Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt fir den Arns Kreßen. 9tt7138, Donnerstag den 27. Octolicr 1870« >7.7n» eü röchen noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Cauzleiberg B- 1, als auch SS^ifcUtlllllCil ngerAnzahlg-wahr. Umfan«ad)Cem durch den gegenwärtigen Krieg viele Vorzug- Militärsystems iu aUaemeiner Anerkennung gelangt sind, will auch Nußianv uS den betreffenden Erfahrungen Nutzen ziehen. So soll u A. jetzt auch m Ruß. land auf die geistige Ausbildung der Soldaten mehr Aufmerksamkeit vernendet werden. Nach der Böes.-Ztg. hat das Kriegs-Ministerium bereits Maßregeln er- ,i die Regimenter einirelenten Rekruten vorher auf eine rationelle im tqm und Schreiben unterrichtet werden sollen. Die MvSk. Ztg. zeigt an, daß dcr Kriegs-Minister beschlossen habe, einige |a)t Miume in cas preußische Haupiguurtier abzusenden, um den Operationen Feldzuges zu folgen. Es feien hierzu der Oberst des Generalstabe« v. Zed- deler, der Hauptmann v. Dopplmaier und der Riltmeister Fürst Mestchersky von Mit der Besetzung von Eharires durch die Divilton de« >»e»«^i öuri t» ist ein Plan zur Ausführung grkommen, welcher im königlichen ©auptquartifr gleichzeitig mit dem Zuge nach Orleans in's Auge gefaßt worden ivur Loige- toi”,1 war zu diesem Behuf zunächst die 6. Ca°allcr,cdiv,,l°n, Deren Vorposten, wenn auch vielfach von Franktireurs umschwärmt, ohne besonderes Hindermß über den Wald von Rambouillet hinauspostirt werden konnten. Beim weiteren V - gehen in die schluchtenreichen Gegenden von Epernon und Schloß Maintenon, die enaen von Hügeln eingcschlossenen Thaler der Eure, GueSle und Voise, recognoS- eitlen die CavalleriepatrouiUen größere Massen sranzostscher Truppen, die auf 10 bis 12,000 Mann angeaeb« wurden. - Als nach °em Fall von Dtleati« General Wittich die befäfctre Flankenbewegung nach Chatcauvnn aus- führte und die Stadk mit Sturm nahm, konnte es keinem Zweifel mehr unter- führte und die «luv. , > iiir möalikverwei e nolhwendi- ««--...D...x....x 17,000 Lstr. Diamanten mitbringt — blS zum 20. «eptember reichende Rach, richten vor. Die Diainanten-Entdeckungen am Kra stütz machen ununterbrochene Fortschritte und Alle« strömt noch den Diamantenfeldern. Etwa 7000 Menschen stnd daselbst schon mit dem Dismantengraben beschäftigt und in Kurzem durste ' 11 w - - - - Die Colonialregicruug hat sich m den Streit Watcrboers die ursprünglichen Eigenthümer de« ganzen Lande«, st-° n " Abrede, den streitigen Theil verkauft zu haben und e« ist d,e Moglicksicit vorhanden, daß sämmtlichi- Diamanlenfild-r in britischen Besitz uberg.hen. ^le Häuptlinge sind geneigt, ihre Ansprüche auf den Grund und Boden aufzugeben, da ste ganz unfähig sind, eine geeignete Regierung zu unterhalten. Mehrere der (.olomal starte Entvölkern sich durch den Exodus nach der Diamantenregion in nachihliligem Betreffend: Kriegsfuhren. . . *. D«S Grt> s) hrrst> gl > chr KreiSilMt an Die Großherzvglrchen Bürglrmeisterrün des Kreises Unter BezuaMmö der Zweck seiner Reffe war, der Regierung von der feindseligen Stimmung Funde zu geben, die am bayerischen Hofe herrscht. Baron de Solvyns, der belgische Gesandte macht fortwährend Vorstellungen und hat offen erklärt, seine Regirung werde, falls ein europäischer Congreß zu Stande komme, unter keiner Bedityung zu der Occupation Roms ihre Zustimmung ertheilen. Unter solchen Umstanden hat sich die Regierung entschlossen, cs auf den offenen Krieg zwischen Kirche und Staat ankommen zu lassen. Den neuesten Posten aus China zufolge ist den Gräueltha'en von Timtsin ein neues Verbrechen auf dem Fuße gefolgt, welches zwar nicht so viele Menchen- leben vernichtet hat, wie dieses, in politischer Beziehung aber kaum von geringerer Wichtigkeit ist. Der Vicekönig von Nanking ist ermordet worden. Der Tha'ter befindet sich in Haft, und obwohl er sich weigert, jedwede Auskunft über das Motiv seines Verbrechens zu geben, indem er sagt, der Himmel habe ihn mit der Vollstreckung des TodeSurtheils beauftragt und er (der Thäter) sei aus den Wolken auf die Erde gefallen, läßt sich doch kaum mehr bezweifeln, daß wir es mit einem