberaumt, welchem die Interessenten anwohnen können. Nach diesem Termin einlaufende Offerten finden keine Berücksichtigung. Ruttershausen, den 26. Novbr. 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. , ___________________Klinkel.________ Arbeitsversteigerung zu Ruttershausen. 5023) Donnerstag den 1. December/ Morgens um 11 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei Ruttershausen nachstehende Arbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als : Steinklopfen, veranschlagt zu 36 fl. Decken der Chaussee des Wegs nach Odenhausen mit Kies, veranschlagt zu .... 66 „ Grundfuhren, veranschlagt zu 40 „ Gießen, den 27. November 1870. Körner, Vezirksbauaufseher. Markt-Anzeige. 5024) Einern geehrten Publikum in Gießen und Umgegend zur Nachricht, daß ich den Gießener Jahr-Markt wieder beziehen werde und mache besonders auf neue Sendung seiner Leinwand aufmerksam. Leinwand, per Elle 3*/2 Sgr. Hausmacher-Leinen, 6/4 breit, 4^—5 Sgr. Bettzeug, 6/i breit, ächtfarbig, 3‘/2—4 Sgr. Bettzeug, in ganz schwer Leinen, 5 Sgr. und noch viele schöne Artikel. Damen, welche Einkäufe zu machen wünschen, belieben sich ge- fälligst Vormittags zu mir zu bemühen, da Nachmittags der Andrang zu groß werden dürste. Der Stand befindet sich, wie immer, auf dem Marktplatze. Adolf Hensel aus Sachsen. 5015) Auf bevorstehende Weihnachten empfehle einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum mein ganz neu assortirtes Lager in allen Sorten Puppen-Köpfen und -Gestellen re. zu den billigsten Preisen.__________Ge o r g R ö b e r, am Kreuz. Bermiethangen j FsilgeboteneS 4964) Patent - Schrauben - Schlittschuhe in den neuesten, verbesserten Arten empfiehlt I- G- D. Bapst. 5031) Schellfische in regelmäßigen Sendungen, sowie russische Sardinen, Sardellen, marinirte Ostsee-Häringe, empfiehlt Bäcker Vogt, Wallthor. 4610) Frische Sendungen in SardineS in PicleS, Sardine« a l'huile, Anchovis, Mixed-PicleS, Caviar, Champignons, Trüffeln, Gothaer Cervelatwurst, Neuen Holland. Bollhäringen, Genueser Sardellen, Bückingen zum Rohessen, Königs-Reisstärke empfehlen I. A. Busch Söhne. Stickereien. 4959) Wegen Aufgabe dieses Artikels zu sehr billigen Preisen verkauft Karl Wenzel. 4960) Zwei Papageien (australische Nympheu) nebst schöuem Käfig sind zu verkaufe». Wo? sagt Ausg. d. Bltts.__ § Seefische: Frische Egmonter Schellfische treffen, so lange keine stürmische Witterung, wieder wöchentlich dreimal ein. Für Cablianen, Zungen und Turbots erbitten wir uns Aufträge mehrere Tage vor Gebrauch. — Heute srische Schellfische I. A. Busch Sohne. 5006) Ein junger Reufundländer Hund (ächte Race), a/4 Jahr alt, schön gezeichnet, steht zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._____ 5629) Eine Kaute Mist ist zu verkaufen bei G- Arnold (Deutscher Hof.) I Krautfäsfer empfiehlt H. Schm all, Lindenplatz. 4933) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet (mit 1 oder 2 Betten) ist zu vermie- then. Seltersweg Lit. C. Nr. 2.__________J 4957) Zwei ineinandergehende Parterre- Zimmer , mit oder ohne Möbel, sind zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 4372) Ein Logis iin Nebenhause von drei Zimmern rc. ist an eine stille Familie zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Flick * Kröll. 5027) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen in Lit- B- Nr. 192. 5003) Vor dem Wallthor in Nr. 161 ist im dritten Stock ein schönes Zimmer, aus Wunsch auch mit Cabinet, zu vermiethen. 5009) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Wallthorstraße Lit. A Nr. 140. 4789) Eine möblirte Stube mit Cabinet ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Th. Rautenstr auch, an der Schoor. Vermischte Anzeigen. Neuer Turnverein. 5021) In der Generalversammlung am 22. d. Mts. ist beschlossen worden, vom nächsten Dienstage an unsere Turnlocale wieder der Benutzung des Vereins zu eröffnen, und sind vor der Hand die Abende am Dienstag, Freitag und Samstag von 8 Uhr an zum Turnen festgesetzt worden. Später bei zahlreicher Betheiligung wird das Turnlocal an jedem Abend den Mitgliedern des Vereins geöffnet sein. Gießen, den 27. November 1870. __________________ Der V o r st a n d. 3030) Aufträge auf Puhsrsiritkn aller Art für in und außer dem Haufe nimmt entgegen und verspricht schöne und geschmackvolle Ausführung Amalie Rothenberger, ___________________Lindenplatz. 