■ kirnen ‘•«»fite"1 ^-«* 8 lt*" *?« ««.&***■ x****Je ‘"“'»«önnS, ™ » a,,i'h«i IU ? *** MWb ?l U| ’■ 6. Meunittegi 1 2l b‘ «• »btnbi *,nm,<" Mt fink 1 Mbtrjog: Lt° b,rn/ MnM. "? TnB$n (iatl unb Ultl' M» «ton«, J” ^Bl«l iubttig inB °^L,z: lB)ti ßh tf® dmz« ülfianbtt atiabn^: eu> großer f föt Hsnbel ub 3n> >•: rä nlbttitt XaftV €dirib: eine sstbma -= der, M'lttar - Ersatz^^ Norddeutschen Bund vom 26- März 1868 (Regierungsblatt Nr. 21) gestellungspflichtig sind, haben ihre Anmeldung schriftlich, unter Berücksichtigung dd 152 153 154 und 155 der erwähnten Militär-Erfatz-Jnstruction bis zum ~ _ 1. August dieses Jahres bei der unterzeichneten Commission einzureichen, falls sie sich der im September d. I- stattsindenden Prüfung zu unterziehen beabsichtigen. Der Meldung sind beizulegen: a) ein Geburtszeugniß (Taufschein), „ b) eine beglaubigte Einwilligung des Vaters oder des Vormundes, ,elch-s für Zögling- Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) °°n dem Direewr, beziehungsweise R--,°r der betreffenden --WSKSSSW-WLÄsran: äs msääS"-.. ”id,t ^"N-jmigen, welche auf di. ergangene Meldung den Berechtigungsschein nicht zugesch.ekt erhalten, haben demnächst zur Prüfung zu erscheinen, da -ine sp.e.elle Einladung hierzu fOn>ie das Lolal, worin dieselbe oorgenommen wird, kann erst später bekannt gemacht werden. N SÄrt äs bÄas's. >- w»-«»- >» - ' sSäsä «............ Ausnahmsweise kann der^mch die v^saumte rechUe-llge . *“ Darmstadt, den 10. Juni 1870. Bech statt Strecker • vll) *tten: Dir Kt t* Lmü- ; i^anerlidjft Btt, bi| > ’J? linkten in') W1 irrt >tb:rttD- Dit Bai Ccirhflt anf 163 anb HAst«sttt M „n.frt-tW 17M) eniebofl. ,ifS beß-ltel. hh S«'!1" wd4< ...|j nti.nü »«"■ i kiirtnftelAn^ ^rettget Hullen 11 ^^l’b.t j'ht ia ^anjeo / ltr" ' , k:nt« » »S-S.'S 5 rl** Artete» :sS,rL ,.es ^« 7 t*8lt ’ ’ L i,ü f< <*2r. *»■ Beschädigungen auf dem Friedhof betreffend. Ur'^aNrara^lÜsm^a:^ d°7 haften haben, sowie, daß das Einfangen von Schmetterlingen auf dem Friedhose gar nicht -ulMg ist. Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Gießen, den 23. Juni 18/0. N o per._______________ Besondere Bekanntmachungen M wird Folgendes bestimmt: ’
fenfinbern. 2979) Ueber obige Gelder müssen, wenn sie portofrei bezogen werden wollen, die Quittungen mit Ende dieses Monats an die Waisenhauskasse eingesendet werden. Dieses den Pflegeltern und Lehrmeistern zur Nachricht. Gießen, den 20. Ium 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 2906) Bezüglich der Fristen für das Abholen der Güter auf Bahnhof Gießen Bei verspäteter Entladung wird die Ver- zögernngsgebühr mit 20 Sgr. pro Tag und Achse erhoben Werden zum Beladen Wagen für einen bestimmten Tag bestellt, so ist in der Regel eine Kaution vort 20 Sgr. pro Achse zu erlegen, welche verfallt^ sobald der Wagen nicht innerhalb 24 Stunoen nach seiner Bereitstellung beladen und der Frachtbrief dazu ausgegeben ist- Auf eme möglichst rasche Ent- und Beladung der Wagen mutz schon im allgemeinen Interesse des Publikums gehalien „werden, da sich andernfalls bei der beschrankten Räumlichkeit der Bahnhofsgleise zu Gießen em geregelter Betriebs-Dienst mcht aufrecht erhalten läßt. Ca el, den 14. Ium 1870. ’ b königliche Dircct.on der Main-Weser-Bahn. B evst eiger u iiften» 3012) Montag den 27. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Hofraithe des Chr. Lober 1. Be kanntmachun g. M "«« MM-....... d.« »*<««*« S'1"«'ZIm eu”< ”r Ä S.lb«.«, «.Ich, d., I »»»«.>. .-«.Mm, »•»« ch« *«*■ D-e ®c“"6”Xn» bK a» Sun er. dem B-zirksf-Idw-b-l in Gießen einznhändigen Gesuche spatesten» b'S zum- 2». ei. Großherzogliches Bezirks-Commnndo Gießen. Gießen, den 22. Ium i»/u. graiitf, Hauptmann. Gefundene Gegenstände: M-hr-r- klein- Schlüssel, -in Bund mit Schlupp zu -in-m Kl-id- (silb-rgrau- F-rb-), -in Port-menn-i- mit Inhalt, ein Dnchs-lnag-l, «... St°ßkärrnch-n und -.n «Old-n-s Obrrmgchm^^ au{gcforbed, M binnen 3 W°ch-N bei uns zu melden, widrigenfalls diefe Gegenstände aus Verlangen an die Finder zurückgegeden oder später zu ^^^^n^^Ein hunger Jagdhund (hellgrau mit braunen Flecken). GroßherzogliÄe Polizei-Verwalwng der Provinzialhaupfftadt Gießen. Gießen, den 23. Juni 1870. Nover. _____________________________ Bekanntmachung. . Nach-emer MMeilung L Ä Ä deßfLflgen SÄ—ÄT $8CiiTKfe,btoe6Cl ' @,e6en CiniH' 9m' Gießen, den 22. juni • Franck, Hauptmann. in der Neustadt die zum Nachlaß deS verstorbenen Güter - Expeditions - Gehülfen Sckmehl gehörenden Mobilien, bestehend in Weißzeug, Bettzeug, Haus- und Küchen- geräthen, versteigert werden. Gießen, drN 23. Juni 1870. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. ______________K. Vogt.__ 3032) Donnerstag den 30. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des verstorbenen Kaufmanns Martin Müller in der Kaplansgasse die zu dessen Nachlaß gehongen MoblUen, als: Möbeln, Bett- und Weißzeug, Kleider, sowie noch verschiedene Waarenvor- räthe, leere Fässer u- s- w-, erboertheilungs- halber versteigert werden. G 27®) . MM $w< 8 1 j-mi V to 4 len Dai Sh «. 1 Farben, abfterieb schnell in aüen Wichen ringe 24 e* k'onr ? leim •’ nur 1-fo e Sflki ho «den 8 Ei, i- sicli 4. (3007) bei Ern ft Hermes. präparirt 1897) A e ch t e ö empfehlen I. A Busch S ö h n e. osue^xsy.vQiacÄcaüe (3034) c v D 3027) sollen 2992) Donnerstag den 30. l. Mts., Vormittags W'/z Uhr, unmittelbar vor der durch das diesige Amtsgericht ausgeschriebenen Versteigerung alter ausgeschiedener Acten kommen circa 16 bis 17 Eentner dergleichen — zum Einstampfen bestimmt — auf dem Blireau des unterfertigten Amtes zur Veräußerung. Gladenbach, den 21. Juni 1870. Äönigl. Domänen-Nentamt- _____ W a l 16 er. Berstesgeru nq. Dienstag den 28. Juni, des Nachmittags um 2 Uhr, in dem Hause des Herrn Kalberlah » 2* 2* Z ? H- Heß, denr Lindenplatz gegenüber. 3030) Drei Gichen-Vauftumme, ungefähr 100 Cubiksuß enthaltend, verkauft Gustav Rühl, Spengler. 2993) Die Requisiten der fiül/cren U Compagnie (Neustadt) Bürgerivehr dahier sollen Montag den 27. Juni, Nachmittags um 3 Uhr, bet Herrn Wirth Louis Lony bestellend aus 4 Trommeln, Gewehren rc. re., öffentlich versteigert werden. Das (Kommando derselben. lO^frnhhnfp für Herren, Damen und Kinder, sowie Palin Panama-Herrenhüte, in großer Auswahl, empfiehlt zu sehr erinäßigten Preisen I s r i e o t su « s Feinste Toiletten- und Dade- schwnmme verschiedene Möbel, .ftüchengeräthschaften und sonstige Gegenstände gegen baare Zahlung versteigert werden. A. E. Hoffnrann, Asterwea 105. 88* Bade- und Waschbüttca in allen Größen, zu>n Kauf und zum Ver leihen, sowie alle Arten ftiifertvnavcn, empfiehlt H. Sch mall, Lindenplatz. Lamb's Amerikanische Original Fa^on Strickmaschine mit neuesten Verbesserungen empfehlen Biernatzki fr., per Buch 18 fr., Wanzentinktur, per Pfund 24 fr., Bettwachö, per Pfilud 56 fr., Holzversteiqerunq im Gießener Stadtwalde. 