===? Gjehtmr Aiynger.-ss- Anzeige - und Mmtsölatt für den Kreis Kietzen. Nr. 18«,_____________________Donnerstag den 22. Dcccinbcr 1870. «3" Einladung nun Abonnement -aar auf den das I. Quartal Spannung erwarteten Nachrichten vom Kriegsschauplatz machten der Mehr- ..Gießener Anzeigers" Wünschenswerth. Wir schmeicheln uns diesem Wunsche wie es die Umstande hier in Der gegenwärtige Krieg und die in Folge dessen mit zahl unserer geehrten Abonnenten ein tägliches (Erscheinen des pmri. rrnzergerv wunscyenswertv infofern vollkommen entfprochen zu haben, als wir die neuesten Nachrichten stets so rasch veröffentlichten, w» Vlc um|lanoe y.er tn ®U/e\nur immer erlaubten, denn wenn auch manche größere Zeitung durch die günstigere Lage ihres Erscheinungsortes eine Nachricht früher brachte als nur, fo hatte doch felbst em folches Blatt immerhin nur einen Vorsprung von wenigen Stunden $ 9 Allerdings waren uns solche Leistungen nur möglich durch das rege Interesse unserer geehrten Abonnenten, was wir hiermit mit aufrichtigem Dank anerkennen, und indem nur uns unter solchen Umständen bereit erklären, auch dem neuerdings wiederholten Wunsche unserer geehrten Abonnenten ganz tn Der bisherigen Weise zu entsprechen, erlauben wir uns hiermit rum Abonnement für ’ 1871 ergebens! einzuladen. 0 ' Der Abonnementspreis in der Stadt Gießen beträgt vierteljährlich 1 fl. 12 fr. frei in s Haus geliefert. . _ D"' Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfo'lqt, das Blatt auch tm I. Quartal 1871 zusenden und den Abonnementsbetrag wie früher durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen,, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 fr. incl. Postauffchlaas Dieselbe mn->>..nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind die Auflaae des Blattes am 1. Januar 1871 bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies schon zetzt bet der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können nack dem 1. Januar erfolgende Abonnements mit vollständigen Eremplaren zu bedienen. ' Die Redaction. Amtlicher Theil. Gießen, am 20. December 1870. Betreffend • Reichstagswahlen. an die Groflherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Da die Reichtagswahlen voraussichtlich zu Ansang des nächsten Jahres stattfinden werden, so erinnern wir Sie in Folge höheren Auftrags und unter Bezugnahme auf unser Amtsblatt Nr. 13 vom 1. Jul, l. I. an sofortige Aufstelluna der Wäblerliir-n welche in doppelter Ausfertigung zu erfolgen hat. ’ ' . D-e Listen muffen nun unfehlbar, soweit nicht schon geschehen, bis zum 28. I. M. vollendet sein und sehen wir bei Ablauf dieser Frist Ihrem Bericht über die Vollendung entgegen. In Verhinderung des Kreisraths: Gros, Kreis Assessor. 21. December. Dw „Post" schreibt: Die Hauptbeschwerde, welche die Reichsrcgierung gegen die Regierung des Großherzogthums Luxemburg zu erheben hat, sind die Dienste, welche die Ojibahn auf luxemburger Gebiet den Franzosen für Verproviantirung von Thionville geleistet hat. Man wird sich der Erzählung erinnern, wie es den Belagerten gelang, durch Ueöerraschung der sie beobachtenden Truppen und mit Hilfe französischer Grenzzollwächter einen namhaften Provianttransport, der auf luxemburger Gebiet für die Festung bereit gehalten ward, in dieselbe hineinzu- schaffen. Es ist Vies aber nicht der einzige Neutralitätsbruch dieser Art geblieben. Die offenkundige Thätigkeit des französischen ConsulS in Luxemburg, um französische Offiziere, die in den Nheinfestungen internirt waren, zum Wortbruch zu verleiten und ihnen über die Grenze zu helfen, ist ein Mißbrauch des diplomatischen Privilegs, den die luxrmburger Regierung, unter deren Augen der Spectakel vor sich geht, mit der Forderung einer Abberufung des Consuls resp. seiner Ausweisung hatte beantworten muffen. Doch treffen diese vollständig stichhaltigen Gründe für Aufsagung der Anerkennung der luxemburger Neutralität den Kern der Sache noch lange nicht. Es ist ja möglich, daß die luxemburger Regierung sich für die Zukunft mehr in Acht nimmt, und, wenn weiter nichts als oies erreicht wird, ist nicht erreicht — wir wollen offen heraus sprechen — was erreicht