I ".18 Uaphim. Morgens 10 g !f M*x' jBaffe «« Si° ist » st-hlrohr toller Ai Minute n bevinann bi-i« ’n M IS” mchzufih ler seiner ober Krc manche h Off demokr setzt, we» von nur Sfl gekommen bardt" ft Verivciler Die Rich Lhatsach' er als T sehr starl Depesche Wilhelm demselbel M marius i rlirchengl Läuten ji an den C zug in 1 M Versaille zweites 1 Nanteui! herum r acht La dem eis Michl staKsches tionen i General und de fanterie Comma andere d-n ©fraßen der Statt ist verboten. Art. 3. Es ist den Wirthen und Kaufläden pflegende-halb Tafeln herauSzuhanzen. welche ein Berznchnch der Mirtbinnen verboten, außerhalb ihrer Etablissements Getränke zu verabreichen, nicht mehr vorhandenen Artikel enthalten. , ffintttnnen »t , P AZirthin, welche einen Betrunkenen bei sich auf. Von der »ürttemb. Feldd.vrsion schreib, ein Soldat, fernes Zeichen« ein nebinen oder ihm ru trinken gehen, werden dem Gesetze gemäß »erfolgt, ohne Gerber, aus Noisiel, den 16. October: Nachcheil für die^Maßregeln, welche die Verwaltungsbehörde gegen sie nehmen • ■ • M>e du siehst, bin ich wieder hier, aber Soll fei Dank nicht al« könnw Art 4 Die Kaffee^ und Wirthshänfer müssen punet 12 Uhr Abends Kranker, sondern um den Weißgerber zu machen. Unser Regiment hat namlich tru ff k über 200 Schafe requitirl. Um die Felle nicht zu Grunde gehen zu lassen, wurde gelchropen werdem bk Time«»: Da« Ende de« Kriege« kann ich befragt. Ich sagte unserem £>errn Oberst, daß die Sache schon zu arrangiren kaum Untret n ohne daß die bestehenden Schulden der europäischen Staaten einen wäre, und erhielt sodann den Auftrag , die Schaffelle weiß zu gerdem Wir sind mindesten« 200 Millionen Lstrl. erhalten. Mehr als ein Viertel bis jetzt schon soweit, daß wir 70 Stucke gegerbt und die nächste Woche schon und Preußen wie Bayern nehmen damit anfangen können, fertig zu machen. Was man Alles mcht werden kann, * ® - , « c O . J /? ftf,___k... .. .. (H Ä J CO a1 Ä Ane.ee» unh <41 ft flr a Hftr>rfl0V UJVl D f H Zuwachs von wi-ttr b-u^Affklttn °°ufwähr'end 7m'Hitter^^d7^w F^ttriich "aufzu- im Felde ^16" Kilometer^ von Päris als Belagerer und Schaff-llgerber, um den bring nd^ Kriegsentschädigung im Verein mit den Erfordernissen zur Herstellung Kranken im Spital und Regiment Fußteppiche und Warmehal.er zu machen Da ,in,r »RLherf br der Baar,ahlunaen steht Wie wird der Londoner Geldmarkt werden die Franzo en noch vi.-lmals davon sprechen, wenn wir deutsche Soldaten durch dtt^^Bcd ür sii isse^asfic ttt "we^rden? Obwohl die bevorstehenden Operationen so in aller Ruhe und Gemüthlichkeit nebenher noch solche Sachen machen und auüeraewöbnlicher Art rü fein scheinen, ist kein Grund vorhanden, davon irgend unser Handwerk wie in Fnedcnszetten treiben ! (Schw. M.) wttche^ ernstliche Störung zu anticipiren. Deutschland und Frankreich können, Ars sur Moselle, ^^tt. , 12 Uhr Mittags. Aus dem Hauptquartler wenn Friede geschloffen ist, von ihrer Bevölkerung alles was sie nur brauchen, erhalte lch soeben Ne sichere Nachricht, daß alle Unterhandlungen Plötzlich. abge- aufnehmen, und was Deutschland betrifft, fällt dies jetzt sogar so leicht, daß seine brochen sind. Französischersetts sind unsere Vorschläge entschieden abgelehnt worden. FonvS ru einem zu hohen Course emittirt werden, um irgend welches Capital sonst olles ruhig. nuö diesem Lande^ zu ziehen. Die Zahlungsmethode einer seitens Deutschland Gorze, 22. Oct. Die Gerüchte über eine demnachstige Uebergabe der von Frankreich schließlich einzutreibenden Kriegsentschädigung ist ein Punkt, wel° Festung Metz erhalten sich. Als Ursache derselben wird fortwährend angegeben: cher Erörterung erheischt. Welches auch der Betrag sein werde, — 40, 60 oder Hungersnoth in der Festung und Krankheiten. Die Ueberlaufer aus der Festung, 80 M llionen, - Deutschland dürfte ihn nicht so leicht in der Form französischer welche massenhaft hervorbrechen, werden von unserer Sette nicht mehr angenom» Nenten acceptiren. Sehr wahrscheinlich wird baare Caffa in kurzen Katm- men, fonfccrn mit 8(5*1^ teuDer tn üte Seflung um ^ie lieber- Ölungen verlangt werden. Von den 53 Millionen Bullion, welche die Bant gäbe zu beschleunigen. Wie man hort, .st Flau ^azatne S, die Festung zu von Frankreich zum Beginn des Krieges besaß, wird vielleicht kaum noch die übergeben, bis jetzt noch an dem hartnäckigen Widerstande des Festungscomman- Hälfte übrig sein. Der Rest der Kriegsentschädigung müßte daher durch Anleihen danten gescheitert, welcher a.s solcher nicht unter Bazarne s Ooerbefehl steht. Ist gedeckt werden, zu Bedingungen, welche die Vorräthe der allgemeinen Bevölke- mit Metz bis 1. November keine Aenderung e-ngetreten, o bezieht die hessische runa heranziehen, oder durch Aufkäufen dieser Vorräthe zu einer Prämie ver- Division an diesem Tage die Vorposten bei Metz und hat nut der 18. Division mittels vergrößerter Notenemission. Wird Alles dieses in Betracht gezogen, so zu wechseln. Heute wurden unsere Truppen theilweise noch m andere Ortschaften kann man sich der Befürchtung, daß der Friede dem