2994- Montag den 27. Juni 1870, von Bm mittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distr cten Waldshute, Katharinenhütte u. Hcegstrauch, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Holzart: Prügelholz Stockholz Neisholz Stecken Stecken Wellen Nadel 213'/4 82; b m a \: m S.Ä”,UÄ'«3; s 1 H^^uchsnmteln einzig und allein als reell befunden worden^ und ist ? | 0"f d.e Schostheit des Haares Werth legt, angelegentt.chstM ^npfel em S r x. . P^is einer Flasche 1 Nthlr. = 1 ff. 45 fr. j fcauütbepöt in G5trf;cn bei Herrn Carl.Frrch. ( Haferverkanf! 2977) Eine große Partie ausgezeichneten .c>afer, pr. Malter 6 fl. 30 fr. j oerffluft Gg. Hcinr. Lony. 2530) Das von mir fabricirte durch seine ausgezeichneten Wirkungen seit mehr denn 20 Jahren als sicherstes Präserv'atw gegen Magenleidcn aller Art rühmlichst bekannte ächle Ausstellung in Ma TOM isot> mst/j diese condensirte Milch wurde von Baron von LIEBIG (8äuXge) .;"plSahaltUng6n- f"r Auswanderer und Kinder versÄ^xLT" -j± B,Üd,Sti. mit obi^>' Fabrikmarke n 5^1 \ Apotheken. Detailpreis für oanz Deutschland per i-lb. Büchse 12>/2 Sgr. * Hauptdepöt in Frankfurt a. M. bei »Butins Hueff, Iii 67r.s-.S77/ zu haben bei Mettenheimer. yirbcitdvcrftei(icruiifl. 3001) Montag den 27. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen auf der hiesigen Bürgermeisterei nachverzeichnete Bauarbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Ntaurerarbeit an den Schulgebäuden, veranschlagt zu 22 fl. 57 fr., Pflasterarbeil daselbst, veranschlagt zu 29 fl. 42 kr.. Weißbinderarbeit daselbst, veranschlagt zu 11 fl. 24 fr., Wagnerardeit an den Feuerlöschgeräth- schasten, veranschlagt zu 18 fl., Pflasterarbeit an den Ortsstraßen, ueroir schlagt zu 158 fl., Steinfahren, Setzen, Zerschlagen und Eindecken derselben, zur Untei Haltung der Wege außerhalb des Orts, veranschl. zu 258 fl., Grabenarbeiten daselbst, veranschl. zu 30 fl. Steinbach, den 21. Juni 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. I A.: .ft. Schön, Bezirksbauaufseher. Heugras - Bel steigeruag. 3011) Montag den 27. Juni d. I., von Morgens 10 Uhr an, soll das Heugras von den hiesigen Ge- meindewiesen au Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die Zusaininenkunft ist in der Holbach. Annerod, am 22. Juni 1870. " Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod G r o ß. >5-44 ♦ - 'Z Al .5 E. Hermes, 3028) Verschiedene Sorten Gemüse Ä'ÄÄÄ C- W. Hullricli’s Universal, vor LAmwArThor. Kcinigungssalz 3000) Ein in Ä^utun on Morgens 7 Uhr an, oU das Heugras von den Garbenteicher Geineiudewiesen an Ort und Stelle meist- bietcnb versteigert werden Die Zusammenkunft ist um die bestimmte stunde bei der Gemeiudeweidwiese zwischen Garbenteich und Watzenborn. Garbenteich, am 22. Juni 1870. GroßherzoglicheBürgermeisterei Garbeuteich Schwarz. Main-Weser-Bahn. 3014) Es sollen die Zimmer- und Anstreicherarbeiten zur Herstellung von 22 Stück Schiebebarrieren und 12 Stück Zugbarrieren im Bezirke der Betriebs-Jnspection Gießen einschließlich der Lieferung der Materialien verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submisfion auf Ausführung von Schiebe- und Zugbarrieren" bis zum Submissions-Termine am (i Juli d 3, Mittags 12 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection einzureichen. Ebeirdaselbst fönneii die Zeich nungen und Bedingungen eingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden. Gießen, am 15. Juni 1870. Königliche Betriebs Jnspection II. ________________Funk e._____________ 3013) Dienstag den 2< Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll aus dahiesigem Nathhause die Hofraithc des Kaufmann Manin Müller, jetzt dessen Erben gehörig, als: Flur Nr. Q.Rlrtr. V234 19 Hofraithe auf dein Neichen- sand, gibt 63/4 kr. Grund reute, freiwillig versteigert werben. Gießen, den 23. Juni 1870. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. K. Vogt. La Plala-Fleischerlratt (Extractum Carnis Liebig)., bereitet durch die Herren A. Benites riginarX"ufÖenK^mra&^m^,b.' Sbirting, Kiste» von je 1/2 Mille, per Mille damnwollenzeugcn, Tkppichm°^BürsIe>?ff" &> fl Pr,9H?n-qifCt m-v (3006)' Alleimge Niederlage für Gießen und Um- gegend bet Ern st Hermes. in Frankfurt a. M., an die Elle. (MW. Auch an den Sonntagen ist mein Geschäft Frech e r 2797) Em möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen Lindenplatz Lit. A- Nr. 244. Julin» RuefiT. Tängesgasse. teil en keimet. Haupt-- Niederlage: 321 Neue Krame 32t dem Braunfels gegenüber. weiß gebleicht, von 8 fr. an die Elle. 2772) Eichen- und Fichtenstangen zu Gartenspalier, Bvhnenstangen, alle Sorten Bauholz, beschlagen und unbeschlagen, sowie Stückstecken empfiehlt billigst H. I. Koehler. 2980) Ein einjähriger Zughund nebst Wägelchen ist ^ verkaufen. Näheres bei der Exped <>. Bltts. 3036) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei „ Mechanikus Jung, Neuenweg. 2875) Das am Canzleiberg belegene Haus der nach Cassel übergesiedelten Familie Brauburger, welches mit einer geräumigen Werkstätte versehen und in gutem Zustande ist, soll verkauft werden. Kaufpreis und Bedingungen sind zu ertragen be> Ehr. Dix. am Neuenweger Thor. 3026) Ein Laden mit "Wohnung gleicher Lage ist bis Mitte August zu vernnethcn bei Will). Nagel. 2*781) Neue Matjes-Häringe empfehlen I. A. Busch ^vohne. l?!kßen und llnv Hermes- 45 kr. und höher werden nur Fahrabgegeben. 36 kr. an die Elle. 3iüinift 3|r । Aller« uestes Amerikänisches Glanz,-Stärke VermiMte Anzeigen Neuer Turnverein. 3048) Nächsten Dienstag den 28. Juni, Abends 9 Uhr, Gcneralverfamm tun g im CaftZ Mosler. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. 3031) Ein kleines Zimmer ist zu ver- miethen bei Schuhmacher Flett Wittwe. 2925) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet, auf Wunsch auch zwei Betten, zu vermiethen in Lit. C- Nr- 2. Mit diesem ausgezeichneten Mittel wird man sicher von dieser Plage befreit; alle Wanzen hören auf; garantirt- Aecht nur bei Carl Frech in Gießen zu haben- (2224) | DlckwurzpflanM jtnb zu babctt£cj z^^uten st rauch, an der Schoor. BeachltN'Uvetth! 3023) Dr. Kirchhoffer in Kappel (Schweiz) besitzt vortreffliche Mittel gegen nächtliches Bettnässen, Impotenz, Pollutionen zu den feinsten ©orten. Flanellhemden, Jacken und Unterhosen. Nemden-Anfertigung r. ? ' 9)1 a f;; gute Stoffe, solide Arbeit, gutsitzend garantirt. .... Lcdcttcincu Ä12 unb 15 ,r' Zigarre». . -MW Hausverkauf. 