werden müßte. Das Besatzungsrecht in Luxemburg muß wieder hergestellt und Luxemburg überhaupt dem deutschen Reiche wieder cinverleibt werden, mag der König von Holland seinen Anspruch an einen deutschen Fürsten, also an König Wilhelm, verkaufen wollen oder nicht. Wir haben nachgegeben, die preußische Besatzung herauSzuziehen und den Eintritt in den Norddeutschen Bund sogar gar nicht verlangt, eben weil es bisher blos einen Norddeutschen Bund gab. Der Norddeutsche Bund war jedenfalls nicht der Deutsche Bund, den die Wiener Verträge kannten; hiergegen ließ sich nichts einwcnden. Aber damit, daß der Norddeutsche Bund sich nicht anmaßen konnte, schon als dasjenige Deutschland angesehen wer- den zu wollen, als dessen Zubehör und für dessen Schutz Luxemburg in den Wiener Verträgen als deutsches Bundesland behandelt wurde, ist doch Deutschland nicht um sein gutes Recht gebracht. Die Auflösung des deutschen Bundes war ja nichts weiter, wie der Beginn eines Regierungswechsels in Deutschland, der sich stufenweise vollzieht und noch nicht zu Ende ist. Was hat ein RegierungS- wechsel mit dem internationalen Rechtsbestande zu schaffen? Die Bundesacte ist freilich den Wiener Verträgen einverleibt worden, aber die Wiener Verträge bestimmen auch, daß kein Bonaparte in Frankrych regieren soll. Das sind Dinge, welche in einen internationalen Vertrag gar nicht hincingehören, und wenn sie darin stehen, nichtig sind. Internationale Verträge sind für die Nationen in ihren inneren Angelegenheiten nicht bindend, weil es gar keine nationale Behörde giebt, welche sich verpflichten kann, daß die Staatsform bleiben soll, wie sie ist. In internationale Verträge gehören nur Grenzbestimmungen und Bestimmungen, betreffend die Behandlung der Angehörigen des einen Staats durch den andern, endlich das Benehmen des Staats in seiner Beziehung zu dritten Staaten und sein Verhalten auf offener See. Die Grenzbestimmungen der Wiener Verträge nun sagen, daß Luxemburg zu Deutschland gehört, und, natürlich nur mit Zu- stimmung Deutschlands, wie es nun gerade constituirt ist, davon abgelöst werben kann. Für Belgisch-Luxemburg ist diese Zustimmung—durch den deutschen Bund — erfolgt; für Holländisch-Luxemburg nicht. Nordbeutschland konnte, als Nord- deutschland, nachgeben, aber es hat damit Deutschland nichts vergeben, wozu es ja nicht das geringste Recht hatte. Die Frage ist nun doch: ist das deutsche Reich unter Kaiser Wilhelm, der Vertreter der Rechte Deutschlands oder nicht? Die luxemburger Frage ist die Probe. Wir müssen daran festhalten, daß, wer das neue deutsche Reich anerkennt, es als rechtmäßigen Erben des deutschen Bundes und damit des alten deutschen Reiches anerkennt. Wennerdasthut, so muß er auch anerkennen, daß Holländisch. norddeutsche Sefaftung herau-gezogen toorbenlfid) ba6 Ministerium mit vielem Rech, geweigert, solche Punete in der Abwese«. ,o e« im Zollverein, zu welche.» Süddeutsch- hei, de« Angeschuleig.en »u discutiren. Wir können nicht- Bessere« hun als Kriegsnachrichten. gefunden. von 5,600,000 Dollars verkauft; dieselben, meist alter Construction, sind säst ausschließlich nach Frankreich verschifft und dort umgearbeitet worden, auch von seinem Beispiele folgen. Es wäre in jedem Falle Unrecht, eine Macht zu verdammen, die keine Gelegenheit hatte, ihre Vcrtheibigung hören zu lassen, und nichts könnte unpolitischer sein, als daß wir, die größte der neutralen Machte Die Verpflichtungen Neutraler übertreiben sollten. Die Schuld oder Unschuld der luxemburger Regierung ist ein Punct, über den wir gar nichts wissen. Sie ist angeschulvigt, von der Neutralität abgewichen zu sein, und wenn der Fall con- statirt ist, wird Englands Unheil unparteiisch gefällt werden." In Southampton ist eine Anzahl französischer Schiffe mit schweren Waa- renladungen eingetroffen, welche sich aus den französischen Hafenstädten beim Heran- rücken der Deutschen geflüchtet haben. , , , Seit dem Beginn des Deutsch-französischen Krieges hat dle Verewigte Staa- Die eintreffenden Nachrichten über die Haltung der süddeutschen Landtage i gegenüber den deutschen Verfassungs-Verträgen lauten aus Karlsruhe besser, aus , München bisher schlechter, als man in Berlin erwartete hatte. In Karlsruhe hat auch die ultramontane Minorität durch den Mund Baumstark'« und Roßhirt « , sich unbedingt für dieselben erklärt. In der Abstimmung des badischen Abg-ord- I Nttenhaufts ergab sich einstimmige Annahme der Vertrage; nur bei der Militär- Convention enthielt sich v. Feder der Abstimmung, Kayser stimmte mit R-in, alle Uebrigen mit Ja. Zuletzt gab Ekhard den Wunsch nach Revision d e badischen Verfassung und Vereinfachung der Staatsmaschine zu Protocoll, dem man einstimmig beitrat. Aus München dagegen verlautet, daß ein ungartsch-osterreichischer Jntriguengeist dort wieder fpuke. Es werde Seitens des einen patriotischen Fuh- rers, Jörg (im Gegensatz zum anderen, Weis), den Patrioten eingeredet, sie müßten ihrer Herzensmeinung und eigentlichen Ueberzeugung schon deßhalb folgen, weil — die Kammer so wie so aufgelöst würde. Am 15. Dec. soll in einer Clubversammlung der patriotischen Abgeordneten auf Jorgs Veranlassung eine Probe-Abstimmung Statt gesunden haben, bei welcher sich von circa fünfzig Anwesenden nur acht — darunter Präsident v. Weis und Graf Fugger für Annahme der Verträge erklärten. Uebrigcns ergibt sich au- diesem Resultate mit Rücksicht darauf, daß die patriotische Partei gegen achtzig Mitglieder zahlt, noch lein fester Anhaltspunrt für da« Schlußergebniß der Abstimmung in der Kaminer selbst. In Darmstadt erstattete so eben der Abg. Hallwachs den Ausschußberlcht, und der Bericht schließt mit dem vom Ausschüsse „einstimmig" angenommenen Anträge an das Plenum: „Die Kammer wolle den vom groLherzoglichen Mini- fterium de« großherzoglichen Hauses und de« Aeußern den Standen ,or,i: egten Vereinbarungen sammt deren nachträglichen Modifikationen, so weit erforderlich, d verfassungsmäßige Zustimmung erteilen." Insbesondere herrschte auch dann Uebereinstimmung in dem Ausschüsse, daß Oie Gewerbeordnung, so wie das «traf- aefttzbuch für den norddeutschen Bund nebst Einfnhrungsgefttz vom 1. Januar 1871 an auch in den südlich des Mains gelegenen ÄebietStheilen des Großher. zogthums eingeführt werden solle. Was das Strafgesetzbuch betrifft, fo wurde von großherzoglichem Ministerium der Justiz eine besondere, den Uebergang zu diesem Strafgefttzbuche regulirente Gesetzesvorlage in Aussicht gestellt. Ein schließliche« Desiderium betraf die Militärconvention, insbesondere die Frage, ob der Eintritt der in der besonderen Vereinbarung vom 15. Nov. 1870 in Aussicht genommenen Abänderungen nicht für einen früheren Zeitpunkt als den 1. Januar 1872 habe erwirkt werden können. Der in der Sitzung des Ausschusses erfchte- nene großherzogliche Minister-Präsident ». Dalwigk erklärte hierauf, daß dies der ausgesprochene Wunsch der großherzoglich hessischen Regierung gewesen sei; der Präsident des Bundeskanzleramtes habe jedoch den desfallsigen Antrag darum abgelebt, weil es unmöglich fei, dem norddeutschen Reichstage unter den gegen- rvärtigen Verhältnissen die erforderliche nachträgliche Budgetvorlage zu machen. Der württembergifche Landtag ist noch nicht versammelt, aber der Ausfall der Wahlen läßt an der Annahme nicht zweifeln. (K. Z.) Die „Times," in deren Spalten sich täglich eine neue Stimme zur Rechtfertigung des Vorgehens Cer preußischen Regierung in Orr luxemburger Affatre erhebt, sagt: „Betreffs Der Wucht Der gegen Die luxemburger Regierung vorgebrachten AnschulDigungen unD Oer zu Deren Unterstützung aufgestellten Beweise hat Utter Die Erstürmung von Chambord Durch Drei Compagnien 2. Bat. 4 Jnsanteiie-Regiments entimmt Oie Darmst. Zig. einem ihr mitgetheilten Feldpost- briefe eines Betheiligten vom 13. Die. noch FolgenOes: Freitag (9.) Morgen marfdtirte unter Regiment al« AvantgarOe Der Division Durch St. Laurent vor, und Rieften wir vor dem nächsten Ort, St. Diü, auf Den FeinO, Der jeOoch mittelst einiger Granaten bald jurürfgetrieben war. Von St. Dis erhielt unser Bataillon den Auftrag, Da« link« in einem großen Purk gelegene Schloß De« Grafen von Cbamborv zu nehmen uno sich darin einzuquartieren, während der übrige Theil der Division weiter »orrüdte uno noch am AbenD bei Montlivault von 8 feint» lieben