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Äon dort werben btn. Der Haupts bei , W bin, ttfolgt geM ^ i (Mut. Boa S/laßbnrg innartt wttbtn. ®W ; U b«m Ktmdtttzang oürbtn. Tint Ptockm van» in 100.000 ft» pachten. 3403) Weihbinderarbeiten, veranschlagt »u 19 fl., sollen Montag den 25. L Mts-, Vormittags 9 Uhr, im Bürgerhospital dahier versteigert werden- Gießen, am 20. Juli 1870. Der Rechner: Witt ich. 3388) Montag den 25. Juli 1870, des Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Bemerkt wird, daß sich Alles in gutem Zustande befindet. Die Bedingungen können vor der Verpachtung eingesehen werden. Bieber bei Rodheim, am 4. Juli 1870. Ada m Koob, Müller. 3417) Montag den 25. d. Mts-, Abends 9 Uhr, soll in der Wohnung des Wirths Herrn L- Herbert das Pferchlager im Neuenweger Feld, und zwar vom 26. l. Mts. bis auf Weiteres, öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, den 22. Juli 1870. Der Bor st and. Filiale, 2tes Lager: 39 Fahrgaffe 39 neben dem Wnrtemberger Hof Niederlage: 34 N ue Krame 34 dem Braunfels gegenüber. g Jonas Schloß in Frankfurt a. M., Lcinen-Weitzwaarrii- imh Hrmden - Fabrik, empfiehlt seine beiden afsortirten Lager en gros dc]en detail zu außergewöhnlich billigen Preisen. Abgepaßte Handtücher, pr. V2 Dtzd. von fr. , per Taschentücher fTlb E: pr. Shirting*, Chiffons, Madapolam, 12 fr. an. 12 fr. an. mit Franzen von fl. 3. Victoria- 30 fr. an- 6/4 7 fr. an, Piques - 9 fr. an, Damenfragen und Manschetten. Leinene Herrenkragcn und Manschetten billigst. Pique-Bettdecken von fl. 2. 24 fr. an. fl. 2 an. Küchen-Handtücher, pr. Dtzd. fl- 2. 30 und fl. 3 pr. Stück, ä 30 Ellen. Kinder-Taschentücher, weiß und sarbig, Vz Dtzd. 30, 36 fr. und höher- Jmitirte Taschentücher, große, pr. i/r Dtzd. von 54 fr. an. Tafelgedecke, ä 6, 12, 18 und 24 Servietten. Thee- und Kaffeedecken von fl. 1. 30 fr. an. Dessert-Servietten, pr. i/r Dtzd. von fl. 1. 12 fr. an. 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' &irect au6 ®n9!anb „ , , grünköpfige . . . ä — , 36 , , \ i eingetroffen. (in bester keimfähiger Qualität) / Darmstadt. 6/2 Mille, per Mille 32 fl. Obige Cigarre erfreut sich eines ungeteilten Beifalls, ist gut ab« gelagert unb erlauben wir uns, lie Liebhabern einer guten feinen Cigarre hiermit bestens zu em« pfehlen. Aufträge nach Auswärts wer« de» franco ausgeführt. (2234) I. A. Busch Söhne. Rich A Dieinar ° Cassel < unter Garantie. s* A „2419) Mit einem Paquet für 35 fr. H S können ca. 300 Herrenhemden nebst der A »-feineren Damenwäsche auf viel beque-< £ mere, sichere und billigere Weise eine 3 so elegante Appretur erhalten, wie dies e9 bisher zu erzielen nicht möglich war. £ Aufmerksame Hausfrauen werden zu- jj llleich sehr bald herausfinden, daß die§ § Wäsche, auf diese Weise behandelt, be- x deutend länger getragen werden kann. S § Eine einzige Probe wird Jedermann “< J* sicher befriedigen. ** Nur allein zu beziehen durch das Haupt- und Dersendungs Depot bei Th. 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Kattrein. 3228) Die Scheuer im Zinßerffchen Garten ist zu vermiethen. 3424) Mehrere gute zugfeste Pferde stehen auf dem Gießener Braunstein- Bergwerke zum Verkaufe. Näheres auf dem Bergwerke. 1824) Fertige Bauhölzer (Flößen) in allen Dimensionen, per Cubikfuß 20 kr., offerirt die Holz- dandlung S. Katzenstein. 