3018) Die Erben des Verwalter Pepp- ler wollen ihre Hofraithe: Vorderhaus Hinterhaus, Neben,aus und Garten auf dem Seltersberg, zusammen oder getrennt verkaufen. Herr Hofgerichts-Advocat Barst wird über das Nähere Auskunft ertheUen- 2988) Ich bin Willens, mein in der Sandgasse gelegenes Wohnhaus nebst Stallung aus freier Hand zu verkaufen. Ehr. Prersag- Rein-Leinen von 14 kr. an die Elle Betttücher-Leinen von 15 kr. an die Elle. Hemden-Leinen (Handgarn) von 15 kr. an die Elle. Hemden-Leinen- (feine Sorten) von 20kr. an die Elle und höber- Tischtücher ä 45 fr., in 14 Dtzd. von fl. 2. 12 fr. an. Servietten, pr. {n L tzd- von fl. 1- 30 kr. an. Leinen-Resten, 3 bis 27 Ellen, von 12 fr. e finger, vein V übfrgnj < rffiuüprej^ jf in Butzbach. . 2220) Für einen einspännigen Wagen Schutt, welcher auf meine Wiese gesahrcn wird. zahle ich 18 kr- und für einen zwer- spännigen 30 fr- Arnold Müller. l(1|j prapariri -HAM Schweiz. '■'unc? ui PkKISlN67 BHKE h6S r"MH« <« UT0\4 h69 Baron m LIEBIG - ^anderer und Kinder •' "biger Fabrikmarke ihniamihand- Detailpreis für gaw. Hansverkauf 3021) Em in bester Lage der Stadl an der Hauptstraße gelege nes Haus ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Erp^d d. Bltts. ~ 3019) Das Haus des Kausm. Eduard Spier am Eingang zum Asterweg mtt Ladeneinrichtung ist aus freier Hand zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen sta; an Herrn Hofger-Advocatcn Bat ft wenden. Be.rmimer und leichtführiger üt. und erhielt £ fd) eine so prachtvolle Wasche, daß fie - f gegen meine frühere hockst vorthell- :- hast absticht. Einige Bekannte , dw^ iö zufällig gegenwärtig waren, Haven e- mich ersucht, 10 Paquet von Ihnen kommen zu lassen. V8 Altona, den lo. Januar 1870. k Mit besonderer Hochachtung Bauräthin Westerkamp, f 3039) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei A Schultheis.jun- 2926) Die an David Katz dahier seither verpachteten zwei Vü'hställe, sowie Heuboden, sind anderweit zu verpachten. Ba ltb- Sv ruck Wtttwe. Idflf, Pr-.x „ ä„ t°>E «riffl«"!',!., ____bur4 * ^eförbenm^1 i nmirenbtn ft )eden, brr len. Sie gibt ufiprünglichc ! .Haarwuchs, 3010) Vulkan- ober Tuffsteine, sowohl für äußeres Mauerwerk, als auch Zwischenwände, sowie auch feilte Kaminstücke, sind stels vor- und werden prewwmdig ab- gegeben bei der Holzhaiidlung S. Katzenstein. 2788) Die Material- & Mrbwaaren-Hanolung von Ernst Hermes empfiehlt: . Farben, trocken, sowie in Oel aufS Fernste abgerieben , Firnisse, eigner Fabrikatiom schmll trocknend, Terpentinöl, Prnfel in allen Sor.m, Maser-, und Spregel- IValzeu, sowie alle Bestandtheile zum Wichsen der Fußböden. für H^ren, Damen und 8* Kinder. Frauenhemden ^.. von fl. 1. 12 kr., fl. 1. 30 kr., fl. 2 bis zu den feinsten Sorten. Gestickte Damen- üb*; B « Cachemir-Tisch- und Commodedecken, ä fl. 1 , st. 1. 30 kr., fl. 1- gasse 39 (neben dem W ü rtemberger Hos) Drei Esien breites Betttiichrr-Lrinen ohne Naht von llnrit t n ult» 6/-i breit, von 8 bis 12kr. um hangt, die Elle 8/i breit, mit Bogen, 12, 14 fr d.ie Elle u. höher, ncnnnnc,^o npr >o. breit, mit Bogen, 15, 16 fr. die Elle u höher, ' >-/4 breit, mit Bogen, 18 fr. die Elle und höher, Shilling', Chiffons, Madapolam, i; 3 7 fr- an, 10 fr an, 12 kr. an. Piques - Satin — Doppeltuch. 9 fr. an, 12 kr- an. 12 fr. an. Damenfragen und Manschetten- Leinene Her: enkragen und Mairfchetten biUigit. Piqud - Bettdecken von fl. 2. 24 fr- an. Victoria „ mit Franzen von fl. 3 30 kr. an 6,4 und e/4 breites Schürzleinen. 3 Patent-Reim Srnstall tew». siichnos, «narblk- T 'far tlürfitn x, z (3006) WA*6* ,-ll fl v )|cn fronnnd, bastagnrtiit t, Ubrenhiüiklung. 2543) Schwächlingen, Patienten und Reconvalescenten sind die Dampf - Chocoladen von F r a n 2 Stollwerck ßf Sohne in Cöln a. Rh. bestens zu empfehlen. Es halten davon Lager in Giessen bei C. W. Dietz, I. Al- Busch Söhne, L. Frohnhauser u Carl Münch; in AUendorl L1,a bei Apot'h- C. L.,Harb ; m Hungen bei A. Buch; m Dielt bet H. Bingmann 12 fr. an. Bettzeuge, B4 breit, von 12 fr. an bte Elle und höher. Barchent von 15 fr- an die Elle und hoher, Zwilch von 24 kr. an die Elle u. höher- s 4 und 10/4 breite Rouleauxstoffe. Glace-Handschuhe in allen Modefarben, ä 27 fr. das Paar. (Earfettcn — Vlmilen. Erinoltnen. :: Zusatz-Präparat unter Garantie. t* £ 2419) Mit einem Paq>itt sur 35 kr. 8 können ca. 300 Herrenhemden nebst bei < feineren Damenwöicke aus viel bcque- •2 mere, sichere und biUigeie Werse eine ; t so elegante Appretur erhalten, rote dies r? bisher zu erzielen nicht moglm) roar. < Anslnerksame Hausfrauen werden zu '»gleick sehr bald berau-öfiuden, dotz bn u Wäsche, aus diese Weise behandelt, be- deutend länger getragen werden kann ■. Eine einzige Probe wird Jedermann sicher befriedigen. . „ , c . ; Nur allein zu beziehen durch das ^Honpt- und Versendungs Depo^. bn 5* TBi. Brugicr in Karlsruhe (Grotzh. Baden) . * *: und in der Niederlage in Gießen bet;; Carl Frecli. »= 3033) Ich wohne von heute an bei Herrn Langsdorf in der Neustadt Georg Kann, Maurer und Ofeuputzer. 3029) Alle Diejenigen, welche nock Forderungen an den Nachlaß der L- 21 p p c l 1J- Eheleute zu bilden haben, werden ersucht, ihre Rechnungen innerhalb 3 Wochen bei Unterzeichnetem einzureichen. Karl Schulz, Schuhmacher, Flügelvgasse A- 90- 2743) Eine Wohnung, 5 heizbare Zimmer enthaltend, mit Speisekammer, Küche, Cortidor und sonstigem Zubehör, ist zu vermiethen. Auf Verlangen wird ein 6 es größeres Zimmer, sowie em Stuck Garten zugegeben. Näheres bet der Exped. d. Bl- 2964) Der Mansarden-Stock, bestehend aus 5 Ammern, Küche. Keller :e-, sowie zwei ineinandergehende Zimmer tm unteren 'Stock, sind in unserem neuen Hause am Seltersberg beziehbar und können vernue- thet werden. , H. Adami «ic Fr. Schwa ab. 2749) Zwei Parterre - Zimmer sind an eine Dame ohne eigenen Haushalt ober an einen älteren Herrn zu vermiethen. Näheres bei ber Exped- d. Bltts. 2326) Eine Wohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Alexander Mayer. 3046) Ein Familienlogis, sowie ein möblirtes Zimmer, sind zu vermiethen Neustadt Lit- D- Nr- 57. ___________ 2845) Möbtirte Zimmer zu vermiethen Neuenweg B- 194. __________ ' 2266) Ein Familienlogis mit allen Bequemlichkeiten ist zu vermiethen- Näheres bei der Exped- d. Bltts. 2793) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Wallthorstraße A- 227- 3016) Ein geräumiger, gewölbter Keller ist billig zu vermiethen bei Georg Becker, Marktstraße D. 29. 3009) Bei Frau Ur. Haustein ist ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. 2139) Auf der Textor'schen Hardt ist ein Logis von 5 Zimmern 2c. zu Dermictben und Anfangs Juni zu beziehen. Bemerkt wird, daß der größte Theil der Haushaltungs-Bedürfnisse im Hause selbst zu erhal- ten ist. __ 3017) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen. Wittwe Martin, in der Wolteitgaise. 