ugleich >9«, an*Ä iahen’"* beiter «kW , ®fr«n»etn ,, "»n. f»»i. 2 flp.n aus gan: neu» ausae'uhit. atzelz, 01 jiw.mcnnann 1 tcm Ecdützknhki öu' btn Linien ^as Rechl, bir?%; ctanonen, wtljtk 'm , vollständig ff. umnittf^ ’ ^titerbtiorbtnufr M die Lkpeschk da l worden ist. totif, dem corttir:: t correcten Uck n Kam der kIlt: i- (hjaljrungiir.^ I aufgegeben’ iri> n für die tigeti 'smittet zu bieita, ij idi und nöchig $, - n Derkebr bei M nung gewöhn isi M den, dag der AiiPr n Lelegraodengebihiej t feiner Depesche br brr öwanimttort zr 7, nnM stchrndss vdenordnuntz), bfir nit die lepefLc ürm bene Wort.-e ckd len Seiiimmur.cutii -od) von allen in it’ collalionirl ntM füllt in die M ,i bat erfüllen lönuc n die für die DeM - Uorte K- bet nett® rartet- ideskanjler. llfnoge: bj u ck _ ib. tof*» »WorcjenS 1«*• Bffltn der rt-or|tn otw'g^" i° Ift, . rl-nst^ voUevr B- 1,1 Preis vierteljährig 1 fi. 12 h\ mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. 1^0. Samstag den 29. Octobcr 1870. rttfF hupft werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B-1, als auch Wlf Ptli \$>lX^VUVV bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Die bereits erschienenen Nummern werden nachgeliefert. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abvolen lassen, erhalten denselben pro IV. Quartal 1870 zu 1 fl. Brodpreife vom 29. October bis 5. November 1870, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 19 fr. 2 Pfund gemischtes Brod 9y2 fr. 4 Pfund Roggenbrot» 16 fr. 2 Pfund Roggenbrot) 8 fr. Amtlicher Thei L Befanntmachung. Da die Rinderpest in der Provinz Oberhessen erloschen ist, hat die Königlich Preußische Regierung zu Wiesbaden die durch Bekannt- machung vom 12. v. Mts. getroff nen Anordnungen aufgehoben, mit dec einzigen Ausnahme, daß das Verbot des Abhaltens von Viehmarkten und des Handels mit Rindvieh in einem dceimeiligen Umkreise der Orte Gießen, Friedberg und Butzbach bis zum 28. November l. I. bestehen bleibt. Gießen, den 27. Oktober 1870. Großherzogliche Provinzial-Direction Oberheffen. Dr. G o l d m a n n. Gefundene Gegenstande: Ein baumwollener Regenschirm (noch neu), ein großer seidener Sonnenschirm und ein alter Schirm. Die Eigenlhüiner werden ausgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen ar. die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Zugelaufen: Ein kleiner schwarz und weißer Hund. Gießen, den 28. October 1870. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. R o v e r. Politisch 28. Octobcr. v-' Die Abreise der bayerischen Minister in da» deutsche Hauptquartier bildet tue schließt che Bestätigung der von Zeit zu Zeit gemeldeten günstigen Nachrichten über den Gang der deutschen V-rfassungsVerhandlungkN. Daß die betreffenden Herren nach Versailles gingen, ist em Beweis, daß ein posit.ves Resultat erzielt ward. Man kann solche Schritte unterlassen, aber nicht halb- oder zurückthun. Was vor einigen Tagen angedeutet wurde, hat durch die Mitentsendung des Justiz- Ministers Lutz seine Bestätigung erhalten. Hr. v. Lutz hat für den Mmisterrath lie ganze Frage des Anschlusses bearbeitet und sich dabei feinerlei Nedenhülfe be- tient (wchhalv in den verschiedenen Ministerien selbst die Herren Mrnisterialrälhe über den Plan und Gang der Verhandlungen im Dunkeln gelassen waren); e» jst veßhalb p-ssend erschienen, daß Hr. v. Lutz seine Modifications-Vorschläge per- sonlich im Hauptquartiere vertrete. Eine persona grala wird er dort nicht sein, va man weiß, daß er neben dem Kriegsminister am entschiedensten in der Krisis Über die Kriegsfrage dem Könige zur Seite getreten ist und bereit war, auch gegen ein ablehnendes Votum der Kammermehrheit die Vertragspflichten zu erfüllen. lieber die Einzelheiten, welche durch die Aenderungs-Vorschläge der bayerischen Regierung zur Verhandlung fommen, lassen sich zur Stunde noch feine Mittbeilungen machen. Hr. Delbrück hat schon hier in verschiedenen Punkten die Annahme für zulässig erklärt, bei anderen freilich mit der größten Entschiedenheit das Gegenthcil geltend gemacht; aber, wie gesagt, daß man bayerisch.rseitS das Hauptquartier in einer Angelegenheit beschickt, in der man nicht unverrichteter Sache Heimkehren kann, muß jedem Ruhigurtherlenden über Den Ausgang Der Verhandlungen jeden Zweifel nehmen. Der bayerische Kriegsminister w.rd sicherlich alle Die Anerkennung im großen deutschen Heere finden, welches fein rastlos s «Arbeiten für die Armee-Resorm verdient, und ein sehr guter Gedanke ist es, daß Hr v. Prankh die einzelnen Regimenter und Abtheilungen Der beiden bayerischen AnneecorpS besuchen will. Im persönlichen Zusammensein mit dem hohen Ober- Dundesfeldherrn des deutschen HeereS und seinen Ministern wlrd sich Die brsher angeblich noch nicht gelöste Frage dir Inspektion in Frieoensz uen le.cht vermitteln lassen, eben so einige andere Punkte, die sich aber noch Der Oeffent.ichkcrt