3419) Ein 5jähriges Pferd ist zu verkaufen. Auskunft gibt A. Dillmann hier. 3367) Mehrere Fuder Strohseile verkauft PH M. Krailing, Neuenweg. Bermiethungen» 3412) Eine freundliche Familienwohnung rst zu vermiethen bei Gärtner Schaum, ________________ vor dem Seltersthor. 3392) Eine sehr freundliche Wohnung in einem neuerbaaten Hause vor der Neustadt (vis-ä-vis der Bade-Anstalt), bestehend aus 3 Zrmmern, Küche und Küchenstübchen, gemeinsamer Waschküche, Boden, Keller, Holzplatz und einem Theil des Gartens, ist zu vermiethen und am 1. September, ober auch früher, zu beziehen. Auf Wunsch kann noch 1 Zimmer dazugegeben werden. Auskunft crtheilt Sophie Plank, Neustadt, am Oswald'schen Garten. 3408) Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. A. K. Worms, Seltersweg. 3 o v S ‘"**v*i -^n^rrkt. jutft ——— Safe ’er' und 7^56nt a.fhe*rT^ '"t"Bföm Nüst toöi-b.« ■'»»8 ti — : x3lah -JMitttn ,I,uä Shih*. iMiesju ^8tn Qm'ritaiify'lt »m Mijot. wrKnwgi-Schii, Kubr. ' p!ipr Zugleine, lks Mauemierk, Milbe, fotvie and} t, sind fleti wt< breiSroiirbig ab> ■ Katzenßein. ib ei<6me Mita, liranf imb -mW ?• Bimmermann. ilusschch: rrett, ., in Original- Mille, per Millk fl. erfreut |i5 ' n b^theu btt -l.D/ ji(Utn®2> 3405) Ein kleines möblirtes Zimmer ist iu vermiethen bei L. Friebel, Sandgasse. 3377) Das von Herrn Privatdocent Dr. Braun bewohnte Logis, bestehend in einer möblirten Stube mit Cabinet, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Th. Rauten st rauch, an der Schoor. 3354) Mein neu erbautes Haus nebst Garten auf dem Seltersberg am Riegelpfad, seither von Herrn Jnspector Rieß bewohnt, ist vom 15. October an ander- weit zu vermiethen. W. Kilbinger. 3421) Bei unserer Abreise zum 2. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 32 nach Erfurt sagen wir allen Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl. Frankfurt a. M-, den 22. Juli 1870. H. Berk aus Alsfeld, Wilhelm Friebel, Julius Kohlermann, Karl Vogt. 3368) Ein Bürgermeisterei-Gehülfe wird gesucht und kann sofort eintretcn. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3395) Asterweg Nr 103 wird Einquartierung angenommen. Gewerbebank zu Gießen. 3363) Da die auf den 11. d. Mts angesetzte Generalversammlung von nur wenigen Mitgliedern besucht war, so hat der Vorstand beschlossen, zur Erledigung der in dem Inserat vom 1. d. Mts. aufgestellten Tagesordnung eine wiederholte Versammlung auf Samstag den 23. d. Mts., Abends 8 Uhr, im Leib'schen kleinen Saale an- znberaumen. — Die Mitglieder werden -ringend ersucht, recht zahlreich zu erscheinen, da eine Beschlußfassung über die in der betreff. Tagesordnung enthaltenen Gegenstände nicht mehr den mindesten Aufschub erleiden darf. ■ Epileptische Krampfe (Fallsucht) gm heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie D o ct. O. KlUlsch 1 in Berlin, Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. (201)S@ESiSS Th. Roloff. bei Joh. Balth. Noll. fabrik von Stunde 6 fr. „JSfiT Höchst wichtig für Für die 325) 828) Wer die bewährte Heilmethode des bekannten schweizerischen Brucharztes, Krüsi- Altherr in Gais, Kt. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exped. d. Bltts. ein Schriftchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. Adolph Wenzel, Dreihäusergasse. ao co 3422) Meine Bohnenschneivmaschine bringe ich in empfehlende Erinnerung, pr. 3389) Einquartierung von Privaten kann im Ga st Haus zum Löwen Logis und Verköstigung erhalten. Germania, Lebens - Versicherungs - Actien - Gesellschaft 3348) Die Besorgung von Darlehen auf größere Werihgegen- stände, sowie Werthpapiere, Gold- und Silbersachen bis zu den höchsten Werthen, übernimmt gegen sehr geringe Provision unter Zusicherung strengster Verschwiegenheit I, Rothenberger, Lindenplatz. Bemerkt wird, daß Darlehen zu sehr geringen Zinsen ausge. macht werden und bei pünktlicher Zinszahlung 2 bis 3 Jahre stehen bleiben können. 