Preis vierteljährig 1 fl. 12 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Nr. 163» Freitag den 25. November 1870. 24. November. Unter der überwältigenden Masse von Interessen, welche sich in Versailles zusammendrängen, um sich dort in Geheimniß zu hüllen; zwischen Ereignissen, welche von Schwert und Magen allein entschieden werden, kann es leicht kommen, daß eine Forderung, welche sich mehr auf geistige oder religiöse Interessen zu be* ziehen scheint, in ihrer Originalität oder Tragweite übersehen wird. Dahin gehört jedenfalls die originelle, durch persönliche Einwirkung des Erzbischofs Grasen Ledcchoweki und durch noch naivere Agitationen allenthalben in Deutschland unterstützte ^Bittschrift, daß sich König Wilhelm des Rechtes der ganzrn katholischen Welt an Rom annehmen solle, obwohl sich ein solches Recht historisch gar nicht nachweisen läßt. Die Bittschrift des Erzbischofs — ganz mit Unrecht als „Adresse" bezeichnet — betont aber keineswegs das Recht der preußischen Katholiken, welche sich ihrem paritätischen StaatSoberhaupk^PsS' in voller Zuversicht nahen und Schutz für ihre gesetzliche Freiheit verlangen können, wenn ihnen tie Veränderungen, welche mit dem Papstthum durch gewaltsame Beraubung der weltlichen Macht vorgegangen sind, auch für die katholische Kirche gefährlich erscheinen. Dies wäre vollständig in der Ordnung und mußte von dem Gouvernement vorhergesehen sein. Die Bittschrift geht aber offenbar von einer anderen, viel weiteren Basis aus. Sie sieht in dem Kirchenstaat das Eigenthum der ganzen katholischen Welt und verlangte Schutz — und zwar Schutz durch Gewalt und Waffen, von König Wilhelm, nicht als König von Preußen, sondern als dem jetzt mächtigsten Fürsten in Europa. Die Kirche verlangt Schutz von dem Cäsar gegen den meuterischen Guelfen Victor Emanuel. Diese scheinbar ideologische Bittschrift könnte kaum wagen, sich offen an den König heranzudrängen, hätte sie nicht einen reelleren Rückhalt an der hohen römischen und französischen Geistlichkeit; bedeutete sie nicht eine neue Wendung in der verschleierten Politik der europäisch-katholischen Partei; und wir wissen nicht, ob wir es bloS kühn oder vermessen nennen sollen, wenn der Erzbischof dem König solche kirchlich-politische Anmuthung in demselben Augenblick stellt, wo ein Priester dieser Kirch'e nach dem andern gemaßregelt werden muß, weil der unwissende Pöbel von der niederen französischen Geistlichkeit zum Meuchelmord an preußischen Soldaten angeführt wird. Doch haben diese Lockungen und Versuchungen — nicht der Katholiken, aber der europäisch-katholischen Partei, — welche das Volk heute erst recht unter dem Sammelnamen „Jesuiten" bezeichnet, und welche auch von dem ehrgeizigen Bischof von Orleans unterstützt zu werden scheinen, außer den bedenklichen Seiten, auch recht erfreuliche. Denn nichts bewiese den Umschwung der Ideen in Europa deutlicher, als daß sich Vertreter der katholischen Kirche an eine Macht als Retter wenden, welche ihre Größe der paritätischen Politik, aber den Anfang dieser .Größe doch nur dem Protestantismus verdankt, welche vor hundert Jahren noch keinen Gesandten in Rom halten konnte und ihren GesandtschafiSpalast auf dem Capitol heute noch nicht als Eigenthum besitzt. Auch brwiese . nichts so deutlich, daß Frankreich total überwältigt ist, als eine solche neue polü Z;e Wendung der feinorganisirten, nur von Erfahrung und ganr reellen Inter"'" bestimmten europäisch-katholischen Partei. Denn ursprüng- (der fr ,ch" Krieg mit der Infallibilitä't und der dadurch neuzube- ,t Herr^afj Suiten aufs innigste zusammen; die Partei war vor KrKzem noch ganz auf Jn Frankreichs, welches auf seinem Raubzug zugleich die Propaganda für dies. üeukatholischen Ideen machen sollte. Wenn sie also heute ein neues Programm nimmt und dem gemäß die untere Geistlichkeit in Frankreich anders instruirt . wozu die Taktlosigkeit Garibaldi's so bequemen Vorwand giebt — so ivöre großes Hinderniß des Friedens weggeräumt und wir verdenken es dem Grafen' Bismarck nicht, wenn er die Herren Ledochowöki und sogar auch die Dupanloup's besonders freundlich aufnimmt, da seine früheren öffentlichen Auslassungen über bie Ultramontanen uns anderseits vergewissern, daß er nicht in die Hinterhalte fallen und die paritätische Politik Preußens ebenso kühn bel?auT'tet wird, als die deutsche. Der Cäsc nsmus ist liebste Kind der Ultramontanen; die europäischkatholische Partei kann, auty -nn sie gelegentlich mit der von den Ealvinisten und Jesuiten erfundenen Th "e der VolkSsouveränetät coquettirt, sich doch den Bestand der Kirche nicht ohr^'einen Cäsar denken und scheut darum, wenn der fränkische Cäsar manquirt, eiiti totale Frontveränderung nicht, um den deutschen Cäsar zu erwerben, bevor derselbe noch aus dem