!i u»b bnw b:b‘ii. y Nt« 4atlana H -M, * ®aW, " °"t bflfl K II f, k'LKS **5 <8 "' di' 8b ,?®‘ »» dL ■■«ÄJ m 2!1?*** vrnvvlldtt 3=«t Sn k,„„ t | ‘ ^uuimt (5ooo •i-^bnnnS e < 1 M »»brtnb eine« ‘ «tunh wo bin rot. ■ ™ pv,i etuibtn «) wt^rtt. Tnritet : an Bish, bt. Juni In $gnnn ? tag wat rüt unsere *6« 1 Uhr N-chiml, ” Snvilter, i-itiedtlt, tsobut» fad Ü> K-ß keine Shitfee s tm »en vahrrmbei .‘ui«, schloßen vs» fto« Mimiti idl Qcwuit K. €tfr[ crtni MrimnieN, ss itid. Tit IniMitab« an Wch trat yilt HtnU •.r.v.tid ob« bod) auf . iibft beläuft sich nach «*.«. Nitkö van btt k»4bart(D Lttschasten L <8nch in Esblen; unb baN öroitltr. Jn btt iltaW k> ein Lohngt» r rurbni. - Jn Damr- aM mit EtwiNerrvslken i ciita Itbijahtn ®tfL- il ktftiqt Sewitter, Unjtjtt» fttlui, bü in etifbräft otnbtn Ist ßa« sü E in ■tunati. Jn ttburbutg Hirn, ra St Wtibt ba4 ngrifft kchröber «bgt- fefbbN Üii otailttlbat, n ffl rolle» $laa>min ;frdltt wrt« kswen. tnsa atbradt, lenbttn yr brllnlä. der bej-°- wkSliche» li («■» »<3rW bl[ be” nt Runde, b-ß « < dortige» Beremt öm^rtt m ewem j irrxfti de» e. ;rtf KrM, ist A'-rJff kcherj. ' kl-»' rtlaB ' ' . ^enreriuter. " W« " **!«? . ti Helß»g' ,'t'' ..., jkinrergestll- <• "“t,, eben A.-Bf|n u»b «ög'l ■W„3,J »M* < EL, ."f" 1 ‘ , r • 1 rt 2« b(T H**1 ij ‘‘"S «ss: Prers vi«rteljährltks 36 fr. qrU Brmgerlohn. Durch die Post beiogen vierteljährltcd 49 Er. | Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreL mal: Dienstagü, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleibera 8tt. D. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 73. Dienstag den 28. Juni 1870. । Amtliche Bek « nntmr» chu « genr Gießen, den 20. Juni 1870. Betreffend: Die Besteuerung des Tabaks, insbesondere die Mitwirkung der Ortsvorstände und beziehungsweise der Großherzoglichen Bürgermeistereien bei Negulirung sowie bei Erlaß dieser Steuer. Das Gruß herzogliche Kreisami Giehen an die Größtmöglichen Bürgermeistereien dis Kreises. In besonderem Auftrage Großherzoglichen Ministeriums des Innern schärfen wir Ihnen den Inhalt unseres Amtsblattes Nr. 10 vom 29. Juli 1869 zur genauen Nachachtung hiermit für den Fall ein, daß in Ihren Gemarkungen jetzt oder künftig Tabak gebaut w erden soUte._______________________________ /•________Dr. G o l d m a n n.__________________________________________________________ Gießen, am 25. Juni 1870. Betreffend: Die im Jahr 1870 vorzunehmendcn Gemeinderathsersatzwahlen für die Jahre 1871/73. Das Groß herzogliche Kreisamt Gießen an die Grosiherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Verfügung vom 30. v. Mts. noch nicht nachgekommen sind, werden an deren Erledigung binnen 8 Tagen erinnert. Dr. G o l d m a n n. Bekanntmachung. Maurermeister Christian Haubach von Gießen ist als Feuervifitator entlassen und an seiner Stelle Weißbindermeister Julius Hoch von Gießen mit dec Untersuchung der Feuerungsanlagen im Bezirk des Bezirksbauaufsehers Körner beauftragt worden. Gießen, den 21. Juni 1870. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n. Beschädigungen auf dem Friedhof betreffend. Es ist angezeigt worden, daß auf dem Friedhöfe Gräber und Blumen, besonders bei'm Einfangen von Schmetterlingen, beschädigt worden feien. Wir machen darauf aufmerksam, daß Beschädigungen dieser Art nach dem Feldstrafgesetz bestraft werden und daß die Eltern für ihre minderzährigen Kinder zu bfl?ten baden sowie, daß das Einfangen von Schmetterlingen auf dem Friedhöfe gar nicht zulässig ist. . . Wien ^N^en, den 23. Juni 1870 Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provmzialhauptstadt Gießen. Vwa des 3000) Ein gut gehaltenes Glavier ist , verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. zu verkaufen, d. Bltts. Main-Weser-Bahn. 3054) 50,000 Stück gut gebrannte Rus- V150 V151 Schiebebarrieren und 12 Stück Zugbarrieren im Bezirke der Betriebs-Jnspection Gießen einschließlich der Lieferung der Materialien verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: ^Submission auf Ausführung von Schiebe- und Zugbarrieren" bis zum Submissions-Termine am 6 Juli d. I-, Mittags 12 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection einzureichen. Ebendaselbst können die Zeichnungen und Bedingungen eingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden. Gießen, am 15. Juni 1870. Königliche Betriebs-Jnspection II. Funke. Heugras - Versteigerung bei der Stadt Allendorf a. d. Lda. 3072) Donnerstag den 30. Juni I. I., Vormittags 8 Uhr, soll das Heugras von den städtischen Wiesen, circa 34 Morgen, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist in Allendorf selbst oder auch an der Dörnbachswiese. Allendorf a. d. Lda., am 25. Juni 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Wagner. 2781) Neue MatjeS-Häringe empfehlen I. A. Busch Söhne. Main-Wefer-Bahn. 2972) Es soll die Erbauung von 9 Wärterbuden aus Fachwerk auf der Bahnstrecke zwischen Fronhausen und Gießen verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: »Submission auf Ausführung von Wärterbuden" bis zum Submissions-Termine am 2. Juli d. I., Mittags 12 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection einzureichen. Ebendaselbst können die Zeichnungen und Bedingungen eingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden. Gießen, am 16. Juni 1870. Königliche Betriebs-Jnspection. Funke. verschiedene Möbel, Küchengeräthschaften und sonstige Gegenstände gegen baare Zahlung versteigert werden. A. E. Hoffmann, Asterweg 105. Oberhessische Eisenbahn- Gesellschaft. Bekanntmachung. Hofraithe Flur Nr. V148 , als: □«Rlftr. 9 Hofraithe in der Wolken- Feilgebotenetz 3065) Geschliffene Sandsteinplatten, Krippen und Tröge von Lung- und Sandstein bei Emil Pistor. Bersteigerunq. 3027) Dienstag den 28. Juni, des Nachmittags um 2 Uhr, sollen in dem Hause des Herrn Kalberlah Versteigerungen. 3013) Dienstag den 28. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe i>es Kaufmann Martin Müller, jetzt dessen Erben gehörig, als: 3050) Bei Gelegenheit am 4. Juli d. I. zu Grünberg stattfindenden landwirth- schaftlichen Festes tritt für die Besucher dieses Festes eine Ermäßigung des Fahrgeldes in der Weise ein, daß die Billete I. Classe zur Hin- und Rückfahrt in II. Wagenclasse und die Billete II. Classe zur Hin- und Rückfahrt in HL Wagenclasse berechtigen. Aach kann die Rückfahrt noch am 5. Juli er. auf diese Billete stattfinden. Gießen, den 23. Juni 1870. Der DerwaltungSrath. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Bekanntmachung. 3051) Forderungen und Ansprüche aller Mt an den Nachlaß der Wilhelm Rup- pcrt's Eheleute von Heuchelheim sind, inso- meit der für die minderjährigen Kinder der- selben bestellte Vormund Ph. Germer L vom Heuchelheim die betr. Rechnungen nicht bereits angenommen hat, binnen 14 Tagen, und zwar bei den Forderungen unter Vorlage einer specificirten Rechnung hier an- znzeigen, widrigenfalls sie bei der Auseinandersetzung des Nachlasses unberücksichtigt bleiben. Gießen, den 21. Juni 1870. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 3052) Die Koppelfischerei in der Lahn (dem Königreich Preußen und dem Groß- berzogthum Hessen gehörig), in den Gemarkungen Wismar und Launsbach zwischen ~ 0 ° npp 970 den Landesgrenzsteinen und welche Theodor Brummer zu Gießen bis -coy ici4 zum 31. December er. in Benutzung hat, soll anderweit auf drei Jahre, vom 1. Januar 1871 bis zum 31. December 1873, am Freitag den 8. Juli er., Vormittags 9 Uhr, im Cafö Ebel zu Gießen öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Krofdorf und Gießen, den 24. Juni 1870. Der Königliche Oberförster: Der Grobherzogliche Oberförster: v. Meibom. Heyer. Flur Nr. aÄlftr. 19 Hofraithe auf dem Reichensand, gibt 63/< fr. Grundrente, freiwillig versteigert werden. Gießen, den 23. Juni 1870. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. K. Vogt. 3053) Dienstag den 9. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Verwalter Georg Kuhlmann dahier zustehende 3055) Eine neu gebaute Scheuer, gut in Holz, ist auf den Abbruch zu verkaufen in Erda bei Hohensolms. Peter Schäfer. 3030) Drei Eichcn-Bauftämme, ungefähr 100 Eubikfuß enthaltend, verkauft Gustav Rühl, Spengler. gasse, 11 Hofraum (Scheuer u. Mist- ftätte) daselbst, 4 Hofraum (Stall) daselbst, unter" den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 23. Ium 1870. Großherzogliches Ortsgencht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann. 3014) Es sollen die Zimmer- und An- fenfteinc sind wieder zu verkaufen durch streicherarbeiten zur Herstellung von 22 Stück Kasp. Jung IV., in Klem-Lmden. Ein ärztlich empfohlenes Husten- und Katarrh-Be- seitisturrgsmittel find die Brust-Vtalz-Bonbons des Hoflieferanten Johann Hoff in Berlin in ihren bekannten Wirkungen bei allen Brust- und Lungenleiden. Durch Ihre Brustmalz-Bonbons bin ich von einem chronischen Katarrh und lästigem Husten völlig befreit worden. Aehnliche günstige Wirkungen habe ich auch bei anderen Katarrhalkrankheiten, insbesondere bei vom Keuchhusten befallenen Kindern wahrgenommen. Dr. G M Sporer, K. K. Gubernialrath und Protomedius in Abbazzia. ' ")"?j Senden Sie mir umgehend 1 Kartons Brust-Malz-Bonbons für einen sehr leidenden Kranken. Dr. Kreutzer in Gemünd, Kreis Schleiden. Wien, 14. Februar 1870. Vor sieben Jahren von einer Lungenentzündung heimgesucht, entschloß ich mich zum Gebrauch Ihrer Brust-Malr-Bonbons und ist meine Brust jetzt nicht nur vollständig frei, sondern auch mein durch die fortwährenden Hustenanfälle gestörter Schlaf ist nun andauernd ruhig und kräftigend. M. Goldmann, Schulhof 6. Die Johann Hoff'schen Brust-Malz-Bonbons sind in Beuteln von blauem Papier ä 4 und 8 Sgr. zu haben in Des Hoflieferanten Johann Hoff's Filiale in Köln. Niederlage von Julius Wallach, am Markt, (178°) in Gießen. 2948) Schwemmstein (oder Kalksand, auch Tuffstein genannt), von 26V2, 12Vz und 8 cm. oder 10, 43/4 und 3" rhld. (mit Bicker Wasserkalk unter 60—70,000 Pfd. dargestellt), sowohl für Ausmauerung von Fachwänden, als zur Aufführung massiver Gebäude dienlich, empfiehlt Th. Wurmbach zu Herborn. 2782) Extra feine Reisstärke, Waschpulver, Waschblau und Fleckenseife empfehlen I. A. Busch Söhne. 1574) Einzig achtes persisches In- sectenpulver ui Originaldosen mit Garantie für Wirkung ist in Gießen zu haben bei Car! Frech. 3067) Kinderwagen, 3- und 4räderig, empfiehlt Emil Pi stör. 3056) Gut gebrannte Feldbrand-Backsteine können abgegeben werden. _________________Balth. Strauch. 3074) Soeben ist erschienen: Windscheid, Dr. B-, Lehrbuch des Pandektenrechts- I Bd. 3. Auflage. Preis Rthlr. 