abermaligen Ausbruche des Hasses gegen drc ftitmuen zu rhun haben. Denn der Vicekönig — welcher am Morgen des 23. August noch nicht todt war, aber am Sterben lag — hatte einem gleichzeitig mit dem traurigen Ausbruche in Tientsin beabsichtigten Angriffe auf die Europäer durch umfassende Maßregeln vorgebeugt, und selbst der mit dem Tode Ringende schien noch die Wuth der Eingeborenen im Zaume halten zu können; für den Fall seines Todes aber befürchtete man für die Missionare in Nanking das Schlimmste. In Tientsin hat sich, wie der Correspondent der Times d. d. Schanghai, 25. Aug., schreibt, die Sachlage wenig geändert und ist die Hoffnung auf eine friedliche Ausgleichung zu einem Minimum zusammengeschmolzen. Graf Rochechouart hat als conditio sine qua non die Hinrichtung der beiden Magistratspersonen gefordert, welche den Pöbel offenkundig zum Angriff auf Consulat und Missionshaus angefeuert hatten. Sollte seine Forderung bis zum 31. nicht erfüllt sein, werde er seine Flagge einziehen. Inzwischen treffen die Chinesen umfassende Kriegsvordereitungen. Ihre Arsenale in Schanghai und Nanking sind in voller Thätigkeit, und die großen Waffenmassen, welche dort gefertigt werden, sind nicht die Luntenflinten alter Zeiten, ' sondern gute Büchsen. Selbst Remingtons werden in Schanghai sabri- cirt und so schnell wie möglich nach dem Norden verschifft. Jedenfalls bezeich- nend für die öffentliche Stimmung ist ein Gerücht, daß der Fürst Kung wegen seiner Freundschaft für die Europäer den Befehl erhalten habe, sich zu erdrosseln; doch sei erwähnt, daß diesem allerdings weit verbreiteten Gerüchte vorerst jede Bestätigung mangelt. „Natürlich" — so sagt der genannte Berichterstatter gegen Schluß seines Briefes — „der Krieg mag auf wunderbare Weife noch abge- wendct werden oder er mag sich auf den Norden und die Franzosen beschränken; aber Alles deutet auf das Gegentheil. Offenbar ist es die Absicht und der Zweck der Kriegspartei, die Ausländer sammt und sonders aus dem Laude zu treiben, und da sie wissen, daß diesilben nicht gutwillig gehen, werden sie es wahrscheinlich mit einem gewaltsamen Angriffe versuchen." Kriegs nachrichten. Köln, 24. Oct. Die heutige „Kölnische Zeitung" meldet: Oberst Stoffel, der frühere französische Militärbevollmächtigte in Berlin, nach Sedan Kriegsgefangener auf Ehrenwort, ist entflohen, angeblich nach Paris. Die Stadt Poitiers hat, wie gemeldet wird, folgenden energischen Beschluß gefaßt: „Im Fall, daß die Stabt Paris dazu gezwungen werden sollte, zu capituliren, erklären alle andern Departements mit Ausnahme des Seine-Departements im Voraus, daß sie keiner Macht das Recht zugestehen, sie in die Kapitulation mit einzubegreifen; sie betheuern, ihre Actionsfreihrit behalten zu wollen, um den Boden des Vaterlandes bis auf'S Aeußerste zu vertheidigen." Karlsruhe, 24. Oct. Die Nothüberbrückung der durch die Sprengung entstandenen Lücke der Kehler Eisenbahnbrücke wird in etwa 10 Tagen vollendet sein. Es werden aber dann die Züge nicht blos wieder bis zur Station Porte d'Austerlitz (Metzgerthor) gehen, sondern bis in den Hauptbahnhof in der Stadt, da man mit der Herstellung des betreffenden nicht wesentlich beschädigten ganzen Bahnkörpers in derselben Zeit fertig werden wird. Der sehr arg demolirte Haupt- bahnhof soll bis dahin gleichfalls nothbürftig rcstaurirt sein. Für den Verkehr wird daraus eine ungemeine Wohlthat erwachsen. Der definitive Ausbau der Brücke wird übrigens gleichfalls in Vorbereitung genommen. Straßburg war gestern am Sonntag wieder von einer großen Masse Neugieriger besucht. Karlsruhe, 25. Octbr. Ein Extrablatt der „Karlsruher Zeitung" bringt folgendes Telegramm an Se. k. Hoheit den Großberzog von Baden: „Epinal, 25. Oct. Am 22. d. siegreiche Gefechte am Ognon-Fluß bei Voray, Etuz, Cussey, Auxon, Geneuille. Der Feind wurde mit starken Verlusten überall geworfen. Im Gefecht waren Bataillone des 1., 3 , 4. und 5. badischen Regi. ments und 3 Batterien. Diesseitiger Verlust etwa 7 Todte und 38 Verwundete. An unverwundeten Gefangenen 2 Stabsoffiziere, 11 Oberoffiziere und gegen 200 Mann. Haltung der Truppen