ent» Jben _ Eine beachtungSwerthe Neuigkeit ist die Ernennung des bisherigen Dom- vrobstes Dr. Reißmann in Mürzburg zum Bischof dieser Diöc.se. Der Erwählte ist kein U tramontaner, war schon vor einigen Z ihren zum B schof von Eichstädt in Aussicht genommen, mußte aber ablehnen, weil Rom ihm sein Mißfallen äußerte; j^tzt schernt der Erwählte Die Gefahr der M ßbilligung der Curie nicht so hoch zu schätzen, und Die bayerische Regierung hat endlich wieder wenigstens einen B.tchos mchr, Der in dem Streite zwischen ultramontaner Herrschsucht und Den Rechten des Staates zu unterscheiden weiß. „ Die „K. Z." schreibt: Die Times nimmt an, daß die Bemühungen Der englischen Regierung zur Herstellung eines Waffenstillstandcö bereits als mitzlungen z» betrachten sind. Der ganze Er olg derselben wäre, Daß Graf Bismarck auf eine Zusammenkunft mit Hrn. Thiers eingegangen ist. Aber, sragt Die Times, ttja» kann Der alte ^rrlamentarische Veteran Dem Staatskanzler sa^en? Er Hal alle Hofe bereist und wahrscheinlich an alle biejelbe Aufforderung gestellt, vernnt er T h e L S. Der Drohenden neuen Macht entgegenzutreten, die sich in Mitteleuropa erhebt. Soll er nun Dem Grafen Bismarck sagen, daß, Da alle neutralen Mächte seine ^>uf- forDerung abgelrhnt haben, Deutschland von seinen Angriffen abstehen müsse, Frankreich Line Alliirten bat? Wird er fordern, daß Deutschland aus eigenem freien Willen zurückireten soll? Und wird andererseits Graf Bismarck Herrn Thiers und durch ihn Frankreich überzeugen, daß Elsaß und Lothringen für Deutschlands Sicherheit unumgänglich nöthig sind? Die^Dersvche, einen Waffen- stillstand herbkizuführen, müssen scheitern, weil Preußen fordert, daß Frankreich eine Gebietsabtretung im Prinrip annehmen soll. „Hatten wir mit Leuten zu schaffen, welche wünschten, aus einer Stellung in die andere hinüberzugleiten, ohne sich selbst ihre Frontveranderung einzugestehen, und noch mehr, ohne sie der Welt zu offenbaren, bevor Der Wechsel vollzogen, Dann könnte es nützlich sein, ihren Rückzug durch eine zeitweillge Unterbrechung der Feindseligkeiten zu decken. Aber wir haben nicht mit Leuten zu thun, welche mit ihren eigenen Entschlüssen fest und locker spielen. Es giebt, unseres Wissens, keinen Umstand, auf welchen man eine Hoffnung gründen könnte, daß die deutschen Führer oder Die französische Regierung einen Rückzug von ihren gegebenen Erklärungen zu decken wünschen. Das Ministerium mag Gründe haben zu verschiedenen Ansichten, aber sie liegen sicher nicht vor aller Welt offen, und wenn weder auf französischer noch deutscher Seite eine Neigung zum Nachgeben ist, so kann man sich nicht wundern, wenn Der Vorschlag zu einem WaffenstillstanDe verworfen wird." Es giebt, meint Die Times. vier verschietene Wege, welche Die neutralen Mächte einschlagen könnten, um die Schwierigkeiten zu lösen. Deutschland verlangt die Abtretung von Elsaß und Lothringen als unumgänglich nöthig für seine zukünftige Sicherheit. Glauben die Neutralen, Daß diese Nothwendigkeit vorhanDen ist, so sollten sie Frankreich Drängen, diesem 93-rlangen nachzugeben, mit Dem Vorbehalt, daß es den Einwohnern Der bestrittenen Gebiete, welche ihre National tät nicht wechseln wollen, leicht gemacht werde, auszuwandern. Glauben Die Mächte nicht an Die NothwenDigkeit Dieser Sicherheits-Bedingungen, so sollten sie den Siegern die Gründe für Die Zurücknahme ihrer Ansprüche vorlegen. Ein Dritter Vorschlag ist, Den Befürchtungen DeutschlanDS ihre wesentliche Ursache zu benehmen durch Schleifung Der Festungen von Elsaß und Lothringen mit oder ohne Cvllectivgarantie. Den vierten Vorschlag will die Times nicht vertreten, sie bringt ihn nur, weil er bereits an anderer Stille gemacht woiden ist. Dieser ist nämlich, die Ansprüche Deutschlands zu befriedigen durch Uebertragung von Luxemburg an den Norobund. „Wenn das Volk von Luxemburg und ter König von Holland zustimmten, könnte dieser Plan ausführbar sein, aber es ist klar, daß keine neutrale Nation vorschlagen kann, daß, um die nationalen Gefühle der Elsässer nicht zu verletzen, Dcq nationalen Gefühlen der Einwohner von Luxemburg Gewalt angkthan werden solle. Am wenigsten könnte das von einer Macht vorgeschlagen werden, welche Die Neutral tat des Großherzogthums garantirt hat. Jeder von diesen vier Planen greift jedoch Die Gruncschwlerigleit deS Augenblickes an unD von diesem Gesichtspunkte aus konnte j der Derftlben angenommen werden; aber etwas vorzuschlagen, Wader Gefahr bloß aus dem Wege geht, kann keinen guten Erfolg versprechen." Die „Lid. Corresp." schreibt: „Unter die Forderungen, welche bei dem anschließenden Walle gebildet, dessen Derthkidigung-säb'gkeit ein v?r seiner Front fliekendcr Bach noch erhöht. Unter Vauban belaß Verdun zehn Bastion- und fünf Rwelms; dieser zog Vie alte Eitadelle in diese Befestigungen hinein und fügte die neue Eitadelle mit fünf