Geldmärkte Veilegenheiten verlegt, weil in einz.lnen Ortschaften unter den Einwohnern eine merklich zuneh. bereiten werde entschlagest. mende Sterblichkeit herrscht. - Soeben erhalt Prinz Ludwig eine feierliche Sere- Die bekannte Firma Barinq Brothers richtet die folgende Zuschrift an nade. V ranlaffung ist die Verleihung des eisernen Kreuzes erster Klasse, welcher die Times": „Mit Bezug auf verschiedene, in der öffentlichen Presse erschie- Hochdemselben durch General v. Manstein überreicht wurde und zwar m Amr- neue"Angaben über Cavitalsanlage, welche unsere Firma für Rechnung des kenmmg ver vorzüglichen Leistungen der hessischen Division am 18. August, da Kaisers der Franzosen gemacht haben soll, oder über Effecten und Eigenthnm, unsere Division zur Erlangung des endlichen Sieges an diesem heißen Tage tue- welches wir für seine Rechnung in Besitz haben sollen, erachten wir für billig, sentlichen Antheil hat Allgemeine Freude herrscht bei der Division über diese vermittelst Ihres Blattes mitzutheilen, daß wir niemals irgend welche Anlagen neue Auszeichnung. Das eiserne Kreuz erster Klasse ist der Form nach dasselbe für den Kaiser gemacht, noch auch Staatspapiere oder Werthgegenstände für wie jenes zweiter Klasse, nur wird es nicht im ^u^l^ch, sondern ohne Band seine Rechnung in Besitz haben. Wir würden Ihnen deshalb für Veröffent- auf der linken Seite der Brust getragen. (Mz. Abdbl.) lichnng dieses Briefes verbunden sein und zeichnen als Ihre ergebenen Diener Psalzburg, 21. Oct. Das Leoen unseres kleinen Ceimirungecorps (71. Naring Brothers." Landirehr-Nsgiment) sängt an, sehr einförmig zu werden. Seit 14 Tagen ist Die Gazietta di Torino erzählt, daß aus dem Arsenal jener Stadt täglich von keiner Seite ein Schuß gefallen und die Vorposten öä^n sich an. Gestern, Geschütze schweren Kalibers und viel Munition nach den Forts von Bnr^, Exilles Morgens 4 Uhr, vernahmen wir nacheinander sieben Walloua-senschuffe, welche und Fencstrelle und daß eben so von Genua und Alessandria Kanonen zum über die Wälle desertirenden Mobilgardisten galten. Die Besatzung, circa 1500 Schutze der Gränze bei Ventimiglia abgeschickt worden sind. Wenn man alle Mann Mobilgardisten, leidet an allem Mangtt, außer an Brod. Auch das Sa z diese Thatsachen, die Befestigung der Alpenpässe und der Küste, die Armirung beginnt nun auszugehen und wäre nicht der guiorgamsirte Schmuggel für die ber Festungen, die großen Manöver unter Anwesenheit des Königs, die Haltung Festung vorhanden, wäre sie längst zur Uebergabe gezwungen, welche auch auf der Nkgierung und die ganze politische Lage des Königreichs, zusammenfaßt, so dem Beschießungswege leicht zu bewerkstelligen wäre, wenn wir nur etwas schwe- wird man sich nicht leicht eines tragikomischen Eindrucks erwehren können. Die rereS Geschütz verwenden könnten. Mit unseren sechs 6-Pfundern laßt sich natur» Regierung von Herzen französisch, nur durch den Respect vor den preußischen lich nicht viel auSrichten, und obgleich wir mit ihnen die Stadt m Zrand zu Erfolgen und die Drohungen der demokratischen Partei von einer Theilnahme am schießen vermögen und dies auch schon gethan haben, t(t ihr Feuer gegen die Be- Kriege abgeschreckt, und wiederum voll heimlicher Angst vor der clericalen Partei festigungen doch unwirksam. Mir leben daher in einem vollständigen comment einer- und den Republicanern Frankreichs andererseits, von denen sie befürchtet, Luspencku-Zustand und glauben, daß nach dem bevorstehenden Falle von Metz daß sie eines schönen Tages unter Leitung Garibaldi'S durch die Alpenpässe auch das von uns seit neun Wochen belagerte Pfalzburg sich übergeben wird, dringen werden; die demokratische Partei auf Nizza lüstern, aber von der Furcht, umsomehr, als die eingeschlossenen Mobilgardisten mehrfach Zeichen der Unzusnecen- die Republicaner in Frankreich zu reizen, zurückgehalten, und durch die Abreise heit und Unbotmäßigkeit gegeben haben. , Garibaldi'S vollkommen außer Fassung gebracht; die gemäßigte Partei in voll- Von der Schweizergränze, 25. Oct. Garibaldi soll, eingegangenen Nach» fommener Rathlosigkeit vor dem Eonflicte mit der Curie und darauf angewiesen, richten zufolge, in Mühlhausen cingetroffen sein und mit den vorf gesammklten ihre Entschließungen von dem Ausgange des Kampfes und dessen Folgen ab- Franctireurs beabsichtigen, in'S badische Oberland einzufallen, (f) — General hängig zu machen; die Armee, Anfangs für Preußen begeistert, jetzt zu Frank. Burnsive, der gelegentlich seiner neulichen Pariser Missionen viel genannte amen- reich hinneigend, gleichgültig gegen die Krone und von republikanischen Elementen konische Diplomat, ist heute, aus der Schweiz kommend, nach Frankfurt durch» durchdrungen; überall Schwanken, Unklarheit, Mangel an Einsicht und lieber» gereist. , , ir# c ... if,_ _. , _ , zeugung — unter solchen Umständen ist es nicht zu verwundern, daß man einem Gambe11a hat wieder eine Siegesbotschaft veröffentlicht. -Die betreffende Stoße von außen, komme er auch nur von den ungeordneten Schaaren der