vortrefflich. DivisionSstab-Hauptquartier heute den 23. in Etuz. v. Beyer, Generallieutenant. Tours, 23. Oct., Abends. Die Regierung hat soeben Depeschen an die auswärtigen Agenten versendet, in welchen sie denselben anzeigt, daß der von englischer Seite am Freitag vorgeschlagene Waffenstillstand hoffentlich die beste Aussicht auf Erfolg habe. Bezüglich der Einberufung der Constituante haben ernste Berathungen stattgefunden. Tours, 24. Oct. Die Regierung veröffentlicht folgendes Telegramm: „Lille, 23. Oct. Der Feind räumte gestern St. Quentin. Amiens wurde nicht angegriffen." Brüssel, 24. Oct. Berichte aus Tours melden: Die Regierung läßt die Wege und Stadt verbarrikadiren. Der Belagerungszustand ist für Tours und das ganze Departement Indre und Loire erklärt. Brüssel, 24. Oct. Girardin hat am 18. d. ein offenes Sendschreiben an Bismarck abgesandt, dessen Schlußstelle folgendermaßen lautet: „Machen Sie vor Paris wie 1866 vor Wien Halt, dieser Beweis von Mäßigung wird uns zu allererst veranlassen, Ihnen vorzuschlagen: 1) alle Bollwerke niederzureißen, weil sic Die letzten Hindernisse der europäischen Verbrüderung sind; 2) den Eintritt Frankreichs in das Netz des Zollvereins, diesen älteren Bruder des Freihandels. Unser Gold bringt Euch Reichthum, und die Erinnerung an die uns geschlagenen Wunden mag erbleichen durch gemeinsame Interessen und Bestrebungen. Ent- ehren Sie nicht das Zeitalter Peel's und Cavour'S, wenn es nur von Ihnen abhängt eine seiner Größen zu werden." Brüssel, 24. Oct. Graf Palikao ist hier eingetroffen. Nachrichten aus Dem Departement du Nord melden, daß die Arbeiterkrisis immer bedenklicher wird. In Ascq (Dep. Nord, Arr. Lille) feiern sämmtliche Fabriken, mit Ausnahme von zweien. Alle Fremden, welche im Departement sich aufhalten und das Alter von 50 Jahren noch nicht erreicht haben, werden eingezogen, die Widerstrebenden ausgewiesen. Die Waffenvorräthe sind unzureichend und werden daher Gewehre mit Steinschloß vertheilt. Brüssel, 25. Oct. Nach Der „France" vom Sonnabend wohnte ThitrS einem im erzbischöflichen Palais abgehaltenen großen Regierungs-Conseil bei. Dasselbe war in Bezug aus die Frage der Wahl Der Constituante getheilter Ansicht. Die Majorität war dafür, Gambetta dagegen. Paris, 24. Oct. TbierS wird morgen hier erwartet und sich voraussichtlich am Nachmittag nach Versailles begeben Die France vom 21. October macht sich zum Echo der Klagen des „Fran- 9ais", des Organes von Msgr. Dupanloup, wonach „die Kunst, eine Stadt aus- zupressen und alles, was sie enthält, herauszutreiben, nie weiter getrieben wurde", utd von ton Preußen In Orleans: „Die Preußen sind nicht reich genug, ihren Ruhm zu bezahlen, das sicht man an der eben so erfinderischen als barbarischen Art, wie sie die Besiegten ausplündern. Diese Einnahme von Orleans könnte aller Welt zur Lehre dienen. Seit den ersten Versuchen der Preußen gegen Die Stadt von Jeanne d'Arc bis zu ihrem definitiven Einzuge übersteigt das, was auf diesem Theile des Gebietes an Kurzsichtigkeit der Regierung und der Kriegs- führung, an Sorglosigkeit, Verwirrung und panischem Schrecken geleistet wurde, alles, was sich erdenken ließ. Weder Die Negierung, noch Die Militärbehörden, noch die Bevölkerung haben Dem entsprochen, was von ihnen erwartet werden konnte, um eine Stadt und einen strategischen Punkt von solcher Wichtigkeit zu behalten. . . . Orleans büßt jetzt theuer seine Schwächen, und es ist jetzt nicht an Der Zeit, anzuklagen; aber Eines betrübt uns, statt uns zu überraschen in Dem Berichte des „Franyais", nämlich der Eifer, womit die Orleaneser sich beeilen, Den Requisitionen der Preußen zu entsprechen. Diese verlangen, daß ihnen alle Pferde ausgeliefert werden, und in wenigen Augenblicken bietet Der Platz des Martori (so berichtet Der „FranyaiS") Den Anblick eines wahren Marktplatzes, er wird mit Pferden bedeckt, Die Offiziere wählen Die schönsten und kräftigsten aus, der Rest wird in die Beauce geführt, um Dem Gros der Armee zu dienen. So machen es die Preußen; ihr Verfahren ist eben so einfach wie wirksam." Die France zieht aus dieser Geschichte