Bastion- den früheren Werken hinzu. Die Stadt, welche etwa 13.000 Einwohner zählt, ist Hauvtort de- Arrondissements und Sitz eines Bischofs, sowie vieler Militär- und Civilbehördcn; sie besitzt beträchtliche Brauereien, Färbereien, Oelfabriken und hat lebhaften Handel in Wollen vaaren, Dragees und L-queuren, von denen jährlich etwa 70,000 Kilo-, bezüglich 15,000 Hektoliters ausgeführt werden. An Baulichkeiten sind außer der Eitadelle, den zehn Bastion- und vier Thoren, die aus dem elften Jahrhundert stammende Kathkdrale, das Seminar, der Palast de- Bischofs, da-Museum für Alterthümer und da- Rathhaus nennenswcrth. Die beiden Flußufer sind durch eine massive Brücke verbunden, welche von der Eitadelle unmittelbar vertheidigt werden kann. _________________ Ufer und wird aus einem, auf einer «nvuyt h111»1“1“ o*"' «■••••-• —o —y • „ n e Fünfeck in Bauban« Manier, und einem diesem sich unterhalb bis an die Maas rungcn zwischen Metz und EourcelleS herzustillen. Kriegsnachrichten. Dcr Königin Augusts. Homburg. Versailles, 27. Oct. Diesen Morgen hat Armee Da- zaine'S und Festung Metz capitulirt. 1804)00 Wann ®e- fangene incl. 20,000 Blesfirte und Kranke. Heute Nach- mittag wird Armee und Garnison Gewehr strecken. DleS eines der wichtigsten Ereignisse in diesem Monat. Dank der Vorsehung! Wilhelm. Seil Otm Ausfall, welcheu die Besatzung ton Pari« am 21. vom Mont. Valerien au« mit starkem Geschützseuer bei la Malmaison machte, Welcher, wie sich au« specirllen Berichten nach und nach herausstellt, l>er Brücke von Bougival gegolten hatte, ist ce vor Paris bisher ju ernsteren Actionen, wie e« scheint, nicht gekommen, unb e« must al« besonder« ausfallend betrachtet werden, daß ein sraniosischer Siegcebericht, wie in der amtlichen Depesche vom 22. vcrmuthet wurde, über di- Affaire nicht erschienen ist. Daß General Trochu damit still, schweigend zugiebt, keinen Zoll an Terrain und nicht den geringsten anderen Bor. iheil trotz Aufwendung ungewöhnlicher Kräfte am 21. errungen zu haben, muß beinahe als eine Umk.hr zum Besseren angesehen werden. — Was man über den Beginn der Beschießung von den verschiedensten Seiten hört, ist im Allgemeinen so widersprechend, daß man kaum mehr im Stande ist, sich ein Urtheil darüber zu bilden, ob es Umstände militärischer oder politischer Natur sind, welche einen abermaligen Aufschub derselben nothwendig gemacht haben. Vor Metz, 22. October. Fordauernd nasse Witterung. Im Lager in den letzten Tagen Alles still. Nur die Aussagen der fortdauernd eintreffenden Überläufer sind in so fern von Interesse, als sie ohne Ausnahme Zeugniß von dem > in Metz vor sich gehenden Auflösungsproceß adligen. Eine Anzahl dieser Ueber- läufer, welche ich heute Mittag persönlich gesehen habe, erzählen, es sei ihnen . gestern durch Parolebefeh! mitgetheilt, daß Friede sei. Nur die Garde wolle , sich noch nicht ergeben und würde noch einmal einen Kamps aufnehmcn. Gestern . eingefangene Franzosen brachten die Nachricht, daß die Stadt sich ergeben wolle, die Eommandanten der Forts aber protestirten. Ob und inwieweit die Nachrichten der Uebcrläufer im Einzelnen wahr sind, läßt sich natürlich nicht naher cststellen. Die übereinstimmend gleichartigen Aussagen in Betreff der Hauptpuncte bestätigen aber immer von Neuem, daß die Uebergabe des Platzes als nahe bevorstehend anzusehen ist. Von unserem Obercommando ist der Befehl erneuert worden, Uebcrläufer nur vereinzelt anzunehmen, um Nachrichten zu erhalten, dieselben aber zurückzuweisen, sobald sie sich in größeren Trupps melden. Es ist tn Folge dessen u. A. eine ganze Eompagnie, welche sich heute Morgen bei unseren Vorposten meldete, zurückgewiesen worden. (Wes. Ztg.) AttS dem Oberelsaff, 22. Oct. Der in Mühlhausen erscheinende ,,Ju- dustr. Alsacien" vom 22. d. bringt u. A. folgende Mittheilungen: „Preußische Plänkler wurden in der Umgegend von Dijon und Auxerre bemerkt; eine deutsche Armee von 60,000 Mann rückt in Eilmärschen auf die zweite Hauptstadt Frankreichs (Lyon) los. Seit gestern ist die Eisenbahnverbindung mit Lyon unterbrochen. Es ist jedoch schwer zu glauben, daß die preußische Armee feste Plätze wie Belfort und Besan^on uneingenommen in ihrem Nucken ließe. Colm ar. Unsere Stadt ist abermals von 4000 Mann Preußen, Infanterie, Artillerie und Eavallerie, besetzt. Sie machen wieder Requisitiviien, die öffentliche Ordnung ist aber ungestört. Es heißt, daß Colmar zum Sitz der neuen oberrheinischen Negierung bestimmt sei. (Colmar war bisher Hauptort des Departements und Sitz des Präfecten. Alle öffentlichen Dienstzweige sind von ihnen in Besitz genommen. Von hier aus unternehmen die Preußen neuerdings Strcifzüae in die Umgebung unserer Stadt, wobei sic Artillerie nnt- führen. Die Orte Münster, Türckheim, Egisheim, Hussein, Jngcrsheim, Orbay wurden nacheinander von ihnen besucht. Alle Verbindnugen mit den Nachbarstädten und