Kyffhäuser gestiegen ist und Zeit gehabt bat, der erstaunten Welt zu zeigen, wie ganz anders das heutige deutsche Kaiserthum zu verstehen wäre, und daß es dem Naturgesetze, welches früh'- das deutsche Kaiserthum immer nach Italien trieb, nicht länger unterwor- fei. *h würde, weil es seine eigenste Natur verändert hat und die paritätische PolW auf seine Fahne schreibt. Die paritätische Politik eines heutigen deutschen Kaisers könnte gerecht sein, gegen Rom, aber sich mit ihm weder um den Einfluß streiten, noch sich mit ihm in den-Einfluß theilen oder sich, wie man das nennt, zum gegenseitigen Schutz von Thron und Altar verbinden. Die europäisch-katholische Partei könnte sich im deutschen Kaiser täuschen; denn wenn die civilisirte Welt einer neuen Ord- nung bedarf, so hat Italien und Rom nichts dabei zu schaffen, sondern nur das große deutsche paritätische Princip. Deutsches Blut kann in Italien nie wieder fließen, um das Papstthum zu retten, namentlich so lange „die katholischen Mächte selbst", wie Oesterreich und Spanien, sich mit Victor Emanuel dem „Rebellen" verbünden, weil ihnen der Sieg und die Größe Deutschlands bedenklicher scheint, als der Untergang des Papstthums. Es wäre viel besser, wenn die europäisch, katholische Partei statt den König von Preußen anzugehen, dahin wirkte, Oester- reich-in ein richtiges und gesundes Verhältniß zu Deutschland zu bringen, damit Oesterreich die Hand gegen Italien frei hätte, um auf dem italischen Boden, wo die Verlotterung des europäischin Völkerrechts, unterstützt von der selbstsüchtigen Politik Napoleons und den kurzsichtigen englischen Staatsmänern zuerst begonnen hat, endlich einmal Ordnung zu schaffen. Das Verhalten der sardinischen Regie- rung gegen Neapel und die Gewaltthat der italienischen Regierung gegen den Papst, welche doch von England mitherbeigeführt und protegirt worden sind, enthalten eine tausendmal größere Verletzung des Völkerrechts, als die jüngste russische Kündigung von Verträgen, welche nur der Uebermuth Frankreichs und der Egoismus Englands 1856 erfinden konnte. Diese russische Kündigung nennt „der Standard" ein offenkundiges Attentat gegen Treu und Glauben in Europa, welches alles Vertrauen auf Verträge jede Achtung vor den Satzungen des Völkerrecht erschüttere „und die Existenz eines englischen Ministeriums wäre keine Woche sicher, wenn es nicht wagte, auf so unverschämte Herausforderung die rechte Antwort zu geben." — Wie täuscht sich der „Standard"! — Die viel flagrantere Verletzung des Völkerrechts in Italien durch die Eroberung Neapels und der Mittelstaaten, durch Annexion Savoyens und Nizza seitens Napoleons und durch die Beraubung des Papstes sind, zum größten Theil, unter Förderung und Beifall desselben Lord Granville vor sich gegangen, der heute noch England auf der schiefen Ebene weiter führt! Die englische Politik steht eben noch tiefer als die der europäisch-katholischen Partei! Wie die nationalgesinnte Partei in Bayern den gegenwärtigen folgenschweren Augenblick für das Land auffaßt, beweist am besten der so eben erschienene Artikel der Erlanger Correspondenz der Fortschrittspartei, welcher „Bayern am Scheidewege" betitele iÜ und in welchem cs heißt: Am Scheidewege! Jeder deutschfühlende Mann in unserem engeren Heimath- lande weiß , was dieses Wort bedeutet. In den allernächsten Tagen, vielleicht schon in dieser Stunde fällt die Entscheidung darüber, ob die deutschen Stämme, welche vom Fichtelgebirge und dem Thüringerlande bis an die Alpen wohnen, von der deutschen Staatsgemeinschaft durch den Willen der bayerischen Regierung ausgeschlossen und um ihr nationales Erbtheil, das große deutsche Vaterland, gebracht werden sollen. Und wenn unsere Regierung so verblendet wäre, in dem größten, herrlichsten Wendepunkte der deutschen Geschichte so klein und so undeutsch zu handeln, dann steht das bayerische Volk selber am Scheidewege, ob es einem solchen Unterfangen, das vor Bayern und vor Deutschland gleich unverantwortlich ist, geduldig und mit verschränkten Armen zusehen will oder nicht. Es würde dies nicht thun! Eingedenk des Dichterwortes: „Nichtswürdig ist das Volk, das nicht fein Alles setzt an seine Ehre!" würden Franken und Pfälzer, Schwaben und in unseren altbayerischen Provinzen alles, was nicht in mittelalterlichen Geistes- banden liegt, nicht ruhen und rasten, bis die Ehre des deutschen Namens und der deutschen Stammesangehörigkeil auch bei uns wieder hergestellt ist und der deutsche Staatsbau sich über Bayern das Land schützend gegen äußere und innere Feinde, wölbt. ... 