3035) In Lit. D- Nr. 27 in der Neustadt ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. __________________-— "1870) In meinem Nebenbause find 4 große ineinander gehende Zimn.er mit Küche und Bodenraum, sofort beziehbar, zu vermiethen. E- Vrtthan. - I Nicht stl überleben! I 2976) Meine zwei Pferde verkaufe Iich ganz billig- Gg- Heinr- Lony. 1 Zn verkaufen: 6^ Stück gut erhaltene Fenster. Ehr. Jacob Keil Wittwe- fcinni-Wfifnuaami- und Hkmdtn - Fadrik^ empfiehlt seine beiden assortirteu Lager en gros & en detail zu außergewöhnlich bi lgen -pulsen. Hemden- Herren-Arbeitshemden von fl. 1. Abgepaßte Handtücher, Pr- /2 • 0 12 fr-, fl. 1. 45 fr. an bis zu den fein- fl- 2 an. sten Oberhemden. Küchen-Handtucher, p. tz - — Leinene Brusteinsätze von 20 fr. an brs unb fb 3jr Ctua 30 pr. ,'lt. Tas heiiuiciißi Dtzd. fl. 2.30 kr. nach Kinder-Taschentücher, weiß und farbig, pr- 12 Dtzd. 30, 36 fr. unb höher- Jmitirte Taschentücher, große, pr. Vs Dtzb. von 54 fr. an. Tafelgebecke, ä 6, 12, 18 unb 24 Servietten. Thee- und Kaffeebecken von fl. 1. 30 fr. an. Dessert-Servietten, pr. Vs Dtzb. von fl- 1- Filiale, 2tes ^agev: 39 Fahrgaffe 39 neben dem Würtemberger Hof Hsmburg-Amrrika>iijc!)ePackrlsshrt-Attim^^rllschssN I Morgens. (2A Die Restauration befindet sich an der östlichen Terasse. (3022) im 2300-3000 Gewinnste zu verloosen. r Grob-Buseck, den 20. Juni 1870. (Hierzu eine Beilage.) Westphalia, Cimbria, ' 4 3i wär such' Eta mitt Late abjr Sl -ei A 29 bis i lang offen A alle und 8'iti 'M i 6/tyii meine $hni Ohe iuriid letzt er ich den heften, schon n den Gc heschrie! Stern । Herzens En die Dur feine & glühend, öDt« an, ^nfKin, von eitler beliebten Harmoniemusik. Anfang 4 Uhr. Entree 6 fr. Anton R a d l. s «rann Ausstellung lnndmirthschchlicher Maschinen vom 3. bis 5. Juli 1870. Jon dies selber w den er n fz Icheue fii lnWant> rr l^aylus ^einzeg 3o Die Annoncen-Expeditioii Rudolf MOSSC? Frankfurt a. M., Zeil 45, gegenüber der Post 45 Zeil, empfiehlt eich zur Beförderung von Inseraten in jedes gewünschte Blatt. Porto- ersparniss. Rabattvortheile. — Prompte Expedition. — (2884) „Concordia.66 2945) Heute Abend 9 Uhr: Versammlung. Tagesordnung: 1) Abstimmung. 2) Besprechung über den Ausflug. 3) Wertere noch vorkommende Gegenstände stehen an der Tafel ange- schrreben ______________ Der V orstand. Gtwl'rbe-Äfiisstclluiig zu Gicßcn. 3020) Sitzung des Comike's Montag den 27. Juni, AbendS 8 Uhr, im Locale des Herrn Pietsch (Lahnstein.) Für den Kirchenvorstand: Strack, Wagner, Pfarrer. Bürgermeister. 3002) Künftigen Sonntag den 26. Juni wird die neue Orgel in hiesiger Kircke eingeweiht. Der öffentliche Gottesdienst beginnt Morgens 10 Uhr 8 * tritt Mb 6CÄ'“'neift" ti"$ "°n Waini tin «rg-lc°n-°rt. Ein- So 3Un-?e’?e!n freundlichst einladen, bemerken wir, daß die Verwaltung bim° bSp‘t'i'at E 6nen fÜr bie,cn Sa8 cine Preisermäßigung durch Sietour® 3044) Sonntag den 26. Juni, Nachmittags 4 Ußt: Altgcmelnc Arbeitcrversammlnng im Biersaale des Herrn Lony. ferent W^ S°ch^m id8' ^rogrömm ber social-demokratischen Arbeiterpartei. Re- Iabcn QÜe Arbeiter und Kleinmeister in ihrem eigenen Interesse bierzu er- gcocnn etn' _____________________________________ Orbig. Blumrn- n»i> yildiüni- Aiiöltclluiiii der Gartenbau-Gesellschaft zu Frankfurt a. M. in dem H^almeNAarteN, Bockenheimer Landstraße. Eröffnung: Donnerstag den 30. Juni, Mittags 12 Uhr. Schluß: Montag den 11. Juli, Abends 8 Uhr. Eintrittspreis: am 30. Juni, 1., 2. und 3. Juli 30 fr.; vom 4. bis 11. Juli 18 fr. Kinder die Hälfte. Norddeutsche Packetbeförderungs- Gesellschaft ne x Valet«c, Reinecke, Handel «fc t'onip. - ...X”9®) ^"sErzeichnetor bringt hiermit zur Nachricht, daß er durch Versetzung de» Vrrtreters, Herrn H. D->eiHgerber, mit der Verwaltung der General- Agentur sur obige ®e|cüfcbaft an hiesigem Platze betraut murde. Gießen/den 1! zu jeder Tageszeit zur Beförderung«^ Philasophknwald. d041l Sonntag d e n 26. 3 iin i : Grußes Militär-Cvncert, ausgefuhrt vom Dilisik-Corps des Großh. Hess. 2. Jnfanterie- RegimentS, unter Leitung seines Musikmeisters, Herrn V Reifert. Anfang 4 Uhr. Entree ä Person 6 fr. Dinkelsbühler Verloosmm. 3025) Durch den raschen Absatz der Dinkelsbühler Loose ist das Comitv schon jetzt in den Stand gesetzt, ^0-^0 Reit- m.d Zugpferd?, 80-100 Stück Ochsen, Stiere, Kühe und Kalber, 50—60 Stück Schafe und Hammel, 80—90 Stockuhren Regnlateurs, goldene und silberne Uhren, 50-60 goldene und silberne Ketten, verschiedene silberne Geräthe, elegante Kinder-Chaisen 20—25 fein vergoldete Salon-Spiegel, große Salon-Decken, eine große Anzahl wollene Reisedecken, mehrere vollständige feine Möbel-Garnituren, Damen- und Herren-Secretaire, viele polirte Commoden und Tische, Fautemls, feine Gewehre, viele eiserne Garten-Möbel, elegante Berber Wägelchen 7 Wägen, silberplattirte Pferdegeschirre, Futterschneid- und andere landwirthschaftliche Maschinen, Getraideputzmühlen, viele Pfluge Decimabvaagen, feine Reitzäume, 70-80 seidene und andere Regenschirme, 40-50 elegante Reifekoffer, Kupfer-, Zinn- und Messing. Maaren, 200—250 silberne Vorleg- und Eßlöffel rc. rc d Ganzen 11 Kunstanzeige! 3021) Einem hochgeehrten Publifum von Gießen und Umgegend diene zur Anzeige, daß man großes 8 Cydorama und anatomisches Mnsemn *■“rt"“ . 2 Eyclorama enthalt die Reise von Vera-Cruz bis Mexiko, die Enthüllung SUtflrfbC^'ka-§o-S 'Ü- ?r.,n?c jr'ö(^üöenfeft in Wien, die Uebersicht von Verona, die Seeschlacht bei £tffa die Schlacht bei Custozza u. s. w. Alle diese Ansichten sind prachtvoll und mit größter Naturtreue dargestellt. Eintrittspreis a Person 8 fr. — Kinder die Hälfte. Die zweite Abtheilung: Das prachtvolle Älnawnnschc Miistnm aus Paris und Florenz! . ... Sämmtliche Präparate sind in Lebensgröße aus Wachs modellirt. - Der @in= nnn slr ÄlsiP'0Uen gestattet. Damen werden nur in ihrer Gesellschaft von der Besitzerin in das Museum angeführt. Entree ä Person 6 fr. BeleuchnmgAE^""g 'fl 3U jeder Tageszeit eröffnet. Abends von halb 8 Uhr an bei Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein ________G. M. Buwa aus Prag. den Tagt (293 ~3Ö dem mir Hammonia, Allemannia, Holsatia „ „ Paffagepreiser Erste Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 163, Zweite Cajüte Dr Crt ~ Rthlr. ION, Zwischendeck Pr. Crt. Rthlr. 35. § 2. — pr. 40 Hamb. Cubiffuß mit 15 o,o Primage, für ord. Güter x nach Uebereinfunft. Briefporto von und nach den Verein. Staaten 4 Sgr. Briefe zu bezeichnen »Per Hamburger Dampfschiff". 6 w Näheres bei , dem Sch'ffsmakler August Volten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, sowie de» allclnigcu Generalagenten für das Großherzogthum Hessen, . . , (Sari Rack« Sf Comp. in Maini ^^^w^^I^ö^Agenten^sm ßen jun. 2310) Directe Post-Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und New-York, Havre anlaufenv, vermittelst der Post-Dampfschiffe Silesia, Mittwoch, 29. Juni, W 6 Juli, / , 13 Juli, ' , 20 Juli, . „ 27 Juli, * 3 August ' Ziehung bestimmt vom 12.