Dörfern sind unterbrochen." TonrS, 26. Dctbr. Da« amtlich- Organ veröffentlicht ein Deere!, durch welche« Sinne, -bemal« Maire von Pari«, zum Dirtclot für Ne öffentliche Sicher- ijtit ernannt wird. Ein weitere« Dekret gibt den MiUtärcvmmissionen der Departement« die Vollmacht, Pferde und ander- Thi-re, sowie Borräthe von Nahrung«. Mitteln, Wagen re. fortschaffen, wenn nötdig, vernichten zu taffen. Den Anwohnern werden für da« von chnen h-rg-gebene Eigenthum EmpfanaSb-schclni- gungen ertheilt. Der KricgSminister wirb ermächtigt, den Eisenbahnbetrieb, wo c« durch militärische Bedürfnisse geboten erscheint, zu suspendiren. Tours, 26. Oct. E n Dekret dcr Regierung tdeilt Algerien IN dre, Departement« ein, unter der Verwaltung von Präfecten unb der Oberleitung cme Cwilgouverneur« Jede« Departement wählt drei Deputirtc. Didier ist zuw Gouverneur, Lallemand zum Obercommandantcn der Streitkräfte zu Wasser UN Land in Algerien ernannt. Di- Israeliten sind zu französischen Burgern erklärt worden. Eme Depesche de« Minister« an die Präfecten und Sou-prasccten weist i dieselben an, die Maire« auszufordern, dem Feinde Widerstand zu lechen. Die i Städte und Gemeinden, welche sich widerstand«lo« ergeben, werden im „Aiontteur Fried,n«schiuffe geltend gemacht werben sollen, gehört auch Ne Entschädigung sur i die gekaperten Schiffe. E« versteht sich von selbst, daß Frankreich den sollen Werth der Schiffe, welche durch seine Fiolte genommen sind, ersetzen muß. Aber damit ist man in den Seestädten, mit Ausnahme von Königsberg, nicht zusrie- I den. Man -erlangt dort, daß Frankreich auch den Schaden ersetz-, welchen d>e Rbederei durch di- Blokad- im Sp-ci-ll-n unb durch Die g-siort- Schifffahrt im Allg-m-in-n -rlitt-n hat. Man ha. schon »ersucht, Rechnungen darüber-u zu- stellen, wie viel jedes einzelne Schiff täglich verdienen kann, und wahrscheinlich werden in der nächsten Zeit Conferenzm von Männern au« den Seestädten statt- finden um sich über die Art und Weise zu verständigen, wie man Viesen Schaden berechnen und wie man seine Ansprüche geltend machen soll. Wir meinen, die H„ren können sich btese Mühe ersparen, denn wir glauben nicht, daß sich uiscre Reaierung dazu hergeben wirb, bei bem Friebensschluß biese Ansprüche zu vertreten. Mit tcmsilbin Rechic nämlich, wie diese Herren au« den Seesiaetcn den durch Vie GeschäftSstockung verloren gegangenen Gewinn ersetzt haben wollen, mit demselben Rech,- können auch alle Kaufleute und Fabrikanten au« Deutscoland tne Schabenrechnung e-nreichcn. Ja, nicht nur diese üiasse von Burgern, sondern ein Jeder, dcr Künstler und der Wclehrie, der stactische Grundbesitzer und der Gutsbesitzer, sie Alle haben Schaden erlitten durch den Krieg, und sie Alle haben ein Recht wie die Rheder, von dem bcsiegien Feinde Schadenersatz zu ver- lanacn Da bi« jetzt von diesen noch nicht ein Einziger seine Ansprüche gellend aemachi hat, so muß doch die Rechtmäßigkeit solcher Forderungen sehr zweisel- daitcr Natur sein, und sie sieht auch im Widerspruche mii einem allen °ncr- Ivnnien R,cht«grundsatze, nach welchem entgangener Gewinn nicht eingellagt werden kann. Aber ganz abgesehen davon, so kann man doch nicht eine einzelne Elaste im Staate aus solche Weise bevorzugen, wie e« hier die Rheder verlangen, und andererseits würde ein- Geltendmachung dieser Forderung von Sitten summ', licher Staat«angehörigen, besonder«, wenn sie in gleicher Weise geichehen sollte, wie die Proben der Schadcnrechnung der Seestädie zeigen, die Kriegekostcnrcchnung 1U einer Hohe anschwellen lassen, baß man c« den Franzosen gar nicht -erdenken könnte, wenn sie Vorzügen, lieber im Kampfe ganz vernichtet zu werden, al« vollständig verarmt au« demselben hervorzugehen." Das Siöcle Will von allen Diplomatenschritten und von allen Hoffnungen aus den Beistand dcr Neutralen nicht« wissen: „Haben wir un« lange genug >n Träumen gewiegt?" fragt c«, werden wir un« endlich entschließen, un« selbst zu helfen und un« nicht auf da« Ausland zu verlassen .... Jede Revolution hat eine Idee: die von 70 war ein Anfall von Zorn gegen den Flüchtling von Sedan und gegen den frechen Eroberer. De, Krieg, der Krieg auf« Messer ist jetzt Der LebenSgiist unserer Republik und die schicksalsvolle, doch glorreiche Nolhwenvigkeit derselben. Schon hat unsere Lage sich gebessert: Paris hat den Belagerer geschlagen, Vie Nordarmee ist in der Bildung begriffen, die Loirearmee numerisch dcr von dcr Sann’« Überlegen, e« ist da« Morgenroih gewaltiger Thaten. Ein glorreicher Friede ist der einzig mögliche, diesen Frieden werden wir erobern und Deutschland wird in Kurzem e« bereuen, daß c» die lopale Hand nicht angenommen, die wir ihm entgcgenhiilten." Da« Siöcle hat vorher entwich,tt, daß Bi«- marck sich geweigert hahe, auf Elsaß und Lothringen von vornherein zu verzichten unt> auch die neue Verproviantirung von Paris und Metz