3m Augenblicke ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, und die Hoffnung eines jeden guten Bayern geht dahin, daß das Trennungswort nicht gesprochen werde. Noch ist die deutsche Entscheidung möglich, und wenn wir einer so eben aus München gekommenen Nachricht trauen dürfen, wahrscheinlich. Herr v. Braun, der Minister des Innern, soll dem ersten Bürgermeister von München erklärt haben, „daß die Gerüchte über einen Abbruch der Verhandlungen mit Bayern gänzlich unbegründet, daß die letzteren vielmehr im besten Fluffe, daß eine Einigung erzielt sei und schon in der allernächsten Zeit auch der formelle Abschluß erfolgen werde". Von welcher Natur die erzielte Einigung sein wird, muß, wenn jene Mittheilung die Erklärng des Ministers richtig wiedergiebt, die allernächste Zukunft lehren. Für das deutschgesinnte Volk in Bayern wird sich die Frage, ob eine deutsche Entscheidung gefallen ist, ob wir fortan mit den übrigen 35 Millionen deutscher Brüder vorwärts oder allein in Noth und Verderben, in die politische und volkswirthschaftliche Verkommenheit gehen sollen, danach entscheiden, ob Bayern im deutschen Reichstage vertreten ist. Seit mehr als zwanzig Jahren hat sich die Sehnsucht unserer Nation und in ihr der besten Söhne unseres engeren Heimathlandcs nach einem freiheitlich geeinigten mächtigen und geehrten Vaterlande zusammengefaßt in dem Rufe und Streben nach dem deutschen Parlament. Was Die Weisheit oder Kurzsichtigkeit unserer amtlichen Staatslenker sonst auch in Versailles durchgesetzt haben mag, hoffentlich ist uns die nationale Gemeinschaft >m Reichstage gesichert. Mit ihr kann Alles gut werden, ohne sie wäre der Aufenthalt der Herren Minister die Reisekosten nicht werth. In diesem Zeichen wird eint wahrt bayerische Politik siegen, aber auch nur in diesem allein! Die volkswirthschaftliche Gesellschaft in Berlin beschäftigte sich in ihrer Sitzung am Samstag mit der Frage, ob es nicht möglich sei, die Kriegsentschädigung, welche Frankreich zu zahlen haben wird, als Gelegenheit zur Einführung der Goldwährung zu ergreifen. Der Vorsitzende, Herr Prince-Smith ging zunächst auf die früher in dieser Gesellschaft Statt gehabten Debatten über die Währungs- frage ein. Man habe sich damals mit ziemlicher Einigkeit für die Doppelwährung ausgesprochen und einer günstigen Gelegenheit für die praktische Einführung derselben entgegen gesehen. Diese günstige Gelegenheit sei nun gekommen; denn Armee zugesall-n, ist zu er Die Kämpfe um Orleans am 8. unO 9. haben mit einem Verlust von 2000 Verwundeten auf französischer Seite geendet. Der Marquis von Billcncuve > vu «Uuv, .v..wv Dir Gräfin Gagarin, ein- der geachtetsten Damen Frankreichs, hatte rine Es aibt Unalücksmenfchen, Petition der Frauen, die um Frieden ihre Stimme erheben, veranlaßt. Dieselbe ö D . - .... /TI__r 11 nt#rf<4\rtftpn nphprft nn Sociäte nationale anglaise de secours aux malades et blessös. Tours, den 11. November. w» erssto-Ätis. äs*s LW?L'rs,7 ss* ä hasui iixT-ää sa.'gs.tt'S' Ä5» Ä K-.-Ä'i KÄ’SÄ -llrOr werd dmi ^nttrnaltonaün B-rk-hr die dringend nothwendige Bequemlichkeit post aus und nach Sedan neuerdings mehrere Male gefährdet worden ist , recht allein werde dem tn*crnQt'D”al. n ft. ’ meisten Redner diesen Ausführungen bald ein Ende finden. Bei La Fore, der kleinen Festung an der Einmündung geschaffen werden. Jn der st Jl. in Sl)ar gejat)lt «er- der Serre in die Oise, scheint die Bourbaki'sche Nordarmee zum ersten Mal in bei; einige be^eifeh. jäo*, 1>4 ^gnügen müssen. Action getreten zu sein. Unsere Truppen, welche diesen festen Platz, der die Der- Cn ^ie neuesten Depeschen aus Augsburg und Stuttgart bringen uns die Kunde, dindungslinie von Reims und Laon nach der Nordbahn sperrt, belagern,wurden . r ? ..n in der Resident Ludwig XIV. über die Neu- gestern, den 20., von einer feindlichen Abtheilung angegriffen; cm Bataillon des daß die verband ^e^z Ludwig u^ ^utzischen Grenadier - Regiments Nr. 5 (von der 2. Infanterie-Division^ Ä'de^Ein^aun^Deut^ welche'Franks?nic^t ertragen zu wollen sich Danzig) schlug sie indeß tapfer zurück, und auch ein von der Festungsbesatzung r ct?nnfr(>ia mit dem Aufgebot aller seiner Streitkräfte zu bekämpfen bald darauf unternommener Ausfall wurde abgeschlagen. Tergnier, die etwa eine vermaß, . . . . $ 5trieaeö ist sie ihrer Verwirklichung entgegengereift Meile westlich von La Före gelegene Eisenbahnstation, bei welcher sich die großen nnbtohlTun^ chon etzt als beste Frucht der deuten Siege: Aus der Einheit Raschinen-und Wagenbau-Anstalten der Nordbahn befinden, ist (belgischen Blattern "eT Einheit geboren, . . "folge) am 15. d. durchl preußische- Truppen besetzt worden, und auch zwischen Nickt ohne ein gewisses Bedauern haben wir wahrnehmen muffen, wie in Laon und Hirson zu streiften die Unsngen. dl- schwebenden Verhanollngen W ««■»■««• der Morg-Nör^E £ dos Bo7bardement' von'Thionville. L°p°«.ä. deut cher R°g-"ungm hmem m Ohm .» »» Eh-.nhaf.. Mt^er Minul," - Die Erschießungen von Milllär- ®.