die Lehre für Die NachbarstäDte, nicht einzuschlafen und zu sprechen: „Vielleicht kommen die Preußen nicht zu uns." Die France berichtet ferner: „Eine Angst, Die zu verhehlen kindisch und überflüssig wäre, lastet seit Montag auf Der Bevölkerung von Tours. Mit unruhigen Augen folgt man Den Bewegungen Der preußischen Armee an Der Loire; man fragt, was ihr Endziel sei. Zuerst glaubte man, daß sie Die regulären Streitkräfte unter Dem General D'AurelleS De Palagine angreifen wolle; aber sie scheint sich von dieser Seite abwenden zu wollen, während Der Angriff und Die Einnahme von Chüteaudun die Aufmerksamkeit erregen und Besorgnisse in einer anderen Richtung erwecken." Man fürchtete in Tours, Die Preußen würDen bei Blois über Die Loire gehen uud vor Tours erscheinen, Jo ihre Bewegung mit Dem Corps combtnirenD, Das Vendome bedroht und im Thale Der Loire operirt; Doch erfuhr man, Daß Das Gros Der Preußen sich auf Chateaudun gewendet und diese Stadt genommen habe; die Armee des Generals stand nach Den letzten Nachrichten in Salbris. Wien, 24. Oct. Die „Abendpost" enthält folgenDeS Telegramm: „Tours, 24. Oct. Die hiesige Regicrungsdelegation hat Die englischer Seits gemachten Vorschläge wegen Des Waffenstillstandes tjn Princip angenommen. Thiers ist bestimmt , nach vorgängiger VerabreDung mit Der Centralregierung in Paris in Verhandlungen mit Dem Grafen Bismarck einzutreten." Berlin, 24. Oct. Die „Kreuzzeitung" bemerkt zu Den Verhandlungen des Generals Boyer mit Dem Grafen Bismarck, Daß Der Marschall Bazaine dieselben nicht nur in voller Unabhängigkeit von der Pariser provisorischen Regierung, sondern auch im Gegensatz und im Widerspruch zu derselben geführt hat. Der „Nürnb. Corresp." erzählt in einem Berichte über Das Gefecht bei Chedlüy vom 13. d. Folgendes: „(Sine merkwürdige Wahrnehmung machten bet dieser Gelegenheit Die bayerischen Soldaten, als sie sich während der Verfolgung Dem Fort Montrougc näherten: Die Wälle Desselben waren Dicht mit Frauen und Kindern besetzt, die ihren Soldaten mit Den Taschentüchern zuwinkten, offenbar, um sie in Dem Angriff auf Die Unsrigen zu ermuthigen." — Weiter Director der Südbahn und ein Der preußische Militär-Bevollmächtigte General Petersburg, 24. Oct. bar in 34 Jahren. Pferde verwundet. it sich Voraussicht. Börsennachrichten. I 25. October 1870. |' ud wohnte Zjifii mngs-Conskil bd. inte gethkilta h Div. Cass.-A. Fr. Friedrdor. Pistolen . . „ doppelte Holl. ü. 10 St. Duoaten . • 20 Frankenst. Geldüorten. Pr. Cass. Sch. 1 443/4-45 9 57'/2-58 Vr 9 43 Gld.fehl 9 43 „ „ 9 55 5 35-37 9 28‘/2-29‘/2 Actiesi. Frankf. Bank 1287/g Oeater. Bank 687 n Creditact. 245 Darmst. Bankaot. 324 Ich bitte Dich, das Kreuz des St. Georg-Ordens dritter Claffe ' ' Gott gebe, daß der Krieg durch Alle Capita- einen dauernden Frieden bald beendigt werde." h . Brüssel 25. Octbr. Der „Daily Telegraph" bestätigt die Meldung des Petersburger Journals" vom Sonntag ihrem ganzen Inhalte nach und fu&t hinzu, die Kaiserin habe dem Programme Bazaine's zugesttmmt und begebe sich oemnächst^nach V rs^ Heute Vormittag um halb 12 Uhr traf die erste indische Post über Seemen Jier ein ;Jie bestand aus Hl Bnessacken^U^ 1 Engi. Souver. 11 53-57 Rusa. Imper. 9 45-17 voll, in Gold £ 26-27 I Prioritäten« 5% östr. F. St. E. 8. 372 Ludwigsh.-Bexbach 162i/o Maxbahn 1073/4 Bayer. Oßtbahn 124V& Hess. Ludwigsbahn 136 3°/o östr. Stsb.-Prior. 56 Zv/o östr. 8. Lombard. 45i/2 30/0 Livorneser 32 50/g Tosoaner 51 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 50/0 Elisabeth-Prior. 763/4 do. II. Em iss. 74l/2 AnSehewBloo»«. Kurh. 40 Thlr. Loose 633/4 Nassau fl. 25 b. Roth. 39 Gr. Hess. U. 50 b. R. — Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 40/0 bayr. Präm. Anl. 106 Vs 40/y badische Loose 1041 4 Badische fl. 35 Loose 573/4 1858r Prioritätsloose 151 1860r Loose 76*/g 1864r „ 1123/4 Wechsel. Amsterd. k. 8. 1003/g Augsb. k. S. 997/8 Berlin k. S. 1057/g Bremen k. 8. 97 Cöln k. S. 1043/4 Hamburg k. S. 88 Leipzig k. S. 1043/^ London k. S. 1187/g Lyon k. S. — Paris k. S. — Wien k. 8. 