rothen Depesche lautet: , j ~ £ Republik, mit Besorgniß entgegensieht. Ellvreux, 22. Ott. Nachdem der Feind 1V2 ^iunde Vernon bombarbtrt hatte, marschirie er in den Wald von B6court hinein. Dort fand ein ernsthaftes ------------------ Gefecht statt, welches zwei Stunden währte. Der Feind wurde zurückgeworfen. e- Ä Ä . - x A w Die französischen Truppen schlugen sich auf bewunderungswürdige Weise. Kriegs nacyrrcyren. Hamburg, 24. Octobcr. Der Dampfer „Thmingia" ist von Grimsby hier Versailles, 25. Oct. (Ofsiciell.) Der heute constatitte Verlust der Bayern eingetroffen, derselbe war keinen französischen Schiffen begegnet. — Ein Telegramm im Gefecht vor Paris am 13. d. beträgt: Todt 3 Offiziere, 57 Mann; >r- der „Börsenhalle" meldet aus Deal 23. October Abends: Acht französische Fre- wundet 7 Offiziere, 255 Mann; vermißt 59 Mann. gatten verließen heute Morgens die Dünen. Es blieben nur zwei Korvetten zu» Versailles, 21. Oct. Es war die letzten beiden Tage hier so tödtlich still, rück. Die „Börsenhalle" bemerkt hierzu, es lasse sich nicht bestimmen, ob dies daß man in Versuchung kommen konnte, einen Ausflug nach Orleans zu machen, die von Helgoland zurückkommende Flotte oder ein in Dünkirchen gesammelte« aber gerade diese Stille ist vielleicht ein Vorzeichen des baldigen Ausbruchs des Geschwader sei. ___________________ Ungeteilter«, und daß man weder innerhalb oder außerhalb der Mauern von . Paris schläft, dafür spricht eine anhaltende Kanonade, die seit 8 Uhr früh von Mainz, 25. Oct. Bedeutendes Aufsehen macht folgender Vorfall. Ein in Osten her herüber dröhnt. Auch fangen die Truppenketten, welche die Stadt Diensten des Fuhrwerkunternehmer« Kessel stehender Droschkenkutscher traf gestern umgeben, an, sich immer hermetischer gegen jeden N'chtmilitär und selbst gegen Abend gegen 10 Uhr mit seinem, augenscheinlich durch Säbelhiebe am Oberdca solche Militärs, die nicht unmittelbar beschäftigt sind, abzuschließen, theil« wegen start beschädigten, Fuhrwerk und mehrfachem Knochenbruch eines Beines hier ein. der Gefahr, welcher jeder Ankömmling sich selbst und durch seine Bewegungen Dem Kutscher (Vater von sieben Kindern) wurde dasselbe heute Vormittag im durch sie aussetzt, theil« aber auch wohl, weil das Geheimniß der Belagerungs Hospital amputirt und wird für das Leben desselben gefürchtet. Nach dem sofort arbeiten auf das Strengste bewahrt werden muß. Die Offieiere, welche zahlreich vorgenommenen polizeilichen Verhöre sagte derselbe aus, daß er zwischen Zah » auf kurze Zeit mit Urlaub noch ver Stadt kommen, erzählen von den Mühselig- bach und Bretzenheim von Drei Männern, anscheinend preußischen Soldaten, mt keilen des Voipostendienstes, aber mit Dem vollen Bewußtsein der Nothwendigkeil der Frage nach GelD angefallen und vom Bock gerissen worden sei. Jrn Falle dieser Anstrengungen und erfreut über Die guten Resultate derselben, indem den habe er das Bein gebrochen. Die Säbelhiebe sollen von den Verfolgungen der Belagerten trotz der neblichten Morgen noch keine Ueberraschung gelungen ist. Die Angreifer, welche dem Fuhrwerk nachgeeilt seien, herrühren. Die Lktzteren sind Verprovianiirung ist so gut als unter Den gegebenen Verhältnissen nur irgend zu bis jetzt nicht entdeckt, die Untersuchung der Sache aber sofort eingeleitet. «u« erwarten ist, und wirklichen Mangel leidet man nirgends um Paris herum. So Dem hiesigen Lager haben zwei Liniensoloaten Den Weg zur Heimath gesucht, balD Die Eisenbahn nach Orleans im Gange ist, was nicht mehr lange Dauern wurden aber ergriffen und werden nun nach Dem Kriegsgesetz behandelt werden, kann, so wird sich Alles noch günstiger gestalten. Fleisch ist hier zur Genüge Mainz, 25. Oct. Man trifft hier Vorbereitungen zur Errichtung eines vorhanden, Gemüse sogar im Ueberfluß, Da Der pariser Markt demselben ver- zweiten Lagers für Gefangene auf dem großen Manövrir- und Exercierplatze schlossen ist, dagegen mangelt e« an manchen theil« wehr theils weniger wichtigen unterhalb der Stadt, wozu Metz den Inhalt liefern dürfte. Das jetzige Va» Artikeln, unter denen Saiz obenan steht. Die Gasthäuser haben keinen Mostrich ger hat durch die Abführung einer großen Anzahl Gefangener nach WormS mehr und die Zündhölzchen sind rarer als die Cigarren. An Den Fenstern Der und Alzey, wo man sie an den Eisenbahnbauten beschäftigt, wie auch durch ttl ei« 4 ktl nn Die neutralen Mächte wollen ihre Sie üben blos eine civilisatorische rff* ' 9 5 9 y,rl*6 SSrsenQAChrleiiteB. 26. October 1870. 1 443/4-45 9 571/2-581/2 9 43 Gld.fehl 9 43 „ „ Pr. Gass. Soh. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . . „ doppelte Soll. fl. 10 St. üucaten . . 