^nnu'’8' M man in Berstckfichtiqung der patriotischen Haltung, der französischen Armee wegen Diseiplinapvergehen dauern fort. So wurden "" '7 7nken.lbe R äi^runami7 schE^^tt an den Tag gelegs Haben, neuervings ein Garibaldianer im Lager von Sa.honay, ein Corpora, vom 27. Li. W'7h A-ust-runmn des^ Zweifels mehr mrückaehalten hätte. SBir unterlassen Nien-Regiment in Bourg und ein Mobilgardist in Arboi« (Jura) erschvffem In h,i b^e em Sßnncte TL« tu verweilen' und sprechen nur die Hoffnung aus, der Loire-Armee finden säst tagtäglich Erschießungen Statt, ohne daß die St,m. da'k die Vollendung des Werkes, welche nunmehr dem Norddeutschen Reichstage mung sich besonders besserte. Den Oberoffieieren der Nattonalgarde scheint dieses daß die Vollendung d - büb t cbenso glücklich sich vollziehen strenge Auftreten gegen die Armee und Nationalgarde z-voch nicht besonders zu 7erde^°wie^dü7b^i"°edV7hamlubngen^d^?Regierungen^ der Fall 'gewesen ist. behagen. Dieselben haben nämlich beschlossen, eine Adresse an die Regierung zu werde, wie dies oei ven ^-rpano-u»» » » sy. Z.) richten, worin sie dagegen protestiren, daß man, wahrend man die Soldaten we- DI- idranee" vom 17 November bringt wieder eine geharnischte Schutzrede gen Diseiplinar-Vergehen fortwährend erschieße, so nachsichtig gegen die pariser ... v-ren Schluü lautet Hüten wir UNS, die rechte Stunde für die Meuterer vom 31. Oetober auftrete, die durch ihre An chlage das Land ,n ganz ' n sKiAfpn '11 vcrvasscn sie möchte nicht wieverkehren unv wir würden andere Gefahren versetzen als die paar meuterischen Soldaten. Nach Berichten allgemeinen Wahlen zu v paffen, (u n «t ».«««/»«« « ant(ren @,ä6ten h,. rie Affaire von Orleans überall Be- dann zu e uer Dieta,ur»erdaimm, übersteigen 'konnte, die ein geisterung erregt und die Kampfeslust bedeutend gesteigtrt. Man spricht zetzt mehr ... 4,1«..™ »■-«*;•». ’«Ä "KÄ, Ä*. D-m m w-«« sie fortfahren, gegen Wahl n (4 1 '@i lc./ fo. gibt Unglücksmenschen, Petition der Frauen, die um Frieden ihre Stimme erheben, veranlaßt Dieselbe deren e7®r'S u7 Freihell ihres La?erlandes ^zum wurde, wie uns aus Genf mi.getheil. wird mit 20,841 Unterschnf.en^bedeckt an ~. 8 Lrph-htp (5IN fnirfaer Mensch war Tallevrand, ein solcher ist Thiers." die Negierung in Tours und m das Hauptquartier der deutschen Heere in Der- Nachdem üi wenig schmeichelhaften Worten die politische Chamäleonsnatur dieses sailles abgeschickt. „Die Unterzeichneten vermessen sich nicht Nathschlage zu erthei- Klelluneisters Md^ Ränkeschmiedes geschildert, wird den Männern der National, len, wir fallen aber die Hande, um beide Volker anzuflehen, dem Rmn und end- vertheidigung v°eg°w°r'-n, daß sie dumm genug iü°w.'°^s°-en, ft‘Ä |9.' befannt g-wordene Depesche, wonach preußische die^RevubUk^noch gar nicht anerkannt hatten; Thiers sei niemals etwas anderes durch Garibalvi'sche Truppen unter Führung NiccMtti Garibaldi's in ChaUllon- die RepubUk noch gar nicht anertanni y i v ' konstitutionellen sur-Seine überfallen und vernichtet worden sind, wird durch eine officrelle Nach, gewesen al- der b° e G • »’ 4 6“ "" „halten, hat er richt aus Versailles vom 21. leider, wenn auch in milderer Form bestätigt. Das Monarchie, ie er z fl sch ,h publik von 1848 zu fesseln, und die Detachement bestand aus dem Landwehrbataillon Unna und zwei Escadrons Schlächter-? de- "' $£wrtt"C daß er -S w^ll.e^Möge -r zu 5. Rchrve-Hus-ren-Regiment- und mußte sich mit Verlust von 120 Mann und .u-n Guirot aeben ^d sich dem ohnmächtigen Rückzüge desselben anschli-ßen. 70 Pferden auf Chateau Vilain, nordöstlich be, Chaumont, zuruckz,ehem Challllon. D Ä u7 wrdweder von Th erS noch von den Nachteulen der Rue de Poi- sur-Seine, im Arrondissement gleichen Namens, Departemen Co e d'Or, liegt aus Die Republik mied weder von ^mers noeo halbem ter Eisenbahn Chaumont Tonnerre, nordwestlich von Dizon. t,er8 ^j^An-'üch-n h S von Paris licht mehr lange aus sich warten Es ist die erste That der Garibaldi'schen Truppen, von welcher wir zu be- lassen wird beginnen sich zu mehren. Mit jedem Tage nimm, die Entmuthigung richten haben, und ste ist danach angethan, um m,t Sicherheit die Erwartung aus. kirnirlln Stadt zu,' und die Blätter, welch- noch die Fortsetzung der V-r- sprechen zu dürfen, daß man ihnen in der nächsten Zeit eine größere Aufmerk- r’ÄÄSfc'SÄS «?." u. d.«.