nicht zugeben wolle. Das Sivcle findet diese Anmaßung Bismarck'- unerhört. Die Eorrespondance de Tours meldet: „Herr Mothe, Maire des 11. Arrondissement- von Paris, hat die Crucifixe aus den Gcmeinvcschulen fortnchmen lassen unv den Religionsunterricht in feinem Arrondissement unterdrückt." Folgender Brief wurde unter den Papieren und Quittungen der kaiserlichen Chat ul le gcfuubcu : Palmboeuf, den 16. Juni 1870. Sire! Im Jahre 1867 war ich in Philadelphia in einer Gesellschaft, wo man Sie beleidigte; ich that meine Pflicht, unb da ich Frankreich und Den, welcher es regierte, respectirt sehen wollte übergab ich, Sire, an Michel Bonvier, welcher vorgab, Ihr Gläubiger zu sein, die Summe von 1800 Franken für eine Möbellieserung während Ihres Aufenthalts in diesem Lande. Hierbei die Quittung. Ich bitte Ew. Majestät, nicht zu glauben, ich komme, das Ausgelegte zurückznfordern; erstens» bin ich über so Etwas erhaben, und dann einer folchen Niederträchtigkeit unfähig; ein einziger Wunsch ist, zu wissen, ob ich nicht von einem schändlichen Schurken betrogen bin. Ich habe die Ehre, Sire, Ew. Majestät refpectvollst der unter; thänigste und ergebenste Untertan zu sein. Hypolyte Harouchipy de Rostamg." — Diesem Briefe ist das Bittet beigefügt: „Erhalten von Herrn Hippolvte Harouchipy die Summe von 1800 Franken für Rechnung Louis Napoleons, Kaiser der Franzosen. Michel Bonvier. Philadelphia, 28. Marz 1867/ Die Festung Vervun, welche seit dem 25. September, nachdem noch Tags zuvor ein kleiner Ausfall der dortigen Garnison stattgefunden hatte, von deutschen Truppen unter dem Befehle des General v. Bothmer cernirt worden, wird seit dem 13. Oktober förmlich belagert. Der Platz zählt zu denen erster Claffe, sollte eine Normalkneg-besatzung von 4196 Mann und 714 Pferden haben, ist aber von 7-8000 Mann besetzt, meist Mobil- und Nationalgarden, wahrscheinlich aba- sollten große Einkäusc gemacht werden. Die Bayn- behoiden sind bereit, sobald die Capltulalion von Wetz erfolgt, sofort d“8eJ" den wesilÄ-n Thril der F-stuug, ll-gt auf Um linken Proviant in di- Festung tinlauftn zu lassen. Salz wird ebenfalls aus Oncr Anhöhe gel. -nen Fort, einem bastionirten Einige hundet Bergleute sind bereit, nach der Eap.tulat.on di. E.senb-hn.--fl» " _ . ... . . l ■ nii . .... If J.— hcriiini'llrn 3m Lager in Ire inlrrffenten lieber. Zeugviß von ttn ijnhl dieser Ueber« bien, cl sei ihm tie Garte »rollt snehrnrn. ®iW ßch ngeben iro5c, mt tu tt naher Mcken, cftruntU dtslaligre I nahe devorßehM [ irneuert niiltt», »«lili» i 68 ii in jol|i 0 bn unfm« $CI' ^«'ont unb v* “1 ‘ h«. t)i( J1'Ml ii. t»4B6rt i, MW N.,' b|t iuser sind dbar "rrthtidizt omburg. 1 -viann tzd Heute Nach cckku. Dies onat. Dank ^llhelm. 2l. VVD Mont. te, delchti, njj{ cke von SBougiial ' vie es schtinl, verden, datz ein m 22. vermnlhet 'rechn damit fil. iftm anderen Sop i zu haben, miij !a< man über tu isi im Allgemein!! m Unheil darüber sind, lvetehe tinre i m'cheurende , maßt: rt?re# ne bemerkt; emi; ; tie zweite Haupt' > babnverbindunz ie preußische eemWenluP^ Preußen. 3nfa^' ' ndicncn, tie um Sitz der- Ufl H0,tI tlt$rtuF«n* ; i« «fflä JS8> f-vt , tzMan^vei« ginnen in TOs (friili i „|0N i . 1« Ult I“ Krt» et. 3(t'> ■ -°° " L» «• rt> Vl* Mühlhausen, 21. Oct. Der „Indust, aksacien" theilt heute den Inhalt erner Depelche mit, welche ter Prüftet der Vogesen unterm 16. October, 3 Uhr Nachmittags, an den Präfecten des Aine-DepartementS gerichtet hat, und welche also lautete: Der Feind ist in das Departement der Vogesen mit einem ArmeecorpS eingefallen, das man 60,030 Mann stark schätzen kann; zum wenigsten befanden sich vor drei Tagen 40,000 Mann in (Spinal; der Feind scheint seinen Marsch nach Faverney sortzu;etzen; General Eambriels zog stch nach Besan^on zurück Ich bin übrigens seit dem 12. ohne genaue Nachrichten; ich weiß nur so viel, ta6 10,000 Mann, welche Charmes (Vogesen) besetzt hatten, diesen Morgen gegen Lüneville zu abgezogen sind. Demselben Blatt zufolge haben stch die FranctireurS von dem commandiren« den General in Belfort Scheine ausstellen lassen, wodurch sie als reguläre- Militär ausgegeben werden. Viele derselben seien alte Soldaten, deren berechtigter Anspruch darin bestünde, in der gegenwärtigen kritischen Lage Frankreichs ein „Elitencorps" zu bilden. (!) Brüssel, 27. Oit. Wie die „Gazette de France" meldet, hat der Zar in einem Schrnven an den König von Preußen um freies Geleit für Thiers nachgesucht. — Die „France" schreibt: „Die Schritte der Neutralen hinsichtlich des Waffenstillstandes bewe'sen, daß Europa aufhört, ein gleichgültiger Zuschauer der Ereignisse zu sein." — Dasselbe Blatt bekämpft einen erniedrigenden Frieden. Es bezeichnet denselben geradezu als unmöglich und setzt hinzu, England und Europa würden dies begreiflich finden. Versailles, 22. Oct. Der päpstliche Nuncius Chigi, der Dopen des di- ylomat