20 Frankenßt. schließenden Friedens aufstellen zu wollen, bisherige Stellung auch ferner behaupten. N die W ttr 18. liuijiti »nbrre Ortslha-in « merklich juniji nt snerlichr Eri!. kr Klaffe, »ch t jwar in U 1 18. Augvst, ti hnßrn Tage & bifion -der litji crm nach dchlit ntern ohne 8oaj Verwendung bei landwirthschaftlichen Arbeiten ziemlichen Abgang erlitten. — Zn dem kleinen Kriege, den man jetzt unter Garibaldi's Namen in den Vogesen und der Freigrafschaft organisiren zu wollen scheint, ist eine eigene Waffe an die deutschen Heere in Tausenden von Stücken von hier abgegangen. Sie ist ein Hinterlader und besteht im Wesentlichen aus einem kleinen Gußstahlrohr mit Zündnadelvorrichtung, schleudert vier oder fünf Spitzkugeln mit voller Kraft auf 2000 Gänge, liefert bequem fünf oder sechs Schüsse in der Minute und erfordert nur zwei Mann zu ihrer Bedienung, welche dem Vordermann noch den Gebrauch seiner Muskete gestattet. Das geringe Gewicht dieser neuen Feldschlange, auf deren Bedienung die Mannschaften schon seit Mai 1866 ein geübt wurden, gestattet jeder Fußtruppe, sie in großer Anzahl rachzuführen. Im Uebrigen scheint der alte Guerillaführer jenen großen Fehler seiner Schützlinge zu theilen, der sich als Unterschätzung der Lage der Dinge oder Kräfte seiner Gegner schon so sehr gerächt hat und ihm ohne Zweifel manche harte Enttäuschung verursachen wird- Offenbach, 25. Oct. Bon ven hier und in Langen inhaftirten Social« demokraten sind die meisten, auch ihr Präsident, wieder auf freien Fuß gesetzt, weil sich deren Unschuld an strafbaren Schriftstücken erwiesen, welch' letztere von nur einigen Mitgliedern des Arbeitervereins ausgegangen sind. Kassel, 21. Octbr. Die am letzten Montag in Wil Helmshohe ange- gekommenc Prinz ssin Murat hat mit dem Besitzer des dortigen „Hotels Schom- bardt" für Wohnung, Essen rc. accordirt. Man schließt daraus auf ein längeres Verweilen des gefangenen Kaisers, dessen Adjutant der Gemahl der Plinzessin ist. Die Richtigkeit dieses Schlusses mag dahin gestellt bleiben, jedenfalls beweist die Thatsache, daß an einer Vrränderung des Aufenthaltsortes deö Kaisers, so lange er als Gefangener in Deutschland weilt, nicht gedacht wird. Heute waren übrigens sehr starke Fricdensgerüchte in Umlauf. Prinz Murat soll eine darauf bezügliche Deprsche erhalten haben. — Gestern Abend traf der Marquis v. Gallifet in Wilhelmshöhc ein. Er begab sich sofort in's Schloß zum Kaiser und blieb btt demselben bis Nachts 2 Uhr. (Karlsr. Z ) Münden. Eine Probe von heiterem Patriotismus giebt der Pastor pri- niarius in Münden, indem er um ein Paar Kanonen oder Mörser zu einer neuen Kirchenglocke bittet, da die alte aus dem 16. Jahrhundert bei dem mächtigen Läuten zur Sedanfeier gesprungen ist. Aus demselben Städtchen ist ein Gesuch an den Grafen Bismarck ergangen, einige Kanonen zu schenken, damit beim Ein- 55 35-37 281/2-29'/, 53-57 45-47 26-27 Engi. Souver. 11 Russ. Imper. 9 Doll, in Gold 2 schäft war zusammengewürfelt aus allen nur möglichen Truppentheilen: Garde» EhasseurS, Infanterie, Artillerie, Zuaven, Turkos, Mobilgarte u. s. w. Es waren darunter ergraute Männer und kleine, kaum dem Knabenalter entwachsene junge Leute. Sie gehörten der Loire-Armee an und sind gefangen genommen in der Schlacht bei Orleans am 11. d. M. Was der katholische Geistliche verbrochen, haben wir nicht erfahren können; einer von der Begleitungsmannschaft meinte: „es ist so a verfl. verd. Brunnenvergifter." Die Ofsiziere und der Geistliche werden, dem Vernehmen nach, Posen heute schon wieder verlassen. (Pos. Ztg.) Wien, 25. Oct. Die „Correspondenz WarrenS" schreibt: England hat nicht im Entferntesten die Absicht kundgegeben, spccielle Bedingungen des abzu- Telegraphische Depesche. Versailles., am 25. Oktober. General von Werder warf den 22. October die aus 2 Divisionen bestehende sogenannte Ostarmee unter General Cambriels, welche sich bei Rioz und Eluz Pflicht aus, indem sie den Vorschlägen des englischen CabinetS ihre Unterstützung leihen. UebrigenS überlassen sie den Kriegführenden die Verantwortung für dir Wege, welche einzuschlagen denselben gefällt. Demselben Blatte zufolge hat ThierS bereits einen Gcleitschein empfangen, welcher ihm gestattet, sich in das Hauptquartier nach Versailles zu begeben. Pesth, 24. October. Unterhaus. Koloman Tisza brachte den Antrag ein, die Regierung möge ehestens dem Monarchen und dem Parlamente Vorschläge wegen Organisiruug einer unabhängigen ungarischen Armee unterbreiten. — Der Antragsteller erklärt, die Opposition billige die auswärtige Politik der Regierung. Brüssel, 26. Oct. Die „Liberte" bringt einen Brief des Hrn. Arthur de Lagueronniere (Bruder des ehemaligen Gesandten) an einen englischen Diplomaten, worin es heißt: Falls der Krieg nicht mit der Austreibung der Preußen aus Frankreich endet, sei es durch Gewalt unsererseits, sei es durch maßvolles Zurückziehen ihrerseits, so wird er mit dem Verfall Europa's enden. London, 26. Oct. Als erst S Zeichen der Vermittlungsversuche, welche von neutraler Sette unternommen wurden, darf ein von den Morgenblättern gebrachtes Communiqu6 anzusehen sein, nach welchem die Kaiserin Eugenie auf die vorgeschlagene Reise nach Versailles verzichtet, unter dem Vorwand, die Gefahr Der Situation des schwergeprüften Frankreich nicht noch zu vergrößern. Die Kaiserin sei bereits nach Chislehurst zurückgekehrt. Schluß-Cours e. Darmstädter Bank — Oesterr. Bankaktien - Oesterr. Creditactien 2441/4 bez. G. StaatSbahn-Aktien 369% bez. G. Lombarden 164'/, bez. Glisabethbahn Acti,n 2073/, bez. Galüier — Böhmische Westbahnact.en — Silberrente 56V, bez. 1860er Loose 753 i 1864er Loose - 1882 Amerikaner 957/16 bez. 3% neueste Spanier 29, 28»/16 bez. Stilles Geschäft. ... 