5033) Bestellungen zum Krautschneidcn werden bei Gastwirth Schnell am Markt entgegengenommeu. * An die Bewohner der Stadt und des Kreises Gießen! 2 .. (Knfhaten im Reibe hat, wie in unserem ganzen Vaterlande und bei allen Deutschen, so Die Sache b-s Hülssp-reii^ für bl-Krankenpfl-g-unb Unterstptzu g - unteezeichnete B°> stand kann nicht «enug danken für die Unterstützung, welche ihm auch in der Stadt und dem Kreise Gtetz-N offene Herzen und Hande getunben, uno o geworden ist. So erfreulich diele Erscheinung auch war, ,o war K » SÄtiz-äÄ-iM ihtt Tap",-r"ci^und^mit 7hrem 'Blut di- Schrecken des Kriegs von ^-r^fflurenabgM be3 übcr ganz Deutschland °erbr-it-t-n Vereins in Gießen zu fördern, an den Liebesgaben für die tm Feld stehenden Truppen zubeideiligen uno ,n v ein()cftcllt weiden darb Wenn auch der Krieg vielleicht bald beendet sein wird, welche wir nachstehend veröffentlichen, nahezu erschopst, obgleich ^sere ^hatigkett n, q ba8mancbe unserer braven »rieger durch Wunden und Krankheit auf lange Zeit so ist do» eine vollständige Entleerung der Lazarethe " der Kurze noch nicht » 1 bebürfen. Wir wenden uns deshalb wiederholt an alle uniere Mitbürger in Stabt ber ärztlichen Bchanblung unb ber ihnen in ben Lazareihcn ß-währtev> UcbevoU-vi Pf g veo , bte Schrecken bes Kriegs stnb uns bis i-tzl erspart worben, unb stäub unb bitten um weitere Beiträge, Wir jwejfeln #± W?Stri£ betreiben können, unb es ist unsere heilig- Pflicht unsern Dank hierfür wir haben unser Gewerbe, unsere Landwirthschaft, unseren Bmus UWestort, w« IM «em« fd)e(lt sind, bcren Opferwilligkeit wir btefe Sicherheit verdanken, durch ÄÄXÄ Grunb ber früheren Sammelliste eine Liste für einmalige unb monatliche B°.- träge (für drei Monate) in Circulation setzen; alle Beiträge werden veröffentlicht werden. Namens des Vorstandes: Gießen, den 24. November 1870. Dr. Goldmann. 1. 2. 3. 4. 5. '6. 7. 8. 9. 10. I. Aus- 3. 4. Abschluß der Kasse des Mlfsvcreins vom 20. November 1870. Einnahme- „ , n Ausgabe- 1. 2. bildung der Krankenpflegerinnen Ausgabe in Summa Stand des Vermögens. I. Activa. allgemeiner Art • „ • - - für Reisegeld an das Samtats-Corps, für Medicamente und Ankauf von Kleidungsstücken für das II. Großher- zogl- Hessische Infanterie-Regiment . . . für Verbandzeug, Bettzeug, Werßzeug, Tragbahren, Kleidungsstücke und dergleichen ■ - - für Erfrischungen, Gegenstände zur Bequemlichkeit, Schuhwerk, verabreicht m der Verbandstation auf dem Bahnhof, in den Lazarethen 1) in dem akademischen Hospital, 2) in der Turnhalle, 3) in dem Garnisons- Nazareth , 4) in den Baracken-Lazarethcn für die Einrichtung der Baracken Lazarethe, soweit solche dem Verein zusällt, für die Verköstigung der Kranken und Verwundeten und des Verpslegungspersonals in den Baracken, für Medicamente und für Vorlagen für Baukosten der Nebengebäude bei den Baracken an das akademische Hospital als Vergütung für Kassebestand • • • Guthaben an die Garnisonsverwaltung vom 10. bis 20. November — angeschlagen auf - • Vorschüsse an das Militär - Commando m den Baracken . . • • M _• • Verwilligung des Stadtvorstandes für die Listen des Baues der Nebengebäude in den Baracken . Activa in Summa II. Passiva. Einnahme an Geschenken aus der Stadt Gießen . . • aus Sammlungen in Gasthöfen und Gesellschaften zu Gießen und der Ausstellung im Einhorn . • aus Geschenken aus dem Kreise Gießen und der Umgebung überhaupt und von Fremden • Ertrag aus der Vorlesung und dem Druck der Rede des Herrn Professor Oncken . • • h einer Verloosung, von Damen zu Gießen veranstaltet Geschenk des Comites für Schleswig-Holstein „ des Hülssvereins zu Darmstadt . „ des Vorstandes der Sparkasse • „ des Vorstandes der Mathildenstiftung . _ Geschenke in Summa Vergütung durch die Garnisons-Verwaltung Mr die Verpflegungskosten der Verwundeten und Kranken bis zum 10. November lö/u Einnahme in Summa 1. Betrag der nicht bezahlten Rechnungen • 2. Guthaben der Köchin in den Baracken angeschl. 