schen Corps in Paris, hat sich von dort zurückgezogen und ist hier ein- getroffen, wo er mit der ihm gebührenden Aufmerksamkeit empfangen und dann weiter befördert wurde. Andere Diplomaten hatten bereits früher die französische Hauptstadt verlassen, der Rest derselben wird wohl, nachdem die Engländer und Amerikaner Paris den Rücken gekehrt hüben, in Kurzem nachfolgen. Die frühere Inten ion einzelner Herren Diplomaten, auch während der Belagerung von Paris daselbst zu verweilen und von den Belagerern die Unverletzlichkeit des Gesandt- schaftsrechtes vorauszusepen, war mehr als naiv; denn den deutschen Kugeln wohnt Der ,Siecke" vom 24. Oct. bekämpft jeden Vermittkungsvorschlag der Neutralen. Nur .krieg bis aufs Aeußerste vermöge eine „Revanche öclatante“, einen ruhmvollen Frieden und eine unsterbliche Republ k zu bringen. Pest, 26. Oct. In der heutigen Sitzung des Unterhauses legte der Finanzministr das Budget pro 1871 und den R-chnungsabschluß pro 1869 vor. Statt des Deficits von 13 Millionen für 1869 zeigt stch ein Ueberschuß von 91/2 lioner. Das Deficit von 1870 reducirt sich von 15 auf 9 Millionen. Für 1871 ergiebt sich, wenn die gemeinsamen Kosten in die Höhe des Vorjahres veranschlagt werdm, ein Deficit von 11 % Millionen. Nom, 25. Oct. Die Opposition des Papstes dauert fort; er beant- wortck jeden Ausgleichsversuch ablehnend. Auch die Quirinalfrage ist noch weit vom Ziel. Antonelli ließ Lamarmora sagen, er könne die Schlüssel nicht überantworten, weil sie der Papst zu sich genommen. — Ein königliches Dekret führt das Sicherheitsgesetz vom 20. März 1867 ein. — Auf Monte Pamili begingen 10,000 Personen eine Gedächtnißfeier für Eurico Cairoli, wöbe der Deputirte Piancini sprach. (Presse.) Washington, 26. Oct. (Kabek-TUegramm.) Der vorläufige Auszug des herauskommenden jährlichen Berichtes des Schatzamtes weist während des Finanzjahres, welches mit dem 30. Juni endigt, Folgendes nach: Das Departement zahlte auf Rechnung der Staatsschulden 136 Millionen Dollars; die Einnahmen der irternen Einkünfte nahmen gegen das vorige Jahr um 27 Millionen zu. Die Zunahme der Gesammteinnahme betrug 80 Millionen, die Zunahme der Ausgaben 111 Millionen Dollars. Telegraphische Depesche. Versailles 28. October. (Officiell.) Gestern Abend ist die Cap'.tulation unterzeichnet, und das Victoria-Schießen direct in Berlin befohlen. Am 29., also nicht am 27. Oct., werden die Stadt und die Forts besetzt. Gefangene sind 173000, 3 Marschälle, über 6000 Offiziere. Wilhelm. doch nicht Die Eigenschaft bei, vor einem Gesandtschaftshotel wie bezaubert matt in den Sand zu fallen. Ortenberg, 26. Octbr. Heute ist eine Deputation von hier nach Darmstadt gereist (Se. K. H. der Großherzog haben selbige per Telegraph berufen), rm das Nöthige wegen Erbauung der Zweigbahn Ortenberg-Stockheim zu erlitten. So viel als bekannt ist, hat die Baugesellschaft der oberhessischen Bahn versprochen, gedachte Zweigbahn mit dec Hauptbahn zu eröffnen. — Das Resultat der Audienz obiger Deputation werde ich Ihnen alsbald mittheilen. — Der diesjährige Kalte Markt (Pferde-, Fohlen-, Rindvieh- und Schweine- Markt) ist wegen triftiger Gründe auf den 2 8., 2 9. und 3 0. November d. I. verlegt worden. Ortenberg, 27. Octbr. Se. K. H. der Großherzog hat die Ihm durch Vorlegung der Pläne näher bezeichnete L>nie der Zweigbahn „Ortenberg - Stockheim" genehmigt, wodurch zugleich die Verpflichtung ausgesprochen, daß die Zweig- bahn nun von der oberh. Eisenbahnbaugesellschaft gebaut werden muß. Der Eröffnung der oberbessischen Eisenbahn steht nun kein Hinderniß mehr im Wege. Schwerin, 26. Octbr. Die „Mecklenburgischen Anzeigen" bezeichnen das Gerücht, der Großherzog solle Elsaß und Lothringen für Mecklenburg erhalten, als eine absurde Erfindung. Brüssel, 26. Oct. Thiers ist gestern Abends in Paris eingetroffen. Das „Siecke" vom Montag haranguirt aufs Feurigste gegen jeden Vermittlunzsvor- schlag der Neutralen. „Nur Krieg aufs Aeußerste vermag uns eine glänzende Revanche, einen ruhmvollen Frieden und die unsterbliche Republick zu bringen." — Eine hier cingetroffene Depesche aus Madrid kündigt den Prinzen Georg von Sachsen als den neuesten Regierungscandivaten an. ^Derselbe ist 28 Jahre alt, sächsischer Generallieutenant und mit einer portugiesischen Infantin vermählt) Brüssel, 26. Oct. Wir besitzen heute Briefe und Zeitungen aus Tours, Lyon und Bordeaux vom 24. Ocft Morgens. Die „France" stellt an die Spitze ihrer letzten Nachrichten: Der von England vorgeschlagene Waffenstillstand mit dem ausgesprochenen Hintergrundszwecke die Constituante Frankreichs einzuberufen und sich aussprechen zu lassen, wurde im Princip von unserem Gouvernement ein- stimmig angenommen. Gambetta behält sich allein seine Ansicht vor, betr. die Opportunität einer unverzüglich einzuberusenden Assemblee. Wir kennen noch mcht das Resultat der deßfallsigen