961/4 Disconto 4% G. lajtn M „Krall' eine Statt aut- gtuitb;n nattfi a ale büTbanftfo ?n Lrirans tonnte )rechn gegen tit urßrizt taS, W ig und der Liirzt- ftn glltißrt djuiH it $ililüiWu 0 ervartet öiitfi Idjn Wichtigst-' int tS iS jetzt ck s zu üterraschtll '1 Crlcanffer sich V* riaugen, uj 'N bittet ter Matz Ui ihren Marktplatzii, na unt kräftig-!» r -rum zu benti Dir rvilksaul-" X’1 Sitte, M «V 5 p ««'■" ? rj4 unt iibnN tu unruhiges Aug'- rt; man sragi, n Ztre tkräfte uot» üe scheint st IN e«t «w« * 14 in »>® „• tetb(rft’ ’f! Unt tlfl‘ 'jt(1 -. -.fiuefl ,n ' 16 in k„ * a < „,1* uMrl* 1 »i1, i t" M I »£.’* :• ”b ! aniti tatq ?'*« ** ^1, »uti. nty 'äitrunj ijjt til iur Tours um -i* Sie toi lä »W uns » •t‘erguTfi|en ( 2) den Eintritt tt8 äreibantdi Un6 geschlagenii Siebungen. 6 nur von Hu Nachrichten ao» bedenklicher Wv 1 mit Ausnchi len unt das Atm ie LlterßrebeA en daher Gench Preuss. 4Vzo/o 0bl- 92 Frankf. 31/2% Obi. ,9i/2 Nass. 41/2% Obi. 917/g Kurh. 4o/o Obi. 82 V2 Hess. 4O/o Obi. b. Roths. 92V4 3 Wo do* do- b7 /2 Bayer. 5% Obi. 96V« „ 41/2% 1 jährige 91’74 4% 1/2jälrrigf 9172 Würtemb. 4i/2% Obt. 91 Baden 41/2O/O Obi. c. E.L. 921/4 Oestr. 5% b. R. 55 5% National / 4*/2 w 50/0 Metall. Obi. — " 50/0 M. steuerf. — Amer. 6u;q 1882r Bds. 95*/2 w 6% 1885r 941/4 sst L t ss’ä äha «*-*•■ -»- •—* Hit. Au» Metz smv Glockentone und laute Rufe zu unseren Vorposten ge- Aufnahme und freu Fatz t- 3oumI,. meldet, daß der Staats- ÄS VMÄ» U3- Ladung in da. t Haupt- einer beginnenden Auflösung betrachtet werden können. Mannschast^a sind luartte^" f25 OcL9 Au» Reims vom 21. Ort. wird hierher gemeldet: mehrfach zu Hunderten in unregrlmafztger.Gruppen und anscheinend ohneff Sch sandte an den Grostherzvg von Mecklenburg folgende» zusammengetreten. Daß die Ärist» bevorstehend :st, wt,d immer mehr unzweistl^ $ / -Lu V.AA hpÄ (Sb Genrci.^rdens dritter Classe L 5 KÄ&2. SÄ-W8 Sa Ä'S wird Marschall Bazaine die Entschervung h.nauSzurucken fu^eu. ; lationsvorscklcige von seiner Seite, welche etwa» Anderes al« unbedingte Unt vcrfung anstreben werden aber unzweisethaft zurückgewiesen werden. Maltern sElsaßs, 20. Oct. Gestern ist der wuittemberg.sche Ärtegsmtmster ». Suckow mit seinem Adjutanten hier angekommen und in d-r „Sonne" abge- stiegen. Er ist Ueberbringer des Militär-VerdienstordenS, welchen der König von iS:=S— ks%£st's-sii::':.“~,:7- ~ - -.......... — auf seinem Zimmer einschlost. So viel zu vernehmen, —....., > • . Y Mi nister des Aeußeren Graf Bray, der Är.egsminister ». Phr°n'h und der: CuU tASminister v. Lutz von München erwartet. ?««» "erden ft* morgen in das Hauptquartier nach Versailles begeben. Sedan, 19. Oct. Der „Times" L„ 8*. ««• «>«»•" «***;.” 3s„ mifaeiouen Drei bayerische Soldaten smv bet der Explosion gelobtet, mehrere aufgejogen. »m f#n einEn rauchenden Soldaten verschul- Ri-iiiiök 25 Oct Nach hier eingetroffenen Nachrichten aus Marseille , . ®CX' Alhambra" die RegierungsmitgUeder für abgesetzt erklärt und hat der Club ,,Aihan o .z Munizipalrathe gememschaftltch verlangt, es solle der Marr vor , Blatt „Decentralisation" kenn- caj^ Frankreich princ-piel die Gebietsabtretung zugestehe. ,OlÖCn Sarmftabt, 24. Oct. Nach einem Telegramm der "Karlsr. Zeitung" von dier bchte sich außer den Herren °. Dalwigk und Hoffmann auch Hr. »■ Biege, leben zu den Minister.Conferenzen nach Versailles begeben. Dte „Mamze.tung T SSnTÄÄ «Ä - jw *»«**JÄ beßtbt. Nach hierher gelangten officiösen Meldungen aus Berlin rr-D « tic UHV UIH —----- I ~ . , »*yjgygrg?S*... 7. ......... («»>. ÄWTKÄ«. -MK-sr. «W®. tÄÄ wird" von hier telegraphirt: „Gestern Pöbel Hot in Fattsoon die Capelle in Brand gesteckt und zerstört, ,ed°ch verhetßen .n der Nahende» Schlöffe» von Sedan, die Stert' werten kann, hat die französische Regierung mit' hiesigen Häusern eine Anleihe von 2L0Mtllwnen Fres. abgeschlossen. Oer Emflsionseours beträgt 85, der Zinsfuß ist 6 Proeent, die Anleihe ruckz hl- Darmstävler Bank —- »anfattien 207V/ Gattjier ba^n Slttien 370*/2, 70-71^4'en^üm^al@"()crren/e2 55' 1860it Luol« 76. 1864er Loose — •«??, s ääääsä »a* »m ass«.«», ““ sonst üblichen Ceremotuen Hom man. M wtMm K^nprinzessin Victoria Rückreise nach H-mvurg per Lagen ngetxe. n.. > Nachmittag ! I- >.» .