—15. Juli 1870 Preis eines Looses 30 Kreuzer. nn SA23Iuf,10r wird ein Freiloos bewilligt, und wollen Bestellungen schleunigst Ä Ä $er der Loose ist im GroßhL Ziehungslisten werden franco zugesendet. Dinkelsbühl, den 20. Ium 1870. Das Verloosungs-Comit«-; ____Seynstahl, Vorstand. Gartenwirthschaft neben -er He fischen Brauerei. 3040) Sonntag den 2 6. Juni: Die Actionäre der Palmengarten-Gesellschaft und die Mitglieder der Gartenbau-Gesellschaft haben am 30. Ium, 1., 4., 7., und 11. Juli gegen Vorzeigung ihrer Karten freien Eintritt. Die Preisvcrtheilung findet am 30. Juni, Mittags 12 Uhr, statt. Die Ausstellung ist täglich von Morgens 7 Uhr bis Abends 8 Uhr geöffnet. Mit der Ausstellung ist eine Verloolung verbunden, zu welcher Loose ä 30 fr. an der Casse zu haben sind. itn Qn Mende (s, • »er 4% v'schki. ’SntS. ““8t'* @ito ®ri* i“ Mne» fnng. se " ■ ' etim.Kte V ^~-90 Ctotkuhreo, >j Mene und silberne -'ki Cüchen, 20-25 'rffn, eine große Anzahl lt Möbel - Garnituren, Gcmnwben und Tische, -•M elegante Lerner Ito, guttfTfäiitib altrputzmühlen, viele Ä sndrnr unt anttxt v ä«ut mü) MePg» Ä rc. rc. *j”8n- ^amburq >" Mim, rr. f rftfUunatn schleunigst r. v.;t nt M Sroßher- ckvv'ung^'^cmite; tibi, Sorftanb.__ Mii. 27. 3u°t brn Aeilage zu Mr. 74 des Siebener Mnzeigers. Vermischte Anzeigen. Circus Renz in Cassel. Täglich 7 Uhr Abends Vorstellung in der höheren Reitkunst, Pferdedressur und Gymnastik. Sonntag den 26. Juni: Zwei Vorstellungen, von denen die erste um ü, die zweite um 7 Uhr beginnt. 34?" Um jede irrige Meinung zu widerlegen, erlaube ich mir einem hochgeehrten Publikum ganz ergebenst anzuzeigen, daß der Aufenthalt meiner Gesellschaft nicht über die Dauer der Ausstellung, sondern nur kurze Zeit Hierselbst sein wird. (2755) E. Ren%, Director. 3047) Zum Aufenthalt für das Laternenwärter-Personal während der Abendstunden suchen wir ein möglichst im Innern der Stadt gelegenes Zimmer ebener Erde zu miethen. Offerten bitten wir bei Herrn Laternenaufseher Schwan in der Sandgasse abzugeben. Gießener Gaswerk. Bekanntmachung. 2984) Alle verfallenen Pfänder müssen bis zum 5. Juli l I. eingelöst oder pro- longirt werden, widrigenfalls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen. Gießen, den 23. Juni 1870. _______________K. Grünebaum. Bürger-Club. Generalversammlung den 23. Juni, Abends 8 Uhr, wozu die Tagesordnung im Locale zu ersehen. (2933) Der Vorstand. 3045) Einige Mädchen, welche das Kleidermachen erlernen wollen, können sich bei mir melden. G Flett, geb. Wolff, Neuenweg Nr. 186. | Nach Auecnslrmd in Australien befördern am 13. Juli Landleute und eine beschränkte Anzahl Handwerker mit Vorschuß der ganzen und halben Passage Louis Knorr Düsseldorf 615 440 Siegen 615 8™* 12 4" * bedeutet Eilzug. .frisch bäcker zu ZiesM. Sonntag den 26. Juni. Louis Kämmerer am Seltersweg. Wilhelm Hartmann in der Neustadt. Martin Lenz am Markt. w f ■■mom—>■< i i >^uriTiffm n ogir ni kt -»-iimi Kirchliche Anzeigen Lvangettsche Hemeinde zu Hießen. GotteSdienss. Am 26. Juni. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. K o p u l i r t e Den 21. Juni. Martin Steiner, Bürger und Musiklehrer dahier, des verstorbenen Bürgers und Malers, Georg Steiner, in Sonneberg in Sachsen-Meiningen, ehelicher Sohn; und Marie Juliane Marx, des hiesigen Bürgers und Spenglermeisters, Jakob Marx, eheliche Tochter. Getaufte. Den 19. Juni. Dem Bürger und Kaufmann, Ferdinand Burk, ein Sohn, Ferdinand, geboren den 8. Mai. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, August Wehn, ein Sobn, Wilhelm August Eduard Karl, geboren den 15. Mai Denselben. Dem Bürger und Güter- boden-Arbeiter an der Main-Weser-Bahn, Wilhelm Henkel, ein Sohn, Wilhelm Emil Christian, geboren den 18. Mai. Denselben. Dem Ortsbürger inMltcn- Buseck u. Kutscher dahier, Christian Stiehl, eine Tochter, Wilhelmine Konradine Christine, geboren den 12. Mai. D enselben. Dem Ortsbürger in Wolfsgruben bei Biedenkopf und Dienstmann dahier, Ludwig Schneller, eine Tochter, Susanne Henriette Karoline, geboren den 5. Juni. Den 20. Juni. Dem verstorbenen Königlichen Rechtsanwalt zu Biedenkopf, Karl Georgi, eine Tochter, Emilie Karoline, geboren den 6. Juni. Den 21. Juni. Dem Stations-Assistenten an der Main-Weser-Bahn, Heinrich Vogel aus Worms, eine Tochter, Anna Marie Juliane Margarethe, geboren den 7. Mai. Beerdigte. Den 17. Juni. Eine uneheliche Tochter von hier, Hermine, alt 23 T., gestorben den 17. Juni. Den 23. Juni. Johannes Zirb auS Groß-Linden, alt 24 I., gestorben den 21. Juni. Denselben. Wilhelmine Adolfine Christine Kröll, geborne Gertig, des hiesigen Bürgers und Kaufmanns, Justus August Wilhelm Adam Kröll, Ehefrau, alt 32 I. 5 M. 15 T-, gestorben den 22. Juni. Die Pfarracschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. Feuilleton. Aus blutiger Zeit. Historische Novelle von Hermann Hirschfeld. (Fortsetzung.) Damals war er noch nicht abgestumpft durch alle Reizungen der Sinne, alle Herzen, alle Blicke flogen ihm zu, dem jugendlichen Sieger von Jarnac und Moncontour, das Ideal, die Hoffnung des ganzen Frankreichs, und mit geheimer Freude sah ich ihn täglich mehr meine Nähe suchen, schon glaubte ich ihn zu meinen Füßen, schon drohte meine überwallende Brust die Fessel der Etiquette zu sprengen, da vernichtete eine entsetzliche Kabale Catharina'S alle meine Hoffnungen. Sie brachte eine ihrer Creaturen, einen Italiener, in des Prinzen Nähe, und Heinrich, der leider seinen Günstlingen ein nur zu williges Ohr leiht, gab der Bitte seines neuen Freundes nach, er zog sich von mir zurück und Catharina triumphirte. Aber es mußte noch ärger kommen. Jetzt erst, da er mich verschmäht, jetzt erst fühlte ich, wie ohne Grenzen meine Liebe zu ihm war. Da beging ich den Schritt, dessen Erinnerung wie die Furien der Reue an meinen Fersen heften, ich schrieb dem Ungetreuen, ich flehte ihn um eine Unterredung an und schon wenige Stunden später beschied mich ein geheim überbrachtes Schreiben m ven Garten des Louvre, zu dem mir durch eine verborgene Pforte der Zutritt beschrieben ward. , , _ , , t ~ , Es war eine tiefe Nacht, als ich au dem bezeichneten Orte anlangte. Kein Stern erleuchtete das düstere Himmelsgewölbe. Ich fand mich allein, pochenden Herzens, das die ungestümen Wallungen des Blutes zu sprengen drohten. Endlich erschien er, in einen weiten Mantel von dunklem Sammet gehüllt, die Dunkelheit hinderte mich, sein Antlitz zu erkennen, allein es war sein Wuchs, seine Haltung, und man täuscht sich gern, wenn man liebt. Ich sprach zu »hm glühend, leidenschaftlich; waS ich redete, kaum