Bataillone» angegriffen wurde, Die jeOoch nach hartnäckigem Widerstand abaewiesen wurden. — Unser Bataillon ging mit 3 Compagnien, da die 5. Comp. ju ter Munitionscolonne detachirt ist, gegen den Park von Chambord vor, d,e 6. unD 7. Compagnie von der Südseite, Die 8. von der Nordseite. NachOem Der Purk von uns abgesucht war, tarnen wir um 5 Uhr zu Der 7. Comp., Die Den Haupteingang zum Park besetzt hielt, währenO Oie 6. Comp. bereit« nach Dem ca i/, Stunde entfernten Schloß vorgerückt war. Die 8. Comp. bekam Den Aus- trag, sofort zur Unterstützung der 6. Comp. vorzurücken, unD fanOen wir Diese an Der SBrüde vor Dem Schloß in heftigem Gefecht mit dessen Besatzung. Hauptmann Kattrein entschloß sich rasch: da« Schloß mit Sturm zu nehmen, unD nun stürmten wir latnbour batlant mit furchtbarem Hurrah an der 6. Comp. vorüber, welche sich uns anschloß, auf Da« Schloß >o«, worauf Der Fond sofort Kehrt machte, Oie Waffen wegwarf unD in wilder Flucht davonl.ef W,r besetzten natürlich sämmtliche Ausgänge und machten einen Oberst, 2 Majore, 12 Subaltern- , offiiirre und ca. 300 Mann zu Gefangenen; autzeroem sielen 5 Geschütze und i 12 Munitionswagen mit Bespannung in unsere Hände, ebenso die ganze Ossiziers- : bagage, viele Pferde re. Nach Aussage der Gefangenen befanden sich ca. 600 i Mann, in dem Park, die Die 8. Compagnie mit 3 Offizieren (Hauptmann Katt- - rein, Lieut. Neßling und Lieut. Weber) und 51 Mann, Cie jeooeb für mindesten« Taufend Hurrah brüllten, vertrieb. Hauptmann Sathern hatte Befehl gegeben, feinen Schuft zu thun, fonOern nur da« Layonnet zu gebrauchen, uno so wurde der ganze Erfolg ohne einen Schuß und ohne einen Sotten oder Verwundeten unserer Compagnie zu Stande gebracht. Am Abend kam noch tue Schwadron Dresky vom 1. Reitcr-Reg. und brachte die Geschütze uno Munition uno am anoeren Morgen auch Die Gefangenen in Sicherheit. - Da wir nicht wissen konnten, wa« vom Feinoe noch im WalOe stecken konnte, so war Die Lage unserer drei Compagnien eine äußerst kritische, bi« Morgen« gegen 11 Uhr endlich Die erbetene Verstärkung ankam, bestehenO au« dem lauenburg. Jagerbat. Nr 9., einem Kürassier- und einem Ulanenregiment, nebst 2 Geschützen. Um 12 Uhr ruckten unsere Drei Compagnien im Verein mit diesen als linkes Reiterdetachement nach Bracieux ab wo wir Alarmquartiere bezogen. Ein daselbst aufgefundener Brief ergab, daß 3300 Mann sich bei Chambord als Avantgarde eine« französischen Corp« concentriren sollten, wa« dieselben jetze ,n wilder Flucht nach rückwärts ,hun. - Sonntag blieben wir in Ruhe in Bracieux, und kam unser Bataillon gestern (12.) in Kantonnement nach Seux (2 Stunden südlich von Bio,«), wo ich mit den Lieutenant« Neßling, Friedrich, sowie den Retterosfizieren °. (Sägern und Riedesel in der Ecole de« filles einquartirt bin. Unsere Verpflegung besorgt die im Schulhau« wohnende Nonne au« Dem nahen «chtoffc Oe« Vicomte Lasalle, Oer keinen schlechten Wein im Keller hat. Unser 9. Corp« hat Die Vorstadt von Bloi« besetzt, und sollen VerhanDlungen wegen Uebergabe Der etaot im Gange sein. (Dieselbe ist noch an demselben Tage erfolgt.) Da« Journal „France du Nord" schreibt: „Es ist nicht wahr, daß Rouen eine Kriegssteuer von 15 Millionen auferlegt worden ist. Man hat kein Geld erhoben,"sondern eie Stadt nur genöthigt, 20,000 Paar Stiefel, 80,000 Decken uno Proviant zu liefern. Die Oderoffictere wohnen in den Hotels France und Angleterre auf Unkosten der Stadt. Der Matre der Stadt hat bekannt machen lass-n, daß Die Communicationen offen sind, und die Bauern aufgeforoert, ihr Vieh ic. wie gewöhnlich nach Der Statt zu bringen. Die Preußen nahmen alle PferOe in Beschlag. Sie erklären, daß sie Den Winter in Rouen jubrtngen wer- oen. Die preußische Garnison zählt 8000 Mann. Mehr al« 20,000 sinO im Augenblick hier- Im Ganzen marschirten 50,000 Durch unsere Stadt." Nach Berichten au« Lyon vom 11. December roerDcn fortwährend große Massen Truppen zur Loire-Armee abgesandt. Auch die Legion Der »Rächer von ■ Lyon" steht auf Dem Puncte abzumarfchiren. Dieselbe hat Geme und Artillerie, t — Die elsässer Legion, die Mühlhauser genannt, befindet sich in Lyon, wo sie ■ weiter organisirt wird. In ihren Reihen befanD sich ein junge« Mädchen, wel- . chcs sich hat anwerben lassen, weil e« sich für Den ToO seine« Bräutigam« rachen wollte. Sein Geschlecht wurOe aber in Lyon entoedt, unD man zwang c«, Da« Corp, zu verlassen. — In Toulon und Marseille werden augenblicklich ach zig Dampfschiffe in Bereitschaft gesetzt, um arabische Truppen au« Algerien abzuholen. Die Jndependance Beige läßt sich au« Toulon schreiben: „Die Mittel- mecrflorte ist reorganistrt; ihr Ober-Eommandant, Vice-Aomiral Iurien de la Graviere, hat seine Flagge auf dem „Magenta" aufgehißt. Cr wlrv im Golf Juan alle Schiffe, die sich gegenwärtig in Toulon befinden, versammeln. Der Vice-Admiral Jurien de la Gravierte befehligte schon früher die MUtelmeerflotte (er war auch Ober - Commandant bei der mexikanischen Expedltlon). Es war rur Bett, als die Kaiserin aus Suez zurück kam. Diese Erinnerung sowohl als auch der Umstand, baß der Dice-Admiral Adjutant des Exkaisers war, machten land gehört, verblieben ist, ist wenigsten« ein moralischer Beweis dafür. 9$or Allem Oesterreich muß Farbe bekennen. Da« deutsche Volk ">nerhalb und außerhalb Oesterreich« muß wissen, wa« c« von dem °^r"tchtschen Kaiser- Hause zu denken hat. Auf der westlichen Grenze Deutschland« heiß es fetzt, in Letreff ied-r Quadratmeile - jetzt oder nie. Wo es sich um die Rnch-grenze und die Freiheit des deutschen Namens von fremder Herrschaft handelt, sieht das deutsche Volk nicht mehr danach, wer in Deutschland selbst obenauf tst. W r der Kaiser von Oesterreich, als er dem deutschen Furstentage tn Frankfurt prcisi- dirte demselben vorgeschlagen haben, ein deutsches Retch zu constttuiren, zu dem Lux-mL^ nicht mehr gehören solle? Und würde Preußen, nachdem es Oesterreich nothgedrungen au« dem Bunde S'bracht^t.DamitdaSNeich^Me er g 1^^ ^„.Re^xung la7t dem officiellen Berichte übeiflüfsige Waffen im Gefammtwerthe werden könne, nichts destowentger Oesterreich tm Sich' ll bedroht würdet von 5 600000 Dollars verkauft; dieselben, meist alter Constructton, sind fast selbe von Ausländern tn seinem Besitze alter deutscher R ch b 9 ausschlieültch nach Frankreich verschifft und dort umgearbeitet worden, auch von nicht mehr 8uad> feinen Fürsten, wenn feine Fürsten sich nicht nach ihm richten ---------------— Jetzt oder nie. Wer sagt un« denn, was vielleicht in Balde 1-ns-"« do westlichen Reichsgrenze geschehn wird, die wir jetzt zu zieh» haben? Und sollen wir un« wenn Andre nicht schonen, wa« man un« zu schonen fetzt zumuthet, sagen lassen: Sftd doch zufrieden Ihr habt ja die Grenze, die Ihr Euch selber gezogen - habt? oder sollen wir einen neuen Krieg anfangen, wo wir e«, ohne Rücksicht auf Luxemburg, vielleicht nicht thäten? , : ' Uebrigen« giebt r« ein einfache« Mittel, die Luxemburger selbst auf d.e P obe zu stellen, ob e« mit ihren jetzigen Monstrepttitwnm für Erhaltung th>er,,Selbst- ständigkeit" so ernst gemeint ist. Daß sie neutral bleiben sollen, keine Soldaten stellen^wolltn und dabei mit ihrer siegreichen Eisenproouktion — sie machen fetz mit Saarbrücker und anderer naher Kohle da« billigste Eiseni in_Cer__ganj n Sffielt — im Zollverein bleiben wollen, versteht sich za ganz von selbst, «o klug waren andere Leute an ihrer Stelle auch. Aber wie, wenn es heißen wird: „wolliIhr nicht in'« Reich, müßt Ihr auch au« dem Zollverein heraus? UnD fo rnirD es poch bald heißen müssen. Die Zolle ftnD jetzt De« Reiche«, im Uebrigen >st keine Abrechnung mehr nöthig, soll sie bl°S Luxemburg « wegen fortDauern ? Und wo sollen sie mit ihrem Eisen bleiben, wenn sie nicht im Zollverein bleiben? Zollverein mit Belgien, mit Frankreich fpielen ? Da« wurden wir un« poch dann sehr ernsthaft »erbitten. Dann hieße e« unerbittlich: Ihr bleibt etn- aefeerrt Mögt Ihr doch Euer Eisen im Transit nach England schaffen; vielleicht erzielt Ihr dort gute Preise. Oder verkauft un« da« Erz; wir können öS brauchen; warum sollen wir nicht auch eine kräftige rechtsrheinische Eisenindustrie haben? Die Luxemburger selbst machen un« am wenigsten Kopfwey. UnD EnglanD » Bemühungen um Die luxemburgische Unabhängigkrit, wenn etwa« daran sein sollte, wa« wir