1 jtf* ,r > iS 5. * K “',Ä i lil stellte, in hitzigem Gefecht über den Oignon und aus Auxor-Dessus gegen Besannen zurück. Diesseits waren fm Gefechte: Die Brigade Degenfeld, Truppen der Brigade Prinz Wilhelm und Keller und zwei Bataillone des Regiments Nr. 30. Unser Verlust: 3 Offiziere, etwa 100 Mann. Der Feind hatte bedeutendere Verluste, vabei zwei Stabsoffiziere, 13 Offiziere, 180 Mann gefangen und roq sich derselbe in größter Unordnung zurück. 59 v. Podbielsky. zug in Paris gefeuert werden könne. München, 24. Oct. Vorgestern Abend sind die bayerischen Minister in Versailles eingetroffen. Sie konnten die Bahn bis Nanteuil benützen, wo sie ihr zweites Nachtlager hielten. Zum ersten Male übernachteten sie in Ranzig. In Aanteuil mußten sie den Wagen besteigen, der sie auf weitem Bogen um Paris i h^rum nach Versailles brachte. Ihr Aufenthalt ist auf die Dauer von wenigstens , acht Tagen berechnet. Man hört hier, daß der Kriegöminister v. Prankh mit dem eisernen Kreuz ausgezeichnet und diese Decorirung mit einer militärischen . Festlichkeit verbunden werden soll. —. Der König von Bayern hat dem General- ; slabschef der 3. Armee, Generallieutenant v. Blumenthal, als Leiter der Operationen dieser Armee, dem Commandirenden deS 5. norddeutschen Armeekorps, General der Infanterie v. Kirchbach, für die Tage von Weißenburg und Wörth, rind dem Commandirenden des 4. norddeutschen Armeecorps, General der In Enterte v. Aivensleben 1., für seine Teilnahme am Treffen von Beaumont, das Commandeurkreuz des Militär-Max-Joseph-OrdenS verliehen. Außerdem sind viele andere hohe Offiziere der 3. Armee decorirt. Berlin 26. Oct. Die „Provinzial. Corctspondenz" schreibt bezüglich der Waffenstillstandsversuche, daß man sich kaum großen Hoffnungen auf das Gelingen derselben hingeben dürfe, da die französischen Machthaber noch weit von den Ge- sichtSpunktcn entfernt seien, von welchen bei allen ernstlichen Verhandlungen aufc- zugehen sei. Rach den weiter errungenen Erfolgen deutscherseits sei kein Grund vorhanden, um von den in nationalen Interessen gestellten Forderungen abzugehen. Die Verzögerung des Angriffs auf Paris gehe einzig aus den in der Sache Iie- § enden Schwierigkeiten hervor, nicht aus politischen Bedenken. Unsere Kncgs- leitung habe Alles vorbereitet, um auch das letzte Bollwerk deS Fe indes zu de- zwingen- Betreffs der Verhandlungen über die deutsche Frage tn Versailles sei Aussicht vorhanden, daß die Ergebnisse schon dem in der zweit en Hälfte des Monats November za berufenden Reichstage vorgelegt würden, betreff« der Land lagswahlen ist festgesetzt, daß die Wahlmännerwaylcn am 9., die Abgeordnetenwahlen am 16. November ftattfinden. Aus Norddcutschland, Mitte Oct. Der Rh. M. berichtet: „In Sachen der Unfehlbarkert liegt für die Praxis ein entscheidender Fall aus Kointz m Westprcußen vor, wo das gesammte, dem (bekannten KömgSwinterer) Proteste sich anschließende Lehrer-Collegium des Gymnasiums von dem Relrgronslehrer in Gegenwart der Schüler förmlich in den Bann gethan ist, und nun der Regierung iu Königsberg die Entscheidung darüber vorliegt, ob das ganze Lehrer-Collegium zu desavouiren, d. h. das katholische Gymnasium aufzuheben sei, oder der Re- ^^^Kölüasberg, 26. Oct., Mittags. Auf Befehl des Königs sind vr. Jacoby, Herbig und sechs andere Gefangene aus der Haft in Lötzen entlassen. Die Doci«1» ^^^Schwerin^24."Oct.^Di? hochherzige Enthaltsamkeit, welche laut Bekannt- machung des Generals v. Manteuffel er selbst und dre Oberbefehlshaber seines Corps Angesicht, der 18 auf dasselbe fallenden eisernen Kreuze geübt haben, ha ihren Lohn erhalten. Wie das „W. T. B." von hier melde:,Jot b ®io6- herzog dem 1. Armeecorps 20 Dekorationen des mecklenburgischen Militär-Der dienstkreuzes als Zoll seiner Verwunderung für das Corps überwiesen. General v Manteuffel hat dies durch besonderen Corpsbesehl bekannt gemacht. Den Ord haben erhalten : die Generale v. Manteuffel, v. Bentheim, v. Pritzelwitz, v. Falck-m- Hein, v. Gayl, v. Zyltnicki, v. Memerty; die Obersten v. Bocking, v. Busse, 0. Maffow, v. Goltz, Junge, v. Tietzen-Hennig, v. Mutzschefahl, V- Gmem, v. Legat; die Oberstlieutenants v. Massow, v. Burg, v. Plotz, und Major v. Vermischtes. Berlin. Als nach dem Bekanntwerden der Kapitulation von Sedan die Hauser der Resident im Flagaenschmuck prangten, wehte auch auf dem Dache deS Gebäudes in der Gartenstraße Nr 134 die norddeutsche Tricolore. Ein Bewohner deS dritten Stockwerkes jenes Hauses, der Arbeiter August Löwe, hatte wegen dieses Siegesjubels öffentlich seine Antipathie gegen mehrere Hausbewohner ausgesprochen; am 5. September, nachdem die Fahne drei Tage geweht, ergriff ter dieselbe auö dem Fenster und zerriß sie in mehrere Stücke. Er ist dieserhalb wegen Vorsatz, icher Vermögensbeschädigung angeklagt. In der Audienzverhandlung gesteht Lowe das Factum iv behauptet indeß, daß er einen Kanarienvogel am Fenster im Bauer stehen gehabt, der durch das Wehen der Fahne scheu geworden sei; in seinem Ingrimm habe er diese deshalb entfernt. Durch die Beweisaufnahme wird jedoch feftgestellt, daß der gefiederte Sanger nicht die mittelbare Ursache der Entfernung gewesen, sondern daß Löwe, ein Mitglied der socialdemokratqchen Partei, vom kosmopolitischen'Standpunkte auS sich gegen das Symbol der norddeutschen Zusammengehörigkeit vergriffen habe. Fünf Tbaler Geldbuße, resp. drei Tage Gefängmp treffen wegen dieser Demonstration den Antianneriontsten. Preuss. 