wußte ich es selber. Ich klagte alles an, was zwischen mir und ihm stand, die Königin-Mutter, den neuen Günstling, der sich Graf CayluS nannte, und jemehr ich redete, je weiter ich di- tief • irmerflen Gefühle meines Herzens entschleierte, destet tiefer sank der Mantel, der die Gestalt meine« Ritters umhüllte, und im nächsten Augenblicke entzünvete sich eine Fackel, die man mit Absicht an dem nächst stehenden Baume befestigt hatte, ich stieß einen Schrei au«, Vie Sinne drohten mir ju »ergehen »on dieser ungeheuren Schmach, einer Äuise angethan Oheim, «'»' der Prinz selbe, war es, zu dem ich geredet hatte, es war sein Günstling, Graf Caylu«, den er mir gesandt, damit meine Schmach vollkommen sei. Sie hielt hochausathmend inne und drückte ihr Tuch vor ihr Antlitz, al scheue sie das auf sic gerichtete Auge ihrer beiden Oheime. Eine tiefe Stille entstand^m ^s mir klar, wer der Urheber jenes Mordes war, der am Grafen Cavlus auf der Brücke Pont-Neuf um Mitternacht begangen ward und den Prinzen fast zur Verzweiflung brachte. Ich kann Sie nicht tadeln, Herzogin, eine Guise hätte nicht anders handeln dürfen. Ja, ich war es, die ihn dem Tode überlieferte, erwlederte die Herzogin. An ihm ist meine Rache erfüllt, aber noch lebt jener Mann, jener Heinrich, und ehe ick) ihm vergebe — Ein lautes Geräusch auf der Straße unterbrach ihre Rede: Wie Rosses- Hufen klang es mit Menschenstimmen untermischt, vom jenseitigen Ufer der Seine herüber. Die Bewohner der angrenzenden Straßen erwachten und eilten zum Theil noch in Nachtkleidung ins Freie. Der Cardinal zog die Schelle. Ein Page, halb vom Schlafe übermannt, erschien am Eingänge des Gemaches. Was bedeutet der Lärm? fragte er, erkundige Dich, Franyois. Eminenz, — Se. Majestät der König, von seiner Reise zurückgekehrt, hält seinen Einzug ins Louvre, erwiederte der Knabe demüthig. Er überrascht Paris, bemerkte der Herzog lächelnd, und es bleibt uns nichts übrig, als uns morgen bei dem Lever Sr. Majestät in aller Demuth einzusinden. Lassen Sie uns daher noch eine Stunde der Ruhe suchen, wir haben sie wohl verdient und auch die Natur fordert ihre Rechte. Schlafen Sie, mein Oheim, sagte Eugenie lebhaft, ich werde mich in mein Cabmet begeben, den Brief an meine liebenswürdige Cousine fortzusctzen. In kürzester Frist muß sie in Paris eintreffen. Und hast Du alle Umstände reiflich überlegt? fragte der Cardinal. Wird sich die Königin nicht weigern, eine Guise mehr und namentlich auf Deine Empfehlung am Hofe zu empfangen? Dafür lassen Sie mich sorgen! erwiederte die Herzogin, keine Leidenschaft macht den Geist des Menschen erfinderischer, als Liebe und Rache, und beide, Sie wissen es jetzt, sind mir nicht fremd. Mit diesen Worten erhob sie sich von ihrem Sitze und verließ mit ihren beiden Oheimen das herzogliche Cabmet, um ihre eigenen Gemächer- aufzusuchen, und eine Viertelstunde darauf sprengte ein Courier tn den Farben der Guisen in gestrecktem Galopp durch den Nebel des anbrechenden Morgens dahin, Parihinter sich lassend. Zweites Kapitel. Ein heller Sonnentag folgte der verstrichenen Nacht; auf den Straßen der Stadt ward es lebendig; Couriere kamen und gingen, die ehrsamen Bürger öffneten ihre Läden, und züchtig verhüllt, meistens von einer Magd begleitet, die den prächtig gestickten Betschemel nachtcug, folgte Weib und Tochter dem Läuten der Glocken, die zur Morgenandacht in Kirchen und Kapellen riefen. Mönche der verschiedensten Orden durchpilgerten die Straßen, Vorrathe für ihre Klöster sammelnd, und zwischendurch erschallte der tactmaßige Schritt einer von der nächtlichen Ronde heimkehrenden Patrouille, mit Partisanen u d Hellebarden bewaffnet. Und nun raffeln nacheinander schwerfällige Caroffen, von Haiducken begleitet, deren prächtige in den Farben der Besitzer gekleidete Läufer mit silbernen Stäben den Weg durch den Menschenstrom bahnten, der scheu bald vor ihnen, bald vor den stolzen Rittern flüchtete, die an der Spitze ihres Gefolges denselben Weg verfolgten, den die Wagen einschlugen. Zum Louvre ging das gemeinschaftliche Ziel, weniger in der Absicht, dem heimgekehrten Herrscher Willkommen zu bieten, als der regierenden Königin seine Ehrfurcht zu bezeugen. (Fortsetzung folgt.) 22. Juni. Die „Patrie" meldet, daß trotz des Drängens des preußischen Hofes das russische EvolutionS-Geschwader dieses Jahr Wilhelmshasen nicht besuchen werde, um die öffentliche Meinung der russischen Bevölkerung und namentlich die Stimmung in rer Marine nicht zu verletzen, die ohnehin der Ausdehnung der preußischen Herrschaft in der Ostsee nicht günstig sei. Wie bereits gemeldet, ist in der italienischen Abgeordnetenkammer am 16. Juni an die Negierung eine Anfrage in Betreff der Gotthardbahn gerichtet und von dieser sodann die Vorlegung des betreffenden Gesetzentwurfs, d. h. des Postulats für die vom italienischen Staat noch zu gewährende Subvention von 20 Mill. Frcs. (25 Mill, sind durch Provinzen, Gemeinden ic. übernommen) auf die nächste Session in Aussicht gestellt worden. Nachdem hierauf die Fragesteller sich nicht für befriedigt erklärt und eine förmliche Interpellation angekündigt, die Minister aber versichert hatten, daß sie bei der Behandlung der Alpenbahnfrage durch keinerlei politische Motive, sondern bloß durch die Rücksicht auf die wirthschaftlichen Interessen Italiens geleitet würden, beschloß die Kammer bezüglich der Verhandlung über die Interpellation, baß dieselbe nach dem Schlüsse der Bera- thungen über die Finanzentwürfe stattfinden solle, was unter den obwaltenden Verhältnissen einen ziemlich langen Aufschub bedeutet. Der „Karlsr. Ztg." wird von Wien geschrieben: Die griechische Regierung hat dem Vernehmen nach die Absicht zu erkennen gegeben, die Lösung der durch die Marathon-Angelegenheit entstandenen Schwierigkeiten einer europäischen Conferenz zu überlassen, und bereits die einleitenden Schritte gethan, die Mächte für eine solche Conferenz zu gewinnen. Mit der officiell so ausposaunten Besiegung des Kirgisenaufstandcs scheint eS vorerst noch gute Wege zu haben, too scheint jetzt das Operationscorps des Oberstlieutcnants Rukin in die Hände der Kirgisen gefallen zu sein und das wird in einem der „Ruff. Ztg." vom Ostufer des Kaspischen Meeres zugehen- den Bericht also ausgedrückt: „Wo sich jetzt der Oberstlieutenant Rukin befindet und was aus seinem Detachement geworden ist, ist bis jetzt noch nicht genau ermittelt. Die Einen sagen, daß er sich erschossen habe und sein Detachement niedergemetzelt sei, die Anderen, daß man ihn zu Tode gepeitscht habe; Einige behaupten dagegen, daß er sich im Aul des DijarS Musafar Kolyiew befinde und sein Detachement auf die Auls anderer angesehenen Kirgisen ver- theilt sei. Alles das sind aber nur