noch nicht glauben, erst recht nicht. England hat sich। aud) um SatoDen bemüht, al« man ihm aber Unterstützung dabei in Aussicht stellte, concentrirte (ich Curl Ruffel geschwinde rückwärts. Er wollte blo« Dcclamircn. Und Chablai« und Faucigny in Savoyen waren doch auch neutral erklärt, und bi- schweizer ■ hatten auch ein Besatzungsrecht! Damals halte England den Rechtsbuchftaben schützen sollen. Dann hätte vielleicht der ganze gegenwärtige Krieg nicht statt- SW Local-Notizen. armirt; jetzt werden aucü Die ^aue cer öl y eine toreufiifAe Feldvost (totalen) Verfinsterung 12 Uhr 10 Min.; centrale Verfinsterung Mittags um 12 Uhr 56 Min.; Führer der FranctireurS, welcher auf belgischem Gebiete eine preußische Ueivpol beJc centra(en Verfinsterung um 1 Uhr 54 Min.; Ende auf der Erde überhaupt 3 Uhr 18 Min. weaaenommen, Mit seiner Beute aber in die Hände der Belgier gefallen war, ve- Firniß wird im Allgemeinen fast in ganz Europa gesehen. — Bei der gestrigen Wahl , npnonmärHa in Brüssel und ist Gefangener auf Ehrenwort. der Gemeinderatlismitglieder gingen aus der Wahlurne folgende Herren hervor: Karl Nagel mit Rom 16 D°c. Di- Ankunft Königs ist für di. Zeit v°m io«, Fr. Ehr. Pi-iich mit 61 und Kari W-nzO m., 42 Stimmen. Rom, 16. Dec. "vesen. n- als iU 5tt: >' unb Mächte 4b bet oie ist ton» ^ßaa- Heran. ! Staa. tlvetthe W fast ud) von cportirt. GjHkN, 21. Dec. Wir machen unsere Leser auf die morgen ftattfindende totale Sonnen- sinsterntß aufmerksam, damit Niemand verfehle darauf zu achten, indem dieselbe erst im Jahre 1887 wiederkehlt. Der Anfang der Finsterniß ist um 10 Uhr 50 Minuten. Anfang der centralen 2. Bat. Kltpoft. Morgen ent vor, ) mittelst Bataillon Hn von ge Theil 8 feind, ^-rstand 5. Comf). vor, die hdem der die den nach dem den Aus. diese an Haupt- und nun vorüber, ort Kehrt en natur- rubaltern- hütze und Offiziers. ca. 600 ann Katt- oiindesten- gegeben, so wurde irwundkten Lchwadron und am icht wissen rge unserer endlich die 9., einem Ihr liidltn erncut nach jener Bries \any#en > rückwärts f Bataillon ölois), wo v. Sagern ung besorgt 'inte Lasalle, iorßadt von tm Gange Officielle militärische Nachrichten. Versailles, den 19. December. General v. Werder griff am 18. den Feind an, welcher in beträchtlicher Stärke bei Nuits und Pesmes stand. Am Abend war Nuits genommen, etwa 600 Gefangene gemacht. Am 19. wurde in südlicher und westlicher Richtung verfolgt. Diesseits Prinz Wilhelm von Baden.und General v. Glümer leicht verwundet. Von Seiten des 10. Corps wurde am 18. die Verfolgung über Epuisay fortgesetzt. Traineurs gefangen genommen und eine Fahne erbeutet. Andere Abtheilungen hatten am 17. bei le Poilay und la Fontenelle Gefecht gegen einen etwa 10,000 Mann starken Feind, der in der Richtung auf Mans verfolgt wurde. Die Colonnen des linken Flügels sind am 19. in Marsch auf Chateau Renault. von Podbielsky. 8. bis 12. Januar angekündigt. Derselbe wünscht, daß die für Empfangsfeierlichkeiten bestimmten Summen Wohlthätigkeitszwecken zugewendet werden. Die Stadtgemeinde steht im Begriff, ein Anlehen von 5 Mill. Fr. für Stadtverschönerung ic. zu contrahiren. — Antonelli schiebt in einer Note an die Nuntien alle Schuld bezüglich der Vorgänge vom 8. u. s. w. der Revolution zu. — Der C-rcolo Romano beschloß eine Vorstellung an das Ministerium um Entwaffnung des Vatikans zur Vermeiduvg von Ausschreitungen. ibn verdächtig und die Puritaner der Flotten stemmten sich gegen seme Ernennung. Der Marine - Minister Fourichon, ebenfalls ein Günstling des Kaiserreichs, hie t aber seine Ernennung aufrecht. Die Reorganisation der Mittelmeerflotte wurde wegen der orientalischen Frage für nothwendig erachtet. S,e wird sogar durch einige gepanzerte Schiffe verstärkt werden." Telegraphische Depeschen. △ Brüssel, 20. Dee. Die „Jndependance" meldet, daß sich unter den nach Bremen geführten Geißeln der Dichter Haves de Montöpin befindet. + Brüssel, 20. Dec. Man spricht von einer möglichen Abdankung des Großherzogs von Luxemburg zu Gunsten seines Bruders, des Prinzen Heinrich der Niederlande, jetzigen Gouverneurs von Luxemburg, womit der Eintritt des Großherzogthums in den deutschen