41/2% Obi. 92 Frankf. 31/2% Obi. 79i/2 Nass. 41/2% Obi. 911/r Kurh. 4% Obi. 831/4 Hess. 40/g Obi. b. Roths. 921/4 n 31/2% do- 87 Vs Bayer. 5% Obi. 971/2 „ 41/2% 1jährige 915/s „ 40/ü Vzjährige 833/4 Würtemb. 41/2% Obi. 907, g Baden 41/2o/o Obi. o. E.L. 915/s Oeetr. 5% b. B. 55 n 5% National 74*/« Ä 50/0 Metall. Obi. — 5°/o M. steuerf. — Amer. 6ü/q 1882r Bds. 951/2 „ 60/0 1885r 941/4 Aetien. Frankf. Bank 1283/4 Ototer. Bank 686 w Creditaot 2443/< Darmst. Bankact. 324 g-tUklgkcorvS (71. reit 14 Tagen ij iit an. GkMll, fcnltüfft, ang, circa 1500 B dir , Ltltzr auä) ans nur ltleaS m lägt fich * tatt in Srant js i titr grgrn dir Li-: ständigen commet tn Falle von H b übergeben M . -en reeUnzuM ' koN'gefatntntM . pj - (Sfctral id ^nannte ww ch granffurl M* cht. Iit bedeck Semen fünf ein grK 1urW8'«üti* J (Jin W* * “ j'TÄ Bitt ‘ N i L'L ft'»®041'!» d rbet' um t(1 ju machen. % l vchv. U. 111 ^“Vtquaitiej plötzlichst. »orten. . lE b. 3« • uebergübe üi M angegeben: flu< t(r SeRung, 1 mik angeniH um die Utbti. kü Fkßnng jK äkstllngsccailüLn. | Prioritüteo. 5% östr. F. St. E. B. 37O3/4 Ludwigsh.-Bexbaoh 163i/2 Maxbahn 108 Bayer. Oetbahn 124 Hess. Ludwigsbahn 136 3% östr. Stsb.-Prior. 56 3% östr. s. Lombard. 455/e 3% Livorneser 317/s 5% Tosoaner 51 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. V ereins-Kasso — 5% Elisabeth-Prior. 771/2 do. II. Emiss. 74i/2________ ÄulehenslooHe. Kurh. 40 Thlr. Loose 63i/2 Nassau fi. 25 b. Roth. 36’/2 Gr. Hess. fl. 50 b. R. — Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 4u/0 bayr. Präm. Anl. 1063/g 40/g badische Loose 1043/8 Badische fl. 35 Loose 581/2 1858r Prioritätsloose 151 1860r Loose 75?/8 1864r „ 1121/2 WeehseB. Ajnsterd. k. 8. 1003/8 Augsb. k. 8. 997/g Berlin k. 8. 1057/s Bremen k. 3. 97 Coln k. 8. 1043/4 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 1043/4 London k. 8. 1183/4 Lyon k. 8. — Paris k. 8. — Wien k. 8. 96i/g Disconto 40/g G. GeEdgorteii. SOnting(I)tocrin, 24. Dctober. Den „Mecklcnb. Anzrigen» wird aus Rheims ge- «lhrieb-n: Sich-r-m B-rnchm-n nach beabsichtigt S-. köntgl. Qerjofl mit Verlegung des Stabes in die CernirungSlinte van Parts tn wenigen Tagen vorzugeben und alsdann da« Commando über die beiden Landwehrdtvi- Konen v. Selchow und v. Bayl dem stellvertretenden Generalgouverneur zu über, trauen, dessen Ankunft in kürzester Frist erwartet wird. Posen, 22. Oct. Vergangene Nacht gegen 2 Uhr sind unter Escortc von r Offizieren und 67 Mann bayerischer Landwehr hier emgetroffen. 6 katholischer Geistlicher und 974 Mann französischer Gefangener. Die Mann- Allgemeiner Anzeiger. I 4525) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist ru vermiethen Neuenweg Lit. B- Nr. 186. 4581) Kräftige Leute, welche gute Führ Platzarbeiter m 1870. Der Verwaltunqsrath: Im Saale des (Safe Setb 4576) Entree 12 fr. Abends 9 Uhr. Redaction. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr- Ehr- Pietsch) in Gießen. Herrn M. König-warter, „ Jos. Jaques, der Württembcrgischen Vereinsbank Herrn M Wolfökehl, unserer Hauptkasse. 4582) Die Lieferung des Brodes und der Wecke in das Bürgerhospital und für die Stadtarmen im Jahre 1871 soll Donnerstag den 3. November 1870, Vo,mittags 11 Uhr, im Bürgerho'pital dahier versteigert werden. Gießen, am 27. October 1^70- Der Rechner: Wittich. Feilgebotenes. 4580) Täglich frische Milch bei Karl Plank, Wolkengasie. Versteigerung von altem Betlstroh. 4568) Samstag den 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird das alte Bettstroh aus 840 Stroh- sacken auf bem Bureau der unterzeichneten Verwaltung in der Zeughaus-Kaserne gegen baare Zahlung parthieenweise versteigert. Gießen, den 24. October 1870. Großherzogliche Garnison Verwaltung. Kalbfleisch. Die Hälfte des Reinertrags ist zum Besten der Verwundeten bestimmt. A. Förster. für 300 Kranke, bestehend aus 25 Wagen, nach amerikanischem System, mit Hängebetten, Kuchenwagen, Apotheke u. s w. auszurüsten. Wir haben cs unternommen, für riesen Zu^ das nöthige Dienstpersonal, Vs bensmittet, Medicamente, Verbandzeug, Hemden, wollene Unterkleider u. s. w- zu beschaffen- Die Kosten der Verproviantii ung rc. werden voraussichtlich sehr bedeutend fein- Wir wenden uns daher vertrauensvoll an den vlclbewährten Wohlthätigkeits» sinn und den Patriotismus der Bewohner des Großherzoglhums mit der