Gerüchte. Wie es heißt, sind Maßregeln getroffen, um genaue Nachrichten über das Schicksal der Gefangenen einzuziehen. Es werden auch Commandos aus Orenburg, Gurgew, dem Alexanderfort und der Bucht von KraßnowodkS nach der Steppe entsendet, wo auch die Ankunft des Großfürsten Michael Nikolajewitsch erwartet wird. Diese Abtheilungen sind derartig organisirt, daß sie nach den Umständen, die sich bei ihrem Vorrücken ergeben werden, entweder einzeln oder zusammen operiren können, denn jede von ihnen ist aus allen drei Truppengattungen zusammengesetzt und hat eine Stärke erhalten, daß sie den Angriff jeder Kirgisen- bande zurückschlagen kann, da die Kirgisen größten- theils nur mit Piken bewaffnet sind und nur wenige Feuergcwehre, meist Flinten mit Luntenschlöffern, sich- ren. In derselben Correspondenz heißt es, daß der Generalgouverneur von Orenburg den Auftrag er- halten haben soll, die Gründe der Aufregung unter den Kirgisen aufzuklären, und daß derselbe binnen Kurzem in Begleitung des Kriegsgouverneurs von Uralsk eine Reise in die Steppe uniernehmen wird." _, _ 23. Juni. Die „Kreuzztg." bringt folgende Auslassungen in Bezug auf das Heer: Das Heer stellt die Kraft des Staates dar. Wie sich jede Kraft selbst fühlt, so lebt auch in jedem Heere bas Gefühl, daß das Da- sein des Staates auf ihm beruhe, daß der Staat kraft- und machtlos verfallen müßte, wenn er von ihm nicht mit allen Opfern und Anstrengungen nach außen und innen vertreten würde. Mit seinem Herzblut einzustehen für das Vaterland, das Erkennen und das Vollbringen dieser Aufgabe, das ist das Wesen der militärischen Ehre. Jeder Unterthan muß stolz sein, beizutragen, um diese das Ganze schützende und erhaltende Kraft zu stärken. In diesem Stolze gipfelt unser nationales Gefühl, mögen wir die Wache auf» ziehen oder das siegreiche Heer in die Residenz ein- ziehen sehen. Wo hat, fragen wir, eine Armee mehr geleistet, als die preußische 1866 auf den böhmischen Schlachtfeldern, bei Königgrätz, am Main? wo ist je ein Krieg mit weniger materiellen Opfern und mit mehr Erfolg geführt worden? — Und jetzt, wo die Rebaction, Druck: Vortrefflichkeit der preußischen Armee-Einrichtungen auf das Handgreiflichste bewiesen worden ist, gehen die alten Nörgeleien über die Fundamente derselben, die Dauer der Dienstzeit, den Militärgerichtsstand ic. wieder von Neuem an, als ob 1866 nichts zu lernen gewesen wäre. Der Schluß der gegenwärtig in der Berathung des Concils befindlichen „ersten dogmatischen Constitution über die Kirche Christi lautet: Kapitel IV. Ucber des römischen Papstes Unfehlbarkeit (Infallibi- lilate). Daß aber in der obersten Gewalt der apostolischen Jurisdiction, welche der römische Papst als Nachfolger des Apostelfürsten Petrus über die ganze Kirche besitzt, auch die oberste Gewalt des Lehramts einbegriffen fei — das hat dieser heil. Stuhl stets festgehalten, der fortwährende Gebrauch der Kirche bestätigt es, die ökumenischen Concilien selbst haben es überliefert ic.....Daher, unter Billigung des Concils, lehren wir und erklären als Glaubensdogma: Der römische Papst, welchem in Person deö heil. Petrus von eben diesem unferm Herrn Jesus Christus u. A. gesagt ist: „Ich habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht aufhöre und daß du, dermaleinst bekehrt, deine Brüder stärkest", kann kraft des ihm verheißenen göttlichen Beistandes nicht irren, wenn er, des obersten Amtes als Lehrer aller Christen wal» tend, gemäß seiner apostolischen Autorität festsetzt, was in Dingen des Glaubens und der Sitten von der ganzen Kirche sowohl vom Glauben festzuhalten als auch dem Glauben zuwiderlaufend zu verwerfen fei; und solche Dekrete oder Aussprüche, als an und für sich unabänderlich, sind von jeglichem Christen, sobald sie zu seiner Kunde gelangt, mit dem vollen Gehorsam des Glaubens aufzunehmen und zu halten. Dieweil aber die Unfehlbarkeit dieselbe ist, ob sie in dem römischen Papst als Haupt der Kirche oder in der gesammten mit dem Haupte vereinigt lehrenden Kirche sich darstcllt, so bestimmen wir des Ferneren: daß diese Unfehlbarkeit auch auf ein und dasselbe Object sich erstrecke. So aber Einer, was Gott verhüte, dieser Unserer Definition zu widersprechen sich unterwände, so wisse er, daß er von der Wahr» heit des katholischen Glaubens und von der Einheit der Kirche abgefallen ist. Canon I. So Einer sagt: der heil. Apostel Petrus sei von dem Herrn Christus nicht zum Ersten aller Apostel und zum sichtbaren Haupte der streitenden Kirche gesetzt worden; oder derselbe habe nur den Ehrenprimat, nicht aber den Primat der wahren und eigentlichen Jurisdiction von unserem Herrn Jesus Christus direct und unmittelbar empfangen — Der fei verflucht. Canon II. So Einer sagt: es sei nicht des Herrn Christi eigene Einsetzung, daß der heil. Petrus im Primat über die ganze Kirche beständige Nachfolger habe: oder: der römische Papst sei nicht kraft göttlichen Rechtes Petri Nachfolger in diesem Primat — Der sei verflucht. Canon III. So Einer sagt: der römische Papst habe lediglich das Amt der Aufsicht oder Leitung, nicht aber die vollste und oberste Gewalt der Jurisdiction über die gefammte Kirche, nicht nur in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch der Disciplin und der Regierung der über den ganzen Erdkreis ausgebreiteten Kirche; oder: diese seine Ge» walt sei nicht eine ordentliche und unmittelbare sowohl über alle und jede einzelne Kirche, als auch über alle und jeden einzelnen Hirten und Gläubigen — Der sei verflucht. Hessen. Darmstadt, 18. Juni. Der Oberstlieutenant v. Grolman vom 1. Retter-Regiment ist mit der Führung deS 1. Reiter-Reg. und der Major Frhr. v. Buseck mit der Führung deS 2. Reiter-Reg. beauftragt und die Majore Frhr. v. Ricou vom 2. Reiter-Reg. und v. Sanders vom 1. Reiter-Rcg. zu etatsmäßigen StabSofficieren in ihren Regimentern ernannt worden. Hauptmann Scherf vom Generalstabe der großh. heff. (25.) Division ist zur Dienstleistung beim Generalcommando des 3. Armee- Corps commandirt worven. z Preußen. Berlin, 21. Juni. Gestern wurde die Ueber- einkunft zwischen dem Norddeutschen Bund, dem Königreich Italien und der Schweiz unterzeichnet, durch welchen der Norddeutsche Bund dem zwischen Italien und der Schweiz abgeschlossenen Vertrag bezüglich der Gotthardbahn beitritt und die Frist für die Beschaffung der erforderlichen Subvention bis zum 31. Januar 1871 verlängert wird. Italien. Rom, 20. Juni. An der Grenze bei Orbetello wurden 40 junge Leute, sämmtlich mazzinistische Republikaner, verhaftet und hierher nach der EngclSburg gebracht. Das Schema von derJnfallibilttät lautet in seinem dritten Artikel: „Wenn Jemand behauptet, daß der jedesmalige Römische Papst, so er rechtmäßig gewählt ist, nicht