«• 8." - *• -s" SrSwÄ"SW3- -8. !-- 8.(1««« °°» Sä«, s«'»««». Quartierschlangen, Regunentsstucken, Rüstzeug der alten Kriegsherr- RreÄSÄS V ä &Ä - MM»« “ £4“ä"Ä'WÄ L Zeilen und der Mrltel geben, Interesse an dieser Schaustellung gew.ß L WS-'L '«» ~ « * «*" ” il!'Ilto‘l23,D0 "«•'»"■«” «"»»» »»"»»»" ®," ionische Wünschede- ^^"^ytnRdetonurüXerürt/ Baron Stoffel, Sfr ^^Weti“e?flÄ3TffSn auf dem Wege zogen- Achlvfüader, ein «»«“ f e n bayerische son- pichen eine lebende und s* A « '°ltel, weM^ Ma"in."aere st « ? D ö—' D?6 s'e sich sehr Buten Hu- Telegraphische Depeschen. mrt-n 25 Oct. Ein Telegramm der Wiener Abendpost bestätigt den vollen Inhalt der gestern aus Tours bezüglich des Regierungseireulars an dte auswärtigen Agenten eingegangenen Nachrichten und ebenso dest-ttgt .t«e De- L " Ä1S5Ä SS Deute in Pari- erwartet und sich voraussichtlich am Nachmtltag nach Versatlles C6t ftivSnntblira 24. Del. Ofstciell. Vor den Beobachtung,-Stationen an der Elbmündung sind feit vier Tagen keine feindlichen oder »erdächt.gen Schiffe in Sicht gewesen. ____- Darmstadt 21. Oct. Wie man hort, steht aus Anlaß der gegenwärtig x. °-*x tejss sä snss BS- Allgemeiner Anzeiger. Versieigerungerr 4198) Donnerstag den 10. November, Vormittags 10 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Friedrich Karl Julius Orth und Ehefrau Friedericke, geb. Helm dahier, wie solche hierunter näher beschrieben ist, versteigert werden, als: alt neu lUKlftr. i3/27 i/i077 6 Hofraithe bei der Kirche. Gießen, den 26. September 1870. Großherzogliches Ortsgericht Gießen- __K. Vogt.__ Versteigerung von altem Bettstroh. 4568) Samstag den 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird das alte Bettstroh aus 840 Strohsäcken auf dein Bureau der unterzeichneten Verwaltung in der Zeughaus-Kaserne gegen baare Zahlung parthieenweise versteigert. Gießen, den 24. October 1870. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Kalbfleisch. 4567) Die im Rathhause nöthige Schreinerarbeit, veranschlagt zu 31 fl., soll Freitag den 28. October d. I., Vormittags 9 Uhr, im Bürgermeisterei-Büreau vergeben werden. Gießen, den 25. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Us-Llg 3798) Für Militärs empfehlen wir wollene Jacken im Preise von 1 f! 6 f r, 1 fl. 12 kr, 1 fl. 58 kr. rc rc., ferner Leibbinden in verschiedenen Sorten. I. A. Buscb Söhne. K r a u 11) o b e L 4460) Bet D. Carle in EbSdorf (Kurheffen) find vorzügliche Tyroler Krauthobel (mit 2, 3 und 6 Messern) wieder angekommen, für deren Aecht- heit garantirt wird. Oefen und Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feuerungs-Requisiten und alle Arten Kochgeschirre empfiehlt (4541)______________I. G. D. Bapst. 4575) Veredelte Aepfclbäume sind nach Auswahl ju haben auf der Li e b i g s h ö h e. 3627) Alten Malaga, Port- wein, Tokayer, sowie gute, unverfälschte Rothweine, empfehlen I. A. Busch Sohne. 4462) Einige Centn er Heu sind zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. 4511) Eine große Auswahl der neuesten Art von Kaputzen, See- lenwärmern, Damenkragen, Herren- und Damenpalatins, Pallas, wollenen Unterjacken, Kinderkleidchen, Corsets, Colliers, Winterhandschuhen, sowie alle Sorten Strickwolle, empfiehlt zu den billigsten Preisen Georg Vogt, Seltersweg. Bermiethungssr 4530) Das seither von Herrn stud. Büchner bewohnte möblirte Zimmer im ehemaligen Hessischen Hof am Seltersberg ist anderweit zu vermiethen. 4569) Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen bei G. Vogt, Kupferschmied, Marktstraße.__ 4049) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer an ledige Herren zu vermiethen und sogleich zu beziehen.___________ 4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten und allen dazu nöthigen Räumen ist durch den Wegzug des letzten Miethcrs nach Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Chr. Reiber, am Kreuz. 4555) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen.__________Wittwe Martin. 4505) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Kraus köpf, Hofgerichts-Advokat. 