3. Betrag der für die Baracken gelieferten Medtca- mente angeschlagen _______________ Passiva in Summa __._______2094 43 Verbleibt Vermögen am 20. November 1870 fl. fr. 6127 55 1. Ausgaben ZT" „ 904 54 3716 17 3. 246 14 4. 170 42 956 — 2000 — 1000 - 200 — 5. „ 15322 4 3760 45 19082 49 6. fl- fr- 1368 53 660 — 63 — 1045 32 . 3137 25 1174 43 620 — 300 — 994 32 2026 33 4182 35 9810 2 500 — 17713 56 3137 25 2094 43 1042 42 Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt in Frankfurt a. M. (Krögerstraße 8 und Sachsenhausen Dreikönigsstraße), aufs Bequemste eingerichtet, nimmt jeder Zeit Augenkranke auf. Unbemittelte zu ermäßigtem Preise und unentgeltlich. | An- und Verkauf von Kleidern- Unterzeichnter empfiehlt sich im An- und Verkauf von getragenen einzelnen Kleidungsstücken, sowie auch in ganzen Garderoben. Gleichzeitig erlaubt sich derselbe darauf aufmerksam zu machen, daß er auch getragene Wäsche an- und verkauft. Reelle und prompte Behandlung wird zugesichert. Meyer Rothenberger, Neuenweg B. 193. 4962) Aufträge für die Seiden- und Wollen-Wascherei wolle man im Balse r'schen Hause in den Reuenbäuen im 3. Stock ankündigen, woraus sofort die zum Waschen und Färben bestimmten Kleider, Bänder, Federn rc. rc. abgeholt werden. Marie Pietsch (Nahrungsberg.) Gkschästg-Verlkgung. 5016) Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Werk statte in das Hellmold sche Haus in der Löwengasse verlegt habe. Georg Volckner, Kupferschmied. NB. Meine Wohnung befindet sich Marktstraße D. 211. 5 - 25% Rosien-Ersparnis; bei Annoncen. Bekanntmachungen aller Art befördert prompt in fämmtlidie deutsche unb ausländische Zeitungen, Lokalblätter und Fach-Zeitschriften mit 5—25°70 Kosten-Ersparniß die Annoncen - Expedition von C. Schlotte in Bremen. 325) Für die Vaterländische /euer - Versicherung - Actien- Geselllchast ;u Elberfeld vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F Hoffmann. Firma: Carl Hoffmann. Gabelsberqer Stenographie. 5022) Der von mir angekündigte Unterrichts - Cursus beginnt nächsten Dienstag Abend 6 Uhr, Aula Nr. 10. Müller. 4988) Wegen fortdauernder Kränklichkeit habe ich die Erhebung meiner Ausstände an Herrn Julius Roth dahier (wohnhaft Lit. A. Nr. 138, vis-ä-vis der Brand- gasfe) übertragen und bitte daher von heute an Zahlungen an denselben leisten zu wollen, Gießen, den 24. November 1870. Fr. v. St. George, Apotheker. 5026) In eine Gastwirthschaft wird ein braves Mädchen als Köchin gesucht. Nä- heres bei der Exped. d. Bltts. 5013) Von einem armen Soldaten wurde ein leinenes Beutelchen mit Geld verloren. Der redliche Finder wird gebeten, solches gegen eine Belohnung an die Exped. dieses Blattes abzugeben. f J I 5025) Unserem lieben F.....tt die herzlichsten Glückwünsche zu seinem heutigen Geburtstage. Näthser. 5004) Zwei Schneidergesellen finden dauernde Beschäftigung bei । Schneidermeister Metzger, in Lich. 4980) Ich suche einen tüchtigen Scribenten, der schon bei einem Advocate» gearbeitet hat. Dr. Dittmar, HofgerichtS - Advocat. 5032) Ein Dienstmädchen wird in eine kleine Haushaltung gesucht. Näheres bet der Exped. d. Blatts. 4344) Unterzeichnete empfiehlt fich im AuSbessern und Verändern von allen Arten Pelzwaaren, sowie auch im Waschen von weißen Pelzgegenständen. — Bestellungen auf ganz neue Garnituren werden auf das Geschmackvollste und Billigste auSgeführt. Katharina Belz, wohnhaft be^ Herrn Zimmermann Schmidt, vis-a-vis dem Schützenhof. HAASENSTEIN& VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Hamburg, Neuerwall, 50; Berlin, Leipzigers trasse, 46 ; Basel, Steinenberg, 29; Wien, Stadt, Neuer Markt, 11; Leipzig, Markt, 17, Königshaus ; Stuttgart, Kronprinzstrasse, 1 B ; Zürich, Elsassergasse, 1 ; St. Gallen, Obere Grabenstrasse, 13; Genf, Place du Molard, 2. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. mit E N betresst den ga: unb 8a: unterflii besoift außer § Mainz j verzech £ lviinschkn Mißten Sabel be spriiche Q iu versag Mißbillig sein, als einer unr ten Verlr j"kü