Bund verbunden sein würde. /X Bordeaux, 18. Dec. Trotz Gambetta'S Telegrammen von dem angeb- lich vortrefflichen Zustand der Armee greifen die Journale „France," „Liberty," „Gazette de France" seine Politik immer heftiger an. △ Luxemburg, 17. Dee. Die Antwort der großherzoglichen Regierung ist auf die preußische Note gestern nach Berlin gegangen. Alle Puncte dieser Ntoe sind widerlegt (?). _ L △ Luxemburg, 19. Dec. Kammersitzung. Die Regierung erklärt, den Text der Note des Grafen Bismarck und der hierauf bezüglichen Antwort vor Donner- , stag nicht vorlegen zu können; jeder Deputirte könne sie indeß in den Sectionen lesen. Hierauf wurde der Text des königlichen TelegrammeS verlesen und enthusiastisch begrüßt: „Ich billige unter jeder Beziehung und in allen Punkten das in Betreff der preußischen Note eingehaltene Verfahren. Wir vertheidigen zusammen die Verträge, die Ehre und die Unabhängigkeit von Luxemburg." /X London, 20. Dec. Die „Times" meldet: „Der Petersburger Eorre- , spondent der „Jndependance", welcher einen Auszug aus Grants Schreiben an i den Kaiser, die orientalische Angelegenheit betreffend, in der „Jndependance" mit- . feilte, wurde wegen Jnbiscretion und Beleidigung des Kaisers nach Olonetz ver- bannt." brCU,1C(£öMmd)18. Dec. Gestern traf hier ein als Wasche declarirteS Colli an einen Hierselbst gefangenen französischen Capitän, von Metz kommend, auf dem Bahnhofe ein, wurde revidirt, und fand man darinnen sorgfältig tn Hemden ein- ^wickelt fünf sechsläufige Revolver und ein Dolchmeffer, worauf der Capltan sofort in sichere Haft gebracht wurde. — Unser erster Commandant, Generalmajor ■ » Wedell, erläßt folgende bemerkenöwerthe Bekanntmachung: „Es ist mir durch hiesige Bürger mitgetheilt, daß Kriegsgefangene Sieges-Depeschen abreißen ober beschmutzen und daß französische Offiziere in Kaffeehäusern rc. auf unsern Kon.g und unsere Nation schimpfen. Ich halte daS für Jrrthum und Mißverstandniß, da ich mir nicht denken kann, daß ein deutscher Mann sich solche unverschämte Frechheiten ruhig gefallen und im eigenen Vaterlanve sich von Kriegsgefangenen maltraitiren und terrorisiren läßt. Kämen dennoch solche Dinge wider Erwarten vor so bitte ich die Bürger von Eoblenz, im Namen unserer nationalen Ehre sofort einzuschreiten, und die Uebelthäter, welcher Charge sie auch angehoren, mir ru bringen, der ich genau weiß, was ich mit solchen Leuten zu machen habe, ^ch bemerke, daß ich alle Soldaten der Garnison angewiesen habe, eben so zu bandeln, daß ich, wenn der Besitzer eines öffentlichen Locals in demselben Ausschreitungen, wie die angeführten, gegen König und Vaterland duldet, ein solches während der Dauer des Belagerungszustandes auf meine persönliche Verantwort- lichkeit^hm^sch $ ff. „Staatsanzeiger" sagt, eS scheine sich nunmehr daS Bedürfniß fühlbar gemacht zu haben, die Festung Langres zu cerniren, um dem dortigen Freischützen-Unwesen ein Ziel zu setzen. Trüffel 17. Dec. Wie aus sicherer Quelle verlautet, wird Antwerpen setzt in vollständigen VertheidigungSzustand gesetzt. Bisher waren nur die Forts armirt: jetzt werden auch die Wälle der Stadt ihre Ausrüstung erhalten. - Der *** » ' v ... _c L.f J..« fttnktAte eine hrMlUtimP l1 Darmstadt, 19. Dec. Wie wir zu unserem Bedauern vernehmen, hat der Generalsecretär der landwirtschaftlichen Vereine, Herr Oekonomierath Dr. Kramer babier einen Ruf als Professor und Vorstand der neu zu errichtenden höheren landwirthschastlichen Lehranstalt (Abteilung des eidgenössischen Polytechnikums) ru Zürich erhalten und angenommen. ® Darmstadt, 20. Dec. Abgeordnetenkammer. Abg. v. Blegeleben stimmt, i obwohl er Föderalist ist, für die Versailler Verträge, weil man mit geschichtlichen Ereignissen rechnen müsse, Abg. Backe gegen die Vertrage. Abg. v. Gagern erblickt in ihnen einen großen Theil Dessen, was bisher von der Nation ersehnt wurde, erreicht: auch der Autonomie der Einzelstaaten seien namhafte Zugeständnisse gemacht Aba. v. Gagern wünscht die Bildung eines Oberhauses, damit die Ne- aierungen in diesem einen Ersatz fänden, für die Opfer, welche sie ihrer Souverän:- tät gebracht hätten. Ministerpräsident v. Dalwigk