4565) Eine Familienwohnung ist in dem Hause der F- Vogt's Erben zu vermiethen und sofort zu beziehen. __________________ 4378) Einige schöne möblirte Zimmer, mit oder ohne Cabinet, sind im Zrnßer'- schen Garten zu vermiethen.______________ 3740) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, in einer freundlichen Gartenwohnung, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar- Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 4467) Zwei freundliche Parterre-Zimmer auf dem Seltersberg, in der Nähe der Eisenbahn, sind mit oder ohne Möbel, sogleich zu vermiethen bei K. Hensler, Pfarrer, im Peppler'schen Hinterhause. Vermischte Anzeigen. Nicht zu übersehen. 4469) Junge Leute (gewandte Verkäufer mit guten Zeugnissen), welche 150 fl. Caution stellen können, werden von dein Unterzeichneten zum Verkaufe von Oclfarbendruck- Bildern mit Goldrahmen sofort angenommen. Ein gewandter Mann kann leicht täglich 5, auch 7 fl. verdienen. Anton Gottron II. zu Mombach bei Mainz, (Kunsthandlung.) 4570) Ein Mädchen, welches in allen häuslichen Arbeiten erfahren, sucht unter bescheidenen Ansprüchen eine Stelle bei einer stillen Familie. Näheres bei der Exped. dieses Blattes- 4545) Ein ordentliches Mädchen, welches kochen kann und sonstige Hausarbeiten versteht, wird zum sofortigen Einti itt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Gründlicher Mntmidjt in allen Real-Wissenschaften, deutscher, französischer, englischer Sprache, Schönschreiben, Stenographie, niederer und höherer Mathematik wird ertheilt. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227, dritter Stock. Bei der Exped. d. Bltts. liegt Schriftprobe offen. (4574) 4573) Zwei tüchtige Schlosser finden bei gutem Lohn dauernde Beschäftigung bei C. Stohr. 4572) Gesucht wird ein tüchtiger Schuhmachergeselle von E- Becker, in der Neustadt. 4571) Ein braves Dienstmädchen, welches kochen kann und alle Hausarbeiten veisicht, wird zu Weihnachten von einer kleinen Familie gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 4344) Unterzeichnete empfiehlt sich im Ausbesscrn und Verändern von allen Arten Pclzwaaren, sowie auch im Waschen von weißen Pelzgegen- ständcn. — Bestellungen auf ganz neue i Garnituren werden auf das Geschmackvollste und Billigste ausgeführt. Katharina Belz, wohnhaft bei Herrn Zimmermann Schmidt, vig-a-vis dem Schützenhof. .5$ Die Nr. 4, die neueste Kriegs- NA nummer, enthält: z Sf Die Mutter König Wilhelms. Mit Porträt der Königin Luise. — Amata. (Forts.) Novelle von Hans Tharau. — Die deutschen Bahnhöfe in Kriegszeiten. Zu dem Bilde von W- Diez. — Eine Recognosci- rungsfahrt unter den Forts von Paris. Von Dr. Hans Blum. — Skizzen vom Kriegsschauplatz. VI. Von Wörth bis Weißenburg. (Schluß.) Von Georg Hiltl. — Das vierte Jägerbataillon im Sturm auf eine Batterie bei Sedan. Von unserm Specialartisten H. Lüders. — Angriff der Sechsundvierziger bei Wörth. Von E. Hünten. — Zwei Jahrhunderte historischer Volksdichtung. Von R. K- — Am Familientische: Die Geister der Helden. Gedicht von K. Gerok. — Unsere Verluste. Zu dem Bilde von Grögler-— Aus dem Briefe eines westfälischen Füsiliers vor Metz. — Geldnoth und Lectüre vor Paris. Von H. Blum. — Zur einstigen Heimkehr unserer Soldaten. Gedicht von Oscar v. Redwitz. Preis pro Nummer 2' 2 Sgr. Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung, I E- Heinemann, I. Ricker. 4562) Frankfurt a. M. Ausstellung im ehemaligen Bundespalais einer vollständigen MitraiHeusse und Kriegstrophäen aus dem gegenwärtigen Kriege zum Besten der Verwundeten und Rothleidenden am Kriegsschauplätze. Eintrittspreise: Donnerstag den 27. October........» Person 1 fl. — kr. Frei.ag und Samstag, den 28. und 29. October . „ „ — „ 30 „ Sonntag den 30. October.........„ „ — „ 12 „ Montag u. Dienstag, den 31. Octbr. u. 1- Novbr. „ „ — „ 30 „ Mittwoch den 2. November.......... „ — „ 18 „ ohne der Wohlthätigkeit Schranken zu setzen. Die Ausstellung ist geöffnet von Morgens 9 Uhr bis 4 Uhr Nachmittags. Frankfurter Hauptverein für Verwundete und Nothleidende am Kriegsschauplätze. 