Beeinflussung Englands in Berlin. Buffet ist nebst zahlreichen andern ehemaligen Legislatlvm.tgliedern in Tours eingctroffen. — Im Rhone-Departement sieht sich der Pcäfect veranlaßt, Bons, lautend auf 1 oder 5 FrS. zur Erleichterung der Transaction zu remittircn. v Brüssel, 27. Oct. Thiers ist gestern Abend in Paris eingetroffen. — Frischbäcker ? u Gießen. Sonntag den 30. October. Louis Kämmerer auf dem Seltersweg, Wilhelm Hartmann in der Neustadt und Martin Lenz am Markt. II in HlET3I Kirchlich e Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst am Reformationsfeste, \ Morgens: Pfarrer Dr. Seel. den 30. Oktober ) Nachmittags: Pfarrer Landmann. Collecte für den Verein der Gustav-Adolf-Stiftung. Die Pfarrgeschäfte für diese Woche (vom 30. October bis 5. November) besorgt Pfarrer Dr. Seel. BSrsenoachrichtea. 27. October 1870. Prsuss. 41/39/q Obi. 92 Frankf. 31/2% Obi. 79 »/2 Nass. 41/2% Obi. 911/2 Kurh. 4% Obi. 831/4 Hess. 40/o Obi. b. Roths. 921/4 „ 31/20/0 do. do. 871/z Bayer. 5% Obi. 9?i/2 „ 41/30/0 1jährige 91% „ 40/o i/2jährige 83-‘/4 Würtemb. 41/3% Obi. 91 Baden 41/3% Obi. o. E.L. 92 Oeatr. 5% b. R. 551/8 „ 5% National 741/3 „ 50/g Metall. Obi. — „ 50/g M. steuerf. — Amor. 6% 1882c Bds. 95i/2 „ 60/c, 1885r 943/4 ActSeos. Frankf. Bank 1283/4 Oester. Bank 686 „ Greditaot 243% Darmst. Bankact. 323 Prioritäten. 5"/g östr. F. St. E. B. 370 Gudwigßh.-Bexbach 1623/4 Maxbahn 108 Bayer. Ostbahn 124 Hess. Ludwigsbahn 1353/< 30/g östr. Stsb.-Prior. 56 3% östr. s. Lombard. 45% 3% Livomeser 32 50/g Toscaner 501/2 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 50/g Elisabeth-Prior. 79 do. II. Emiss. 74i/2 Anlehensloo««, Kurh. 40 Thlr. Loose 635/s Nassau fl. 25 b. Roth. 36 Gr. Hess. fl. 50 b. R. — Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 40/g bayr. Präm. Anl. 1061/2 4% badische Loose 104 ’/2 Badische fl. 35 Loose 58 */4 1858r Prioritätsloose 150 I86O1 Loose 75% 1864r , 112 Wechsel. Amsterd. k. 8. 1003/s Augsb. k. 8. 997/g Berlin k. 8. 1057/s Bremen k. 8. 97 Cöln k. 8. 1043/4 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 1043/4 London k. 8. 1183/4 Lyon k. 8. — Paris k. 8. — Wien k. S. 96i/s Disconto 40/g G. tßeldsorten. Pr. Gass. Sch. 1 443/4-45 Div. Cass.-A, — Pr. Friedrdor. 9 57i/2-58V2 Pintolen . . 9 43 Gld.fehl „ doppelte 9 43 „ „ Holl. fl. 10 St. 9 55 Ducaten . . 5 35-37 20 Frankens!. 9 28i/2-29i/t Engi. Souver. 11 53-57 Ruas. Imper. 9 45-47 voll, in Gold 2 26-27 Schluß-Cours e. Darmstädter Bank — Orsterr. Bankactien — Oesterr. Creditactien 2451/2. Staatsbahn Actieu 375. Lombarden 1661/3. Elisabethbahn-Actien 209. Galizier — Böhmische West- bahn-Actien — Silberrente 55i/6-i/2. 1860er Loose 76*/4. 1864er Loose — 1882 Amerikaner 95''/ft. 30/g neueste Spanier 29^/^. Sehr fest und lebhaft. Capitulation von Metz besannvt. Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. Oberhessische Eisenbahn - Gesellschaft. Bekanntmachung. 4595) Vom 1. November d. I. an sind unfcre Stationen Renzendorf, Lauterbach, Stockheim und Büdingen ermächtigt, Privatdepeschen von und nach sämmtlichen Stationen des norddeutschen Telegraphen- ge-bietes, sowie nach allen nationalen und internationalen Vereinsstationen nach Maßgabe des Reglements vom 1- Juli 1868 zu beiörbern. Gießen, am 25. October 1870. Der Verwaltungsrath. 4598) Eine Parthie Fichtenbäume, welche am der Chausseeböschung nach dem Zinßer'- jchzen Garten entfernt worden sind, eme P.arthie Holz an der Turnhalle, abgängige Bäume von städtischen Triebvier- leln rc., sowie einige Oefen und eine Pumpe im Rathhause sollen Mittwoch den 2. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert werden. Der Anfang und die Zusammenkunft ist auf der Chaussee nach dem Zinßer'schen Garten. Gießen, den 27. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___Vogt-_____________ 4590) Mittwoch den 2. und Donnerstag den 3. November, jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, sollen in der Wohnung der verstorbenen Peter Vogt I. Wittwe die zu deren Nachlaß gehörigen Mobilien, bestehend in Bettwerk, Weißzeug, Möbeln p. s. w., gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 28. October 1870. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. K- 93 0 n tv1_______________ 4386) Montag den 31. £')0o6er, Nachmittags 2 ' r, sollen auf dahiesigem Nathb 0 die Grundstücke des Herrn Regierungsraths Folle- nius in Büdingen nochmals versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß bei Erreichung der Taxation die Genehmigung sofort ertheilt werden soll. Gießen, den 26. October 1870. In Auftrag: Fr. Müller, Onsgerichtsmann. Die Versteigerung von Obstnamm- chen bei der Stadt Gießen. 4599) Samstag den 5. Novbr. d. I., des Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Platz am Rathhaus hier: 100 Stück veredelte Birn- und 100 „ „ Aepfelstämmchen aus dem städtischen Pflanzgarten an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 27. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Mobilien-Versteigerung. 4536) Montag den 31. Octoder, Morgens 9 Uhr, sollen die zum Nachlaß des verstorbenen Adam Koob aus der Steinmühle bei Bieber gehörenden Mobilien öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 1) drei gut gehaltene Oeconomiewagen, ein Spazierwägelchen, zwei Pflüge, zwei Eggen, eine Fegemühle, eine Hobelbank, eine Drehbank, ein Sopha, eine Com- mode, fünf bis sechs Bettstellen, mehrere Kisten und Kleiderschränke, drei Tische, Stühle, Bänke und allerlei Haus- und Kuchengeräthschaften, sowie jämmtliches Weißzeug, Bettwerk und sonstige Kleidungsstücke; 2) sämmtliches Holz aller Art, worunter sich drei Hackbretter befinden, ferner 20 bis 30 Gentner Heu und 20 bis 30 Gentner Grummet. Rodheim, den 22. October 1870. Der Vormund: Christian Schlierbach HL FeilgeboteneS. 4603) Frucht-, Mehl - und Kartof- felsäcke sind stets vorräthig bei Julius Wallach- 4501) Einem oerehrlichen Publikum hier- Heinrich Vogt, Neuenweg. Das Lager befindet flch auf dem Bahnhofe. Familienlogis, bestehend aus Küche 2C. und sonstigen Be- 3473) Ein verkauft. (4554) 4597) E. Bergmann, Seltersweg 8it. C 101. Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, CO 1-0 erster Qualität empfiehlt Gießen. 4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten und allen dazu nöthigen Raumen ist durch den Wegzug des letzten Miethers nach Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Ehr. Reiber, am Kreuz. 4518) Es wird zu sofortigem Eintritt ein braves Mädchen gesucht, welches Hausarbeit versteht und in der Küche gründlich erfahren ist. Von wem? sagt die Exped- dieses Blattes. 4578) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen; auf Verlangen kann auch die Kost gegeben werden. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Marktstraße Lit. D. Nr. 25, , vis-ä-vis rem Herrn Kaufmann Emil Pistor. Leipzigerstrasse, 46; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11; Markt, 17, Königshaus; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13; Place du Molard, 2. 4080) In meinem Nebenhause ist das Manfarden-Logis, bestehend aus 7 Pieren, Küche, BodtNkammer, Keller, sowie Mit- gebrauch der Waschküche und des Bleich- ptatzes, zu vermiethen und bis Ende De- ceinber, aus Verlangen auch früher, zu beziehen. Heinr. Becker, Neue Anlage. 4538) Tas seither von Herrn Ob rlieute- nant Winter bewohnte Logis, bestehend ou > 4 Zimmern, 1 auch 2 Mansarden, 2 Kammern, Küche, Keller ?c, ist zu vermiethen bei Ehr. Löber, Fabrikant. 1484) Frisch gebrannten Kaffee in verschiedenen Sorten empfehlen ' I. A. Busch So hne. Billige Cigarren. 1154) Ainbalema-Ausschuß mit feiner Einlage, pr. Stück 1 kr., pr. Mille 16 fl., empfehlen I. A. B uscb Söhne. der ab zu bedeutend herabgesetzten Preisen S. Hirsch Sohn 4130) In dem H ast'schen Hause in der Schloßgasse sind zu vermiethen : eine Familienwohnung tm dritten Stock, und ein großer gewölbter Keller. Dorns et ff. ! Rechten alten Korn- brandwein! der bereits 12 Jahre lagert, und für deficn Güte garantirt wird, empfiehlt billigst Ernst Hermes, (4490)Mäusburg. 4517) Wollene Hemden, Unterhosen und wollene Jacken, letztere von 1 fl. an, empfiehlt August Haubach. 7 ------- Redaction, Druck und Verlag der Brüht'schen Univ.-Druckei es r- Ehr- Pietsch) in Gießen. Ludwigsbrnnuea. 4604) Frische Füllung eingetroffen bet Julius Wallach. Mein Tuch- und BukSkin-Lager -u billigen und festen Preisen und bestens a s s o r- t i r t bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Ludwig Lang, 4378) Einige schöne möblirte Zimmer mit oder ohne Eabinet, sind im Ztnßer'- fchen Garten zu vermiethen. 4605) In der Neuen Anlage (S ch w a a b'- sches Haus, dritte Etage) ist ein möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. 4049) Im Cafe Kuhlmann sind 4573) Zwei tüchtige Schlosser finden bet möblirte Zimmer an ledige Herren zu ver- gutem Lohn dauernde Beschäftigung bet miethen und sogleich zu beziehen. eto^r- MMwcrtc und Spieldosen von 2 bis 24 Stücke sp" end, mit und ohne Glocken und Trommel, C°st°gn.tt-n, Himmelsstimmen, Mandolinen zu , Uhrenhandlung. HAASENSTE1N& VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedilion., in Frankfurt am Main, Oofen und Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feue- rungs - Requisiten und alle Arten Kochgeschirre empfiehlt (4541) I- G- D- Bapst. (Danksagung. 4589) Für die vielen tröstenden Beweise allseitiger Theilnahme wählend der langen und schweren Krankheit meiner lieben, nun in Gott ruhenden Frau, sowie für die ehrende zahlreiche Geleitung zu ihrer letzten Ruhestätte, spreche ich hierdurch meinen innigsten, unauslöschlichen Dank aus. Gich-n, den 26$Cctbn 1870. L>tattonsaizt)tenr. - Für Schneider! Gute Rock- und Hosenarbeiter finden dauernde Arbeit und guten Sohn bei________________________