3337) Auf meinem Bureau findet ein braver Junge, der Lrcribent werden will, alsbald Stelle. En gelb ach 1L, Hofgerichts-Advocat. Vermischte Anzeigen Z Bertauscht! Sonntag den 10. Juli ist in der Stadtkirche auf der zweiten Reihe der vordersten Abtheilung, links, ein braun-seidener En- touca-Schirin vertauscht worden. Man Littet, denselben im Hause des Herrn Daniel Wirth, Neue Anlage, umtauschen zu wollen. Einstmutimmg wird in Kost und Logis gegen Vergütung Annoncen - Bureau Th. Dietrich €omp. i n Cassel. 1) Wir besorgen Annoncen in alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen, Journale, Coursbücher etc. 2) In jedem Falle berechnen wir nur die Original-Tarif-Preise und notiren weder Porto noch sonstige durch Vervielfältigung des Manu- scripts und Correspondenz entstehende Speesen. 3) Ueber jede Insertion liefern wir auf Wunsch die betreffenden Belege. 4) Bei grösseren Aufträgen und oftmals wiederholten Insertionen schreiben wir einen angemessenen Kaisatt gut. 5) Für Annahme von Offerten auf durch uns erlassene Annoncen berechnen wir keinerlei Gebühren. 6) Vorherige Kostenänschläge werden bereitwilligst ertheilt. 7) Unser neuester correctcster Insertionslarif steht gratis und franco zu Diensten. Th. Dietrich äf Comp., Amwnccn-Buresu für sämmUiche in- und ausländische Zeitungen. Nicht zu übersehen! 3180) Meinen geehrten Kunden und Geschäftsfreunden mache hiermit die ergebene Mittheilung, daß ich durch die einige Jahre andauernde Beschäftigung meines Sohnes in einer der ersten Schön- und Kunstfärbereien das Färben von Kleidern in Seide, Wolle, Halbwolle und Jaconnet in allen Farben, sowie das Drucken in Oel, Dampf, Gold, Silber und in den neuesten Brillant-Farben, ferner das Waschen und Färben von Handschuhen und Federn, chemische Fleckenreinigung und das Moiriren von seidenen und Moire-Kleidern, zu übernehmen in den Stand gesetzt bin und halte mich unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung bestens empfohlen. Muster ließen bei Herrn Philipp Best in der Löwengasse zu Gießen zur Ansicht bereit. — Aufträge können an Herrn Best oder auch direct an mich abgegeben werden. I. Peppler Wittwe, in Lollar. Allgcmrinr Iiiimstric-AiwMung im Aucpark zu Cassel. 3273) Ucber 1100 Aussteller, erste Firmen Deutschlands. Täglich 2 Concerte der Mannsfeldt'schen Capelle im Auepark, bei ungünstigem Wetter im Orangerieschlosse. Swei große Restaurationen mit der Ausstellung verbunden- 5 Außer den Hütels mehr als 2000 Wohnungen zum Preise von 15 Sgr- bis 1 Thlr. Nackweisung derselben auf dem Bahnhofe. _ . 9 Jede Woche Extrazüge von Berlin, Leipzig, Hannover, Düsseldorf, außerdem bedeutende Preisermäßigungen von allen Eisenbahnverwaltungen. Der Vorstand. Gießen, den 20. Juli 1870. Für den Vorstand: I. Haustein, Vorsitzender. g Nach Amerika sind die Fahrten mit den Hamburger Postdampfern noch Nicht unterbrochen un 1 schließe ich bündige Contrakte noch fest ab. Chr. Wallenfels Jun., alleiniger concessionirter Agent in Gießen. NB. Bremen hat vorläufig seine Fahrten eingestellt. Vaterländische Feuer - Versicherungs - Attien- Gesellfchast pl Elberfeld vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F Hoffmann. Firma : Ca r l H offm a n n. ; Mr Ansmandrrrr. 