4576) Im Saale des Caf« Leib. COSMORäMä. Kunst-Ausstellung von Glas-Phutographieen. Dasselbe ist täglich geöffnet, und zwar von Morgens 10 bis Abends 9 Uhr. — Entwe 12 kr. Die Hälfte des Reinertrags ist zum Besten der Verwundeten bestimmt. A. Förster. Danksagung. 4566) Wir Groß-Lindener Angehörigen unserer Soldaten, welche im Felde stehen, sagen dem Herrn Hofgerickts - Advocaten Weidig aus Gießen unfern herzlichsten Dank für die pünktliche und schnelle Besorgung unserer Sendungen, welche derselbe übernommen und an unsere Soldaten befördert hat. Groß Linden, den 25. October 1870. Die Angehörigen. 325) Für die Vaterländische Feuer - Versicherungs - Actieu- Geselllchaft )U Elberfeld vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F. Hoffmann. Firma: Carl Hoffmann. Kriegsnummern der Gartenlaube. Die Nr. 43 bringt folgende Beiträge: Aus eigener Kraft. Von W. v. Hillern, geb. Birch. (Fortsetzung.) — Die Hüterin des Rheins. Von I. Venedey. — Bei den Gefangenen von Sedan. Von H. S- — Im Hauptquartier des Prinzen Friedlich Karl. Von unserem Berichterstatter Georg Horn, Fünfter Brief. Im Schlosse von Corny. — Blätter und B lüthen : Noch einmal aus'der Schlacht bei Sedan. Mit Abbildung: Eroberung von drei Mitraille usen in den Hohlwegen von Sedan durch das sächsische Regiment „Friedrich August". Nach der Natur ausgenommen von unserem Specialartisten F. W- Heine. — Welthistorische Begegnungen. Mit zwei Abbildunaen: Unterredung Bis-marck's mit Kaiser 'Napoleon. Nach einer Skizze des mitamvesenden Schriftstellers A- Salingro. — Erstes Begegnen des Grafen Bismarck mit Napoleon auf der Chaussee von Sedan nach Donchery Nach einer Skizze und genauen Mittheilung des der Kanzlei des Bundeskanzlers attachirten Dr. Moritz Busch, von Prof. Camphausen. — Feld-Abonnement der Gartenlaube. Aufruf! Angesichts der größtentbeils mangelhaften Ausstattung und Verpflegung der Kranken - und Verwundeten-Transporte hat die Hessische Ludwigsbahn Den aner- kennenswerthen Beschluß gefaßt, einen L a ) arethzng für 300 Kranke, bestehend aus 25 Wagen, nach amerikanischem System, mit Hängebelten, Küchenwagen, Apotheke u. s. w auszurüsten. Wir haben es unternommen, für diesen Zug das nöthige Dienstpersonal, Lebensmittel, Medikamente, Verbandzeug, Hemden, wollene Unterkleider u. s. w. zu beschaffen. Die Kosten der Verproviantirung rc. werden voraussichtlich sehr bedeutend sein Wir wenden uns daher vertrauensvoll an den vlelbcwährtcn Wohlthätigkeits- sinn und ben Patriotismus der Bewohner des Großherzogthums mit der Bitte, uns zu dem guten Zwecke Spenden von Geld, sowie von Hemden und wollenen Unterkleidern zukommen zu lassen. Gaben werden durch die nnterzcichneten Comit^Mitglieder, sowie auf unserem Bureau (Gepäckhalle der Hess. LudwigSbahn in Mainz) und der Rcdaction dieses Blattes entgcgengenonrmcn. Mainz, im Oct. 1870. Das Unterstütznngs-Comite für vom Kriege Nothleidende. F. B i t t o n g (Vater). C- F. Deuinger. I a c. H e n s a y. E u g e n K rätzer- Josef Mayer. Dr. Noirö. F. A- Probst. Superintendent Schmidt. Dompräbendat Schneider. Joseph Sichel. Gg. Thomas. Dr. Wenzel. Kostenfreie Sendungen an Angehörige der Großh. 'Hessischen Diviston. Unsere 8. Expedition ging heute von hier weg ; dieselbe bestand aus 1700 Collis- Der Abgang der 9. Expedition erfolgt den 2. November- Zusendungen für uns richtet man gefälligst an unser Mitglied, Herrn Heinr. iBlumenthal hier. — Umfang und Gewicht der Collis nach Belieben der Absender. Vermögende Zusender sind gebeten, die Poststücke zu frankiren. Darmstadt, den 26- October 1870. Das Comit« zur Versorgung der Hessischen Feldtruppen. Krachtvrrefe für die Main-Weser-, Cvln-Mtndener unfr Oderhessische Eisenbahn, sowie fammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bet W. Klee, Marktstraße. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Preis vie' mit BriN! Post l" r § Abo gebt! Auftn durch Arbeit gabiit Hand» briei Arbei in Ai Bm schlag samm Vera» diestr M t gitruii s-ßanüe sagt, Misti anerka de: \x den 5 Conßi wissen die A Waffe den $ Die i Anffct Logik Groß nachdi dadur den t wünsch Wenn sollten fotn biejer der ( betrie W ürllei rache Idbt lung aus jetzt Ihm gier, gegl, Bed,