3. 10 Sgr. = fl. 5. 50 fr. Vorräthig in der Ferber'schen Univ-Buchhandlung. Hausverkauf. 3024) Ein in bester Lage der Stadt an der Hauptstraße gelegenes Haus ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 2987) Ein Familienlogis, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Kammer u. s. w., ist zu vermiethen und Anfangs August beziehbar. Hch. Schmidt, Wallthorstraße Lit. A. Nr. 191. 1870) In meinem Nebenhause sind 4 große ineinandergehende Zimmer mit Küche und Bodenraum, sofort beziehbar, zu vermiethen. E. Pitthan. 2266) Ein Familienlogis mit allen Bequemlichkeiten ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Vermisste Anzeige». 3060) In einem größeren Etablissement in der Nähe von Frankfurt a. M. sind einige Stellen für Aufseher und Werkmeister, die durchaus zuverlässig, im Schreiben und einfachen Rechnen geübt und außerdem gesund und kräftig sind, zu beleben. Bei genügenden Leistungen ist auf dauernde Anstellung fest zu rechnen- — Bewerber aus dem Militürstand werden bei guten Zeugnissen besonders berücksichtigt. Franco-Offerten unter T. S. 484 besorgt die Annonccn-Expedition von Haasen- stein S> Vogler in Frankfurt a M Neuer Turnverein. Circus Renz in Cassel. Täglich 7 Uhr Abends Vorstellung in der höheren Reitkunst, Pferdedressur und Gymnastik. 3W Um jede irrige Meinung zu widerlegen, erlaube ich mir einem hochgeehrten Publikum ganz ergebenft anzuzeigen, daß der Aufenthalt meiner Gesellschaft nicht über die Dauer der Ausstellung, sondern nur kurze Zeit Hierselbst sein wird. i755) E. Renz, Director. Die Aiinonceu-Expedition Rudolf Mosse, Frankfurt a. M„ Zeil 45, gegenüber der Post 45 Zeil, empfiehlt sich zur Beförderung von Inseraten in jedes gewünschte Blatt. Porto- ersparniss. Rabattvortheile. — Prompte Expedition. — (2884) WB te ■ <*•' IlV lM V. . 1 \ N A :\\ ' KWG Allgemeine Induslrie-Ausstellung im Auepark zu Cassel. 2819) Ueber 1100 Aussteller, erste Firmen Deutschlands. Täglich zwei Eon- certe der Mannsfeldt'schen Capelle im Auepark, bei ungünstigem Wetter im Orangerieschlosse. Zwei große Restaurationen mit der Ausstellung verbunden. Circus Renz 5 Minuten entfernt. Außer den Hotels mehr als 2000 Wohnungen zum Preise von 15 Sgr. bis 1 Thlr Nachweisung derselben auf dem Bahnhofe. Jede Woche Extrazüge von Berlin, Leipzig, Hannover, Düfseldorf, Frankfurt, außerdem bedeutende Preisermäßigungen von allen Eisenbahnverwaltungen. Der Vorstand. 1 g m ft u v Ausstellung landwirlhschafllicher Maschinen vom 3. bis 5. Juli 1870. 3062) Das Heugras von 1226 l^Klftr. Wiesen im Weiher, 1006 „ „ in den Rödern, verkauft H. Becker (Neue Anlage.) 3066) Die Gras-Erndte von 3/< Morgen Wiesen bei der Gänsmühle ist zu verkaufen. Emil Pi stör. 3059) Ein Logis, bestehend aus 4 Zimmern nebst den dazu nöthigen Räumlichkeiten, bisher von Herrn Roß mann bewohnt, ist durch dessen Versetzung anderweit zu vermiethen und im September, auf Verlangen auch früher, zu beziehen. Ehr. Reiber, am Kreuz. 3069) In Lit. D. Nr. 27 in der Neu- stadt ist ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__________________________________ 3070) Zwei möblirte Zimmer sind zu vernuethen Neuenweg B. 192. 3017) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen. Wittwe Martin, ________________________in der Wolkengasse. 3026) Ein Laden mit Wohnung gleicher Lage ist bis Mitte August zu vermiethen bei_________Wilh. Nagel. 2749) Zwei Parterre - Zimmer sind an eine Dame ohne eigenen Haushalt oder an einen älteren Herrn zu vermiethen. Nähe- res bei der Exped. d. Bltts.