«... ... i. durck^die Loire'Armee unter Mitwirkung der Nord- und West-Armee ist die letzte Bezug auf die Behandlung der Kranken und Verwundeten in d^r Lolrearmee, der Hoffnung geschwunden, und man wird entscheidenden Falles im königlichen Haupt- leider jetzt an 800 Bayern, welche sich in den Lazarethen von Orleans befanden, kartier nickt anstebem die Nutzlosigkeit einer Fortsetzung des Kampfes noch evidenter unterworfen sind, sehr interessant ist: ,, , Äenp taff - AlleS deutet darauf hin! daß man unsererseits zunächst -Sockte nationale anglaise de secours aux malades et blessös. öüe Kraft möglichst auf Paris zu concentriren unv so zu sagen, einen zweiten, weiteren Einschließungsgürtel herzustellen gedenkt, der es der eigentlichen Cernirungs- JÄrÄÄSX"- •s.’skts a ■grawÄT» »«>«.... >™«». durcklübren au können. Scheint es doch selbst, daß die Operationen nach dem dem Schlachtfelde abgercist, aber das war sehr wenig, da das, was wir von Lon- Süden ^zu in das Gebiet jenseits der Loire zu diesem Behuf einstweilen vertagt don erhalten haben, schon erschöpft war,und so mußten wir uns an Vorrath Fsi-d-ich Karl mit dem Großherzog von Mecklenburg dafür bürgt, daß ste günstige und nach^PolllerS ^'^w-rd-n,und^es^^t^ muffe , ftm "@»ra 11 November, wird geschrieben: „Es mögen wohl in Athen diesem Theile von Frankreich gar nicht mehr zu bekommen. Stele Amputationen 3 bis 4 atüunqen herausgegeben werden, die zu Gunsten Frankreichs arbeiten, werden mit gewöhnlichen Schlachtermeffern gemacht werden muffen und 6ie SHe. vaa gen -pistire/ aber noch etwa 40 bis 50 andere Blätter, die es meistens mit E,'einen sind bald zu Ende. Aber dies ist nur der Anfang eines TH-.leS de« der deutfehen und gerechten Sache halten. Ferner ist -s allerdings wohl wahr, F-ldzugr-, den ich immer für sehr wichtig gehalten habe. laü viellttcht etwa 10 Persönlichkeiten von Griechenland nach Frankreich gereift Die englischen Zellungen haben sich daran gewohnt, ®l4 finü um für die französische Republik zu kämpfen, dahingegen hätte man eine hauptsächlich auf dem Papiere exlstlrend, zu verlachen. Die Armee, die )efot quer weit' arökere Anzahl ohne alle Schwierigkeit als deutsche Krieger gewinnen können, über die Loire bei Orleans und Chateaudun liegt, ist großer als die von Sedan. wenn^nE^sw nur hätte^annehmen^wollen, unter Vergütung der Reisekosten, lieber- Sie hat eine starke Artillerie und besteht hauptsächlich nicht au-Mob.lgarden und Haupt kann man darauf rechnen, daß die Griechen ganz überwiegend deutsche Rekruten, sondern aus alten entlassenen So daten. Viele von ihnen kennen den ' ’ ’ Krieg, und ich habe in Frankreich nie eine bessere Truppe gesehen, als die, welche Spmpathieen hegen. durcki Tours nach dem Hauptquartier marschirte. Ihr Erfolg wird sie ___________________ sehr ermuthigen, und da ich glaube, daß die Preußen es für nöthig erachten werden, eine starke Anstrengung zu machen, um mit diesen Truppen fertig zu A a » a a * p « werden, so werden bald weitere Tausende von Verwundeten der Hülfe bedürfen, «.rregsnacyrrcyren. Schicken Sie uns Decken, warme Hemden und Medicinen, so viel Sie können. Der .Nürnb. Corresp." schreibt: „Der preußische Staatsanzeiger brachte Auch Instrumente sind von der größten Wichtigkeit. Jedenfalls lassen Sie die dieser Tage die Notiz, daß die bei Orleans (einer verirrten bayerischen Munitions- Gepäckstücke von einem Agenten von London biS hierher begleiten, sonst kommen colonne) von den Franzosen genommenen Kanonen „die ersten sind, welche im sie vor mehreren Wochen nicht an. , m fffuhinilnnp " ^ufe deS ganzen Feldzugs den Franzosen in die Hände gefallen". Berichtigend Ihr Ergebenster N. Elphinstone. verdient bemerkt zu werden, daß schon vor Metz in den Augustkämpfen den Fran- „N. S. Leider höre ich, daß gestern viele J0fen zwei preußische Kanonen in Die Hände fielen, die sich Übrigens bei der Ein- ausgefuhrt werden mußten, da da- Wenige, was wir nach Orleans hatten sch ck n nabme dieser Festung wieder vorgesunden." können, sogleich erschöpft war. Man sollte bedenken, daß wenn die Deutschen Die N Pr Ztg. schreibt: „Aus den Nordprovinzen Frankreichs, deren siegen, die Verwundeten beider Parteien vergleichsweise nicht so sehr leiden, well Besetzung unter Einnahme oder Einschließung der nothigen Festungen der ersten die Aerzte der Deutschen mit M-dirin und Instrumenten versehen, und ihre Gesell- Armee zugefallen, ist zu erwähnen, daß Montmedp am ChierS (an der Eisenbahn schäften gut orgamsirt find. Em Sieg der Franzosen andererseits bedeutet für f/ $ Officielle militärische Nachricht. Telegraphische Depeschen. Rotrou ohne Widerstand unverändert. gemeinsam für bürg nisse v. Podbielsky. hat die Beschießung von Großherzog von Mecklen- Paris sind die Verhält- v. Podbielsky. tDie deutschen Lebensversicherungs-Anstalten im Jahre 1869. "3‘ !"8 um. ®"’mfinbun8 R°l j„ 't,r di- An. «tjiÖDit dcz "'"“Nion- £*• 'm 1 S'tten SlättR> Misch!« '• „Seit hi«,, 8on Thienvillk. 1 von Militärz ^o tourten wt vom 27, Lj. »schossen. 