00 Um Jrrthümer zu vermeiden und Anfragen zu begegnen, zeige hiermit an, daß die Schifffahrt über Bremen sowohl, wie über Hamburg schon seit einigen Tagen geschlossen ist. C-_.W- Dietz, w General-Agent. Deutscher Krieg! Angesichts der bubenhaften Verhöhnung unserer nationalen Würde und Freiheit, angesichts des frevelhaften Uebermuthes, mit welchem Frankreich die furchtbarste Kricgs- fackel in den Friedensscgen unseres Vaterlandes schleudert, und getreu ihrer bewährten nationalen Tendenz: „Deutschland über Alles" wird auch die Gartenlaube mit allen ihren Mitteln dahin wirken, den aufgenommeneu Kampf zu schüren und die in allen deutschen Gauen erwachte Begeisterung grgen den gemeinschaftlichen Erbfeind in jeder Weise zu nähren und zu kräftigen. Sie wird sofort in die verschiedenen Hauptquartiere gewandte Berichterstatter und tüchtige Künstler senden und schon in den nächsten Nummern mit ihren Schilderungen und authentischen Abbildungen beginnen Die Tapferkeit unserer Armeen bürgt dafür, daß unsere Mittheilungen stets willkommen sein werden. Leipzig, den 20. Juli 1870. Redaction und Expedition der Gartenlaube. !! Verloren!! 3423) Ein Päckchen Bremer Papiergeld, mit Gummiband eingeschlossen, ist verloren worden. Der redliche Finder w'rd gebeten, dasselbe gegen eine gute Belohnung an Herrn Lohmann auf der Mäusburg ab- zugeben.__ 3366) Ein tüchtiger Schreinergeselle findet dauernde Beschäftigung in der Cigarren- Versicherung gegen Kriegsgefahr. 3378) Der Beitritt zu der von der „Germania" gebildeten und verwalteten gegenseitigen „Gesellschaft für Versicherung gegen Kriegsgefahr" steht allen Personen frei, welche in irgend einer Weise an dem gegenwärtigen Kriege zu Wasser oder zu Lande thätigen Antheil zu nehmen haben, gleichviel, welcher Waffe, welchem Dienstgrade, welcher Stellung sie angehören, gleichviel, ob sie bei der „Germania" bereits versichert sind, oder nicht. Die näheren Bestimmungen über die Einrichtung dieser „Gesellschaft für Versicherung gegen Kriegsgefahr" können bei jedem Vertreter der „Germania" eingesehen werden Zur Ertheilung jeder gewünschten Auskunft und zur Vermittlung des Beitrittes zu der Gesellschaft erklärt sich bereit Gießen, den 19. Juli 1870. Gg. PH. Fillmann, Agentur der Germania. Beachtenswert!)! 3023) I>r. Kirchhoffcr in Kappel (Schweiz) besitzt vortreffliche Mittel gegen nächtliches Bettnässen, Impotenz, Pollutionen. 3410) Die Wirtschaft auf der Textor'schen Hardt ist von heute an bis auf Weiteres geschlossen. Einquartierung wird in Verpflegung genommen auf der P u l v e r m ü h l e. (3407) 3391) Ein Cigarren-Etuis ist in der Nähe des Wallthors verloren worden. Der redliche Finder wolle dasselbe bei der Exped. d. Bltts. abgeben.___________________________ Qrtfirfmn kür ein gemischtes Waa- lUm f ren-Geschäft, wird zum baldigen Eintritt, unter annehmbaren Bedingungen, gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. (2540) 3310) Es wird für eine bedeutende Vorbereitungs-Anstalt ein tüchtiger Lehrer gesucht, welcher Deutsch, die Geschichte oder Mathematik lehren könnte. Nähere Auskunft ertheilt unter der Chiffre K. 8. 599 die Annoncen - Exped ition von Haasenstein dc Vogler, Frankfurt a. M. 3390) Als Lcicbcnbcsorgerin empfehle mich bestens. Jacob Jünger Wittwe, wohnhaft auf dem Asterweg. 