________________ 3009) Bei Frau Dr. Haustein ist ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. 3064) In meinem Hause in der Löwengasse ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Markus Engel, am Kreuz. 3063) Eine Familienwohnung ist vom 1. Juli an zu vermiethen Mühlgasse Nr. 72. 2326) Eine Wohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Alexander Mayer. 2815) Vor dem Neuenweger Thor ist ein neues Haus zu vermiethen. Näheres ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen. 3048) Nächsten Dienstag den 28. Juni, Abends 9 Uhr, Generalversammlung im Cafö Mosler. Um recht zahlreichen Besuch bittet __________________Der Vorstand. 2997) Einen Schneidergesellen sucht G. H. Ledermann, ______Asterweg._______ 3047) Zum Aufenthalt für das Laternenwärter-Personal während der Abendstunden suchen wir ein möglichst im Innern der Stadt gelegenes Zimmer ebener Erde zu miethen. Offerten bitten wir bei Herrn Laternenaufseher Schwan in der Sandgasse abzugeben. Gießener 'Gaswerk. Sechserlei leichter Nebenerwerb wird ebenso neu wie praktisch nachgewiesen. Weitere Auskunft zunächst kostenfrei auf frankirte Anfragen unter A. F. No. 101 Stuttgart poste restante. (3073) 3029) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an den Nachlaß der L. Appel II. Eheleute zu bilden haben, werden ersucht, ihre Rechnungen innerhalb 3 Wochen bei Unterzeichnetem einzureichen. Karl Schulz, Schuhmacher, ________________Flügelrösse A. 90._______ Nachricht für Dhrenkranke, Wohnortverändkrung betr. 2292) Ich habe nunmehr meinen Wohnsitz von Hanau nach Frankfurt a. M. verlegt. Sprechstunden: Täglich Morgens 8 bis 11 Uhr, Nachmittags 3 bis 4 Uhr. Clinik für unbemittelte Ohrenkrankc Nachmittags 4 bis 5 Uhr. »r. med, Oskar Wolf, Ohrenarzt. ____________________Theaterplatz 10.________ 3057) Ein Goldstück ist gefunden worden. Der rechtmäßige Eigenthümer kann solches gegen Erstattung der Jnseratgebüh- ren bei Bauaufseher Schmidt in Empfang nehmen. ^A Gpileptifche Krämpfe (Fallsucht) UW heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doct. O. Kllliseli in Berlin, Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. (201)WMM Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fammtlirhe zM-rmtlickte« FormAlar'e, rind zu haben bei W. Klee, Marktstratze. Zur Nachricht. 3068) Freitag den 1. Juli schicke ich wieder Gegenstände zum Färben und Drucken an die I. Bloch'sche Hofschönfärberei in Darmstadt ab. I. Schlund, Schloßgasse. Bekanntmachung. 2984) Alle verfallenen Pfänder müssen bis zum 5. Juli l. I. cingelöst oder pro- longirt werden, widrigenfalls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen. Gießen, den 23. Juni 1870. K. Grünebaum. AnMageukrampf,Verdauungs- schwächc rc. rc. Leidenden wird das fast 50 Jahre segensreich wirkende Dr. med. Ooeeks'scheHeilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exp. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Doccks, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (1345) ■—aw— ittm-rfmrxxaua<.j r -y i.M nw— 2864) Frankfurter TAGEBLATT | und Handels - Courier. ; ____________________ ik Nationale Tendenz. Reichhaltiges Ilan- i delsblatt. Feuilleton. Erscheinen : wöchentlich 13 Mal. Vierteljährlicher Preis ! in Frankfurt fl. 1. 45, mit Postaufschla» fl. 2. 12. 3061) Ein ordentliches Mädchen, welches die häuslichen Arbeiten gründlich versteht, kann sogleich in Dienst treten bei H. Keck. 3058) Ein braver Junge, welcher bit Schreinerprofession zu erlernen wünscht, kann in die Lehre treten bei Conrad Best, Schreinermeisier. 