3n H die 6tin. ?t scheint dieses ht besonders zu e Rcgierung zu ! Solbateu we« egen die pariser ! Land in ganz Nach Berichten -ans überall Be- pricht jetzt mehr >ls bis man die ichs, hatte eine nlch. Dieselbe nslen bedeckt, an n Heere in Der- chläge zu erthei- Ruin und end- wonach prcuMe <\'i in ChatillvN' e oftkitüt Nach- bestätigt. Das zwei EtradronS 120 Mann und ehen. Shatillon- ke d'Or, liegt aus oon Dijon, ielcher vir zu be- r Erwartung aus- - größere Ausmerl- ul Tours, der in tr Loirearoee/ der Orleans befanden, et blesses. 11. November, intm Mluß von uis von Lilleneuve ebm konnten, nach was vir von Lon- 3. jn dtnBm-t uloßne noftlo“’4 u4 l1* figf« jU H'?' jide '* ji( von ®‘ban- 1 wt!4« )t«, "‘„ Lin »t ft- ifüliä i» k" fönnen- I» ’tL Si-»» « (4«w ll«”1 u( Thionville begonnen. Am 23. setzte der seinen Vormarsch weiter fort. Vor luciiiiut-n nuiMu v . mächtig, sobald der LcbenSfaden des Sparenden vorzeitig S”rei6t. Drum kann der Einzelne bei aller Sorgfalt und Wirthfchast tchkett nicht die Garantie übernehmen, die er seinen Lieben so gern geben mochte, die Ga- rantU eimS^sorgenfreien Lebens. Was aber der Einzelne nicht zu gewahren vermag, das ermöglicht genossenschaftliche Bereinigung. Drum „schluß «n em Gan.es Dich an'» Während da- einzelne Individuum den Zusalltgket n de- Lebens namentlich was Gesundheit und Lebensdauer »nbetrifft, ungeschützt aus- gesetzt ist, hat die Erfahrung bewiesen, daß bei ganzen Gesellschaften auch die SMblichkeit bestimmten Gesetzen gehorcht. Der Zufall bet ®*n>tlncn sich für die Gesammtheit als Folgewirkung elne« gr°ßen Naturgesetz-S dar, er , L . < i...... croa ftrfpnnm btpfpÄ (AeseKes war ( m.rtounbettn beider Heere furchtbare Leiden, weil ein beklagenSwerther Mangel an Instrumenten und Medicin bei diesen neuen Regimentern herrscht. Die einzige französische Gesellschaft — die Internationale unter GrafFlavtgnt — kann beim besten Willen nicht sehr wirksam Helsen." Versailles, 23. Nov. 21 m 22. Bonel ein Gefecht statt, bei welchem die 3. und 4. Compagnie der Freiwillige« ver Somme betheiligt war. Die Preußen hatten sich tn starker Zahl bet Bouel b„schanzt. Trotz des Kampfeifers unserer neuen Truppen mußten sich diese zuruck- .iehen, zwei preußische Gesungene mit sich führend. Der Commandant ist ver- wundet, Capitain Petit todt, 6 Freiwillige verwundet. 60 Preußen wurden von der Artillerie außer Kamps gesetzt. Am Nachmittag kamen 20 Ulanen nach Ham, sie wurden durch Flintenschüsse verjagt. A Brüssel, 23. No«. Die Nachrichten der Pariser Ballonbriefe v. 19. ds. sieben mit denen vom 16. d«. in seltsamen Kontrast. Da« Bekanntwerden der Affaire bei Orleans durch Brieslauben versetzte den Sangu,n,SmuS der Pariser wieder in Helle Flammen. Die Samstagjournale sprechen mit Gewißheit von der Entsetzung, welche die nahende Loirarmee bringe. Rente steht dv.ro. 4 Brüssel 23. Nov. Gut beglaubigten Nachrichten aus Paris zufolge will Trochu keinen Ausfall machen, bevor er die Kanonen der Loire-Armee hort. °,e M°g.,rp-e.r geg-u-.i, jene durch den Zufall gewirkten Schäden auszugleichen. ES bedurfte nur der Association, um °i- Vorbed.ngungen zut schaff n, l> Berlin, 23. Nov. Da« Privateigenthum des früheren französischen Ge- , ■ >n,rftn Grafen Bcnevetti, das derselbe tn dem Gesandtschaftshotel fanblntI L b U ? in etwa 14 Kisten verpackt, nach Charleroi adressirt, in SSem'frier zunächst nach Aachen abgeschickt worden, von wo e« durch aus Ziegenort von der „Ernestine Jitet au« Cherbourg vom 1. d. M., daß der Besatzung bet ihrer 6S 5 U-ckermünde. (Vergleiche man die Behandlung der sranzos. Gefangenen bei uns.) Versailles, den 22. November. Am 21. verschiedene kleine siegreiche Gefechte südlich la Loupe, wobei Regiment Nw. 83^ em Geschütz nahm. Am 22. ist Nogent le von diesseitigen Truppen besetzt worden. V A Frankfurt, 23. Nov. Die „Frankfurter Presse" meldet aus Berlin: Der Mfchluß d « Vertrages mit Bayern wegen Anschlusses an den deutschen m .„nmittelba bevor. Der Beitrag mit Würtemberg ist heute unter- ■ »iibnet^- Der Gesetzentwurf bett, die Kosten der KriegSsühruug beantragt die Bewilligung eines Credits von hundert Millionen, deren Beschaffung ze nach Be- darf?n"der von der Bundesregierung zu bestimmenden Weise erfolgen soll. Berlin 23. Nov. Die „Provtnzial-Corresponvenz schreibt. Nachdem ZSt c>-ss-n und Baden über den Beitritt zum Norddeutschen Bunde «Lubloffen waren fanden die Schlußverhandlungen mit Württemberg letzter Zinsen der an sehnliche Betrag von 16,944,625 Thlr. ausgebracht und !»r di Solvmz der Anstalten bürgt neben einem nominellen Aktienkapital von 43,129,045 Thlr. ' ben dc/bei den GegenseitigkeitS-Anstatten vorhandenen Garantie d r W - r.rk «UfnmmfnpfchnftÄfonbtf von 5b,811,325 Lylr. NToMs ' 22. No». Die hiesige Adtheilung der Regierung verbreitet kMaende Nachrichten: Gestern sand bei Bretoncelles (Dep. Orne, Arx, Mott ' ague ungefähr 5 Meilen westlich von Chartres) em statt. Nach lagur, utrurf Th? Breuuen