3215) In eine auswärtige feine Bier- wirthschaft wird ein angehender Kellner zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres 3411) Meinen verehrlichen Kunden und Gönnern hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich meine Wohnung nach Wieseck verlegt habe und Bestellungen an mich bei den Herren Seuling, Unverzagt und Buchbinder Sonntag entgegen genommen werden. Zugleich bemerke ich, daß ich die Wirthschaft der Frau Eberhardt Rau übernommen habe und für gute Speisen und Getränke bestens Sorge tragen werde. Wilhelm Nicolay. 3406) Ein braver junger Mensch von 14 bis 16 Jahren wird sofort als Hausbursche gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. angenommen von Jos. Stein Wittwe, Hintergasse. 3375) Es wird ein Dienstmädchen zum sofortigen Eintritt gesucht, welche das Kochen und die Pflege eines Kindes versteht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Die Annoiicen-Expediüon Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Zeil 45, gegenüber der Post 45 Zeil, empfiehlt sich zur Beförderung von Inseraten in jedes gewünschte Blatt. Porto- ersparniss. Rubattvorthelo. — Prompte Expedition. — (2884) Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. 3425) Bis auf Weiteres werden Eil- und Frachtgüter auf unfern Stationen zum Transport nicht mehr r. angenommen. Köln, den 21. Juli 1870. Die Direktion. wir Gießen, den 21. Juli 1870. Dr. 'frischkäcker zu Hießen. Sonntag ben 24. Juli. Carl Plank in der Wolkengasse. Daniel Rühl nm Rath- haus. Christian Jughardt in der Wall- thorstraße. 2Inmcrfunfl. In Betreff der Charpie resp. alten Leinwand,' würde nach den gemachten Erfahrungen besonders darauf zu achten sein, daß dieselben vollkommen rein troaen und namentlich frei von Schimmelpilzen, Sporen rc. sind, die sich so leicht darin ^^ugen und den Heilzwecken nicht nur nicht förderlich, sondern geradezu schädlich sind. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. Denselben. Dem Bürger in Biedenkopf und Fabrikarbeiter dahier, Heinrich 1 Ludwig Unverzagt, ein Sohn, Wilhelm Jo- hannLudwig Christian, geboren den 17.Juni. Denselben. Dem Bürger und Weißbinder, Jakob Mauß, ein Sohn, Hermann, geboren den 11. Juni. Denselbe n. Dem Bürger in Gwinear und Geschäftsführer auf dem Fernie'schen Braunstein-Bergwerk dahier, Samuel Pascoe, eine Tochter, Martha Georgine, geboren den 22. Juni. Beerdigte Den 17. Juli. Anna Marie Juliane Margarethe Vogel, des königl. preuß. Stations-Assistenten an der Main-Weser-Bahn dahier, Heinrich Vogel aus Worms, eheliche Tochter, alt 2 M- 9 T., gestorben den 16. Juli- Den 18. Juli. Johann Friedrich Mal- komesius, Bürger und Metzgermeister, alt 70 I. 8 M. 20 T., gestorben den 17. Juli. Denselben. Anna Elisabethe Juliane Schäfer, des verstorbenen Bürgers und Fuhrmanns, Johannes Schäfer, eheliche Tochter, alt 56 I. 18 T., gestorben den 17. Juli. Den 19. Juli. Ernst Joseph Adolf Hopfner, Bürger und Conditor, alt 61 I. 2 M. 23 T., gestorben den 17. Juli. Den 21. Juli. Magdalene Merkel, geborne Jöckel, des verstorbenen Ortsbürgers, Gemeinderaths und Rechners zu Romrod, Konrad Merkel, Wittwe, alt 79 I. 8 M. 5 T., gestorben den 19. Juli. Denselben. Johann Ludwig Jakob Balthaser Loos, Bürger und Küfermeister, alt 61 I. 18 T-, gestorben den 20. Juli. Kirchliche Anzeigen Evangelische Hemeinde zu Hießen. G o t 1 e s d i e n si. Am 24. Juli. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Lcmdmmann. Kopuliere. Frachtbriefe für bie Main-Weftr-, Cöln Mindener und Overhessische Eisenbahii, sowie fammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, Marktstraße. (Eingesandt.) Bei der voraussichtlich sehr bedeutenden Anzahl von Truppen, deren Einquartierung die Bewohner unserer Stadt in dem bevorstehenden Kriege übernehmen müssen, dürfte es an der Hand der im Jahre 1866 gemachten Erfahrungen geeignet erscheinen, die Aufmerksamkeit der Einquartierungs-Commission auf folgende Punkte hinzuleiten. Wie überall in den Städten im Gegensatz zu dem platten Lande hat der bei Weitem größte Theil der Einwohnerschaft nur Miethwohnungen inne. Von den Miethern und ebenso von den Hauseigenchümern sind sicherlich Neun Zehntheile auf die noth- wcndigsten Wohnungsräume beschränkt, und es giebt gar viele Familien, welche außer einer einzigen Stube, die als Wohnstube, Schlafstube und oft auch noch als Werkstätte dient, kaum einen andern Raum, als etwa eine Kammer besitzen. Nicht allein für diese Familien, sondern auch für diejenigen, welche zwar im Besitz größerer Wohnungen sind, trotzdem aber keinen Ueberfluß an Räumlichkeiten haben, weil z. B- der Familienvater als Beamter ober Gelehrter ü. s. w- ein besonderes Zimmer für sich nöthig hat, ober weil, erwachsene Söhne ober Töchter eines solchen bedürfen, ist die Zuteilung von mehreren Mann Einquartierung eine sehr große Unannehmlichkeit, welche sehr leicht vermieden werden kann, wenn man nicht, wie es in 1866 geschehen, eine große Truppenmenge einem einzigen Stadttheile zuweist, so daß die den betreffenden Einquartierungspflichtigen zu Gebote stehenden Räumlichkeiten zur Unterbringung ihrer Einqartierungc.mannschaft nicht ausreichen, sondern eine Vertheilung auf mehrere Stadtbezirke und selbst auf die ganze Stadt vornimmt. Man wende nicht ein, daß auf eine den Quartiergebern entstehende Unannehmlichkeit keine Rücksicht genommen werden könne. Vorerst nämlich ist cs allerdings eine Pflicht des Stadtoorstandes, von den Einwohnern, jo viel an ihm liegt, derartige Unannehmlichkeiten abzuwenden. Sodann handelt es sich aber auch nicht um bloße Unannehmlichkeiten, welche dem Quartiergeber bereitet werden, sondern häufig genug um die Zurnuthung einer unmöglichen Leistung. Sehr wesentlich kommt nämlich auch in Betracht, ob der Quariiergeber im Stande ist, das für mehrere Mann Einquartierung erforderliche Bettzeug aufzubringen. Je nach ihrer Einrichtung und ihren Verhältnissen wird es einer Family möglich sein, für 2, 5, 8 Mann Einquartierung das erforderliche Bettzeug zu beschaffen. Wird ihr aber zugemuthet, statt 2 Mann 5 Mann, statt 5 Mann 8 Mann, statt 8 Mann 12 Mann in Quartier zu nehmen, so leidet darunter nicht allein sie, sondern auch die einquartierte Mannschaft. Wir wollen nicht fürchten, daß wir andere als Bundestruppen in unseren Mauern zu beherbergen haben, obwohl ein Artikel der Neuen freien Presse in ihrer neuesten Nummer auf die hohe Wahrscheinlichkeit hinweist, daß gerade die Gegend von Gießen oon Frankreich zur Besetzung durch ein französisches Armee-Corps ausersehen ist. Allein wenn dieser Fall eintreten lallte, so würde die Beibehaltung des von btr Einquartierungs-Commission im Jahre 1866 in Anwendung gebrachten Einquartierungs-Modus, vorausgesetzt, daß die Commission alsdann überhaupt noch mitzuwirken hätte, ben Quartiergebern voraussichtlich etwas mehr als bloße Unannehmlichkeiten bereiten. Man barf baher erwarten, baß die Einquartierungs-Commission, soviel an ihr