nach göttlichem Rechte der Nachfolger des hl. Petrus auch in der Gabe der Unfehl- barkeit des Lehramtes sei, und wenn Jemand irgend einem der Päpste die Prärogative der Jnfallibtlität abspricht, — weich' letztere ihn befähigt, die Kirche in dem reinen von aller Ver- derbntß und allem Jrrthum freien Wort GotteS zu unterrichten — so sei er verflucht." Die „Unita Cattolica" vom 8. dS. erfährt, das Schema von der Jnfallibtlität werde zu größerer Klarheit, Präzision id Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. P und Fülle seiner Grundlage und Form da und dort noch weiter verändert, aber im Sinne der Mehrheit. Man denke, auch noch einen Canon gegen die Behauptung de« GallicaniS- mus beizufügen, nur das sei Glaubensartikel, was mit dem Anathem bedroht sei. Am 16. Juni vollendete Papst PiuS IX. fein 24. Regle- rungsjahr und begann das 25. seine- Pontifikates. Bekanntlich wurde die Vollendung des 24. Regierung-jahre- von 258 Päp- ften, welche bi- jetzt auf dem römischen Stuhle saßen, außer (angeblich) dein Petrus nur noch einem Einzigen zu Theil, Piuö VI. (1774-1799.) Belgien. Brüssel, 20. Juni. Einem Telegramme der „Jndepenbance belge" zufolge hat heute die Abberufung der Milizen auS VervierS, Ruhestörungen daselbst zur Folg« gehabt. Es kam zwischen Milizsoldaten und Polizeiagenten zum Handge- uienge, wobei von beiden Theilen Verwundungen vorfieleo. Schließlich wurde die Ruhr hergestellt, und sind Vorsichtsmaßregeln getroffen worden, um erneuerten Ruhestörungen vonu. beugen. Spanien. Madrid, 18. Juni. Die carlistische Junta hat die Debatte über ihr demnächst zu erlassendes Manifest beendigt und mit großer Majorität eine der religiösen Unduldsamkeit günstige Resolution, sowie mit zwei Stimmen Majorität die Wiedereinführung der Inquisition angenommen. Rumänien. Zara, 20. Juni. Bei den heutigen Ge- memdewahlen in Bencovaz griffen Bauern, von slavischen ver- faflungsfeindlichen Agitatoren aufgehetzt, Gensd'armen an, welche feuerten. Zwei Bauern blieben lobt, mehrere wurden verwundet. Man befürchtet weitere Blut. Erceffe. Truppen-Compagnien marschiren dahin. Türkei. Constantinopcl, 17. Juni. Der Sultan hat Befehl gegeben, daß die im Budget für die Festlichkeiten am Jahrestage seiner Thronbesteigung ausgesetzte Summe (5000 türk. Pfd.) den Abgebrannten von Pera zu Gute kommen und der Tag nicht gefeiert werden soll. Vermischte-. Gotha, 12. Juni. Gestern Abend brach während eine- furchtbar tobenden Orkans in dem ein« Stunde von hier entfernten Dorfe Emleben Feuer auS, welches in kaum zwei Stunden einige 60 Häuser (darunter die Kirche) verzehrte. Gerettet konnte fast gar nichts werden; auch der Verlust an Vieh, besonders an Schafen, ist bedeutend. — Sechtem (Rheinprovinz). 17. Juni. Der Bonner Zertung wird geschrieben: Der heutige Tag war für unsere Gemeinde ein sehr verhängnißvoller. Gegen 1 Uhr Nachmittags entlud sich über unserem Orre ein furchtbare- Gewitter, begleitet von heftigem Sturm und Hagelwetter, wodurch fast sämmtliche Saaten vernichtet worden sind. Fast keine Ruthe der 4000 Morgen großen Feldflur ist von den verheerenden Wirkungen des Unwetters verschont geblieben. Schloßen von der Dicke eine- Tauben- bis zu der eine- kleinen Hühnereies zerschmetterten die Halmgewächse, Kartoffeln, Gemüse ;c. Sehr viele Fensterscheiben an der Westseite wurden zertrümmert, so z. B. an der hiesigen Kirche allein 75 Stück. Die Aussichten der Landwirthe, ihre vielen Mühen und Arbeiten durch eine gute Ernte belohnt zu sehen, find nun auf einmal vernichtet oder doch auf ein Minimum reducirt. Der Gesammtschaden beläuft sich nach ungefährer Schätzung auf 40,000 Thaler. Nichts von der verhagelten Frucht war verfichert. Die benachbarten Ortschaften am Vorgebirge sind verschont geblieben. (Auch in Coblenz und im Anhalt'schen hatte man am 17. Abends Gewitter. In der Stadt Zerbst schlug der Blitz um 7 Uhr Abends in ein Wohngebäude, wodurch drei Häuser eingeäschert wurden. — In Darmstadt war der Himmel gegen 5 Uhr Abends mit Gewitterwolken überzogen; dieselben wurden jedoch von einem lebhaften Westwind dem Odenwald zugetrieben.) — Schleswig, 17. Juni. Da- heftige Gewitter, welches sich heute über Schleswig und Umgegend entlud, hat große Verheerungen angerichtet. Auf der Schiffbrücke wurden zwei Menschen erschlagen und drei verletzt. Feuer sah man in den Landdistricten fast nach allen Richtungen. In Churburg ist das Wohnhaus des Parcellisten Ketelfen, in ®r. Rheide das Wohnhaus und zwei Scheunen des Hufners Schröder abgebrannt. Auf beiden Stellen haben die Gebäude fast unmittelbar, nachdem sie vom Blitz entzündet waren, in vollen Flammen Standen, so daß fast gar nichts hat gerettet werden können. Das Gewitter hat aber nicht bloß Zerstörung gebracht, sondern war von einem anhaltenden starken Regen begleitet, der besonders für die durstigen Felder unserer südlichen und westlichen Landdistricte ein wahrer Segen gewesen ist. (Kiel. Corr.) — Vor einiger Zeit machte durch di« Zeitungen die dem Pariser „TempS" entnommene Mittheilung die Runde, daß in Vevey (Schweiz) etwa 20 Mitglieder des dortigen Verein- für Choralmusik bei einem AuSfluge nach GruyöreS in einem See des Plateau- von Jaman durch Ertrinken den Tod gefunden hätten. Wie die „Gazette de Lausanne" berichtet, ist die ganze Erzählung nichts als ein wohlfeiler Scherz, den ein schlechter Spaßvogel sich mit dem französischen Blatte erlaubt hat. Ein derartiger Zeitvertreib ist um so verwerflicher, al- dadurch möglicher Weise im Auslande Leute, die Verwandte oder Freunde in Vevey haben, in nicht geringe Unruhe versetzt worden sind. — Die finnländischen Zeitungen berichten, daß in Helsing- for- auf Bemühen des Professors Topeliu- «ine Kindergesellschaft zum Schutz kleiner Vögel gegründet ist. Der Professor schlägt (in der Kinderzeitung „Trollsländen") vor, daß Kinder fich als Glieder der Gesellschaft einschreiben und mit ihrer Unterschrift versprechen müßten: 1) nie Thiere zu verstümmeln und zu quälen; 2) alle kleinen Vögel zu schützen; 3) nie Vögel durch Steinwürfe, Schrot, Pfeile, Schlingen oder ähnliche Mittel zu tödten oder zu verstümmeln; 4) nie Vogelnester zu zerstören und ihre Eier fortzunehmen; 5) keine Vögel, außer Kanarienvögel, im Bauer zu hatten; 6) alle finnländische kleine Vögel in Freiheit zu setzen; 7) sich mit allen Kräften zu be. mühen, alle Kinder vom Quälen oder Wegfangen der kleinen Vögel zurückzuhalten. Dieser Aufruf de- Professor- hat einen solchen Erfolg gehabt, daß die Gesellschaft schon jetzt 1300 Kinder als Mitglieder zählt. Man wird hierin einen bemerkens- werthen Fortschritt auf der Bahn der sittlichen Volkskultur zu erkennen haben, auf der der hochcivilisirte Westen uns hoffentlich Nachfolgen wird. etsch) in Gießen.