2934) Zwei Arbeiter können Schlafstätten erhalten. Näheres zu erfragen Wallthorstraße Nr. 151. 2978) In eine Eisen-, Dielen- und Colonialmaaren - Handlung wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts 3071) Ein braves Mädchen, welches sogleich eintreten kann, wird gegen hoher Lohn gesucht Neuenweg B. 192. Höchst wichtig für Bruchleidcnde! 828) Wer die bewährte Heilmethode des bekannten schweizerischen Brucharztes, Krüsi- Altherr in Gais, Kt. Appenzell, fenner lernen will, kann bei der Exped. d. Bltts ein Schriftchen mit Belehrung und vieler 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. Von Nr. 73 des Gießener Ali' zeigers werden reingehaltene EreM' plare ä 3 kr. zurückgekaufl. Die Exped. des Gieß. Anz 3045) Einige Mädchen, welche das Klei- dermachen erlernen wollen, können sich beu mir melden. G Flett, geb. Wolffs Neuenweg Nr- 186. j ‘Ilz Daheim rx MMm. sZliüschtW 0. Kllliseh M ^cn ßcbrilt- (201 ■ soll ich, fsitx. Hebst kaum Aber Lächeln und nun — Ich zürne Dir nicht, Armand, Gerlag der Jaheim-LLpedition (Vclhagen & Klastng) in Leipzig. Aufforderung zum Abonnement auf beginnt, meldete der Knabe. Meine Mutter, und der junge König runzelte ote Stirn, chrndr Plakate an dem Oswald'schm Garten und in der Hintergasse zur Kenntntß gebracht werden. Besteht dagegen ein solches Verbot nicht, so durfte es der Polize Verwaltung obliegen, ein solches Verbot zu erlassen. •'*** M- ■>»> *»y W «9iy *£*• *!>* X/-4: ‘«SÄ»iSS; W w W W W- w w w M W d W E w ■aw». ®iML »irM«™ *’ 8J»__j wicbtig H anaelangt, mich wieder in die Charypti« der leidigen Politik stürzen? ö - " - - ..-.i.<-er— ..ms u.rr.v vnn Gegenwart des Sitte der Zeit gemäß bis tief herunter entblößt, eine kostbare Brillantschnur mit einem Schloß von Rubinen umgab denselben, während die hoch emporste- hende Frisur mit einem Spitzenschleier und einem Diadem der wcrthvollsten Brillanten und Rubinen geschmückt war. Der König hatte sich emporgcrichtet, um seine Mutter zu begrüßen, allem Catharina ging mit raschen Schritten aus ihn zu und lehnte ihn sanft mit eigener Hand auf das Lager zurück. . n . . m Laß Dich nicht stören, mein Sohn, sagte sie, tch weiß, Du liebst die Bequemlichkeit, auch werde ich Deine Zeit nicht lange in Anspruch nehmen, indessen drängt cs mich, Dir, dem regierenden Herrn, Rechenschaft von der Verwaltung der Mutter während Deiner Abwesenheit vorzulcgcn. Ein ironisches Lächeln umspielte bei diesen Worten ehren scharf, aber geist- voll geschnittenen Mund, aber Heinrich beobachtete es nicht. Wozu Rechenschaft? rief er, sind Sie nicht auch wahrend meiner Anwesenheit Regentin Frankreichs? Nehmen Sie urcht die ungeheure Last, die mau den Staat nennt, auf Ihre Schultern, Majestät, mich von der unangenehmsten der menschlichen Kräfte, vom Denken zu befreien? Wozu also Rechenschaft r frage ich. Fordern Sie von mir Rechenschaft uoer meine Günstlinge, Maltreffen, Pferde und Hunde? „ Das ironische Lächeln der Königin verwandelte sich m em verächtliches. Wahr ist'S, Dir zu Liebe übernehme ich die Sorgen der Regierung, aber mit ihnen auch die Feinde der Krone. Während Du Deinem Vergnügen nacheilst, sind die Intriguen meiner Feinde unvermeidlich; ihre Dolche sind geschliffen für das Herz Deiner Mutter, und dennoch biete ich Allem Trotz, da es Deine Rupe gilt, Heinrich, dennoch — ., nL, Und aus welchem Grunde entledigen sich Ew. Majestät nicht Ihrer Widersacher? unterbrach der