liegt, zu jeber Erleichterung der Einwohnerschaft in ber gebuchten Beziehung beiträgt, zumal über den hier besprochenen Mißstand im Jahre 1866 ganz allgemein geklagt worben ist. Die Schwierigkeit einer richtigen Vertheilung soll durchaus nicht verkannt werden, daß aber den einzelnen Quartiergebern eine bedeutende Erleichterung verschafft wirb, wenn eine größere Truppenzahl auf möglichst viele Ouartieraeber vertheilt wird, liegt auf flacher Hand. Häufig genug hat man denn auch in 1866 die Aeußerung gehört, baß man lieber 14 Tage lang 2 Mann Einquartierung haben wolle, als 5 Mann nur 3 Tage. Noch zwei Fehler sind es, welche im Jahre 1866 gemacht worben find. Es ist bekannt, baß im Jahre 1866 nicht allein Familien, welche zur Miethe wohnten, fonbern sogar einzelnen Personen, welche 1 bis 2 Zimmer bewohnten, berittene Mannschaft zugetheilt worben ist. Solche Fehler werben hoffentlich nicht roieber vorkommen. Ein weiterer Fehler war der, baß die Liste der Einquartierungspflichtigen ziemlich mangelhaft aufgestellt war, denn, was ebenfalls bekannt, haben einzelne Familien in ?ob6 gar feine Einquartierung gehabt, offenbar deßhalb, weil es übersehen worden ijt, sie in die Einquartierungsliste einzutragen. Man muß wohl bedenken, daß durch wlche Versehen Andere leiben müssen unb es ist beßhalb die größte Aufmerksamkeit geboten. Den 17. Juli. Heinrich Wilhelm Rau, heimathberechtigt in Groß-Buseck unb Seifensieber bahier, bes Ortsbürgers unb Weichenwärters an ber Oberhessischen Bahn in Groß-Buseck, Johannes Rau, ehelicher Sohn; unb Anna Dorothea Hartmann, bes verstorbenen Bürgers unb Siebmachers zu Homberg a. d. Ohm, Michael Hartmann , eheliche Tochter. D enselben. Johannes Graf, Maschinist bahier aus Rebstein, Kanton St. Gallen, des Hans Heinrich Graf bafelbft, ehelicher Sohn; unb Luise Marie Christine Euler oon hier. Den 20. Juli. Wilhelm Ludwig Pfeiffer, Sergeant im Großh. II. Infanterie-Regiment dahier, des Großh. Kreisamtsdieners zu Darmstadt, Johann Ferdinand Pfeiffer, ehelicher Sohn; und Katharine Gräf aus Harbach, des dasigen Ortsbürgers u. Ackermanns, Johannes Gräf I., eheliche Tochter- Getaufte. Den 17. Juli. Dem Bürger unb Kaufmann, Martin Christian Rühl, ein Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 28. Juni. Denselben. Dem Tagarbeitcr an der Oberhessischen Bahn dahier, Karl Pohn aus Heidersdorf in Schlesien ein Sohn, Wilhelm August Ludwig, geboren den 25. Juni. D enselben. Dem Bürger unb Gastwirts), Heinrich Schnell, ein Sohn, Lubwig Johann Georg Konrab Theodor, geboren ben 20. Juni. An die Bewohner der Stadt und des Kreises Wehen. Nach kurzer friedlicher Arbeit wird das Volk Deutschlands wieder zu kriegerischer Thätigkeit aufgerufen, zu einem ernsten Krieg wider den Erbfeind Deutschlands, der in frevlem Ueöermuth unseren Willen unter ben feinigen glaubt beugen zu können. Unsere Söhne, unsere Brüber ziehen mit heiterem Muth in ben Kampf; möge ber Herr ber Heerschaaren ihnen ben Sieg verleihen! Unsere Pflicht ist es, betn kämpfenben Heere moralische Unterstützung zu leihen, inbem wir bie Noth unb bas Elend, welches der Krieg unter ihm verbreitet, zu lindern, den Kranken und Verwundeten Hülfe und Labung zu bringen suchen. Wir wenden uns deshalb an Alle, welche ein Herz für die Macht und Größe unseres Vater- den Jammer der für dasselbe Verwundeten haben, mit der Bitte, nach Kräften uns mit Geld, Verbandgegenständen, Labungsmitteln zu unterstützen ; wir werden die