bedroven biprftiint) aem Kamvse zogen slcy du •-------------- v r NogeM le Rotrou In Evreur sind dieselben nicht wieder «M-enm. ntniiBt daü le Mans durch die Bewegung der ~ SfrirD ' Die Anzahl der Preußen wird auf 30,000 Mann geschätzt. Ern ande- CorvS mar chirt von Dreur auf Argentan. Die Behörden bewahren ihre m f über vie Bewegung der Loire-Armee. Das Gerücht von einer allgemel- ^Bewegunggegen Pari- ist positiv verfrüht. Die Loire-Armee war e.t dem zri r L,: Coulmiers nicht ernstlich engagirt und hatte nur Scharmützel. nera^AurelleS de Paladine- macht strategische Bew^ungen nach berschiedenen ssrickitunaen Ein großer Theil der Preußen verließ Bourgogne, um die Trup- m?tm W-st-n verstärken Eine Anzahl von Truppen ist zurückgeblieben, um diese Bew«n zu^maSkiren un^ nn» «r^.n Herr '“V‘eJ'L"n bttechnm^Mtt demHkennen dieses Gesetzes war auch de Choudordy in Versailles wegen Abschlusses eines Waffenstillstandes neue Ver- latzt sich' »«ch Pb 'fr gewirkten Schäden auSzugletchen. Handlungen «nknüpfen werde. Herr de Clsaudordy soll Ueberbrtnger vor.Fr edenS- n ^h^feU^Bedingungen zu schaffen, die die liberaler ^ÄÄ'tg "Die^VeLmuüunf'Ä^Vine^Be. gleichen Zwecke vereinensobald Tausende »usEer.treten, um^ Muß,""da Ne ersuhtt daß der König Fock Sri (?) mit der Neubildung Vtadl ihrer Hinterbliebenen m sparen. ■ be« ^'"drjjsjci^23^Nov. Das „Echo du Parlament" schreibt: „Ueber den ' rufftfefren Zwi chenfall verlautet nicht- Neues. Während die englischen Z-'tung°n c ihre kriegerischen Thesen zu entwickeln, hat man sich in Wien schon beruhigt und^in Berlin rechnet man unerschütterlich auf eine friedliche Losung, ffine’ befremdende Nachricht finden wir in einer Petersburger Depesche des »Daily- Telearavh" °Die Depesche, deren Inhalt der „Börsenzcitung" entnommen ist, meldet, daß Rußland mit der Pforte über die Nothwendigkett den beiden rivalisirend n Mäckiten die Freiheit aus dem schwarzen Meere zurückzugeben, einverstarchen sei. ™ n'id)t ohne Interesse zu beobachten, daß die Journale, welche jetzt Rußland ® Lsichl beilegen im Einverständniß mit den Bereinigten Staaten von dem » Frankreich- ru profitiren um sich von seinen Verbindlichkeiten loszusagen, -Ä?°r kur ei Zeit'die Ansicht uMerstutzten, Frankreich solle sich bestreben »vir vreußischen Anmaßungen bei der nordamerikanijchen Union Hulse zu E J1 f «««“ »^ v°n der Möglichkeit einer Alttan- -wichen finden. Ra» g, g I B gjufiant, JU sprechen. Diese Beobachtung gtebt den Beweis Iv'ie gewagt derartige Voraussetzungen unter den gegenwärtigen verwickelten ...«...«—■ »..... > Immer strebe zum Ganzen, und kannst Du selber kein Ganzes werden, als dienendes Glied schließ an ein Ganzes Dich an!" 3» Worten Schil- ler's hat das Prineip der Association feinen prägnanten Ausdruck gefunden- Rmmer weiter greift das GenossenfchaftSw-sen um sich und eine s-mer schönsten en2ftenßbilW bie Lebensversicherung. Das höchste Erdengut de Men- scheu sik ein Leben. All sein andere« Besitzthum empfangt erst durch dieses se - neu Werth für ihn. Die Bande, die Leben mit Leben verknüpfen, sind die tbeuersteu. Wo sie jählings zerrissen werden, wo der Vater, der Versorger, plötzlich abgerusen wird, da zieht ein tiefer Schmerz in die Brust der 3urutf« gebliebenen,8 der doppelt hart trifft, wenn sich ihm noch ungewohnterMemge- veiaeselli Drum wer es auch fei, von dessen Erwerbsfähigkeit das Woh befinden lieber Angehörigen abhängt, er wird darauf bedacht fein, diese ben nach seinem uever rnngeyorrge,i v sucht er von seinen Einkünften Etwas zu erübrigen, unu nuu, uuv nach ein Kapital aufzusparen, da« als Nothpfennig dienen kann für hereinbrechende Unbilden de- Leben« unv »a-h -tnem^ode der Wittwe und den Kindern die nothtgen Subsistenzmittel bittet. Wer aver j bei Bretoncelles (Dep. Orne, Arp, M°tt vermag ihm die i"m »i= Dauer Mobilgarden zurüch"^D.e^Pttußen" bedrohen seineS^DaseiuS und wer v-^chte^au^die^Fülle^sttn^ “ fSÄtSÄ üSBf Wechsel. Amsterdam k. 8. Oberhessen 66 4% 4921) Bei Wirth Kahl an der Klein- vermiethen und sogleich zu beziehen. Darmstadt. Georg Graeff, am Markt. 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Werder. — Amata. (Fortsetzung.) Novelle von H. Tha- rau. — Eine Tagcsfahrt König Friedrich Wilhelms 1. Historische Skizze von Georg Hiltl. Zu dem Bilde von Prof. Menzel. — Ein Stündchen unter den Vorposten. Von unserem Berichterstatter Dr. H. Blum. — Drei Kreuze im Felde. Von Dr. Karl Stieler. Mit 3 Illustrationen von Grögler. — Tie deutsche Sprache im Elsaß. — Am Familientische: Der letzte Todte vor Straßburg. Zu dem Bilde von E. Hünten. Straßburger Gänfeleber-Pastetcn. Das Haupt-Depüt meiner Gänseleber-Pasteten habe ich dem Herrn August ^clZ) m Frankfurt a. M. übertragen und wird derselbe jeden Auftrag sofort ^bluhren. I. Fischer, Straßburg. (4948) Geldsorten. Pr. Cassen-Sch. 1 447/ö-45i/fi Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—46 „ doppelte 9 45 — 46 Holl. fl. 10 St. 9 55 Ducaten . . 