Monarch die Redende. Man pflegt doch wichtige Tage zur Erinnerung feierlich zu begehen und St. Bartholomäus ist bald. Heinrich! rief Catharina erbleichend, sollen diese Worte einen Vorwurf für mich enthalten? Für wen strebte, für wen heuchelte, für wen mordete ich? fügte sie mit leiser Stimme hinzu. Mein Sohn Carl IX. war der Sohn meiner Ehe, Heinrich von Anjou der Sohn meines Herzens, er mußte König werden. Heißen Sie mich nicht undankbar, Majestät, erwiederte Heinrich, aber ich habe das KönigSthum satt. In welches Wespennest gerathe ich, wenn Sie die Augen schließen? Mich schaudert, wenn ich an diesen Fall denke; mir bleibt nichts, als schon bei Lebenszeit meinen Nachfolger, Heinrich von Bearne, zum Herrscher Frankreichs einzusetzen. Er ist stark und milde zugleich und wird mein Land beglücken. , , Den Bearner? Fluch dem Hugenotten! rief die Königin zorngluhend. Nimmer wird er seinen ketzerischen Fuß auf die unterste Stufe des königlichen Thrones Frankreichs setzen! Herrschen wird das Geschlecht der Valois bis in die fernste Zeit, und noch Deine Enkel, mein Sohn, werden Deine Lilienkrone tragen. Vergessen Majestät nicht, erwiederte Heinrich, daß ich mich niemals vermahlen werde, daß ich ein Feind der Ehe bin. Du wirst Dich vermählen, sagte Catharina strenge; Frankreichs Wohl erheischt es, und ich, Deine Mutter, befehle es Dir Deines eigenen Besten willens. Blicke um Dich, Europas Fürstenhäuser öffnen Dir ihre Pforten und die Blicke ihrer Diplomaten ruhen schon lange verlangend auf dem leeren Platz an Deiner Seite, auf dem königlichen Throne. Warum soll ich heirathen? wandte der König ein, was kümmert cS mich, ob ein Valois oder Bearner auf dem Throne sitzt. Ein Weib, eine Gattin, würde nur meine Langeweile vermehren; der Ehestand würde mir Pflichten und Etiquetten auferlegen, die ich hasse. Und fühlst Du Dich jetzt etwa glücklich? unterbrach ihn die Kömgin-Mutter. Glücklich? wiederholte Heinrich mit bitterem Ausdruck. O Mutter, zeige mir das wahre Glück und nimm dafür meine Krone. Meine Tage sind nichts als ein wechselndes System der Langeweile, mir eekelt vor dem Leben. Ueberall Intrigue, knechtische Ehrfurcht und Etiquette und fein Herz, an das ich vertrauend bas meine legen kann keine Freundschaft, keine Liebe. Die Königin preßte die Lippen zusammen. Und vergißt Du Deine Mutter ? fragte sie mit vorwurfsvollem Tone. , Heinrich richtete sich empor. Ich habe die Ehrfurcht, die ein Sohn für seine Mutter fühlen muß; ich bewundere Sie als Regentin, allein heben rann ich Sie nicht; o, wüßten Sie, wie ich nach einer Liebe schmachte, die Vie mir nie gewähren können, nach einer vertrauenden, hingehenden, Alles opfernden Liebe. Nur ein Freund meines Herzens, nur eine Geliebte vermag mir btcfe Liebe zu gewähren; wo aber in meinem ganzen Reiche das Wesen finden, m dessen Armen ich endlich aufhören darf, König zu sein? (.Fortsetzung folgt.) Gin gesandt. Eine Anfrage in Nr. 73 des Anzeigers macht auf die Unzulässigkeit des Durchreitens der Pferde zur Schwemme durch die Hintergasfe aufmerksam. Einsender dieses passirt neuerdings häufig den Verbindungsweg zwischen dem Oswald'schen Garten und der Hintergasfe, welcher zu betreten er früherhin nur selten Veranlassung hatte; so wenig damals bei seinen seltenen Passagen die Zweckmäßigkeit der, zwischen der Hofraithe des Herrn Dr. Weber und dem Garten des Herrn Director Dr. Stein angebracht aewesenen Barriöre einzusehen vermochte, so sehr muß er jetzt bei seinen häufigen Durchgängen die Entfernung