uns übermittelten Gaben im Einvernehmen mit dem Central- V er em und der Militärbehörde verwenden. arrr ist als Ort eines Reservelazareths ausersehen, es gilt deshalb hier vor ?.m, bei Zeiten Vorkehrung zu treffen, damit die Ereignisse uns nickt überraschen- 2hr Manner, gebt uns Geld! Ihr Frauen unb Jungfrauen, fertigt Binben, fertigt Eharpie, bereitet Euch zur Krankenpflege in ben Lazarethen! Ihr Jünglinge, bildet Samtats-Corps, übt Euch im Krankenträger- und Krankenwärter - Dienst! Alle, Alle, bie Ihr irgend Helsen könnt, helft im gemeinsamen Liebesdienst! Slüe Hülfsthätigkeit muß vereinigt sein, sich gegenseitig unterstützen, sie muß nach fleorbnetem Plan unb im Einvernehmen mit ber Militärbehörde organifirt werden; pe§VQlb bitten wir Alle, die in irgend einer Richtung thätig sein wollen, sich mit uns tn Benehmen zu setzen Vereinigt können wir Großes wirken. uns Dor‘terC $cfanntma$un0 über Ziel unb Umfang unserer Thätigkeit behalten Goldmann. — Vogt. — Dr. Wernher. — Dr. Stammler. — Simon. — Haberkorn. — Freiensehner. — Vigelins. — Müller. Mann. - Nady. — Dr. Ploch. — PH. Kreiling HI. — Oncken. — Weidig. — G- Noll. — C- Gail. — Ludwig Bücking. — Voelcker. — Zöppritz. — Dr. Felsing. — Lange. — Landmann. — Carl Nagel. — Hoch. — Rübsamcn. — Dr. Baur. f,, Vorstehendem Aufrufe wird ein Verzeichniß der Gegenstände angefügt, deren Janeunige und massenhafte Einlieferung sehr erwünscht ist. Dieselben können in der Turnhalle abgeliefert werden. r Alte, aber noch brauchbare Hemden, auch solche von Baumwolle, sind sehr er- ronnlcbt; ferner wollene unb baumwollene Strümpfe unb Socken. Kamme unb Haarbürsten, Zahnbürsten, Wachsleinwanb, wasserbichtes Papier, Gummiunterlagen, Sicherheitsnabeln, Stecknabeln, Schwämme, Pantoffeln, Halstücher, ^rlespapier unb Schreibmaterialien überhaupt, leichte Mützen. o ~ otan.E'Vinben, llEllen lang, 23/4 Zoll breit, Gaze-Binben, 9 Ellen lang, 2>/r breit, Lernen-Binben, 6'/2 Ellen lang, 2 Zoll breit, Leinen-Binben, 9 Ellen lang, 2% Zoll breit, Leinen-Viiiben, 11 Ellen lang, 2'/r Zoll breit, Krause - Charpie, £ompreffen aus alter weißer Leinwand, 9—12 Zoll im Quadrat (die Kompressen c? keme Nathe Haben), alte weiße Leinwand, Sandsäcke (leer), gitterartig gewebter Stoff, dreieckige Verbandtucher, l'/r Ellen langer, l',2 Ellen breiter Shirting zu viereckigen Tüchern. ö 0 eo I I Eine Anzahl junger Männer sind Dienstag Abend zusammen- getreten und haben den Anfang zu einem Sanitätscorps gebildet, um in dem bevorstehenden Kriege den Verwundeten und Kranken ihre Dienste zu weihen. Die Mitglieder dieser Körperschaft wollen nach Maaßgabe der Freiheit, die ihnen ihr Beruf und die betreffende norddeutsche Instruction gestattet, theils mit ins Feld gehen, theils ihre Thätigkeit auf die Stadt und Umgegend beschränken. Das Eorps wird in organischer Verbindung mit dem allgemeinen Comitö für Krankenpflege stehen. Für sachkundige Ausbildung der Mitglieder ist Sorge getragen. Die jüngeren unserer Mitbürger, soweit sie nicht selbst die Waffen tragen, werden hierdurch aufgefordert, sich uns anzuschließen. Jeder der Unterzeichneten ist bereit, Meldungen zu jeder Zeit entgegenzunehmen. Zugleich wird zu einer Samstag Abend 8 Uhr in der Turnhalle stattfindenden Versammlung behufs definitiver Con- stituirung eingeladen. Dr. med. Felsing. Prof. Dr. Oncken. Turnlehrer Rübsamen. Hofger.-Advokat Weidig. Gymnasiallehrer Dr. Weiffenbach Pros Dr. Zöppritz. (Hierzu eine Beilage.)