5 36—38 20 Frankenst. 9 32i/2—33‘/2 Engi. Sover. 11 57—59 Russ. Imper. 9 48—50 Dollar in Gold 2 26>/2—27i/2 1003/8 100 1043/4 97 1047/8 881/s | Nicht zu übersehen! Mehrere französische Long-Shawls Hobe in Händen und veikaufe solche billigst. K. Grünebau m , Pfandanstalt. Rcdactwn, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Alleinige Inseraten-Pacht: Fliegende Blatter", „Kladderadatsch," „Figaro. Vermischtes. Posen, 19. Nvv. (Ein weiblicher Turko.) Die „Pos. Z." schreibt: In der Ber- "Ner Straße wohnt eine polnische verheirathete Dame, welche die Vorliebe für die „Vorkämpfer der Civil'satlon" so weit getrieben hat, sich einen veritabelen Turkvanzuq anzuschaffen, mit dem fclben 6efkibet im Hofe umherzuspazieren, und mit einem Terzerol Schießübungen, zwar nicht auf ble „Barbaren des NordenS'; so doch auf Spatzen anzustellen. Alle Ermahnungen, die von verschiedenen Seiten an d.e Dame gerichtet wurden, diese Schießübungen einzustellen, waren frucht- . Fr"tag Mittags lehnte sie sich nun in daö eine Fenster ihrer Wohnung im Seitenflügel ■ c Awbngebalides und schoß nach dem Fenster, welches sich an der Hintelfront des Vorderhauses über ber chvt.stftiife der zum ersten Stockwerk führenden Treppe befindet. Die Kugel ging bin-- /2 5°/0 Toscaner — 5% EHsabeth.-Prior. 75% do. IL Emiss. — AnleliensIooBe. Kurh. 40 Thlr. Loose 64 Nassau 25 fl. — 40/g bayr. Präm.-Anl. 106 Ansbacher 7 fl. — 40/0 badische Loose 105 Badische fl. 35 Loose 59% Oestr. fl. 250 v. 1839 — 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 733/4 1864r „ 110 Braunschweiger- 16% Stadt Madrid 215/ö 4962) Aufträge für die Seiden- und Wollen-Wascherei wolle man im Balser scheu Hause in den Neuenbauen im 3. Stock ankündiaen, morauf sofort die zum Waschen und Färben bestimmten Kleider, Bänder, »edern 2c. 2c. abgeholt werden. Marie Pietsch (Nahrungsberg.) ^25) „ , Für die Vaterländische Feuer - Versicherung!; - Actien- Geselllchast ju Elberfeld Ä"tun^^cftc,e1r3Sicn$erMerUn8Cn 3U Firma: Earl Hoffmann. 4610) Frische Senbungen in Sardines in PicieS, Sardine* a l’lauile, Anchovis, Mixed-PicleS, Caviar, Champignons, Trüffeln, Gothaer Cervelatwurst, Neuen Holland. Vollhäringen, Genueser Sardellen, Bückingen zum Rohessen, Königs-Reisstärke empfehlen_______I. A. Busch Söhne. 4968) Täglich frisch abgekochten Schin- ten bet Adolf Weibig, am Kreuz. 4956) Zwei Wagen voll Mist verkauft ®. H. Lebermann, Asterweg 105. Borsennachrichten. 23. November 1870. Preuss. 4i/2 o;o Oblig. 90y8 Frankf. 3>/20/0 Obi. 78>/2 Nass. 4i/2°o Obi. 90>/8 Kurhess. 4<% n 82 Gr. Hess. 5% Obi. — n „ 40/g „ 925/Q n r 31/2% „ - Bayer. 50/0 „ 9512 n 4i/2% 1jährige 903/4 „ 4% 1/4 jährige 85% Würtemb. 4%<% Obi. 91 Baden 4V2% Oblic. E. L. — Oesterr. Silberrente 527/s n Papierrente 45 „ 50/g M. steuerst — Amerik. Bonds 1881r 95% n „ 1882r 94 „ „ 1885r 93y2 n n 1887r 931/4 Spanier, neuest. 30/0 30% 4967) Der von Herrn Roth schilb seither benutzte Lagerraum nebst Stall ist bis zmn 1. Januar 1871 anberwcit zu vermie- tben. Abolf Weibig, am Kreuz. 4958) In ber Wolkengasse Lit. C. Nr. 96 'st eine kleine Familienwohnung zu vermie- tben und sogleich beziehbar. 4969) Ein Logis von 2 Zimmern, Küche und Kammer ist an eine sttlle Familie zu vermiethen. H. M. Jughardt. Wexmiethungen 4961) Zwei freundliche Jim- Ziehen bei Neubau ! (Nuss. Hof) 1 Stiege hoch. 4978) J'achete et je vends ä tout temps des objects uses. Meyer Rothenberger, nie Neuenweg B. 193. 4970) Ein Haufen guter Mist ist zu verkaufen im „Gasthaus zum Löwen." W. Krämer. Besondere Bekanntmachung. | 4960) Zwei Papageien (austra- 4921) Bei Wirth Kahl an der Kleinliche Nymphen) nebst schönem Käsig Lindener Chaussee ist ein Familienlogis zu sind zu verkaufen. Wo? sagt ta ,n,s “ w d. Bltts. Vermischte Anzeigen 4980) Ich suche einen tüchtigen Scribenten, der schon bei einem Advocate» gearbeitet hat. l>r. Dittmar, __Hofgerichts - Advocat. 4972) Ein ordentliches Dienstmädchen sucht auf Weihnachten eine Stelle. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ! Gesuch eines Dieners für die Gesellschaft Bürger-Club. Anmeldungen geeigneter Bewerber werden von H- Hochstätter entgegengenommen. 4973) Ein junger Mann, der schon längere Zeit bei einem Advocaten geschrieben wünscht noch einige freie Stunden mit dergleichen Arbeiten besetzt zu haben. Arbeit roirb in unb außer bem Hause angenommen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 4929) Ein anständiges Frauenzimmer, welches mit allen häuslichen Arbeiten vertraut ist, sucht für hier ober auswärts eine Stelle. Franko - Offerten bittet man bei ber Exped. b. Bltts. abgeben zu wollen.