erklärt, die Regierung teile diesen Wunsch vollkommen; sie habe deßfallsige Wünsche in einem dem Bundes- kanzler übergebenen Exposö niedergelegt. Abg. Dumont bekämpft entschieden die Verträge, u a. auch den von Bayern bezüglich des Artikels 68 (Verhängung des Belagerungszustandes durch die Bundesgewalt) gemachten Vorbehalt, worauf Ministerpräsident v. Dalwigk erklärt, daß zufolge besonderer Verabredung den sammt- lichen süddeutschen Staaten dieses Reservatrecht zugestanden sei. Schließlich wer- den die Versailler Verträge mit den nachträglichen Modificationen mit 40 gegen 3 Stimmen angenommen. (Dagegen: Dumont, OechSner und Backe.) Die Kammer bewilligt hierauf einstimmig die vom Kriegsministerium behufs Kriegs- fortsetzuna angeforderten 3,622,000 fl. Eoblenz 16. Dec. Heute früh brachte man unter Escorte die beiden V Personen hier 'ein, welche mittelst Luftballon« die unfreiroiti ge Reise von Pari« nach Deutschland gemacht und in der Nähe bei Herborn zur Erde kamen. Man fand bei denselben drei Briesbeutel sowie eine schwere Keste; diese Gegenstände wurden der Militärbehörde abgeliefert und die beiden Gefangenen aus den Ehren. [t fein üülv ,000 Decken graute unv null Besondere Bekanntmachung. 6257) Christbäumchen zu 3, 6, 9 und 12 fr. werden von Dienstag Nachmiltag 1 Uhr an und die folgenden Tage im städtischen Gießen' de? 1^'December 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. in verschiedenen Größen, sowie 6286) Mehrere Centn er Meerrettig, von 5 Pfund an, das Pfund 5 kr-, verkauft P h. Leib, im Philosophenwald. KeilgevsSenes, 6218) Löffel und Gabeln, Schildkrot- und Büffel-, sowie alle Sorten Kautschuck- Kämme, empfiehlt zu den billigsten Preisen Bernhardt Abend, Kammmacher, Weidengasse. Oefen und Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feuerungs-Requisiten und alle Arten Kochgeschirre empfiehlt (4965) I. G- D. Bapst. 6248) Cramer'sches Jagdpulver, Daten^fchrot, Lesaucheux Patronen , Revolver, Pistolen rc. bei EmilPistor. 6299) Feinstes Blnthen- mehl bei Carl Lony. 6291) Die zu dem Nachlasse des Großh. Hofgerichts-Advocaten Kraus köpf gehörigen juristischen Werke, darunter: Archiv für civilistische Praxis, Archiv für practische Rechtswissenschaft, Seuffert's Archiv, Zeitschrift für Cioilrecht und Prozeß, Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt, Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes, W e i s k e's Nechts-Lexicon, Pandecten Lehrbücher von Vangerow, P uchta (nebst Vorlesungen von R u- dorff) Holz schuh ee, Corpus juris civilis, übersetzt von Stute n i s TL A., werden durch den Unterzeichneten verkauft. A. Bramm, Landgerichts-Assessor. i Wachsstöcke u. Wachslichter 6306) Frische Schellfische in verschiedenen Größen, sowie fortwährend bet Backer -b Lichterhalter an Wrihuackts- bäumchen in Auswahl, empfehlen (6178) ________I- A. Busch Söhne. 6307) Gold- und Silberschaum bei W- Klee, Marktstraße. 6296) Ordinäre und bessere Sorten Strohdecken sind vorräthig bei H. Dickorö, in den Neuen-Bäuen. | Brillcull-Ktr^chen für Puppensalons und Weibnachtsbäum- chen empfiehlt Chr. Wallenfels. 6063) Textor'sches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, frei in's Haus geliefert, pr. Flasche 7 fr., von L. Textor, im Darmstädter Haus. | Vorzügliche Liganen in 23- und 30-Stück-Kistchen, zu Weihnachts-Gescheuten sehr geeignet, empfiehlt $ur aefäb ligen Abnahme Carl Lony. 6269) Täglich frische Hefe bei A u fl. Plank, Wolkengaffe. 6307) BallonS und Sterne zum Aus- schmücken von Christbäumchen empftehlt w W. Klee, Marktstraße. 6306) Parfümerien, Haarol und Toi- lettenfetfe in großer Auswahl empftehlt zu den billigsten Preisen Karl Gerlipp, Kirchenplatz. 6295) Eine Dickwurzmühle ist zu verkaufen bei Ludwig Herbert. 6068) D i e Weihnachts-Ausstellung von -K n r I U i f n k f ernpHlt ttt reicher Ausivahl: Kragen, Scelenwärmer, Kaputzen, Baschltks, Herrntücher, Shawls, Damcnröäke, «lnverkleldchen, - Röschen, -Jäckchen und Gamaschen; Flancllhemden, Unterjacken, Unterhosen, Socken Gla^e- und Wrnterhandschnhe; Weifiwaaren, Taschentücher, Hosenträger, Binden, Brochen und Ohrringe. 6173) Die Handlung der Z. A. fiqucurc : Creme