derselben beklagen. Es wird nämlich seit dieser Zeit der gedachte Verbindungsweg zum Durchtreiben von Vieh, namentlich von Pferden und sogar soweit der enge Raum es gestattet, zum Durchfahren benutzt. Das Unangenehme und Unzulässige dieser Benutzungsweise für die Fußgänger ist gewiß schon Jedem aufgefallen, der den Weg nur manchmal passirt, denn nicht selten ereignet es sich, daü man sich zur Seite drücken muß, um von den vorüberkommenden Thieren nicht aestoßen zu werden. Das äußerst Gefährliche der Benutzung des Weges zum Durch- tteiben von Thieren zu beobachten, hatte Einsender mit einigen Anderen Burgern am Itz. d- M- Gelegenheit. Zwei muthwillige Pferdeknechte, welche sich mit je zwei Pfer- ben der eine nach dem gedachten Verbindungsweg zureitend, der andere von dort her- kommend, an dem Reiter-Circus im Oswald'schen Garten begegneten, fanden Gefallen daran eines der Pferde, einen Hengst, der Art zu reizen, daß dieser und darauf die beiden Pferde des andern aller Fesseln baar, durchgingen, und von den Knechten nicht mehr einzuhalten vermocht wurden, darauf einen Theil des Oswald schen Gartens durchjagten, wobei sie die Passanten in Gefahr brachten und sodann m vollem Galopp nach der Hintergasse zusprengten. Bei der außerordentlichen Frequenz des engen Verbindungsweges und bei der großen Anzahl von Kindern, welchen der Platz vor der Hofraithe des Herrn Dr. Weber stets als Spielplatz dient, ist es em wahres Wunder, daß kein Unglück geschehen ist. Es ist umsomehr auf diesen Uebelstand hmzuwelien, als dieser enge Weg in der Nähe sehr besuchter Schulen liegt und hierdurch eine größere Gefahr bedingt wird. Wenn es daher, wie dem Einsender versichert wird, seine Richtigkeit hat, daß das Passiren des fraglichen Weges mit Thieren und F"bemerk polizeilich verboten ist, so möchte dieses Verbot in Erinnerung gebracht und durch^entspre^ zwei k —ni ’v tner im Cron.' verbunden. Circus I ■•-"i Preiü von 15 SgU , Hannover, Jhificlfr allen 'nienbahnverivallWic Der Vorstand. Einig- Aug-nblick- verstrichen, dann öffnete sich die Thui^abeimal« und Königin Catharina erschien auf der Schwelte de« Cabinr« ihre« ^oi)ne • Die Königin war in prächtiger Toilette. Eine Robe von Purpursam mit weißem H-rmelinbesatz wallte in einer langen Schleppe hmter chr, über d e ein Obcrklcid, da« eine einzige weiße Spitze bildete, siel. Der Hal« war d Deutsches Fsmitienblstt mit Illustrationen. Zu beziehen in wöchentlichen Nummern Preis pro Quartal 18 Sgr. oder in monatlichen Heften. Preis pro Heft 6 Sgr. Am 1. Juli beginnt ein neues Abonnement, die bereits erschiene- nenen Quartale werden auf Verlangen nachgeliefert. W D O D w £ && E K W «»L W ich kenne sie, sie wird nicht Nachlassen, und besser jetzt, wo die . Adel« ste nöthigt, kurz zu sein, al« später. Meine Mutter hat den Vorrang, D Ufo 7^ FL -W G >5 daß u svNvtz Ren * ,7V ^lrector. antwortete der Monarch, allein Deine Nähe ist nni zur Gewohnheit geworden. Mich verlangt andere Gesichter zu schauen andere Stimmen zu hören, und hier ist mir Alles alt. Geh, Armand, fuhr r milde fort, Du stehst meinem Herzen näher, als jeder meines Hauses. Der Knabe entfernte sich mit Thränen in den Augen und der Monarch 'S» * - «olw ' . (!«■ - j $ Der Knabe ^blieb schüchtern stehen, ohne daß Heinrich seine Anwesenheit zu bemerken schien. .r Verzeihung, Majestät, sagte er endlich, muß tch glauben, daß mein ÄCnl8@Dnfl fanC der arme Armand st-t« ein freundliche« Wort, ein huldvolle« ,, tzöln-MinhemÄ j»e tOdamMti ?lee. MW"« fRäodien, w