Bitte, un« zu dem guten Zwecke Spenden von 8 Tagen einzureichen. Zugleich werden Die- 4569) Zwei möblirte Zimmer zu jenigen, welche Zahlungen an erwähnte Ferdinand Fürst zu Ysenburg, Vice-Präsident. ^ui muutlltvy Z- 4584) Forderungen an den Nachlaß der bintt'7st zu"oermiethen Neuenweg"Lit. B verstorbenen Peter Vogt I. Wittwe da- - hier bittet man an Unterzeichneten binnen sowie von Hemden und wollenen Unterkleidern zukommen zu lassen. Gaben werden durch die unterzeichneten Comite Mitglieder, sowie aus unserem Bureau (Gepäckhalle der Hest'. Ludwigsbahn in Mainz) und der Redaction dieses Blattes entgegengenommen. Mainz, im Oct. 1870. Das Unterstützungs - Comite für vom Kriege Nothleidende. F. B itt o n g (Vater). C. F. Dening er. Jac. Hensay. Eugen Krätzer. Josef Mayer. Dr. Noirs. F. A. Probst. Supe>intendent Schmidt- Dompräbendat Schneider. Joseph Sichel. Gg- Thomas. Dr. Wenze l. Baron R. von Erlanger Präsident. Main - Weser - Bahn. 4583) Es soll die Unterhaltung der Schiefer-, Ziegel- und Pappdächer der an der Bahnstrecke von Marburg bis Gießen befindlichen Gebäude der Main-Weser-Bahn entweder zusammen oder in zwei Loose ge- theill in öffentlicher Submission verdungen weiden. Die Offerten sind versiegelt und portofrei mit der Aufschriit: „Submission aus Unterhaltung der Dächer" bis zum Submissions-Termin: am Mittwoch den 9 Novbr. 1870, Morgens 11 Uhr, im Büreau der unterzeichneten Betriebs Jnipection zu Frankfurt einzureichen, woselbst die Bedingungen cingesehen werden können und die Formulare zu den Offerten verabfolgt werden. Frankfurt, den 20. Oktober 1870. Königliche Betrieds-Juspection. I. V-: Klose. Besondere Bekanntmachung. MrchcMchr ®|"tnbdl)ii-(6rfrllfd)aft. Vierte Einzahlung. 4577) In Gemäßheit des §. 4 der Statuten wird hiermit die vierte und letzte Einzahlung auf die zum Bezug von Actien der Oberhessischen Eisenbahn- Gesellschaft berechtigenden Jnterims-Certiffeate im Belaufe von fünfzehn Procent des Nominalbetrags der Actien, also mit 521 2 Gulden oder 30 Thaler per Stuck, auf die Zeit , - vom 12. bis 19. December 1870 eLN)chlteplrcy Verstetgerungen. 4567) Die im Nathhause nöthige Schreinerarbeit, veranschlagt zu 31 fl.. soll Freitag den 28. October o. I., Vormittags 9 Uhr, im Bürgermeisterei-Büreau vergeben werden. Gießen, den 25. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. COSMORÄMI. Kunst-Ausstellung von Gins-Photoginphieen. Dasselbe ist täglich geöffnet, und zwar von Morgens 10 bis „ Berlin „ Stuttgart „ Darmstadt „ Gießen Gießen, den 15. October Beko 11 n tinach n n g. Nach 15 der Telegraphenordnung für die Correspondenz auf den Linien des Telegraphen-Vereins rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig kol- lationirt und die Bestimniungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderimgs- anstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dein Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist. Die Einführung der recommandirten Depeschen chatte den Zweck, dem correspon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Ueber- mittelung feiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Ersahrungsmäßig werden recommanbirte Depeschen jeboch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommanbation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist. Um nun dem corresponbircnden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten, sich eine correctc Uebermittelung feiner Depesche, — so weit es thunlich und nöthig ist, — m sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht oer Recommandirung, wie solches durch §• 15 der Telegraphenordmmg gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werben, baß ber Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb bes Norddeutschen Telegraphengebietes gerichtet ist, bie Vortheile ber Recommanbation auf einzelne Theile seiner Depesche beschränke kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich bas Doppelte ber Gesammttaxe zu bezahlen. Zu diesem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben ober Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 ber Telegraphenordmmg), bereu correctc Uebermittelung er vorzugsweise für notbroenbig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird bei ber Ermittelung ber Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des §. 14, 7 der Telegraphenordmmg, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei ber Beförderung resp. Aufnahme ber Depesche beteiligten Stationen collationirt werben. Gelangt trotzbem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in bie Hönde des Adressaten, so daß bie Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können, so werben bem Aufgeber auf besfallsige rechtzeitige Reclarnation bie für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werben. Im Falle ber Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom- manbirten Depeschen werben fortan bie Gebühren nicht zurückerstattet. Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler. Im Auftrage: D e l b r ü ck. 4565) Eine Faniilienwohnung ist in dem rungsatteste beibringen können, finden bei Hause der F. Vogt's Erben zu vermiethen 18 bis -O^gr. Lohn als * und sofort zu beziehen. Wuliyarbeit?!* Angesichts der größtentheils mangelhaften Ausstattung und Verpflegung der Kranken - und Verwundeten-Transporte hat die Hessische LubwigSbahn den aner* kennenswerthen Beschluß gefaßt, einen Die Zahlungen haben zu geschehen: ™ Frankfurt a. M. bei Herren Gebrüder Bcthmann, „ y „ von Erlanger und Söhne, rniethen bei G. Vogt, Kupferschmied, Nachlaßmasse zu machen haben, ersucht, Marktstraße. ___I diese an den vorläufig bestellten unterzeich- 4049) Im WÄ«’n«'ÜnbJE>h°b°v binnen U Wn ju Wen. möblirte Zimmer an ledige Herren zu ver-! rniethen und sogleich zu beziehen. Vermischte Anzeige!» 4563) Ein tüchtiger Arbeiter findet so- ort dauernde Beschäftigung bet Heinrich Schepp, Schuhmachermeister in Lich. 4571) Ein braves Dienstmädchen, welches kochen kann und alle Hausarbeiten versteht, wird zu Weihnachten von einer kleinen Familie gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts. bauernbe Beschäftigung auf bem Eisenwerk V. SocsL, in Düsseldorf. 4344) Unterzeichnete empfiehlt sich im Ausbessern und Verändern von allen Arten Pclzwaaren, sowie auch im Waschen von weißen Pelzgegen- standen. — Bestellungen auf ganz neue Garnituren werden auf daS Geschmackvollste und Billigste ausgesührt. Katharina Bclz, wohnhaft bet Herrn Zimmermann Schmidt, vis-a-vis dem Schützenhof. 3627) Alten Malaga, Portwein, Tokayer, sowie gute, unverfälschte Rothweine, empfehlen I. Ä. Busch Söhne. 4585) Das Regierungsblatt von den Jahren 1821 bis 1863, gebunden, ist zu 11 fl. zu verkaufen bei ______Joseph Beyfuß, Marktstraße. ©cf5it Uttd Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feue- rungs Requisiten und alle Arten Koch geschirre empfiehlt (4541) I. G. D. Bap st. 4575) Veredelte Aepfclbanmc sind nad Auswahl zu haben auf der Liebigshöhe. 3798) Für Militärs empfehlen mit wollene Jacken im Preise von 1 fl 6 kr , ? fl. 12 kr , 1 fl. ES kr rc rc., ferner Leibbinden in verschiedenen Sorten. I. A. Busch Söhne. Durch diese Einzahlung werden die Jnterims-Certificate für Vollzahlung libe- rirt und es erfolgt unter Einziehung derselben die Aushändigung der angeferttgten Actien mit Dividende-Coupons- Da sich sonach der Dividende Ooupon für das Betriebsjahr 1870 bei den Actien befindet, so sind die Stückztnsen für die Zett vom 31. December 1869 bis 19. December 1870 mit fl- 11. 52‘/2 kr. oder Thlr. 6. ©gr. 6 Pf. zu vergüten, wogegen die Zinsen auf die bereits eingezahlten 60 Procent für bte Zeit vom 19. April bis 19. December 1870 im Betrage von fl- 4 54 kr. oder ^Ir. 2. 24 Sgr. per Stück abgesetzt werden. ES sind mithin per Stück zu zahlen fl 52. 30 - ^hlr- 30. — „ nebst Actien - Stückzinsen „ 11. 52Vr „ b- 23 „ 6- fl. 64. 22'/r = „ 36. 23 „ 6. abzüglich Zinsen auf eingezahlten Betrag „ 4. 54 „__& 24 „ — netto „ 59. 28'/2 = Thlr. 33. 29 „ 6. Mit den JnterimS-Certificaten sind nach der Reihenfolge ber Zahlen georbnete Nummern-Verzeichnisfe in boppelter Ausfertigung einzureichen, wozu Formulare bei den Zahlungsstellen ausgegeben werben. L . ,, Wer bie ausgeschriebene Einzahlung nicht leistet, hat von dem Betrag derselben sechs Procent jährlicher Verzugszinsen vom 19. December 1870 an und eine Conven- tionalstrafe von fünf Procent zu zahlen und wird unter Angabe der Certificat-Num- mer während der ersten vier Wochen nad) Ablauf des Zahlungstermins burd) bret- malige Bekanntmachung aufgeforbert, die rückständig gebliebene Einzahlung sammt Verzugszinsen und Conventionalstrafe binnen zwei Monaten nach Ablauf des Zahlungstermins nachträglid) zu leisten. Solche Jnterims-Certificate, bezüglich deren dieser Aufforderung vor Ablauf der weiteren zwei Monate nicht vollständig nachgekommen sein wird, verlieren ihre Gültigkeit; die daraus bereits geleisteten Einzahlungen aber, sow e alle Anrechte daraus, verfallen zu Gunsten der Gesellschaft- 4553) Mehrere möblirte Zimmer sind zu vermiethen; auf Verlangen kann auch Oie Kost gegeben werden- __________________F. Stooß, Asterweg 4579) Ein möblirtes Zimmer mit Ca binet ist zu vermiethen; dasselbe kann auch nebst Zugehör als Familienlogis vermie- thet werden bei __________Peter Plank, Wokengasse- 4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca bineten und allen dazu nötigen Räumen ist durch den Wegzug des letzten Miethers nid) Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. ________Ehr. Reiber, am Kreuz. 4578) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen ; auf Verlangen kann auch die Kost gegeben werden. Näheres bei der Exped- d. Bltts. _________________________________ 3740) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi net, in einer freundlichen Gartenwohnung, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar- Das Nähere bei der Exped. b. Bltts. 4378) Einige schöne möblirte Zimmer, mit ober ohne Cabinet, sinb im Zmßer'- schen Garten zu vermiethem______________ 4519) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. Neuenweg Lit- B- Nr- 194.